Elternbrief vom 14. Juli 2017

Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren. Wir stellen Ihnen den Elternbrief als pdf-Datei zur Verfügung oder Sie lesen die Berichte direkt im Internet: www.ge-hennef.de.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie sonnige und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz            Ingrid Dietel

(Schulleiter)  (stellv. Schulleiterin)

Themenübersicht:

Die Kulturnacht 2017 in der Meiersheide

Klasse 7C im Jungen Theater Beuel

Frankreichaustausch -  La Rochelle 2017

„Hennefer Schulen stellen aus“

„Kunst im Kasten“

„Klappe, die Letzte – Abschlusskonzert der Bläserklasse 7B“

Polenaustausch 2017

Barcelona-Fahrt

Experimente, Objekte und ein Quiz

Spannende Forschungsaufträge im Hennefer Physikunterricht

Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus!“

Das neue Selbstlernzentrum im Oberstufengebäude

Religion-Grundkurs beim Kirchentag in Berlin

Integrationsprojekt KIWI von CARE – „Kinder und Jugendliche Willkommen“

Schnuppertag im Stadtarchiv

DDR-Zeitzeugen zu Gast

Neue DFB-Junior-Coaches ausgebildet

Eine Küche in den Stadtfarben

I can be what I wanna be - Eine Abschlussfeier der besonderen Art

Mit dem Licht durch unser Sonnensystem…

Beeindruckendes Konzert der Bläserklassen in der Meiersheide

Praktikumsmesse in der MZH Meiersheide

Einweihung des neuen Selbstlernzentrums an der Meiersheide

SommerOpenAir Hennef 2017

Von Beethoven bis ABBA

Verleihung des Hennefer Schülerpreises 2017

Big Challenge 2017

Känguru-Wettbewerb 2017

Europalauf 2017 – Gesamtschule Meiersheide glänzt bei Einzelergebnissen

Christopher Klauer wird im Badminton Deutscher Meister (U19)

Luis Wuggazer sitzt im siegreichen Ruderboot

Supertalent im Triathlon: Moritz Becker

Sofie Thiel (Jahrgang 12) holt mit ihrem Team die Mittelrheinliga-Meisterschaft

Stadtplanung vor Ort – Was ist das? Der LK Q1 im Rathaus Hennef

Chemie AG

Mein erster Girls´Day bei der DEKRA

Boy´s Day in der Arztpraxis

Boys´ Day beim Gesundheitsamt Bonn

Heavy Tunes bei Konfirmation in der Friedenskirche in Siegburg

 

Der Katastrophen-Koch

Assessment–Center und Bewerbungstraining in der Q1

Trainerausbildung im Kletterwald vom 06.04. - 09.04.2017

Besuch der Zahnärztin im 5./6. Jahrgang und der IVK

Dank an die Freizeithelferinnen und Freizeithelfer

Mathematik zum Anfassen

London, here we come! –Londonfahrt im 7. Jahrgang

Triathlon Landesmeisterschaft der Schulen NRW – Jugend trainiert für Olympia

Mein Praktikum als Mediengestalter Bild und Ton

Schulsanitätsdienstseminar

Wandertag nach Stadt Blankenberg

KLASSE! – und wir waren dabei!

Mein Praktikum beim WDR

Mein Praktikum als Maskenbildner/in

Praktikum - Lehrerinnensicht

Praktikum – Schülerinnensicht: Junges Theater Bonn

Schülerinnensicht – Beispiel: WDR Köln

Der Lateinkurs fährt nach Rom

Wattenmeer-Fahrt der WP-Kurse des 8. Jahrgangs nach Dornumersiel

Zwei Wochen Praktikum in der Requisite an der Oper Bonn

Gesamtschule Hennef Meiersheide erhält das Berufswahlsiegel 2017

4. Werkschau des Kunst-LK und des Projektkurses Kunst aus der Q2

Reanimationsprojekt

Seifenkisten mit dem WPAT 8 Kurs

Berlinfahrt der Sozialwissenschaftskurse-Kurse 2017

Teilnahme am Deutschen Gründerpreis für Schüler

Die Hennef Stiftung fördert das Projekt Singapur

Beim 8. MINT Schülerkongress in Kassel

Premiere der extratrockenen Wassershow beim Museumsmeilenfest im Deutschen Museum Bonn

Nachhaltige Ergebnisse der Physikusse in der High-End-Forschung

6B auf Orchesterfahrt in Niedermühlen

Gelebte Geschichte an der GE Hennef Meiersheide

Wettbewerbe brauchen Mut – Wettbewerb „Kinder zum Olymp“

Fassadengestaltung Hennef, Bahnhofstr. 17

Schüler des DFB-JC-Kurs und der Sportklasse 9A leiten als Schiedsrichter das Schulfußballturnier der Gemeinschaftsgrundschule Siegtal

Die Klasse 5E gewinnt das Pausenliga-Fußballturnier 2017

DFB-Junior-Coach-Lehrgang in Jahrgang 10

 

Die Kulturnacht 2017 in der Meiersheide

 

Spacig, chillig, galaktisch…

Unter dem Motto "Welt-(T)Räume stand in diesem Jahr die traditionelle Kulturnacht der Gesamtschule Hennef Meiersheide und in Klassenräumen und im Schuldorf glitzerte und blinkte es an allen Ecken und Enden mit der Sonne um die Wette. Poetische Utopien, Space Art, Fashion of Future sowie Musik aus allen Welten versprach bereits im Vorfeld das Programm und wieder einmal strömten tausende von Besucherinnen und Besuchern fünf Stunden lang über das Schulgelände, auf dem die Schülerinnen und Schüler die spacigsten Spiele und viele intergalaktische Aktionen vorbereitet hatten. Eröffnet wurde die Kulturnacht am Freitagnachmittag, 07.07.2017, abgefahren und stylisch, von der Schulleitungs-Crew, die sich nicht nur äußerlich ganz dem Weltraum verschrieben hatte, und schickte zahlreiche Luftballons, unter ihnen auch R2-D2, in den blauen Himmel über dem Schuldorf. Neben zahlreichen Tanz- und Gesangseinlagen, gab es im Filmraum eine Zeitreise zu erleben, die literarische Modenschau beeindruckte ebenfalls mit Mode aus scheinbar fernen Galaxien und treffenden Texten und die Bläserklassen sowie die Heavy Tunes sorgten den Abend über wieder einmal mit einem beeindruckenden, abwechslungsreichen Repertoire an Songs und Stücken für coole musikalische Unterhaltung. Mitmachaktionen wie Space-Shirts bemalen, Alien-Schleim und Seifen herstellen, eine intergalaktische Wurfbude sowie Brauseraketen basteln und ein Moonwalk-Barfußparcours waren nur einige der vielseitig tollen Aktionen, die sich die Schülerinnen und Schüler ausgedacht hatten. Zu gewinnen gab es so einiges bei der Traumtombola und wer Interesse an seiner Zukunft hatte, konnte im Astrologiezelt vorbeischauen. Kulinarisch duftete es nach bodenständigen Leckereien wie Flammkuchen, Pommes, Würstchen, Gyros und vielem mehr und köstlich kreative Cocktails und farbenfrohe Smoothies waren genau das Richtige zum Entspannen in der "Sphärischen Chillout-Lounge".

 

 

Unter welchem Motto auch immer, begeisterte die besondere Atmosphäre der Kulturnacht auch in diesem Jahr mit ihren zahlreichen Aktionen im ganzen Schuldorf wieder Groß und Klein und ist immer wieder ein toller Abschluss unter das zu Ende gehende Schuljahr.

(Ulli Grünewald)

 

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Klasse 7C im Jungen Theater Beuel

 

Am Mittwoch, 24.05.2017, trafen wir uns um 08.30 Uhr am Siegburger Bahnhof, um von dort aus mit der Bahn nach Bonn zu fahren.

In Bonn-Beuel besuchten wir das „Junge Theater“. Dort sahen wir uns das Theaterstück „Löcher“ an, welches wir im Unterricht als Klassenlektüre gelesen hatten. Das Theaterstück gefiel uns sehr gut. Für uns war es auch erstaunlich, dass sich die Schauspieler so viel Text merken konnten und alles so toll transportieren konnten. Außerdem hatte das Stück nur auf einer einzigen Bühne, ohne Umbauten, stattgefunden. Das Theaterstück war ca. zwei Stunden lang und es gab auch noch zwischendrin eine kleine Pause. Nach dem Theaterstück sind wir in einem Restaurant essen gegangen. Aber nicht in ein gewöhnliches, sondern in eins, welches in einem Schiff war. Das Schiff hieß „Ocean Paradise“ und war an einem Steg auf dem Rhein befestigt. Es war ein chinesisches Restaurant. Das Wetter war zu dem Zeitpunkt sehr schön, die Sonne schien und es war auch sehr warm. Das Essen im Restaurant war sehr lecker. Manche von uns haben sich chinesische Nudeln bestellt, andere wiederum Frühlingsrollen oder Hähnchenstücke.

 

 

Zum Schluss bekamen alle Glückskekse geschenkt. Diese waren ebenfalls, wie das Essen, sehr lecker. Danach sind wir mit der Bahn zurückgefahren.

Uns hat der Tag sehr gut gefallen und es war eine schöne und tolle Erfahrung, die wir als Klasse gemacht haben.

(Kaani Elyasi und Christelle Diaban, 7C)

 

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Frankreichaustausch -  La Rochelle 2017

 

Nach langjähriger Partnerschaft mit Sartilly(Normandie) pflegt unsere Schule nunmehr seit 3 Jahren einen Fremdsprachenaustausch mit dem Collège Fromentin aus La Rochelle. Auch in diesem Frühjahr, 15. – 23.Mai, konnten wieder 19 SchülerInnen zum Gegenbesuch zu ihren corres an die Atlantikküste reisen, begleitet von ihren Lehrerinnen Frau Becker-Just und Frau Meier. Nach äußerst harmonischen und erlebnisreichen Tagen hier der Reisebericht von Lisa Baldauf und Nicole Fischer, Kl 9.

 

 

Am Montag, 15. Mai ging es endlich los! Nach anstrengenden 15 Stunden Bus fahren wurden wir freundlich von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Die meisten kamen an dem Abend noch in den Genuss von ihrem ersten französischen Abendessen bevor sie zu Bett gingen.

Am Dienstag startete dann das Programm, angefangen in der Schule mit einer Willkommensrede des Schulleiters und einem leckeren französischem Frühstück. Weiter ging es mit einem Schulquiz und einer darauffolgenden Schulrallye, letztere leider ohne unsere Austauschpartner. Pünktlich um 12.30 – in Frankreich pflegt man regelmäßige Essenszeiten - konnten wir uns in der Schulmensa stärken. Den Nachmittag und Abend durften wir mit unseren Austauschpartnern und Familien verbringen, einige besuchten noch den Strand.

Am Mittwoch lernten wir den Unterricht in einer französischen Schule kennen. Zwei Stunden konnten wir am Unterricht teilnehmen. Danach besuchten wir das „Musée D’Histoire Naturelle“, in dem es präparierte Tiere aus allen Teilen der Welt zu sehen gibt. Es war sehr interessant und wir durften uns das Museum eigenständig anschauen. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir mit unseren Austauschpartnern und Familien, einige besuchten noch die Stadt.

Am darauf folgenden Tag fuhren wir ins „Futuroscope“ bei Poitiers, den zweitgrößten Freizeitpark Frankreichs. Er zeigt faszinierende Medientechnologien der Zukunft und bietet mehr als 25 Attraktionen, unter anderem 3D-Kinos, Wasserspiele, eine Cyber-Avenue, den 45 Meter hohen Aussichtsturm Gyrotour (360° Rundblick über den Park) und ein Multi-Media-Center mit virtuellen Spielen. Wegen der langen An- und Abreise waren wir erst gegen 20 Uhr wieder in unseren Gastfamilien, weshalb die meisten nur noch zu Abend aßen und dann schlafen gingen.

Aufgrund der schlechten Wetterlage konnten wir am Freitag nicht wie geplant die „l’Ile d’Aix“ besuchen. Mit viel Engagement und Geschick schaffte Frau Bertó, die Deutschlehrerin unserer Austauschpartner, den Tausch der Programme von Freitag und Montag, was aufgrund der vielen beteiligten Personen schon eine Herausforderung war. Bravo Mme Bertó!!  Gemeinsam mit unseren Austauschpartnern und deren Musiklehrerin lernten wir die französischen Lieder „La Bohème“, „Le Sud“ und das deutsche Lied „Lieblingsmensch“ singen. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine besuchten wir das aufgrund seiner Größe und Artenvielfalt sehr beeindruckende Aquarium von La Rochelle. Auch ohne Inselbesuch ein doch sehr schöner Tag.

Samstag und Sonntag verbrachten wir separat in unseren Gastfamilien.

Am Montag, bei wieder strahlendem Sonnenschein, war dann die Fahrt aufs Meer zur „l’Ile d’Aix“, Hin- und Rückfahrt mit einem Schiff. Vorbei ging‘s am Fort Boyard, einer Festung mitten im Meer, unter Napoleon angelegt zur Verteidigung La Rochelles, seit 1990 Drehort für die französische Fernsehspielshow gleichen Namens, welche sogar seitdem in mehr als 33 Ländern vermarktet wird. Die Insel erkundeten wir zunächst gemeinsam und picknickten am Strand. Anschließend gingen einige zurück zur Stadt, die meisten vergnügten sich allerdings am Strand. Abends stieg dann das Abschlussfest, bei dem wir die am Freitag gelernten Lieder unseren Gasteltern vorsangen und ein herrliches Buffet mit vielen französischen Leckereien genossen.

Dienstagmorgen: Abschied von unseren Austauschpartnern und deren Familien. Tränen auf beiden Seiten, wie hätte es auch anders sein können nach einer so wunderschönen Woche.

(Maria Becker-Just)

 

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„Hennefer Schulen stellen aus“

 

Für 31 Tage war das Rathausfoyer wieder „bunt, flippig, unterhaltsam, aber auch nachdenklich“, so die Worte des Hennfer Bürgermeisters Klaus Pipke bei der Eröffnung. Die jährliche Ausstellung der weiterführenden Hennefer Schulen wurde in diesem Jahr erstmalig von der Gesamtschule Hennef West organisiert. Zur Eröffnung moderierten Schüler gekonnt die musikalischen, darstellerischen und künstlerischen Beiträge ihrer Mitschüler.

 

Die Vielfalt der Beiträge ist in jedem Jahr immer wieder erstaunlich und zeigt das künstlerische Potential der Schüler.

Die Gesamtschule Hennef Meiersheide zeigte Buchobjekte, Paradiesischen Kopfschmuck und gestaltete Holzbretter mit Motiven bekannter Künstler. Nur

mit Fineliner entstanden die Bilder, die aus einem einzigen Wort kreiert wurden. Fantastisch waren auch die schwarzweißen Isometrien und die Metamorphosen. Eine gezeichnete Gebäudereihe im Stile Hundertwassers schlängelte sich um die Beine der Ausstellungswände. Acrylgemälde und Bleistiftzeichnungen aus der Oberstufe rundeten die Schau unserer Schule ab. So präsentierte sich ein Querschnitt durch die Jahrgänge, in zwei- und dreidimensionalen, schwarzweißen und farbigen Werken.

(Ulrike Biermann)

 

 

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Kunst im Kasten“

 

Im Haus C oben gibt es jetzt „Kunst im Kasten“. Die alten Blumenkästen sind zu Trägern für Kunst geworden.

 

Die Klasse 10 D recherchierte nach interessanten Künstlern und Kunstwerken. In Dreiergruppen und auch in Partnerarbeit wurden sehr lange und schmale Vorlagenentwürfe für die Kastenabdeckungen entwickelt, gezeichnet und farbig gestaltet. Jeder Entwurf basiert auf einem bekannten Kunstwerk. Allerdings mussten diese Werke erweitert und ergänzt werden, da die Formate der anzufertigen Werke extrem ungewöhnlich sind.

Die Entwürfe wurden dann auf die Holzabdeckungen übertragen, was deutlich schwieriger ist, als das Malen auf Papier, denn das Holz ist recht uneben.

Aber die SchülerInnen der Klasse 10 D waren mit Eifer dabei und haben sehr farbenfrohe und kunstvolle Bretter geschaffen.

Es gibt nun zum Beispiel einen Van Gogh mit der Kölner Skyline oder auch mit der Ansicht unserer Gesamtschule. Bei Mondrian hat sich ein Lama einquartiert und die Hände Da Vinci schauen aus farbigen Pulloverärmeln hervor. Es gibt viel bekannte Kunst und viele kreative Ideen in den Kästen zu entdecken.

Ein ungewöhnlicher Ort für Kunst: „Kunst im Kasten“.

