Elternbrief vom 26.06.2015

 

Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir stellen Ihnen den Elternbrief auch als pdf-Datei zur Verfügung.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie sonnige und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz            Ingrid Dietel

(Schulleiter)               (stellv. Schulleiterin)

 

  

Themenübersicht:

"Nacht der Farben"

"Raus aus dem Rotstiftmilieu!"

"Wir laufen zur Primetime - Abi 20:15"

Bürgermeister Klaus Pipke verleiht "Hennefer Schülerpreis"

Schüleraustausch mit Polen

Orientierungswoche neuer Jahrgang 11

Bigband Heavy Tunes bei Abschiedsfeier in Kaserne

Die vier Elemente – großes Bläserklassenkonzert

Europawoche - Bigband trotzt dem Wetter

Ensemble- und Familienkonzert

Abschied von Herrn Dahlberg - Interview

Drogenspürhunde und andere Spezialisten beim Zoll

Was macht eigentlich ... Emil Eyermann?

Nina Stark im Jugend-Landtag

Tierschutz-Team-Europa e.V. zu Gast

Türkeiaustausch: Neue Erfahrungen und neue Freunde

Schulchor „Voices“ live in der Kölner Philharmonie

Comeniusfahrt nach Italien

„Stilles Örtchen (?)“Kurs Darstellen & Gestalten

„Außergewöhnliche Erscheinungen“ Kurs D/G Jahrgang 10

Klasse 9e besucht  Verbraucherzentrale NRW - Bonn

Gedächtnistraining mit Marcus Hofmann

Istanbulaustausch 2015

„Hennefer Schulen stellen aus“ -  im Foyer des Rathauses

„PARTY in Köln-Merheim“

Verkehrssicherheitstraining beim ADAC

Kinder gegen Drogen - Lungenfacharzt klärt auf

Praktikumsmesse in der Mehrzweckhalle GS Meiersheide Hennef

Big Challenge 2015

Känguru-Wettbewerb 2015

Fußball: Endstation im Bezirksfinale in Brauweiler (bei Köln)

Fußball: Souveräner -Sieg im Bergischen Land

Erstmals sieben Abiturienten im Fach Sport

Gesamtschule erfolgreich bei "Jugend trainiert für Olympia"

Die lange Nacht der Roboter

Spannung, Jubel und Nervenkitzel beim zdi-Roboterwettbewerb

5B gewinnt ein Konzertbesuch mit „Cat Ballou“

An meinen „starken“ WP-Hauswirtschaftskurs 10

Erprobungsrunde der Pausenliga- Fußball mit großem Anklang

DAK Dance Contest 2015

Chemie-AG

Bühnenshow "Herz an Herz" in der Mehrzweckhalle Meiersheide

Feierliche Übergabe neuer Waveboards und Motorroller

Fußball: Jungen der WK II (1999-2001) gewinnen das Regierungsbezirksfinale beim Landesportfest der Schulen  in Hennef

Jungen der WK II (1999-2001) gewinnen die Bezirkshauptrunde D im Fußball beim Landesportfest der Schulen 2014/15 in Gummersbach

Schüler und Schülerinnen des 10. Jahrgangs absolvieren den DFB-Vereinsassistenten-Lehrgang erfolgreich

Jungen der WK III (2001-2003) erreichen den vierten Platz bei der Finalrunde des Regierungsbezirks Köln im Fußball beim Landesportfest der Schulen 2014/15

Jungen der WK III (2001-2003) gewinnen die Bezirkshauptrunde D im Fußball beim Landesportfest der Schulen 2014/15

Die Ergänzungskurse Sport hospitieren bei der Jugendabteilung des 1. FC Köln

Studien- und Berufsorientierungstage Jg. 12  Q1

Londonfahrt

Comenius-Konferenz in England – ein letztes Mal –

Arbeiten beim Bio-Bauern: Mein Praktikum auf dem Hanfer Hof

Mein Praktikum im Argelander-Institut für Astronomie

Mein Praktikum beim ADAC - Luftfahrttechnik

Betriebsbesichtigung bei der Konditorei und Bäckerei Gilgen´s

Tolles Fußballturnier: „Tag des Mädchenfußballs 2015 im Fußballkreis Sieg“ an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

Erste-Hilfe-Kurs unserer Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen

Ausflug der Klasse 8F zur Synagoge nach Köln-Süd

Neue Sofas - "Erst laufen, dann chillen!"

Saubere Zähne - der zahnärztliche Dienst zu Besuch

Die Bio-Gemüse AG – vom Beet auf den Tisch!

Besuch in der Fachhochschule Köln

Die 2. Werkschau des Kunst-LKs (Q2) und der Projektkurse Kunst

Klasse 10 nimmt am Börsencup 2015 teil

Handygarage – Ein Elternabend zur Frage: „Brauchen wir strengere Regeln?“

Feurige Physikusse bei der Freiwilligen Feuerwehr

Liebe auf den ersten Blick – Physikusse begeistern sich für Bienen 

Rollstuhlfahrer/innen in der Gesamtschule gesichtet

Welttag des Buches – 23. April 2015

Berufsorientierungs-Woche Jahrgang Q 1 (Stufe 12)

DDR-Planspiel für den 10. Jahrgang

Berlinfahrt der Sowi-Kurse 2015

Streitschlichter verkauften altes Spielzeug auf dem Nachtflohmarkt für das Waisenhaus in Eluru

Viel Farbe und Pep im Foyer des Rathauses -Kunstausstellung

 

 

"Nacht der Farben"

Kulturnacht an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

(ul) Bereits zum 19. Mal feierten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Großeltern, Freunde und Ehemalige auf dem weitläufigen Gelände der Gesamtschule Hennef Meiersheide unter dem Motto "Nacht der Farben" das kulturelle Highlight des Schuljahres: die Kulturnacht 2015. Fest im jährlichen Schulkalender eingeplant, war eigentlich auch das passende Sommerwetter dazu genauso fest eingeplant - doch statt des gewünschten Sonnenscheins und warmen Temperaturen, war es erfrischend kühl und der Regen wollte einfach nicht weniger werden. Schade für alle Aktivitäten, die draußen auf dem Schulgelände geplant waren und wegen des Regens zu kurz kamen oder verlegt werden mussten. Aber trotzdem fanden sich unzählige Besucher wie auch in den vergangenen Jahren zu diesem Kulturfest im Schuldorf ein und brachten gute Laune mit. Gedränge an den Bierpilzen, unter großen und kleinen Schirmen, in der Mensa und in den Häusern konnten als Messlatte für die Intensität des Regens genommen werden und kaum hörte dieser auf, wurde das bunte Treiben auf dem Hof wieder lebendiger. Ob Malen auf Leinwand, Postkarten gestalten, Haare färben oder Kinderschminken, Handabdrücke, Wachsmalerei oder Baumwolltaschen gestalten - alles drehte sich um das Thema "Farben" und dementsprechend bunt ging es an diesem langen Abend überall zu. So erschien die Schulleitung in leuchtendem Rot und war unter all den zahlreichen Gästen meist gut zu erkennen. Zwischen den vielen künstlerischen und gestalterischen Angeboten, die über das ganze Schuldorf verteilt waren, kamen aber auch die musikalischen Beiträge nicht zu kurz: auf der Mensabühne konnten die Besucher zwischen 17 und 22 Uhr ein vielfältiges Programm aus Tanz, Gesang und musikalischen Auftritten von Bläsern und Bands verfolgen und vor dem Haus E gab es ein rockiges Bühnenprogramm. Viele Mitmachspiele draussen fielen zwar buchstäblich ins Wasser, dafür wurden spontan neue kreiert und angeboten. Kulinarisch hatten die zahlreichen Gäste die Auswahl von ganz süß  bis herzhaft, von ganz gesund bis Zuckerwatte und vom selbst gebackenen Körnerbrot bis hin zu Gyros und so war für jeden etwas Leckeres dabei. Und auch beim Essen durfte das Thema "Farben" natürlich nicht vernachlässigt werden und so gab es bunte Fruchtspieße, farbenfrohe Waffeln, bunte Salate und farbige Smoothies.

 

 

Dank vieler fleißiger Helferinnen und Helfer war es wieder einmal ein gelungener Abschluss nach einem anstrengenden, ereignisreichen Schuljahr und wenn das Wetter an diesem Tage auch einmal kein Lob verdient hatte, so kann es dann beim 20. Jubiläumsfest im nächsten Jahr mit ganz viel Sonnenschein einiges wieder gut machen.
(Ulli Lütz)

 

 

 

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"Raus aus dem Rotstiftmilieu!"

Abschlussfeier des 10. Jahrgangs an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

(ul) Bewegend, eindrucksvoll, lustig, witzig und lecker - fünf Adjektive, mit denen sich die Abschlussfeier des 10. Jahrgangs an der Gesamtschule Hennef Meiersheide am 12. Juni in der Mehrzweckhalle zumindest annähernd umschreiben lässt. Die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler hatten ihre Abschlussfeier unter ein eher ungewöhnliches Motto gestellt: "Raus aus dem Rotstiftmilieu!" - für 75 von ihnen trifft das insofern zu, als dass sie mit dem Abschluss der Fachoberschulreife (FOR) nun die Schule hinter sich lassen werden und zumindest dem bis dahin gewohnten Rotstift ihrer Lehrer entfliehen; 107 von ihnen aber werden für die nächsten drei Jahre in die Oberstufe gehen und sich auch weiterhin mehr oder weniger mit Rotstift-Korrekturen unter ihren Klausuren anfreunden müssen. Aber zunächst einmal galt es für alle 182 Absolventen an diesem tollen Abend ihren Schulabschluss zu feiern, unabhängig davon welchen Weg jeder einzelne von ihnen nach den Ferien gehen wird. Uns so war dann auch die Begrüßungsrede der Stellvertretenden Schulleiterin Ingrid Dietel schon sehr bewegend und ein bisschen mit Wehmut erfüllt, hat sie doch selber in diesem Jahrgang seit der 5. Klasse unterrichtet. Nach Begrüßung aller Ehrengäste an diesem Abend, galt ihr Dank allen Kollegen, die die Schülerinnen und Schüler über so viele Jahre unterrichtet und begleitet haben und allen Eltern für Geduld und Unterstützung im Laufe der vergangenen sechs Jahre. Es sei ein toller Jahrgang gewesen und sie habe sich immer sehr wohl gefühlt und viel Freude bei der Zusammenarbeit gehabt, schloss Ingrid Dietel ihre Rede und übergab wieder an die Moderatoren Chiara Ludewig und Fabian Müller, die die Gäste durch den langen Abend führten. Mit selbstgeschriebenen Gedichten, vertonten Videoclips oder musikalisch verabschiedeten sich die sechs zehnten Klassen anschließend mit gemischten Gefühlen von ihren Klassenlehrern, denn, das betonte auch Schulleiter Wolfgang Pelz in seiner Rede, dies sei schließlich das letzte Mal, dass alle 182 Schülerinnen und Schüler in dieser Konstellation zusammen seien. Und auch er war sichtlich stolz über die guten Noten und darüber, dass alle Schülerinnen und Schüler einen Abschluss erreicht haben. Mit 5 Hauptschulabschlüssen, 51 Fachoberschulreifen und 126 Qualifikationen für die Oberstufe würde sich einmal mehr die Leistungsfähigkeit des Systems der Gesamtschule zeigen. Auch Wolfgang Pelz dankte allen Klassenleitungen und Eltern für die konstruktive und sympatische Zusammenarbeit über all die Jahre sowie der Stadt Hennef und Bürgermeister Klaus Pipke für die tatkräftige Unterstützung. Im Anschluss folgten Grußworte vom Vorsitzenden des Fördervereines Jochen Herchenbach sowie vom Schulpflegschaftsvorsitzenden Frank Jansen, die ebenfalls die tolle Zusammenarbeit aller lobten und sich für die Unterstützung bei den Eltern bedankten. Gemeinsam ehrten sie Yolanda Bördgen für ihr großes soziales Engagement sowie Paula Debusmann als beste Schülerin ihres Jahrganges mit einer Durchschnittsnote von 1,07. Bevor Bürgermeister Klaus Pipke die Gäste begrüßte, begeisterte der Auftritt der "Stage Company" mit eindrucksvollen Tanz- und Gesangsdarbietungen. "Stage Company" - ein tolles Schulprojekt gemeinsam mit der Tanzschule Lars Stallnig und der READY4STAGE music-school, finanziert durch den Förderverein, startete zu Beginn des laufenden Schuljahres mit einem Casting von 160 Kids unterteilt in zwei Altersgruppen in den Klassen 5 bis 9. Ein Schuljahr lang probten dann die ausgewählten Schülerinnen und Schüler jeweils einmal in der Woche für 45 Minuten Tanz und 45 Minuten Gesang mit dem Ziel, am Abend der Abschlussfeier des 10. Jahrganges einen gelungenen Auftritt auf die Bühne zu zaubern. Und das wurde er dann auch: mit viel Gefühl begeisterten die Jüngeren mit dem Songklassiker "Stand by me" die zahlreichen Gäste und die Großen beeindruckten mit Rihannas Popsong "We found love". Danach war es Bürgermeister Klaus Pipke, der ebenfalls mit Lob- und Dankesworten nicht sparte und den Schülerinnen und Schülern für die Zukunft viele gute Wünsche mit auf den Weg gab. Musikalisch war es an diesem Abend Jeff Lee, der zu Beginn am Klavier brillierte und die Band "Rapture", die für Stimmung sorgte. Nach einer Stärkung am abwechslungsreichen Dinnerbuffet, übergaben Wolfgang Pelz und Ingrid Dietel die wohl verdienten Zeugnisse an alle Schülerinnen und Schüler, bevor dann die Klassenlehrer ins Rampenlicht rückten: sportlich dynamisch und mit stylischen Tüchern winkend, flitzten sie mit Scootern durch die Mehrzweckhalle und begeisterten mit einer ausgeklügelten Choreografie alle Anwesenden.

Und damit ging der offizielle Teil eines hoffentlich unvergesslichen Abends für alle Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrganges langsam dem Ende entgegen und wer danach noch auf der Party mitfeierte, war wohl erst im Morgengrauen zu Hause.

 

 

 

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"Wir laufen zur Primetime - Abi 20:15"

Abiturfeier an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

(ul) Mainzelmännchen und Tagesschau - geht das zusammen? Die Schulleitung der Gesamtschule Hennef Meiersheide machte es möglich: während beides im Deutschen Fernsehen nur auf zwei verschiedenen Sendern ausgestrahlt wird, hüpften die Mainzelmännchen imWerbeblock vor der Tagesschau über die Bildfläche. Werbeblock? Tagesschau? Die Abiturfeier der 106 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide wird in diesem Jahr wohl nicht wie so viele offizielle Veranstaltungen mit langatmigen Reden in Erinnerung bleiben, denn die Schulleitung hatte sich für die Verabschiedung ihres 13. Jahrganges etwas ganz Besonderes einfallen lassen: witzig, kreativ, persönlich und charmant vorgetragen vom Sprecherteam der Tagesschau Wolfgang Pelz und Ingrid Dietel. Schon der ausgestrahlte selbstproduzierte "Abimacher-Werbespot" sorgte mit Witz und Kreativität für viel Schmunzeln und Gelächter in der gut besuchten Mehrzweckhalle. Die gewohnte Viertelstunde Sendezeit der Tagesschau verging mit Rückblicken auf die letzten neun Jahre, Lob und Dank, künstlerischen Interpretationen und mathematischen Exkursen und fehlen durfte auch eine Liveschaltung ins Ausland nicht - in diesem Fall zum gut vorbereiteten Auslandskorrespondenten Markus Görner, der einige Impressionen aus Prag zu berichten hatte. Zum Abschluss die übliche Wetterkarte, allerdings mit nur guten Vorhersagen für die Zukunft. Auch Bürgermeister Klaus Pipke hatte an diesem Abend viele gute Wünsche für die Abiturientinnen und Abiturienten auf ihrem weiteren Lebensweg im Gepäck und gratulierte nicht nur Schülerinnen und Schülern zum bestandenen Abitur, sondern auch Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern. Die Aufgabe der Schülerehrungen übernahmen auch an diesem Abend als bereits eingespieltes Duo Fördervereinsvorsitzender Jochen Herchenbach und Frank Jansen als Schulpflegschaftsvorsitzender: für die besten Abschlussnoten wurden Anna Jansen (1,6) und Dominik Marx (1,3) geehrt und für herausragendes soziales Engagement Kerstin Glodowski sowie Max Heusinger von Waldegg. Zwischen Reden, Ehrungen, vielen verteilten Blümchen, herzlichen Umarmungen und Händeschütteln, waren es das Trio Alina Heeg, Maren und Jan Teichmann sowie als Gesangsduo Anna Jansen und Rita Klos, die mit ihren leidenschaftlich vorgetragenen, peppigen Songs für eine tolle Stimmung sorgten und die Gäste beeindruckten. Einem Gang über den "Catwalk" gleich mutete der Höhepunkt des Abends - die Vergabe der Abiturzeugnise - an: in alphabetischer Reihenfolge, mit Fotos aus Kindheitstagen und von heute auf die Wand projiziert und zu selbst gewählter Musik ging es für alle 106 Schülerinnen und Schüler über den roten Teppich, die Stufen hinauf, über den Laufsteg direkt in die Arme von Dr. Hans-Werner Obermann, Ingrid Dietel und Wolfgang Pelz, um das Abschlusszeugnis entgegenzunehmen und sich freudestrahlend dem Blitzlichtgewitter der Fotografen zu stellen. Das anschließende Buffett war in Größe und Vielfalt dann mindestens genauso beeindruckend wie die gesamte Feier und wurde vom in der Halle servierten Nachtischbuffet mit seinen vielen Wunderkerzen nur noch emotional übertroffen - ausgesprochen lecker war beides. Die Abschlussrede des Jahrgangssprechers Samuel Kaspar sowie die daran anschließenden intellektuell anspruchsvollen Vorträge der Tutorinnen philosophischer, literarischer und künstlerischer Natur rundeten den offiziellen Teil des Abends ab.

Die anschließende Abiparty war dann so etwas wie das letzte i-Tüpfelchen am Ende einer langjährigen gemeinsamen Schullaufbahn und wurde daher noch bis zum frühen Morgen ausgiebig in die Länge gezogen.

(Ulli Lütz)

 

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Wir gratulieren herzlich den erfolgreichen Abiturientinnen und Abiturienten: Marcus Alexander Berlin, Alexandra Katharina Bock, Patrick Böning, Laura Sophie Brück, Katharina Helene Dargatz, Marvin Daun, Mike Doktorczyk, Martin Ebeling, Jessica Eisenkrein, Sandra Faber, Anja Alexandra Fischer, Julius Valentin Friedrich, Mara Frietsch, Marcel Fuss, Jesse Gayk, Alissia Georgi, Georgina Gerasimidis, Kerstin Glodowski, Natalie Gretschel, Ina Grönbeck, Felix Groove, Marvin Hambitzer, Jan Peter Hauber, Sebastian Hauf, Alina Rosanna Heeg, Moritz Helbing, Michèle Lea Heidi Helms, Yannic Noel Hesener, Felix Heusinger von Waldegg, Max Heusinger von Waldegg, Ronja Sophie Hinterkeuser, Vanessa Chiara Hintz, Roland Gabriel Hoff, Bianca Hohn, Anna Christine Jansen, Eric Jebsen, Clara Henriette Jeroma, Ronja Friederike John, Samuel Kasper, Maurin Kaup, Kim Kellershohn, Malte Klein, Rita Klos, Franziska Knoop, Simona Sarah-Kristin Koch, Kira Kolb, Elena Koldert, Peter Krautscheid, Julietta Alina Krieg, Susan Kubny, Tabea Kuhlmann, Sabrina Laatsch, Jana Kristin Lagemann ,Dominik Leschtschow, Luis Maximilian Lessenich, Tim Lindner, Philipp Lück, Lina Chaleen Ludewig, Shari Michelle Elli Mariaux, Dominik Marx, Cathrin Melchert, Kea Maleen Metje, Julija Vera Inge Meyer, Jan Marius Mühlenjost, Laura Agnieszka Mühlichen, Janika Münzel ,Phillip Neiß, Naomi Kathrin Nöckel, Jens Oberdörster, Malte Jonathan Oberstraß, Alina Sophie Otto, Kyra Pluta, Evangelia Maria Poulis, Jan Reihl, Rebecca Ritter, Maximilian Rödiger, Hannah Tabita Rosenthal, Kira Ileana Rosenthal, Christian Ingo Rühlmann, Noa Katharina Schenk, Stella-Marie Schmitter, Elisa Schnichels, Frederic Schönbach, Julia Schruff, Antonia Schumacher, Sonja Siebigteroth, Amelie Sieg, Christina Tamara Spieße, Michelle Stachelhaus, Ariane Staehely, Sonja Steinwarz, Jan Helge Struthoff, Bastian Suermann, Paulina Tebernum, Jan Teichmann, Lisa Maria Tölle, Vera Toubartz, Christina Viehof, Mascha Katharina von Kreisler, Luis Wagner, Nikolas Walterscheid-Müller Tukic, Jasmina Wilsberg, Rebecca Wolff, Friederike Sophie Wolters, Philipp Zimmermann, Sarah Zirngibl.

 

 

 

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Bürgermeister Klaus Pipke verleiht "Hennefer Schülerpreis"

http://195.227.90.64/images/248810/248820/252168/254974/254976/254980/1126532/1126554_max.jpgEine Auszeichnung für besondere Leistungen

(ul) Für 17 Hennefer Schülerinnen und Schüler war der Vormittag des 17. Juni bestimmt ein besonderer, denn sie wurden von Bürgermeister Klaus Pipke für soziales Engagement und herausragende schulische Leistungen mit dem "Hennefer Schülerpreis" geehrt. Bereits zum vierten Mal lud die Stadt Hennef auch in diesem Jahr zu einer kleinen Feierstunde in die Meysfabrik ein und nicht nur Schülerinnen und Schüler waren zahlreich erschienen, sondern auch Schulleiter, Eltern und Freunde feierten mit. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte zu Beginn das Querflötenensemble der Gesamtschule Hennef Meiersheide, das mit seiner Leiterin Gabriella Acsai wieder einmal mit zwei klangvollen Stücken beeindruckte und nach der Verleihung war es Naomi Gossen von der Kopernikus-Realschule, die die Gäste mit einer ihrer wunderbaren Eigenkompositionen für einige Augenblicke Raum und Zeit vergessen ließ. In seiner Rede begrüßte Bürgermeister Klaus Pipke dann zunächst die 17 Ehrengäste des Tages und hob noch einmal hervor, wie viel Respekt sie alle für ihre aussergewöhnlichen Leistungen und ihr Engagement während ihrer Schulzeit verdient hätten und bedankte sich sowohl bei den Lehrerinnen und Lehrern für die aktive Mitarbeit als auch bei der Hennef Stiftung der Kreissparkasse Köln für die finanzielle Unterstützung. Mit dem "Hennefer Schülerpreis" werden Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der weiterführenden Schulen geehrt und so überreichte Klaus Pipke zunächst die Urkunden und jeweils einen Büchergutschein für die Schülerinnen und Schüler, die sich durch ihr besonderes soziales Engagement hervorgetan haben. Im Einzelnen waren das: von der St. Ansgar Schule Sidney Nonn, von der Gemeinschaftshauptschule Hennef Elona Durguti, Vanessa Becker und Eren Teke, Yolanda Bördgen aus der 10. Klasse der Gesamtschule Hennef Meiersheide, Linda Schwellenbach und Paul Siegburg von der Kopernikus-Realschule sowie von der Schule in der Geisbach Jennifer Binnen und Tessa Hafemann vom Städtischen Gymnasium. Im Anschluss folgte die Ehrung der Schülerinnen und Schüler, die herausragende schulische Leistungen erbracht und damit einen Notendurchschnitt deutlich unter zwei erreicht haben. Im Einzelnen: vom Carl-Reuther-Berufskolleg Eric Hecken, Sarah Herkenrath und Tobias Paszkiet, von der CJG St. Ansgar Schule Angelina Wetzel, von der Gesamtschule Hennef Meiersheide Paula Debusmann und Dominik Marx, Lena Töws von der Kopernikus-Realschule sowie Nadine Heinrich vom Städtischen Gymnasium, die dort mit einer Punktzahl von 850 Punkten als Jahrgangsbeste abschloss.

Zu einem kleinen Imbiss im Foyer lud im Anschluss an die Urkundenvergabe das Carl-Reuther-Berufskolleg alle Gäste ein und Schülerinnen und Schüler der Schule in der Geisbach übernahmen zuvorkommend zu leckerem Kuchen und herzhaften Snacks das Catering - ein schöner Abschluss eines feierlichen Vormittages.

(U. Lütz, Fotos: Yasari)

 

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Orientierungswoche neuer Jahrgang 11

Zum besseren Kennenlernen unserer neuen Tutorengruppe der Jahrgangsstufe 11 haben wir

uns gemeinsam am Donnerstag, den 18.06.2015, in Begleitung von Herrn Dr. Manz und Herrn Adolph auf eine „abenteuerliche“ Wanderung begeben. Bei schlechtem Wetter und mit anfangs müden Gesichtern starteten wir um 9.00 Uhr am Gasthaus Sieglinde unter der Führung eines erfahrenen Wanderexperten. Das anfängliche Murren war jedoch schnell verflogen als sich herausstellte, dass die Tour alles andere als ein Spaziergang durch die Landschaft werden sollte. Anspruchsvolle, steile und enge Wege mit dem einen oder anderen Hindernis haben wir gut als Gruppe gemeistert. Ein rundum guter Start in die Oberstufe!

 

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(Luise Bauer Jahrgangstufe EF)

 

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Bigband Heavy Tunes bei Abschiedsfeier in Kaserne

Die Musikerinnen und Musiker von den „Heavy Tunes“ waren sofort gerne bereit und begeistert, als Hans Baumgart fragte, ob sie bei seiner Abschiedsfeier in der Luftfahrtkaserne in Köln Porz spielen könnten. Hans Baumgart wird nach seiner Pensionierung beim Bund vermehrt ehrenamtlich für die Schule tätig sein, Schwerpunkt technische Betreuung Bläserklassen/ PA-Technik. Besonders angenehm war es, dass die Musiker von einem extra zur Verfügung gestellten Bus abgeholt wurden. Wegen Klausuren konnten allerdings Leon Dehne und Vincent Schönbach erst eine Stunde später mit Astrid Kröger-Schönbach nachkommen. Als die drei in dem Offizierskasino ankamen, war alles schon aufgebaut und die Musiker groovten schon wunderbar ohne Bigband-Chefin - sehr entspannend!

Persönliches Highlight für Hans Baumgart war, als er mit seinem Sohn Tom „Sweet Home Chicago“ singen durfte – ungeprobt, aber Spaß hatten alle! Dass auch rundum für Essen und Trinken gesorgt war, machte den Auftritt in der akustisch sehr entgegenkommenden Offizierskaserne zu einem entspannten Highlight im an Auftritten nicht gerade armen Schuljahr 2014/15.

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

 

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Die vier Elemente – großes Bläserklassenkonzert an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

 

Schon seit jeher holten sich Musiker und Komponisten ihre Ideen und Inspirationen aus der Natur, ihrer Umgebung und vermischten sie mit der eigenen Gefühlswelt und den eigenen Musikvorstellungen. Und so lautete das Motto des diesjährigen, großen Bläserklassenkonzerts „Die Vier Elemente“. In beiden Konzerthälften wurden Stücke verschiedenster Stile zu den Themen Luft, Wasser, Feuer und Erde zum Besten gegeben.

„The Smiles“ eröffneten, unter der Leitung von Dirk Piecuch, das Konzert mit den Stücken „Cyberspace“ und „Roar“ von Cathy Perry. Damit entführten sie die Zuhörer ganz klar an einen Ort, der jenseits unserer vier irdischen Elemente liegt.

Das Flötenensemble 8-12 unter der Leitung von Gabriella Acsai präsentierte sich danach auf einem bemerkenswert hohen Niveau. In der berühmten „Morgenstimmung“ des norwegischen Komponisten Edward Grieg  ist ein Sonnenaufgang wunderschön in Töne gefasst – die Elemente Feuer und Erde treffen aufeinander. Danach folgte ein schwungvoller Freilach, ein Stück aus der Klezmermusik.

„Magic Music“ ist der Name der Bläserklasse 6B, die als nächste in ihren leuchtend blauen T-Shirts auftrat. Sie gaben eines der bekanntesten Musikstücke zum Element „Feuer“, einen Ausschnitt aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel zum Besten. Unter der Leitung von Anja Städtler folgte danach der schwungvolle „African Spirit dance“.

Die Big Band 8-10 war an diesem Abend ein Ensemble mit älteren Schülerinnen und Schülern. Astrid Kröger-Schönbach leitete die Stücke „September“ von Earth, Wind and Fire sowie den Jazzklassiker „Cantaloupe Island“ von Herbie Hancock gewohnt professionell, stilsicher und schwungvoll.

Charmant und sicher moderiert wurde das gesamte Konzert übrigens von Chiara Piecuch, Johann Pilger (beide 6B) und Anja Städtler. Außerdem hatten alle Ensembles passende Bilder zu ihren Musikstücken ausgewählt, die als Hintergrund das Klangerlebnis vervollständigten.

In der Pause konnten, dank der großartigen Unterstützung helfender Eltern, Getränke im Foyer angeboten werden.

Kaum erwarten konnte die jüngste Bläserklasse 5B, die sich „Quekpetts“ nennen, ihren ersten großen Auftritt in der Mehrzweckhalle. Drei Stücke wurden präsentiert: „Der Frühling“, „Galactic Episode“ und „May it be“. Kerstin Broszukat und Dirk Piecuch hatten zusammen großartige Arbeit geleistet und so zeigte die Klasse nach einem knappen Jahr bereits einen überzeugenden Gesamtklang und Auftritt.

An der Gesamtschule Hennef Meiersheide haben engagierte Schülerinnen und Schüler immer wieder die Möglichkeit, in den sogenannten „Musik-am-Mittag-AGs“ ihre musikalischen Fähigkeiten auszubauen. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigt Astrid Kröger Schönbach mit ihrer Small Jazz Band und dem Stück „Watermelon Man“. Mit Klavier und Schlagwerk wirkte das bekannte Jazzstück schon fast professionell.

Mit dem bekannten Hit „Africa“ von Toto, gespielt vom Orchester Skylight unter der Leitung von Dirk Piecuch, wurde nochmals das Element der Erde repräsentiert. Als Intro hatte sich das Orchester eine besondere Bodypercussion-Performance mit Schnipsen, Klatschen und Sprüngen ausgedacht, so dass ein starker Regenguss klanglich nachgeahmt wurde. Mit dem Titel „Brave“ aus der Disneyproduktion Merida stellte Skylight nochmals sein großes Können in den Vordergrund.

Das gesamte Konzert klang großartig – insbesondere deswegen, weil Thomas Adolph mit der Tolitec-AG wieder ganze Arbeit geleistet hatte. Bereits am Vortag wurde die Technik aufgebaut, geprobt, Mikros verschoben und ausgetauscht, so dass der Klang an diesem Abend optimal war.

Zum Schluss bedankte sich Ingrid Dietel im Namen der Schulleitung mit Sekt und Blumen bei den Musikkollegen und –kolleginnen und konnte so den Höhepunkt des Konzerts direkt von der Bühne aus miterleben. Wie es bei den großen Bläserklassenkonzerten schon Tradition ist, präsentierten alle Musiker zusammen am Ende ein gemeinsames Stück. Dieses Mal wurden die Zuschauer mit „Pirates of the caribbean“ auf den südlichen Ozean entführt. Über 120 Schülerinnen und Schüler standen auf der Bühne und musizierten zusammen – eine großartige Leistung und ein fabelhafter Abschluss des Konzertabends.

