Elternbrief vom 7. April 2017

 

Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie fröhliche und erholsame Ostertage!

              

Wolfgang Pelz               Ingrid Dietel

(Schulleiter)                   (stellv. Schulleiterin)

 

Themenübersicht:

 

 

Austauschschüler aus Chile zu Gast in Hennef

Engagiert und pflichtbewusst: Unsere Freizeithelferinnen und Freizeithelfer

Facebook, Twitter und Co.: Sicher in sozialen Netzwerken unterwegs?

Schülerpraktikum in der Förderschule

Der Film „Schindlers Liste“

Internationaler Tag des Gedenkens der Opfer des Holocaust

Gourmet Kochen in der neuen Schulküche!!!

Universitäres Flair in unserer Schule

Moritz Plafky: Deutscher Meister der Männer - Miriam Schneider holt Silber

Kooperation der Stadtbibliothek und der Gesamtschule Hennef Meiersheide

Rollstuhlbasketballerin Annika Zeyen zu Besuch in der Meiersheide

Zeitzeugin Tamar Dreifuss erzählt von ihrer Befreiung 1944

Langlaufteams der Gesamtschule Hennef Meiersheide erfolgreich

Von der Bibliothek zum Selbstlernzentrum

Unicef-Spendengala in Köln...

Der Käpt'n auf der Krankenstation

Eine Stadtexkursion nach Hamburg der Geographiekurse der Q1

Heureka! Mensch und Natur 2016

Sauerland - ein Wintermärchen.

Aus der Chemie-AG

Praktikumsbericht aus der Spielstube

Skifahrt 2017

Derbytime mit der WK III Schulmannschaft Jungen

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Archivschnuppertage im Kreisarchiv in Siegburg

Mittelalterliche Waffen

Modellbau im Jahrgang 10 Technik WP AT

Ist ein Studium das Richtige für mich?

Weihnachtsaktion für Eluru!

Sponsorenlauf: Geld für Eluru!

Schüler/innen bei Meisterschaften im Judo sehr erfolgreich

Gürtelprüfung bestanden

U 18: Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft geschafft

Judo: Hannah Schneider holt Gold in Eindhoven - Marie Heeb gewinnt Bronze

NS - Opfer - Gedenktag der EF – Zug des Lebens

Die Mädchen-Mannschaft WK III der Gesamtschule Hennef Meiersheide ist

Fortbildung der Schulsanitäter

Der Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Eindrucksvolle Schicksale von Jugendlichen während der NS-Zeit

Projekt: „die Lebende Bibliothek“

Auf den Spuren der Römer in Köln

Das Leben ist schön - Ein Filmprojekt zum Gedenktag

Erziehung im Nationalsozialismus – ein Film über Napolas

NS Gedenktag – Besuch von der Zeitzeugin Tamar Dreifuss

Homo neanderthalensis zum Greifen nah

BIO-LK Exkursion ins Museum König in Bonn

Rechtskunde - Besuch des Amtsgerichts Siegburg

Projektkurs Spotlight

Wien Praktikum, Jänner 2017

Auslandspraktikum Wien 2017 im Krankenhaus

Schüler/innen erleben Sport im Rollstuhl – Projekt „RolliKids“

Bläserklassen beim Bowling

Info-Abend zur Studien- und Berufswahlorientierung für Eltern der Sek. II

„Außergewöhnliche Erscheinungen“

Blau wie die Sehnsucht“ – Eine Theateraufführung des Literatur- und Projektkurses derQ1 / Q2

 

 

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Austauschschüler aus Chile zu Gast in Hennef

Am Samstag, 17.12.2016, holten die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide ihre Austauschschüler am Siegburger Bahnhof ab. Meine Austauschschülerin heißt Renata und wir waren schon seit August über WhatsApp in Kontakt.

Nach der Ankunft fuhren wir zu mir nach Hause, dort hatten wir ein Gästezimmer für Renata vorbereitet, welches sie einen Monat lang bei uns nutzte.

Am 19.12.2016 war für die chilenischen Schüler der erste Tag in einer deutschen Schule. Renata ging natürlich mit in meine Klasse. Dort waren insgesamt drei Austauschschülerinnen, zwei weitere Schülerinnen und ich stellten den Chilenen drei Sitzplätze zur Verfügung.

Am darauf folgenden Tag sind alle Austauschschüler und ihre Partner in die Küche unserer Schule gegangen um dort zusammen Plätzchen zu backen und zu verzieren. Am Ende haben wir die Kekse gegessen und uns unterhalten.

Am 23.12.2016 war dann Ferienbeginn. In den Ferien haben wir gemeinsam Weihnachten und Neujahr gefeiert. Wir hatten Glück, denn es schneite - zwar nicht an Weihnachten, aber man kann ja nicht alles haben. In den Ferien haben wir Amsterdam, Köln, Bonn, Roermond, Siegburg und natürlich Hennef besucht. Meistens waren wir zu dritt unterwegs, da eine Freundin von mir uns begleitet hat. Die Ferien gingen viel zu schnell vorbei und nach zwei sehr schönen Wochen mussten wir wieder in die Schule.

Am Dienstag, 10.01.2017, waren wir alle zusammen in Bonn. Eigentlich wollten wir den Drachenfels besuchen, doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also war unser Ziel das Haus der Geschichte, dort haben wir uns in Vierer-Teams und einem Bogen mit Fragen auf die Suche nach Antworten gemacht. Dabei hat man das andere Austauschpaar noch besser kennen gelernt. Wir haben uns super verstanden und gut im Team zusammengearbeitet. Nach dem Besuch des Museums haben wir eine kurze Pause gemacht, danach haben die deutschen Schüler den Chilenen die Stadt Bonn gezeigt. Wir sind alle zusammen von einem bedeutenden Denkmal zum nächsten gegangen und an jedem haben ein bis zwei Schüler einen kleinen Vortrag gehalten. Wir haben unter anderem das Beethoven Denkmal, das Bonner Münster, das alte Rathaus und das Goethehaus vorgestellt. Nach unserem kleinen Stadtrundgang sind Renata und ich mit anderen Schülern in Bonn geblieben.

Am darauffolgenden Freitag fand ein gemeinsames Treffen mit Kuchen und Kaffee und allen Gastfamilien und deren Austauschschülern im Freizeitbereich unserer Schule statt. Wir haben zwei Präsentationen von den chilenischen Schülern gehört. Eine handelte von ihrem Heimatland und die andere von deren Schule. Danach haben sich die Eltern zusammengesetzt und Organisatorisches besprochen. In der Zeit haben wir Kicker, Billard und Tischtennis gespielt.

Nach einem Monat des Zusammenseins kann ich sagen, dass der Austausch wirklich eine schöne Erfahrung war. Ich habe mich wirklich sehr gut mit meiner Austauschschülerin verstanden und denke, dass ich durch die gemeinsame Zeit eine sehr gute Freundin gewonnen habe. Ich konnte Renata einen Einblick in mein Leben geben und habe auch etwas über ihr Land erfahren. Zudem habe ich durch sie, auch noch einige Wörter Spanisch gelernt und wir haben jetzt ungefähr sechs Wochen nach Renatas Besuch immer noch Kontakt über WhatsApp. Wir planen jetzt schon was wir machen wollen, wenn ich im Sommer nach Chile komme.

(Lina Laufenberg)

 

 

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Engagiert und pflichtbewusst: Unsere Freizeithelferinnen und Freizeithelfer

 

Eine sinnvolle, abwechslungsreiche und interessante Gestaltung der Mittags- und Spielepausen sowie des Ganztages ist eines der Ziele der Gesamtschule Hennef Meiersheide.

Der Freizeitbereich der Schule bietet genau hierfür viele Möglichkeiten. Denn hier stehen aktive Angebote wie Kicker, Tischtennis oder Billard zur Verfügung. Aber auch um zu entspannen kommen unsere Schülerinnen und Schüler gerne in den Freizeitbereich: Denn im Relaxraum können sie auf der Sofagarnitur die Seele baumeln lassen oder mit ihren Freundinnen und Freunden quatschen. Des Weiteren können sie sich ein Buch aus dem Spiele- und Leseraum schnappen oder aber gemeinsam mit anderen ein Gesellschaftsspiel spielen.

Die benötigten Spielmaterialien wie Tischtennis- oder Kickerbälle, Billardkugeln und -queues können in der Spieleausleihe geliehen werden. Diese wird von unseren sehr engagierten und pflichtbewussten Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 7 – 10 übernommen. Freiwillig nehmen sie einmal wöchentlich ihre Rolle als Freizeithelfer wahr. Soziales Engagement und die Übernahme von Verantwortung wird hier groß geschrieben.

Für die verlässliche Übernahme der Aufgaben werden unsere Freizeithelferinnen und –helfer jedes Jahr belohnt: Als Dank bieten wir ihnen die Möglichkeit, an einem ganztägigen Wandertag teilzunehmen. Ziel ist seit einigen Jahren das Phantasialand in Brühl bei Köln, welches bei unseren Freizeithelferinnen und -helfern erfahrungsgemäß auf große Zustimmung und Begeisterung stößt.

Freizeithelferinnen und –helfer werden in regelmäßigen Abständen gesucht. Bei Interesse können sich die Schülerinnen und Schüler jederzeit an die beiden Schulsozialarbeiterinnen Flora Plato oder Julia Berentelg wenden.

(Julia Berentelg)

 

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Facebook, Twitter und Co.: Wie bin ich sicher in sozialen Netzwerken unterwegs?

 

„Facebook, Twitter und Co.: Wie bin ich sicher in sozialen Netzwerken unterwegs?“ Diese und andere spannende Fragen wurden in der Veranstaltung „Eltern/Pädagogen ONLINE: Soziale Netzwerke“ thematisiert, die anlässlich des Safer-Internet-Day am 07. Februar 2017 von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Gesamtschule Hennef Meiersheide stattgefunden hat. Eingeladen wurden Eltern, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und interessierte Erwachsene.

 

Organisiert und vorbereitet wurde der Abend vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef und der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Die professionelle Durchführung der Veranstaltung wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung, vom „ComputerProjekt Köln e.V.“ und von der „Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e.V.“ übernommen.

Martina Sussenberger und Markus Sindermann vermittelten als Fachreferenten Orientierungswissen über das sichere Verhalten in den sozialen Netzwerken und verstanden es, zu Diskussionen und kritischen Fragen anzuregen. Vorrangiges Ziel des Abends war, die teilnehmenden Eltern und Pädagogen mit Hilfe eines besseren Knowhows zu ermutigen, aktiv Gespräche zwischen den Generationen aufzunehmen.

Insbesondere die Praxis stand während der Veranstaltung an erster Stelle: Während sich die Teilnehmenden mit ihren Facebook-Accounts bei diesem beliebten Netzwerk angemeldet hatten, konnten sie durch selbstständiges Ausprobieren die eigenen Sicherheitseinstellungen überprüfen und gegebenenfalls ändern. Doch nicht nur das sichere Surfen bei Facebook stand auf dem Programm: Auch lernte die Zielgruppe die Netzwerke Instagram, Snapchat und YouTube kennen.

Die aktiven Nachfragen und der Diskussionsbedarf zeigten, dass der Abend bei den Teilnehmenden sehr gut ankam. Ebenso Anja Kuhn vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Hennef und Julia Berentelg (Schulsozialarbeiterin der Gesamtschule Hennef Meiersheide) waren von der Veranstaltung „Eltern/Pädagogen ONLINE: Soziale Netzwerke“ begeistert.

„Es war ein sehr gelungener Abend. Wir sind froh, den Eltern und pädagogischen Fachkräften diese Veranstaltung angeboten zu haben und hoffen, dass sie einiges an Informationen mitgenommen haben.“, so Anja Kuhn.

(Julia Berentelg)

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meldeten sich mit ihren eigenen Facebook-Accounts an und kontrollierten die eigenen Sicherheitseinstellungen.

 

Hierzu erschien auch ein Artikel im Hennefer Stadtecho am 4.3.2017

 

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Schülerpraktikum in der Förderschule

 

Wie in den Jahren zuvor, wurde im 12. Jahrgang der Gesamtschule Hennef Meiersheide ein Berufsorientierungspraktikum in den Lehrplan integriert, das ich in der Heinrich-Hanselmann-Förderschule in Sankt Augustin absolviert habe.

Die Heinrich-Hanselmann-Schule hat den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, was heißt, dass dort Schülerinnen und Schüler mit geistigen Behinderungen unterrichtet werden.

Die Schule erstreckt sich über ein großes Gelände mit ausgedehnten Schulhöfen. Die Häuser, in denen sich die Unter-, Mittel- und Oberstufe, sowie die Berufspraxisstufe befinden, sind über Flure verbunden. In jedem Klassenraum der Unter- bis Oberstufe gibt es einen kleineren Nebenraum, in dem Kinder einzeln gefördert werden können. Des Weiteren beschäftigt die Schule Krankenschwestern, da etwa ein Drittel der Schüler auch körperlich behindert sind. Die Schülerinnen und Schüler werden von einem Lehrerteam von normalerweise vier Personen sowie einer großen Zahl an FSJ-lern intensiv betreut.

Der Tag an der Heinrich-Hanselmann-Schule beginnt um 8.45 Uhr mit dem Eintreffen der Schülerinnen und Schüler, die zum Teil vom Schultor abgeholt werden müssen. Unterrichtet werden einerseits ganz normale Fächer wie Deutsch oder Sachkunde, aber es gibt auch Fächer wie Exkursion, Entspannung, Tanz oder Psychomotorik. Insgesamt haben die Kinder drei bis vier Schulstunden Unterricht am Tag.

Natürlich bin ich nicht ganz unbefangen an dieses Praktikum herangegangen. Wir, die wir in unserer „heilen“ Gesellschaft so selten mit den Problemen eines Lebens mit Benachteiligung konfrontiert werden, reagieren ja bekanntlich auf alles, was anders und ungewöhnlich ist, gerne mit Unsicherheit und einer gewissen Reserviertheit. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass auch ich vor eben dieser Unsicherheit nicht ganz gefeit war.

Als ich jedoch an meinem ersten Tag die Klasse und die herzliche, liebevolle Atmosphäre, die dort herrschte, erlebte, war ich überwältigt. Diese Kinder waren in keiner Form zurückgeblieben oder „dümmer“ als andere. Ja, sie hatten ihre Schwächen und Benachteiligungen, aber genauso hatten sie auch ihre Stärken und Talente. Und dann ist da diese Herzlichkeit; die grundlegende Freundlichkeit, Offenheit und Vorurteillosigkeit. In dieser Schule und bei diesen Kindern sind Fähigkeiten zu finden, von denen sich einige Universitätsprofessoren noch etwas abschneiden könnten.

Ich habe meine Zeit im Praktikum sehr genossen, auch wenn gerade die langen Tage bis 16.00 Uhr manchmal sehr anstrengend waren. Ein Gleichgewicht zu finden zwischen Einfühlungsvermögen und Konsequenz und dieses Gleichgewicht den gesamten Tag aufrecht zu erhalten, immer ein offenes Ohr zu haben, sich durchzusetzen ohne jemanden ungerecht zu behandeln, ist eine Herausforderung. Aber wenn ich dann gesehen habe, wie die Kinder lächelten, wie stolz sie waren, weil sie eine Aufgabe richtig gelöst hatten, wenn sie jeden Tag offener und herzlicher mit mir umgegangen sind, hat mir das auch die Energie gegeben, diese Herausforderung zu bewältigen.

Rückblickend lässt sich sagen, dass ich von diesem Praktikum insbesondere auf persönlicher Ebene unheimlich profitiert habe, da ich gelernt habe, sehr viel offener und respektvoller mit Andersartigkeit umzugehen. Individualität bedeutet Vielfalt, von der eine Gruppe profitieren kann. Andererseits habe ich aber auch erlebt, dass Geduld und Empathie elementar sind, um aus dieser Vielfalt schöpfen zu können. Es ist so interessant wie wichtig, die Realität auch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
(Annika Hanraths, Q1)

 

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Der Film „Schindlers Liste“

Seit der Klasse 5 begehen die Schüler und Schülerinnen unserer Schule den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Die heutige Klasse 10 D startete in Klasse 5 mit dem Film „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni, besuchte u.a. in den folgenden Jahren die Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ in Windeck-Rosbach, die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus in Bonn und das EL-DE-NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Auf unterschiedliche Art und Weise haben sich die Schülerinnen und Schüler mit den Folgen und Auswirkungen des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Nachdenklich und betroffen machte wohl jede Aktion.

 

Dieses Jahr schaute die Klasse 10 D zusammen mit ihren Klassenlehrern Peter Dietel und Dr. Gabriele Clooth den Film „Schindlers Liste“ vonSteven Spielberg aus dem Jahr 1993 an nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Keneally.

Der Film erzählt, wie der Geschäftsmann Oskar Schindler (1908 – 1974) im Zweiten Weltkrieg über tausend jüdische Mitbürger in seinen Rüstungsbetrieben beschäftigte und damit vor dem Tod im Vernichtungslager Auschwitz rettete. Sie wurden auf mehreren Listen erfasst, die er den Nationalsozialisten vorlegte. So wurden die darauf genannten Juden unter seinen Schutz gestellt. Vier Originale dieser Listen sind heute noch erhalten.

Der Film endet in der Gegenwart zur Zeit der Filmentstehung (1993) am Grab von Oskar Schindler in Jerusalem. Untermalt von den Klängen des Filmlieds passieren die realen „Schindlerjuden“ nacheinander das Grab und legen, begleitet von ihren Darstellern im Film, Steine darauf ab.

Der Film macht betroffen, weil er das Grauen so unmissverständlich zeigt. In einem dunklen Filmsaal statt auf dem heimischen Sofa gelingt es zudem so einfach nicht, sich der Wirkung des Filmes zu entziehen. In der am nächsten Tag folgenden Geschichtsstunde wurden der Film und seine Hintergründe noch einmal ausgiebig im Klassenverband diskutiert.

„Ich fand den Film auf der einen Seite sehr schockierend, auf der anderen Seite zeigte er schließlich nur die Wahrheit. Auch wenn er an manchen Stellen ziemlich hart und nervenaufreibend ist, sollte sich trotzdem jeder diesen Film anschauen. Er zeigt uns allen, dass so etwas nicht noch einmal passieren darf.“

(Verena Schmitz, 10 D)

„Ich fand den Film sehr eindrucksvoll und zugleich auch erschreckend, z.B. in der Szene, in der der KZ-Leiter einfach die Juden abgeschossen hat. Auch war es sehr beeindruckend zu erfahren, dass Schindler letztendlich sein ganzes Vermögen für die Rettung der Juden ausgab.“

(Pascal Treude, 10 D)

 

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Internationaler Tag des Gedenkens der Opfer des Holocaust

 

Wie jedes Jahr wurde auch in diesem Jahr an unserer Schule im Rahmen eines Projekttags an die Opfer des Nationalsozialismus gedacht.

Die Klasse 6A besuchte am Dienstag, 24.01.2017, eine Ausstellung im Rathaus, verschiedene Stolpersteine, den jüdischen Friedhof sowie die Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge.

 

 

Zunächst stimmten wir uns in der Klasse gemeinsam auf den Tag und das Thema ein. Schwerpunktmäßig beschäftigten wir uns mit dem Leben der jüdischen Familie Wolff.

Zu Fuß ging es nun zum Rathaus. Wir schauten uns die dortige Ausstellung an, die jedes Jahr zu Ehren des Gedenktages aufgebaut wird. Ein Quiz weckte unseren Forschergeist.

Auf dem Weg zum Friedhof sammelten wir kleine Steine, um diese auf die Grabsteine zu legen. Dies dient der Ehrung und der Erinnerung der Toten.

