Elternbrief vom 18.3.2016

 

Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir stellen Ihnen den Elternbrief als pdf-Datei zur Verfügung oder Sie lesen die Berichte direkt im Internet: www.ge-hennef.de.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe und schöne Osterferien!

Wolfgang Pelz         Ingrid Dietel

(Schulleiter)  (stellv. Schulleiterin)

Themenübersicht:

 

Fußballstar Jens Nowotny zu Gast in der Gesamtschule 

Schülerzeitung "Highlight" ausgezeichnet

Benedikt Gödtner holt DM-Titel im Super-Cross

Holocaust-Überlebende erzählt ihre Geschichte

Besuch im Beethovenhaus Bonn

Museumsführung im Haus der Geschichte

Kunst im Flur

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Die Schulsanitäter unterwegs

Be Smart - Don't Start!

"Hennef zeigt Herz"

Die Schulleitung "BRING(t)'S"

"Mit Freude am Tanzen etwas Gutes tun!"

Sportliche Leistungen - sportliche Gäste…

Proseccofrühstück& Frauengespräche

"Wisst ihr noch wie es geschehen?"

Cocktailworkshop der SV-Aktionsgruppe „Kinder gegen Drogen“

Menschenrechte und Flüchtlinge

Heureka! Mensch und Natur 2015

Aus der Chemie-AG

USA Austausch 2016

Die Klasse 6F besucht den jüdischen Friedhof in Hennef

Amnesty International und die Q1 diskutieren

Keine Angst vor Technik – Das InfoMobil der Elektro- und Metallindustrie

Exkursion der Jahrgangsstufe EF ins NS-Dokumentationszentrum im EL-DE Haus

Jahrgang 10 Kurtheater Hennef – Film: Schindlers Liste

Heavy Tunes bei Benefizveranstaltung „Hennef zeigt Herz“

Auslandspraktikum in Wien 2016

Hennef schwingt den Besen

Verkehrserziehung: Bus-Sicherheitstraining im Jahrgang 5

Der Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs

Besuch der Gedenkstätte der Landjuden der Klassen 6A- 6D

Junge Leute überraschen Besucher im Archiv des Rhein-Sieg-Kreises

1860,- für die Eluru-Aktion – Brief vom DAHW

Junges Parlament lernte seine Aufgaben kennen

Vocatium – Fachmesse für Ausbildung und Studium

Hennefer Musikschüler auf der Bühne

„Licht und Lichter – die Farben sind´s“ - Das neue Projekt „Kultur und Schule“

Die Klasse 8B besucht das WDR Studio 2

Erfolgreiche Gesamtschul-Fußballerinnen der WKIII,

Kreismeisterschaften – Schwimmen

Der frühe Vogel fängt den Schnee

Gedenktag:  Der Junge im gestreiften Pyjama

Projekttag HAUSHALTS(S)PASS

Seminar der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter

Besuch der 10F im buddhistischen Kloster

“The World of Tim Burton”

Uruguay, der wohl schönste Fleck Südamerikas

Musikklassen beim Bowlen

Schülerpraktikum bei der Flugbereitschaft

Projekttag - „Ich habe doch nur Anweisungen befolgt!“:

Fahrt zur Synagoge nach Köln

Streetwork in Hennef – Ein Angebot für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren

1200 Euro für Flüchtlingskinder ertanzt

„Comunity Dance“

Den Horror auf die Tanzfläche gebracht

Projektkurs Spotlight

Springtime bei den Physikussen

Fußballstar Jens Nowotny zu Gast in der Gesamtschule 

 

Interview

Am 27.01.16 fand im Bistro unserer Schule eine Preisverleihung für die besten Läufer des Sponsorenlaufes statt. Die Preisverleihung übernahm diesmal ein Fußballstar, der ehemalige Dortmunder Fußballspieler Jens Nowotny. Nachdem Jens Nowotny die Ehrung vorgenommen hatte, baten wir ihn um ein Interview. Wir dachten uns, es interessiert euch, etwas über den bekannten Ex-Bundesligaspieler und Nationalspieler zu erfahren. Hier ist das Interview:

Herr, Nowotny, wie alt sind Sie?

Ich bin 42 Jahre alt.

Sind Sie verheiratet? Haben Sie Kinder?

Ja, ich bin verheiratet. Meine Frau ist meine erste Frau und war schon meine Jugendfreundin. Wir haben 3 Kinder, zwei Töchter und einen Sohn. Meine älteste Tochter wird heute 16, die kleine Tochter ist 9 Jahre alt, mein Sohn ist 13.

Wo wohnen Sie?

In Kürten, Bergisch Gladbach.

Welche Schule haben Sie früher besucht?

Ein Gymnasium in Langensteinbach (Karlsruhe). Ich bin nach der 10. Klasse abgegangen und dann musste ich mir überlegen, ob ich lieber weiterhin zur Schule gehe oder eine Fußballkariere einschlagen möchte.

Waren Sie gut in der Schule?

Ich war jemand, der ohne großen Aufwand in der Schule gute Noten geschrieben hat. Ich musste nicht viel tun. Es ist mir leicht gefallen, gute Noten zu schreiben, außer in Französisch. Das war nicht so mein Ding. Aber ansonsten war ich gut.

Wann und wie haben Sie gemerkt, dass Sie ein Fußballtalent sind?

Ich hab mit 4 Jahren angefangen zu kicken und habe immer mit älteren Kindern zusammen gespielt. Ich war in jungen Jahren schon relativ groß und schnell. Mit 13 Jahren habe ich dann richtig angefangen Fußball zu spielen.

Was war der Höhepunkt Ihrer Karriere?

Die WM 2006! Da war ich im Spiel um Platz 3 gegen Portugal eingesetzt.

Auf welcher Position haben Sie in der Regel gespielt?

Im Laufe meiner Karriere habe ich auf allen Positionen gespielt, außer als Torwart.

Spielen Sie zwischendurch nochmal Fußball?

Ja, wir haben im Schnitt 8 Spiele im Jahr mit Traditionsmannschaften.

Was empfehlen Sie Jungs, die auch ein Fußballstar werden wollen?

Plan B! Denn es gibt 21000 Jugendliche in einem Jahrgang, die Fußball spielen. Von 21000 starten  nur einer bis zwei eine professionelle Fußballkarriere.

Was war das für ein Gefühl, als Sie den Rasen betreten haben und Sie wussten, dass Ihnen tausende von Menschen zuschauen?

Das geilste Gefühl, das es gibt. Du gehst raus, spielst in Dortmund, da ist eine schwarz-gelbe Wand und 80000 Menschen schauen dir zu. Es gibt nichts Besseres.

Sind Sie schon mal ausgebuht worden?

Natürlich, mehrfach sogar. Besonders dann, wenn wir in Köln gespielt haben!

Ist es als berühmter Fußballspieler leichter eine Freundin zu finden?

Eine nicht, sondern eher mehrere. Aber die Richtige zu finden, das ist umso schwerer.

Warum wechseln Fußballspieler so oft ihre Freundin?

Das weiß ich nicht. Ich habe nicht so den Drang gehabt, öfter mal was auszuprobieren. Ich war früher zufrieden und bin es heute noch.

Vielen Dank für das schöne Interview!

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

(Das Interview führten: Shayline Pens und Alina Grampp, 9C)

 

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Schülerzeitung "Highlight" ausgezeichnet

Das Team unserer Schülerzeitung "Highlight" freut sich über eine besondere Auszeichnung! Die Redaktion der Schülerzeitung hatte sich zum Ende des vergangenen Jahres dazu entschlossen, mit einer Ausgabe der Schülerzeitung am Schülerzeitungswettbewerb der Bundesländer teilzunehmen. Dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen wurden zahlreiche Schülerzeitungen eingereicht. Im Januar 2016 fand dann eine Vorauswahl auf Landesebene statt, d.h. eine Jury traf die Entscheidung, welche der eingereichten Schülerzeitungen am Bundeswettbewerb teilnehmen sollen. Unsere Schülerzeitung "Highlight" wurde von der Landesjury ausgewählt!

WP_20160309_08_43_49_Pro [51102] Sie ist damit eine von insgesamt 21 Schülerzeitungen aller Schulformen aus Nordrhein-Westfalen, die am Wettbewerb der Länder in Berlin teilnehmen. Über diesen Erfolg freut sich das Team der Schülerzeitung sehr und besonders auch über die Glückwünsche der Schulministerin Sylvia Löhrmann, die in einem Brief an die Schülerzeitungsredaktion betonte, dass die Auswahl der Schülerzeitung unserer Schule für den Bundeswettbewerb "eine große Auszeichnung" sei. Diese Anerkennung ist sehr schön für die Schüler und Schülerinnen, die die eingereichte Ausgabe mit viel Sachverstand und Ideenreichtum gestaltet hatten, und sie motiviert auch das Team, das derzeit an der nächsten Ausgabe, die im Sommer erscheinen wird, arbeitet. In diesem Sommer wird unsere Schülerzeitung "Highlight" bereits 10 Jahre alt und die Schüler und Schülerinnen wollen auch mit dieser Jubiläumsausgabe ihren Leserinnen und Lesern wieder eine interessante und vielseitige Lektüre bieten.

(Christa Allißat)

 

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Benedikt Gödtner holt DM-Titel im Super-Cross

http://www.falcon-motorsports.com/wp-content/uploads/2016/01/d.jpgGrevenbroich. Der 33. ADAC Super-Cross in Dortmund war für Benedikt Gödtner die perfekte Bühne. Vor gut 30.000 Zuschauern, die den dreitägigen Vollgas-Mix aus packender Rennaktion und Freestyle-Show in der Westfalenhalle fasziniert verfolgten, holte sich der 14 Jahre alte Fahrer aus dem Talentstall des MSC Grevenbroich den Meistertitel in der Klasse SX3. Damit ist Gödtner, der an der Gesamtschule Hennef Meiersheide die Fachklasse Sport besucht und dessen Schwester Lena (10) ebenfalls zur Motocross-Familie des MSC gehört, auf seiner 85 Kubikzentimeter starken Rennmaschine der beste Supercrosser Deutschlands der 11- bis 16-Jährigen. Den Stellenwert dieser Leistung strich Organisationsleiter Peter Berghoff heraus: "Vor allem die SX3 als echtes Nachwuchs-Championat innerhalb des ADAC SX-Cups ist eine wichtige Station für junge Talente auf dem Weg in die großen Klassen."

(Von Dirk Sitterle, aus: m.rp-online.de; Foto aus Falcon Motorsports)

 

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Holocaust-Überlebende erzählt ihre Geschichte

Tamar Dreifuss zu Besuch in der Gesamtschule Meiersheide

(ul) Einen Tag vor dem offiziellen weltweiten Gedenktag, dem Tag, an dem 1945 die Gefangenen im Konzentrationslager in Auschwitz von der Roten Armee befreit wurden, kam Tamar Dreifuss, eine der wenigen noch lebenden Zeitzeugen, bereits zum zweiten Mal zu Besuch in die Gesamtschule Hennef Meiersheide. Während viele Schülerinnen und Schüler am 26. Januar diesen Jahres zu Gedenkstätten oder Museen unterwegs waren, um sich dort mit den Geschehnissen zur Zeit des Dritten Reiches auseinanderzusetzen und der Opfer zu gedenken, waren die Kinder der Klassen 5A und 5C in ihrem Schulgebäude geblieben und lauschten gebannt den Ausführungen der gebürtigen Litauerin. Ein Jahr war Tamar Dreifuss alt als 1939 der Zweite Weltkrieg ausbrach und ihre unbeschwerte Kindheit in ihrer Heimatstadt Wilna bald ein jähes Ende finden sollte. Mit dem Auszug aus der großen Stadtwohnung begann für die Kleine und ihre Familie eine Odyssee ins Ungewisse: Zunächst fanden sie Ende 1940 eine Unterkunft in Ponar, nachdem sie aus ihrer Wohnung vertrieben wurden, doch als sie dort später Zeugen der grausamen Massenerschießungen der Deutschen wurden, scheint nur noch im neuen Ghetto in Wilna ein sicheres Überleben möglich zu sein. Alleine bei ihrer Tante versteckt, kommt die 5-jährige erst kurz vor der Auflösung des Ghettos durch die Deutschen im Herbst 1943 wieder zu ihrer Familie und erlebt dort wie die noch verbliebenen Menschen in Konzentrationslager nach Lettland und Estland deportiert werden. Darunter auch die kleine Tamar und ihre Mutter Jetta - getrennt vom Rest der Familie, mit all den anderen Menschen in Viehwaggons gepfercht, tagelang unterwegs. Tamars Mutter unternimmt während der Fahrt zwei Fluchtversuche, scheitert, wird dafür bestraft. Doch sie gibt nicht auf. "Du warst da und ich musste dich beschützen! Du hast mir den Mut dazu gegeben!", Sätze ihrer Mutter, die die 78-jährige auch heute noch sichtlich bewegen und die ihr als Kind das Leben retten sollten. Im Lager angekommen, nutzte Jetta Schapiro-Rosenzweig nach dem Duschen couragiert die Gelegenheit und suchte sich Kostüm, Hut, Schuhe, Lippenstift zusammen, zog Tamar ein Kleid an und ging erhobenen Hauptes mit ihrer Tochter an der Hand aus dem Konzentrationslager. Unsagbarer Mut und ein Quentchen Glück ließ sie passieren und endlich in "Freiheit" schaffte sie es, sich mit ihren Russisch-Kenntnissen bis zum Kriegsende bei Bauern durchzuschlagen.

 

 

"Die wundersame Rettung der kleinen Tamar 1944" - Eine unglaubliche Geschichte, die Tamar Dreifuss in Form eines schön illustrierten Kinderbuches niedergeschrieben hat und seit ihrer Rückkehr aus Israel vor über 50 Jahren versucht sie, diese Erinnerungen an Kinder und Jugendliche weiterzugeben, damit die Geschehnisse von damals nicht in Vergessenheit geraten. Viele Bilder und ihr Buch hatten sie und ihr Mann Harry im Gepäck, um den Fünftklässlern die Vergangenheit zu veranschaulichen. Und viele gegenseitige Fragen gab es, die deutlich machten, wie weit weg und wie unvorstellbar für die heute 10- bis 12-jährigen die Gräueltaten von damals sind und wie friedlich, liberal und ungezwungen die heutige Jugend in einer beschaulichen Stadt wie Hennef aufwachsen kann. 

Nach rund 90 spannenden, bewegenden Minuten sangen alle gemeinsam das weltweit bekannte israelische Volkslied "Hewenu shalom alejchem" - Frieden für alle. Ein schöner gemeinsamer Abschluss mit einem Wunsch aktueller denn je.

 

 

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Besuch im Beethovenhaus Bonn

Der Musik GK 12 machte mit Frau Broszukat und Frau Emre am 2. Februar 2016 eine Exkursion nach Bonn, um das Beethovenhaus zu besuchen. Ludwig van Beethoven wurde hier im Dezember 1770 geboren. Seit 1889 unterhält der Verein Beethoven–Haus im Geburtshaus eine Gedenkstätte, die heute die weltweit größte Beethoven–Sammlung beherbergt. Beeindruckend waren die Streich- und Tasteninstrumente, die Beethoven selbst gespielt hatte. Auch die verschiedenen Hörrohre und das handgeschriebene „Heiligenstädter Testament“ (1801), in dem Beethoven seine persönliche Einstellung zu seiner fortschreitenden Schwerhörigkeit schildert sowie die „Konversationshefte“ sind Zeugnisse eines außergewöhnlichen Musikers.

Im Anschluss an die Führung nahmen die Schülerinnen und Schüler an der interaktiven Inszenierung von „Fidelio, 21.Jh“ teil. Die Hauptpersonen der Oper Fidelio wurden als abstrakte Figuren aus kleinen Teilchen geschaffen und konnten mit Hilfe der Interaktionsgeräte bewegt werden, so dass die Teilnehmer/innen eigene dramaturgische Vorstellungen in die Vorführung einfließen lassen konnten.

Der Besuch des Beethovenhauses wurde von den teilnehmenden Schülerinnen und dem Schüler positiv aufgenommen. Er rundete die Unterrichtseinheit zu L. v. Beethoven ab. Zu der interaktiv gestalteten Opernszene gab es geteilte Meinungen. Kritische Stimmen fanden die Hauptpersonen zu abstrakt gestaltet.

 

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Besuch des EL DE Hauses der Klasse 9D

IMG_0853.JPGAm 26. Januar 2016 hat die Klasse 9D zusammen mit ihren Klassenlehrern Peter Dietel und Gabriele Clooth das EL-DE-NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln besucht. Drei Schülerinnen berichten von diesem Besuch:

 

 

 

„...Dort haben wir eine Führung durch das Haus bekommen. Der Name EL DE geht auf die Initialen des Bauherrn Leopold Dahmen zurück, der das Haus schon im Rohbau 1933 an die Gestapo (geheime Staatspolizei) vermietete.  Die Gestapo verfolgte im zweiten Weltkrieg Menschen, die gegen den Nationalsozialismus oder gegen Hitler waren. Sie spielte eine wichtige Rolle im zweiten Weltkrieg, da sie „Köln unter Kontrolle gehalten“ hat. Wenn man etwas gegen die damalige Politik sagte, bekam man einen Brief von der Gestapo, in dem stand, dass man zu dem Haus kommen sollte, jedoch stand kein Grund darin. Bei der Gestapo wurde man befragt und dann entweder freigelassen, direkt zum Gericht geführt  oder im Keller in einer der Gefängniszellen eingesperrt.

