Elternbrief vom 11. April 2014

Liebe Eltern und Schüler/innen!

Hiermit möchten wir Sie und Euch vor den Ferien über das schulische Leben informieren.
Mit diesem Elternbrief entfällt erstmals die Papierform des Anschreibens („blaue Zettel“).

Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Euch schöne und erholsame Osterferien!

Wolfgang Pelz                 Ingrid Dietel

(Schulleiter)                     (stellv. Schulleiterin)

 

Themenübersicht

Gedenktag

Klasse 7C sammelt Spenden für die Errichtung einer Gedenkstätte in Trostenez

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus 27.01.14 (5E)

Gedenktag in der Gedenkstätte Jawne

Unser Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Besuch der Jawne-Gedenkstätte in Köln

Filmschau "Die vergessenen Kinder von Köln".

Haus der Geschichte, Bonn

Virtueller Besuch der 6E im Anne-Frank-Haus

Auf den Spuren der Familie Wolff

6F besucht die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ in Windeck-Rosbach

 

Ausflüge

Schüler gestalten eine eigene Radiosendung - Unser Tag bei 1Live

Frühstück, Wichteln und ein Ausflug auf den Weihnachtsmarkt mit der 8A

Das Landesblasorchester ist zurück von der großen China-Tournee

Ausflug zum Bestatter

Französische Austauschschüler aus Sartilly in Hennef

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah

D&G 7 beim Theaterfestival im Siegburger Stadtmuseum

Besuch des Senckenberg-Museums in Frankfurt

Comenius-Treffen mit unserer englischen Partnerschule in New Milton, UK

Comenius-Austausch: Gäste aus Palma de Mallorca in Hennef

Bonn mit anderen Augen sehen - Geographiekurse der Jgst. 12 auf Stadtexkursion

Sport

D-Mädchen des GESV Hennef werden Kreismeister im Hallenfußball

Der Alltag eines Judowettkämpfers von Alexander Neiß, Klasse 8 A

Skifahrt 2014

Fußballtrikots und Fußbälle

Kreismeisterschaften „Schwimmen“ der Schulen - Jugend trainiert für

Fußball-Mädchen der Oberstufe verpassen Kreismeistertitel nur knapp

Landesmeistertitel für Mädchen im Ski-Langlauf

Olympia

Bewegte Pause

Praktika

Praktikum in Schweden

Mein Praktikum in Amerika

Praktikum in der Asklepios Klink Sank Augustin

Freiwilligendienst in Nicaragua

Auslandspraktika in England, Irland, Spanien und Frankreich

 

Kunst und Musik

Karnevalsfeier  2014 in der Mehrzweckhalle

D&G 9. Jahrgang Aufführung „TanzZeiten“

Die Aufführung des Kindermusicals "Der Nussknacker "

Kammertheater Rheinland zu Besuch in der Gesamtschule Hennef

Heavy Tunes bei Preisträgerkonzert „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“

Folkorn bei Benefizkonzert für den Lion-Förderverein

 

...und mehr

Gesamtschule-West schenkt uns ein Apfelbäumchen

Arbeitsgemeinschaften 2014

Ökumenischer Gottesdienst  in der Kirche Liebfrauen, Hennef-Warth

Gesamtschüler helfen Kindern in Indien

Forum Oberstufe: Der sprechende Mülleimer ist da!

Elternthemenabend „Legasthenie in der Sekundarstufe I“

Pony-AG

Schachturnier Gesamtschule Meiersheide Hennef

Schulsanitätsdienst Seminar 10.12.2013

Über den Wolken - Segelfluggemeinschaft gestartet

6E bei der Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Kulturrucksack“ im Kurtheater Hennef

Zweiter Platz für Helen (6E) beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs

Schulkinowochen NRW: Das Mädchen Wadjda

Die To-Li-Tecs an der Gesamtschule Hennef

Berufswahl bei den Physikussen

Talentförderung Physikusse beim Tag der Technik in Neunkirchen

Besuch der Vorlesung "Molekulargenetik in der modernen Krebstherapie"

Experimentierkiste

Ehrungen Sponsorenlauf

Et maintenant  ...  c'est à moi! (Und jetzt ... bin ich dran.)

Team „9c Rockers“ gewinnt 2. Preis beim Wissensquiz der „ZeitungsZeit NRW“

PARENTUM - Messe

Biodetektive ermitteln und verhindern den frühen Tod junger Bäume

Das ME-InfoMobil wieder zu Gast in der Gesamtschule Hennef-Meiersheide

„Ene Besuch im Zoo- nä wat is dat schöön“

Jambo! - Grüße aus Kenia

Bus-Sicherheitstraining im Jahrgang 5 oder „Turnbeutel vergessen“?

Neuer Turnier-Kicker-Tisch für den Freizeitbereich

Hennefer Tafel und Kinderschutzbund erhalten Spenden über je EUR 1.500

Chemie-AG: Vom Brausepulver zur Cola Mentos Fontäne

Känguru-Wettbewerb 2014

Das Junge Parlament Hennef (JuPA)

Skifahrt 2014

Nach einer Busfahrt, die am Freitag um 20:00 an der Gesamtschule losging, kamen wir am Samstag um 7:00 Uhr in Österreich an unserer Jugendherberge an. Der Ort war sehr schön und von unserer Unterkunft hatten wir einen tollen Ausblick auf die Berge. Leider mussten wir jeden Morgen schon um sechs aufstehen. Doch dafür konnten wir jeden Tag lange auf den Pisten fahren, das machte das frühe Aufstehen mehr als vergessen, da wir jeden Tag wirklich schönes Wetter hatten. Wir hatten auf der Skipiste eine Menge Spaß, egal ob mit Ski oder Snowboard. Es gab unterschiedliche Gruppen, die je nach Können eingeteilt wurden. Ein großes Lob geht an die Anfänger, sie haben das Ski- und Snowboardfahren toll gemeistert. Das Hochzillertal ist ein schönes Skigebiet, welches super für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet ist. Wir waren ja an Weiberfastnacht dort und es haben sich ein paar Schüler die Mühe gemacht, sich zu verkleiden, so hatten wir sogar ein wenig rheinischen Karneval in den Alpen. Insgesamt war die Fahrt sehr schön und wir haben uns alle gut verstanden. Es hat allen gut gefallen und viele neue Freundschaften haben sich gebildet, da unsere Gruppe ja aus allen Klassen des 8. Jahrgangs gebildet wurde.
(Sarah und Paula aus der 8e)


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Auslandspraktika in England, Irland, Spanien und Frankreich

Im Rahmen der Auslandspraktika können Schüler und Schülerinnen des 12. Jahrgangs ins spanische Malaga, nach Dublin, der irischen Metropole und auch in die englische Kleinstadt Halesworth sowie nach Arras in Nordfrankreich fahren. In Malaga nehmen sie am Unterricht teil und bekommen auch einen Einblick in die schulische Verwaltung sowie Unterrichtsplanung und –gestaltung. Die Schüler werden in Familien untergebracht und somit steht der gesamte Aufenthalt unter dem Zeichen des Spracherwerbs und des kulturellen Kennenlernens.

Gleiches gilt für den Aufenthalt im englischen Halesworth, wo neben dem Schulbesuch in der ersten Woche auch verschiedene Arbeitsfelder angeboten werden, z.B. das Kulturzentrum der Stadt, ein Verlag, die Gemeindeverwaltung und einige mittelständische Unternehmen nach Wahl. Die Bungay High School in der Nähe von Halesworth empfängt die Praktikanten an drei Tagen zum Unterricht und sie begleiteten einmal Lehrer und einmal eine Klasse über den gesamten Schultag.  Weiterhin gibt es in der zweiten Woche in Begleitung von Frau Mund eine Tagestour nach Southwold und Lowestoft an der Ostküste und einen Ausflug nach London. Die Gastfamilien  Leverett, Copperswaithe und Wright kümmerten sich sehr um die Praktikanten und füllten die Aufenthaltszeit mit vielen interessanten Details. Sie zeigten uns, dass die englische Küche wesentlich besser ist als ihr Ruf und erweisen sich als äußert großzügige Gastgeber.

Das Praktikum in Irland steht unter dem Motto Land, Geschichte, Kultur und Menschen. In Dublin werden die Praktikant/innen in der ersten Woche von Frau Mund und unserem Kontaktmann vor Ort Colm O’Cleirigh betreut. Colm ist Architekt und Immobilienmakler und engagiert sich sehr für unser Praktikumsprojekt. Die ersten Tage sind der Erkundung der Stadt gewidmet und gleich am ersten Tag wandern die Praktikanten in Teams mit einem von den ersten Praktikant/innen 2011 entworfenen und mittlerweile optimierten STADTQUIZ, das sehr großen Anklang findet,  durch die interessantesten und lebendigsten Viertel Dublins und lösen verschiedene Aufgaben. Das beste Team wird am Abend geehrt und bekommt als Preis zwei Kapuzenpullover mit dem bekannten DUBLIN-Aufdruck.  Am zweiten Tag beginnt die geleitete geschichtliche Tour durch die Stadt. Anhand einer geschickt gewählten Route wird die Geschichte des Landes von der jüngsten Vergangenheit an aufgerollt und erforscht. So beginnt der Rundgang nahe der Jugendherberge am 2003 fertiggestellten neuen Millenium-„Spire“, der ein Zeichen fürs neue Jahrtausend setzen soll. Geschichtlich interessant ist hier, dass hier 1969 die IRA die Statue „Nelson’s Pillar“ zerbombt hat, um die Antipathie gegenüber den Aktivitäten der Engländer in Nordirland zu bekunden. Der Weg in die Geschichte führt vorbei an der General Post Office, die in der Osterrevolution 1916 eine wichtige Rolle spielte, an eindrucksvolle Gebäude der Bank of Ireland, welches durch die hier erfolgte Auflösung des irischen Parlaments 1801 einen umfangreichen historischen Hintergrund hat und nicht nur zur jetzigen Zeit Symbol der irischen Finanzmisere ist. Auf dem Programm stehen Dublin Castle und die Liberties, St. Patrick’s Church, die Guinness Brauerei und das Storehouse sowie ein Besuch des Cafes auf der Aussichtsplattform der Brauerei. In einer weiteren Tour besuchen wir das Trinity College mit der berühmten Bibliothek, in der Irlands größter Schatz, das Book of Kells, ein Meisterwerk abendländischer Buchmalerei aus dem 8. Jh., untergebracht ist. Frau Mund informiert die Gruppe an allen wichtigen Stationen in kleinen „Vorträgen“ zu Landesgeschichte, Stadtgeschichte und den Iren im Allgemeinen und Gänge ins Museum of Modern Art und ins Museum of National History zählten dazu. Wir gehen über Ha’penny Bridge und O’Connell Bridge als die berühmtesten Brücken der Stadt, trinken mit Colm O’Cleirigh Kaffee im berühmtesten Cafe der Stadt „Bewley’s Cafe“. Es stehen weitere Sehenswürdigkeiten an wie Christ Church Cathedral, das Oscar Wilde Memorial, das berühmte Kilmainham Gaol, in dem die zuvor von Frau Mund im historischen Rückblick genannten Revolutionäre und Freiheitskämpfer hingerichtet wurden. Ein Praktikant 2014: „Jetzt verstehe ich, warum die Iren die Engländer nicht leiden können!“ Auf der Tour in der Nordstadt geht es zur  Jameson-Whisky-Distillery, der großen neuen Nationalausstellung „Collins Barracks“ auf dem Gelände der einstigen Militärakademie und zum großen Phoenix Park mit dem Wellington Monument von 1817  und zu vielem mehr. In der zweiten Woche führt Colm die Praktikanten und Praktikantinnen in verschiedene Berufe und Betriebe ein. Ein Highlight des Praktikums sind immer die Einsätze in Murphy’s Icecream Bar, wo unzählige Eis- und Kaffeesorten im Angebot sind und hier wirklich der Kontakt zu Leuten im Vordergrund steht.

Die Auslandspraktika bieten eine bunte Mischung aus schulischem Alltag, Berufserfahrung, Spracherwerb und Kulturkunde.
(Claudia Mund, Koordinatorin für Studien- und Berufsorientierung und Auslandspraktika der Sek II)


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Schüler gestalten eine eigene Radiosendung - Unser Tag beim Radiosender 1Live

Radio begleitet uns jeden Tag, ob beim Duschen, beim Kochen oder beim Autofahren. Aber wer weiß schon, wie viel Arbeit hinter einer Radiosendung steckt. Genau dies durfte die Klasse 8C der Gesamtschule Hennef am 18.03.2014 bei dem bekannten Radiosender 1LIVE erleben.

Am Anfang stellte sich eine flippige junge Radiomoderatorin namens Samira vor, die uns den Tag durch das 1LIVE Studio führte und unser Coach für die Radiosendung sein sollte. Anschließend saßen wir in einem Konferenzraum, in dem uns Samira erzählte, dass in diesem Raum unter anderem „Cro“, „Kraft Club“ usw. aufgetreten sind, dies war ein supercooles Gefühl, zu wissen, man ist in einem Raum, in dem schon einige Stars ihren Auftritt hatten.

Nachdem sie uns verschiedene Mitarbeiter vorgestellt hatte, sind wir in das WDR Studio Zwei gegangen, wo wir unsere eigene Radiosendung gestalten durften. Als erstes schauten wir uns einen halbstündigen Film an. In diesem wurde uns spielerisch erklärt, was man alles für die Vorbereitung einer Sendung braucht. Danach wurden wir in Teams eingeteilt, die die einzelnen Bestandteile der Sendung gestalten sollten. Neben den zwei Moderatoren, die wir bereits vorher festgelegt hatten, mussten z.B. auch Rubriken wie Wetter, Info und Musik besetzt werden. Sogar für die Planung der gesamten Sendung waren zwei Schüler verantwortlich und auch die Technik wurde von Schülern übernommen. Die Gestaltung unserer 15minütigen Sendung dauerte ungefähr 3,5 Stunden. Am Ende bestand unsere Sendung aus Nachrichten, Musik, Gesprächen über Promis und sogar einer „Live-Schalte" ins Fußballstadion! Trotz großer Aufregung und einigen Missgeschicken in der Durchlaufprobe hat es allen großen Spaß gemacht. Unseren Dank an Samira drückten wir mit einem dicken Applaus aus.

Die Sendung wurde uns als Andenken auf einem Stick mitgegeben. Natürlich haben wir sie uns auch schon gemeinsam angehört - das war ein großer Spaß und wir sind mächtig stolz auf unsere eigene Radiosendung!
(Jana Werter, Leonie Viertel, Julia Limbach und Laura Ellermann; Klasse 8 C)


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Et maintenant  ...  c'est à moi! (Und jetzt ... bin ich dran.)

Dass Fremdsprachenunterricht - neben dem zuweilen mühsamen Vokabel- und Grammatiklernen - auch Spaß machen kann und kreative Kräfte weckt, zeigen die zahlreichen Projektarbeiten von Französischschülern verschiedener Jahrgänge. Mehrmals im Jahr wird, am Ende einer Lektion, der jeweilige Themenbereich von jedem Schüler künstlerisch-kreativ in Form einer kleinen Broschüre verarbeitet. Dabei gilt es, das neue Themenfeld mitsamt der neu erworbenen Lexik und Grammatik aus der eigene Perspektive wieder zu geben.  Aus Pierre, Marine, Charlotte und Farids Collège'Maurice Ravel' in Paris wird nun 'Mon collège' mit der  Präsentation der Gesamtschule Meiersheide in Hennef, der eigenen Klasse, dem eigenen Stundenplan, den eigenen Vorlieben und Abneigungen. Oder - Charlottes Suche nach einem deutschen Corres liefert das Material zum Erstellen eines eigenen Steckbriefes und Vorstellen der eigenen Familie, um einen passenden französischsprachigen Austauschschüler zu finden. Fortgeschrittene Schüler können nach dem Vergleich des französischen Schulsystems mit dem deutschen ihre 'Ecole de rêve' (Traumschule) konzipieren.

Auf diese Weise angeregt, entstehen wahre Kostbarkeiten, von denen die hier abgebildeten einen Eindruck vermitteln möchten.

(M. Becker-Just, Französischlehrerin)


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Klasse 7C sammelt Spenden für die Errichtung einer Gedenkstätte in Trostenez

Unsere Aktion am 24.01.14 zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Trostenez war ein großes Vernichtungslager bei Minsk in Weissrussland. Während der deutschen Besatzungszeit von 1941 bis 1944 wurden dort 206 500 Menschen getötet. 1941 und 1942 wurden mehr als 22 000 deutsche Bürger mit jüdischen Wurzeln nach Minsk und Trostenez deportiert. Sie hatten die Hoffnung, dass die nationalsozialistische Führung ihnen dort die Möglichkeit geben würde, eine neue Existenz aufzubauen. Aber in Minsk ange-kommen wurde die Mehrzahl der Deportierten sofort erschossen oder in Gaswagen getötet und in Gruben verscharrt. Die Menschen, die nicht sofort getötet wurden, mussten so hart arbeiten, dass sie an körperlicher Entkräftung starben.

Trostenez ist der letzte große Vernichtungsort in Europa, an dem es bisher keine würdige Gedenkstätte gibt. Dort ist aber der Bau einer Gedenkstätte geplant. Unser Ziel am Aktionstag war es, Geld zu sammeln und damit den Bau der Gedenkstätte zu unterstützen. Wir dachten daran, dass es wichtig ist, an die Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern, damit sich ähnliches niemals wiederholt.

Im Politikunterricht hatten wir uns vor dem Aktionstag über die Verbrechen im Vernichtungs-lager in Trostenez informiert und uns mit den Schicksalen einzelner Deportierter aus Düsseldorf und Köln auseinander gesetzt. Wir haben schließlich unsere Spendenaktion vorbereitet, indem wir Flyer erstellten und Sammeldosen beklebten. Auch das Ansprechen und Informieren von Passanten hatten wir geübt.

Unsere Sammelaktion am 24.01.14 in der Hennefer City verlief sehr gut. In kleinen Gruppen  liefen wir durch die Stadt, sprachen Passanten an, erklärten ihnen, worum es geht, und baten um eine Spende. Wir gaben ihnen auch einen Flyer. Viele Leute fanden unsere Aktion gut und spendeten gerne etwas. Am Anfang war es etwas komisch für uns, die Leute nach Geld zu fragen, aber nach kurzer Zeit hat es viel Spaß gemacht. Die Gruppe, in der wir waren, hat 62 € gesammelt. Insgesamt hat unsere Klasse den Betrag von 253€ eingenommen, den wir gleich auf das Spendenkonto überwiesen haben. Es hat uns gefreut, dass wir helfen konnten.
(Shayline Pens und Alina Kehlenbach, Klasse 7 C)


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Bewegte Pause

Liebe Eltern, wir freuen uns, dass wir Ihren Kindern regelmäßig ein weiteres Highlight in unserer Schule anbieten können. Unser Kooperationspartner, die Tanzschule Lars Stallnig, bietet in der aktiven Spielpause „die bewegte Pause“ an. Alle Schüler/innen können dieses sehr schöne Angebot nutzen. Zu „fetziger“ Musik wurde „heiß“ getanzt.


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D&G 7 beim Theaterfestival im Siegburger Stadtmuseum

bereits zum zweiten Mal nahm ein D&G-Kurs der Gesamtschule am Theaterfestival der Schulen im Siegburger Stadtmuseum teil. Dort wimmelte es von aufgeregten Akteuren. 120 Schüler/innen im Alter von 7 bis 17 Jahren von insgesamt 8 Schulen gestalteten das Programm.

Beim 4. Auftritt hieß es denn Vorhang auf für den Kurs Darstellen & Gestalten des 7. Jahrgangs. Der Kurs zeigte einen Ausschnitt aus seinem Tanztheater „MOTION & eMOTION“, das bereits vor einem Jahr in voller Länge in der Mehrzweckhalle aufgeführt worden war.

Die Schüler/innen waren Feuer und Flamme und das schlug  auch auf das Publikum über. Wir sind gespannt was im kommenden Jahr beim Festival zu sehen sein wird und vielleicht sind wir dann auch wieder dabei.
(Ulrike Biermann)


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Fußballtrikots und Fußbälle

Passend zur Weihnachtszeit erhielt die Gesamtschule Hennef Meiersheide zwei Fußballtrikotsätze und mehrere Fußbälle von der Jugendabteilung des FC Hennef geschenkt.

Im Rahmen der Kooperation zwischen der Gesamtschule Meiersheide und der Jugendabteilung des FC Hennef nahm Schulleiter Wolfgang Pelz dieses vorweihnachtliche Geschenk, überbracht vom Vorstand des Fördervereins der Jugendabteilung des FC Hennef Herrn Georg Jülichmanns und Herrn Norbert Maibaum, dankend entgegen. Schon seit nunmehr einiger Zeit besteht die Kooperation zwischen der Gesamtschule Meiersheide und der Jugendabteilung des FC Hennef. Mehrere Projekte, wie die Betreuung der Fußball-AG der Schule durch einen Vereinsmitarbeiter und der Teilnahme von Jugendspielern des FC Hennef 05 an einer ersten Trainerlizenzausbildung der Gesamtschule, sind in letzter Zeit angelaufen oder wurden fortgesetzt. Weitere Aktivitäten, wie die gemeinsame Ausrichtung von Sportveranstaltungen, sind angedacht. 