(Anja Städtler)

 

 

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Europawoche - Bigband trotzt dem Wetter

Musik gegen den Regen

(ul) Während sich die Europawoche zu Beginn am Freitagnachmittag wettertechnisch noch sommerlich warm und sonnig präsentierte, hatten es die Schülerinnen und Schüler am Samstagvormittag weniger gut angetroffen, mussten sie doch Saxophone, Querflöten, Posaunen und all die anderen Instrumente durch den strömenden Regen tragen. Wie in jedem Jahr bei der Europawoche war die Bühne auf dem Marktplatz am Samstag einmal mehr Schauplatz für musikalisch Geleistetes an Hennefer Schulen. Von 11 bis ungefähr 17 Uhr waren es die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide, der Bb music school und abschließend des Gymnasiums Hennef, die das Publikum rund um den Marktplatz den Tag über mit den verschiedensten musikalischen Darbietungen bei zunehmend besserem Wetter erfreuten. Den Auftakt machte die Bigband der Klassen 8-10 der Gesamtschule Hennef Meiersheide unter und mit der Leitung Astrid Kröger-Schönbach, die trotz des zunächst immer heftiger werdenden Regens bei bester Sommerlaune ihre Schülerinnen und Schüler motivierte, mit vollem Einsatz zu spielen. Im Bereich der Klasse 10 durch die große Abschlussfeier am Vorabend bis auf einen Schüler dezimiert, präsentierte die Bigband sechs Stücke von Pop bis Jazz, Bekanntes wie "September" von Earth, Wind & Fire, "Cantaloupe Island" von Herbie Hancock oder der Klassiker "Smooth" von Santana waren dabei, und hellten die Stimmung der wenn auch kleinen aber begeisterten Zuschauerschar auf. Und mindestens genauso beeindruckt schien der "Wettergott", hörte der Regen doch mit dem Schlusstakt quasi auf. So konnten dann die nachfolgenden Bläser der Klasse 6b unter der Leitung von Anja Städler trockenen Fußes die Bühne erreichen und wie auch die nachfolgenden Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b mit Dirk Piecuch einem größer werdenden Publikum ihr musikalisches Können zeigen. Wieder einmal beeindruckend spielte das Querflötenensemble der Klassen 8-12 mit Leiterin Gabriella Acsai nicht nur Klassik, sondern begeisterte auch mit Folk die Zuhörer und auch die neu gegründete Band "Terebi" von Astrid Kröger-Schönbach setzte musikalische Akzente, die Lust auf mehr machten.

Im Anschluss an die dynamischen Stücke der Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide, zeigten die kleinen und großen Musiker der Bb music school als Band oder solo ihr musikalisches Können und wurden dabei mit zunehmendem Sonnenschein moderiert von Markus Schütz. Den musikalischen "Schulabschluss" der diesjährigen Europawoche auf dem Marktplatz machten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hennef, die zunächst rockig, poppig, mit einem Mix aus Swing & Funk mit ihrer Bigband "Big Beats" auftraten und ebenfalls viel Bekanntes in ihrem Repertoire hatten und die Zuschauer damit begeisterten. Das Orchester des Gymnasiums glänzte zu guter Letzt noch mit vertrauten Stücken aus der Filmmusik und wenn das ganz tolle Sommerwetter an diesem Tage auch aus blieb, so zeigten alle Schülerinnen und Schüler eine tolle Leistung und hoben spürbar die Stimmung der Besucher in der Stadt.

(Ulli Lütz)

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Ensemble- und Familienkonzert

Am Freitag, den 08.05.2015, war der große Musikraum der Gesamtschule bis zum letzten Platz gefüllt – und zwar zum Ensemble- und Familienkonzert. Diese Form des Konzerts gibt den kleinen Ensembles die Gelegenheit, ihr Können zu zeigen, und auch einigen musikbegeisterten Familien, zusammen etwas vorzuspielen.

In den sogenannten „Musik-am-Mittag-AGs“ haben engagierte Schüler/innen die Möglichkeit, ihre musikalischen Fähigkeiten weiter auszubauen, und zwar in der Small Jazz Band, im Flötenensemble oder im Ensemble Happy Tunes. Die Proben finden jeweils in den Mittagspausen statt.

Die Small Jazz Band, bestehend aus Schüer/innen der Klassen 6B und 7B konnte unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach zwei Jazzklassiker präsentieren. Bei „Watermelon Man“ und „James Bond Theme“ hatten die Schüler/innen sogar die Möglichkeit zu improvisieren, was diese schon beeindruckend souverän taten.

Das Flötenensemble 5-7 spielte „Super Trouper“ von Abba und eine weitere Version des „James Bond Themas“. Wie gewohnt zeigte sich das Ensemble, professionell begleitet von David Kühn am Klavier, auf einem technisch und musikalisch hohen Niveau. Außerdem hatten die Zuhörer so einmal die Möglichkeit, den Klang der Querflöten, welcher im Gesamtklang der Bläserklassen manchmal untergeht, zu genießen. Übrigens war es die Leiterin Gabriella Acsai, die vor einigen Jahren die Ensemble- und Familienkonzerte als weitere Plattform des musikalischen Austauschs an unserer Schule etablierte.

Besonders abwechslungsreich und willkommen waren die Beiträge der Familien. So spielte Melissa Tenzer auf der Querflöte, (6B) gemeinsam mit ihrem Bruder Julian am Klavier eine wunderschöne Version von „The rose“ und erntete großen Applaus. Emily und Louisa Wolf präsentierten mit Flöte und Saxophon eine Bearbeitung von Bachs Bourré und Familie Gellweiler spielte in einer gemischten Besetzung mit Querflöte, Euphonium, Gesang und Ukelele verschiedene Taizé-Melodien. Gerade diese Beiträge bereicherten das Konzert sehr und trugen zu der besonderen Stimmung bei.

Das Ensemble Happy Tunes, geleitet von Anja Städtler, ist ein gemischtes Bläserensemble und besteht aus engagierten Schüler/innen der Klasse 6B. Die Happy Tunes hatten drei Stücke vorbereitet: einen „Czardaz“, die Klezmermelodie „Nigun“ und den Hit „The Lion sleeps tonight“. Konzentriert und mit viel Spaß präsentierten die Schüler und Schülerinnen das Ergebnis ihrer Proben.

Die Band „Terebi“, zusammengesetzt aus Schüler/innen der 9B, hatte an diesem Abend ihren ersten Auftritt. Die Songs „Hit the road Jack“ und „I will survive“ wurden mit gutem Groove und einer sicheren Bläsersection dargeboten. Besonders die Sängerinnen Emily und Neele konnten überzeugen.

Nach einem gemeinsamen Stück am Ende, viel Applaus und ein paar Blümchen gab es für die Musiker/innen sowie Zuhörer noch die Möglichkeit zum Austausch. Bei Getränken, großartigen selbstgebackenen Kuchen und Keksen konnten sich alle loben, beglückwünschen und unterhalten.

Es war einfach ein sehr schöner Abend – dank des Engagements der Schüler/innen, ihrer Familien und der Ensembleleiterinnen.

(Anja Städtler)

 

 

 

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Abschied von Herrn Dahlberg - Interview

 

Beratungslehrer Georg DahlbergIch habe gehört, dass Sie in Pension gehen. Wann ist es denn soweit?

Am 30. Januar 2015 beginnt der ruhefähige Teil meiner Altersteilzeit. Dafür habe ich drei Jahre voll gearbeitet und dabei  einen nicht geringen Teil meines Gehalts angespart, von dem ich dann profitiere. Eine Pension beziehe ich  erst nach dem Schuljahresende 2017.

Wie viele Jahre haben Sie an der Gesamtschule gearbeitet?

Insgesamt habe ich 33,5 Jahre als Gesamtschullehrer gearbeitet, davon zwei  Jahre als Referendar  in der Gesamtschule Köln-Holweide, danach drei Jahre als Klassenlehrer in der Gesamtschule Köln-Höhenhaus, anschließend 12 Jahre als Klassenlehrer und Orga-Assistent in der Gesamtschule Bonn-Beuel/Pützchen und 18,5 Jahr in der Gesamtschule Hennef als Klassenlehrer, Beratungslehrer und Berufswahlkoordinator.

Welche Fächer haben Sie unterrichtet?

Meine Hauptfächer waren Deutsch und Biologie und WP1-Naturwissenschaften. Ich habe aber auch  als ausgebildeter Bau- und Möbelschreiner zeitweise das Fach Technik unterrichtet und als Beratungslehrer im Wahlpflicht- und AG-Bereich ebenso das Fach Mediation, um unsere Streitschlichterteams auszubilden.

Sie haben sich sehr für das Spendenprojekt „Eluru“ eingesetzt. Was geschieht jetzt damit, wenn Sie die Schule verlassen?

Ich hoffe doch sehr, dass die SV das Eluru-Projekt weiterhin mit ihrer jährlichen SV-Weihnachtsaktion und dem Sponsorenlauf unterstützt. Es wäre sehr schade, wenn nach meinem Abschied von der Gesamtschule Hennef die Kinder und Kranken in Eluru  nicht mehr  unterstützt würden. Ich möchte mir das nicht vorstellen. An dieser Stelle möchte ich aber allen Spendern noch einmal von ganzem Herzen für ihre langjährige Unterstützung danken.

Sie hatten auch besondere Aufgaben an unserer Schule. Zum Beispiel waren Sie als Beratungslehrer und Berufswahlkoordinator tätig.  Können Sie darüber unseren Lesern etwas berichten?

Als Beratungslehrer genießt man im besonderen Maße das Vertrauen der Kinder, Eltern und Lehrer, weil man sich dafür einsetzt, dass es möglichst allen Kindern in der Schule gut geht.  Mir hat während meiner Tätigkeit als Lehrer immer am Herzen gelegen, besonders den  Kindern zu helfen, die mit Problemen belastet  und deshalb unglücklich sind. Wie sollen denn diese Kinder lernen können, wenn ihre Probleme nicht gelöst werden? Geht gar nicht! Gut finde ich, dass es ein Beratungsteam gibt und ich von der Schulleitung die Möglichkeit zu einer Beratungslehrerausbildung erhalten habe. Mir  wurden jede Woche dafür Stunden zur Verfügung gestellt, um diesen Kindern helfen zu können, denn kein Kind sollte traurig und unglücklich in die Zukunft schauen müssen. Kinder sollen lachen und fröhlich sein, dann klappt es mit dem Lernen auch viel besser. Und das ist in der Gesamtschule Hennef eigentlich der Normalfall.

Als gelernter Bau- und Möbelschreiner habe ich mich seit Beginn der Gesamtschule insbesondere auch darum gekümmert, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler schon sehr frühzeitig mit dem Gedanken beschäftigen, welchen Beruf sie nach ihrem Schulabschluss einmal ergreifen wollen. Deshalb haben wir schon mit dem ersten 8. Jahrgang ein zweiwöchiges Schnupperpraktikum durchgeführt. Viel zu früh, meinten viele Skeptiker damals, doch heute ist man allerorts der Meinung, dass man schon frühzeitig mit einer guten Berufsorientierung beginnen muss, damit die richtige Berufsentscheidung getroffen wird und nicht wieder korrigiert werden muss. Als Berufswahlkoordinator hatte ich natürlich gute Möglichkeiten mit unserem gut funktionierenden Team im BOB die Weichen zu stellen. Das Berufswahlsiegel, das wir in diesem Schuljahr bekommen haben, zeichnet unsere Schule für ein gutes Berufsorientierungsangebot aus und darauf sind wir auch ein bisschen stolz.

Sie waren auch Klassenlehrer, welche Aufgaben als Klassenlehrer fanden Sie besonders wichtig?

Auf jeden Fall wollte ich immer ein guter Freund und Partner meiner Schülerinnen und Schüler sein. So ein bisschen Papa und Lehrer in einem. Das ergab sich ja schon aus der Situation, dass man immer eine neue 5er-Klasse übernommen hat und diese dann bis zum Abschluss der Klasse 10 behielt. Wichtig war mir, das Vertrauen der Kinder und der Eltern zu erwerben insbesondere  der ehrliche und offene Umgang miteinander. Ich glaube, das ist mir in meiner Schullaufbahn ganz  gut gelungen und deshalb kann ich heute sagen, ich hatte den schönsten Beruf der Welt.

Wenn Schüler aus ihrer Klasse „Mist“ gebaut haben, wie haben Sie darauf reagiert?

Auf jeden Fall authentisch. Wenn es mich geärgert hat, habe ich es auch deutlich gesagt. Das heißt, wenn einer „Mist“ gebaut hat, lag mir viel daran, dass er/sie dazu steht und nicht die Schuld auf andere abwälzt. Ich finde, dass man aus jeder Situation immer auch etwas Gutes lernen kann. Eine gegenseitige echte Entschuldigung sollte dabei immer möglich sein, damit alle eine unbelastete  Zukunft und noch ein Stück mehr Gemeinschaft erleben können.

Wie viel mussten Sie als Lehrer in Ihrer Freizeit für die Schule tun?

Das ist wirklich eine gute Frage, die ich gerne beantworte. Ich will ganz ehrlich sein. Neben den üblichen Unterrichtsvorbereitungen, die ich für selbstverständlich halte, bin ich nun sehr  froh, dass ich bald keine Korrekturen mehr leisten muss, denn  die viele Zeit, die ich dafür aufwenden musste, hat wirklich viel Kraft gekostet. Ein typisches freies Wochenende gibt es für Lehrer eigentlich nie. Man lebt immer mit einem unguten Bauchgefühl, weil es immer Dringlichkeiten gibt, die noch zu erledigen sind, sowohl privat als auch dienstlich. Die Ferien waren in der Regel  immer nur die Hälfte wert.  Aber, das ist wohl der Preis, denn die Lehrer zahlen müssen, die Korrekturfächer unterrichten und eine gute Arbeit abliefern wollen.

Was fanden Sie am Lehrerberuf besonders schön?

Das Schönste war für mich immer der Kontakt zu den Menschen. Das gilt sowohl für die Kinder,  die Eltern und das Kollegium, weil ich davon immer profitieren konnte. Die Signale eines freundlichen Lächelns, das mir jemand schenkt,  bewerte ich sehr hoch, weil es mir die Wertschätzung  vermittelt, die mein Leben schöner werden lässt. Deshalb habe ich selbst immer viele Signale ausgesendet und  das Vielfache davon zurückbekommen.

Was hat Sie am Lehrerberuf besonders genervt?

Wenn ein Bundeskanzler Schröder über die Lehrer aussagt, dass sie faule Säcke seien, fühle ich mich als Beamter verleumdet,  ziehe mir aber persönlich den Schuh nicht an, weil ich immer gewillt bin, gute Arbeit zu leisten. Es ärgert mich aber, wie mit solch platten Vorurteilen ein ganzer Berufsstand verunglimpft wird, nur um gute Stimmung beim Wahlvolk zu machen.  Weil Dummheit und Arroganz sich oft paaren, wundere ich mich nicht mehr, wenn solche Argumente aufgegriffen werden, um die Arbeit der Lehrer zu verunglimpfen. Echte Gegenargumente zu formulieren, habe ich bereits aufgegeben.

Wenn Sie in den Ruhestand gehen, werden Sie dann noch Kontakt zur Schule und zu den Kollegen und Schülern halten oder werden Sie sich ganz zurückziehen?

Natürlich werde ich den Kontakt halten, nur in einer anderen Intensität.  Die vielen Klassentreffen ehemaliger Schüler besuche ich immer gerne und habe bisher keine Einladung ausgelassen, und das werde ich in Zukunft auch so tun. Meine ersten Schüler sind jetzt um die 50 Jahre alt und es ist immer schön zu erfahren, was aus ihnen geworden ist. Ich bin dabei schon oft überrascht worden, weil meine Erwartungen weit übertroffen wurden.  Die Kulturnacht werde ich immer nutzen, um viele Schüler und Kollegen wiederzusehen, und die Homepage lasse ich auch nicht aus den Augen. Schließlich habe ich fast ein Viertel meines Lebens hier in der Gesamtschule Hennef verbracht.

Fällt es Ihnen schwer in den Ruhestand zu gehen?

Das will ich nicht mit ja oder nein beantworten, dafür war und bin ich zu gerne Lehrer gewesen. Ich merke schon, dass ich nicht mehr so belastbar bin wie früher und mehr Zeit brauche, um mich zu erholen. Deshalb ist es gut, bald etwas mehr Zeit zu haben. Da meine Frau auch schon die Altersteilzeit genießt, freue ich mich darauf, viel gemeinsame Zeit mit ihr und meiner Familie verbringen zu können.

Welche Aktivitäten haben Sie für den Ruhestand geplant? Womit wollen Sie ihre viele Freizeit verbringen?

Viele von euch wissen wohl, dass ich gerne zu Fuß unterwegs bin. Mit meiner Frau bin ich von Siegburg nach Santiago de Compostela (Nordspanien) gewandert. Immer in den Sommerferien jeweils gut 300 km. Nach 10 Jahren sind wir im letzten Jahr dort angekommen. Den Siegsteig, den Ahrsteig und den Rheinsteig haben wir schon hinter uns gelassen und werden jetzt den Schwarzwaldhöhenweg in Richtung Basel bewandern. Eines weiß ich aber  schon  jetzt,  Deutschland  ist wunderschön und ich kenne viel zu wenig von meiner schönen Heimat. Das soll sich bald ändern. Freuen würde mich, wenn ich bald Großvater würde, mein Sohn und meine Tochter könnten mal allmählich etwas dazu beitragen.

Gibt es noch etwas, dass Sie Ihren Schülern mitteilen möchten?

Nicht nur den Schülern möchte ich etwas mitteilen sondern auch meinen Kolleginnen und Kollegen:

 „Seid immer  lieb zu den Kindern und vergesst nie, dass sie im Vergleich zu euch noch sehr jung sind.

Gebt ihnen jeden Tag eine neue Chance, schenkt ihnen euer Vertrauen  und führt ein gutes Gespräch, wenn es mal nicht so läuft. Sie sind von unserem Vertrauen  abhängig und wir stehen in der Verantwortung ihnen zu helfen und sie auf einen guten Weg zu bringen, auch wenn es manchmal wirklich nicht leicht fällt. Wir Lehrer sind die Profis, die Kinder sind es noch nicht!“

„Liebe Schülerinnen und Schüler, ihr wollt und ihr werdet die Welt verändern. Ihr habt eine Zukunft vor euch, die ihr unbedingt mitgestalten solltet. Besteht darauf, dass man euch zuhört, mit euch diskutiert und dass eure Argumente ernst genommen werden. Das gilt auch im umgekehrten Sinne. Lasst euch nicht für dumm verkaufen und seid immer kritisch gegenüber den so genannten Weltverbesserern, die euch oft nur benutzen wollen.  Seid immer bereit, eine ehrlich gemeinte Entschuldigung anzunehmen und vertraut auf das Gute im Menschen. Jeden Tag ein gutes Wort und ein Lächeln sind viel wert, mehr als alles Geld der Welt.“

Das Interview führte:

Michael Schlösser, 9E (Redaktion Schülerzeitung)

 

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Drogenspürhunde und andere Spezialisten beim Zoll

Erfahrungen während der Berufsorientierungswochen

Demnächst kommen auf die Neuntklässler die Berufsorientierungswochen zu. Wissen einige von euch vielleicht noch nicht, welche Betriebe sie sich näher ansehen wollen? Hier meine Empfehlung:  Ein Besuch beim Hauptzollamt in Köln ist sehr interessant! Ich möchte euch von meinem Tag, den ich mit Mitschülern dort verbrachte, berichten.

An einem Dienstagmorgen im September letzten Jahres traf ich mich mit Elisabeth und Michael am Bahnhof. Wir fuhren zusammen mit einem Zug zum Köln-Bonner Flughafen. Um 9:25 kamen wir dann verspätet am Flughafen in Köln an, unsere Gruppe war natürlich schon weg. Wir  gingen eine Treppe hoch und waren dann in einem Getümmel von Menschen, die wie aufgeschreckte Hühner durch die Gegend  liefen. Wir suchten den richtigen Terminal. Als wir ihn nach 15 Minuten immer noch nicht gefunden hatten, fragte ich eine rothaarige Flughafenmitarbeiterin, die nett lächelnd durch die Gegend guckte, nach dem Weg zum Zollamt. Das Erstaunliche war, dass sie keine Ahnung hatte, obwohl sie täglich am Flughafen arbeitete. Um 09:45 fanden wir dann aber doch unsere Gruppe und unsere Lehrer. Wir entschuldigten uns und erklärten unsere Verspätung. Wir wurden in einen kleinen Raum zu einer blonden Frau geführt, die uns sehr nett alles über ihre Arbeit als Zollbeamtin erzählte. Es war sehr interessant, als sie von einem Fall mit K.O.-Tropfen erzählte. Ein Paket aus Amerika machte die Beamten stutzig. Sie und ihr Kollege fragten sich warum jemand eine Literflasche “Felgen-reiniger“ für viel Geld aus Amerika importieren ließ. Obwohl man ihn in Deutschland für wenig Geld erhalten kann. Es wurden Labortests durchgeführt und es stellte sich heraus, dass es sich um einen Liter K.O.-Tropfen handelte. Dem Empfänger wurde das Paket nicht zugestellt und er bekam einen Brief vom Zollamt. Er bekam eine hohe Strafe.  Als die Beamtin dann noch Sachen aus einer Tasche holte, die der Zoll einkassiert hatte, und sie herumreichte, wurde es noch interessanter. Es gab einen Krokodilkopf, eine gefälschte Rolex und Schuhe, die mit einem Känguruh-Fell gefüttert waren. Sie erzählte noch eine andere interessante Geschichte von einem Mann, der Autofahrer mit einem Laserpointer blendete. Der Laser hatte eine Reichweite von 9 Kilometern und  es dauerte eine Weile, bis sie ihn gefasst hatten. Hier arbeiteten die Zollbeamten mit der normalen Streifenpolizei zusammen. Auf jeden Fall machte sie uns deutlich, dass der Beruf des Beamten im Zolldienst sehr interessant sein muss.  Danach kam eine andere Frau und erklärte uns die Ausbildungsmöglichkeiten. Zuerst erklärte sie uns,  dass es einen Einstellungstest mit vielen Fragen gibt. Man muss gut in Deutsch sein und Mathe-Aufgaben lösen. Nach diesem Test gibt es einen Sporttest, in dem die Ausdauer und die Kraft getestet werden. Es gibt beim Zoll den Mittleren Dienst, für den der Realschullabschluss genügt, und den Gehobenen Dienst, für den man Abitur haben muss.

Drogenspürhund (dapd)Danach kam eine Frau von der Hundestaffel. Sie brachte uns zu einem Kollegen, der mit einem Labrador draußen vor einer Reihe Koffern auf uns wartete. Er erklärte uns die Arbeit des Drogenspürhundes und sagte, dass es sein Hund sei und sie zusammen die Ausbildung machen mussten. Es sei egal, welche Rasse man nimmt, der Hund wird nach dem Spieltrieb ausgesucht. Die Arbeit mit den Koffern soll für den Hund so etwas wie ein Spiel sein. Denn wenn er etwas findet, wird er gleich mit einem Spielzeug belohnt und es wird kurz mit ihm gespielt. Er erzählte, dass die Hunde früher an den Koffern oder Taschen kratzen sollten und sie sich heute nur noch davor setzen sollen, um einen Fund anzuzeigen. Er schickte den Labrador erstmal durch eine Reihe von Koffern ohne eine Dose mit Spuren von Kokain versteckt zu haben. Der Hund zeigte nichts an. Sein Besitzer lenkte ihn durch ein Spiel ab und ein Kollege von ihm versteckte nun die Dose. Der Hund wurde wieder durch die Reihe der Koffer geschickt und als er etwas fand, setzte er sich vor den Koffer. Sein Besitzer kam und lobte ihn durch ein Spiel mit seinem Spielzeug.

Insgesamt war es ein sehr interessanter und abwechslungsreicher  Tag beim Hauptzollamt am Flughafen. Deshalb liebe Neuner: Nichts wie hin!

Chantal Scholten,  9B (Redaktion Schülerzeitung)

 

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Was macht eigentlich ... Emil Eyermann?

 

BILD: RVGUnsere Schule hat mit sehr vielen Leuten zu tun, die auch in der Stadt Hennef von Bedeutung sind. Zum Beispiel mit dem Ex-Bürgermeister Emil Eyermann, der der Ehrenvorsitzende unseres Fördervereins ist. Wir haben Herrn Eyermann für ein Interview gewinnen können. Ihr könnt es hier lesen:

Du bist an unserer Schule sehr bekannt, aber woher?

Emil Eyermann: Ich habe die Schule zu verantworten. Damals musste hier nach Hennef noch ein zweites Gymnasium oder eine Gesamtschule. Da ich zu der Zeit Bürgermeister war, musste ich entscheiden, welche der beiden Schultypen nach Hennef kommen soll. Die Mehrheit war zu der Zeit gegen eine Gesamtschule. Sie sagten Gesamtschulen seien Sozialistenschulen, jedoch entschied ich mich trotzdem für diesen Schultyp und setzte mich mit Herrn Herchenbach zusammen.  Nach einiger Zeit wurde dann der Förderverein gegründet und ich wurde zum Vorsitzenden gewählt.

Was für Aufgaben hattest du im Förderverein?

E.E.: Ich musste mich mit Herrn Herchenbach um den Innenbetrieb kümmern. Zum Beispiel um das Essen in der Mensa.  Zu allererst brauchten wir einen Koch. Es hat nicht lange gedauert und ein Koch wurde frei.  Dieser Koch ist auch immer noch Koch dieser Schule, Herr Müller. Er wurde später auch ein Mitglied des Fördervereins und erklärte sich bereit dazu,  eine Schule zu bekochen.

In wie weit stehst du noch mit unserer Schule in Kontakt?

E.E.: Ich bin Ehrenvorsitzender geworden. Es kam dazu, in dem ich als Vorsitzender zurückgetreten bin, um Herrn Herchenbach an der Schule zu behalten. Damit wurde er Vorsitzender, weil er auch wirklich ein sehr guter Förderer ist und ich wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Zu welchen Lehrern hast du noch viel Kontakt?

E.E.: Ich habe noch sehr viel Kontakt zu eurem Schulleiter. Er ruft mich des öfteren  an und hält mich auf dem Laufenden. Wenn es um neue Ideen und ihre Umsetzung geht, dann kann ich auch noch mitreden. Natürlich habe ich auch noch viel Kontakt zu Herrn Herchenbach, bloß zählt der ja nicht mehr als Lehrer.

Du redest von neuen Ideen und in den letzten Jahren hat sich in unserer Schule auch viel verändert. Welche Veränderungen gefallen dir besonders gut?

E.E.: Das kollegiale Verhältnis der Lehrer gefällt mir sehr gut und auch die neue Mehrzweckhalle war kein Fehler, da die Mensa als Aula zu klein war. Damals wurde auch schon sehr viel Wert auf eine Schulaula gelegt, aber im Nachhinein wurde die Aula zur Mensa und war zu klein.  Ich bin sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit zwischen Stadt und Schule und hoffe sehr, dass  diese erhalten bleibt.

Du hast uns zu Anfang davon erzählt, dass du der ehemalige Bürgermeister Hennefs bist. Was war dir immer sehr wichtig in diesem bedeutenden Amt?

E.E.: Also mir ist und war immer schon wichtig, dass man sich als Bürgermeister jeden anhört. Man kann nicht alles erledigen, aber wenigstens die Probleme der anderen anhören und wenn möglich auch helfen. Zum Beispiel habe ich erst vor kurzem jemanden wieder getroffen, dem ich vor Jahren  versucht habe zu helfen. Er hatte eine Spielsucht und musste seine Probleme mal  jemand anderem anvertrauen. Heute geht es ihm wieder gut.

Es war mir auch sehr wichtig, die Schulen zu unterstützen und von neuen Ideen zu hören. Das freut mich heute auch noch. Das Fördern der Gesamtschule hat mir wirklich sehr Spaß gemacht und das auch nach meinem Amt noch.

Würdest du gerne noch mal Bürgermeister werden?

E.E.: Sagen wir so: Ja, wenn ich dementsprechend jung wäre. Ich habe die Zeit damals nie bereut und das war eine sehr erfolgreiche Zeit. Ich hatte viel Spaß dort. Auch wenn es nur nebenberuflich war. Hauptberuflich war ich ja stellvertretender Kreisgeschäftsführer vom Roten Kreuz. Das hat eigentlich gut zu dem anderen Beruf gepasst.

Es gibt mittlerweile noch eine zweite Gesamtschule in Hennef. Was hältst du davon?

E.E.: Ich finde das nicht so glücklich, aber es ging nicht mehr anders. Es haben sich zu viele Schüler auf der Gesamtschule beworben, so dass lange nicht alle genommen werden konnten. Dann wurde anstatt der Real- und Hauptschule eine zweite Gesamtschule gebaut. Es war nicht dringend notwendig, aber es ist doch besser so. Es wäre sonst zu einem Wettkampf gekommen. Das heißt, dass nur noch die Besten genommen werden, dabei soll auf einer Gesamtschule ein Durchschnitt da sein, so dass ein Ausgleich da ist und man sich untereinander helfen kann.

Findest du, dass sich unser neuer Bürgermeister Klaus Pipke genug für die Schule einsetzt?

E.E.: Ja, doch. Die Gesamtschule liegt ihm auch sehr am Herzen. Er war sogar dabei als die Grundlage entstanden ist. Er hat sich nicht negativ geäußert und das tut er immer noch nicht. Ich glaube die Gesamtschulen sind bei ihm in sehr guten Händen.

Eine etwas private Frage: Was hätte deine Frau an deinem Berufsleben anders gemacht?

E.E.: Ich glaube sie hätte frühzeitiger aufgehört, aber sonst denke ich, dass sie es ähnlich wie ich gemacht hätte.

Wie hast du deine Frau denn überhaupt kennen gelernt?

FILEEmil: Damals fuhren wir öfters zusammen mit der gleichen Bahn von hier nach Hennef. Während der Fahrt lernten wir uns dann auch kennen. Später fuhr dann statt der kleinen Bahn auch ein Bus nach Hennef. In dem haben wir uns auch immer wieder gesehen und so hat sich das alles ergeben. Dieses Jahr sind es dann 50 Jahre, die wir verheiratet sind und wir feiern die Goldene Hochzeit.

Was sind heute deine Hobbys?

E.E.: Mein Garten ist ein großes Hobby und ich habe noch viel mit anderen Leuten aus ganz Hennef zu tun. Ich bin auch noch in einigen Vereinen. Aber langsam trete ich aus einigen Vorständen wieder aus zu Gunsten der anderen. Ich bin also noch ziemlich aktiv (lacht). Ich bin eigentlich nur etwas älter geworden, sonst ist  vieles gleich geblieben. Ich muss zum Glück nur nicht mehr so früh aufstehen.

Ich habe noch eine Frage zu deiner besonderen Kindheit. Was kannst du uns erzählen?

E.E.: Ich bin in Lothringen, Frankreich geboren. Das war damals ein Grenzgebiet und als der Krieg kam wurden  meine  Familie und ich evakuiert und mussten nach Thüringen. Dort war es schön, bis dann später die Russische Armee dorthin kam. Von dort aus sind wir nach West-Deutschland geflohen. Den Menschen damals war es viel lieber nach West-Deutschland zu der amerikanischen Armee zu kommen, weil es hieß,  die Russen töten alle und sind grausam.

Dann zogen wir in ein leerstehendes Hotel in Blankenberg. Wir sind gezielt in die Nähe von Siegburg gezogen, denn ein Onkel wohnte dort. Er verkaufte und vermietete Fahrräder. Leider konnten wir nur nicht bei dem Onkel wohnen. Er wohnte in seinem Fahrradladen am Siegburger Bahnhof und hatte  selbst nur wenig Wohnraum. Bis heute bin ich nicht mehr aus dem Rhein-Sieg-Kreis  weggezogen.

