Elternbrief vom 8.7.2016

 

Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir stellen Ihnen den Elternbrief als pdf-Datei zur Verfügung oder sie können die Texte und weitere Bilder bequem hier im Internet abrufen.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz               Ingrid Dietel

(Schulleiter)                   (stellv. Schulleiterin)

Elternbrief als pdf


Inhalt:

 

Die Jubiläums-Kulturnacht

Vom Streitfall zum Vorreiter

Malen wie Jackson Pollock

Habi Potter – Verabschiedung der Q2

Interview mit der neuen Schulsozialarbeiterin Frau Berentelg

Tischtennisturnier für die IVK

Was machen eigentlich die Streitschlichter?

Klasse 10 C auf Sendung

Mensch – Roboter

Bläserklasse 6B! - Konzert in der Meys Fabrik

Polenaustausch: Besuch der Polen in Hennef

Polenaustausch: Besuch in Nowy Dwor Gdanski

Schachturnier 2016

Projekttag „Umgestaltung des Filmraums im Freizeitbereich“

Praktikum des 9. Jahrgangs

Welttag des Buches

Hennefer Schülerpreis - Anerkennung für schulische Leistungen

Die neuen Waveboards fördern das Miteinander

Praktikum erleichtert später die Berufswahl

Praktikumsmesse in der Meiersheide

Wissen, wie mal Leben rettet - Wiederbelebungsprojekt

ISS-Astronaut läuft Marathon im Weltall – wir laufen mit!

Im Kletterwald mit der Vorbereitungsklasse

Seminar der Freiwilligen Feuerwehr

Wattenmeerfahrt des NW- Kurses Jg.9

"Celtic Evening" -Bläserklassenkonzert in der Meiersheide

Zahnmedizinische Prävention in den Jahrgangsstufen 5 und 6

Das Leben als Bürgermeister ist schön

Elf neue DFB-Junior-Coaches

"Erleben wie es wirklich war!"- Zeitreise in die DDR-Vergangenheit

Musik verbindet! - Kooperation von Gesamtschule und Musicschool

"Das Geld kommt nicht aus der Steckdose..." - Neue Geräte für den Chemieunterricht

"Leben retten - Wiederbelebung und mehr"

Sehr vielfältig, sehr bunt, sehr lebendig…- Hennefer Schulen stellen aus

SommerOpenAirHennef

"Es ist toll, helfen zu können!" - Reanimationstraining

USA-Austauschschüler zu Gast in Hennef

Zertifikate für Business English

Teamdinner

Tschick im Jungen Theater Bonn

Big Challenge 2016

Känguru-Wettbewerb 2016

CD-Produktion Bigband „Heavy Tunes“

Bigband Heavy Tunes bei Konfirmationsgottesdienst

Die Pausenliga - Fußball geht in die zweite Runde

Klasse! Vom Zeitungseinsteiger zum Zeitungsexperten

Valencia-Fahrt im Jahrgang 9

Workshop der Schülervertretung

Ergänzungskurs Sport hospitiert bei der Jugendabteilung des 1. FC Köln

1. Fußballfreundschaftsspiel zwischen der Gesamtschule Hennef Meiersheide und der Gesamtschule Hennef West

Schüler/innen des 10. Jahrgangs absolvieren den DFB-JC-Lehrgang erfolgreich

Praktikumsmesse 2016

Besuch der Vocatium - Fachmesse für Ausbildung und Studium

Politik zum Anfassen – Seminar des LK Sozialwissenschaften

Dies Academicus  - Die Vielfalt an Studiengängen erleben

Unsere Fußballerinnen in Leverkusen

Bläserensemble - Zu den Rino-Hits gibt's Popcorn

Lebendige Freundschaft mit Polen

LUMBRICUS - Exkursion zur Wassergüteklassifizierung

Besuch bei Gilgen’s

Mein Praktikum beim Tierarzt

Mein Praktikum als Optiker

Singen - Ein Vehikel zur Verständigung

Englandaustausch 9. Jahrgang

Affenhorde mit Sonnenbrand – Kölner Zoo

Suchtvorbeugung mit der Rauschbrille

Film ab, Bühne frei – die Umgestaltung des Filmraumes

Ungewöhnliche Fragen an Pipke

Sonnige Austauschfahrt nach La Rochelle

Unser Praktikum im Helios Klinikum Siegburg

Mein Praktikum bei CONET SERVICES

Projekttag des WP-Hauswirtschaftskurs Jg. 8: „Klasse kochen“

Hauswirtschaftsfortbildung: Lehrer lernen gerne

Alkoholprävention Klasse 10

Besuch des Alk-Parcours in der Meys Fabrik

Mitbestimmung in Betrieben praxisnah erleben

Weiterbildungsprogramm für deutschsprachige Lehrkräfte von Auslandsschulen

Nina und Ingo Wentz werden mit dem Georg-Kerschensteiner-Preis geehrt

Fortbildung der Feuerwehr Löschgruppe Hennef-Happerschoß zum Thema Strahlenschutz

Beobachtung eines Merkurtransits auf dem Schulgelände der Gesamtschule Hennef Meiersheide

 USA-Austausch 2016

Erdkunde-Grundkurs EF besucht das Wiesengut in Hennef

Chemie-AG

 


 

Die Jubiläums-Kulturnacht

 

20 Jahre Gesamtschule Hennef Meiersheide

(ul) Fünf Stunden Nostalgie, Musik und Tanz, Poesie, tolle Spiele und Mitmachaktionen, Kreatives und Künstlerisches und zum Abschluss des Abends sollte eigentlich ein eindrucksvolles Feuerwerk die Veranstaltung krönen, doch musste dieses im Gegensatz zu vor fünf Jahren aus sicherheitstechnischen Gründen leider abgesagt werden. So gab es zwar zum Jubiläumsfest kein spektakuläres Highlight am Ende, aber besonders und immer wieder anders war die Kulturnacht in der Gesamtschule Hennef Meiersheide am Freitag vor den Sommerferien doch auch in diesem Jahr. Das 20-jährige Jubiläum der Schule gibt es in diesem Jahr zu feiern, ging sie doch am 22. August 1996 an den Start und genauso lange wie sich die zahlreichen Schülerinnen und Schüler nun schon im großzügig angelegten Schuldorf für viele Jahre zu Hause fühlen können, gibt es bereits auch die Kulturnacht - ein wunderbarer Höhepunkt als Abschluss eines jeden Schuljahres. Passend zum besonderen Jubiläum hatte auch das Wetter Anfang Juli für die Zeit zwischen 17 und 22 Uhr ein Einsehen mit den Scharen von Besuchern, die sich den ganzen Nachmittag und Abend über das Gelände schlängelten und durch die Häuser und die Mensa drängten. Ein vielfältiges Programm hatten Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium auch in diesem Jahr wieder für die zahlreichen Gäste zusammengestellt und so wurde für Groß und Klein jede Menge Abwechslung geboten. Passend zur EM mit allem rund um das Thema "Fußball" und einem spannenden Fußballturnier auf dem Soccer-Court, Bobbycar-Parcours oder Sportolympiade gab es im unteren Teil des Schuldorfes jede Menge sportlicher Aktionen. Auf den Bühnen in der Mensa und vor dem Verwaltungsgebäude begeisterte eine Mischung aus Musik der unterschiedlichen Bands und Bläserklassen sowie verschiedenste Tanzauftritte von Irish Dance bis Hip Hop den ganzen Abend über die Zuschauer. Im Rondell wurde es bunt und kreativ mit abstraktem Malen wie Jackson Pollock - bunte Farbkleckse nicht nur auf Leinwänden, auch der ein oder andere Schuh wurde so zum Kunstwerk, nebenan tolle Livemusik und ein Weinstand mit leckeren Käsespießen, Weintrauben und selbst gemachter Marmelade. Viele Schülerinnen und Schüler kreierten eigene Smoothies und Cocktails und liefen mit Tabletts durch das gesamte Schuldorf, um ihre "Drinks" anzubieten. An den Bierpilzen herrschte den ganzen Abend über reges Gedränge und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer hatten alle Hände voll zu tun. Auch für das leibliche Wohl war wieder einmal bestens gesorgt und die Auswahl fiel bei so zahlreichen Salaten, Gyros, Pommes oder leckerem Flammkuchen, frisch aus dem Ofen, gar nicht so leicht. Auch die Süßschnäbel waren mit Kuchen, Waffeln und dem ein oder anderen Dessert bestens versorgt. Wer trotz des schönen Wetters lieber die Aktivitäten in einigen Häusern erkunden wollte, entdeckte viel Kreatives: Geschminkt sein wie Cleopatra, Bilder- und Kunstausstellungen, Nähen, Malen, Basteln - auch hier gab es viele tolle Aktivitäten.

Auch diese Jubiläumskulturnacht war mit Tausenden von Besuchern wieder ein unvergesslicher Abschluss eines ereignisreichen Schuljahres und Dank unzähliger Helferinnen und Helfer ein wunderbares Fest.

(Uli Grünewald)

 

 

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Malen wie Jackson Pollock

 

HENNEF. Langsam dreht sich das Pendel, an dem Farbdosen befestigt sind, deren Böden vorher mit Löchern versehen wurden. Farbspritzer fliegen auf Rahmen, die mit weißer Leinwand bespannt sind und auf dem Boden liegen. Dabei entstehen Bilder, die in ihrer Machart an den amerikanischen Maler Jackson Pollock und dessen „Dripping-Technik" erinnern sollen. Dieses Kunstprojekt der Klasse 8E war wieder einmal einer der Höhepunkte der Kulturnacht, zu der die Gesamtschule Meiersheide am Freitagabend anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens eingeladen hatte. Tausende Besucher erfreuten sich bis 22 Uhr an den zahlreichen Projekten der Schüler und Lehrer. Tanzdarbietungen vom Irish-Folk bis hin zum Streetdance fanden dabei ebenso ihr Publikum

(Ingo Eisner)

 

 

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Vom Streitfall zum Vorreiter

 

Die Gesamtschule Meiersheide feiert mit einer Kulturnacht ihr 20-jähriges Bestehen. Leiter Wolfgang Pelz erinnert sich im Interview an gesellschaftliche Vorbehalte zum Start

Skeptiker gab es allenthalben, als Mitte der 90er Jahre in Hennef die Idee aufkam, in der Siegstadt eine Gesamtschule einzurichten. Doch die Skeptiker wurden schnell widerlegt durch die gute Arbeit an der Gesamtschule Hennef Meiersheide und dem sprichwörtlichen Miteinander zwischen Schülern und Lehrern. Am morgigen Freitag, 1, Juli, feiert die Schule bei ihrer alljährlichen Kulturnacht das 20-jährige Bestehen.

Schon ganz zu Beginn gab es Probleme mit zu vielen Anmeldungen für tatsächlich verfügbare Plätze: So lagen zum Starttermin am 1. August 1996 insgesamt 203 Anmeldungen vor, aber nur 180 Schüler konnten aufgenommen werden. Und eigentlich hört man jedes Jahr von Schulleiter Wolfgang Pelz nur einen Satz: „Wir sind voll." Entlastung gibt es laut Pelz aber mit der Einrichtung der zweiten Hennefer Gesamtschule „Hennef-West". „Wir müssen nicht mehr so viele Anmeldungen ablehnen wie früher", sagte Pelz. Es habe Zeiten gegeben, in denen die Schule bei 450 Anmeldungen nur 180 Schülern einen Platz anbieten konnte. „Bei 100 externen Anmeldungen für die Oberstufe konnten wir gerade mal zehn nehmen", sagte Pelz. Das sei jetzt mit dem Angebot einer zweiten Gesamtschule einfacher und besser.

Der Schulaufbau bis hin zur gymnasialen Oberstufe vollzog sich innerhalb nur weniger Jahre. Im Jahr 2000 besuchten mehr als 1000 Schüler die Gesamtschule, die aufgrund ihrer campusartigen Architektur auch gerne „Schuldorf“ genannt wird. „Jedes Jahr kam ein neues Gebäude hinzu", sagte Schulleiter Wolfgang Pelz. Mittlerweile zählt die Schule mehr als 1400 Schüler, 140 Lehrer unterrichten sie.

Die Gesamtschule Meiersheide hat viel für die Akzeptanz dieser Schulform in Hennef getan und trug so dazu bei, dass die Einrichtung einer zweiten Gesamtschule vor drei Jahren so problemlos ablief. Als Erfolgsrezept erwies sich dabei ein angenehmes Lernumfeld, bei dem die Lehrer sich auch als Partner ihrer Schüler sehen und für deren Probleme immer ein offenes Ohr haben. Dass eine neue Gesamtschule sich stets beweisen muss, streitet Wolfgang Pelz gar nicht ab. „Wir wollten aber innovativ sein und neue Wege gehen", sagte Pelz. Der Erfolg gibt ihm Recht.

Das Prinzip „Fordern und Fördern" wird an der Schule ebenso groß geschrieben wie die neue Schuldordnung, die die Schule 2004 gemeinsam mit den Schülern erarbeitet hat. Sie hat heute noch Bestand „An der Schule herrscht gegenseitiger Respekt zwischen Lehrern und Schülern", sagte Georg Dahlberg, der nach 20 Jahren als Lehrer an der Gesamtschule vor einem guten Jahr pensioniert wurde, allerdings noch ehrenamtlich die Arbeit mit der internationalen Vorbereitungsklasse unterstützt Laut Dahlberg und Pelz zeichne sich die Schule durch mehrere Komponenten aus: Das enge Zusammenwirken mit Schülern und Eltern, die Identifikation der Schüler mit „ihrer“ Schule und das Miteinander zwischen leistungsstarken- und leistungsschwachen Schülern, ohne dass die Stärkeren schwächer werden. Außerdem gibt es zu jedem Hauptfach entsprechende Förderkurse, die Schule verfügt mittlerweile auch über 40 Arbeitsgemeinschaften.

Integration und Inklusion sei an der Gesamtschule laut Schulleiter Pelz „gelebte Wirklichkeit". Mit dem Angebot von zweiwöchigen Schnupperpraktika für Achtklässler war die Schule Vorreiter und pflegt einen regen Austausch mit Schulen in Polen, Frankreich und den USA. Das Streitschlichtungsprojekt und Reanimationskurse runden das Angebot ab. Mit Blick auf die Arbeit seines Teams sagt Pelz: „Wir diskutieren nicht, wir machen."

Die Gesamtschule Hennef Meiersheide feiert am Freitag, 1 Juli, von 17 bis 22 Uhr mit einer Kulturnacht ihr 20-jähriges Bestehen. Auf dem Programm stehen dabei Musik, Tanz und Kunstaktionen. Der Eintritt ist frei.

Chronik:

■        Juli 1995: Schulausschuss und Rat debattieren erstmalig über die Errichtung einer Gesamtschule.

■        Dezember 1995: Der Hennefer Rat beschließt endgültig die Errichtung einer vier- bis maximal sechszügigen Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe.

■        Januar 1996: Das Erste Anmeldeverfahren läuft an. Ergebnis: 203 Anmeldungen.

■        April 1996: Die Genehmigung des Landes für die erste Gesamtschule in Hennef liegt vor.

■        Mai 1996: Richtfest für den ersten Bauabschnitt.

■        August 1996: Erster Schultag an der Gesamtschule mit 180 Schülern und 13 Lehrern.

■        Januar 1997: Offizielle Einweihung und Eröffnung der Gesamtschule sowie erstes Schulfest.

■        Dezember 1997: Richtfest Dreifachsporthalle.

■        März 2000: Richtfest für den zweiten Bauabschnitt.

■        September 2000:Eröffnung der Mensa.

■        0ktober 2000: Start des Schüleraustauschprogramms mit Hennefs Polnischer Partnerstadt Nowy Dwor Gdanski.

■        März 2002: Richtfest für den dritten Bauabschnitt (Oberstufe und Bibliothek).

■        2004: Der Ausbauzustand der Gesamtschule für die Klassen fünf bis 13 mit insgesamt 1400 Schülern ist erreicht.

■        Juni 2005: Mehr als 2000 Menschen besuchen die „Kulturnacht" der Schule. Zudem wird der erste Abiturjahrgang mit 65Leistu Schülern verabschiedet.

■        2011: Die Mehrzweckhalle Meiersheide wird eröffnet und bietet der Schule nun mehr Platz für Sportunterricht, aber auch einen adäquaten Raum für Schulfeste wie Abiturfeiern.

■        2016: Mit der alljährlichen Kulturnacht feiert die Gesamtschule Meiersheide ihr 20-jähriges Bestehen.

 

KURZ GEFRAGT

Wolfgang Pelz ist seit 20 Jahren Leiter der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Der 60-jährige Pädagoge, der vorher an einer Gesamtschule in Wuppertal unterrichtete, wohnt in Köln, ist verheiratet und Vater von einem Sohn. Mit Wolfgang Pelz sprach Ingo Eisner.

 

Herr Pelz, die Gesamtschule Meiersheide feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Gab es in der Rückschau Schwierigkeiten, als sich diese Schulform in Hennef etablierte? Wolfgang Pelz: Weniger, als ich vermutet habe. Das war vor 30 Jahren mit Sicherheit komplizierter, da es ja gesellschaftliche Vorbehalte gab. Für uns kann ich allerdings sagen: Diese Schule war von allen Seiten gewünscht, und wir haben eine große Unterstützung erfahren. Wir haben damals alle Politiker, aber auch alle Schulen eingeladen, damit sie sich umschauen und einen Blick auf unsere Arbeit werfen. Der damalige christdemokratische Bürgermeister Emil Eyermann hatte sich übrigens sofort bereit erklärt, den Vorsitz des Fördervereins zu übernehmen.

Wo sehen sie die großen Unterschiede zu anderen Schulformen? Pelz: Ich möchte da eigentlich gar nichts gegeneinander aufrechnen, denn alle Schulen machen eine sehr gute Arbeit und sollten sich auch gegenseitig unterstützen. Das ist hier in Hennef auch definitiv der Fall. Unsere Philosophie war immer das Miteinander von Lehrern und Schülern. Die Teamstruktur ist ein wichtiger Pfeiler dieser Schule. Eine Schule, die die Bedürfnisse der Schüler im Blick hat, war uns immer ein besonderes Anliegen. Wo fühlen sie sich wohl, wo benötigen sie Unterstützung, wo müssen sie gefordert werden, das sind Fragen, die wir uns damals gestellt haben, als wir 1996 mit 180 Fünftklässlern an den Start gingen. Schüler, die sich wohl fühlen, können bessere Leistungen erbringen. Stets war es uns ein Anliegen, Werte und Normen zu vermitteln. Dazu gehörte auch, eine Struktur zu entwickeln, zu der von Anfang an Tugenden wie Ruhe, Sauberkeit, Ordnung und Pünktlichkeit zählten.

Mit dieser Strategie haben Sie mit Sicherheit viele Skeptiker widerlegt, nicht wahr?

Pelz: Ich denke ja. In einem Leserbrief war damals mal vom „Schöpferischen Chaos" die Rede und viele, die dann einen Blick auf unsere Schule warfen, waren erstaunt, dass es gar kein Chaos gibt. Wir leisten Bildungs- und Erziehungsarbeit, die die Kinder im Fokus hat. Unsere Schulordnung, die heute noch gilt, haben wir gemeinsam mit den Schülern erarbeitet. In den zentralen Prüfungen der Jahrgangsstufe 10 und im Zentralabitur schneiden wir außerordentlich gut ab. Wir sind stolz auf unsere Schule, in der Schüler und Lehrer gemeinsam in angenehmer Atmosphäre beste Leistungen erzielen.

(Text und Foto: Ingo Eisner)

 

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Habi Potter - und der Schein der Weisen

 

Die Gesamtschule Hennef Meiersheide verabschiedet ihre Q2

(ul) Unter dem Motto "Habi Potter" stand der diesjährige Abiturball der 98 Abiturientinnen und Abiturienten an der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Mit viel Musik, tollen Film- und Fotovorträgen, dezent schönen Kleidern und filigranen Frisuren, zahlreichen Reden und verdienten Ehrungen sowie einem leckeren Buffet verabschiedeten sich und wurden verabschiedet die Schülerinnen und Schüler am 25.06.2016 in der Mehrzweckhalle. Beginnend mit einem Gottesdienst in der Liebfrauenkirche am Nachmittag, strömten Familien und Freunde, Lehrerinnen und Lehrer in den großen Saal, wo die Bigband "Heavy Tunes" bereits ihr Können zum Besten gab und die Gäste musikalisch willkommen hieß. Und da so ein Abithema auch mit Leben gefüllt werden will, schlüpfte die Schulleitung in diesem Jahr mal eben in die Rollen von Albus Dumbledore, Minerva McGonagall und all der anderen Hexen und Zauberer rund um Harry Potter. Wunderbare Auftritte, begeisternde Darbietungen, beeindruckende Musik und viele Stunden unglaublich tolle Stimmung sorgten bei diesem Abiturball auch in diesem Jahr wieder für ein unvergessliches Erlebnis und einen krönenden Abschluss nach 13 Jahren Schule.

98 Schüler haben ihre Abiturprüfungen bestanden. 56 Mädchen und 42 Jungen. Davon haben 25 Schüler eine Note im 1er-Bereich. Bester Schüler war Jannik Roth mit einem glatten 1er-Abitur, ihm folgt Annkathrin Küster mit einem Abitur von 1,2.

 

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Sanja Marie Armbrust, Colin Daniel Banerjea, Dominik Jósef Bawei, Timo Becker, Sven Jonas Berg, Max Brauner, Leon Breit, Nico Brodesser, Sarah Buchholz, Firat Celik, Alina Lydia Domagala, Robin Marie Eickhoff, Caroline Sabine Einheuser, Lena Faßbender, Sarah Feld, Stefanie Frank, Fabian Frömbgen, Niklas Gerhards, Jana-Angela Gultschuk, Sophia Hagemann, Melina Hahn, Annika Rita Hamann, Marwin Härttrich, Miriam Heppekausen, Anne Hippler, Lina Hirschmeier, Leonie Hollweg, Mona Jaber, Lars Janson, Michael Jaschewski, Torben Jelken, Paula John, Nadja Maria Kappelar, Nahome Katz, Eva Maria Kiklas, Michel Jan Kiklas, Justus Kilanowski, Linda Kisteneich, Leah Robin Klein, Luca-Michael Klein, Sebastian Andreas Knauf, Lennart Kneip, Nina-Marie Knott, Ceyda Nur Koc, Merlin Köhler, Shirley Kraus, Eike Philipp Kuhn, David Kühn, Christian Kurscheid, Annkathrin  Küster, Annika Lankes, Hannah Löhr, Robin Lorenz, Hannah Lubnau, Natascha Lück, Timo Lütke Deckenbrock, Jona Christoph Manemann, Logan Keanu Metje, Judith Mildner, Tabea-Letizia Neff, Fabian Nietzer, Stefan Obermann, Leonie Odendahl, Kim Anika Pälschinski, Paula Petersen, Maximilian Proell, Pascal Quigg, Maike Rehorst, Marvin Reil, Jannik Philip Roth, Jan Sadzulewsky, Mina Safavian, Peter Michael Sartor, Maximilian Schäfer, Jana Schallenberg, Anne Schopp, Jonas Schulze, Marie Nardos Seifert, Svea Seyffardt, Maike Sophie Spengler, Nina Stempel, Tim Strauß, Anne Tasler, Alisha Theissen, Helena Thielen, Moana Volbert, Diana Volk, Alexander Wala, Nanuk Wambach, Tatiana Wanner, Alina Weber, Antonia Wegmann, Janne Nadja Weinberger, Jan Philip Wisser, Kjell Wistoff, Kendra Witzel, Sandra Wulfram, Alina Yasar.

(Uli Grünewald)

 

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Interview mit der neuen Schulsozialarbeiterin Frau Berentelg

 

Bild_ Julia Berentelg

Frau Berentelg, seit wann sind Sie an unserer Schule?

Ich bin seit dem 23. November 2015 an der Gesamtschule. 

Wie gefällt Ihnen unsere Schule? Fühlen Sie sich bis jetzt hier wohl?

Ja, ich fühle mich sehr wohl. Ich fühle mich hier gut aufgehoben und ich habe viele abwechslungsreiche Aufgaben. Ich merke, dass die Schüler hier sehr gut miteinander umgehen.

Wie sieht Ihre Arbeit an unserer Schule aus? Was sind Ihre Aufgaben an unserer Schule?

Im Freizeitbereich helfe ich den Freizeithelfern. Ich sage Ihnen z.B., welche Aufgaben sie haben. Wenn irgendwelche Materialien kaputt sind, können die Freizeithelfer auch zu mir kommen.

In der Einzelfallhilfe berate ich Schüler mit verschiedenen Problemen, zum Beispiel, wenn sie sich in ihrer Klasse nicht wohl fühlen. Da forsche ich nach den Ursachen und suche einen Weg, um die Situation zu verbessern. Ich helfe auch bei Konzentrationsstörungen. Im Förderband biete ich Konzentrationstraining für die Jahrgänge 5 und 6 an. Auch unterstütze ich Schüler und Familien bei Anträgen auf Zuschüsse im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets.

Mit welchen Anliegen können Schüler zu Ihnen kommen?

Sie können mit ganz verschiedenen Anliegen kommen, zum Beispiel, wenn sie Probleme mit Lehrern oder mit Mitschülern haben oder wenn sie Fragen zum Bildungs- und Teilhabepaket haben. Sie können auch einfach vorbeikommen, wenn sie persönlich mit mir sprechen möchten. Dabei muss es nicht unbedingt um ein Problem gehen. Es kann ja auch mal sein, dass man etwas Tolles erlebt hat und das mitteilen und darüber sprechen möchte.

Wann und wie können die Schüler Sie erreichen, wenn Sie eine Beratung möchten?

Ich bin zurzeit 19,5 Stunden in der Woche hier, montags und donnerstags bin ich auch bis 15 Uhr 30 hier, an den anderen Tagen am Vormittag. Die Schüler können mich am besten in der Spielpause erreichen, entweder unten im Freizeitbereich oder im Beratungsbüro. Dann können wir Termine ausmachen.

Arbeiten Sie auch mit den Lehrer/innen an unserer Schule zusammen?

Ja, wenn die Lehrer ein Anliegen haben oder meine Hilfe benötigen, dann werfen sie meist ein Formular, auf welchem sie grob ihr Anliegen niederschreiben können, in den Briefkasten des Beratungsteams. Ich oder ein anderes Mitglied des Beratungsteams widmet sich dann der Angelegenheit. Aber alle Lehrer können mich natürlich auch persönlich ansprechen oder mir eine E-Mail schreiben.

Wieso haben Sie sich für den Beruf der Schulsozialarbeiterin entschieden?

Ich habe vor dieser Stelle schon mit Schülern gearbeitet, denn ich war beim Deutschen Roten Kreuz angestellt, bin in Schulen gefahren, um Projekte anzubieten. Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Mir ist klar geworden, dass mir die Schulsozialarbeit liegt und dass ich in diesem Bereich arbeiten wollte.

Was sind die positiven Seiten in diesem Beruf?

Dass man Schülern und Lehrern helfen und etwas bewirken kann, aber auch eigene Ideen in den Schulalltag einbringen kann.

Was sind die negativen Seiten in diesem Beruf?

Die Probleme, die die Schüler haben, sind oftmals ziemlich belastend für sie. Aber auch ich nehme das, was ich erfahre, manchmal mit nach Hause. Das heißt, ich denke auch in meiner Freizeit noch darüber nach und überlege, wie ich helfen, was ich konkret tun kann. Das ist aber auch nicht so negativ, denn, wenn ich Sport mache, kommen mir auch oft gute Ideen.

Was macht Ihnen am meisten Spaß an Ihrem Beruf?

Die verschiedenen Gruppenangebote mag ich besonders. Ich biete auch eine AG an, das ist die Entspannungs-AG. Die macht mir sehr viel Spaß.

Welche Voraussetzungen sollte man erfüllen, um diesen Beruf ergreifen zu können?

Man sollte eine Ausbildung zur Sozialpädagogin absolviert haben, man sollte also Sozialpädagogik an der Fachhochschule studiert haben.

Man sollte natürlich, empathisch, flexibel sein und kooperationsbereit, um gut mit Lehrern zusammen arbeiten zu können. Und man muss offen für Neues sein.

Wie alt sind Sie?

Dreißig.