Umso mehr freuten sich auch die Schüler Daniel Kappelar, Leon Scholz und Tim Keil der Sportklasse 8 a , die auch Spieler des FC Hennef 05 sind, über die neuwertigen roten und  blauen Trikots sowie die mitgebrachten Fußbälle. Auch Sportlehrer  Christoph Müller, ein lang eingetragenes Mitglied des FC Hennef, hat für diese Präsente Verwendung, weiß er doch nur zugut über die schnelle Abnutzung der o.g. Fußballartikel. Die Gesamtschule Meiersheide bedankt sich recht herzlich bei der Jugendabteilung des FC Hennef 05.
(Christoph Müller)


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Team „9c Rockers“ gewinnt den 2. Preis beim Wissensquiz der „ZeitungsZeit NRW“

Macintosh HD:Users:chris:Desktop:2014-01-22 10.23.32.jpgUnser Team die „9c Rockers“ nahm an einem Wissensquiz im Fach Wirtschaftslehre der „Neuauflage der ZeitungsZeit NRW“ teil und gewannen den 2. Preis!

In dem Quiz ging es um Fragen der Politik und des Zeitungswesen in Deutschland. Wir sind fünf Schüler und Schülerinnen aus der Klasse 9c der Gesamtschule Hennef und freuen uns riesig über den mit 200 € ausgeschriebenen 2.  Preis! Das Preisgeld können wir gut für unsere Abschlussfahrt in der Klasse 10 an den Gardasee (Italien) gebrauchen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem Wirtschaftslehrer Hr. C. Müller und unserer Schule für die Teilnahme am Zeitungsprojekt. Auch den Mitarbeiter/Innen der ZeitungsZeit wollen wir danken!
(Sonja Räder, Leon Pape, Henning Offergeld, Max Wende und Florian Krämer,  9c)


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Comenius-Treffen mit unserer englischen Partnerschule in New Milton, UK

An der Gesamtschule Hennef besteht die inzwischen über zehnjährige Tradition, dass wir als koordinierende, d.h. als verantwortliche, Schule an Comeniusprojekten teilnehmen. Unser aktuelles  Comeniusprojekt trägt den Titel Citizens of Europe – Past, Present and Future. Das Projekt wird gefördert durch das Programm für lebenslanges Lernen der EU.

Unsere Partnerländer bei dem aktuellen Projekt sind Spanien, Italien und England. Am Montag, dem 10.3. machten sich fünf Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs zusammen mit Frau Fink und Frau Rohrbach auf den Weg nach England zu einem bilateralen Treffen mit unserer englischen Partnerschule, Ballard School in New Milton.

Der Ort New Milton liegt im Nationalpark New Forest, ganz nah an der englischen Südküste zwischen Southampton und Bournemouth. Auf der Taxifahrt von London Heathrow nach New Milton bemerkten wir bereits die ersten kulturellen Unterschiede: Die Engländer fahren zum Beispiel tatsächlich auf der linken Straßenseite! Und im New Forest laufen die Ponys frei herum, so dass die Autofahrer sehr genau aufpassen müssen. In der Schule angekommen ging’s erstmal zum Lunch, und danach erkundeten wir das Schulgelände zusammen mit den englischen Partnern bei einer Schulrallye. Den Abend verbrachten die Jugendlichen mit den englischen Gastfamilien.

 

Am Dienstag lernten wir mehr über den Schulalltag an einer englischen Privatschule, die deutschen Schülerinnen und Schüler nahmen an Unterrichtsstunden teil, und mittags fuhren wir mit dem Zug in das Seebad Bournemouth, wo wir ein außergewöhnliches Museum mit dem Namen Russell Coates Art Gallery & Museum besuchten, das eine reiche Familie in ihrem Privathaus eingerichtet hat, nachdem Familienmitglieder um die Welt gereist waren und allerlei interessante Gegenstände mit nach Hause gebracht hatten. Die deutschen und englischen Teilnehmer hatten sich inzwischen besser kennengelernt und hatten während des Museumsbesuchs und später beim Shopping jede Menge Spaß und machten gemeinsam lustige Fotos.

Am Mittwoch widmeten wir uns unserer Projektarbeit und kochten unter Anleitung von Mrs Le Good, der Hauswirtschaftslehrerin von Ballard School, vier traditionelle Gerichte: Ein irisches, ein schottisches, ein walisisches und ein englisches. Bevor der praktische Teil der Arbeit begann, erläuterte Mrs Le Good, aus welchen Gründen in den verschiedenen Regionen bestimmte traditionelle Gerichte mit bestimmten Zutaten entstanden waren. Danach wurden die Aufgaben verteilt, die Gerichte wurden anhand der Rezepte von allen Schülerinnen und Schülern gemeinsam zubereitet und danach selbstverständlich freudig verspeist. Die größte Begeisterung riefen dabei die englischen Scones hervor, die den Nachtisch darstellten.

Am Donnerstag fuhren wir mit einer größeren Gruppe von Schülern unserer Partnerschule zur Big Bang Ausstellung im National Exhibition Centre in Birmingham. Dort stellten viele Firmen Informationen zu Wissenschaft und Technik aus, so dass die Jugendlichen sich über mögliche Zukunftsperspektiven Gedanken machen konnten.

Am Freitagmorgen beendeten wir unsere Projektarbeit, indem die Schülerinnen und Schüler Fotos und die Rezepte unserer Kochsession in einen Kalender einfügten. Der Kalender ist bereits auf der Projektseite des Comeniusprojekts eingestellt. Die Seite ist bequem über den Comenius-Link auf der Homepage der Gesamtschule Hennef zu finden. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhalten ein Exemplar des Kalenders und damit eine gemeinsame Erinnerung an ein sehr schönes Treffen, an dessen Ende der Abschied einmal mehr sehr, sehr schwerfiel.
(Corinna Fink)

 


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Comenius-Austausch: Gäste aus Palma de Mallorca in Hennef

Auch in diesem Jahr können wir wieder einen bilateralen Austausch mit unserer Partnerschule in Palma de Mallorca im Rahmen unseres aktuellen Comenius-Projektes durchführen. Nach dem Besuch der Mallorquiner in Hennef fahren die deutschen Schüler/innen im Mai nach Palma de Mallorca.

Zunächst begrüßten die aufgeregten deutschen Schüler/innen ihre spanischen Gäste am Flughafen Köln/Bonn, bevor es gemeinsam zur Schule ging. Nach dem Mittagessen in der Mensa nahmen die spanischen Schüler/innen am regulären Unterricht teil und begleiteten nach Schulschluss ihre Partnerschüler in die Familien. Am Folgetag trafen sich alle wieder in der Schule zur Projektarbeit „German cooking“ mit Frikadellen, Kartoffelecken und Gartensalat. Unter Anleitung von Frau Hüttemann machte das gemeinsame Kochen allen Spaß und schmeckte nicht nur den spanischen Gästen gut. Gestärkt fuhr die Gruppe dann nach Köln zur Besichtigung und Turmbesteigung des Kölner Domes und einer Tour durch die Stadt.

Das Highlight am Mittwoch war natürlich die Fahrt ins Phantasialand. Aber auch die Tour zum Drachenfels und nach Bonn am Donnerstag war ein schönes Erlebnis, denn der Rhein ist für die Gäste aus Mallorca etwas ganz besonderes, da es dort keine großen Flüsse gibt. Abends wurde noch gemeinsam mit den Eltern an der Schule gegrillt und am Freitag hieß es leider schon Hasta luego! am Flughafen.
Nun freuen sich alle sehr auf das Treffen in Palma de Mallorca!
(Hubertus Luke)

 


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Praktikum in der Asklepios Klink Sank Augustin

Vom 08.01.2014 bis zum 22.01.2014 habe ich mein Praktikum im OP-Bereich bzw. der OP-Pflege der Asklepios Kinderklinik in Sankt Augustin absolviert.

Im Laufe des Praktikums bekam ich einen Einblick in das Berufsfeld einer „Operationstechnischen Assistentin“ und konnte viele neue Dinge kennenlernen.

Der Arbeitstag begann immer um 7 Uhr mit den Vorbesprechungen. Das heißt, dort wurde nicht nur festgelegt, welche Operationen am jeweiligen Tag anstanden, sondern es wurde auch die Einteilung der Mitarbeiter für die verschiedenen Operationen vorgenommen. Da der Zentral OP der Asklepios Klinik aus insgesamt 7 Operationssälen besteht, werden immer mehrere Operationen zeitgleich durchgeführt. Dabei wird in den Fachrichtungen Chirurgie, Orthopädie, Neurochirurgie, Herz- und Thoraxchirurgie sowie der Belegabteilung HNO und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie operiert, wodurch ich einen guten Einblick in alle diese Bereiche gewinnen konnte.

Meistens durfte ich mir bei den Besprechungen aussuchen, in welcher der jeweiligen Operation ich zuschauen wollte. Dadurch, dass das Praktikum ca. 2 Wochen dauerte, war ich bei etwa 30 Operationen dabei.

Gegen viertel vor 8 haben die Operationstechnischen Assistentinnen angefangen den Operationsraum für den Eingriff vorzubereiten, wobei ich mithelfen durfte. Meistens wird diese Vorbereitung von 2 Mitarbeitern oder Mitarbeiterinnen erledigt. Dabei ist einer der „Instrumenteur“, was bedeutet, dieser steht während der Operation am Tisch und reicht die Instrumente an. Hierbei ist das Wichtigste, dass auch der Instrumenteur immer steril ist. Der 2. Assistent wird als „Springer“ bezeichnet und muss dafür nicht steril sein. Die Aufgaben eines Springers sind es, dem Instrumenteur, sowie den Operateuren in den sterilen Kittel zu helfen, fehlende Instrumente, Fäden oder ähnliches anzureichen und den OP- Bericht mit den Zeiten zu ergänzen.  Die Operationszeiten werden in ein Buch und zusätzlich in ein Computerprogramm (Orbis) eingetragen. In diesem Computerprogramm erfolgt die genauere Aufzeichnung der Zeiten über den Schnitt, das Naht-Ende etc. Die Aufzeichnungen habe ich auch während meines Praktikums durchgeführt. In diesem EDV-Programm wurden auch alle für die Operation benötigten Materialien mit Nummern festgehalten (Nahtmaterial, Einmalmaterial, Siebe usw.), um nachzuweisen, was benötigt wurde und wieder aufzufüllen ist. Die Kompressen müssen beispielsweise vor und nach jeder Operation gezählt werden, damit keine im Körper des Patienten vergessen wird. Um dieses auch nach einer Operation noch feststellen zu können, besitzen die Kompressen einen blauen Faden, der beim Röntgen zu erkennen ist.

Zeitgleich zu den Vorbereitungen der Operation durch die Assistentinnen leiten die Anästhesisten den Patenten in die OP ein. Erst wenn alles fertig ist und der Patient in Narkose versetzt ist, kommt der operierende Arzt. Je nach Art der Operation können es auch mehrere Ärzte sein. Bei den Herz-OP’s waren beispielsweise immer 3 Ärzte zeitgleich am operieren.

Während dieser Zeit habe ich meistens bei den Operationen zugeschaut und zwischendurch die Zeiten eingetragen oder Kleinigkeiten angereicht. Bei der Skoliose und der Herzoperation habe ich mich zu den Anästhesisten gestellt, um einen besseren Blick zu haben, die mir neben den operierenden Ärzten sehr freundlich die Vorgänge erklärt haben.

Bei der Ösophagogastroduodenoskopie durfte ich assistieren und mit einer sogenannten PE-Zange Proben aus der Speiseröhre, dem Magen und dem Darm entnehmen, welche im Labor nach Pilzen untersucht wurden. Auch bei einer Metallentfernung stand ich steril mit am Tisch und durfte etwas von einer im Fußgelenk eingeschraubten Schraube (wurde vor ca. einem halben Jahr wegen eines gebrochenen Fußes eingesetzt) wieder herausschrauben und die Fäden der zugenähten Wunde abschneiden. Das hat mit sehr viel Spaß gemacht.

Nach der jeweiligen Operation wird der Patient in den Aufwachraum geschoben und der OP- Saal gründlich gereinigt. Die geöffneten Instrumente werden in einem Sterilisationswagen zur Reinigung weggeschickt. Wenn von der vorherigen Operation alles abgeschlossen ist, wird die nachfolgende Operation vorbereitet. Dazu gehört es auch, die neu gebrachten sterilen Sachen in das große Lager einzusortieren, wobei ich ebenfalls mithelfen durfte.

Nachmittags, gegen halb 4 Uhr, wenn alle Operationen erledigt waren, war der Arbeitstag zu Ende. Eine Operation am Herzen oder an der Wirbelsäule dauerte oft 5 bis 6 Stunden oder noch länger und je nach Länge der Operationen wurden die Operationstechnischen Assistentinnen dann durch eine Spätschicht abgelöst.

In dieser Kinderklinik sind die Operationstechnischen Assistentinnen in allen Fachbereichen ausgebildet und somit überall einsatzbereit.

Das Praktikum fand ich sehr interessant, da ich sehr viel sehen konnte und mir viel erklärt wurde. Durch die verschiedenen Fachrichtungen wurde es mir ermöglicht, vom Gehirn über das Herz und die Wirbelsäule bis zu Kaiserschnitten (Sectio) alles zu sehen. Auch wenn ich nicht immer so viel machen konnte, was in diesem Bereich völlig verständlich ist, war es ein wissenswertes Praktikum. Nicht zuletzt durch die freundliche Behandlung behalte ich dieses Praktikum positiv in Erinnerung.

Mein vorheriges Praktikum hatte ich bereits bei einem Kinderchirurgen absolviert, der ambulante Operationen durchgeführt hat. Die Tätigkeit in einer Kinderklinik fand ich ebenfalls sehr interessant. Eine berufliche Tätigkeit im medizinischen Bereich mit Kindern könnte ich mir sehr gut vorstellen.
(Jasmina Wilsberg , Jahrgang 12)


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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus 27.01.14 (5E)

In der Stufe 5 wurde der Schwerpunkt an diesem Gedenktag auf die Kindheit im Nationalsozialismus gelegt.

Wir begannen den Tag mit einem ausführlichen Austausch. Viele Schülerinnen und Schüler konnten von einzelnen Erlebnissen ihrer Verwandten in dieser Zeit berichten.

Die nachfolgenden Stunden wurden gegliedert von der Filmreihe des WDR "Oft bin ich bang - Kindheit unter Hitler". Die Filme sind sowohl Spielfilm als auch Dokumentation.

Der erste Film zeigt Barbara, die ihren vierten Geburtstag feiert. Ihr Vater kann nicht da sein, weil er gegen seinen Willen als Soldat in die Ukraine geschickt wurde. Papa Leo schickt regelmäßig illustrierte Briefe und Postkarten.

Der zweite Film erzählt von Anne. Anne wurde nach einem Bombenangriff auf ihre Schule in ein Landverschickungsheim in die Nähe von Bunzlau geschickt. Dort fühlt sie sich nicht wohl. Nach zwei Jahren wird sie von ihrem Vater abgeholt. Die Kinder der Klasse 5E haben in Gruppen einige Szenen aus dem Film nachgestellt, um sowohl das Heimweh als auch die Wiedersehensfreude von Anne nachfühlen zu können.

Der dritte Film handelt von Hannelore aus Hennef. Sie ist als Jüdin aufgewachsen, doch lassen ihre Eltern sie zum Schutz mit acht Jahren katholisch taufen. Als das Leben für getaufte Juden ebenfalls bedroht ist, bringt Schwester Cypriana sie heimlich zu Verwandten. So überlebt Hannelore. Dieser Film bot Anlass, um über den jüdischen Glauben zu sprechen. Anhand eines Arbeitsblattes bekamen die Kinder einen ersten Eindruck von den jüdischen Festen. Wir sprachen auch über die vielen Verbote, die nach und nach erlassen wurden. So mussten Juden beispielsweise ihre Führerscheine abgeben, ihre Telefonanschlüsse kündigen oder auf ausschließlich jüdische Schulen gehen.

Diese Verbote wurden am Ende des Tages unter anderem genannt, als die Schülerinnen und Schüler formulieren sollten, was sie an diesem Tag besonders beeindruckend fanden.


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Gedenktag in der Gedenkstätte Jawne

Am Freitag, den 24.01.14 besuchten wir, die Klasse 8a, die Gedenkstätte Jawne in Köln. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige jüdische Schule. Als wir dort ankamen, empfing uns eine ältere Dame und führte uns in die Gedenkstätte. Nachdem wir Platz genommen hatten, berichtete uns die Dame, welche selbst Jüdin war, über die Zeit des Nationalsozialismus. Wir erfuhren viel über das, was die  Juden damals durchmachen mussten. Es war sehr interessant aber auch ergreifend. Die Dame sprach im Besonderen das Thema Widerstand an. Nach dem Vortrag gingen wir dann auf Spurensuche. Zuerst besichtigten wir einen alten Brunnen der auf dem Schulhof  der ehemaligen jüdischen Schule stand. Im Brunnen eingraviert standen Namen aller jüdischen Opfer der Schule.

Danach gingen wir  zu den Stolpersteinen, ungefähr vier fanden wir auf. Uns wurde erklärt, warum man solche Stolpersteine findet.

Zum Schluss haben drei unserer Mitschülerinnen im Namen der Klasse in das Gästebuch geschrieben. Der Tag war sehr interessant und wir haben viel mitgenommen.
(Jojo und Niki, 8A)


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Unser Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Alle Klassen von der 5 bis zur 13 haben diesen Tag besonders gestaltet.

Es wurde über die Zeit des Nationalsozialismus gesprochen und wie die Menschen darunter gelitten haben. In unserer Klasse 5C hatten wir zu Beginn einen Stuhlkreis mit einer Kerze in der Mitte. Dort wurde uns aus dem Buch „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ vorgelesen. Unsere Klassenlehrer haben sich dabei abgewechselt. Die Geschichte ist wirklich passiert, nur die Namen wurden verändert. Das Buch handelt von einem Mädchen, das ihre Kindheitserlebnisse als Jüdin zur Zeit des Nationalsozialismus erzählt hat. Diese Erlebnisse haben uns sehr berührt und wir wurden sehr nachdenklich, als wir versuchten uns vorzustellen, wie sich Anna gefühlt haben muss und wie wir uns vielleicht gefühlt hätten.

Anschließend haben wir Arbeitsblätter bearbeitet, in denen es um das Leben der Juden damals ging, und wie sie verfolgt wurden. Für jede unserer fünf Tischgruppen gab es ein anderes, meine Tischgruppe hatte „Anti-Jüdische Maßnahmen“. Alle Tischgruppen haben sich dann gegenseitig informiert und darüber gesprochen. Es war erschreckend, was sich damals abgespielt hat.

Danach konnten wir die Geschichte von Anna, die unsere Lehrer zu Beginn vorgelesen hatten, als Hörspiel zu Ende hören. Zum Abschluss sollten wir einen Brief schreiben, in dem die Jüdin Anna ihrer Freundin aus Deutschland nachträglich erzählt, was ihr seit ihrer Abreise alles passiert ist. Es ist sehr traurig und kaum vorzustellen, dass früher so etwas geschehen ist. Ich hoffe, dass so etwas nie wieder passiert.
(Melanie Beckmann 5c)


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PARENTUM - Messe

Eltern-Schülertag zur Berufswahl in der Mehrzweckhalle Hennef

Welche Firma oder Betrieb bietet mir den geeigneten Ausbildungsplatz an? Eltern und Schüler können diese Frage nun endlich beantworten, weil sie sich vor Ort über die vielen verschiedenen Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge in persönlichen Gesprächen aus berufenem Munde haben informieren lassen.

Am 30. Januar 2014 fand in der Mehrzweckhalle in Hennef zum zweiten Mal der PARENTUM - Eltern- und Schülertag für die Berufswahl statt, der unter der Schirmherrschaft der Bundesbildungsministerin Frau Prof. Dr. Johanna Wanka steht. Veranstalter dieses Informationsabends war das IfT (Institut für Talententwicklung GmbH) in Kooperation mit der Gesamtschule Meiersheide Hennef. Viele regionalen Anbieter von Ausbildungsplätzen und Vertreter von Fach- und Hochschulen warteten auf interessierte junge Menschen und deren Eltern. Die kamen dann auch und informierten sich meist in spontanen Gesprächen vor Ort über die zahlreichen Angebote, andere hatten bereits verbindliche Gesprächstermine mit den Ausstellern vereinbart. 

Das Angebot "parentum" wurde mit dem Ziel konzipiert, insbesondere auch die Erziehungsberechtigten in Begleitung ihrer Kinder über die Situation des regionalen Ausbildungs- und Studienangebots ausführlich informieren zu können.

Die neue Mehrzweckhalle stellte sich erneut als hervorragender Messestandort dar. Viele Unternehmen, Verbände, Hochschulen, Akademien, Behörden etc. waren vertreten. So konnten sich die Besucher angefangen von der Handwerkskammer zu Köln bis hin zur IST Hochschule für Management einen umfassenden Überblick über die Berufe bzw. angebotenen Studiengänge verschaffen. Zusätzlich konnten sie Vorträgen lauschen, in welchen sie über Themen und Tendenzen zur richtigen Berufsfindung informiert wurden.