 

Auf dem Gelände der Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge befindet sich eine große Tafel mit Bildern und einem Text über die Geschichte der Synagoge und der jüdischen Gemeinde.

Auf unserem Weg zum jüdischen Friedhof bzw. zur Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge, stießen wir auf Stolpersteine.

Stolpersteine sind Gedenktafeln, die in den Bürgersteig eingelassen werden und an das Schicksal der jüdischen Mitbürger erinnern. Wir entdeckten auch einen Stolperstein der Familie Wolff. Spätestens hier wurde uns klar, wie präsent das Thema damals auch hier in Hennef war.

Nach dem Fußmarsch zurück zur Schule, wärmten wir uns an einer heißen Schokolade und ließen den Tag Revue passieren.

(Michaela Dasbach)

 

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Gourmet Kochen in der neuen Schulküche!!!

 

Pünktlich nach Karneval war die Renovierung bzw. Neuausstattung der Schulküche fertig. Bis auf die Backöfen wurden alle alten Kochkojen und die Lehrerzeile abgerissen und mit neuem, ansprechendem Küchenmobiliar ausgestattet.

In zwei Farben – rot und weiß – strahlt die neue Küche und passt sich den roten Wandfliesen an.

Vorausgegangen waren lange Planungen hinsichtlich der Gestaltung und Umsetzung. Als dann alles geregelt war, ging es sehr schnell. Auch das Aus- und Einräumen der Schränke war mit Hilfe der Schülerinnen und Schüler kein Problem.

Und jetzt heißt es einfach nur noch: Kochen und genießen!

Danke auch an den Schulträger, der diese Renovierung möglich machte.

(Ingrid Dietel)

 

 

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Universitäres Flair in unserer Schule

 

Am 20. Januar referierte Dr. Jürgen Nelles, Privatdozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Germanistischen Seminar der Universität Bonn, im Rahmen der Abiturvorbereitung im Fach Deutsch für die Schülerinnen und Schüler der Q2 über Goethes „Faust“. Er beleuchtete die zeitgeschichtlichen und biografischen Hintergründe der Entstehung, unterschiedliche Deutungsansätze und die Aktualität des Dramas. Dabei unterstützte er seinen Vortrag mit Bildern und Grafiken, durch die er Goethes Leben und Werk lebendig werden ließ. Im Anschluss an den Vortrag hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Dr. Nelles Fragen zu stellen, wovon sie rege Gebrauch machten. Am 29.3. wird uns Dr. Nelles noch einmal besuchen und dann über Franz Kafkas Roman „Der Prozess“ und seine Erzählung „Die Verwandlung“ sprechen und die Schülerinnen und Schüler durch die „labyrinthischen Welten“ dieser Werke leiten.

(Barbara Dreymann)

 

 

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Moritz Plafky: Deutscher Meister der Männer - Miriam Schneider holt Silber

 

Erstmals hat der JC-Hennef einen Deutschen Meister in der Männerklasse: Moritz Plafky.

(ul) Das 20-jährige Hennefer Aushängeschild und Ausnahmetalent hat schon viele nationale und internationale Preise erkämpft, unter anderem etliche Deutsche Meistertitel im Jugend- und Juniorenbereich, aber ein Deutscher Meistertitel in der Männerklasse stand bis jetzt noch aus. Nun gelang ihm das sensationelle Ergebnis nach vier souverän gewonnenen Kämpfen. Im Finale bis 60 Kilogramm stand der Hennefer keinem Unbekannten gegenüber: Lukas Klemm vom VfL Sin- delfingen ist dreimaliger U 21 Vize Deutscher Meister. Aber Plafky zeigte auf der Matte seine Überlegenheit und bezwang den Sindelfinger am Ende der Kampfzeit mit Wazaari. Damit holte er sich verdient die Goldmedaille und sicherte sich somit erneut den Platz in der Nationalmannschaft. Teamkollege Till-Moritz Riehl startete als einer der jüngsten in derselben Gewichtsklasse wie Plafky. Nachdem Riehl seinen Auftaktkampf sehr stark gewonnen hatte, standen sich Riehl und Plafky auf der Kampfmatte als Gegner gegenüber. Riehl zeigte keinen Respekt und setzte gute Angriffe gegen Plafky ein, musste sich aber dann doch dem weitaus erfahreneren Judoka geschlagen geben. Trotzdem wurde Riehl am Ende mit einem neunten Platz belohnt.

Das zweite Ausnahmetalent des Hennefer Vereins, Miriam Schneider (Dritte der U 21 Europameisterschaft 2016 in Malaga), erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 48 Kilo bei den Frauen die Silbermedaille. Miriam gewann zwei Kämpfe in der Hauptrunde, bevor sie im Finale gegen die sehr erfahrene 26-jährige Judoka Katharina Menz verlor. Jedoch ist eine Silbermedaille bei den Frauen ein hervorragendes Ergebnis für die noch junge 20-jährige Henneferin. Maike Riehl und Mona Heeb starteten beide in der Gewichtsklasse bis 52 Kilo. Maike Riehl erkämpfte sich einen etwas undankbaren siebten Platz. Sie wurde in ihrem letzten Kampf gegen die spätere Drittplatzierte mit Hansoko-make (Disqualifizierung) bestraft. Trotz Punkteführung fehlte es M. Riehl in den letzten zehn Sekunden des Kampfes an Konzentration, sodass ihr ein Fehler unterlief. Mona Heeb geriet leider schon im Auftakt an eine sehr versierte Kämpferin. Jedoch zeigte Mona einen sehr starken Kampf, den sie am Ende aber doch abgeben musste. Für Mona war es das erste Mal, dass sie in der Frauenklasse startete. Das gleiche gilt für Hannah Schneider. Sie startete in der Gewichtsklasse bis 63 Kilo und konnte einen Kampf gewinnen.

(Uli Grünewald)

 

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"Wir würdigen heute Bücher."

Kooperation der Stadtbibliothek und der Gesamtschule Hennef Meiersheide

 

Bildergebnis für Stadtbibliothek Hennef

 

(ul) Mit zahlreichen Schulen in Hennef bereits vernetzt, konnten sich Sabine Janke und Eva Ottersbach von der Stadtbibliothek Hennef am vergangenen Dienstag über weiteren Netzwerkzuwachs freuen. Als Gäste im Bistro der Gesamtschule Hennef Meiersheide von Schulleiter Wolfgang Pelz herzlich begrüßt, stand an diesem Vormittag die feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrages an. Während Bürgermeister Klaus Pipke zunächst kleine Gruselszenarien seines eigenen Pennälerdaseins sowie seiner Besuche in der damaligen Bibliothek schilderte, sei es heute dagegen ja deutlich entspannter in die Bücherei zu gehen und zudem unglaublich vielseitig. Denn was es in der Stadtbibliothek so alles zu entdecken gibt, wussten die Jungs und Mädels der Klasse 7F schon ziemlich genau: Bücher, Filme, Hörspiele, Gesellschafts- und Computerspiele und sogar Zeitschriften, ergänzte Eva Ottersbach. Quasi eine "Win-win-Situation", wie Schülerin Josephine Wiebecke feststellte; denn die Stadtbibliothek sichere der Schule künftig ihre Unterstützung bei der Erfüllung ihres Bildungsauftrages zu, und umgekehrt verpflichte sich die Schule, die Bildungspartnerschaft verbindlich in ihr Curriculum zu übernehmen. Gemeinsame Veranstaltungen, Führungen für Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen, ein gebührenfreier Bibliotheksausweis sind dabei nur einige tolle Aspekte. Außerdem stehen den Lehrerinnen und Lehrern sogenannte "Themenkisten" zur Verfügung, die sie für die Unterrichtsgestaltung nutzen können. Das Interesse für Bücher zu wecken und den Wert von Literatur kennen- und schätzen lernen, sei dabei ganz wesentlich, sagte Klaus Pipke, und dass so eine Kooperation auch für Oberstufenschülerinnen und -schüler mitunter ganz vorteilhaft sein könne, erklärte Sabine Janke; denn bei der Recherche für die Facharbeit würden sie genauso weiterhelfen wie bei der Beschaffung dafür erforderlicher Fachliteratur. Eine tolle Kooperation, die die Schülerinnen und Schüler nun mit Leben füllen mögen, sagte Wolfgang Pelz abschließend.

(Uli Grünewald)

 

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Perspektivwechsel

Rollstuhlbasketballerin Annika Zeyen zu Besuch in der Meiersheide

 

(ul) Die Perspektive einmal für ein paar Stunden wechseln - das machten Anfang März die Schülerinnen und Schüler der Sportklasse 10A an der Gesamtschule Hennef Meiersheide im Sportunterricht. Basketball einmal nicht auf zwei Beinen spielen, sondern den Rollstuhl als Sportgerät nutzen und einen Korbleger mal aus einer anderen Höhe versuchen. Sportlehrerin Christina Kalbhenn hatte diesen Tag im Rahmen des Projektes "Inklusion und Mobilität - Rollstuhlsport bewegt Schule", das die Bezirksregierung Köln in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) ins Leben gerufen hat, organisiert und so fuhren die Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur sechsten Stunde an diesem Tag auf zwei Rädern durch die Halle. Die Sportgeräte mitgebracht und auch für die sportliche Leitung verantwortlich war an diesem Morgen Ute Herzog, die nicht nur grundsätzliche Fahrtechniken vermittelte, sondern auch Regeln und Technik des Rollstuhlsportes ausführlich erklärte. Tatkräftig unterstützt wurde die Vorsitzende des Fachbereiches Kinder und Jugendsport von keiner geringeren als Annika Zeyen, Rollstuhlbasketballprofisportlerin und mehrfache Paralympics-Teilnehmerin. Mitgebracht hatte die 32-jährige ihre Goldmedaille aus London 2012 sowie ihre Silbermedaille aus Rio de Janeiro aus dem vergangenen Jahr, die auf kleine und große Anwesenden in der Sporthalle quasi eine magische Anziehungskraft ausübten und die auf zahlreichen Fotos glänzen mussten. Auch Schulleiter Wolfgang Pelz, der nicht nur die Gäste herzlich begrüßte, sondern auch die dazugekommenen Schülerinnen und Schüler der 5A und der 6A, war mehr als beeindruckt von den Edelmetallen und den herausragenden Leistungen, die Annika im Laufe ihrer sportlichen Karriere erbracht hat. Rund 6.000 Euro koste so ein Basketball-Rolli, erklärte Ute Herzog. Doch damit sportlich interessierte Kinder und Jugendliche mit Behinderung verschiedene Sportarten einfach mal testen können, müssten die Eltern nicht gleich die für jede Sportart individuellen Sportgeräte anschaffen, vielmehr habe der Verband einen Pool und biete diverse Angebote zum Schnuppern an. Authentische Begegnungen sowie die eigene Selbsterfahrung stehen bei dieser tollen Projektidee im Vordergrund, und bei den anschließenden Übungen ergaben sich für die Zehntklässler ganz neue Herausforderungen, die im Umgang mit Menschen mit Behinderung sicherlich auch den eigenen Blickwinkel nachhaltig verändern.

(Uli Grünewald)

 

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Zeitzeugin Tamar Dreifuss erzählt von ihrer Befreiung 1944

"Es war ein Wunder!"

 

Am 27. Januar, seit nunmehr 21 Jahren, begeht Deutschland alljährlich den offiziellen "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus"; doch die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide setzen sich mit den Geschehnissen vor und während des Zweiten Weltkrieges bereits drei Tage früher näher auseinander. Dieser Gedenktag ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil im Schulkalender, wird aber von den Klassen ganz unterschiedlich begangen. Ob der Besuch einer Gedenkstätte oder eines Museums oder ein Film wie "Die Welle" mit anschließender Diskussionsrunde, erscheint es heute wichtiger denn je, die grausamen Taten der damaligen Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Der 27. Januar ist dabei der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee 1945 und bedeutete für zahlreiche Menschen das Ende qualvoller Gefangenschaft. Für Tamar Dreifuss, eine der noch wenigen lebenden Zeitzeugen, gab es dieses Wunder der Befreiung schon früher.

 

 

Die gebürtige Litauerin war am Dienstag, 24.01.2017, bereits zum dritten Mal in Folge an der Meiersheide und in diesem Jahr waren es die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5A, 5C und 6D, die "Der wundersamen Rettung der kleinen Tamar 1944" aufmerksam und gebannt zuhörten. Aus ihrer Wohnung in Wilna vertrieben begann für die damals Zweijährige eine unvorstellbare Odyssee, die sie dank der unbeschreiblichen Courage ihrer Mutter überlebt hat. In einem Kloster versteckt, bei einer ihr unbekannten Tante untergebracht und im Ghetto in Wilna, erlebt die Kleine die Trennung von ihrer Familie, das Nichtwiederkehren ihres Vaters und schließlich die Deportation gemeinsam mit ihrer Mutter, in Viehwaggons zusammengepfercht, in ein Konzentrationslager. Alle Fluchtversuche ihrer Mutter während der Fahrt scheitern und werden hart bestraft, doch Jetta Schapiro-Rosenzweig gibt nicht auf, sammelt nach dem Duschen im Lager die schönsten Kleider für sich und Tamar, die sie auf dem Haufen finden kann, trägt Lippenstift auf, bindet ihrer Tochter eine hübsche Schleife ins Haar und geht erhobenen Hauptes mit Tamar an der Hand aus dem Lager heraus. "Es war ein Wunder!", erzählt Tamar Dreifuss den Schülerinnen und Schülern, und auch wenn das Verstecken bis zum Kriegsende noch nicht vorbei war, so waren die Beiden doch frei und überlebten. Ihre ganze Geschichte erzählt die heute 79-jährige in ihrem Buch "Die wundersame Rettung der kleinen Tamar 1944", das bereits 2009 mit vielen Illustrationen veröffentlicht wurde. "Waren Sie in der Schule?", "Wurden Sie bei den Fluchtversuchen auch geschlagen?", "Haben Sie den Hund nochmal gesehen?" oder "Waren viele in den Waggons?" waren nur einige der Fragen, die die Kinder beschäftigten und die sie im Anschluss Tamar Dreifuss stellten. Damit all diese Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten, lägen ihr diese Vorträge, in die sie die Kinder immer mit einbezieht, so am Herzen und mit dem gemeinsam gesungenen Lied "Hewenu shalom alejchem" - Frieden für alle - endete nach rund 90 Minuten die gelebte Zeitgeschichte für diesen Tag.

(Ulli Grünewald, Januar 2017)

 

 

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Langlaufteams der Gesamtschule Hennef Meiersheide erfolgreich:

Toller Doppelsieg im Schnee

 

 

(ul) Viele strahlende Gesichter zogen die Langlaufwettbewerbe bei den diesjährigen Landesmeisterschaften der Schulen in NRW im Rahmen von "Jugend trainiert für Olympia" an der Gesamtschule Hennef Meiersheide nach sich. Gleich mit einem Mädchen- und einem Jungen-Team war Lehrer und Trainer Manfred Jungwirth gemeinsam mit der spontan eingesprungenen Ursula Novotny-Schmandt Ende Januar diesen Jahres in das herrlich verschneite Girkhausen gereist, um sich dort mit den anderen Schulen in der Loipe zu messen. Begleitet von den herrlich motivierenden Worten ihres Schulleiters Wolfgang Pelz, sie sollen die Titel nicht vergessen mitzubringen, angespornt, hatten Trainer sowie Athletinnen und Athleten dieses Jahr Glück, lag doch auch hier in Hennef genügend Schnee, um im Vorfeld fleißig trainieren zu können. Am Tag vor dem Wettkampf ging es dann für die 13 Aktiven in Girkhausen nochmals in die Loipe und so freuten sich alle bestens vorbereitet auf ihren Wettkampfeinsatz. Schnelligkeit in der Loipe sowie Geschicklichkeit in einem Technik-Parcours waren gefragt und wurden von beiden Teams toll gemeistert. Am Ende gab es Urkunden und Medaillen für die strahlenden Siegerinnen und Sieger und in der Schule einen herzlichen Empfang mit Pokalen, viel Händeschütteln und Leckereien seitens der Schulleitung. Und auch wenn Manfred Jungwirth gerade in Rente gegangen ist, hoffe er doch, dass er der Schule als "Langlauftrainer" auch in Zukunft erhalten bleibe, sagte Wolfgang Pelz bei der Ehrung im Bistro.

(Uli Grünewald)

 

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Von der Bibliothek zum Selbstlernzentrum

 

Den Geist der Zeit berücksichtigen

(ul) Am Mittwochabend vergangener Woche luden der Projektkurs "Soziales Engagement" der Q2 sowie der Leistungskurs Kunst der Q1 der Gesamtschule Hennef Meiersheide alle Interessierten zu einer umfangreichen Informationsveranstaltung ein. Dem Aufruf folgten nicht nur Schülerinnen und Schüler, auch Eltern, Pressevertreter und Vertreter der Stadt Hennef waren zahlreich in der Mensa erschienen und wurden zu Beginn von der stellvertretenden Schulleiterin Ingrid Dietel herzlich willkommen geheißen. Interessant war an diesem Abend nicht nur das Thema, vielmehr beeindruckend auch wieder einmal die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler, die sich nicht nur Gedanken um den Ort "Schule" machten, sondern diese auch gleich tatkräftig und engagiert umsetzten. Unter der Leitung von Dorothee Di Tomaso und Hanne Brohl hatten sich die beiden Kurse intensive und sehr detaillierte Gedanken über die Umgestaltung der jetzigen Bibliothek zu einem modernen und sinnvoll zu nutzenden Selbstlernzentrum gemacht. Grundrisspläne und 3D-Ansichten, Umsetzungen zu den Bereichen Brandschutz, Bauauflagen, Finanzierung sowie Konzepte zur Raumgestaltung und effektiven Nutzung waren sinnvoll und informativ aufgearbeitet und beeindruckten in Vollständigkeit und Professionalität die Gäste. An einzelnen Schautafeln waren die jeweiligen Teilbereiche des geplanten Umbaus dargestellt und auch die benötigten Materialien sowie die anstehenden fachlichen Arbeiten wurden an diesem Abend ausführlich dargelegt. Notwendig sei eine Umgestaltung der bestehenden Bibliothek im Oberstufengebäude, sagte nicht zuletzt Ingrid Dietel, da sich der Ort "Schule" in den vergangenen Jahren sehr gewandelt habe. Eine Bibliothek sei sicherlich auch heutzutage noch gut, aber durch den Ganztag an Schulen, bräuchten die Schülerinnen und Schüler auch Rückzugsorte - Orte auf dem Schulgelände, zum Lernen, zum Entspannen, zum Austauschen mit anderen, sagte die 59-jährige. Für die Oberstufe, bei der ohnehin der Klassenraum als Rückzugsort fehle, gäbe es im Schuldorf im Bereich der Bibliothek zur Zeit nur begrenzten Raum zum Lernen und die "Bib" sei wenig frequentiert. Das neue Selbstlernzentrum im Oberstufenhaus soll sich über zwei Etagen erstrecken und nicht nur genügend Arbeitsplätze bieten, sondern daher auch ein Ort zum Wohlfühlen und Zurückziehen sein - bei sechs bis neun Schulstunden täglich durchaus verständlich. Um dieses große Projekt auch baulich vollständig umsetzen zu können, würden sich die Schülerinnen und Schüler über finanzielle Unterstützung sehr freuen und auch Sachspenden oder tatkräftige Handwerker, die bei der Umsetzung helfen, sind herzlich willkommen und können sich gerne bei dorothee.ditomaso@ge-hennef.de melden.