(Ulrike Biermann)

 

 

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„Klappe, die Letzte – Abschlusskonzert der Bläserklasse 7B“

 

Am 1. Juni 2017 gab die Bläserklasse 7B ihr diesjähriges Konzert für ihre Eltern und Freunde in der Liebfrauenkirche. In einem einstündigen Programm, das von Lea, Maike und Florian engagiert moderiert wurde, präsentierte die Bläserklasse einen Überblick über die Arbeit dieses Schuljahres. Die Stücke waren breit gestreut aus den Bereichen Pop – Musik, „Viva la Vida“, „Call me may be“, Musical „West Side Story“, “Phantom der Oper“ und Filmmusik. Mit „Music of Titanic“, Movie Adventures – John Williams“ und „Pirates of the Carribean“ bewies die7B eindrücklich, dass sie das Niveau eines Jugendblasorchesters erreicht hat. Hier spielen die einzelnen Instrumentengruppen zweistimmig, was nur von fortgeschrittenen Musikern zu bewältigen ist. Ein besonderes „Bonbon“ hatte Herr Piecuch mit „The Best of Henry Mancini“ erarbeitet. Er führte die Bläserklasse in den Bereich der Jazz – Musik und die Musiker rissen mit den Swing-Melodien das Publikum mit. Die gute Akustik der Kirche unterstützte die großartige Klangfülle der Bläserklasse.

 

 

Viele Eltern zeigten sich nach dem Konzert begeistert und es bestand die einhellige Meinung, dass sich die 7B in der dreijährigen Unterrichtsphase sehr gut entwickelt hat. Sie sind ein „eingespieltes Team“ und haben durch die musikalischen Auftritte ein gutes Gemeinschaftsgefühl entwickelt. Besonders erfreulich ist es, dass die Klasse auch im nächsten Schuljahr im Klassenverband weiter musizieren wird!!

(Kerstin Broszukat)

 

 

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Polenaustausch 2017

Wir alle trafen uns am Samstag am Flughafen Köln-Bonn. Als wir mit etwas Verspätung dann am Abend in Danzig gelandet sind, mussten wir noch eine Stunde mit dem Bus nach Nowy Dwor Gdansky fahren, wo uns unsere Gastfamilien erwarteten. Den darauffolgenden Sonntag haben wir alle mit unseren Gastfamilien unterschiedlich verbracht. Manche waren z.B. Kajak fahren oder sind wandern gegangen.

Am Montagmorgen haben wir uns um 9.00 Uhr vor dem Rathaus der Stadt getroffen. Dort empfing uns der stellvertretende Bürgermeister, der uns ein bisschen über die Stadt erzählte. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa haben wir Fahrräder bekommen und sind 5km zu einem alten niederländischen Siedlerhaus gefahren. Dabei konnten wir uns die schöne Landschaft ansehen. Am Siedlerhaus angekommen, haben wir uns unterhalten, gegrillt und die Umgebung erkundet.

 

 

Der Dienstag war für viele einer der besten Tage, denn da sind wir mit dem Bus an die Westerplatte gefahren (eine Halbinsel bei Danzig) wo wir viele Informationen über die Örtlichkeit erhielten. Wir konnten auch den Bunker von innen besichtigen. Direkt daneben stand auch ein riesengroßes Denkmal zum Gedenken an die Opfer. Direkt danach fuhren wir in die große schöne Stadt Danzig, wo wir in vier Gruppen die Stadt erkunden durften. Manche sind z.B. zum Shoppen in die Innenstadt gegangen, andere haben sich die Altstadt angesehen. Anschließend sind wir bowlen gegangen, haben Pizza gegessen und Minispiele gespielt. Nach dem Bowlen sind wir nach Sopot, zu einem großen Steg gefahren, der bis ins Meer reicht. Dort haben wir Eis gegessen und das Meer bewundert.

Am Mittwoch ging es viel um Geschichte, es begann mit einer Museumstour, bei der wir viel über Nowy Dwor Gdansky erfuhren. Direkt danach fuhren wir zur Marienburg (größte kreuzritterliche Burg Europas). Dort haben wir die Burg von innen und außen besichtigen können, zum Glück war die Führung auf Deutsch.

Am Donnerstag haben wir ebenfalls viel besichtigt, denn wir sind mit dem Bus zum Konzentrationslager ,,Stutthof" gefahren. Dort wurde uns ein kurzer Film auf Deutsch gezeigt und im Anschluss daran wurden wir durch das KZ geführt. Nach der bedrückenden Besichtigung wollten wir zum Meer. Man durfte entscheiden, ob man mit dem Bus dorthin fährt oder zu Fuß durch den Wald wandert. Als dann alle am Meer angekommen waren, hatten wir eine gute Stunde Zeit um den Ausblick und die tolle Atmosphäre zu genießen, bevor wir zur Stärkung zu einer Pizzeria gefahren sind.

Am Freitag schauten wir uns die Talentshow unserer Gastschule an und erfuhren, welche Talente die Schüler haben. Nach der Talentshow haben wir an unseren Projekten weitergebastelt, da sie an dem Tag fertig werden sollten. Es sind wirklich schöne Ergebnisse rausgekommen. Am Abend haben wir uns alle mit unseren Gastfamilien getroffen und haben gegrillt.

Die Zeit in Polen war am Samstag leider schon vorbei. Wir flogen alle wieder sicher zurück zum Köln-Bonner-Flughafen, wo uns unsere Familien schon erwarteten.

(Maxim Gettich, 7F)

 

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Barcelona-Fahrt

 

Für mich war der Barcelona-Ausflug ein voller Erfolg, denn wir haben nicht nur viel gesehen, sondern auch sehr viel Neues über die Stadt und die Bewohner gelernt.

 

 

Ich war wirklich unglaublich aufgeregt auf den Flug und Barcelona, weshalb die eine Stunde Verspätung unseres Flugs meine gute Laune nicht vermasseln konnte. Der Flug verlief problemlos und da wir bei Nacht geflogen sind, hatten wir eine tolle Aussicht auf Barcelona bei Nacht. Vom Flughafen zum Hotel hat es noch eine lange Zeit gedauert und ich war wirklich froh, als wir dann endlich schlafen konnten. Die Zimmer waren für mich vollkommen in Ordnung. Es ist allerdings schon komisch, wenn man über 1.500 km weit weg von Zuhause ist. Unser erster Morgen ist gut gestartet. Es gab Frühstück auf einer schönen Terrasse mit einer tollen Aussicht auf einen kleinen Teil von Barcelona. Gestärkt für den restlichen ersten Tag sammelten wir uns alle unten und wurden von einem Reiseleiter durch die Metro in die Altstadt geführt, wo wir dort dann vor einer Kathedrale Halt gemacht haben. Wir bekamen Zeit, uns in kleinen Gruppen in der Altstadt und dem Hafen umzusehen. An dem Tag habe ich mich sehr über das besondere Eis gefreut, das wir nach langer Suche in einer Eisdiele unten am Hafen gefunden haben, die ich vorher durch Zufall im Internet entdeckt hatte. Als die Zeit sich dem Ende neigte, trafen wir uns auch wieder an der Kathedrale. Dort bekamen wir die Aufgabe, uns mithilfe unserer Spanischkenntnisse und der Unterstützung unserer Spanischlehrerin den Weg zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten zu erfragen. Keiner von uns kam in diesen drei Tagen drum herum ein wenig Spanisch zu sprechen.

Viele Sehenswürdigkeiten waren von dem bekannten Architekten Antoni Gaudí, der wirklich wunderschöne Werke zu Stande gebracht hat. Das gewaltigste ist natürlich die Sagrada Familia, die wohl das Highlight des ersten Tages war. Von außen ist sie schon beeindruckend, doch das Innenleben gefiel mir am meisten, da sich die bunten Fenster erst dort bemerkbar gemacht hatten. Es war wirklich unglaublich. Dazu hatten wir die Möglichkeit, mit dem Aufzug ein Stück höher zu fahren, wo uns eine überwältigende Aussicht erwartete. Man konnte ganz Barcelona überblicken und wir konnten sogar sehen, wo wir an den nächsten zwei Tagen hingehen würden. Ich hatte das Gefühl, dass meine Füße fast abfielen, doch es hatte sich wirklich gelohnt. Abends gingen wir zusammen einige leckere Tapas essen.

Am nächsten Tag gingen wir zum olympischen Strand. Unterwegs sollten wir uns Spiele für eine eigene kleine Olympiade ausdenken. Weitsprung, Wettlauf und Weitwurf waren unter anderem dabei. Leider hat mein Team nicht gewonnen. Mittags gingen wir gemeinsam Mittagessen. Es war ein weiter aber schöner Weg am Hafen entlang. In der Bar sollten wir auf Spanisch ein komplettes "menu del día" bestellen und durften uns eine Vorspeise, Hauptspeise und einen Nachtisch aussuchen. Es war alles sehr lecker und es war auch interessant, einige spanische Gerichte zu sehen und zu probieren. Danach sind wir gestärkt weiter zu einem Freilichtmuseum gelaufen. Das "Pueblo Espanol" zeigt die verschiedenen Regionen Spaniens und deren Merkmale. Als wir fertig mit der Erkundung des Museums waren, wurde uns eine weitere spanische Sitte erklärt: Wir bekamen die Aufgabe, mindestens in einer Bar einen "Pincho" zu probieren. Wir haben erfahren, dass die Spanier nicht nur erst spät zu Abend essen, sondern auch gerne von Bar zu Bar wandern. Natürlich konnten wir diese Aufgabe mit Bravour bestehen und machten uns dann zu dem "Spektakel" auf, von dem uns erzählt wurde. Wir wussten nicht was es ist, doch als wir an dem Brunnen auf dem Montjüic ankamen, konnten wir uns vorstellen, was später passieren würde. Je später es wurde, umso mehr Menschen versammelten sich dort. Wir machten in der Zeit ein kleines Quiz, über die Dinge, die wir an dem Tag gesehen oder gelernt hatten und später gab es sogar ein Wettrennen. Als es dunkel war, begannen Fontänen bei Musikbegleitung herumzuwirbeln. Dabei wurde das Wasser durch Lichter in schöne bunte Farben getaucht. Es war wirklich schön mit anzusehen, wie das Wasser im Takt der Musik durch die Luft gewirbelt wurde. Auch der zweite Tag war sehr erfolgreich!

Der dritte und letzte Tag war wohl mit der entspannteste. Er führte uns zum Parque Güell. Dies ist ein Park, den Gaudí für einen Freund angefertigt hat. Der Park war sehr groß und eindrucksvoll, dazu hatten wir die Möglichkeit, uns frei zu bewegen und sollten bestimmte Dinge finden: Den Säulensaal und die berühmte Echse. Wir durften ein Beweisfoto nicht vergessen. Die Zeit dort ging schnell vorbei. Danach sind wir zum Hostel zurückgefahren und hatten nochmal die Gelegenheit, uns ein wenig die Zeit in unserem Stadtviertel zu vertreiben. Einige andere und ich haben sich draußen vor ein kleines Restaurant gesetzt und etwas bestellt. Ich hatte endlich die Gelegenheit in Spanien eine Paella zu essen und sie war himmlisch. Ich habe nur auf Spanisch geredet so gut ich eben konnte und war sehr stolz auf mich, dass ich es auch ohne Englisch geschafft habe. Nun trafen wir uns wieder im Hostel, holten unser Gepäck und setzten uns in den Reisebus, der uns direkt zum Flughafen brachte. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich sehr gefreut wieder im verregneten Deutschland zu sein, auch wenn die Zeit und das Wetter in Barcelona unglaublich toll waren.

(Sophia Precker, 9B)

 

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Experimente, Objekte und ein Quiz

 

10 D in der Experimentier-Ausstellung „Ist das möglich?“

 

20170622_112734Die Klasse 10 D besuchte auf ihrem letzten Unterrichtsgang als Klassengemeinschaft die MINT- Experimentier-Ausstellung im LVR-Industriemuseum „Tuchfabrik Müller“ in Euskirchen.

"Ist das möglich?" besteht aus acht Ausstellungsmodulen, die sich thematisch mit industriellen Materialien und ihren meist überraschenden, manchmal aber auch ganz gewöhnlichen Eigenschaften beschäftigen. Die Schülerinnen und Schüler gehen in Teams selbstständig von Ausstellungsmodul zu Ausstellungsmodul. Sie experimentieren, spielen „Welche textile Faser eignet sich am besten für eine Seilbrücke über den Grand Canyon?“, „Wie viel Druck hält ein Traktorreifen aus?“ oder „Ist es möglich, dass ein Elefant auf einer Blechdose balanciert?“. Jedes Ausstellungsmodul bietet interaktive Elemente, die entweder als wissenschaftliches Experiment oder als Spielstation gestaltet sind. Natürlich dürfen auch Museumsexponate nicht fehlen. Sie erzählen von historischen Begebenheiten, erstaunlichen Geschichten und spannenden Rekorden. Bei den Exponaten und Experimenten finden die Schülerinnen und Schüler Informationen und Antworten für die abschließende Quizshow im nachgestellten Fernsehstudio, die als Highlight der konzeptionelle Rahmen der Ausstellung ist.

Es war schön zu sehen, wie die Schüler mit Freude experimentierten und ihre in den Schuljahren erworbenen Kenntnisse im Team anwenden und vertiefen konnten. Die abschließende Quizshow absolvierte die 10 D mit großem Teamgeist und viel Spaß.

Ein schöner Ausflug zum Abschluss der Schulzeit!    

(Gabi Clooth)

 

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Spannende Forschungsaufträge im Hennefer Physikunterricht

 

Kooperation zwischen Gesamtschule Hennef Meiersheide und der Universität zu Köln unterzeichnet!

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 Die Kooperationsvereinbarung unterzeichnen Schulleiter Wolfgang Pelz (Mitte links) und Professor Andreas Schulz (Mitte rechts) im Beisein von Schülern und Schülerinnen

(Foto: Ulli Grünewald)

Forschendes Lernen im Unterricht ist seit langem Bestandteil eines modernen schülerorientierten Unterrichts. Gerade im naturwissenschaftlichen Unterricht gewinnen die Schülerinnen und Schüler durch Experimente neue Erkenntnisse, die sie in ihrer Selbstständigkeit fördern und ihr Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen entwickeln.

Durch die Kooperation mit der Universität zu Köln erweitert die Gesamtschule Hennef Meiersheide diese Perspektive um ein weiteres Anwendungsgebiet. Schulleiter Wolfgang Pelz dankte den Vertretern der Universität zu Köln: „Wir freuen uns sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der Uni Köln!“ Ziel der Kooperation mit der Gesamtschule Hennef Meiersheide ist aus universitärer Sicht die praktische Erprobung der entwickelten Lernumgebung. Darauf baut die fachdidaktische Forschung zur Eignung von Forschendem Lernen im inklusiven Physikunterricht der Orientierungsstufe auf. Hierbei wird dann besonders auf den Kompetenzerwerb, auf das Lern- und Arbeitsverhalten sowie auf die soziale Integration von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Lerngruppen geachtet.

An dem Vorhaben federführend beteiligt sind auf Seiten der Universität Köln im Rahmen seiner Doktorarbeit Herr Alexander Küpper und die Fachlehrerin für Physik, Frau Claudia Derscheid von der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Herr Prof. Dr. Andreas Schulz sowie Herr Prof. Dr. Thomas Hennemann werden das Forschungsvorhaben wissenschaftlich begleiten.

„Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus!“

Nach den Sommerferien geht es los. Die Schülerinnen und Schüler dreier sechster Klassen werden auf eine fiktive Reise durch unser Sonnensystem gehen und an den Planeten verschiedene Forschungsaufträge bearbeiten. Hierbei ist es unter anderem die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler möglichst selbstständig Experimente zu eigenen oder vorgegebenen Fragestellungen zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Sie können bei der Planung der Experimente aus diversen Alltagsmaterialien wählen, die ihnen in speziell entwickelten Experimentier-Koffern zur Verfügung gestellt werden. Zur Sicherung der gewonnenen Erkenntnisse erarbeiten die Lernenden das Zustandekommen einer Sonnenfinsternis auf dem Planeten Mars oder entwickeln eine Methode zur Suche nach extrasolaren Planeten und damit außerirdischen Lebens.

(Dr. Gabriele Clooth)

 

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Das neue Selbstlernzentrum im Oberstufengebäude

 

Die Projektkurse „Lernen durch Engagement“ (Stufe Q2) und „Gestaltung eines Selbstlernzentrums“ (Stufe Q1) und der Leitung und Unterstützung von Frau Di Tomaso haben es sich im aktuellen Schuljahr 2016/17 zur Aufgabe gemacht, die Oberstufenbibliothek zum Selbstlernzentrum umzubauen. Grund für dieses Vorhaben war der Mangel an geeigneten Rückzugs-, Kommunikations- und Arbeitsbereichen für die Oberstufenschüler/innen. Die vorhandene Bibliothek wurde kaum mehr von den Schüler/innen genutzt und zudem fanden sich immer weniger ehrenamtliche Helfer, die eine Aufrechterhaltung der Öffnungszeiten gewährleisten können. Um die Begeisterung, die Kreativität, das Engagement für die Schule zu steigern und die Nachhaltigkeit des Lernens zu sichern, sollte unter Beteiligung der Schüler/innen eine Atmosphäre des Wohlbefindens geschaffen werden.

 

 

Im ersten Halbjahr mündeten umfangreiche Planungen, die theoretische Einheiten zu Brandschutz, Raumgestaltung, perspektivischem Zeichnen, Sponsoring und statistischen Erhebungen umfassten, in der Präsentation eines aufwendigen Konzeptes inklusive ausgefeilten Grund- und Aufrisszeichnungen auf einer Informationsveranstaltung mit Vertretern der Stadt, des Fördervereins, der Presse, ortsansässigen Handwerkern und interessierten Hennefern. Zu diesem Zeitpunkt glaubte noch niemand so recht daran, dass dieses Vorhaben in nur drei Monaten umgesetzt werden könne. Zahlreiche Arbeiten standen an und wurden größtenteils von den Schüler/innen und fleißigen Helfern aus dem Kollegium sowie der Elternschaft am Wochenende oder an freien Tagen erledigt.