 

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 Diese Zellen waren nicht sehr groß, hatten ein Fenster und es waren ca. 8 -30 Personen pro Zelle vorgesehen. Es sind sogar noch Originaltexte an den Wänden zu lesen, von Menschen, die dort eingesperrt waren. Die Menschen, die dort waren, wurden in den häufigsten Fällen von anderen verraten und das meist aus persönlichen Gründen, manche verpetzten auch ihre eigene Familie, wenn sie zum Beispiel gerade Streit hatten. Insgesamt hatte die Gestapo über zehntausend Akten von verdächtigen Leuten und im EL DE Haus arbeiteten 100-300 Beamte. Nach dem zweiten Weltkrieg flüchtete die Gestapo aus dem Haus  und vernichtete alle Akten, die in Köln waren. Danach wurde das Haus als Standesamt und Ordnungsamt genutzt. Seit 1988 ist das NS-Dokumentationszentrum dort.“ (Jennifer Bürling, 9D)         

„…Das EL-DE Haus ist eines der wenigen Häuser, das die Bombardierung auf Köln überstanden hat und wurde nach dem Krieg eine Zeit lang unter anderem auch als Standesamt genutzt, wodurch alles, bis auf den Keller und den Bunker, nicht mehr so erhalten werden konnte wie 1933.

 

Der Keller ist jedoch unverändert geblieben und man konnte sehen, was die Leute an die Wände geschrieben haben. Sie schrieben davon, wie kalt ihnen ist und wie hungrig sie sind sowie von wem sie gefoltert wurden. Es ist das Einzige, was von ihnen übrig geblieben ist, da die Akten 1945 von den Beamten vernichtet wurden. Nur wenige Daten waren noch zu finden, die sie kurz zuvor z.B. nach Berlin geschickt hatten. Als wir in den Gefängniszellen und dem Bunker waren, haben wir versucht uns in die Situation der Leute von früher hineinzuversetzen, doch es ist uns nicht gelungen. Ihnen ist so etwas Schreckliches widerfahren, dass man sich einfach nicht vorstellen kann, welche Angst sie gehabt haben mussten - mit dem Wissen, dass sie jeden Tag umgebracht werden konnten.“ (Leonie Busch, 9d) 

 

 

Die Zellen (An die Wände haben sie mit allem geschrieben, was sie finden konnten, ob Lippenstift oder Stift. Wenn sie nichts bei sich hatten, haben sie in die Wand geritzt.)

 

 „….Wir gingen in den ersten Stock, wo uns ein wenig über das jetzige Dokumentationszentrum erzählt wurde.

Es wurde 1933 gebaut und gehörte anfangs Leopold Dahmen. Ursprünglich sollte es ein Wohn- und Geschäftshaus werden, doch dann mietete die damalige Geheime Staatspolizei (Gestapo) das Haus und errichtete dort ihre Büros sowie zehn Gefängniszellen im Keller, die ursprünglich für 1-2 Personen pro Zelle gedacht waren.

Die Gestapo hatte mehrere solcher Zentralen, doch dies ist heute das einzige noch bestehende Gebäude, in dem sich eine Zentrale der Gestapo befand.

Von dort aus wurde vieles erledigt, wie z.B. die Vernehmung von Verbrechern und Angeklagten. Papiere wurden unterschrieben: wer, in die KZs kam, wer nicht, und vieles mehr. Insgesamt sandte man 11.000 Menschen von der Zentrale aus in die KZs.

Zudem wurde ein Galgen im Innenhof aufgebaut, an den man sieben Menschen gleichzeitig hängen konnte. Schließlich gingen wir noch in den Keller. Bereits als man die Treppen hinabstieg, kam einem eine drückende und stickige Luft entgegen. Im Keller wurden uns die alten Gefängniszellen und Inschriften der Häftlinge gezeigt. Dabei waren sehr unterschiedliche Sprachen dabei, wie z.B. Polnisch und Italienisch. Zum Ende des Krieges hin saßen in einer Zelle nicht mehr nur 1-2 Personen, sondern 10-12, zum Teil bis zu 30 Personen. Geschlafen wurde im Sitzen, eng aneinander gedrückt, und Krankheiten verbreiteten sich wie ein Lauffeuer.

Insgesamt war es ein sehr spannender Tag und wir alle haben vieles gelernt, was wir noch nicht wussten. 

Für alle, die sich für solche Dinge interessieren, ist das NS-Dokumentationszentrum in Köln nur zu empfehlen!“

(Verena Schmitz, 9D)

 

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Museumsführung im Haus der Geschichte

Deutschland nach 1945

 

Das Haus der Geschichte ist immer wieder eine spannende Angelegenheit. Allein der Übergang der Bahnhaltestelle zum Museum sorgte für große Augen: Denn dort steht ein Teil eines imposanten Sonderzuges inklusive des "Salonwagens", indem unter anderem vier Kanzler, darunter Ludwig Erhardt und Willy Brandt, Platz genommen und wichtige Besprechungen geführt haben.

Dank freundlicher Museumspädagoginnen und authentischen "Gefährten" - unter anderem ein rosa gestrichener VW-Bus mit Friedenssymbol, echtem Mobiliar des damaligen Bundestages und für uns heute selbstverständlichen italienischen Eisdielen im "Retrolook" - konnten wir uns in die Zeit nach 1945 in Deutschland hineinversetzen und die Stimmung der Zeit nachempfinden.

Es war ein sehr spannender und gleichzeitig informativer Tag für unsere Gruppen und ist sicherlich einen zweiten Gang wert.

Quellen:www.hdg.de

 

https://www.hdg.de/uploads/pics/Salonwagen_2020_01.jpg

 

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Kunst im Flur

Der Flur im Haus E, dem Verwaltungsgebäude der Gesamtschule Meiersheide, bietet Raum und Gelegenheit für kleine Wechselausstellungen mit Schülerarbeiten.

Im Moment werden dort Fantasietiere aus Pappmaché mit fantasievoller Bemalung ausgestellt. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5F haben sich vorgestellt, was herauskommen würde, wenn zwei vollkommen verschiedene Tiere Babys miteinander bekommen - die Ergebnisse sind sehr originell, kreativ und dekorativ und schmücken unseren Flur ganz ungemein.

 

 

Außerdem werden dort im Moment Arbeiten einer 7.Klasse gezeigt, die im Kunstunterricht Totempfähle aus Klopapierrollen erstellt haben. Auch diese sind wunderbar farbenfroh und originell.

Der Flur mit seiner großzügigen Anzahl an Holzstehlen bietet vor allem Raum für plastische Arbeiten, welche in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden.

(Anja Gerner)

 

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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist seit 1996 ein bundesweit verankerter Gedenktag, der sich auf die Befreiung des Konzentrationslagers in Auschwitz am 27. Januar 1945 bezieht.

 

Auch in unsere Schule wird in jedem Jahr ein Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus abgehalten. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5F haben sich in diesem Jahr ausgiebig mit der Person Anne Frank auseinander gesetzt. Sie haben sich über ihr Leben informiert und eine Zeitleiste mit Ereignissen ihres Lebens erstellt, von Annes Geburt bis zur Entdeckung im Hinterhaus, in dem sich die Familie Frank und Pels versteckt hatten und der Deportation beider Familien. Anschließend wurden Plakate angefertigt, die sich mit dem Leben Anne Franks im Hinterhaus in Amsterdam beschäftigten, den Unterstützern und Helfern und ihrem Tod im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Februar 1945. Thematisiert wurden in diesem Rahmen natürlich auch, wie es zur Machtergreifung Hitlers im Januar 1933 hat kommen können und welche Konsequenzen die Übernahme der Regierungsmacht durch die NSDAP für die jüdische Bevölkerung in Deutschland hatte. Gerade in Zeiten eines Erstarkens von nationalistischen Kräften in Europa erlangt dieser Gedenktag an verstärkter Wichtigkeit.

(Anja Gerner)

 

 

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Die Schulsanitäter unterwegs

Als Dankeschön für ihren engagierten und zuverlässigen Einsatz im Jahr 2015 unternahmen die Schulsanitäter/innen am 21.12.15 gemeinsam mit ihren Betreuungslehrerinnen Frau Reyes und Frau Gerner einen Ausflug zur Bowling Arena in Troisdorf Spich.

Mitfinanziert wurde der Ausflug großzügig vom Förderverein der Gesamtschule Meiersheide, dem wir auf diesem Wege herzlich danken möchten.

Von den 23 Schulsanitäter/innen, die im Sanitätsdienst aktiv sind und die aus den Jahrgangsstufen 7 bis 13 kommen, konnten immerhin 17 heute teilnehmen.

Zwei Stunden verbrachten wir gut gelaunt auf den Bowlingbahnen, anschließend gingen wir noch gemeinsam Pizza essen.

Ein wunderbarer Tag, bei strahlendem, aber nichtwinterlichem Wetter mit phantastischer Riesen-Pizza zum Abschluss.

Wir hatten viel Spaß und haben viel gelacht.

Am Ende des Tages stand der gute Vorsatz, dass wir als Team so etwas öfter mal machen sollten, da es unser Gefühl von Gemeinsamkeit stärkt.

(Anja Gerner)

 

 

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Be Smart - Don't Start!

Eine Idee aus Finnland wird zur bundesweiten Tradition

 (ul) Bereits seit 1997 findet der Schülerwettbewerb gegen das Rauchen in Deutschland statt. Was als tolle Idee in Finnland acht Jahre zuvor entstanden ist, hat sich in all den Jahren in vielen europäischen Ländern zu einem gesundheitsbejahenden, nachhaltigen Projekt an vielen weiterführenden Schulen etabliert. Unterstützt von der Europäischen Union richtet sich der Wettbewerb an Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Klassenstufen, findet in jedem Schuljahr statt und läuft jeweils über einen Zeitraum von einem halben Jahr. Ziel ist es, die Kids und Jugendlichen zu motivieren, mit dem Rauchen gar nicht erst anzufangen und das "Nichtrauchen" attraktiver zu gestalten. So nahmen bei der Aktion 2014/15 2236 Klassen in ganz Nordrhein-Westfalen teil, im gesamten Rhein-Sieg-Kreis und Bonn waren es rund 100 weiterführende Schulen, die eine Vielzahl von Klassen am Start hatten. Und bereits zum zweiten Mal waren es die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide, die mit insgesamt 16 Klassen teilgenommen, durchgehalten und sich somit als Schulsieger über einen Sonderpreis der AOK Rheinland-Hamburg und der Kreissparkasse Köln (KSK) in Höhe von 500€ freuen durften. Feierlich gewürdigt und offiziell übergeben wurden die Preise am 17.02.2016 im Bistro der Schule und Schulleiter Wolfgang Pelz zeigte sich auch sichtlich stolz auf seine vielen Schützlinge. Diese Art von Projekten sei toll und er freue sich, dass seine Schule bereits seit 18 Jahren mit dabei ist und die Schülerinnen und Schüler immer mal wieder für ihre Leistungen bei diesem Wettbewerb geehrt werden. So gab es zusätzlich noch Geldpreise für die Klasse 6C in Höhe von 50€, die 6B erhielt 100€, die 6F 150€ und die 7E wurde mit 200€ für die Klassenkasse belohnt. Der Dank der Schulleitung ging vor allem auch an die AOK, die diesen Wettbewerb seit dem Jahr 2000 unter anderem hier im Rheinland koordiniert und begleitet und mit diesen tollen Preisen die Motivation der Klassen zusätzlich fördert. So ließ es sich Schulkoordinator Eckehard Manke von der AOK dann auch nicht nehmen, den Kids an diesem Tage persönlich zu gratulieren und den Scheck für den Schul-Sonderpreis zu übergeben. Auch eine "MiniAnne" kam symbolisch für die bereits 180 neu angeschafften Reanimationspuppen mit auf das Foto, gab es doch seitens der AOK im vergangenen Jahr eine großzügige Spende, um das "Wiederbelebungsprojekt" an der Gesamtschule Hennef Meiersheide zu unterstützen.

 

 Der aktuelle Wettbewerb "Be Smart - Don't Start" läuft bundesweit bereits seit dem 16.11.2015 und wieder sind viele Klassen aus dem Schuldorf motiviert mit am Start.

 

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"Hennef zeigt Herz"

Eine Benefizveranstaltung mit buntem Programm

(ul) Am Sonntag, 28.02.2016 war es nach zwei Jahren nun endlich einmal wieder soweit und die Kinder- und Jugendstiftung (kiju) präsentierte gemeinsam mit der Bürgerstiftung Altenhilfe und der Stadt Hennef unter dem Titel "Hennef zeigt Herz" bereits zum dritten Mal einen unterhaltsamen Nachmittag mit vielseitigem Programm. Rund 350 Gäste begrüßten Ursula Yogeshwar und Hans Peter Lindlar in der fast ausverkauften Aula in der Wehrstraße in Hennef ganz herzlich, darunter auch 60 eingeladene Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer, die ebenfalls sichtlich beeindruckt waren von dem tollen abwechslungsreichen Programm dieses Nachmittages. Beeindruckt sein kann man auch von den Leistungen, die die vielen Ehrenamtler in den letzten Monaten in der Flüchtlingshilfe hier in Hennef vollbracht haben: ob Deutschunterricht, Fußballtraining, Behördengänge oder Hilfe im Alltag - drei von ihnen stellte Ursula Yogeshwar an diesem Nachmittag auf der Bühne vor und so konnten stellvertretend für so viele fleißige Helfer Maren Jung, Dorothea Feltkamp und Carsten Halm von den vielen schönen, aber auch schwierigen Dingen der vergangenen Wochen berichten.

 

Den musikalischen Beginn der rund zweistündigen Benefizveranstaltung machten die "Heavy Tunes" der Gesamtschule Hennef Meiersheide unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach. Beschwingt und poppig spielten die Schülerinnen und Schüler Stücke wie "Sway" und "Valerie" und Maren Teichmann begeisterte das Publikum einmal mehr mit ihren Gesangssoli. Auch "Drums Alive" des Hennefer Turnvereines, die etwas andere Boygroup "Jeestinger Junge" sowie der Kinderchor der Musikschule Hennef und der Gospelchor "Living Colours" aus Uckerath sorgten für ein vielfältiges musikalisches Programm und so war von Pop, Rock, Jazz und Gospel sowie den vielen Kinderliedern von Thomas Gerstner alles mit dabei. Antweiler, Graf & Co. gaben dann noch Kölsche Krätzjer zum Besten und auch Peter Lorber reimte wieder einmal ganz bravourös - sehr zur Freude der zahlreichen Zuhörer. Auch tänzerisch wurden kleinen und großen Gästen ein paar tolle Auftritte geboten, denn nicht nur die Kinder der Ballettschule "Tanzpunkt" von Barbara Schatz schwebten über die Bühne auch die Westerwaldsterne beeindruckten mit einer bemerkenswerten tänzerischen Leistung. Nicht nur auf der Bühne präsentierten alle Mitwirkenden tolle Beiträge, vielmehr verzichteten sie auch auf ihre "Gagen" zu Gunsten der Veranstaltung. Während der Pause war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, gab es nicht nur Getränke, sondern auch Herzhaftes und von der Bäckerei & Konditorei Gilgen's gestifteten Kuchen. Der Erlös aus Eintrittskarten und Einnahmen aus dem Verzehr dieser Veranstaltung kommt wieder den beiden Stiftungen zu Gute, die bereits seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche auf der einen und Seniorinnen und Senioren auf der anderen Seite hier in Hennef tatkräftig unterstützen.

 

"Zwei Stiftungen - Eine Stadt" lautet der Slogan. Und ob mit Projekten wie "Frühdolin" oder den Lesepaten, Hilfe und Beratung von Angehörigen oder in der Betreuung demenzkranker Menschen - mit ihrem ehrenamtlichen Engagement sind diese beiden Institutionen aus Hennef nicht mehr wegzudenken und erleichtern Klein und Groß, Jung und Alt den oft schwierigen Alltag.

 

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Die Schulleitung "BRING(t)'S"

Riesenspaß beim Karneval in der Meiersheide

 

 (ul) Ob Fünfklässler oder Oberstufenschüler - Weiberfastnacht ging es wie in jedem Jahr rund in der Gesamtschule Hennef Meiersheide und alle feierten mit. Während die drei Jahrgänge der Oberstufe viel Spaß mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm in der Mensa hatten, verdunkelten sich die Neunt- und Zehntklässler mit allem, was schwarz und dunkel ist, ihr Haus, um möglichst authentisches "Disco-Feeling" zu verspüren und die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe samt des 8. Jahrganges feierten eine Riesenparty in der großen Mehrzweckhalle. Auch hier durften an so einem Tag das Prinzenpaar der 1. Hennefer KG Michael I. und Claudia V. samt Gefolge nicht fehlen und auch die Jugendgruppe der Oberlarer Sandhasen sorgte ebenso wie der Chor der Fünft- und Sechstklässler und viele eigens kreierte Tanzauftritte der Jugendlichen für eine karnevalsmäßig super tolle Stimmung in der vollen Halle. Das Highlight des Vormittages sollte aber der obligatorische Auftritt der Schulleitung zuerst auf der großen Bühne in der Halle und im Anschluss auf der neuen Bühne in der Mensa sein. In diesem Jahr ganz ultimativ stylisch rockte "BRINGS" die Bühnen der Meiersheide - Wolfgang Pelz, Ingrid Dietel, Heinz Wegmann, Diane Wiebecke, Bettina Kehlert und Dr. Hans-Werner Obermann schwangen gemeinsam mit den Mädels des DG-Kurses der siebten Klasse ganz professionell das Tanzbein und gaben "Polka Polka Polka" zum besten. Spätestens nach diesem beeindruckenden Auftritt, der alle Schülerinnen und Schüler buchstäblich von den Sitzen riss, war auch der letzte in totaler Karnevalsstimmung und so wurde in der Gesamtschule noch ordentlich weiter gefeiert.