Sind Sie verheiratet oder haben Sie einen Freund?

Ich bin nicht verheiratet, habe aber seit 12 Jahren einen Freund.

Haben Sie Kinder?

Ich habe selbst keine Kinder und für die Zukunft lasse ich das einfach auf mich zukommen.

Welches Fach war früher Ihr Hassfach?

Mathe.

In welchem Fach waren Sie gut?

Sport und Biologie

Haben Sie schon mal etwas Verbotenes getan? Wenn ja, was?

Ja, ich habe mal in meiner Jugend an einer Zigarette gezogen, um cool zu sein. Aber ich bin nicht dabei geblieben, denn es hat eklig geschmeckt. Das war eine ziemlich dumme Idee. Und manchmal fluche ich auch beim Autofahren, das ist auch nicht erlaubt.  ;-)

Üben Sie eine Sportart aus?

Ich mache so drei bis vier Mal die Woche Sport. Ich gehe gerne am Rhein laufen und ich gehe ins Fitnessstudio.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Das Übliche, das fast jeder macht: Ich treffe mich gerne mit meinen Freunden, gehe ins Kino und gehe im Sommer Eis essen. Und der Sport, den mache ich auch in meiner Freizeit. Und ich besuche gerne meine Familie, die im Emsland in Niedersachsen wohnt.

(Das Interview führte: Florentine Gashi, 9C)

 

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Tischtennisturnier für die IVK

 

Am 09.06.2016 fand in der Mehrzweckhalle ein Tischtennisturnier statt, das von Herrn Jansen, einem Sportlehrer unserer Schule, für die Internationale Vorbereitungsklasse organisiert wurde. Es wurden verschiedene Stationen aufgebaut, an denen den Schülerinnen und Schülern die Sportart „Tischtennis“ näher gebracht wurde. Die Schüler/innen sind alle Stationen, an denen sie unterschiedliche sportliche Aufgaben zu lösen hatten, nacheinander durchgegangen. Einige Schüler/innen aus dem 10. Jahrgang hatten sich dazu bereit erklärt, den Schüler/innen die einzelnen Stationen zu erklären und ihnen zu helfen, wenn sie Schwierigkeiten hatten. Auch einige Schüler/innen aus der Oberstufe, die regelmäßig ihre Freistunden mit den Schülerinnen und Schülern der Internationalen Vorbereitungsklasse verbringen, waren beim Turnier dabei und halfen, wo sie konnten. Die Schüler/innen hatten sichtlich viel Spaß an dem Tischtennisturnier. Sie erhielten am Ende sogar ein Zertifikat, auf das sie sehr stolz waren.

(Florentine Gashi, 9A)

 

  

 

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Was machen eigentlich die Streitschlichter?

Interview mit Frau Becktepe

 

FILEAb der 9. Klasse kann man zusätzliche Fächer, sogenannte Ergänzungsfächer wie „Fit for Food“, „Schülerzeitung“ (Deutsch und EDV) usw. wählen. Man kann auch das Fach „Mediation“ (Streitschlichtung) wählen. Die Schüler lernen dort, wie man Konflikte unparteiisch löst.

Ich wollt einmal einen Einblick in diesen Kurs bekommen und meinen Mitschülern und Mitschülerinnen eine genauere Vorstellung von diesem Fach vermitteln.

Zu diesem Zweck habe ich mit Frau Becktepe, die einen dieser Kurse leitet, und mit den Schülern des Kurses Interviews geführt.

Frau Becktepe, wie viele Schüler haben sie in Ihrem Kurs? Wie viele Schüler sollten höchstens in diesem Kurs sein?

Wir haben im jetzigen Kurs 17 Schüler/innen. Es sollten auch nicht mehr sein, denn der Kurs enthält viele Übungsanteile, die in einer größeren Gruppe schwer umsetzbar sind.

Was kommt inhaltlich in der Ausbildung zum Streitschlichter vor? Was lernt man dort?

Im Großen und Ganzen natürlich Streitigkeiten zu schlichten. Grundlage hierfür ist das „Aktive Zuhören“.

Dies meint, Aussagen und Gefühle der Konfliktparteien zu spiegeln und ihre Gestik und Mimik zu erkennen. Die Streitschlichter müssen dabei neutral bleiben, d.h. unparteiisch sein und die Kontrahenten in die Lage versetzen, dass diese sich in den jeweils anderen hineinversetzen können.

Wir üben in Rollenspielen Möglichkeiten, die eigenen Gefühle auszudrücken ohne verletzend zu wirken.

Dann lernen die Schüler/innen Konfliktmodelle und Konfliktmuster kennen und lernen, was genau Mobbing ist. Wir besprechen auch die besonderen Auswirkungen des Cybermobbings.

Welche Lernstrategie benutzen Sie? Lernen die Schüler mehr theoretisch oder machen Sie auch praktische Übungen? Welche zum Beispiel?

Sowohl praktisch als auch theoretisch. Wir machen zum Beispiel praktische Übungen in kleinen und großen Gruppen, wo es zum Beispiel um das Thema „Ausgrenzung“ geht.

Wenn wir Übungen zum Thema Mobbing oder ähnliches machen, wird der Alltag der Schüler/innen aufgegriffen, so dass die Beispiele, die wir für Schlichtungen nehmen, auch an der Schule vorkommen können oder auch schon mal vorgekommen sind.

Gab es schon Streitigkeiten, die von den Streitschlichtern nicht zu klären waren? Wenn ja, welche Gründe gab es dafür?

Ja, gab es, zum Beispiel, wenn eine große Gruppe/Klasse gegen eine Person agiert. Es gibt auch Streitigkeiten, denen familiäre Probleme zugrunde liegen. Diese können die Streitschlichter/innen nicht klären. Dafür gibt es dann das Beratungsteam unserer Schule. Wir können auch nichts tun, wenn die Betroffenen ihren Streit gar nicht schlichten wollen.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Streitschlichter?

Die Ausbildung zum Streitschlichter an sich dauert ein Jahr und im zweiten Jahr werden Themen wie zum Beispiel „Konflikteskalation“, „gewaltfreie Kommunikation“, Mobbingformen  und auch „Historische Personen, die für den Frieden eintreten“, behandelt.

Bekommt man ein Zertifikat, wenn man die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat?

Ja, am Ende der 10. Klasse.

In welchen Berufen könnte die Ausbildung von Vorteil sein?

In erzieherischen Berufen, bei der Polizei, in sozialpädagogischen oder juristischen Berufen. Die Ausbildung ist auch von Vorteil, wenn man Mediator werden möchte. Es gibt mittlerweile in vielen großen Firmen eigene „Mediatoren“, die für die Konflikte der Angestellten da sind.

Vielen Dank für das Interview!

Florentine Gashi, 9A

 

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Klasse 10 C auf Sendung

 

Fernsehen im professionellen Rahmen selbst erfahren, diese Möglichkeit wurde den Schülerinnen und Schülern der 10 C im WDR STUDIO ZWEI in Köln, dem deutschlandweit einzigartigen Medienprojekt, Anfang Mai gegeben.

Den Jugendlichen bereitete es viel Freude unter fachkundiger Anleitung ihr eigenes Fernsehprogramm zu produzieren, nachdem sie sich ein Jahr zuvor im „Radio machen“ bewährt hatten. Diesmal konnten sich einzelne als Kamerafrau/-mann, Techniker/in, Maskenbildner/in oder Nachrichtensprecher/in ausprobieren und auf Sendung gehen.

Zunächst galt es allerdings die allseits faszinierende „Greenbox-Technik“ kennenzulernen. Danach entstand in hochkonzentrierter Teamarbeit eine Magazinsendung mit Moderationen, Interviews und einer „Schalte“ zu Korrespondenten und Experten. Musik, Jingles und Klangbetten steuerte 1 LIVE bei. Die Motivation und das Engagement der Schüler/innen hätte für mehrere Stunden Fernsehprogramm an diesem Tag gereicht! Am Ende durfte die Wetterfee natürlich nicht fehlen, die uns Rheinländern warme Frühlingstage mit Grilltemperaturen prophezeite.

Das gelungene und äußerst kreative Endprodukt wurde der Klassenlehrerin, unter großem Applaus aller Beteiligten, von den engagierten WDR- Mitarbeitern überreicht; selbstverständlich nur zum Eigengebrauch.

Für uns alle war es ein sehr spannender und interessanter Tag im WDR Studio, den wir allen Schülern und Schülerinnen ab Klasse 8 empfehlen können.

(Klasse 10 C und Frau Becktepe)

 

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Mensch - Roboter

 

Ende April war es für den Kurs Darstellen & Gestalten des 6. Jahrgangs erstmalig soweit: Die erste Bühnenpräsentation stand an. Das Lampenfieber und die Aufregung waren für die Aufführung „MENSCH-ROBOTER“ in der Mensa groß.

 

 

Mit viel Engagement und Freude zauberten die Schüler/innen Szenen aus einer Roboterfabrik auf die Bühne. Nicht fehlen durften der chaotische Professor, eine Mutter mit Kind, das natürlich auf einen verbotenen Knopf drückte, ein älteres Ehepaar, ein Mechaniker, ein Verkäufer und eine Geschäftsfrau.

In ihren tollen, silbernen Roboterkostümen, die alle selbstgemacht waren, boten die Roboter abwechslungsreiche Choreographien. Die Spielszenen, die rein pantomimisch dargestellt wurden, entlockten den Zuschauern viele Lacher und sehr viel Beifall.

(U. Novotny-Schmandt und U. Biermann)

 

 

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Bläserklasse 6B! - Konzert in der Meys Fabrik

 

Mit einem einstündigen Programm präsentierte die Bläserklasse 6B, die im laufenden Schuljahr erarbeiteten Stücke. Vor allem Film- und Musicalmelodien standen an diesem Abend im Mittelpunkt. Das Publikum erlebte eine konzentriert und sehr genau spielende Klasse. Die einzelnen Beiträge wurden von verschiedenen Schülerinnen und Schülern mit kleinen Texten zu Herkunft und Entstehungsgeschichte angekündigt. So spielten die „Quekpetts“ Titel wie „I get around“ von den Beach Boys, „I will follow him“ aus dem Film „Sister act“. Aber auch Stücke aus „Harry Potter“ und dem „König der Löwen“ sorgten für begeisterten Beifall im Publikum. Die AG „Special Ten“, die sich in der Mittagspause zum Proben trifft, bot unter der Leitung von Kerstin Broszukat Songs wie „Amazing grace“ und „Locomotion“ dar.

 

Nach der Pause wurde das Publikum mit sechs weiteren recht anspruchsvollen Stücken unterhalten. Den Höhepunkt des Abends bildeten die Medleys, die schon das Anspruchsniveau eines Jugendblasorchesters haben. In „The best of Henry Mancini“ hatte Herr Piecuch den ersten Schritt in die Jazzmusik getan, der von der Klasse mit Begeisterung aufgenommen worden war. Aber wer lässt sich von „Pink Panther“ und „Peter Gun“ nicht begeistern? Musicalmelodien von A.L. Webber wie „Cats“ und „Das Phantom der Oper“ wurden in dem Potpourri „Andrew Lloyd Webber In Concert“ unter der Leitung von Frau Broszukat dargeboten. Das Publikum bedankte sich mit tosendem Applaus, so dass die Quekpetts um eine Zugabe nicht herumkamen. Jeder auf der Bühne spürte die Euphorie aus dem Publikum, die sich in minutenlangem Applaus äußerte. Dieses Konzert war ein Meilenstein in der Entwicklung des Klassenorchesters und hat das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.

(Kerstin Broszukat)

 

 

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Polenaustausch: Besuch der Polen in Hennef

In Vorbereitung auf unseren Polen-Austausch haben alle deutschen Teilnehmer (ein Junge, zehn Mädchen) Steckbriefe auf Englisch angefertigt. In diesem Jahr hatten sich mehr deutsche als polnische Mädchen angemeldet, sodass drei deutsche Mädchen auch polnische Jungen aufgenommen haben.

Die Polen haben uns anhand unserer Steckbriefe in Facebook gesucht und Freundschaftsanfragen verschickt. So hatten wir schon während der Osterferien und in der Praktikumszeit Gelegenheit, uns ein bisschen kennen zu lernen. Gleichzeitig haben wir uns auch – soweit die Nummern bekannt waren – in einer WhatsApp-Gruppe vernetzt, so dass wir Deutschen uns auf dem Laufenden halten konnten.

Beim Vorbereitungstreffen mit den Schülern haben uns die beiden Organisatorinnen der Reise, Frau Kröger-Schönbach und Frau Bruns, ein Programm ausgehändigt, das sie für die Austauschwoche vorbereitet hatten. Dabei stand das Ankunftswochenende zur freien Verfügung. Außerdem haben sie uns auf ein paar „Eigenarten“ der Austauschschüler hingewiesen, z.B. dass diese sich gerne schon mal mehrfach bitten lassen, ob sie etwas zu essen oder trinken haben möchten – bis zu sieben Mal!

Am Samstagmorgen sind unsere Polen nach einer langen Busreise angekommen. Obwohl wir uns schon geschrieben hatten, waren wir doch sehr aufgeregt. Die Begrüßung war daher zwar herzlich aber zurückhaltend.

Nachdem alle erst einmal nach Hause gefahren sind, um die Polen in den jeweiligen Gastfamilien willkommen zu heißen, haben wir uns am Nachmittag alle zum privat organisierten Bowlen in Seelscheid getroffen. Dieser erste Nachmittag war für uns wie ein Eisbrecher. Niemand war alleine und wir konnten uns beim Sport besser kennen lernen. Dabei haben sich einige auch schon für Sonntag erneut verabredet, zum Schwimmen, shoppen (verkaufsoffener Sonntag in Siegburg) oder Essen gehen am Abend.

 

 

Am Montag startete dann das gemeinsame Programm. Dabei waren wir u.a. beim Hennefer Bürgermeister, in Bonn mit Besuch des Beethovenhauses, in Königswinter im Sealife, in Köln mit Aufstieg auf den Turm des Doms und Besuch des Römisch-Germanischen Museums, im Kletterwald in Hennef und im Phantasialand.

An zwei Vormittagen waren wir gemeinsam in der Schule, so dass unsere Lehrer und Mitschüler auch die Gelegenheit hatten, die Gastschüler kennen zu lernen.

Bei diesen Unternehmungen haben wir auch die polnischen begleitenden Lehrer kennen gelernt. Erstaunlich war hier das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern, das sich doch von unserem unterscheidet. Die polnischen Mitschüler haben gerade Ewelina wie eine zweite Mutter behandelt und sie die Schüler wie ihre Kinder.

Nach den organisierten Unternehmungen haben wir uns fast täglich privat getroffen, weil besonders die polnischen Jungs gerne etwas gemeinsam unternommen haben. So hat es auch ein privat organisiertes Wiedersehen mit einigen Teilnehmern des Vorjahres gegeben.

Zum Abschiedsgrillen haben wir uns dann nochmal alle zusammen mit den Eltern in der Schule getroffen.

Der Besuch der Polen bei uns war ein tolles Erlebnis. Wir hatten eine coole Zeit mit ihnen und haben wahnsinnig viel gelacht.

 

 

Nebenbei war es eine tolle Englischübung. Weil es keine andere Möglichkeit der Verständigung gab, haben wir alle drauflos gequatscht. Toll war auch, dass wir die Gelegenheit hatten, Schüler aus den Parallelklassen besser kennen zu lernen, was im normalen Schulalltag doch eher schwer möglich ist.

Die Woche verging für unsere Begriffe viel zu schnell. So flossen beim Abschied – auf beiden Seiten – viele Tränen.

Jetzt können wir unsere Reise nach Polen, die am 07.06. beginnt, kaum abwarten und zählen schon die Tage!

 

 

(Vanessa Herrmann, Fabienne Wodara, Sharmaine Vasen und Soraya Kunze)

 

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Polenaustausch: Besuch in Nowy Dwor Gdanski

 

Der Austausch in Polen war sehr schön, lustig und vor allem erfahrungsreich. Nachdem wir am Flughafen in Gdansk (Danzig) ankamen, wurden wir von den Lehrern mit einem Reisebus abgeholt und nach Nowy Dwor Gdanski gebracht. Dort wurden wir sehr freundlich von den Gastfamilien empfangen und es gab ein fröhliches Wiedersehen mit den polnischen Schülerinnen und Schülern und deren Gastfamilien. An diesem Tag lernten wir deren Familien kennen und wenn wir wollten, konnten wir noch private Dinge unternehmen. Manche Schüler sind zum Strand gegangen, während andere sich zum Essen getroffen haben.

Am Mittwoch begann das Programm der Woche mit einem Besuch beim Bürgermeister. Er lehrte uns Dinge über die Stadt und ganz Polen. Am Ende haben wir alle eine Tüte mit kleinen Souvenirs bekommen, wie z.B. Postkarten, eine Tasse und eine Flasche Apfelsaft. Im Anschluss sind wir in die Schule gegangen und die deutschen Schüler bastelten in der Werkstatt ein eigenes Kunstwerk. Dies waren Männchen, die wir mit all dem Material, was in der Werkstatt zu finden war, bauen konnten. Als wir fertig waren, sind wir mit den polnischen Schülern in die Kantine gegangen und haben zu Mittag gegessen. Um 14:00 Uhr haben wir uns dann alle getroffen und haben eine Fahrradtour nach Cyganek zu einem Vorlaubenhaus gemacht und haben zusammen Brot gebacken. Danach saßen wir drinnen im Haus oder draußen am Lagerfeuer und redeten miteinander.

Am Donnerstag ging es schon um 8 Uhr mit dem Bus los nach Gdansk zur Westernplatte und zur Besichtigung der Altstadt. Uns wurde ein Gebäude gezeigt in dem der zweite Weltkrieg eröffnet wurde. Nach einem Rundgang durch das Gebäude waren wir am Meer und haben ein paar Fotos gemacht. Danach sind wir zum Einkaufen in die Stadt gefahren. Um 14:30 Uhr sind wir mit dem Bus zu den "Escape Rooms" gefahren. Dort gab es verschiedene Räume, in denen man innerhalb einer Stunde Rätsel lösen musste, um aus dem Raum herauszukommen. In einem Raum war man zum Beispiel Detektiv und musste herausfinden wie das Opfer umgebracht wurde. Über einen Monitor kamen dann einzelne Hinweise, die einem helfen konnten. Nachmittags sind wir dann nach Sopot gefahren. Dort gab es verschiedene Möglichkeiten die Zeit zu vertreiben. Zum einen konnte man an den Strand gehen oder über einen Steg laufen, der zu einem Hafen führte, oder man konnte noch in die Stadt gehen und sich was zu essen kaufen oder shoppen. Sopot sieht wirklich sehr schön aus und meiner Meinung nach hat es Ähnlichkeiten mit dem Phantasialand. Am Abend sind wir dann alle wieder mit dem Bus zur Busstation in Nowy Dwor Gdansk gefahren und kamen ca. um 19.30 Uhr an. Dort wurden wir von den Gastfamilien wie jeden Abend abgeholt und sind nach Hause gefahren. Manche Schüler haben sich noch getroffen und eine kleine Party gemacht.

Am Freitag ging es dann um 9 Uhr mit dem Bus los. Wir haben die Marienburg (polnisch: Marlbork) besichtigt. Dies ist die größte Ritterburg in ganz Europa. Große Teile der Burg wurden in der Zeit des Krieges zerstört, aber seit sehr langer Zeit wieder erneuert. Nachdem wir zurück waren, hatten wir das ganze Wochenende Zeit in den Gastfamilien und mit unseren Freunden. Manche haben private Dinge unternommen wie zum Beispiel an den Strand gehen, auf einen Geburtstag in der Familie gehen, in ein Gruselhaus gehen oder einfach nur beieinander übernachten.

 

 

Am Montag wurde es dann etwas ernster. Wir haben das Konzentrationslager in Stutthof besichtigt. Dort wurde uns ein Kurzfilm über das KZ gezeigt, und uns wurde in einem Rundgang veranschaulicht, wie die Lebensverhältnisse zur damaligen Zeit während des Krieges waren. Es war ein sehr bewegender Ausflug, da dort noch sehr viele Andenken erhalten waren. Wir haben auch Blumen bekommen, die wir am Ende der Führung an einem Denkmal anlegen durften. Später am Nachmittag war das Abschlussgrillen bei einer Schülerin zu Hause. Dies war das Schönste, denn wir haben alle viel Spaß gehabt. Die Jungs wurden geschminkt, es wurde ein Lagerfeuer gemacht und Marshmallows gab es auch. Zwischendurch wurde Fußball oder auch andere Spiele gespielt.

Am Dienstag war der letzte Tag. Zuhause wurden noch die letzten Dinge in den Koffer gepackt und dann wurden wir zum Bus gebracht. Manchen viel der Abschied schwer und es flossen Tränen. Als wir in Köln ankamen haben unsere Eltern uns mit großer Freude empfangen. Und ein bisschen hat man sie ja schon vermisst.....

 Danke für die schönen Erinnerungen!

 Laura Kuhnert (8B) und Soraya Kunze (8B)

 

 

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Schachturnier 2016

 

Das schulinterne Schachturnier hat auch in diesem Jahr wieder regen Zulauf erfahren: 74 schachbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5-13 haben sich für das Turnier angemeldet. Im K.o.-System wurde der beste Schachspieler der Gesamtschule Hennef Meiersheide ermittelt. Im Kampf um den heiß begehrten Wanderpokal stand dabei dieses Jahr zum ersten Mal ein Titelverteidiger im Finale. Dominik Anders (8D) hatte im letzten Jahr das Finale gegen seinen Klassenkameraden Tim Hoogkamer (8D) gewonnen und es dieses Jahr erneut bis ins Finale geschafft. Er konnte seinen Titel gegen Gustav John (8A) im Finale verteidigen und darf den heißbegehrten Wanderpokal somit noch ein Jahr behalten. Herzlichen Glückwunsch!

(Silvia Bruns)

 

 

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Projekttag „Umgestaltung des Filmraums im Freizeitbereich“

 

Am Montag, 30.Mai 2016, war es endlich soweit! Der 10ner WP AT-Kurs startete mit den Vorbereitungen für die Umgestaltung des Filmraumes im Freizeitbereich. Der 10ner WP AT-Kurs unterstützte den DG-Kurs bei der Umgestaltung des Raumes unter dem Motto „Tim Burton“ in eindrucksvoller Art und Weise.

Mit viel Elan und großem Engagement ging der WP AT-Kurs ans Werk. Die Aufgabe des Kurses bestand in der Verschalung der Wände. Dies erforderte genaue Messungen und präzises Zuschneiden der Platten. Vier Wände mussten komplett verkleidet werden, was in etwa 80m² entspricht. War eine Wand fertig verschalt, ging es Hand in Hand weiter und die Wände wurden in der Grundfarbe schwarz gestrichen. Des Weiteren fertigten einige Schülerinnen und Schüler einen Schrank für die Bereitstellung von Bild- und Tontechnik. Der Schrank wurde auch mit der Grundfarbe schwarz lackiert.
Durch die hohe Motivation und gute Stimmung der Schülerinnen und Schüler wurde der Raum in der vorgesehenen Zeit fertiggestellt. Dazu blieben auch einige Schülerinnen und Schüler länger und arbeiteten bis in die Abendstunden gewissenhaft an dem Projekt.
Im Ergebnis war der Kurs sichtlich stolz auf die geleistete Arbeit und konnte mithin den Raum sehr gut vorbereitet an den DG-Kurs übergeben.

(Pia Cippitelli)

 

 

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Praktikum des 9. Jahrgangs

Vom 23.02. – 15.03. absolvierten die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs ihr Schülerbetriebspraktikum. Sie hatten so die Chance nach ihrem 8-er Praktikum die Arbeitswelt ein zweites Mal zu erkunden. Die Arbeitsplätze waren so vielfältig gewählt, dass die folgenden Schüleraussagen nur einen kleinen Einblick in die Vielfältigkeit geben können.

 

„Ich habe ein dreiwöchiges Praktikum bei Charly Couture (einer kleinen Schneiderei in Siegburg) absolviert. Mir hat es dort sehr gut gefallen und ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln. Ich wurde ab dem ersten Tag gut integriert, durfte meine eigenen Oberteile nähen und hatte Kundenkontakt.“

(Maja Roland, 9D)

 

„Während meines Praktikums in einem Steinmetzbetrieb lernte ich neben den Arbeiten auf dem Friedhof auch einige Arbeiten in der Werkstatt kennen. Meine Aufgabe war es zum Beispiel, eine Schnecke aus einem Steinklotz zu hauen, was viel Geschick erforderte.

Ich durfte auch eine Skulptur nach meinen eigenen Ideen fertigen. Für diese musste allerdings zuerst ein Modell aus Ton angefertigt werden. Erst danach konnte ich meinen liegenden Fuchs aus dem Stein formen.

Das Praktikum hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich durfte einige schöne Werkstücke mit nach Hause nehmen.“

(Lou Marie Geuß, 9c)

 

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Welttag des Buches

 

Am 23. April ist der Welttag des Buches. Zu diesem Anlass gingen wir, die Klasse 5A, zusammen mit Frau Dasbach und Herrn Müller, am 25. Mai von der Schule aus zur Buchhandlung am Markt in Hennef. Wir saßen an einem schönen, leider unechten Lagerfeuer und Frau Koch hat uns eine Geschichte erzählt.

Danach mussten wir fünf Rätsel lösen und konnten mit den richtigen Antworten an einer Verlosung teilnehmen.

Zum Schluss haben wir alle ein Buch geschenkt bekommen.

Das Buch heißt: „Ich schenk dir eine Geschichte - Im Bann des Tornados“.

Auf dem Rückweg zur Schule haben wir alle in der Eisdiele Tormen noch ein Eis gegessen.

 

 

Drei Schüler aus unserer Schule haben einen Preis bei der Verlosung gewonnen. Marvin aus unserer Klasse hat das Buch „Mein verrückter Doppelgänger“ bekommen, Jette (5D) und Lya (5E) haben ebenfalls Preise erhalten.

(Anna, Katharina und Vanesa, 5A)

 

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Hennefer Schülerpreis - Anerkennung für schulische Leistungen

 

Herausragende schulische Leistungen und anerkennenswertes, soziales Engagement attestierte Bürgermeister Klaus Pipke insgesamt 21 Schülerinnen und Schülern der Abschlussklasse der weiterführenden Hennefer Schulen. Am Mittwoch überreichte er während einer Feierstunde in der Meys Fabrik den Hennefer Schülerpreis. Seit 2012 würdigt die Stadt jedes Jahr herausragende schulische Leistungen und soziale Kompetenz von Hennefer Schülern mit diesem Preis, die sich auch in diesem Jahr über Büchergutscheine im Wert von jeweils 20 Euro und Urkunden freuen durften.

„Diese Leistungen der Schüler sind schon herausragend", sagte Pipke. Auch bei der mittlerweile fünften Ausgabe dieser Preisverleihung zeigte sich, dass eine Eins vor dem Komma bei den Abschlussnoten der Hennefer Schülerinnen und Schüler keine Seltenheit ist. Esther Heppekausen aus der Jahrgangsstufe 10 und Jannik Roth aus der Jahrgangsstufe 13 (beide Gesamtschule Hennef Meiersheide) erreichten beide einen Notendurchschnitt von 1,0. Zudem wurde beiden Schülern eine hohe soziale Kompetenz attestiert.

Sonja Stiebahl erreichte bei ihrem Abitur am Hennefer Gymnasium einen Notendurchschnitt von 1,0 und wird künftig in Oxford studieren. Mit Tamara Plottke, Juliane Goldberg, Konrad Ulrich und Marie Mertens wartete das Carl- Reuther-Berufskolleg des Rhein- Sieg-Kreises in Hennef gleich mit vier Schülern auf, die ihre verschiedenen Bildungsgänge wie Ernährung, Hauswirtschaft sowie Metall- und Elektrotechnik mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen haben.

Auch Monika Endere, Zehntklässlerin der Gemeinschafts-Hauptschule Hennef, brillierte mit einem Notendurchschnitt von 1,9. Die Brüder Carl und Sturmi Jung schlossen die zehnte Klasse der Kopernikus-Realschule mit herausragenden Noten ab. Carl Jung erreichte als Jahrgangsbester den Notendurchschnitt 1,2, dicht gefolgt von seinem Bruder Sturmi mit einem Notendurchschnitt von 1,3.