(Uli Grünewald)

 

09_Gesamtschule Bibliothek

Die Schüler können es kaum erwarten, mit dem Umbau zu starten und die alte Bibliothek umzugestalten. (Foto: Schulze)

 

Aus Alt mach Neu: Die Bibliothek der Gesamtschule soll ein Selbstlernzentrum werden

von Johanna Schulze, Extra-Blatt 3.3.2017

 

Modern, einladend, zeitgemäß. So soll die Bibliothek für die Oberstufenschüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide in Zukunft aussehen. Um dies zu ermöglichen, hat nun eine Info- und Sponsorenveranstaltung stattgefunden, auf der unter anderem die Umbaupläne vorgestellt wurden. Die Räumlichkeiten der jetzigen Bibliothek erstrecken sich über zwei Stockwerke, wobei das obere Stockwerk einer Galerie ähnlich ist. Im Erdgeschoss stehen derzeit Bücherregale, im Obergeschoss befinden sich einige Computerplätze und Tische, an denen Gruppenarbeiten stattfinden können. Dies soll sich nun ändern.

Schüler/innen der Q1 und Q2 erarbeiten in den Projektkursen „Soziales Engagement“ und „Selbstlernzentrum“, sowie in dem Kunst-Leistungskurs Pläne für den Umbau. Unterstützt wurden sie von den Lehrkräften Dorothee Di Tomaso und Hanne Brohl. Um die Wünsche der Oberstufenschüler umzusetzen, befragten sie diese zunächst mit einem eigens angefertigten Umfragebogen. Dabei wurde deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler mit dem Bücherbestand sehr unzufrieden sind. Die Bücher seien veraltet und nicht abiturrelevant. Außerdem gebe es kaum Rückzugsorte, an denen die Schüler/innen Hausaufgaben oder Gruppenarbeiten erledigen können, ohne von anderen Schülern abgelenkt zu werden. Die stellvertretende Schulleiterin Ingrid Dietel machte deutlich, dass sie und das Lehrerkollegium die Pläne befürworten. „Wir müssen mit dem Geist der Zeit gehen, die Schüler von heute haben andere Bedürfnisse und auf diese müssen wir achten“.

Die Pläne der Schüler/innen sehen vor, das Erdgeschoss zu einem Ort umzubauen, an dem sich die Schüler/innen zusammensetzen und plaudern können. Sofas und Sessel, ein Gruppentisch und eine Kaffeemaschine machen diesen Ort aus. Im Obergeschoss soll hauptsächlich gearbeitet werden. Mehrere Nischen, getrennt durch schalldichte Wände sollen ein ruhiges Arbeiten ermöglichen. Die bereits vorhandenen Computerplätze sollen umgestellt werden, um mehr Privatsphäre zu schaffen. Für beide Ebenen überlegte sich der Kunst-Leistungskurs spezielle Farbkonzepte, die die Funktionen unterstreichen und verstärken.

Zwar können einige bereits vorhandenen Elemente wiederverwendet werden, allerdings sollen auch viele Teile, wie Wände, Tische, Tafeln und natürlich viel Lack, Farbe und andere Materialien neu angeschafft werden. Dafür werden sowohl Geld- als auch Sachspenden dringend benötigt. Auch handwerkliche Hilfe ist von Nöten. Die Schülerinnen und Schüler planen schon jetzt, wer, wann, welche Arbeiten erledigen soll. Wann die Eröffnungsfeier stattfinden soll, steht zwar noch nicht fest, eventuell soll diese aber mit einem Grillfest verbunden werden.

Quelle: http://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/25955984 ©2017

 

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Unicef-Spendengala in Köln...

 

… und mit dabei Schülerinnen und Schüler von der Gesamtschule Hennef Meiersheide

(ul) Bereits zum vierzehnten Mal fand Anfang Dezember des vergangenen Jahres die Unicef-Deutschland-Gala im Maritim am Kölner Heumarkt statt. Gewohnt viel Prominenz sowie zahlreiche kleine und große Stars und Musiker mischten sich an diesem Abend unter die rund 700 Gäste aus aller Welt. Zusammengekommen wieder einmal, um für die Kinder dieser Welt Spenden zu sammeln; aber auch die Kinder vor unserer Haustüre dürfen wir nicht vergessen, sagte Hedwig Neven DuMont. Die gastgebende Commerzbank übergab an diesem Abend dem Vorsitzenden des Deutschen Komitees für Unicef, Jürgen Heraeus, sowie ihren Botschafterinnen Eva Padberg und Ani Choying Drolma über eine halbe Millionen Euro Spendengelder, die im vergangenen Jahr für die Nepal-Nothilfe gesammelt wurden. Für die Aktion des Kölner Stadt-Anzeigers "wir helfen", der dieser Abend traditionell gewidmet ist, wurden zuletzt knapp 30.000 Euro gespendet. Begleitet wurde dieser Galaabend wieder einmal von einem abwechslungsreichen Programm, das dem Anlass entsprechend von zahlreichen Nachwuchsmusikern mit gestaltet wurde. Neben der Schüler Big-Band der Internationalen Friedensschule Köln sowie den Voice-Kids-Finalisten aus Italien und der Ukraine und weit angereisten Musicalstars, waren es die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Vorbereitungsklasse der Gesamtschule Hennef Meiersheide, die ihren ersten Auftritt vor so großem und prominenten Publikum feiern konnten. Nun seit über einem Jahr hier an der Schule, läuft dort das Projekt mit Musik und durch Singen, Sprache zu erlernen sowie Ängste und Barrieren abzubauen. Schulleiter Wolfgang Pelz konnte dafür die tatkräftige Unterstützung einer Hennefer Musikschule gewinnen und so hatten die Kinder und Jugendlichen von Klassenlehrerin Maryam Gardizi bereits im vergangenen Jahr einige tolle Gesangs-Auftritte unter anderem bei der Kulturnacht und auf dem Hennefer Stadtfest. Der Höhepunkt dieses noch jungen, internationalen "Chores" war dann aber Ende 2016 sicherlich dieser Auftritt bei der Unicef-Spendengala, bei der die Kids mit Künstlerinnen und Künstlern aus insgesamt zehn verschiedenen Nationen auftreten konnten.

(Uli Grünewald)

 

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Der Käpt'n auf der Krankenstation

 

Karnevalssitzung in der Gesamtschule Hennef Meiersheide

(ul) Während die Oberstufenschülerinnen und -schüler wie in jedem Jahr in ihrem Haus Weiberfastnacht mit einer Karnevalsparty einläuteten, und die 9er und 10er ebenfalls in ihrem Haus mit eigenem DJ ausgelassen tanzten und feierten, startete für die Unterstufenkids und die Achtklässlerinnen und Achtklässler in der großen Mehrzweckhalle die traditionelle Karnevalssitzung. Unterstützt vom Elferrat, moderierte "Sitzungspräsidentin" Yolanda Bördgen frech und herzlich das abwechslungsreiche Programm an diesem jecken Vormittag und begrüßte nicht nur die Mini- und Kindertanzgarde der KG Rot-Weiß Bröl, sondern auch das Hennefer Prinzenpaar auf der Bühne. An Weiberfastnacht mit deutlich mehr Gefolge unterwegs, kamen Prinz Christoph I. und Prinzessin Anja I. zum letzten Mal in dieser Session auf die Bühne in der Meiersheide und wurden auch von der Schulleitung ganz herzlich begrüßt. Etwas dezimiert, da Käp'tn Wolfgang Pelz mit Grippe auf der Krankenstation liegen musste, und auch Dr. Hans-Werner Obermann angeschlagen war, wie Ingrid Dietel die kleine Crew der Enterprise erklärte, gab es dennoch Orden für alle, Geschenke für das Prinzenpaar und jede Menge Spaß und super Stimmung.

(Uli Grünewald)

 

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Eine Stadtexkursion nach Hamburg der Geographiekurse der Q1

ODER

Von Geographen, die auszogen, um die „Große Freiheit“ zu erleben

 

Am Anfang stand wie so oft zuerst nur eine Idee im Raum. Eine Idee aus dem Unterricht heraus geboren. Eine Stadtexkursion stand an. Aber sollten wir wirklich wie gewöhnlich nach Köln oder Bonn fahren oder nicht vielleicht doch einfach mal etwas größer denken?!

Hamburg schwebte uns vor - als ein Beispiel einer Großstadt, in der sich gerade auch in den letzten Jahren enorme Entwicklungen vollzogen. Ja – alle begeisterten sich für die zweitgrößte Stadt Deutschlands und so gingen wir es an. Alles wurde geplant, organisiert und vorbereitet. Schon vorab konnten die Schüler/innen im Unterricht bei Google Earth die verschiedenen Stadtteile und die historische Entwicklung Hamburgs in einer virtuellen Exkursion untersuchen. Aber dies ist natürlich mit einer realen Stadterkundung nicht zu vergleichen und so machten sich 40 Schüler/innen der drei Geographiekurse der Q1 zusammen mit Uwe Jansen, Sabine Jansen und Tanja Hentschel auf in den hohen Norden. Am Freitag, den 03. Februar 2017, reisten alle mit der Bahn in die Metropole und bezogen nach einer angenehmen Reise und mit guter Stimmung die tolle Jugendherberge „Auf dem Stintfang“, oberhalb der Landungsbrücken, mit dem fantastischen Blick über den Hamburger Hafen bis hin zur neu eröffneten Elbphilharmonie.

 

 

Marcus Gebert, ein echter Hamburger, der auch Stadtführungen anbietet und eine ganz besondere Leidenschaft für seine Stadt besitzt, begleitete uns an allen drei Tagen als Insider und fachmännischer Guide. Schon im Vorfeld konnten wir mit ihm unsere Wünsche und das Programm gemeinsam planen. Dieses startete gleich schon am ersten Abend, nachdem sich alle eingerichtet und zusammen gegessen hatten. Die Führung durch St. Pauli, über die Reeperbahn vorbei an den Tanzenden Türmen, der Davidwache, der Herbertstraße, dem Hans-Albers-Platz bis hin zur Großen Freiheit erfolgte humorvoll und anschaulich mit diversen Anekdoten über Kiezgrößen, Prostituierte und Co. sowie spannenden historischen Erläuterungen zum Stadtteil St. Pauli oder den besetzten Häusern der Hafenstraße, sodass die Schüler/innen mit großen Augen und vielen Fragen dieser Tour gespannt folgten.

Am nächsten Morgen stand dann bei typisch wechselhaftem Hamburger Wetter die Innenstadt mit dem Rathaus, der Börse, dem Neuen Wall und dem Jungfernstieg an, bevor wir als Kontrast ins Schanzenviertel mit dem Fleischgroßmarkt, den Schanzenhöfen und der Roten Flora fuhren. Beeindruckt waren alle insbesondere von diesem autonom geprägten Stadtteil, wo noch vor wenigen Jahren Straßenschlachten stattfanden.

Der restliche Tag stand den Schüler/innen zur freien Verfügung, sodass Hamburg auch auf eigene Faust weiter erkundet werden konnte. Es wurde geshoppt, Kulinarisches verkostet, Sehenswürdigkeiten besichtigt und natürlich auch gefeiert…

Die Zeit verging viel zu schnell und so ging es am Sonntag nach einer viel zu kurzen Nacht schon zu einer letzten interessanten Führung durch die Hamburger Hafencity, die gerade kürzlich erst durch die Eröffnung der Elbphilharmonie wieder Schlagzeilen machte. Die Umwertung dieses alten Hafenviertels mit den architektonisch höchstspannenden Bauten und ihrer unterschiedlichen Nutzung brachte uns Marcus Gebert anschaulich näher.

An diesem letzten Tag machte uns der kalte Hamburger Wind dann doch etwas zu schaffen und so waren auch alle froh sich auf der Rückfahrt nach Hennef am Nachmittag erholen und aufwärmen zu können. Das allgemeine Fazit lautete, dass dies eine absolut gelungene Exkursion mit vielen spannenden und lehrreichen Informationen und Eindrücken zu Hamburg war, die auch weiterhin im Unterricht verwertet werden konnten und wir natürlich schon ganz bald eine Folgeexkursion planen müssen, um die weitere Entwicklung der Stadt auch ja im Auge zu behalten…

(Tanja Hentschel)

 

 

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Heureka! Mensch und Natur 2016

39 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 begeisterten sich im November letzten Jahres für den naturwissenschaftlichen Wettbewerb HEUREKA! Mensch und Natur. Dabei mussten Fragen zum Thema „Der Mensch und seine Umwelt", zu Tieren und Pflanzen, aber auch zum Wetter, zu chemischen und physikalischen Phänomenen und zum Thema „Technik, Energie und Fortschritt“ beantwortet werden.

 

Bildergebnis für heureka mensch und natur 2016

Lange mussten sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr gedulden, immer wieder wurden wir von der Wettbewerbsleitung vertröstet. Endlich trafen dann Ende Februar die Ergebnisse und Preise des Wettbewerbs HEUREKA! Mensch und Natur ein. Anfang März freute sich Herr Pelz darüber, zahlreichen Preisträgern ihre Gewinne überreichen zu dürfen. Wegen teilweise gleicher Punktzahl hatten insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler erste bis dritte Plätze belegt. Die Jahrgangsbesten sind Tobias Gemein 5B, Jette Vedder 6D, Nikolas Klauer 7C und Niklas Nähser 8F. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und vielen Dank an alle Teilnehmer!

(Kirsten Holz)

 

 

 

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Sauerland - ein Wintermärchen.

Nachdem im letzten Jahr der sportliche Entscheid bei der Landesmeisterschaft im Skilanglauf mangels Schnee leider ausfallen musste, zeigte sich der Winter 2017 von seiner allerbesten Seite. Bei Schnee und Sonne satt fanden die Skiläufer in der Ski-Arena Girkhausen beste Wettkampfbedingungen vor.

 

Unter diesen Bedingungen gelang es dem Team des Ski-Club Girkhausen einmal mehr einen anspruchsvollen, aber fairen Parcours aufzubauen und die Loipen perfekt zu spuren. Für die Versorgung der Athleten und mitgereisten Lehrer, Betreuer und Eltern mit heißen Getränken und Würstchen sorgte ebenfalls der SC Girkhausen.

Zunächst verhängte eine dünne Wolkenschicht die Sonne, so dass zu Beginn des Wettkampfes ein kalter Wind über die Ski-Arena zog. Diese verflüchtigte sich jedoch bald und die Sonne sorgte für eine herrliche Winterkulisse.

In den Wettkampfklassen II und III mussten die Mannschaften zunächst einen Vielseitigkeitsparcours durchlaufen, bevor es in die ca. 1,5 km lange Loipe ging. Die Schülerinnen und Schüler der Wettkampfklassen IV und V mussten lediglich den Parcours durchlaufen.

Für das besondere Highlight sorgte die Gesamtschule Hennef Meiersheide. Die Rheinländer, einzige Mannschaft aus dem „Flachland“, holten sich in der Wettkampfklasse II sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen den Sieg und verabschiedeten mit diesem Doppelsieg ihren Lehrer, Manfred Jungwirth, in den wohlverdienten Ruhestand. Es bleibt zu hoffen, dass die Schule einen Nachfolger für den bei Schülern und Schülerinnen so beliebten und engagierten Lehrer findet und die Hennefer auch in Zukunft an diesem Wettbewerb teilnehmen werden.

 

 

Skilanglauf-Landesmeisterschaften der Schulen NRW

Landesmeistertitel für beide Skilanglaufmannschaften der Gesamtschule Hennef Meiersheide

Im Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ wurden am Donnerstag, 26.01.2017, die Landesmeisterschaften im Skilanglauf durchgeführt.

Die Gesamtschule Hennef Meiersheide hatte in der Wettkampfklasse II sowohl eine Mädchen- als auch eine Jungenmannschaft am Start.

Ausgerichtet wurden die Wettkämpfe durch den Skiclub Girkhausen im Skistadion „Auf der Steinert“.

Ein intensives Techniktraining mit Frau Novotny-Schmandt und Herrn Jungwirth in den Winterberger Loipen am Vortag der Landesmeisterschaften bereitete auf den Wettkampfeinsatz am Donnerstag in Girkhausen vor.

Der Durchführungsmodus in der Wettkampfklasse II verlangte von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur, eine gespurte Loipe möglichst schnell zu durchlaufen – es musste auch ein speziell angelegter „Technik – Parcours“ gemeistert werden.

Alle schafften auch diesen schwierigen Teil des Wettkampfs hervorragend.

Nicht allein die Einzelergebnisse sondern die gesamte Mannschaftsleistung zählte am Ende der Wettkampf - Strecke.

Unsere Mannschaften wurden am Ende eines schönen und aufregenden Wettkampftages bei der Siegerehrung mit Urkunden und Medaillen für den 1. Platz in ihrer jeweiligen Wettkampfklasse belohnt!

Doppelsieg für die Gesamtschule Hennef Meiersheide!

Die erfolgreichen Läuferinnen und Läufer sind:

WK II Mädchen:

Annika Hahn, Emily Lütz, Alina Wahlen (9A), Samira Gräff, Larissa Kolb, Lara Schlockermann (9B).

WK II Jungen:

Niclas Petermann, Cedric Pusch, Erik Schmidt (9A), Julius Hübgen, Fabian Koch (9C), Daniel Kappelar, Till Töller (Jg EF).

(Manfred Jungwirth)

 

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Aus der Chemie-AG

 

Der Osterhase nähert sich mit schnellen Schritten und hat seine Rückentrage mit bunten Eiern gefüllt. Im Elternbrief März 2016 habe ich berichtet, wie der Osterhase die Frische der Eier prüft. Heute erfolgt nun eine Information über das Eierfärben. Dazu sind nur Lebensmittelfarbstoffe zugelassen, die auch zum Färben von Erfrischungsgetränken, Süßigkeiten, Kuchen und Eis verwendet werden. Manche Farben enthalten Azo-Farbstoffe, die bei empfindlichen Menschen allergieähnliche Reaktionen auslösen können und als krebserregend gelten. Seit 2010 muss dann aber ein Warnhinweis: „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen“ erfolgen.

Die Deutschen scheinen die Lust am Färben von Eiern kurz vor Ostern zu verlieren. Jedenfalls verzeichnet die Eier-Branche derzeit „einen regelrechten Boom“ in Sachen fertig gefärbter Eier im Supermarkt.

Diese Partyeier haben eine längere Mindesthaltbarkeit als die selbst gekochten Eier. Das hängt damit zusammen, dass sie mit einem Überzugsmittel versehen werden, die die Luftdurchlässigkeit durch die Schale stark verringert.

z.B. E 903 – Carnaubawachs wird von den Blättern der brasilianischen Carnaubapalme gebürstet und gereinigt bis es Lebensmittelqualität aufweist. Wegen seiner Eigenschaft, Oberflächen Glanz und leuchtendes Aussehen zu verleihen, wird es in der Lebensmittelindustrie als Überzugs- und Trennmittel eingesetzt und ist ohne Höchstmengenbeschränkung für Schokolade, Süßwaren, Nüsse, Kaffeebohnen, Nahrungsergänzungsmittel, Äpfel, Birnen, Ananas, Melonen, Zitrusfrüchte und Pfirsiche zugelassen, wo es z.B. vor einem Feuchtigkeitsverlust schützt. Mit Carnaubawachs behandelte Früchte tragen den Hinweis gewachst.