 

 

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"Mit Freude am Tanzen etwas Gutes tun!"

Spendenscheckübergabe in der Meiersheide

(ul) Vielseitig, beeindruckend und mitreißend - das war die weihnachtliche Tanzmatinee Anfang Dezember in der Mehrzweckhalle Meiersheide. Viele Kids, Jugendliche und auch Erwachsene der Tanzschule Lars Stallnig begeisterten die rund 1000 Zuschauer unter dem Titel "We are the world" zwei tolle Stunden mit einem abwechslungsreichen Potpourri von Ballett bis Hip Hop über Irish Dance, Kinder- und Seniorentanzen bis hin zu Breakdance. Die überschüssigen Gelder aus dieser Veranstaltung sollten zu Gunsten der Flüchtlingskinder in den internationalen Vorbereitungsklassen an den Hennefer Schulen gehen und wurden vergangene Woche nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell übergeben. In der Gesamtschule Hennef Meiersheide trafen sich Schulleiter Wolfgang Pelz sowie seine Stellvertreterin Ingrid Dietel gemeinsam mit Martin Roth, dem Schulleiter des Gymnasiums Hennef, das Schulleitungs-Team von der Grundschule Gartenstraße Anke Hennig und Urte Seidelmann, stellvertretend für Bürgermeister Klaus Pipke und damit für die Stadt Hennef Justiziar Michael Walter, Frank Jansen als Schulpflegschaftsvorsitzender und Lars Stallnig als Initiator dieser Weihnachtsmatinee zur Scheckübergabe. Mit dabei waren auch die Mädchen und Jungen aus der internationalen Vorbereitungsklasse der Gesamtschule sowie deren betreuende Lehrkräfte Maryam Miyanyedi und Michael Neuberger ebenso wie Cordula Lorenzkowski, die sich um die Schülerinnen und Schüler der Vorbereitungsklasse am Gymnasium kümmert. Eine herzliche Begrüßung an alle Anwesenden und ein besonders großes Dankeschön richtete Wolfgang Pelz nochmals an Lars Stallnig und Ingrid Dietel für die tolle Organisation dieser Veranstaltung und an die Stadt Hennef sowie an die anderen Schulvertreter für das spontane und unkomplizierte Miteinander und die Umsetzung. Während Michael Walter sich beeindruckt zeigte, wie hier Bewegungsenergie quasi in Geld umgewandelt und damit etwas Gutes getan werden würde, versuchte Ingrid Dietel den Kids den Verwendungszweck der insgesamt 1.200€ zu erklären: Die jeweils 400€ für die insgesamt drei Schulklassen sollen unter anderem für Ausflüge und besondere Aktionen, aber auch für individuelle Notfälle genutzt werden.

Trotz der noch vorhandenen sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten, lächelten die knapp 20 Kinder und Jugendlichen bei den Scheckübergaben tapfer in die Kamera und spätestens im anschließenden Unterricht gab es wohl noch genügend Zeit, das gerade Erlebte ausführlich zu erläutern und sich dann auf den ein oder anderen gemeinsamen Ausflug zu freuen.

 

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Sportliche Leistungen - sportliche Gäste…

Sponsorenlauf-Ehrung in der Meiersheide

(ul) Einen ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler einmal live zu erleben, Fragen stellen und die Hand schütteln zu können - welche Kids finden das nicht toll, vor allem, wenn sie fußball- oder sportbegeistert sind. Für alle Schülerinnen und Schüler, die im vergangenen Oktober beim Sponsorenlauf in der Gesamtschule Hennef Meiersheide besonders herausragende Leistungen erzielten, gab es diese wohl eher seltene Gelegenheit bei der feierlichen Ehrung im Januar diesen Jahres. Jens Nowotny, ehemaliger Bundesligaspieler über fast zwei Jahrzehnte für den Karlsruher SC sowie Bayer 04 Leverkusen und Abwehrspieler der Deutschen Nationalmannschaft in den Jahren 1997 bis 2006, kam zu Besuch in das Hennefer Schuldorf. Der gebürtige Baden-Württemberger, der sich heute sehr im sozialen Bereich für Kidshelp Kambotscha und als Botschafter des Deutschen Kinderhospizvereins engagiert, gratulierte allen Läuferinnen und Läufern herzlich und stellte sich in großer Runde den spannenden Fragen der Mädels von der Schülerzeitung: Wie alt er denn sei und ob er verheiratet wäre, ob er Kinder hätte und wo er zur Schule gegangen sei, wollten die jungen Reporterinnen wissen. Ganz Profi erzählte der 42-jährige von seiner Frau, mit der er schon viele Jahre glücklich verheiratet sei, seinen drei Kindern, dass er in Karlsruhe zur Schule ging und nach der zehnten Klasse Gymnasium eine Ausbildung begonnen und sich ganz seiner Fußballkarriere gewidmet hätte. Außer Torwart habe er auf allen Positionen mal gespielt und der Höhepunkt seiner Karriere sei die WM 2006 im eigenen Land gewesen. Auf die Frage, was er Kids raten würde, die eine Profikarriere im Fußball anstreben, sagte Jens Nowotny: "Plan B! Das Wichtigste im Leben sei eine gescheite Ausbildung." Ob es denn leichter sei, eine Freundin zu finden, wenn man berühmt ist, interessierte die Schulreporterinnen zum Abschluss. "Eine nicht, eher mehrere, aber die Richtige zu finden sei wohl immer noch schwer.", sagte der ehemalige Fußballer und erntete dabei ein Lachen bei den Schülerinnen und Schülern und zustimmendes Schmunzeln bei den Erwachsenen.

Nach diesem ausführlichen Interview waren dann die jüngeren Hauptpersonen an der Reihe. Und ist nicht schon die Höhe der Sponsorengelder von insgesamt 22.288€ eine ganz tolle Leistung aller mitgelaufenen Jahrgangsstufen, gab es auch noch Schülerinnen und Schüler, die die meisten Kilometer liefen oder das meiste Geld sammelten. So lief die Klasse 6A stolze 510km an diesem Vormittag, die 6F schaffte 422km und knapp dahinter landete die 9F mit 410km. Und auch bei den Einzelstrecken waren die "Kleinen" ganz groß: von sieben Schülern, die jeweils 25km liefen, kamen zwei aus der Jahrgangsstufe 5, ebenfalls zwei aus der 6. und drei aus der Oberstufe. Auch beim Sponsorengeld sammeln lagen die Jüngeren ganz vorne: die Klasse 6A kam auf unglaubliche 1.886,15€, die 6E auf 1.399,10€ und die 9A erlief 1.254,50€. Verliehen wurden Pokale, Gutscheine, Bälle und bei allen heiß begehrt: eine Dose Gummibärchen und ein Erinnerungsfoto mit Jens Nowotny.

Während auch in diesem Jahr wieder ein Teil der Sponsorengelder in die sozialen Projekte wie die "Partnerschule" in Kenia und das "Eluru-Projekt" in Indien fließen soll, wird der Großteil zur Freude der meisten Kids für den Bau eines weiteren Soccercourts verwendet - laufen lohnt sich eben!

 

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Proseccofrühstück& Frauengespräche

Ein "Weiberabend" mit Nito Torres in der Gesamtschule Hennef Meiersheide

 

 (ul) Um einen Teil der Finanzierung der Bühne samt Ton- und Lichttechnik in der Mensa der Gesamtschule Hennef Meiersheide vor knapp zwei Jahren zu refinanzieren, ging die Schulpflegschaft einen eher ungewöhnlichen Weg und organisierte einen Comedyabend, dessen Erlös aus Eintrittskarten und Verzehr zu Gunsten der Bühne gehen sollte. Gut besucht war sie dann auch, die Mensa, und so begrüßte der Pflegschaftsvorsitzende Frank Jansen die zahlreichen, gespannten Zuhörer, bei denen die weiblichen eindeutig in der Überzahl waren, herzlich und machte dann eilig die Bühne wieder frei für die eigentliche Hauptperson des Abends - Nito Torres. Geboren in Köln, Schauspielstudium in Salzburg, Theaterengagements, Auftritte in Film, Funk und Fernsehen, Musiker und Kabarettist - ein Selfmademan, der nun schon seit über zehn Jahren sein Publikum mit den unterschiedlichsten Kabarett-Programmen begeistert. Witzig, charmant, einfühlsam - bei seinem "Weiberabend" gab es nicht nur vieles, wenn nicht sogar alles über Frauengespräche, Frauenmusik und Frauenfreundschaften, sondern auch einiges Komisches, Nachdenkliches über die Zeit, das Leben im allgemeinen und die Familie im besonderen. Musikalisch wunderbar begleitet von Many Miketta und Roland Miosga gab es viele bekannte Songmelodien mit herrlich kreierten Textpassagen. Das Publikum immer mit einbeziehend, kam die erste Reihe schon nach fünf Minuten nicht mehr aus dem Lachen heraus und nach der Pause wurde es dann so richtig spanisch; denn so ein spanischer Name wie Juan Manuel Antonio Torres y Soria verpflichtet ja geradezu. Mit Perücken und Gitarren bewaffnet gab es zu dritt ein Potpourri bekannter umgedichteter Songs und was wäre ein echter "Weiberabend" ohne Prosecco? Der 47-jährige gab für alle Gäste noch ein Glas aus und weil der Abend so erfolgreich die Lachmuskulatur beanspruchte, ist bereits eine Fortsetzung für Freitag, den 30.September diesen Jahres geplant.

 

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"Wisst ihr noch wie es geschehen?"

Weihnachtskonzert in der Liebfrauenkirche

(ul) Traditionell stand als Jahresabschluss der Gesamtschule Hennef Meiersheide wieder einmal das Weihnachtskonzert in der Liebfrauenkirche in Hennef-Warth auf dem Programm. In der vollbesetzten, weihnachtlich geschmückten Kirche präsentierten kleine und große Musiker ein buntes Potpourri musikalischer Stücke, instrumental von den Bläserklassen sowie der verschiedenen Ensembles vorgetragen und vokal beeindruckten die Chöre die Besucher. Unter dem diesjährigen Motto "Wisst ihr noch wie es geschehen?" eröffneten traditionell die Jüngsten der Musiker das Konzert mit drei klassischen Weihnachtsliedern. Nach den Sommerferien gerade erst in der Bläserklasse angekommen, präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5B schon ganz souverän, was sie in den vergangenen Wochen musikalisch alles gelernt hatten und spielten zu Beginn "Alle Jahre wieder" unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach. Marieke Kutzschbach moderierte herzlichst den Abend und führte souverän durch das vielseitige Programm, das im Anschluss mit dem Tiefblech-Ensemble der Klasse 6B und zwei alten Weihnachtsliedern sowie drei swingigen amerikanischen Liedern der Ensemble-AG dieser Jahrgangsstufe die Zuhörer beeindruckte. Den Schülerinnen und Schülern der Unterstufe gehörte auch weiterhin die Bühne und so gab es von den Chören noch einige weitere Weihnachtslieder zu hören. Ein schönes Duett von Wilhelm-Friedemann Bach spielten nach dem Auftritt des Flötenensembles der Klassen 8 bis 13 Maren Teichmann und David Kühn, bevor der Chor der 6B mit "Mad world" die zahlreichen Besucher in der Kirche erfreute. Auch die "Happy Tunes" der 7B hatten an diesem Abend ihren Auftritt und suchten sich dafür unter anderem die "Forrest Gump Melody" aus. Begeisterten Applaus bekam der Jugendchor "Voices" im Anschluss für den Song "Neue Brücken" von PUR, dessen Text gerade aufgrund der Ereignisse in diesem Jahr aktueller denn je erscheint. Zum Ende des Konzertes war es noch einmal das Flötenensemble der Klassen 8 bis 13, das mit der Titelmelodie des Kinohits "Schindlers Liste" sowie einem jüdischen Freilach brillierte und auch das Trio "AGA" - an diesem Abend verstärkt durch Frederic Schönbach, David Kühn , Kristoffer Seidelmann sowie Ann-Kathrin Küster - spielte ein beeindruckendes Medley jüdischer und bolivianischer Volksmusik. Den krönenden Abschluss des Weihnachtskonzertes bildeten alle Sängerinnen und Sänger mit dem Song "Circle of life" von Elton John aus "König der Löwen", der nach viel Beifall ein weiteres Mal als Zugabe vorgetragen wurde.

Eine schöne Einstimmung auf Weihnachten und eine tolle Leistung aller Schülerinnen und Schüler an diesem Abend, aber auch eine dankenswerte unermüdliche Arbeit der Musiklehrerinnen und Musiklehrer, die im Laufe vieler Unterrichtsstunden immer wieder an der "Perfektion" aller Orchester und Chöre feilen.

 

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Cocktailworkshop der SV-Aktionsgruppe „Kinder gegen Drogen“ für den 8. Jahrgang

 

Während der närrischen Tage steht neben dem Spaß auch noch die Feierlaune im Vordergrund, die man sich gerne mit ein paar Gläschen Alkohol antrinkt. Dass dies auch ohne Alkohol geht, wollte die Aktionsgruppe „Kinder gegen Drogen“ zeigen. Diese SV-Gruppe legt das Augenmerk auf die Suchtprävention und plante einen Cocktailworkshop für den 8. Jahrgang unter dem Motto „Werde zum Partykönig hinter der Bar – Ohne Alkohol, ist doch klar!“. Rezepte wurden von der SV-Gruppe gesucht und auf Geschmack und Tauglichkeit getestet. Am 27.01.2016 war es dann endlich soweit. 23 Schülerinnen und Schüler aus dem 8. Jahrgang schüttelten, rührten und probierten die verschiedensten Cocktailrezepte unter der Leitung der SV-Gruppe und unserer SV-Lehrerin Frau Halft. Ob fruchtige oder süße antialkoholische Cocktails – die Auswahlpalette bot ein interessantes Angebot, das jedem Geschmack entsprach. Dementsprechend war das Echo der Rückmeldungen sehr positiv.

Und die Planung hat sich gelohnt: Weit über 30 Anmeldungen konnten wir verzeichnen. Da wir aber in der Schulküche im Haus D nur Platz für etwa 20 Schülerinnen und Schüler haben, mussten wir die TeilnehmerInnen losen. Keine Sorge: Aufgrund des regen Interesses ist bereits ein 2. Workshop in der Planungsphase.

(Elian Fenske, Gründungsmitglied der SV-Gruppe „Kinder gegen Drogen“;  Simone Halft, (SV-Lehrerin)

 

 

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Menschenrechte und Flüchtlinge – Amnesty International und die Q1 der Gesamtschule Meiersheide diskutieren

Am 26.01.2016 fand in unserem Jahrgang der Projekttag zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus statt. In den vorherigen Jahren beschäftigten wir uns an diesem Tag mit Themen wie dem Dritten Reich, dem Judentum und dem Hitlerregime. Dazu besuchten wir unter anderem das NS-Dokumentenzentrum der Stadt Köln, sowie das Haus der Geschichte in Bonn. Auf der Grundlage gewonnener Vorkenntnisse konnten wir uns dieses Jahr mit der aktuellen Problematik der Flüchtlingskrise in Europa beschäftigen.

Hierfür besuchten uns freiwillige Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation „Amnesty International", mit denen wir das Thema aufarbeiteten.

Bettina Hoffmann, ein langjähriges Mitglied der Organisation, hielt am Anfang des Tages einen Vortrag über Menschenrechte und die Dringlichkeit dessen Schutzes. Danach teilte sich der Jahrgang in Kleingruppen mit jeweils einem Lehrer und einem Amnesty-International-Mitglied auf. Das Thema Menschenrechte wurde hier vertieft. Es wurden uns einige Artikel des Grundgesetzes erklärt und man durfte hervorbringen, welche davon einem besonders wichtig sind. Hierzu zählt zum Beispiel das Recht auf Leben und Freiheit, sowie das Recht zur Meinungsfreiheit. Anschließend versammelten wir uns erneut mit dem gesamten Jahrgang und schauten uns den 45-minütigen Dokumentarfilm "Tod vor Lampedusa" an. In diesem Film wurden einige Flüchtlinge und deren Familien aus Eritrea gezeigt und die Politik in Bezug auf die Rettung der Flüchtlinge kritisiert.

Nach einer kleinen Pause fanden wir uns wieder in unseren Gruppen zusammen. Nun wurde sich mit schwierigen Fragen zur Flüchtlingsproblematik beschäftigt. In einer „Stillen Diskussion" sollte jeder Schüler zu den jeweiligen Fragen seine Gedanken auf ein Plakat schreiben. Anschließend wurden diese in der Gruppe diskutiert. Die Fragen lauteten unter anderem: "Erst Menschen schützen dann Grenzen?", "Was macht die Flucht mit Flüchtlingen?" und "Fluchtursachen bekämpfen? Klingt gut, aber geht das überhaupt?".