Interview: Luca Eyermann, 9F (Redaktion Schülerzeitung)

 

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Nina Stark im Jugend-Landtag

Die Politik ist für viele Teenager wirklich fremd. In der Schule für die meisten todlangweilig und die Nachrichten auch nur unnötiges Gerede. Jedoch hat die Politik viel mehr zu bieten als man denkt. Ich habe Nina Stark aus der 10C unserer Schule zu dem Jugend-Landtag 2014,an dem sie teilgenommen hat, interviewt und gemerkt, wie spannend es im Landtag zugehen kann. Überzeugt euch am besten einfach selbst.

Was hat dich damals eigentlich dazu gebracht, dich für Politik zu interessieren?

Also das fing damals mit einer Anzeige von einem Projekt über Generationenwechsel an, von dem ich in der Zeitung gelesen hatte. Ich habe mich dann entschieden, dort beworben und mitgemacht. Es hat mir viel Spaß gemacht und meine Interessen geweckt. Man kann sagen, ab da bin ich in die Politik reingerutscht, denn ich bin danach in Hennef den Grünen beigetreten, wodurch ich immer mehr mit der Politik zu tun bekam.

Was bedeutet dir denn am meisten an der Politik?

Meiner Meinung nach sind es die Veränderungen, die kommen, wenn man sich intensiv für etwas einsetzt. Ich habe da keinen Lieblingsthemenbereich oder so etwas. Es bedeutet mir auch sehr viel zu der Jugend zu gehören, die sich engagiert und mitmacht.

Was hältst du denn von den Teenagern, die sich so gar nicht für Politik interessieren?

Ich finde man kann erst anfangen zu nörgeln und sich zu beschweren, wenn man selbst versucht etwas an dem Problem zu ändern. Wenn man nicht einmal weiß, was aktuell ist, sollte man erst recht den Mund halten. Jeder sollte sich ein wenig einsetzten und versuchen da wo ein Problem ist eine gute Lösung zu finden. Es fängt schon beim Zeitung lesen an. Ich zum Beispiel lese immer die Zeitung.

Du warst ja auch auf dem Jugend-Landtag. Wie viele Jugendliche haben daran teilgenommen?

Es waren ca. 400 Leute da und dann kam ich mir ganz schön klein vor, da ich fast niemanden kannte. Einige hatten schon super viel mit der Politik zu tun und haben beispielsweise angefangen etwas in diese Richtung zu studieren. Ich gehörte außerdem zu den jüngsten Teilnehmern. Das war echt ganz schön komisch am Anfang, aber ich habe mich super schnell eingelebt. Schnell habe ich die anderen Jugendlichen kennengelernt und bin immer noch mit einigen befreundet und treffe mich mit ihnen. Zum Glück gab es auch keine Probleme mit Vorurteilen, von wegen da sind nur Nerds oder so. Klar waren auch ein paar dabei, die nur für die Politik leben und eigentlich wenig mit anderen zu tun haben wollten, aber das war für mich gar kein Problem.

Was hat dir am meisten Spaß in diesen drei Tagen gemacht?

Ich fand es besonders gut, dass wir abends in der Jugendherberge auch weiter über die Themen geredet haben. Wir sprachen auch darüber, was wir an der Welt gut finden. Dabei hat man einfach richtig viele neue Leute kennengelernt.

Es war aber auch sehr cool mit echten Politikern zu sprechen. Zum Bespiel habe ich mich mit Dirk Schlömer und Hannelore Kraft unterhalten. Von manchen habe ich sogar die E-Mail Adresse bekommen und schreibe ab und zu mit ihnen.

Du hast Dirk Schlömer auch vertreten, wieso gerade ihn?

Das ist ganz einfach: Aus jedem Bezirk ist ein Abgeordneter im Landtag und aus Hennef ist das eben Herr Schlömer. Deshalb habe ich mich an ihn gewendet und mich auch bei ihm beworben für den Jugend-Landtag.

Während deines Aufenthalts im Landtag war eine Plenarsitzung, die ihr geführt habt. Wie lief das alles ab?

Also, bei einer Plenarsitzung werden Entscheidungen getroffen, die erst gut besprochen werden und dann ausgehandelt werden, so dass alle am Ende mit den Entscheidungen einverstanden sind. Bei uns war das auch so: In den zwei Tagen vor der Sitzung haben wir Anträge vorbereitet. Das hat allerdings jede Partei ganz individuell untereinander gemacht. Es war wirklich viel, was wir dafür bearbeiten mussten, aber es hat sich gelohnt, denn unsere Anträge kamen am Ende alle durch. Unsere Erfolgsstrategie war es, auf die anderen einzugehen und Kompromisse zu schließen. Dazu kommt noch, dass wir uns dafür auch mit anderen Parteien verbündet haben und viel kommuniziert haben.

Glaubst du, die richtigen Politiker könnten sich etwas bei euch abgucken? Und was könntet ihr euch noch abschauen?

Ich fände es besser, wenn die Politiker, genau wie wir, ohne Vorurteile versuchen würden, Lösungen zu finden und parteiübergreifend viel miteinander arbeiten würden.

Wir dagegen sollten eher wie in einer echten Sitzung alles etwas sachlicher beurteilen, da wir sehr mit Herzblut diskutiert haben. So würde es keiner im Landtag tun (lacht).

Gab es sonst noch irgendwelche Pannen bei eurer Plenarsitzung?

Ja, es kam einmal soweit, dass der, der vorne am Pult stand, angefangen hat zu schreien und es war immer wieder sehr unruhig, da wir alle noch sehr jung waren. Ich fand es sehr lustig, als die Grünen einen Konflikt mit der CDU hatten und einer der Jugendlichen nach vorne ging, ein Gesetzbuch holte und es den Grünen auf den Tisch haute. Er meinte, sie sollten doch erstmal die Gesetzte kennen lernen, bevor sie ein neues Gesetz wollen. Eigentlich sollte so etwas ja nicht passieren, wobei ich es wirklich gut fand. Vielleicht täte es auch unserer Politik mal wieder ganz gut, sich so sehr für etwas einzusetzen.

Hast du denn auch vor den anderen gesprochen?

Leider nicht während der Plenarsitzung, aber in unserer Partei immer wieder. Ich war dann immer total angespannt und aufgeregt, weil es doch schon etwas ganz anderes ist, als in der Schule vor der Klasse einen kleinen Vortrag zu halten.

Hattet ihr eigentlich eine Kleiderordnung?

Ja, wir hatten alle etwas Schickeres, aber Schlichtes an. Einige trugen Blazer und Hemden. Ein paar Kleider waren auch dabei. Diejenigen, die sich normal gekleidet hatten, fielen wirklich auf, aber das waren wirklich nur sehr wenige.

Jetzt haben wir so viel von dem Jugend-Landtag 2014 geredet, bist du dieses Jahr wieder dabei?

Ja, natürlich, nur diesmal als Betreuerin. Das heißt, ich plane mit 14 anderen den ganzen Ablauf des nächsten Landtages. Wir haben dieses Jahr auch kleinere Veränderungen vorgenommen, wie zum Beispiel gibt es dieses Jahr anstatt festgelegten Themen zehn verschiedene Themen und die Jugendlichen können dann abstimmen, welche bearbeitet werden, damit auch keiner etwas machen muss, was ihn gar nicht interessiert. Ich würde gerne die Themenbereiche verraten, aber das darf ich leider nicht.

Was willst du denn später mal werden, wenn du dich jetzt so für die Politik interessierst?

Ich möchte Diplomatin werden um Sprachen zu lernen und weil ich gerne etwas mit Menschen machen würde. Dazu kommt noch, dass dieser Beruf  Teile der Politik enthält und das gefällt mir einfach gut. Ich würde mich dafür beim Auswärtigen Amt in Brühl bewerben und dann würde ich dort mein Studium machen. Das Studium würde dann in Berlin und Köln abwechselnd stattfinden. Dabei würde ich dann auch schon ein Jahr ins Ausland gehen.

Kannst du dir denn auch vorstellen Bundeskanzlerin oder ähnliches zu werden?

Nein, eher nicht. Mir gefallen die Parteien der Erwachsenen nicht. Ich finde, da läuft einfach zu viel falsch. Ich meine, hätte ich meine eigene Partei, dann könnte ich es mir vielleicht vorstellen.

Wenn du etwas mehr in Hennef zu sagen hättest, was würdest du als Politikerin verändern?

Ich wäre total dafür, dass es hier in Hennef einen Vegetarischen Tag gäbe, denn das würde der Umwelt schon sehr helfen. Außerdem wäre es auch sehr gut für die Leute, da es viel gesünder ist, einmal in der Woche kein Fleisch zu essen. Ich bin selbst Vegetarierin, aber ich war schon damals, als ich noch keine war, dafür.

Die Politik ist ja ein sehr ungewöhnliches Hobby unter den Jugendlichen. Du hast noch ein anderes besonderes Hobby, richtig?

Ja, das stimmt. Ich bin in einem Segelflug-Verein. Viele trauen sich an so etwas gar nicht ran und das finde ich so schade. Ich bin dort das einzige Mädchen und würde mir wirklich wünschen, dass auch noch ein paar neue Mädchen dazukommen würden. Ich mache das Ganze jetzt schon über zwei Jahre und darf auch schon alleine fliegen. Es macht unheimlich Spaß.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte:

Luca Eyermann, 9F (Redaktion Schülerzeitung)

 

Drei Tage lang Abgeordnete: Nina Stark hat den SPD-Politiker Dirk Schlömer (rechts) im Landtag in Düsseldorf vertreten. Drei Tage lang debattierten 181 Jugendliche in den einzelnen Parteien sowie gemeinsam im großen Plenarsaal.
    Foto: Büro Schlömer

 

Drei Tage lang Abgeordnete:

Nina Stark hat den SPD-Politiker Dirk Schlömer im Landtag in Düsseldorf vertreten.

Tierschutz-Team-Europa e.V. zu Gast

Am Donnerstag, dem 07.05.15, hatte das Redaktionsteam der Schülerzeitung der Gesamtschule Hennef Meiersheide eine ehrenamtliche Mitarbeiterin des Tierschutz-Teams-Europa e.V. zu Gast. Das Redaktionsteam hatte es sich zur Aufgabe gemacht, in der neuen Ausgabe der Schülerzeitung unter anderem das Thema "Tierschutz" zu thematisieren und über die Situation insbesondere von Hunden in Ost- und Südeuropa zu berichten. Was lag da näher, als einen Experten in die Gesamtschule einzuladen und zu befragen? Frau Wilma Haake, eine ehrenamtliche Helferin des "Tierschutzteams Europa e.V", das seinen Sitz in Köln hat, erklärte sich freundlicher Weise bereit, das Team in der Schule zu besuchen und für Fragen zur Verfügung zu stehen. Neben dem Redaktionsteam der Schülerzeitung nahm auch eine größere Gruppe interessierter Schüler/innen aus dem 8. Jahrgang an der Veranstaltung teil. Zunächst wurde den Schüler/innen ein Film vorgeführt, der die Arbeit des Tierschutzteams in Debrecen / Ungarn eindrucksvoll dokumentierte. Fragen, die der Film aufwarf und Interviewfragen, die von den Redakteurinnen der Schülerzeitung vorbereitet worden waren, wurden von der Tierschützerin im Anschluss ausführlich beantwortet. Es entwickelte sich ein lebhaftes Gespräch, das den Schüler/innen einen interessanten Einblick in die Tierschutzarbeit ermöglichte. Frau Haake hatte auch drei Hunde dabei, über deren Schicksal sie berichtete und die durch ihre Zutraulichkeit zeigten, wie gut es ihnen nun - dank  der Hilfe des Tierschutzes - in menschlicher Gesellschaft geht.

Das Redaktionsteam der Schülerzeitung hatte sich entschlossen, einen Teil der Einnahmen aus dem Verkauf der Schülerzeitung an das Tierschutz-Team-Europa zu spenden. Zum Ende der Veranstaltung übergab das Redaktionsteam Frau Haake 150 Euro, die nun zur Versorgung der Tiere in Debrecen / Ungarn eingesetzt werden.

Die neueste Ausgabe der Schülerzeitung wird von ihren Machern zur Kulturnacht verkauft. Das folgende Interview mit der Tierschützerin Frau Haake und noch weitere interessante Artikel zu diesem und zu anderen Themen finden sich darin.

(Christa Allißat)

 

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Tiere brauchen unseren Schutz und unsere Hilfe!

Tierschutz-Teams Europa e.V. zu Gast in der Gesamtschule Hennef Meiersheide

Eine Person rettete Katzenbabys von Bauernhöfen, eine andere nahm ungewollte Hunde bei sich auf - und so entstand das Tierschutz-Team Europa. Dieses Team besteht aus Menschen, die sich mit Freude in ihrer Freizeit ehrenamtlich für den Tierschutz engagieren möchten. Sie retten Tiere aus Tötungsstationen in Ungarn und Spanien, nehmen aber auch Tiere auf, die von Familien abgegeben werden und vermitteln sie weiter. Dies geschieht durch Anzeigen auf ihrer Internetseite. Dort können sich Menschen dann melden, wenn sie sich für ein Tier interessieren. Damit sich das Team, dem das Wohl der Tiere am Herzen liegt, auch wirklich sicher sein kann, dass es dem Tier bei den Menschen gut gehen wird, statten die Mitarbeiter einen Vorbesuch ab. Für alle die dort arbeiten, ist der Tierschutz mehr als ein Hobby. Sie opfern einen Großteil ihrer Freizeit um für die Tiere da zu sein. Alles, was sie für die Tiere tun, tun sie  ehrenamtlich. Der Verein finanziert sich durch Spenden, das Futter und alles, was sonst noch für die Tiere gebraucht wird, wird also  durch diese Spenden finanziert. Die größte Motivation, die das Tierschutz-Team bei seiner  Arbeit hat, ist die Liebe zu den Tieren und die Möglichkeit ihnen ein gutes und glückliches Leben in einer Familie organisieren zu können. Für das Team sind glückliche Hunde und strahlende Adoptanten eine Belohnung für die teilweise harte Arbeit. Das Tierschutzteam hat ein Partner-Tierheim in Debrecen (Ungarn). Von dort holt das Tierschutzteam immer wieder Hunde zur Vermittlung nach Deutschland oder es fährt nach Ungarn, um vor Ort zu helfen und das Tierheim so zu gestalten, dass die Tiere, solange sie dort sind,  ein glückliches Leben führen können. Für Interessenten ist das Tierschutz-Team immer ansprechbar, auch abends und am Wochenende. Dies funktioniert durch den aktiven Kern des Teams, der aus ca. 10 Mitgliedern besteht.

 

Wir haben Frau Wilma Haake, eine ehrenamtliche Helferin des Tierschutzteams, zu uns eingeladen und ihr Fragen zur Arbeit des Teams gestellt. Das Interview mit Frau Haake lest ihr hier:

 

Können Sie uns etwas über das neue Tierheim in Ungarn erzählen? Wie sind die Tiere dort untergebracht?
Das ungarische Tierheim hat schon annähernd einen europäischen Standard. Wir versorgen die Tiere, deshalb werden sie mit ganz normalem Futter gefüttert, so wie wir es hier in Deutschland auch kennen. Es werden nicht mehr, wie es in dem alten Tierheim noch der Fall war, ausgekochte Hühnerbeine mit Brot vermischt, um die Tiere satt zu kriegen. Die Tiere sind dort in normalen  Zwingeranlagen untergebracht. Natürlich ist dort dauernd viel zu tun bezüglich Reparaturen. Weil die Tiere in Quarantäne müssen, wenn sie neu aufgenommen werden, also nicht zu den anderen Hunden dürfen, probieren sie manchmal sich zu befreien, sie knabbern dann die Türen an oder machen Zäune kaputt.

 

Sie haben dieses Tierheim, welches wir im Film gesehen haben, noch nicht so lange oder?

Nein, das ist jetzt gut 2 Jahre alt, 2013 sind die Tiere in dieses Heim umgezogen. Wir haben auch geholfen, die Tiere aus dem alten Tierheim in das neue umzusiedeln. Das alte Tierheim war auf einem Feld, es war aus Bretterverschlägen zusammengenagelt. Dort befanden sich etwas mehr als 200 Tiere, von denen weniger als 20 noch nicht vermittelt wurden. Alle anderen haben ein Zuhause gefunden.

 

Aus welchen Gründen kommen die Hunde ins Tierheim?

Kettenhaltung ist ein häufiger Grund. Oft werden die Hunde einfach vergessen, wenn ein Haus verkauft wird und die Bewohner ausziehen. Hunde werden auch oft ausgesetzt und dann zu uns gebracht oder sie hängen auch schon mal in einem Beutel an der Tierheimtür. Außerdem nehmen wir viele Straßenhunde auf, die gefunden und beim Tierheim abgegeben oder von uns abgeholt werden.

 

Wie machen Sie auf sich aufmerksam und erreichen die Menschen in Deutschland, die einen Hund aufnehmen wollen?

Wir sind im Internet auf vielen Seiten vertreten, auf unserer Homepage findet man Informationen zu allen Hunden und der Organisation im Allgemeinen. Auch über unsere Facebook-Seite erreichen wir viele Menschen. Öffentlichkeitsarbeit, wie Flyer verteilen oder Informationsstände auf Stadtfesten, bringt auch viel Aufmerksamkeit. Leute, die bei uns schon Hunde adoptiert haben oder Freunde von uns, die anderen von uns erzählen, sorgen auch dafür, dass wir bekannt sind. Mundpropaganda ist ein großes Hilfsmittel, um Menschen auf unseren Tierschutzverein aufmerksam zu machen.

 

Welche Voraussetzungen müssen Leute erfüllen, die einen Hund bei sich aufnehmen wollen?
Uns ist es wichtig, dass die Hunde Familienanschluss haben. Wir wollen verhindern, dass sie im Keller oder Zwinger schlafen müssen. Wir schauen immer, dass die Hunde artgerecht  gehalten werden. Es ist uns wichtig, dass der Hund in einen ganz normalen Haushalt kommt. Es gibt viele Familienhunde, die problemlos in einer ganz normalen Familie leben können. Manche Hunde benötigen aber auch Menschen, die eine gewisse Hundeerfahrung haben und die mit Problemen des Hundes, etwa mit Angststörungen, umzugehen wissen.

 

Was sind die größten Probleme die bei Vermittlungen auftreten?

Das größte Problem sehe ich darin, dass viele Leute nicht wissen, worauf sie sich einlassen. Welpen bringen den Alltag ganz schön durcheinander. Weder sie noch die erwachsenen Hunde sind stubenrein. Die meisten von ihnen kennen  keinen Haushalt, d. h. sie kennen weder Staubsauger noch Fernseher oder Mülltonne bzw. die Müllabfuhr. Auch Straßenschilder sind etwas Neues. Da kann schon mal eine Panik entstehen. Auf so etwas muss man gefasst sein und viele Leute unterschätzen das.

 

Wie kann man die Organisation unterstützen, wenn man keinen Hund aufnehmen kann?
Es gibt viele Möglichkeiten. Wir brauchen immer Unterstützung beim Spendensammeln, weil wir alle 3-4 Wochen mit dem Transporter voller Spenden nach Ungarn fahren. Diese Spenden müssen natürlich irgendwoher kommen. Wir haben Spendenboxen in Geschäften stehen und sind immer dankbar wenn wir eine Spende erhalten. Die Adoptanten müssen betreut werden, d. h. wenn der Hund vermittelt worden ist, telefonieren wir die Leute ab, um zu sehen, wie es den Hunden dort ergeht. Die Hotline muss auch betreut werden, damit wir die Leute beraten können. Man kann auf jeden Fall Aushänge machen und noch bei vielen weiteren Dingen helfen.

 

Wie sieht die Auffangstation aus, in der in Deutschland die Tiere untergebracht werden, bevor sie vermittelt werden?

Wir arbeiten im Moment mit keiner Auffangstation sondern mit Pflegestellen, d. h. Menschen, die schon Tiere haben bzw. Tiere aufnehmen können, nehmen dann Hunde oder Katzen von uns auf. Die bringen wir aus Ungarn mit und sie verbleiben dann in der Pflegestelle, bis wir sie vermittelt haben.

 

Bei Ihnen auf der Homepage steht, dass sie auch eine Hundetrainerin in ihrem Team haben. Wie arbeitet sie mit den Tieren und was bringt sie ihnen bei?

Wenn es Probleme gibt mit Tieren, dann berät sie die Adoptanten. Sie bietet auch einmal in der Woche Hundetraining an. Es gibt Stunden für Welpen und Stunden für erwachsene Hunde. Bei denen wird viel darauf geschaut, dass sie leinenführig und gehorsam sind. Giftködertraining wird auch gemacht, d.h. man legt leckere Sachen ins Gebüsch wie Leberwurst oder Fleischwurst und trainiert mit den Hunden, dass sie diese nicht aufnehmen. Das waren jetzt einige Beispiele für die Sachen, die sie den Hunden beibringt.

 

Was für Aufgabenbereiche gibt es bei Ihnen?


Es gibt die Vermittlung, die Hotline bzw. Telefonbetreuung, die Pflegestellen, die Pflegestellenbetreuung, die dafür da ist, sich um die Probleme, z. B. um Hunde, die krank geworden sind, zu kümmern. Die Internetportale, wo die Tiere vorgestellt werden (z.B. www.Tiervermittlung.de) müssen aktuell gehalten werden, die Hunde müssen fotografiert und beschrieben werden. Es ist auch nicht jeder Hund gesund, es muss darüber Buch geführt werden, wer welche Erkrankung hat und wie jeweils therapiert wurde. Auch der Bluttest von Hunden in Ungarn muss durchgeführt werden.

 

Können sie uns etwas über ein besonderes Schicksal von einem Hund erzählen, den sie vermittelt haben, und gibt es eine Geschichte von einem Hund, die sie besonders bewegt hat?
Der Schäferhund Jensi wurde in Ungarn vermittelt, kam dann wieder zurück ins Tierheim, weil er sehr krank war. Die Klinik und das Tierheim rätselten sehr lange, was dieser Hund haben könnte. Er hatte Eiterbeulen am ganzen Körper und war völlig abgemagert. Dann wurde über langes Ausprobieren festgestellt, dass  der Hund eine Allergie hat und nur ein ganz bestimmtes Futter verträgt. Damit wurde es besser. Er konnte aber lange nicht vermittelt werden, weil viele sich von der Krankheit abschrecken ließen. Kurzzeitig wurde er nach Belgien vermittelt, dort konnte er aber nicht lange bleiben und wurde aus persönlichen Gründen zurückgegeben. Nach dem ganzen Pech hat er jetzt aber ein ganz tolles Zuhause.

 

Wie sehr belasten Sie die Schicksale der Tiere insgesamt und wie verarbeiten Sie diese Erfahrungen?
Ich persönlich fahre nicht nach Ungarn, weil ich genau wüsste, dass ich dann nicht drei Hunde, sondern mindestens 10 hätte. Ich könnte das nicht verarbeiten, aber mein Mann fährt hin. Es sind natürlich Schicksale, die einen verfolgen, weil man sich auch sehr viele Sorgen macht. Aber es gibt ja auch sehr viele schöne Seiten. Tierschutz ist aber leider nicht immer nur mit schönen Erfahrungen verbunden.

 

Fällt es Ihnen schwer die Hunde gehen zu lassen nachdem Sie sie gerettet haben?
Meinen ersten Pflegehund habe ich behalten und meinen zweiten auch. Für mich ist es sehr schwer die Hunde gehen zu lassen. Ich vermittle die Hunde sehr gerne, aber sie sollten nicht eine Zeit lang bei mir im Haus leben, sonst kann ich mich nicht mehr von ihnen trennen.

 

Bleiben Ihnen alle Hunde im Gedächtnis die bei Ihnen waren?

Viele bleiben mir im Gedächtnis. Ich wundere mich immer, dass ich mich noch an viele Hunde erinnern kann, wenn die Leute nach einer Zeit noch einmal Bilder schicken und man sieht, was aus den Hunden geworden ist. Gerade wenn es Welpen sind, dann bin ich manchmal erstaunt, wie die aussehen, wenn sie erwachsen sind.

 

Wie viel Zeit nimmt diese Tätigkeit in Anspruch? Haben Sie dann überhaupt noch Zeit für eine andere Berufstätigkeit?

Es ist zeitlich sehr anspruchsvoll, der Tierschutz ist quasi ein Hauptjob neben einem Hauptjob und das muss man organisieren. Dies geht nur, in dem man aufpasst, dass man nicht zu viel macht und nicht irgendwann wegbricht.

 

Können Sie uns etwas über Ihre eigenen Hund erzählen?

Die Abby ist eine Mischlingshündin und 6 Jahre alt. Sie wurde als Welpe weggeschmissen und saß 4 Jahre in einem Tierheim. Sie haben wir dann adoptiert, weil wir uns einen Hund zulegen wollten. Bootsmann war 4 Jahre in dem Tierheim in Ungarn. Er ist ein ehemaliger Straßenhund und Angsthund. Bevor er eingefangen wurde, verbrachte er 4 Jahre auf der Straße in Ungarn. Er war schließlich zusammen mit anderen Hunden im Zwinger, die sich alle nicht anfassen ließen. Ein Projekt wurde gestartet, bei dem Jugendliche aus Ungarn diese Hunde therapiert haben. Sie haben sich in den Zwinger gesetzt und Vertrauen zu den Hunden aufgebaut. Jerome war ein Kettenhund. Er wurde mit einer schweren Kette gefunden und ist blind. Ihn habe ich in eines unserer Portale eingestellt. Er war aber den ganzen Winter im Tierheim und schließlich habe ich gesagt: "Bringt ihn mit, wir nehmen ihn als Pflegehund auf." Wir haben ihn dann lieb gewonnen und konnten uns nicht mehr von ihm trennen. Er ist ein ganz liebes und aufgewecktes Kerlchen.

Wir danken Ihnen vielmals dafür, dass Sie bei uns zu Gast waren und dass wir das Gespräch mit Ihnen führen durften.

Das Interview führten:

Jessica Brückenhaus und Lina Fitz, 10F

Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage des Vereins:  www.tierschutzteam.de

 

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Mein Praktikum beim ADAC - Luftfahrttechnik

Im 8. Schuljahr machte ich ein Praktikum beim ADAC als Fluggerätemechaniker.

Das ADAC Wartungscenter in Hangelar verfügt über 9 Docks in denen Hubschrauber repariert oder umgebaut  werden. Insgesamt sind dort ca. 70 Angestellte beschäftigt.

Es hat mir viel Spaß gemacht dort zu arbeiten, da ich auch sehr viel mithelfen durfte.

Zu meinen Aufgaben gehörten z. B. Dichtungsschaum aus einer Helikoptertür entfernen oder Teppich und Boden ausbauen. Ich durfte sogar an der Kühlung des Helikopters die Abdeckungen entfernen und nach der Reparatur wieder montieren. Ich hatte besonders nette Kollegen, die mir viel über dieses Berufsfeld zeigen konnten. Mein besonderes Highlight war der Flug in einem Helikopter. Ich durfte bei einem Tausch dabei sein. Wir haben einen fertigen Helikopter nach Aachen geflogen und einen zur Wartung wieder nach Hangelar zurückgebracht. Ich würde diese Praktikumsstelle jedem empfehlen, aber man sollte sich früh genug bewerben, da die Stellen sehr beliebt sind. Die Voraussetzungen sind ein wenig handwerkliches Geschick.

(Jan-Luca Fischer, 8D)

 

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Betriebsbesichtigung bei der Konditorei und Bäckerei Gilgen´s

Der 7. Jahrgang besichtigte im April und Mai die Bäckerei und Konditorei Gilgen´s. Vorort trafen wir den Chef, Herrn Gilgen, der mit uns das Gelände und die Backstube unsicher machte. Als erstes zeigte er uns die großen Silos, die mit unterschiedlichen Mehlsorten gefüllt waren und mit zwei dicken Rohren direkt zu den Bäckern & Bäckerinnen führten. Drinnen bekamen wir dann alle als erstes einen Schutzmantel und eine Haube. Als dann alle ihr neues Styling bewundert hatten, ging es weiter. Wir liefen über sich drehende Borstenrollen, die unsere Schuhe säuberten und wuschen uns die Hände. Dann führte uns Herr Gilgen durch die Backstube und wir sahen den Bäckern & Bäckerinnen bei der Arbeit zu. Danach durften wir uns die großen Backöfen ansehen, doch die meisten waren schon leer, da sehr früh angefangen wird zu backen. Dabei erzähle uns Herr Gilgen, dass sie die Hennefer Filialen bis zu 3mal täglich beliefern. Als nächstes mussten wir herausfinden und benennen, was uns Herr Gilgen zeigte, z.B. Roggenmehl, Leinsamen, Mohn und Trockenhefe. Dann ging es weiter in die Abteilung Konditorei, in der es total lecker nach süßen Teilchen und Früchten roch. Anschließend sahen wir uns den Raum an, in dem Nudeln produziert und Tabletts mit Wurst und Käse angerichtet und eingepackt wurden. Als letztes führte Herr Gilgen uns zu dem Kältelager: in diesem wird die Backware aufbewahrt und der Gärprozess langsam fortgesetzt. Dann ging es wieder zurück, wir durften die Schutzkleidung ausziehen und endlich auch das probieren, was wir uns zuvor als Leckereien angesehen hatten.

(Anna-Luise Wipperfürth & Sophia Precker, 7B)

 

 

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Tolles Fußballturnier: „Tag des Mädchenfußballs 2015 im Fußballkreis Sieg“ an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

Der diesjährige offizielle Tag des Mädchenfußballs im Fußballkreis Sieg fand am Dienstag, 21. April 2015, nach dem Unterricht an unserer Gesamtschule statt.

Mehr als 60 Mädchen der Jahrgänge 5, 6 und 7 waren mit Begeisterung und ganzem Einsatz bei der Sache. Dass am Ende die Sportklassen der Jahrgänge 6 und 7 und eine weitere 7 am besten abschnitten, war völlig zweitrangig. Alle hatten Spaß und vermittelten den Beobachtern, dass diese Veranstaltung, bei der sogar für gesunde Knabbereien und Getränke gesorgt war, im nächsten Schuljahr wiederholt werden muss.

Bestens vorbereitet und organisiert wurde das Turnier von Eileen Szurowski, die im letzten Jahr an der Gesamtschule Hennef Meiersheide ihr Abitur machte und zurzeit mit großem Erfolg ihr freiwilliges soziales Jahr (FsJ) beim Gesamtschul-Sportverein Hennef 2000 absolviert. Mit ihren Verbindungen zu den Verantwortlichen beim Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) war es ihr gelungen, auch die Experten des DFB-Mobils in die Dreifachhalle zu lotsen. Die von diesen angebotenen Technikübungen wurden jeweils von den Spielerinnen, die gerade eine Spielpause hatten, gerne angenommen und durchgeführt.

(Martin Pfeiffer)

 

 

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Erste-Hilfe-Kurs unserer Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen

Die Gruppe der Schulsanitäter der Gesamtschule Meiersheide besteht aus 18 hoch motivierten und interessierten Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 5-12. Um als Schulsanitäter/in tätig zu werden, muss man einen Erste-Hilfe-Schein gemacht haben. So sind unsere Sanitäter/innen auf alle Notfälle rund um das Schulgelände vorbereitet. Der obligatorische Erste-Hilfe-Schein muss alle 2 Jahre erneuert werden, auch da sich die Ausbildungsbestimmungen und die Notfallmaßnahmen regelmäßig verändern und weiterentwickeln.