Z.B. E 904 – Schellack  sind Ausscheidungen von Gummi-Schildläusen, die diese zum Schutz ihrer Brut abgeben. Der Lebensmittelzusatzstoff wird aus den Ausscheidungen gewonnen, die von den Blättern und Ästen der Bäume, auf denen die Schildläuse leben, gekratzt und aufbereitet werden. Es gibt keine Höchstmengenbeschränkung als Überzugsmittel zur Behandlung von Schokolade, Süßwaren, Nüssen, Kaffeebohnen, Nahrungsergänzungsmitteln, Äpfeln, Birnen, Ananas, Melonen, Zitrusfrüchten und Pfirsichen und schützt vor einem Feuchtigkeitsverlust. Mit Schellack behandelte Früchte tragen den Hinweis gewachst. Heute hat der Osterhase Eier aus eigener Schokoladenproduktion in seinem Korb.

Dafür benötigt er: Eine Schüssel, einen Mixer, einen kleinen Kochtopf, einen großen Kochtopf als Wasserbad, einen Esslöffel, einen Messbecher, Backpapier und eine Kochplatte.

Kakao, Puderzucker Wasser, Kakaobutter (gibt es im  Reformhaus) oder Kokosfett (z.B. Palmin). Nüsse, Rosinen, Sahne.

In einem großen Kochtopf wird ein Wasserbad (60° C) vorbereitet. In einer Rührschüssel werden 1 EL Kakao, 75 g Puderzucker und 1 EL Wasser mit einem Mixer zu einer homogenen Masse gerührt. Dann werden ein Würfel bzw. zwei EL Kokosfett eingerührt und diese Masse in einen kleinen Kochtopf gefüllt und ca. 30 Min. unter gelegentlichem Umrühren ins Wasserbad gestellt und danach auf Backpapier gestrichen und abgekühlt.

Zur Geschmacksverfeinerung können zu der Schokoladenmasse Rosinen, Nüsse oder Sahne zugegeben werden. Die Abkühlung kann im Kühlschrank beschleunigt werden (aber Vorsicht: Schokolade kann im Kühlschrank grau werden!). Diese Schokolade wird nicht so fest wie eine Tafelschokolade. Kakaobutter ist aus Geschmacksgründen dem Kokosfett vorzuziehen.

Der Weg von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade ist lang. Er beginnt irgendwo im tropischen Regenwald, wo der Kakaobaum zu Hause ist. Die reifen Kakaofrüchte werden vom Baum geschnitten, von der Fruchtschale befreit und vor dem Trocknen fermentiert. Bei diesem natürlichen Gärungsprozess laufen viele chemische Reaktionen ab. Am Ende haben sich die Kakaobohnen vom Fruchtfleisch gelöst und eine braune Farbe bekommen. Für die Kakaoherstellung werden die Bohnen zunächst geröstet, wobei sich das typische Schokoladenaroma entwickelt. Anschließend werden sie gebrochen (die Kakaobohnen sind bis zu 30 cm lang und bis zu 500 g schwer) und zermahlen. Ein Teil der Masse wird ausgepresst, wobei sich Kakaobutter abscheidet. Zur Schokoladenherstellung wird die Kakaomasse mit Zucker und Gewürzen (s. Versuch) vermischt (für Milchschokolade auch mit Milch), anschließend gewalzt und mit Kakaobutter versetzt. Jetzt kommt der langwierigste Prozess. Die Schokoladenmasse wird conchiert [eine Erfindung des Schweizers Rodolphe Lindt]. Dabei wird sie auf bis zu 90°C erwärmt und 12 bis 48 Stunden (früher 72 bis 90 Stunden) in einem großen Gefäß geknetet. - Ob Lindt nun mit längeren Laufzeiten seiner Maschine experimentiert oder schlicht einmal vergessen hat, sie abzuschalten, ist nicht überliefert. Einige Fabrikanten mit altem Maschinenbestand machen trotzdem gerne Werbung mit einer Conchierzeit von 72 Stunden.) Die Conchierzeit bestimmt nämlich auch den Preis der Schokolade! Die fertige Schokolade wird geformt und abgepackt.

(Franz-Josef Kaesberger)

 

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Praktikumsbericht aus der Spielstube

 

Ich habe mein zweiwöchiges Betriebspraktikum, das in der Q1 absolviert wird, in der Spielstube des Vereins zur Förderung der städtischen Jugendeinrichtungen in Sankt Augustin-Niederpleis absolviert.

 

Bildergebnis für spielstube niederpleisDie Spielstube ist eine offene Kinder- und Jugendeinrichtung, die sich in einer Wohnsiedlung in Niederpleis befindet. Die Kinder haben dort die Möglichkeit mit der Unterstützung der Mitarbeiterinnen ihre Hausaufgaben zu erledigen und nachmittags an angeleiteten Freizeitangeboten (bspw. Kochen, basteln…) teilzunehmen. Da die Spielstube von der Firma Sahle Wohnen und dem Verein zur Förderung der städtischen Jugendeinrichtungen sowie der Stadt Sankt Augustin finanziert wird ist es möglich, den Kindern dieses Angebot Tag für Tag zu ermöglichen, ohne dass den Eltern eine monatliche Gebühr oder sonstige Kosten entstehen. Dies ist gerade für sozial und finanziell schwache Familien von Vorteil, da sie es sich nicht leisten können, ihren Kindern ein abwechslungsreiches Wochenprogramm mit Unternehmungen etc. zu bieten.

Meine Aufgabe im Praktikum bestand zum Teil darin die Kinder bei den Hausaufgaben zu unterstützen, die von einfachen Rechenaufgaben im Zehnerbereich bis zu Diktaten auf Englisch reichten. Viele der Kinder benötigen Unterstützung und meine Kolleginnen und ich hatten alle Hände voll zu tun, ca. zehn Kinder bei den Hausaufgaben zu beaufsichtigen.

Weiterhin habe ich meine Kolleginnen bei Bastelangeboten unterstützt und auch selbst welche geleitet. Die Kinder waren von diesen sehr begeistert, da wir abwechslungsreiche bunte Dinge bastelten, die sie sich als Andenken mit nach Hause nehmen konnten (bspw. ein U-Boot oder einen Fuchs). Zudem leitete ich zwei Koch-/Backangebote: Einmal kochten wir Chili Con Carne, das in Rücksichtnahme auf die muslimischen Kinder, die die Einrichtung besuchen, mit Rindfleisch zubereitet wurde. In der zweiten Woche bereitete ich einen Quark-Öl-Teig vor, aus dem die Kinder selbstständig Tiere und andere Figuren formen durften. Die fertigen Backwaren wurden abends alle gemeinsam probiert.

Natürlich gehörte zu meinen Aufgaben auch die Aufsicht der freien Spielangebote, wie zum Beispiel die Indoor-Kletterwand und der Kickertisch, an dem ich mit den Kindern spielte.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Praktikum in der Spielstube mich in meiner persönlichen Entwicklung und in meiner Berufswahl sehr weitergebracht hat, da ich gesehen habe, dass mir die soziale Arbeit mit Kindern sehr viel Spaß gemacht hat. Weiterhin hat mir das Praktikum weitere Einblicke in die Arbeitswelt ermöglicht, die ich sehr interessant fand.

(Rebecca Wett)

 

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Skifahrt 2017

 

Am Freitagabend, 17.02.2017, fuhren wir um ca. 21.00 Uhr mit 31 skibegeisterten Schülerinnen und Schülern nach Hochfügen ins Zillertal.

 

Am Samstag kamen wir nach einer mehrstündigen, nervenaufreibenden und anstrengenden Busfahrt in Breitenbach am Inn in unserem Ferienheim Paulinghof an, welches ungefähr 40 Minuten vom Skigebiet Hochzillertal entfernt ist. Hier wurden wir nach einer kleinen Wartezeit mit einem leckeren Frühstück von unserem Hauswirt Peter und seiner Familie (Frau und zwei Kinder) in Empfang genommen. Kurz darauf konnten wir die Zimmer beziehen und in dem hauseigenen Skikeller Ski, Skischuhe, Skistöcke und Helme ausleihen. Alle haben sich gefreut, doch bis jeder seine passende Ausrüstung hatte, verging eine Weile. Das Einstellen und die passende Ausrüstung musste mit viel Bedacht ausgewählt werden. In unserer

Unterkunft gab es mehrere Aufenthaltsorte und außerdem eine Tischtennisplatte und einen Kickertisch.

So konnte in den Aufenthaltsräumen auch das gemeinsame „Bachelor“ gucken nicht von der Liste gestrichen werden.

Als Betreuer begleiteten uns Andrea Schumacher, Jost Wiebecke, Lambert Heyder und Patrick Kutzen. Mit ihnen hatten wir sehr viel Spaß und sie haben uns das Skifahren und Snowboardfahren mit sehr viel Geduld gut beigebracht.

Am ersten Skitag ging es nach dem Aufwärmen direkt los. Wir wurden, je nach Fahrkönnen, in verschiedene Gruppen aufgeteilt. Viele von uns standen noch nie auf Skiern und hatten damit die Chance, das Skifahren für sich zu entdecken. Den Anfängern wurden die Grundkenntnisse des Skifahrens in der Gruppe von Herrn Wiebecke mit hohem Fachwissen erklärt und die Fortgeschrittenen starteten den Tag mit Herrn Heyder und Herrn Kutzen. Frau Schumacher widmete sich den Snowboardfahrern. Das Wetter zeigte sich fast immer von seiner besten Seite. Es begrüßte unsere Gruppe an zwei Tagen mit 10 cm und 6 cm Neuschnee, sodass dem „Powdern“ nichts im Wege stand. Die Sonnencremetuben waren nach der Fahrt auch leer.

Zum Glück hat sich während des Aufenthalts in Österreich niemand ernsthaft verletzt.

 

Foto 23.02

Am Mittwoch gaben wir unser Bestes beim Snowboarden. An diesem Tag stand ein Schnupperkurs an. Mit Hilfe von Herrn Kutzen durften wir auf der Anfängerpiste üben und lernen. Viele fielen auch schon einmal auf den Po, doch am Ende des Tages hatten sie die Anfänge des Snowboardfahrens gemeistert und viele blieben die restliche Zeit beim Snowboard. Den Tag darauf, Weiberfastnacht, schminkten wir uns und sangen Karnevalslieder auf der Piste. Viele hatten das neue trendige Kostüm eines Einhorns dabei. Auf der Piste hörte man viel Gelächter. Alle hatten viel Spaß.

Es folgten schöne Tage mit viel Sonnenschein, tollen Schneebedingungen, einem heißen Kakao auf der Piste und vielen tollen Abfahrten.

 

Foto 22.02

Jeden Tag gab es Frühstück um 6:45 Uhr. Danach trafen wir uns um 7:30 Uhr am Bus und sind gemeinsam ins Skigebiet gefahren. Die frühe Abfahrt machte keinem etwas aus, denn im Bus konnten wir ein wenig schlafen und das frühe Aufstehen hat sich immer wieder gelohnt. Gegen 11 Uhr gab es dann ein Mittagessen bei der Zentralstation und alle sind gegen 15:30 Uhr mit der Gondel herunter ins Tal gefahren.

 

Foto 22.02Dort hatten wir die Möglichkeit noch ein wenig Einkaufen zu gehen, um unseren Süßigkeitenproviant aufzufüllen. Um 18 Uhr gab es Abendessen und um 19:30 Uhr fand ab und zu ein Meeting statt.

Am letzten Skitag, dem Freitag, fiel leider das Skirennen aus aber das machte niemandem etwas aus, hatten wir doch dadurch Zeit, in unserer Gruppe die ein oder andere schöne Abfahrt zu nehmen.

Uns machte die Skifahrt sehr viel Spaß und wir traten mit schönen Erinnerungen und einer Menge neuer Erfahrungen am Samstag, 25.02.2017, die gemeinsame Heimreise an. Mit neu geknüpften Kontakten und Muskelkater, wurden wir von unseren Eltern an der Gesamtschule in Empfang genommen. Es war wirklich eine gelungene Fahrt.

 

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Derbytime mit der WK III Schulmannschaft Jungen

 

Zunächst muss man unserem Förderverein danken. Dieser hat die Karten für die Schulmannschaft der Gesamtschule Hennef Meiersheide übernommen. Aufgrund der guten Leistungen bei „Jugend trainiert für Olympia“ in den letzten beiden Schuljahren (15/16 und 16/17), war es nur selbstverständlich, dass die Mannschaft sich am Samstag, 28.01.2017, gemeinsam auf den Weg ins Stadion machte, um sich das heißersehnte Derby zwischen Leverkusen- Gladbach anzuschauen. Man wurde auch richtig belohnt.

 

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In der Anfangsphase wogte die Partie noch hin und her, beide Mannschaften suchten ihre Chancen. Die aktivere Mannschaft stellte aber Gladbach, das mutig und frech aufspielte, nur den Weg nach vorne zu selten fand. Die Quittung dafür gab es nach 31 Minuten, begleitet durch lautes Jubeln der Schulmannschaft schoss Leverkusen das 1:0.

Kurz darauf das gleiche Spiel. Leverkusen führt nun 2:0 und der ein oder andere aus der Schulmannschaft wurde plötzlich Leverkusenfan. Nicht nur Gladbach, sondern auch Herr Kutzen standen vor einem Scherbenhaufen. Wie soll man hier pädagogische Arbeit leisten, wenn die Kinder auf einmal Erfolgsfans wurden und nur der siegenden Mannschaft zujubeln. Also hielt Herr Kutzen dagegen und feuerte Gladbach an. Der Pausenpfiff gab unseren Stimmbändern eine Pause.

Gladbach kam in der 2. Hälfte mit großer  Moral zurück. Angeführt vom noch kleinen Jubel der Schulmannschaft sorgte Gladbach in der 52. und 58. Minute für den Ausgleich. Alles wird auf Anfang gestellt. Die Gladbacher hatten Lust zu spielen, während Bayer Leverkusen immer mehr das Spiel aus der Hand gab. Zwischen Currywurst-, Cola- und Popcorngeruch wurde das Spiel spannend verfolgt. In der 71. Minute fiel dann auch der ersehnte Führungstreffer für die Gladbacher und auf unseren Sitzen konnten wir uns nicht mehr halten. Im Delirium vor Glückseligkeit, ein solches Spiel zu sehen, kam der Abpfiff und wir lagen uns in den Armen. Auf der einen Seite Stolz über so ein spannendes Spiel und auf der anderen Seite Trotz, dass Herr Kutzen wieder Recht hatte und auf das schwächere Fohlen in der Anfangsphase setzte.

Alles in allem war das Spiel ein Erfolg und eine tolle gemeinsame Belohnung für zwei erfolgreiche Fußballjahre im Schulfußball. Die Mannschaft möchte so die nächsten Jahre in den weiteren Wettkampfklassen spielen und weitere Erfolge gemeinsam feiern. Nichts spricht dagegen!

(Patrick Kutzen)

 

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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

 

Aus diversen wissenschaftlichen Studien geht hervor, dass es um das historische Wissen insbesondere junger Deutscher insgesamt nicht zum Besten steht: So fand eine Studie des „Forschungsverbundes SED-Staat“ der Freien Universität Berlin bereits vor einigen Jahren heraus, dass mehr als die Hälfte der Schüler das Jahr des Mauerbaus nicht kennt und nur jeder dritte Schüler weiß, dass die Machthaber der DDR die Mauer errichten ließen. Mehr als zwei Drittel bewerteten es zudem als positiv, dass in der DDR jeder einen Arbeitsplatz gehabt hat. Angesichts dieser Defizite spricht der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, von einem „historischen Analphabetismus“, der zunehmend um sich greife (FAZ, 21.06.12).

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung gilt es folgendes zu bedenken: Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog legte als Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus den 27. Januar fest. In seiner Proklamation führte er aus:

„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt.“ 

Zu diesem Anspruch möchte unsere Gesamtschule Hennef Meiersheide einen konstruktiven Beitrag leisten: Deshalb steht der Gedenktag bei uns unter dem Leitmotiv „Erinnerung – Verantwortung - Zukunft“.

Damit Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich ein konkretes Bild von diesem Leitmotiv machen können, stellen wir Ihnen nachfolgend einige ausgewählte Unterrichtsprojekte dar, die im Rahmen des Gedenktages an unserer Schule stattfanden.

(Wolfgang Labonde)

 

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Archivschnuppertage im Kreisarchiv in Siegburg

mit den Klassen 6A, 6C und 6E am 16. /19. Januar und 01. Februar 2017

 

Schon elfmal waren sechste Klassen aus verschiedenen Jahrgängen im Kreisarchiv in Siegburg und eigentlich könnte es langsam langweilig werden. Wird es aber nicht, weil die Kinder uns immer wieder mit neuen Impulsen versorgen. Die so schwer zu entziffernde „Sütterlin–Schrift“ ist überraschenderweise spannend und alte Akten zu säubern, zu reparieren und zu sortieren ist „interessant“ und „macht Spaß“. Wir hatten, um auf „Nummer sicher“ zu gehen, noch eine kleine Spinne aus Silikon in den Akten versteckt, die war zwar „süß“, aber nicht notwendig, um die Aufmerksamkeit der jungen Besucher zu fesseln. An verschiedenen Stationen konnten Rechercheaufgaben, Mikrofilm-Suche, Transkription der Sütterlin-Schrift oder Suchaufgaben in der wissenschaftlichen Bibliothek gelöst werden und wurden erfolgreich bewältigt. Teamwork war die ganze Zeit gefragt, aber das ist für unsere Schülerinnen und Schüler immer die leichteste Übung. Ganz verschiedene Fragen tauchten auf und wurden beantwortet. Besonders die Präsenz der Heimatorte im Kreisarchiv, auch auf alten Ansichtskarten, freut die meisten Schüler und Schülerinnen sehr. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Kreishauskantine, die uns immer bestens versorgt, wurde noch ein Sütterlin–Rätsel gelöst und schon war der Tag zu Ende. Mit einem Ausdruck der Geburtstagszeitung und vielen neuen Eindrücken ging es wieder zurück nach Hennef.

Das Archiv des Rhein-Sieg-Kreises empfing unsere Kinder wieder sehr herzlich und betreute mit mehreren Mitarbeitern die Arbeitsgruppen. Alle gingen an dem Tag mit mehr als sie gekommen waren. Besonders freut uns, dass jetzt die ersten Klassen noch einen zweiten Termin wünschen und dann speziell zu ihren Heimatorten einen Forschungstag durchführen wollen.

(Christiane Liedtke)

 

 

 

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Judo: Hannah Schneider holt Gold in Eindhoven - Marie Heeb gewinnt Bronze

Am zweiten Tag des international hochkarätigen Dutch Open in Eindhoven starteten die U15 und die U21. Auch hier versammelten sich die besten Judoka – vor allem aus Holland, Belgien und Frankreich. Die deutschen Judoka nutzten dieses Turnier zum Wettkampfeinstieg der kommenden Saison.

Sensationell konnte an diesem zweiten Tag der Erfolg des JC -Hennef fortgesetzt werden. Denn

einen Tag zuvor gab es für die Hennefer der U 18 einmal Bronze und einmal den 7. Platz. An diesem zweiten Tag starteten für den Judo Club aus Hennef sechs Judoka. U 21: Mit Hannah Schneider begann die Erfolgsserie in der bis 63 Kilo Gewichtsklasse. Sie holte sich ungeschlagen in der U 21 nach fünf im Boden gewonnenen Kämpfen eine herausragende Goldmedaille. Dies war nach ihrer

längeren Verletzungspause ein super Einstieg.

Die zweite U 21 Kämpferin Mona Heeb erwischte zu Beginn direkt eine starke Französin und schied leider vorzeitig aus dem Kampfgeschehen bis 52 kg aus. Trotzdem war es ein guter Kampf.