 

 

Zum Schluss wurde versucht die Stimmung zu diesem aktuellen Thema in den einzelnen Gruppen einzuschätzen, indem die Frage gestellt wurde: "Schaffen wir das?". Es ließ sich feststellen, dass die Mehrheit des Jahrgangs durchaus positiv in die Zukunft blickt und daran glaubt, dass die Flüchtlingsproblematik gelöst werden kann.

Zum Abschluss trafen wir uns erneut mit dem gesamten Jahrgang. Frau Hoffmann stellte uns die Organisation "Amnesty International" genauer vor, sowie ihre Arbeitsweise, Themen und Erfolge. Hierbei stellten Rebecca Zippelt und Marc Bodeur das Projekt Flüchtlingshilfe, bei welchem sie mitwirken, vor. Sie erklärten, dass sie zum Beispiel den Menschen beim Asylverfahren versuchen zu helfen, indem sie die Asylbeantragenden beraten und versuchen zu unterstützen. Vielen Dank auch an die Mitglieder Annkristin Bruder und Jürgen Barkhausen, die ebenfalls mit uns in den Gruppen gearbeitet haben.

Weitere Informationen zu Amnesty International finden Sie unter "www.amnesty.de".

(Ein Bericht von Svenja Hermesdorff und Irem Gülcicek, Deutsch LK Q1 Hentschel)

 

 

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Heureka! Mensch und Natur 2015

46 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 der Gesamtschule Hennef Meiersheide nutzten im vergangenen Jahr die Gelegenheit an einem neuen Wettbewerb teilzunehmen. Der HEUREKA! Wettbewerb ist ein Schüler- und Schulwettbewerb für die Klassenstufen 3 bis 8. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb durch einen Zusammenschluss von einigen Eltern und Lehrern mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften zu begeistern. Es gibt zwei Teile des Wettbewerbs, an denen man unabhängig voneinander teilnehmen kann und die auch getrennt bewertet werden. Der erste Teil findet jeweils im ersten Schulhalbjahr statt und hat das Thema Mensch und Natur. Der zweite Teil im zweiten Schulhalbjahr stellt Fragen zum Thema Weltkunde.

 

HEUREKA! Mensch und Natur beinhaltet alle naturwissenschaftlichen Themen. Es werden Fragen zum Thema Mensch und seiner Umwelt gestellt, die sowohl Tiere und ihre Rekorde, wie auch Pflanzen beinhaltet. Außerdem werden das Wetter, chemische und physikalische Phänomene ebenso thematisiert wie die Themen Technik, Energie und Fortschritt.

Beim Wettbewerb HEUREKA! Weltkunde bezieht sich der erste Teil schulisch gesehen auf die Fächer Erdkunde bzw. Geografie, der zweite Teil enthält Fragen aus historischem und aktuellem Zeitgeschehen. Der dritte Teil ist eine Zusammenstellung aus politischem, wirtschaftlichem und rechtlichem Grundwissen.

Nach langem Warten trafen endlich Ende Februar die Ergebnisse und Preise des Wettbewerbs Heureka! Mensch und Natur ein. Anfang März freute sich Herr Pelz darüber, allen Jahrgangsbesten ihre Preise überreichen zu dürfen. Die Namen der Preisträger sind Linus Doppler 5D, Nikolas Klauer 6C, Linus Hipp 7F und Maximilian Frädrich  8E. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und vielen Dank an alle Teilnehmer! Nun warten wir gespannt auf den zweiten Wettbewerbsteil im April zum Thema Weltkunde.

(Kirsten Holz)

 

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Aus der Chemie-AG

Woran kann der Osterhase erkennen, ob die Eier - die er am 26. März 2016 [übrigens in diesem Jahr ein Jubeldatum für eine bedeutende Persönlichkeit unserer Schule] färben und verstecken muss -  genießbar und frisch sind, oder alt und gar verdorben?
Das kann man einem Ei von außen kaum ansehen und wenn man es dann gegessen hat, ist es zu spät!
Wie stellt der Osterhase rechtzeitig fest, ob die zu färbenden Eier noch genießbar sind?

 

 

Viele Stoffe haben eine Dichte, die etwas größer ist als 1 g/cm³ (die Dichte des Wassers ist 1 g/cm³). Dazu gehören Eier. Die Dichte von Eiern verändert sich aber im Laufe der Zeit, weil das Wasser im Ei durch die poröse Eischale verdunstet.

 

 

Der Osterhase macht also folgenden Test: Er legt das Ei in ein Glas Wasser. Wenn das Ei frisch ist, hat es eine Dichte von mehr als 1 g/cm³. Es sinkt also auf den Boden des Glases und liegt flach. In nicht mehr frischen Eiern wird die Luftblase immer größer, weil sie sich wegen des verdunsteten Wassers mehr Platz hat. Bei gleichem äußeren Volumen wird die Masse kleiner, mit anderen Worten: Die Dichte nimmt ab. Ein Ei, das immer noch am Boden des Glases liegt, beginnt sich aufzurichten, weil sich die Luftblase zur Eispitze verlagert. Ein Ei, das auf dem Boden des Glases steht ist schon 2 bis 3 Wochen alt und sollte bald gegessen werden. Bei noch älteren Eiern nimmt die Dichte noch weiter ab (kleiner als 1 g/cm³) und somit schwebt und schwimmt das Ei. Das ist der Fall bei Eiern, die 2 Monate und älter sind.

Übrigens: Mit Schoko-Ostereiern funktioniert dieser Test nicht

(Franz-Josef Kaesberger)

 

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USA Austausch 2016

Früh am Morgen des 22.11.2015 traf sich eine bunte Gruppe bestehend aus zehn reiselustigen Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrern (Jost E. Wiebecke und Julia Kalscheid) am ICE Bahnhof in Siegburg, um gemeinsam die weite Reise über den großen Teich anzutreten und zwei Wochen den „American Way of Life“ zu erleben. Am Bahnsteig fand die große Verabschiedung statt, letzte Worte wurden an die Familien gerichtet und dann ging es auch schon los. Mit 290 km/h fuhren wir nach Frankfurt. Als wir endlich im Flugzeug saßen, trennten uns noch etwa 6557 Kilometer und neun Stunden Flug von unserem Ziel. Über Washington flogen wir nach Pittsburgh, wo wir schon erwartet und herzlich von unseren Gastfamilien begrüßt wurden. Während der Fahrt zu den Gastfamilien fiel schon ein großer Teil Nervosität von uns ab, denn unsere Austauschpartner und deren Familien waren offen, interessiert und neugierig, stellten direkt viele Fragen und nahmen uns herzlich in ihrer Mitte auf. Teilweise lernten wir auch noch am gleichen Abend Freunde unserer Austauschpartner kennen, sodass es, trotz der anstrengenden Reise und des langen Tages, erst spät ins Bett ging.

 

 

Nach einer kurzen Nacht besuchten wir montags zum ersten Mal eine Amerikanische Highschool. Die großen Unterschiede zwischen den Schulen bemerkten alle sofort. Nach zwei Schultagen stand ein langes Wochenende vor der Tür, denn über Thanksgiving haben die Schulen geschlossen. Thanksgiving wird immer am vierten Donnerstag des Monats November gefeiert. Es handelt sich um das wichtigste Familienfest der Vereinigten Staaten und oft kommt die ganze Familie aus den unterschiedlichsten Teilen des Landes zum traditionellen Thanksgiving Essen zusammen. Meist gibt es ähnliche Gerichte wie am ersten Thanksgiving-Fest, nämlich gebratenen Truthahn mit Preiselbeersauce, Süßkartoffeln und "pumpkin pie".

Den nächsten Tag, den sogenannten „Black Friday“ nutzten viele, um erste Einkäufe zu tätigen und Schnäppchen zu machen, denn große Rabatte locken an diesem Tag jedes Jahr zahlreiche Menschen in die verschiedenen Einkaufszentren.

Nach so vielen freien Tagen im Kreise der Gastfamilien trafen wir uns samstags ganz früh, um mit dem Bus nach Washington DC zu fahren. Wer in den letzten Tagen nicht genug Schlaf abbekommen hatte, konnte die Zeit im Bus nutzen und das Schlafdefizit ausgleichen. Nach sechs Stunden Fahrt und einer kleinen Pause kamen wir dann in Washington an. In der Hauptstadt des Landes erkundeten wir mit Führung das Capitol, die Umgebung des Weißen Hauses, sowie die berühmten Monumente bei Nacht (u.a. Jefferson Memorial, Lincoln Memorial, Washington Monument, Vietnam Veterans Memorial). Abends gegen 23 Uhr checkten wir in das Hilton Garden Inn in Arlington ein, um dort eine kurze Nacht zu verbringen. Von dort aus ging es am nächsten Morgen nach einem guten amerikanischen Frühstück direkt weiter zu einem geführten Rundgang auf dem National Friedhof von Arlington (Arlington National Cemetery). Dort wurde u.a. das Grab von John F. Kennedy besucht als auch das s.g. „Changing of the Guard“ Ritual am Grabe der unbekannten Soldaten verfolgt. Dieses sehr spezielle Zeremoniell der Bewachung der zentralen Gedenkstätte seit dem 2. Juli 1937 (365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag!) durch eine Ehrengarde des 3rd U.S. Infantry Regiment ("The Old Guard") und deren rituelle, stündliche Ablösung am Grabe findet seit nunmehr fast 78 Jahren in ununterbrochener Weise statt. Später am Tag ging es nach dem Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten der Metropole der Weltpolitik auch auf die Museumsmeile der Stadt und das National Air and Space Museum

Nach 30 Stunden Informationsrausch und Input fuhren wir dann zurück in unsere Gastfamilien …

Zu Beginn unserer zweiten Woche konnten wir eine weitere, uns fremde Welt kennenlernen, denn wir hatten die Möglichkeit zu den Amish zu fahren. Während unseres Tagesausflugs in das Amish Country tauchten wir in eine andere Welt ein, in der es weder Handys noch Fernseher oder Kameras gibt, und erhielten Einblicke in den Alltag und das Leben der Amish. Neben einem äußerst leckeren und reichhaltigen Mittagessen, welches eine Familie für uns kochte, besuchten wir auch eine Schule und eine Pferdefarm. Dort konnten wir mit den Schulkindern sprechen, bekamen deren Alltag erklärt und schauten einem Hufschmied über die Schultern. Erneut nahmen wir viele neue Eindrücke und Erfahrungen mit zurück zu unseren Gastfamilien.

 

 

Dienstags besuchten wir noch einmal die Schulen und abends trafen sich alle, die am Austausch beteiligt waren zum Abschiedsessen (Potluckdinner), denn am nächsten Tag war die Zeit in den Gastfamilien schon vorbei. Auch wenn der Abschied allen schwer fiel, siegte am Ende doch die Vorfreude, denn unser nächstes Reiseziel war New York. Vier Tage wollten wir die Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten unsicher machen und nachdem wir unser Hotel bezogen hatten, stürzten wir uns auch sofort ins Geschehen und starteten unser Sideseeing-Programm, das es in sich hatte…

In den kommenden Tagen ließen wir kaum eine Sehenswürdigkeit aus. Bei strahlendem Sonnenschein erkundeten wir die Stadt, fuhren mit einem Schiff an der Statue of Liberty vorbei, genossen die Aussicht des Rockefeller Centers (Top of the Rock), bummelten durch den Central Park, spazierten die Fifth Avenue entlang, erlebten das laute Treiben am Times Square, sahen Chrysler Building, Ground Zero, die Brooklyn Bridge bei Nacht und vieles mehr. Dabei kam auch der Spaß nie zu kurz und es gab immer wieder etwas zu lachen. Abends fuhren wir mit dem Bus zurück ins Hotel und fielen meist kaputt und müde ins Bett. Vor allem die Füße benötigten nach einem anstrengenden Tag in der Stadt eine Pause.

Samstags konnten wir uns noch ein letztes Mal einige Stunden durch New York treiben lassen, um Klamotten und Souvenirs zu kaufen. Nachmittags traten wir dann die Heimreise an. Im Gepäck hatten wir nicht nur viele dreckige Klamotten, sondern auch die Erinnerung an eine tolle Zeit und viele neue Erfahrungen.

(Florian Weinberg, Julia Kalscheid)

 

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Die Klasse 6F besucht den jüdischen Friedhof in Hennef

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert an all die Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Wie jedes Jahr wurde auch an unserer Schule im Rahmen eines Projekttags an die Opfer gedacht.

Die Klasse 6F besuchte am Dienstag, den 26.01.2016, den jüdischen Friedhof in Hennef – Geistingen, die Gedenkstätte ehemalige Synagoge und das Rathaus.

 

 

Doch zunächst stimmten wir uns in der Klasse gemeinsam auf den Tag und das Thema ein, indem wir zunächst über die Bedeutung eines solchen Gedenktags redeten und zwei kurze Filme anschauten.

Der erste Film zeigt ein Mädchen namens Hannelore, welches in Hennef lebt. Hannelore ist als Jüdin aufgewachsen, doch ihre Eltern lassen sie mit acht Jahren zum Schutz katholisch taufen. Im nahegelegenen Kloster erklärt Schwester Cypriana ihr die Evangelien und unterrichtet Hannelore. Als das Leben für getaufte Juden ebenfalls bedroht ist, bringt Schwester Cypriana sie heimlich zu Verwandten. So überlebt Hannelore.

Außerdem sahen wir uns noch eine Filmsequenz über den jüdischen Friedhof an. Der kurze Film liefert interessante Fakten rund um den Friedhof. Beide Filme verdeutlichten den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll wie präsent das Thema damals auch hier in Hennef war. Als wir uns zu Fuß auf den Weg machten, waren die anfangs fröhlichen, lauten und munteren Schülerinnen und Schüler zunächst deutlich ruhiger und nachdenklicher.

Unsere erste Station war der jüdische Friedhof selber. Vielen fiel sofort auf, dass dieser Friedhof sich stark von anderen Friedhöfen, die man vielleicht schon mit den Eltern oder den Großeltern besucht hat, unterscheidet. Die Kinder suchten das älteste und das jüngste Grab und beobachteten, dass auf vielen Grabsteinen kleine Steine lagen, die dort jemand hingelegt haben musste.

Auf dem Weg ins Rathaus besuchten wir noch die Gedenkstätte ehemalige Synagoge. Im Rathaus selber schauten wir uns die dortige Ausstellung an, denn dort erinnert seit einigen Jahren eine Gedenkstätte an die Juden, die in Hennef lebten. Zum Abschluss legten die Klassensprecher noch einen Stein auf.

Nach dem Besuch im Rathaus ging es zu Fuß zurück zur Schule. Dort blieb noch genug Zeit, sodass über den Tag und die Eindrücke gesprochen werden konnte.

(Julia Kalscheid)

 

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Keine Angst vor Technik – Das InfoMobil der Elektro- und Metallindustrie

Keine Angst vor Technik. Das könnte das Motto des InfoMobils der Elektro- und Metallindustrie sein, das vom 10.2. – 12.02.2016 bei uns zu Gast war.

Die Schülerinnen und Schüler, die den großen blauen Bus nicht nur von außen sahen, zeigten, dass sie keine Angst vor Technik hatten. Neugierig und interessiert nutzten die Besucherinnen und Besucher des 8. und 9. Jahrgangs die Gelegenheit, das InfoMobil der Elektro- und Metallindustrie kennenzulernen und das Innere des Busses zu erkunden.

 

 

Alle zeigten sich begeistert und lobten vor allem die beiden Moderatoren, die kompetent und freundlich arbeiteten, aufkommende Fragen sofort beantworteten und immer einen Witz auf Lager hatten. Neben den vielen theoretischen Informationen zu unterschiedlichen Bereichen der Elektro- und Metallindustrie faszinierte die Schülerinnen und Schüler vor allem die CNC-Fräse, an der sie praktische Erfahrungen sammeln durften. So wusste am Ende jeder, dass es in dieser Branche zahlreiche Chancen und Möglichkeiten für Jungen und Mädchen gibt und wie man eine CNC-Fräse programmiert.

Wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Besuch und hoffen, dass im kommenden Jahr der neue Truck zu uns kommen wird, der noch mehr Platz und Möglichkeiten bietet. Damit die Wartezeit nicht zu lang wird, können wir in wenigen Wochen einen weiteren Bus auf unserem Schulhof begrüßen. Am 22.4.2016 wird der „BauBus“ bei uns zu Gast sein und abwechslungsreich über Bauberufe und Karrieremöglichkeiten in der Baubranche informieren.

(Julia Kalscheid)

 

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Auslandspraktikum in Wien 2016

Wie auch die Jahre zuvor wurde im 12. Jahrgang der Gesamtschule Hennef Meiersheide ein Berufsorientierungspraktikum in den Lehrplan integriert.

Neben Praktika in Deutschland hat die Gesamtschule Hennef Meiersheide, speziell Frau Diane Wiebecke (Abteilungsleitung I), mit der Unterstützung des Goethe Gymnasiums in Wien das diesjährige Auslandspraktikum organisiert, an welchem ich teilgenommen habe.

Das Praktikum ist jedes Jahr nach den Weihnachtsferien und die Schülergruppe fliegt dann zusammen nach Wien. Wir wurden herzlich von dem Administrator, Professor Idinger, und dem Direktor Dr. Kopeski in Empfang genommen und auch bei unseren Praktikumsstellen sind wir nur auf positive Resonanz gestoßen.