So fanden sich am 17.6.15 unsere Schulsanitäter/innen zu einem „Mems“- Kurs zusammen, der von den Maltesern an unserer Schule angeboten wurde.

„Mems“ bedeutet „Medizinische Erstversorgung mit Selbsthilfeinhalten“

Der unterrichtete Mems-Kurs besteht aus 2 Teilbereichen:

1. Die Ausbildung zum Lebensretter, das bedeutet Wiederbelebung, stabile Seitenlage, Druckverband bei stark blutenden Wunden und Schocklage.

2. Die Ausbildung zum Ersthelfer, das bedeutet das Absichern von Situationen, Versorgung von Wunden und Verletzungen, Notfälle am Mensch, also die seelische Betreuung, Helfen als gesellschaftliche Aufgabe und das Absichern und Vorbeugen von Notsituationen- also sind unsere Schulsanitäter/innen auch präventiv tätig.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde gemeinsam überlegt, welche Arten von Notfällen es in unterschiedlichen Lebensbereichen gibt- in Freizeit, Arbeit, Haushalt, Straßenverkehr. Es wurden verschiedene Unfallsituationen, die zu Lebensgefahr führen können, eingehend beleuchtet.

An Wiederbelebungspuppen wurde erprobt, wie man die Vitalfunktionen überprüft- Bewusstsein und Atmung. Im Anschluss wurde die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt. Sehr schön war, dass unser Referent, Herr Schumacher von den Maltesern, zu jeder Übung ein Fallbeispiel präsentierte, was besonders motivierend für unsere Sanitäter/innen war. Auch für alle unsere Fragen stand Herr Schumacher zur Verfügung und antwortete kompetent und ausführlich. Er machte uns erneut bewusst, wie wichtig es für jeden Menschen ist, im Notfall eingreifen zu können und schnell und zuverlässig reagieren zu können. Die regelmäßige Wiederholung der HLW ist sehr wichtig um einen routinierten Umgang sicherzustellen.

Als absolutes Novum wurde in diesem Kurs auch an einer Kinderpuppe gearbeitet und unsere Schulsanitäter/innen lernten, wie sich die HLW bei Erwachsenen und Kindern unterscheidet. Diesmal konnte auch die Funktion eines AED- eines automatischen externen Defibrillators- ausprobiert werden.

Auf unseren Wunsch wurde die Helmabnahme erneut geübt, da diese für uns alle recht schwierig ist, aber sehr wichtig, da viele Jugendliche einen Motorroller fahren. Von den jährlich knapp 3.400 Unfallopfern sind alleine 500 Motorrad- und Rollerfahrer.

Weiterhin übten wir den Druckverband mit der Dreieckstuchkrawatte und dem Verbandspäckchen. Zum Abschluss des Vormittags übten wir die letzte wichtige Maßnahme des Programms zur Lebensrettung- die Amputationsverletzung und die Schocklagerung. Eine schwere Blutung sowie Verbrennungen und Dehydrierung können zu einem Schock führen, ein Schock wiederum kann durch mangelnde Sauerstoffzufuhr zum Herz-Kreislauf-Stillstand führen. Einen Schock kann man auf verschiedene Arten bekämpfen, durch trösten, beruhigen und durch die Schocklagerung. Ganz wichtig ist bei einem Schockpatienten die Wärmeerhaltung, dies geschieht über eine Rettungsdecke- und auch das durften wir ausprobieren.

Der Kurs hat uns total viel Spaß gemacht, wir haben viel gelernt und viel gelacht. Besonders toll war, dass wir sehr viele praktische Übungen gemacht haben. Alle Maßnahmen wurden entweder an der Puppe oder am lebenden Objekt ausprobiert.

 

 

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Seminar der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter

13 Schulsanitäter/innen und zwei begleitende Lehrkräfte (Frau Reyes, Herr von Gahlen) trafen sich am 05.05.2015 zu einem zweistündigen Seminar welches ehrenamtlich von Heinz-Willi Hassel des DRK Windeck in der Gesamtschule Hennef Meiersheide durchgeführt wurde.

Das jährlich stattfindende Seminar für die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter dient zum einen der Erweiterung der Erste-Hilfe-Kenntnisse und zum anderen der Vertiefung und Festigung des bereits Gelernten. Praxisnah erfuhren die Beteiligten näheres zu den Themen: Wärmeerhalt, stabile Seitenlage, Schienen von beispielsweise Brüchen und zum Verbinden von Wunden. So lernten die Schüler/innen mit unterschiedlichen Unfallsituationen kompetent umzugehen.

Für die jüngeren Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter waren es zwei sehr lehrreiche Stunden und für die Erfahrenen eine gute Wiederholung und Vertiefung des eigenen Wissenstands. Der theoretische Teil wurde hervorragend durch praktische Übungen ergänzt. Die angenehme Atmosphäre wurde vor allem durch die belebenden Anekdoten von Herr Hassel erzeugt. Bis zum Ende des Seminars waren alle Sanitäter sowohl sehr engagiert als auch interessiert und hatten viel Spaß. Die Lerninhalte wurden ansprechend und adressatengerecht vermittelt.

Als nächster Termin für die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter der Gesamtschule ist ein ganztägiges Erste-Hilfe-Seminar am 17.6.2015 angesetzt, welches von den Maltesern für den Wiedererwerb des Erste-Hilfe-Scheins durchgeführt wird.

(Logan K. Metje Jg. 12, Merlin Köhler Jg. 12)

 

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Ausflug der Klasse 8F zur Synagoge nach Köln-Süd

Am Donnerstag, 19.03.2015, besuchten wir die Synagoge in Köln. Wir wurden durch die Synagoge geführt und bekamen viele Informationen über die jüdische Religion. Die Synagoge in der Roonstraße wurde 1899 eingeweiht und nach Zerstörungen nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut.

In Köln lebten schon seit dem 4. Jh. Juden. Heute besteht die jüdische Gemeinde dort aus ungefähr 5.000 Mitgliedern und ist eine der größten Gemeinden in Deutschland.

Über der Synagoge in Köln gibt es ein koscheres Restaurant, in dem wir Hummus und Falafel probierten.

Um eine Synagoge zu betreten, müssen männliche Besucher den Kopf bedecken. So haben die Jungs der Klasse 8F eine Kopfbedeckung wie zum Beispiel eine Cap oder eine Mütze getragen. Gegen 14:45 Uhr trafen wir wieder in Hennef ein. Die Schüler/innen durften selbständig nach Hause gehen oder kamen wieder mit in die Schule.

(Lucy Neuber und Sophie Brodesser, 8F)

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c8/K%C3%B6ln_synagoge_pano.jpg

 

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Neue Sofas - "Erst laufen, dann chillen!"

Die Oberstufe der Gesamtschule Hennef Meiersheide weiht neue Sofas ein.

(ul) Früher hörten Schüler wohl des öfteren den Satz: "Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!"- angepasst an die heutige Zeit und den vorangegangenen Event müsste dieser Spruch in diesem Fall ein wenig anders formuliert werden: "Erst laufen, dann chillen!"

Die Anstrengungen der vielen gelaufenen Runden schon längst vergessen - war doch der Sponsorenlauf an der Gesamtschule Hennef Meiersheide bereits im Oktober letzten Jahres - konnten sich die Oberstufenschülerinnen und -schüler vergangene Woche endlich über die neuen stylischen Sofas für das Foyer des Oberstufengebäudes freuen. Bereits vor Weihnachten 2014 wurde der Eingangsbereich vor der Schülerbibliothek mit den drei ersten "Clublounge Sitzelementen" in trendigem grün, rot und grau ausgestattet. Nach dem sehr erfolgreichen Sponsorenlauf, bei dem im Oktober besonders auch die teilnehmende Oberstufe viele Runden absolvierte und damit einen großen Betrag erlaufen konnte, wurde beschlossen, die bis dahin ein wenig unvollständig anmutende Sitzgruppe noch zu komplettieren. So wurden zur Hälfte mit den Geldern des Sponsorenlaufs und zur anderen Hälfte aus Mitteln des Fördervereins noch drei weitere Couchelemente bestellt und jetzt endlich geliefert und probegesessen. Und weil danach von den erlaufenen Spenden noch ein Betrag zur Verfügung stand, gab es auch den langersehnten neuen Kopierer für das Oberstufengebäude.

Derart praktisch und stylisch ausgestattet, ist ein Anstieg der Lernmotivation in diesem Gebäude in Zukunft quasi unvermeidbar.

(Ulrike Lütz)

 

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Saubere Zähne - der zahnärztliche Dienst zu Besuch

Zähneputzen – klar! Aber wie denn bitte genau? Sind meine Zähne in Ordnung oder findet sich Karies? Welche Nahrungsmittel sind besonders gefährlich für meine gesunden Zähne? Und wie sieht es aus mit Cola, Eistee und Co?

Einmal im Jahr besucht der zahnärztliche Dienst die Gesamtschule Hennef Meiersheide, um die Zahnuntersuchungen der Schülerinnen und Schüler des 5. und 6. Jahrgangs durchzuführen und klassenweise eine Prophylaxe anzubieten. Die Zahngesundheit liegt uns im Rahmen des Projekts „Gesunde Schule“ und der fachübergreifend angelegten Gesundheitserziehung besonders am Herzen.

Nachdem der Mund jeder Schülerin und jedes Schülers einmal von der Zahnärztin durchgecheckt worden war folgte die Prophylaxestunde. Mit einem Färbemittel wurde der Belag auf den Zähnen sichtbar gemacht, die Farbunterschiede kennzeichnen dabei, ob es sich um frische oder bereits ältere Beläge handelte. Wer also hat in den letzten Tagen gut die Zähne geputzt? Die Schüler/innen wiederholten, dass besonders Zucker, der vom Speichel in Säure umgewandelt wird, den Zahnschmelz stark angreift und es auf diesem Wege schnell zu Karies kommt. Gerade zuckerhaltige Getränke sind hier schädlich.

Schließlich stand das gemeinsame Zähneputzen auf dem Plan – denn die Zähne mussten ja befreit werden von Farbstoff und Belägen. Aber stopp – nicht „einfach so“ putzen. Vielmehr zeigten die Fachfrauen des zahnärztlichen Dienstes, wie man das Zähneputzen richtig und effektiv gestaltet. Fast gewann man den Eindruck einer Choreographie des Zähneputzens - am Ende waren in jedem Falle alle Zähne sauber.

(Anja Städtler)

 

 

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Die Bio-Gemüse AG – vom Beet auf den Tisch!

 

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Der Sommer ist im Anmarsch und die Garten AG läuft auf Hochtouren. Die fleißigen Garten AGler haben in Zweierteams ihre Quadratbeete gebaut, vorbereitet, gedüngt, gesät, gepflanzt und mittlerweile sogar geerntet. Wie in einem naturnahen Gemüsegarten zu erwarten, wollen auch so manche Laus oder Schnecke ihren Teil vom “Kuchen” abhaben.  Die Garten AGler lassen sich jedoch vom Vormarsch der Schädlinge nicht einschüchtern! Sie errichten  Ohrenkneiferhotels, Totholzhaufen oder pflanzen Blumenwiesen, in denen die Gartenpolizei wie beispielsweise Igel, Schwebfliege Ohrenkneifer und co. Unterschlupf finden. Außerdem werden Brennessel- und Hühnerjauchen gebraut, um die Pflanzen zu stärken. Wer in diesem Ringen ums Gemüse gewinnt, ist noch nicht endgültig geklärt... Gewonnen haben die Garten AGler aber in jedem Fall an Garten Know-how und der Gewissheit, mit ihren eigenen Händen und viel Enthusiasmus so einiges bewegen zu können!

 

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Der Schaffensdrang der Garten AGler wurde mit dem der Naturdetektive kombiniert, und es entstand eine Koalition, die es sich zum Ziel gemacht hat die Schule nicht nur schöner, sondern auch leckerer zu machen. In einer Nachmittagsaktion wurden die Blumenkästen der Schule mit im Gewächshaus vorgezogenen Pflanzen bestückt. Seitdem werden sie von den unermüdlichen AGlern regelmäßig gegossen, sodass schon jetzt ungewöhnliche Blumenkastenpflanzen wie Gurke, Rosenkohl, Brokkoli, Weißkohl, Bohnen und Artischocken sowie Tomaten, Paprika, Rucola und Radieschen zu bewundern und teilweise schon zu verzehren sind!

 

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Besuch in der Fachhochschule Köln

Am Donnerstag, den 28. Mai 2015, besuchten 70 Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs der Gesamtschule Hennef Meiersheide die Fachhochschule Köln, die mit ca. 25.000 Studentinnen und Studenten eine der größten Fachhochschulen von NRW darstellt.

Die Schülerinnen und Schüler wurden über die gesamten Fach- und Studienrichtungen informiert und konnten dem Studienberater Fragen zu allen Themen stellen. Außerdem hatten sie die Möglichkeit an unterschiedlichen Vorlesungen teilzunehmen. Bei der abschließenden Reflexion  tauschten sich die Schülerinnen und Schüler über ihre gewonnenen Eindrücke bei den besuchten Vorlesungen aus.

Insgesamt äußerten sich die Schülerinnen und Schüler positiv zu der Informationsveranstaltung der FH Köln.

(Jutta Stüben-Römer)

 

 

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Die 2. Werkschau des Kunst-LKs (Q2) und der Projektkurse Kunst

Am 19.03.2015 verwandelte sich das Oberstufengebäude für einen Tag in eine große Ausstellungsfläche, die abends mit einer großen Vernissage von Frau Dietel und Herrn Obermann eröffnet wurde. Gezeigt wurden die Arbeiten aus dem Kunst-LK und den Projektkursen Kunst. Die verschiedensten künstlerischen Gattungen konnten bewundert werden. Während der Projektkurs  mehrere Rauminstallationen zeigte, die den Betrachter mit den verschiedensten Thematiken und Kunstformen konfrontierten, beschränkte sich der Kunst-LK auf klassische Kunstformen. Gezeigt wurden Malereien, Plastiken, Zeichnungen und Fotos. Feine, stille Zeichnungen, großformatige Malereien (Facharbeit), abstrakte Arbeiten mit Lack auf Holz und Plastiken aus Gips, Glas und Gummi zogen die Besucher in ihren Bann. Im Raum daneben konfrontierten verschiedenste Objekte verbunden durch Ton und Film den Betrachter mit den verstörenden Fragen nach dem menschlichen Sein.

Der Werkschau-Abend hat reife, sensible und künstlerisch durchdachte Arbeiten gezeigt, die auch jenseits der Schule ihren Bestand haben werden. Und der Abend hat allen Beteiligten viel Freude und viel Lob gebracht.

(Antje Timmer, Michael Liss-Nüdling)

 

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Klasse 10 nimmt am Börsencup 2015 teil

 

UnbenanntAls Börsenbroker versuchten sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 unserer Schule auch in diesem Jahr wieder. Der Börsencup 2015 der Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG bot reichlich Gelegenheit in das Funktionieren der Wertpapierbörse Frankfurt am Main einzutauchen. Die Spielregeln sehen vor, dass die Schüler/innen über zwei Wertpapierdepots zu jeweils 100.000 Euro verfügen und dieses virtuelle Geld einsetzen können, um Aktien zu kaufen oder abzustoßen. Dabei spielen sie virtuell an der Frankfurter Börse mit. Im Unterricht wurden die Grundlagen des Börsengeschehens und aktuelle politische und wirtschaftliche Zusammenhänge, die das Marktgeschehen beeinflussen, aufgegriffen. Politische Krisen, die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank oder die weltweite Verflechtung der Märkte wirken sich auf die Börsenkurse aus – häufig in ungeahnte Richtungen. Die Schwierigkeit, Entscheidungen treffen zu müssen, führte zu einem regen Austausch über die besten Anlagestrategien unter den Schüler/innen. Trotz des unübersichtlichen Marktumfeldes gelang es vielen Teilnehmer/innen, durch geschickte Zukäufe und Verkäufe ihre Aktiendepots erfolgreich zu führen. Bei vielen Recherchen im Internet oder in den Zeitungen konnten sie ihr Börsenwissen entwickeln und schließlich auch gewinnbringend umsetzen. Florian Bernard, Gina Overath und Till Riehl zeigten sich dabei als die erfolgreichsten Nachwuchsbroker mit der besten Performance.

(Heinz Wegmann)

 

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Handygarage – Ein Elternabend zur Frage: „ Brauchen wir strengere Regeln?“

Viele Eltern und auch einige Schüler/innen hatten zum letzten Elternabend in diesem Schuljahr den Weg in die Gesamtsschule Hennef Meiersheide gefunden. Das Vordringen von Smartphones in unseren Alltag, aus dem sie nicht mehr wegzudenken sind, lässt viele Eltern Fragen nach den Auswirkungen der permanenten Verfügbarkeit auf ihre Kinder stellen. Die Schule ist dafür ein geeigneter Ort, um pädagogische Fragestellungen zu diskutieren. Herr Wegmann als didaktischer Leiter hatte auf Anregung der Initiative Eltern und Medien Herrn Gilles als Referenten gewinnen können. Die landesweite Initiative wird von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) getragen. Das Grimme-Institut in Marl wurde mit der Durchführung beauftragt. In seinem Vortrag zeichnete Herr Gilles ein lebhaftes Bild der sozialen Auswirkungen, die der häufige Konsum von Internetinhalten mit sich bringen kann. Einen weiteren Schwerpunkt legte er auf die heute schon vorhandenen technischen Möglichkeiten, den Konsum der Kinder zu bremsen. Allerdings gab er dabei zu bedenken, dass auch früher schon die Nutzung neuer Medien vielfältige Befürchtungen über die möglichen schädlichen Auswirkungen auf die Jugend bewirkt hätten und verwies auf Diskussionen über den Konsum von Filmen im Kino oder Fernsehen in den Siebziger Jahren. Er plädierte daher für mehr Gelassenheit auf Seiten der Erwachsenen. Dennoch sei die vertrauensvolle Begleitung und Kontrolle der Kinder durch die Erwachsenen notwendig.

Die Eltern hatten reichlich Gelegenheit, sich zu Wort zu melden und berichteten von der extensiven Nutzung vor allem sozialer Medien durch ihre Kinder. Nicht selten seien sie dauernd abgelenkt und nähmen ihre Umwelt nur noch am Rande wahr. Ebenso lösten Fälle von Cyber-Mobbing Konflikte in der Schule aus, unter denen Kinder zu leiden hätten. Während früher vor allem Jugendliche über Handys verfügten, seien Smartphones inzwischen auch in den Grundschulen weit verbreitet. Hier fehle es häufig an eindeutigen Regeln. Einige Eltern wollten vor allem wissen, wie Schule und Elternhaus sich gemeinsam auf den Weg machen könnten, um die negativen Folgen des Online-Konsums abzumildern. Die Teilnehmer waren sich darin einig, das Gespräch fortzusetzen und zu vertiefen. Herr Wegmann schlug vor, zu einem weiteren Abend im neuen Jahr einzuladen. Die Schulpflegschaft, die bereits im Vorfeld kräftig für diesen Abend geworben hatte, bot ihre Unterstützung bei den weiteren Vorbereitungen an.

Inzwischen hat Herr Gilles eine Linkliste mit nützlichen Informationen und Tipps für die Schulgemeinschaft bereitgestellt:

Kommentierte Linkliste

www.klicksafe.de

Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz. Es wird versucht, immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, was Entwicklungen in den sozialen Netzwerken, neue Apps etc. angeht. Viele Materialien sind bestellbar, insbesondere auch für den Unterricht. Es lohnt sich, auf den Seiten zu stöbern. Es gibt ein Quiz zum Ausprobieren, unter Spots sind viele Videos zum Thema (Cybermobbing) zu sehen aus den EU Mitgliedsländern.

www.internet-abc.de

Richtet sich eher an jüngere Kinder. Viele interaktive Angebote, man kann einen Surfschein machen. Das Material gibt es auch in Buchform. Das Angebot ist auch Teil des Medienpasses und ist für Grundschüler als spielerisches Erlernen der Basics unbedingt empfehlenswert.

www.mpfs.de

Der medienpädagogische Forschungsverbund Südwest gibt z. T. jährlich die Mediennutzungsstudien JIM und KIM (Jugendliche und Medien, Kinder und Medien) sowie andere Materialien heraus. Diese Studien gelten in Deutschland als aktuelle Referenz und werden oft zitiert. Das Material ist kostenlos bestellbar, ist aber nur dann sinnvoll, wenn man sich z. B. darüber informieren will, wie viel Prozent der Kinder ein Smartphone besitzen oder wie Eltern Jugendschutzprogramme einsetzen. Kann gut als Vorlage für eigene Umfragen genutzt werden.

www.schau-hin.info

Elternratgeber Schau hin, was deine Kinder mit Medien machen. Viele Tests, Informationen für Eltern, 30 Tage Programm, Medienpass. Meistens online und Downloads, Flyer können von Organisationen bestellt werden. Eine Initiative des Bundesfamilienministeriums, Partner sind vodafone, Das Erste, ZDF, TV Spielfilm.

http://www.lfm-nrw.de

Die Landesanstalt für Medien ist in NRW für Medienaufsicht und Medienkompetenzförderung zuständig. Hier werden Projekte wie „Eltern und Medien“ betreut und finanziert, ebenso wie Bürgerfunk und -fernsehen sowie der Medienpass. Viele Materialien können auch bestellt werden. Die Seite ist interessant, wenn man sich über Fördermöglichkeiten, Veranstaltungen und die medienpolitischen Entwicklungen in NRW informieren will.

(Heinz Wegmann)

 

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Feurige Physikusse bei der Freiwilligen Feuerwehr

Welche Gelegenheit wäre besser als der Tag der offenen Tür der Löschgruppe Happerschoß der Freiwilligen Feuerwehr Hennef, um eine feurige Physikshow zu präsentieren? Die Physikusse der Gesamtschule Hennef Meiersheide preisen in ihrer Show „der Preis ist heiss“ schwer absetzbare, da meist explosive Artikel an.  Die Schüler der 5. bis 13. Jahrgangsstufe demonstrieren so lange spektakuläre Experimente bis der Putzdienst anrückt. Aber mit den sagenhaften - ausnahmsweise unverkäuflichen - Hausmitteln „WillitBrenn“ und „WillitBäng“ wird alles wieder blitzeblank. Insbesondere die amüsante Toilettenszene inklusive fliegendem Klopapier bleibt dem Publikum gewiss in Erinnerung.

(Nina Wentz)

 

 

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Liebe auf den ersten Blick – Physikusse begeistern sich für Bienen

Nach einer kurzen theoretischen Einführung zeigt Carsten Pollmann den Physikussen sein Bienenvolk. Wir sind alle sofort begeistert von dem wuseligen Treiben am Stock. Das Bienenvolk ist extrem friedlich. Dank der Fachkompetenz von Carsten Pollmann haben wir auch keine Angst gestochen zu werden. Durch die Informationen, was man tun darf und was man besser lassen sollte, sind wir total entspannt, auch wenn die Bienchen uns um die Ohren summen. Die Drohnen können wir sogar anfassen. Wie Bienenwaben aussehen ist zwar sattsam bekannt und trotzdem staunen wir, wie präzise dieses Volk die Waben anlegt. Ein mathematischer Genuss! Apropos Genuss, wir dürfen auch Honig naschen, der wirklich ausgesprochen köstlich ist. Er schmeckt tatsächlich noch besser, wenn man vorher mit eigenen Augen gesehen hat, woher er kommt. Total klebrig aber glücklich lassen wir die fleissigen Bienen ihre Arbeit weiter verrichten. Wir werden sie bestimmt noch mal besuchen. Nicht nur wegen der süßen Produkte, sondern weil sie echt spannend sind.

(Nina Wentz)

 

 

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Schüleraustausch mit Polen

Bürgermeister Klaus Pipke lädt ins Rathaus ein.

(ul) Bereits eine Woche nachdem Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 der Gesamtschule Hennef-Meiersheide gerade erst zum Austausch bei ihren polnischen Gastfamilien in Nowy Dwor Gdanski waren und dort interessante und schöne Tage verbracht hatten, waren es in der vergangenen Woche die Schülerinnen und Schüler vom Gimnazjum nr 1 in der Hennefer Partnerstadt, die für sieben Tage zu Besuch nach Hennef kamen. Das Ausflugsprogramm vielfältig, aber auch ordentlich straff, beinhaltete neben einem Besuch des Kölner Doms und dem Haus der Geschichte in Bonn auch eine Wanderung nach Stadt Blankenberg und einen Besuch ins Phantasialand. Am Freitag stand ausserdem eine Einladung des Hennefer Bürgermeisters Klaus Pipke in den Ratssaal des Historischen Rathauses auf dem Programm. Und so saßen dann nach dem obligatorischen Erinnerungsfoto auf den Stufen vor dem Rathaus, rund 30 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 bis 15 Jahren im schönen Ratssaal und lauschten abwechselnd den Worten des Bürgermeisters und der polnischen Übersetzung von Lehrerin Emelina Wisniewska. Es sei besonders toll, dass der Schüleraustausch gerade zur Zeit der Europawoche stattfinde, da auch viele Sportlerinnen und Sportler aus der Hennefer Partnerstadt Nowy Dwor Gdanski sowohl zum Europawochelauf als auch zu den Stadtmeisterschaften im Fussball angereist seien, sagte Klaus Pipke und er freue sich ausserdem, dass nicht nur die beiden Bürgermeister der jeweiligen Städte ein so gutes Verhältnis zueinander hätten, sondern dass es auch Schülerfreundschaften zwischen den beiden Partnerstädten gäbe - was ja nicht selbstverständlich sei. So galt sein Dank der Gesamtschule Hennef Meiersheide, die diesen Austausch in der 8. Klasse bereits seit 15 Jahren gemeinsam mit dem Gimnazium nr 1 durchführt. Initiator der wechselseitigen Schülerbesuche war im Jahre 2000, also bereits ein Jahr vor der heute bestehenden Städtepartnerschaft, der mittlerweile pensionierte Lehrer der Gesamtschule Georg Dahlberg. Heute sind es Astrid Kröger-Schönbach und Robert Rock an der Hennefer Gesamtschule sowie Emelina Wisniewska und Piotr Opitz am Gymnasium in Nowy Dwor Gdanski, die sich engagieren und die Schülerinnen und Schüler begleiten und betreuen. Nachdem Klaus Pipke mit großem Verständnis für den anstehenden Ausflug in den Kletterwald alle verabschiedet hatte, gab es für die Gäste noch viel Informationsmaterial über die Stadt Hennef und deren Umgebung und dann konnten sich die Schülerinnen und Schüler auf ein sonniges ereignisreiches Wochenende in Hennef freuen, bevor es am Montag für die jungen polnischen Besucher wieder nach Hause ging.

 

 

Polenaustausch – Fahrt nach Nowy Dwór Gdański

Mittwoch 27.05.15, Ankunft und Fahrt zu den Gastfamilien (27.05.30.5 von Paul Brendel, 9B)

Nach der langen und anstrengenden Fahrt sind wir um 22:20 Uhr in Nowy  Dwór  Gdański angekommen. Dort erwarteten uns unsere Gastfamilien. An diesem Punkt des Austausches haben wir unsere Gastfamilien zum ersten Mal gesehen. Meine Familie war sehr nett und freundlich. Nach der kurzen Begrüßung sind wir mit unseren Austauschpartnern zu den Gastfamilien gefahren.

Donnerstag 28.05.15, Empfang, Werder Museum, Mittagessen, Radtour nach Cyganek

Am Donnerstag trafen wir uns um 8:30 Uhr beim Rathaus. Dort wurden wir vom Bürgermeister empfangen. Wir bekamen von der Stadt eine Tüte mit einem T-Shirt und Schlüsselbund. Auf dem T-Shirt war das Logo von der Stadt abgedruckt. Der Bürgermeister zeigte uns einen Film, wo es um den Fluss Weichsel ging und wie der Mensch damit umgeht. Danach gingen wir ins Werder Museum. Dort werden die Dinge ausgestellt, die man damals benutzt hatte um die Weichsel zu kontrollieren. Ich fand den Film und das Museum sehr interessant und informativ.

Nach dem Museum blieb uns Zeit unser Geld zu wechseln. Unsere Austauschschüler zeigten uns eine Wechselstube. Danach gingen wir alle ein Eis essen. Das Eis war billiger als bei uns, schmeckte aber auch so.

Mittags gingen wir im Restaurant „Joker“ essen. Es war eine Pizzeria, wo es leckere Pizza Margherita gab. Das Essen war köstlich, aber nach dem Essen sind Partnerschüler und ich nach Hause gefahren, um die Fahrräder zu holen. Mit den Rädern sind wir zum Kulturhaus gefahren, wo die anderen warteten. Als alle dann da waren, fuhren wir los nach Cyganek.

Die Fahrt dauerte ca. 15 min. Als wir dort ankamen, warteten wir 5 min. bis dann ein Feuer gemacht wurde. Einige hatten Würstchen mitgebracht, die dann gebraten wurden. Danach haben die meisten  Fußball gespielt. Später fuhren wir zurück zum Kulturhaus. Auf der Strecke mussten leider einige Fahrräder von Herrn Rock und dem polnischen Lehrer, Piotr Opitz, immer wieder repariert werden. Unsere Partnergastgeber zeigten mir und noch ein paar anderen weitere sehenswerte Dinge in  Nowy Dwór Gdański. 

Freitag 29.05.15, Projekt in der Schule, Teilnahme an einem Unterricht, Musikunterricht, Mittagessen, Sportwettbewerb

Am Freitag haben wir uns alle um 9 Uhr an der Schule getroffen. Wir gingen in einen Technikraum und Piotr Opitz, der polnische Gastgeber-Lehrer, erklärte uns, dass wir ein Portrait von uns selbst machen sollten, bei dem wir uns mit unseren Hobbys und Interessen widerspiegeln. Wir bekamen alle ein Blatt und Stifte und fingen an, leider wurden wir nicht fertig, doch wir sollten am Dienstag nochmal die Chance haben unser Projekt fertig zu stellen.

Danach gingen wir in einen Unterricht. Ich ging mit meinem Austauschpartner in den Sportunterricht. Wir spielten dort Handball und Fußball.

Nach dem Unterricht gab es etwas zu essen. Das Essen in der Kantine war sehr lecker.

Nach dem Essen gab es einen kleinen Sportwettbewerb zwischen uns und den Polen. Der Wettbewerb war lustig und hat uns allen einen riesen Spaß gemacht. Am Ende haben wir Deutschen gewonnen, wobei es aber natürlich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen war. 

Nach dem Wettbewerb hatten wir frei, also sind einige von uns wieder durch die Stadt gegangen.

Samstag 30.05.15, Aquapark, Sopot, Ausflug nach Gdańsk

Am Samstag trafen wir uns um 9 Uhr am Busbahnhof. Von dort aus sind wir zum Aquapark Sopot gefahren. Im Aquapark hatten wir viel Spaß, am meisten haben mir die Rutschen gefallen.

Nach dem Aquapark sind wir nach Sopot gefahren und haben uns dort diese schöne Badestadt in der Nähe Danzigs angesehen. Es gab dort anscheinend ein Hafenfest. Wir haben etwas gegessen und haben uns die lange Mole am Meer angeguckt.

Mit dem Bus sind wir dann weiter nach Gdańsk (Danzig) gefahren und haben uns dort die schöne Altstadt angeguckt. Dort gab es auch ein „Hardrock Café“, wo sich einige etwas gekauft haben. Danach sind wir wieder zurückgefahren und wurden von den Gastfamilien abgeholt.