So erstrahlen nun etliche Quadratmeter eigens mit Holz verkleideter Wandflächen in neuem Farbkleid. Die vorhandenen Bücherregale wurden abgesägt und - wie auch zahlreiches weiteres Mobiliar- umlackiert, Vorhänge wurden angebracht, Tische und Palettenregale designt und neue Möbel, wie gemütliche Loungesofas, angeschafft. Die Liebe zum Detail zeigt sich letztendlich auch in der farblichen Abstimmung sowie der hochwertigen und überwiegend selbst erstellten Dekoration. Zum Teil von Handwerkern durchgeführte Umbaumaßnahmen, wie einem Podestbau und dem Einziehen von schallgedämmten Arbeitsnischen, betonen die Multifunktionalität des neu entstandenen Raums. Wasserspender und Kaffeemaschine können im freundlichen Café- und Kommunikationsbereich von den Schüler/innen jederzeit genutzt werden; Whiteboard, Computer, Tablets, ein Kopierer und Fachliteratur hingegen erleichtern das Lernen in Gruppen oder im Einzelstudium, so dass hier nun ein Raum geschaffen wurde, der auf die Bedürfnisse der Schüler/innen abstimmt wurde, weil er von Schülern für Schüler geschaffen wurde.

(Dorothee Di Tomaso)

 

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Religion-Grundkurs beim Kirchentag in Berlin

 

„Was ist eigentlich Kirche?“ Diese Frage stellte sich der Grundkurs Religion der Einführungsphase im Rahmen einer Unterrichtsreihe. Um Kirche zu erleben und nicht nur als staubiges Gebäude wahrzunehmen, führte uns unser Weg am 24.05.2017 zum evangelischen Kirchentag in Berlin.

 

 

Gleich am ersten Abend auf dem Markt der Begegnungen vor dem Brandenburger Tor wurde die im Zentrum stehende Losung „Du siehst mich“ (1. Mose 16, 13) erfahrbar: Gott sieht uns, wir sehen einander und schaffen ein neues Miteinander geprägt von Nächstenliebe und Solidarität. Am Donnerstag durften auch wir Barack Obama vor dem Brandenburger Tor willkommen heißen und seiner Diskussion mit Angela Merkel zu einer aktiv gestalteten Demokratie folgen. Das Abendprogramm füllte ein Zeitzeugengespräch mit dem 90-jährigen Rabbi Wolff, der mit viel Witz und Charme von seinem Lebensweg berichtete. Nachdem wir dann am Freitagabend von Eckart von Hirschhausen erfahren konnten, wie Humor heilen und gelebte Nächstenliebe sein kann, endete unsere erfahrungsreiche Reise am Samstag mit einem mitreißenden Konzert der A-Cappella Band Viva Voce.

 

 

Ein wenig wehmütig verließen wir am Sonntagmorgen Berlin und halten den Kirchentag 2017 immer noch in Erinnerung als die Erfahrung einer vielfältigen und erlebbaren Kirche, die sich immer neuen Herausforderungen stellt, in den Dialog mit anderen Weltreligionen tritt und eben viel mehr als nur ein staubiges Gebäude ist.

(Kim Dorr)

 

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Integrationsprojekt KIWI von CARE – „Kinder und Jugendliche Willkommen“

 

„Das Integrationsprojekt KIWI von CARE – „Kinder und Jugendliche Willkommen“ – knüpft an Punkten wie interkulturellen Kompetenzen und dem Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen an, um Brücken zwischen Schülern, Lehrkräften und der Schulgemeinschaften zu bauen.

Hierfür schult CARE Lehrkräfte in Schulen der Sekundarstufe I und anderen Einrichtungen, die Jugendliche mit Flucht-/Migrationsgeschichte aufgenommen haben, sei es in Willkommens- oder Integrationsklassen oder im Regelschulbetrieb sowie in der Ausbildung. Die Fortbildungsinhalte werden anschließend in Workshops mit den Jugendlichen angewendet. Außerdem erhalten teilnehmende Schüler- und Jugendgruppen eine Förderung von bis zu 400 EUR für begleitende Integrationsmaßnahmen wie interkulturelle Feste, Projekttage oder Sportveranstaltungen. CARE begleitet die Jugendlichen in der Umsetzung.

 

 

Seit März dieses Jahres arbeiten wir an der Gesamtschule Hennef Meiersheide sowohl mit Schülerinnen und Schülern der Regel- als auch der Internationalen Klasse zusammen.

In unseren KIWI-Workshops befassen sich die Jugendlichen der Regelklassen mit der Thematik „Flucht“, um ein besseres Grundverständnis für den Bereich an sich und die möglichen Sorgen und Schwierigkeiten ihrer neuen Mitschüler zu gewinnen.

 

 

Regelmäßig sind wir in der internationalen Klasse zu Gast. Wir unterstützen sie bei ihrem Ziel in der Schulgemeinschaft stärker integriert zu werden. Zum einen führen wir mit den Jugendlichen Übungen aus dem KIWI-Handbuch durch, um sich der eigenen Herkunft bewusst zu werden und zu reflektieren und zu begreifen, dass diese keine Barriere ist, sondern eine Bereicherung für die Schulgemeinschaft darstellt. Außerdem arbeiten wir mit der Klasse an einem kleinen Video, in dem sich die Schülerinnen und Schüler präsentieren. Im Rahmen der „Kulturnacht 2017 "Welt-(T)räume“ sollen die Arbeitsergebnisse aufgeführt werden.

Der Wunsch der Jugendlichen ist es, dass es bei der Kulturnacht zu einem interaktiven Interkulturellenaustausch zwischen Schülerinnen und Schülern sowie den Besuchern kommt, der die große kulturelle Vielfalt widerspiegelt und alle Beteiligten einander ein Stück näherbringt.

(Larissa J. Becks, CARE)

 

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Schnuppertag im Stadtarchiv

Spätestens seit dem Einsturz des Stadtarchivs in Köln im Jahr 2009 weiß man, dass es Stadtarchive gibt - aber welche Aufgabe genau solch ein Archiv hat, ist möglicherweise weniger bekannt.

Das Stadtarchiv in Siegburg, im Kreishaus Siegburg untergebracht, bietet Schnuppertage für Schülerinnen und Schüler an, um die Tätigkeit dieser Archive publik zu machen.

 

 

Das Stadtarchiv ist die zentrale Dokumentationsstelle für die Geschichte der Stadt Siegburg.

Die archivierten Dokumente - Akten, Postkarten, Zeitungsartikel, Festschriften, alte Land- und Flurkarten, Plakate, aber auch Korrespondenz von Privatpersonen - geben Auskunft über das Leben in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde.

 

 

Am 28.6.2017 war die Klasse 6F eingeladen, einen Tag lang die Aktenbestände des Kreisarchivs Siegburg zu erkunden.

Zunächst vermuteten wir, dass das eine staubig trockene Veranstaltung werden könnte. Aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Kollegin Frau Liedtke haben ein spannendes Konzept erarbeitet, wie man Schülerinnen und Schülern die Aufgaben des Archivs spielerisch und handlungsorientiert nahebringen kann.

Die Schülerinnen und Schüler durchliefen fünf verschiedene Stationen an denen sie u.a. lernten Sütterlin zu entziffern und selber in dieser Schrift zu schreiben und sie recherchierten Zeitungsartikel über die Gesamtschule Hennef Meiersheide auf Mikrofilmen. Sie reinigten und sortierten historische Akten und suchten auf Ausschnitten von Landkarten historische Gebäude mit Hilfe alter Postkarten und verglichen historische und aktuelle Ansichten der Stadt Hennef miteinander. Zum Ende der Veranstaltung durften sich die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrerinnen noch gegenseitig in den großen Aktenschränken einsperren. Das war eine informative, spannende Veranstaltung und am Ende wurden sogar die Lehrerinnen wieder aus den Schränken befreit.

(Anja Gerner)

 

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DDR-Zeitzeugen zu Gast

 

"Ich wünsche jedem Menschen frei zu sein!"

Unter dem Titel "Diktatur verstehen - Demokratie bewahren" gab es auch in diesem Jahr wieder eine Veranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe an der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Anders als in den Vorjahren konnte in diesem Jahr erstmalig das Projekt „Zeitzeugen der SED-Diktatur“ des Institutes für Deutschlandforschung (IDF) der Ruhruniversität Bochum sowie des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen der Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge - Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) angeboten werden. Denn lange scheint es her zu sein, dass die Bundesrepublik (BRD) und die DDR nebeneinander existierten. Für die heutige Generation ist das Leben der Menschen in dem von der SED geführten und von der Stasi kontrollierten Staat nicht mehr vorstellbar, um aber Geschichte erleb- und begreifbar zu machen und zu erkennen, welchen unglaublichen Stellenwert Grundgesetz und Gewaltenteilung für unser Leben, unseren Alltag bedeuten, geben Zeitzeugen, ehemalige politische Häftlinge Einblicke in ganz persönliche und bewegende Momente ihres Lebens. Am 07.06.2017 waren Peter Keup und Detlev von Dechend zu Besuch in der Gesamtschule und während Detlev von Dechend an diesem Tag die Moderation übernahm, berichtete Peter Keup von seiner Geschichte - von seiner Familie, dem "beengten" Leben in der damaligen DDR, dem ignorierten Ausreiseantrag seiner Mutter, seinem gescheiterten Fluchtversuch, der darauffolgenden Verurteilung und Haft sowie dem Freikauf durch die BRD, der für ihn nach all dem Erlebten mit dem glücklichsten Tag seines Lebens bei seinen Großeltern in Essen endet - oder neu beginnt.

In Dresden aufgewachsen hat Peter Keup einen Bruder und lebt mit seinen Eltern in einem Häuschen mit Garten ein beschauliches Leben. Doch seine Mutter beschließt auszureisen und stellt einen Antrag, sein Vater versucht es ihr auszureden. Für Peter steht mit Anfang 20 fest, dass er nicht nur zu Tanzturnieren die DDR verlassen, sondern dem Staat für immer den Rücken kehren möchte. Der Fluchtversuch schlägt fehl und endet in einer Isolationshaft: ohne Namen und ohne Klamotten, nur als Nummer, nicht wissend wo er ist und mit fast niemandem reden dürfend - alleine. Nach Geständnis und Urteil wird er wegen Planung zur Republikflucht zu zehn Monaten Haft verurteilt und kommt in ein Gefängnis nach Cottbus. Alles sei besser gewesen als diese Isolation, sagt Peter Keup heute, und als er kurz vor Ende seiner Haft die Wiedereingliederung in die DDR-Gesellschaft beantragen soll, lehnt er das ab, wird aus der DDR-Staatsbürgerschaft entlassen und sitzt nun staatenlos weiter im Gefängnis. Monate später, im Jahre 1982, wird er dann plötzlich mit anderen wortlos in einen Reisebus gesetzt, der tatsächlich in die Bundesrepublik fuhr. Es war unglaublich, unvorstellbar, beschreibt Peter Keup den gebannt zuhörenden Zehntklässlern sein damaliges Empfinden. Endlich frei zu sein, das begriff er erst beim Kaffeetrinken mit seinen Großeltern in Essen. Seine Eltern kamen zwei Jahre später nach. Dass er von der BRD damals freigekauft wurde, wie so viele andere auch, erfuhr er später, ebenso wie er nach vielen Jahren erst die Stasiakten seiner Familie beantragte. Immer den mittlerweile verstorbenen Vater unterschwellig in Verdacht gehabt, schockierte ihn dann die Erkenntnis, dass sein Bruder für die Stasi tätig war. Doch aus heutiger Sicht würde er vieles anders sehen und beurteilen und bedauert es, sich mit seinem Bruder nicht mehr aussprechen zu können, da dieser bereits verstorben ist.

Stille und Betroffenheit begleiteten die Ausführungen des heute 57-jährigen im Filmraum der Schule; denn die unvorstellbare Willkür, die mit dem Erlebten für die Schülerinnen und Schüler greifbarer wurde, lässt unsere zu einem Selbstverständnis gewordene Freiheit in allen Lebensbereichen plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen.

(Ulli Grünewald, Juni 2017)

 

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Neue DFB-Junior-Coaches ausgebildet

 

Toll auch mal die Perspektive zu wechseln

Auch in diesem Schuljahr haben wieder einige Zehntklässler an der Gesamtschule Hennef Meiersheide die Ausbildung zum DFB-Junior-Coach abgeschlossen und bekamen am vergangenen Mittwoch feierlich ihre Zertifikate und das Lob aller Anwesenden überreicht. Bereits seit vier Jahren gibt es seitens des Deutschen Fußballbundes (DFB) und mit Unterstützung der Commerzbank die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler sich in der Schule zum qualifizierten und anerkannten Nachwuchstrainer ausbilden zu lassen. Kein geringerer als Bundestrainer Joachim Löw steht Pate für dieses Junior-Coach-Projekt, das bundesweit an rund 100 Schulen angeboten wird. Schulleiter Wolfgang Pelz war wieder einmal sichtlich stolz auf seine acht Schützlinge, die über zwei Schuljahre fleißig Theorie und Praxis gelernt und trainiert hatten und dankte Sportlehrer Christoph Müller einmal mehr für sein unermüdliches Engagement bei dieser tollen Ausbildung. Ein Dank seitens der Schulleitung ging auch an Sandra Fritz, Jugendfußballreferentin des FVM, für die immer wieder gute Zusammenarbeit sowie an die Filialleiterin der Commerzbank hier in Hennef, Susanne Zolpert, für die finanzielle Unterstützung. Es sei toll, dass sie sich trauen Verantwortung zu übernehmen und einmal die Perspektive vom Schüler zum Lehrer wechseln würden, lobte Susanne Zolpert die acht frisch zertifizierten Junior-Coaches. Und auch Sandra Fritz bekundete wie stolz sie darauf sei, dass sich so viele im Kinderfußball engagieren würden; denn die besten Trainer brauchen wir an der Basis, sagte sie, Spiel und Spaß zu vermitteln, sei das A und O. Neben dem zweiten Beigeordneten der Stadt, Martin Herkt, gehörte auch der Geschäftsführer der Sportfreunde Troisdorf, Hans Doil zu den Gratulanten; denn Mathies Büchter aus der 10A spielt bereits seit rund sechs Jahren dort im Verein Fußball und kann mit diesem neu erworbenen Zertifikat nun wohl auch bald den Nachwuchs trainieren. Dass eine solche Zusatzausbildung auch beim Einstieg ins Berufsleben später wichtig sein kann, da waren sich alle einig; denn gerade Sozialkompetenzen und eigenes Engagement schätzen viele Arbeitgeber.

(Ulli Grünewald)

 

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Eine Küche in den Stadtfarben

 

Gesamtschule Hennef Meiersheide weiht neue Schulküche ein

 (ul) "Die neue Optik ist am besten!", sagten die Schülerinnen und Schüler des Ergänzungskurses "Fit for food" von Ingrid Dietel auf die Frage, was ihnen denn an der neuen Schulküche am besten gefalle. Die stellvertretende Schulleiterin hingegen schwärmte eher für so pragmatische Dinge wie doppelt so viele Steckdosen, breitere Arbeitsflächen, die auch noch rückenfreundlich höher gebaut sind, Doppelwaschbecken und tolle Umluftkühlschränke. Alles in allem habe sich der Aufwand auf jeden Fall gelohnt, sagte Bürgermeister Klaus Pipke bei der offiziellen Kücheneinweihung am 29.04.2017 im Haus D der Gesamtschule Hennef Meiersheide, und bei so viel Kochen und Backen in den letzten Jahrzehnten, sei die Abnutzung eben hoch. Auch wenn die Farbe rot bei Autos und größeren Dingen aufgrund ihrer Wirkung mitunter eher umstritten ist, lebe sie seit 20 Jahren zu Hause unfallfrei damit, sagte Ingrid Dietel schmunzelnd, und Klaus Pipke gefiel die Identifizierung mit den Stadtfarben Hennefs am besten. Ein riesengroßer Dank von Wolfgang Pelz ging an diesem Mittag wieder einmal an die Stadt, die als Schulträger die Sanierung erst möglich machte, für die tolle Unterstützung, ebenso wie an die Schreinerei Benz sowie die Elektrofirma Bruch, die in kürzester Zeit den Umbau bewerkstelligten. Zur Feier des Tages hatten die Zehntklässler leckerste Pizzabrötchen selbst belegt und gebacken und versorgten im Anschluss an den offiziellen Teil gemeinsam mit Carmen Warning die vielen Gäste mit frischem Salat und den herrlich duftenden Brötchen. Ab jetzt heißt es in der neuen rot/weißen Schulküche einfach nur noch: Kochen und Genießen.