Ich hatte mich für ein Praktikum im Krankenhaus entschieden, da es schon lange mein Wunsch ist, später einmal Medizin zu studieren. Absolviert habe ich mein Praktikum im Krankenhaus Hietzing in der Abteilung für Atmungs- und Lungenkrankheiten und ich nehme sehr viele positive Erfahrungen mit, denn ich konnte einen praktischen Einblick in den Beruf des Arztes bzw. der Ärztin erlangen und auch konnte ich viele meiner offenen Fragen klären. Ich habe einen Einblick in diverse Aufgaben bekommen. Einige Beispiele sind die Bronchoskopie, die Lungenfunktion, das Schlaflabor und auch das hauseigene Labor.

 

https://www.wien.info/media/images/altstadt-panorama-mit-stephansdom-und-karlskirche-19to1.jpegNeben den berufspraktischen Erfahrungen lernt man bei einem Auslandspraktikum das selbstständige Leben kennen und man kann viele neue Kontakte knüpfen.

Insgesamt ist Wien eine tolle Stadt mit vielen Möglichkeiten. Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, gute Einkaufsmöglichkeiten und andere interessante Dinge, bei denen für jeden etwas dabei sein sollte. Außerdem ist Wien eine sehr saubere Stadt, doch leider auch sehr teuer. Trotzdem würde ich jedem empfehlen, der die Chance dazu hat, an diesem Praktikum teilzunehmen, denn solche Erfahrungen kann man nicht oft machen und sie lohnen sich.   

(Marie Kannengießer)

 

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Hennef schwingt den Besen

 

Die Säuberungsaktion „Hennef schwingt den Besen“ ist gute Tradition. Am 12. März war es wieder soweit. Viele Bürgerinnen und Bürger, viele Vereine und Interessengemeinschaften machen seit Jahren mit und waren auch 2016 wieder dabei. So auch die Mitglieder des Junges Parlamentes Hennef. Die haben sogar ein Fahrrad aus der Sieg gezogen. Für den tollen Einsatz bedankten sich Monique Gütte und Anna Seidel vom Jungen Parlament

Das Junge Parlament besteht aus 22 Kindern und Jugendlichen von allen Hennefer Schulen und Vereinen. Sprecher sind Anton Schwingen und Malte Schmitz. Schriftführerinnen sind Anna Seeliger und Egzona Stublla. Malte und Anna sind auch das Schülersprecherteam unserer Schule.

Das JuPa will Vorstellungen und Ideen von Kindern und Jugendlichen aus Hennef in die Stadtentwicklung einbringen. Der Sprecher des Parlaments ist Mitglied im Jugendhilfeausschuss, so kann das JuPa die Vorschläge den Vertretern der Stadt vorstellen und darüber abstimmen.

Die Vertreter der Schulen und Vereine werden jährlich gewählt und treffen sich regelmäßig an den unterschiedlichen Schulen und zusätzlich in Arbeitsgruppen.
Adresse:
kinderundjugendparlament@hennef.de

(Hubertus Luke)

 

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Exkursion der Jahrgangsstufe EF ins NS-Dokumentationszentrum im EL-DE Haus

 

Am 26.01.2015 erforschte die Jahrgangsstufe EF die Spuren der Verfolgung während der NS-Zeit in Köln. Anlass war der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz Dazu nahmen die Schülerinnen und Schüler an Stadtteilführungen im Kölner Stadtteil Ehrenfeld teil. Während dieser Führungen wurde das Leben „unangepasster Jugendlicher“ und jugendlicher Widerstandsgruppen wie der Edelweißpiraten eindrucksvoll erläutert. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren von der Bedeutung einzelner Orte in Ehrenfeld und von bewegenden Schicksalen Jugendlicher, die dort während der NS-Zeit lebten. Durch viele persönliche Geschichten entstand ein bleibender Eindruck von der Situation dieser Personen.

Anschließend besuchten die Schülergruppen das NS-Dokumentationszentrum im EL-DE Haus nahe dem Appellhofplatz. In diesem Gebäude befand sich zwischen 1935 und 1945 eine Gestapo-Dienststelle sowie ein Gefängnis, in dem Widerstandskämpfer ebenso wie Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter festgehalten wurden. Sehr beeindruckend empfanden die Schülerinnen und Schüler die Atmosphäre in dieser Einrichtung, die etwa von den Hunderten von Inschriften an den Gefängniswänden geprägt ist.

Das EL-DE Haus sowie die Aktivitäten der Edelweißpiraten stellen bedeutende Zeugnisse der Verfolgung während der NS-Zeit dar und sind daher wichtige Anlaufstellen für regionale Erkundungen zu dem Thema. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die dargebotenen Informationen, Eindrücke und Gespräche mit den Experten während der Führung, um ihre Kenntnisse dieser Zeit ergänzend zum Unterricht zu vertiefen.

(Deborah Kesseler, für den Jahrgang EF)

Fotos: Rheinisches Bildarchiv

 

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Jahrgang 10 im Kurtheater Hennef – Film: Schindlers Liste

Ausgewählte Zitate aus dem Film Schindlers Liste, die einen tiefen Sinn übermitteln und damit auch für sich selber sprechen:

" Es heißt, wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt."

"Diese Liste ist etwas absolut Gutes."

"Diese Liste ist das Leben."

"Laut Gesetz mein Herr muss ich darauf hinweisen, dass ich Jude bin."      

"Tja, und ich bin Deutscher, soviel dazu!"

"Wer ist der Mann? Das?! Das ist Oskar Schindler!"

„ Wenn diese Fabrik auch nur eine Patrone herstellt, die man abfeuert, wäre ich sehr unglücklich“ 

http://www.videoload.de/images/WUHosting12/images/universal/pic_1960267.jpg"Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt."

Diese Zitate sind es, die den Bezug zur Gegenwart herstellen - und jeden von uns Allen nachdenklich stimmen sollte.

Wir dürfen niemals vergessen, was war und gewesen ist. Vergessen bedeutet auch, aus der Geschichte nichts zu lernen. Deshalb gilt es, dieser Gefahr zu begegnen und dem Vergessen immer und immer wieder entgegenzuwirken.

Menschen wie Oskar Schindler muss es auch in Zukunft geben! Und wenn wir die Geschichte verantwortungsvoll für uns nutzen, dann werden diese Menschen für Frieden, Humanität und Gerechtigkeit eintreten. Das sollte immer unser Bemühen und unsere Verantwortung bleiben.

(Elke Kreppel)

 

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Heavy Tunes bei Benefizveranstaltung „Hennef zeigt Herz“

Gerne folgte die Bigband „Heavy Tunes“ der Gesamtschule Hennef Meiersheide der Einladung zur Benefizveranstaltung „Hennef zeigt Herz“, die jedes Jahr zugunsten zweier Hennefer Stiftungen in der Aula Wehrstraße stattfindet, diesmal am Sonntag, 28.02.2016.

 

 

Die Bigband „Heavy Tunes“ brachte in der Funktion als „Eisbrecher“ das Publikum von Beginn an in begeisterten Schwung. Das Repertoire der 20-köpfigen Truppe umfasste diesmal den „klassischen“ Swing-Bigbandtitel der 1930er Jahre „Choo Choo Ch´Boogie“ und eine Jazzversion von Astor Piazollas „Libertango“. Für zwei Stücke wechselte Tenorsaxofonistin Maren Teichmann ans Gesangsmikrophon und setzte mit ihrem Sologesang bei dem Latin-Song „Sway“ und mit „Valerie“ - souverän wie immer - Akzente.

Die Musiker der Heavy Tunes unter der Leitung von Musiklehrerin Astrid Kröger-Schönbach: Klarinette: Yolanda Bördgen (Jg.EF); Paul Brendel (10B); Anna-Luise Wipperfürth (8B); Ann-Kathrin Küster (Jg.Q2); Altsaxophon: David Kühn (Jg.Q2), Judith Mildner (Jg.Q2), Nadine Steimel (Jg.EF), Marvin Weiden (10B); Tenorsaxophon/Gesang: Maren Teichmann (Jg.EF); Baritonsaxophon: Elisabeth Paal (10B); Trompete: Fabian Nietzer (Jg.Q2), Lorenz Thissen (10B), Jakob Kutzschbach (7B); Posaune: Vincent Schönbach (Jg. Q1), Folke Rettberg (10B), Tom Baumgart (10B); Tuba: Noah Weinert (10B); Drums: Marius Müller (9B). Kristoffer Seidelmann (9B) am E-Bass und Christian Hoffmann (9B) am Klavier hatten sich nach dem abiturbedingten Weggang zweier langjähriger Mitglieder der Band glänzend in ihre neuen Aufgaben hineingefunden.

 

 

Viele schöne Auftritte und Aktionen für den guten Zweck folgten an diesem Nachmittag, z.B. die Lokalgrößen „Jeestinger Junge“ und „Antweiler, Graf und Co“. Danke an die Veranstalter Uschi Yogeshwar und Elke Grünig (Kinder- und Jugend Stiftung) und Hans-Peter Lindlahr (Bürgerstiftung Altenhilfe) und den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, besonders dem Bühnentechnikteam um Helmut Rüssmann, die dafür sorgten, dass alles reibungslos ablief und dass das Publikum und die Akteure einen schönen Nachmittag hatten.

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

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Der Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs

Im Dezember 2015 schneite der bundesweite Vorlesewettbewerb wieder in die Gesamtschule Hennef Meiersheide. An diesem Lesewettbewerb nahm auch der gesamte 6. Jahrgang teil und wollte einen ehrwürdigen Lesestar zu den regionalen Entscheidungen senden.

 

Datei 25.02.16, 18 22 57.jpeg

Doch zunächst musste sich jede Schülerin, jeder Schüler einer Klasse über ein Lieblingsbuch im Klaren sein. Dieses Buch musste der Klasse mit Autor, Titel und einer kurzen Inhaltsangabe vorgestellt werden. Neben Pferdegeschichten, über Harry Potter usw. wurde auch schon löblicherweise und zur Freude der Lehrer zum ein oder anderen größeren Jugendroman gegriffen. Nach dem eingeübten Textabschnitt über 5min. vorlesen in der Klasse, bekam jede/r Schüler/in einen fremden Textausschnitt aus einem Jugendbuch und dieser wurde ebenfalls von den Deutschlehrern bewertet. Am Ende stand ein stolzer Klassensieger fest.

 

Datei 25.02.16, 18 23 56.jpegDieser fühlte sich schon wie ein König, allerdings stand nun das Duell um den Jahrgangssieger an.

In einer gemütlichen Runde, an einem schön dekorierten Tisch und die beste Freundin oder Freund zur Verstärkung dabei, musste vor einem ausgewählten Schulgremium nochmal vorgelesen werden. Die Abteilungsleitung I, Frau Wiebecke, organisierte den Ablauf und die Jury bestehend aus Frau Kalscheid, Frau Liedtke und Herrn Kutzen richteten ihr geschultes Ohr auf die Lesetechnik der Schüler/innen. Dies war gar nicht so einfach, weil alle nun einmal schon Klassensieger waren und es hier um Fingerspitzengefühl ging. Es kam zu wilden Diskussionen um z.B.: Liest der Vortragende den Text sicher und flüssig? Hat dieser eine deutliche Aussprache, ein angemessenes Lesetempo, eine sinngemäße Betonung und bekommt die Handlung durch die passende Betonung eine eigene Ausdruckskraft und Dynamik? Zu allem Ja! Aber es musste ein Sieger her.

 

Datei 25.02.16, 18 24 18.jpegAm Ende haben alle Schüler/innen eine sehr gute Vorstellung abgegeben, aber es konnte leider nur eine Person zum regionalen Vorlesewettbewerb geschickt werden. Es setze sich nach einem kurzen Austausch Josephine (Fini) Wiebecke durch und wird unsere Schule hoffentlich erfolgreich am regionalen Wettbewerb vertreten. Wir sind auf jeden Fall sehr stolz und zuversichtlich, denn es war eine tolle Vorstellung von Fini Wiebecke und den anderen Schülerinnen und Schülern.

 

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Besuch der Gedenkstätte der Landjuden an der Sieg der Klassen 6A, 6B, 6C und 6D

Seit vielen Jahren gehört die Gedenkstätte der Landjuden an der Sieg in Windeck-Rosbach zu unseren Exkursionszielen am Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus.

Betreut wird die Gedenkstätte vom Archiv des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg, mit dem wir durch unsere Bildungspartnerschaft eng verbunden sind.

Im Herbst 2016 entstand die Idee, dass ein kleines Wohnhaus einer jüdischen Familie gerade für Schüler und Schülerinnen des sechsten Jahrganges ein sehr eindrucksvoller und konkreter Lernort sein könnte.

Allerdings mussten dafür die Materialien und Lernstationen der Gedenkstätte „umgearbeitet“ werden. Dies übernahm Herr Adrian Stellmacher aus dem Kreisarchiv in Absprache mit Frau Seelbach und Frau Liedtke.

 

Außenansicht des alten Fachwerkhauses in Windeck-Rosbach, in dem sich die Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg" befindet

Am Gedenktag wurden alle Klassen im Gemeindehaus der katholischen Kirche in Rosbach herzlich empfangen und sahen zuerst einen Film über die Familie Seligmann, der mit Berichten von Zeitzeugen die Schüler schnell in das Thema und seine Ernsthaftigkeit einführte. In der Gedenkstätte selbst gab es Arbeitsgruppen zur ehemaligen Synagoge in Rosbach, zur Familie Seligmann, zu den Stolpersteinen und zum Sabbat. Die Schülerinnen und Schüler aller Klassen haben sehr ernsthaft und engagiert ihre Aufgaben bearbeitet und mutig ihre Ergebnisse der ganzen Gruppe vorgestellt. Die abschließende Fragestellung „Was könnten wir gleich im Zug Fahrgästen über den heutigen Tag erzählen?“ brachte sehr eindrucksvolle und positive Antworten der Schülerinnen und Schüler. Die Zeit war im Flug vergangen und nach zweieinhalb Stunden musste jede Klasse wieder den Heimweg antreten. „Da fahren wir noch mal hin und gucken uns das Wohnhaus noch mal in Ruhe an“ war die Meinung vieler Schüler/innen in allen Klassen. So soll es sein!

(Christiane Liedtke)

 

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Junge Leute überraschen Besucher im Archiv des Rhein-Sieg-Kreises

Am 03. März 2016 öffnete das Archiv des Rhein-Sieg-Kreises seine Türen zum Tag der Archive. Thema war „Mobilität im Wandel der Zeit“. Natürlich ging es auch um die vielen Kleinbahnen, die es im Kreis, vor allem rechtsrheinisch gegeben hat.

Eingeladen waren auch die Schülerinnen Lea Reihl, Julia Tepper und Manou Wistoff der Jahrgangsstufe Q1, die in den Jahren 2012/2013 zur Kleinbahn „Siegburg–Zündorf“, im Volksmund „Rhabarberschlitten“ ein Jahr lang im Kreishaus geforscht hatten. Die damaligen Ausstellungstafeln waren wieder zu sehen und die Schülerinnen standen Rede und Antwort bei einem überwiegend „älteren“ Publikum. Hier war man voller Staunen und Freude, dass so junge Leute bereit waren, sich mit Geschichte und Heimat zu beschäftigen.

Aus geplanten 15 Minuten wurden 90 Minuten reger Austausch und herzliche Begegnungen zwischen „Jung und Alt“.

(Christiane Liedtke)

 

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1860,- für die Eluru-Aktion – Brief vom DAHW

Sehr geehrter Herr Luke, liebe Schülersprecher, liebe Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide!

 

 

Danke, dass an der Gesamtschule Hennef Meiersheide an die Menschen gedacht wird, die durch Krankheiten der Armut einem ungewissen Schicksal ausgeliefert sind. Euer Einsatz beim Sponsorenlauf und der Weihnachtsaktion hilft, das Leben dieser Menschen zum Guten zu wenden.

Anlässlich des Welt-Lepra-Tages am 31. Januar 2016 haben wir daran erinnert, dass diese Krankheit immer noch aktuell ist. Tatsächlich ist Lepra nicht so ansteckend, wie man früher dachte. Es sind Unterernährung und schlechte Lebensverhältnisse, welche das Ansteckungsrisiko begünstigen. Zudem schafft es das Mycobacterium Leprae wegen der manchmal jahrelangen Inkubationszeit leider immer noch, zu überleben.

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Genau das wollen wir verhindern – durch ganzheitliche Langzeittherapien, durch Aufklärung der Bevölkerung und eine grundlegende Verbesserung der Lebensumstände in den betroffenen Gebieten. Die bisher erreichten Erfolge spornen uns an, dieses Ziel unvermindert weiter zu verfolgen.

Mit zuverlässigen Partnern – wie Ihnen und euch – an unserer Seite werden wir auch dieses Jahr wieder viele Patienten behandeln lassen und in eine lebenswerte Zukunft entlassen können. Dafür sagen wir jetzt schon Danke – auch im Namen der Mitarbeiter vor Ort und der Menschen, denen Ihre und eure Hilfe zugute kommt. Danke, dass wir Sie und euch an unserer Seite wissen dürfen!