Sonntag, der 31.05.15,Tag in den polnischen Familien (31.5.-3.6. von Jana Hanraths, 8E)

Nach den ersten aufregenden Tagen bei unseren Austauschpartnern war es am Sonntag Zeit, die anderen Familien der Austauschschüler kennenzulernen. Wir waren allesamt positiv überrascht, mit wie viel Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit wir in den Familien aufgenommen wurden und den Tag verbringen durften. Das gemeinsame Essen nach dem Kirchgang mit allen Familienangehörigen gehörte bei mir ebenso zu dem Tag wie Ausflüge in die nähere Umgebung. Ich hatte das Glück, dass ich einen Ausflug an den Weichselkanal machen durfte – in eine schöne Landschaft mit kleinen Stränden zum Ausruhen und Quatschen. Und immer wieder der Frage meiner Gastfamilie danach, ob es mir gut gehe oder es an etwas fehle. Das war schon toll.

Montag, der 01.06.15, Besuch KZ Stutthof – Kletterwald

Für mich persönlich war dies der bedrückenste Teil der Reise, aber der Besuch war gut und wichtig für das Verständnis des Holocaust, den wir als Klasse aus dem Politik- und Geschichtsunterricht kennen. Und es macht einen großen Unterschied, ob wir in Hennef über das jüdische Leben sprechen, uns das Haus der Landjuden an der Sieg anschauen, den jüdischen Friedhof Geistingen besuchen oder plötzlich in einem KZ mit der grausamen Wahrheit der deutschen Geschichte konfrontiert werden, die sich dort in ausgezogenen Kleidungsstücken und Schuhen der Gefangenen vor der Ermordung durch die Nationalsozialisten widerspiegelt. Selbst Babyschuhe waren bei den Kleidungsstücken  dabei – unvorstellbar, welches Leid hier die deutsche Militärdiktatur unter Adolf Hitler den Menschen zugefügt hat. Durch den Besuch im KZ kann man nur jede Form von Antisemitismus verurteilen und die Anschläge auf Flüchtlingsheime in der heutigen Zeit als absolutes „no go“ bewerten.

Nach einem 5 km langen Strandspaziergang im Anschluss an den KZ- Besuch hatten wir alle die Möglichkeit uns im Kletterwald noch einmal auszutoben, wobei es dort leider anfing zu regnen.

Dienstag, der 02.06.15, Besuch Marienburg – Abschlussgrillfeier

Der Besuch der Marienburg war ein absolut tolles Erlebnis. Die Marienburg ist die größte erhaltene Burganlage Europas – eine wunderschöne Backsteinburg, die unmittelbar am Fluss Nogat liegt. Man erlebt in der Burg eine Zeitreise in die Welt der Ritterorden des Mittelalters. Durch eine deutschsprachige Führung wurde uns die wechselvolle Geschichte der Burganlage näher gebracht. Die Burganlage selbst ist eines der bedeutenden touristischen Highlights unseres polnischen Nachbarn. Wer Interesse an der Burganlage und der Geschichte hat, kann sich im Internet ebenfalls gut informieren und einen Eindruck von dem bekommen, was wir dort „live“ gesehen haben. Großartig.

Nach dem Besuch der Marienburg aßen wir lecker in der Schulkantine zu Mittag und gestalteten danach unsere Plakate über uns zu Ende, die nun dort für den Deutschunterricht verwendet werden.

Am Ende des Tages fand die Abschlussfeier (auf die wir uns schon alle gefreut hatten) statt. Sie war ein voller Erfolg. Die Feier wurde von den polnischen Eltern organisiert (hier ein ganz großes Dankeschön dafür). Diese Zeit werden wir alle wohl nie vergessen. Besonders wegen der Worte, die wir von den polnischen Schülern beigebracht bekommen hatten, hatten wir viel Spaß.

Mittwoch, der 03.06.15, Rückfahrt

Nach einer Woche voller neuer, unvergesslicher  Eindrücke und Freundschaften traten wir am Mittwoch unsere Heimreise an. Wir waren allesamt von unserem Besuch begeistert. Gerne hätten wir noch mehrere Tage an unser Austauschprogramm angehangen, weil wir uns auch in unseren Gastfamilien sehr wohl gefühlt haben. Als wir gegen 20.30 Uhr am Bahnhof in Hennef ankamen waren wir allesamt müde, aber dennoch restlos von Nowy Dwór Gdanski begeistert. Wir können den Gegenbesuch kaum erwarten. Solange muss der Kontakt über SMS und Whatsapp bzw. E-mail gehalten werden. Danke an unsere polnischen Gastfamilien, danke an die Organisatoren des Austausches auf polnischer (Ewelina Wisniewska und Piotr Opitz) und auf deutscher  Seite (Frau Kröger-Schönbach und Herr Rock), kaum in Hennef wieder angekommen und ausgeruht konnten wir uns schon wieder auf ein Wiedersehen mit unseren polnischen Partnerinnen und Partnern in Hennef  vom 9.-15.6.15 freuen.

(Paul Brendel, 9B [Bericht 27.5.-30.5] und Jana Hanraths, 8E

 

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Mein Praktikum im Argelander-Institut für Astronomie

Während meiner Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz für das Betriebspraktikum im Jahrgang 8 stellte ich schnell fest, dass mein Praktikum im Bereich der Naturwissenschaften liegen soll. Daraufhin recherchierte ich auf diversen Internetseiten und hörte mich auch nach einer passenden Praktikumsstelle um, nach einem entscheidenden Tipp kam ich dann schließlich zum Argelander-Institut für Astronomie in Bonn.

 

 

Vor dem Praktikum war mir allerdings noch sehr wichtig, dass ich viel Praktisches während der Praktikumszeit mache, aber auch die passende Theorie dazu bekomme.

In der Praktikumszeit habe ich dann viele interessante Tätigkeiten ausgeführt, z. B haben wir uns die Sonnenflecken der Sonnen angesehen. Außerdem haben wir uns auch in einer klaren Nacht in Hennef Blankenberg den Jupiter und mehrere Sternenhaufen angeschaut. Ich habe während meiner Praktikumszeit auch viele Sternenbilder bearbeitet und sie dadurch veranschaulicht. An einem Tag waren wir zu Besuch in einer Grundschule in Rheinland-Pfalz, dort lernen die Schüler sogar schon in der 3. und 4. Klasse Astronomie. Wir beschäftigten uns in der Praktikumszeit auch viel mit astronomischer Geschichte und konnten dadurch ein gutes Verständnis der heute erreichten Technik in der Astronomie erlangen.

Natürlich muss man für diesen Beruf bzw. dieses Praktikum sehr geduldig sein, da man manchmal stundenlang an einer Beobachtung sitzt. Es ist auch wichtig, genau arbeiten zu können, z. B beim Aufzeichnen von Beobachtungen. Man sollte auch ein gewisses Interesse am Entdecken haben.

Auf jeden Fall war es ein sehr gelungenes und lehrreiches Praktikum im Argelander-Institut. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln, die mir auch im Betriebspraktikum im Jahrgang 9 hilfreich sein könnten.

(Navjot Bamrah, 8e)

 

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Aus der Chemie-AG  (Naschereien? - Spielereien?)

Zeitreisen gibt es nur im Film – oder doch auch für Jedermann? Mit Joghurtbechern kann man tatsächlich ein Stück Vergangenheit in die Gegenwart zaubern.

Saubere Joghurtbecher, die auf dem Boden die Buchstabenkombination „PS“ (für Polystyrol) tragen, werden mit dem Boden nach oben auf ein Backblech mit Backpapier gestellt und nur wenige Minuten auf ca. 90 Grad erhitzt. Sie verändern sich rasch und sinken ein. Wenn sie flach wie eine Scheibe geworden sind, den Ofen abkühlen. Jetzt hat man eine kleine, harte Plastik-Scheiben, auf denen weiterhin alles deutlich zu sehen und zu lesen ist.

 

Joghurtbecher werden aus flachen Kunststoff-Plättchen gefertigt. Diese Plättchen werden erwärmt, bis sie weich wie Pudding sind. In der Fabrik wird das schwabbelige Plastik in Becher-Formen gedrückt. Dabei werden die so genannten Polymerketten, aus denen Kunststoff besteht, wie Gummi auseinander gezogen. Der Kunststoff kühlt in der Form ab und wird als Joghurtbecher hart. Wenn man so einen Becher erhitzt, werden die Polymerketten wieder weich und können sich in ihre ursprüngliche Formzusammenziehen. Der Joghurtbecher hat sozusagen ein Gedächtnis.

Die Chemie-AG wünscht allen Lesern schöne Sommerferien!

(Franz-Josef Kaesberger)

 

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Türkeiaustausch: Neue Erfahrungen und neue Freunde

Am Samstagmorgen um 9:00 Uhr trafen sich alle deutschen Austauschschüler der Gesamtschule Hennef am Köln/Bonn Flughafen. Alle waren gut gelaunt und freuten sich auf die Woche mit ihren türkischen Austauschschülern. Nach einem dreistündigen Flug waren wir dann endlich in der Türkei angekommen. Nachdem uns unsere Austauschschüler am Flughafen empfangen hatten, gingen wir zu unseren Gastfamilien und verbrachten dort den restlichen Tag. Ich musste den ersten Tag in eine andere Gastfamilie, weil meine Austauschschülerin auf einer Hochzeit war und erst am nächsten Tag wieder kommen würde. Wir waren alle ziemlich erstaunt, dass  Istanbul so groß ist. Man konnte sich sehr gut mit den Austauschschülern verständigen, weil sie sehr gutes Englisch sprachen. Ich habe mich mit meiner Austauschschülerin sehr gut verstanden, weil wir uns ziemlich ähnlich waren und beide nicht so viel gesprochen haben. Wir kannten uns bereits, weil sie am Anfang des Jahres schon bei uns war. Es war immer ziemlich witzig und wir hatten immer viel zu lachen. Es hat sehr viel Spaß gemacht etwas mit ihr zu unternehmen und mit ihr Zeit zu verbringen

FILEAm Sonntag trafen wir uns mit den anderen Austauschschülern an der Schule und wir redeten viel. Anschließend fuhren wir mit zwei Schulbussen, die von der Schule bereitgestellt wurden, zu einem Schiff. Die ganze Zeit über war gute Stimmung und wir fuhren mit dem Schiff zu einer Insel. Dort hatten wir eine gemeinsame Wanderung gemacht, aber wir kamen nicht sehr schnell voran, weil es die ganze Zeit bergauf ging. Wir durften uns aussuchen, ob wir weiter wandern oder ob wir mit der Kutsche in die Stadt fahren wollten. Die meisten haben sich dazu entschlossen,  mit der Kutsche zu fahren, weil alle von der Wanderung ziemlich geschafft waren. Auf der Insel sind keine Autos erlaubt und deswegen haben wir in Kleingruppen eine Fahrradtour gemacht. Am Abend trafen wir uns alle am Schiff und fuhren zurück. Wir fuhren wieder mit dem Schiff und den Schulbussen zurück, aber dieses Mal war es leiser im Schulbus, weil alle müde von dem langen Tag waren. An der Schule haben wir uns verabschiedet und fuhren zurück in unsere Gastfamilien.

Screenshot_2015-01-23-09-44-22Am nächsten Morgen fuhren wir mit den Schulbussen, die die Schüler vor der Haustüre abholen, in die Schule und trafen uns dort mit den anderen Austauschschülern .Es war ein komisches Gefühl, die einzigen zu sein, die keine Schuluniform trugen. Die Schüler hatten hellbraun-blaue Uniformen und die Lehrer hatten weiße Kittel an. Alle haben sich zu ihren Klassen in Reihen gestellt und haben die Schulhymne gesungen, während die türkische Flagge auf einen Mast gezogen wurde. Dann sagte der Schulleiter etwas auf Türkisch, aber wie erwartet, verstand keiner von uns ein Wort. Wir gingen mit unseren Austauschschülern in die Klassen und man konnte den Unterricht verstehen, weil der Unterricht auf Englisch war. Nach zwei Stunden mussten wir die Klassen verlassen und haben uns mit den anderen auf dem Schulhof getroffen. Wir liefen zehn Minuten am Meer entlang zu einem Shoppingcenter. Dort verbrachten wir den Nachmittag und fuhren dann zu den Gastfamilien. Am Abend trafen sich alle Gastfamilien und verbrachten den Abend zusammen.

 Am Dienstagmorgen fuhren wir von der Schule aus zu bekannten Sehenswürdigkeiten. Wir wollten in die Moschee gehen, aber es waren zu viele Leute da und wir hatten nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung, also haben wir sie nur von außen besichtigt. Wir gingen weiter zur Zisterne und auch dort war es voll, doch wir gingen dort hinein. Es war dort dunkel und kalt, aber es war auch schön beleuchtet und in dem Wasser schwammen Fische. Danach gingen wir in einen Park und sahen uns dort etwas um. Nach einer Weile fuhren wir wieder zur Schule und verbrachten den restlichen Tag mit den Austauschschülern. 

Am Mittwoch fuhren wir  von der Schule aus zum „Miniatürk“  und sahen uns dort in Kleingruppen um. Im Miniatürk findet man alle Sehenswürdigkeiten der Türkei in klein und es wurde einem etwas darüber erzählt und es war oft sehr interessant. Nach einer Weile haben wir uns alle wieder getroffen und fuhren weiter  zu einem  Basar. Man hatte nicht genug Zeit, um alles zu sehen und so trafen wir uns nach einer Stunde wieder. Wir verbrachten den restlichen Tag mit den Austauschschülern.

Am letzten Tag fuhren wir mit den Bussen zu einer Burg, von dort hatte man eine gute Aussicht über ganz Istanbul.  Wir haben dort ein bisschen Zeit verbracht bis wir wieder von der Burg runter mussten und über einen Schmuckbasar gingen. Von dort aus fuhren wir mit einem Schiff über den Fluss Bosporus. Dann stand auch schon der letzte Abend mit den Gastfamilien an und wir packten unsere Sachen, weil wir am nächsten Mittag fliegen würden.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit den Koffern in die Schule und frühstückten dort. Wir vertrieben uns die Zeit bis die Busse kamen damit, Volleyball zu spielen. Unsere Austauschschüler konnten nicht mit zum Flughafen fahren, weil sie noch zum Unterricht mussten. Als die Busse endlich kamen, verabschiedeten wir uns von unseren Austauschschülern und fuhren mit den Bussen zum Flughafen. Wir sind mit einiger Verspätung losgeflogen und flogen drei Stunden zurück nach Hause.

Ich kann jedem empfehlen diesen Austausch mitzumachen, weil es schön ist Leute aus anderen Ländern kennen zu lernen, mit ihnen Zeit zu verbringen und zu sehen wie der Tag für sie abläuft. Außerdem kann man in einer Woche viel sehen und man lernt auch die Leute aus der eigenen Schule besser kennen. Alle waren ziemlich nett zueinander und wir haben uns alle gut verstanden und haben es gemocht, Zeit zusammen zu verbringen.

Alena Steimel, 9D (Redaktion Schülerzeitung)

 

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Schulchor „Voices“ live in der Kölner Philharmonie

Es war schon ein beeindruckendes Ereignis: Wir, der Schulchor „Voices“, durften am 21.05.2015 an dem Schulprojekt „SPEAK“ der Kölner Philharmonie teilnehmen.

Zusammen mit Concerto Köln haben sich 50 Achtklässler des Gymnasiums Köln-Pesch auf einen ungewöhnlichen Weg gemacht, um Mozarts berühmtes Requiem neu zu entdecken. Die Jugendlichen haben sich intensiv mit den Themen des Requiems - Verlust, Trauer und Hoffnung - auseinandergesetzt und diese in unsere heutige Zeit übersetzt.

Im Unterricht und in Workshops bekamen die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, unter Anleitung von dem Multitalent MIKI - Geiger, Rapper, Komponist - ihre eigene Sicht auf Mozarts Requiem mithilfe von Musik und Text auszudrücken.

Wir hatten die Ehre, als einer von vielen „Mitmach-Chören“, bei drei Teilen des Requiems - „Dies irae“, „Lacrimosa“ und „Sanctus“ - gesanglich mitwirken zu dürfen.

Der Clou war, erst im Augenblick unseres Einsatzes aufzustehen – wir saßen auf Zuhörerplätzen um die Bühne herum – und stimmgewaltig die bekannten Chorsätze zu präsentieren.

Mit unserer Chorleiterin Frau Becker-Just studierten wir zuvor in den wöchentlichen Chorstunden die Stücke ein. Selbst in der Generalprobe, die ein paar Tage vor dem Konzert mit 17 Schulchören stattfand, konnten wir uns kaum vorstellen, dass klassische Musik und moderner Rap so gut zusammenpassen.

Am Abend des Konzertes waren wir deshalb alle sehr gespannt, was uns und das Publikum erwarten würde.

Dargeboten wurde eine interessante Mischung aus klassischer Musik, vertreten durch Concerto Köln mit dem Jugendbarockorchester Rheinland und dem Jugendchor am Kölner Dom und modernem Rap-Gesang. Während durchgängig die komplette Requiemfassung in Originalversion gespielt und gesungen wurde, bildeten die Rap-Songs der Achtklässler zwischen einzelnen Nummern einerseits einen großen Kontrast und sorgten für Abwechslung, auf der anderen Seite war man über die Harmonie zwischen den beiden Welten erstaunt.

Wir haben uns gefreut, mit unserem kleinen Schulchor an einem so großen und interessanten Projekt teilnehmen zu dürfen.

Das macht Lust auf mehr!

(Von Rita Klos und Anna Jansen, Jg. Q2)

 

 

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Comeniusfahrt nach Italien

 

Im März flogen 6 Schülerinnen mit Frau Dasbach und Frau Biermann zum Comeniustreffen nach Italien. Im Gepäck befand sich eine Menge „schwerwiegender“ Kunst: Objekte für eine „Timecapsule“ und gerahmte Fotoarbeiten. Auch in Spanien, England und in Italien hatten Schülerinnen am gemeinsamen Projekt “Citizens of Europe-Past , Present and Future” gearbeitet. Beim Treffen wurden nun die Ergebnisse präsentiert und bestaunt. Zu Gast waren wir im ISTITUTO TECNICO “C. CATTANEO” in San Miniato inmitten der Toskana. San Miniato ist idyllisch auf einem Hügel gelegen. Beim ersten Rundgang durch den Ort erschien er uns sehr unscheinbar. Aber bei jedem weiteren Gang durch die Straßen und Gassen entdeckten wir mehr: Kirchen, Klöster, Museen, Geschäfte und unglaublich gute Restaurants. Auf allen Speisekarten in dieser Region stehen Trüffelgerichte. Wir waren nämlich im Zentrum des Trüffels. Im September findet in San Miniato ein großes Trüffelfest statt.

Natürlich haben wir uns außer San Miniato auch den „Schiefen Turm von Pisa“ angeschaut, waren im wunderschönen Florenz und im idyllischen Lucca. Die Zeit verging wie im Flug, welcher jedoch ausfiel. Die Lufthansa streikte. Nach viel Aufregung und Organisation verbrachten wir dann einen weiteren, wundervollen Tag in der Toskana.

(Ulrike Biermann)

 

  

 

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„Stilles Örtchen (?)“Kurs Darstellen & Gestalten

Unter diesem Titel präsentierte der Kurs Darstellen & Gestalten des 8. Jahrgangs eine Szenencollage auf der Mensabühne. Der Schauplatz der Szenen war der Vorraum der Mädchenschultoiletten. Zu welch unterschiedlichen Zwecken diese Räumlichkeiten von Schülerinnen aufgesucht werden, ist erstaunlich. Es scheint kaum etwas zu geben, dass man dort nicht besprechen oder machen könnte.

Mal ist es der Fuschzettel, der versteckt wird und mal die Garderobe, die getauscht wird. Es gibt Eifersüchteleien und Streit wegen Jungs. Freundinnen werden zu Stilberaterinnen. Auch viele unerlaubte Dinge geschehen: Es wird geraucht, was natürlich nicht jedem bekommt. Das Toilettenpapier wird in die Toiletten gestopft und umher geworfen. Die Wände werden beschrieben und besprüht.

Die Präsentation gab so einen tiefen Einblick in den Alltag der Schülerinnen mit all ihren Ängsten, Wünschen und Träumen.

U. Novotny-Schmandt und U. Biermann

 

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„Außergewöhnliche Erscheinungen“ Kurs Darstellen & Gestalten Jahrgang 10

Jede Schülerin des Kurses Darstellen & Gestalten des 10. Jahrgangs präsentierten als Abschlussarbeit eine „außergewöhnliche Erscheinung“.

Mit viel Ideenreichtum wurden ganz spezielle Wesen kreiert. So erschienen auf der Bühne ein Teufelsengel, ein Zombieschulmädchen, eine Unelfe, eine Waldelfe, eine Schlangenfrau, eine Flamme, ein Wolfsmädchen und mehr.

Alle „Kreaturen“ wurden von den Schülerinnen erfunden und in einem Monolog mit entsprechendem Kostüm vorgestellt.

Viele der Wesen litten unter ihrer Einzigartigkeit und mussten lernen mit dieser umzugehen. Aber nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Freunde lernten, dass eigentlich jeder einzigartig ist und, dass das so gut ist.

Es war eine sehr kurzweilige und ausgesprochen abwechslungsreiche Präsentation. Hierzu trugen auch die wunderbaren und sehr phantasievollen Kostüme bei, die alle selber hergestellt worden sind.
(U. Novotny-Schmandt und U. Biermann)

 

 

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Klasse 9e besucht Verbraucherzentrale NRW - Beratungsstelle Bonn

Am 11.06.2015 besuchte Frau Darloß der Verbraucherzentrale aus Bonn die Klasse 9E. Sie informierte die Schüler/innen über die Verbraucherzentrale, was dort gemacht wird und wie man mit Urheberrecht sowie Geld umgehen sollte. In den ersten 45 Minuten ging es vor allem um das Urheberrecht, danach ums Geld. Die Klasse war sehr wissbegierig als es um das Urheberrecht ging, da so gut wie jeder einfach Musik, Filme und Bilder verwendet, ohne zu wissen, wem diese gehören. Zwar haben die Schüler/innen des neunten Jahrgangs wohl eher weniger Probleme mit Strom- und Gasanbietern, aber auch sie kaufen Dinge und haben Handyanbieter. Wenn die Schüler etwas reklamieren möchten, können auch sie zur Verbraucherzentrale kommen, deren Beratung leider nicht kostenlos ist, was Frau Darloß beim Austeilen einer Preisliste erklärte und bedauerte. Besonders interessiert schienen die Jungen und Mädchen an YouTube und den Ausgaben eines alleinwohnenden Auszubildenden zu sein. Bei einem Rollenspiel kamen in diesem Zusammenhang Kosten auf, die manche nicht erwartet hätten, was vielen die Augen öffnete und verdeutlichte, wie viele Kosten man generell zu tragen hat, bevor man sich wirklich über seinen eigenen Verdienst freuen kann. Da der Vortrag abwechslungsreich, ansprechend und unterhaltsam gestaltet wurde, war die Aufmerksamkeit der gesamten Klasse sichergestellt und neben gespanntem Gelausche kamen ebenfalls viele anregende Fragen auf. Auch diese wurden von Frau Darloß kompetent und ausführlich beantwortet. Sie drehten sich zum Beispiel um das Streaming von Filmen, was als Grauzone beschrieben wurde. „Es gibt keine Rechtssprechung für Streaming, es wird davon ausgegangen, dass es okay ist, wird aber ebenfalls auf dem verwendeten Gerät gespeichert, und zwar im Zwischenspeicher“, erklärte Frau Darloß. Auf Nachfrage einer Schülerin erklärte sie zudem, dass man bei Comicfiguren besonders vorsichtig sein solle, auch wenn diese selbst gemalt seien. Bei Bildern von  Promis sei es jedoch häufig so, dass diese Personen bekannt werden möchten und deshalb nicht agieren. Man sollte aber auch dort - selbst mit eigenständig geschossenen Bildern - vorsichtig sein.

Das Thema Geld wurde mit der Frage „Wie geben wir unser Taschengeld aus?“ eingeleitet. An der Tafel wurden Ideen, wie beispielsweise Spiele, Kleidung und Zigaretten, gesammelt. Sehr neugierig war die Klasse auf die Frage: „Wie viel Taschengeld ist normal?“ Die Antwort lautete, dass man von etwa 40 € ausginge, wobei es große Unterschiede gibt. Manche Kinder bekommen das Taschengeld nur zum Vergnügen, andere müssen sich davon Kleidung kaufen, weshalb das Taschengeld von Person zu Person stark variiert. Anschließend wurde zusammengetragen, was beim Auszug von zu Hause noch alles dazu käme. Mitunter gab es die Antworten Miete – mit inbegriffen Nebenkosten wie Müllabfuhr und Hausmeister -, Lebensmittel und Versicherungen. Auch wurde auf die Steuern eingegangen, die vom Bruttolohn abgezogen werden, sodass nur noch der Nettolohn bleibt. Die Schüler/innen lernten dabei auch, dass es vom Gehalt abhängt, wie viele Steuern abgezogen werden. Große Aufregung herrschte, als es um die Rundfunkgebühren ging, denn die Schüler/innen beklagten, dass sie doch gar kein Radio hören und die zu bezahlenden Sender gar nicht gucken würden. Beim späteren Rollenspiel spielte ein Schüler den Auszubildenden, der seit kurzem eine eigene Wohnung hatte und etwa 660 € verdiente. Die Schüler/innen bekamen Karten mit den Tagen des Monats, der exemplarisch durchgespielt wurde, und sowohl die Karten als auch das Geld wurden auf die jeweilige Zahl des Tages gelegt. Dabei kamen auch Kosten wie Daueraufträge und Lastschriften auf. Nach diversen Abzügen hatte der Auszubildende noch ungefähr 10 € übrig, bekam dann aber Kindergeld, sodass er seine weiteren Ausgaben damit bezahlen konnte und in den letzten Tagen des Monats noch 5 € übrig hatte. Dabei bemerkten die Schüler/innen, dass mal als Einzelperson häufig mehr als bei vier Personen ausgibt, da man oft keine kleinen Mengen kaufen kann und viel wegschmeißt. Auch wurden durch das Rollenspiel Fixkosten, die unabhängige und somit ständig auftretende Festkosten sind, und variable Kosten, die selbst beeinflusst werden können, erläutert. „Am besten zieht man am Anfang des Monats die Festkosten bereits ab, um zu wissen, wie viel man ausgeben kann“, lautete der Ratschlag von Frau Darloß. Nach dem Rollenspiel wurden verschiedene Ratenzahlungen überprüft, um zu sehen wo der Unterschied liegt. In einem Beispiel würde ein Mann statt 600 € beispielsweise 770 € für einen Fernseher zahlen müssen, also 170 € mehr, wenn er ihn über Raten kauft und das in einer Zeitspanne von 4 Jahren. Das nächste Beispiel handelte von einer vorher preiswerten Küche, die nach 32 Monaten Ratenzahlung alles andere als preiswert, nämlich über 700 € teurer war. Die Zeit wurde ebenfalls diskutiert, denn die Schüler/innen verstanden, dass man an einen solchen Ratenkauf  gebunden ist und nicht weiß, wie die eigene finanzielle Lage in der Zukunft aussieht. Beim dritten Beispiel wurde erörtert, ob es sich eher lohnt ein Handy mit Vertrag zu kaufen oder eine Prepaidkarte und das Handy einzeln. Die Schüler/innen beschlossen, dass ein Vertrag vielleicht teurer aber bequemer sei. Sogenannte 0 % Finanzierungen wurden ebenfalls angesprochen, Frau Darloß erklärte, dass es hierbei häufig einen Haken gäbe. Zum Beispiel sei eine solche Finanzierung manchmal erst ab 2.000 € möglich, damit der Kunde möglichst viel Geld ausgebe, oder es würde eine Versicherung mit angeboten werden. Zuletzt wurde eine Geschichte vorgelesen, in der ein Mann einen Fernseher kaufte, vergaß zu bezahlen und sich auch keinen der dazu auffordernden Briefe zu Gemüte führte. Am Ende bekam er einen Mahnbescheid Insgesamt lernten die Schüler/innen, dass sie aufpassen sollten was sie im Internet hochladen. Denn auch Arbeitgeber sehen sich im Netz um und finden Bilder zum Beispiel bei Facebook, die peinlich sein können. Nach den beiden Schulstunden wird sich wohl jeder auf jeden Fall zweimal überlegen, was er als eigen ausgibt und wenn man etwas kauft, ist nun wohl allen klar, dass man dann vorher darüber nachdenken sollte, ob man es bezahlen kann. Schafft man es nicht, dann kann man nach einer Ratenzahlung fragen, wodurch sich die Kosten zwar erhöhen könnten, dafür aber auf eine längere Zeitspanne verteilt sind. Auch sollte man seine Briefe immer öffnen, bevor man Mahnungen bekommt. Die Stunde war aufschlussreich, konstruktiv und rundum gelungen. Die Klasse würde solch eine Präventions- und Informationsstunde sicherlich gerne wiederholen.

(Maria Boden, 9E)

 

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Gedächtnistraining mit Marcus Hofmann

Herr Markus Hofmann zählt zu den Top-Rednern und Gedächtnistrainern im deutschsprachigen Raum. Diese Erfahrung konnten alle Teilnehmer am 16.06.15  – Schülerinnen und Schüler morgens sowie alle Anwesenden abends – machen.

Zunächst begeisterte er 250 Schülerinnen und Schüler mit seinen Darbietungen und Übungen, so dass (fast) alle nach kürzester Zeit z. B. die Zahlen auf Thai bis 1000 kannten. Mentale Spickzettel wurden präsentiert und eingeübt – eine wohl unvergessliche Erkenntnis für die Beteiligten. Übungen zur Vorbereitung von Klassenarbeiten und Klausuren kamen ebenfalls nicht zu kurz.

Auch abends stellte Herr Hofmann den Anwesenden dar, wie man sich in kürzester Zeit Namen merkt oder eine Rede so vorbereitet, dass sie frei und ohne schriftliche Aufzeichnungen vorgetragen werden kann. Beeindruckend waren auch seine Hilfestellungen zur Erinnerung an alle deutschen Präsidenten.

All dies sind nur Beispiele von seinen überzeugenden Darstellungen. Das kann man einfach nicht vergessen.

(Ingrid Dietel)

 

 

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Istanbulaustausch 2015

Vom 02.05.2015- 06.05.2015 waren die Austauschschüler aus Istanbul bei uns in Deutschland. Am Samstag haben sich alle deutschen Austauschschüler mit ihren Eltern am Köln/Bonn Flughafen getroffen. Dort haben wir alle zusammen unsere türkischen Gäste empfangen. Wir waren alle sehr gespannt und aufgeregt. Nach der Begrüßung wurde ein Gruppenbild mit allen Anwesenden gemacht. Über das Wochenende hatten die Gastfamilien Zeit, sich kennenzulernen oder etwas zu unternehmen.

Am Montag fing das offizielle Programm an. Die deutschen Schüler hatten zusammen mit ihren Austauschschülern Unterricht. Nach der dritten Stunde haben sich alle Austauschschüler zum gemeinsamen Frühstück in der Mensa getroffen. Nachdem wir gefrühstückt hatten, machten wir uns zusammen mit den Lehrerinnen auf den Weg nach Bonn.

IMG-20150618-WA0014Unsere türkischen Gäste wollten in Bonn einen deutschen Döner probieren, da sie gehört hatten, dass er ganz anders schmecke als der in der Türkei. Nachdem wir als Gruppe zusammen Döner gegessen hatten – alle fanden ihn lecker, hat sich die Gruppe in kleinere Gruppen aufgeteilt und die meisten gingen zu Haribo oder gingen einfach nur Souvenirs shoppen.

Wir hatten jeden Tag ein gutes Programm bei dem jeder Spaß hatte. Am letzten gemeinsamen Abend haben wir uns gemeinsam mit Eltern und Lehrerinnen zum Grillen in der Schule getroffen. Wir hatten Zuhause türkische Gerichte gekocht, die als Buffet dienten. Es schmeckte wunderbar!