"Ich fand das Angebot der parentum super und habe mich heute umfassend über die verschiedenen Ausbildungswege und Studiengänge informieren können", freute sich Oberstufenschülerin Sarah Zirngibl, die auch als Schulsanitäterin vor Ort ihren Bereitschaftsdienst mit drei weiteren Schulsanitätern leistete. "Ich weiß jetzt noch besser darüber Bescheid, welche Berufe bzw. Studiengänge nach meinem Schulabschluss für mich in Frage kommen könnten."

Gut ist, wenn sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern bereits frühzeitig informieren, welche Möglichkeiten sich ihnen nach Abschluss ihrer Schulzeit bieten. Wer sich weiter über die anwesenden Veranstalter der parentum im Internet informieren möchte, nutze bitte die nachfolgende Übersicht.
(Georg Dahlberg, Berufswahlkoordinator)


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Besuch des Senckenberg-Museums in Frankfurt

Das Senckenberg Museum ist eines der großen Naturkundemuseen in Deutschland und zeigt die heutige Vielfalt des Lebens und die Entwicklung der Lebewesen sowie die Verwandlung unserer Erde über Jahrmillionen hinweg.

Weil wir das Thema Evolution in unserem Naturwissenschaftskurs der Jahrgangsstufe 10 ein ganzes Halbjahr lang ausführlich behandelt haben, erhielten wir zum Abschluss der Unterrichtsreihe am 23.01.2014 die Möglichkeit, das Senckenberg-Museum in Frankfurt zu besichtigen.

Leider konnten wir dort wegen momentaner Renovierungsarbeiten nicht die Räume betreten, in der sonst die Evolutionsgeschichte der Menschheit veranschaulicht wird. Trotzdem bot uns das Museum mit den vielen Exponaten einen sehr guten Einblick in die gesamte Evolutionsgeschichte. Es war wirklich sehr interessant und beeindruckend, sich mit der Größe eines Langhals-Dinosauriers (Diplodocus) zu messen, neben einem Mammut oder im Bauch eines Walskeletts zu stehen. Wir konnten viele weitere bedeutende Funde zum Teil im Original betrachten. Besonders beeindruckend war das Skelett der sogenannten Lucy, einer weiblichen Angehörigen der Gattung "Australopithecus afarensis", über die wir im Unterricht schon einiges gehört und mit deren Geschichte wir uns befasst hatten. Ihre mögliche Verwandtschaft zu den Arten der Gattung Homo ist bis heute ungeklärt und nicht eindeutig nachgewiesen. Anhand weniger Knochen von Schädelfunden hat man darüber hinaus mit großem technischen Aufwand viele Köpfe so rekonstruiert und modelliert, dass wir und das Aussehen unserer Vorfahren und die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den Hominiden und den Affen im Laufe der Evolution gut erkennen konnten.

Das war aber lange noch längst nicht alles, was es in dem Museum zu sehen gab. Ausgestellt wurden auch Kindermumien und in Alkohol bzw. Formaldehyd konservierte Organe und Embryos von Menschen und Tieren. Auch ganze Tiere in den unterschiedlichen Entwicklungsstadien konnten wir vergleichend betrachten. Es würde hier zu weit führen, die Vielzahl unserer Eindrücke zu schildern. Eines aber möchte ich Ihnen aber unbedingt empfehlen. Besuchen Sie das unglaublich interessante Senckenberg-Museum mit Ihren Kindern, egal wie alt sie sind. Sie werden, so wie wir, überrascht sein von dem, was Sie dort zu sehen kriegen. Ihre Kinder werden sich freuen!

Unter dem nachfolgenden Link erhalten Sie weitere Informationen über das Senckenberg-Museum in Frankfurt: http://de.wikipedia.org/wiki/Senckenberg_Naturmuseum

Übrigens, unsere Vorfahren sind uns ähnlicher als gedacht. Schon vor Millionen Jahren durchstreiften die Urahnen der Europäer aufrecht gehend den Kontinent. Das belegen sensationelle neue Knochenfunde aus dem Kaukasus. Weitere Informationen dazu finden Sie im Internet unter: http://german.ruvr.ru/2011/10/14/58740106/
(Hannah Zirngibl, 10F)


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Biodetektive ermitteln und verhindern den frühen Tod junger Bäume

Vier Schülerinnen der Klasse 6F übernehmen Verantwortung!

Am Rondell stehen seit dem letzten Herbst vier neue Bäume. "Liquidambar styraciflua" ist der lateinische Name dieser "Amerikanischen Amberbäume", die sich durch eine sehr hohe Robustheit auszeichnen. Bekannt sind sie für ihre farbenprächtige Herbstfärbung. Die frischen Blätter strömen einen anhaltenden würzigen Duft aus wenn man sie zerdrückt – sollte man aber nicht. Auch die kugeligen, stacheligen Kapselfrüchte besitzen einen süßlichen Inhalt. Bei Verwundung tritt am Baum ein Saft aus, der früher in den USA zur Kaugummiherstellung genutzt wurde – daher stammt auch die gängige Bezeichnung „American Sweetgum“.

Alle freuen sich über die schönen Sonnentage und genießen den jungen Frühling, der bereits Temperaturen im März erzeugt, die man eigentlich erst im Mai erwartet hätte. Vier Schülerinnen der Klasse 6F haben aber trotz aller Frühlingsgefühle bemerkt, dass das gute Wetter nicht für alle Lebewesen so schön ist, denn sie erkannten, dass die Baumscheiben der neuen Bäume am Rondell sehr trocken sind und die Bäume wohl dringend Wasser benötigen.

Wasser ist der Quell des Lebens, ist der Ursprung von allem!

Damit diese jungen Bäumchen immer genug Wasser bekommen und die Wurzeln nicht vertrocknen, haben Jannika, Julia, Lara und Annika sich nun entschieden, für diese Bäume verantwortliche Patenschaften zu übernehmen, solange sie Schülerinnen dieser Schule sind. Sie wollen ihre Pausen dazu nutzen, an heißen Tagen die Gießkannen mit Wasser zu füllen und den Bäumen immer das edle Nass zu spenden, das sie dringend zum Leben brauchen.

Da sage noch einer, die Kinder der heutigen Generationen hätten keine Augen mehr für die Natur. Wünschen wir den 4 neuen Amber-Bäumchen und den vier Patinnen, dass sie zur Hundertjahrfeier unserer Gesamtschule noch immer gesund und kräftig sind.
(Georg Dahlberg )


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Besuch der Jawne-Gedenkstätte in Köln

Am 24.01.2014 besuchten wir Schülerinnen und Schüler der Klasse 10F die Jawne-Gedenkstätte in Köln, anlässlich des Gedenktages der Opfer des Nationalsozialismus. Zuvor hatten wir bereits im Geschichtsunterricht das Thema Judenverfolgung und Antisemitismus behandelt und vorbereitende Informationen zu der Gedenkstätte erhalten. Die Aussagen von Ernest Kolman, einem ehemaligen Schüler des jüdischen Jawne-Realgymnasiums und Überlebenden der schlimmen Kriegszeit, der uns in der Gesamtschule besucht hat, haben wir noch gut im Gedächtnis.

Bei der Gedenkstätte in Köln handelt es sich um ein Gebäude sowie einen großen Platz, auf dem sich früher das sogenannte Jawne-Gymnasium befand. Nach unserer Ankunft dort führten wir Schüler eine Rallye durch, wobei wir uns auf dem ehemaligen Gelände des Gymnasiums bewegten und Fragen beantworteten. So gab es zum Beispiel Fragen zu den ehemaligen Lehrern und Schülern des Gymnasiums und ihren Lebensläufen sowie zu einem sich auf dem Gelände befindlichen Brunnens. In der Mitte dieses Brunnens ist eine Löwen-Skulptur zu sehen. Der Löwe Juda, der zum Himmel brüllt, stellt offensichtlich Gott die Frage, warum er es zulassen konnte, was seinem auserwählten Volk von den Nazis angetan wurde. An der Brunnenaußenwand sind auf Schrifttafeln die Namen der Menschen eingraviert und zu lesen, die früher das Gymnasium besucht haben und im Zuge des Zweiten Weltkrieges ums Leben kamen. Auf einer weiteren Gedenktafel, die am Brunnen befestigt ist, steht geschrieben:

"Wir gedenken den über 1100 jüdischen Kindern, die zwischen 1938 und 1945 durch die nationalsozialistische Gewaltenherrschaft von Köln aus in den Tod getrieben wurden."

Außerdem beschäftigten wir uns mit Stolpersteinen, auf denen sich Informationen zu den Menschen befanden, die in Verbindung mit dem Gymnasium standen. Wir notierten uns die Daten, um etwas mehr über das Schicksal dieser Menschen zu erfahren. Dazu bekamen wir auch die Gelegenheit. Wir wurden von einer Mitarbeiterin der Gedenkstätte zu einem großen Raum mit Informationstafeln geführt und haben zu dem Schicksal der ermordeten Menschen weitere Erläuterungen erhalten. (siehe auch:

 http://www.jawne.de/content/index_ger.html)


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Filmschau "Die vergessenen Kinder von Köln".

"Die vergessenen Kinder von Köln" erzählt von unbeschwerter deutsch-jüdischer Kindheit, von Abweisung und Isolation, von Vertreibung und Tod. Und von der "Jawne" in Köln, dem einzigen jüdischen Gymnasium im Rheinland, das auf tragische Weise mit der Ermordung der Kinder in Minsk verbunden ist." (Quelle Planet-Schule)
Wir werden sie bestimmt nicht vergessen!
(Tim Vester, 10F)


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Das ME-InfoMobil wieder zu Gast in der Gesamtschule

Highlights für Technikfreaks präsentiert von der Elektro-und Metallindustrie

Jedes Jahr seit 2002 besucht uns das InfoMobil der Elektro- und Metallindustrie regelmäßig. Wiederum stieß das hochtechnische Angebot auf die breite Resonanz vieler interessierter Schülerinnen und Schüler. Anfangs lag das Interesse eher bei den Jungen, mittlerweile aber interessieren sich auch viele Mädchen dafür, welche Berufe die Metall- und Elektroindustrie für sie bereithält. Wie schon im letzten Jahr mussten wir auch in diesem Jahr wieder einen extra Mädchentag einplanen, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Denn längst hat sich herumgesprochen, dass die Bandbreite der Berufsangebote für beide Geschlechter weit über den Elektriker- und Schlosserberuf hinausreicht. Dazu nun an dieser Stelle einen Überblick, der die Vielfalt der Berufsangebote verdeutlichen soll:

Metallberufe: Anlagenmechaniker/in, Industriemechaniker/in, Konstruktionsmechaniker/in, Werkzeugmechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in, Kraftfahrzeugmechatroniker/in.

Metall erzeugende Berufe: Verfahrensmechaniker/in, Gießereimechaniker.

Elektroberufe: Elektroniker/in – Automatisierungstechnik, Elektroniker/in – Betriebstechnik, Elektroniker – Gebäude- und Infrastruktursysteme, Elektroniker/in – Geräte und Systeme, Elektroniker/in – Maschinen und Antriebstechnik, Elektroniker/in – Informations- und Systemtechnik.

Fluggerätelektroniker/in.

IT-Berufe: IT-Systemelektroniker/in, Fachinformatiker/in, IT-Systemkaufmann/frau, Informatikkaufmann/frau.

Weitere technische Berufe: Elektroanlagenmonteur/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Fluggerätmechaniker/in, Mechatroniker/in, Produktionstechnologe/in

Zweijährige Berufe: Industrieelektriker/in, Fachkraft für Metalltechnik, Maschinen- und Anlagenführer/in.

Kaufmännische Berufe: Bürokaufmann/frau, Groß- und Außenhandelskaufmann/frau, Industriekaufmann/frau, Kaufmann/frau für Bürokommunikation, Kaufmann/frau für Spedition und Logistikdienstleistung.

Wir freuen uns schon jetzt wieder auf den nächsten Besuch des InfoMobils und können es kaum erwarten, denn es soll komplett neu konzipiert worden sein und noch mehr Einblicke und viele weitere Möglichkeiten anbieten, um sich ausprobieren zu können.

Etwaige Voranmeldungen zum Besuch 2015 werden schon heute gerne im BOB entgegengenommen.

Wer wissen will, welche Ausbildungsplätze wo auf ihn warten, der verlinke sich unter:
http://www.me-vermitteln.de/MEArbeitswelt/MEIndustrieimÜberblick.aspx

(Georg Dahlberg, Berufswahlkoordinator)


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„Ene Besuch im Zoo- nä wat is dat schöön“

Exkursion des WPI/NW- Kurses der Jahrgangsstufe 7 in den Kölner Zoo

Im Rahmen des Themas „Fortbewegung in Natur und Technik“ haben wir uns in den letzten Wochen mit dem Thema „Fortbewegung im Wasser“ beschäftigt- nun war es höchste Zeit, Fortbewegung im Wasser auch an Tieren zu beobachten. So fuhren wir am Mittwoch, dem 5.2.2014 gemeinsam mit der Bahn nach Köln, um den Zoo zu besuchen. Wir haben uns in 3er-4er Gruppen aufgeteilt und haben für unsere Tour durch den Zoo auch einen Ralleybogen mit vielen Fragen zu den Zootieren bekommen. Wir gingen von Tiergehege zu Tiergehege und mussten, um die Fragen beantworten zu können, meistens die Informationstexte an den Gehegen lesen. Zuerst sind wir ins Madagaskar-Haus gegangen, in dem wir uns die Lemuren und Halbaffen angesehen haben.

Im Regenwald-Haus und im Hippodom war es sehr heiß. Wir konnten Krokodilen und Nilpferden beim Schwimmen zusehen. Im Regenwaldhaus sollten wir herausfinden, wie viele Artenschutzprojekte der Kölner Zoo unterstützt.

Bei einer der Fragen auf dem Ralleybogen sollten wir herausfinden, wie viele verschiedene Menschenaffenarten der Zoo beherbergt- es sind 5.

Wir haben uns dann noch Elefanten, Paviane, Raubkatzen, Giraffen und Bären angesehen und den Seerobben und Pinguinen beim Schwimmen zugesehen.

Wir hatten im Unterricht besprochen, dass Robben und Pinguine eine hydrodynamische Körperform haben, damit ihr Körper besonders wenig Widerstand hat im Wasser- besonders gut konnten wir das sehen bei der Seerobbenschau. Nachdem wir unseren Rundgang durch den Zoo beendet hatten, haben wir noch das Aquarium besucht.


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Kreismeisterschaften „Schwimmen“ der Schulen - Jugend trainiert für Olympia

Am Dienstag, 11.03.2014 fand der Schwimmwettkampf im Hardtberg-Bad in Bonn statt.

Wir sind mit drei Mannschaften angetreten und waren sehr erfolgreich!

WKII die "älteren" Mädchen sind Kreismeisterinnen!

Ebenso die jüngeren Mädchen WKIII !!!

Und die Jungen WK IV, die im Vielseitigkeitswettbewerb kurzfristig angetreten sind und mit viel Freude prima umgesetzt haben, was wir in den beiden AG-Stunden schnell erarbeiten mussten, wurden auch Kreismeister!

(Gisela Raps)


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Jambo! - Grüße aus Kenia

Dieses Jahr konnten persönliche Grüße in Siaya, Kenia an die Schulleitung und die Schüler der Mbaga-Mixed-Primary-School ausgerichtet werden.

2000,-€ im Gepäck und viele liebevoll gestaltete Briefe der Schülerinnen und Schüler der Klasse 5A reiste Herr Wäsche (Schülervater) nach Kenia.

Die Freude war groß und die Schulleitung von der Unterstützung unserer Schulgemeinschaft nun schon seit über 6 Jahren überwältigt.

„Wir sind so ein kleines Dorf mitten in Afrika, es ist schön zu erfahren, dass Menschen in Deutschland an uns denken!“

Der Betrag wird genutzt, um die bereits im Rohbau befindlichen Klassenräume fertig zu stellen.  Blau-weiß in den Farben der Schule wird das verputze Gebäude dann Schutz vor Regen und Hitze bieten.

Da die Klasse 5A schon  seit  Anfang an rege bemüht ist weiterhin die Schule jenseits des Äquators zu unterstützen, wurde bereits ein Kaffee-und Kuchenstand beim Eltern- und Schüler/innensprechtag angeboten.

Das nächste größere Projekt wird eventuell die Errichtung einer Solaranlage auf den Dächern der Schulgebäude sein.

(Gisela Raps, Klassenlehrerin 5A)


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Bus-Sicherheitstraining im Jahrgang 5 oder „Turnbeutel vergessen“?

„Was tun, wenn der Schulranzen im Bus liegen geblieben ist?“, fragte Herr Zöller die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5A. Wer seinen Verlust schnell genug entdeckt, kann mit der Nummer im Kennzeichen des  Linienbusses schnell seine Sachen wieder bekommen. Merke dir, welche Linie und zu welcher Uhrzeit an welchem Tag, dann kann es auch klappen.

Wie gehe ich beim Warten, Einsteigen und während der Fahrt im Bus mit meinem Schulranzen um?

Am besten stellst du die Tasche zwischen den Beinen auf dem Boden ab, während du auf den Bus wartest, dann kann sich auch niemand unbemerkt an deiner Tasche zu schaffen machen.

Nimm beim Ein-und Aussteigen die Tasche in deine „Lieblingshand“, damit dich niemand am Tragegriff am Ein-oder Ausstieg hindern kann. Während der Fahrt BITTE NICHT die Taschen auf die Sitze stellen! Sie verschmutzen die Sitze so stark, dass eine spezielle Reinigung pro Sitz 100,- Euro kostet!

Auch hier gehören Taschen auf den Boden zwischen die Beine.

Auf keinen Fall solltest du, wenn du im Gang stehen musst, deinen Ranzen auf dem Rücken behalten!

Denn dadurch gefährdest du alle umstehenden und sitzenden Mitfahrer- auch ist ein Durchkommen für zu- oder aussteigende Personen dadurch sehr erschwert.

Warte niemals zu dicht an der Bordsteinkante, denn der Bus schwenkt aus (s. Foto oben)

Halte dich während der Fahrt immer gut fest!

Wie es sich anhört, wenn ein Fuß von einem Busreifen überfahren wird, wurde mit Hilfe einer Kartoffel im Turnschuh sehr anschaulich demonstriert-so „zermatscht“ ist auch ein echter Fuß. Vielen Dank an Herrn Zöller und seinen Kollegen.
(Gisela Raps)


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Bonn mit anderen Augen sehen - Geographiekurse der Jgst. 12 auf Stadtexkursion

Anfang Februar 2014 unternahmen sowohl der GK als auch der LK Geographie mit ihrem Kursleiter Herrn Görner eine Stadtexkursion nach Bonn. Ausgestattet mit festem Schuhwerk, Klemmbrettern, Proviant und Regenschirm konnte es um 8.30 Uhr losgehen.

Die Stadt Bonn bietet für eine geographische Erkundung die besten Voraussetzungen, denn nahezu alle wichtigen Stadtentwicklungsepochen haben ihre Spuren im heutigen Stadtbild hinterlassen. Ziel der Exkursion war es, diesen stadtgenetischen Epochen nachzuspüren und den zuvor im Unterricht behandelten typischen Strukturen und Entwicklungsprozessen europäischer Städte unmittelbar zu begegnen.

So führte uns die Exkursion zu den verschiedenen Siedlungskernen, aus denen die heutige Stadt Bonn zusammengewachsen ist: Wir starteten am Bertha-von-Suttner-Platz, in dessen Umfeld die erste bekannte Ubiersiedlung „Bonna“ lag. Weiter ging die Zeitreise in das römische Bonn mit der Besichtigung des Bronzemodells des großen römischen Lagers „castra bonnensis“. Mittelalterliche Strukturen konnten wir gut in der heutigen Innenstadt ausmachen, die sich in Anlehnung an die Stiftstadt mit der Kirchenanlage über den Gräbern der Märtyrer Cassius und Florentius entwickelte.

Dass Bonn auch die Funktion einer Residenzstadt innehatte, wurde durch das innerstädtische Schloss und die Schlossanlage in Clemensruhe in Poppelsdorf gut erkennbar. Aber auch die Stadterweiterungen der Industriezeit hatten in der Nordstadt mit ihren gewerblich genutzten Hinterhöfen viel Interessantes zu bieten. Ebenso wie die Südstadt war die Bonner Nordstadt durch den Zweiten Weltkrieg wenig zerstört, sodass die auch hier die prestigeträchtigen Gründerzeithäuser und Straßenzüge die bewegte Bonner Stadtgeschichte eindrucksvoll widerspiegeln konnten.

Aktuelle städtische Probleme wie z.B. Verfallserscheinungen, die als Gentrifizierungen bekannten Verdrängung ehemaliger Wohnbevölkerung durch Luxussanierungen und Hochpreismieten und die Verödung der Innenstadt durch ein monotones, in nahezu allen Städten vorzufindendes Angebot waren ebenso sichtbar wie auch die gegenläufigen Trends durch Aufwertungsmaßnahmen, z.B. in der Friedrichstraße. All dies ließ neben den stadthistorischen Aspekten einen Blick auf die aktuellen stadtgeographischen Prozesse zu.