 

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Zahlreiche Jugendliche erhielten den Hennefer Schülerpreis aber auch für ihr soziales Engagement. Maike Spengler aus der Jahrgangsstufe 13 der Gesamtschule Hennef Meiersheide ist seit langer Zeit Mitglied der Schulsanitätergruppe und rettete durch ihr beherztes Eingreifen einem Schüler das Leben, der auf dem Schulhof einen Herzstillstand erlitten hatte. Damit hatte sie auch Einfluss auf das pädagogische Schulkonzept, dessen Schwerpunkt seitdem das Thema „Reanimation" ist. Carsten Hambitzer (Gesamtschule Hennef Meiersheide), Nie Lülsdorf (Sankt Ansgar Schule), Philip Pies und Chantal Streubel (Gemeinschaftshauptschule Hennef), Lucas Hochgeschurz, Clemens Hoffmann, Marie Fontaine (Kopernikus-Realschule), Gerd Berg und Lydia Laaks (Schule in der Geisbach) und Luisa Wolf (Gymnasium Hennef) erhielten den Hennefer Schülerpreis für ihre soziale Kompetenz.

Zudem erhielten die Schule in der Geisbach und die Kopernikus- Realschule aus den Händen von Diana Schikora, Schulamtsdirektorin des Kreises, für das Projekt „Vielfalt fördern“ als Beitrag zur Verbesserung von Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit ihre Zertifizierungsurkunden.

(Text und Foto: Ingo Eisner)

 

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Die neuen Waveboards fördern das Miteinander

 

Unsere Schule hat vom Malteser Hilfsdienst 5000 Euro für ihre internationale Vorbereitungsklasse erhalten

Gemeinsamer Gesang und sogenanntes Streetsurfen mit Waveboards - das eine trägt zum schnelleren Deutschlernen bei, das andere schult die Bewegungskoordination. Und es sind zwei Projekte, mit denen die Gesamtschule Hennef Meiersheide derzeit die 16 Schüler ihrer internationalen Vorbereitungsklasse erfreut. Finanziert werden konnten beide Projekte mithilfe einer Spende des Malteser Hilfsdienstes über 5000 Euro. Martin Röster, Diözesan-Geschäftsführer der Malteser, stattete der Schule am Dienstag einen Besuch ab und konnte sich ein Bild davon machen, wie sich die beiden Projekte entwickeln.

Seit November 2015 hat die Gesamtschule bereits eine internationale Vorbereitungsklasse eingerichtet, die von 16 Schülern aus Syrien, Sri Lanka und Albanien besucht und von Klassenlehrerin Maryam Gardizi unterrichtet wird. Wichtig ist laut Schulleiter Wolfgang Pelz und seiner Stellvertreterin Ingrid Dietel natürlich zunächst das Erlernen der deutschen Sprache. „Die Schüler kommen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und haben keine gemeinsame Sprache. Auch Englisch beherrschen nur wenige", sagte Dietel. Neben dem Unterricht will die Schule aber auch dafür sorgen, dass die Schüler Selbstbewusstsein entwickeln und Spaß am gemeinsamen Lernen haben. Mit Fidel Gonzalez, dem Leiter der Hennefer Musikschule „Ready4Stage", gewann die Schule einen Musikpädagogen, der den Schülern der Internationalen Vorbereitungsklasse mittels Musik ein besseres Sprachgefühl vermitteln möchte.

„Musik verbindet und kennt keine Grenzen", sagte Schulleiter Pelz. Neben dem Erlernen von Melodien und Rhythmusgefühl vermittle das Fach Musik nicht nur ein besseres Sprachgefühl für Deutsch und Englisch, sondern stärke auch die Sozialkompetenzen. Das zweite Projekt ist eher sportlicher Natur. Unter Anleitung des Sportlehrers Patrick Kutzen erlernen die Schüler den Umgang mit sogenannten Waveboards, die von der Schule speziell für dieses Projekt mithilfe der Malteser-Spende angeschafft worden waren. Das Training verfeinert nicht nur die Bewegungskoordination. „Da die Schüler sich besonders am Anfang gegenseitig helfen müssen, um auf den Waveboards nicht das Gleichgewicht zu verlieren, fördert diese Art des Sportunterrichts auch das Miteinander“, sagte Pelz.

Finanziert werden konnte das alles nur über die Spende des Malteser Hilfsdienstes, mit dem die Schule bereits seit zwölf Jahren kooperiert. Martin Rösler zeigte sich dann auch begeistert, wie die Schule das Geld verwendet hat. „Ich hoffe, dass ihr alle schnell Deutsch lernt und viele Freunde findet", sagte Rösler

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Mit den gestifteten Waveboards: Malteser-Geschäftsführer Martin Rösler (rechts) sowie Schulleiter Wolfgang Pelz (3.V.I.) mit der internationalen Förderklasse.

(Text und Foto: Ingo Eisner)

 

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Praktikum erleichtert später die Berufswahl

 

180 Neuntklässler der Gesamtschule Hennef Meiersheide sammeln bei verschiedenen Firmen erste Erfahrungen

Erste praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufsbildern sammeln, das ist Sinn und Zweck eines Praktikums. Seit 16 Jahren bietet die Gesamtschule Hennef Meiersheide ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an mehrwöchigen Praktika teilzunehmen. Seit 2009 können die Schüler/innen überdies bei einer Praktikumsmesse der Schule über ihre Erfahrungen berichten. Am Donnerstagabend war es wieder soweit. Rund 180 Neuntklässler hatten für die jährliche Praktikumsmesse ihre Stände aufgebaut und informierten über ihre Eindrücke bei den Praktika.

Rund 150 Firmen, mit denen die Gesamtschule Hennef Meiersheide in engem Kontakt steht, beteiligen sich jedes Jahr an dem Projekt. „Dass Schüler der Sekundarstufe I ein Praktikum absolvieren, ist laut Schulgesetz vorgeschrieben“, sagte Heinz Wegmann, einer der Ko­ordinatoren der Berufswahlorientierung. Bereits ab der Jahrgangsstufe 8 hätten die Gesamtschüler die Möglichkeit, in Berufe hinein zu schnuppern und könnten zweiwöchige Praktika absolvieren.

Bürgermeister Klaus Pipke, der zusammen mit Heinz Wegmann die Messe eröffnete, zeigte sich begeistert. Frühzeitige praktische Erfahrungen erleichtern den Schülern später die Berufswahl und auch für die Firmen hat das Vorteile. Es ist eine klassische Win-Win-Situation“, sagte Pipke.

In engem Kontakt steht die Schule mit der Bundesagentur für Arbeit. Berufsberater Thomas Lohr, der wie jedes Jahr einen Stand aufgebaut hatte, weiß nur Positives über die Praktikumsphase der Gesamtschüler zu berichten. „Viele Schüler arbeiten später sogar ge­nau in dem Beruf, für den sie einmal ein Praktikum absolviert haben“, sagte Lohr. Allerdings goss Lohr auch ein wenig Wasser in den Wein, denn bei den meisten Schülern scheinen handwerkliche Berufe nicht besonders hoch im Kurs zu stehen. Dabei seien gerade in diesem Bereich noch etliche Ausbildungsplätze zu vergeben. „Bäcker, Metzger, aber auch Elektroniker, Anlagenmechaniker und Dachdecker scheinen für viele Schüler keine erstrebenswerte Berufe zu sein, dabei hat das Handwerk nach wie vor goldenen Boden“, sagte Lohr.

Der 15-jährige Gesamtschüler Domenico Garofalo hat zumindest ein dreiwöchiges Praktikum in einen Handwerksberuf absolviert, „Ich war Praktikant bei einem Stuckateur“, sagte Garofalo. „Ich habe bei Renovierungsarbeiten geholfen, Wände rausgerissen, Außenfassaden verputzt und angestrichen“, erinnert sich Garofalo. Neun Stunden pro Tag harte, körperliche Arbeit haben in ihm allerdings die Erkenntnis reifen lassen, dass dieser Beruf nichts für ihn ist. „Es hat viel Spaß gemacht, aber ich möchte lieber einen technischen Beruf ergreifen“, sagte Garofalo.

Jana Hanraths (15) absolvierte ein Praktikum an der Grundschule Gartenstraße und durfte dort schon mal Erfahrungen für ihren Wunschberuf sammeln. „Ich möchte Grundschullehrerin werden“, sagte Jana. An der Schule durfte sie sogar einen Mathe-Test schreiben lassen. Die Schüler seien von der künftigen Lehrerin begeistert gewesen. Navjot Bamrah (15) untersuchte während seines Praktikums im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Materialeigenschaften. „Ich möchte später einmal Physik studieren. Da war dieses Praktikum schon mal eine gute Grundlage“, sagte Bamrah.

(Ingo Eisner, General-Anzeiger Bonn)

 Gut besucht war die Praktikumsmesse in der Hennefer Gesamtschule Meiersheide, bei der auch Domenico Garofalo (v. L), Jana Hanraths und Navjot Bamrah von ihren Erfahrungen berichteten.

(Text und Foto: Ingo Eisner)

 

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Praktikumsmesse in der Meiersheide

 

Gute Zukunftsperspektiven für Hennefer Schüler

 

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Foto: Yasari

 

Thomas Lohr, Klaus Pipke, Bettina Kehlert, Heinz Wegmann und Stefan Müller (v.li.) eröffneten die Praktikumsmesse an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

 

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Foto: Yasari

Stefan Müller, Monika Hermes, Bernd Staps und Rudolf Klens (v.re.), das Team des Berufsorientierungsbüros der Schule berät die Schüler auf dem Weg in den Beruf.

 

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Foto: Yasari

Thomas Lohr (re.) von der Agentur für Arbeit bietet jeden zweiten Montag eine Sprechstunde für Schüler/innen und Eltern an.

aus: http://www.extra-blatt.de/rag-vwp/docs/1285487/hennef

 

Hennef (ya). Der neunte Jahrgang der Gesamtschule Hennef Meiersheide stellte in der Mehrzweckhalle der Schule die Firmen, Berufe und Arbeitsfelder ihres dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikums vor. Dazu eingeladen waren die Eltern sowie alle Firmen und Betriebe, die den 175 Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Gelegenheit gaben, verschiedene Arbeitsfelder kennenzulernen. Bürgermeister Klaus Pipke eröffnete die gut besuchte Messe und dankte den Firmenvertretern sowie der Schule für ihr großes Engagement.

 

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"Die Erfahrungen des Praktikums dienen der Motivation und viele Schüler fangen an auf ein Ziel hinzuarbeiten", sagte Bettina Kehlert von der Schulleitung. Den Schüler/innen wird ab der achten Klasse vielseitige Unterstützung durch das Berufsorientierungsbüro (BOB) der Schule und durch regelmäßige Sprechstunden mit dem Berufsberater der Agentur für Arbeit Thomas Lohr angeboten. Die Unternehmer und Schüler bekommen auf der Praktikumsmesse, die an der Gesamtschule seit vielen Jahren erfolgreich veranstaltet wird, gleichermaßen ein Forum, um sich vorzustellen, sagte Heinz Wegmann von der Schulleitung.

Die Schüler entwerfen Plakate, auf denen sie den Betrieb und ihren Arbeitsplatz vorstellen, bringen Werkstücke mit und legen auf der Praktikumsmesse ihre umfangreichen Praktikumsmappen aus, berichtete Berufswahlkoordinator Stefan Müller vom BOB. 30 Firmenmitarbeiter hatten sich für den Tag angemeldet, erfahrungsgemäß kommen aber immer mehr, sagte Müller. Stolz präsentierten die Schüler/innen ihre Werkstücke aus Eisen, Holz oder auch Stein. Die Eltern der Schüler/innen bedankten sich mit einem großen Büffet für die Besucher.

 

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Foto: Yasari

 

175 Schüler und Schülerinnen des neunten Jahrgangs der Gesamtschule Hennef Meiersheide absolvierten ein dreiwöchiges Praktikum und hatten auf der Praktikumsmesse Gelegenheit ihre Arbeitsfelder, die Betriebe und ihre Werkstücke zu präsentieren.

aus: http://www.extra-blatt.de/rag-vwp/docs/1285487/hennef

 

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Wissen, wie mal Leben rettet - Wiederbelebungsprojekt

 

Hennef. Die Schüler des Jahrgangs Q1 der Gesamtschule Hennef Meiersheide traten zum zweiten Schulungsdurchgang des Reanimationsprojektes der Uniklinik Köln an. Insgesamt 110 Schüler lernten in der Theorie und in der Praxis, wie sie Menschen helfen können, die einen Herzkreislauf-Stillstand erleiden. „Wir möchten hier heute zeigen, dass Schüler in der Lage sind, einen Menschen wiederzubeleben“, sagt Sabine Wingen von der Uni Klinik Köln.

Wichtig sei es, den Schülern die Angst zu nehmen, denn sie könnten gar nichts falsch machen, bei dem Versuch zu helfen, betont Wingen. Vor sechs Monaten gab es bereits die erste Schulung des Jahrgangs Q1. Nun wurden die gelernten Fähigkeiten vertieft und gleichzeitig für eine wissenschaftliche Studie unter Leitung von Professor Bernd W. Böttiger erfasst, was die Schüler nach einem halben Jahr von dem Gelernten noch wissen und anwenden können. Die Wiederbelebung ist der wichtigste Teil der Ersten Hilfe, weil man im Fall eines Kollapses die Zeit zwischen dem Eintreffen des Notarztes überbrücken kann und das Gehirn weiterhin mit Sauerstoff versorgt wird.

 

Sabine Wingen betonte, wie wichtig es sei, Kinder bereits in jungen Jahren auszubilden, denn ebenso wie Fahrradfahren und Schwimmen verlerne man die Erste Hilfe nicht mehr. Auch die Schülerinnen Jana Kruth, Lea Reckziegel und Jil Jessy Kellershohn sind der Ansicht, dass früh Kurse angeboten werden sollten. Auch ein Unterrichtsfach in Erster Hilfe könnten sie sich gut vorstellen, denn sie finden es wichtig zu wissen, wie man in einer Notsituation richtig reagiert und erst mit 17 Jahren für den Führerschein einen Kurs zu machen, sei zu spät.

„Das Projekt liegt uns ganz besonders am Herzen“, sagt Schulleiter Wolfgang Pelz. Auslöser für das große Engagement war die Rettung eines Schülers durch die herausragenden Fähigkeiten des Schulsanitätsdienstes vor einigen Jahren in der Gesamtschule Hennef Meiersheide, berichtet Pelz. Ohne den Einsatz der Schulsanitäter wäre der Schüler verstorben.

„Ich möchte, dass alle Kinder dieser Schule in der Reanimation geschult werden“, sagt der Schulleiter und berichtet, dass bereits vier weitere Trainingspuppen für Erste Hilfe durch Spenden für die Schule angeschafft werden konnten. Auch Sabine Wingen und ihr Team lobten die große Motivation der Schüler und das Engagement der Gesamtschule Hennef Meiersheide, an der sich eine eigene Erste-Hilfe-Kultur entwickelt hat.

 

Der gesamte Jahrgang Q1 der Gesamtschule Meiersheide lernte in der Theorie und Praxis die Wiederbelebung eines Menschen, hier an der Trainingspuppe „Mini-Anne".

Zwölf Helfer schulten einen Tag lang den Jahrgang Q1 der Gesamtschule in vier Gruppen und erfassten gleichzeitig für eine wissenschaftliche Studie die Reanimationskenntnisse der Schüler.

(Text und Fotos: AYSEGÜL YASARI, Extrablatt vom 18.05.2016)

 

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ISS-Astronaut läuft Marathon im Weltall

 

und zeitgleich dazu waren 5 Schüler/innen unserer Schule eingeladen, bei der ESA in Köln mitzulaufen. Begleitet wurden sie von Frau Dietel und Herrn Kutzen. Anwesend war auch Alexander Gerster, der schon 2009  an Bord der ISS war.

 

 

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Im Kletterwald mit der Vorbereitungsklasse

 

Eine ereignisreiche Woche endete am 3.6.2016 für die Internationale Vorbereitungsklasse mit einem gemeinsamen Besuch des Hennefer Kletterwaldes. Mit mir, der taffen Klassenleitung, die Höhenangst hat, der Kollegin Kalscheid und den 15 Kindern, ging es morgens los ins Ungewisse, unwissend, was ein Kletterwald ist und in der Hoffnung, dass es ja nicht regnen würde.

Im Kletterwald angekommen, wurden die Augen der Kinder nicht nur groß, nein riesig! Alle waren beeindruckt von den Klettermöglichkeiten und der Höhe, die manch eine Klettergelegenheit mit sich brachte. Meine großen Augen gingen einher mit einer großen Sorge, dass die Kinder ja alles richtig verstehen und in der Anwendung der Kletterausrüstung bloß keine Fehler machen würden, die auf sprachliche Einschränkungen zurückzuführen gewesen wären.

 

 

Nach einer kurzen Unterweisung, die alle doch recht gut und auf Anhieb verstanden haben (ich habe hier und da im Hintergrund pantomimisch nachgeholfen), ging es los auf die Klettermöglichkeiten. Die Kinder und Frau Kalscheid kletterten was das Zeug hielt! Ich blieb auf dem festen Boden und war damit beschäftigt, wie eine Helikoptermutter auf die Kinder zu achten, schreiend nach rechts und links springend, um irgendwie die Kontrolle über die hüpfenden, lachenden und euphorischen Kinder zu behalten. Diese haben mich lediglich von weit oben angesehen, mir gewunken und, so befürchte ich, mich auch ausgelacht, da meine Sorge völlig unberechtigt war.

Der Kletterwald mag für viele ein schöner Ausflugsort sein. Für mich und meine Vorbereitungsklasse war er das erste gemeinsame Ausflugsziel, seitdem es die Vorbereitungsklasse gibt. Es war ein wunderbarer Vormittag, an dem selbst die Sonne mit uns gelacht hat und viele Sorgen mal für einige Stunden vergessen werden durften. Danke!

(Maryam Gardizi)

 

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Seminar der Freiwilligen Feuerwehr

 

Am 07.06.2016 hatten wir, die Schulsanitäter der Gesamtschule Hennef Meiersheide, die Möglichkeit an einem Seminar der Freiwilligen Feuerwehr teilzunehmen, welches sich mit Kleinlöschgeräten und deren Einsatz im Brandfall beschäftigte.

 

Zu Beginn des Seminars erhielten wir durch einen Vortrag über Kleinlöschgeräte, gesetzliche Grundlagen und Brandverhütung, welchen zwei freiwillige Feuerwehrhelfer mit einer Power-Point-Präsentation unterstützten, einige grundlegende Informationen zu dem Thema Brandschutz. Auftretende Fragen konnten schnell geklärt werden.

Ebenfalls sahen wir uns ein Video an, das die Herstellung eines Feuerlöschers zeigte. Dieses verschaffte uns einen guten Einblick in die Handhabung.

 

 

Anschließend konnte jeder Schulsanitäter dank der mitgebrachten Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Schulhof den Umgang mit einem Feuerlöscher im Falle eines Brandes einüben, was allerdings aufgrund der warmen Temperaturen in einer kleinen Wasserschlacht endete. Am Ende des Seminars bekam jeder Schulsanitäter ein Zertifikat, welches die Teilnahme an einer Unterweisung im Brandschutz bestätigte.

Alles in Allem konnten wir aufgrund des Seminares unser Wissen im Bezug auf Brandschutz festigen und lernten dieses ebenfalls praktisch anzuwenden.

(Julia Marchlewski)

 

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Wattenmeerfahrt des NW- Kurses Jg.9

 

Vom 13.6. bis zum 17.6.16 fuhren 24 Schülerinnen und Schüler der beiden WP/NW- Kurse des 9.Jahrgangs nach Neuharlingersiel, um das Wattenmeer zu erkunden.

Am 13.6. ging´s schon recht früh morgens mit los- wir mussten mehrfach umsteigen- fuhren von Köln nach Münster, von Münster nach Emden, von Emden nach Norden, von Norden mit dem Bus nach Neuharlingersiel. Da konnte keine Langeweile aufkommen, denn kaum hatten wir unser Gepäck im Zug und einen Platz gefunden, mussten wir uns schon wieder auf´s Umsteigen vorbereiten.

 

 

Um 16.00 Uhr hatten wir dann endlich unsere Jugendherberge erreicht und waren angenehm überrascht: schöne, kleine Appartements mit großem Badezimmer und Balkon, gutes Essen, eine schöne Anlage drum herum mit vielen Sport- und Freizeitangeboten. Noch an diesem Nachmittag spazierten wir in den nahegelegenen Ort Neuharlingersiel und warfen einen ersten Blick auf den großen Sandstrand.

Am Dienstagmorgen, nachdem wir uns an dem riesengroßen Frühstücksbuffet satt gegessen hatten, erkundeten wir das große Gelände der Jugendherberge. Da es am Nachmittag leider regnete, besuchten wir das Meereswasserschwimmbad im Ort- da war Wellness angesagt, während draußen ein heftiger Regenguss herunterkam.

Mittwochs stand dann, bei endlich mal sonnigem Wetter, Floßbau auf dem Programm. In 6er Gruppen hatten wir die Aufgabe, aus einer bestimmten Anzahl von Holzbalken, Planken, Seilen und Fässern ein Floß zu bauen, das alle sechs Personen tragen kann. Die Seetauglichkeit unserer Floße mussten wir auf der Bettenwarfer Leide unter Beweis stellen, die wir überqueren sollten - hier und da musste aber jemand vom Floß absteigen und zurück schwimmen, weil nicht alle Floße alle sechs Teammitglieder tragen konnten.

 

 

Nachmittags gingen wir mit einem erfahrenen Wattführer ins Watt - aber leider mussten wir unsere Erkundung schon relativ bald unterbrechen und in die nahegelegene Kurverwaltung flüchten, da innerhalb weniger Minuten ein heftiger Wind und ein Gewitter aufzogen. Während wir nun barfuß, weil wir die nassen Schuhe ausgezogen hatten, auf dem Boden der Kurverwaltung herumsaßen, den gesamten Boden vollsandeten und Pizza aßen, erzählte uns unser Wattführer, Herr Koopmann, viel über die Besonderheiten und den ökologischen Lebensraum Wattenmeer und die vorgelagerten Salzwiesen. Wir konnten alle unsere Fragen stellen und Herr Koopmann erklärte uns, warum das Wattenmeer seit 2009 zum Unesco Weltkulturerbe gehört.

Donnerstagmorgen schien dann mal wieder die Sonne und so holten wir unseren verregneten Wattspaziergang nach - bei herrlichem Sonnenschein sammelten wir Muscheln, zählten Krebse, Krabben und Quallen.

Freitagmorgen ging´s dann schon zurück nach Hennef - wir hätten sicherlich alle gut noch ein paar weitere Tage dort ausgehalten - insgesamt eine richtig schöne NW-Fahrt. Der Ort Neuharlingersiel und besonders die dortige Jugendherberge sind absolut empfehlenswert - eine angenehme Atmosphäre, ein schöner Ort und sehr freundliche Menschen. Da fahren wir gerne wieder hin!

(Anja Gerner)

 

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Zahnmedizinische Prävention in den Jahrgangsstufen 5 und 6

 

Mitte April wurde bei sämtlichen Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen der Gesamtschule Hennef Meiersheide die zahnärztliche Reihenuntersuchung durch den schulzahnärztlichen Dienst durchgeführt.

 

 

Zu Beginn der Untersuchung wurden alle Kinder von einer ausgebildeten Zahntechnikerin in altersgerechter Mundhygiene unterrichtet. Sie wurden informiert über den Zahnaufbau, die Entstehung von Karies und wie gesunde Ernährung die Bildung von Karies vermeiden kann.

Im Speziellen wurde ihnen genau gezeigt und gemeinsam eingeübt, wie man am wirkungsvollsten Zähne putzt - von rosa nach weiß - um den Zahnbelag auch vom Zahnfleisch und in den Zahnzwischenräumen zu entfernen.

Danach wurde jedes Kind von einer Zahnärztin untersucht. Über die Ergebnisse der Untersuchung und eventuelle nötige zahnärztliche Maßnahmen wurden die Eltern im Anschluss schriftlich informiert.

(Anja Gerner)

 

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"Celtic Evening" -Bläserklassenkonzert in der Meiersheide

 

(ul) Wie in jedem Jahr fand am vergangenen Donnerstagabend wieder einmal das traditionelle Konzert der Bläserklassen und Ensembles der Gesamtschule Hennef Meiersheide in der Mehrzweckhalle statt. Zahlreiche Eltern, Großeltern und Geschwister waren gekommen, um sich an diesem keltischen Abend mit abwechslungsreich zusammengestellten Musikstücken sowie einer tollen Darbietung der Irish Dance-Gruppe "Bon(n) Roses“ auf die grüne Insel Irland und in Teile Großbritanniens mitnehmen zu lassen. Unter der Leitung von Anja Städtler, Astrid Kröger-Schönbach, Dirk Piecuch, Gabriella Acsai und Kerstin Broszukat beeindruckten kleine wie große Akteure rund zwei Stunden mit einer Mischung aus klassischen Stücken und modernen Songs, die zumeist aus der Feder englischsprachiger Komponisten stammten, Titelmelodien zu Filmen darstellten, die geografisch dort spielen, oder deren Themen typisch irische oder keltische Merkmale aufgreifen und in den Werken widerspiegeln.

 

 

Moderiert wurde der Abend wieder einmal von Anja Städtler, die tatkräftige Unterstützung von Samira Allendörfer sowie von Constantin Bornée aus der Klasse 7B erhielt, und die gemeinsam den vielen Gästen die einzelnen Stücke, deren Historie sowie den Komponisten charmant und informativ näherbrachten. Die jüngsten Bläser des Abends begannen das Konzert und spielten nach ihrem "Eagle Summit March" gleich ein Stück, das in den 90ern Millionen rund um den Globus zu Tränen rührte: "My heart will go on", dem Titelsong des Kinoschlagers "Titanic" von James Horner. Erst seit August letzten Jahres mit den Instrumenten vertraut und als Orchester zusammen, beeindruckte die Klasse 5B mit einer souveränen Leistung und erntete dafür viel Applaus. Auch die Schülerinnen und Schüler der 7B begeisterten mit ihrem Arrangement aus Leonard Bernsteins West Side Story das Publikum, meisterten sie doch die schwierigen Tempi- und Melodiewechsel der verschiedensten Musikelemente, die dieses Musical charakterisieren, ganz bravourös. Mit traditionell irischen Stücken des Flötenensembles unter der Leitung von Gabriella Acsai sowie unter anderem dem Klassiker "Danny Boy" gespielt von der Bigband, nahmen auch die größeren Bläser die Zuhörer an diesem Abend mit in eine andere Zeit, an einen anderen Ort.

 

 

Vor der Pause komplettierten die Tänzerinnen von Bon(n) Roses in ihren grünen Kleidern mit einer Zusammensetzung verschiedener irischer Tänze den "Celtic Evening" und kleine wie große Irish Dancer begeisterten mit ihrem temperamentvollen, dynamischen Auftritt das Publikum. Auch nach der Pause folgten mit "Irish Dream", "Southwind" und "Highlights from Brave" klangvolle Stücke, die die "Quekpetts" der 6B sowie das Orchester "Skylight" toll vertonten. Die Bigband "Heavy Tunes" brillierte danach nicht nur mit der Titelmelodie eines weiteren Filmklassiker "Der letzte Mohikaner", sondern ganz besonders auch mit "Skyfall" und wenn auch an diesem Abend nicht Adele sang, so gab es für Maren Teichmanns mitreißende Gesangseinlage tosenden Beifall. Zum krönenden Abschluss des diesjährigen Konzertes kletterten alle kleinen und großen Musikerinnen und Musiker auf die Bühne und spielten gemeinsam gleich zweimal ein Stück aus der irischen Dance-Show "Lord of the dance", wobei es dann wirklich keinen im Publikum mehr auf den Sitzen hielt. Diane Wiebecke bedankte sich im Anschluss bei allen Organisatoren und Mitwirkenden sowie bei Tolitec und fasste das diesjährige Bläserklassenkonzert treffend mit den Worten: "B steht für mich für brilliant, bravourös, bombastisch…!" zusammen.