Nachdem die Lehrerinnen sich mit allen Schülern in einen Kreis gesetzt hatten und jeder sein bestes Erlebnis und seine Wünsche für Istanbul ausgesprochen hatte, wurde gegessen. Einige verabschiedeten sich bereits voneinander, denn es war der letzte gemeinsame Abend zusammen mit den türkischen Gästen.

 

Am Freitagmorgen trafen sich alle wieder am Köln/Bonn Flughafen um sich noch einmal von allen zu verabschieden. Es war ein tränenreicher Abschied – umso größer ist die Freude, sich bald wiederzusehen.

(Anna Bümmerstede)

 

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„Hennefer Schulen stellen aus“ -  im Foyer des Rathauses

Wie in jedem Jahr, fand auch in diesem Frühjahr die traditionelle Kunstausstellung der Hennefer Schulen statt.

Unter dem Titel „Hennefer Schulen stellen aus“ präsentieren die Schülerinnen und Schüler der Kunstkurse aller Jahrgangsstufen der weiterführenden Schulen Hennefs ausgewählte Arbeitsergebnisse des laufenden Schuljahres.

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Den Rahmen für diese Ausstellung bildet bereits seit dem Jahr 2000 das Foyer des Rathauses an der Frankfurter Straße.

Am 5.Mai wurde die Ausstellung von Schirmherr Bürgermeister Klaus Pipke eröffnet, der in seiner Eröffnungsansprache sagte, dass es ein Glück für das Rathaus-Foyer sei, dass durch die farbenfrohen und vielfältigen Objekte und Bilder der Schülerinnen und Schüler Farbe und Leben ins Rathaus einziehe.

Die Organisation der diesjährigen Ausstellung oblag der Kopernikus-Realschule- daher hielt auch die Schulleiterin der Kopernikus-Realschule, Iris Zillinger, eine Eröffnungsansprache, die vom beeindruckenden Klavierspiel zweier Schüler/innen eingerahmt wurde.

Die Ausstellung zeigte eine breite Vielfalt an künstlerischen Produktionen- vom Objekt über Malerei zur Fotografie bis zur Gestaltung mit textilen Werkstoffen.

Ein Pool an wunderbaren, kreativen und zum Nachahmen anregenden Ideen bot sich dem Besucher.

In der „Galerie im Foyer“ waren Werke zu sehen der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, der Gesamtschule Meiersheide, der Gesamtschule West, der Kopernikus-Realschule, der Hauptschule, des Kunst-Kollegs der Rhein-Sieg-Akademie, der Sankt Ansgar Schule sowie der Schule in der Geisbach.

Die vielfältigen Bilder und Objekte waren bis zum 29.Mai zu sehen.
(Anja Gerner)

 

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PARTY in Köln-Merheim“

 „Party machen“ liegt generell im Interesse Jugendlicher. P.A.R.T.Y. steht aber auch für eines der weltweit erfolgreichsten Unfallpräventionsprogramme für Jugendliche zwischen 15 und 18. Dabei ist P.A.R.T.Y. die Abkürzung für „Prevent Alkohol and Risk Related Trauma in Youth“. Frei übersetzt geht es um die Prävention von durch Alkohol und risikoreiches Verhalten verursachte Verletzungen („Traumen“) bei Jugendlichen.

Kern des Programms ist dabei der „P.A.R.T.Y. Tag“, bei dem Jugendliche einen Tag in der Unfallklinik verbringen und dort die verschiedenen Stationen eines (Schwer-) Verletzten durchlaufen. Junge Menschen sollen am Ort des Geschehens erleben können, was mit schwerverletzten Menschen geschieht und was es bedeutet, von jetzt auf gleich aus dem Leben gerissen zu werden.

Die Gesamtschule Meiersheide kooperiert schon seit einigen Jahren mit dem Klinikum in Merheim, so nehmen regelmäßig Klassen unserer Schule an diesem wichtigen Unfallpräventionsprogramm teil.

Daher fuhr auch am 07.05.15 eine 10. Klasse, bestehend aus 30 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 15 und 16 nach Köln Merheim, um sich bewusst zu machen, wie gravierend die Folgen eines unaufmerksamen Augenblicks, einer falschen Entscheidung, einer Selbstüberschätzung oder Leichtsinns im Straßenverkehr sein können- das eigene Leben oder das eines anderen Menschen ändert sich unwiderruflich. So durchliefen sie nach dem Vortrag einer Ärztin und eines Polizisten die Stationen eines schwer Verunglückten, welche vom Unfallort und der Versorgung der Rettungskräfte über den die Stationen im Krankenhaus (Schockraum, Intensivstation und Normalstation) bis hin zur anschließenden Physiotherapie reichen. Im Anschluss an die Besichtigung der einzelnen Stationen gab es einen Kurzvortrag eines Unfallopfers, welcher den Schülerinnen und Schülern die Tragweite eines schweren Unfalles verdeutlichte.

Das Programm rüttelt auf, macht Jugendliche aufmerksam auf die Risiken und Folgen von Verkehrsunfällen, macht ihnen bewusst, dass man im Verkehr immer aufmerksam und vorsichtig sein muss, da man auch die möglichen Fehler anderer Verkehrsteilnehmer kompensieren muss, ruft ihnen in Erinnerung, dass man verantwortungsbewusst mit seinem Leben und dem Leben anderer umgehen sollte, dass man kluge Entscheidungen im richtigen Moment treffen muss, und das dies mit Alkohol oder anderem Drogenkonsum nicht mehr möglich ist.

(Thilo von Gahlen, Jannik Kleine)

 

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Verkehrssicherheitstraining beim ADAC

Trotz gesunkener Unfallzahlen sind im Jahr 2014 allein 3.368 Menschen bei Verkehrsunfällen auf deutschen Straßen ums Leben gekommen.

Die Zahl der Personen, die schwer oder leicht verletzt wurden, lag bei etwa 389.000 Personen. Besonders häufig verunglückten Motorradfahrer und Jugendliche.

Die hohe Unfallbeteiligung junger Erwachsener im Straßenverkehr ist ein großes Problem. Die Gruppe der 18- bis 24-jährigen ist bei Unfällen mit Personenschaden in 24,5 % der Fälle Hauptverursacher, bei Unfällen mit Todesfolge sogar in 33,6 %. 19 % aller Getöteten und jeder fünfte Verletzte im Straßenverkehr gehören zu dieser Altersgruppe.

Unfallursachen bei Jugendlichen sind meist zu hohe Geschwindigkeit, Unerfahrenheit, fehlendes Risikobewusstsein aber auch Alkohol und andere Drogen spielen eine große Rolle.

Um diesem Problem entgegenzuwirken bietet der ADAC für Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 17 ein Verkehrssicherheitstraining an.

Am 3.Juni konnten einige 10. Klassen der Gesamtschule Meiersheide an diesem Trainingsprogramm teilnehmen. Auf dem Gelände des Berufskollegs Hennef waren mehrere gelbe Zelte aufgestellt, in dessen Inneren ein Parcour zur Verkehrssicherheit aufgebaut war. Hier konnten die Schülerinnen und Schüler verschiedene „Stolperfallen“ des Straßenverkehrs, die zu Unfällen führen können, erproben und ihr Wissen überprüfen. Im ersten Zelt bestand die Aufgabe darin, mit einer Rauschbrille ausgestattet, Busfahrpläne zu lesen, Haustüren aufzuschließen und die Zahlenkombinationen an Fahrradschlössern einzustellen. Im nächsten Zelt wurden die Auswirkungen des toten Winkels ausprobiert. In den weiteren Zelten wurde mit einem Motorroller-Simulator der Bremsweg eines Motorrollers auf verschiedenen witterungsbedingten Bodenbelägen praktisch erprobt und in einem kurzen Film nach Fehlern gesucht. Den Schülerinnen und Schülern hat das Programm viel Spaß gemacht.
(Anja Gerner)

 

 

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Kinder gegen Drogen - Lungenfacharzt klärt auf

Schon seit einiger Zeit besteht an unserer Schule die SV-Gruppe „Kinder gegen Drogen“, die zurzeit aus drei sehr engagierten Schülern besteht: Rico Bernal, Elian Fenske und Lennart Wipperfürth. Diese Gruppe hat sich u.a. ein „Leben ohne Qualm“ zum Ziel gesetzt. Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, hat die SV-Gruppe eine Informationsveranstaltung eigenständig geplant, in der das Thema „Rauchen“ aus medizinischer Sicht behandelt werden sollte. Dank Elian konnte Herr Dr. Friedrich Herrmann, Arzt für Kinder- und Jugendmedizin und Kinder-Pneumologie von der Asklepios-Kinderklinik Sankt Augustin als Referent gewonnen werden. Der Vortrag zum Thema „Rauchen – zu Risiken und Nebenwirkungen“ fand am 6. Mai 2015 in der Mensa statt. Alle Klassensprecherteams, Jahrgangsstufensprecher und interessierte Lehrer/innen nahmen an dieser Veranstaltung teil. Herr Dr. Herrmann informierte die Zuhörer in einem sehr interessanten Vortrag neben der Geschichte des Rauchens und der Inhaltsstoffe des Zigarettenrauches und deren Wirkung vor allem über die Erkrankungen und Todesfälle durch das Rauchen. Die Gesundheitsrisiken durch das Passivrauchen waren ein weiteres Anliegen von Herrn Dr. Herrmann. Die Schüler/innen waren erstaunt darüber, dass 50 % bis 60 % aller Kinder in Europa sogenannte Passivraucher sind und welche prozentuale Erhöhung sich daraus z.B. für einen plötzlichen Kindstod oder der Erkrankung an Asthma im Kinderalter ergibt. Zum Ende seines Vortrags führte Herr Dr. Herrmann ein interaktives Verständnisquiz durch. Den Schüler/innen gab er mit auf den Weg, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen bzw. sich immer in rauchfreier Umgebung aufzuhalten. Das von ihm bereit gestellte Informationsmaterial nahmen die Schüler/innen gerne mit in ihre Klassen, um dort als Multiplikatoren die wichtigsten Inhalte des Vortrags weiterzugeben.

(Simone Halft, SV-Lehrerin)

 

 

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Praktikumsmesse in der Mehrzweckhalle GS Meiersheide Hennef

 

Landwirt oder etwa doch Modedesigner?

In der hellen Mehrzweckhalle Gesamtschule Meiersheide herrschte emsiges Gewusel. Überall tummelten sich erwartungsvoll Schüler/innen, Lehrer/innen, Vertreter von Praktikumsfirmen und Eltern um die Ausstellungsstücke der Praktikumsberichte, die auf großen, bunten Collagen ausgestellt waren. Eine vielseitige Auswahl an Berufsmöglichkeiten war dort zu sehen: Vom Landwirt, Modedesigner, Altenpfleger, Grundschullehrer, Polizist, über den Mechatroniker bis hin zum Tierpfleger war alles vertreten. Auf den einzelnen Praktikumscollagen schrieben die Schüler/innen über ihre Erfahrungen während ihres Praktikums, erklärten aber auch die einzelnen Berufsbilder anhand von Fotos, Berufskleidung und Anschauungsmaterial. Es lagen auch die Praktikumsberichte aus, die sich jeder bei Interesse durchlesen konnte. Rechts neben der Bühne war ein fulminantes Büfett aufgebaut, mit den unglaublichsten Köstlichkeiten – auch ein Werk der Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Sogar ein Kuchen mit dem Logo der Gesamtschule stand als kleine Meisterleistung inmitten des einladenden, reichhaltigen Fingerfoods. Hier bekam man augenblicklich die Vorstellung von einer gut organisierten und gelingenden Schulgemeinschaft. Schülerin Lynn Kreudener erzählte über ihr Praktikum im Kindergarten „Wirbelwinde“. Sie war selbst früher dort als Kleinkind im Kindergarten und absolvierte ihr Praktikum zum Beruf Erzieherin bei ihrer damaligen Erzieherin. Sie hatte eine schöne Zeit mit den Kindern im Kindergarten, die kess aus ihrem Vornamen Lynn den Spitznamen „Linsensuppe“ machten und sie von da an nur noch so gerufen wurde. Sie erwähnte aber auch die Nachteile dieses Berufsbildes. Sie findet schade, dass man mit dieser verantwortungsvollen Arbeit so wenig verdient. Am Ende des Praktikums backte sie zum Abschied mit den Kindern einen Kuchen, den sie gemeinsam mit vielen bunten Streuseln dekorierten. Auch dieser Kuchen war bei der Praktikumsmesse zu bewundern. Da Bürgermeister Klaus Pipke verhindert war, richtete sein Vertreter Joachim Rindfleisch das Grußwort an die Besucher, danach eröffnete Schulleiter Wolfgang Pelz das Büffet. Fazit: Eine rundum gelungene, informative und interessante Schulveranstaltung zum Thema Berufswahl.

(Olivia A. Hassemer, Extrablatt)

 

 

 

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Big Challenge 2015

Gerade noch rechtzeitig vor den Sommerferien trafen in diesem Jahr die heiß ersehnten Päckchen mit Preisen und Lösungsbüchern ein. Wegen des Poststreiks im Mai hatte sich die Auswertung der Antwortbögen etwas verzögert. Umso mehr freuten sich letztendlich alle Teilnehmer, die beteiligten Lehrer und nicht zuletzt das Wettbewerbsteam, dass dann doch noch allen Schülerinnen und Schülern vor den Sommerferien ihre Preise überreicht werden konnten. 113 Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen 5-9 unserer Schule hatten die Herausforderung angenommen und sich zum diesjährigen Big Challenge am 12. Mai angemeldet. Alle gaben ihr Bestes und der große Einsatz der Schülerinnen und Schüler wurde auch in diesem Jahr mit entsprechenden Ergebnissen belohnt. Nicht nur die Punktzahlen der Jahrgangsbesten Deniz Celik (Jahrgang 5), Harry Day (Jahrgang 6), Tom Messerschmidt (Jahrgang 7) und Elena Honnefeld (Jahrgang 8) lagen weit über dem bundesweit erreichten Durchschnitt, sondern auch die Platzierungen eines Großteils der anderen Teilnehmer. Ein herausragendes Ergebnis erzielte Harry Day mit Rang 14 landesweit unter fast 6200 Mitstreitern der gleichen Altersgruppe. Herzliche Glückwünsche!

(Kirsten Holz)

 

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Känguru-Wettbewerb 2015

76 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 beteiligten sich in diesem Jahr am Känguru-Wettbewerb. Zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen gaben die vielen interessanten und anregenden Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen wieder reichlich Gelegenheit. Alle Teilnehmer erhielten als Preis eine Broschüre „Knobeln mit dem Känguru“ sowie eine Känguru-Knobelkette, mit der sich knifflige Muster legen lassen, was natürlich gleich nach Erhalt mit viel Spaß ausprobiert werden musste. Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Florian Hipp und im 6. Jahrgang Jacob Gellweiler. Die höchste Punktzahl im 7. Jahrgang erreichte Niklas Breidung und im 8. Jahrgang Tom Dameris. Im 10. Jahrgang erzielte Christian Hermes die höchste Punktzahl. Für ihre besonders guten Leistungen gewannen Florian Hipp aus der 5C und Josephine Wiebecke aus der 5F noch einen Ehrenpreis. Mit sagenhaften 11 richtigen Antworten in Folge machte Emily Wolf aus der 6B den weitesten Känguru-Sprung und sicherte sich das diesjährige Känguru-T-Shirt. Herzliche Glückwünsche an alle Teilnehmer!

(Kirsten Holz)

 

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Fußball: Endstation im Bezirksfinale in Brauweiler (bei Köln)

Nach drei erfolgreichen Turnieren und Endspielen konnten unsere Fußballmädchen der Jahrgänge 2001/02 nicht an die tollen Ergebnisse anknüpfen, zumal die gegnerischen Teams ja ebenfalls bereits drei Runden erfolgreich überstanden hatten und gute fußballerische Qualitäten besaßen.

In Brauweiler bei Köln wurden am 12.05.2015 die Meisterinnen des Regierungsbezirks Köln gesucht, die im Falle des Turniersieges das NRW-Finale erreichen würden. Neben unserer Schule waren noch Mädchen-Teams aus Leverkusen, Wassenberg sowie vom gastgebenden Abtei-Gymnasium Brauweiler qualifiziert. Es wurde ein Turnier „Jeder gegen jeden“ gespielt. Leider konnten unsere Mädchen keinen Sieg erringen und in drei Spielen auch nur insgesamt zwei Tore erzielen. Während die Spiele gegen Brauweiler und Wassenberg knapp und durchaus auch unnötig verloren gingen, war im letzten Spiel gegen den Turniersieger vom Landrat-Lucas-Gymnasium Leverkusen die Luft raus und man zog deutlich den Kürzeren.

Im nächsten Schuljahr geht es dann für die meisten Mädchen in der höheren Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2000/01) weiter.

Es spielten und kämpften: Tajana Högner (8 A), Lena Dehne (8 B), Laura Eschmann (8 B; 2 Tore), Jana Keller (6 A), Annika Luckas (7 D), Julia Riga (8 A), Laura Röttgen (6 A), Nora Troatz (8 A), Laura Wurms (7 F).

(Betreuer/Bericht: Uwe Jansen)

 

 

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Souveräner Fußball-Sieg im Bergischen Land

Die Mädchen der Jahrgänge 2001/2002 bestritten am 29.04.2015 das Bezirksfinale. Auch ein halbstündiger Stau auf der Hinfahrt nach Wipperfürth brachte unsere Mädchen nicht aus der Konzentration. Sie kombinierten von der 1. Minute an wie aus einem Guss und spielten die Gastgeberinnen vom St. Angela Gymnasium ein ums andere Mal schwindelig. Bereits nach sechs Minuten stand es durch einen lupenreinen Hattrick von Laura Eschmann 3 : 0. Nachdem zwischenzeitlich Pfosten und Latte den Ausbau der Führung verhinderten, schlossen vor der Pause Annika Luckas und Lea Neyer sehenswerte Angriffe zum 5 : 0-Halbzeitstand ab. Nachdem die zweite Hälfte schleppend begann, konnte sich unser Angriff erst spät in der 2. Hälfte durch Tore von Laura Wurms und Laura Eschmann weiter deutlich absetzen. Die letzten zehn Minuten verliefen dann sehr turbulent, weil die Gegenwehr der Wipperfürtherinnen zunehmend erlahmte: Ein verschossener Foulelfmeter, zwei weitere Aluminiumtreffer sowie fünf Tore durch Lea Neyer (1), Laura Eschmann (2) sowie Annika Luckas (2) sorgten für den beeindruckenden Endstand von 12 : 0 und den Gewinn der Bezirksmeisterschaft.

Damit hat sich das WK III-Team souverän für die Finalrunde auf Bezirksregierungsebene qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung!

Es spielten und siegten: Tajana Högner (8 A), Lena Dehne (8 B), Laura Eschmann (8 B; 6 Tore), Jana Keller (6 A), Annika Luckas (7 D; 3 Tore), Lea Neyer (7 A; 2 Tore), Julia Riga (8 A), Laura Röttgen (6 A), Laura Wurms (7 F; 1 Tor).

(Uwe Jansen)

 

 

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Erstmals sieben Abiturienten im Fach Sport

Der Jahrgang der Schüler/innen, der im Jahr 2005 in die erste Sportklasse unserer Gesamtschule aufgenommen wurde, konnte in diesem Jahr das Abitur auch im Fach Sport ablegen. Sieben sportliche Schülerinnen und Schüler haben sich im März und Mai insgesamt drei Prüfungen gestellt, um zum ersten Mal an unserer Schule im Fach Sport das 4. Abiturfach zu bestehen.

Die praktische Prüfung im März bestand aus zwei Teilbereichen: zum einen aus dem Mannschaftsspiel „Ultimate Frisbee“, zum anderen aus einer Überprüfung der Ausdauerfähigkeit. Das Mannschaftsspiel unterstützten zusätzlich Schüler/innen, die mit den Abiturienten eineinhalb Jahre lang für das Abitur trainiert hatten. Die Schüler/innen zeigten sich enorm motiviert und zelebrierten ein spannendes, attraktives, technisch und taktisch anspruchsvolles Spiel, bei dem als Spielgerät eine Frisbeescheibe diente.  Von einigen zuschauenden Mitschülern gab es von der Besuchertribüne mehrfach Szenenapplaus. Die Ausdauerprüfung war für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung, denn 5000 m mussten in möglichst schneller Zeit zurückgelegt werden. Bei Nieselregen und nur 6°C gingen aber alle Startenden über ihre Leistungsgrenze hinaus und erzielten überwiegend hervorragende Leistungen.

Im Mai standen, wie für alle anderen Abiturienten auch, die mündlichen Prüfungen an. Die vorbereiteten Themen umfassten Fragen wie: Mit welchem Training kann ich meine Ausdauer oder meine Kraft verbessern? Wie erhält mein Körper die Energie für die sportlichen Belastungen? Wie analysiere ich Bewegungsabläufe in verschiedenen Sportarten? Nach welchen Kriterien kann ich gesunden Sport durchführen? Was ist Doping und welche Gründe sprechen für ein Verbot oder für eine Freigabe?

Alle Schüler/innen zeigten ordentliche Leistungen und konnten in diesem Abiturfach bestehen. Vier Abiturienten schafften sogar sehr gute Leistungen. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die Einsatzfreude und das Engagement.

Bericht: Uwe Jansen

 

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Gesamtschule erfolgreich bei "Jugend trainiert für Olympia"

Am 20. Mai fand in Herne das Landesfinale der Schulen in NRW für "Jugend trainiert für Olympia" statt. Veranstalter ist das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.
Vor der Teilnahme am Landesfinale steht die Qualifikation über die Bezirksschulmeisterschaft, die am 29.4.2015 stattfand. Da war die Gesamtschule Hennef mit einer weiblichen und einer männlichen Mannschaft vertreten.
Die Trainer Kamen Kasabov und Philipp Neihs vom JC hatten ihre Schützlinge jeweils hervorragend auf ihre Gegner eingestellt. So konnten sich die Judoka  Alexander Neihs, Jonas Golombek, Tim Wansiedler, Lino Wißmann, Niklas Schmitz, Tim Buhler und Tom Schützeichel  als Vertreter für den Regierungszbezirk Köln als Bezirksschulmeister qualifizieren.

Die Mädchen Laura Kissmann, Lea Wöhler, Jolina Loy, Hanna Owiesniak, Mary Roth und Anna Kazunin haben bei der Bezirksausscheidung als Zweite die Teilnahme am Landesfinale denkbar knapp verpasst.  Alle Kämpferinnen und Kämpfer lieferten sich bis in die entscheidenden Finals packende Kämpfe.

Im Landesfinale kämpfen dann die qualifizierten Mannschaften aus den fünf Regierungsbezirken in unterschiedlichen Altersklassen um die Titel. Nach fünf Landestiteln in Folge konnte für die Gesamtschule Hennef Meiersheide diesmal ein starker zweiter Platz erkämpft werden.

 

 

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Die lange Nacht der Roboter

In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni fand in diesem Jahr die „Lange Nacht der Roboter“ in der Gesamtschule Hennef Meiersheide statt. Die Schülerinnen und Schüler der Roboter-AG haben sich zu diesem Anlass versammelt, um die Nacht zum Bauen und Programmieren ihrer Lego-Roboter zu nutzen. Bereits um 14 Uhr ging es zunächst mit der Konzeption der Roboter und der mechanischen Umsetzung der Konzepte los. Nach einer intensiv zum Fußballspielen genutzten Pause wurden in den Abendstunden die Programme für die Roboter entwickelt, die beim zdi-Roboterwettbewerb in Marl am 15.06. zum Einsatz kommen sollen. Auf einem 2 m² großen Spielfeld müssen die Roboter in einer vorgegebenen Zeit von 2,5 Minuten selbstständig möglichst viele verschiedene Aufgaben erledigen. Sie sollen beispielsweise Milch in die Schule fahren, die Temperatur des Obst- und Gemüselagers regulieren oder reife Äpfel von Bäumen pflücken. Um die Aufgaben gut bewältigen zu können, muss dabei nicht nur die Bauweise der Roboter genau auf die Gegebenheiten des Spielfeldes angepasst werden. Auch beim Programmieren müssen die Schülerinnen und Schüler genau beobachten, wie der Roboter sich auf dem Spielfeld verhält und wie sie ihre selbst entwickelten Programme daran anpassen müssen. Nachdem die Roboter am Abend und in der Nacht in groben Zügen fertiggestellt wurden, konnte der Morgen des 04.06. noch für den Feinschliff an den Programmen genutzt werden, bevor alle gegen 12 Uhr nach Hause gefahren sind. Weiter geht es mit den Robo-Kids am 15.06., wenn die Roboter in Marl im Wettkampf gegen die der anderen Teilnehmer antreten werden.

(Bettina Kalkowski)

 

 

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Spannung, Jubel und Nervenkitzel beim zdi-Roboterwettbewerb

Platz 4 und 7 für die Robo-Kids

Am Montag den 15.6. nahmen zwei Teams der Gesamtschule Hennef am zdi-Roboterwettbewerb in Marl teil. Nach einem halben Jahr Vorbereitung im Rahmen der Roboter-AG der Jahrgänge 5-7 haben die insgesamt acht Schülerinnen und Schüler sich nach aufregenden Roboterkämpfen die Plätze 4 und 7 gesichert.

Bei dem Wettbewerb mussten die Kinder und Jugendlichen ihre Roboter so programmieren, dass sie selbstständig verschiedene vorher bekannte Aufgaben zum Thema „Nachhaltige Nahrungsmittelproduktion“ lösen können. So wurde beispielsweise die Lagertemperatur für die Ernte vom Roboter automatisiert eingestellt, ein Biomassekraftwerk befüllt und Produkte zum Verkauf auf den Wochenmarkt gefahren.

Im Wettbewerb traten die beiden Teams gegen insgesamt neun andere Teams vor allem aus dem Marler Umfeld an. Nach den drei Matches in der Vorrunde konnte sich das Team „Prime“ sogar für das Halbfinale qualifizieren und erkämpfte sich so den 4. Platz. Das Team „Optimus“ erreichte einen guten 7. Platz.

 

 

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5B gewinnt ein Konzertbesuch mit „Cat Ballou

 

Die Klasse 5b nahm an einem Wettbewerb des Kölner Stadt-Anzeigers teil, bei dem bis Ende Mai ein 5-minütiges Nachrichtenvideo über ein beliebiges Thema produziert und gefilmt werden sollte. Wir beschäftigten uns mit der Fußball-WM 2022 in Katar. Dabei setzen sie die Schülerinnen und Schüler sehr kritisch damit auseinander, dass das Turnier in dem Wüstenstaat stattfinden wird. Es wurde recherchiert, Texte geschrieben, gezeichnet und gemalt, Tonaufnahmen gemacht und schließlich das Video aufgenommen. Die Jury hat überzeugt, dass die Schüler nicht nur sehr viele Fakten herausgefunden, sondern mit selbst gemalten Bildern das Video illustriert und professionell animiert haben und wählte uns auf einen mehr als verdienten 2.Platz. Nun geht es in der letzten Schulwoche mit der ganzen Klasse zum Konzert der Kölner Band „Cat Ballou“.

(Jannik Kleine)

 

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An meinen „starken“ WP-Hauswirtschaftskurs 10

Liebe Schülerinnen und Schüler ,

das ist ja mal was anderes werdet ihr vielleicht jetzt sagen. Einen Brief von Eurer Lehrerin. Ja, ich habe mir gedacht, dass ich Euch Allen in diesem Brief sagen möchte, dass es ein ganz tolles Arbeiten mit Euch gewesen ist. Das hat Spaß gemacht,  so wie Schule eigentlich sein sollte.

Jede und jeder Einzelne von Euch hat sich gerade bei unserem Team-Dinner prima eingebracht. Das spricht für Euch und Euren Teamgeist in dem Kurs. Auch unsere gemeinsamen Unterrichtsstunden empfand ich immer als eine gelungene Zusammenarbeit.

Dafür möchte ich Euch heute mit diesem Brief ganz herzlich danken. Es hat mir  Riesenspaß gemacht mit Euch!!!!

Und nun werdet Ihr bald die Schule verlassen und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Einige ziehen den „Schulstress“ weiter durch, andere werden eine Ausbildung beginnen. Egal, was auch immer:  ich wünsche Euch von Herzen einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt, viel Erfolg für  Eure Pläne  und das alles natürlich  bei bester Gesundheit!

Und wenn wir uns irgendwo und irgendwann wiedersehen gibt`s  ordentlich was zu quatschen. Wehe dem, wenn wir  aneinander vorbeigehen…

Nochmals alles Gute für Euch Alle und „Glück Auf“,

Eure Lehrerin Elke Kreppel

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler des WP-Hauswirtschaftskurses / Abschlussklasse Jahrgang 10

Wir hatten am 17.Mai 2015 einen starken Auftritt:  ihre Kinder haben im Team-Dinner Großartiges geboten. Neben internationalen Speisen –die von allen Kolleginnen und Kollegen ganz besonders gelobt worden sind- haben Ihre Kinder phantastisch dieses Projekt geplant, gestaltet und letztlich durchgeführt. Das war etwas ganz Besonderes.

Dank auch an Sie, wie Sie Ihre Kinder mit Rat und Tat unterstützt haben. Das war großartig.

 

 

Nun, das Schuljahr neigt sich dem Ende. Einige der Schülerinnen und Schüler werden unsere Schule weiter besuchen, andere hingegen werden eine Ausbildung beginnen. Wie auch immer: Ihre Kinder sind gut vorbereitet, einen nächsten Schritt in ihrem Leben zu gehen.

Ich möchte mich deshalb auch bei Ihnen ganz persönlich für Ihre Kooperation und Unterstützung bei vielen Gelegenheiten (guten Rezepten, Unterstützung bei der Durchführung und Einkauf) bedanken und wünsche Ihnen und Ihren Kindern auch für die Zukunft alles erdenklich Gute bei immer verlässlicher Gesundheit.

Wenn wir auch manchmal unterschiedlicher Meinung gewesen sind – es diente Alles zum Wohlergehen Ihrer Kinder - unserer Schülerinnen und Schüler.  Und das ist gut so!!

Die Welt ist ja bekanntermaßen sehr klein und deshalb werden wir uns bestimmt irgendwo und irgendwann einmal wiedersehen. Bleiben Sie gesund und viel Glück wünscht Ihnen

mit den besten Grüßen Ihre Elke Kreppel

 

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Viel Farbe und Pep im Foyer des Rathauses -Kunstausstellung der Hennefer Schulen

(ul) "Alles Neue macht der Mai!" und so wird auch das Foyer des Hennefer Rathauses den ganzen Mai über nicht in tristem Grau seine Besucher empfangen, sondern flippig bunt mit vielen beeindruckenden Kunstwerken. Traditionell wie in jedem Jahr seit Bau des neuen Rathauses sind hier im Mai die Kunstkurse aller weiterführenden Hennefer Schulen zu Gast und verschönern mit viel Farbe und kreativen Werken für 25 Tage das Foyer. Eröffnet wurde die Ausstellung am Dienstag vergangener Woche von Schirmherr Bürgermeister Klaus Pipke, der sich sichtlich beeindruckt zeigte von den vielfältigen Werken der Schülerinnen und Schüler. Es sei nicht nur schön, dass es mit dem Rathausfoyer die Möglichkeit gäbe, den "jungen Künstlern" der Klassen 5 bis 10 der Hennefer Schulen einen Ort zu geben, an dem sie ihr Können auch anderen Menschen zeigen und ihre Kunstwerke öffentlich präsentieren können, vielmehr täte es mitunter auch dem Rathaus gut, wenn durch das bunte Treiben und die eindrucksvollen Klavierstücke zur Eröffnung ein wenig mehr Leben herrsche. Da die Organisation der Ausstellung jedes Jahr von einer anderen Schule übernommen wird und 2015 die Kopernikus- Realschule federführend ist, begrüßte auch Schulleiterin Iris Zillinger alle Anwesenden sowie die langjährige Tradition, die diese Kunstausstellung mit sich bringt. So galt ihr Dank dann auch nicht nur den Schülerinnen und Schülern für all die vielen Stunden kreativen arbeitens, sondern auch der Stadt Hennef, deren Räumlichkeiten den Rahmen für die Präsentation so zahlreicher Werke schaffen. Aber nicht nur die vielen zu sehenden Kunstwerke unterschiedlichster Art und Weise beeindruckten bei der Eröffnung die Besucher, auch die vorgetragenen Musikstücke am Klavier von Marco Alt und Naomi Gossen waren eine Freude beim Zuhören und eine stimmungsvolle Untermalung.