(Ulli Grünewald)

 

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I can be what I wanna be - Eine Abschlussfeier der besonderen Art

 

102 Abiturientinnen und Abiturienten der Gesamtschule Hennef Meiersheide feierten am 01.07.2017 mit zahlreichen Gästen das Erlangen ihrer Allgemeinen Hochschulreife. Nach dreizehn Jahren Schule wohl verdient standen die Schülerinnen und Schüler an diesem Abend ein letztes Mal gemeinsam im Mittelpunkt und das herrlich erfrischende Programm trug einmal mehr die unverkennbare Handschrift des besonderen Schulgeistes, der im Schuldorf der Meiersheide seit Jahrzehnten gelebt wird. Viele Reden ja, aber wieder einmal alles andere als langatmig; denn wo hält schon ein Frosch eine Rede und reißt dabei auch noch die Frau eines Kollegen auf? Wolfgang Pelz und Ingrid Dietel waren wieder ein unschlagbares Team und begeisterten alle Gäste mit charmant witziger Unterhaltung als Frosch und Puppe. Gemäß dem Abimotto "I can be what I wanna be" stand der Abend ganz im Zeichen der Metamorphose - Verwandlung vom Fünftklässler bis zur Oberstufe, aber auch Verwandlung anderer Art. Und so entpuppte sich Ingrid Dietel mit Hilfe Wolfgang Pelz' zu einem wunderschönen Schmetterling, der Frosch über den König zum Schulleiter und aus den kleinen Sextanern sind mittlerweile Abiturienten geworden. Viele Film- und Fotosequenzen wussten von den Verwandlungen der letzten Jahre zu berichten, von Klassenfahrten, Ausflügen und auch Lehrer-Metamorphosen. Bürgermeister Klaus Pipke und Frank Jansen von der Schulpflegschaft übernahmen auch in diesem Jahr wieder die Ehrungen der Schülerinnen und Schüler mit dem besten Notendurchschnitt, der bei 1,3 lag, sowie dem größten sozialen Engagement, gratulierten allen herzlich zu ihrem Erfolg und lobten den tollen Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl hier an der Schule. Allerdings müsse man den Tatsachen ins Auge sehen, dass offenbar auch der höchste Schulabschluss und die beste Ausbildung einen letztendlich nicht davor bewahren könne, mit Antennen auf dem Kopf und als Frosch verkleidet auf der Bühne herumzurennen, resümierte Klaus Pipke lachend, nach der wunderbaren Showeinlage der Schulleitung. Musikalisch begeisterten die "Heavy Tunes" an diesem Abend wieder einmal mit Songs wie "Skyfall" und dem "La La Land Medley" und auch die Band "Egg Pack" präsentierte Titel aus ihrem neuen Album. Zahlreiche herzliche Dankesworte fanden die jeweiligen Leistungskurse wieder einmal für ihre Tutorinnen und Tutoren, und für das Schülersprecher-Team Anna Seeliger und Malte Schmitz gab es nach vier Jahren tollen Engagements ein Ständchen der "Heavy Tunes". Ein kulinarisch abwechslungsreiches Buffet sowie die kreativen Abschlussauftritte der Lehrer und Schüler rundeten den Abiturball in diesem Jahr ab, bevor die anschließende Abiparty bis weit in den Morgen andauerte.

Ihr Abitur an der Gesamtschule Hennef Meiersheide machten 2017: Celine Ackermann, Nele Adam, Bergeline Altenburg, Lotta Bachmann, Natascha Ballentin, Erik Bastin Bellinghausen, Alina Bertram, Annika Böttcher, Lisa Brauner, Tamara Bretschneider, Vera Brochhaus, Daniel Brokate, Leon Dehne, Jessika Durst, Hannah Sophie Duschek, Ike-Mirco Eisenberg, Edgar Euler, Sabrina Fischer, Matthias Moritz Frommelt, Daniel Georg,

Maximilian Ghussen, Thies Göttsche, Jan Philip Grebe, Irem Gülcicek, Victoria Michelle Hartmann, Svenja Hermesdorff, Helen Samira Hesse, Veronika Heyder, Moana Holsinger, Joel Johnel, Lisa-Marie Kahl, Marie Kannengießer, Jil Jessy Kellershohn, Marie Sophie Kesselmeyer, Hannah Koch, Carmen Könsgen, Marvin Kortheuer, Moritz Kretschmer, Jana Kruth, Thorsten Alexander Lange, Laura Leschke, Katharina Leye, Lara Limbach, Charlotte Lindner, Katharina Lohmberg, Jannik Löhr, Lea Magunski, Sophia Maßfeller, Anton Ole Menzel, René Merbach, Marius Messerschmidt, Sebastian Georg Müller, Martin Nettler, Selina Neußer, Clara Felicitas Oberbeckmann, Aylin Özen, Timo Piecuch, Niclas Marcel Preussner, Cathleen Radu, Lea Reckziegel, Charlotte Reese, Lea Reihl, Felix Reinhardt, Sarah-Patricia Reuter, Miriam Ries, Malte Rödiger, Caroline Rölleke, Elena Scheunemann, Isabelle Agnes Maria Schiefelbusch, Manuel Schild, Jana Schlockermann, Rabea Schmahl, Anne Kathrin Schmidt, Janika Schmidt, Pia Schmidt, Malte Schmitz, Vincent Schönbach, Lisanne Schöneberg, Tristan Schultes, Finn Paul Schütt, Antonia Silvana Seelbach, Anna Susann Seeliger, Christin Siebigteroth, Sören Timon Stolz, Patrick Szajewski, Marie Tasler, Jonathan Tebernum, Julia Tepper, Maike Sophie Teuber, Simon Titz, Aaron von Kruedener, Lisa Roxane Walterscheid, Tim Weinberg, Ole Wendt, Lisa Anna Winterberg, Manou Wistoff, Isabelle Angelina Wolf, Nadine Wu, Lea Wuggazer, Peer Simon Zimmermann, Vanessa Zimmermann, Hannah Zirngibl.

(Ulli Grünewald)

 

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Mit dem Licht durch unser Sonnensystem

 

Gesamtschule Meiersheide unterzeichnet Kooperation mit der Universität zu Köln

"Wir erforschen, wie Lernen funktioniert.", begrüßte Prof. Dr. Andreas Schulz von der Universität zu Köln die anwesenden Fünftklässler am 23.05.2017 im Bistro der Gesamtschule Hennef Meiersheide und erklärte anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung allen Anwesenden das Forschungsvorhaben des Instituts für Physikdidaktik. Bereits im Sommer 2015 ging in Köln die erste Grundschule mit dem Konzept der inklusiven Universitätsschule an den Start und während die Erforschung des Lernens, das forschende Lernen im inklusiven Unterricht bei den Grundschülern bereits täglich in der Praxis umgesetzt und reflektiert werden kann, ist es das Ziel der Universität zu Köln, neben dem Grundschulzweig dieses Konzept auf einen Gesamtschulzweig auszuweiten. Im Rahmen seiner Promotion stellte Alexander Küpper daher den Schülerinnen und Schülern kurz Inhalt und Ziele seiner Doktorarbeit vor, für die eine bestehende Lernumgebung aus Forschendem Lernen und ergänzendem binnendifferenzierten Übungs- und Anwendungsaufgaben zu optischen Inhalten im inklusiven Physikunterricht entwickelt wurde. "Wir möchten Euren ohnehin schon guten Physikunterricht noch besser machen!", sagte Alexander Küpper und erklärte den Kids, dass sie eigene Ideen einbringen und selber Experimente entwickeln sollen - praktischer Unterricht für kleine Forscher. Der motivierende Kontext "Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus" schickt die Fünft- und Sechstklässler dabei mit verschiedensten Forschungsaufträgen einmal quer durch die Galaxie, wobei Fragestellung, Durchführung und Auswertung möglichst auf eigenen Ideen beruhen soll. Während sich Schulleiter Wolfgang Pelz über diese Kooperation als Erweiterung der Lern- und Forschungsperspektive freut und den Vertretern der Uni zu Köln herzlich dankte, steht aus universitärer Sicht vor allem die praktische Erprobung der entwickelten Lernumgebung sowie die fachdidaktische Forschung zur Eignung dieser Art des Lernens unter Berücksichtigung eines inklusiven Unterrichtes in der Orientierungsstufe im Vordergrund. Nach dem Sommer fällt dann auch der praktische Startschuss und Alexander Küpper wird in drei sechsten Klassen der Gesamtschule für ein paar Stunden den Physikunterricht begleiten. Betreut wird dieses Vorhaben seitens der Universität außerdem von Prof. Dr. Andreas Schulz sowie von Prof. Dr. Thomas Hennemann, Physiklehrerin Claudia Derscheid ist von Seiten der Gesamtschule Hennef Meiersheide daran federführend beteiligt.

(Ulli Grünewald)

 

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Beeindruckendes Konzert der Bläserklassen in der Meiersheide

 

Night of Film Music

Nach dem "Celtic Evening" im vergangenen Jahr präsentierten die Bläserklassen und Bands der Gesamtschule Hennef Meiersheide in diesem Sommer Filmmusiken aus den unterschiedlichsten Jahrzehnten. Besonders gespannt waren sicherlich Eltern und Großeltern der Fünftklässler, spielen ihre Kids doch erst seit einem Dreivierteljahr als Orchester zusammen und hatten am 28.06.2017 nach dem Weihnachtskonzert ihren zweiten großen Auftritt. Mit Bravour spielte die Klasse 5B dann zu Beginn unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach und Anja Städtler Titel wie "Eye of the tiger" und "May it be", für die sie die Moderation auch gleich noch mit übernahmen. Das Flötenensemble der Klassen 8-12 von Gabriella Acsai versetzte das Publikum mit der Titelmelodie aus dem Filmklassiker "Spiel mir das Lied vom Tod" in den Wilden Westen und mit "Coco" ins Brasilien des Musikers Jovino Santos Neto. Kontrastreich mit "Hallelujah" und "Happy" begeisterte die Band der 10B unter der Leitung von Dirk Piecuch und auch die "Quekpetts" der 7B hatten sich bekannte Filmmusiken aus "Skyfall" und "Game of Thrones" ausgesucht und präsentierten unter Kerstin Broszukat ihr Können. Nach der Pause stieg die 6B mit dem "Raiders March" ein und beeindruckte mit dem toll gespielten Titelsong aus "Mission Impossible" - nicht zuletzt mitreißend und cool Luis am Schlagzeug. "Cabaret" und die "Pokemon Theme" gab es im Anschluss von der gemeinsamen Band der Klassen 8B und 9B und mit dem großen Orchester der Klassen 8-10 wurde es dann voll auf der Bühne in der Mehrzweckhalle. In dieser Größe seien die Proben bislang auch nie gemeinsam möglich gewesen, sagte Astrid Kröger-Schönbach, denn die Klassenräume wären schlichtweg zu klein. Die bewegende Titelmusik aus "Lord of the Rings" und die beeindruckende Größe des Orchesters ließen davon allerdings so gar nichts merken und nahmen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die Fantasiewelt der Trolle und Hobbits. Viel Beifall erntete die Bigband "Heavy Tunes" mit Sängerin Maren Teichmann, die mit einem von David Kühn bearbeitetem Arrangement eines Medleys aus Songs des Films "La La Land" die zahlreichen Gäste begeisterte, bevor zum krönenden Abschluss alle kleinen und großen "Pirates of the Carribean" die Bühne und das Publikum eroberten. Ein großer Dank seitens der Schulleitung sowie der Bands ging auch in diesem Jahr an das unglaubliche Engagement der Musiklehrerinnen und Musiklehrer sowie an David Kühn - und an diesem Abend auch an alle anderen Helferinnen und Helfer für die tatkräftige Unterstützung aller Art bei diesem Konzert.

(Ulli Grünewald)

 

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Praktikumsmesse in der MZH Meiersheide

 

Spannende Einblicke in die Berufswelt

Eine schier unbegrenzte Vielfalt für die Wahl des späteren Berufes scheint den Schülerinnen und Schülern heutzutage die Entscheidung nicht gerade leicht zu machen. In früheren Generationen oftmals in die elterlichen oder familiären Fußstapfen tretend, hat sich die Berufswelt nicht zuletzt durch die weltweit komplexe Vernetzung immens verändert, und es steht heute ein deutlich größeres Spektrum an Berufen zur Auswahl. Bereits seit Jahrzehnten gibt es für Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe in Form von Praktika die Möglichkeit, einmal ins Berufsleben hinein zu schnuppern und sich mit den Angeboten des Arbeitsmarktes näher vertraut zu machen. Von jeder Schule anders umgesetzt, steht für die Jugendlichen der 9. Jahrgangsstufe in der Gesamtschule Hennef Meiersheide bereits seit rund 16 Jahren ein dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum vor Ostern an, das in einem selbst gewählten Unternehmen in und um Hennef absolviert wird, erklärt Berufswahlkoordinator Stefan Müller. Ob im Architekturbüro, beim Physiotherapeut, beim Friseur, in einer Rechtsanwaltskanzlei oder im Hotel, bei einem Garten- Landschaftsbaubetrieb, einer Tischlerei oder einer Redaktion, als Erzieherin, Köchin oder in der IT-, Gesundheits- oder Fitnessbranche - den Wahlmöglichkeiten waren keine Grenzen gesetzt und so zog es einige Schülerinnen und Schüler auch weiter weg nach Bonn, Essen, Köln oder Dortmund. Traditionell am letzten Donnerstag vor den Osterferien stellten die Neuntklässler dann als Abschluss ihrer Praktika in der großen Mehrzweckhalle auch in diesem Jahr wieder ihre umfangreichen Praktikumsmappen, selbst gestalteten Plakate sowie das ein oder andere gefertigte Objekt aus Metall oder Holz den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern bei der Praktikumsmesse vor. Übersichtlich aufgeteilt in die unterschiedlichsten Berufsfelder, unter anderem "Pädagogik/Soziales", über "Wirtschaft/Verwaltung" bis hin zu "Produktion/Technik", "Natur/Ernährung" oder "IT/Medien", luden Bettina Kehlert und Heinz Wegmann, nach einer herzlichen Begrüßung aller Anwesenden, zu einem Rundgang durch die interessante und vielseitige Ausstellung der knapp 180 Schülerinnen und Schüler ein. Kulinarisch wieder einmal durch ein großes, leckeres Buffet der Eltern abgerundet, konnten Lehrer, Firmenvertreter, Eltern und Praktikanten diesen Abend zu einem vielseitigen Austausch nutzen und wie in den vergangenen Jahren ebenfalls den Kontakt zur Agentur für Arbeit suchen; denn Thomas Lohr stand auch an diesem Abend wieder mit Rat und Tat zur Seite. Für alle die, die in gar nicht allzu weiter Ferne nach der 10. Klasse ihren Abschluss machen werden, bietet dieses Praktikum ebenso wie das Berufswahlforum in der MZH eine gute Gelegenheit, sich umfangreich zu informieren und den ein oder anderen Kontakt zu möglichen Ausbildungsbetrieben zu knüpfen.
(Ulli Grünewald)

 

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Einweihung des neuen Selbstlernzentrums an der Meiersheide

 

Es sei wichtig, dass Schülerinnen und Schüler nicht nur Rädchen im System seien, sondern ihre Schule auch aktiv mit gestalten könnten, sagte Dorothee Di Tomaso Ende Juni bei der offiziellen Einweihung des neuen Selbstlernzentrums der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Nicht neu gebaut, vielmehr von Schülern für Schüler komplett umgestaltet, so Wolfgang Pelz, erstrahlt die ehemalige Bibliothek im Oberstufengebäude nun in ganz neuem Glanz und vor allem in einer gänzlich veränderten Funktion. Fehlende Rückzugs- und Lernmöglichkeiten hatten vor rund einem Jahr die Schülerinnen und Schüler zweier Projektkurse in der Q1 und Q2 auf den Plan gerufen und nach Betrachtung der örtlichen Begebenheiten sowie der Sammlung zahlreicher Ideen, ging es mit allem, was dazu gehört, in die Informations- und Planungsphase. Umfragen, Recherchen, Pläne, Kostenbedarf und vieles mehr stellten die kreativen Oberstufenschülerinnen und -schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Dorothee Di Tomaso, Hanne Brohl und Sarah Neuberger zusammen, stellten es der Schulleitung und interessierten Eltern vor und machten sich dann auf die Suche nach Sponsoren und handwerklichen Unterstützern. Aus der ehemaligen Bibliothek, die nur noch selten genutzt wurde, ist nun nach rund drei Monaten "Bauzeit" ein beeindruckend liebevoll und dekorativ gestalteter Ort geworden, der auf zwei Ebenen unzählige Möglichkeiten zum Lernen und Arbeiten, aber auch zum Chillen und Kommunizieren bietet. Am 29. Juni wurde das Selbstlernzentrum in Anwesenheit zahlreicher Gäste feierlich eingeweiht. Ein herzlicher Dank galt nicht nur der Stadt, dem Förderverein und innogy für die unkomplizierte Zusammenarbeit sowie die finanzielle Unterstützung, sondern auch den Handwerkern, die bei diesem Projekt im Einsatz waren und vor allem Schülerinnen, Schülern und Eltern, die in den letzten Monaten ihre freie Zeit und zahlreiche Wochenenden im Oberstufengebäude verbrachten, um tatkräftig mitzuhelfen. Gelernt hätten die Jugendlichen dabei vieles, sagte Dorothee Di Tomaso bei der Eröffnung - vom Abkleben und Lackieren, über den Unterschied zwischen Theorie und Praxis und dass Teamwork und Improvisation eine prima Basis für die Umsetzung eines derartigen Projektes sei. Zurückgegriffen auf viele vorhandene Materialien, kreativ umgestaltet, bietet das neue Selbstlernzentrum zukünftig Einzel- und Gruppenarbeitsplätze mit dekorativ praktischen Tischen, deren beschreibbare Oberfläche zum spontanen Brainstorming verleiten, coole Sitzsäcke zum Chillen sowie eine Ecke zum Lesen, Spielen und Unterhalten – Freistunden sind jetzt noch herzlicher willkommen...