(Uli Grünewald)

 

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Das Leben als Bürgermeister ist schön

Schülerfragestunde im Rathaus in Hennef

 

 

 

(ul) Mehrmals im Jahr haben Hennefer Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, das Rathaus zu besuchen und den Bürgermeister mit all ihren Fragen zu „löchern" und so die Amtsperson Klaus Pipke mal ein wenig näher kennenzulernen, aus erster Hand etwas über die Historie der Stadt Hennef zu erfahren sowie Einblicke in aktuelle und zukünftige Geschehnisse zu bekommen. So nutzten dann auch die Mädels und Jungs aus der Klasse 6E der Gesamtschule Hennef Meiersheide gemeinsam mit ihrer Klassen- und Politiklehrerin Hanne Brohl am vergangenen Mittwoch die Gunst der Stunde, um dem Bürgermeister im Sitzungssaal oben im Rathausturm ihre vielen vorbereiteten Fragen zu stellen, um live Politik zu erleben, wie Hanne Brohl das Anliegen ihrer Schützlinge aus dem Unterricht weitergab. Offen, herzlich und informativ begann Klaus Pipke zunächst den rund 30 Schülerinnen und Schülern die Geschichte der Stadt Hennef näherzubringen - die Zusammenlegung der einzelnen Gemeinden, die Wappen, unser Autokennzeichen „SU" und noch einige Fakten und Zahlen mehr. Die Stadt Hennef sei vor der Firma Neugart KG sowie der Eckes-Granini GmbH der größte Arbeitgeber hier und würde zur Zeit rund 630 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen - vom Bauhof über die Verwaltung bis hin zu Kindergärten und weiteren Einrichtungen. Endlich an der Reihe, starteten die Kids mit Fragen zu den Kosten eines Karnevalszuges, welche berühmten Politiker schon einmal hier waren, vielen Fragen zum Zuzug und zur Unterbringung der Flüchtlinge sowie der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel. Gewohnt offen und herzlich beantwortete Klaus Pipke ausführlich die vielen Fragen: er sei Mitglied in der CDU und in der Regel mag er diese auch am meisten und die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin fände er gut und richtig, denn wir leben in einem humanitären Land mit einer sozialen Verantwortung und er würde aktuell mitunter lieber Tiersendungen im Fernsehen gucken als diesen endlosen politischen Debatten darüber zuzuhören. Ob es denn auch viel Kritik gäbe, wollten die Schülerinnen und Schüler wissen. Beschwerden seien in der Regel öfter in der Post als ein Lob, aber oftmals handele es sich um verkehrstechnische Belange - zu viele oder zu wenige Straßenschilder, Staus oder ähnliches. Ganz aktuell zum Beispiel gäbe es gerade die Information, dass die Unterführung an der Bröltalstraße wohl seitens der Deutschen Bahn für 2018 geplant sei. Zum Ende der Fragestunde wurde es dann ein wenig persönlicher und so standen Fragen zur täglichen Arbeitszeit, der Anzahl der Besprechungen, der Zufriedenheit mit dem Job und Hennef und zu guter Letzt zum Gehalt eines Bürgermeisters auf dem Programm. Das Leben als Bürgermeister sei schön und die Stadt Hennef und die Menschen hier toll, sagte Klaus Pipke, die Arbeitszeiten recht lang, aber man könne sich den Großteil seines Arbeitstages ja auch selber einteilen, Besprechungen gäbe es täglich mit verschiedenen Menschen und zu den unterschiedlichsten Themen und beim Gehalt waren die Kids mit der Gegenfrage ob brutto oder netto dann zunächst ein wenig überfordert.

Mit viel neuem, interessantem Wissen begaben sich die Sechstklässler dann gemeinsam mit Anna Seidel vom Amt für Kinder, Jugend und Familie auf eine spannende Rallye durch das Rathaus der Stadt Hennef.

(Uli Grünewald aus Stadtecho)

 

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Elf neue DFB-Junior-Coaches

 

Gesamtschule Hennef Meiersheide verleiht Zertifikate

(ul) Bereits vor rund zehn Jahren war Jochen Herchenbach, damals noch stellvertretender Schulleiter an der Gesamtschule Hennef Meiersheide, begeistert von der Idee einer engeren Zusammenarbeit mit dem Fußball-Verband Mittelrhein (FVM). Seit drei Jahren nun gibt es seitens des Deutschen Fußballbundes (DFB) das Projekt der DFB-Junior-Coaches, bei dem Schülerinnen und Schüler zu "Nachwuchstrainern" an Schulen ausgebildet werden können und dem Bundestrainer Joachim Löw als Pate begleitend zur Seite steht. Und die Jugendlichen an der Gesamtschule Meiersheide waren auch in diesem Jahr wieder super mit dabei. Zehn Schüler und eine Schülerin bekamen Anfang Juni diesen Jahres nach zwei Schuljahren intensiven Lernens und Trainierens feierlich ihre Zertifikate von Schulleiter Wolfgang Pelz überreicht, der hierzu unter anderem auch Sandra Fritz als Jugendbildungsreferentin des FVM herzlich begrüßte. Eine tolle Sache sei diese Zusatzausbildung, die finanziell von der Commerzbank unterstützt und die hier an der Schule in Zusammenarbeit mit dem FVM durchgeführt wird, sagte Wolfgang Pelz und bedankte sich bei Marc Ernesti, dem Niederlassungsleiter Bonn/Rhein-Sieg sowie bei der Filialleiterin der Commerzbank hier in Hennef, Susanne Zolpert für ihr finanzielles Engagement, von dem bei diesem Projekt alleine in diesem Jahr wieder über 2.000 Schülerinnen und Schüler bundesweit profitieren. Einen großen Dank seitens der Schulleitung hatte sich auch Sportlehrer Christoph Müller einmal mehr verdient, betreut er das Projekt doch schon von Beginn an und motiviert die Schülerinnen und Schüler über die zwei Schuljahre immer wieder, im wahrsten Sinne des Wortes am Ball zu bleiben. Die elf Absolventen bekamen zu ihren Zertifikaten dann auch viel Lob: "Da habt Ihr etwas geschaffen!",  sagte Jochen Herchenbach in seiner Funktion als stellvertretender Bürgermeister und auch Marc Ernesti lobte die Leistungen der Jugendlichen. Denn da waren sich alle in der Runde einig - gerade Zusatzqualifikationen, die während der Schulzeit erworben werden, seien heutzutage auch später bei Bewerbungen von Nutzen und würden das Engagement der Kids auch außerhalb des Lehrplanes erkennen lassen.

Auch fürs kommende Schuljahr können die Schülerinnen und Schüler an der Gesamtschule Hennef Meiersheide, die jetzt in der 8. Klasse sind, sich wieder für eine Ausbildung zum DFB-Junior-Coach entscheiden und somit später die Nachwuchsarbeit mit den Kids in Schulen und Vereinen tatkräftig unterstützen.

(Uli Grünewald)

 

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"Erleben wie es wirklich war!"- Zeitreise in die DDR-Vergangenheit

 

(ul) Bereits zum dritten Mal in Folge konnte die Gesamtschule Hennef Meiersheide dank finanzieller Unterstützung des Fördervereines sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung Anfang Juni diesen Jahres das "Planspiel DDR" durchführen. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren hatten auch dieses Mal die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrganges die Möglichkeit, punktuell zu erleben, wie Regierung und Staatsapparat damals in der DDR das Leben der Menschen kontrollierten und bestimmten. DDR, die Deutsche Demokratische Republik - aus der Taufe gehoben von der damaligen Sowjetunion nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem ehemaligem Territorium der Sowjetischen Besatzungszone, ein totalitärer Staat, der nur dem Namen nach und nach außen hin gerne mit dem Begriff "Demokratie" kokettierte, das Leben und Wirken der Menschen in diesem Land jedoch bis ins kleinste Detail überwachen ließ. Das Denken und Handeln wurde von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) vor allem unter Walter Ulbricht und Erich Honecker geprägt und vorgegeben, wer sich nicht anpasste und gegen das System ob lautstark oder im Stillen rebellierte, musste von Einschüchterung über Zersetzung bis hin zu einem Gefängnisaufenthalt mit ernsthaften Konsequenzen rechnen. Es sei wichtig, dass auch junge Leute heutzutage erfahren, wie in totalitären Staaten mit Menschen umgegangen werde, sagte der stellvertretende Bürgermeister Jochen Herchenbach nach der Abschlussdiskussion beim diesjährigen "Planspiel DDR". Und weil Geschichtsbücher eben nur sehr begrenzt die Realität widerspiegeln können, hatten die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrganges in diesem Jahr die Möglichkeit, sogar an zwei Tagen zu erleben, was es bedeutet ohne Bürgerrechte und demokratische Handlungsfreiheit leben zu müssen. Uwe Hillmer, Entwickler dieses Planspiels, und Birgit Siegmann als ehemalige Lehrerin in der DDR, erhielten für ihre Moderation in diesem Jahr Verstärkung durch den Berliner Politikwissenschaftler Sven Behrend und Dank einer Idee von Jutta Graf von der Konrad-Adenauer-Stiftung wurde diese Veranstaltung auf zwei Tage ausgeweitet. Ein großes Dankeschön gab es daher von Schulleiter Wolfgang Pelz für Lehrerin Christiane Liedtke, die diese tolle Idee sofort aufgriff und mit allem, was dazu gehörte, umsetzte. Aufgrund dieses zweiten Tages hatten nun nicht nur alle 180 Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an diesem Planspiel teilzuhaben, auch für die 90 Jugendlichen, die in die Rolle eines Mitgliedes der Jugendband, der Staatssicherheit oder des Politbüros geschlüpft waren, ergab sich dadurch die Gelegenheit, die gesammelten Erfahrungen in diesem realitätsnahen Rollenspiel wirken zu lassen und am nächsten Tag gemeinsam mit der ganzen Stufe den Film "Wie Feuer und Flamme" aus dem Jahre 2001 in der Mehrzweckhalle anzuschauen. Er habe noch nie erlebt, dass die Schülerinnen und Schüler nach dem Film applaudieren, sagte Uwe Hillmer sichtlich beeindruckt und auch Birgit Siegmann lobte den neuen zweitägigen Ablauf. Im anschließenden Interview mit einigen 10.-Klässlern wurde schnell deutlich, dass die Intention dieses Planspieles, die Lebenssituation vieler Menschen in der damaligen DDR punktuell erlebbar zu machen, tatsächlich gelingt, empfinden die Jugendlichen die bewusste Trennung der Bandmitglieder sowie die Verhöre doch als sehr real, haben Angst und mitunter fließen unter dem Druck der Staatsorgane sogar Tränen. Auf die Frage, was sie denn aus diesem Planspiel für die Zukunft mitgenommen hätten, waren sich die meisten einig, dass sie nie etwas unterschreiben würden, was sie nicht vorher bis ins kleinste Detail gelesen hätten.

(Uli Grünewald)

 

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Musik verbindet! - Kooperation von Gesamtschule und Musicschool

 

(ul) Wohl nichts verbindet mehr auf der Welt als Sport, Musik und Kultur. Grenzen und Vorurteile überwinden, aufeinander zugehen und einfach etwas miteinander machen - gemeinsam, als Team egal welcher Nationalität man angehört oder aus welchem Kulturkreis man kommt. Das funktioniert im Sport wunderbar, denkt man zum Beispiel nur mal an Mannschaftssportarten wie Fußball oder Handball, bei denen die unterschiedlichsten Nationen in den Clubs dieser Welt in einer Mannschaft spielen und gemeinsam über Tore jubeln. Und auch in der Musik wird eine derartige Toleranz und ein Miteinander gelebt.

 

 

Die Ready4Stage Musicschool von Fidel Gonzalez bietet schon seit längerem Gesangs-, Musik- und Rhythmusunterricht als Workshop oder in Form einer Arbeitsgemeinschaft an der Gesamtschule Hennef Meiersheide an. Und da sich der Schwerpunkt seit Anfang des Jahres auf den Unterricht mit den Kindern der internationalen Vorbereitungsklasse verlagert hat, warum also nicht auch hier eine Kooperation anstreben, um Kids zu unterstützen, sich in Schule und in der Gemeinschaft leichter zurecht zu finden und sich weit entfernt von der eigenen Heimat wohl zu fühlen. Am vergangenen Donnerstag kamen daher die 14 Kinder und Jugendlichen dieser Klasse mit ihrer Klassenlehrerin Maryam Gardizi sowie Schulleiter Wolfgang Pelz und Ingrid Dietel in die Ready4Stage Musicschool in der Frankfurter Straße, um dort mit Fidel Gonzalez eine Kooperationsvereinbarung feierlich zu unterzeichnen. "Wenn man fragt und sich bemüht", sagte Wolfgang Pelz, "dann findet man in Hennef unglaublich viele Menschen, die gerne helfen und mit Kindern arbeiten." So auch Fidel Gonzalez, dessen Musicschool nun schon seit fast einem Jahr in ihren neuen, stylischen Räumlichkeiten auf der Frankfurter Straße zu finden ist. Der 41-jährige war sofort begeistert von der Arbeit mit seinen "Inti-Kindern", wie er die Schülerinnen und Schüler der Klasse aus insgesamt sechs Nationen liebevoll nennt, und führt die Kids einmal in der Woche 60 Minuten nicht nur mittels Cajón's an Notenlehre, Rhythmen und das Spielen verschiedener Instrumente heran, sondern vermittelt auch noch Grundtechniken des Gesangs und zusätzlich einmal in der Woche eine Doppelstunde das Fach Musik. Wie viel Spaß die Mädchen und Jungen beim gemeinsamen Singen haben und wie wohl sie sich hier in Hennef und an der Schule fühlen, war während der kleinen Feier zum Kooperationsvertrag unverkennbar. Wenn der erste große Auftritt mit ihrem Song "We are the world" von Michael Jackson auch erst am 24.06. beim SommerOpenAirHennef geplant ist, so war die Gesangseinlage bereits an diesem Vormittag großartig und emotional total beeindruckend. Alle Gäste klatschten mit und Klassenlehrerin Maryam Gardizi pushte ihre Kids während des Songs mit viel Herzblut und Leidenschaft. Offen und neugierig gab sich die Klasse im anschließenden Interview und plapperte wie selbstverständlich in tollem Deutsch munter drauf los. „Über Integration solle man nicht nur reden, sondern man solle sie einfach leben“, sagte Wolfgang Pelz, und dankte Fidel Gonzalez ganz herzlich für sein Engagement und stellte sich im Anschluss gemeinsam mit Ingrid Dietel den Fragen der Moderatorin des Radiosenders Bonn/Rhein-Sieg.

(Uli Grünewald)

 

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"Das Geld kommt nicht aus der Steckdose..." - Neue Geräte für den Chemieunterricht

 

(ul) Bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren konnte sich die Gesamtschule Hennef Meiersheide und ganz besonders die Fachschaft Chemie über einen außerordentlichen Spendenscheck des Fonds der Chemischen Industrie freuen. Uwe Wäckers vom Verband der Chemischen Industrie (VCI) war in der vergangenen Woche eigens nach Hennef gekommen, um nicht nur den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 2.500€ an Schüler und Schulleitung zu übergeben, sondern vor allem auch, um die davon bereits angeschafften Geräte im Chemieunterricht in Augenschein zu nehmen. So begrüßte Schulleiter Wolfgang Pelz am Donnerstagmorgen nicht nur Uwe Wäckers, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Q2 während einer ihrer letzten Stunden im Chemieraum sowie den stellvertretenden Bürgermeister Jochen Herchenbach ganz herzlich. Er freue sich sehr über die wiederholte, tolle finanzielle Unterstützung des Fonds der Chemischen Industrie; denn auch hier wisse mittlerweile jeder, dass das Geld nicht aus der Steckdose käme, sagte Wolfgang Pelz und dankte Uwe Wäckers. Sein ganz besonderer Dank in dieser Runde galt aber vor allem dem Vorsitzenden der Fachgruppe Chemie Egbert Rosteius sowie Chemielehrer Ulrich Läer, der sich alle zwei Jahre mit umfangreich ausgearbeiteten Anträgen erfolgreich um derartige Spendenzuschüsse bemüht. Dass die Schule sich über den Förderungshöchstsatz aus dem Fonds der Chemischen Industrie freuen darf, sei vor allem den dezidierten Anträgen von Ulrich Läer zu verdanken, sagte Uwe Wäckers und meinte, dass die Schülerinnen und Schüler es hier an der Schule gar nicht so verkehrt angetroffen hätten. Und auch Jochen Herchenbach gratulierte zu den Neuanschaffungen und ließ sich eine Vorführung des neuen Gaschromatographen durch die Oberstufenschüler nicht entgehen. Aber nicht nur der Gaschromatograph stellt eine Bereicherung des Chemieunterrichtes dar, da sich mit ihm durchaus spannende Analysen wie die Messung des Alkoholgehaltes der Atemluft durchführen lassen, auch das ebenfalls neu angeschaffte Refraktometer lässt interessante Experimente zu und die Zentrifuge eignet sich bestens zum Trennen von Gasgemischen, Emulsionen oder Suspensionen. So hatten die Schülerinnen und Schüler nach dem offiziellen Teil der Scheckübergabe sichtlich Spaß, den anwesenden Gästen nicht nur die Einsatzmöglichkeiten der neuen Geräte zu demonstrieren, sondern auch das vom TÜV Rheinland ausrangierte und der Gesamtschule überreichte Fotometer an diesem Vormittag in Versuchen zum Einsatz kommen zu lassen.

(Uli Grünewald)

 

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"Leben retten - Wiederbelebung und mehr"

 

Gesamtschule Hennef Meiersheide nimmt an einer Studie teil

(ul) Bereits zum zweiten Mal waren Sabine Wingen, Betriebswirtin und Referentin von Professor Dr. Bernd Böttiger an der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin Köln, und ihr Team am vergangenen Mittwoch zu Gast in der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Für die wissenschaftliche Studie "Leben retten - Wiederbelebung und mehr", an der alle 110 Schülerinnen und Schüler des Jahrganges Q1 der Schule teilnahmen, ist nicht nur wesentlich, alles rund um das Thema "Wiederbelebung" theoretisch und praktisch zu erlernen, für deren Aussagekraft ist vor allem die Nachhaltigkeit entscheidend. Was bleibt hängen? Wie gut können die Jugendlichen das Gelernte nach einem halben Jahr noch umsetzten? Die Studie, die gemeinsam von verschiedenen Instituten der Uniklinik Köln sowie der Technischen Hochschule Köln ins Leben gerufen wurde und von Professor Dr. Bernd Böttiger geleitet wird, hat sich, unterstützt mit Fördergeldern der Rhein Energie Stiftung, zum Ziel gesetzt, auch in Deutschland die Zahl der Menschen, die nach einem plötzlichen Herzstillstand aufgrund fehlender Reanimationsmaßnahmen sterben, zu senken. Dass das Konzept aufgeht, belegen Zahlen zum Beispiel aus Dänemark, wo das Erlernen von Wiederbelebungsmaßnahmen in Schulen selbstverständlich ist. Um auch möglichst viele Laien unter anderem mit der Herzdruckmassage vertraut zu machen und ihnen die Hemmung vor einem beherzten Eingreifen im Notfall zu nehmen, wollen die Initiatoren möglichst viele Menschen schulen und das in möglichst jungem Alter; denn Dinge, die wir von klein auf an lernen, sind für uns später selbstverständlich und bleiben hängen, so Sabine Wingen. Während der Jahrgang Q1 bereits im November vergangenen Jahres theoretisch sowie praktisch von Ärzten und Hochschulmitarbeitern eingewiesen und geschult wurde, sollte in der vergangenen Woche nun überprüft werden, wie nachhaltig diese Schulung vor sechs Monaten war. Mit Motivation und Freude dabei, wurden die Schülerinnen und Schüler wieder in vier Gruppen eingeteilt, die nacheinander erst eine Auffrischung in Theorie erhielten und dann das Gelernte in der Praxis umsetzen sollten. In der Turnhalle wurde dann bei jedem Einzelnen an der eigenen kleinen Reanimationspuppe "MiniAnne" überprüft, ob nicht nur die Reihenfolge der lebensrettenden Maßnahmen im Notfall eingehalten wird, sondern auch ob Drucktiefe und -frequenz, mit denen reanimiert wird, stimmen. Während die Jugendlichen sich auf ihre Aufgaben konzentrierten und das Gelernte erfolgreich umsetzten, betonte Sabine Wingen noch einmal, dass der wichtigste Teil der Erste Hilfe Maßnahmen die Wiederbelebung sei; denn bei einem Herzstillstand sei es das Wichtigste, die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes zu überbrücken und mit der Herzdruckmassage dafür zu sorgen, dass das Gehirn auch weiterhin mit Sauerstoff versorgt wird. Das Einzige, was man dabei falsch machen könne, so die Teamleiterin, sei sich passiv zu verhalten und nichts zu tun. Selbst eine Rippe zu brechen sei nicht so schlimm, denn um den Herzmuskel zu stimulieren, müsse man schon Kraft aufwenden und eine gewisse Drucktiefe erreichen.

Seit einer erfolgreichen Wiederbelebungsmaßnahme auf dem Schulhof vor rund drei Jahren durch zwei Schulsanitäterinnen, ist das frühzeitige Erlernen der Reanimation an Schulen eine Herzensangelegenheit von Schulleiter Wolfgang Pelz und daher konnte sich das Kölner Team in den rund vier Stunden auch wieder über tatkräftige Unterstützung seitens der Schule freuen.

(Uli Grünewald)

 

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Sehr vielfältig, sehr bunt, sehr lebendig…- Hennefer Schulen stellen aus

 

(ul) Traditionell im Mai verwandelt sich das Foyer des Hennefer Rathauses für gut drei Wochen in jedem Jahr in ein Meer aus Farben und Formen. Unzählige Bilder, Skulpturen, Plakate und die verschiedensten kleinen wie großen Kunstwerke schmücken Wände, Geländer, Schaukästen und Vitrinen im ganzen Erdgeschoss und das täte dem Rathaus auch mal ganz gut, sagte Bürgermeister Klaus Pipke am vergangenen Dienstagvormittag bei der Eröffnung der diesjährigen Kunstausstellung "Schulen stellen aus". Seit unzähligen Jahren ist die Ausstellung der weiterführenden Hennefer Schulen im Rathausfoyer ein fester und nicht mehr wegzudenkender Bestandteil des Hennefer Kunstkalenders. Den Schülerinnen und Schülern auch einmal die Möglichkeit und den Rahmen zu geben, ihre kreative Seite zu fördern und zu präsentieren, sei gerade in der heutigen Zeit, in der der Leistungsdruck allgegenwärtig ist, nicht nur schön, sondern auch wichtig, so Klaus Pipke. Denn auch oder gerade mit und in der Kunst haben die Kinder und Jugendlichen die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichsten Themen auseinanderzusetzen. Und so war dann auch die Liste der Motive, mit denen sich die vielen Schülerinnen und Schüler beschäftigt hatten, schier unendlich lang: Von Landschaften über Portraits, Masken und Märchenbüchern, aber auch mit Architektur, Gesellschaftskritik, der aktuellen Flüchtlingsthematik sowie zwischenmenschlichen Beziehungen gab es für die Besucher die facettenreichsten Werke zu bestaunen. Wolfgang Pelz, Schulleiter der Gesamtschule Hennef Meiersheide, war aber nicht nur von den zahlreichen Themen begeistert, auch die Wahl der Techniken und Materialien bewegte sich auf einer ebenso großen Bandbreite. Von Acrylbildern und Radierungen, Mosaiken und Linoldrucken, selbstgebauten Bilderrahmen, Gebäudemodellen, Collagen, Pop-up Bildern und Zeichnungen findet sich in dieser Ausstellung viel Farbenfrohes, einiges Dezentes und manches zum Nachdenken. Einem steten Wechsel unterliegend, war in diesem Jahr die Gesamtschule Hennef Meiersheide mit der Organisation betraut und so galt ein großer Dank von allen Seiten vor allem Kunstlehrerin Ulrike Biermann, die sich federführend um die Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf gekümmert hat. Keine Vernissage ohne passende musikalische Untermalung und so begeisterte an diesem Vormittag das Querflötenensemble der Gesamtschule Hennef Meiersheide unter der Leitung von Gabriella Acsai - mit Verstärkung durch Gitarre, Percussion und Keybord - mit temporeichen, aber auch langsamen Stücken die zahlreichen Besucher. Ein "Freilach", ein schnelles, fröhliches Stück aus der jüdischen Musik, beendete den offiziellen Teil der Eröffnung und sorgte allseits für großen Beifall.

 

 

Wie auch im vergangenen Jahr sind es wieder sieben weiterführende Schulen, deren Schülerinnen und Schüler ihre Werke aus den Kunstkursen ausstellen: das Gymnasium Hennef, beide Gesamtschulen, die Kopernikus-Realschule, die Hauptschule, das Kunstkolleg der Rhein-Sieg-Akademie, die Schule in der Geisbach sowie die Sankt Ansgar Schule. Und zu sehen und zu bewundern sind die kleinen und großen Kunstwerke der diesjährigen Ausstellung noch bis zum 03. Juni 2016 im Foyer des Hennefer Rathauses.

(Uli Grünewald)

 

 

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SommerOpenAirHennef

 

Musik, Tanz & Partylaune trotzen dem Wetter

(ul) Unter neuem Namen, aber immer noch drei Tage mit einem tollen musikalischen wie sportlichen Programm, übernahmen den Auftakt auf der großen Bühne auf dem Marktplatz in diesem Jahr beim SommerOpenAir Hennef die Schülerinnen und Schüler der Ready4Stage musicschool. Die kleinen und großen Schützlinge von Inhaber Fidel Gonzales präsentierten den ganzen Freitagnachmittag über ihr Können  - ob Gesang, klassisches Schlagzeug oder Percussion, die Kinder und Jugendlichen beeindruckten die vielen Zuschauer unter dem großen Wetterzelt, mal solo, mal im Duett oder im Chor. Den Abschluss bildete gegen Abend der "Gänsehaut-feeling-Beitrag" der Kids der Internationalen Vorbereitungsklasse der Gesamtschule Hennef Meiersheide, mit denen Fidel Gonzales im Unterricht den Song "We are the world" einstudierte und den die 10- bis 16-jährigen zum SommerOpenAir erstmals live vor großem Publikum und mit viel Freude präsentierten. Am Abend tauchten dann die zahlreichen Besucher und Akteure auf dem Marktplatz in die Welt des Gospels ein: Die Chöre "River of Joy", "Living Gospel Choir" sowie "New Life Gospel Choir" sorgten für eine tolle Stimmung rund um den Hennefer Marktplatz und steckten jung und alt mit viel positiver Energie und Rhythmusgefühl an. Auch am Samstagvormittag ging es auf der Bühne musikalisch weiter, präsentierten doch unter anderem die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Sound College aus der Humperdinckstraße ebenso ihr Können wie die Band des Städtischen Gymnasiums und trotzten mit tollen Vorträgen dem Dauerregen. Nachdem sich dann am Nachmittag alles um das erste sportliche Highlight der diesjährigen Veranstaltung, den 12. Hennefer Europalauf, gedreht und das Wetter nach der Siegerehrung endlich ein Einsehen hatte, ging es auf der Marktplatz-Bühne erst so richtig los: Die traditionelle Marktplatz-Party des Komitees Hennefer Karneval stand an und was mit "Wahnsinn…" und "Norderney" der Jungs von "Pures Glück" schon für tolle Stimmung sorgte und den halben Platz mitsingen ließ, fand mit zunehmender Stunde mit "De Boore" und "Paveier" seine ausgelassene Fortsetzung. Unzählige Henneferinnen und Hennefer tanzten und sangen bis spät in die Nacht an diesem Samstagabend auf dem Marktplatz und ließen sich mit DJ Cue von Wind und Wetter nicht die gute Laune verderben. Der Sonntagmorgen startete wieder sportlich: Mit dem 8. Siegtaltriathlon begann ab 10 Uhr das Schwimmen, Radfahren und Laufen um die Pokale und das bei blauem Himmel, Sonne und moderaten Temperaturen. Drei Streckenlängen wurden in diesem Jahr angeboten und so konnten nicht nur die erfahrenen Sportlerinnen und Sportler hier in Hennef an den Start gehen, sondern auch die Youngster. http://www.hennef.de/uploads/pics/IMG_1177_01.jpg

 

Dank des wieder sonnigen Wetters konnten sich auch die Einzelhändler über zahlreiche Besucherinnen und Besucher an diesem verkaufsoffenen Sonntag freuen und einige präsentierten in der Zeit von 13 bis 18 Uhr auch interessante und informative Sonderaktionen vor ihren Geschäften. Musikalisch wurde auch wieder einiges auf der Marktplatzbühne geboten, auf der unter anderem die Gäste aus der englischen Partnerstadt Banbury an diesem Tag zu sehen und zu hören waren. Der stellvertretende Bürgermeister Thomas Wallau begrüßte den Chor "Impromptu" gewohnt herzlich und souverän auf Englisch und er freue sich, dass die Sängerinnen und Sänger zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft den Weg nach Hennef gefunden hätten, um hier nicht nur ein Konzert im Kurhaus am Park, sondern auch auf dem Marktplatz zu geben. Für eine schöne Abwechslung sorgten an diesem Tage die Kids und Jugendlichen der Tanzschule TanzBreuer, die mit einem bunten Programm beeindruckender Tanzdarbietungen die vielen Zuschauer begeisterten. Der späte Nachmittag stand dann unter dem Motto "Oldies but Goldies" und sowohl die Band "Sissi A" wie auch die "Igels" sorgten mit bekannten Songs für einen tollen Ausklang des diesjährigen SommerOpenAirs, ebenso wie der anschließende Einzug der deutschen Fußballnationalmannschaft ins Viertelfinale der EM nach einem souveränen 3:0 gegen die Slowakei.