Auch Till-Moritz Riehl hatte etwas Pech. Nach einem gewonnenen Kampf wurde er von einem

Schweden in die Trostrunde verwiesen, in der er nicht mehr zu seiner alten Form zurückfand.

U 15: Marie Heeb holte die zweite Medaille an diesem Tag. Bis 36 kg belegte sie nach fünf starken Siegen einen wundervollen 3. Platz. Sie verlor nur gegen die spätere Erstplatzierte mit einem Yuko.

Aber es reichte für einen begehrten Platz auf dem Treppchen. Jan Bäumer kämpfte bis 66 Kg in der

Altersklasse der U 15. Mit seinen drei starken Kämpfen erreichte er einen guten 5. Platz.

Alexandra Gross schied nach einer Auftaktniederlage bis 40 kg leider aus dem Kampfgeschehen aus. Aber auch sie konnte damit Wettkampferfahrung sammeln.

(Hennefer Stadtecho vom 28.01.2017)

 

JC-Hennef stellt 5 Bezirksmeister

David Hohn (-46kg), Alexander Neihs (-73kg) und Nico Bertram (-90kg) sind die neuen Bezirksmeister in der Altersklasse der männlichen U 18.

Viktoria Onegow (-33kg) und Marie Heeb (-36kg) holten sich den Titel in der weiblichen U 15.

Am Samstag, den 04.Februar, wurden in der Herbert-Grünewald-Halle in Leverkusen die diesjährigen Bezirksmeisterschaften der U 18 und U 15 durchgeführt.

Der JC-Hennef schnitt dabei insgesamt mit 13 Medaillen als erfolgreichster Verein im Bezirk Köln ab.

In der U 18 gab es neben den drei Goldmedaillen von Hohn, Neihs und Bertram noch einen 3. Platz durch Malik Achiri (-60kg), der nur den Kampf gegen den späteren Zweitplatzierten abgab und einen 2. Platz bei den Mädchen durch Julie Kampler (-44kg). Sie verlor nur im Finale. Auch Karl Johannes (-66kg) zeigte eine sehr gute Leistung, denn er gehörte zu den jüngsten Starten in dieser Gewichtsklasse und erreichte einen starken siebten Platz.

Die U 15 war ebenso erfolgreich. Außer den zwei Goldmedaillen, die Onegow und Heeb gewannen, gab es drei 2. Plätze von Ina Schild (-48kg), Dastin Neiwert (-46kg), und Jan Bäumer (-66kg). Dazu kamen noch drei 3. Plätze von Filiz Kilicaslan (-40kg), Alexandra Groß (44kg) und Ben Weber (plus 66kg). Und auch der fünfte Platz von der jüngsten Teilnehmerin Sannie Klein (-57kg) konnte sich sehen lassen.

Mit diesen Ergebnissen haben sich die 13 Medaillengewinner des JC-Hennef für die folgende Westdeutsche Einzelmeisterschaft qualifiziert. Diese wird kommendes Wochenende in Herne ausgetragen und Heimtrainer Kamen Kasabov kann mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein.

(Simone Zöller)

 

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Mittelalterliche Waffen

Bau und Funktion einer Armbrust in Arbeitslehre Technik WPAT im siebten Jahrgang.

Die Schüler haben selbstständig das Projekt „Armbrust“ erarbeitet.

Mit Elan wurden verschiedenste Materialien und Abschussvorrichtungen ausprobiert bis zur fertigen schussfähigen mittelalterlichen Waffe.

Bei diesem Projekt stand die Sicherheit und der verantwortungsvolle Umgang mit den selbst gebauten Armbrüsten im Vordergrund.

Die Schüler veranstalteten Wettschießen auf dem Schulgelände unter Aufsicht des Techniklehrers und hielten sich an die vereinbarten Sicherheitsregeln.

Eine Maschine selbstständig zu konstruieren und sie voll funktionsfähig zu gestalten fordert Fantasie, technisches Verständnis und Gefühl für Form und Funktion. Der verantwortungsvolle Umgang mit den selbstgebauten Armbrüsten sensibilisiert für Gefahren, die von Maschinen ausgehen können.

(Michael Liss)

 

 

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Modellbau im Jahrgang 10 Technik WP AT

In diesem Kurs sind sehr unterschiedliche Bootstypen entstanden, die sich in Materialwahl und Antrieb unterscheiden. Styropor, Aluminium, Fieberglas, Holz, Edelstahl waren die gewählten Stoffe für Aufbauten und Rümpfe. Antriebsseitig wurden Luftrotoren und Schiffsschrauben auch in paralleler Anordnung mit Getrieben in die Boote integriert. Jedes Boot wurde von den Schülern selbst konstruiert und schwimmfähig gemacht.

(Michael Liss)

 

 

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Ist ein Studium das Richtige für mich?

Oder sollte ich lieber eine Ausbildung beginnen? Was ist ein duales Studium?

Der Antwort auf die Frage, wie es nach dem Abitur weitergehen könnte, konnten die Schülerinnen und Schüler der Q1 am 01. 02. 2017 ein Stück näher kommen. Die Studien- und Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, Frau Herzog, referierte über Studienvoraussetzungen und Studienbedingungen in der Gesamtschule Hennef Meiersheide und stellte sich den vielen Fragen der Schülerschaft der Q1. Diese war nach Leistungskursen aufgeteilt zu einer jeweils zweistündigen Veranstaltung eingeladen und konnte sich umfassend über Berufsbilder und ihre Voraussetzungen informieren

Bildergebnis für agentur für arbeit

Rasch stellte sich heraus, dass ein reges Interesse an der Veranstaltung herrschte, so dass Frau Herzog auch nach der Veranstaltung noch zahlreiche individuelle Fragen zu beantworten hatte. Für tiefer gehende Gespräche wies sie noch einmal auf ihre monatlichen Sprechtage in der Gesamtschule Hennef Meiersheide hin. Es zeigte sich auch hier sehr schnell, dass diese auf großes Interesse stoßen und schon weit  im Voraus „ausgebucht“ sind. Wer beraten werden möchte, findet aber natürlich immer noch einen freien Termin.

 

 

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Info-Abend zur Studien- und Berufswahlorientierung für Eltern der Sek. II

 

Zum ersten Mal fand am 13. 03. 2017 um 19 Uhr ein Elternabend zur Studien- und Berufswahlorientierung für Eltern mit Kindern in den Jahrgängen EF, Q1 und Q2 an der Gesamtschule Hennef statt. Gemeinsam mit Frau Herzog als Vertreterin der Agentur für Arbeit konnten sich Eltern von Schülerinnen und Schülern der Sek. II überblicksartig über Studienvoraussetzungen, duale Studiengänge, Ausbildungsberufe oder auch den Bundesfreiwilligendienst informieren.

Die Gesamtschule verfolgt damit das Ziel, Eltern in den Berufswahlprozess ihrer Kinder miteinzubinden und für ihre Kinder kompetente Begleiter beim Start in den Beruf oder das Studium zu sein. In Anbetracht der vielfältigen Möglichkeiten, aber auch Gesichtspunkte, die berücksichtigt werden sollten, zeigte sich rasch, dass dies keine leichte Aufgabe ist!

Der erste Informationsabend, bei dem Frau Herzog auch auf die individuellen Fragen und Probleme der anwesenden Eltern und Schülerinnen und  Schüler einging, traf auf reges Interesse bei allen Anwesenden.

(Uta Müller)

 

 

Auf dem Weg in den Beruf

Experte: Berufsberater Thomas Lohr steht den Schülern auf dem Weg in den Beruf Rede und Antwort.

(Foto: Sofia Grillo)

Experte: Berufsberater Thomas Lohr steht den Schülern auf dem Weg in den Beruf Rede und Antwort.

Die Arbeitsagentur Bonn/Rhein-Sieg startet in der Gesamtschule Hennef die Woche der Ausbildung. Schüler informieren sich über Karriere-Möglichkeiten. 2800 Ausbildungsplätze im Rhein-Sieg-Kreis sind unbesetzt.

Nach der Mittleren Reife oder dem Abitur stellt sich die Frage, wie es weitergeht. Besonders beliebt sei es, nach dem Abitur ein Studium zu beginnen, erklärte der Pressesprecher der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, Lars Normann. Dabei sei das Studium meist gar nicht die beste Lösung für alle Schüler. Mit einem Aktionstag „Ausbildung klarmachen“ in der Gesamtschule Hennef will die Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg die Gesamtschüler darauf aufmerksam machen, welche Karrieremöglichkeiten sie mit einer Ausbildung haben.

Der Aktionstag ist der Auftakt der Woche der Ausbildung der Arbeitsagentur. Jeden Tag wird ein neuer Themenschwerpunkt beleuchtet, wie etwa Teilzeitausbildungen für Alleinerziehende oder die Inklusion von Schwerbehinderten. Der Montag in der Woche der Ausbildung gehört ganz den Schülern. „Wenn wir junge Leute erreichen wollen, müssen wir zu ihnen gehen und können so das Thema Ausbildung so früh wie möglich ins Bewusstsein rücken“, sagte der Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg, Ralf Steinhauer. Deshalb haben Schüler ab der Jahrgangsstufe zehn am Aktionstag die Möglichkeit auf eine offene Berufsberatung. Gleichzeitig können sie mit dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur unmittelbar in Verbindung treten.

Der Arbeitgeberservice erfasst alle Ausbildungsangebote in der Region und kann direkt vermitteln. Derzeit gebe es 2800 freie Ausbildungsplätze im Rhein-Sieg-Kreis, so Steinhauer. Wählen kann man aus 350 verschiedenen Berufsfeldern. Vor allem soll den Schülern gezeigt werden, dass es mit einer Ausbildung viele Karrieremöglichkeiten gibt. „In den Handwerksberufen kann man seinen Meisterbrief machen und auf eine Selbstständigkeit hinarbeiten“, so Normann.

Oft gebe es aber auch die Möglichkeit, nach der Ausbildung ein Studium zu absolvieren. Dieser Weg verspreche oft größeren Erfolg im Studium, sagt Steinhauer. „Wer sich früh beruflich orientiert hat, ist zielstrebiger im Studium.“ Die Schülerinnen der zehnten Klasse Lisa, Leonie und Janine wollen sich gerne früh orientieren und stellten daher am Montag den Berufsberatern Dorothea Herzog und Thomas Lohr ihre Fragen.

Lisa und Leonie wollen das Fachabitur machen. Janine möchte nach der zehnten Klasse eine Ausbildung zur Ergotherapeutin beginnen. Die Mädchen finden die Beratungsangebote gut: „Wir wissen jetzt schon wieder mehr als vorher und können uns besser auf die Zukunft vorbereiten.“

Berufsberater Thomas Lohr ist das ganze Jahr über für die Gesamtschüler da. Alle 14 Tage bietet er in der Schule Berufsberatungen an und macht ab der Klassenstufe acht klasseninterne Berufsvorbereitung. „Die beliebtesten Ausbildungsberufe sind unverändert: Der Kfz-Mechaniker ist bei den Jungs beliebt und der kaufmännische Bereich bei den Mädchen“, so Lohr.

(Sofia Grillo, Generalanzeiger vom 28.03.2017)

 

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Außergewöhnliche Erscheinungen“

 

Die Schülerinnen des Kurses „Darstellen & Gestalten“ des 10. Jahrgangs von Frau Biermann und Frau Novotny-Schmandt präsentierten am 25.01.17 um 19.30 Uhr auf der Mensabühne als letztes großes Projekt „Außergewöhnliche Erscheinungen“.

Mit viel Ideenreichtum wurden ganz spezielle Wesen kreiert. So erschienen auf der Bühne unter anderem eine Zuckerpuppe, ein Gedankenblitz, ein Fußpilz, eine Brillenschlange, ein Musikpilz, ein Schlaufuchs ,ein Fettnäpfchen, eine Spielzeugpuppe, ein Anti-Amor, eine Schlafmütze, eine Schneeflocke und zuletzt betrat auch „das Ende“ selbst die Bühne.

Alle „Geschöpfe“ wurden von den Schülerinnen erschaffen und in einem selbst verfassten Monolog mit eigens dafür entworfenem entsprechendem Kostüm vorgestellt.

Viele der Wesen litten unter ihrer Einzigartigkeit und dem Unverständnis ihrer Umwelt und mussten lernen, auch mit ganz besonderen Schwierigkeiten umzugehen. Aber nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Umwelt und Freunde lernten, dass eigentlich jeder einzigartig ist und Respekt und Anerkennung verdient.

Es war für alle Zuschauerinnen und Zuschauer eine ausgesprochen abwechslungsreiche Präsentation, die durch die gelungene Licht- und Tongestaltung der ToLiTec-AG tatkräftig und effektvoll unterstützt wurde.

(U. Novotny-Schmandt und U. Biermann)

 

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Blau wie die Sehnsucht“ – Eine Theateraufführung des Literatur- und Projektkurses derQ1 / Q2

 

 

Am 9. und 10.11.2016 erwartete die Zuschauer/innen in der Mehrzweckhalle der Gesamtschule Hennef Meiersheide ein Theaterstück der besonderen Art.

Ausgehend von einer Textvorlage der Autorin Marlene Skala „ Blau wie die Sehnsucht“ beschäftigten sich die Schüler/innen des Literaturkurses des 12.Jahrgangs intensiv mit der „Suche nach der blauen Blume“, einer gesellschaftskritischen und zugleich zutiefst menschlichen Thematik

Worum geht es in dem Stück? Einige junge Leute treffen sich, um das alljährlich stattfindende Fest vorzubereiten. Dabei wird den Beteiligten klar, dass ihnen die Freude am Feiern nahezu abhanden gekommen ist. Sie leben alle in Routinen, kleinen inneren Gefängnissen, Beziehungskrisen und brüchigen Freundschaften. Nach und nach wird allen klar, dass sich etwas ändern muss, und man beschließt, ein neues  „blaues“ Fest zu gestalten – und damit verändert sich alles.

Allen Beteiligten wird nun endlich klar, was sie sich in ihrem Leben wünschen und sie begeben sich auf den Weg zur Erfüllung ihrer Wünsche und Sehnsüchte.

Als zuletzt doch noch alles zu platzen droht, halten alle zusammen und finden eine gemeinsame, unerwartete Lösung….

Das Theaterstück wurde unter der Regie von Frau Novotny-Schmandt und der theatererfahrenen Schülerin Lea Reihl mit vielfältigen Theaterformen auf die Bühne gebracht und selbst an Wochenenden und in den Ferien wurde ein Jahr lang von allen Beteiligten geprobt. Zum Teil schwierige und lange Textpassagen mussten intensiv erarbeitet und umgesetzt werden.

Die Traumsequenzen, in denen immer wieder die Wünsche der Protagonisten deutlich werden, wurden in intensivem blauem Licht teilweise mit Masken gespielt und mit entsprechender Musik unterlegt.

Dass sich alle mit dem Symbol der blauen Blume der Romantik und dem Dichter Novalis beschäftigten, ergab sich ganz nebenbei.

Das – natürlich blaue – Bühnenbild des abschließenden Festes wurde durch Gemälde der Künstlerin und Kollegin Ulrike Biermann zu einem echten Augenschmaus für die vielen Zuschauer/innen und die ToLiTecs mit Thomas Adolph gaben ihr Bestes, um alles licht- und tontechnisch zu perfektionieren.

Anderthalb Stunden Spannung und Unterhaltung pur vor vollem Haus und viel Applaus und Anerkennung für eine großartige Leistung!

Und wer weiß: Vielleicht hat der ein oder andere Zuschauer seine eigene blaue Blume gefunden….

(Uschi Novotny-Schmandt)

 

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Erziehung im Nationalsozialismus – ein Film über Napolas

 

Am 24.01.2017 fand der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus an unserer Schule statt. Unsere Lehrer hatten uns bereits im Vorhinein darüber informiert, dass wir einen Film über die Napolas (Nationalpolitische Erziehungsanstalten) ansehen würden.

 

Als Vorbereitung bekamen wir von Frau Ohl und Herrn Luke zu Beginn des Unterrichts die Aufgabe, in Tischgruppen ein Schreibgespräch über verschiedene Zitate zu führen. Diese Zitate beschäftigten sich mit unterschiedlichen Auffassungen von Erziehung. Nachdem das Schreibgespräch beendet war, hatten wir noch kurz Zeit, um die Ergebnisse in der Gruppe zu besprechen. Anschließend wurden die Gruppenergebnisse der gesamten Klasse präsentiert. Mit unseren Klassenlehrern zogen wir dann folgendes Fazit: Erziehung ist die Begleitung des Kindes, das als (selbstbestimmtes) Individuum gesehen wird. Außerdem soll man Kinder so lieben und akzeptieren, wie sie sind. Als Abschluss dieses Themas verglichen wir dieses Fazit mit einem Zitat Hitlers über Erziehung. Wir stellten fest, dass die Nationalsozialisten eine sehr extreme, vollkommen gegensätzliche Einstellung zur Erziehung hatten. Sie legten keinen Wert auf Individualität, sondern auf Gleichförmigkeit, unbedingten Gehorsam und Gewaltbereitschaft.

Anschließend informierten wir uns über nationalpolitische Erziehungsanstalten, genannt Napolas und begannen dann mit dem Film „Napola“. Darin geht es um den 17- jährigen Friedrich, der bei einem Boxwettkampf von einem Deutsch- und Geschichtslehrer der (fiktiven) „Napola Allenstein“ entdeckt wird. Er besteht die Aufnahmeprüfung und beginnt gegen den Willen seines Vaters seine Ausbildung dort, um zur zukünftigen nationalsozialistischen Elite zu gehören. Doch mit der Zeit merkt Friedrich, dass es sich nicht um die Chance seines Lebens handelt, sondern dass die Kinder durch die Erziehung, die ihnen aufgezwungen wird, zerstört werden und sie das sogar bis zum Selbstmord treibt.

Zwar ist diese Geschichte an sich nicht nach einer wahren Begebenheit, doch alles Drumherum ist tatsächlich so gewesen.

In der Nachbesprechung mit der Klasse wurden die Schüler nach ihren Gefühlen gefragt. Viele waren schockiert angesichts der Grausamkeit, mit der die Bedürfnisse der einzelnen Kinder der NS-Ideologie untergeordnet wurden und auch bewegt, weil die Ereignisse aus der Perspektive der Jugendlichen dargestellt wurden und man ihre Situation so sehr gut nachempfinden konnte. Alle waren sich einig: Den Film würden sie jedem weiterempfehlen und es ist wichtig, sich immer wieder neu an die Zeit des Nationalsozialismus zu erinnern, um solche grausamen Taten in Zukunft zu verhindern. Auch oder gerade in der heutigen Zeit sollte man sich nochmal vor Augen führen, dass jeder Mensch das Recht auf Respekt und einen humanen Umgang hat.

(Larissa Hilse, Jana Hanraths 10E)

 

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NS Gedenktag – Besuch von der Zeitzeugin Tamar Dreifuss

 

Als Tamar Dreifuss den Klassenraum betritt, schenken ihr ca. 90 Schülerinnen und Schüler die vollste Aufmerksamkeit. Denn was die 78-Jährige zu erzählen hat, ist packend, spannend und berührend. Sie schildert den jungen Zuhörern ihre erlebte Geschichte als Holocaust Überlebende.

Tamar Dreifuss war ein Jahr alt, als der Zweite Weltkrieg begann. Dass sie überlebte hat sie ihrer Mutter zu verdanken. Diese schrieb das Buch „Sag niemals, das ist dein letzter Weg“. Dieses Lebensmotto hat sich auch Tamar Dreifuss von ihrer Mutter abgeschaut.