(Ulli Grünewald)

 

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SommerOpenAir Hennef 2017

 

Eröffnet mit dem RockPopFestival am Freitag stand das Wochenende vom 23. bis zum 25. Juni dieses Jahres ganz im Zeichen von Musik, Tanz, Sport und Shopping - und das bei bestem Wetter und möglichst viel guter Laune. Nachdem der Sieger der sechs Bands am Freitagabend mit "Homebodies on stage" feststand, ging es am Samstagsmorgen auch schon mit den nächsten musikalischen Auftritten weiter. Während auf der Frankfurter Straße und an der Strecke bereits alle Helferinnen und Helfer tatkräftig im Einsatz für die Vorbereitungen des Europalaufes am Nachmittag steckten, sorgten die Bläserklassen und Bands der Gesamtschule Hennef Meiersheide unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach rund zwei Stunden unter anderem mit bekannten Filmmusiken wieder einmal für ein abwechslungsreiches und beeindruckendes Programm. Musikalisch ging es an beiden Tagen bunt gemixt weiter und so sorgten am Sonntagvormittag Band und Orchester des Gymnasiums für tolle Stimmung und auch einige Hennefer Musik- und Tanzschulen beeindruckten mit ihrem Können. Samstagabend wurde es rappelvoll auf dem Hennefer Marktplatz; denn mit der Sommer-Karnevalsparty des Komitees Hennefer Karneval konnten die Jecken auch außerhalb der Session einmal wieder so richtig feiern. Stimmungsmäßig dafür genau die Richtigen, sorgten oben auf der Bühne "Rabaue", "Spökes" und "Klüngelköpp" mit Karnevalshits für super Partylaune. Gewohnt souverän moderiert von Baas Paul Jakobs, wünschte zu Beginn auch Bürgermeister Klaus Pipke einen stimmungsmäßig super Abend, und so feierten zahlreiche Besucherinnen und Besucher noch bis spät in die Nacht unter dem großen Schirm auf dem Hennefer Marktplatz. Auch am Sonntag gab es bis in den Abend hinein noch ein unterhaltsames Programm auf der Bühne und die Geschäfte in der Innenstadt luden von 13 bis 18 Uhr zum entspannten Shopping ein.

(Ulli Grünewald)

 

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Von Beethoven bis ABBA

 

Ein musikalischer Abend im kleinen Kreis

Bereits vor zwei Jahren gab es schon einmal einen Musikabend in kleinem Rahmen an der Gesamtschule Hennef Meiersheide und am vergangenen Dienstag hatte Gabriella Acsai gemeinsam mit ihren Kolleginnen Astrid Kröger-Schönbach und Anja Städler nun zum zweiten Mal im Musikraum dazu eingeladen. Aufgrund der zahlreichen Bläserklassen ein schier unerschöpfliches Potential an Ensembles und Bands waren die zwei Stunden gespickt mit einem abwechslungsreichen Programm, in dem auch Eltern sich mit Instrument und Gesang musikalisch einbringen konnten. Einladung und Organisation von Gabriella Acsai gestemmt, übernahm sie auch erfrischend herzlich die Moderation des Abends. Einige Eltern, Ehemalige sowie Schülerinnen und Schüler von Unter- bis Oberstufe sorgten als Solo, im Duett oder Ensemble für die ein oder andere beeindruckende Interpretation vornehmlich bekannter Kompositionen, die bei den 50 Zuhörerinnen und Zuhörern für viel Beifall sorgten. Beginnend mit "Freude schöner Götterfunken" aus Betthovens 4. Satz der 9. Sinfonie auf der Querflöte mit Klavierbegleitung, über sieben ganz verschiedene Stücke auf Gitarre und am Klavier von Sam und Tim Locke, die es sich nicht nehmen ließen, die Moderation ihrer Stücke zur Freude des Publikums selbst in die Hand zu nehmen, über ein später wiederkehrendes Werk von Christoph Willibald Gluck aus der Oper "Orpheus und Euridike", gespielt als Querflötenduett und Solo mit Klavierbegleitung bis hin zu Stücken von Schubert, Sinding, Debussy und Simon & Garfunkel war der erste Teil des Musikabends vornehmlich geprägt von Solostücken und Duetten. Nach der Pause, in der die Eltern für Getränke und kleine Leckereien sorgten, standen die Auftritte der Ensembles mehr im Vordergrund. Beginnend mit dem Querflötenensemble der Klassen 5-7, die mit dem Stück "In Dreams" aus "Herr der Ringe" sowie "Mamma Mia" von ABBA beeindruckten, brillierten David Kühn und Aron Horvarth mit der "Ungarischen Rhapsodie No. 2" von Franz Liszt vierstimmig am Klavier. Nach einem instrumentalen Familien-Duett auf Querflöte und Gitarre, begeisterte Maren Teichmann gemeinsam mit ihrem Vater mit dem Song "Life's a long song" von Jethro Tull". Das Querflötenensemble der Klassen 8-12, an diesem Abend von einer Klarinette sowie am Klavier unterstützt, spielte Harry's Freilach und bildete damit eine perfekte Überleitung zum abschließenden Auftritt von "AGA+". Gewohnt charismatisch und temperamentvoll gab es neben Klezmer mit "Some of these days" auch vokal etwas zu hören von dem dynamischen Trio Gabriella Acsai, Anja Städler, Astrid Kröger-Schönbach, das Frederic Schönbach mit den Tiefen seines Kontrabasses interessant ergänzt. Beeindruckender Abschluss "Kostakowskys Freilach", gespielt von "AGA+" gemeinsam mit vier weiteren Querflöten und Klavierbegleitung - ein toller Schlusspunkt unter zwei kurzweiligen, musikalisch anspruchsvollen Stunden.

(Ulli Grünewald)

 

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Verleihung des Hennefer Schülerpreises 2017

 

Von solchen Noten konnten wir nur träumen…

 

Bereits zum sechsten Mal wurde am 06.07.2017 der Hennefer Schülerpreis in der Meys Fabrik verliehen. Wie in den vergangenen Jahren auch, standen an diesem Vormittag Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in Hennef im Mittelpunkt, die sich im Schuljahr 2016/17 durch besonderes soziales Engagement sowie herausragende schulische Noten ausgezeichnet haben. Dieses Mal übergab Bürgermeister Klaus Pipke an 19 Schülerinnen und Schüler Urkunden und Büchergutscheine und verlas im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Laudatio eines jeden Einzelnen. Geehrt wurden Schülerinnen und Schüler des Carl-Reuther-Berufskollegs, der CJG St. Ansgar Schule, der Gemeinschaftshauptschule Hennef, der Gesamtschule Hennef Meiersheide, der Kopernikus-Realschule, der Schule in der Geisbach und des Städtischen Gymnasiums. Das Abitur mit der Traumnote 1,0 von Ole Gildemeister war dabei ebenso beeindruckend, wie alle weiteren bestandenen Abschlüsse, die bei dieser Ehrung allesamt eine "1" vor dem Komma aufwiesen. "Das sind Noten, davon können wir nur träumen.", zeigte sich Klaus Pipke mehr als beeindruckt von den außergewöhnlichen Leistungen, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihre jeweiligen Abschlüsse erlangt hatten. Organisiert vom Amt für Schule und Bildungskoordination der Stadt Hennef, übernahmen das musikalische Rahmenprogramm mit Songs wie "Let it be" oder "Beautiful" sowie einem Stück von Tschaikowski die Schülerinnen der Kopernikus-Realschule. Im Anschluss an die Feierstunde gab es wieder einen kleinen Imbiss, dessen lecker kreatives Fingerfood die Schülerinnen und Schüler der Schule in der Geisbach zusammengestellt hatten und an diesem Vormittag servierten.

Geehrt wurden im Einzelnen: Jennifer Oberhäuser, Nina Weißenfels, Leoni Anna Kaup, Tatjana Kauth, Lucas Nüsser, Marvin Drusner, Justin Maier, Dawid Myzyk, Larissa Stubbe, Lisa Siebigteroth, Leon Henrich, Jana Hanraths, Larissa Hilse, Marius Messerschmidt, Peter Friedrich, Vanessa Sophie Klose, Ricarda Colell, Ole Gildemeister sowie Malte Harnischmacher.

(Ulli Grünewald)

 

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Big Challenge 2017

 

Gerade noch rechtzeitig vor den Sommerferien trafen in diesem Jahr endlich die lang ersehnten Ergebnisse des „Big Challenge“ und natürlich die fast noch wichtigeren Preise dazu in einem großen Paket an der Gesamtschule Hennef Meiersheide ein. Über 100 kleine und große Gewinne konnten an die Wettbewerbsteilnehmer verteilt werden, alle erhielten zusätzlich eine Urkunde und ein schönes Poster. Für die Jahrgangsbesten gab es in diesem Jahr einen Bluetooth-Lautsprecher als besondere Anerkennung. Insgesamt 155 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 9 hatten sich am 04.05.2017 der Herausforderung des „Big Challenge“ gestellt, der jedes Jahr gleichzeitig an allen Schulen Deutschlands stattfindet. Dabei handelt es sich um einen Englischwettbewerb, der den Schülern einen pädagogischen Anreiz geben soll, ihre Sprachkenntnisse auf spielerische Weise zu verbessern. Kostenlose Spiele und Apps zum Üben finden sich unter www.thebigchallenge.com/de/uebungen/. Auch in diesem Jahr enthielt der Test wieder moderne und ansprechende Bilder und deutlich weniger Fragen als noch vor zwei Jahren, um den Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit für die Auswertung des umfangreichen Bild- und Textmaterials zu lassen. Die Aufgaben betreffen die Themenbereiche Wortschatz, Grammatik, Landeskunde, Auseinandersetzung mit Bildern und Verständnis kurzer Texte. Alle gaben ihr Bestes und der große Einsatz der Schülerinnen und Schüler wurde auch in diesem Jahr mit entsprechenden Ergebnissen belohnt. Nicht nur die Punktzahlen der Jahrgangsbesten Melinda Barabas (Jahrgang 5), Flora Van Kooij (Jahrgang 6), Toby Day (Jahrgang 7) und Jonas Bart (Jahrgang 9) lagen weit über dem bundesweit erreichten Durchschnitt, sondern auch die Platzierungen eines Großteils der anderen Teilnehmer. Ein besonderer Glückwunsch geht an Ole Rombach aus der Klasse 5E zum Erhalt des Twenty Award 2017 nach der Verlosung unter allen Schülern, die mindestens 20 Fragen richtig beantwortet haben. Herzliche Glückwünsche an alle Teilnehmer!

(Kirsten Holz)

 

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Känguru-Wettbewerb 2017

 

53 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide aus den Jahrgangsstufen 5, 6, 7 und Q1 beteiligten sich in diesem Jahr am Känguru-Wettbewerb. Zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen gaben die vielen interessanten und anregenden Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen wieder reichlich Gelegenheit. Insgesamt waren die Aufgaben offenbar etwas schwieriger und zeitaufwendiger als im letzten Jahr, da es in allen Jahrgängen bundesweit bei diesem Wettbewerb eine geringere Durchschnittspunktzahl gab als beim letzten Mal. Alle Teilnehmer erhielten als Preis eine Broschüre „Knobeln mit dem Känguru“ sowie einen Känguru-Drehwurm, 20 flexibel verbundene Würfel, mit denen sich ganz unterschiedliche Figuren zurecht drehen lassen, was natürlich gleich nach Erhalt mit viel Spaß ausprobiert wurde. Jahrgangsbeste im 5. Jahrgang wurde Emma Lückerath und im 6. Jahrgang Florence Mühlbach. Die höchste Punktzahl im 7. Jahrgang erreichte Florian Hipp und in der Q1 Nikolai Hempel. Für seine besonders gute Leistung gewann Florian Hipp aus der 7C einen Ehrenpreis und sicherte sich, genau wie im letzten Jahr, das Känguru-T-Shirt, dieses Mal mit sagenhaften 13 richtigen Antworten in Folge. Herzliche Glückwünsche an alle Teilnehmer!

(Kirsten Holz)

 

 

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Europalauf 2017 – Gesamtschule Meiersheide glänzt bei Einzelergebnissen

 

Zum 13. Mal wurde der Europalauf in Hennef am 24.06.2017 veranstaltet und insgesamt 14 Starter/innen unserer Gesamtschule nahmen teil. Trotz dieser bescheidenen Zahl (bei fast 1400 Schüler/innen) konnten wir den 3. Rang beim Schulcup-Wettbewerb erringen, der mit einer kleinen Prämie verbunden war.

Den Panoramalauf über 10 km nahmen zwei Schüler/innen erfolgreich in Angriff: Emily Tessa Lütz (9A) siegte in ihrer Altersklasse (U16) mit einer Zeit von knapp unter 50 Minuten. Eliah Rieck (6A) lief noch einmal dreieinhalb Minuten schneller (46:35 min) und landete auf dem hervorragenden 2. Platz in seiner Altersklasse (U14).

Beim 3,3 km langen Familylauf gingen zwölf Läufer/innen in einem riesigen Feld mit über 620 Startern auf die Runde. Hier erzielte Linya Marie Lütz (6B) das beste Ergebnis (18:00 min) und wurde 7. in ihrer Altersklasse (U14). Henrik Endemann (5D) war schnellster Junge auf dieser Strecke in einer Zeit von 15:38 min und errang damit den 16. Platz bei der U12.

 

 

Insgesamt war es wieder einmal eine hervorragend organisierte Laufveranstaltung, die bei angenehmen Temperaturen mit knapp 2000 Läufer/innen einen enormen Anklang fand.

(Uwe Jansen)

 

 

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Christopher Klauer wird im Badminton Deutscher Meister (U19)

 

Auch Christopher Klauer aus dem Jahrgang Q1 ist ein sportliches Supertalent. Er errang im Frühjahr 2017 in Mülheim/Ruhr mit seinem Team vom BC Beuel die deutsche Mannschaftsmeisterschaft der Junioren. Zudem startete er bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren in Bielefeld und wurde erst im Viertelfinale vom mehrmaligen Deutschen Meister und Olympiateilnehmer Marc Zwiebler bezwungen. Solche Erfolge kommen nicht von ungefähr: Nach seinem Trainingsumfang gefragt, antwortet er, dass acht Trainingseinheiten pro Woche (Kondition, Technik, Kraft) auf dem Programm stehen.

 

 

Christopher hatte 2014 sein erfolgreichstes Jahr, als er bei den U17-Meisterschaften in Münster dreimal den Meistertitel einheimste: als Mannschaftsmeister, im Mixed und im Einzel. In der kommenden Saison wird er das Beueler Team in der 2. Badminton-Bundesliga verstärken. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg in seiner sportlichen Laufbahn.

(Uwe Jansen)

 

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Luis Wuggazer sitzt im siegreichen Ruderboot

 

Luis Wuggazer (Klasse 10F) vom Siegburger Ruderverein hat im März 2017 als Mitglied des Vierers die Auszeichnung zur Sport-Mannschaft des Jahres im Rhein-Sieg-Kreis gewonnen. Bei der Sportlerehrung des Kreissportbundes in Siegburg wurden außerdem weitere Ruderer ausgezeichnet: Patrik Stöcker wurde zum Sportler des Jahres bei den Männern gewählt und Charlotte Körner belegte mit ihren Leistungen den zweiten Platz bei den Frauen. Luis gehört als Nachwuchsruderer zu einer ganzen Reihe talentierter und herausragender Ruderer dieses Vereins, die im vergangenen Jahr neben dem Weltmeistertitel von Patrick Stöcker insgesamt 16 Medaillen bei Landesmeisterschaften und Deutschen Meisterschaften erringen konnten.

(Bericht: Luis Wuggazer, Uwe Jansen)

 

Trainingsrunde auf der Sieg

Sportlerehrung im Siegburger Rathaus

 

Ruderregatta auf dem Rhein anlässlich der Veranstaltung „Kölner Lichter 2017“: Siegburg erreicht gemeinsam mit Bonner Sportlern den starken 2. Platz.

Meisterschaften in Rotterdam

Nach einem kräftezehrenden Wettkampf bahnt sich die Freude über den Sieg den Weg

 

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Supertalent im Triathlon: Moritz Becker

 

Im Jahrgang 12 sorgt neben den fußballerisch sehr erfolgreichen Schülerinnen Sofie Thiel und Kristin Kosel auch ein junger Mann im Triathlon für Schlagzeilen: Moritz Becker. Nachdem er in den Osterferien in einem Trainingslager auf Mallorca seine Fitnessgrundlagen aufgebaut hatte, konnte er sich bei seiner ersten Teilnahme am nordrhein-westfälischen Nachwuchscup in Alsdorf bei Aachen hervorragend platzieren. Er schaffte den 4. Platz in der NRW-Wertung und den 10. Platz in der Deutschen Meisterschaft. Den Lauf über 5 km, die 20 km lange Radfahrstrecke sowie den abschließenden 2,5 km-Lauf konnte er in 58:32 min absolvieren. Schlaumeier werden jetzt sagen: Aber das ist doch gar kein Triathlon! Ja, aber das Schwimmen war in diesem Duathlon genannten Wettkampf nicht abverlangt worden und die Ausdauerleistung ist allererste Sahne.