(Lilija Tenhagen, DAHW Büro Münster, gekürzt)

 

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Junges Parlament lernt seine Aufgaben kennen

Wie man als Mitglied des Jungen Parlamentes zur Verbesserung der Situation von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Schule, Beruf und Freizeit beitragen kann oder die Öffentlichkeit und Politik über die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen informiere und dafür eintritt, das lernten die neu gewählten Hennefer Nachwuchsparlamentarier im November während eines Seminarwochenendes in der Jugendakademie Walberberg in Bornheim.

Pädagogisch begleitet wurden die Mitglieder des Jungen Parlamentes von Christina Rehl und Monique Gütte vom Träger der freien Jugendhilfe AWO „Der Sommerberg" in Hennef.

Die Vertreter und Vertreterinnen hatten eine hohe Motivation und reisten mit vielen Ideen an. Sie stellten ihre Vorstellungen und Ideen für eine Partizipation der Hennefer Kinder und Jugendlichen in der nächsten Legislaturperiode vor und bildeten dazu erste Arbeitsgruppen.

 

https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xtp1/t31.0-8/12031411_974988262542735_4722967098072448877_o.jpgDieses Wochenende, gefördert von der Hennef-Stiftung, diente zudem der Wahl des Sprechers und weiterer Funktionen. Ingrid Löhr, Mitarbeiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef, moderierte die Wahl. Als Sprecher wiedergewählt wurde Malte Schmitz (Gesamtschule Meiersheide). Seine Stellvertreterin ist Marie Fontaine (Kopernikus Re­alschule Hennef), Schriftführerin Anna Seeliger (Gesamtschule Meiersheide) und stellvertretende Schriftführerin Julia Denisenko (GGS am Steimel).

(aus Hennefer Stadtecho vom 25.12.2015)

 

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Vocatium – Fachmesse für Ausbildung und Studium

Der Schritt vom Schulalltag in die Studien- und Arbeitswelt ist von großer Bedeutung für Schülerinnen und Schüler. Über eine koordinierte Studien- und Berufsorientierung in den Sekundarstufen I und II unterstützt die Gesamtschule Hennef Meiersheide diesen Prozess mit Angeboten, die auf die jeweiligen Schülergruppen zugeschnitten sind.

Neben Einzelgesprächen sind bei den Schülerinnen und Schülern auch Fachmessen beliebt, die einen Einblick in unterschiedliche Berufs- und Studienwahlmöglichkeiten ermöglichen.

 

Damit die Schülerinnen und Schüler in der Fülle der Angebote gezielt diejenigen finden, die für sie von Interesse sind, fand am 02. März 2016 in der Gesamtschule Hennef Meiersheide eine Informationsveranstaltung zur anstehenden Fachmesse vocatium statt, die sich sowohl an Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs als auch der Oberstufe richtet. Hierbei erläuterten zwei Mitarbeiterinnen der Messe die Inhalte und Abläufe und ermöglichten den Schülerinnen und Schülern sich vorab gezielt für einzelne Gespräche anzumelden um die Zeit auf der Messe bestmöglich nutzen zu können.

Für den Messebesuch im April wünschen wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Erfolg!

(Uta Müller)

 

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Hennefer Musikschüler auf der Bühne

Schülerinnen und Schüler der Hennefer Musikschule zeigten ihr Können

(aus Hennefer Stadtecho vom 02./03.01.2016)

Gleich zweimal konnten sich Schülerinnen und Schüler der Hennefer Musikschule kurz vor Weihnachten präsentieren und ihr Können zeigen: Beim traditionellen Schülerkonzert in der Meys Fabrik und beim Preisträgerkonzert des Wettbewerbs „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis", das diesmal in Troisdorf stattfand. Beim Schülerkonzert in der Meys Fabrik spielten über ein Dutzend Schülerinnen und Schüler aller Instrumente, unter anderen auch Jennifer Hentschel (Pop-Gesang) und Linda Bräm (Klavier). Die hatten mit ihrer Interpretation des Cole Porter Stückes „Night and Day" beim Wettbewerb „Musizierende Jugend" im Rhein-Sieg- Kreis den Sonderpreis aus Anlass des 100. Geburtstags von Frank Sinatra gewonnen und durften das Stück dann auch in der Troisdorfer Stadthalle präsentieren. Neben einer Urkunde und dem Preisgeld war der begeisterte Beifall der voll besetzten Stadthalle als Anerkennung sicher. Bei dem vom Hennefer Musikschulleiter Stefan Kusche in seiner Funktion als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Musikschulen im Rhein-Sieg- Kreis eröffneten Preisträgerkonzert in Troisdorf spielten aus Hennef außerdem Felix Beer (Querflöte) mit seinem Bruder Lukas Beer (Klavier) von G. Ph. Telemann den 1. Satz (Vivace) aus der Sonate in F und die Bigband „Big Beats" des Gymnasiums „Boogie Down" von AI Jarreau und „That Old Black Magie" von Harald Arlen. Die Musizierende-Jugend-Preisträger der Musikschule der Stadt Hennef sind:

1. Preis & „Frank Sinatra" Sonderpreis: Jennifer Hentschel (Pop-Gesang)& Linda Bräm (Klavier)

1. Preis: Nick Andrusik (Klavier)

1. Preis: Felix Beer (Querflöte)

2. Preis: Nina Lienemann (Querflöte) & Xenia Stratmann (Klavier)

3. Preis: Leon Schmitz & Elias Scholtz (Gitarrenduo)

Weitere Hennefer Preisträger 2015 sind:

in der Wertung Große Spielkreise die „Big Beats" des Gymnasiums, ersten Preis;

in der Wertung Musikklasse „Magic Music" (Klasse 6e) der Gesamtschule Hennef mit einem ersten Preis,

die „conbrio"-Klasse des Gymnasiums und die „Quekpetts" (6b) der Gesamtschule Meiersheide mit einem zweiten Preis und „Skylight" (Klasse 8-10) der Gesamtschule Meiersheide mit einem dritten Preis;

im Orientierungswettbewerb für den Wettbewerb „Jugend musiziert" Janna Rasche in der Sparte Klavier, zweiter Preis.

im Orientierungswettbewerb Zupfinstrumente Markus Gockel  (zusammen mit Maya Cronin aus Sankt Augustin),erster Preis.

 

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„Licht und Lichter – die Farben sind´s“ - Das neue Projekt „Kultur und Schule“

Im letzten Schuljahr war es das Projekt „Papermaker“ ,das im Rahmen des Landesprogramms „Kultur- und Schule“ mit der Mucher Künstlerin Gabriele Jung durchgeführt werden konnte. Die außerordentlichen Papier-Objekte von hoher künstlerischer Qualität, die die Schüler/innen im Laufe des Schuljahres erarbeitet hatten, konnten im Rahmen einer Ausstellung bei der Kulturnacht 2015 bestaunt und bewundert werden.

Dieses Jahr ist es wieder gelungen, die Jury des Schul-und Kulturamtes des Rhein-Sieg-Kreises von einem neuen Projekt der Gesamtschule mit der Künstlerin und Grafik/Designerin Gabriele Jung zu überzeugen, das den verheißungsvollen Titel „Licht und Lichter – die Farben sind´s“ trägt.

Mit Begeisterung sind Schülerinnen und Schüler des 5. – 7.Jahrgangs inzwischen dabei, sich mit dem Thema „Bildmalerei mit lichtvollen Farbakzenten“ auseinanderzusetzen. Was ist Licht überhaupt? Und wie kann ich es bildlich „festhalten“? Das sind nur zwei Fragestellungen, mit denen sich die Schüler/innen auf verschiedenste Art und Weise auseinandersetzen und ihre Ideen mit den verschiedensten Maltechniken und Maluntergründen in die Tat umsetzen.

Hierbei kommt es nicht auf Perfektion an, sondern auf ein neues Betrachten, Annähern, Erleben, Fokussieren, praktisches Erarbeiten, eine individuelle und besondere Auseinandersetzung zum Thema „Licht, das uns umgibt“ und „alles“ beleuchtet.

Wie Frau Jung schon verrät: Am Ende des Projektes wird es eine „erleuchtete“, lichtvolle Bilder- und Skizzen- Ausstellung im Rahmen der Kulturnacht 2016 geben.

Wir dürfen gespannt sein!

(U. Novotny-Schmandt)

 

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Die Klasse 8B besucht das WDR Studio 2

 

Im WDR STUDIO 2 planen und produzieren die Jugendlichen ihr eigenes Fernsehmagazin.

Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Teams: Moderation, Aufnahmeleitung, Regie, Kamerateam, Schriftgenerator,Tontechnik, Maske und viele andere Aufgaben wurden von den Jugendlichen übernommen. In Eigenverantwortung bei der Auswahl der Themen, angeleitet und unterstützt von vier WDR-Mitarbeiterinnen, arbeiteten sich die SchülerInnen in Themen und Technik ein.

 

 

Nach einer Einführungs- und Vorbereitungsphase wurde die Sendung aufgezeichnet.

Souverän führten Sophia und Lara durch die Sendung. Berichte über Skateboarding, Musiker und Youtuber wechselten sich ab mit eingeblendeten Nachrichten und Wetter.

Die Zuschaltung des „Washington-Korrespondenten“ und ein Interview mit den Siegerinnen eines Tanzwettbewerbs rundeten die vielfältigen Themen ab.

 

 

Dieses pädagogische Programm sollte vor allem die Medienkompetenz der Schüler/innen stärken, aber dieser Tag zeigte auch, dass darüber hinaus die Klassengemeinschaft gefördert wurde: Waren die Schüler/innen doch darauf angewiesen, Teams zu bilden und miteinander zu kooperieren. Nicht nur die Personen vor der Kamera, sondern auch die Personen in der Regie und Technik spielten eine wichtige, entscheidende Rolle.

Die Schüler-/innen der Klasse 8B haben toll und sehr konzentriert zusammengearbeitet, jeder Jugendliche hat seine Rolle gefunden und seinen Beitrag dazu geleistet, dass die Sendung gelang.

 

 

Manche Talente warten darauf, entdeckt zu werden.

Diese Veranstaltung ist unbedingt zu empfehlen! Weitere Informationen über das  medienpädagogische Angebot des WDR unter: www.schlauer.wdr.de

(Corinna Fink, Jupp Pasch)

 

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Erfolgreiche Gesamtschul-Fußballerinnen der WKIII,

es war ein erhoffter, aber kein selbstverständlicher Erfolg, den unsere Mädchenfußball-Schulmannschaft der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2002/2003) im Februar in Overath erzielte. Sie setzte sich mit zwei Siegen in der Hauptrunde auf Bezirksebene gegen die Sekundarschule Overath und das Sankt Angela-Gymnasium Wipperfürth durch. Die Wipperfürtherinnen wurden in 2 mal 15 Minuten 4:2, die Overatherinnen mit 2:0 geschlagen. Besonders beeindruckend war, dass die Mannschaft in beiden Spielen von Beginn an alles im Griff hatte und die Konzentration hoch hielt, so dass keine Zweifel daran aufkamen, wer hier jeweils als Sieger vom Platz gehen würde.

Nun haben die Mädchen das Finale im Regierungsbezirk Köln erreicht. Die Luft wird dünner werden, aber mit einem Sieg auf Bezirksebene wäre das Team der Gesamtschule Hennef Meiersheide eine von fünf Mannschaften im NRW-Landesfinale, ein Ziel, das folgende Spielerinnen fest im Blick haben:

Finja Ewig (Tor) und Emilia Salcedas, Annika und Meike Frank, Laura Wurms und Laura Röttgen, Katharina Budde und Viktoria Hauf, Jana Irlenborn und Jana Keller.

(Martin Pfeiffer)

 

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Kreismeisterschaften – Schwimmen

In diesem Jahr starteten wir mit drei Mannschaften in zwei Altersgruppen.

Ausgetragen werden die Schwimmwettkämpfe der Schulen des Rhein-Sieg-Kreises im Hardtbergbad in Bonn.

Im Vorfeld hieß es erstmal die talentierten und motivierten Schwimmerinnen und Schwimmer aller Jahrgänge zusammenzutrommeln und zu klären, ob eventuell schulische Verpflichtungen eine Teilnahme der SchülerInnen verhindert.

Diesmal hatten die Schülerinnen des 9. Jahrgangs Berufspraktikum, dadurch war für sie die Teilnahme nicht möglich.

Die SchülerInnen der Oberstufe hatten Klausurwoche, sodass auch sie nicht teilnehmen konnten. Im 8.Jahrgang fand die Lernstandserhebung Deutsch statt und im Jahrgang 10 abschlussrelevante mündliche Prüfungen.

Oh je…

 

Dank der vielen Kolleginnen und Kollegen, die bereit waren, die Schülerinnen nachschreiben zu lassen; ja sogar die ganzen Prüfungstermine zu verschieben, war es dann doch noch möglich, dass die älteren Schülerinnen in der Wettkampfklasse II starten konnten.

Sie wurden belohnt mit dem ersten Platz!!! D.h. sie sind Kreismeisterinnen geworden.

Auch die beiden Mannschaften (Mädchen/Jungen) der Wettkampfgruppe III sind hochmotiviert und mit viel Freude dabei gewesen. Beide Mannschaften erreichten den 4.Platz.

(Gisela Raps)

 

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Der frühe Vogel fängt den Schnee

Am Freitag, den 29.01.2016, fuhren wir für eine Woche mit einem Reisebus ins Zillertal nach Österreich zum Paulinghof. Die Fahrt dauerte 11 Stunden.

Bei der Ankunft waren unsere Zimmer leider noch nicht fertig. Also sind wir zum Ski-Verleih gefahren und haben unsere Ski und Snowboards abgeholt.

An den folgenden Tagen mussten wir immer um 7:00 Uhr pünktlich beim Frühstück sein, da um 7:30 Uhr der Bus kam, der uns zu der Piste brachte. Auf der Piste angekommen, haben wir gemeinsame Aufwärmspiele gemacht und sind dann in unseren Gruppen Ski und Snowboard gefahren.

Um 11:30 Uhr haben wir uns alle zum Mittagessen getroffen und hatten eine Stunde Pause. Danach sind wir bis 15:00 Uhr wieder Ski und Snowboard gefahren. Um 15:00 Uhr haben wir uns an der Zentralstation getroffen und sind dann zurück gefahren.

Um 18:00 Uhr gab es dann leckeres Abendessen. Anschließend wurden noch Absprachen für den nächsten Tag getroffen und dann hatten wir Freizeit bis 22:00 Uhr. Danach war Nachtruhe angesagt.

 

Mitte der Woche hatten wir einen Snowboardtag, bei dem alle Skifahrer, bei Interesse, einmal Snowboard fahren ausprobieren konnten. Nach vielen Stürzen konnten sie dann entscheiden, ob sie das Snowboard bis zum Ende der Woche behalten wollten.

Am letzten Tag gab es ein kleines Turnier, bei dem wir getrennt nach Ski & Snowboard und Geschlecht gegeneinander angetreten sind.

Gerne wären wir alle noch etwas länger geblieben. Dennoch waren wir auch froh, wieder nach Hause zu fahren, weil es auch sehr anstrengend und kalt war. Wir hatten 50 cm Neuschnee und bis zu -12°C. Es gab aber auch sehr schöne Tage mit viel Sonne und blauem Himmel. Schade, dass die Zeit so schnell vergangen ist, denn die Fahrt war sehr schön und wir hatten eine Menge Spaß.

(Mara& Alina (8er-Jahrgang))

 

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Gedenktag:  Der Junge im gestreiften Pyjama

Am 26. Januar 2016 fand der alljährliche Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus bei uns statt.

 

http://www.film-lexikon.de/images/9/99/12817_2.jpgZuerst machten wir, die Klasse 7C, ein gemeinsames Frühstück.

Als wir damit fertig waren, fingen wir langsam an, über den Gedenktag an sich zu reden. Der Gedenktag ist uns aus den letzten Jahren bereits sehr vertraut und wir stellen jedes Mal aufs Neue fest, wie wichtig dieser Tag ist.

Wir erinnerten uns, dass wir uns in Klasse 5 mit dem Buch “Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ auseinandergesetzt haben. Dort ging es um eine Familie, die vor den Nazis in die Schweiz geflohen war.

In Klasse 6 erfuhren wir viel über das Schicksal von Anne Frank, die in einem KZ gestorben ist.

Dieses Jahr sahen wir den Film "Der Junge im gestreiften Pyjama".

In diesem Film geht es um einen Jungen (Bruno), dessen Vater ein Kommandant in einem KZ ist. Dieser Junge befreundet sich dann mit einem jüdischen Jungen (Schmuel) aus dem KZ, der immer einen gestreiften Pyjama trägt. Ihre Treffen finden nur heimlich statt, an einer Zaunecke des Lagers. Bruno begreift zunächst gar nicht, was in dem KZ wirklich passiert und kann sich nicht vorstellen, dass sein Vater etwas damit zu tun haben könnte. Als Schmuels Vater verschwindet, will Bruno bei der Suche helfen und gräbt ein Loch an der Stelle, an der sie sich immer treffen, durch das er unter dem Zaun hindurch in das Lager zu Schmuel gelangen kann. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche durch das Lager, jedoch können sie Schmuels Vater nirgendwo finden und werden stattdessen aufgefordert, sich in eine Baracke zu begeben, um dort zu „duschen“, was sie auch befolgen. So traurig endet dieser Film und wir waren alle so bewegt, dass wir zunächst einfach nur schweigen konnten. Anschließend redeten wir über die Charaktere und Szenen, die uns besonders berührt und schockiert haben.