Da Tamar Dreifuss immer wieder von ihren Enkeln über ihre Vergangenheit befragt wurde entschloss sie sich, ihre Geschichte in einem Kinderbuch mit dem Titel „Die wundersame Rettung der kleinen Tamar“ niederzuschreiben.

Ihr Buch, welches nicht nur aus Text, sondern auch aus ausdrucksstarken Fotos und Bildern besteht, setzt Tamar Dreifuss zur Gestaltung ihres Vortrags ein. Anhand der projizierten Bilder konnten die Schülerinnen und Schüler interpretieren, wie die Stimmung und Atmosphäre während den jeweiligen Erlebnissen war.

Ihre Familie lebte in Wilna. Mit drei Jahren musste sie als kleines Mädchen die Familie verlassen und wurde bei einer Tante versteckt, damit ihre Mutter schneller fliehen konnte. Diese und andere Verwandte fanden zunächst Zuflucht in einem Nonnenkloster.

Später musste die Familie schließlich doch noch ins Ghetto von Wilna. Tamar Dreifuss’ Großeltern kamen bei den Massenerschießungen in Ponar um, ihr Vater starb in einem Konzentrationslager.

Tamar Dreifuss berichtet über die grausame Fahrt der Deportation und der Ankunft im völlig überfüllten Lager.

Ein bewegender Moment ist die Schilderung der Flucht aus dem Lager. Ihre Mutter erhaschte aus einem Berg Wäsche für sich ein schickes Kostüm und ein Kleid für Tamar, welches sie sich anzogen. „Dann nahm sie mich einfach an die Hand und spazierte mit mir mit aufrechtem Gang aus dem Lager.“ Keiner der bewaffneten Wachen hinderte sie daran, da sie nicht aussahen wie Juden.

Bis zum Kriegsende lebte Tamar Dreifuss mit ihrer Mutter bei Bauern. Sie liebten Tiere und versteckten sich sogar zum Teil in der Hundehütte eines gefährlichen Wachhundes, der sie voll und ganz akzeptierte.

Tamar Dreifuss hat die jungen Zuhörer mit ihrer Geschichte als Holocaust Überlebende bewegt und gab ihnen viel Raum und Zeit während der Erzählung Fragen zu stellen. Dadurch entstand ein ausgesprochen interessanter Austausch zwischen Tamar Dreifuss und unseren Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Hennef Meiersheide.

(Julia Olbrich)

 

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Homo neanderthalensis zum Greifen nah

 

Heute besuchten wir, die Bio LK‘s von Frau Warning und Herr Pollmann des 13. Jahrgangs, das Neandertaler Museum in Mettmann. Dort, vor Ort, wird einem die Möglichkeit gegeben verschiedene Stadien des menschlichen Stammbaums nachzuvollziehen. So werden die verschieden Hominiden nicht nur in Form ihrer Knochen sondern auch in Form von Körperrekonstruktionen dargestellt. Des weiteren wird gezeigt wie die verschieden Vormenschen lebten, welche Werkzeuge sie nutzten, was sie aßen, in welchen Regionen sie sich ausbreiteten und wo welche Art von Funden gemacht wurden.

 

 

 

Nachdem wir einige Zeit im Museum verbracht hatten, suchten wir die Fundstelle auf, an der der erste Neandertaler Mettmanns gefunden wurde. Anschließend nahmen wir an einem Workshop teil, in dem wir in die Kategorisierung von Schädeln der Vormenschen eingeführt worden sind. Weiterhin besprachen wir mit unserem Workshop-Leiter Till einige Kriterien der Analyse, wobei wir feststellen konnten, dass wir bereits viel Vorwissen aus dem Museum und dem Unterricht mitgebracht haben. Daraufhin durften wir uns in Gruppen zu je vier Personen selber in der Einordnung von Schädeln in den menschlichen Stammbaum versuchen. Auf unseren Tischen befanden sich hierfür drei verschiedene Funde, welche wir mit dem Hintergrund der zuvor besprochenen Kriterien untersuchten und mit dem Homo sapiens sapiens (moderner Mensch) verglichen. Nachdem wir uns in den Kleingruppen überlegt hatten, wo wir unsere Schädel einordnen würden, setzten wir uns alle zusammen und schoben unsere Tische so zusammen, dass wir mit ihnen den Stammbaum des Menschen rekonstruieren konnten. Hierzu begannen wir beim ältesten Fund und arbeiteten uns immer weiter in die Moderne vor. Till ließ uns unsere Annahmen vorstellen und bekräftigte diese mit Fakten. Zu unserer Verwunderung irrte sich keiner bei den jeweiligen Annahmen und wir erhielten sehr präzise Ergebnisse.

Abschließend lässt sich sagen, dass es eine sehr interessante Exkursion gewesen ist, die man anderen Interessierten nur empfehlen kann.

(Lea Wuggazer und Rabea Schmahl)

 

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NS - Opfer - Gedenktag der EF – Zug des Lebens

Am diesjährigen NS-Gedenktag am 24.01.2017 traf sich der Jahrgang EF um 09:45 Uhr am Kurtheater in Hennef und schaute zusammen den Film „Zug des Lebens“, um der Opfer des Holocaust zu gedenken.

Was zunächst einer Komödie glich, mündete in einer sehr ernüchternden Auseinandersetzung mit der Deportation zahlreicher Juden in Konzentrationslager. Wenngleich komödiantisch und mit viel Charme aufbereitet, geht es im Wesentlichen darum, dass der Osten Europas unter der Gewalt des zweiten Weltkrieges leidet und die dort lebenden Juden nunmehr mit ihrer Deportation in die Konzentrationslager rechnen müssen.

 

 Ein kleines jüdisches Dorf in Rumänien hat Angst vor Gefangennahme, Verschleppung und Ermordung – bis die Dorfbewohner sich selbst deportieren, um die Flucht nach Palästina anzutreten und den Deutschen zuvor zu kommen. Der Zug des Lebens tritt seine Reise in das gelobte Land an und anfangs läuft alles nach Plan, doch bald werden sie von den Deutschen eingeholt.

In der anschließenden Diskussionsrunde fielen neben betretenem Schweigen wegen unerwarteter Wendungen des Films lobende Worte für diesen, da er nicht einem typischen NS-Film entspräche, sondern die Thematik aus einem anderen Blickwinkel und in einem anderen Genre präsentierte.

(Für die EF, Weronika Kostyrka und Stella-Melina Manz)

 

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Die Mädchen-Mannschaft WK III der Gesamtschule Hennef Meiersheide ist Kreismeister der Schulen im Schwimmen

 

Die Mädchen der Schwimm-Mannschaft WK III unserer Schule überzeugte erneut bei den Kreismeisterschaften der Schulen im Hardtberg-Bad, Bonn. Veranstaltet wird der Wettkampf jährlich im Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“.

Ganz so einfach war es im Vorfeld jedoch nicht, denn viele aktive Schwimmerinnen unserer Schule hatten just in dieser Woche Klausuren oder waren Opfer der heftigen Grippewelle.

Umso glücklicher war ich, dass dann doch acht Mädchen mit mir die Herausforderung angenommen haben!

Schnell musste auf der Fahrt hin zur Wettkampfstätte neu geplant und neu bestimmt werden, wer in der Staffel am besten an welcher Position startet und welche Schwimmerin in der Lagenstaffel Schmetterling, Rücken, Kraul oder Brust schwimmt. Dabei war es eine große Hilfe, dass einige Schwimmerinnen schon Wettkampferfahrung haben.

Gegen drei weitere Schulmannschaften konnten wir uns durchsetzen und mit sehenswerten 45 Sekunden Zeitabstand zum 2. Platz in der Gesamtwertung den 1.Platz erkämpfen.

Die anschließende Entspannung im warmen Kinderplanschbecken tat allen richtig gut!

Gratulation den Kreismeisterinnen: Antonia Paal, Lea Raithel, Ida Hagenlocher, Emily Lütz, Samira Kriegesmann, Julia Simon, Mel-Pauline Ebert, Catalina Gräfe.

Vielen Dank an unsere Begleitung Anna Promies.

Gisela Raps, Schwimmtrainerin (B-Lizenz)

 

 

Hierzu erschien auch ein Artikel im Hennefer Stadtecho am 10.3.17 und Extrablatt am 15.3.17:

 

 

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Fortbildung der Schulsanitäter

Am 13.12.2016 war es nun wieder so weit, die Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen trafen sich für zwei Stunden, um unter der Leitung von Herrn Schumacher von den Maltesern fortgebildet zu werden. Wir frischten unser Wissen über Sportverletzungen auf. Dabei war uns wichtig, was wir als Schulsanitäter in so einem Fall machen können.

Zum Thema Sportverletzungen lernten wir u.a., dass es eine Regel gibt:

P= Pause / E=Eis (kühlen) /C=Compression anlegen /H=Hilfe holen.

Außerdem erfuhren wir, welche Verletzungen es häufig gibt, die mit der PECH-Regel zu behandeln sind: z. B. Zerrungen (E/P), Brüche (P/H/Schienen), Verrenkungen (E/P/H), etc.

 

Bildergebnis für malteser logo 

Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch haben wir einiges gemacht: wir haben ein Dreieckstuch angelegt und gelernt, wie man aus einem Dreieckstuch einen Sitzring fertigt, mit dem man zu zweit Verletzte gut und sicher wegtragen kann.

Am Ende des Seminars bekamen alle noch Arbeitsblätter zu diesem Thema.

Insgesamt war es eine sehr informative Fortbildung, die uns als Gruppe auf weitere Eventualitäten im Schulsanitätsdienst gut vorbereitet hat.

(Jan Pützstück, Jg. 8)

 

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Der Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

 

Am 24. Januar fand der diesjährige Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus statt. Diesmal war das Thema unserer Klasse „Könnte sich heute noch einmal eine solche Organisation entwickeln wie die Nazis?“. Wir waren der festen Überzeugung, dass das nicht möglich ist, weil jeder natürlich Bescheid weiß, was damals passiert ist. Wir schauten uns den Film „Die Welle“ an, in dem es um eine Schulgruppe geht, die sich die Welle nennt.

 

 

In dieser Gruppe beginnen die Mitglieder, immer das Gleiche anzuziehen, eine eigene Begrüßung zu machen, ein Zeichen zu haben und später auch andere Mitschüler (die noch nicht beigetreten sind) zu zwingen, sich ihnen anzuschließen. Die Welle begann für die Gruppe gefährliche Dinge zu tun, wie zum Beispiel eine Prügelei unter Wasser oder einen Dom ungesichert hochzuklettern, um das Zeichen der Welle darauf zu sprayen. Als der Lehrer, Herr Wenger, die Welle auflösen wollte weil sie zu gefährlich wurde, zog ein Schüler, der besessen von der Welle war und meinte, sie wäre sein Leben, eine Waffe und schoss einen Mitschüler an und erschoss sich danach selbst.

Nach dem Film wurde uns klar, dass eine Gruppe oder Organisation wie die Nazis immer wieder und überall entstehen kann und es deshalb so wichtig ist, dass wir darauf aufmerksam gemacht werden und uns immer daran erinnern, was damals passiert ist.

(Melanie Beckmann 8C)

 

 

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Eindrucksvolle Schicksale von Jugendlichen während der NS-Zeit

 

Vor 72 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Seit vielen Jahren leistet auch die Gesamtschule Hennef Meiersheide durch einen Projekttag Ende Januar ihren Beitrag dazu, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht verschwiegen werden.

 

Graffiti made in Ehrenfeld, Bartholomäus-Schink-Str., 50825 Köln - Ehrenfeld (2012)In diesem Jahr nutzten einige Klassen des 9. Jahrgangs am Projekttag Angebote des NS-Dokumentationszentrums (EL-DE-Haus).

Die Klassen 9E und 9F hatten sich für eine Stadtführung zum Thema „Jugend während der NS-Zeit“ in Köln-Ehrenfeld entschieden. Am Beispiel von Einzelschicksalen und Originalschauplätzen gelang es hierbei den gut informierten Guides des Kölner Museumsdienstes die Situation von „Mitmachern“ in der Hitlerjugend, politischen und religiösen Widerständlern und jüdischen Jugendlichen zu verdeutlichen.

Besonders eindringlich wirkten dabei die Lebenswege einiger Mitglieder der „Edelweißpiraten“, deren am Ehrenfelder Bahnhof mit einer Bronzetafel und großflächigen, kunstvollen Graffitiwerken gedacht wird. Schockierend war das Schicksal von Bartholomäus (Barthel) Schink, der im zerstörten Köln zahlreiche Lebensmittel- und Waffendiebstähle beging, gleichzeitig aber auch geflüchtete Zwangsarbeiter, untergetauchte Juden und Deserteure versteckte. Nachdem das Versteck der Gruppe von Edelweißpiraten verraten worden war, wurde Bartholomäus Schink im Herbst 1944 verhaftet. Er wurde im Alter von erst 16 Jahren gemeinsam mit zwölf weiteren Gruppenmitgliedern am 10. November 1944 in der damaligen Hüttenstraße in Köln ohne Prozess von der Gestapo öffentlich am Galgen hingerichtet.

Ein kurzer Besuch des EL-DE-Hauses am Appellhofplatz, von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo, bildete den Abschluss unserer Exkursion. Die heutige Dokumentationsstätte wurde zum Inbegriff der NS-Schreckensherrschaft in Köln.

Die Gestapo ließ das Gebäude für ihre Zwecke umbauen: In dem oberen von zwei Kellergeschossen wurde das Hausgefängnis mit zehn Zellen geschaffen.

Auf den Zellenwänden des Gefängnisses sind noch rund 1.800 selbstständige Inschriften und Zeichnungen der Gefangenen erhalten. Sie wurden mit Bleistift oder Kreide, vereinzelt mit Lippenstift geschrieben oder mit Eisennägeln, Schrauben oder Fingernägeln eingeritzt.

http://www.museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/medien/abb/448/4438_6519_lo.jpg

Wir lernten Hans Weinsheimer über diese Inschrift in Zelle 1 kennen: Hans hatte seinem Vater dabei geholfen Flugblätter des kommunistischen Widerstands zu verteilen oder an Bunkern oder Bäumen zu befestigen. Insgesamt war der damals 15/16- Jährige fast ein Jahr in Haft, obwohl man ihm das Verteilen der Flugblätter nicht nachweisen konnte. Über den Hintergrund der von ihm überlieferten Inschrift berichtete Hans Folgendes: „Meine Mutter kam immer jeden Abend, so zwischen neun und zehn Uhr. Da klopfte sie an das Fenster – die wusste genau, wo ich saß. Und da sagten die anderen schon: ›Da Hans, Deine Mutter ist da.‹ Man konnte durch das Fenster miteinander sprechen.“

Die Schüler und Schülerinnen der 9F hinterließen einen Eintrag im Gästebuch der Dokumentationsstätte, in dem sie ihre Betroffenheit über die Schicksale der gefangenen und getöteten Menschen während der NS-Zeit zum Ausdruck brachten.

(Sabine Schneider)

 

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Projekt: „die Lebende Bibliothek

 

Am 23.01.2017 startete unsere Klasse 10F mit Frau Schumacher ein neues Thema im Religionsunterricht: „Vorurteile und Stereotype“.

Klischees und Vorurteile begegnen uns ständig, zum Beispiel in der Werbung, in Boulevardmedien oder in den Nachrichten. Uns wird somit indirekt beigebracht, wie wir über Menschen in verschiedenen Situationen urteilen sollen. Dies ist nicht immer schlecht, da Klischees natürlich auch positive Aussagen treffen können. Jedoch hat es auch seine negativen Seiten, wenn es zur Abwertung, Diskriminierung und Verletzung der jeweiligen Person führt. Vor allem Klischees und Vorurteile über Menschengruppen sind problematisch. Wir sind nämlich ohne Kenntins und Prüfung der Überzeugung, jedes einzelne Gruppenmitglied sei gleich, doch dies ist nicht gerechtfertigt.

Dadurch, dass wir uns an einem Tag mit dem Buch „Schubladen“ von der LVR-Klinik beschäftigt haben, wurde uns allen erneut bewusst, wie stark Vorurteile uns leiten. In dem Buch haben wir Bilder von verschiedenen Personen gesehen und sollten ihnen aufgrund ihres Erscheinungsbildes einen Beruf zuordnen.

Im Grundgesetz steht: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauung benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ (Art. 3, Abs. 3 GG) „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ (Art. 1 GG)

Frau Schumacher hat uns während der Unterrichtsreihe gefragt, ob wir Interesse hätten, an dem Projekt, welches sich „Die lebende Bibliothek“ nennt, teilzunehmen. Sie erklärte uns, dass es sich hierbei um ein Konzept des Diözesan-Caritasverbandes handelt. Das Konzept der lebenden Bibliothek ist eine spezielle Veranstaltungsform, die wie eine herkömmliche Bibliothek aufgebaut ist. Hier werden Menschen zu Büchern, die sich den Fragen der Leserinnen und Leser, in diesem Fall uns, stellen und in kleineren Gesprächskreisen von Erlebnissen und Erfahrungen aus ihrem Leben erzählen. Die lebende Bibliothek schafft Begegnungen zwischen Menschen, die sich sonst nicht treffen würden. Und sie schaffen einen neuen Blick füreinander, denn im Gespräch zwischen Leser/in und „Buch“ dürfen Klischees und Vorurteile offen angesprochen werden. Durch dieses Projekt soll ein Verständnis und eine Akzeptanz füreinander gefördert werden. Ziel des Projektes ist es, die kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt in moderner Form für jeden persönlich erlebbar zu machen, dabei unterschiedliche Menschen in Kontakt zu bringen und aktiv Stereotype und Vorurteile abzubauen.

Mich persönlich hat das Projekt sehr angesprochen, da ich es für sehr wichtig halte, dass wir mit verschiedenen Personen in Kontakt kommen und somit unsere Vorurteile abbauen können. Unsere Klasse hatte eine positive Einstellung gegenüber der lebenden Bibliothek und deshalb entschieden wir uns dieses Projekt auch durchzuführen. Nach ein paar Wochen kam die Leiterin des Projektes, Frau Sabine Kern, zu uns in die Klasse und informierte uns über die lebende Bibliothek. Am Ende konnten wir dann noch Wünsche äußern, welche „lebenden Bücher“ sie einladen soll.

Am Mittwoch, 15.03.2017, war es dann soweit. Die Veranstaltung fand bei uns in der Schule im 10er Jahrgang statt. Folgende „Bücher“ nahmen teil: Britta-eine blinde Frau, Bernd-ein ehemals Wohnungsloser, Robin-ein Buddhist, Hüseyin-ein Muslim, Dietmar-ein ehemaliger Strafgefangener, Jörn-ein ehemals Alkoholabhängiger, Gloria-eine spanische Migrantin und Mario- ein „Gutmensch“. Zuerst hießen wir alle herzlich willkommen. Danach gingen wir in 2er-/5er Gruppen und einem „Buch“ in einen Raum. Es gab zwei Runden mit jeweils 40 Minuten Gesprächszeit/„Ausleihzeit“. Nachdem sich die Person vorgestellt hatte, hatten wir dann die Möglichkeit alles zu fragen was uns wichtig war und uns interessierte. Alle Projektteilnehmer waren sehr sympathisch und offen. Besonders schön fanden wir, wie die Menschen, trotz z.B. einer Behinderung, so glücklich und vorbildlich durch das Leben gehen können und wir, denen es an nichts mangelt, so oft unzufrieden sind.