Bonn ist eine Stadt der kurzen Wege – dennoch haben wir mehrere Kilometer zurückgelegt und uns die Stadtstruktur bis in den Nachmittag hinein ehrlich „erlaufen“. Belohnt wurden wir nicht zuletzt durch eine Begegnung mit dem Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, der sich als ehemaliger Schulleiter der Gesamtschule Bonn-Beuel gerne zu uns gesellte und zu einem Gruppenfoto bereit war. Die Exkursion hat sich gelohnt und war ein voller Erfolg. Entsprechend positiv fiel das Feedback der Kursteilnehmer aus:

„Diese Stadtexkursion war voller interessanter neuer Erfahrungen und Dinge, die wir aus dem Unterricht ableiten konnten. Nun sieht man Bonn mit ganz anderen Augen und achtet viel mehr darauf, warum die Stadt heute so aussieht. Danke an Herrn Görner.“ (Alina Otto)
„Nach dieser Info-reichen Exkursion haben wir einen großen Einblick in die Entwicklung Bonns bekommen und ich fand die Exkursion sehr gut und hilfreich. Ich sehe Bonn nun mit ganz anderen Augen als eine Stadt mit einer wahnsinnig großen Entwicklung und Geschichte.“
(Laura Brück)


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Neuer Turnier-Kicker-Tisch für den Freizeitbereich

Im letzten halben Jahr hat sich an unserer Schule eine Tischfußball Fangemeinde entwickelt. Wünsche nach einem Turnier wurden geäußert. Das hat zur Folge, dass die beiden Kicker im Freizeitbereich in den Spielpausen und während den Mittagspausen ständig belegt sind. Ein zusätzlicher Kicker, auf dem auch Turniere gespielt werden können, wird gebraucht.

Zusammen mit unserem Schulleiter Wolfgang Pelz und der stellvertretenden Schulleiterin Frau Dietel wurde überlegt, wie das Projekt zu realisieren ist. Unterstützt wurde ich von Hubertus Luke und der Schülervertretung. Frau Dietel machte es möglich, dass aus dem Topf des Sponsorenlaufs ein neuer Kicker gekauft werden konnte.

Bestellt und geliefert wurde der Kickertisch PROFI von der Firma Automaten Hoffmann aus Bochum. Der Tisch hat ein internationales Turniermaß von 119 cm x 68 cm, massive Stahlstangen mit 16 mm Durchmesser und Mannschafts-Figuren aus robustem  Massivholz in der Bundesliga-Ausführung Bayern München und Borussia Dortmund. Alle Mannschafts-Figuren haben serienmäßig Gummifüße für die abrutschfreie Ball-Annahme. Serienmäßig hat der neue Kicker 32 gekapselte Präzisions-Kugellager. Diese haben 90% weniger Reibungsfläche als die herkömmlichen Gleitlager. So lassen sich die Spielstangen viel leichter drehen und der Spielablauf wird deutlich rasanterer.

Rutschfeste Holzgriffe mit einer 8-Eck-Aussenkontur entsprechen der Innenkontur einer geschlossenen Hand und ermöglichen so eine deutlich präzisere Ballführung. Spezielle Rückstoß-Stangenpuffern lassen die Kicker Stangen besonders stark zurückfedern, sorgen so für noch rasanteres Spielgeschehen und runden die technische Ausstattung ab.

Ich bedanke mich, auch im Namen der Schülerinnen und Schüler, recht herzlich bei Herrn Pelz, Frau Dietel und Herrn Luke, die die Anschaffung ermöglicht haben.
(Udo Heinderichs, Dipl. Sozialpädagoge und Leiter des Freizeitbereichs)


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Hennefer Tafel und der Kinderschutzbund erhalten Spenden über je 1.500,-- Euro

Wie in all den Jahren zuvor war der Sponsorenlauf 2013 wieder ein voller Erfolg. Die Schüler/innen erliefen knapp € 21.000,--. Zur Scheckübergabe kamen Bernd Reetz, Leiter der Hennefer Tafel und Peter Sieler von der Arbeiterwohlfahrt sowie Renate Hoffmann und Claudia Engler vom Hennefer Kinderschutzbund in die Gesamtschule, um freudig ihre Spendenschecks über je 1.500,-- Euro entgegenzunehmen. Die Hennefer Tafel, die seit vielen Jahren bedürftige Menschen in Hennef unterstützt, nimmt den Betrag für die finanzielle Absicherung des Tagesbetriebes der Tafel. Der Kinderschutzbund, der sich für die Verbesserung, Stärkung und Förderung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien einsetzt, hat ein paar Projektpläne, für die diese Spende dringend benötigt wird. Erstmalig bietet der Kinderschutzbund Hennef eine Ferienfreizeit für Kinder und Jugendliche an.
(Kirsten Breit)


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Der Alltag eines Judowettkämpfers von Alexander Neiß, Klasse 8 A

Meine größten Erfolge bisher: 1.Platz Landessichtungsturnier Mühlheim u13 2012, 3.Platz Landessichtungsturnier Mühlheim u14 2013, 2.Platz Internationales Bonn open u15 2013, 1.Platz Internationales Turnier in Osnabrück u15 2014, 3.Platz Bundessichtung Backnang u15 2014, 3.Platz Landeseinzel Turnier Essen u15 2014

Judo ist ein sehr disziplinierter Sport, der viel Koordination, Kondition  und Kraft fordert. In der Wettkampfsaison habe ich täglich Training in Hennef, Linz am Rhein und Köln. Dazu kommt noch viel Krafttraining, welches ich zu Hause im Keller in unserem Fitnessraum selbständig erarbeiten muss.

Oft gibt es am Wochenende entweder einen Wettkampf oder einen Tageslehrgang irgendwo in Deutschland. Ab und an machen bei den Lehrgängen die Weltelite wie Ole Bischof, Andreas Tölzer und Karl-Richard Frey das Training.

Jeder Judoka muss vor Wettkampfbeginn auf die Waage, denn man kämpft in verschiedenen Gewichtsklassen. Für einen großen Wettkampf muss ich manchmal 1-3 Kilo Gewicht machen, d.h., ca. ein Woche vorher sollte ich auf meine Ernährung achten: also absolut keine Süßigkeiten, wenig Kohlenhydrate und Kalorien, viel Eiweiß, Gemüse, Wasser und Obst. Seit kurzem kämpfe ich in der Gewichtsklasse bis 50 kg.

Für meine letzten Wettkämpfe in Osnabrück und Backnang musste ich direkt freitags nach der Schule (13 Uhr) losfahren, denn gewogen wird oft abends einen Tag vorher. Wenn ich mein Gewicht dann auf der Waage nicht habe, ziehe ich mir viele Jacken und Hosen an und jogge mit diesen Sachen eine halbe bis eine Stunde. Danach habe ich meistens mein Zielgewicht. Wenn nicht, mache ich dies erneut. Nach der Waage freue ich mich dann erst einmal auf  viel schönes und leckeres Essen! Ich muss jedoch aufpassen, denn am nächsten Tag darf ich nur 5% meines Körpergewichtes mehr wiegen. Dies wird Stichprobenartig nachgewogen.

Auf den großen internationalen- und Bundessichtungsturnieren hat man meist 30-65 Gegner aus vielen Ländern in seiner Gewichtsklasse. In Osnabrück hat für mich alles gestimmt. Ich konnte alle meine Kämpe vorzeitig mit der höchsten Wertung (Ippon) beenden. Das war ein tolles Gefühl!

In Backnang habe ich durch den 3. Platz einen Talenterfassungsbogen vom Deutschen Judobund bekommen. Dort muss ich meine Reisepassnummer, ein digitales Foto und persönliche Daten ausfüllen. Damit bin ich ab jetzt in der Sichtung für die Nationalmannschaft. D. h., wenn ich mich in den nächsten Jahren weiterhin so gut präsentiere und auf der Deutschen Einzelmeisterschaft U18 eine Platzierung erreiche, dann werde ich in die Nationalmannschaft einberufen. Dies ist erst mal mein Ziel für die nächsten drei Jahre. Wenn ich dies geschafft habe, wären meine nächsten Ziele eine Teilnahme bei der EM, WM und Olympia.     

 

Doch meine nächsten wichtigen Turniere für dieses Jahr sind erst einmal:

-internationales Sichtungsturnier in Duisburg U16, Internationales Sichtungsturnier in Erfurt U16 und westdeutsche Einzelmeisterschaft in Herne.
(Alexander Neiß, 8 A)


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Chemie-AG: Vom Brausepulver zur Cola Mentos Fontäne

Im 1. Quartal des 1. Halbjahres haben die Teilnehmer der AG am landesweiten Wettbewerb „Chemie entdecken“ teilgenommen und wurden von der Leiterin dieses Wettbewerbes für ihre Beiträge sehr gelobt. Im 2. Quartal war neben Aromen und Gewürzen mit den Anwendungen im Weihnachtsgebäck die Herstellung von Brausepulver ein Thema. Was liegt da näher als uns mit der braunen Brause Cola etwas näher zu befassen. Vor etwa 10 Jahren brach in den Medien eine Lawine von Experimenten mit Cola und Mentos aus.

cokecDie Begeisterung war aber nur oberflächlich, denn der Effekt spielte die Hauptrolle – nicht die Ursache. Hinter diesen mächtigen Sprudeln steht nämlich eine richtige Wissenschaft. Kein Land ist bekannter für Weine und Schaumweine als Frankreich. Ein französisches Forscherteam des Instituts für Weinkunde der Université de Reims hat sich eingehend und aus fachlichem Interesse mit dem Verhalten von sprudelndem Champagner auseinandergesetzt. Man versetzte Champagner mit reflektierenden Teilchen und durchleuchtete ihn mit einem Laserstrahl. Hierbei zeigten sich unterschiedliche Strömungen in verschiedenen Champagnergläsern. Erkenntnisse dieser Forschung sind z.B., dass sich die Gasblasen (und das gilt auch für die Cola) als Mikrobläschen an feinen Partikeln bilden, die sich bereits im Glas befinden. Der Moussierpunkt in Gläsern führt zu verstärkten Gasbildungen,  linearen Strömungen in der Glasmitte und natürlich teureren Glaspreisen. Es ist naheliegend, dass sich die Forscher auch mit noch wichtigeren Dingen befasst haben: In der Silvesternacht fliegen die Raketen hoch und die Sektkorken niedrig. Vorsicht ist bei beiden angeraten, die scheinbar harmlosen Korken gelten als Hauptursache für Augenverletzungen während der Festtage. Warum die Flaschenverschlüsse ein Tempo von rund 50 km/h entwickeln können, wurde vorher auch schon näher untersucht, das soll aber hier nicht das Thema sein.

Versuchsdurchführung (gut geeignet für Kindergeburtstage):

Man nimmt eine Cola-Light PET Flasche (Cola-Light enthält keinen Zucker, was durchaus von Vorteil ist). In ein leeres Brausetablettenröhrchen werden 2 Einschnitte ca. 1 cm unter der Öffnung gesägt, der Boden wird ganz abgesägt und durch die beiden Einschnitte wird ein Kartonstreifen gezogen. Dann gibt man 4-5 Mentos in das Röhrchen und befestigt es an der Flaschenöffnung. Wichtig ist, dass das Röhrchen gut auf der Flasche sitzt. Falls Sie nicht beabsichtigen, in absehbarer Zeit Ihr Wohnzimmer neu zu tapezieren, sollten Sie ins Freie gehen. Die Flasche wird auf eine ebene Fläche gestellt. Wenn Sie nicht gut zu Fuß sind, sollte jemand anderes den Kartonstreifen aus dem Röhrchen ziehen.

Im Versuch entsteht eine Fontäne aus einer Reaktion der Mentos mit der Cola. Testet man andere kohlensäurehaltige Getränke (z.B. Mineralwasser oder Champagner) zeigt sich eine ähnliche Reaktion. In der Cola ist sehr viel Kohlenstoffdioxid gelöst. Wie Salze lösen sich auch Gase im Wasser. Ein wichtiger Umstand, der es Fischen ermöglicht zu leben. Kohlenstoffdioxidgas löst sich sogar erstaunlich gut in Wasser. Etwa 3 g (entspricht etwa 1,5 Liter) lösen sich in einem Liter Wasser auf. Falls Sie einmal eine 1L-Flasche Cola oder Fanta wegen großen Durstes auf „Ex“ trinken, bemerken Sie die Folgen. Beim Hineinfallen der Mentos in die Cola sinken diese auf den Boden. Dabei treffen sie auf das gelöste Kohlenstoffdioxid. Die Oberfläche der Mentos ist sehr rau (bei anderen Kaubonbons ist das nicht der Fall!); unter einem Rasterelektronenmikroskop sieht sie aus wie eine spitze Bergkette. An dieser Oberfläche kann sich Kohlenstoffdioxid sehr leicht ablagern. Immer mehr Kohlenstoffdioxid schließt sich nun zu größeren Blasen zusammen, die sich teilweise ablösen und aufsteigen. Durch diese Bewegung in der Cola wird noch mehr Kohlenstoffdioxid freigesetzt und steigt  zum Flaschenhals auf.

All diese Vorgänge verlaufen in Sekundenschnelle und so explosionsartig, dass die überwiegende Menge an Kohlenstoffdioxid aus der Lösung gelöst wird und aufsteigt. Dabei reißt das Gas Teile der Flüssigkeit mit sich und spritzt als Fontäne aus der Flasche. Grund für all dies ist also die große, raue Oberfläche der Mentos. Auch Salz oder Puderzucker führen zu ähnlichen Effekten.


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Känguru-Wettbewerb 2014

Zum 20. Mal fand am 20. März der Känguruwettbewerb in Deutschland statt. Fast 130 Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Hennef aus den Jahrgangsstufen 5 bis 11 beteiligten sich in diesem Jahr daran. Der multiple-choice-Wettbewerb, bei dem aus fünf vorgegebenen Lösungsmöglichkeiten die richtige herauszufinden ist, wird seit 1995 vom Institut für Mathematik der Humboldt-Universität Berlin veranstaltet. Schon im letzten Jahr war die Teilnehmerzahl mit über 850 000 Schülerinnen und Schülern aus mehr als 9500 Schulen wieder sehr hoch. Zum Knobeln, Grübeln, Rechnen, Schätzen gaben die vielen interessanten und anregenden Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen wieder reichlich Gelegenheit.

Aufgaben, Lösungen sowie viele weitere Informationen sind auf www.mathe-kaenguru.de zu finden.

Mit Hilfe vieler Kolleginnen und Kollegen wurden die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler online eingeben. Nun heißt es: „Abwarten!“ Wer wird welchen Platz belegen? Welche Preise gibt es zu gewinnen?

Wir rechnen damit kurz vor den Sommerferien die Siegerehrung mit den Knobelliebhabern durchführen zu können.


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Kammertheater Rheinland zu Besuch in der Gesamtschule Hennef

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus sahen sich die Schülerinnen und Schüler des 11. und 12. Jahrgangs eine Aufführung des Kammertheaters Rheinland in der Mehrzweckhalle an. Eindringlich führte das Zweipersonenstück „Adressat unbekannt“ (nach der Romanvorlage von Kressmann Taylor aus dem Jahr 1938) die Folgen der Machtergreifung Hitlers anhand eines Briefwechsels zwischen zwei Freunden, Martin, einem deutschen „Patrioten“, und Max, einem in New York angesiedelten jüdisch-stämmigen Galeristen, vor Augen. Schon nach kurzer Zeit gelang es den beiden Schauspielern, die den Briefwechsel szenisch vortrugen, die Schüler in den Bann zu ziehen.

Der anfangs freundschaftliche Briefwechsel zwischen Max und Martin, in dem sie sich zunächst locker über ihre Geschäftsbeziehung und ihre Familien austauschen, gestaltet sich zunehmend spannungsgeladen, als der Nationalsozialismus in Deutschland immer mächtiger wird.  Anfangs hält der deutsche „Patriot“ Martin nichts von der Ideologie der Nazis und hat ein schlechtes Gefühl, was Hitler und die Maßnahmen gegen die Juden betrifft. Doch er kann dem politischen Einfluss des Nationalsozialismus nicht widerstehen. Er distanziert sich zunehmend von seinem jüdischen Freund Max und lässt schließlich dessen Briefe mit dem Vermerk „Adressat unbekannt“ zurückgehen, da  durch den Briefwechsel mit einem Juden sein eigenes Leben in Gefahr ist. Als Max‘ Schwester, die als Schauspielerin in Deutschland lebt und arbeitet, Martin vergeblich um Hilfe bittet und von der SA ermordet wird, beschließt Max sich zu rächen. Er schreibt weiter Briefe an Martin, bis eines Tages ein Brief zurückkommt mit dem Vermerk „Adressat unbekannt“.

Durch die Eindringlichkeit des szenischen Vortrags konnten die Schülerinnen und Schüler die Schrecken des Nationalsozialismus gut nachvollziehen. Das abrupte Ende regte sehr zum Nachdenken an. Ein Besuch des Theaterstücks ist auf jeden Fall zu empfehlen!
(Leonie Hollweg, Robin Lorenz, Jahrgangsstufe 11)


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Gesamtschule-West schenkt uns ein Apfelbäumchen

"Meines Lebens schönster Traum hängt an diesem Apfelbaum"

Einen Namen erhielt das kleine Bäumchen sofort, als es der stellvertretenden Schulleiterin Ingrid Dietel anlässlich eines kollegialen Austausches der Kollegen beider Gesamtschulen überreicht wurde. Das kleine Apfelbäumchen hört nun auf den Namen "Ingrid", denn laut Wikipedia entstand der Name Ingrid  aus der Zusammensetzung der altnordischen Worte „ingwia“, dem Stammes- bzw. Regengott Ingwio geweiht, bzw. „friðr“ , was so viel wie "Schönheit" bedeutet. Nomen est omen, wie der Lateiner sagt, der Name ist ein Zeichen!

Passend ist der Name, wenn der Regengott nun immer für ausreichend Wasser sorgt und die Früchte von solcher Schönheit erblühen, dass sie symbolisch all das erfüllen, was von ihnen erwartet wird.

Man kann nicht heute Apfelbäume pflanzen und schon im nächsten Jahr die Früchte ernten. (Berthold Beitz)

Ja, alles braucht seine Zeit. Von ganzem Herzen wünscht das Kollegium der Gesamtschule-Meiersheide dem Kollegium und Schülern der neuen Gesamtschule-West alles erdenklich Gute und viel Erfolg für den weiteren Aufbau. Selbstverständlich wird es weiterhin sehr gerne behilflich sein, wenn Rat und Tat erwünscht sind. Nach 17 Jahren gibt es nun mal viele Erfahrungswerte, die hilfreich und unterstützend sein können, will man nicht jedes Rad neu erfinden. Aber auch vom innovativen Geist der Gründungsmitglieder wird es abhängig sein, wie die neue Gesamtschule-West sich entwickeln wird. Teamarbeit im Netzwerk kann ein Garant für den beiderseitigen Erfolg sein. Das wünschen wir uns und insbesondere den Kindern beider Gesamtschulen in Hennef, deren Zukunft davon abhängig ist, wie gut ihre Schule ihnen die Grundlagen dazu vermittelt.

Halten wir es nicht mit Wilhelm Busch, der einst sagte: "Meines Lebens schönster Traum hängt an diesem Apfelbaum." Besser trifft die Wirklichkeit der Aphorismendichter "Graffito" wenn er sagt:

"Wenn du willst, dass deine Träume wahr werden, wach auf!"
 (Georg Dahlberg, Beratungslehrer)

  Julia Tepper (10F): "Ich wünsche dem kleinen Apfelbäumchen, dass er sich gut entwickelt und viele Früchte bekommt. Die Früchte stehen für die Schüler, die sich ebenso weiterentwickeln sollen. Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit beider Gesamtschulen weiterhin viele Früchte trägt, so wie dieses Apfelbäumchen."

Manou Wistoff (10F): "Ich wünsche mir für diesen kleinen Apfelbaum, dass er sich frei entfalten darf und seine Zweige nicht beschnitten werden. Er sollte sich so entwickeln können, wie er möchte und in seinem Wachstum nicht eingeschränkt werden. Genau das wünsche ich auch den zukünftigen Schülern der beiden Gesamtschulen - allen einen guten Start und eine wundervolle Zeit."

 
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Arbeitsgemeinschaften 2014

Arbeitsgemeinschaften (AGs) an unserer Schule erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Vor allem, weil Kinder hier Ihren Interessen nachgehen können, ohne ständig an Leistung und Noten denken zu müssen. Arbeitsgemeinschaften bieten wir  im sportlichen, künstlerischen, handwerklichen und selbstverständlich auch im  naturwissenschaftlichen Bereich an. Neben dem Spaß und dem Fachwissen können Kinder hier soziale Kompetenzen und vor allen Dingen ihr Durchhaltevermögen trainieren.