 

Zum Abschluss sprachen wir noch über die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation und was wir aus der Geschichte vom Jungen im gestreiften Pyjama für uns „mitnehmen“ können.

(Melanie Beckmann, 7C)

 

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Projekttag HAUSHALTS(S)PASS

Wo werden Orangen angebaut? Wie viele Kilometer haben sie zurückgelegt, bis sie im Einkaufskorb liegen? … und wie schäle ich eine Orange?

Beim Projekttag „HAUSHALTS(S)PASS“ am 10. März 2016 mussten die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 ihr Wissen und ihre Fertigkeiten rund um das Thema Haushalt unter Beweis stellen.

In Familien wird Hausarbeit heute noch überwiegend von Frauen übernommen, selbst dann, wenn Frau und Mann beide berufstätig sind. Untersuchungen zeigen, dass auch Mädchen täglich mehr Familien- und Hausarbeit leisten als Jungen und der Unterschied zwischen den Geschlechtern in den letzten Jahren sogar wieder größer geworden ist.

 

Um diesem Trend entgegenzuwirken, wurde das Projekt „HAUSHALTS(S)PASS“ für den siebten Jahrgang geplant und durchgeführt. Die Jungen sollen die Abwehr gegen die Pflichten im Haushalt abbauen, um sich später ohne Probleme selbst versorgen zu können. Außerdem sollten Jungen lernen, der Arbeit in Haushalt und Familie eine höhere Anerkennung zu geben. Den Mädchen möchten wir die arbeitsteilige Erledigung häuslicher Aufgaben als Alternative zur klassischen Rolle der Hausfrau aufzeigen und sie ermutigen, für ihre Interessen einzustehen.

Im Rahmen unseres Projektes haben die Jungen und Mädchen Aufgaben im elterlichen Haushalt übernommen, um einen praktischen Einblick in die Tätigkeiten zu erhalten, die in einer Familie anfallen. Innerhalb von drei Wochen mussten die Kinder 10 verschiedene Aufgaben übernehmen aus den Bereichen Wäsche waschen, Putz- und Reinigungsarbeiten, Kochen und Backen, Reparaturen, Tier- und Pflanzenpflege etc. und die erledigten Arbeiten von ihren Eltern bestätigen lassen.

 

Am 10. März fand dann der Projekttag in der Schule statt. An sechs Stationen waren Fertigkeiten und Wissen rund um den Haushalt gefragt: Wäsche musste für den richtigen Waschgang sortiert, gebügelt und gefaltet, ein Knopf angenäht werden. Ein Obstsalat wurde zubereitet und eine festliche Tafel eingedeckt. Mit Hammer, Schraubendreher und Bohrmaschine sollten Nägel, Schrauben und Haken befestigt werden und ein „platter“ Fahrradschlauch wollte geflickt und wieder aufgepumpt werden. An jeder Station wartete ein Quiz mit Fragen zur Haushaltsführung, Ernährung, Ersten Hilfe oder zu Verkehrsregeln auf die „Haushaltsexpertinnen und -experten“.

 

Jungen und Mädchen durchliefen alle Stationen in geschlechtsgetrennten Gruppen freudig, zeigten großes Interesse und Engagement, unterstützten sich gegenseitig und arbeiteten kooperativ. Einige Aufgaben gingen leicht von der Hand, andere waren neu und schwierig und stellten die Schülerinnen und Schüler vor größere Herausforderungen. Doch auch wenn es nur schwer gelang einen Faden durchs Nadelöhr zu ziehen, um damit einen Knopf anzunähen, die Luft trotz eifriger Bemühungen aus dem geflickten Reifen wieder entwich oder in der Küche unter Zeitdruck zubereitet und gespült werden musste, ließ sich niemand frustrieren und alle begaben sich eifrig an die nächste Station.

Zwar konnten nicht immer alle Aufgaben vollständig und richtig gelöst werden, doch stellten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfältige Kenntnisse und Fertigkeiten bei der Absolvierung des Haushaltsparcours erfolgreich unter Beweis. Und am Ende des Tages konnte allen Schülerinnen und Schülern das Haushaltsüberlebenszertifikat ausgestellt werden.

 

Bei der Reflexion des Haushaltsparcours am Nachmittag äußerten sich fast alle positiv und zufrieden über den Verlauf des Tages oder wünschten sogar eine Wiederholung im nächsten Schuljahr. In schriftlichen Übungen, Rollenspielen und Gesprächen erkannten die Jungen und Mädchen, dass die Tätigkeiten im Haushalt an kein Geschlecht gebunden sind und in Partnerschaft und Familie individuell abgesprochen und ausgewogen verteilt werden sollten. Bleibt zu hoffen, dass dieser Tag eine nachhaltige Wirkung zeigt und auch in den Familien aller Teilnehmenden Resonanz gefunden hat.

(Ewald Schlimbach)

 

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Seminar der Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter

16 Schulsanitäter und eine begleitende Lehrkraft (Herr von Gahlen) trafen sich am 08.12.2015 zu einem zweistündigen Seminar, welches ehrenamtlich von Rainer Peters vom Malteser Hilfsdienst Hennef in der Gesamtschule Hennef Meiersheide durchgeführt wurde.

Das halbjährlich stattfindende Seminar für die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter dient zum einen der Erweiterung der Erste-Hilfe-Kenntnisse und zum anderen der Vertiefung und Festigung des bereits Gelernten. Praxisnah erfuhren die Beteiligten näheres zu den Themen: Strom und seine Gefahren, Straßenverkehr und Alkohol. So lernten die Schüler/innen mit unterschiedlichen Unfallsituationen kompetent umzugehen.

Für die jüngeren Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter waren es zwei sehr lehrreiche Stunden und für die Erfahrenen eine gute Wiederholung und Vertiefung des eigenen Wissensstandes. Die angenehme Atmosphäre wurde vor allem durch die belebenden Anekdoten von Herrn Peters erzeugt. Bis zum Ende des Seminars waren alle Sanitäter sowohl sehr engagiert als auch interessiert und hatten viel Spaß. Die Lerninhalte wurden ansprechend und adressatengerecht vermittelt.

(Annika Hanraths, Jg. 11)

 

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Besuch der 10 F im buddhistischen Kloster

Am 27.01.16 hatte die Klasse 10 F die Gelegenheit, ein echtes buddhistisches Kloster zu besuchen und buddhistische Praktiken hautnah zu erleben.

 

Im Rahmen des Religionsunterrichts zum Thema Hinduismus/Buddhismus entstand die Idee, einen Ausflug zu planen und zu realisieren. Da sich die Schülerinnen und Schüler gerade in der Erarbeitungsphase für Referate befanden, erklärte sich eine Gruppe sofort bereit, den Ausflug selbstständig zu organisieren. So geschah es dann auch! Die verantwortlichen Schülerinnen nahmen Kontakt zum buddhistischen Institut auf und besprachen in enger Zusammenarbeit mit der Fachlehrerin Datum und Tagesordnung des Ausflugs. Sie bereiteten die Klasse selbstständig auf den Besuch vor, planten die Anreise und bereiteten auch die Nachbesprechung des Ausflugs im Unterricht vor.

Der Besuch in dem European Institute of Applied Buddhism (EIAB), das von Thich Nhat Hanh gegründete Studien- und Praxiszentrum in Waldbröl, war dann ein ganz eigenes Erlebnis. Zunächst trafen wir uns mit einer „echten" buddhistischen Nonne und einer sogenannten „Laien-Schwester", die immer bei Gelegenheit das Kloster besucht und dort eine Zeitlang mit lebt. Die beiden erklärten uns in einer kurzen Einführung das Prinzip der Achtsamkeit und führten mit uns im hauseigenen Meditationsraum eine Meditation durch. Wer sich darauf einlassen konnte, für den war dies eine neue Erfahrung für Körper & Geist. Genauso wie die sich daran anschließende fast einstündige Gehmeditation draußen rund um das große Gebäude, forderte diese schweigende Einkehr die Zehntklässler in besonderem Maße. Hierbei und bei dem in Schweigen genossenen veganen Essen ließen sich die Schülerinnen und Schüler auf diese neuen Erfahrungen ein und versetzten Herrn Becker und Frau Schulz in stolzes Staunen darüber, wie respektvoll und offen sie dieser fremden Welt mit seinen fremden Einstellungen begegneten.

Nach dem Essen bekamen wir noch die Gelegenheit mit einem jüngeren Mönch zu sprechen und viele Fragen zu stellen. Beim anschließenden Gang durch das Gebäude erfuhren wir von der bewegten und nicht immer ruhmreichen Vergangenheit des Gebäudes und dem Begehren der jetzigen Bewohner, das Haus mit gelebter Liebe& Herzlichkeit zu füllen.

 

Uns begegnete ein Haus, das in unmittelbarer Nähe (Waldbröl) seine Pforten für alle Interessierten öffnet, Seminarangebote konkret realisiert und sich Zeit für Jugendliche nimmt. Nie wäre es möglich gewesen, mit einer 10. Klasse innerhalb der Schule eine Gehmeditation oder ein Essen in Schweigen zu realisieren, ohne Lachanfälle oder sonstige Störungen (zu provozieren). Hier in dieser „echten" Umgebung funktionierte es aber und eröffnete den Schülerinnen und Schülern neue Horizonte.

UNBEZAHLBAR! Auch, wenn sich die buddhistische Gemeinde über unsere kleine Spende sehr gefreut hat!

(Miriam Schulz, Religionslehrerin der 10 F)

 

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“The World of Tim Burton

 

Am 10. Dezember 2015 besuchten wir, der DG-Kurs des 10. Jahrgangs, die Tim Burton Ausstellung im Max Ernst Museum. Dort angekommen, haben wir uns nach einer kurzen Einführung in zwei Gruppen geteilt und wurden durch die Ausstellung geführt. Die Führung begann mit Tim Burtons Inspirationen und frühen Kunstwerken, diese bestanden hauptsächlich aus Zeichnungen. In den Zeichnungen spiegelte sich bereits ein Teil seines heutigen Stils wieder, wie gruselige oder schräge Figuren. Im Weiteren sahen wir auch verschiedene Figuren aus dem Tim Burton-Film, z.B. die Umpalumpas aus dem Film „Charlie und die Schokoladenfabrik". Neben den Zeichnungen und Figuren enthielt die Ausstellung auch Kurzfilme und Skizzen auf Servietten, mit denen er auch ein ganzes Buch „Things you think in a bar“ füllte. Nach der Führung hatten wir Zeit uns alles noch einmal und im Detail anzusehen, auch konnten wir selbst kreativ werden, da in der Ausstellung zeichnen erlaubt war. Diese Zeichnungen übernahmen wir auch in unser Projekt, Räume im Stil von „Tim Burton“ zu gestalten. Nach einiger Zeit sind wir mit dem Zug zurück gefahren.

 

Alles in allem war die Ausstellung sehr beeindruckend und umfangreich. Es wurden bekannte aber auch weniger bekannte Werke vorgestellt, was die Ausstellung unserer Meinung nach sehr sehenswert macht.

(Anne Winterberg & Helene Fidorra,(10 D)

 

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Uruguay, der wohl schönste Fleck Südamerikas

 

Meine drei Auslandsmonate im letzten Herbst verbrachte ich im kleinen, aber schönen Uruguay. Dort besuchte ich die 11. Klasse des bikulturellen Abiturzweiges des „Colegio y Liceo Alemán“ (Deutsche Schule Montevideo). Untergebracht war ich bei einer befreundeten Familie, die schon seit einigen Jahren dort lebt. Die Wohnung lag direkt am Meer in einem ruhigen, kleinen Viertel etwas außerhalb vom Zentrum.

All morgendlich wurde ich zusammen mit dem Sohn der Familie zur Schule gefahren, der ebenfalls auf die deutsche Schule geht. Zuerst war es im Unterricht recht schwierig für mich, insbesondere der südamerikanische Akzent und das Tempo, aber nach ein paar Wochen kam ich prima zu recht, da die Lehrer und vor allem meine Mitschüler mich toll unterstützt haben. Meine Mitschüler waren äußerst freundlich sowie unvoreingenommen und ich wurde direkt mit jedem bekannt gemacht. So kam es, dass mich nach kurzer Zeit viele Schüler des Jahrganges kannten. Eine Hemmschwelle oder Vorurteile gegenüber Fremden gab es nicht, was mich besonders gefreut hat.

In meiner Gastfamilie sprach man Deutsch und Spanisch im Wechsel, da zwei Muttersprachen aufeinander trafen. Der Vater kommt aus Deutschland und beherrscht Spanisch und die Mutter stammt aus Uruguay und spricht ebenfalls Deutsch. So wurde in unglaublich schnellem Wechsel gesprochen was meine Sprachkenntnisse sehr gefördert hat.

 

 

Uruguay ist ein wunderschönes Land mit vielen weltoffenen und fröhlichen Menschen, von denen viele ihre Wurzeln in Europa haben, z. B. Italien, Deutschland, Großbritannien, Portugal und Spanien. Die verschiedensten Kulturen verschmelzen hier und so wirkt es wie ein zweites Köln mit südamerikanischem Ambiente. Während sich im Zentrum Wolkenkratzer und historische Gebäude tummeln, zeigen die umliegenden Wohngebiete ein ganz anderes Gesicht von Montevideo. In meinem Wohngebiet ist es geradezu seelenruhig und so kann man hier wunderbar die Zeit am Strand verbringen oder auch an der nächsten Ecke das traditionelle "Asado" essen. Der Fußball ist Nationalsport auf den die Einwohner geradezu besessen sind. Es ist mehr als nur ein Sport für sie, es ist Tradition und Leidenschaft. Auf die Austragung und den Gewinn der ersten Fußball-WM sind sie besonders stolz. Ebenfalls Brauch ist das trinken von Mate, einem Tee der ganz speziell getrunken wird.

 

 

Montevideo bezeichnen viele Einwohner auch als „Haus mit Garten“ da Montevideo die einzig große Stadt im Land ist. Das umliegende Land, auch Pampa genannt, ist eine kilometerlange Einöde, auf der nur riesige Kuh- und Schafherden grasen. Meist werden diese Herden von ein bis zwei Gauchos betreut, sonst ist, außer der Straße, alles menschenleer. Doch trotz alledem ist diese Landschaft faszinierend und besonders die kleinen Dörfer mit ihren alten Gassen und Oldtimern sind traumhaft.

Alles in allem war ich begeistert von den offenen, mitreißenden Menschen, dem großen prächtigen Montevideo sowie auch den kleinen herrlichen Punkten außerhalb der Hauptstadt. Uruguay hat unglaublich viel zu bieten und ich konnte sehr viele phantastische Erfahrungen sammeln.

(Niels Bauer)

 

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Musikklassen beim Bowlen

Jedes Jahr im November spielen die Schülerinnen und Schüler der Bläserklassen mit viel Engagement und Motivation bei verschiedenen Martinszügen in und rund um Hennef und vertreten „ihre“ Gesamtschule Hennef Meiersheide an vielen Stellen.

 

 

Als Belohnung für diesen Einsatz und die zusätzlichen Termine, findet im Februar traditionell das Bowlen der Musikklassen statt. Besonders die Klassen 6B und 7B waren dieses Jahr sehr fleißig und konnten als gesamte Klassen teilnehmen.

... früh um 8.30 Uhr geht es los. Über 100 SchülerInnen aus den Klassen 6B, 7B, 8B, 9B, 10B und der Oberstufe versammeln sich am Schultor und machen sich auf den Weg, um mit Bus und Bahn nach Spich in die Bowlinghalle zu fahren. Wettertechnisch sind an diesem Tag auch für kurze Strecken die Busse sehr beliebt, es regnet ohne Unterlass. Zum Glück ist Anita Stein-Langlitz mit ihrer Klasse 6B perfekt auf die Abfahrtszeiten vorbereitet.

 

In der Bowlinghalle findet sich für jede Schülerin und jeden Schüler das passende Paar Schuhe und schon kann es losgehen. Ein ‚Strike’ ist gar nicht so einfach zu werfen, aber alle schlagen sich gut und werden immer besser und haben viel Spaß. Zur Unterstützung der Lehrerinnen Astrid Kröger-Schönbach, Gabriella Acsai und Anja Städtler besucht uns Georg Dahlberg als ‚Ehrengast’ und erweist sich als echter Bowling-Profi. Seine Punktzahl kann tatsächlich niemand übertreffen.

Nach einer Runde Apfelschorle und vielen weiteren Würfen machen wir uns, etwas müde, auf den Heimweg. Schön war’s – und die nächsten Martinszüge und damit das nächste Bowling kommen bestimmt! Herzlichen Dank an Astrid Kröger-Schönbach für die Organisation dieses gelungenen Ausflugs.

(Dr. Anja Städtler)

 

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Schülerpraktikum bei der Flugbereitschaft BMVg

Die Flugbereitschaft der Bundeswehr ist ein fliegender Verband der Luftwaffe und untersteht dem Lufttransportkommando.

Ihr Hauptstandort befindet sich auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln/Bonn.

 

http://www.flugzeug-bild.de/bilder/landung-airbus-a3101027tanker-luftwaffeetsimanchinggermany--8712.jpgDie Mitarbeiter sind auf die verschiedenen Flugzeugarten (Airbus A310, A319, A340, Bombardier Global 5000) spezialisiert und stellen die Flugtauglichkeit der jeweiligen Flugzeuge sicher. Dies geschieht nicht nur am Boden in zwei Flugzeughallen, sondern auch in der Luft auf Trainings- und Inspektionsflügen.