(Uli Grünewald)

 

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Beobachtung eines Merkurtransits auf dem Schulgelände der Gesamtschule Hennef Meiersheide

 

Eine Sonnenfinsternis kennen wir alle. Bei einer günstigen Konstellation verdeckt der Mond die Sonne. So wie der Mond können auch Planeten, wie Merkur, der sonnennächste Planet in unserem Sonnensystem, vor der Sonne vorbei ziehen. Er ist zwar etwas größer als der Mond, scheint aber wegen der Entfernung winzig klein. Er kann die Sonne daher nicht verfinstern. Einen Merkurtransit, wie der Vorbeizug vor der Sonne genannt wird, kann man nur mit Hilfe eines Teleskops sehen. Helmut Klein kam deshalb am 9. Mai 2016 mit seinen Teleskopen auf den Schulhof der Gesamtschule Hennef Meiersheide, damit die Schüler die Gelegenheit haben, dieses astronomische Ereignis beobachten zu können. Bereits kurz vor Beginn des Eintritts von Merkur standen die ersten Schüler und Lehrer Schlange. Sie konnten nicht nur den Merkurtransit verfolgen, auch einige Sonnenflecken waren bei entsprechender Vergrößerung recht gut zu sehen.

 

 

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Fortbildung der Feuerwehr Löschgruppe Hennef-Happerschoß zum Thema Strahlenschutz

 

Fortbildung ist Pflicht – kann aber durchaus auch Vergnügen sein. Die Löschgruppe Happerschoß der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Hennef (Sieg) kam zur internen Fortbildung in die Gesamtschule Hennef Meiersheide. Dieses Mal stand das Thema Strahlenschutz auf dem Dienstplan. Der Physik- und Mathematiklehrer Ingo Wentz, der als Gastdozent gebeten wurde sein physikalisches Wissen zu vermitteln, begann die Fortbildung mit den zunächst nüchtern anmutenden Grundlagen des Atomaufbaus, begeisterte dann aber vor allem mit seiner sehr anschaulichen Darstellung der Strahlungsarten und ihrer Eigenschaften. Einige spannende Experimente dienten der Verdeutlichung.

 

 

Martin Fielenbach, stellvertretender Löschgruppenführer, wies in die geeigneten Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln ein und erläuterte Einsatztaktiken. Hier gibt es ganz banale Verhaltensregeln, wie Einsatzstellenhygiene, Abstand halten, Aufenthaltszeit verringern und eine geeignete Abschirmung um mit vielen Strahlungsarten fertig zu werden. Und plötzlich schwindet die Angst vor radioaktiven Strahlen in dem die Feuerwehrleute die physikalischen Hintergründe besser verstehen und nun auf solche Einsätze vorbereitet sind.

Interesse an der Feuerwehr? Dann melde dich unter: lg.happerschoss@hennef.de oder unter www.feuerwehr-hennef.de

(Nina Wentz)

 

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"Es ist toll, helfen zu können!"

 

Ausweitung des Reanimationstrainings an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

(ul) Bereits seit vielen Jahren engagiert sich die Gesamtschule Hennef Meiersheide für die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler im Bereich Reanimationsmaßnahmen. Ein ausgesprochen gut ausgebildeter Schulsanitätsdienst gehört hier genauso dazu wie die Schulungsmaßnahmen des kompletten Lehrerkollegiums und um vor allem auch den Umgang mit Defibrillatoren sowie den Einsatz einer Herzdruckmassage zu erlernen und sicher anwenden zu können, verfolgt die Schulleitung bereits seit langem unterschiedliche Ansätze und Projekte. Ob die Studie "Leben retten - Wiederbelebung und mehr" für die gesamte Q1 oder die Teilnahme einiger Klassen in der "Woche der Wiederbelebung", die jedes Jahr im Herbst deutschlandweit stattfindet, oder das "Hirschhausen-Quiz" im vergangenen Jahr - die Zahl der geübten Schülerinnen und Schüler in der Meiersheide steigt stetig und ab dem kommenden Schuljahr sollen künftig alle siebten Klassen zweimal im Jahr in Reanimation geschult werden. Intern tatkräftig unterstützt von Lehrer Thilo von Gahlen, der fünf Jahre selbst als Rettungssanitäter gearbeitet hat, ist die Umsetzung eines solchen Konzeptes in dieser Größenordnung jedoch auch nicht ohne Unterstützung von außen möglich. Das entsprechende Equipment für die Schulung so vieler Schülerinnen und Schüler wurde unter anderem seitens des Fördervereines angeschafft: vier große Reanimationspuppen sowie drei Trainingsdefibrillatoren stehen in Zukunft den Siebtklässlern für regelmäßiges Üben zur Verfügung. Und dank der tollen Spende des Malteser Hilfsdienstes in Hennef gibt es noch eine weitere große Puppe, um zukünftig noch fitter bei Wiederbelebungsmaßnahmen zu werden. Überreicht wurde die Puppe und mit den anderen gleich ganz offiziell genutzt, Mitte Juni diesen Jahres in der Klasse 8D der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Rainer Peters, Silvia zur Nieden und Theo Söntgerath von den Maltesern hier in Hennef waren an diesem Vormittag nicht nur zur feierlichen Übergabe in die Schule gekommen, vielmehr galt es auch die Achtklässler zu schulen. Wie gut die Kids den Ablauf für den Notfall sowie die Herzdruckmassage beherrschen, demonstrierten fünf von ihnen dann ganz souverän an den neuen Puppen. Ob Puppenspende, regelmäßige Schulungen, Unterstützung des Schulsanitätsdienstes oder das Übernehmen der regelmäßigen Desinfektion der Reanimationspuppen - ohne das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement der Hennefer Malteser wären derartige Projekte an Schulen nur schwer oder gar nicht umsetzbar und daher galt ein großer Dank seitens Wolfgang Pelz' den drei Gästen für die tatkräftige Unterstützung der Malteser in all den Jahren. "Ehrenamt sei immer eine tolle Sache", sagte der Schulleiter, und auch die Schülerinnen und Schüler zeigten sich im anschließenden Interview begeistert von diesem Reanimationsprojekt; denn es würden dadurch Berührungsängste und Hemmschwellen abgebaut und es sei toll, anderen Menschen im Notfall helfen zu können.

(Uli Grünewald)

 

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USA-Austauschschüler zu Gast in Hennef

 

(ul) „Seit zwölf Jahren bin ich nun Bürgermeister hier in Hennef und genauso lange treffen wir uns auch schon hier im Rathaus", sagte Bürgermeister Klaus Pipke zur Begrüßung der rund 20 jugendlichen Gäste am vergangenen Mittwochvormittag im Historischen Ratssaal der Stadt Hennef. Denn bereits zum zwölften Mal waren Lehrerin Sieglinde Warren und ihr Mann Larry, die diesen Schüleraustausch auf amerikanischer Seite betreuen, mit Schülerinnen und Schülern der Boardman Highschool in diesem Sommer an der Gesamtschule Hennef Meiersheide zu Besuch. Schon im November letzten Jahres waren die Elftklässler der Meiersheide zu Besuch bei ihren Gastfamilien in Ohio und absolvierten dort knapp zwei Wochen ein aufregendes Programm. Viel Abwechslung gab es auch für die 16- und 17-jährigen Schülerinnen und Schüler aus den USA in Hennef und Umgebung, organisierten hier doch die Lehrkräfte Jost E. Wiebecke und Julia Kalscheid auch das ein oder andere Highlight während des 10- tägigen Aufenthalts bei den Gastfamilien. Ein Ausflug nach Köln, auf die Burg Blankenberg sowie ins Siebengebirge auf den Drachenfels sind dabei wohl für alle Hennef-Besucher obligatorisch und auch der Hennefer Kletterwald ist mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel für alle Schulen hier, aber auch die Burg Eltz sowie eine Raftingtour auf dem Rhein gehörten zum abwechslungsreichen Freizeitprogramm und der spannende Ausflug nach Amsterdam war sicherlich auch für die Hennefer Jugendlichen etwas ganz Besonderes. Im Historischen Ratssaal gab es für alle Schülerinnen und Schüler dann viel Geschichtliches, einiges Sportliches und tolle Gastgeschenke: Stadtwappen und Hennefer Geschichte erklärend, übersetzte Sieglinde Warren Klaus Pipkes Ausführungen ins Englische und der Löwe mit der blauen Zunge führte wieder einmal zu viel Schmunzeln bei allen Gästen. Das Thema „Fußball" durfte in Zeiten der Europameisterschaft natürlich auch nicht fehlen und was liegt da näher, als die Sportschule Hennef heranzuziehen:

 „Der Trainer eurer Fußballnationalmannschaft, Jürgen Klinsmann, hat hier in Hennef seine Ausbildung gemacht - und Jogi Löw auch!“, sagte Klaus Pipke nicht ganz ohne Stolz und wenn Fußball in Amerika auch einen anderen Stellenwert hat als in Europa, so konnten mit den beiden Namen doch alle etwas anfangen.

(Uli Grünewald)

 

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Zertifikate für Business English

 

Jugendlich freuen sich über ihre Abschlüsse

 

(ul) Bereits seit zehn Jahren können Schülerinnen und Schüler an der Gesamtschule Hennef Meiersheide eine Zusatzqualifikation in Englisch erwerben - „English for Business" wie die offizielle Bezeichnung der London Chamber of Commerce and Industry (LCCI), der IHK London, heißt. Im Rahmen des Ergänzungsunterrichts können die Schülerinnen und Schüler über zwei Jahre dieses „Wirtschaftsenglisch" belegen und am Ende der zehnten Klasse dann an der Abschlussprüfung der LCCI teilnehmen. Heinz Wegmann, Didaktischer Leiter an der Gesamtschule, bietet diesen Kurs bereits seit vielen Jahren an und sieht darin gerade in der heutigen Zeit, in der verhandlungssicheres Englisch in vielen Unternehmen mittlerweile Voraussetzung ist, eine gute Chance für die Jugendlichen, bereits während der Schulzeit hierfür einen Grundstock zu legen. Hat man das Zertifikat erst einmal erfolgreich in Händen, gibt es später die Möglichkeit einer Aufstockung dieses Levels, zum Beispiel an einer Hochschule. Über zwei Schuljahre lernen die Schülerinnen und Schüler alles, was mit Büro- und Geschäftskommunikation zu tun hat: Briefe lesen und schreiben, Informationen verstehen und weitergeben, Tabellen und Diagramme auswerten, den vertieften Umgang mit elektronischen Medien, grundlegende wirtschaftliche Abläufe und Zusammenhänge, höfliche Umgangsformen und vieles mehr, um sich später in der Berufswelt besser zurechtzufinden. Und so konnten sich nach vielem Lernen auch in diesem Jahr wieder 13 Zehntklässler über ihr bestandenes LCCI-Zertifikat freuen. Am vergangenen Mittwoch gratulierten Schulleiter Wolfgang Pelz und Heinz Wegmann gemeinsam den Mädchen und Jungen zu ihren tollen Leistungen und übergaben die Zertifikate - drei davon mit Auszeichnung und zehn mit gutem Erfolg. Stolz können sie alle auf diesen Abschluss sein, lobte Wolfgang Pelz die Schü­lerinnen und Schüler; denn für Bewerbungen oder spätere Auslandsaufenthalte sei dies schon mal eine gute Grundlage, da die Anforderungen der IHK London doch sehr an­spruchsvoll wären.

(Uli Grünewald)

 

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Teamdinner

 

Traditionell lädt der WP Kurs Hauswirtschaft im 10. Jahrgang zum Abschluss ihre Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen sowie das gesamte Schulleitungsteam zum Teamdinner ein. Dieses Jahr fand das mit Spannung erwartete Ereignis am 07. Juni statt. Als Projektarbeit planten die 13 Schülerinnen das Teamdinner seit Anfang des Schuljahres. Zunächst musste das Motto des Teamdinners ausgewählt werden. Der Kurs einigte sich auf eine „Kulinarische Reise durch die 4 Jahreszeiten“. Dann ging es los: Auswahl der Rezepte, Zubereiten und Probieren der Gerichte, Planung der Tischdekoration und der Menü- bzw. Einladungskarten. Viele Ideen wurden gesammelt, diskutiert, verworfen und neue wieder ausprobiert. Doch die Mühe hat sich gelohnt. Folgendes Menü wurde den 17 Gästen in professioneller Kleidung serviert:

 

 

Alle Speisen wurden von den Schülerinnen frisch zubereitet. Die Gerichte aus Herbst und Winter wurden bereits in diesen Jahreszeiten hergestellt und eingefroren, so dass auch der saisonale Schwerpunkt der Nahrungszubereitung einen gewissen Schwerpunkt erhielt. Die Projektmappen der Schülerinnen haben gezeigt, dass es sich lohnt, auch über einen langen Zeitraum immer wieder an einem Thema zu arbeiten.

(Simone Halft)

 

 

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Tschick im Jungen Theater Bonn

 

Nachdem die neunten Klassen vor ihrem Betriebspraktikum den Jugendroman Tschick von Wolfgang Herrndorf gelesen hatten, der im Herbst dieses Jahres in den Kinos anläuft, war das Interesse groß, eine szenische Umsetzung des Werkes zu besuchen. Der Zufall wollte es, dass das Junge Theater Bonn das Stück in ihrem aktuellen Programm zeigte, weshalb kurzerhand beschlossen wurde, am 21. April einen Ausflug nach Bonn zu organisieren, um das Theaterstück zu sehen.

 

 

Bei herrlichem Frühlingswetter trafen sich die Jugendlichen vor dem Jungen Theater in Bonn, um die kurzweilige und nicht nur für die Schülerinnen und Schüler ansprechende Inszenierung zu besuchen.

Nach der Aufführung bestand die Möglichkeit, mit den beiden jugendlichen Hauptdarstellern, sowie einem Berufsschauspieler ins Gespräch zu kommen. Besonders die Jugendlichen wurden von den Schülerinnen und Schülern mit interessanten Fragen bombardiert, was das große Interesse am Beruf bzw. der Berufung des Schauspielers widerspiegelt. Unter anderem waren sie daran interessiert, wie man neben der Schule der zeitintensiven Leidenschaft des Schauspielerns nachkommen kann, ob sich die jugendlichen Darsteller eine professionelle Karriere vorstellen könnten und wie lukrativ das Schauspielern für sie sei. Nach über eineinhalb Stunden intensiven Fragens wurde das Interview beendet und die durchweg positiv gestimmten Schülerinnen und Schüler wurden in den sonnigen Nachmittag entlassen.

(Benedikt Hanke)

 

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Big Challenge 2016

 

Zwei Wochen vor den Sommerferien trafen in diesem Jahr endlich die heiß ersehnten Päckchen ein. Über 70 kleine und große Preise konnten an die Wettbewerbsteilnehmer verteilt werden, alle erhielten zusätzlich eine Urkunde und ein schönes Poster. Insgesamt 86 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 9 hatten sich am 03.05.16 der Herausforderung des „Big Challenge“ gestellt, der jedes Jahr gleichzeitig an allen Schulen Deutschlands stattfindet. Dabei handelt es sich um einen Englischwettbewerb, der den Schülern einen pädagogischen Anreiz geben soll, ihre Sprachkenntnisse auf spielerische Weise zu verbessern. Übungsmöglichkeiten finden sich unter www.thebigchallenge.com/de. In diesem Jahr wurde der Test komplett überarbeitet. Er enthält jetzt moderne und ansprechende Bilder und besteht nur noch aus 45 anstatt 54 Fragen, um den Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit für die Auswertung des umfangreichen Bild- und Textmaterials zu lassen. Die Aufgaben betreffen die Themenbereiche Wortschatz, Grammatik, Landeskunde, Auseinandersetzung mit Bildern und Verständnis kurzer Texte. Alle gaben ihr Bestes und der große Einsatz der Schülerinnen und Schüler wurde auch in diesem Jahr mit entsprechenden Ergebnissen belohnt.

 

 

Nicht nur die Punktzahlen der Jahrgangsbesten Nina Wegener (Jahrgang 5), Fredrik Seidelmann (Jahrgang 6), Jacob Gellweiler (Jahrgang 7), Samira Gräff (Jahrgang 8) und Elena Hünnefeld (Jahrgang 9) lagen weit über dem bundesweit erreichten Durchschnitt, sondern auch die Platzierungen eines Großteils der anderen Teilnehmer. Ein herausragendes Ergebnis erzielte Elena Hünnefeld mit Rang 15 landesweit unter fast 2000 Mitstreitern der gleichen Altersgruppe. Herzliche Glückwünsche!

(Kirsten Holz)

 

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Känguru-Wettbewerb 2016

 

Fast 100 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 beteiligten sich in diesem Jahr am Känguru-Wettbewerb. Zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen gaben die vielen interessanten und anregenden Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen wieder reichlich Gelegenheit. Alle Teilnehmer erhielten als Preis eine Broschüre „Knobeln mit dem Känguru“ sowie ein Doppeltantrix, mit dem sich knifflige Muster legen lassen, aber auch ein Spiel gespielt werden kann, was natürlich gleich nach Erhalt mit viel Spaß ausprobiert wurde. Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Marcus Beckmann und im 6. Jahrgang Lara Kolb. Die höchste Punktzahl im 7. Jahrgang erreichte Nemo Löffel und im 8. Jahrgang Jonas Bart. Für ihre besonders guten Leistungen gewannen Marcus Beckmann aus der 5D und Florence Mühlbach, ebenfalls aus der 5D, noch einen Ehrenpreis. Mit sagenhaften 10 richtigen Antworten in Folge machte Florian Hipp aus der 6C den weitesten Känguru-Sprung und sicherte sich das diesjährige Känguru-T-Shirt. Herzliche Glückwünsche an alle Teilnehmer!

(Kirsten Holz)

 

 

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Erdkunde-Grundkurs EF besucht das Wiesengut in Hennef

 

Am Montag, 23.05.2016, besuchten wir, der Erdkunde-Grundkurs des Jahrgangs EF, das Wiesengut in Hennef, um dort einen Einblick in das Aufgabenfeld eines Versuchsbetriebes für Organischen Landbau der Universität Bonn zu gewinnen. Die Lehr- und Forschungsstation für Organischen Landbau beschäftigt sich mit der Entwicklung und Optimierung von Produktionsverfahren in der Landwirtschaft. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, grundlegende Zusammenhänge des Organischen Landbaus zu untersuchen sowie diese in die Praxis umzusetzen.

Am Wiesengut angekommen half uns ein Vortrag von Herrn Berg, einen erstmaligen Eindruck der Aufgaben und Ziele, welche das Wiesengut verfolgt, zu erlangen und auftretende Fragen zu klären. Trotz des Regens, von dem wir uns nicht abhalten ließen, besichtigten wir anschließend einen Teil des Geländes, zu dem auch das Gewächshaus und der Stall der Rinder gehörten. Dort wurden wir über den Anbau der verschiedenen Pflanzen und deren Wachstum informiert und dank eines dort beschäftigten Studenten ebenfalls über das Messverfahren der Pflanzen.

Insgesamt haben wir einen guten Einblick in die umfassenden Aufgaben eines landwirtschaftlichen Betriebes und die Kreisläufe einer ökologisch orientierten Futtermittel- und Fleischproduktion bekommen und konnten das zuvor im Unterricht Erlernte besser nachvollziehen.

(Uwe Jansen)

 

 

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Chemie-AG

Im 2. Schulhalbjahr finden sehr viele Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs den Weg in die Chemie-AG, weil ja im 8. Schuljahr das Kernfach Chemie beginnt. Hier deswegen ein kleines Experiment, das über das 7. Schuljahr hinausschaut:

 

Man benötigt dazu:

3 Bleistiftspitzer mit einem Gehäuse aus Aluminium oder Magnesium und einer Edelstahl-Klinge, 3 Marmeladengläser, 2x10 g Kochsalz, Wasser und Cola.

Im ersten Glas werden 10 g Kochsalz in ca. 150 ml Wasser aufgelöst (umrühren) und der erste Bleistiftspitzer hineingelegt.

Im zweiten Glas werden ebenfalls 10 g Kochsalz in ca. 150 ml Wasser aufgelöst und dann das Gehäuse und die Klinge des zweiten Bleistiftspitzers getrennt so hineingelegt, dass sie sich nicht berühren.

In das dritte Glas werden 150 ml Cola und der dritte Bleistiftspitzer gelegt.

Beobachtungen:

Beobachtungen im Salz- und Cola-Bad

1.  Im Salzbad bilden sich sofort kleine Blasen, vor allem im Grenzbereich von Klinge und Gehäuse.

2. Die Cola »braust auf«.

3. Nach 20 Minuten hält die Gasentwicklung im Salzbad an und das Aluminium bekommt eine raue Oberfläche, während es in der Cola nicht mehr sprudelt.

4. Nach einem Tag sind Aluminium bzw. Magnesium im Salzbad vollständig in Lösung gegangen, die Stahlklinge ist unversehrt. Im Cola-Bad ist Aluminium braun gefärbt, aber unversehrt. An der leicht korrodierten Stahlklinge haben sich farblose Kristalle gebildet.

Erklärung

Im Salzbad bilden die Metalle des Gehäuses mit dem der Klinge ein galvanisches Element. Die weniger edlen Gehäusemetalle gehen in Lösung.

Tipp: Die Spannung zwischen Gehäuse und Klinge kann mit Krokodilklemmen abgegriffen und mit einem Messgerät bestimmt werden. Sie reicht aus, um einen kleinen Elektromotor anzutreiben bzw. eine Leuchtdiode (LED) zum Leuchten zu bringen.

Im Cola-Bad sind die Vorgänge sehr komplex. Einerseits beobachtet man eine schwache elektrochemische Korrosion, andererseits Rostschutz durch Phosphatierung – ausgelöst durch die Phosphorsäure in der Cola

Zerlegt man den Spitzer in Klinge und Gehäuse und legt beide Teile getrennt in je einen

Behälter mit Salzlösung, so ist keine Korrosion zu beobachten.

(Franz-Josef Kaesberger)

 

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USA-Austausch 2016

 

Lange mussten wir warten. Genau genommen sieben Monate. Denn vor sieben Monaten startete eine aufgeregte Schülergruppe der Jahrgangsstufe EF aus Hennef auf eine große Reise, die in Ohio endete, um fast zwei Wochen den „American Way of Life“ kennenzulernen.

Im Juni war es dann endlich soweit. Die amerikanischen Schülerinnen und Schüler waren vom 14.06. bis zum 23.06.2016 bei uns in Hennef zu Gast und gemeinsam verbrachten wir interessante Tage mit vielen unterschiedlichen Programmpunkten. So besuchten die amerikanischen Schülerinnen und Schüler nach der Begrüßung durch Herrn Pelz und Frau Dietel den Unterricht, wir fuhren nach Köln, verbrachten einen Nachmittag gemeinsam mit allen Eltern auf der Burg Eltz und „reisten“ nach Amsterdam.

Neben den kulturellen Aspekten kamen aber auch die sportlichen Bereiche nicht zu kurz. Die Wanderung auf den Drachenfels sorgte für den ein oder anderen roten Kopf und auch die 533 Stufen des Kölner Doms mussten überwunden werden. Dafür wurden wir in beiden Fällen mit einer fantastischen Aussicht belohnt, sodass die Anstrengungen schnell vergessen waren.

Sportlich ging es auch im Kletterwald in Hennef zu. Dort konnten wir uns, gleich zu Beginn des Austauschs, den unterschiedlichen Kletterstrecken stellen. Dies war für den ein oder anderen doch eine große Herausforderung…

In Amsterdam verbrachten wir einen ganzen Tag. Wir trafen uns morgens um 6:45 Uhr an der Schule und fuhren mit einem Bus gemeinsam weiter. In der Stadt angekommen, machten wir zunächst eine Grachtentour und erhielten auf diesem Weg einen ersten Überblick. Danach stand noch eine Stadtführung auf dem Programm und im Anschluss blieb noch ein wenig Freizeit, um auf eigene Faust loszuziehen. Leider meinte es der Wettergott nicht allzu gut mit uns. Es regnete den lieben langen Tag und niemand blieb komplett trocken. Doch auch diese Bedingungen und die teilweise durchnässten Klamotten konnten unsere gute Laune und die Stimmung in der Gruppe nicht trüben und wir trotzten tapfer dem Regen.

Ein weiteres Highlight des Austauschs war die Rafting-Tour auf dem Rhein, die am letzten Tag auf dem Programm stand. Zuvor frühstückten wir aber gemeinsam in der Schule und gingen ins Rathaus. Dort trafen wir dann den Bürgermeister, der die Gäste begrüßte und über Hennefs Geschichte berichtete. Im Anschluss fuhren wir gemeinsam nach Bad Honnef und bestiegen nach einer Einweisung und ausgerüstet mit Paddeln und Schwimmwesten unsere beiden Boote. Nach der ersten Wasserschlacht gab es nur noch wenige trockene Menschen an Bord und auch die verschiedenen Spiele, die während der Fahrt gespielt wurden, sorgten für völlig durchnässte Passagiere, da ein Wasserbad im Rhein stets dazu gehörte. Dazwischen mussten wir immer wieder kräftig paddeln und die Seiten des Flusses wechseln. In Bonn war der Spaß auch schon vorbei und wir fuhren zurück nach Hennef, um gemeinsam den Abend zu verbringen, denn am letzten Abend fand das traditionelle Pot Luck Dinner gemeinsam mit den Eltern statt. Dank des schönen Wetters konnten wir gemütlich draußen sitzen, das mitgebrachte Essen und das Fleisch vom Grill genießen und den Austausch ausklingen lassen. Am nächsten Tag reisten unsere Gäste morgens um 10:15 Uhr zurück in die Heimat.

(Julia Kalscheid)

 

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CD-Produktion Bigband „Heavy Tunes“

 

Die Arbeit am Projekt zog sich recht lange hin, aber schließlich konnte am Schuljahresende nun die erste Bläserklassen-CD der Gesamtschule Hennef Meiersheide endlich vorgestellt werden.

 

 

Die Bigband Heavy Tunes (mit 11 Stücken auf der CD vertreten) , die Bigband 8-10 (drei Stücke) und Terebi (aus der 10B - mit zwei Songs) unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach gingen das Projekt im Schuljahr 2015/16 mit Hilfe von Hans Baumgart und Stefan Lindlahr (Väter aus der 10B) an.

 

 

Sämtliche Gesangparts und Soli mussten nach den Aufnahmen im November 2015 noch im Studio aufgenommen werden. Unendlich viele Stunden im Studio zehrten am Ende des Schuljahres an den Nerven der beteiligten Bandleaderin und des Tontechnikers. Die Stücke wurden immer wieder angehört, geschnitten, bearbeitet, und vorgemixt, dann konnten die Overdubs der Bläsersoli und die Gesangparts eingespielt werden. Viel Kleinarbeit und handwerkliche Kunst Stefan Lindlahrs beim Abmischen und Mastering führen nun zu einem beeindruckenden Ergebnis.