Auf der neuen Homepage der Schule sind alle AGs aufgeführt.  Auch in diesem Schuljahr konnten wir wieder eine Vielzahl von neuen AGs dazugewinnen, so z. B. die Chemie AG, in welcher tolle und spannende Experimente durchgeführt werden. Bei der Detektivbande wird jeder „kriminalistische“ Fall übernommen und gelöst. In der AG Entspannungs- und Phantasiereisen können die Teilnehmer mal die Seele baumeln lassen. Die AG Funny Games lässt nicht nur alte Spiele wieder aufleben, sondern bietet auch Bewegungs- und Strategiespiele an. In unserer neuen Foto-AG erlernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit der digitalen Fotografie. Letztendlich findet im Sommerhalbjahr wieder die sehr beliebte Imkerei statt, die sich mit allem rund um die Biene und den Honig beschäftigt.

Die Planung für das kommende Schuljahr ist schon in vollem Gange. So hoffen wir in Zusammenarbeit mit der Hennefer Feuerwehr eine „Feuerwehr AG“ anbieten zu können, die sich mit Sicherheit einer großen Beliebtheit erfreuen wird. Zusätzlich liegen bereits eine Vielzahl von AG-Angeboten unserer neuen 5er- Eltern vor.
Der Stellenwert der Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule steigt ständig und die Schülerinnen und Schüler zeigen ein hohes Maß an Engagement. In den meisten Fällen können sie sich die Arbeitsgemeinschaften selber aussuchen und sich dort persönlich einbringen.
Haben Sie ein Hobby oder Kenntnisse aus ihrem Berufsleben (handwerklich, musisch, sportlich, …), für welches Sie Kinder begeistern möchten oder kennen Sie jemanden  (Großeltern, Freunde, Nachbarn, ...)? Bei uns haben Sie die Gelegenheit dazu! Die Arbeitsgemeinschaften finden jeden Donnerstag zwischen 13:50h und 15:30h statt. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wir freuen uns auf Sie.

Bernd Staps Tel: 02242/9279-0; E-Mail: bernd-dieter.staps@ge-hennef.de
oder Monika Hermes Tel: 02242/9279-35 E-Mail:
monika-hermes@schulen-hennef.de

 
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Das Junge Parlament Hennef (JuPA)

Aufgabe des JuPa ist es, die Interessen der Hennefer Kinder und Jugendlichen gegenüber der Verwaltung und den politischen Gremien der Stadt Hennef zu vertreten. In der letzten Legislaturperiode war das JuPa sehr aktiv. Das JuPa hat eine Arbeitsgruppe zum Thema Logo/Name gebildet und den Namen Kinder- und Jugendparlament in Junges Parlament geändert. Die zweite Gruppe kümmerte sich um Angebote für Jugendliche. Um das Image und den Bekanntheitsgrad des Jugendparks und des Jugendzentrums zu steigern, organisierten die Mitglieder der Gruppe jeweils ein Konzert mit Hennefer Nachwuchsbands. Zudem präsentierte das JuPa seine Arbeit mit einem Stand während der Europawoche und des Weltkindertages. Unsere Schule ist mit Anna Seeliger und Malte Schmitz im JuPa vertreten. Aktuelle Informationen auch unter
https://www.facebook.com/JuPaHennef
(Hubertus Luke, Vertrauenslehrer)


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Fußball-Mädchen der Oberstufe verpassen Kreismeistertitel nur knapp

Nachdem unsere großen Mädchen die Vorrunde im Februar gegen die Schulteams der Gymnasien Hennef und Windeck-Herchen durch einen Sieg und ein Unentschieden erfolgreich gestaltet hatten, ging es am 31.03.2014 nach Oberpleis zum Finalturnier. Wie im Vorjahr traf man in der Finalrunde mit der Europaschule Bornheim sowie dem Gymnasium Christophorus Jugenddorf aus Königswinter wieder auf die gleichen Gegner.

Das erste Spiel bestritt man gegen Königswinter. Es entwickelte sich ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem die Führung nach einem frühen Tor durch Stella Schmitter durch die Königswinterinnen kurz vor und nach der Pause in einen 1 : 2 – Rückstand wechselte. Unser Team hielt dagegen und kam postwendend wiederum durch Stella zum Ausgleich. Kurz vor dem Ende hatten die Gymnasiastinnen mit einem Angriff Erfolg und konnten einen knappen 3 : 2 – Sieg einheimsen.

Im zweiten Spiel gerieten wir bereits kurz nach dem Anpfiff ins Hintertreffen, als die Bornheimerinnen ihren ersten Angriff erfolgreich abschließen konnten. Nach dem Ausgleich Mitte der ersten Halbzeit gerieten unsere Mädchen wieder in Rückstand. Mit einer Energieleistung von Eileen, die sich zweimal über die linke Seite kampfstark durchsetzte, konnten wir den Turnierabschluss doch noch etwas versöhnlicher gestalten.

Im dritten Spiel setzten sich die Bornheimerinnen überraschend gegen die Mädchen aus Königswinter durch, so dass am Ende in diesem ausgeglichenen Turnier für alle Teams ein Sieg und eine Niederlage zu Buche standen: die Europaschule Bornheim hatte aber durch das bessere Torverhältnis das Turnier gewonnen.

1. Bornheim: 4 : 3 (3 Punkte), 2. Hennef 5 : 5 (3 Punkte), 3. Königswinter   3 : 4 (3 Punkte)

Für unsere Gesamtschule kämpften und rackerten in der Vor- und Finalrunde: Marina Hühnerberg, Anne Schopp, Stella Schmitter, Antonia Schumacher, Michelle Stachelhaus, Carmen Becker, Sarah Monnens, Eileen Szurowski, Sarah Winter.


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Folkorn bei Benefizkonzert für den Lion-Förderverein

Vor ausverkauftem Haus spielte im Haus Menden (St.Augustin) die Eltern-Lehrer-Band „Folkorn“ auf Einladung des Lions-Club. Schon im Vorjahr hatte „Folkorn“ in Schloss Birlinghoven für den Lions Club sehr erfolgreich auf einem Benefizkonzert gespielt, so dass Haus Menden diesmal schnell ausverkauft war. Vor bestens aufgelegtem Publikum entwickelte sich ein unterhaltsamer und musikalisch interessanter Abend.

Im Vorprogramm hatte sich das Duo „Deseo“ angekündigt (Jan Teichmann, Gitarre und Alina Heeg, Gesang – beide Jg. 11). Leider war Alina zwei Wochen vor dem Konzert an einer Stimmbandentzündung erkrankt. Glücklicherweise konnte Jans Schwester, Maren Teichmann (9B), mit Gesang und Saxophon einspringen. Wunderbar unnervös legten die zwei Geschwister eine tolle Performance mit einer Mischung aus Blues, Rock und Jazz hin. Ihre Coversongs wie „Used to get high for a living“ oder „I see fire“ klangen manchmal fast interessanter als die Originale. Obwohl nur zwei Musiker auf der Bühne standen, war der Sound rund und abwechslungsreich, insbesondere auch, weil Jan die Klänge seiner Gitarre sehr professionell mit der Loop-Station zu erweitern weiß.

Im Hauptprogramm spielte die achtköpfige Band „Folkorn“, die sich aus Lehrern und Eltern von Schüler/innen der Bläserklassen der Gesamtschule Meiersheide rekrutiert. Vor fünf Jahren gab es den ersten Projektauftritt beim „Keltischen Abend“ der ersten beiden Bläserklassen. Damals hat das Projekt den Beteiligten so viel Spaß gemacht, dass sie einfach weiter zusammen geprobt haben und sich mittlerweile in der Folkszene durchaus etabliert haben. Der Repertoire-Schwerpunkt liegt immer noch auf Irish Folk, aber es haben sich auch Stücke aus der Klezmermusik, Südstaaten- Cajun, Ungarischer Folklore („Szeretöm e táncba“) und Western/ Country-Style („Waggon Wheel“) eingeschlichen – alles was den acht Folkmusikern und dem Publikum Spaß macht. Leider war auch bei Folkorn ein Ausfall zu verzeichnen: Geiger Manfred Jungwirth war längerfristig erkrankt. Für seinen Part konnte dankenswerterweise Musikkollegin Anja Städtler an der Violine als hochwertiger Ersatz gewonnen werden. Sie meisterte ihre Aufgabe an der Geige nach sehr kurzer Einarbeitungszeit nicht nur routiniert und virtuos, sondern setzte auch einige schöne Akzente in den Gesangsstimmen. Sehr charmant durch das Programm führte wie immer Manfred Liedtke (seit einigen Monaten pensionierter Lehrer der Gesamtschule Meiersheide, von 2007-2012 Klassenlehrer der ersten Bläserklasse). Wie immer glänzte Manfred auch mit seinen wunderbaren Gesangsversionen von Irish Traditionals sowie Songs z.B. von Bruce Springsteen. Dabei singt er z.B. „Mrs McGrath“ – wie mancher zu Recht meint – charismatischer als „The Boss“. In der Backline spielen Birgit Groove (Piano), Klaus Teichmann (Gitarre), Martina Lensing (Percussion) und Astrid Kröger-Schönbach (Mandoline, Banjo, Bouzouki, Bodhran, Akkordeon, Querflöte, Gesang). Eine der Besonderheiten bei Folkorn sind die drei Melodieinstrumente: An der Geige Martina Röttig-Schopp und Anja Städtler (die Manfred Jungwirth an der Geige vertrat), sowie Gabriella Acsai an der Flöte (und Gesang). Die wunderbaren dreistimmigen Sätze und Soloeinlagen dieser drei Musikerinnen lassen sich nicht bei vielen Folkbands finden. Das harmonische Zusammenspiel, die musikalische Qualität und die Auswahl der Stücke kam beim Publikum allen Alters super an – mehrere Zugaben wurden gefordert.

Die Einnahmen des Benefizkonzertes (ca 2000 Euro Reinerlös) gingen an die Ökumenische Initiative zur Begleitung Schwerkranker, Sterbender und Trauernder.

(A. Kröger-Schönbach)


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Heavy Tunes bei Preisträgerkonzert „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“

Die Bläserensembles der Gesamtschule Meiersheide Hennef waren im auslaufenden Jahr 2013 bei der Preisverleihung „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ in Oberpleis mit fünf Ensembles (drei 1.Preise, ein 2.Preis, ein 3.Preis) sehr stark vertreten. Auch in den vergangenen Jahren waren zwar stets alle beteiligten Ensembles mit Preisen nach Hause gekehrt, aber so erfolgreich wie in diesem Jahr waren die Ensembles unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach und Dirk Piecuch mit immerhin drei 1.Preisen noch nie.

Der Bigband „Heavy Tunes“, die mit der Höchstpunktzahl (27 Punkte) einen bravourösen 1.Preis erspielt hatte, wurde die Ehre zuteil, die Preisverleihung eröffnen zu dürfen. Bei der perfekt von der Musikschule Königswinter bzw. der Arbeitsgemeinschaft der Musikschulen organisierten Preisverleihung im Schulzentrum Oberpleis traten die jungen Musiker der „Heavy Tunes“ (Jahrgang 7-12) unter der Leitung von Musiklehrerin Astrid Kröger-Schönbach wie immer sehr konzentriert, aber auch der Aufregung des zurückliegenden Wettbewerbs entledigt, recht entspannt und kraftvoll auf.

Aus der Hand von Frithjof Kühn in seinem letzten Amtsjahr als Landrat nahmen die zahlreichen Preisträger aller Sparten die vielen Urkunden und Geldpreise entgegen, die dankenswerterweise wie immer von der Kreissparkasse gesponsort wurden. Im „Orchesterwettbewerb“ nahm die Bigband „Heavy Tunes“ (Ltg. Astrid Kröger-Schönbach) einen 1.Preis entgegen, ebenfalls im „Orchesterwettbewerb“ (unter der Leitung von Dirk Piecuch) erhielt das Orchester „Skylight“ (Jg.8-10) einen 2.Preis. In der Sparte „Musikklassen“ erreichte die Bläserklasse 6B der Gesamtschule Meiersheide unter der Leitung von Dirk Piecuch einen 1.Preis, die Bläserklasse 8B unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach nahm ebenfalls einen 1.Preis entgegen, die Bläserklasse 7B unter der Leitung von Dirk Piecuch erhielt einen 3.Preis. Mit den Preisgeldern von insgesamt 1700 Euro werden die Klassen und Ensembles sich sicherlich ein schönen Ausflug oder Klassenaktionswunsch erfüllen können.

Mit ca. 140 jungen Musikerinnen und Musikern stellte die Gesamtschule eine nicht unerhebliche Anzahl der 472 Musikerinnen und Musiker im Alter von sechs bis 18 Jahren, die am Wettbewerb teilnahmen. Der tolle Erfolg beim Wettbewerb spiegelt zum wiederholten Male die qualitativ hervorragende und engagierte Arbeit der Bläserklassen an der Gesamtschule Meiersheide wider.
(A. Kröger-Schönbach)


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Ausflug zum Bestatter

Am Donnerstag, den  30.01.2014, hat uns unser Religionslehrer Herr Liss- Nüdling in Zusammenarbeit mit Thomas Bergmann ermöglicht ein Bestattungsinstitut zu besuchen. Diese Exkursion war in die Reihe „ Sterben, Tod und Auferstehung eingebettet“. Wir haben uns um 8.00 Uhr am Bahnhof in Hennef getroffen und sind dann zu Fuß zum Bestattungsinstitut Sternberg- Fassbender gegangen. Dort hat Herr Fassbender auf uns gewartet und sich viel Zeit für uns genommen. Als dann alle zusammentrafen, führte er uns in den Besprechungsraum. Er fing direkt an uns etwas über die Funktion und die Einrichtung des Raumes zu erzählen. In diesem Raum stehen absichtlich keine Urnen oder Särge. In diesem Zimmer sollen die Angehörigen die Möglichkeit haben in Ruhe an den Verstorbenen zu denken und sich über dessen Wünsche klar werden. Es hängen in diesem Raum keine Uhren und Kalender. Herr Fassbender erklärte uns, dass diese Dinge eine Belastung für die Hinterbliebenen darstellen, weil sie an die Endlichkeit des Lebens erinnern. Herr Fassbender zeigte uns verschiedene Abschiedssituationen und Aufbahrungen. Er betonte noch nie eine Beerdigung gleich ausgerichtet zu haben. Er passt jede Bestattung dem Verstorbenen genau an, ob Soldat, Sportler, Tänzerin: Jedes Mal macht er sich mit den Hinterbliebenen Gedanken und versucht die Persönlichkeit des Verstorbenen mit persönlichen Dingen zu beschreiben. Als nächstes führte er uns in einen Raum in dem Särge und Urnen ausgestellt waren. Es gibt eine unendliche Auswahl an Särgen und Urnen in unterschiedlichen Formen, Farben und Designs sogar Bio-Urnen.      Herr Fassbender sprach sehr offen und erzählte uns von verschiedenen Beerdigungen, auch von der seiner Frau. Es war eine sehr persönliche Atmosphäre und wir bekamen den Eindruck, dass der Beruf des Bestatters ein sehr besonderer ist. Man nimmt doch viel mit nach Hause und kann die Tür nicht einfach hinter sich zu machen Mit behördlicher Genehmigung kann der Bestatter unterschiedliche Beerdigungen durchführen. Man kann sich im Wald beerdigen lassen oder auf dem Meer. Es gibt viele Möglichkeiten um auf die verstorbene Person einzugehen und deren Leben zu würdigen. Wir konnten die ganze Zeit Fragen stellen, sogar über persönliche Fragen hat sich Herr Fassbender gefreut und sie ausführlich und offen beantwortet.

Wir hatten einen schönen Tag.
Vielen Dank an Herrn Fassbender und Herrn Liss- Nüdling


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Haus der Geschichte, Bonn

Am 24.01.2014 haben wir, die Sportklasse 9A, Herr Dr. Manz und Herr Müller einen Ausflug in das Haus der Geschichte nach Bonn gemacht. Um 8:00 Uhr morgens haben wir uns am Hennefer Bahnhof getroffen, um anschließend gemeinsam nach Siegburg und von dort aus weiter mit der Straßenbahn (Linie 66) nach Bonn/Hauptbahnhof zu gelangen. Zunächst sind wir einige Meter zu Fuß gelaufen. Im Haus der Geschichte wurden wir direkt freundlich empfangen und in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Dauerausstellung zum Thema Deutsche Geschichte bietet interessante und nachdenkliche Informationen. Viele Aspekte und Fakten waren für uns zum Teil neu und die Mitarbeiter haben uns auf eine höchst interessante Art und Weise die Deutsche Geschichte vermittelt und näher gebracht. Da wir alle einen Audioführer inklusive Kopfhörer bekommen haben, war die Kommunikation sehr gut und wir konnten alles gut verstehen. Viele Fragen wurden auch direkt und kompetent  beantwortet. Gerade die Zeit unter der Führung von Adolf Hitler hat uns schockiert. So etwas darf nicht mehr passieren. Viele Ereignisse haben wir teilweise auch schon von unseren Großeltern erfahren. Wir sind an diesem Tag auch viel gelaufen. Ich kann einen Besuch im Haus der Geschichte sehr empfehlen. Es war ein sehr interessanter Tag. Wir haben viele neue Sachen kennengelernt und das alles auf eine sehr interessante Art und Weise.
(Marie Jaeger, 9a )


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Karnevalsfeier  2014 in der Mehrzweckhalle

Am 27. Februar war es wieder mal soweit. Die Schule verwandelte sich in einen Schauplatz für kostümierte Schüler und Lehrer. Und wie jedes Jahr gab es auch wieder eine große Karnevalsfeier in der Mehrzweckhalle, an der alle Klassen der 5. bis 8. Jahrgänge beteiligt warenNachdem die Schüler sich in ihren Klassen eingestimmt hatten und die besten Kostüme gewählt wurden,  ging es geschlossen in die Mehrzweckhalle, wo die Feier mit dem Einzug des Elferrats eröffnet wurde. Auch die Schulleitung, die von Schülern des DG-Kurses von Frau Biermann als Pirat oder  Piratenbraut verkleidet wurde, ließ es sich nicht nehmen, die Schüler mit Musik und Tanz zu begrüßen. „Die Fidelen Sandhasen“ statteten uns wieder einen Besuch ab und präsentierten ihre neue beeindruckende Bühnenshow. Danach gab der Chor unter der Anleitung von Frau Becker-Just zwei Karnevalslieder zum Besten und brachte dadurch richtige Karnevalsstimmung in die Mehrzweckhalle.  Zwischen den diversen Tanzvorführungen der 5. und 6. Klassen statteten uns auch die „Funkemariechen“ aus dem 11. Jahrgang einen Besuch ab.

Die Prämierung der besten Kostüme durfte natürlich auch nicht fehlen. Die Kreativität einzelner Schüler war beeindruckend und so wurden durch laute Jubelrufe des Publikums die besten Kostüme ausgewählt  und vom Elferrat prämiert.

Auch das Hennefer Prinzenpaar und das Kinderprinzenpaar mit ihrem Gefolge durften auf unserer Karnevalsfeier nicht fehlen. Dieses Jahr war die Freude besonders groß, da die diesjährige Karnevalskönigin des Kinderprinzenpaares aus unserem 5. Jahrgang stammt.

Rundum hatten wir eine lustige und abwechslungsreiche Feier und bedanken uns bei jedem einzelnen, der dazu etwas beigetragen hat.


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Forum Oberstufe: Der sprechende Mülleimer ist da!!!!

Einige Schülerinnen und Schüler wollten es kaum glauben als Herr Pelz und Frau Dietel in der Pause ins Oberstufengebäude kamen und den sprechenden Mülleimer in das Forum vor der Bibliothek stellten.

Nach anfänglicher Schüchternheit wurde der Mülleimer allerdings schnell in Beschlag genommen, die Klappe ging auf und  zu mit der Bemerkung:  „Danke für den Beitrag!“  Zur Mittagszeit war der Mülleimer randvoll und das Forum Müll frei. Es ist zu hoffen, dass dies auch so bleibt! Vielleicht gibt es dann mehr von diesem Unikat, das Herr Luke zusammen mit seinem Ergänzungskurs „Technische Informatik“ gebaut hat. Danke an die Erfinder!


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Freiwilligendienst in Nicaragua

Endlich kommt das Bild mit Euren Namen, die es bis an das andere Ende der Welt geschafft haben!

Für Eure Unterstützung möchte ich mich nochmal ganz herzlich bedanken!! Sie hat wirklich sehr geholfen, dass mein Freiwilligendienst ermöglicht werden kann!

Mir geht es hier sehr gut! Nicaragua ist ein total interessantes, vielseitiges und schönes Land. In der Stadt Masaya, in der ich lebe und arbeite, fühle ich mich mittlerweile schon zu Hause. Es ist eine sehr bunte Stadt, in der überall Musik läuft, die Sonne fast immer scheint und mit Menschen, von denen ich eine unglaubliche Hilfsbereitschaft erfahre.

Den ersten Monat (Oktober) habe ich in einer Gastfamilie gelebt. Bei ihnen habe ich mich auch schnell als Familienmitglied gefühlt, da ich so gut aufgenommen wurde. Hier konnte ich einen guten Einblick in das nicaraguanische Familienleben bekommen und konnte auch mein Spanisch sehr schnell verbessern. Bei unserer Arbeit im Projekt „Terre des Hommes – Italia“ waren wir in der letzten Zeit immer mit unseren Promotorinnen unterwegs.