"Schulen stellen aus" zeigt noch bis zum 29. Mai diesen Jahres Arbeiten der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hennef, der Gesamtschule Hennef Meiersheide und der Gesamtschule Hennef-West sowie des Kunst-Kollegs der Rhein-Sieg-Akademie, der Sankt Ansgar Schule und der Kopernikus-Realschule ebenso wie der Hauptschule und der Schule in der Geisbach, die im laufenden Schuljahr entstanden sind. In ihrer Gesamtheit eine unendlich große Vielfalt an künstlerischen Möglichkeiten in Material, Technik, Methodik, Umsetzung und Thematik darstellend, können sich die Besucher des Rathauses in den kommenden Wochen noch begeistern, inspirieren oder zum Nachdenken anregen lassen.

(Ulrike Lütz)

 

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DAK Dance Contest 2015

http://www.dak-dance.de/00resources/images/img_ddc_box02.pngUnter dem Motto „Beweg dein Leben“ haben sich sieben motivierte, engagierte und talentierte Schülerinnen der Klasse 5F zusammengeschlossen und bei dem Tanzwettbewerb der DAK angemeldet. Eigenständig stellten sie einen Tanz zusammen, trafen sich im Ballettraum der Schule und probten, um ein Bewerbungsvideo für eine erfolgreiche Teilnahme aufnehmen zu können.

Über 2.000 Teilnehmer und 450 Gruppen haben sich angemeldet und fast 32.000 Votings/Stimmen wurden für die Videoclips abgegeben – und tatsächlich – unsere „Cool Girls“ haben es geschafft. Sie haben sich für das Halbfinale am 21.06.2015 in den Rheinauen in Bonn qualifiziert und werden schon bald ihr Können sowie ihr Talent vor einer offiziellen Jury unter Beweis stellen.

Die erste Hürde genommen, sind die Mädchen bestärkt und noch motivierter. Sie proben dreimal die Woche und opfern dafür ihre halbstündige Pause, um sich bestens auf ihren Auftritt vor großem Publikum vorzubereiten.

Einen neuen Tanz bereits choreographiert und die Musik sowie Outfits zusammengestellt, erhalten die „Cool Girls“ nun noch von der Tanzschule Lars Stallnig den Feinschliff und letzte Tipps, um bereits an der Kulturnacht am Freitag, 19.06.2105, ihre Generalprobe vorzuführen.

Schließlich heißt es Daumen drücken für Josephine, Laura, Thanh-Mai, Lara-Marie, Aquinnah, Jolina und Emily, damit sie sich am Sonntag, 21.06.2015, erfolgreich gegen ihre Konkurrenten durchsetzen können und ins Finale von Nordrhein Westfalen kommen.

(Annika Künster)

 

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Die Pausenliga- Fußball geht in die erste Erprobungsrunde mit großem Anklang

 

IMG_0835.JPGDie Pausenliga wurde von den fußballbegeisterten Lehrkräften Herr Müller und Herr Kutzen ins Leben gerufen. Zuerst mit den Jahrgängen 5 und 6 als Erprobungsstufe. Die Pausenliga fand immer in der 30 Minutenpause statt. Unter verschärften Regeln, wie z.B. 5 Spieler (4 Feldspieler, 1 TW und davon min. 1 Mädchen auf dem Platz), wurde 10 Minuten unter den Augen der auszubildenden Schülern zum DFB Junior Coach der Sieger ausgespielt.

Zunächst wurde der Sieger der sechs 5er Klassen ausgespielt. Hier setzte sich die 5E im entscheidenden kleinen Finale gegen die 5D mit 1:0 durch.

In den drauffolgenden Wochen wurde der Sieger des 6er Jahrgangs ausgespielt. Hier wurde die Sache eine klare Angelegenheit für die Sportklasse 6A. Sie bezwang im 6er Finale die Klasse 6C.

 

IMG_0836.JPGUnter den Augen des zukünftigen DFB Junior Coaches Luca wurde am Di., 09.06. in der 30 Minutenpause der große Sieger aus den 5er und 6er Jahrgängen ausgespielt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde das Spiel doch eine klare Angelegenheit für die 6A. Sie setzte sich mit 6:0 gegen die 5E durch und wird somit am Tag der Sportolympiade den Wanderpokal für ein Schuljahr in ihren Reihen präsentieren dürfen.

Als Fazit kann man sagen, dass die Pausenliga auf große Zustimmung, Begeisterung und große Fairness getroffen hat. Neben gemeinschaftsbildenden Maßnahmen in der Klasse, das Team aufstellen, Spielpositionen selbstständig und konstruktiv besetzen usw., wurden auch an der Seitenlinie von den restlichen Klassenkameraden die Mitschüler mit einstudierten Chorgesängen angefeuert und zu sensationellen Leistungen gepeitscht.

Nächstes Schuljahr werden die Karten neu gemischt und eventuell muss der Wanderpokal seinem Namen gerecht werden.

(Patrick Kutzen)

 

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Rollstuhlfahrer/innen in der Gesamtschule Hennef Meiersheide gesichtet

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Im Rahmen eines Leseprojektes in der 5. Klasse hat das 5er Team Kontakt mit der Firma Rahm in Troisdorf aufgenommen. In dem Projekt wird das Kinderbuch „Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün gelesen. Dieses Buch ist den meisten Kindern bekannt und stieß bei der Vorstellung auf sofortige breite Zustimmung. In diesem Buch werden viele sensible Themen angesprochen, unter anderem auch die Querschnittslähmung eines Kindes. Um die Kinder für dieses Thema zu sensibilisieren, wurden von der Firma Rahm 10 Rollstühle für ca. 2 Wochen für den 5er Jahrgang ausgeliehen. Die Rollstühle wurden begeistert empfangen und alle fanden sie von Anfang an „cool“.

Es stellten sich viele Fragen: Wie ist es wohl, wenn man nicht laufen kann und isoliert von vielen alltäglichen Dingen ist, die für die meisten Kinder selbstverständlich sind? Mit den Rollstühlen sollten sich die Kinder in viele verschiedene Situationen von behinderten Kindern hineinversetzen. Die Rollstühle wurden in den Unterricht integriert und auch sehr schnell akzeptiert. Aus den 5 Tischgruppen mit jeweils 6 Schüler/innen sollte ein Kind einen Tag lang den Schullalltag mit Hilfe eines Partners meistern. Treppen, Aufzüge, stark befahrene Kreuzungen, Türen, Toiletten, Bus fahren, der Schulalltag und vieles mehr sollte in einem Unterrichtsgang bewältigt werden. Normalerweise stellt dies kein Problem dar, aber jetzt ist ein Schüler in der Tischgruppe, der eventuell auf Hilfe angewiesen ist. Was für Veränderungen nehmen die Kinder wahr? Als Arbeitsauftrag wurden verschiedene Beobachtungsaufgaben mit auf den Weg gegeben, die Antworten konnten die Kinder in einen Briefkasten einwerfen.

Was hattet ihr für Schwierigkeiten?

Was für Hindernisse gab es?

Was war euch evtl. unangenehm?

Wie reagieren Leute, denen ihr begegnet seid?

Gab es gute und glückliche Momente?

Wo kamt ihr nicht mehr weiter?

Der Fokus lag natürlich auf der Ernsthaftigkeit der Übung. Die Schüler/innen sollten immer daran denken, dass sie das Privileg haben, jederzeit aus dieser Situation herauszukommen und in ihr „normales“ Leben zurück können.

Als Fazit lassen sich viele positive Erfahrungen und neue Erkenntnisse im Umgang mit gehandicapten Schüler/innen festhalten. Dieses Projekt war auf ganzer Linie ein gewaltiger Erfolg! Die Kinder haben viel über eine Behinderung reflektiert und wurden für dieses Thema sensibilisiert. Hier ein Auszug aus verschiedenen Antworten der Schüler/innen:

„Mit behinderten Menschen kann ich jetzt sehr gut umgehen!“

„Behinderte brauchen meine Hilfe.“

„Behinderte können ganz einfach durch Aufmerksamkeit super integriert werden.“

„Behinderte sind in manchen Dingen zu bewundern, wie z.B. haben sie mehr Geduld.“

„Ich kann mir vorstellen mit einem behinderten Kind befreundet zu sein.“

„Ich weiß, dass behinderte Menschen es schwerer haben als ich, aber trotzdem sind sie ein Teil von uns.“

 

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Diese Aussagen waren nur eine kurze Auswahl aus den getätigten Reflektionen der Schüler/innen, die uns als Lehrkräfte sehr gefreut und überzeugt haben. Unterm Strich war dieses Leseprojekt in Verbindung mit der Firma Rahm ein Gewinn und wird im nächsten 5er Jahrgang mit Sicherheit wieder stattfinden.

(Patrick Kutzen)

 

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Welttag des Buches – 23. April 2015

 

„Am 23. April 2015 ist es wieder so weit: Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.“

Somit ließen wir es uns auch nicht nehmen mit der Stiftung Lesen Kontakt aufzunehmen, um 30 der 750.000 Schülerinnen und Schüler zu sein, die einen Gutschein bekommen.  In einer tollen Zusammenarbeit mit der örtlichen Buchhandlung am Markt wurde der Klasse 5D am 24.04.2015 eine spannende Geschichte geschenkt. Zuvor wurde noch einiges über den Hintergrund der Entstehung eines Buches erzählt. Von der Idee des Autors bis hin zum fertigen Buch im Bücherregal der Buchhandlung fragten die Kinder wissbegierig nach. Nachdem alle Fragen geklärt wurden fand eine Quizrallye durch die Buchhandlung statt. Bei dieser Rallye wurde nicht nur der Aufbau der Buchhandlung besser kennengelernt, sondern auch das ein oder andere Buch, welches zum Geburtstag gewünscht wird, gefunden.  Die Buch- Gutschein- Aktion ist eine deutschlandweite Kampagne zur Leseförderung. Mit dem Welttag des Buches soll Kindern die Freude am Lesen vermittelt und gefördert werden. Fazit der 5D: Tolle Aktion!
(Patrick Kutzen)

 

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Berufsorientierungs-Woche Jahrgang Q1 (Stufe 12)

 

In der Pfingstwoche Ende Mai stand für die Schülerinnen und Schüler des Vorabiturjahrgangs die Berufsorientierung auf dem Programm. Die Fotos zeigen den Besuch des Unternehmens Hennecke GmbH in Sankt Augustin. Hennecke ist ein mittelständiges Unternehmen der Sparte Maschinenbau. In Sankt Augustin sind weit über 300 Mitarbeiter beschäftigt; sie stellen Maschinen her, die den Kunststoff Polyurethan verarbeiten. Aus diesem Kunststoff werden ganz unterschiedliche Produkte gefertigt, wie z. B. Matratzen, Wärmedämmplatten oder Autositzschalen. Entsprechend unterschiedlich sind daher auch die Maschinen, die bei Hennecke entwickelt und hergestellt werden um sie an andere Unternehmen auszuliefern. Wir sind einen Vormittag lang informiert und durch die Firma mit ihren unterschiedlichen Abteilungen geführt worden. Entsprechend vielfältig sind daher auch die Ausbildungsplätze, die das Unternehmen anbietet, Industriekauffrau, Lagerist, usw., selbst Auszubildende mit einem dualen Studium haben sich uns vorgestellt.

 

 

Am Freitag besuchte eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern die Universität Siegen. Hier bekamen wir ab 9.30 Uhr eine Einführung in einem Seminarraum (das Foto unten links zeigt uns hier, das Foto unten rechts beim Gang über den Campus, vor der Bibliothek) über die Möglichkeiten, die Studierende an der Universität Siegen haben. Anschließend durften wir ein „Schnupperstudium“ absolvieren, d.h. wir durften einige Vorlesungen nach Wahl besuchen, ehe eine zentrale Information über die Möglichkeiten eines Lehramtsstudiums in Siegen die Veranstaltung abschloss und wir Freitag Nachmittag gegen 15 Uhr wieder zurück in Hennef waren.

 

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DDR-Planspiel für den 10. Jahrgang

Im letzten Schuljahr hatten wir es gewagt, mit ehemaligen Bürgerrechtlern und Lehrern der DDR ihr Planspiel zur Lebensrealität der DDR für 90 Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs anzubieten. Wir merkten schnell, dass kein Geschichtsunterricht der Welt die Erfahrungen des Planspiels ersetzen kann und buchten direkt für dieses Schuljahr.

Vom 19.05.2015 bis zum 21.05.2015 war es dann wieder soweit. 90 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs spielten unter der Anleitung von Birgit Siegmann, Jörg Drieselmann und Uwe Hillmer die Rollen einer Jugendband, der Stasi und des Politbüros und den Problemen und Maßnahmen, die sich in der Realität in der DDR ergeben haben.

Sie erlebten, wie schnell Misstrauen und Angst sich breit machten und wie sie mehr und mehr isoliert wurden und in ausweglose Situationen gerieten – die einzige Lösung war oft die Kooperation mit der Überwachungsdiktatur.

Erschreckend war, dass manch einer auch nach dem Spiel, trotz aller Versicherungen nicht sicher war, ob nicht doch jemand aus ihrer Band mit dem Staat kooperiert hat. Die gute Freundin erschien auf einmal in einem anderen Licht.

Diese Erfahrungen wurden reflektiert und die Schülerinnen und Schüler erkannten wie sich auch das Privatleben massiv verändert, wenn erst einmal die Grundrechte aufgegeben werden.

Wir haben wieder gebucht!

(Christiane Liedtke)

 

 

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Berlinfahrt der Sowi-Kurse 2015

Am 14.06.15  starteten wir um 8.00 Uhr Richtung  Berlin. Gegen 17.00 Uhr erreichten wir das Hostel in Berlin und richteten uns ein. Anschließend stand der Abend zur freien Verfügung.

Am nächsten Morgen stand als erster Programmpunkt der Besuch des Dokumentationszentrums „Topographie des Terrors“ in der Wilhelmstraße an. In einer 1stündigen Führung haben wir in einer chronologischen Reihenfolge etwas über Berlin und seine ehemaligen Polizeiorgane gelernt. Kernthema der Führung war das NS-Regime mit dem Übergang zur DDR. Visualisiert wurde dies durch Fotos, Berichte und Zeitungsartikel.  Darauffolgend fuhren wir zur Landesvertretung NRW, welche die Interessen des Bundeslandes NRW in Berlin vertritt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Sitzungssaal hörten wir einen Vortrag des Stellvertretenden Leiters, Herrn Sauer, über die Funktion und Arbeit der Landesvertretung NRW.  Zusätzlich erhielten wir eine Führung durch das architektonisch interessante Gebäude. Als letzten Programmpunkt des Tages besuchten wir den Bundesrat. Wir erhielten eine kurze Einführung in die Funktion des Bundesrates und die Bedeutung des Gebäudes. In einer durch uns simulierten Bundesratssitzung zum Thema Führerscheinüberprüfung lernten wir etwas über den Gesetzgebungsprozess. Die Schülergruppe wurde gleichmäßig auf die 16 Bundesländer verteilt. Weitere Schüler bildeten die Bundesregierung und einen Bundesratspräsident mit Assistenten. In der Anhörung wurden dann die Meinungen der einzelnen Bundesländer vorgebracht und in einem Mehrheitsentscheid eine Einigung gefunden. Ab 17.00 Uhr stand die Abendgestaltung frei.

Am letzten Tag begannen wir mit einer Busfahrt durch Berlin mit Zwischenstopp an der East Side Gallery, dem längsten erhaltenen Stück der Berliner Mauer, welches von verschiedenen Künstlern gestaltet wurde. Mittags führen wir zum ehemaligen Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen. Die Führung zeigte die grausamen Verhältnisse des geheim gehaltenen Gefängnisses auf und ein Zeitzeuge berichtete über die psychischen Qualen, die zum Geständnis führen sollten. Die Zellen lagen zum Teil im Keller, versteckt unter einem ehemaligen Küchengebäude. Dort gab es kein Sonnenlicht und die Häftlinge mussten zum Teil Wochen in der Dunkelheit stehen, da ihnen hinsetzen verboten wurde.  Somit wollte man ein Geständnis herbeiführen.

Nach einer Mittagspause  ging es zum Paul-Löbe-Haus, wo wir mit  Frau Winkelmeier- Becker, der Bundestagsabgeordneten des Rhein- Sieg Kreises, ein Gespräch führten. Nachdem sie sich kurz vorgestellt hatte, konnten wir ihr eine Stunde lang Fragen unserer Wahl stellen.
Von dort aus wechselten wir kurz zum Bundestag, wo wir auf der Besuchertribüne einen Vortrag erhielten. Uns wurde der Aufbau, die Funktion sowie ein wenig historisches erklärt. Als letztes fuhren wir dann auf die Dachterrasse des Bundestages und stiegen zur Kuppel auf. Von dort hatte man einen wunderbaren Ausblick über Berlin bei Nacht. Der restliche Abend war Freizeit und wurde divers genutzt.
Am Donnerstag ging es dann zurück nach Hennef.
(Timo Becker, Marvin Reil, Q1)

 

 

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Streitschlichter verkaufen altes Spielzeug auf dem Nachtflohmarkt für das Waisenhaus in Eluru

 

Am 18.04.2015 verkauften wir auf einem Flohmarkt in Hennef alten Trödel. Diesen haben uns Schüler des 5. Jahrgangs gespendet, nachdem wir sie über unser Projekt informiert haben. Mit diesem Projekt möchten wir die Aktion „Spenden für Eluru“ unterstützen, für das jedes Jahr an Weihnachten Geld gesammelt wird.

Um 13.00 Uhr bauten wir unseren Stand auf und verkauften Sachspenden wie Spiele, Bücher und Kuscheltiere. Insgesamt nahmen wir 60,01 Euro ein. Dieses Geld leiteten wir an unseren Abteilungsleiter Herrn Wegmann weiter, der es an die Kinder in Eluru sendet.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Schülerinnen und Schülern des 5. Jahrgangs für die Sachspenden!
(Hannah Troatz, Franca Weidenfeld und Kim Dreger)

 

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Bühnenshow "Herz an Herz" in der Mehrzweckhalle Meiersheide

"Ein schöner Tanztag!"

(ul) Ein spektakulärer, mitreißender Event für "Jung und Alt" von "Groß und Klein" gab es am vergangenen Sonntag in der Mehrzweckhalle Meiersheide mitzuerleben: der Förderverein der Gesamtschule Hennef Meiersheide präsentierte - auf die Bühne gebracht von der Tanzschule Lars Stallnig sowie der "Ready for Stage" Music-School - über drei Stunden den mehr als 900 Gästen ein begeisterndes Programm in atemberaubendem Tempo. 147 Tage Vorbereitung, 350 Mitwirkende, 12 Trainer, 38 Auftritte, 8 Tanzarten und Gesang - um nur einige beeindruckende Eckdaten dieses Events zu nennen.

Mit der diesjährigen Show des Projektes "Art of Dance" konnten Schülerinnen und Schüler, die von Tanzlehrern der Tanzschule Lars Stallnig ausgebildet werden und das ganze Jahr über mit Fleiß und Spaß trainieren, bereits zum zweiten Mal einem großen Publikum zeigen, wie facettenreich Tanzen sein kann.

So groß der Altersunterschied der Akteure - tanzten doch immerhin drei Generationen auf der Bühne - gab es von Ballett und Modern Dance, über Videoclipdance, Hip Hop, Breakdance und Zumba bis hin zum Irish Dance ein vielfältiges mitreißendes Programm mit stylischen Outfits, ergänzt durch die beeindruckenden Gesangseinlagen der Schülerinnen und Schüler der "Ready for Stage" Music-School.

Erst im Jahre 2013 in Hennef eröffnet, bietet Lars Stallnig mit seiner Familientanzschule für jede Altersgruppe die verschiedensten Möglichkeiten, Spaß am Tanzen zu haben, gemeinsam tanzen und bewegen zu erleben oder sich mit Tanzen auf die ein oder andere Art fit zu halten. So sollte der gestrige Nachmittag auch einfach nur ein "schöner Tanztag" werden: Allen Tänzerinnen und Tänzern die Möglichkeit geben, einmal öffentlich zu zeigen, was sie in ihrer Freizeit lernen und was ihnen Freude macht, dem Publikum eine Freude bereiten und gleichzeitig damit noch ein soziales Engagement unterstützen. Gewohnt charmant, witzig und professionell führte Lars Stallnig dann auch durch die Bühnenshow und präsentierte allen Zuschauern, Eltern wie Großeltern, wie Tanzen begeistern kann.

Das Motto der diesjährigen Show "Herz an Herz" sollte nicht nur die Nähe und Gemeinsamkeit, die man mit Tanzen erleben kann, ausdrücken, sondern auch die persönliche Verbundenheit mit der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Der stellvertretende Bürgermeister Hennefs Jochen Herchenbach begrüßte in mitten der Show dann auch nicht nur alle Anwesenden auf und vor der Bühne ganz herzlich, sondern hob als ehemaliger Schuldirektor der Gesamtschule Hennef Meiersheide das gemeinsam mit Lars Stallnig ins Leben gerufene Projekt, die "Dance-Akademie" hervor. Dieses Projekt soll den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule die Möglichkeit geben, mit ausgebildeten Tanzlehrern ein Tanzangebot in den Räumlichkeiten der Schule wahrzunehmen. Und so gab es auch an diesem Nachmittag einen tollen, kreativen Beitrag der Jungen und Mädchen der "Hip Hop AG" zu sehen.

In seiner Funktion als Vorsitzender des Fördervereins der Gesamtschule Hennef Meiersheide bedankte Jochen Herchenbach sich am Ende seiner Rede außerdem noch für die Unterstützung der Tanzschule, denn der Reinerlös dieses Nachmittages kommt vollständig dem Förderverein zu Gute.

Viel Herz steckt aber nicht nur in dieser langjährigen Zusammenarbeit, sondern auch in einem weiteren sozialen Projekt, dass durch diese Veranstaltung unterstützt wird: stellvertretend für den Verein "Frauen helfen Frauen Troisdorf" war es Martina Blahova-Müller, die sich über den Erlös aus den verkauften DVDs zu diesem Nachmittag sehr freute und herzlichst bedankte: "Ohne diese finanzielle Unterstützung sei das neu ins Leben gerufene Projekt "Therapeutisches Reiten" für die im Frauenhaus wohnenden Kinder gar nicht möglich.", sagte sie.

Ein solch aufwendiger, großartiger Nachmittag wäre in seiner Umsetzung aber gar nicht möglich,

gäbe es nicht auch jede Menge Helferinnen und Helfer, die mit viel Herz vor, auf und hinter der Bühne, in der Vorbereitung und den Pausen mitarbeiteten. So auch das eingespielte Technikteam Lukas Breitenbrücher und Tim Jungheim, beide Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide, die für einen reibungslosen musikalischen Ablauf sorgten.

"Art of Dance" - ein großartiges Projekt, dass auch in diesem Jahr wieder für einen Nachmittag mit viel Freude, Spaß und Begeisterung gesorgt und dass bestimmt bei dem ein oder anderen den Gedanken zum "Selber-mitmachen" geweckt hat.

(Ulrike Lütz)

 

 

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Feierliche Übergabe neuer Waveboards und Motorroller

Gesamtschule Hennef Meiersheide gibt Gas!

(ul) Strahlend blauer Himmel, sommerliche Temperaturen und jede Menge unvermeidbar guter Laune aufgrund des besonderen Anlasses. In der vergangenen Woche traf sich eine illustre Runde auf dem Schulgelände der Gesamtschule Hennef Meiersheide: Bürgermeister Klaus Pipke sowie der stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende des Fördervereines Jochen Herchenbach waren der Einladung von Schulleiter Wolfgang Pelz und seiner Stellvertreterin Ingrid Dietel gefolgt, um ein paar für eine Schule ganz ungewöhnliche Fortbewegungsmittel einzuweihen. Und so waren dann auch zahlreiche Schüler erschienen: die Größeren unter ihnen, um die zwei neuen Motorroller zu bestaunen, die Kleineren, um gleich ein paar Runden mit den neuen Waveboards auf dem Schulhof zu drehen. Nach einer herzlichen Begrüßung, dankte Wolfgang Pelz sowohl dem Bürgermeister für die tatkräftige Unterstützung der Hennefer Schulen seitens der Stadt als auch Jochen Herchenbach für all die Wünsche und Projekte, die mit Hilfe des Fördervereines umgesetzt werden können. Auch Klaus Pipkes Dank galt dem Förderverein der Gesamtschule, der die zwei neuen Motorroller angeschafft hat; denn gerade so einen lustigen, nicht unbedingt alltäglichen Termin würde er nicht alle Tage erleben. Und das nicht Alltägliche griff anschließend auch Jochen Herchenbach auf, da es für eine Schule ja eher ungewöhnlich sei, den Schülerinnen  und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich einen Führerschein der Klasse M zu erarbeiten und dann auch noch praktische Fahrerfahrung sammeln zu können. Die Anschaffung solcher Gefährte reiche aber bei weitem nicht aus, vielmehr sei auch die kompetente Unterstützung durch das Kollegium notwendig und daher auch der Dank an diesem Tage an Lehrer Michael Liss-Nüdling, dessen AG jetzt auf vier Motorroller zum Üben zurückgreifen kann. Der Vorsitzende des größten schulischen Fördervereines in Nordrhein-Westfalen sprach aber ebenfalls der Stadt und dem Bürgermeister ein Lob für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung aus und ließ keinen Zweifel daran, dass ohne die hervorragende Arbeit der Schulleitung und des Kollegiums nicht so viele Eltern dem Förderverein beitreten würden. Ausser den neuen Motorrollern gab es aber noch mehr zu feiern: ganz bravorös und mit ihren Lehrern Patrick Kutzen, Michel Röhrs und Thomas Ritzerfeld umgesetzt, drehten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5d, 5f und 7a sportliche Videoclips und gewannen in der Kategorie der Klassen 5-7 den Videowettbewerb "… und Action!", der unter anderem vom Land Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen wurde und unterstützt wird. Den 1. Preis - mit sportlichen 700 € dotiert - nutzen sie dann zur Anschaffung zwölf neuer Waveboards für die Schule und ein paar Bällen für die teilgenommenen Klassen. Damit nicht genug, gab es an diesem Vormittag noch weitere neue Errungenschaften zu bestaunen: die beiden neuen Oberstufensofas, die die "Sitzecke" vor der Bibliothek im Oberstufengebäude komplettieren und durch die tollen Leistungen des Sponsorenlaufes im vergangenen Herbst finanziert werden konnten sowie neue Nähmaschinen für die Patchwork- und die Näh AG, die mit Hilfe des Fördervereines realisiert werden konnten.

Bei so vielen neuen, aussergewöhnlichen Errungenschaften, macht den Schülerinnen und Schülern das gewöhnliche Lernen in Zukunft bestimmt noch mehr Spaß.

(Ulrike Lütz)

 

 

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Fußball: Jungen der WK II (1999-2001) gewinnen das Regierungsbezirksfinale beim Landesportfest der Schulen in Hennef

Nachdem die Mannschaft schon die Bezirkshauptrunde des Landesportfestes der Schulen 2014/15 im Fußball in Gummersbach nach überzeugender Leistung gewann, sicherte sich das junge Team der Gesamtschule Hennef Meiersheide den Titel des Regierungsbezirksmeisters Köln. Teils souverän verzeichnete die Mannschaft an diesem Mittwoch, 20.05.2015, auf der Sportanlage des FC Hennef 05 drei Siege und gewann somit letztendlich ungefährdet das Turnier. Die Mannschaft um Sportlehrer Christoph Müller, Betreuer Patrick Kutzen und Abiturient Helge Struthoff freut sich jetzt auf die Teilnahme an der nächsten Qualifikationsebene des Landessportfestes für Schulen, der Nordrhein-Westfalen-Meisterschaft am 3.6.2015 in Wülfrath.

Im Fußball, wie im Leben, kommt vieles anders, als man denkt. Diese Plattitüde sollte sich aber im ersten Spiel bewahrheiten. Hier traf man auf das Gymnasium Couven aus Aachen. Die Mannschaft aus der Kaiserstadt reiste mit einem großen Aufgebot an Lehrern sowie anfeuernden Schülern an und man konnte schon in der Aufwärmphase erkennen, dass das Team nicht mit leeren Händen nach Hause fahren wollte. Die ersten Minuten der Partie wurden vom Gymnasium dominiert und unser Team konnte froh sein, nicht schon frühzeitig in Rückstand geraten zu sein. Nach ca. 10 Minuten kam die Mannschaft um den sicheren Torwart Carsten Hambitzer besser ins Spiel und erzielte durch den überragenden Emre Baser in der 14. Minute das 1:0. Die Vorarbeit nach einem schönen Freistoß hatte der ebenso umsichtige wie laufstarke Daniel Kappelar gegeben. Es folgten weitere wütende Angriffe der Aachener, doch ihre Riesenchancen zum Ausgleich in der 15. und 33. Minute ließen sie ungenutzt. So konnte sich das Hennefer Team vom Druck der Gäste lösen und erzielte erneut durch Emre den 2:0 Endstand. Vorausgegangen war ein kluger Konter über unsere rechte Angriffsseite.

Da die Stadt Hennef uns beide Kunstrasenplätze reservieren konnte, fand das Finalturnier gleichzeitig auf beiden Plätzen statt. Auf dem Platz am See gewann dort die Realschule Bad Münstereifel gegen die Realschule Leverkusen mit 1:0.

Im zweiten Spiel trafen wir auf die Leverkusener Realschule. Sie stand mit dem Rücken zur Wand, mussten sie doch eigentlich die Partie gegen uns erfolgreich absolvieren, um sich noch Turniersiegchancen zu erhalten. Hier zeigte unsere Mannschaft erneut eine taktisch ausgereifte Leistung. Bei wärmeren Temperaturen kontrollierte das Team die Partie und entschied in der 1. Halbzeit mit zwei Treffern das Spiel. Nach einer Flanke von Daniel, konnte der Ball durch den Gegner nicht richtig geklärt werden und Angelo Friesen verwertete den kurzen Abpraller (18. Min.). Das zweite Tor durch Alexander Reitz bereitete Emre Baser in der 20 Minute vor. Der gleiche Spieler hätte das Ergebnis noch erhöhen können, scheiterte in der 29. Minute aber an der Latte. Insgesamt schonte sich das Team in der 2. Halbzeit für das letzte und dritte Gruppenspiel. Da die starken Aachener gegen die Realschule aus Bad Münstereifel im parallelen Spiel mit 1:0 gewann, würde ein Unentschieden zum Turniersieg reichen.