Riesengroßen Dank an Stefan Lindlahr für den riesigen Zeitaufwand am Mischpult und unserem Manager und Technik-Support Hans Baumgart. Danke auch an die Familie Lindlahr für die Gestaltung des Covers.

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

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Bigband Heavy Tunes bei Konfirmationsgottesdienst

 

Auch in diesem Jahr nahm die Bigband „Heavy Tunes“ bei einem Konfirmationsgottesdienst eines ihrer Bandmitglieder teil: Mittlerweile zum sechsten Mal! Schon am Samstagvormittag trafen sich die Mitglieder unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach in aller Ruhe in der Kirche, um zu proben und sich an die Akustik zu gewöhnen. Großartig, dass auch wieder unser Technikvater Hans Baumgart dabei sein konnte!

 

 

Für die Mittagspause bestellte Pastor Herzner einige Riesenpizzen zur Stärkung der hungrigen Musiker ins Pfarrheim und von 15.00 – 16.30 Uhr begleiteten die „Heavy Tunes“ dann schließlich den Konfirmationsgottesdienst. Bei einigen Kirchenliedern begleiteten die jungen Bigbandmusiker/innen der „Heavy Tunes“ den Gesang der Gemeinde – einige der Arrangements waren dabei durchaus schmissig (z.B. der Gospel „I have a joy“), darüber hinaus spielte die Bigband aber auch „eigene“ Stücke („Born to be wild, “, Lord of the Dance „Oye Como Va“, „September“, „Gonna fly now“) – eher ungewohnte Klänge in der Christuskirche, aber ca. 95% der Gottesdienstbesucher scheint es immer zu gefallen. Für die Mitglieder der Bigband war die Mitwirkung beim Konfirmationsgottesdienst in der Christuskirche auch diesmal wieder ein ganz besonderes Erlebnis – vor allem aber natürlich für die jungen Konfirmandinnen! Ina Hammer-Braß (ehemalige Lehrerin an unserer Schule) hat sich übrigens besonders gefreut, dass wir ihren Sohn bei der Feier - zufälligerweise - ebenfalls begleiteten.

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

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Die Pausenliga - Fußball geht in die zweite Runde

 

Datei 13Die Pausenliga wurde von den fußballbegeisterten Lehrkräften Herrn Müller und Herrn Kutzen ins Leben gerufen. Dieses Jahr wieder mit den Jahrgängen 5 und 6. Die Pausenliga fand immer in der 30 Minutenpause statt. Unter verschärften Regeln, wie z.B. 5 Spieler (4 Feldspieler, 1 TW und davon min. 1 Mädchen auf dem Platz), wurde 10 Minuten unter den Augen der auszubildenden Schülern zum DFB Junior Coach der Sieger ausgespielt.

Zunächst wurde der Sieger der sechs 6er Klassen ausgespielt. Hier setzte sich die  Klasse 6A im entscheidenden kleinen Finale gegen die Klasse 6F mit 3:1 durch.

In den darauffolgenden Wochen wurde der Sieger des 5er Jahrgangs ausgespielt. Hier wurde die Sache eine klare Angelegenheit für die sportliche Klasse 5A. Sie bezwang im 5er Finale die Klasse 5F mit 4:0 Toren.

 

Datei 13

Unter den Augen der Organisatoren wurde am 10.6.2016 in der 30 Minutenpause der große Sieger aus den 5er und 6er Jahrgängen ausgespielt. Von Anfang an war das Spiel eine klare Angelegenheit für die Klasse 5A. Taktisch diszipliniert und einsatzfreudig setzte sich die Klasse 5A mit 3:1 gegen die Klasse 6A durch und wird somit am Tag der Sportolympiade den Wanderpokal für ein Schuljahr in ihren Reihen präsentieren dürfen. Den dritten Platz erreichte die Klasse 6F durch ein 4:0 gegen die Klasse 5F.

 

Datei 13Als Fazit kann man sagen, dass die Pausenliga auf große Zustimmung, Begeisterung und große Fairness getroffen hat. Neben gemeinschaftsbildenden Maßnahmen in der Klasse, das Team aufstellen, Spielpositionen selbstständig und konstruktiv besetzen usw., wurden auch an der Seitenlinie von den restlichen Klassenkameraden die Mitschüler mit einstudierten Chorgesängen angefeuert und zu sensationellen Leistungen gepeitscht.

Nächstes Schuljahr werden die Karten neu gemischt und eventuell muss der Wanderpokal seinem Namen gerecht werden.

(Patrick Kutzen)

 

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Klasse! Vom Zeitungseinsteiger zum Zeitungsexperten

 

Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs entdecken ein Medium

 

Ressort, Feuilleton, Reportage oder Kommentar und noch viele andere Fachwörter aus der Welt der Zeitung sind für die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs nicht mehr unbekannt. Sie bezogen für vier Wochen den General-Anzeiger, die überregionale Tageszeitung aus Bonn, und nahmen am Zeitungsprojekt „Klasse!“ teil.

Das Projekt ermöglicht es, den typischen Aufbau einer Zeitung, die Gestaltung, die Inhalte und die verschiedenen Textsorten Schülern und Schülerinnen auch noch im Zeitalter der elektronischen Medien nahe zu bringen und zugänglich zu machen.

Nach anfänglicher Skepsis, ob eine Tageszeitung aus Papier – und demnach nicht elektronisch – überhaupt noch sinnvoll ist und aktuell sein kann, siegte doch die Neugierde und das Interesse und die Schülerinnen und Schüler begaben sich auf die Reise, um dieses Medium, das für viele fremd war, zu entdecken. Äußerungen wie „Brauchen wir so eine Zeitung überhaupt noch? Reicht nicht der Nachrichtenüberblick auf meinem Smart-Phone?“ oder „Zeitungslesen? Wozu denn das?“, die noch zu Beginn des Projekts zu hören waren, verliefen sich und machten Platz für eine allgemeine Leselust.

Das breite Spektrum der Tageszeitung an Themen und Textsorten lud die Schülerinnen und Schüler ein, gezielt Informationen zu aktuellen Themen und Zeitgeschehnissen zu suchen und mit anderen zu diskutieren. Doch nicht nur die tägliche Lektüre des General-Anzeigers stand im Vordergrund, sondern auch die produktive Arbeit: Schülerinnen und Schüler erhielten die Möglichkeit ihren individuellen Interessen zu folgen und eigene Nachrichten, Berichte oder auch Kommentare zu formulieren, natürlich nach den erlernten Grundsätzen des seriösen Journalismus. Und vielleicht wird ja sogar ein Artikel auf der Schülerseite des General-Anzeigers veröffentlicht….

(Claudia Langner)

 

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Valencia-Fahrt im Jahrgang 9

 

Am Dienstag, den 19.04.2016 startete unsere Reise mit Herrn Dietel und Herrn Luke nach Valencia am Flughafen Köln/Bonn.

 

 

Wir flogen gegen 14.00 Uhr los und landeten gegen 17.30 Uhr in Valencia. Vom Flughafen aus wurden wir von einem Bus in unsere Jugendherberge gebracht, von der wir direkt nach unserer Ankunft in die nahegelegene Altstadt gelaufen sind, um uns etwas umzusehen. Am nächsten Tag fuhren wir zum „Oceanogràfic“, einem der größten Aquarien. Dort durften wir uns in kleinen Gruppen alles anschauen, z.B. Haie, Pinguine, Wale und eine tolle Delfinshow. Danach sahen wir uns die absolut beeindruckende Architektur der Oper neben dem „Oceanogràfic“ an und liefen nach einer kurzen Pause durch den riesigen „Parque de Cabecera“ zu unserer Jugendherberge zurück. Der Park schlängelte sich wie ein Flussbett durch die Stadt. Am Abend liefen wir zur „Catedral de Valencia“, einer Kirche, die wir besichtigten. Wir stiegen einen Turm mit steiler Treppe hinauf, von dem aus wir eine tolle Aussicht auf die komplette Stadt hatten. Außerdem sahen wir uns abends noch eine Stierkampfarena an, in der gerade trainiert wurde, allerdings ohne echte Stiere. Diese wurden durch eine Art Schubkarre simuliert.

 

 

 

Am nächsten Tag fuhren wir zum Kunstmuseum von Valencia, hier konnten wir u.a. ausprobieren, wie unsere Sprunghöhe ermittelt wird. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand mit Sonnenbaden und Chillen, dabei haben wir uns einen schönen Sonnenbrand geholt. Abends hatten wir die Zeit zur freien Verfügung und durften in Gruppen durch die Altstadt laufen. Wir waren zum Shoppen und Essen unterwegs. Am nächsten Morgen ging es in die Markthalle von Valencia, dort haben wir uns einen leckeren Smoothie gekauft. Außerdem gab es dort eine riesige Auswahl an Essbarem zu kaufen. Im Anschluss ging es zu einer spanischen Schule, durch die wir geführt wurden. Wir haben uns mit den spanischen Schülern über das Schulleben ausgetauscht. Den Nachmittag hatten wir wieder in der Altstadt zur freien Verfügung.

Als Abschluss der Reise kochten wir alle gemeinsam und abends fuhren wir noch einmal los, um uns die Architektur bei Nacht beleuchtet anzusehen, was im Lichterglanz sehr schön aussah. Abschließend besuchten wir noch eine spanische Kirmes und liefen dann zur Jugendherberge zurück. Am Samstag flogen wir morgens nach einer mehr als tollen Reise wieder zurück nach Hause.

(Laura Baumgärtner, 9e)

 

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Workshop der Schülervertretung

 

 

Am 26. und 27. April trafen sich die Mitglieder der Schülervertretung unserer Schule in der Jugendherberge Bad Honnef. Viel Arbeit stand auf dem Plan: Die Auswertung der Schüler-Umfrage über unsere Schule, die Gestaltung der Kulturnacht, Aktionen der SV und Planung des kommenden Schuljahres. Natürlich durfte auch der Besuch der örtlichen Eisdiele nicht fehlen! Trotz des kühlen Wetters schmeckten Erdbeerbecher und Crêpe – auch den begleitenden Vertrauenslehrern Frau Halft, Herrn Troisch und Herrn Luke! Alle hatten Spaß an unserem Treffen und fanden es besonders schön, dass Schüler/innen von Jahrgang 5 bis 12 zusammenarbeiteten! „Das sollten wir auf jeden Fall wiederholen“, meinte Lya, die jüngste Vertreterin aus dem Jahrgang 5.

(Hubertus Luke)

 

 

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Der Ergänzungskurs Sport Jahrgang 9 hospitiert bei der Jugendabteilung des 1. FC Köln

 

Am Donnerstag, 19. April 2016, startete der DFB-Junior-Coach-Kurs (Erg. Kurs Sport Jg. 9) der Gesamtschule Hennef Meiersheide vom Hennefer Bahnhof zur Hospitation ins Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln.

Die meisten der 11 Neuntklässlerinnen und -klässler waren sicher schon einmal im Kölner Rhein-Energie-Stadion und konnten den FC betrachten. Einen Einblick in die Nachwuchsarbeit eines Fußballbundesligisten war für sie aber Neuland. Das Trainings- und Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Köln liegt einige Kilometer südlich des Stadions im Grüngürtel von Köln und ist mit der S-Bahn gut erreichbar. Die Schüler und Schülerinnen waren bei herrlichem Wetter von den vielen Trainingsplätzen in der Nähe des Decksteiner Weihers beeindruckt. Am Heim des 1.FC Köln (Geißbockheim) erlebten sie eine Trainingsatmosphäre mit idealen Trainingsbedingungen, hoch motivierten, talentierten Nachwuchsspielern und qualifizierten Trainern. Begleitet an diesem Nachmittag wurden unsere Schülerinnen und Schüler von zwei weiteren Schulen aus Erkelenz und aus Oberpleis.

 

IMG_0029Nachwuchstrainer und Damenbundesligacoach Marcus Kühn empfing die jungen Traineranwärter im Besprechungsraum des Franz-Kremer-Stadions und stellte ihnen zunächst das Nachwuchsleitungszentrum vor. Alle Trainer, die beim 1. FC Köln in der Jugendarbeit tätig sind, arbeiten hauptamtlich. Jedes Team, ab der U14, wird von einem Trainer und Co-Trainer betreut, hinzu kommen im Trainingsbetrieb auch noch ein Techniktrainer und ein Sportpsychologe! Nach diesen Ausführungen widmete sich Herr Kühn der Frage: „ Was benötigt ein junger Fußballer um später einmal Profi zu werden?“. Auf die wichtigsten Aspekte zur Beantwortung dieser Frage kamen die Schüler sehr zeitnah. Wille, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen waren hier natürlich zu nennen.

Nach dieser 45minütigen Einführung besuchten die Schülerinnen und Schüler einen der Kunstrasenplätze, um in einer Gruppenarbeit selbstständig den Hauptteil und Abschluss für eine spezielle Trainingseinheit (Passspiel und folgender erster Ballkontakt) zu erarbeiten und praxisnah durchzuführen. Bei der anschließenden Besprechung legte Herr Kühn zusammen mit den begleitenden Lehrern, neben der Auswahl und der Durchführung der erarbeiteten Übungs- und Spielformen, ein Hauptaugenmerk auf die Persönlichkeit des Trainers. Im Trainings- und Spielbetrieb nimmt der Trainer eine herausragende Bedeutung bei der erfolgreichen Kinder- und Jugendarbeit ein.

Anhand eines Kurzvideos zeigte er den Schülerinnen und Schülern im Besprechungsraum, dass es beim Trainerdasein auf das „Wie“ ankomme. Der Haupttenor seiner Ausführungen war die Frage: „Wie kann ich meine Nachwuchsspieler motivieren, mit Freude und effektiv zu trainieren?“. Die Junior-Coach-Kursteilnehmer kennen die Handreichungen und Trainingsmaterialien des DFB über Inhalte einer durchzuführenden Trainingseinheit und haben diese im Unterricht schon besprochen. Über die Trainerpersönlichkeit wurden sie bisher aber noch nicht hinreichend informiert.

Bevor es gegen Abend wieder mit der S-Bahn Richtung Hennef ging, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich zwei Stunden die Trainingseinheiten von der U8, U14 und U15 anzusehen und Erfahrungen für ihre Trainings- und Lehrprobeneinheiten zu sammeln.

Dieser Tag wird den jungen angehenden Fußballtrainern sicher lange in Erinnerung bleiben.

Folgende Schülerinnen und Schüler nahmen an der Veranstaltung teil:

Büchter, Mathis, John, Gustav, Liberio, Amina, Zientz, Eric, Zumhoff, Morice alle 9a;Hölzer, Niko 9c, Gaida, Tom 9d, Arnoldy, Anton , Schroeder, Lucas beide 9e; Mosselmanns, Justin, Reil, Niklas beide 9f

 

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1. Fußballfreundschaftsspiel zwischen der Gesamtschule Hennef Meiersheide und der Gesamtschule Hennef West

 

Am Donnerstag, 30.06.2016, trafen sich die beiden Gesamtschulen aus Hennef zu einem ersten Fußballspiel im Sportzentrum Hennef.

 

Die 1:2 Niederlage unserer Jungs spielte dabei eine untergeordnete Rolle, war doch dieser erste sportlich freundschaftliche Vergleich beider Schulen höher zu bewerten, als das Ergebnis. Dies bescheinigte auch der Schulleiter der Gesamtschule West, Alfred Scholemann. Er nutzte den kurzen Anreiseweg ins Sportzentrum Hennef, um die beiden Mannschaften zu begrüßen.

Unter den Augen der beiden Fußballtrainer Johannes Frenzel (FSJ-ler FC Hennef 05) und Christoph Müller entwickelte sich schon in den ersten Minuten ein abwechslungsreiches Spiel. So ging die relativ neu gegründete Gesamtschule Hennef West, die aus Spielern der Jahrgangsstufen 6 und 7 bestand, schon früh in der 1. Minute durch einen Torwartfehler mit 1:0 in Führung. Doch unsere Jungs, zusammengesetzt aus Spielern der Fußball AG Jg. 5, wehrten sich auf beeindruckende Weise. Sie übernahm fortan die Initiative und erspielte sich, angetrieben über den starken Torwart Moritz Kuhn und den Innenverteidiger Jesper Dumont, zahlreiche Torchancen. Auch die körperliche Überlegenheit der Jungs der Gesamtschule West wurde kompensiert. Trotzdem musste unser Team nach einer Ecke in der 20. Minute den 0:2 Rückstand hinnehmen. Doch kurz vor der Halbzeit verkürzte Daniel Gis, aus einem Gefühl heraus, auf 1:2.

Auch in der 2. Halbzeit versuchte unsere Mannschaft den Ausgleich zu erzielen. Leider traf Christo Drechsler nach schöner Vorarbeit von Niklas Fallert nur den Pfosten. Glück hatte man, als ein vermeintliches Tor der Westler nicht anerkannt wurde. So blieb es unter den Augen mehrerer Eltern unserer Jungs bei der knappen 1:2 Niederlage. Auf Grund der starken Leistung unserer jungen Mannschaft waren an diesem Nachmittag alle Beteiligten zufrieden.

Folgende Spieler nahmen teil:

Timo Brinkmann, Christo Drechsler, Jesper Dumont, Niklas Fallert, Philip Himmeröder, Fynn Irlenborn, Moritz Kuhn (alle 5A), Daniel Gis, Noah Norman, Ben Sistig, Max Winter (alle 5E), Tobias Kessel 5D, Alexander Klein 5C,

 

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Schüler/innen des 10. Jahrgangs der Gesamtschule Hennef Meiersheide absolvieren den DFB-JC-Lehrgang erfolgreich

 

Die Ausbildung zum DFB-Junior Coach ist eine der ersten in einer Reihe von Bildungsangeboten (Trainerzertifizierungen) für Jugendliche im Fußball Verband Mittelrhein. Im Rahmen des Sportunterrichts absolvierten Schüler und Schülerinnen des 10. Jahrgangs der Gesamtschule Hennef Meiersheide diesen Lehrgang. Am Dienstag, 26.4.2016, bestanden sie den Kurs erfolgreich. Sandra Fritz (Sportlehrerin und Jugendbildungsreferentin) und Norbert Teipel (Vorsitzender des FVM-Schulfußballausschusses) vom Fußballverband Mittelrhein bescheinigten elf Absolventen des Lehrgangs bei ihrer Vorstellung einer Jugendfußballtrainingseinheit gute bis befriedigende Leistungen.

Während des Kurses unter Leitung von Sportlehrer Christoph Müller erarbeiteten die Teilnehmer die Grundlagen und das Wissen rund um Planung und Durchführung von Kindertraining sowie die Rahmenbedingungen in der Betreuung von Kinderfußballteams in Theorie und Praxis. Die Einheiten wurden auf dem Kleinspielfeld sowie in der Sporthalle der Gesamtschule durchgeführt. Jeder Teilnehmer sammelte im Rahmen von eigenständigen Trainingshospitationen mit 6- bis 12-jährigen Kindern in ausgewählten Vereinen und Mannschaften Erfahrungen, um das neue Wissen direkt umsetzen zu können. Durch den Abschluss der Ausbildung wird den Jugendlichen ermöglicht, zertifiziert im Verein Kindermannschaften zu trainieren und zu betreuen.

Im Anschluss an diese erfolgreiche DFB-JC-Prüfung können die Teilnehmer eine verkürzte C-Lizenz-Ausbildung beginnen.

Glückwunsch zur bestandenen Prüfung:

 

Hübgen, Luca; Keil, Tim; Scholz, Leon alle 10A; Thissen, Lorenz; Wegener, Lukas beide 10B; Hotel, Adrian

Wetzels, Sarah beide 10C; Eickhoff, Tom; Rahn, Kim; Schneider, Tim alle 10D; Jakobs, Marcel 10E.

(Chris Müller)

 

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Praktikumsmesse 2016

 

Am 17.03.2016 herrschte in der Mehrzweckhalle Meiersheide ein sehr buntes Treiben. Die Schüler/innen unseres 9. Jahrgangs feierten großartig den Abschluss ihres dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikums mit einer großen Praktikumsmesse.

Aus dem beschaulichen kleinen Praktikumsfest, das wir früher in der Mensa gefeiert haben, ist seit ein paar Jahren eine stattliche „Schüler-Berufs-Fachmesse“ in der großen Mehrzweckhalle entstanden, die ihresgleichen sucht.

Die Messe wurde von den Schulleitungsmitgliedern Bettina Kehlert und Heinz Wegmann eröffnet. Unser Bürgermeister Klaus Pipke zeigte sich in seinem „Grußwort“ wieder begeistert darüber, was unsere Schüler/innen da auf die Beine gestellt haben. Im weiten Rund gibt es eine solche Veranstaltung nicht ein zweites Mal, und sie ist ein schlagender Beweis für den Erfolg des zweiten Praktikums unserer Schüler/innen.

Sie präsentierten die Berufe und die Betriebe, die sie in drei Wochen kennenlernen durften, auf bunten, herrlich gestalteten Plakaten, in umfangreichen Praktikumsmappen und sogar durch Exponate, die sie in den drei Wochen selbst hergestellt oder wiederhergestellt hatten. Mit berechtigtem Stolz führten sie ihre Eltern, Großeltern und Geschwister zu ihren Standorten, wo oftmals auch interessante Gespräche mit den anwesenden Firmenvertretern geführt werden konnten.

Die Präsentationen erfolgten nach „Berufsgruppen“ wie z.B. „Kunst und Kultur“, „Produktion und Technik“, „Wirtschaft und Verwaltung“ oder „Pädagogik und Soziales“. Das Spektrum der Berufe reichte beispielsweise von Erzieher/in und Lehrer/in, über Drucker/in, Steinmetz/in, Schreiner/in bis hin zu Apotheker/in, Polizist/in oder Mitarbeiter/in in Verwaltungen.

Für Fragen an Fachleute standen außer unseren Schüler/innen auch Herr Thomas Lohr von der Bundesagentur für Arbeit, der unsere Schüler/innen seit vielen Jahren in Berufsfragen berät, und Herr Ulrich Croé von unserem Kooperationspartner Deutsche Bahn (Netzbetrieb) zur Verfügung.

So konnten sich unsere Schüler/innen und die Eltern der Jahrgänge 8 und 9 bequem „in der eigenen Messehalle“ über eine Fülle von Betrieben erkundigen, die entweder für das nächste Praktikum oder eine Berufsausbildung in Frage kommen. Gespräche mit den Firmenvertretern sind hier natürlich besonders nützlich.

Die Eltern des 9. Jahrgangs haben sich traditionell auf dieser Praktikumsmesse bei den Firmen für die hervorragende Betreuung ihrer Kinder bedankt, indem sie zu einem leckeren und sehr abwechslungsreichen herzhaften und süßen Buffet einluden. Wie üblich klang die Messe in der Buffetecke bei informellen Gesprächen aus.

Das BOB-Team dankt allen Beteiligten für die äußerst gelungene Gestaltung der traditionellen Praktikumsmesse in der Meiersheide.

(Stefan Müller)

 

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Besuch der Vocatium - Fachmesse für Ausbildung und Studium

 

Die "Vocatium" ist eine deutschlandweit stattfindende Fachmesse rund um Ausbildung und Studium, die im April in Bonn - Bad Godesberg stattfand. Sie dient dazu Kontakte mit Hochschulen bzw. Unternehmen im In- sowie Ausland zu knüpfen. Die Schüler und Studenten können sich im Voraus um vier, ihren beruflichen Interessen entsprechenden Einzeltermine bewerben und werden dann dementsprechend zugeteilt. Ein Gespräch ohne Termin ist ebenfalls möglich. Die Aussteller informieren die Interessenten über den Studiengang bzw. die Ausbildung sowie die möglichen Berufsbilder. Gerne beantworten sie auch alle aufkommenden Fragen. Des Weitern finden einige Vorlesungen der Aussteller, bei denen man ohne Anmeldung teilnehmen kann, statt.

Mir persönlich hat die Vocatium-Messe sehr geholfen. Mit Hilfe der zuvorkommenden und sehr Auskunft bereiten Aussteller konnte ich nicht nur einige Studiengänge bzw. Ausbildungen ausschließen, sondern auch neue spannende Berufsbilder entdecken.

(Paula Debusmann)

 

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Politik zum Anfassen – Seminar des LK Sozialwissenschaften

 

Einmal der Präsident eines EU-Landes sein, einmal als EU- Kommission die politischen Geschicke lenken – das durften die 13 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Sozialwissenschaften der Q1 in einem zweitägigen Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn.

An zwei aufeinander folgenden Tagen im Mai war der Kurs gemeinsam mit seiner Tutorin Uta Müller zu einem Planspiel mit dem Titel „Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Währungskrise….Staatskrise?" zu Gast in der Stiftung, an dem auch Schüler anderer Schulen teilnahmen, so dass ein interessanter Austausch zwischen den Schülern der verschiedenen Schulformen vom Gymnasium über das Berufskolleg bis hin zur Gesamtschule stattfand.

Am ersten Tag fand nach einer Kennenlernrunde ein Börsenspiel mit unterschiedlichsten Rollen, in die die Schüler schlüpfen mussten, statt. So wurden von den Akteuren Aktien verschiedener Unternehmen „auf dem Parkett“ gehandelt, Kredite vergeben und Kursentwicklungen fieberhaft verfolgt. Auf diese Weise konnten die Schüler die Mechanismen der Börse und des Aktienmarktes spielerisch erleben und verstehen. Anschließend vermittelten die Organisatoren Fachwissen darüber, wie durch Spekulationen ganze Staatskrisen ausgelöst werden können.

 

Am folgenden Tag wurden gleich zu Beginn verschiedene Rollen für ein großes Planspiel zum Wirtschaftsgeschehen in der EU ausgelost. Die Schüler simulierten einzelne Staaten der EU, „spielten“ Regierungen, Rating- Agenturen, Arbeitgeberverbände oder Gewerkschaften. Politische Prozesse wurden erlebbar gemacht. Während des gesamten Tages befragte und filmte ein „Presseteam“ aus drei Schülern die politischen Entwicklungen innerhalb der Länder sowie zwischen den Ländern.

 

 

„Das ist Politik zum Anfassen“ – war das einhellige Fazit der Teilnehmer, die am Ende zufrieden, aber auch ein bisschen erschöpft den Heimweg antraten.

(Uta Müller)

 

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Dies Academicus  - Die Vielfalt an Studiengängen erleben

 

„Das Portrait im Zeitalter der Selfies“, „Die Gefahren des islamistischen Terrorismus“, „Wie überleben Pflanzen ohne Wasser?“ – diesen und noch unzähligen weiteren Themen und Fragestellungen ging der diesjährige Dies Academicus der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn am 25. Mai 2016 nach.

 

Grund genug für den Jahrgang der Q1 das Angebot gemeinsam mit seinen Tutorinnen und Tutoren im Rahmen der Berufsorientierung Sek. II an diesem Tag voll auszuschöpfen und Vorlesungen unterschiedlichster Fakultäten und Themengebiete wahrzunehmen sowie Ausstellungen und Informationsstände zu besuchen.

So begutachteten die Schülerinnen und Schüler neben den eigenen Interessenlagen auch einmal völlig andere Fachgebiete wie die Paläontologie mit der Vorlesung über „Lebende Fossilien“ oder die Mathematik mit einer Vorlesung zur „Analysis“.

Die Eindrücke der Schülerinnen und Schüler reichten von sehr anschaulich bis abstrakt und spiegelten die gesamte Bandbreite der Angebote der Universität Bonn wieder.

In jedem Fall hat der Tag dazu beigetragen, einmal „Uni-Luft“ zu schnuppern und der Entscheidung, ob man nach dem Abitur ein Studium aufnehmen sollte, ein Stück näher zu kommen. Es war ein gelungener Tag!

(Uta Müller)

 

 

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Unsere Fußballerinnen in Leverkusen

 

 Am 12.05.2016 hieß es für die Mädchen der WK III: Auf nach Leverkusen!

Dort fand bei warmen 25 Grad und strahlendem Sonnenschein an diesem Tag die Ausspielung der Regierungsbezirksmeisterschaft statt. Vertreten waren insgesamt vier Mannschaften. Die Mädchen der Gesamtschule Hennef Meiersheide liefen in den orangefarbenen Vereinstrikots des GESV Hennef auf.