In der darauf folgenden Woche haben wir dann im Plenum unsere einzelnen „Bücher“ den anderen aus der Klasse vorgestellt und über das Projekt gesprochen. Viele konnten bestätigen, dass der Kontakt mit diesen Menschen ihnen geholfen hat ihre Vorurteile abzubauen. Darüber hinaus haben wir alle größten Respekt vor all denen, die da waren und so offen mit ihren Situationen umgehen konnten.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Projekt „Die lebende Bibliothek“ eine sehr gute Erfahrung für alle Teilhabenden hat. Wir konnten lernen, wie wir besser mit unseren Vorurteilen umgehen können, sowie dass wir durch Vorurteile Menschen oft unrecht und falsch einschätzen. Ein einfaches Gespräch kann uns helfen, unsere Vorurteile loszuwerden und wir alle sollten uns das Ziel setzen, jedem Menschen eine Chance zu geben, egal wie er aussieht oder welche Herkunft dieser hat.

(Melanie Giesbrecht, 10F)

 

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Auf den Spuren der Römer in Köln

 

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c1/R%C3%B6misch-Germanisches_Museum_K%C3%B6ln_-_Eingangsbereich-3525.jpg

 

Am Mittwoch, 01.02.2017, machte sich die Klasse 6D mit der Bahn auf den Weg nach Köln. Die Bahn hatte leider Verspätung und deshalb wurde uns etwas kalt. Als wir in Köln ankamen, ging die Hälfte der Klasse in den Kölner Dom und die anderen begannen mit der Führung durch das Römisch-Germanische Museum. Die Kinder, die im Kölner Dom waren, gingen danach noch ins Starbucks und durften sich dort etwas kaufen. Schließlich fingen auch wir mit der Führung durch das Museum an. Im Museum gab es viele interessante Dinge und wir haben alle viel gelernt. Wir haben zum Beispiel gelernt, wie man eine Toga erkennt, außerdem haben wir noch über römische Mosaike, Grabsteine, Vasen und Schmuck gesprochen. Nach der Führung suchten wir mit dem Stadtführer in Köln nach den Überresten der alten römischen Stadtmauer. Wir haben in einer Tiefgarage einen Teil der Mauer gefunden. Früher hieß Köln: Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Abgekürzt: CCAA. Wir machten auch noch ein Klassenfoto auf einer Mauer. Zufrieden und mit viel neuem Wissen fuhren wir zurück nach Hennef.

(Alina Kindt und Florence Mühlbach, 6D)

 

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Das Leben ist schön - Ein Filmprojekt zum Gedenktag

 

 für die Opfer des Nationalsozialismus in der 10A

In den vergangenen Jahren hatten wir den Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus meistens dazu genutzt einen Ausflug zu machen, der mit der Thematik zu tun hatte. So waren wir beispielweise schon in der Synagoge und ein anderes Mal im EL-DE-Haus in Köln. In diesem Jahr ist unsere Klasse jedoch in der Schule geblieben und hat sich mit dem Thema „Konzentrationslager“ auseinandergesetzt. Zuerst haben wir in Kleingruppen Fragestellungen zu verschiedenen Themenbereichen der Judenverfolgung und Konzentrationslagern behandelt. So haben wir uns beispielsweise mit den historischen Hintergründen (Wo gab es überhaupt Lager? Wie viele Menschen wurden dorthin verschleppt? usw.) oder dem Alltag in den Konzentrationslagern beschäftigt. Nachdem jede Gruppe ihre Ergebnisse präsentiert hatte, haben wir einen zum Thema passenden Film geguckt und anschießend darüber diskutiert.

 

Der Film „Das Leben ist schön“ spielt im Jahr 1939 in Italien. Es geht um einen Mann namens Guido Orefice, der sich in seine von ihm so genannte „Prinzessin“ Dora verliebt, welche aber bereits mit einem anderen Mann verlobt ist. Der Anfang des Filmes wirkt wie eine Liebeskomödie und handelt zunächst davon, ob Guido sich durchsetzen und somit Doras Herz gewinnen kann. Vier Jahre später leben Guido und Dora glücklich mit ihrem kleinen Sohn Giosué zusammen. Guido betreibt einen Buchladen, dem jedoch aufgrund der damaligen Rassengesetze die Kundschaft fehlt, denn Guido ist Jude. Eines Tages werden Guido, sein Onkel und der kleine Giosué von Deutschen verschleppt. Dora reist ihnen nach und lässt sich freiwillig ebenfalls ins Konzentrationslager deportieren, um ihnen nahe zu sein. Dort angekommen „erklärt“ Guido seinem Sohn das Lagerleben als ein „großes Spiel“, bei dem es darum gehe, nicht durch die Lageraufseher entdeckt zu werden. Dies tut er, um seinen Sohn zu schützen. Der Hauptgewinn sei ein echter Panzer. Mit viel Improvisationstalent gelingt es Guido seinen Sohn Giosué zu verstecken und die Illusion des Spiels aufrecht zu erhalten. Der Junge erlebt die Räumung des Lagers in einem Versteck mit. Guido kann seinen Sohn vor den Deutschen bewahren, wird schließlich aber selbst erschossen. Am Morgen der Befreiung durch amerikanische Einheiten findet auch Giosué in den Reihen der befreiten Frauen seine Mutter Dora wieder.

Die Meinungen über den Projekttag unserer Klasse waren natürlich unterschiedlich, insgesamt aber überwiegend positiv. Vielen hat es gefallen zur Abwechslung auch mal einen Gedenktag in der Klasse zu verbringen. Gut daran fanden sie vor allem, dass man sich dabei selbst mehr einbringen und aktiv mitgestalten kann als beispielsweise bei einer Museumsführung. Andere Mitschüler waren der Meinung, dass es vor allem wichtig ist, den Gedenktag abwechslungsreich zu gestalten, das heißt, in einem Jahr zum Beispiel einen Ausflug zu einer Gedenkstätte zu unternehmen und im nächsten Jahr dann etwas Theoretisches zu machen.

Zum Film gab es auch eher geteilte Meinungen. Vor allem wurde darüber diskutiert, ob das Thema Konzentrationslager nicht viel zu ernst ist, um es so witzig darzustellen. Manche waren der Meinung, dass die lustigen Szenen den Film auflockern würden oder durch den Kontrast mit den grausamen Ereignissen in dem Lager diese besonders hervorheben würden. Alle waren sich jedoch einig, dass der Film an zukünftige Klassen weiterempfohlen werden sollte, da er anschaulich zeigt, wie es damals in den Konzentrationslagern ablief und wie die Leute dort behandelt wurden.

(Klara Ottersbach, 10A)

 

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BIO-LK Exkursion ins Museum König in Bonn

 

Am Mittwoch, 11. Januar 2017, machte sich der Bio-LK der Q2 auf den Weg ins Museum König nach Bonn. Dieses ist nicht nur historisch ein sehr wichtiges Gebäude, sondern bringt Groß und Klein die Vielfalt der Tierwelt nahe. Besonders für uns, den Biologie-Leistungskurs war es sehr spannend, da wir mit diesem Besuch unser Unterrichtsthema der Ökologie abschlossen und somit unser Wissen auf verschiedenen Gebieten anwenden konnten. Der Museumsführer, Herr Dr. Spieler, gab uns eine kleine Einführung um die Dimension der Artenvielfalt aller Tiere begreifen zu können. Dabei stellte sich heraus, dass Insekten, Käfer und Spinnentiere zu den mannigfaltigsten Tierarten der Welt zählen. Diese durften wir dann auch direkt näher kennenlernen, denn wir wurden selber zu Koleopterologen. Mit anderen Worten, wir forschten in drei Teams an Käfern, die uns vom Museum zur Verfügung gestellt wurden. Dabei wurde der Verwandtschaftsgrad der Arten untersucht und die Merkmale der einzelnen Arten erforscht. Ein drittes Team durfte die Käfer präparieren, ganz so wie sie im Museum ausgestellt werden. Biologie auch mal außerhalb der Bücher zu erleben fanden wir alle ganz spannend und lehrreich. Nach der Auswertung unserer Forschungsergebnisse hatten wir noch Zeit uns den Rest des Museums anzusehen. Abschließend kann man sagen, es war wieder ein gelungener, interessanter und spannender Besuch im Museum König. Bis nächstes Mal!

(Carmen Warning)

 

 

 

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Rechtskunde - Besuch des Amtsgerichts Siegburg

 

CIMG8222Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 haben auch in diesem Jahr wieder Unterricht in den Grundlagen unseres Rechtssystems erhalten – wir hatten in unserem letzten Elternbrief davon berichtet. Im März war es endlich soweit. Ausgestattet mit dem notwendigen Vorwissen, das ihnen der Bonner Rechtsanwalt, Herr Mehrpuyan, vermittelt hatte, durften Schülerinnen und Schüler der Klassen 10C und 10D das Amtsgericht Siegburg besuchen. Die Aussicht, einen spannenden Tag außerhalb der Schule verbringen zu können, beflügelte die Teilnehmer. Doch spätestens beim Warten an der Pforte des Gerichtsgebäudes und der Tatsache, dass sie selbst und ihre Taschen einer gründlichen Überprüfung unterzogen würden, beschlich etliche Teilnehmer ein unbehagliches Gefühl. Nach der glücklich überstandenen Einlasskontrolle ging es gleich in den Gerichtssaal und in die erste Verhandlung. Die Strafsachen, die dort verhandelt wurden, ließen die Schülerinnen und Schüler Zeuge werden, wie unser Gerichtswesen in der Praxis arbeitet. Ob es sich um Fahren ohne Führerschein, Geschwindigkeitsübertretungen oder um Sachbeschädigung handelte, aufgrund ihrer Vorkenntnisse fiel es ihnen leicht, dem Verlauf der Verhandlungen zu folgen. Die Verhandlungsführung des Richters ließ außerdem viele der jungen Besucher erkennen, welch enorm wichtige Rolle diese in unserer Gesellschaft spielen. Nach den Verhandlungen bekundeten einige der Schüler/innen Interesse, nach ihrem Abitur vielleicht ein Studium der Rechtswissenschaft aufnehmen zu wollen. Andere haben sich fest vorgenommen, nun öfter öffentlich geführte Gerichtsverhandlungen zu besuchen. Der Rechtskundeunterricht an unserer Schule war rückblickend für alle Beteiligten wieder ein voller Erfolg. Dies ist ganz im Sinne der Landesminister für Schule bzw. Justiz, nämlich das Rechtsbewusstsein unserer Schüler/innen zu schärfen und ihnen bessere Einsichten in unser Rechtssystem zu ermöglichen.

(Heinz Wegmann).

 

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Projektkurs Spotlight

 

Die Schüler von Nina und Ingo Wentz nutzen die Freiheit des Projektkurs Spotlight für die kreative Umsetzung von selbstgewählten Themen. Diese reichen von Schallausbreitung über Forensische Biologie bis zu den Newtonschen Gesetzen. Die Produktion der Filme erfolgte über zwei Halbjahre hinweg eigenverantwortlich in Heimarbeit. Die Umsetzung lief sehr unterschiedlich ab – von Echtfilm mit Leichen (Schauspielern natürlich!) bis hin zu bunten Stop-Motion-Filmen. Während der Treffen wurden die Zwischenergebnisse diskutiert. Und schlussendlich können wir stolz unsere Kurzfilme im eigenen YouTube-Kanal präsentieren (auf YouTube nach „Projektkurs Spotlight“ suchen).

(Nina Wentz)

https://www.youtube.com/channel/UCm9AU9G1tq4A-NBUKb8SifQ

 

 

 

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Wien Praktikum, Jänner 2017

 

Dieses Jahr wurde, wie in den Jahren zuvor auch, ein Auslandspraktikum der Gesamtschule Hennef Meiersheide in Kooperation mit dem Goethe-Gymnasium in Wien angeboten.

Mich persönlich hat dieses Angebot sehr angesprochen, da es mir eine tolle Möglichkeit bot, sowohl Wien zu besichtigen, als auch mit dem Praktikum Erfahrungen für mein Leben zu sammeln. Ich bin sehr dankbar dafür, dass unsere Schule mir diese Erfahrungen ermöglicht hat und darum bemüht ist uns als Schülern so viel wie möglich bieten zu können. Das Auslandspraktikum in Wien wird durch Frau Diane Wiebecke (Abteilungsleiterin I) betreut.

 

Grundsätzlich bestand die Wahl zwischen einem Praktikum in der Bank oder einem Krankenhaus. Unsere Gruppe, bestehend aus 6 Schülerinnen und Schülern der Q1, flog gemeinsam am 9.1. 2017 zusammen mit dem Schulleitungsmitglied Frau Diane Wiebecke und Herrn Patrick Kutzen als zusätzlichem Betreuer nach Wien und traf dort ein schönes, jugendliches Hostel mit einer coolen Einrichtung an. Wir waren alle begeistert und positiv überrascht.

Am nächsten Tag erfolgte ein sehr herzlicher Empfang durch den Administrator Professor Idinger und den Direktor Dr. Kopeszki des Goethe-Gymnasiums, Astgasse.

Auch bei unseren Praktikumsstellen sind wir nur auf positive Resonanz gestoßen.

 

 

Ich hatte mich für ein Praktikum in der Bank entschieden, weil es mich persönlich sehr interessiert hat, in diesem Beruf einen Einblick zu erhalten. Das Praktikum war für mich eine sehr positive Erfahrung. Ich hatte sehr viel mit Kunden zu tun und meine Aufgabe bestand darin, mit meinem derzeitigen erlernten Wissen so viel wie möglich zu helfen und bei Kundengesprächen aufmerksam zuzuhören um viel zu lernen. Zudem durfte ich an die Bankautomaten um Kunden zu helfen oder eingezogene Karten herauszuholen. In meinem Praktikum wurde ich so freundlich aufgenommen und integriert, wie ich es mir selbst in meinen höchsten Erwartungen nicht hätte vorstellen können. Ich habe nicht nur in verschiedenste Bereiche einen tiefgründigen Einblick bekommen sondern durfte meine Kollegen regelrecht mit Fragen löchern, damit ich so viel wie möglich lerne. Die Menschen, die ich in dieser Zeit kennengelernt habe, und den Zusammenhalt, den ich dort erfahren habe, werde ich nie vergessen. Leider fiel mir der Abschied dadurch umso schwerer. Die Kontakte, die ich dort geknüpft habe, sind echt schön! Ich war an meinem letzten Praktikumstag wirklich traurig, dass ich nach einer so schönen Zeit gehen musste. Aus dieser Zeit glaube ich, sehr viel für mein Leben mitgenommen zu haben.

Neben den berufspraktischen Erfahrungen, die ich gesammelt habe, lernt man zudem das selbstständige Leben kennen. Ich hatte sowohl im Praktikum als auch mit meiner Gruppe eine unvergessliche Zeit mit vielen schönen Momenten.

Wien ist eine wunderschöne Weltstadt mit beeindruckenden Sehenswürdigkeiten und einer besonderen Atmosphäre. Wir haben nicht nur Schloss Schönbrunn besichtigt, sondern auch den Stephansdom, das Hundertwasserhaus, die Wiener Hofburg und viele eindrucksvolle Orte mehr.

Ich kann jedem dieses Praktikum nur empfehlen, da es eine tolle Erfahrung mit sich bringt und wir als Gruppe eine tolle Zeit hatten, über die wir heute noch viel reden. Diese Möglichkeit bietet sich nur einmal und man sollte alles an Erfahrungen und Chancen in seinem Leben mitnehmen.

(Anna Laura Wiebecke)

 

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Auslandspraktikum Wien 2017 im Krankenhaus

 

Dieses Jahr wurde erneut ein Auslandspraktikum der Gesamtschule Hennef Meiersheide in Kooperation mit dem Goethe Gymnasium in Wien angeboten. Mir bot sich dieses Jahr die Möglichkeit, an diesem Auslandspraktikum teilzunehmen, welches durch Frau Diane Wiebecke (Abteilungsleitung I) möglich gemacht wurde.

 

Grundsätzlich bestand die Möglichkeit, an einem Praktikum in einer Bank oder einem Krankenhaus in Wien teilzunehmen. Unsere Gruppe, bestehend aus 6 Schülerinnen und Schülern des Jahrganges Q1 und 2 Lehrkräften, flog am 9.1.2017 nach Wien und lebte sich dort sehr schnell ein. Nach einigen wenigen organisatorischen Einweisungen haben wir das Goethe Gymnasium zum ersten Mal besucht und dort unsere Unterlagen für das Praktikum erhalten, welches wir am nächsten Tag sehnsüchtig beginnen durften. Im Goethe Gymnasium wurden wir sehr herzlich von dem Administrator Professor Idinger und dem Direktor Dr. Kopeszki empfangen. Ich persönlich habe mich für das Praktikum im Krankenhaus entschieden, weil ich bereits in meiner Vergangenheit viel mit Medizin zu tun hatte und mir durchaus den Beruf Arzt für mein späteres Leben vorstellen kann.

 

 

Das Praktikum selbst hat mich sehr beeindruckt. Ich hatte zunächst nicht wirklich eine Vorstellung von dem, was ich auf einer Station für Lungen- und Atemwegserkrankungen zu erwarten hatte, aber diese Vorstellung wurde sehr schnell in Wissen umgewandelt. Nach dem überaus freundlichen Empfang und einer Besichtigung der Stationen habe ich das Ärzte- und Pfleger-Team kennengelernt, welches mich direkt freundlich und herzlich aufgenommen und ins Team integriert hat. Fortan bot sich mir die Möglichkeit bei der täglichen Visite der Patienten zuzusehen. Jedoch blieb es nicht dabei: Die Ärzte haben mir bei jedem Patienten erklärt, was dieser für Krankheiten / Beschwerden hat und teilweise sogar Bilder auf Papier gemalt, damit ich mir leichter etwas unter dem Fachwortsalat vorstellen kann. Des Weiteren habe ich eine Bronchoskopie, Lungenpunktion und viele weitere Eingriffe beobachtet und konnte jederzeit Fragen stellen. Es bot sich mir also die einzigartige Gelegenheit, ständig von einem Arzt begleitet zu werden und somit konnte ich viele Facetten des Arztberufes sehen und mir ein Bild von diesem Beruf machen. Insgesamt bin ich durch vier verschiedene Abteilungen gekommen: Lungenfunktion, Schlaflabor, Station und das hauseigene Labor.

Jedoch waren diese Erfahrungen längst nicht das einzige, das wir aus dem Auslandspraktikum mitgenommen haben: Neben den berufspraktischen Erfahrungen hat man vor allem das selbstständige Leben kennengelernt und etliche Erfahrungen gesammelt, viele neue Kontakte zu knüpfen.

Wien generell ist eine wunderschöne Stadt, vor allem wenn man sie mit Metropolen wie Köln oder Berlin vergleicht. Es gibt nicht nur zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Schönbrunn, die Nationalbibliothek, den Stephansdom , ... sondern jedes Gebäude in Wien ist eine Besonderheit, da diese mit ihrem Baustil und Verzierungen einzigartig sind. Wien bietet auch in der Freizeit, außerhalb des Praktikums, viele Möglichkeiten um sich zu beschäftigen oder mit seinen Freunden Zeit zu verbringen, sodass eigentlich für jeden etwas dabei sein sollte.

Generell ist sehr bemerkenswert, wie sauber und ordentlich Wien gehalten ist, allerdings hat Wien auch seinen Preis, da vieles leider teuer ist. Jedoch empfehle ich jedem, der die Möglichkeit zu so einem Praktikum hat, diese Chance auch wahrzunehmen. Diese Chance bekommt man nur einmal und für diese Erlebnisse lohnt sich eine Teilnahme zu 5000%.