(Uwe Jansen)

 

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Sofie Thiel (Jahrgang 12) holt mit ihrem Team die Mittelrheinliga-Meisterschaft

 

Mädchen-Fußball hat mittlerweile eine lange Tradition an unserer Schule und so verwundert es kaum, dass Spielerinnen erfolgreich in einigen Fußballclubs agieren. So hat Sofie Thiel (3. von links) in der diesjährigen Meisterschaftsrunde mit ihrem Club SV Menden den Aufstieg in die Regionalliga geschafft. Als Angreiferin konnte sie sich im Laufe der Saison wiederholt als Torschützin feiern lassen. Torwart Kristin Kosel (ebenfalls Jahrgang 12) vom Konkurrenten SV Allner-Bödingen stößt in der kommenden Saison zum SV Menden dazu. Wir wünschen den beiden Schülerinnen eine erfolgreiche Saison in der dritthöchsten Spielklasse.

(Uwe Jansen)

 

 

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Teilnahme am Deutschen Gründerpreis für Schüler

 

https://tse1.mm.bing.net/th?id=OIP.EdysYP5lCQzPBR2hNQMOhAEGEs&pid=15.1&P=0&w=300&h=300

 

Wir, drei Schüler des zehnten Jahrgangs der Gesamtschule Hennef Meiersheide, haben dieses Jahr von Februar bis Juni an dem Existenzgründer-Planspiel „Deutscher Gründerpreis für Schüler“ teilgenommen. Bei diesem Wettbewerb geht es darum, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes, Aufgaben zu erfüllen. Es gibt neun Aufgaben, die sich allesamt mit der fiktiven Gründung eines Unternehmens beschäftigen. Es gibt verschiedene Aufgaben über die Teamzusammensetzung, das Marketing, das Produkt oder die Dienstleistung an sich, bis hin zur Rechtsform. Die fertigen Aufgaben werden zusammengefügt zu einem Businessplan, welcher von einer externen Jury bewertet und bepunktet wird. Das Team mit der höchsten Punktzahl gewinnt einen Geldpreis.
Dieses Jahr haben rund 3500 Jugendliche ab 16 Jahren in 824 Teams aus ganz Deutschland teilgenommen. Wir waren eins davon. Unsere Idee war, die Menschen mit ihren Handys mobiler zu machen, was den Strom angeht. Nachdem wir uns angemeldet hatten, war die erste der neun Aufgaben, uns einen Paten und einen Coach zu suchen, der sich in der Branche auskennen sollte. Uns standen während der gesamten Zeit Verena Pahmeier als Patin und Webdesignerin und Heinz Wegmann als Coach und Lehrer im Fach Wirtschaftslehre zur Seite.
Wir haben gelernt wie wichtig es ist, vorausschauend zu arbeiten und vor allem, jedem seine Aufgaben zuzuteilen, sprich die Regelung von Finanzen, Produkt und Organisation. Außerdem haben wir auch viel über diese Bereiche gelernt, zum Beispiel wie man einen Finanzplan oder eine Marktanalyse erstellt.

 

Auch für Jugendliche, denen Wirtschaftslehre als Fach in der Schule nicht so gut gefällt, kann die Teilnahme am Deutscher Gründerpreis sehr interessant sein. Dabei werden Dinge vermittelt, die in der Schule nicht auf dem Stundenplan stehen und außerdem macht das Arbeiten im Team sehr viel Spaß.

(Taina Schneider und Kristoffer Seidelmann, 10B)

Klasse 8F nimmt an der Vorstudie „Teaching and Learning International Survey-Video (TALIS-Video)“ teil

Die internationale TALIS-Videostudie der OECD erforscht, was guten Mathematikunterricht ausmacht. Eine Pilotstudie wird aktuell zur Vorbereitung der Hauptstudie durchgeführt. „Ziel der Pilotstudie ist es, im Kleinen zu erproben, wie die Hauptstudie ablaufen könnte, wie gut die Fragebögen und Testhefte sind und wie die Daten einer solchen Videostudie ausgewertet werden können.“ In Deutschland ist das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) für die TALIS-Video-Pilotstudie verantwortlich.

Das IEA Data Processing and Research Center (DPC) in Hamburg ist ein unabhängiges Forschungsinstitut, das unter anderem organisatorische Aufgaben im Rahmen der Studie übernimmt. Es ist ein glücklicher Zufall, dass die ehemalige Schülerin der Gesamtschule Hennef Meiersheide Tamara Fox für das IEA DPC Hamburg arbeitet. Sie führte als Testleiterin die Pilotstudie an ihrer alten Schule durch.

 

 

 

Nach einer ausführlichen Eltern- und Schülerinformation nahmen Ingo Wentz und die Klasse 8F der Gesamtschule Hennef Meiersheide im Juni 2017 an der Pilotstudie von TALIS-Video teil. Nach einer kurzen Befragung der Schülerinnen und Schüler zu Einstellungen, Motivation und Interesse nahmen sie an einem kleinen Mathematiktest teil, der die Vorkenntnisse zum Thema „quadratische Gleichungen“ eruiert. Danach wurde eine Unterrichtsstunde gefilmt. Petra Pinger, vom DIPF übernahm während der Unterrichtsstunde die Lehrerkamera. Dieser Mitschnitt soll „alle Perspektiven des Unterrichts in den Blick nehmen und damit Anhaltspunkte zu lernförderlichen Unterrichtsmerkmalen erbringen.“ Als Abschluss gab es einen kleinen Test und eine Nachbefragung aller Beteiligten.

(Ingo Wentz)

 

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Die Hennef Stiftung fördert das Projekt Singapur

 

Das Projekt Singapur der Talentförderung Physikusse eröffnet Schülern seit 2014 die außergewöhnliche Chance, die Kultur eines anderen Landes und gleichzeitig aktuelle universitäre Forschung kennen zu lernen. Im Sommer 2017 werden wieder fünf Physikusse nach Singapur fliegen und mit dem dortigen Kooperationspartner Professor Claus-Dieter Ohl vom Institute of Physical and Mathematical Sciences der Nanyang Technological University Nanoblasen und Nanotropfen erforschen. Die Physikusse bedanken sich bei der Hennef Stiftung der Kreissparkasse Köln, die dieses Projekt finanziell unterstützt. Als kleines Dankeschön zeigten sie bei der Scheckübergabe ihren Lieblingsversuch „Flaschengeist“, der mit seinem zischenden Auftritt für Stimmung sorgte.

(Nina Wentz)

 

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Beim 8. MINT Schülerkongress in Kassel

 

„Um keine physikalische Hürde gedrückt…“

Im Schülerforschungszentrum Nordhessen der Universität Kassel (SFN) arbeiten Schüler über das ganze Jahr hinweg selbstständig an ihren Forschungsprojekten. Ihnen stehen dabei traumhaft ausgestattete Werkstätten und Labore zur Verfügung. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden am Ende eines jeden Schuljahres auf einem Kongress präsentiert. Der 8. MINT Schülerkongress des Schülerforschungszentrums und der Albert-Schweitzer-Schule fand vom 20. - 22. Juni 2017 unter dem Motto „Von der Erde bis zu den Sternen“ statt.

 

 

Die Physikusse präsentierten ihre Wassershow „Extratrocken“ als Höhepunkt während der Abschlussveranstaltung. Dafür wurden sie eigens eingeflogen und vom engagierten Organisationsteam des Kongresses rund um Herrn KP Haupt herzlich betreut. Die Show der Physikusse fiel insbesondere dadurch positiv auf, dass Experimente fehlten und die Show nicht nur aus Knall und Comedy bestand, wie wir es aus dem Fernsehen ja mittlerweile gewohnt sind. Physikusse schaffen es, komplizierte Zusammenhänge didaktisch zu reduzieren, dennoch ein hohes fachliches Niveau zu halten und dazu noch charmant und unterhaltsam zu präsentieren. „Es ist bewundernswert, dass die Physikusse sich um keine physikalische Hürde herumgedrückt haben! Es war die goldrichtige Entscheidung, diese Gruppe für den Kongress zu verpflichten.“ lobte Herr Haupt die Schüler.

(Nina Wentz)

 

 

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Premiere der extratrockenen Wassershow beim Museumsmeilenfest im Deutschen Museum Bonn

 

Passend zur interaktiven Ausstellung »MeerErleben« im Deutschen Museum Bonn haben die Physikusse eine Show konzipiert. „Extratrocken – die Wassershow“ wurde anlässlich des Museumsmeilenfestes vom 15. bis 18. Juni mehrfach aufgeführt.

Wasser ist ein unglaublich faszinierendes Medium. Lebensnotwendig, nützlich und wunderschön. Das Publikum erwartet nun in einer Show zum Thema Wasser nasse Experimente mit allerlei Matscherei. Im Sinne der Veranstalter und ihres Inventars verzichten die Physikusse darauf. Eine Wassershow ohne Wasser? Extratrocken eben! Das fordert die Physikusse heraus, physikalische und chemische Zusammenhänge mit anderen Mitteln darzustellen. Die Schüler basteln mit ihren Körpern lebendige Wasseroberflächen. Lustige Lichtteilchen rennen darauf zu und werden reflektiert oder gebrochen. Das Publikum bekommt ein sehr eindrückliches Bild der zugrundeliegenden Physik – vielleicht eindrücklicher, als es in Anwesenheit von Wasser jemals sein könnte. Physikalische Größen wie Frequenz, Amplitude und Wellenlänge werden anschaulich und einprägsam verkörpert. Konvektion, Wärmeleitung und Wärmestrahlung bringen einen Schneemann zum Schmelzen, der daraufhin eine atemberaubende Verwandlung hinlegt.

 

 

Die Physikusse vermitteln in ihrer mitreißenden Show didaktisch geschickt Fakten rund um das nasse Element. Eine große Herausforderung war es, sowohl kleine Kinder, wie auch Erwachsene und Fachpublikum gleichermaßen zu fesseln. Die jüngsten waren natürlich begeistert von den witzigen Szenen, in denen sich die Physikusse als Wellenteilchen herumschubsten oder von Wasserteilchen umzingelte Salze hilflos mit den Armen wedelten.

Das erwachsene Publikum hatte so einige Aha-Erlebnisse. Vieles war aus der Schule bekannt, aber die Physikusse haben verschollen geglaubtes Wissen hervorgezaubert und mit neuen Eselsbrücken verknüpft. So vergisst niemand mehr, wie zum Beispiel Wassermoleküle ausgebaut sind. Sogar das Fachpublikum staunte, wie man komplizierte Zusammenhänge anschaulich darstellen kann.

(Nina Wentz)

 

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Stadtplanung vor Ort – Was ist das? Der LK Q1 im Rathaus Hennef

 

Am 05.05.2017 ging es für den Leistungskurs Geografie zu einem praktischen Erkundungsgang ins Rathaus nach Hennef. Im Jahrgang Q1 nimmt das Thema „Stadtgeografie“ einen breiten Stellenwert ein. Herr Jansen hatte mit Frau Wittmer, der Leiterin des Stadtplanungsamtes, vereinbart, den Schüler/innen die Arbeit dieser städtischen Abteilung vorzustellen. Besonders interessant war dieser Blick hinter die Kulissen kommunaler Aktivitäten, um gegenwärtige und zukünftige Bau- und Planungsvorhaben kennenzulernen. Hierzu wurde zum einen das Konzept zur Baulandentwicklung sowie zum anderen der Flächennutzungsplan vorgestellt. Da der Rhein-Sieg-Kreis und mit ihm die Stadt Hennef weiterhin einen Bevölkerungszuwachs bis 2030 zu erwarten haben, konnte Frau Wittmer zahlreiche detaillierte Informationen über diverse städtische Bauplanungen geben (Wohngebiet Siegbogen, Gewerbegebiet Hossenberg, Kindergarten an der Meiersheide, Ortsumgehung Uckerath, …). Abschließend nahm sie sich noch die Zeit für weitere Schülerfragen. Die Schüler/innen verfolgten Frau Wittmers anschauliche Ausführungen aufmerksam und anhand der verschiedenen Fragen wurde klar, dass das Thema einen guten Anklang fand.

(Uwe Jansen)

 

 

Quelle: Bauland-_und_Wohnraumkonzept_Einl_S+P23-3-17_Hennef. Hennef 2017, Beispiel Siegbogen (S. 52-53)

 

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Chemie AG

 

Am 23. Juni 2017 war es soweit: Wegen der hohen Temperaturen um 37°C fiel die Chemie-AG aus. Ein Grund, um vom winterlichen Schnee zu träumen und eine Winterwelt im Hochsommer zu schaffen.

Versuch 1: Herstellung von Zauberschnee aus Natriumacrylat-Pulver

Man gebe einen Teelöffel Zauberschnee-Pulver (Google: „Zauberschnee kaufen“) in eine große Schale und gieße 60 ml Wasser hinzu und beobachte wie das Pulver schnell zu einem Vielfachen seines Volumens aufquillt. Durch weitere Zugabe von Wasser lässt sich die Konsistenz des Kunstschnees verändern. Nach dem Tauwetter (d.h. Trocknen) lässt sich dieser „Schnee“ wiederverwenden.

Wer nicht „googeln“ will nimmt Babywindeln auseinander und verwendet das Granulat.

Bitte jetzt nicht auf die Idee kommen 'benutzte' Babywindeln durch Trocknung zu recyceln – das Granulat lässt sich aber als „Wasserspeicher mit Dünger“ in Blumenerde verwenden.

 

 

Diese Fäden sind mehr oder weniger stark ineinander verknäult. In dieses Knäul können Wassermoleküle eindringen. Der Kunststoff bläht sich so auf ein Vielfaches seiner Größe auf. Das sogenannte funktionale Polymer ist ein richtiger "Wassersauger". Diese Art von Superabsorbern wird z.B. in Babywindeln eingesetzt. Dort fangen sie den Urin wirksam auf - auch in größeren Mengen - bevor ein „Malheur“ passiert.

Versuch 2: Herstellung von Schnee aus Backpulver und Rasierschaum

In einer Schüssel werden ca. 5 Tüten Backpulver (Natron) mit der entsprechenden Menge Rasierschaum (Dose vorher gut schütteln!) mit einem Löffel so lange vermischt bis eine deutliche Verklumpung einsetzt.

Beim Verrühren des Pulvers fällt ein leises, kaum hörbares Knistern auf – ein deutliches Indiz für die Entwicklung von Kohlenstoffdioxid, das aus dem Gemisch aus Rasierschaum und Backpulver durch die Reaktion des Treibmittels Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) mit Wasser freigesetzt wird.

Versuch 3: Fluffiger Schleim (hat nichts mehr mit künstlichem Schnee zu tun)

In eine Schüssel wird flüssiger Bastelkleber mit Lebensmittelfarbe verrührt. Danach wird Rasierschaum untergerührt, anschließend Backpulver. Nun wird Kochsalzlösung eingerührt und anschließend Babyöl. Langsam muss man vom Umrühren zum Kneten der Masse übergehen.

(Franz-Josef Kaesberger)

 

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Mein erster Girls´Day bei der DEKRA

 

Ich war bei der Dekra, einer Prüfstelle für Autos.

 

Hier sieht man die Messgeräte des Bremsenprüfstandes.

Als erstes fährt der Prüfingenieur das Fahrzeug in den Bremsenprüfstand. Am Messgerät schaltet der Prüfer die Anlage ein und die Rollen fangen an sich zu drehen. Jetzt steuert das Gerät die Prüfung und der Ingenieur kann die Messung vornehmen und auf der Anzeige ablesen, wie die Werte der Bremsen sind, zuerst bei den Vorderrädern und zuletzt bei den Hinterrädern.

Hier sieht man eine Hebebühne, mit der der Prüfingenieur die Fahrzeuge hochheben kann, um sie von unten anzusehen und zu prüfen, ob Schäden vorhanden sind, z.B. Rostschäden am Auspuff oder an den Schläuchen der Bremsen.

 

Als letztes sieht man hier den Motor eines Autos. Hier prüft der Prüfer ob keine sichtbaren Schäden am Motor vorhanden sind, z.B. durch Marderbiss o.ä..
Er prüft zum Schluss zur Identifikation des Autos die Fahrgestellnummer im Motorraum, um sie mit dem Fahrzeugschein zu vergleichen.

 

 

(von Katharina Pütz 5e)

 

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Boy´s Day in der Arztpraxis

 

 

 

Ärztin / Arzt: Schulabschluss: Abitur. Studium: Mindestens 12 Semester

Medizinische Fachangestellte/r: Schulabschluss:  Realschule oder
Hauptschulabschluss, Ausbildung: 3 Jahre

(von Max Zimmermann 5E)

 

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Boys´ Day beim Gesundheitsamt Bonn

Ich habe meinen Boys´ Day dieses Jahr im Gesundheitsamt Bonn, in der Abteilung für Infektionsschutz, verbracht und habe mir eine Infektionsschutzbelehrung angesehen.