In den Comarcas (den ländlichen Stadtteilen Masayas) haben wir meistens die verschiedenen Familien besucht, dessen Kinder Schulmaterialien von Terre des Hommes erhalten. Am Ende jeden Jahres müssen Fragebögen ausgefüllt und Fotos der Kinder gemacht werden. Dadurch konnte ich einen differenzierten Einblick in die unterschiedlichen Lebensweisen und Familienverhältnisse bekommen und die Kinder, mit denen ich in diesem Jahr arbeiten werde, bereits kennen lernen.

Des Weiteren konnte ich mir Kurse wie z.B. Zeichen-/ oder Tanzunterricht angucken und auch gemeinsam mit den Kindern daran teilnehmen. Ab nächster Woche beginnen wir mit unseren Kursen. Hier werde ich Gitarrenunterricht geben, einen Bastelkurs und einen Chor mit Body Percussion anbieten und Englischnachhilfe geben. Außerdem werden meine Mit-Freiwilligen Klara und Steffen noch Theater, Mathenachhilfe und Fußball anbieten. Die Mobile Schule konnten wir mittlerweile aus ihrem Lager holen. Nun steht sie in unserem Haus. In dieser Woche laufen wir noch ohne die Handkarrentafel in den Straßen herum, um den Straßenkindern bescheid zu geben, dass wir in der nächsten Woche mit dem Projekt beginnen. Hier arbeiten wir mit arbeitenden Kindern, Kindern aus ärmsten Familien, Waisen die auf der Straße leben und vielen klebstoffschnüffelnden Kindern. Die Abendklassen, die wir zweimal wöchentlich geben, laufen super. Die Anzahl der Teilnehmer wechselt zwar jede Stunde, jedoch gibt es einen festen Kern, der meistens vollständig teilnimmt. Mein Kurs ist total klasse. Die Altersspanne beträgt zwischen 18 und 70 Jahren, was den Kurs bunt und lebendig macht. Ich arbeite sehr gerne mit ihnen zusammen und ich merke jede Stunde aufs Neue, dass ich jedes Mal mindestens genauso viel von ihnen lerne, wie sie von mir. Außerdem ist dieser Gruppe auch bewusst, dass ich als Deutsche nicht nach Nicaragua gekommen bin um ihnen etwas beizubringen und mich damit über sie stelle.

Es ist ein gegenseitiges Lernen, ein interkultureller Austausch auf Augenhöhe. Neben dem Arbeiten und unserem Alltagsleben genießen wir auch das, was das Land und die Kultur zu bieten hat. Zum Beispiel fahren wir öfters an den nahe gelegenen vollgelaufenen Vulkankrater, die "Laguna de Apoyo" und gehen dort schwimmen. Oder wir nehmen an traditionellen Festen teil, traditionellem Tanz, lernen Salsa, verbringen viel Zeit mit den Nicaraguanern und lernen das typische Essen zu kochen. Die Küche hier ist zwar sehr fettig, aber super lecker! Jeden Tag erleben und lernen wir so viel Neues! Über Silvester waren wir auf der Karibikinsel Little Corn Island, was ein wunderschöner Urlaub war.

Das Foto mit Euren Namen habe ich an dem Aussichtspunkt "Catarina" gemacht, von wo man eine unglaubliche Sicht auf die Laguna de Apoyo, den Vulkan Mombacho und auf die Stadt Granada im Hintergrund hat. Dahinter sieht man sogar auch noch, wie sich der Largo de Nicaragua, angrenzend an Granada, erstreckt.

Ich schreibe monatliche Erfahrungsberichte. Wenn jemand Interesse daran hat, in den Verteiler aufgenommen zu werden, könnt ihr mir kurz eine Rückmeldung geben. Darüber freue ich mich sehr!

Viele liebe Grüsse aus dem heißen Masaya! Inga


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D&G 9. Jahrgang Aufführung „TanzZeiten

Unter dem Titel „TanzZeiten. Past-Present-Future“ nahm der Kurs „Darstellen & Gestalten“ des 9. Jahrgangs die Zuschauer mit auf eine abwechslungsreiche Zeitreise.

Die Schülerinnen zeigten Tänze aus dem Zeitraum von ca. 1730 (Past) bis 2040 (Future). Zu jeder Choreographie gestalteten sie kleine, in die Zeit einführende Szenerien und das entsprechende Outfit, in Form zeittypischer Kostüme und Accessoires. So gab es zum Beispiel das Menuett in opulenten barocken Kostümen, Rock`n Roll mit Petticoats oder Zukunftstänze in Neonfarben, die im Schwarzlicht leuchteten. Auch sonst sorgte die schulische ToLiTec-AG für viele reizvolle Licht- und Soundeffekte.

Insgesamt wurden 10 verschiedene Tänze aus Vergangenheit, Gegenwart und (möglicher) Zukunft entwickelt und einstudiert.

Fachmännische Unterstützung, besonders bei den zeitgenössischen Tänzen, erhielten die Schülerinnen durch den ADTV-Tanzlehrer Lars Stallnig.

Dieses Tanzprojekt ist ein Beitrag zu einem aktuellen Comeniusprojekt, das den Gesamttitel „Citizens of Euope. Past, Present and Future“ trägt. Wir dürfen gespannt sein, was die anderen beteiligten Schulen im Bereich Tanz „auf die Beine stellen“ werden.
(U. Biermann / U. Novotny-Schmandt)


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D-Mädchen des GESV Hennef werden Kreismeister im Hallenfußball

Nach erfolgreich überstandener Qualifikationsrunde 14 Tage zuvor traten die D-Juniorinnen des Gesamtschul-Sportvereins Hennef am 08.02.14 in Menden zum Kreishallenfinale gegen 9 konkurrierende Teams an.

Unsere Mädchen waren von Beginn an hellwach und schlugen Adler Meindorf II mit 4:0. Mit dem gleichen Ergebnis wurde der TV Rott besiegt, doch es folgte eine äußerst unglückliche 1:2-Niederlage in letzter Sekunde gegen den JFC Mondorf-Rheidt. Im letzten Gruppenspiel musste ein Unentschieden her, wenn das Halbfinale erreicht werden sollte. Und es gelang: In einem umkämpften Spiel gelang ein 0:0 gegen den SV Allner-Bödingen.

Das Semifinale war dann nur eine Zwischenstation: Mit 3:1 Toren blieb der GESV gegen den SV Menden erfolgreich. Das Finale gegen Adler Meindorf I war erreicht. Hier mobilisierten unsere Mädchen noch einmal die letzten Kräfte und siegten am Ende knapp aber verdient mit 1:0.

Herzlichen Glückwunsch den Kreismeisterinnen vom Gesamtschul-Sportverein Hennef: Nora Troatz, Annika Frank, Mara Pörschke, Luca Johnel, Jana Irlenborn, Leonie Steffenhagen, Katharina Köpp, Laura Wurms, Lea Keil, Aylina el-Gharbi und Paula Waffen.

Übrigens: Dringend sucht der GESV Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer

Erfolgreicher Fußball braucht nicht nur talentierte Mädchen und Jungen, sondern auch Trainer und Betreuer, die etwas von der Sache verstehen und bereit sind, Kindern Zeit zu schenken. Ohne Ehrenamtler geht nichts, deshalb melden Sie sich, wenn Sie den Fußballsport lieben und junge Spielerinnen und Spieler fußballerisch weiterbringen wollen bei Sportlehrer Martin Pfeiffer Martin.Pfeiffer@ge-hennef.de.


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Elternthemenabend „Legasthenie in der Sekundarstufe I“

Für den 31. März hatte der Didaktische Leiter Ralf Pieper die Eltern der Jahrgänge 5 und 6 zum pädagogischen Themenabend eingeladen. 

Die Lerntherapeutin Frau Dr. Obermann-Jeschke brachte uns das Thema „Legasthenie in der Sekundarstufe I“ nahe. Die Legasthenie ist eine Lese-und Rechtschreibstörung, von der 5 - 10 % Kinder eines Jahrgangs betroffen sind.

Die Referentin führte aus, dass das Rechtschreiblernen mit der 4. Klasse nicht abgeschlossen ist sondern viele Kinder über die Grundschule hinaus Unterstützung brauchen. Aber wie wirkt sich eine mögliche Teilleistungsstörung „Legasthenie“ in Abgrenzung zu diesen allgemeinen Rechtschreibproblemen aus? Frau Dr. Obermann-Jeschke gab Hinweise, wie eine Legasthenie erkannt werden kann und stellte wirksame Förderansätze vor.
Die Probleme treten natürlich auch bei den Fremdsprachen auf. Beim Englischen z. B. liegt das Problem in der mangelnden Lauttreue.

Merkmale für Legasthenie können zum Beispiel sein:
Verwechslung ähnlich klingender Laute und Lautkombinationen; Vertauschung der Buchstabenreihenfolge im Wort; Weglassen von Buchstaben  am Anfang, am Ende und im Inneren eines Wortes; mangelnde Lesegenauigkeit, verlangsamtes Lesetempo; Schwächen im Leseverständnis.

Wenn einige dieser Merkmaler zutreffen, kann dies ein Hinweis auf Legasthenie sein.
Für eine nachfolgende genaue Diagnose sind 4 Punkte bedeutsam:

die Überprüfung der Hör- und Sehfunktion, der Sprache und der Motorik; die Anamnese des Kindes und seiner Bezugspersonen; standardisierte Lese- und Rechtschreibteste; ein Intelligenztest.

Dieser IQ-Test darf nicht von Lerntherapeuten durchgeführt werden sondern nur von Jugend-Psychotherapeuten (z. B. vom schulpsychologischen Dienst). Der Test wird durchgeführt, weil die betroffenen Kinder und Jugendlichen intelligent sind, aber anders wahrnehmen.

Legasthenie tritt häufig nicht isoliert auf, sondern hat auch Auswirkungen im Alltag. Als weitere Auffälligkeiten können Aufmerksamkeitsdefizite, eine Rechenschwäche und psychologische Probleme auftreten.

Die gute Nachricht: Werden spezifische Fördermaßnahmen ergriffen, können die Schüler/innen  das Lesen und Schreiben erfolgreich erlernen und eine Stabilisierung wird erreicht.

Die Ansätze zur Förderung sind z. B. der Kieler Lese-Rechtschreibaufbau und das Marburger Rechtschreibtraining.

Im Anschluss an die interessanten und kompetenten Ausführungen von Frau Dr. Obermann-Jeschke folgte eine angeregte Diskussion.

Links zum Thema: www.bvl-legasthenie.de

 www.legasthenie-englisch.de.

(Ralf Pieper, didaktischer Leiter)


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Das Landesblasorchester ist zurück von der großen China-Tournee

Ute Poschenrieder, Lehrerein an der Gesamtschule Hennef, war dabei!

Es war eine tolle Erfahrung zu sehen, wie wir das überwiegend sehr junge Publikum nach anfänglicher Zurückhaltung für unsere Musik begeistern konnten. Aber auch traditionell chinesische Stücke für ein chinesisches Publikum zu spielen, war bei jedem einzelnen Konzert immer wieder spannend und offenbarte überraschende Reaktionen.

Sieben Konzerte in sieben Städten absolvierte das LBO. Unmittelbar nach Weihnachten brach es auf ins ferne China. Peking, Shanghai, Hangzhou, das sind wohl die hierzulande bekanntesten Städte. Aber auch Aachens Partnerstadt Ningbo oder die Hafenstadt Wenzhou, bekannt für ihre großen Konsumgüterproduktionen, waren auf dem Tourneeplan. Das Orchester hat wohl über 4.000 km mit Bus und Schnellzug rund um die An- und Abflugorte Shanghai und Peking zurückgelegt.

Besondere Akzente setzte das LBO mit Interpretation chinesischer Konzertmusik, wie die „Legende der Yao”, „Good News From Bejing“ oder das Volkslied „Mo Li Hua“- original in chinesischer Sprache präsentiert von der Sopranistin Sabine Ludwig. Im Unterhaltungsteil begeisterten Musicalmelodien von A.L. Webber und Jazziges und Rockiges von Billy Joel oder Chick Corea.

Das Konzertpublikum war ohne Frage neugierig auf unsere westlichen Töne. Es war zunächst eher abwartend, in unseren Augen gelegentlich auch ungewöhnlich locker. Es gab etwas zu Essen oder man hat auch mal telefoniert. Aber das Publikum konnte regelrecht erobert werden. Meistens hat es zwei, drei Stücke gebraucht, bis wir die Menschen wirklich gefangen genommen hatten. Dann war die Begeisterung groß und wir konnten uns am Ende erst nach drei Zugaben von ihnen verabschieden.

Zwischen Bus, Bahn, Bühnen und Hotels war aber auch immer wieder Gelegenheit mit den Menschen in Kontakt zu kommen. „Es war nie ein Problem durch die Straßen und Viertel zu gehen, etwas einzukaufen oder auch nur ein wenig zu gucken. Ob bei Straßenhändlern, in Markthallen oder im Wohnviertel an Haustüren oder kleinen Gärten. Mit den wenigen Blicken und einem fröhlichen „Xin Nian Hao“ – Frohes Neues Jahr – war schnell das Eis gebrochen und wir haben uns angelächelt“.

Natürlich blieb den Musikern nicht verborgen, dass die Chinesen einer anderen Mentalität folgen, die teils mit recht strengen Regeln verbunden ist. Das galt z. B. weniger für den Straßenverkehr, der seinen eigenen, eher chaotischen Regeln folgt, sowohl Verkehrsführung als auch Verkehrsmittel betreffend. Oder auch weniger im Hinblick auf das allgemeine Improvisationsgeschick zur Lösung von Alltagsproblemen. „Aber z. B. die Kommunikation mit zu Hause mal schnell über die „sozialen Medien“, mal schnell was „posten“ , war nicht möglich“ mussten viele zu ihrem Leidwesen feststellen.

Das Essen war mannigfaltig und variantenreich. Allen Unkenrufen zum trotz war die gesamte Truppe begeistert von der ungeheuren Vielfalt. Wenn auch nicht alles jedem schmeckte – die Auswahl war immer groß und abwechslungsreich. Reis war immer mit dabei.

Neben der kulinarischen Vielfalt ließ uns auch der Bauboom in China immer wieder erstaunen. Seine Ausmaße sind kaum mit Worten zu beschreiben. China ist ein Land, das sich in ungeheurem Tempo entwickelt. Es war für alle mehr als spannend das vor Ort beobachten zu können.

„In meinem Focus waren natürlich zunächst die sieben Konzerte mit 70 Musikern, Sängerinnen und Solisten, die übrigens nicht alle mit dem gleichen Programm gespielt wurden. Dann die drei Gastdirigate. In der Mittelschule Hangzhou, in der Jiaotong Universität Shanghai und bei den Studenten des Ausbildungsorchester der Volksbefreiungsarmee in Peking. Meine musikpädagogischen Aufgaben waren geprägt von großer Aufmerksamkeit. Auch hier wich kontrollierte Zurückhaltung zunehmend Vertrauen und Miteinander. Ein Einlassen auf die Themen wie Artikulation, Intonation und Stilistik westlicher Musik war schnell möglich. In Sachen Technik und Disziplin stieß ich in allen Altersstufen auf gute Substanz. In Sachen Interpretation, Zusammenspiel, Agogik und Klang lag vieles brach – konnte aber erweckt werden.“, so Renold Quade, Dirigent und künstlerischer Leiter des Landesblasorchesters NRW und Teil des Leitungsteams der Musikschule Düren. „Mein musikalischer Abstecher hin zu Dürens Partnerstadt Jinhua brachte mir wichtige lokale Einblicke, die von der traditionellen Wu Oper bis hin zu sinfonischen Besetzungen reichten.”

Einmal mehr machte die Reise deutlich, wie türöffnend die Weltsprache Musik ist. Sie schafft Basis und Mut, um scheinbar Unüberbrückbares zu verstehen und gar zu verbinden.
(Ute Poschenrieder)


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 Mein Praktikum in Amerika

Mein vierwöchiges Praktikum habe ich in Wisconsin in Amerika bei Sweet P’s Cakes & Confections gemacht. Meine Aufgaben waren kreative Ideen für Kuchen- und Keksdesign zu erarbeiten, praktische Aufgaben zu erledigen z. B. Kuchen, Cookies und Cupcakes herzustellen sowie bei Auslieferungen an Kunden zu helfen. Wir haben viele verschiedene Anlässe bearbeitet und beliefert wie Geburtstage, Schulabschlüsse, Geburten und Hochzeiten. Mein schönstes Erlebnis war die Lieferung einer Geburtstagstorte für eine 108-jährige Dame. Sie war so stolz auf ihren Kuchen, dass sie vor Freude weinte und mich umarmte. Es war für mich sehr schön zu sehen, dass man in der heutigen Zeit einen Menschen mit Kleinigkeiten glücklich machen und zu Tränen rühren kann. Neben meinem Praktikum habe ich viele Orte im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ besucht, so z. B. Chicago, Madison, Milwaukee sowie kleinere Städte wie Sheboygan, Kiel, Oshkosh und Howards Grove.

Trotz ihrer geringen Einwohnerzahl sind sie sehr interessant und sehenswert. Es haben sich dort sehr viele deutsche Auswanderer niedergelassen um den „American Dream“ zu leben. Es war außerdem sehr interessant mehr über die Menschen in Amerika zu erfahren, wie sie leben, wie sie über Politik und Rassismus denken und natürlich mehr über die amerikanische Geschichte zu erfahren. Mit Familie, Freunden und Kunden führte ich sehr viele Gespräche über diese Themen, sodass ich dadurch eine neue Denkweise über Amerika bekommen habe. Alles in allem haben mir diese vier Wochen viel gebracht. Ich habe sehr viel im Bereich Backen und Kundenkontakt gelernt. Dabei habe ich nette und freundliche Menschen kennenlernen dürfen und meine Sprachkenntnisse positiv erweitert.

 Wenn ich noch einmal die Chance bekomme nach Amerika zu fliegen würde ich es auf jeden Fall tun. Dieses Gefühl von Freiheit und Hoffnung, wenn man auf dem Highway fährt und vor sich die Skyline von Chicago in der Abenddämmerung sieht, ist unbeschreiblich schön. Ich liebe Amerika!
(Jana Heiser, JG 12)


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Auf den Spuren der Familie Wolff – Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Freitag, den 24.01.2014 hat sich die Klasse 7e zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf die Spuren der jüdischen Familie Wolff begeben. In der Klasse erstellten wir zunächst einen Stammbaum der Familie.

Die Familie Wolff (Samuel, seine Frau und fünf Kinder) war in Hennef sehr engagiert. Sie war Mitglied in vielen Vereinen, so auch in der Freiwilligen Feuerwehr. Also ganz normale Menschen wie viele andere Menschen auch in dieser Zeit. Als die Nationalsozialisten im Deutschen Reich an die Macht kamen, wurde für die Wolffs alles anders.

Im November 1938, einen Tag nach der Reichsprogromnacht, wurde die Hennefer Synagoge niedergebrannt. 1939 musste die Familie Wolff dann in ein sogenanntes „Judenhaus" umziehen. Ihr Haus an der Bonner Straße 71 wurde ihr weggenommen, ebenso das gesamte Vermögen. Es wurden Freizeit- und Berufsverbote für alle Juden verhängt und die Kinder mussten auf spezielle jüdische Schulen gehen. Die Situation wurde für die Juden in Deutschland immer unerträglicher. Als schließlich die Deportationen begannen, wurde die Familie Wolff auseinandergerissen. Zunächst wurden die Eltern Samuel und Mathilde in ein Konzentrationslager (KZ) verschleppt.

Am 15. Juli 1942 schrieb Hermann Wolff, einer der beiden Söhne, einen letzten Brief an seine Eltern. Sie hielten sich zu dieser Zeit im KZ Theresienstadt auf. Hermann wusste nicht, dass seine Mutter bereits kurz zuvor verstorben war. Er selbst und seine Familie wurden vier Tage später in ein Vernichtungslager (Maly Trostenez) im Osten gebracht. Alle Juden, die mit ihm dort hingebracht wurden, sind dort ermordet worden.

Die einzigen Überlebenden der Familie Wolff waren der Vater Samuel, zwei Töchter und ein Enkelkind.

Das Familienoberhaupt Samuel Wolff kehrte als einziger ehemaliger jüdischer Bürger am 07.09.1945 – nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Ende der Herrschaft der Nationalsozialisten – nach Hennef zurück. Er hatte Hermanns Brief erhalten. Von Nachbarn erfuhr er, dass seine Tochter Henny noch lebte und zog zu ihr nach Osnabrück. Dort verstarb er am 6. April 1960.

 

Auf unserer „Spurensuche“ schauten wir uns das ehemalige „Judenhaus“ in der Bergstraße und die Reste der Hennefer Synagoge an. Zum Abschluss hat unsere Klasse noch den jüdischen Friedhof in Hennef besucht. Der Besuch hat uns sehr betroffen gemacht. Wir bekamen eine Gänsehaut, als wir auf den Grabsteinen lesen mussten: „Gestorben im KZ“. Auch die Namen fast aller Familienmitglieder der Wolffs fanden wir hier wieder.