 

Im ersten Spiel trafen unsere Mädchen auf die Mannschaft der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg. Obwohl die Gegner mit einem schnellen Tor in Führung gingen, konnten unsere Mädchen das Spiel schnell kontrollieren und am Ende deutlich mit 7:1 für sich entscheiden.

 

Im zweiten Spiel trafen sie auf die Mannschaft des Abtei-Gymnasiums aus Pulheim, die in ihrem ersten Spiel gegen Leverkusen unterlagen. Diesmal gelang unseren Mädchen ein besserer Start, nach kurzer Zeit gingen sie mit 1:0 in Führung. Der Gegner erwies sich aber als hartnäckig und so gelang diesem nach kurzer Zeit der Ausgleich. Dies konnte die Spielfreude unserer Mädchen jedoch nicht trüben und so spielten sie gekonnt zwei weitere Tore heraus. Somit verließen sie auch diese Partie als Sieger.

 

Das letzte Spiel dieses Tages war somit ein echtes Endspiel gegen die Mannschaft des Landrat-Lucas-Gymnasiums aus Leverkusen, die ebenfalls ihre beiden Spiele zuvor gewonnen hatte. Nur der Sieger aus diesem Spiel würde in die nächste Runde einziehen, dementsprechend groß war die Anspannung bei allen Spielerinnen.

Die Leverkusenerinnen fanden schneller zu ihrem Spiel und lagen zur Halbzeit bereits mit 4:0 vorn. Dennoch kämpften unsere Mädchen weiter bis zum Schluss und gaben sich nicht auf. Am Ende erwies sich der Gegner an diesem Tag jedoch als zu stark und konnte mit 8:0 gewinnen.

 

 Das Turnier unserer Mädchen war geprägt von vielen Doppelpässen, tollen Zweikämpfen, schönen Toren, viel Siegeswille und Kampfesmut. Für die nächste Runde hat es leider nicht gereicht, aber sie können mit Stolz sagen, dass sie die zweitbeste Mannschaft des Regierungsbezirkes Köln sind. Und das ist eine großartige Leistung, wenn man bedenkt, dass die Mädchen in unterschiedlichen Vereinen spielen und in dieser Konstellation nur bei den Schulspielen zusammenkommen.

 

Mädels, ihr habt uns sehr viel Freude gemacht und wir freuen uns, mehr von Euch zu sehen.

Es spielten Finja Ewig (Tor), Katharina Budde, Angelina Ben Mansour, Jana Keller, Victoria Hauf, Annika und Meike Frank, Laura Röttgen, Laura Wurms, Emilia Salcedas und Jana Irlenborn.

Vielen Dank auch an die betreuenden Lehrer Martin Pfeiffer und Thilo von Gahlen.

(Silke Irlenborn)

 

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Bläserensemble- Zu den Rino-Hits gibt's Popcorn

 

Mit einem frisch-fröhlichen Frühlingskonzert im Kursaal feiert das Bläserensemble „Clax & friends“ zehnjähriges Bestehen

VON NEAL GRAHAM

BAD HONNEF. Der Duft frischen Popcorns wehte durchs Kurhaus, als die Gäste nach der Pause mit prall gefüllten Knabbertüten in der Hand zurück in den Saal strömten. Eine waschechte Kino-Gala im Kleinformat - zum zehnjährigen Bestehen hatte sich das Musikschul-Ensemble „Clax & friends“ einmal mehr selbst übertroffen. „Movie and more“, so lautete das Motto des Frühlingskonzertes - „da wollen wir natürlich auch ein bisschen Atmosphäre bieten“, betonte „Clax“-Leiter Dirk Piecuch zur Freude des Publikums, das bis zur Halbzeit noch nichts von der Über­raschung geahnt hatte. Und wenn es schon die passende Kino-Verpflegung gab, dann durften natürlich auch die Blockbuster nicht fehlen - und wie aufs Stichwort kam hinter dem Bühnenvorhang eine große Videoleinwand zumVorschein. Der jährliche Benefiz- Nachmittag mit dem Bläserensemble war diesmal mehr als ein bloßes Hörvergnügen.

Seit 2006 gibt es die bunt gemischte „Clax“-Truppe, nachdem sich einst an einem Augusttag zehn Bläser im Feuerschlösschen zum gemeinsamen Musizieren trafen. Gewissermaßen als Experiment mit ungewissem Ausgang gestartet, ist das Ensemble mittlerweile zu einem 35 Mann starken und über die Grenzen der Stadt hinaus bekannten Top-Act herangewachsen.

Dank und Lob für Gründer und Dirigent Dirk Piecuch

Neue Gesichter kamen, alte gingen, doch ein Mann war stets die unveränderliche Konstante im Zentrum der Gruppierung: „Von Anfang an hat Dirk Piecuch diese gefühlt unendliche Zahl von Klarinetten und Saxofonen geleitet“, dankte Musikschulleiterin Antonia Schwager zu Beginn des Jubiläumskonzerts. „Und ich denke, es könnte wirklich niemand besser machen.“

Stolz auf das musikalische Teamwork des vergangenen Jahrzehnts zeigte sich auch der Gründungsvater selbst: „Die Entwicklung, der Zusammenhalt, diese spürbare Freude am Musizieren, das ist großartig", schwärmte Piecuch. „Honnef bietet ein ganz besonderes Umfeld. Ich weiß nicht, ob 'Clax' woanders genauso gut funktionieren würde.“

Zum Geburtstag ließ das Ensemble die Musik für sich sprechen. Begleitet von Bassist David Rabus und Schlagzeuger Peter Koller, fegten die knapp drei Dutzend Holzbläser direkt mit dem ersten Pop-Schwergewicht des Programms durch den Kursaal: einem fröhlichen und, so Piecuch, „ziemlich abgefahrenen“ Medley der amerikanischen Funk- und Soul-Kultband „Earth, Wind and Fire“. Genauso happy“ dann im Anschluss der weltweite Feel-Good- Hit von Pharrell Williams, der die Gäste zum Mitklatschen animierte, abgerundet von Barry Manilows Sehnsuchts-Ballade „Mandy“ und einem ekstatischen Coldplay- Set. Dann - die Popcorntüten waren schon zur Hälfte geleert - folgten die größten Highlights des Nachmittags. Einen wundervollen Einstieg ins Filmmusik-Programm boten die größten Hits aus „König der Löwen“: Während Simba und Nala verliebt im Dschungel herumtollten, schwelgten alle Junggebliebenen in nostalgischen Kindheitserinnerungen; und als Han Solo und Chewbacca zu John Williams' unverkennbarer Star- Wars-Titelmelodie auf der Leinwand erschienen und Dirigent Piecuch ein rot leuchtendes Lichtschwert im Takt schwang, hüpften die Kleinsten im Saal freudig quietschend auf und ab. Und bevor Piecuch mit Adeles Bond-Hymne „Skyfall“ loslegen konnte, wurde ihm von seinen Musikern noch schnell ein Glas Martini serviert - natürlich geschüttelt, nicht ge­rührt. Einfach top.

Und das Beste: Dieses hochkarätige Line-up tat nicht nur gut, sondern auch Gutes: „Clax“ ist bekannt für sein soziales Engagement, und so soll der Erlös des traditionellen Benefizkonzerts in diesem Jahr dem Flüchtlingsfonds der Bürgerstiftung Bad Honnef zugutekommen. Bei solch charmantem Filmtheater-Feeling, noch dazu ganz ohne die üblichen Kino-Preise, zeigten sich die Besucher gleich umso spendabler.

 

Sorgten für Gänsehautfeeling: Die Saxofonisten von „clax".foto: frank homann

 

(aus General-Anzeiger Bonn)

 

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Lebendige Freundschaft mit Polen

 

Bürgermeister Pipke empfing zwölf polnische Schülerinnen und Schüler im Rathaus

 

Hennef. Im Rahmen eines Schüleraustausches an der Gesamtschule Hennef Meiersheide besuchten zwölf Schüler/innen im Alter von 14 bis 15 Jahren aus Nowy Dwor Gdanski ihre Partnerstadt Hennef. Gemeinsam mit den Hennefer Gesamtschülern sowie den Lehrern wurden sie von Bürgermeister Klaus Pipke im Rathaus empfangen. Vier Tage dauerte der Aufenthalt der Schüler/innen des Gymnaziums Nr. 1 (Jahrgang acht) aus Nowy Dwor Gdanski. Organisiert wurde der Austausch von Hennefer Seite von den Lehrerinnen Astrid Kröger-Schönbach und Silvia Bruns. Die polnischen Schüler/innen wurden von ihren Lehrern Ewelina Wisniewska und Piotr Opitz begleitet. Neben Unternehmungen in Hennef und dem Unterrichtsbesuch fuhren die Schüler/innen unter anderem nach Bonn, Königswinter und Siegburg. In Köln besichtigten sie den Dom sowie den Zoo, in Brühl ging es ins Phantasialand. Der Gegenbesuch der Hennefer Schüler/innen findet Anfang Juni statt. Der Austausch mit dem Gymnazium Nr. 1 findet seit 16 Jahren statt. Die Gesamtschule startete mit dem Austausch im Jahr 2000, ein Jahr bevor die Stadt Hennef die Partnerschaft mit Nowy Dwor Gdanski besiegelte. Initiator des Schüleraustausches war Georg Dahlberg, ehemaliger Lehrer an der Hennefer Gesamtschule Meiersheide. Georg Dahlberg war bereits 1999 im Deutsch-Polnischen-Freundeskreis Hennef an den Vorbereitungen der Städtepartnerschaft beteiligt. Auf der polnischen Seite engagiert sich Piotr Opitz vom Gymnazium Nr. 1 für den Schüleraustausch.

aus Extrablatt (Text und Foto) vom 25.05.2016

 

Bürgermeister Klaus Pipke (re.) empfing die Hennefer Gesamtschüler und ihre polnischen Gäste im Rathaus.

 

 

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LUMBRICUS - Exkursion zur Wassergüteklassifizierung

Am Donnerstag, 12.05.2016, und am Freitag, 13.05.2016, besuchten die Biologie Leistungskurse der Q1. zusammen mit den Kursleitern Herr Pollmann und Frau Warning den LUMBRICUS - Umweltbus.

 

 

Dieser ist bekannt als rollendes Klassenzimmer und mobile Umweltstation. Hierbei unterstützt LUMBRICUS - der Umweltbus der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen (NUA) die schulische und außerschulische Umweltbildungsarbeit. Naturerfahrung, Erkundung von Lebensräumen oder Naturschutzprojekte stehen dabei im Vordergrund.

Im Rahmen dieses Projektes führte uns Herr Ottmar Hartwig an die unterschiedlichen Untersuchungsmethoden einer Gewässergüteklassifizierung heran. Hierzu wurden die Kurse in Expertengruppen aufgeteilt und mit unterschiedlichen Methoden beauftragt. So legte die eine Gruppe besonderen Wert auf die geografische Lage des Flusses und die Beschaffenheit des Ufers, während sich eine andere Gruppe mit den Organismen im Flussbett auseinandersetzte. Die letzte Gruppe befasste sich mit der chemischen Einordnung des Wassers im Fluss (z.B. PH-Wert). Die praktische Durchführung fand an der Sieg in Allner statt. Anschließend fanden sich alle Expertengruppen zusammen und hielten Vorträge über ihre Erfahrungen und Ergebnisse. Herr Hartwig hielt unsere Ergebnisse in Form einen Videos fest.

Die Exkursion hat uns die Möglichkeit gegeben eine Gewässergüteklassifizierung praktisch selbst durchzuführen und erste Erfahrungen in diesem Gebiet zu sammeln. Abschließend kann man nur sagen, dass es eine ereignisreiche und sehr interessante Exkursion war, die auch zum weiteren Gebrauch des Gelernten anregt und motiviert.

(Hannah Zirngibl)

 

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Besuch bei Gilgen’s

 

Gilgen’s Tortenkutsche, so hat Sohn Wilhelm Gilgen die 1880 gegründete Bäckerei der Familie Gilgen genannt, denn er fuhr die Torten mit der Pferdekutsche aus.

Heute hingegen betreten wir das Familienunternehmen mit Tradition in einer großen, modernen Abfertigungshalle. Über den Lagerplätzen wird elektronisch angezeigt, welche Filiale, welche Mengen Brot, Brötchen und Kuchen geliefert bekommt.

 

 

Auch heute noch ist hier jedoch vieles Handarbeit: wir sehen, wie Brötchen mit Sesam, Mohn, Käse oder Sonnenblumenkernen bestreut werden, Fladenbrot mit einer „Igelrolle“ das typische Lochmuster bekommt oder Torten im Konditoreibereich gestaltet werden.

Besonderen Wert legt Herr Gilgen auf die tägliche Qualitätskontrolle. Wetterbedingungen wie Luftfeuchtigkeit oder Temperatur beeinflussen die Gärprozesse der Teige für das Brot, darum müssen alle Backprozesse täglich kontrolliert und eingestellt werden.

Die Schüler/innen der Klasse 7A haben gute Fachkenntnisse bei den Getreidesorten gezeigt, die Ihnen vorgestellt wurden.

Natürlich schmeckt im Anschluss an die Besichtigung der Imbiss mit frischen Teilchen, belegten Brötchen und Kakao besonders gut.

(Gisela Raps)

 

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Mein Praktikum beim Tierarzt

 

Ich habe meine Praktikumszeit bei der Tierarztpraxis Miriam Kohn in Hennef sehr genossen. Dort habe ich viel über den Beruf der Tierärztin / des Tierarztes gelernt.

Am ersten Tag habe ich zunächst aufmerksam zugesehen und mir alles erklären lassen.

An meinem zweiten Tag durfte ich schon mithelfen und mir wurde erklärt, wie man die benutzten Spritzen entsorgt und neue Spritzen zusammensetzt. Ich durfte auch bei Operationen zusehen und habe dabei gemerkt, dass ich das ohne Schwierigkeiten kann.

Auch weiß ich nun, wie man eine Blutabnahme, einen Venenzugang, eine Impfung etc. vorbereitet.

Ich durfte mich um die Stationstiere kümmern und habe gelernt, wie man die Boxen säubert.

In der ersten Woche habe ich bei einer Milchleistenentfernung zugesehen. Das war für mich persönlich die unangenehmste OP, da man dort einen großen Teil der Bauchdecke entfernt hat.

Ein Tier hatte die Infektionskrankheit FIP. Das ist eine hochgradig ansteckende Viruserkrankung, die bewirkt, dass sich Flüssigkeit im Bauchraum ansammelt. Diese lässt Organe wie die Milz oder Darm zusammenkleben. Es kommt zu einer Bauchfellentzündung. Das Tier musste eingeschläfert werden, da man gegen diese Infektion nichts tun kann.

 

 

Ich durfte bei bereits in Narkose liegenden Tieren das Schmerzmittel Melosus in Form einer Spritze verabreichen, damit die Tiere ohne Schmerzen an der genähten Stelle aufwachen konnten.

In der zweiten Woche standen zwei besondere OPs an. Die erste war eine Schwanzamputation bei einer Katze, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe. Die zweite eine Milz–OP, bei der die Milz vollständig entfernt wurde. Man musste dabei sehr vorsichtig sein und genau operieren, da die Milz ein stark durchblutetes Organ ist.

Ganz herzlich möchte ich mich bei allen Mitarbeitern bedanken. Ich habe sehr viel gelernt und habe gemerkt, dass ich später mal genau so etwas machen möchte.

(Paulina Lindemann)

 

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Mein Praktikum als Optiker

 

Vom 04.04.2016 bis zum 17.04.2016 habe ich mein Betriebspraktikum in Eitorf

bei der Optik Arndt GmbH absolviert.

Im Laufe meines Praktikums habe ich Einblick in das Berufsleben eines Optikers erhalten und viele neue Erfahrungen gesammelt.

Mein Arbeitstag begann um 8.30 Uhr immer damit, in der Werkstatt alle Maschinen einzustecken und manche auch zu säubern. Da die Optik Arndt GmbH zudem im Hörakustik-Bereich tätig ist, konnte ich mir auch ein Bild von diesem Bereich machen.

Sobald ein Kunde den Laden betrat, bin ich offen auf ihn zugegangen und habe ihm meine Hilfe angeboten. Danach bin ich in die Werkstatt gegangen und habe dort zum Beispiel an den Brillen Bügelenden umgebogen oder Gestelle gerichtet.

An drei Verkaufstischen konnten außerhalb der Werkstatt Brillenanproben oder Sehtests durchgeführt werden. Bei diesen Gesprächen habe ich oft zugehört oder geholfen, indem ich Brillen gereicht oder Einstellungen vorgenommen habe.

Wenn Kunden einen subjektiven Sehtest (subjektiv heißt hier, dass die Mitarbeit des Kunden erforderlich ist) wünschten, konnte ich nur zuschauen, da ich nicht die Erlaubnis hatte, einen solchen Test durchzuführen. Dennoch habe ich durch das Zusehen bei einem subjektiven Test einige Methoden gelernt, um die Sehqualität zu testen.

Einen objektiven Test durfte ich im Gegensatz zu einem subjektiven Test selber durchführen. Bei einem objektiven Test findet eine computergesteuerte Vermessung mittels eines Infrarotstrahls und ohne die Einwirkung des Kunden statt.

 

Nachmittags um 17.00 Uhr endete mein Arbeitstag dann mit dem Aufräumen und Sortieren der Werkstatt.

Das Praktikum fand ich sehr interessant, da ich sehr viel über den Beruf des Optikers gelernt habe und mitarbeiten durfte. Da mir bei allen Fragen geholfen und ich freundlich von allen behandelt wurde, hatte ich ein sehr angenehmes Praktikum.

(Tim Hoogkamer, Jahrgang 8)

 

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Singen - Ein Vehikel zur Verständigung

 

INTERNATIONALE VORBEREITUNGSKLASSE:

Junge Flüchtlinge lernen durch Singen Deutsch

VON RALF ROHRMOSER-VON GLASOW

Hennef. Motasim singt, Robert trommelt und Fidel Gonzalez begleitet beide auf seinem Keyboard. „Deutsch lernen durch Singen" heißt das Konzept, mit dem die zehn bis 16 Jahre alten Schüler der Internationalen Vorbereitungsklasse an der Gesamtschule Hennef Meiersheide gute Fortschritte machen. Gonzalez, Leiter der Musikschule „Ready4Stage“, hat ein gutes Händchen für die Gruppe, aus sechs Nationen kommen die Kinder und Jugendlichen, von Albanien über Syrien bis Sri Lanka. Er hat Wolfgang Pelz und Ingrid Dietel ein gutes Angebot gemacht, das konnte die Schulleitung kaum ausschlagen.

„Es ist die Freude am Singen, es gilt Hemmungen zu überwinden und nebenbei die Sprache mitzu­bekommen, egal ob Deutsch oder Englisch", so Pelz. Vier Stunden pro Woche gibt es für die 16 Schü­ler. Ihre Klassenlehrerin ist Maryam Gardizi, selbst Deutsche mit afghanischen Eltern. Sie bringt sie zu den Projekten zusammen und bemüht sich, sie in die Regelklassen zu bringen, je nach Lernfort- schritt. „Wir nehmen die über den Durst auf“, erklärt der Schulleiter, „denn alle Klassen bei uns sind rappelvoll.“

Beeindruckend ist, was Gardizi gemeinsam mit den Kooperationspartnern bereits erreicht hat. Gutes Beispiel ist der Umgang mit den Mädchen, die gleichberechtigt, auf Augenhöhe dabei sind. Neben dem Singen ist Sport wichtig. Der Diözesan-Geschäftsführer des Malteser-Hilfsdienstes (MHD), Martin Rösler, brachte 5000 Euro mit aus dem Topf „Hoffnung spenden“. Davon konnten 15 Waveboards angeschafft werden, mit denen Geburtstagskind Patrick Kutzen - ihm wurde ein Ständchen gesungen - in der Halle trainiert.

Paten aus der Klasse 6E helfen den anderen Kindern und Jugendlichen, die ihre Heimat verlassen mussten. Bewegungs- und Selbstwertgefühl, gegenseitige Hilfestellung, Gemeinschaft - all das funktioniert im spielerischen Umgang mit den Sportgeräten. „Die reden Deutsch miteinander“, be­richtet Pelz, „das geht schon.“

Die Zusammenarbeit mit dem MHD ist eingespielt. Seit etwa 15 Jahren kooperieren Schule und Hilfsorganisation in verschiedenen Projekten. Rösler erinnerte an das Anti-Mobbing-Projekt, „Fit in Fairplay“, mit dem die Meiersheide schon Preise einheimste. Fortbildungen, Sexualerziehungen, Schulsanitätsdienst mit Schwerpunkt auf Wiederbelebung und der Schulung aller Kinder in Reanima­tion, das Zusammenspiel der beiden Partner hat hohe Qualität. Kein Wunder also, dass bei der Frage von Rösler, ob denn Flüchtlingsarbeit ein Thema sei, das Gespräch schnell auf die Internationale Vorbereitungsklasse kam.

Schnell war das Musikprojekt an den Start gebracht, die Waveboards für den Sportunterricht gekauft. Außerdem wird das Geld für außerschulische Aktivitäten benötigt, den Besuch im Kletterwald etwa. Oder als Zuschuss, wenn eins der Flüchtlingskinder in einer Regelklasse mal an einem Schulausflug teilnehmen soll und die Eltern das nicht tragen können.

 

Die Kinder und Jugendlichen aus der Internationalen Vorbereitungsklasse werden von Schülern der Klasse 6E unterstützt, Gemeinschafts- und Selbstwertgefühl bringt es beiden. (Foto: Rohrmoser-von Glasow)

  

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Englandaustausch 9. Jahrgang

 

Auch in diesem Jahr fand wieder ein Schüleraustausch zwischen der Ballard School in New Milton, England und der Gesamtschule Hennef Meiersheide statt. Zunächst einmal stiegen sechs englische Schülerinnen und Schüler und deren Lehrerin Ende April ins Flugzeug um für eine Woche den Rhein-Sieg-Kreis kennenzulernen.

Auf dem Programm standen unter anderem ein Tagesausflug nach Köln inklusive Besichtigung des Doms und des Schokoladenmuseums, ein Abstecher ins Phantasialand sowie ein ereignisreicher Nachmittag im Klettergarten Hennef. Das sich an die Schulwoche anschließende Wochenende verbrachten die englischen Schülerinnen und Schüler bei ihren Gasteltern zu Hause.

Nachdem man sich also bekannt gemacht hatte und die ein oder andere neue Freundschaft entstanden ist mussten sich unsere Schüler erst einmal gedulden – unsere Flugtickets nach London Stansted waren nämlich erst für den 16.06.2016 gebucht.

 

 

Unsere Geduld wurde dann aber umso mehr belohnt: Der Süden Englands präsentierte sich während unseres Aufenthalts Mitte Juni von seiner allerschönsten Seite: Frau Dorr, Herr Ritzerfeld und die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge acht und neun genossen allerbestes Wetter, so dass keine Wünsche unerfüllt blieben: Neben einem Tagesausflug in das schöne Städtchen Bath, die unsere Schüler bisher nur aus dem Englischbuch des sechsten Schuljahres kannten, standen unter anderem Besuche des berühmten Steinkreises Stonehenge, eine Besichtigung der Kathedrale von Salisbury und sogar ein Abstecher an den Strand auf dem Programm. Doch auch abseits der durch die Schule organisierten Besichtigungstouren hatten unsere Schüler (und natürlich auch die beiden Lehrkräfte) jede Menge Spaß. Von Grillabenden, gemeinsamen Videospielsessions sowie hart umkämpften Fußballspielen ist den Lehrern berichtet worden. Es war eine wunderschöne Zeit und der Austausch wird auch 2017 wieder für die Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs angeboten werden.

 

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Affenhorde mit Sonnenbrand – Kölner Zoo

 

WP- NW-Kurses unternimmt eine Exkursion zum Thema vergleichende Verhaltensforschung an Primaten

Die Jugendlichen haben sich im Unterricht für das Thema „Vergleichende Verhaltensforschung an Primaten“ interessiert und das Thema vielschichtig beleuchtet. Als Vorbereitung auf die Exkursion haben die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen diverse Thesen zu dem Verhalten der Primaten aufgestellt und sich zu den jeweiligen theoretischen Hintergründen informiert (z.B. Sozialverhalten, Vergleich zum Menschen, Evolutionsmerkmale, Sexualverhalten, Körpersprache, Fortbewegung, …).

Auf der Exkursion, bei strahlendem Sonnenschein und 20°C, hatten die Jugendlichen nun fünf Stunden Zeit ihre Thesen mit Videos und Fotos zu beweisen oder zu wiederlegen.

 

Dazu werden sie in den nächsten Wochen eine eigenständige „Facharbeit“ anfertigen und diese dem Kurs vorstellen. Das handlungsorientierte, naturwissenschaftliche, extrem selbstständige Forschen steht dabei im Vordergrund! Die Teilnehmer sollen so einen ersten Eindruck des wissenschaftlichen Arbeitens bekommen und ihre Interessen in diesem Gebiet weiter ausbauen.

An diesem wunderschönen Donnerstag fuhren wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Kölner Zoo. Als erste Gruppe im Zoo konnte man in aller Ruhe die entspannten Tiere beim Frühstück beobachten. So verteilten sich die Schülerinnen und Schüler schnell im Zoo auf die verschiedenen Primatenarten, um ihre Forschungsarbeit zu beginnen. Dabei sorgten besonders der aufgebrachte Silberrücken und die Sonne für Aufmunterung. Auch der gesperrte Pavianfelsen konnte nicht entmutigen.

Selbst nach fünf Stunden im Zoo viel es einigen Jugendlichen schwer, sich vom Zoo zu trennen, dieser Umstand und der Umstand, dass nicht ein einziges Mal gemeckert wurde, spricht für einen vollen Erfolg des Projektes. Jetzt können wir uns in aller Ruhe auf die Arbeiten freuen.

(Michel Röhrs)

 

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Suchtvorbeugung mit der Rauschbrille

 

Weiterführende Schulen in Hennef vermitteln im „ALK-Parcours“ den vernünftigen Umgang mit Alkohol

VON STEPHANIE ROLLER

HENNEF. Einen Alkoholrausch einmal nüchtern erleben können Schülerinnen und Schüler derzeit in der Meys Fabrik in Hennef. Dort haben die weiterführenden Schulen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie und der Ginko-Stiftung einen sogenannten ALK-Parcours aufgebaut, wo auch eine Rauschbrille zum Einsatz kommt.

Beeindruckt von der verzerrten Wahrnehmung sollten die Schüler einige Aufgaben lösen, wie etwa das Zählen von Münzen. „Ich seh' gar nicht richtig, wie viel da drauf steht“, sagte eine Schülerin. Sie löste die Aufgabe, brauchte dafür aber deutlich länger, als ohne rauschsimulierende Brille. Auch beim Aufschließen der Haustür gab es einige Probleme, das Schlüsselloch zu treffen. „Irgendwie seh' ich es, aber den Schlüssel da reinzukriegen, ist echt schwer“, sagte ein Mitschüler. Die Rauschbrille war aber nur eine von fünf Stationen, an denen sich die Schüler über das Thema Alkoholkonsum und Alkoholmissbrauch informieren konnten. An der nächsten Station gab es Informationen zur Rechtslage: Was passiert, wenn Jugendliche unter Alkoholeinfluss auf dem Mofa unterwegs sind? Wer haftet für Schäden, die betrunkene Jugendliche verursachen? Diesen und weiteren Fragen mussten die Schüler sich stellen und möglichst viele richtig beantworten.

An einer dritten Station wurden Alternativen zum Alkoholkonsum - besonders auf Partys - diskutiert. Hier war viel Kreativität gefragt. Denn es galt, eine Waage ins Gleichgewicht zu setzen oder zugunsten anderer Partyideen ganz zu wenden. Beim „Körperpuzzle“ mit einem Anatomiemodell konnten die Schüler nicht nur lernen, wie der Körper aufgebaut ist, sondern auch, welche Organe der Alkohol schädigt.

 

Noch bis Freitag, 3. Juni, kann der Parcours in der Meys Fabrik durchlaufen werden. Ziel ist es, den Jugendlichen einen reflektierenden Umgang mit dem Thema Alkohol zu vermitteln.