(Marvin Zichner, Q1)

 

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Schüler/innen erleben Sport im Rollstuhl – Projekt „RolliKids“

Mit Ute Herzog, Fachberaterin für den Deutschen Rollstuhlsport, und Annika Zeyen, Gold- und Silbermedaillengewinnerin im Rollstuhlbasketball bei den Paralympischen Spielen (Olympische Spiele des Behindertensports) in Peking (2008), London (2012) und Rio de Janeiro (2016) konnte die Klasse 10A ein tolles Projekt durchführen. Am 01.03. hieß der Projekttag „RolliKids: Inklusion und Mobilität – Rollstuhlsport bewegt Schule“. Die Schüler/innen konnten unter fachkundiger Anleitung ihren Blick auf den Alltag von Behinderten sensibilisieren. Die Schüler/innen lernten was es heißt, wenn man sich nur mit Hilfe eines Rollstuhls fortbewegen kann. Dazu hatte Ute Herzog attraktive Spielformen ausgewählt, die man gemeinsam mit Fußgängern durchführen konnte. Gleichzeitig übten die Schüler/innen, wie man kleine Hindernisse (Seilchen, Turnmatten) im Rollstuhl überwinden kann – hier war Kippeln erlaubt. Zum Abschluss konnte man das Gelernte im Rollstuhlbasketball ausprobieren, was auch mit viel Begeisterung geschah. Zwischendurch wurde insbesondere Annika Zeyen für Fotos mit ihrer Medaillensammlung belagert. Resümee einer Schülerin: „Es ist wirklich toll, an einem solchen Projekttag ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es ist, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Es ist aber auch ein komisches Gefühl, wieder aufzustehen, weil man ja selbst nicht betroffen ist und gehen kann.“

(Uwe Jansen)

 

 

 

 

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Bläserklassen beim Bowling

 

Als Dankeschön für die vielen Einsätze bei Martinszügen und Weihnachtsmärkten im Jahr 2016 waren auch in diesem Jahr ca. 100 Schüler/-innen und Lehrer/-innen der Bläserklassen am 7.2.2017 eingeladen, zur Bowling-Arena in Troisdorf zu fahren. Einige der jungen Musiker/-innen hatten sogar bei mehreren der sieben (!) Martinszüge im November 2016 mitgemacht. Traditionsgemäß hatten aus den Klassen 6B und 7B bei den Martinszügen besonders viele MusikerInnen teilgenommen, aber auch die Klasse 8B war bei den Martinszügen sehr aktiv, sodass die Schülerinnen und Schüler dieser drei Klassen fast vollständig beim Bowling mitmachen durften. Dankenswerterweise haben aber auch einige noch erfahrenere Musiker aus den Klassen 9B und 10B (hauptsächlich von der Bigband „Heavy Tunes“) die Auftritte musikalisch unterstützt, ebenso einige SchülerInnen aus der Oberstufe.

 

 

Da der musikalische Einsatz finanzielle Früchte trägt, können wir es uns fast jedes Jahr leisten, mit über 100 jungen Musiker/-innen auf 15 Bahnen Spaß beim Bowling zu haben - und es gibt sogar noch ein Gratisgetränk für jeden.

Nach ein wenig Übung traf fast jede/r der jungen MusikerInnen die Pins, wenngleich auch so manche Kugel direkt im Randlauf verschwand. Es gab auf allen Bahnen großen Jubel beim „Strike“ oder „Spare“. Schön, dass auch dieses Jahr wieder einige Schülerinnen aus der Oberstufe dabei sein konnten. und ihre hervorragenden Fähigkeiten zur Verfügung stellten (Lorenz Thissen, Yolanda Bördgen, Elisabeth Paal - sogar Abiturient David Kühn, der immer noch in der Bigband spielt, war dabei). Auch die begleitenden Lehrer/-innen Anja Städtler, Gabriella Acsai, Blanca Lizarraga, Dirk Kolz, Astrid Kröger-Schönbach und als Gast Robert Rock hatten großen Spaß und waren durchaus erfolgreich beim Bowling.

 (Astrid Kröger-Schönbach)

 

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Weihnachtsaktion für Eluru!

 

Dank der großartigen Unterstützung durch unsere Schüler/innen unserer SV-Weihnachtsaktion kann nun vielen Kindern und Kranken in Eluru geholfen werden. Viele kleine und große Spenden von euch haben dazu beigetragen, dass wir in diesem Jahr die „AKTION FÜR ELURU“ mit insgesamt 1688,- €uro unterstützen können. Die Spenden in den kleinen Sammeldöschen kommen ohne Abzüge in Eluru an und werden dort viel Gutes bewirken. Dafür sagen wir euch unseren herzlichen Dank! Unser Dank gilt auch euren Eltern, Verwandten und Bekannten und allen Lehrerinnen und Lehrern, die unsere SV-Weihnachtsaktion unterstützt haben. Als kleines „Danke schön“ für eure Teilnahme erhalten alle Spender/innen eine leckere Crêpe, die Herr Dahlberg für euch in die Jahrgänge bringt.

So können mit den Spenden und dem Erlös aus dem Sponsorenlauf insgesamt 3241,96 EUR nach Eluru geschickt werden!

(Hubertus Luke)

 

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Sponsorenlauf: Geld für Eluru!

Der Anteil vom Erlös des letzten Sponsorenlaufes für die Aktion Eluru beträgt in diesem Jahr über 1500,- EUR! Dazu schreibt uns das DAHW (Deutsches Aussätzigen-Hilfswerk e.V.):

 

17.3.2017, DAHW Münster

Lieber Herr Luke, liebe Schülersprecher,

liebe Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef,

über die DAHW AG Niederkassel hat uns der Erlös vom Sponsorenlauf Ihrer Schule in Höhe von 1553,96 Euro erreicht. Herzlichen Dank dafür! Das ist ein großes Geschenk, darin verpackt geben Sie Gesundheit und Zuversicht an kranke und benachteiligte Menschen im Partnerschaftsprojekt der Gruppe in Eluru, Indien, weiter, wo wir Patienten, die an Krankheiten der Armut leiden, durch gezielte medizinische und soziale Unterstützung ein eigenständiges Leben ermöglichen.

Herzlichen Dank von uns aus dem Büro Münster, aber noch viel mehr im Namen der Menschen dort, deren Leben dank Ihrer Hilfe eine Wendung zum Guten erfahren kann.

Für einen Menschen gibt es kaum etwas Wertvolleres als die eigene Gesundheit. Oft erzählen uns Patienten, die von Lepra oder Tuberkulose geheilt wurden, dass es für sie ist, als wären sie neu geboren. Und sie bitten uns darum, den Spendern in Deutschland für ihre Hilfe zu danken. Antoine de Saint-Exupéry sagte einmal:

Das, worauf es ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet.

So bewegt Liebe und Hoffnung die Welt. Danke für Ihre Unterstützung. Möge das Glück, das Ihre Hilfe den Ärmsten der Armen bringt, auf vielfältige Weise zu Ihnen zurückkehren.

Mit freundlichen Grüßen

Lilija Tenhagen

DAHW Büro Münster

(gekürzt)

 

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Schüler/innen der Gesamtschule bei verschiedenen Meisterschaften im Judo sehr erfolgreich

 

Alexander Neihs (Bild rechts), Schüler des 11. Jahrgangs, gewann im Januar bei den Westdeutschen Meisterschaften Bronze (U 18) in seiner Gewichtsklasse bis 73 kg. Kurze Zeit später nahm er am Internationalen Turnier „Dutch Open“ in Eindhoven (Niederlande) teil und erkämpfte dort ebenfalls eine Bronzemedaille.

Jan Bäumer (Bildmitte) konnte bei den Westdeutschen Meisterschaften Gold (U 15) in seiner Gewichtsklasse bis 66 kg erkämpfen, nachdem er zuvor bereits bei den Bezirksmeisterschaften den 2. Platz erreicht hatte.

 

 

An den Deutschen Meisterschaften im Januar 2017 nahm Till-Moritz Riehl aus dem 12. Jahrgang teil. Hierzu schreibt die Presseabteilung des Judoclubs Hennef: „Till-Moritz Riehl startete als einer der jüngsten in derselben Gewichtsklasse [bis 60 kg] wie Moritz Plafky. Nachdem Riehl seinen Auftaktkampf sehr stark gewonnen hatte, standen sich Riehl und Plafky auf der Kampfmatte als Gegner gegenüber. Riehl zeigte keinen Respekt und setzte gute Angriffe gegen Plafky ein, musste sich aber dann doch dem weitaus erfahreneren Judoka geschlagen geben. Trotzdem wurde Riehl am Ende mit einem neunten Platz belohnt.“

Der ehemalige Schüler unserer Gesamtschule, Moritz Plafky (Bild unten, 2. v.l.), wurde anschließend Deutscher Meister in der Klasse bis 60 kg. Als weitere ehemalige Gesamtschülerin konnte Miriam Schneider eine Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften erkämpfen (3. v.r.). Wenige Wochen später konnte Moritz Plafky als Siebter beim Grand Slam-Turnier in Paris im Februar 2017 einen respektablen Erfolg verbuchen und war bester aller deutschen Starter.

 

 

Einen ganz großen Anteil an all diesen Erfolgen hat der engagierte Trainer Kamen Kasabov (Bildmitte), der bereits seit mehreren Jahren die Kinder und Jugendlichen an unserer Schule in der Judo-AG betreut. So bereitet er die jungen Nachwuchstalente u.a. auf Gürtelprüfungen vor. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Erfolgen.

(Uwe Jansen)

 

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Gürtelprüfung bestanden

Aus Hennefer Wochenende vom 31.12.2016

 

Hennef. Traditionell beenden viele Judogruppen des Judo Club Hennef das Jahr mit den Gürtelprüfungen. Hier können die jungen Judoka zeigen, dass sie mit Ausdauer und Disziplin unter anderem neue Wurf- und Haltetechniken sowie deren japanische Bezeichnungen gelernt haben.

Die wohlwollenden aber dennoch strengen Prüfer bewerten die gezeigte Leistung und verleihen bei bestandener Prüfung den nächsten Schülergrad. Dieser zeigt sich in der Farbe des Gürtels: je dunkler der Gürtel, desto weiter sind die Judoka fortgeschritten (von weiß bis braun).

 

Alexandra Gross, Marie Heeb, Jan Bäumer, Karl Johannes, Dastin Neiwert, Robert Manin. Julian Vorreyer und Daniel Kazunin dürfen ab sofort den blauen Gürtel tragen. Doch auch alle anderen Farben wurden in dieser Woche geprüft. Zahlreiche Kinder zeigten mutig ihr Können und wurden mit dem nächsten Schülergrad belohnt.

 

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36 erfolgreiche Gürtelprüfungen beim Judo Club Hennef

 

Judo ist in Hennef und Umgebung eine beliebte Sportart. Der JC Hennef/ Eitorfer Judoclub bietet sowohl im Breitensport, als auch im Wettkampftraining für Groß und Klein die passenden Angebote. Trainingszeiten gibt es an fast allen Wochentagen auf unterschiedlichen Alters- und Niveaustufen. Der JC stellt mehrere Bundesliga Kämpfer und Kämpferinnen, sowie einen derzeitigen deutschen Meister. Auch international machen Hennefer Judoka auf sich aufmerksam und kämpfen beispielsweise beim internationalen Grand Prix in Düsseldorf (24.-26.2.17).

Das hochwertige Training zahlt sich aus. So wundert es nicht, dass sich gleich 36 junge Judoka ihrer Gürtelprüfung stellten, um unter den kritischen Augen des Prüfers Ignaz Schild ihre neu erlernten Haltegriffe, Falltechniken, Würfe und Befreiungstechniken, sowie die japanischen Bezeichnungen vorzuführen. Aufgrund der großen Anzahl von Prüflingen wurde an zwei Tagen geprüft.

Das Voranschreiten innerhalb des Judo- Systems ist für viele Judoka Motivation, sich intensiv mit Techniken und Inhalten auseinander zu setzen und sich mit Judowerten generell immer intensiver zu beschäftigen. Daneben erhält man über die Graduierung aber auch die Anerkennung, dass  man Ausdauer, Ernsthaftigkeit und Engagement gezeigt hat und die Werte und Haltungen des Judos verinnerlicht hat.

Folgende Judoka haben sich erfolgreich dem erfahrenen Prüfer Ignaz Schild gestellt:

weiß-gelber Gürtel: Hendrik zur Nieden, Mia Mlinaric-Huta, Maximilian Lindner, Clara zur Nieden, Leonard Büchler, Kilian Fiedler, Daniel Förster, Philip Reith, Finn Ludwig, Simon Höck, Jana Hellenkamp, Elin Potthast
gelber Gürtel: Helena Große, Clea Bajew, Sophie Marie Rörich, Niclas Matthäi, Jan van Verseveld, Erik Große, Vincent van de Plasse, Daniel Bajew, Adrian Förster, Luis Steven, Jonas Mitterhofer, Paul Gebauer, Benjamin Rodriguez Bank, Moritz Birkenbeil, Erik Hofmann, Markus Ließem, Maxim Jakobi, Julia Klasen, Anabell Vincenz, Joyce Brüning
gelb-oranger Gürtel: Emily Kilicaslan
oranger Gürtel: Noel Elias Gultschuk
orange-grüner Gürtel: Bojan Kasabov, Jule Kampler

Herzlichen Glückwunsch! Ein besonderer Dank gilt den Trainern Stefan Wernecke, Leon Hohn, Ole Müller, Niklas Vollmering & Jonas Golombek, die die Kinder in ihrer monatelangen Vorbereitung bestens unterstützt haben. Möchtest du auch dabei sein? In unseren Kursen ist immer Platz! Die Trainingszeiten der hier genannten Trainer sind: Dienstag 16:00 Uhr – 17:00 Uhr (3 – 6 Jahre); 16:45 Uhr – 18:00 Uhr (7 – 10 Jahre) (Trainer Stefan Wernecke, Leon Hohn, Jonas Golombek) und Donnerstag 17:00 Uhr – 18:30 Uhr (6 – 10 Jahre) (Trainer Stefan Wernecke, Niklas Vollmering, Ole Müller); 18:30 Uhr – 20:00 Uhr (ab 11 Jahre) (Trainer Stefan Wernecke, Leon Hohn, Jonas Golombek).

(Simone Zöller)

Hennefer Wochenende vom 04.02.2017

 

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Sportler von der Sieg haben sich in Eindhoven mit internationalen Spitzenathleten gemessen

 

Hennef. Der Jahresauftakt der neuen Judo-Saison startete für einige Sportler des Judo Club Hennef im niederländischen Eindhoven mit dem hochkarätigen Matsuru Dutch Open Espoir für die Altersklassen U15, U18 und U21. Hier traf sich Hollands Judo-Elite mit anderen internationalen Kämpfern. Beispielsweise aus Frankreich, Belgien, Deutschland, Österreich, Rumänien, Schweden, Italien, Ukraine, Indien und Griechenland waren ausgewählte Starter gemeldet. Auf zwölf Matten kämpften am ersten Tag des Wettkampes 402 männliche Judoka unter 18 Jahren und 204 weibliche Judoka. JCH-Trainer Kamen Kasabov ging mit drei männlichen Kämpfern an den Start. Alexander Neihs gelang mit vier vorzeitigen Siegen durch Ippon der Sprung aufs Treppchen bis 73 Kilogramm. Einzig im Kampf um den Finaleinzug verlor Neihs knapp mit zwei Yukos gegen den späteren niederländischen Sieger Robert Soen. Somit stand das junge U18-Talent des Judo Club Hennef verdient auf dem Treppchen, um die Bronzemedaille entgegennehmen zu können. Neuzugang Nico Bertram (-90kg) konnte ebenfalls bis in die oberen Ränge durchstarten und belegte Platz sieben. Für Malik Achiri (-60kg) konnte einen seiner drei Kämpfe gewinnen.

Am zweiten Turniertag starteten dann die Sportler der U15 und U21 - sechs Judoka kamen vom Judo Club Hennef. Hannah Schneider (U21) holte sich in der Gewichtsklasse bis 63 Kilogramm ungeschlagen nach fünf am Boden gewonnenen Kämpfen die Goldmedaille. Die zweite U21- Kämpferin Mona Heeb (-52kg) erwischte zu Beginn direkt eine starke Französin und schied vorzeitig aus dem Kampfgeschehen aus. Auch Till-Moritz Riehl hatte etwas Pech. Nach einem gewonnenen Kampf wurde er von einem Schweden in die Trostrunde verwiesen, in der er nicht mehr zu seiner alten Form zurückfand.

Marie Heeb (U15) holte die zweite Medaille an diesem Tag. In der Klasse bis 36 Kilogramm belegte sie nach fünf starken Siegen den dritten Platz. Sie verlor nur gegen die spätere Erstplatzierte mit einem Yuko. Auch Jan Bäumer (-66kg) kämpfte in der Altersklasse der U15. Mit drei starken Kämpfen erreichte er einen guten fünften Platz. Alexandra Gross (-40kg) schied nach einer Auftaktniederlage aus dem Kampfgeschehen aus.

 

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U 18: Qualifikation für A. Neihs und N. Bertram zur Deutschen Meisterschaft geschafft

Der JC- Hennef hat einen neuen Westdeutschen Meister: Nico Bertram bis 90 Kilo. Alexander Neihs holt die Bronzemedaille.

Am vergangenen Wochenende kämpften in Herne die besten Judoka aus NRW um die begehrten Tickets für die Deutsche Einzelmeisterschaft in drei Wochen.

Neuzugang Nico Bertram zeigte sich bis 90 kg in seiner besten Form. Mit vier ungeschlagenen Kämpfen und damit vier Ippons (höchste Judowertung) konnte er sich den Titel des Westdeutschen Meisters unter 11 Teilnehmern ergattern. Dies bedeutet die wichtige Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, die ebenfalls in Herne ausgetragen wird.

 

Alexander Neihs erreichte ebenfalls die Qualifikation in der Gewichtsklasse bis 73 kg. Diese war enorm schwer besetzt, denn hier gingen unter 17 Teilnehmern sechs Favoriten an den Start. Und nur vier davon können sich zur DEM qualifizieren. Neihs unterlag sehr unglücklich in seinem zweiten Kampf gegen Paul Fehlenberg. Alle anderen Kämpfe beendete der Hennefer sehr souverän. Aber mit der Bronzemedaille hat er ebenfalls wie Bertram das Ticket zur DEM Anfang März in der Tasche.

Die Gewichtsklasse bis 60 kg war ebenfalls sehr stark besetzt. Hier ging für den JC-Hennef der ehemalige Westdeutsche Meister der U 15 auf die Matte: Malik Achiri. Jedoch erwischte Achiri mit seinem ersten Gegner Alessio Murrone, dem Deutschen Meister 2016, ein sehr schweres Los und verlor den Kampf. Auch in der Trostrunde konnte Achiri nicht mehr zeigen, was er kann. Denn auch hier geriet er an einen der sechs Favoriten. Somit schied Achiri vorzeitig aus dem Wettkampfgeschehen aus.

David Hohn, der Vize Deutsche Meister des Vorjahres, hatte mit den neuen Wettkampfregeln zu kämpfen. Schon in seinem Auftaktkampf verlor er mit viel Pech gegen den späteren Sieger Jano Rübo. In die Trostrunde verwiesen gelangen Hohn zwar folgend noch drei Kämpfe, aber im Kampf um Platz drei unterlag er Luca Harmening. Somit verpasste er ganz knapp und undankbar die Qualifikation zur diesjährigen Deutschen Einzelmeisterschaft.

Für Julie Kampler (-44kg) endete das Turnier ganz bescheiden.  Im ersten Kampf schon wurde Kampler mit einem Hansokomake bestraft. Dies bedeutete die Disqualifikation und damit das Ende des Turniers für die junge Henneferin.

(Simone Zöller)

 

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