Es ist einfach schrecklich, was damals passiert ist und wir wünschen uns, dass so etwas nie wieder und nirgendwo auf der ganzen Welt passiert. Darum ist es wichtig, die Erinnerung wachzuhalten: An das Leid der verfolgten Menschen und daran, wie es zu der schrecklichen Herrschaft des Nationalsozialismus kommen konnte.
(Jana Hanraths und Larissa Hilse, 7e)


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Pony-AG

Schon ein altes Sprichwort besagt, dass das Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde liegt. Im Rahmen der Pony-AG, die vor allem bei den Schülerinnen sehr beliebt ist, können sich die Mädchen davon überzeugen, dass dies tatsächlich zutrifft.

 

Denn auf dem Wiesenhof der Familie Räder können die Kinder, die diese AG gewählt haben, von Anfang an in die faszinierende Welt der Pferde eintauchen. Auf braven, gut gerittenen Schulpferden lernen die Mädchen die Anfänge des Reitens und den richtigen Umgang, der bereits am Boden beginnt. Aus diesem Grund werden die Pferde zunächst gemeinsam geputzt und gesattelt. Wenn alle Ponys fertig sind, steht das Reiten im Mittelpunkt. Dabei wird stets das Pferd im Blick behalten, denn den Mädchen soll vermittelt werden, wie wichtig ein fairer Umgang mit den Tieren ist. Daneben richtet sich der Unterricht nach dem Leistungsstand der Teilnehmer und ist auf diesen abgestimmt, sodass sowohl Reitanfänger als auch Kinder, die schon Vorwissen mitbringen, Spaß in dieser AG haben. Neben den zahlreichen praktischen Aktivitäten kommt auch die Theorie nicht zu kurz.

Momentan besteht die Pony-AG aus mehreren Mädchen, die alle schon länger reiten und einen ähnlichen Leistungsstand besitzen. Vor ihnen liegt noch ein besonderer Höhepunkt, denn sie haben ein gemeinsames Ziel. Sie wollen ein erstes Reitabzeichen machen und somit bereiten sie sich jeden Donnerstag auf die Prüfung vor, die dann im Sommer stattfinden wird.


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Schachturnier Gesamtschule Meiersheide Hennef

Aktuell findet bereits das vierte schulinterne Schachturnier an der Gesamtschule Meiersheide statt. Mit beachtlichen 92 Anmeldungen hat sich die Teilnehmerzahl seit dem ersten Schachturnier sogar mehr als verdoppelt.

Die große Teilnehmerzahl machte erneut eine Vorrunde notwendig, die gerade abgeschlossen wurde. Jetzt stehen vor dem Finale noch weitere fünf Runden für die verbleibenden 64 Schülerinnen und Schüler aus, in denen Sascha Timm (8A) seinen Titel verteidigen muss.

Jeden Mittwoch in der Mittagspause stellen die ambitionierten Denker ihr Können auf den neu angeschafften Schachbrettern unter Beweis. Dabei lässt das Interesse auch unter den Zuschauern nicht zu wünschen übrig.
(Silvia Bruns)


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Schulsanitätsdienst Seminar 10.12.2013

Am 10.12.13 hatten unsere Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen ein Seminar mit Mitgliedern der Notfallseelsorge Rhein-Sieg zum Thema Krisenintervention im Schulsanitätsdienst. Zu Beginn wurden von den Referenten Herr Spiehs und Pater Dr. Langer Beispielsituationen zusammengetragen, bei denen es zu seelischen Schocks und Notfallsituationen kommen kann. Anschließend wurden in einer kleinen Präsentation die unterschiedlichen Gefühlseindrücke bei Augenzeugen, die einen Schock erlitten (auch psychosoziale Krisen) aufgezeigt. Im weiteren Verlauf des Seminars wurde den Sanis das sogenannte Safer-Modell vorgestellt, welches sich der Behandlung von Personen in psychischen Notsituationen widmet. Nach der Vorstellung konnten die Sanis dieses Modell praktisch in kleinen Arbeitsgruppen ausprobieren. Zum Schluss wurden die Übungen reflektiert und eine positive Rückmeldung, sowohl an die Fortbilder als auch an unsere Sanis gegeben. Alles in allem war es ein sehr lehrreiches und einzigartiges Seminar, da es uns einen ganz anderen Ansatz der Ersten-Hilfe vermitteln konnte.


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Über den Wolken - Segelfluggemeinschaft gestartet

 Seit dem Herbst 2012 arbeiten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef-Meiersheide mit Begeisterung in der Segelfluggemeinschaft mit. In Zusammenarbeit mit den Kölner Segelfliegern in Eudenbach haben drei unserer Schüler/innen im August ihren ersten Flug gewagt und waren begeistert. Nina Stark, Merlin Empt und Merlin Köhler benötigten keine Vorkenntnisse, um die Flugausbildung zu beginnen. Inzwischen haben unsere Schüler die erste Etappe auf ihrem Weg zum Alleinflug geschafft und ihren Flugschein erworben. Eine Menge Arbeit wartete auf sie: Neben den regelmäßigen Flugstunden verbringen die Vereinsmitglieder einige Stunden im Monat in der Werkstatt, um Kenntnisse in der Flugzeugtechnik und Wartung zu gewinnen. Darüber hinaus nehmen sie an Kursen zur Theorie des Segelfliegens teil, die in der Winterpause stattfinden. Dabei werden sie u. a. in Navigation und Meteorologie ausgebildet. Die Mitgliedschaft im Verein erfordert aber nicht nur einen gewissen Zeitaufwand an den Wochenenden, die Jugendlichen lernen quasi nebenbei, was Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit, Engagement und Teamfähigkeit bedeuten. Aus pädagogischer Sicht kommt der Pilotenausbildung deshalb eine besondere Bedeutung zu. Ihre erfolgreiche Zusammenarbeit haben die Gesamtschule Hennef-Meiersheide und die Kölner Segelflieger mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages bekräftigt.

Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Abteilungsleiter, Herrn Wegmann, oder bei den Kölner Segelfliegern: http://koelnersegelflieger.de/


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Die Aufführung des Kindermusicals Der Nussknacker nach Peter I. Tschaikowsky

Am Donnerstagmorgen, den 6.2.2014, rollt um kurz vor acht der Bus mit den beiden Schauspielern der Wiener Organisation „Kinder des Olymp“ mit ihren Requisiten und Kostümkisten auf den Parkplatz der Gesamtschule Meiersheide Hennef. Heute soll in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 5 der Gesamtschule Meiersheide Hennef und der Gesamtleitung von Anja Städtler „Der Nussknacker“ nach Peter I. Tschaikowsky zur Aufführung gelangen. Alle Klassen haben sich im Vorfeld mit diesem Stück, seiner Handlung, der Musik und dem Komponisten, mit der Unterstützung der jeweiligen Fachkolleginnen, im Musikunterricht beschäftigt. Aber die Schülerinnen und Schüler sollen eben nicht nur zusehen und staunen, sondern selber mit gestalten; deswegen kommen aus jeder Klasse einige Kinder, die kurze Dialoge, die in das Stück eingeflochten werden, auswendig gelernt haben.

In der Mehrzweckhalle haben bereits der Hausmeister Matthias Nüchel, die Klasse 5B und Anja Städtler Matten, Bänke und Kisten zu einer Bühne verwandelt. Die beiden Schauspieler fügen ihre Requisiten hinzu, bauen die Musikanlage auf und schon geht es los mit der Probe. Zuallererst werden unzählige Kostüme verteilt – denn nicht nur die Solisten tragen solche. Es gibt ein Heer von Karten- und Zinnsoldaten, Schneeflocken, Blumen und verschiedene Puppen, die alle ihren Auftritt bekommen.

Johannes, der Schauspieler mit dem wunderbaren Wiener Akzent, macht den Kindern vor, wie sie sprechen, sich bewegen und spielen sollen – erstaunt, ärgerlich, verschlafen usw. Die Schülerinnen und Schüler sind dabei sehr aufmerksam und beweisen nicht selten echtes Talent. Die andere Schauspielerin, Claudia, übt derweil mit kleinen Gruppen kurze Tänze ein, die im Verlaufe des Stückes aufgeführt werden.

Und nach einer Stunde intensiven Probens geht es auch schon los. Alle Zuschauer werden zu Gästen im Haus der Familie Stahlbaum am Heiligen Abend, wo die Geschichte um die Tochter Marie und den Nussknacker ihren Lauf nimmt. Nach einem gemeinsamen Tanz aller – denn Gäste auf einer Feier tanzen nun einmal – folgen wir Marie in ihre Traumwelt, in der sie gemeinsam an der Seite des Nussknackers gegen die schreckliche Mäusekönigin und ihr Heer kämpft, das Marzipanschloss besucht, die Schneekönigen und die Zuckerfee kennenlernt.

Sicher und mit viel Aufmerksamkeit und Humor führen die beiden Schauspieler die Kinder durch das Stück, helfen hier, unterstützen dort und überraschen selbst mit ihrem Gesang, besonderer Kostümierung und witzigen Dialogen.

Und immer wieder wird das gesamte Publikum miteinbezogen, sei es, um den Nussknacker in den Schlaf zu singen, während des Festes auf Schloss Zuckerburg verschiedene Tänze aufzuführen oder Fragen zum Komponisten und zur Geschichte zu beantworten. Hierin liegt der besondere Reiz dieser Aufführung – denn die Schülerinnen und Schüler sind tatsächlich alle Teil dieser.

 

Und so ist es nur logisch, dass die beiden Sänger-Schauspieler Claudia und Johannes mit einem großen Applaus verabschiedet werden – denn ihre spritzig-interaktive, kurzweilige und witzige Aufführung kam bei allen Schülerinnen und Schülern sehr gut an. „Mir hat es viel Spaß gemacht und ich würde es für die neuen, fünften Klassen weiterempfehlen“, kommentiert Nilay aus der 5B. Ebenso begeistert äußert sich Jakob (5B): „Vor allem war ich überrascht, dass ich so viel mitmachen konnte und nicht nur zuschauen musste.“
(Anja Städtler)


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Französische Austauschschüler aus Sartilly in Hennef

Dienstag, 3.12., 16:30 Uhr: 22 französische Schüler/innen aus der Normandie und ihre Lehrerinnen, Mme Nadège van Loyen und Mme Ouardia Kaced, kommen nach etwa elf Stunden Fahrt mit dem Bus an der Gesamtschule Hennef an und sind gespannt auf ihre deutschen Gastgeber/innen. Die meisten haben schon per Mail oder auf anderem Wege Kontakt miteinander aufgenommen, die Spannung ist dennoch groß, wie der oder die „corres“ (Austauschpartner/in) wohl ist. Für die meisten ist dies die erste große Reise, die sie ohne ihre Eltern in ein anderes Land antreten. Eine Woche in einer Familie, die sie nicht kennen und die eine Sprache sprechen, die sie erst seit eineinhalb Jahren lernen – das ist schon eine Herausforderung. Entsprechend intensiv verabschieden sie sich von ihren Klassenkollegen, bevor es in die Gastfamilien geht.

Erster Abend: Keine Anrufe bei den begleitenden Lehrerinnen. Der Eindruck bestätigt sich am nächsten Morgen. Die lange Reise hängt den Gästen noch nach, aber auf beiden Seiten sind zufriedene Gesichter zu sehen. Nach der Begrüßung durch die Schulleitung geht es nach Bonn, wo zunächst – mittels einer auch für die Jugendlichen sehr spannenden und abwechslungsreichen Führung - die neuere Geschichte Deutschlands auf dem Programm steht (Haus der Geschichte), gefolgt von einem Spaziergang durch die Altstadt, bei dem Beethovens Geburtshaus nicht fehlen darf. Zum Schluss können die Schüler/innen natürlich den Weihnachtsmarkt erkunden, denn so etwas gibt es in der Normandie nicht.

Ein Muss ist am Folgetag eine Führung durch den Kölner Dom, von dem die Austauschschüler/innen sehr beeindruckt sind und die Altstadt mit ihren historischen Häusern.

Die deutsche Sprache den ganzen Tag aufnehmen: in der Schule, in der Familie, auf der Straße, bei den verschiedenen Ausflügen – manche waren am Wochenende sogar auf einem Tanzabschlussball – ist durchaus anstrengend.

Die deutschen Weihnachtsbräuche werden auch in Form von Plätzchenbacken, Basteln und ähnlichen Aktivitäten kennengelernt.

Schneller als gedacht kommt der Abschiedsabend. Die Woche ist schon vorbei, es war – wie immer – viel zu kurz. Aber ein Trost bleibt: Der Gegenbesuch in Sartilly im Mai. Und bis dahin: viele Mails.
(Andrea Thomas)


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Virtueller Besuch der 6E im Anne-Frank-Haus

Am diesjährigen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus stand Anne Frank im Mittelpunkt unserer Projektarbeit.

Schon der Tagebuchauszug, mit dem wir in die Thematik einstiegen, zeigte uns, dass dieses 13-jährige jüdische Mädchen, das während des Zweiten Weltkriegs in Amsterdam lebte, ein besonderes Talent hatte. Zwar konnte sie sich nicht vorstellen, dass sich später jemand für ihre Gedanken interessieren könnte, aber darum ging es ihr auch gar nicht. Sie hatte viel Spaß und Lust am Schreiben und konnte ihrem Herzen Luft machen. Nach ein paar Monaten nannte Anne ihr Tagebuch „Kitty“ und erklärte auch warum. Ihr fehlte eine richtige Freundin und das war nun „Kitty“, der sie alles anvertraute.

Nachdem wir Mindmaps zu Anne Frank und zum Zweiten Weltkrieg erstellt und zusammen besprochen hatten, ging es zum Hauptpunkt des Tages über: den virtuellen Besuch in dem Hinterhaus, in dem Anne mit ihrer Familie zwei Jahre versteckt lebte.

 

In kleinen Gruppen unternahmen wir an den Laptops den Rundgang durch das Anne-Frank-Haus. Die Enge, in der Annes Familie zusammen mit einer anderen so lange lebte, wirkte auf viele beklemmend und den ganzen Tag still sein zu müssen, solange im Vorderhaus die Dienstzeit der Firma war, gar unvorstellbar.

Anhand der weiteren Informationen und Filmausschnitte konnten wir nachvollziehen, wie die Rechte der Juden Schritt für Schritt eingeschränkt worden waren. Dank der Hilfe der ehemaligen Mitarbeiter von Herrn Frank wurde die Familie noch leidlich versorgt. Nach zwei Jahren wurde das Versteck im Hinterhaus jedoch entdeckt und die Bewohner sowie ihre Helfer in verschiedene KZ-Lager gebracht. Nur Annes Vater überlebte und wurde von der russischen Armee befreit, die anderen starben. Annes Vater beschloss, das Tagebuch zu veröffentlichen, um den Menschen  zu zeigen, wie schlimm das Leben eines Juden damals wirklich war.

So hatten wir die Chance auf beeindruckende Weise von dem Schicksal dieses Mädchens zu erfahren, das uns sehr berührt hat.
(Maximilian Frädrich 6E; Andrea Thomas)


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6E bei der Eröffnung der Veranstaltungsreihe „Kulturrucksack“ im Kurtheater Hennef

Am 19.3. sind wir mit der Klasse 6E ins Hennefer Kurtheater gegangen. Wir haben den Film "Die schwarzen Brüder" angesehen und waren eine von ca. sechs Klassen, die bei der Aktion "Kulturrucksack" mitgemacht haben. Dies ist eine Veranstaltungsreihe des Landes NRW, die Kindern und Jugendlichen zwischen 10 und 14 Jahren die Möglichkeit geben möchte, kostenlos an verschiedenen Kunst-  und Kulturangeboten teilzunehmen.

Bevor es losging mit dem Film, haben noch unser Bürgermeister Klaus Piepke und ein Medienpädagoge des Jugendmedienclubs Köln eine Rede gehalten und die Veranstaltungsreihe in Hennef eröffnet.

Es ging in dem Film „Die schwarzen Brüder“ um einen Jungen namens Giorgio, der im 19. Jahrhundert lebt und als Kaminfeger nach Mailand gehen muss, weil seine Familie das Geld für die Arztkosten der Mutter braucht, die sonst sterben würde. Er teilt dieses Schicksal mit vielen anderen armen Bergbauerjungen aus dem Tessin. In Mailand müssen sie unter schlechten Bedingungen bei ihren Meistern leben und sind gezwungen, durch enge finstere Kamine zu klettern und den Ruß aus den Schornsteinen zu entfernen. Manche sterben an Lungenkrankheit. Doch die Leidensgenossen schließen sich zum Bund der schwarzen Brüder zusammen und versuchen gemeinsam etwas gegen ihre Ausbeutung und die Straßenjungenbande der „Wölfe“ zu unternehmen. Mit diesen verbünden sie sich schließlich gegen Antonio Luini, der sie damals ihren Eltern abgekauft hat und liefern ihn der Polizei aus, bevor sie zurück in die Schweiz fliehen.

Nach dem Film hat der Filmkritiker uns Schüler gefragt, wie wir den Film fanden. Die Meinungen waren unterschiedlich. Die meisten fanden ihn gut gemacht und gleichzeitig auch traurig. Da der Film auf wahren Geschichten beruht, war es sehr interessant etwas über die Lebensbedingungen dieser Kinder zu erfahren. Gleichzeitig wurde uns bewusst, wie gut es uns heute geht.

Wir finden es sehr schön, dass es den „Kulturrucksack“ gibt und hoffen auch noch an weiteren Veranstaltungen dieser Reihe teilnehmen zu können.
(Kaya Petry 6E, Andrea Thomas)


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Zweiter Platz für Helen (6E) beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs

Helen Müller-Jänsch hatte am 28.11. das Vorlesen innerhalb des Jahrgangs gewonnen und sollte nun unsere Schule beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels in Meckenheim vertreten.

Am 15.02.14 fuhr sie mit ihren Eltern in eine Grundschule in Meckenheim, um dort eine Textstelle aus dem Buch „Hanni und Nanni – die Klassenfahrt nach England“ vorzulesen.

Die Teilnehmer durften sich zuerst mit leckeren Snacks stärken, bevor sie in alphabetischer Reihenfolge aufgerufen wurden, um in einem Klassenraum ihre vorbereiteten Textstellen vorzutragen.

Helen las nun also ausdrucksstark und voller Begeisterung vor, wie sie es oft geübt hatte. In der zweiten Runde wurde den vierzehn Teilnehmer/innen ein fremder Textauszug vorgelegt. Auch diesen meisterte sie problemlos mit klarer Aussprache und viel Einfühlungsvermögen. Danach hatte sie ein gutes Gefühl.

Sie kam zwar nicht auf den ersten Platz, belegte aber – nur einen Punkt vom ersten Platz entfernt – den zweiten Platz.

Wir alle sind sehr stolz auf sie und gratulieren ihr zu dieser tollen Leistung.

(Gioia Derscheid 6E; Andrea Thomas)


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Schulkinowochen NRW: Das Mädchen Wadjda

Im Rahmen der Schulkinowochen NRW waren wir gemeinsam mit unserer Klasse im Kurtheater und haben den Film „Das Mädchen Wadjda“ gesehen. In dem Film geht es um die 10-jährige Wadjda, die in Saudi-Arabien lebt und anders ist als andere Kinder ihrer Religion. Sie trägt unter ihrer traditionellen Kutte Turnschuhe und hört rockige Musik aus dem Westen.

Wadjdas größter Traum ist es, das grüne Fahrrad aus dem Spielzeugladen auf ihrem Schulweg zu bekommen! Ihre Familie hat aber nicht das nötige Geld dazu und außerdem ist Fahrradfahren für Mädchen und Frauen in Saudi-Arabien sowieso nicht erlaubt.

Wadjda wünscht sich aber ihr Fahrrad so sehr, dass sie anfängt selbst Geld zu verdienen. Sie versucht, das Geld für das Fahrrad durch selbstgemachte Armbänder und andere Dinge zusammenzubekommen. Da das Geld aber nicht reicht, nimmt Wadjda außerdem an einem Koran-Lesewettbewerb teil und beweist damit sich und ihrer Direktorin, dass sie ein begabtes Kind ist. Als aber ihre Direktorin erfährt, dass Wadjda sich mit dem Preisgeld ein Fahrrad kaufen will, nimmt diese ihr die 1000 SR wieder ab und spendet sie an eine Hilfsorganisation.

Wadjdas Mutter liebt ihre Tochter sehr und als sie merkt, wie sehr ihre Tochter sich das Rad  wünscht, findet sie am Ende einen Weg, Wadjda zu helfen.

Ich finde den Film gut, weil er viel über die Lebensweise der islamischen Kultur vermittelt. Er zeigt außerdem die liebevolle Beziehung zwischen Wadjda und ihrer Mutter. Mir gefällt, dass Wadjda so viel dafür geleistet hat, dass am Ende ihr größter Traum doch noch in Erfüllung gegangen ist.
(Klara Ottersbach, 7A)


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Praktikum in Schweden

Unsere Reise begann am Abend des 7. Januar 2014. Wir fuhren von Köln aus mit dem Nachtzug über Kopenhagen nach Linköpping. Als wir auf dem Hof ankamen wurden wir von Ameli und Nalle, den Inhabern des Bauernhofs 'Vena Gård' herzlich begrüßt.