(Text und Foto: Stefanie Roller)

 

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Film ab, Bühne frei – die Umgestaltung des Filmraumes

 

Willkommen in Tim Burtons Welt

Ideen über Ideen wurden gesammelt, Konzepte erstellt, Finanzierungsmöglichkeiten durchdacht, Modelle gebaut, unzählige Gespräche über Umsetzungsmöglichkeiten geführt und dann konnte es im Mai 2016 endlich losgehen.

Der DG-Kurs 10, unter der Leitung von Miriam Schulz und Erika Schilling, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, den kaum mehr nutzbaren Filmraum in Kooperation mit dem Technik-Kurs 10, unter der Leitung von Pia Cipitelli, umzugestalten.

 

 

Da der DG-Kurs Tim Burton als Filmemacher und Künstler im Unterricht kennengelernt, seine Werke vertieft erarbeitet und auch seine Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl besucht hatte, war klar, dass Tim Burton prägend für dieses Umgestaltungsprojekt sein würde.

Nachdem verschiedene Modelle der Schulleitung präsentiert wurden und diese begeistert davon war, fand sich auch ein sehr engagierter Sponsor, RWE, der im Rahmen von “Aktiv vor Ort” die großzügige Summe von 2.000 Euro zur Umsetzung unseres Projekts beisteuerte. Auch von Seiten unserer Schulleitung erhielten wir permanent Unterstützung.

Nun konnte der Umbau beginnen und der Technik- Kurs begann voller Tatendrang und Engagement mit dem Verkleiden der Wände aus Holz, die im Anschluss gestrichen wurden. Besondere Unterstützung bekamen wir während des gesamten Umbauprozesses immer wieder von Herrn Adolph (der sich außerdem noch um die komplette neue technische Ausstattung des Filmraums kümmert), Herrn Liss-Nütling und unserem Hausmeisterteam Mathias Nüchel und Frank Meyer, denen wir allen ein großes Lob und ein riesiges Dankeschön aussprechen möchten!

Nachdem der Technik-Kurs den Raum so passend ausgebaut, vorbereitet und zudem einen Schrank umgebaut hatte, konnten wir endlich mit dem DG-Kurs an die künstlerisch-praktische Arbeit gehen.

In mehrere Arbeitsgruppen aufgeteilt, hatte jeder eine Aufgabe, der er sich während der Projekttage widmete. Und das mit so viel Energie, Leidenschaft, Begeisterung, dass sogar freiwillig außerhalb der Projekttage und Unterrichtszeit weitergearbeitet wurde.

Ob es die alten Stühle waren, die neu designed wurden, das “Schrankmonster”, das um den Schrank herum gebaut und ein regelrechtes Meisterwerk wurde, Elemente wie Jack Skellington in einer Mondumgebung, die Grinsekatze oder die Pilz-Spiralenlandschaft, die für die Wände gebaut wurden, alles spiegelte Tim Burton und sein Schaffen wider.

 

 

Diese tolle Arbeit der Schülerinnen und Schüler macht uns stolz  und wir wünschen, dass dieses Projekt für sie eine bleibende Erinnerung ist. Sie haben sich dadurch in jedem Fall “verewigt”.

Damit der Raum jedoch auch als Bühnenraum vielseitig nutzbar ist, sind alle Elemente von den Wänden abnehmbar.

Mit so viel Engagement, Leidenschaft, Kreativität, Hilfsbereitschaft und Fleiß konnte dieses Projekt wirklich gelingen!

Danke an alle, die mitgearbeitet und uns unterstützt haben!!!!

Wir würden uns sehr freuen, euch bei der Eröffnung des neuen Filmraums im Rahmen der Kulturnacht zu sehen!

(Erika Schilling)

  

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Ungewöhnliche Fragen an Bürgermeister Pipke

 

VON THERESA SOSTMANN

HENNEF. Wie viel kostet eigentlich ein Karnevalszug? Oder: Welche berühmten Politiker waren schon im Hennefer Rathaus zu Besuch? Und: Wie viel Kontakt hat der Bürgermeister mit Flüchtlingen? Anders als üblich hat Hennefs Bürgermeister Klaus Pipke am Mittwoch keine Fragen von Politikern beantwortet, sondern von zehn- bis zwölfjährigen Schülerinnen und Schülern. ln ihrer Unterrichtsreihe „Demokratie“ hatte sich die Klasse 6e der Ge­samtschule Hennef Meiersheide mit dem Thema Demokratie auseinandergesetzt und Fragen an den Bürgermeister gesammelt. Gemeinsam mit ihrer Klassen- und Politiklehrerin Hanne Brohl besuchten sie am Mittwoch das Rathaus. Zu Beginn begrüßte der Bürgermeister die 29 Schüler/innen. Er veranschaulichte mit Hilfe der Wappen der einzelnen Hennefer Stadtteile, aus welchen Orten sich die Stadt zusammensetzt und erzählte, dass etwa 630 Menschen in der Verwaltung für die Stadt arbeiten.

 

Die Runde begann mit einer Frage eines Schülers: „Wie viel kostet eigentlich ein Karnevalszug?" Der Bürgermeister beantwortete diese Frage direkt: „Der Hennefer Karnevalszug kostet etwa fünf- bis sechstausend Euro." „Wie ist das Leben als Bürgermeister?“, fragte eine weitere Schülerin. „Das Leben als Bürgermeister ist teilweise entspannt, aber auch stressig. Man hat wenig Zeit für das Privatleben, kann aber den Tagesablauf selbst planen. Ich arbeite von morgens 8 Uhr bis abends 21 Uhr, denn vor allem abends sind viele Ausschuss- und Fraktionssitzungen, an denen ich teilnehme“, antwortete Pipke. Auf die Frage, wie viele Flüchtlinge es in Hennef gäbe, antwortete der Bürgermeister, dass momentan 451 Flüchtlinge in der Stadt leben, natürlich kämen aber immer mehr dazu. Im Anschluss an die Fragerunde organisierte Anna Seidel, Mitarbeiterin des Jugendamts aus Hennef, eine Wissensrallye durch das Rathaus. Dabei lernten die Kinder alle Ämter der Stadtverwaltung kennen.

(aus General-Anzeiger vom 18.03.2016 Foto: holger arnot)

 

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Sonnige Austauschfahrt nach La Rochelle

 

Vom 18. bis 25. 5. haben wir, 20 Schüler/innen der WPI-Kurse Französisch 8 und 9 sowie Frau Meier und Frau Thomas, zum ersten Mal unsere neue Partnerschule in La Rochelle besucht.

Trotz der langen Busfahrt hatten wir alle unseren Spaß, begleitet von selbst geschriebenen Liedern und angeregten Gesprächen. Als es dann auf La Rochelle zuging, merkte man, wie die Anspannung stieg. Keiner konnte mehr still sitzen bleiben und wir alle wollten endlich zu unseren französischen Gastfamilien. Bei der Ankunft wurden wir herzlich willkommen geheißen. Schnell durften wir zu unseren Gastfamilien nach Hause. Es dauerte ein bisschen, bis ein Gespräch entstand, aber als es klappte, dann richtig.

 

Direkt am zweiten Tag wurden wir während eines kleinen Frühstücks herzlich von dem Direktor des Collège Eugène Fromentin, Monsieur Rulié, willkommen geheißen. Mit einer Schulrallye wurde uns die Schule mit ihrer Geschichte und ihren Schülern näher gebracht. Danach durften wir zwei Stunden lang in den Unterricht gehen. Interessant, aber schwierig zu verstehen, trifft es wohl am ehesten, wenn man den Unterricht beschreiben soll. Kurz danach bekamen wir von einer netten Dame eine deutschsprachige Führung durch La Rochelle. Wer hätte gedacht, dass diese Stadt eine so große Vergangenheit hat?

Nach der Führung blieb uns noch Zeit, um uns La Rochelle selbst anzuschauen, bevor wir wieder zur Schule zurückgehen mussten. Viele nutzten die Chance auch, um zum ersten Mal französische Crêpes zu probieren.

 

 

Am dritten Tag, dem Freitag, verbrachten wir alle zusammen einen schönen Tag im Futuroscope, einem Freizeitpark mit vielen Attraktionen bei Poitiers. Ich denke, wenn wir einen Favoriten bestimmen müssten, wäre es „Danse avec les robots“ also „Tanz mit den Robotern“. Eine Art Roboterarm schleudert einen durch die Luft, während man einer ganz bestimmten Musik lauscht.

 

Das Wochenende verbrachten wir in den Familien. Am Montag machten wir nach zwei Stunden Unterricht eine Bootsfahrt zur Ile d´Aix. Die einstündige Fahrt über das Meer war sehr kurzweilig. Als Erstes machten wir ein Picknick am Strand und genossen die Sonne und die Aussicht. Danach spazierten wir einmal die Insel entlang, bis wir uns aufteilten. Ein paar gingen wieder zum Strand, während andere das kleine Dörfchen besichtigten. Zu Hause entspannten wir uns alle wieder und ein erneut anstrengender aber spannender Tag ging zu Ende.

 

An unserem letzten gemeinsamen Tag gingen wir Deutsche in das Naturkundemuseum in La Rochelle. Zum letzten Mal besuchten wir dann den Unterricht und machten ein Musikprojekt mit unseren corres. Wir sollten das Lied „Frontières“ von Yannick Noah für den Abend lernen, damit wir unseren Gasteltern ein Ständchen bringen konnten. Eine Musiklehrerin der Schule half uns dabei und nach zwei Stunden Singen, durften wir zum letzten Mal in die Stadt. Manche gingen noch einmal zum Strand, um sich ein wenig zu verabschieden. Am Abend hatten wir unsere Abschiedsfeier und es wurde ein insgesamt lustiger Abschluss mit leckerem deutsch-französischem Buffet.

 

 

Am Mittwoch lag die Trauer genauso wie die Freude in der Luft. Wir alle verabschiedeten uns ausgiebig von unseren Austauschschülern und Gastfamilien und bedankten uns für die Gastfreundschaft.

Es war eine sehr schöne, erlebnisreiche Woche. Dabei ist mir eines sehr deutlich geworden: Dass wir in Frankreich waren, hat nicht nur uns mit unseren Austauschschülern zusammengeschweißt, sondern auch unsere Gruppe selber.

(Frederike Weiß 9A, Andrea Thomas)

 

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Unser Praktikum im Helios Klinikum Siegburg

Hast du dir schon mal überlegt, was dein Praktikum für deine Zukunft bedeutet?

Wir haben unser dreiwöchiges Praktikum in der Helios Klinik in Siegburg absolviert. Unsere Station war die kardiologische Pflegestation. Dort sind hauptsächlich ältere Patienten mit Herzerkrankungen wie z.B. Vorhofflimmern, Synkopen etc.

Auf der Station durften wir Tätigkeiten ausführen wie Blutzucker, Puls, Blutdruck und Sauerstoff-Sättigung messen. Außerdem haben wir den Patienten beim Waschen geholfen und hauswirtschaftliche Tätigkeiten erledigt, wie Betten auf- und abziehen.

 

 

Durch das Praktikum konnten wir einen umfassenden Einblick in den medizinischen Bereich erhalten und schauen, ob der Beruf Gesundheits- und Krankenpfleger/in für uns in Frage käme. Dabei sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass der Beruf für uns beide geeignet wäre, allerdings würden wir später lieber im chirurgischen Bereich arbeiten. Wir konnten sehr viele Erfahrungen sammeln und haben viel dazu gelernt. Das Praktikum hat uns persönlich viel gebracht und wird bei unserer späteren Berufsentscheidung sicher sehr hilfreich sein. Außerdem hat es uns viel Spaß gemacht.

(Klara Ottersbach, 9A und Marlous Pape, 9E)

 

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Mein Praktikum bei CONET SERVICES

 

Nachdem mir mein Schnupperpraktikum bei CONET im vergangenen Jahr viel Spaß gemacht hat und ich mir gut vorstellen kann, später mal im IT-Bereich zu arbeiten, habe ich mich auch für mein dreiwöchiges Praktikum bei CONET beworben und glücklicherweise einen der begehrten Praktikumsplätze dort ergattert.

Meine Aufgaben bestanden darin, mit Hardware und Software zu arbeiten. Den Ausbildungsberuf nennt man Fachinformatiker/in Systemintegration.

In den drei Wochen habe ich sehr viel gelernt, z. B. wie man das Netzteil von einem Server ausbaut.

Zudem habe ich viele Computer zerlegt und wieder zusammengebaut. Auch bei dem Thema Software konnte ich mich weiterbilden.

 

 

Insgesamt haben mir die drei Wochen bei CONET sehr viel Spaß gemacht. Ich hatte nette Kollegen und die Arbeitsatmosphäre war sehr gut.

(Jennis Sasse, 9A)

 

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Projekttag des WP-Hauswirtschaftskurs Jg. 8: „Klasse kochen“

 

Ein Wettbewerb, bei dem man eine neue Schulküche gewinnen kann und Tim Mälzer in die Schule kommt? Wir waren sofort Feuer und Flamme!

 

 

Direkt nach der Rückkehr aus dem Praktikum begannen wir mit der Planung: Ein Kochbuch für Jugendliche sollte es werden, in Comic-Form, mit Rezepten mit Kräutern und Wildkräutern, die ein wenig Mut erfordern: Wer isst heutzutage schon Gänseblümchen? Trotzdem sollten es Gerichte sein, die Jugendliche auch ansprechen.

So ein tolles Projekt schafft man nicht alleine: Wir hatten Unterstützung von allen Seiten: von den Eltern, die ihre besten Wildkräuter- und Kräuterrezepte rausgesucht haben, von der Garten-AG, die uns Platz in den Balkonkästen für unsere Kräuter geschafften hat und vorhandene abgegeben hat, von den Kolleginnen und Kollegen, die bei der Anwendung der Comic-App geholfen haben und vom Förderverein der Schule, der uns die Anschaffung der Kräutertöpfe finanziert hat.

Obwohl die Schüler durch den Chemieunterricht von Herrn Kutzen schon perfekt vertraut waren mit den iPads der Schule und deren Comic-App, so dass wir schnell einsteigen konnten, wurde schnell klar: Die Zeit wird knapp. Daher waren wir sehr froh, dass uns Frau Kehlert einen Projekttag genehmigte. An diesem Tag haben wir viel geschafft und sind nun sehr zufrieden mit unserem Ergebnis. Ob wir gewinnen können? Wir glauben daran, und wenn nicht, dann hatten wir einen schönen, gemeinsamen Tag!

Die eingepflanzten Kräutertöpfe versorgen uns jetzt immer mit frischen Kräutern, was zu unserem Thema der "Nachhaltigkeit" passt und werden im nächsten Schuljahr vielleicht von der Garten-AG in die geplante Kräuterspirale im Schulgarten umgepflanzt.

 

 

Wir werden uns auch weiterhin mit dem Thema "Kräuter und Wildkräuter" befassen: Der Holunder blüht. Daraus kann man leckere Limonade brauen: Mal sehen, wer sich da traut, die zu trinken!

(Carmen Warning und der WP-AL-AH-Kurs Jahrgang 8)

 

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Hauswirtschaftsfortbildung: Lehrer lernen gerne

 

Im Mai fand die erste Hauswirtschaftsfortbildung in unserer Schule statt.

In den letzten Jahren wurden wenige Fortbildungen zu diesem Fachbereich angeboten. Daher buchte die Fachkonferenz Hauswirtschaft eine Fortbildung beim für uns zuständigen Fortbildungszentrum zum Thema „Nachhaltigkeit im differenzierten Unterricht“ und hatten großes Glück, dass die Moderatorinnen an unserem schulinternen Fortbildungstag Zeit hatten.

 

Die Kolleginnen der Gesamtschulen im Rhein-Sieg-Kreis wurden herzlich eingeladen und viele folgten der Einladung, erfreut, weil es eine Fortbildungsmöglichkeit im Kreis gab.

Unsere sehr kompetenten Moderatorinnen, Frau Zube und Frau Kaaf, arbeiteten einen Nachmittag lang zu diesem Thema mit uns und machten uns schnell klar: Diese viel zu kurze Fortbildung sollte der Einstieg in ein großartiges, spannendes Thema kombiniert mit einer großen Methodenvielfalt werden und so wird die Fachkonferenz Hauswirtschaft weiter daran arbeiten, zusammen mit der Unterstützung der umgebenden Gesamtschulen eine Schwerpunktschule für Fortbildungen im Fach Hauswirtschaft aufzubauen, damit wir mit unseren Schülerinnen und Schüler weiterhin spannenden, motivierenden  Unterricht leben und erleben.

(Carmen Warning, Fachkonferenz-Vorsitzende Hauswirtschaft)

 

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Alkoholprävention Klasse 10

 

Im Vorfeld der Karnevalstage führte die Jahrgangsstufe 10 in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt der Stadt Hennef eine Veranstaltung zum Thema Alkoholmissbrauch durch.

In jeder Klasse wurde in einer Unterrichtsstunde unter Leitung zweier Jugendamtsmitarbeiter über verschiedene Aspekte der legalen Droge Alkohol informiert, deren Konsum in den Karnevalstagen über das übliche Maß hinaus in der Öffentlichkeit geduldet wird. Die Hemmschwelle zum Konsum sinkt in dieser Zeit für junge Menschen erheblich, das Vorbild der Erwachsenen ist dann allgegenwärtig.

Die Schülerinnen und Schüler wurden sowohl über körperliche als auch psychische Reaktionen verschiedener Alkoholika und der sich verstärkenden Wirkung beim gemeinsamen Konsum verschiedener Stoffe informiert.

Dabei wurde besonders auf die Gefahr der süßen mit Alkohol angereicherten Getränke hingewiesen, deren Wirkung von Jugendlichen stark unterschätzt wird.

Informiert wurde auch über die rechtlichen Folgen von illegalem bzw. übermäßigem Genuss.

Die Methode der Referenten war dabei nicht der erhobene Zeigefinger, sondern das offene Gespräch, im Wissen, dass 15–16jährige junge Menschen in Hennef und Umgebung durchaus schon Erfahrungen mit Alkohol gesammelt haben. Bereitwillig wurden alle Fragen beantwortet.

Gleichzeitig wurde für die alkoholfreie Jugend-Party der Stadt Hennef auf dem Marktplatz geworben und über die weiteren Angebote der Stadt für junge Leute informiert.

Es wird darüber nachgedacht, auch schon die Klassenstufe 9 in dieses Thema einzubinden. In jedem Fall soll diese Veranstaltung jährlich wiederholt werden.

Als Baustein des Kooperationsvertrages zwischen der Schule und der Stadt wurde die Suchtpräventionswoche der Jahrgangsstufe 8 aus dem konkreten Anlass Karneval sinnvoll fortgeführt, da in dieser Altersstufe die Gefahr des missbräuchlichen Konsums besonders groß ist.

Wir bedanken uns beim Jugendamt der Stadt für die sehr gute Zusammenarbeit.

(Christoph Becker)

 

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Besuch des Alk-Parcours in der Meys Fabrik

 

Am Freitag, 03.06.2016, waren wir, die Klassen 7A und 7F, bei einem Alkohol-Parcours in der Meys Fabrik.

 

Dort ging es darum, wie wir uns vor der Alkoholsucht schützen können. Der Parcours war in fünf Stationen unterteilt, die wir jeweils in Gruppen durchlaufen haben. Bei der ersten Station schaute man einen Film, in dem ein Jugendlicher eine Party mit Alkohol feierte. Die anschließend zu beantwortenden Fragen bezogen sich auf finanzielle Strafen bei Alkoholmissbrauch bzw. dem Nichtbeachten des Jugendschutzgesetzes bzgl. des Umgangs Jugendlicher mit Alkohol. Die zweite Station zeigte Möglichkeiten Feiern, Trauer, Frust, mit anderen Mitteln als Alkohol zu erleben. Bei der dritten Station fanden wir heraus, welche Organe von Alkohol geschädigt werden. Die „Flirt-Station“….tja, hier ist es streng geheim! Aber so viel können wir verraten: es gibt coolere Alternativen ein Mädchen anzusprechen! Die absolut überzeugendste, lustigste Station war die mit der Rauschbrille. Diese vermittelt das Gefühl mit 0,8 Promille zu sehen. Die Aufgaben, wie Geld aus einem Portemonnaie suchen, ein Zahlenschloss öffnen oder ein Schloss aufschließen, waren eine echte Herausforderung! „Mir war total schwindelig“ „Ich fand es sehr peinlich zu torkeln“ lauteten die Kommentare derer, die es probierten. Auch die giveaways fanden wir sehr ansprechend, z.B. das Spruchbändchen „ein Sixpack macht nicht stark“.

Der Parcours kam bei uns allen gut an!

Alexander, Mark, Jasmine 7A/7F

 

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Mitbestimmung in Betrieben praxisnah erleben

 

Betriebsratsvorsitzender Christophe Hassenforder zu Gast im Kurs Wirtschaftslehre der Jahrgangsstufe 10

Unter der Fragestellung, wie die reale Praxis der Arbeit von Betriebsräten aussieht, besuchte Christophe Hassenforder, Betriebsratsvorsitzender der Sulzer Pump Solution Lohmar GmbH, wieder einmal Schülerinnen und Schüler im Unterricht und stellte sich bereitwillig den Fragen des Kurses Arbeitslehre Wirtschaft in der Jahrgangsstufe 10.

Im Vorfeld der Expertenbefragung haben sich die Schülerinnen und Schüler in der Unterrichtsreihe „Mitbestimmung in Betrieben“ inhaltlich vorbereitet. Durch das Gespräch wurden u.a. die Kenntnisse über das Betriebsverfassungsgesetz gefestigt, welches als Art Grundgesetz für Betriebe verstanden werden kann. Es regelt die Rechte und Pflichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Darin sind zudem die Aufgaben von Betriebsräten, als auch der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) festgelegt. Der Betriebsrat wacht darüber, dass die Gesetze und Vorschriften sowie Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen eingehalten werden. Was sich zunächst ziemlich trocken anhört, wurde unseren Schülern von Hassenforder anhand interessanter Beispiele spannend nahe gebracht. So berichtete er von allgemeinen Aufgaben bzw. Tätigkeiten, die Betriebsräte erfüllen. Das fängt mit dem Zuhören bei alltäglichen Problemen der Belegschaft an und geht bis zum Arbeitskampf zur Durchsetzung von Interessen der Arbeitnehmer.

Die Schüler erfuhren in der Expertenbefragung, dass Arbeitnehmern ihren Chefs nicht schutzlos ausgeliefert sind. Hassenforder betonte aber auch, wie wichtig eine vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft gerade heute ist. Schließlich gehört Deutschland zu den Industrieländern mit den geringsten Streiktagen. Aus eigener Erfahrung schilderte er, wie nach anstrengenden Auseinandersetzungen über 14 Monate die geplante Kündigung von einem Drittel der Belegschaft abgewendet werden konnte. Nicht nur die Belegschaft hielt zusammen, auch die Konzernspitze schloss sich schließlich dem Konzept des Betriebsrates an, verriet uns der Vorsitzende des Betriebsrates.

Befürchtungen von Schülern, dass man sich als Interessenvertreter bei der Unternehmensleitung unbeliebt machen könnte, widersprach Hassenforder energisch. Das Engagement im Betriebsrat oder in der JAV führe eher zur gegenseitigen Wertschätzung und zum verlässlichen Umgang miteinander. Gerade durch die funktionierende Zusammenarbeit könnten deutsche Unternehmen im internationalen Wettbewerb sehr gut bestehen.

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler dieses Kurses werden in naher Zukunft den Herausforderungen der Arbeitswelt gegenüber stehen und in der Lage sein müssen, diese auch zu bewältigen. Nicht ohne Grund ist die Thematik der Mitbestimmung in Betrieben und Unternehmen im Lehrplan verankert, da den Schülerinnen und Schülern schon vor Beginn der Ausbildung oder eines Studium bewusst sein muss, welche Rechte, aber auch Pflichten sie als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben. Die Botschaft der Expertenbefragung lautet also: Gemeinsam ist man stärker, als allein! Dieser Grundsatz deckt sich harmonisch mit den Absichten, die unsere Schule seit ihrer Gründung verfolgt.

(Heinz Wegmann)

 

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Weiterbildungsprogramm für deutschsprachige Lehrkräfte von Auslandsschulen

 

Die Weiterbildung richtet sich an ausländische Lehrkräfte aller Fachrichtungen, vorwiegend im Sekundarbereich des deutschen Auslandsschulwesens und an Lehrkräfte von Schulen, die zu einem deutschen Abschluss führen oder die Prüfungen zum Deutschen Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz abnehmen. Die Lehrkräfte hospitieren und unterrichten an ihrer deutschen Gastschule und nehmen an Seminaren des PAD teil. Jedes Schuljahr nehmen etwa 30 Lehrkräfte am Programm teil.

 

Die Ziele des Programms sind folgende: Das Weiterbildungsprogramm gibt einen Einblick in die pädagogischen Gegebenheiten des deutschen Bildungswesens. Die ausländischen Lehrkräfte können ihre fachlichen wie sprachlichen Qualifikationen erweitern. Es ermöglicht die Aktualisierung des Deutschlandbildes. Nach Rückkehr an die von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen geförderten Schulen sollen die Programmteilnehmerinnen und Programmteilnehmer ihre erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen einbringen und die Schule bei der Umsetzung deutscher Schul- und Sprachziele unterstützen.

Im Schuljahr 2015/16 nimmt an diesem Programm auch unsere Schule teil. Im Lehrerkollegium haben wir eine Kollegin aus der Slowakei – Miriam Ritomská. In der Slowakei unterrichtet sie Deutsch als Fremdsprache an einer DSD-Schule (Schule, die Deutsches Sprachdiplom der KMK anbietet). Das Programm hat im Februar angefangen und die Ortslehrkräfte hatten schon zusammen zwei Tagungen gehabt. Anfang Februar war es eine Einführungstagung mit allen notwendigen Informationen zum Beginn des Jahres und eine Zwischentagung im April, wo man weitere Impulse zum Aufenthalt in Deutschland bekommen hat.

An unsere Schule ist Frau Ritomská bei der internationalen Vorbereitungsklasse tätig, sie betreut eine LRS-Gruppe und eine Arbeitsgemeinschaft. Wir hoffen, dass es ihr an unserer Schule bis Ende ihres Weiterbildungsjahres gefallen wird.

(Heinz Wegmann)

 

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Nina und Ingo Wentz werden mit dem Georg-Kerschensteiner-Preis geehrt

 

Anfang des letzten Jahrhunderts fand im normalen Schulunterricht eher eine passive Belehrung statt. Georg Kerschensteiner (1854 – 1932) hat sich vehement dafür eingesetzt „den Kindern mehr Wollen und Können statt Wissensfülle zu lehren“ und einen praktischen, berufsnahen Unterricht gefordert. In seinem Sinne wird der Georg-Kerschensteiner-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für hervorragende Leistungen in der Didaktik und Schulphysik verliehen. Im Jahr 2016 geht der Preis an Nina und Ingo Wentz. Das Ehepaar arbeitet seit 2001 an der Gesamtschule Hennef Meiersheide und gründete direkt zu Beginn gemeinsam die Talentförderung Physikusse.

 

 

„Nina und Ingo Wentz begreifen die Schule als Lebensraum. Das umfangreiche und fundierte Fachwissen und ihre langjährige Schul- und Unterrichtserfahrung bilden ein stabiles Fundament für ihr konsequent verfolgtes Anliegen, Talentförderung wirksam und nachhaltig zu gestalten.“ (Gutachten Schulleiter Wolfgang Pelz)

In diesem Forderunterricht mit Schwerpunkt Physik lernen die wissenschaftsbegeisterten Schüler der 5. bis 13. Klasse gemeinsam und fächerübergreifend. Die jüngeren Schüler profitieren von Wissen und Erfahrungen der älteren Schüler und zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine Berührungsängste bei neuen Themen und Unterrichtsstoff der höheren Klassenstufen haben. "Ich kann aber doch nicht" wird zu einem "Das probier´ ich mal". Die älteren Schüler stärken durch die kooperativen Lerngruppen ihre Fähigkeit, Physik zu vermitteln und verfestigen ihr Wissen. Wissensfülle ist hier also durchaus gewünscht, aber nur in Kombination mit Wollen und Können – ganz im Sinne des Preisstifters Georg Kerschensteiner.

„Sie leben überzeugend vor, dass eine der wichtigsten Ingredienzien des Erfolges die eigene Begeisterung ist“ (Professor Ulrich Kubitscheck, Gutachter)

(Nina Wentz)

 

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