Das Gesundheitsamt ist zum Beispiel dafür zuständig, dass sich ansteckende Krankheiten nicht verbreiten.

Frau Dr. Lehmann hat mir etwas über Tuberkulose erzählt:

Lungentuberkulose ist eine ansteckende Krankheit, die sehr gefährlich ist, aber die sehr gut mit Medikamenten behandelt werden kann.

Frau Schmidt, eine Hygienekontrolleurin, hat mit mir über die Aufgaben der Abteilung (Überwachung des Trinkwassers, Kontrolle der Sauberkeit in Krankenhäusern und Arztpraxen) gesprochen. Sie war früher Kinderkrankenschwester und hat dann noch eine Ausbildung zur Hygienekontrolleurin gemacht.

Jeder, der in seinem Beruf mit Lebensmitteln oder in einer Küche arbeitet, muss erst einmal an einer „Infektionsschutzbelehrung“ teilnehmen. Dabei müssen die Teilnehmer einen Fragebogen ausfüllen und sich einen Lehrfilm über ansteckende Krankheiten und Küchensauberkeit ansehen, damit sie wissen, mit welchen Krankheitszeichen (Symptomen) sie nicht zur Arbeit gehen dürfen, damit sie keine Krankheitserreger im Essen verteilen. Am Ende bekommen die Teilnehmer ein „Zeugnis“ und die Erlaubnis, mit Lebensmitteln zu arbeiten. Diese „Belehrung“ wird im Gesundheitsamt Bonn von einer medizinischen Fachangestellten (MFA) durchgeführt und von einer Ärztin überwacht.

 

Im Gesundheitsamt kann man als Arzthelferin auch im Labor arbeiten oder den Amtsärzten bei den Untersuchungen helfen. Man kann dort auch eine Ausbildung zur Arzthelferin machen. Es gibt noch viele andere Berufe im Gesundheitsamt, z.B. Verwaltungsangestellte. Sie sind vor allem für die Organisation zuständig.

Ich fand den Tag interessant, weil mir vieles klar wurde, was ich vorher nicht wusste. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, was man in einem Gesundheitsamt so genau macht.

(Ragnar Moritz, 5E)

 

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Heavy Tunes bei Konfirmation in der Friedenskirche in Siegburg

 

Immer wieder hatte die Bigband in den letzten Jahren in der Christuskirche Hennef Konfirmationen begleitet. In diesem Jahr begleitete die Bigband Heavy Tunes ihren Trompeter Jakob Kutzschbach bei seiner Konfirmation. Die Konfirmation fand am Sonntag, 14.5.2017 in der Friedenskirche in Siegburg Kaldauen statt.

In guter Besetzung spielten die Musiker einige Bigbandstücke, Libertango, Cho choo ch Boogie, It don´t mean a thing. Daneben begleitete sie die Gemeinde auch bei einigen Kirchenliedern.

In ungewohnter Umgebung machte die Musik der Heavy Tunes der anwesenden Gemeinde viel Freude und erhielt langanhaltenden Applaus.

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

 

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6B auf Orchesterfahrt in Niedermühlen

 

Schnell war sich die 6B mit der Orchesterleitung Astrid Kröger-Schönbach und Dirk Piecuch einig: "Ja wir würden gerne mit der ganzen Bläserklasse auf Orchesterfahrt fahren, auch unter der Bedingung, dass wir dort sieben Stunden täglich proben müssen."

Das schön gelegene Haus Niedermühlen bei Asbach hatte noch Plätze frei und einen Riesenprobenraum, also wurde die Fahrt schnell organisiert, die Eltern fuhren ihre Sprösslinge am Montag nach den Osterferien in den Westerwald, und los ging´s.

 

 

Zahlreiche neue Stücke waren kopiert und vorbereitet worden und tatsächlich waren diese nach den drei Tagen in ländlicher Klausur durchaus schon anhörbar. "Three Irish Tunes", "Smooth", "I will follow him" u.a. waren dabei. Besonders viel Spaß machten aber die Swingklassiker wie "It don´t mean a thing", welche die Schüler/innen der 6B voller Stolz ohne Unterstützung eines Dirigenten - zuverlässig begleitet von Drummer Luis Steiner - selbstständig spielten. Ein toller Erfolg!

Aus musikalischer Hinsicht war bemerkenswert, dass das Gefühl für die leisen Klänge von einer Probeneinheit zur anderen stetig zunahm und dass das Aufeinanderhören und Miteinanderspielen große Fortschritte machte. Die Klassenlehrerinnen erkannten einige ihrer Schüler kaum wieder, die voller Konzentration ihre Noten lasen und den Dirigenten eine solche Aufmerksamkeit zollten, die in dieser Art z.B. im Mathematikunterricht wohl nicht immer vorhanden ist.

Bei bestem Wanderwetter ging es natürlich mittags auch an den ersten beiden Tagen an die frische Luft, um die schöne Gegend zu genießen und die Lungen auf weitere Proben vorzubereiten. Unterstützt wurde die 6B neben Astrid Kröger-Schönbach und Dirk Piecuch auch abwechselnd von den Klassenlehrerinnen Frau Greimers und Frau Lizarraga, sowie dankenswerterweise von Flötenlehrerin Gabriella Acsai.

Alle freuen sich schon auf die nächsten Probetage!

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

 

 

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Gelebte Geschichte an der GE Hennef Meiersheide

Zeitzeugengespräche mit ehemaligen politischen Häftlingen der DDR

 

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Jochen Stern im Gespräch mit dem Jahrgang 10 der Gesamtschule Hennef Meiersheide   

Foto: GE Hennef Meiersheide

Erstmalig konnte die Gesamtschule Hennef Meiersheide das Projekt „Zeitzeugen der SED-Diktatur“ für den gesamten zehnten Jahrgang anbieten. Entwickelt hat dieses Projekt das Institut für Deutschlandforschung (IDF) der Ruhruniversität Bochum und der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge – Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. (VOS). Diese Kooperation möchte bei der schulischen und politischen Bildung über die DDR unterstützen und gestaltet an Schulen in NRW Gespräche mit Zeitzeugen, die als politische Häftlinge in der DDR besondere Einblicke in die zweite deutsche Diktatur eröffnen können.

Lebendiger Geschichtsunterricht mit authentischen Berichten lassen die Wirkungsweisen einer Diktatur begreifen. Die Schülerinnen und Schüler konnten erleben, welchen Stellenwert in einem System ohne Gewaltenteilung die Ausübung der Macht hat und wie leicht Biografien zerstört werden.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren an zwei Vormittagen die Lebensgeschichte von Peter Keup und Jochen Stern, moderiert vom Landesvorsitzenden des VOS Detlev von Dechend, der ebenfalls eine Haftgeschichte wegen Republikflucht und landesverräterischer Nachrichtenübermittlung hat.

Peter Keup, Jahrgang 1958, verbüßte 1980 wegen Republikflucht zehn Monate Haft in der UHA Dresden und in der StVA Cottbus und wurde 1982 in die Bundesrepublik Deutschland freigekauft. Jochen Stern, Jahrgang 1928, wurde im Oktober 1947 wegen Spionage und antisowjetischer Propaganda zu 25 Jahren Haft verurteilt. Nach sechseinhalb Jahren in Frankfurt a.d.O. und Bautzen wurde er in die Bundesrepublik Deutschland entlassen. Jochen Stern ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Nach den beeindrucken Lebensberichten konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und mit den Gästen diskutieren. Zur Vertiefung des Gehörten schaute der Jahrgang 10 im Anschluss den Film „Zwischen Feuer und Flamme“, in dem es um die Liebe zwischen einem Ost-Berliner Punk und einem West-Berliner Mädchen Anfang der achtziger Jahre in Berlin geht.

Kommentare von Schülerinnen und Schülern, die nachwirken:

„Ich habe mir immer vorgestellt, dass es nicht schön war, in der DDR zu leben – aber wie schlimm das war, wenn die Stasi zugegriffen hat, hätte ich nicht gedacht.“

„Die Zeitzeugen müssen unbedingt wiederkommen – als Schüler erfährt man sonst nicht, wie schlimm so eine Diktatur ist – ich hätte es mir nie so vorgestellt.“

„So viele Jahre Haft – für nichts, gar nichts“

„Eigentlich kommen jetzt erst nach zwei Stunden viele Fragen auf - man muss das ja auch erst mal verarbeiten“

„Wir wollen uns mit einem Zeitzeugen mal treffen, der wohnt in unserer Nähe.“

Im nächsten Jahr planen wir die Veranstaltung wieder für den 10. Jahrgang ein.

Die ersten Vorgespräche haben schon stattgefunden.

(Dr. Gabriele Clooth und Christiane Liedtke)

 

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Wettbewerbe brauchen Mut – Wettbewerb „Kinder zum Olymp

 

Nicht gewonnen – und doch gewonnen!!!!

Vierter Platz von ganz Deutschland!!!!

Unsere Schule hat an diesem Wettbewerb in anderen Jahren schon mit Tanz- und Theaterbeiträgen teilgenommen.

Diesmal hatte Frau Novotny-Schmand die Idee, dass aus unserer Bildungspartnerschaft mit dem Archiv des Rhein-Sieg-Kreises schon so viel hervorgegangen wäre, dass wir da unbedingt mitmachen müssten. Frau Dr. Claudia Arndt, die Kreisarchivarin, und Frau Claudia Hess waren sofort Feuer und Flamme und der Dezernent, Herr Thomas Wagner, auch. Herr Pelz hat natürlich alles andere als gebremst, so dass unsere Online-Bewerbung vom Kreisarchiv als „Institution Kultureller Bildung“ im Dezember erst mal nach Berlin ging. Wir wussten, dass es mehrere hundert Bewerbungen geben würde und haben uns Ende März gefreut, als die E-Mail kam: Sie sind in der Endrunde.

Jetzt fing die Arbeit erst richtig an, weil wir innerhalb einer Woche einen Image-Film erstellen mussten. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8C und 7C haben sich unwahrscheinlich ins Zeug gelegt und mit nur einem Drehtermin das gesamte Filmmaterial zusammengestellt. Herr Thomas Adolph war unser Kameramann und seine Frau Nicki Adolph hat die Meisterleistung gebracht, in 48 Stunden aus fünf Stunden Film-Material einen 8-Minuten Film zu schneiden und sich ganz nebenbei noch in die Inhalte einzuarbeiten.

 

 

Dieser Film https://www.youtube.com/watch?v=ZfOVvt_5e5g&feature=youtu.be

wurde mit unseren ganzen Veröffentlichungen in einem großen Paket im April nach Berlin geschickt. Mittlerweile hatten wir durch verschiedene Informationen die Hoffnung aufgegeben, auch einen Preis zu ergattern.

Dann kam die Nachricht „nicht gewonnen“. Die Enttäuschung war riesengroß und Herr Pelz plante schon, mit beiden Klassen zu sprechen, weil auch ohne Preis allein der Film schon eine große Sache sei. Zum Glück hat Frau Hess im Archiv in Siegburg mal genauer in die Seite von „Kinder zum Olymp“ geschaut und siehe da:

92 Teilnehmer aus ganz Deutschland in der Endrunde – 3 Preise für Städte, die etwas für alle Kinder und Jugendliche in ihrer Stadt anbieten - Besondere Belobigung (an vierter Stelle): Archiv des Rhein-Sieg-Kreises mit der Gesamtschule Hennef Meiersheide.

Damit können wir leben- oder?

Dankeschön an Nicki Adolph und an Euch, liebe Schülerinnen und Schüler – auf Euch war hundertprozentig Verlass.

(Christiane Liedtke)

 

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Fassadengestaltung Hennef, Bahnhofstr. 17

 

Die Aufgabe der Schüler/innen im Kunstgrundkurs Q1 ist die künstlerische Gestaltung einer fünfzig Meter langen und vier Meter hohen Fassade in der Hennefer Innenstadt.

Die Schüler mussten in ihrer Planung und in den Entwürfen auf vorhandene Fenster, Öffnungen und Türen Rücksicht nehmen und diese sinnvoll in die Malerei integrieren. Das Ergebnis ist eine Strukturierung der Fassade in verschiedene Hausansichten und Landschaftsdarstellungen.

 

Durch die Größe, die Materialvielfalt, den öffentlichen Ort, die Zeitstrukturierung und den privaten Auftraggeber kommen verschiedene Faktoren in der künstlerischen Arbeit auf die Schüler zu, die ihre Kompetenzen in der praktischen und theoretischen Ebene erweitern.

(Michael Liss)

 

 

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Schüler des DFB-JC-Kurs und der Sportklasse 9A leiten als Schiedsrichter das Schulfußballturnier der Gemeinschaftsgrundschule Siegtal

 

Vom 26.08. – 28.08.2017 leiteten Schüler des DFB-JC und der Sportklasse 9A als Schiedsrichter das Schulfußballturnier der Gemeinschaftsgrundschule Siegtal. Schon im dritten Jahr hintereinander stellen unsere Schüler damit die Schiedsrichter für dieses von den Grundschülern beliebte Fußballturnier. Unter der Oberaufsicht der Schulleitung der Grundschule, die sich in diesem Jahr besonders zufrieden über unsere Schiedsrichter äußerten, konnte das Turnier als gelungen bezeichnet werden.

 

 

 

Am Montag, 26.06.2017, und Dienstag, 27.06.2017, stellten sich die beiden DFB-JCs Tom Gaida (10D) und Morice Zumhoff (10A) von 8:00 – 12:30 Uhr bereit, den sportlichen Verlauf des Turniers zu übernehmen. Sie hatten an diesen beiden Turniertagen die Aufgabe die Gruppenphase des Fußballturniers zu leiten. Den Endspieltag, Mittwoch 28.06.2017, übernahmen Cedric Pusch und Eric Schmidt aus der Sportklasse 9A. Auch sie zeigten wie ihre Vorgänger eine hervorragende Schiedsrichterleistung. Cedric Pusch fungiert übrigens als Schiedsrichter im Jugendspielbetrieb des Fußballkreises Rhein-Sieg.

Auch im kommenden Jahr soll diese Kooperation zwischen den beiden Schulen fortgesetzt werden.

(Chris Müller)

 

 

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Die Klasse 5E gewinnt das Pausenliga-Fußballturnier 2017

 

Das Pausenliga-Fußballturnier der Jahrgänge 5 und 6, 2015 ins Leben gerufen, gewann, wie auch im vorherigen Jahr, ein Klassenteam der jüngeren Jahrgangsstufe 5. Die Pausenliga findet immer in der 30 Minutenpause (Spielpause) statt. Unter kind- und spielgemäßen Regeln, wie z.B. 5 Spieler (4 Feldspieler, 1 Torwart und davon min. 1 Mädchen auf dem Platz), werden in 10 Minuten (2x 5 Minuten), unter den Augen der auszubildenden Schüler des DFB-Junior-Coach-Lehrgangs, der Gesamtsieger der beiden Jahrgänge ausgespielt.

Zunächst wurde der Sieger der sechs 6er Klassen ausgespielt. Hier setzte sich die 6E im entscheidenden Jahrgangsfinale gegen die 6D mit 2:1 durch.

In den drauffolgenden Wochen wurde der Sieger des 5er-Jahrgangs ausgespielt. Hier wurde das Turnier eine klare Angelegenheit für die Klasse 5E. Sie bezwang im 5er-Finale die Klasse 5D deutlich mit 5:1 Toren.

Unter den Augen der Organisatoren, die beiden Sportlehrer Christoph Müller und Patrick Kutzen, der Klassenlehrer und –kameraden, wurde am 16.6.2017 in der 30 Minutenpause der große Pausenligasieger aus den 5er- und 6er-Jahrgängen ausgespielt. Von Anfang an stand das Spiel auf Messers Schneide. Taktisch diszipliniert und einsatzfreudig setzte sich die Klasse 5E mit 3 zu 1 nach Siebenmeterschießen gegen die 6E durch und wird somit am Tag der Sportolympiade den Wanderpokal für ein Schuljahr in ihren Reihen präsentieren dürfen. In der normalen Spielzeit endete die Partie 1:1, aber die besseren Nerven hatte zum Schluss die jüngere Klasse. Den dritten Platz der Pausenliga erreichte die 6D durch ein 3:0 gegen die 5D.

Als Fazit kann man sagen, dass die Pausenliga, wie jedes Jahr, große Zustimmung, Begeisterung und große Fairness erfahren hat. Neben gemeinschaftsbildenden Maßnahmen in der Klasse, das Team aufstellen, Spielpositionen selbstständig und konstruktiv besetzen usw., wurden auch an der Seitenlinie von den restlichen Klassenkameraden die Mitschüler mit einstudierten Chorgesängen angefeuert und zu sensationellen Leistungen gepeitscht.

Nächstes Schuljahr werden die Karten neu gemischt und eventuell muss der Wanderpokal seinem Namen gerecht werden.