In der Pause vor dem entscheidenden Spiel gegen das Münstereifler Team besprach das Trainerteam noch einmal die taktische Marschrichtung. Auf ein Unentschieden waren wir nicht aus, wir wollten selber das Spiel beherrschen und gewinnen. Die Mannschaft nahm die Worte an und sorgte im letzten Spiel schon frühzeitig für den Finalsieg. Denn nach schöner Vorarbeit durch Tim Keil traf Emre Baser in der 4. Minute zum 1:0. Nils Bauer hätte eigentlich in der 11. Minute das 2:0 erzielen müssen, vergab aber aus aussichtsreicher Position. Das 2:0 (12. Min.) erzielte dann erneut Angelo Friesen und in der 13. Minute schob Emre zum vorentscheidenden 3:0 ein. Vor der Pause mussten wir das 1:3 hinnehmen, doch schon zu Beginn der 2. Halbzeit schraubte Silas Knipp das Ergebnis mit einem Doppelschlag auf 5:1. Feine Vorarbeit leisteten hier Adrian Hotel und Till Töller. In den letzten Minuten ließen die Kräfte bei unserer Mannschaft ein wenig nach und die Gäste aus Bad Münstereifel kamen noch zu zwei weiteren Treffern. Das tat der hervorragenden Leistung aber keinen Abbruch.

Auch wenn die Aachener ihr letztes Spiel hoch gewannen, war uns der umjubelte Finalsieg nicht mehr zu nehmen.

 

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Jungen der WK II (1999-2001) gewinnen die Bezirkshauptrunde D im Fußball beim Landesportfest der Schulen 2014/15 in Gummersbach

Nachdem die Mannschaft schon die Kreismeisterschaft beim Landesportfest der Schulen 2014/15 im Fußball in Bornheim nach überzeugender Leistung gewann, wuchs das junge Team an diesem Mittwoch., 06.05.2015, in der Bezirkshauptrunde in Gummersbach-Derschlag über sich hinaus.

Sportlehrer Christoph Müller musste für diese Qualifikationsrunde auf drei Leistungsträger verzichten; allein zwei Tage vor dem Turnier meldeten sich zwei Spieler verletzt ab. Umso mehr muss man die Leistung des Teams würdigen, welches sich ohne Gegentreffer souverän für das Finale auf Regierungsbezirksebene qualifizierte.

Im ersten Spiel traf die Mannschaft auf den Kreismeister des Kreises Berg, die Gesamtschule aus Bergisch Gladbach-Paffrath. Schon in der ersten Minute zeigte sich, dass unsere Mannschaft taktisch klug, mit einer Variante des Mittelfeldpressing, erfolgreich agieren würde. Und nach 5 Minuten erzielte Alexander Reitz die 1:0 Führung. Einen 25 m Freistoß konnte der gegnerische Torwart zu unserer Freude nur durch die Hände gleiten lassen. Weitere Chancen von Alexander Reitz (10. Min.) und Angelo Friesen (24. Min.) konnten nicht genutzt werden. Der Gegner seinerseits, gespickt mit 2 Bundesligaspielern, hatte eigentlich nichts Erwähnenswertes vorzuzeigen.  In der 38. Minute, zwei Minuten vor Spielende, war es dem emsigen Tim Keil vorbehalten das entscheidende 2:0 nach feiner Vorarbeit von Angelo Friesen zu erzielen. Das Team durfte jetzt, aufgrund des Sieges, erst einmal verdient pausieren.

In der 2. Partie des Turniers siegte dann die heimische Gesamtschule Gummersbach-Derschlag gegen die Mannschaft aus Paffrath, ebenfalls mit 2:0.

So kam es im abschließenden Turnierspiel zum Showdown. Unser Team hatte gegen die körperlich weit überlegenden Gastgeber zu bestehen, sogar zu gewinnen, wollte man denn die Finalrunde erreichen. Auch hier zeigte unser Team die intelligentere Spielweise und ließ die Gastgeber durch effektiven eigenen Ballbesitz laufen, machte sie so müde und unkonzentriert. Die folgenden Treffer, jeweils durch Angelo Friesen (9. und 12. Min.) erzielt, drückten die eigentliche Überlegenheit zu wenig aus. Hatte man doch in der 2. Halbzeit die Möglichkeiten drei weitere Treffer zu erzielen. Allein Niels Bauer und Alexander Reitz ließen beste Torchancen aus. Torwart Carsten Hambitzer war beschäftigungslos. Im Gefühl des sicheren Sieges spulte man die letzten 10 Minuten routiniert ab und konnte sich zum Schluss sehr über die erreichte Finalrunde im Fußball beim Landesportfest der Schulen 2014/15 freuen.

(Christoph Müller)

 

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Schüler und Schülerinnen des 10. Jahrgangs absolvieren den DFB-Vereinsassistenten-Lehrgang erfolgreich

Die Ausbildung zum DFB-Vereinsassistent ist die erste in einer Reihe von Bildungsangeboten für Jugendliche im FVM. Im Rahmen des Sportunterrichts  absolvierten Schüler und Schülerinnen des 10. Jahrgangs der Gesamtschule Hennef Meiersheide diesen Lehrgang erfolgreich. Moritz Fölger, Sportlehrer und Fußballtrainer beim Fußballverband Mittelrhein, bescheinigte den sechs Absolventen des Lehrgangs  bei ihrer Vorstellung einer Jugendfußballtrainingseinheit gute Leistungen.

Während des Kurses unter Leitung von Sportlehrer Christoph Müller erarbeiteten die Teilnehmer die Grundlagen der ehrenamtlichen Vereinsarbeit. Insbesondere das Wissen rund um Planung und Durchführung von Kindertraining sowie die Rahmenbedingungen in der Betreuung von Kinderfußballteams wurden in Theorie und Praxis auf dem Kleinspielfeld sowie in der Sporthalle der Gesamtschule durchgeführt. Jeder Teilnehmer sammelt im Rahmen von eigenständigen Lehrproben mit 6- bis 12-jährigen Kindern in ausgewählten Vereinen und Mannschaften  Erfahrungen, um das neue Wissen direkt umsetzen zu können. Die Vielseitigkeit der Ausbildung ermöglicht später im Verein auch variable Einsatzbereiche. So sind neben Betreuer- oder Trainertätigkeiten auch die Übernahme von Vorstandsaufgaben und anderem möglich.

Glückwunsch zur bestandenen Prüfung:

Selina Buchmann 10a, Dennis Heinemann 10a, Henry Hupperich 10a, Sofie Thiel 10a, Yolanda Bördgen 10b, Paula Debusmann 10b,

 

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Jungen der WK III (2001-2003) erreichen den vierten Platz bei der Finalrunde des Regierungsbezirks Köln im Fußball beim Landesportfest der Schulen 2014/15

Nachdem die Mannschaft alle Hürden bis zum Erreichen des Finales des Regierungsbezirks Köln im Fußball beim Landesportfest der Schulen 2014/15

genommen hatte, musste sich das jüngste Team des Turniers an diesem Mi., 13.05.2015, in Bergheim/Erft  mit dem vierten Platz zufrieden geben. Konnte man in den vorherigen Runden die körperliche Überlegenheit der anderen Teams durch technische Finesse kompensieren, so waren die heutigen Gegner technisch geschult und von anderer Qualität.

Im ersten Spiel traf die Mannschaft von Sportlehrer Christoph Müller auf den späteren Sieger, das Landrat-Lucas-Gymnasium aus Leverkusen. Trotz gleichwertiger Spielanteile und der ersten zu verzeichnenden Torchance im Spiel für unser Team, erzielte die Mannschaft aus Leverkusen, gespickt mit Spielern von Bayer 04 Leverkusen, das erste Tor nach 12 Minuten. Einen Freistoß konnte der ansonsten ausgezeichnet haltende Torwart, Nicklas Lüder-Jeschek, nicht abwehren.. In der 20 Min. fiel das 0:2 aus abseitsverdächtiger Position. Hätte man dann in der 20. Minute durch eine Doppelchance der beiden Stürmer Cedric Pusch und  Kevin Lüder-Jeschek den Anschluss erzielt, vielleicht wäre der Ausgleich noch gefallen. Ein Konter in der letzten Spielminute besiegelte den Endstand von 0:3.

Das  zweite Spiel hatte unser Team gegen das Pius-Gymnasium aus Aachen zu bestreiten. Hier zeigte unsere Mannschaft ein taktisch diszipliniertes Spiel, konnte den Gegner in Schach halten und das Spiel mitbestimmen. Leider musste zum Ende der 1. Halbzeit ein Spieler unserer Mannschaft vom Platz. Trotz der Unterzahl mussten wir durch eine Großchance von Sven Kocem das 1:0 in der 16. Minute erzielen. Sein Schuss verfehlte nur knapp die rechte untere Torecke. Der Unterzahl und den sommerlichen Temperaturen musste die Mannschaft nun Tribut zollen und kassierte in der 17. und 26. Minute die zwei entschiedenen Treffer zum 0:2.

Im direkt folgenden Spiel gegen das Gastgeberteam vom Gutenberg-Gymnasium aus Bergheim setzte sich die Mannschaft das Ziel, das Spiel nicht zu verlieren und endlich ein Tor zu erzielen. Schon nach 5 Minuten hätten der nach vorne beorderte Niklas Pilger und Cedric Pusch dieses letztere Ziel erreichen können, sie scheiterten leider aber überhastet in aussichtsreicher Position. In der 15. Minute mache es Niklas aber besser, als er den gegnerischen Verteidigern durch seine Schnelligkeit davon lief und den Torwart danach glücklich bezwingen konnte. Nach dem Wechsel war es dem sehr gut aufgelegten Andre Friesen vorbehalten das 2:0 zu erzielen. Doch eine Minute später, anscheinend glaubte man sich in Sicherheit, erzielten die Gastgeber nach einem Fehlpass das 1:2. Die letzten 8 Minuten dominierte unser Team jedoch wieder die Partie und gewann so verdient ihr erstes Spiel mit 2:1.

Auf Grund des schlechteren Torverhältnisses, drei Mannschaften außer der Mannschaft aus Leverkusen (9 Punkte) konnten 3 Punkte vorweisen, belegte das junge Team den vierten Platz.

Erhobenen Hauptes traten wir den Heimweg nach Hennef an, in der Hoffnung nächstes Jahr, die meisten Spieler können wieder in der Wettkampfklasse III antreten, das Ergebnis zu verbessern.

Folgende Schüler nahmen am Finale teil:

Blazic, Gian-Luca 7a, Pilger, Niklas 7c , Schmiede, Maximilian  7d, Töller, Finn 6a, Hübgen, Julius 6c,         Lüder-Jescheck, Kevin 6a, Lüder-Jescheck, Niklas 6a, Pusch, Cedric 7a, Friesen, Andre  7f, Kocem Sven, 7f, Gultschuk, Delian 6a, Kürten, Joshua 7a, Tscharntke, Kilian 7a, Reifenberg, Henry 7d.

 

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Jungen der WK III (2001-2003) gewinnen die Bezirkshauptrunde D im Fußball beim Landesportfest der Schulen 2014/15

Nachdem die Mannschaft ohne große Mühe die Kreismeisterschaft beim Landesportfest der Schulen 2014/15 im Fußball gewann, wurde das junge Team an diesem Mittwoch, 29.04.2015, in der Bezirkshauptrunde in Wermelskirchen mehr gefordert.

Die Anreise konnte aufgrund einer Autobahnsperrung nur über Landstraßen erfolgen. Man verspätete sich prompt, so war die Vorbereitung auf dieses Turnier nicht optimal.

Im ersten Spiel traf die Mannschaft von Sportlehrer Christoph Müller auf den Gastgeber, die Realschule aus Wermelskirchen. Schon in der 1. Minute konnte Kevin Lüder-Jeschek einen Abwehrfehler der Gäste zum 1:0 nutzen. Vorarbeit leistete Joshua Kürten. Das 2:0 nach 15 Minuten erzielte nach feiner Einzelleistung ebenfalls Kevin. Mit diesem Ergebnis ging man in die Pause und schon nach der ersten Minute in der 2. Halbzeit erzielte Dennis Brandt das 3:0. Durch zwei weitere Treffer von Dennis (18. und 20. Minute) konnte das Ergebnis auf 6:0 für uns heraufgeschraubt werden. Er erzielte damit einen lupenreinen Hattrick. Dies war auch der Endstand.

Das abschließende letzte Turnierspiel gegen das Gymnasium aus Lindlar war das Endspiel in diesem Turnier, hatte doch das Gymnasium ebenfalls gegen die Realschule gewonnen. Allerdings gingen wir mit dem Vorteil ins Spiel, das wesentlich bessere Torverhältnis zu haben. Ein Unentschieden würde den Einzug in die Finalrunde für uns bedeuten. Der Gegner war sehr gut eingestellt und uns eigentlich körperlich überlegen. Des Weiteren hatten die Lindlarer über eine halbe Stunde Pause. Nach verteiltem Spiel mussten wir durch einen Abwehrfehler das 0:1 in der 12 Minute hinnehmen, welches auch bis zur Pause Bestand hielt. Man merkte uns jetzt an, dass wir an unsere physischen Grenzen angelangt waren und so musste in der 20. Minute ein Freistoßtreffer von Andre Friesen für den umjubelten Ausgleich herhalten. Andre zirkelte den Ball unwiderstehlich aus 18 m ins obere rechte Toreck. Der Gegner verstärkte den Druck, aber durch einen klugen Konter erzielte Kevin Lüder-Jeschek das 2:1 (28. Min.) und damit war die Entscheidung gefallen.

Die Mannschaft trifft nun in der Finalrunde des Regierungsbezirks Köln der WK III, am Mittwoch, 13.05.2015, im Lukas-Podolski-Sportpark in Bergheim (Erft) auf die nächsten starken Gegner. Vielleicht gelingt der jungen Truppe eine weitere Überraschung. 

Folgende Schüler nahmen an der Vorrunde teil:

Blazic, Gian-Luca 7a, Pilger, Niklas 7c , Anders, Dominik 7d, Töller, Finn 6a, Hübgen, Julius 6c, Lüder-Jescheck, Kevin 6a, Lüder-Jescheck, Niklas 6a, Brandt, Dennis 6a, Friesen, Andre  7f, Kocem Sven, 7f, Schmidt, Eric 7a, Kürten, Joshua 7a, Petermann, Niklas 6a, Reifenberg, Henry 7d

(Christoph Müller)

 

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Der Ergänzungskurs Sport Jg. 9 und 10 hospitiert bei der Jugendabteilung des 1. FC Köln

Am Donnerstag, dem 16. April 2015, startete der DFB-Junior-Coach-Kurs (Erg. Kurs Sport Jg. 9) der Gesamtschule Hennef Meiersheide zur Hospitation ins Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln. Begleitet wurde der Kurs von den Mitschülern und Schülerinnen des 10. Jg., die zur Zeit den DFB-Vereinsassistenten-Kurs belegen.

Die meisten der 23 Neunt- und Zehntklässlerinnen und -klässler waren sicher schon einmal im Kölner Rhein-Energie-Stadion. Einen Einblick in die Nachwuchsarbeit eines Fußballbundesligisten war für sie aber Neuland. Das Trainings- und Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln liegt ca. 5 km südlich des Stadions im Grüngürtel von Köln und mit der S-Bahn gut erreichbar. Die Schüler und Schülerinnen waren bei herrlichem Frühlingswetter von den vielen Trainingsplätzen am Decksteiner Weiher beeindruckt. Am Geißbockheim erlebten sie eine Trainingsatmosphäre mit idealen Trainingsbedingungen, hoch motivierten, talentierten Nachwuchsspielern und qualifizierten Trainern.

Nachwuchstrainer Marcus Kühn empfing die jungen Traineranwärter im Besprechungsraum des Franz-Kremer-Stadions. Anhand zweier Kurzvideos zeigte er den Schülerinnen und Schülern, wie sehr es beim Trainerdasein auf das „wie“ ankomme. Der Haupttenor seiner Ausführungen war die Frage: „Wie kann ich meine Nachwuchsspieler motivieren, mit Freude und effektiv zu trainieren?“ Die Junior-Coach-Kursteilnehmer kennen die Handreichungen und Trainingsmaterialien des DFB über Inhalte einer durchzuführenden Trainingseinheit, über die Trainerpersönlichkeit wurde aber bisher noch nicht hinreichend informiert und diskutiert.

Des Weiteren besuchte der Kurs nach 45 Minuten einen der Kunstrasenplätze, um in einer Gruppenarbeit selbstständig die Aufwärmphase für eine spezielle Trainingseinheit zu erarbeiten und  praxisnah durchzuführen. In der Nachbesprechung besuchte der offizielle Junior-Coach-Pate und Leiter des Nachwuchsleitungszentrums, Frank Schaefer, die Schülerinnen und Schüler und berichtete ihnen aus seinem Trainerleben und seinen Erfahrungen von der U11 bis zur 1. Bundesliga-Mannschaft. Das Gespräch mit einem so erfahrenen, engagierten Trainer wird bei den Schülerinnen und Schülern bestimmt den größten Eindruck des Tages hinterlassen haben und sicherlich in Erinnerung bleiben.

Bevor es gegen Abend wieder mit der S-Bahn Richtung Hennef ging, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich zwei Stunden die Trainingseinheiten von der U8 bis U19 anzusehen und Erfahrungen für ihre Trainings- und Lehrprobeneinheiten zu sammeln.

(Christoph Müller)

 

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Studien- und Berufsorientierungstage Jg. 12 Q1 Abitur – was dann?

 

Auch in diesem Jahr fanden im Jahrgang 12 vom 27. - 29.5. wieder Orientierungstage zur Berufs- und Studienwahl statt. An einem ersten Tag fanden Informationsveranstaltungen in der Schule statt und an drei weiteren Tagen lernen die Schüler und Schülerinnen vor Ort die Hochschulen kennen.

Am Mittwoch, dem 27.5., begrüßten der Oberstufenleiter Herr Dr. Obermann und Frau Mund, die Koordinatorin für die Berufsorientierung in der Sek. II den Jahrgang und stellten das Programm des Tages und der kommenden Tage vor. Im Anschluss fand direkt das erste Seminar statt, durchgeführt von der Vertreterin der Bundesagentur für Arbeit, Frau Uerdingen, die allgemein über das Studienangebot in der Region informierte.

Hiernach fand für alle eine weitere Veranstaltung statt, mit dem Titel:  „Welcher Beruf ist der richtige für mich? Studium, Hochschule oder Universität?“ durchgeführt von Herrn Hans-Peter Timmann, FOM Hochschule für Ökonomie und Management, Schwerpunkt Studienberatung für Schulen, in der die Schülerinnen und Schüler in ersten Schritten ihre Neigungen und Kompetenzen ermitteln sollten sowie Berufserwartungen und Aufgabenschwerpunkte herausfiltern sollten. Stärken und Fähigkeiten wurden mit Entscheidungsbögen ermittelt und in Gesprächen und Selbsteinschätzungen erste Berufsziele herauskristallisiert.

Anschließend führte Herr Timmann die technisch und wirtschaftlich Interessierten in die neue Möglichkeit der dualen Studiengänge ein: „Duale Studiengänge, Beruf und Studium kombiniert“.

Parallel hierzu führten die Schulreferenten der BARMER GEK das sich im Vorjahr so erfolgreich erwiesene  „Assessment-Center-Training“ und „Alles zum Studium“ (Finanzierung, Versicherung, Studentenwerk, Bewerbungen etc.) durch, in dem mehrere Übungen durchlaufen wurden (z.B. Selbstpräsentation, Kurzvortrag, Gruppendiskussion, Selbstdarstellung u.v.m.) und wo die Schüler beobachtet wurden und ebenfalls beurteilt wurden. Hier lernten sie, ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen einzuschätzen und sich somit auf die Auswahlverfahren einzustellen, die an vielen Hochschulen und von vielen Unternehmen durchgeführt wurden.

Der Nachmittag stand im Zeichen der WORKSHOPS: In 15 Workshops standen neben einigen Vertretern von Berufsgruppen vor allem Studenten und Studentinnen der unterschiedlichsten Fachrichtungen - vom Lehramt über Wirtschaft, Ingenieurstudium im dualen Ausbildungsgang, Naturwissenschaften, Informatik, Sprachen, Jura, soziale Arbeit bis hin zur Medizin - bereit, um in kleinen Gruppen über ihre Studiengänge, Zugangsvoraussetzungen, Studienordnung, Abschlüsse, aber auch Höhepunkte und Schwierigkeiten des studentischen Alltagslebens zu berichten. Die Möglichkeit des Austausches mit häufig nur wenig älteren Studierenden stieß auf eine sehr positive Resonanz. Hier traute sich jede/r, auch vermeintlich „dumme“ Fragen zu stellen, und bekam verständliche, lebensnahe Antworten und profitierte von den erzählten Erfahrungen. Schön war die Wiederbegegnung mit einigen „Ehemaligen“, die der Einladung an „ihre“ Schule gerne gefolgt waren. Einige der studentischen „Experten“ waren nämlich Abiturienten und Abiturientinnen, die seit 2005 die Gesamtschule Hennef verlassen haben und nun schon mitten im Studium stecken.

An drei Tagen besuchten die Schüler und Schülerinnen Universitäten und Fachhochschulen in der Region, um das Campus-Leben in der Praxis kennen zu lernen, an Vorlesungen und  Seminaren teilzunehmen und sich im Gespräch mit den Studienberatern der Hochschulen u. a. über die zahlreichen neu gegliederten Bachelor- und Masterstudiengänge zu informieren.  So bot z. B. die Uni Siegen zum ersten Mal eine hervorragende Einführungsveranstaltung, in der auf alle Studienmöglichkeiten eingegangen wurde, das Angebot der Uni vorgestellt wurde, die Studiengänge erläutert wurden und wo auch der mittlerweile beliebte Lehramtsstudiengang nicht zu kurz kam. 

Es bleibt zu hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler in ihrem Entscheidungsfindungsprozess ein Stück weiter gekommen sind. Bei einigen Schülern war dies wohl schon nach dem ersten Tag der Fall: „Vielen Dank für die Informationsmöglichkeiten. Ich weiß jetzt, dass es irgendetwas mit Wirtschaft, möglich Fachhochschule Rheinbach“ oder “Mich interessiert Medien- und Kommunikationswissenschaften, das kann man in Köln und Aachen studieren. Und dann in die Werbung!“ Andere haben zumindest die Uni oder die Fachrichtungen in die engere Wahl gezogen. In jedem Fall waren die Tage erfolgreich und haben viele Schüler und Schülerinnen weitergebracht, sie haben sich intensiv mit ihrer Zukunft auseinandergesetzt, sie haben Perspektiven fixiert und Entschlüsse – in welcher Hinsicht auch immer- gefasst, und eben eingesehen, dass sie JETZT anfangen müssen, sich für ihre Zukunft zu interessieren, denn – so Frau Mund – sie müssen den Rest ihres Lebens mit dieser Zukunft verbringen.

(Claudia Mund)

 

 

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Londonfahrt

Montag, den 20.04.2015, trafen wir uns um 5:45 Uhr am Flughafen Köln/Bonn. Wir waren alle sehr aufgeregt, dass es jetzt endlich losging. Als wir nach ca. 1 Flugstunde in London landeten, wurden wir mit dem Bus zu der Schule gefahren und dort trafen wir dann auf unsere Austauschpartner. Wir konnten uns in der Schule in einem Klassenraum näher kennenlernen und etwas frühstücken. Für den Rest des Schultages begleiteten wir unsere Austauschpartner in ihrem Unterricht, der sehr interessant war. Besonders bemerkenswert an dieser Schule ist die Tatsache, dass jedes Klassenzimmer genügend Computer für alle Schüler hat und dass es keinen Klassenraum für die Klassen gibt, sondern für die Lehrer. Wir waren also im Klassenraum von Frau Schubert. Die Schüler dort tragen alle Schuluniformen und die Lehrer dort sind auch viel strenger als hier bei uns. Als dann Schulende war holten wir unsere Koffer ab und gingen mit unseren Austauschpartnern nach Hause.

Nachmittags, nach den Programmpunkten, haben sich viele von uns entweder im Park getroffen oder sind auch ins Kino gegangen. Diese Treffen im Park waren immer super!

Am zweiten Tag besichtigten wir den Tower of London, wo wir unter anderem auch die Kronjuwelen bewundern konnten – sehr beeindruckend! Danach gingen wir zur Tower Bridge und machten dort Bilder.  Zurück in Dagenham trafen wir uns wieder mit einigen im Park.

Am nächsten Tag sind wir wieder nach London gefahren. Dort haben wir einen kleinen Rundgang durch die City gemacht und uns Buckingham Palace, the Changing of the Guards, Houses of Parliament, Westminster Abbey und Trafalgar Square angesehen. Danach haben wir  eine Bootstour von Embankment (Nähe Houses of Parliament) bis nach Greenwich unternommen. Leider war an diesem Tag das Wetter etwas schlecht, so dass wir nicht auf dem Deck sitzen konnten. Aber wir wurden über einen Lautsprecher informiert, welche Sehenswürdigkeiten da rechts und links an uns ‚vorbeiglitten‘. Danach waren wir noch in einem Park der in Greenwich war. Wir machten auch ein bisschen Sightseeing. Nach dem Programm ist dann unsere Gruppe noch in ein Restaurant essen gegangen. Uns hat es allen sehr gut geschmeckt.

Am nächsten Tag und leider auch schon der vorletzte sind wir zum Regents Park gefahren, der in der Nähe von Camden liegt. Wir sind dann quer durch diesen Park gelaufen und konnten dabei sogar ein paar Eichhörnchen füttern. Camden ist ein Stadtteil, wo es sehr viele verrückte Läden gibt und sehr viele Stände auf den Straßen, besonders unten am ‚canal‘, stehen. Besonders interessant dort ist Camden Lock, eine Art riesiger Markthalle mit allen möglichen Ständen von Ledersachen, über Krimskrams, Essenständen, Klamotten, indische Läden und vieles mehr. Als wir uns dann alle wieder nach 2 Stunden am vereinbarten Treffpunkt trafen, beschlossen wir, dass wir noch eine Stunde länger bleiben wollten, weil wir es hier so toll fanden. Die Lehrer sagten okay (weil sie auch gerne länger bleiben wollten) und wir blieben noch eine Stunde länger. Als wir dann wieder an der Schule waren, gingen einige von uns wieder in den Park, direkt in den Nähe der Schule. Dort chillten wir und genossen den letzten Abend zusammen.

Am nächsten Tag mussten wir alle sehr pünktlich sein, da unser Flieger auch ohne uns losfliegen würde. Wir sind wieder nach London rein gefahren und wir konnten an der Oxfordstreet shoppen gehen für ca. 1,5 Stunden. Die meisten Mädchen gingen zu Victoria‘s Secret und kauften sich dort Oberteile oder Taschen. Als wir dann wieder pünktlich an der Schule waren, holten wir die Koffer. Dann ging plötzlich alles ganz schnell. Wir mussten uns von allen Engländern verabschieden und in den Bus einsteigen, der uns dann wieder zum Flughafen fahren würde. Als dann alle eingecheckt waren konnten wir uns noch Sachen für den Flug kaufen. Mit einem kleinen Shuttle-Train fuhren wir dann zum Gate. Alle waren sehr nervös ihre Familie wiederzusehen. Nach dem Flug holten alle schnell ihren Koffer und dann nahmen wir auch schon unsere Familie in den Arm.

Trotz einiger Unannehmlichkeiten bei einigen Gastfamilien (kein Essen von der Gastfamilie, ein Haus hatte keine Heizung und kein warm Wasser) und Schwierigkeiten fanden wir die Woche sehr schön. Wir hatten alle Spaß und haben auch viel von London gesehen. Einige von uns hatten das Glück, dass die Gastfamilien noch weitere Dinge mit ihnen unternommen haben, z.B. abends auf das London Eye gehen oder die Harry Potter Studio Tour und überhaupt sehr herzlich waren. Wir würden es jederzeit wieder machen, weil es eine tolle Erfahrung war. Jetzt freuen uns wir alle, dass bald die Engländer zu uns kommen.

 

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Comenius-Konferenz in England – ein letztes Mal –

In der Woche vom 18. bis zum 22. Mai 2015 machten sich erlesene Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide auf den Weg nach New Milton in Südengland. Begleitet wurden sie von Frau Fink, Frau Künster und Frau Neuberger.

Grund der Reise war die Teilnahme an der Abschlusskonferenz des vergangenen, zwei Jahre andauernden Comenius-Programms „Citizens of Europe – Past, Present and Future“. Dieses soll auch das „letzte dieser Art“ gewesen sein, denn ab dem kommenden Jahr verändert sich dieses Programm inhaltlich und wird zudem einen neuen Namen tragen: „Erasmus +“.

Die Schülerinnen und Schüler sollten in England eine anspruchsvolle Aufgabe bewältigen. Ziel der Konferenz war es, eine kontroverse Debatte zu den Vor- und Nachteilen der EU und der Mitgliedschaft in der EU zu führen. Gesprächspartner waren jedoch nicht nur die Engländer, deren Teilnahme an einer Debatte dieser Art ja bereits genügend Zündstoff bieten würde, im Hinblick auf die Comenius-Philosophie waren auch noch zwei weitere Nationen beteiligt: Spanien und Italien. Die Debatte verlief dementsprechend erfolgreich. Verschiedene Perspektiven wurden dank der Möglichkeit des direkten und unverfälschten Kontakts klar und nachvollziehbar beleuchtet, etwa die Folgen der Flüchtlingsproblematik für Italien, die momentan hohe Jugendarbeitslosigkeit  in Spanien oder die finanziellen Ängste in Bezug auf die EU-Mitgliedschaft der Engländer.

Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, einen sehenswerten Teil Englands näher kennenzulernen.  Eine Bootstour in dem idyllischen Küstenort Christchurch, bei der es, ganz England-typisch, in Strömen regnete oder das Erklimmen einer Steilküste bei strahlendem Sonnenschein gehören hier zu den sicherlich unvergesslichen Highlights.

Auch die Partnerschule stellte sich als ein echtes Erlebnis heraus. So ist das Kennenlernen einer englischen Privatschule mit Schuluniform und allem, was dazu gehört, eine nicht alltägliche Erfahrung. Nicht zuletzt wären all diese positiven und gewinnbringenden Erfahrungen nicht möglich gewesen ohne die Gastfreundlichkeit der englischen Partnerinnen und Partner, denen wir auf diesem Weg noch einmal danken möchten.

(Sarah Neuberger)

 

 

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Arbeiten beim Bio-Bauern: Mein Praktikum auf dem Hanfer Hof

Ich habe mein zweiwöchiges Betriebspraktikum auf einem Bio-Bauernhof absolviert. Ich dachte vor dem Praktikum, dass es bestimmt spannend und interessant wird. Als Betrieb suchte ich mir den Hanfer Hof aus. Der im Hennefer Ortsteil Hanf gelegene Bio-Betrieb ist mit nur 40 Kühen, 40 Rindern und 15 Schafen ein vergleichsweise kleiner Hof. Der Chef und Besitzer des Hofes ist Bernd Schmitz. Der Beruf Landwirt ist sehr abwechslungsreich und spannend. Besonders gut gefallen hat mir die abwechslungsreiche Arbeit im Team. Hier ist eine kleine Auflistung der Tätigkeiten, die ich ausüben durfte: Kühe melken, Kühe und Rinder füttern, Kühe eintreiben, Stall ausmisten, Setzlinge und Zwiebeln pflanzen.

Der Beruf Landwirt beinhaltet auch sehr viele handwerkliche Tätigkeiten, da man häufig Dinge reparieren muss. So musste ich beispielsweise zusammen mit einem anderen Praktikanten einen Heulader reparieren, dafür benötigten wir jedoch letztlich andere Werkzeuge als zunächst gedacht, die wir uns aus der Werkstatt zusammensuchten. Es waren also auch Geschicklichkeit und Eigeninitiative gefragt. Als Landwirt arbeitet man außerdem sehr viel draußen. Es ist grundsätzlich ein sehr körperlicher Beruf, bei dem man allerdings auch häufig Grips benötigt.

Mir hat das Praktikum besonders gut gefallen und Spaß gemacht, weil mir viel Verantwortung übertragen wurde und ich viel mithelfen durfte.

(Linus Bördgen 8e)

 

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