Während meines Praktikums war ich in allen vier Bereichen tätig und habe den Mitarbeitern bei den Wartungen geholfen.

(Manuel Schild, Mathe-LK1, Q1)

 

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Projekttag - „Ich habe doch nur Anweisungen befolgt!“:

Befehlsgehorsam oder Selbstverantwortung?

Der Projekttag für die Opfer des Nationalsozialismus in der 8E

Über siebzig Jahre ist es nun schon her und dennoch haben wir jährlich an unserer Schule einen Tag, an dem wir über die Grausamkeiten des Nationalsozialismus sprechen und diskutieren, damit dies nie vergessen wird. Unser Projekttag befasste sich dieses Mal mit der Frage, wie Menschen dazu gebracht werden, gegen Mitmenschen, die ihnen nichts getan haben, Gewalt auszuüben.

Unsere Lehrer begannen den Tag mit einem kleinen Rollenspiel, in dem sie Auszüge aus den Nürnberger Prozessakten vorlasen. Die befragten Personen hatten zur Zeit Hitlers Aufgaben bekommen, die sie ohne weiter nachzufragen ausführten. Nach ihrer Verantwortung befragt, gaben alle zu Protokoll, nur die Befehle der Vorgesetzten ausgeführt zu haben und somit keine Verantwortung zu tragen.

 

http://img.welt.de/img/psychologie/crop132106485/4936936191-ci3x2l-w900/milgram-DW-Wissenschaft-Sydney.jpg

Danach haben wir uns mit dem Milgram-Experiment befasst und einen Fragebogen zum Thema „Bestrafung“ bekommen, auf dem wir ankreuzen sollten, ob und mit wie viel Volt ein/e Schüler/in einen Stromschlag als Bestrafung für ein bestimmtes Fehlverhalten bekommen sollte. Erst später bemerkten wir, dass wir selbst (theoretisch) den Knopf zum Stromschlag drücken sollten, sodass einige ihre Ergebnisse ins Mildere änderten.

 

Nach einer Pause schauten wir uns einen Ausschnitt aus dem Film „I wie Ikarus“ zum Milgram-Experiment an. Das ist ein Experiment, bei dem beobachtet wird, wo die Grenze für den Menschen ist, einem Fremden bewusst für einen Fehler einen Stromschlag zu geben und so den Befehl einer Autoritätsperson – hier eines Universitätsprofessors – auszuführen.

Das Ergebnis dieses Experiments hat mich schockiert, denn 65 % der Versuchsteilnehmer waren bereit, den „Schüler“ mit Stromstößen bis 405 V – einer tödlichen Dosis – zu bestrafen, weil sie vom Versuchsleiter gedrängt wurden, um damit der Wissenschaft einen großen Dienst zu erweisen. Dass sämtliche „Schüler“ Schauspieler waren und gar kein Strom floss, wussten diejenigen, die die Stromschläge verteilt haben, nicht.

Nach der Besprechung des Experimentes bekamen wir ein Arbeitsblatt, das sich auf Varianten des Milgram-Experimentes  und mögliche Veränderungen der Ergebnisse bezog. Unsere Ergebnisse besprachen wir zunächst mit einem Partner und schließlich gemeinsam in der Klasse.

Zum Schluss wurde die Klasse aufgeteilt. Wir machten in Gruppen ein Rollenspiel zu gerechter Urteilsfindung im schulischen Alltag.

Bei der Abschlussbesprechung zeigte sich, dass die Klasse mit dem Projekttag zufrieden war und es trotz des ernsten Themas interessant fand.

(Gioia Derscheid 8E; Andrea Thomas)

 

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Fahrt zur Synagoge nach Köln

Anlässlich des alljährlichen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus besuchten wir, die Klassen 9A und 9E, die Synagogen-Gemeinde in Köln. Die Mitglieder dieser Gemeinde sind orthodoxe Juden, so wie die meisten in Deutschland lebenden Juden.

 

Nachdem wir die Sicherheitsschleuse passiert hatten, wurden wir ein wenig durch die Synagoge geführt. Doch bevor es richtig losgehen konnte, mussten alle Jungen ihren Kopf bedecken, wie es die jüdische Religion aus Ehrfurcht vor Gott verlangt. Mit Cap in ein Gotteshaus - für uns ein ungewohnter Anblick, für die Juden jedoch ein absolutes Muss: Wer keine Mütze, Kappe oder sonstige Kopfbedeckung mitgebracht hatte, bekam deshalb eine sogenannte „Kippa“ ausgeliehen.

 

 

Im Rahmen der Führung haben wir einiges über die 613 Lebensregeln (Ver- und Gebote) erfahren, die den Lebensstil der orthodoxen Juden prägen. So lernten wir beispielsweise etwas über die Aufteilung der Synagoge: Männer und Frauen beten in der Synagoge getrennt, die Männer unten im Gotteshaus, die Frauen im oberen Bereich, auf einer Art Balkon. Dass die Juden jede Woche vom Freitag- bis Samstagabend den „Sabbat“ feiern, wussten die meisten. Neu war für uns jedoch, dass an diesem jüdischen Feiertag bestimmte Tätigkeiten nicht ausgeführt werden dürfen. So dürfen Juden beispielsweise keinerlei Arbeit verrichten und auch keine elektronischen Geräte an- bzw. ausschalten. Außerdem haben die Juden spezielle Regeln, die besagen, welches Essen erlaubt, also koscher ist, und was sie nicht essen dürfen. Neben dem Verbot von Schweinefleisch ist eine der wichtigsten Regeln die Trennung von Fleisch und Milchprodukten, die niemals miteinander kombiniert werden dürfen. All diese Regeln können das Leben manchmal ganz schön kompliziert machen.

Es war sehr interessant, einmal mehr über diese Religion zu erfahren, dennoch hätten wir uns gewünscht, das Gebäude noch mehr zu erkunden. Trotzdem fanden wir diesen Tag sehr aufschlussreich.

(Florentine Gashi und Sina Müller, 9A)

 

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Streetwork in Hennef – Ein Angebot für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren

 

Die Vorstellung der Arbeit der Streetworker in Hennef, Lisa Kissling und Sven Riedel, gehört aufgrund guter Erfahrungen fest in das Jahresprogramm unserer Schule. Im Januar lernten die 7. Klassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern die Streetworker persönlich kennen und erfuhren viel über die tägliche Arbeit der beiden pädagogischen Fachkräfte. Diese sind insbesondere Ansprechpartnerin und Ansprechpartner für die Jugendlichen bei sämtlichen Fragen rund um jugendrelevante Themen wie Freizeit, Schule, Ausbildung, Freundschaft und Liebe. Sie hören sich die Anliegen der Jugendlichen an, nehmen sie ernst und bieten in verschiedenen Lebenssituationen Halt und Unterstützung. Auch beraten und vermitteln die beiden Streetworker in Konfliktsituationen, die sowohl bei den Heranwachsenden unter sich als auch zwischen ihnen und Erwachsenen auftreten können.

Nach Absprache mit den betroffenen Jugendlichen arbeiten die Streetworker zusätzlich mit anderen Fachkolleginnen und –kollegen zusammen. Insbesondere in Krisensituationen helfen die beiden, den Kontakt zu Facheinrichtungen und spezifischen Anlaufstellen herzustellen. Des Weiteren setzen sie sich dafür ein, dass Jugendliche bei der Planung stadtteilorientierter Maßnahmen Beachtung finden.

Um niedrigschwellig und schnell mit ihrer Zielgruppe in Kontakt treten zu können, sind die Streetworker auf vielen Plätzen und auf den Straßen in Hennef anzutreffen. Jedoch haben die Jugendlichen auch die Möglichkeit, für eine vertrauliche Beratung das Büro im Generationenhaus in der Humperdinckstraße 22-24 aufzusuchen. Die Sprechzeiten sind montags von 16 bis 18 Uhr und mittwochs von 10 bis 12 Uhr.

Unter den Rufnummern 02242 / 93 80 984 und 0176 / 10 08 34 25 sind die Streetworker telefonisch erreichbar.

 

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Bei dem Angebot Streetwork handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit dem Amt für Kinder Jugend und Familie der Stadt Hennef und der Caritas Jugendhilfe Gesellschaft CJG St. Ansgar in Hennef. Es richtet sich an Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Wer Näheres erfahren möchte, findet hier weitere Infos:

http://www.cjg-sta.de/streetwork.html

 

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1200 Euro für Flüchtlingskinder ertanzt

Hennef. Die rund tausend Zuschauer bekamen eine musikalische und tänzerische Weltreise geboten. Hip-Hop aus den USA, Volkstänze aus der Türkei, Step-Tanz aus Irland, Walzer aus Österreich - die Akteure aus der Tanzschule von Lars Stalinig, der die Weihnachtsmatinee „We are the World" organisiert hatte, hatten ein buntes wie mitreißendes Programm einstudiert. Dazu kamen Bühnenbeiträge von drei Schulen: der Grund­schule Gartenstraße, die ihren Kinderchor aufbot, des Städtischen Gymnasiums und der Gesamtschule Meiersheide. Insgesamt tanzten und sangen 300 Jungen, Mädchen, Männer und Frauen.

Ein voller Erfolg war die Veranstaltung, die im Dezember in der ausverkauften Mehrzweckhalle Meiersheide stattfand. Getanzt und gesungen wurde zu Gunsten von Flüchtlingskindern. Die Einnahme von 1200 Euro kommt den internationalen Vorbereitungsklassen an den drei Schulen zugute. Jetzt nahm der städtische Justiziar Michael Walter in Vertretung des Bürgermeisters die Schecks über jeweils, 400 Euro entgegen. Das Geld soll für besondere Aktionen der Klassen, in denen junge Flüchtlinge vornehmlich Deutsch lernen, verwendet werden. So etwa für Eintrittsentgelte bei Ausflügen. Auch kann das Geld bei individuellen Notfällen helfen. (kh)

(aus Kölner Stadt-Anzeiger vom 19.01.2016)

 

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Comunity Dance“

Die Kinder und Jugendlichen tanzen das Stück „Unord".

Schüler überwinden Vorurteile mit Tanzprojekt.

von Johanna Schulze

In der Aula der Kopernikus-Realschule hat eine Tanzaufführung stattgefunden.

 

Dieses war der Höhepunkt des Community Tanzprojektes von dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef und dem Kulturrucksack NRW. An diesem Projekt nahmen Schüler der Kopernikus-Realschule, der Internationalen Vorbereitungsklasse (IVK) der Gesamtschule Hennef Meiersheide und jugendliche Flüchtlinge aus den Notunterkünften in Hennef teil. Das Stück heißt „Unord". Darin geht es um einen Ort außerhalb der Normalität. Denn in der Normalität herrsche ein Schein der Ordnung.

Das Projekt nennt sich „Community Dance". Beim Tanzen in der Gruppe konnten die Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und die Integration zu fördern. Geleitet wurde der Workshop von den Choreographen Max und Mia Bilitza. Die Jugendlichen übten unter Anleitung eine Woche lang gemeinsam in den Räumen der Tanzschule Lars Stallnig. Finanzielle Unterstützung leistete die Kinder- und Jugendstiftung Hennef, verpflegt wurden die Kinder von der DLS Vollkorn-Mühlenbäckerei.

(aus Hennefer Wochenende vom 02./03.01.2016)

 

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Den Horror auf die Tanzfläche gebracht

Projekt Junge Flüchtlinge stellten das Leid dar, das ihnen auf dem Weg nach Deutschland widerfahren ist

Die Performance von 45 jungen Tänzern aus der Hennefer Notunterkunft und von zwei Schulen entführte in die grausame Wirklichkeit des Flüchtlingslebens.

Hennef. Ziemlich schwere Kost bekamen die Besucher am Sonntagabend in der Aula der Kopernikus-Realschule in Hennef geboten. Angekündigt war ein Tanzprojekt mit Hennefer Schülern und jugendlichen Flüchtlingen - viele Gäste erwarteten daher einen schönen und fröhlichen Abend. Doch die Performance von 45 jungen Tänzern aus der Hennefer Notunterkunft, der internationalen Vorbereitungsklasse der Gesamtschule Meiersheide und der 8e der Kopernikus Realschule entführte in die grausame Wirklichkeit des Flüchtlingslebens.

Selten wurde das Leid von Flüchtlingen so intensiv und erdrückend bei einer Aufführung rübergebracht. Die 45 Tänzer mit ihren weißen T-Shirts hatten eine Woche lang gemeinsam geprobt und Choreografien einstudiert. Viele der jungen Flüchtlinge auf der Bühne hatten die dort dargestellten Situationen selbst miterlebt Ob Erschießungen, Familientrennungen oder die lebensgefährliche Flucht: Ohne Worte, nur mit Musik und modernem Tanz war allen sofort verständlich, was gezeigt werden sollte.

 

Nur wenige Requisiten wurden benötigt. Die wohl am stärksten Wirkung erzeugte, war ein kleiner enger Glaskasten - eigentlich ein Schaukasten für Exponate in der Schule. Eng an eng saßen in diesem drei Jugendliche und verbildlichten die gefährliche Fahrt über das Meer.

Besonders beeindruckend und intensiv war die Lichtanimation von Teresa Grünhage. Die Künstlerin erzeugte mit einfachen Linien und Formen auf der Tanzfläche die Assoziationen an Blut, Ländergrenzen oder ganze Welten. In Kombination mit der elektronischen Musik und dem Tanz entstand ein Raum voller erdrückendem Leid, aber auch Liebe und Hoffnung.

Leiter des Workshops waren die Duisburger Choreographen Max und Mia Bilitza. Das Projekt des Amtes für Kinder, Jugend und Familien der Stadt Hennef wurde in Kooperation mit dem Kulturrucksack NRW ermöglicht. Unterstützt wurden sie dabei durch die Kinder und Jugendstiftung Hennef.

Die Lichtanimation von Teresa Grünhage sorgte für spannende Effekte
auf der Tanzfläche in der Kopernikus-Aula. (aus Kölner Stadt-Anzeiger vom 15.12.2015)

(THOMAS ISKRA, www.ksta.de)

 

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Projektkurs Spotlight

 

Durch die Arbeit ohne Bindung an Lehrpläne eröffnet ein Projektkurs ungeahnte Freiheiten. Die Schüler von Nina und Ingo Wentz nutzten diese im Projektkurs Spotlight für die kreative Umsetzung physikalischer und mathematischer Themen. Nach einer kurzen Recherchephase und gemeinsamer Materialsichtung galt es, ein geeignetes Thema zu finden und ein Drehbuch zu schreiben. Die Produktion der Filme erfolgte über zwei Halbjahre hinweg eigenverantwortlich in Heimarbeit. Das gemeinsame Ansehen des jeweils aktuellen Filmmaterials und die Diskussion während der Treffen brachten entscheidende Impulse zur Optimierung der Arbeiten. Und so können wir nun stolz unsere didaktischen Kurzfilme im eigenen YouTube-Kanal präsentieren (auf YouTube nach „Projektkurs Spotlight“ suchen).

(Nina Wentz)

 

 

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Verkehrserziehung: Bus-Sicherheitstraining im Jahrgang 5

Wie in den letzten Jahren schon, so konnte auch in diesem Herbst das Bustraining unter der Regie des Verkehrspolizisten Herrn Zöller im 5. Jahrgang wieder gebucht werden.

Die Kinder, von denen viele Herrn Zöller noch aus der Grundschulzeit kannten, hatten sich schon sehr auf diesen etwas „anderen“ Unterricht gefreut.

Herr Zöller unterrichtete die Klassen zunächst kurzweilig in der Theorie. Er legte dabei besonderen Wert auf das Bewusstmachen von Unfallschwerpunkten. Danach ging es nach draußen in die Buswendeschleife, wo schon der Bus nebst Fahrer der RSVG auf die Kinder wartete.

Hier vor Ort erfuhren die Schülerinnen und Schüler vieles darüber, wie sie Unfälle im und am Bus vermeiden können: indem sie sich beispielsweise selbst rücksichtsvoll gegenüber anderen verhalten, sich vom Straßenrand fernhalten und sich im Bus gut festhalten.

Das Experiment mit der Kartoffel, die von einem Bus überrollt wird, demonstriert jedes Mal eindrucksvoll, dass sich Vorsicht an der Bushaltestelle unbedingt lohnt. Zum Glück war es nur eine Kartoffel und kein echter Fuß ….

Auch im nächsten Jahr werden wir diese sinnvolle Kooperation fortführen.

Herzlichen Dank an Herrn Zöller und seinen Kollegen!

(Diane Wiebecke, Abteilungsleiterin I; die Fotos wurden von der Klasse 5A gemacht)

 

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Springtime bei den Physikussen

 

 

Nach dem Motto „Das Lachen ist ein Trampolin ins Glück“ machten die Physikusse mal wieder Springsport mit Patrick Kutzen. Nach gemeinsamem Aufbau und Aufwärmen übten wir kurz die Grundschritte auf dem Tuch. Eigentlich wollten wir viele verrückte Spiele auf dem Trampolin machen, aber vor lauter Springen, Üben, mal eine Rolle rückwärts probieren und miteinander lachen kamen wir gar nicht dazu. Zwei Stunden sind einfach viel zu schnell um. Da reichte die Zeit gerade noch für eine Runde „Möhrenziehen“. Fazit: das machen wir nochmal!

(Nina Wentz)

 

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