Direkt am nächsten Morgen zeigte Ameli uns die Farm und erklärte den Ablauf der verschiedenen Aufgaben, die in den nächsten zwei Wochen zu erledigen waren.
Jeden Morgen und Abend fütterten wir also die Pferde auf der Weide, danach die Ziegen, Schweine und Gänse. Nach dem Frühstück gab es jeden Tag unterschiedliche Aufgaben zu erledigen. Die verschiedenen Arbeiten dauerten meist bis in den späten Nachmittag hinein. Neben dem Säubern und Aufräumen der Ställe, bauten wir Heuboxen und Futtertröge, kochten Essen für die Familie und machten Feuer im Kamin.
Der Bauernhof lag zwischen Feldern und Wald abgelegen an einem großen See. Den Großteil der zwei Wochen war es bis zu -15 Grad kalt und sehr windig. Oftmals gingen wir mit Hund Turbo durch den bis zu 15 cm tiefen Schnee spazieren und genossen die Ruhe.
Da es bereits um 4 Uhr am Nachmittag dunkel wurde, gingen wir meist recht früh schlafen.
Trotz der meist anstrengenden Arbeit vom Tag und der kraftraubenden Kälte hat uns das Praktikum in Schweden unglaublich gut gefallen und sehr viel Spaß gemacht. Wir konnten viele wertvolle Erfahrungen sammeln und haben einiges über die Arbeit auf einem Bauernhof gelernt.
(Ronja John und Susan Kubny, Jahrgang 12)


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Die To-Li-Tecs an der Gesamtschule Hennef

In der 6.Klasse haben wir uns dafür entschieden, an der Ton und Licht-Technik AG teilzunehmen.

Im ersten Schuljahr der AG durften wir noch nicht so verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Beim über die Schulter schauen haben wir aber viel gelernt. Jetzt in der 8. Klasse sind wir bei den „Profis“ der To-Li-Tec Gruppe dabei.

Nun helfen wir kräftig bei allen möglichen Events z.B. bei den Abschlussfeiern, Kulturnächten und diversen Aufführungen. Die To-Li-Tec AG ist eine AG in der man viel über Ton- und Lichttechnik lernt. Dank unserer Gruppe sind die  tollen und mitreißenden Events in der Mehrzweckhalle und in der Mensa oft erst möglich. Es ist wichtig, sich in seiner Leistung zu steigern und dadurch verantwortungsvollere Aufgaben zu übernehmen. Auf den Events gibt es immer viel zu erledigen. Nicht nur die Veranstaltung an sich sondern auch der Auf- und Abbau sind wichtig. Wenn man hart gearbeitet hat und eine gemeinsame  Freizeitaktivität, wie z.B. Wakeboarden oder Snowboarden, ansteht, kann man an dieser ab dem 8. Schuljahr teilnehmen. Dies macht dann auch wirklich Spaß, da sich alle in der Gruppe super verstehen.

Das Tol-Li-Tec-Team (Ton- Lichttechnik) ist eine von der Schule organisierte Veranstaltungsgruppe, die sich um schulische Aufführungen und Veranstaltungen kümmert. Die einzelnen Aufgaben der Gruppe bestehen aus dem Aufbau/Abbau und Instandhaltung der technischen Anlagen und das Begleiten der Vorstellungen. Die letzte Vorstellung war die Kulturnacht, jeder musste seine Aufgabe perfekt bewältigen, damit das Fest ohne jegliche Komplikationen über die Bühne gehen konnte. Der Leiter des Teams ist Herr Adolph, er teilt jedem seine Aufgabe zu und versucht mit uns gemeinsam, alle anstehenden Probleme zu meistern. Als Belohnung für unsere Arbeit werden auch zum Schluss des Jahres gemeinsame Ausflüge gemacht. Um der Gruppe beizutreten braucht man Interesse in Sachen Technik und ein wenig Geschick. In unserem Team wird jeder mit Interesse herzlich aufgenommen.
(Jasper Wassong 9B, Victoria Scott und Lucas Durst 8E)


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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah

Schlittschuhlaufen, ohne sich lächerlich zu machen

Vor dem Endspurt im 2. Halbjahr wollten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10F es noch einmal wissen und gemeinsam ihren Wandertag genießen.

Schlittschuhlaufen ist ein sehr populärer Sport. Das Ziel war schnell gefunden. Der Troisdorfer-Icedom bot der Klasse die Gelegenheit, ihre Teamkompetenzen unter Beweis zu stellen. Wie eine Feder über die Eisfläche schweben, sich wie die Eisschnellläufer gekonnt in die Kurven legen oder in einem Eishockeyteam den entscheidenden Treffer landen – das alles sind Träume, die aber eines voraussetzen: Eislaufen zu können. Doch selbst die Athleten, die bei den olympischen Winterspielen glänzen, mussten irgendwann einmal das Schlittschuhlaufen lernen. Wer Schlittschuhlaufen lernen möchte, braucht ein wenig Mut und ein gutes Balancegefühl, passende Schlittschuhe und wenn möglich eine Person, die bereits Eislaufen kann. Kein Problem, wenn genügend helfende Arme gerne Unterstützung anbieten.

http://www.eissporthalle-troisdorf.de/img/banner.jpg Dass man gemeinsam beim Schlittschuhlaufen viel Spaß haben und sich als Neuling darauf verlassen kann, nicht verlacht zu werden und stattdessen die notwendige Unterstützung von den Könnern bekommt, stellten die Schülerinnen und Schüler unter Beweis, als sie sich gemeinsam auf das dünne Eis des Troisdorfer- Icedoms begaben.

Nach zwei Stunden schmerzten vielen nicht nur die Füße, auch der Magen meldete das Signal "Hunger" und der wollte gestillt werden. Ganz in der Nähe wartete eine Pizzeria auf hungrige Gäste und hatte gigantische Pizzen im Angebot. Das gemeinsame Mittagessen im Restaurant bildete den gemütlichen Abschluss des Wandertages, der noch einmal deutlich gezeigt hat, wie eine Klasse nach sechs gemeinsamen Jahren zusammenwächst und ihr harmonisches Miteinander genießen kann.  Schön war‘s!
(Georg Dahlberg / Christiane Liedtke)


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Frühstück, Wichteln und ein Ausflug auf den Weihnachtsmarkt mit der 8A

Am Freitag den 20.12.13 machten wir, die Klasse 8A, unsere alljährliche Weihnachtsfeier.

Der Tag fing früh am Morgen mit einem leckeren Frühstück bei Weihnachtsmusik und Kerzenschein an. Danach haben wir in der Klassengemeinschaft gewichtelt, wobei es wie jedes Jahr sehr lustig zugegangen ist.

Anschließend gingen wir gut gelaunt zur Bahnhaltestelle Siegbogen und fuhren mit der S-Bahn nach Siegburg, um dort einen Bummel über den Siegburger Weihnachtsmarkt zu machen und das ein oder andere noch fehlende Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Nach einer guten Stunde haben wir uns noch einmal alle getroffen und wurden mit Weihnachtsgrüßen in die Ferien geschickt.

Schließlich sind die meisten mit unseren Lehrerinnen zusammen nach Hennef gefahren. Wer immer noch nicht alle Geschenke hatte, blieb in Siegburg und stürzte sich in das Getümmel Gleichgesinnter. Der Ausflug war vollkommen gelungen und war ein guter Abschluss für das schöne Jahr 2013!
(Carsten Hambitzer und Leon Wessel, 8a)


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Berufswahl bei den Physikussen

Am 20. März präsentierten sich die Physikusse einer Jury im Rahmen der Erstzertifizierung mit dem "Berufswahlsiegel" der Gesamtschule Hennef. Wir zeigten die Berufs- und Studienorientierung innerhalb der Talentförderung Physikusse. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Wissenschaft und der damit verbundene nahtlose Übergang von der Schulbank in die Berufswelt.

Ein Beispiel ist das Förderprogramm LeaD, welches Physikussen vielfältige Einblicke in das Unternehmens-, das Projektmanagement und Führungspositionen in Wissenschaft und Forschung ermöglicht.

Den Juroren des Berufswahlsiegels zeigten wir heute unsere Vorbereitung zum Tag der Technik, der am kommenden Samstag in Neunkirchen-Seelscheid stattfindet. Die Mischung aus Theorie und Praxis überzeugte. Inbesondere wenn ein Fünftklässler so mutig ist, diese mal eben locker zu erklären.

Kjell Wistoff präsentierte der Jury außerdem seine mehrfach ausgezeichnete Jugend forscht-Arbeit zu Brennstoffzellen. Kjell beeindruckte durch seine professionelle Darstellung der Zusammenhänge und sein souveränes Auftreten.

Nach der Auditrunde führten die Physikusse als krönenden Abschluss noch den Flaschengeist in verschiedenen Variationen vor.


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Talentförderung Physikusse beim Tag der Technik in Neunkirchen

Die Physikusse präsentierten am Tag der Technik am 22. März 2014 als Kooperationspartner in der Gemeinschafts-Hauptschule Neunkirchen unter dem Motto „Präsentieren-Ausprobieren“ spannende Experimente zum Mitmachen.

Den Lichtbass hörte man schon von weitem – nicht melodisch, aber deutlich. Die Physikusse leuchten hier mit einer gebündelten Lichtquelle auf eine Solarzelle. Diese entwickelt elektrische Energie und leitet sie über ein Kabel in den Bassverstärker. Die Membran des Verstärkers wird dadurch ausgelenkt. Nun spannen die Schüler ein Gummiband zwischen die Lampe und die Solarzelle. Wenn man daran zupft bewegt es sich hin und her. Dadurch wird der Lichtstrahl immer wieder unterbrochen. Daher schwankt die Energie, die in den Bassverstärker geleitet wird und die Membran beginnt zu schwingen. Das erzeugt die charakteristischen dumpfen Töne. Technisch relevant ist dies in der Praxis, da man sich so die Funktionsweise von Lichtwellenleitern, also Glasfaserkabeln vorstellen kann.

Mit einem gekoppelten Pendel zeigen die Physikusse das Hin- und Herpendeln von Schwingungsenergie. Erst versetzt man eines der Pendel in Bewegung. Das gibt aber die Energie an das gekoppelte Pendel ab, bis es selbst zum Stehen kommt. Dann gibt das zweite die Energie wieder an das erste zurück. Das sieht ganz schön magisch aus. Den komplizierten physikalischen Zusammenhang verdeutlichten die Physikusse mit einer Geogebra-Animation. Messungen mit Cassy (computer assisted science system) unterstützten die Visualisierung.

 


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Besuch der Vorlesung "Molekulargenetik in der modernen Krebstherapie"

DSC_1256Am Freitag, den 31. Januar 2014, starteten die Bio- Leistungskurse des 12-ten Jahrgangs mit den Fachlehrern Frau Warning und Herrn Pollmann ihre Exkursion in Richtung Bonn. Ziel war der Hörsaal der Universitätsklinik des Zentrums für Kinderheilkunde, welches sich in der Nähe vom Museum König befindet. Um 14:00 Uhr begann hier eine Vorlesung des pensionierten Professors Bode, welcher u.a. Projekte in Afrika leitet, über das Thema "Molekulargenetik in der modernen Krebstherapie". Anlass für die Vorlesung war der Internationale Kinderkrebstag und die damit verbundene Öffentlichkeitsarbeit der Universität. Die Zuhörer, welche aus umliegenden Schulen gekommen waren, wurden über die verschiedenen Krebsarten bei Männern und Frauen aufgeklärt und diese wurden mit Beispielen veranschaulicht. Der Vortrag enthielt des weiteren Themen, welche wir bereits im Unterricht besprochen hatten, hierbei handelte es sich vor allem um molekulargenetische Verfahren, wie die PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) und das southern-blotting. Mithilfe dieser Verfahren kann Krebs erkannt werden und wenn möglich mithilfe von Chemotherapie oder anderen Methoden behandelt werden.
(Max Rödiger, JG 12)


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Experimentierkiste

DSC_0179.jpgDie Experimentierkiste war für alle beteiligten ein großer Erfolg. Dabei haben naturwissenschaftlich interessierte Schüler der Jahrgangsstufe 5 vom 04.11.13 bis zum 31.01.14 unterschiedliche Phänomene mithilfe von Experimenten untersucht.

Einer der Höhepunkte war für die Kinder sicherlich der Bau einer mit Wasser und Luftdruck angetriebenen Rakete. Neben der praktischen Umsetzung wurden auch die physikalischen Hintergründe erforscht und nachvollzogen. Die Wasserraketen wurden anschließend auf dem Sportplatz getestet und erreichte Höhen von bis zu 10 Metern. (siehe Bild)

Die Schüler hatten dabei jede Menge Spaß und konnten ihrer Interesse an Naturwissenschaften auf spielerische Weise nachgehen.
(Tobias Frey)


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Ehrungen Sponsorenlauf

Der Sponsorenlauf der Gesamtschule Meiersheide war wieder ein voller Erfolg und erbrachte ein Gesamtergebnis von knapp € 21.000,--. Ein Drittel des Erlöses geht in den Aufbau einer schuleigenen sozialen Stiftung. Ein weiteres Drittel der erlaufenen Summe kommt verschiedenen Schulprojekten zugute. Das letzte Drittel geht an die Partnerschule in Kenia, das Eluru-Projekt, die Hennefer Tafel und den Kinderschutzbund Hennef. Für unsere Schüler/innen wurden bereits ein neuer Kicker im Freizeitbereich angeschafft, Musikinstrumente (Gitarren) zur Ausleihe für den Freizeitbereich, Material für neue Holzbänke für den Schulhof, Wanduhren für die Klassenräume, Sitzkissen als Pilotprojekt für die Klasse 10 C und Badmintontaschen mit Schlägern und Bällen. Am 19.03.14 fanden im Bistro unserer Gesamtschule die Ehrungen der besten Schüler/innen und der besten Klassen statt. Beste Kilometerleistung mit je 25 gelaufenen Kilometern erzielten: Niklas Breidung, Klasse 6 A, Fabian Koch, Klasse 6 C, Lars Bockholt, Klasse 6 F, David Stüve, Klasse 7 F, Christopher Rohm, Klasse 8 C, Marvin Rödder, Klasse 8 C, Stefan Obermann, Jahrgang 11 und Dominik Bawej, Jahrgang 11. Die Klasse 10 A erlief den 1. Platz mit 505 km, die Klasse 6 D erlief den 1. Platz mit € 1.496,--. Maximilian Schmiede aus der Klasse 6 D erzielte den 1. Platz mit der höchst erlaufenen Einzelsumme von € 400,--. Die Ehrungen dieser Schüler/innen übernahm die Hennefer Sportlerin Annette Weiss, die auf viele gewonnene Lauf-Meisterschaften zurückblickt. Achtfache Weltmeisterin, siebenfache Europameisterin, 23-fache Deutsche Meisterin, dazu Europarekordlerin über 2.000 Meter Hindernis. Annette Weiss ist in ihren Altersklassen eine der erfolgreichsten Mittelstreckenläuferinnen Deutschlands.
(Kirsten Breit)


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Landesmeistertitel für Mädchen im Ski-Langlauf

Landesmeisterschaften der Schulen NRW

Im Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wurden am Montag, dem 03.02.2014 die Landesmeisterschaften im Skilanglauf durchgeführt. Die Gesamtschule Meiersheide Hennef  war  mit einer Mädchen- und einer Jungenmannschaft in der Wettkampfklasse II im Langlaufstadion „Auf der Steinert“ in Girkhausen/Sauerland am Start.

Zuerst mussten die Läuferinnen und Läufer in einem Parcour mit 9 Aufgabenstellungen zeigen, dass sie die Skilanglauftechnik beherrschten. Anschließend ging es gleich in die Loipe.

Bei diesem „Technik-Sprint“ über 2,5 km zählten am Ende nicht allein Einzelergebnisse, sondern die gesamte Mannschaftsleistung.

Die Mädchen erreichten in der Wettkampfklasse II tatsächlich den 1. Platz und sind damit Landesmeister der Schulen in NRW!!

Auch die Jungen schlugen sich achtbar und belegten einen guten 3. Platz.

Bei der Siegerehrung wurden beide Mannschaften vom Veranstalter mit Pokalen, Medaillen und Urkunden belohnt!
Herzlichen Glückwunsch!
(Manfred Jungwirth)


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Gesamtschüler helfen Kindern in Indien

Bereits 1998 erfuhren Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef aus der Zeitung von der „Aktion für Eluru“ die unter Schirmherrschaft des DAHW Deutsche Lepra-und Tuberkulosenhilfe e.V." steht. Sie hakten nach und lernten den Gründer der "Aktion für Eluru" Herrn Grommes aus Niederkassel-Mondorf persönlich kennen, der in den letzten 35 Jahren weit mehr als über eine Millionen Euro an Spenden für das „Pater-Damian-Leprazentrum“ und Kinderhaus in Eluru/Indien sammelte, damit den Ärmsten der Armen in Indien geholfen werden kann.

Die Schüler/innen erfuhren damals von Herrn Grommes, dass 1 DM in Indien den 60-fachen Wert hat und mit diesem Betrag bereits ein Kind vor der Leprakrankheit gerettet werden kann. Das überzeugte sie.

Seitdem unterstützt die Schülervertretung (SV) regelmäßig die „Aktion für Eluru“ durch jährlich organisierte SV-Weihnachtsaktionen. Auch im letzten Jahr 2013 führte die SV wieder eine Weihnachtsspendenaktion in der Schülerschaft durch. Das Ergebnis in Höhe von 2302 € kann sich wieder sehen lassen und wurde bereits an die "AKTION FÜR ELURU"  überwiesen. Viele Kinder in Indien werden von der schrecklichen Leprakrankheit verschont, vielen erkrankten Kindern konnte bereits geholfen werden. DANKE!

04Wer Gutes tut, wird auch belohnt! Als kleines „Dankeschön“ können sich alle beteiligten Schülerinnen und Schüler wieder auf leckere Crepes freuen. Einige Klassen haben sogar Patenschaften für Kinder aus Eluru übernommen. Sie spenden jeden Monat 1 Euro von ihrem Taschengeld und sichern damit ihren Patenkindern Unterkunft, Kleidung, Verpflegung und Schulbildung. Die indischen Patenkinder bedanken sich dafür mit Fotos und handgeschriebenen Briefen in TELUGO, sowie mit kleinen Kunstwerken, die sie auf echte Blätter gemalt haben. Jedes Jahr gehen zu Weihnachten viele liebevoll gestaltete Briefe unserer Schüler/innen in Richtung Indien an die Kinder in Eluru. Ja, ist denn bald schon wieder Weihnachten!
(Georg Dahlberg/Beratungslehrer)

Spendenkonto: „Aktion für Eluru“,
Raiffeisenbank, BLZ: 370 695 20, KN: 101 548 015
IBAN: DE05370695200101548015 | BIC: GENODED1RST


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6F besucht die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ in Windeck-Rosbach

Freitag, der 24. Januar: Nun ist es wieder soweit: Alle Klassen der Gesamtschule erarbeiten mit ihren Klassenlehrer/innen wichtige Inhalte zu den schrecklichen Geschehnissen zur Zeit des Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieges.

Die Klasse 6F besuchte die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ in Windeck-Rosbach. Das neue Organisationsteam vor Ort hatte Arbeitsblätter vorbereitet, so dass die Klasse die Fragen und Aufgaben in Angriff nehmen konnte. Hier wird vieles gezeigt, was zum Alltag der Familie Seligmann gehörte. Leider war die Zeit recht kurz, die Klasse hätte gerne noch mehr Zeit zur Verfügung gehabt, um diese kleine, aber sehr bedeutende Gedenkstätte noch intensiver zu erkunden.

(Helmut Jonack)

 
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Ökumenischer Gottesdienst  in der Kirche Liebfrauen, Hennef-Warth

Für Mittwoch, den 29.01.2014 haben diesmal die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6D einen Gottesdienst im Religionsunterricht vorbereitet. Beide Pastoren, Pfarrer Jansen (katholisch)  und Pfarrer Herzner (evangelisch) öffneten sich bereitwillig den Gestaltungsideen der Klasse zum Thema  „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ . 

Es wurden dabei Eindrücke aufgegriffen, die aus dem Projekttag zu diesem Thema stammten. So hatte die Klasse 6D am Freitag zuvor, dem 24.01., in der Gedenkstätte „An der Synagoge“ in Bonn eine beeindruckende Führung in der Gedenkstätte erhalten.  Im Gottesdienst wurden hierzu ein Rollenspiel gestaltet sowie Fürbitten, die auch der Hennefer Opfer gedachten, ein Liedvortrag und eine Gedenkzeremonie mit Steinen gestaltet, um der Opfer zu gedenken.

So halfen die Schülerinnen und Schüler mit, dass die Opfer nicht in Vergessenheit geraten durch einen interessanten und abwechslungsreichen Gottesdienst.
(Helmut Jonack)


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