(Christoph Müller/Patrick Kutzen)

 

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DFB-Junior-Coach-Lehrgang in Jahrgang 10

 

Die Ausbildung zum DFB-Junior-Coach ist eine der ersten in einer Reihe von Bildungsangeboten (Trainerzertifizierungen) für Jugendliche im Fußballverband Mittelrhein. Im Rahmen des Sportunterrichts absolvierten Schüler und Schülerinnen des 10. Jahrgangs der Gesamtschule Hennef Meiersheide diesen Lehrgang. Am Dienstag, 25.4.2017, bestanden sie den Kurs erfolgreich. Sandra Fritz (Sportlehrerin und Jugendbildungsreferentin) und Theresa Merk (Verbandssportlehrerin) vom Fußballverband Mittelrhein bescheinigten acht Absolventen des Lehrgangs bei ihrer Vorstellung einer Jugendfußballtrainingseinheit gute bis befriedigende Leistungen.

Während des Kurses unter Leitung von Sportlehrer Christoph Müller erarbeiteten die Teilnehmer die Grundlagen und das Wissen rund um Planung und Durchführung von Kindertraining sowie die Rahmenbedingungen in der Betreuung von Kinderfußballteams in Theorie und Praxis. Die Einheiten wurden auf dem Kleinspielfeld sowie in der Sporthalle der Gesamtschule durchgeführt. Jeder Teilnehmer sammelte im Rahmen von eigenständigen Trainingshospitationen mit 6- bis 12-jährigen Kindern in ausgewählten Vereinen und Mannschaften Erfahrungen, um das neue Wissen direkt umsetzen zu können. Durch den Abschluss der Ausbildung wird den Jugendlichen ermöglicht zertifiziert im Verein Kindermannschaften zu trainieren und zu betreuen.

Im Anschluss an diese erfolgreiche DFB-JC-Prüfung können die Teilnehmer eine verkürzte C-Lizenz-Ausbildung beginnen.

Bedanken möchte sich die Schule auch bei 25 Schülerinnen und Schülern des 5. und 6. Jahrgangs, die als Demonstrationsgruppe an diesem Dienstagnachmittag den Mitschülern des DFB-Junior-Coach-Lehrgangs zur Verfügung standen.

Glückwunsch zur bestandenen Prüfung:

Mathis Büchter 10A, Tom Gaida 10D, Gustav John 10A, Amina Liberio 10A, Justin Mosselmanns 10F, Niklas Reil 10F, David Stüve 10F, Morice Zumhoff 10A

 

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Der Katastrophen-Koch

 

Als das Wohngebiet in Hennef-Hossenberg wegen mehrerer explodierten Brand- und Sprenggranaten eines Sammlers evakuiert werden musste, sorgte ein Winterscheider für die Verpflegung der Bürger: Wolfgang Müller bekochte die Menschen in der Notunterkunft an der Gesamtschule Meiersheide. Foto: Wolfgang Müller holt eilig Nachschub aus einem Großmarkt [Nicolas Ottersbach]

 

https://www.broeltal.de/fileadmin/news/2017/05/31-1.jpg

 Mehr als 300 Essen tischte er für Einsatzkräfte, Helfer und Anwohner auf. Auf der Speisekarte standen aber nicht Erbsensuppe und Würstchen. "Da musste schon was Vernünftiges her", sagte Müller. Er und sein Team brieten Schnitzel, frittierten Pommes und bereiteten verschiedene Salate vor. Sogar Wassereis gab es an dem heißen Montagnachmittag.

Dass Müller der Katastrophen-Koch wurde, lag an der Lokalität. Denn in der Mensa der Gesamtschule ist er auch sonst derjenige, der die Schüler verpflegt. Und das schon seit mehr als zehn Jahren.

Das Handwerk hat er von der Pike auf gelernt. Vor 35 Jahren fing er in der Winterscheider Mühle an, die damals noch ein renommiertes Restaurant war. Dort blieb er auch nach seiner Kochlehre, stieg zum Chef Gardemanger auf und wurde schließlich Küchenchef.

(von Von Nicolas Ottersbach. Aus: www.broeltal.de, Internetmagazin für Ruppichteroth und den Rhein-Sieg-Kreis)

 

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Assessment–Center und Bewerbungstraining in der Q1

 

Für die Schülerinnen und Schüler der Q1 fand am 26.06.2017 in der Gesamtschule Hennef Meiersheide eine besondere Vorbereitung auf den Start in das Berufsleben statt. In Kooperation mit der Barmer GEK fand in Gruppen zu je 20 – 25 Teilnehmern ein Bewerbungstraining bzw. Assessment–Center statt.

Hierbei wurden wertvolle Tipps und authentische Prüfungsformate für Bewerber vorgestellt und eingeübt. Auf welche Eigenschaften legen Firmen bei einer Bewerbung besonderen Wert? Wie hebt man sich von Mitbewerbern ab? Wie bereitet man sich besonders zielführend auf ein Vorstellungsgespräch vor?

Auf diese Fragen konnten Herr Dengel und Herr Böhmerich von der Barmer GEK aus ihrer langjährigen Erfahrung mit Bewerbungstrainings, aber auch mit „echten“ Auswahlgesprächen und Auswahlprozessen, wertvolle Antworten geben, so dass diese Veranstaltung von den Schülerinnen und Schülern der Q1 als sehr lohnend bewertet wurde.

(Uta Müller)

 

 

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Trainerausbildung im Kletterwald vom 06.04. - 09.04.2017

 

Ein Kletterwald besitzt heutzutage ein vielseitiges Aufgabenspektrum. Er bringt Menschen zusammen, stärkt die Teamfähigkeit, erhöht das Selbstbewusstsein, was sich nicht nur Privatpersonen und Schulklassen sondern auch Unternehmen zunutze machen, um beispielsweise effizientere Teamarbeit zu fördern. Somit besitzt ein Besuch im Hochseilgarten nicht nur einen enormen Spaßfaktor sondern auch einen wichtigen pädagogischen sowie sozialen Wert.

Aus diesen Gründen und weil ich mich gerne in der Natur befinde beschloss ich, an einer Ausbildung zum ERCA zertifizierten Hochseilgartentrainer bei der Freiraum Erlebnis GmbH, die auch den Kletterwald in Hennef betreibt, im Kletterwald Bendorf-Sayn zu partizipieren. Nach dem Ablegen dieser Prüfung besitzt die Lizenz aufgrund der Norm ERCA deutschlandweit Gültigkeit.

Noch vor Beginn der eigentlichen Ausbildung bekamen wir Teilnehmer eine Menge Informationsmaterial, das es über früher oder später zu rezipieren galt, da die dort enthaltene Information zwar auch in der Ausbildung vermittelt wurde, jedoch für den theoretischen Prüfungsteil von Relevanz war. Am Donnerstagmorgen, den 06.04., begann der erste Tag pünktlich um 9:45 Uhr, kurz vor der Öffnung des Parks für eine Schulklasse, um in Ruhe den Tagesablauf besprechen zu können. Zunächst folgte eine Art Kennenlernspiel, bei dem nicht gesprochen wurde, um die Teamfähigkeit unserer Gruppe zu fördern und wie sich aber erst später herausstellte, um uns diese pädagogisch wertvolle Einheit als Bestandteil von K3-Programmen (Kooperation, Kommunikation, Klassengemeinschaft), die häufig von Schulklassen in Verbindung mit Klettern gebucht werden, näherzubringen und deren Durchführung auch als eine extra entlohnte, zusätzliche Tätigkeit von uns Kletterwaldtrainern betrachtet werden kann. Danach konnten wir drei Stunden nach Belieben klettern, um den Wald besser kennenzulernen und um uns wieder in diesem Sport einzufinden. Am Nachmittag haben wir das Thema Sicherheitseinweisung behandelt. Zuerst bekamen wir eine souverän durchgeführte Sicherheitseinweisung vom Parkleiter demonstriert, sollten diese dann kurz verinnerlichen und anschließend selber in Kleingruppen durchführen. Immer unter Aufsicht eines Parkleiters – es waren drei vor Ort (von Hennef, Sayn und Mayen) – da dieser Teil schon der erste Prüfungsteil war, weil dies eine der Hauptaufgaben der Trainer ist.

Am Freitagmorgen machten wir nach einer weiteren praktischen K3-Übung eine Theorieeinheit, die neben den Verpflichtungen und Arbeitsweisen von Trainern auch die Knotenlehre beinhaltete. Wir lernten vier verschiedene Knoten, jeweils die gelegte und die gesteckte Version kennen, wovon pro Teilnehmer drei in der praktischen Prüfung abgefragt wurden. Nachmittags lernten wir die komplette Trainerausrüstung kennen, bekamen eine Rettung demonstriert und sollten danach selber an einem Statikseil auf eine Plattform hochklettern. Nach etwas Übung gelang dies auch mit steigender Souveränität. Das Aufsteigen am Statikseil ist bei einer normalen Rettung, die von Trainern durchgeführt wird, von hoher Wichtigkeit, da das Durchklettern des gesamten Parcours im normalen Betrieb nicht schnell möglich ist, um dem Gast Hilfestellung zu geben.

 

Eine normale Rettung durchzuführen, sei es aus Gründen von plötzlicher Höhenangst, Selbstüberschätzung oder der dringenden Notwendigkeit eines Toilettenbesuchs, fällt in den Tätigkeitsbereich eines Trainers. Deshalb hatte dieses Üben am Samstagnachmittag auch Priorität. Vormittags bekamen wir weitere Informationen zum Arbeiten sowie zum Fall einer Evakuierung des Waldes vom Geschäftsführer der Freiraum Erlebnis GmbH sowie zu Themen der Vergütung oder der Versicherung.

Sonntag schließlich war dann der große Tag der Prüfungen, wobei auch dieser Tag mit einer praktischen K3-Einheit anfing. Zunächst jedoch war es unsere Aufgabe die Parcours zu öffnen, da an diesem Wochenende schon regulärer Betrieb im Wald stattfand. Vormittags wurden zunächst die restlichen Sicherheitseinweisungen durchgeführt, wobei ich meine in Partnerarbeit mit einem anderen Teilnehmer gereimt vortragen musste, jedoch alle relevanten Punkte beinhaltend. Wir wechselten uns als Instruktoren ab, sobald einer einen Satz ohne Reim artikuliert hatte. Danach gab es dann die theoretische Prüfung, die nahezu von 100 % unserer Gruppe mit der Bestnote „sehr gut“ bestanden wurde. Anschließend hatten wir noch Zeit die Rettung zu üben, die in der darauffolgenden praktischen Prüfung begutachtet wurde. Sieben Teilnehmer unserer Gruppe bestanden die Prüfung. Vier wollten sie nicht durchführen und neun sind durchgefallen. Diese Prüfung kann aber jeden Tag, an denen der Wald geöffnet hat, nachgeholt werden. Ebenso wie Donnerstag bis Samstag, endete auch dieser Tag um 19:00 Uhr und man spürte seine Muskulatur schon sehr.

Resümierend hat mir die Ausbildung sehr gut gefallen, da die Gruppe sowie die Parkleiter durchgehend hilfsbereite, zuvorkommende und nette Menschen waren, ich die Prüfungen alle mit Bravour bestanden habe und der Kaffee beziehungsweise Kakao für uns kostenlos erhältlich war. Nun darf ich im Kletterwald Hennef arbeiten und ich erwarte mit Freuden meinen ersten Arbeitstag dort.

(Nikolai Hempel, Q1)

 

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Besuch der Zahnärztin im 5./6. Jahrgang und der IVK

 

 

Nach den Osterferien stand für die Schülerinnen und Schüler des 5./6. Jahrgangs und der internationalen Vorbereitungsklasse „Zahnprophylaxe“ auf dem Stundenplan.

Zunächst gab es eine Theoriestunde. In dieser wurden die Schülerinnen und Schüler über gesunde Ernährung und über die Problematik vieler zuckerhaltigen Lebensmittel belehrt. Im Zuge dessen wurde ihnen anschaulich verdeutlicht wie der Karies entsteht und was sie prophylaktisch dagegen tun können.

 

 

Im praktischen Teil wurden gemeinsam die Zähne geputzt. Hierbei wurden die Schülerinnen und Schüler angeleitet wie man am effektivsten putzt.

Der aufregendste Teil für die meisten Schülerinnen und Schüler war dann die Abschlussuntersuchung. Damit die Zahnärztin und die Schülerinnen und Schüler die Stellen an den Zähnen sehen konnten, die besser geputzt werden sollten, gab es vorher ein „Färbemittel“, welches sich auf den Schwachstellen absetzt und sich aber später durch Zähneputzen entfernen ließ.

(Judith Ohl)

 

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Dank an die Freizeithelferinnen und Freizeithelfer

Soziales Engagement und Pflichtbewusstsein wird in der Gesamtschule Hennef Meiersheide groß geschrieben. Dies zeigt unter anderem die große Zahl an freiwilligen Freizeithelferinnen und -helfern, die einmal wöchentlich in einer Spiel- oder Mittagspause mit großer Verantwortung die Spielausleihe des Freizeitbereiches betreuen.
Hier geben sie gegen einen Schülerausweis als Pfand Spielmaterialien wie Billardkugeln- und -queues sowie Tischtennis- und Kickerbälle aus und unterstützen somit ein abwechslungsreiches und attraktives Pausenangebot der Schule. Zusätzlich sorgen sie im gesamten Freizeitbereich für Ordnung und Sauberkeit.

Für die Freizeithelferinnen und Freizeithelfer, die ihren Dienst mit diesem Schuljahr beenden, gibt es zum Dank neben der jährlichen Fahrt ins Phantasialand Anfang des kommenden Schuljahres, eine Urkunde.

 

 

Diese wurde den Schülerinnen und Schülern am Montag, den 26.06.2017, in der Frühstückspause im Freizeitbereich überreicht. Herr Pelz als Schulleiter und Herr Wegmann als Didaktischer Leiter übergaben die Urkunden feierlich, Frau Plato als Schulsozialarbeiterin steuerte eine kleine Süßigkeit bei.

Wir danken den Freizeithelferinnen und -helfern für ihr besonderes Engagement, ohne das die vielseitige Pausengestaltung im Freizeitbereich nicht möglich wäre und freuen uns auf das neue Schuljahr, in dem teilweise auch neue Helferinnen und Helfer zum Einsatz kommen.

(Flora Plato)

 

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Mathematik zum Anfassen

 

Am Donnerstag, 29.06.2017, haben wir (der Mathe-LK der Q1 mit Frau Poschenrieder) die Mitmach-Ausstellung rund um Zahlen und Formen im Deutschen Museum in Bonn besucht. Dabei hatten wir die Möglichkeit viele verschiedene Aufgaben mit allen Sinnen zu bewältigen. Insbesondere waren dabei unsere kognitiven Fähigkeiten gefragt: Wir konnten zwischen 14 Stationen, welche faszinierende Experimente rund um Geometrie, Statistik und vielen weiteren Themen beinhalteten, wählen. Die Stationen wurden uns von zwei jungen Mitarbeitern der mathematischen Fakultät der Universität Bonn erklärt.

Zum Beispiel konnte man sich in eine Seifenhaut hüllen lassen.

An einer anderen Station mussten wir geometrische Knobelaufgaben lösen.

Wir haben im wahrsten Sinne des Wortes die Faszination der Mathematik „begriffen“!

 

Die Ausstellung (noch bis Ende August 2017 in Bonn) können wir durch unsere positiven Erfahrungen auch für andere Schüler weiterempfehlen.

(Felix Prinz, Mathe-LK Q1, POSC)

 

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London, here we come! –Londonfahrt im 7. Jahrgang

 

Auch in diesem Jahr nahmen am Donnerstag, 29.06.2017, wieder 43 Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs an der alljährlichen Tagesfahrt nach London teil.

Diese Fahrt war jedoch alles andere als gewöhnlich: In London angekommen zeigte sich die Hauptstadt entgegen der regnerischen Wetterprognose von ihrer besten Seite. Bewölkt aber trocken und mit verstecktem Sonnenschein war das erste Highlight das sogenannte Changing of the Guards (Wachwechsel) am Buckingham Palace. Bei der festlichen Zeremonie konnten die Schülerinnen und Schüler die Heimat der Royal Family inklusive der Wachen, der Pferde, der Blaskapelle und der Bentley State Limousine, in der Queen Elizabeth II. für gewöhnlich chauffiert wird, betrachten.

Am Trafalgar Square hatten die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal die Gelegenheit ein echtes englisches Sandwich zu kaufen und neben der Nelsonsäule oder den Löwenskulpturen unvergessliche Fotos zu schießen. Gelegenheit zum Fotoshooting gab es auch am Tower Hill und vor dem Panorama des Flusses Thames (Themse), den Houses of Parliament, dem Big Ben (offiziell Elizabeth Tower) und dem London Eye. Bei einer Bootstour auf der Thames konnte man sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie die London Bridge oder die berühmte Tower Bridge aus der Nähe ansehen.

Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen sich neben den weit verbreiteten Starbucks Spezialitäten das berühmtberüchtigte Fish and Chips schmecken, das sogar teilweise für Daheimgebliebene bis nach Deutschland transportiert wurde. Wer weniger auf kulinarische Souvenirs setzte, konnte sich auf dem berühmten Camden Market in Camden Town umsehen. Bei der großen Auswahl an britischen bis orientalischen Besonderheiten konnten die Schülerinnen und Schüler die multikulturelle Vielfalt Londons aktiv miterleben.

Insgesamt war es eine einzigartige Fahrt, bei der die durchgängig positive und euphorische Stimmung auch nicht durch die um viele Stunden verspätete Heimreise getrübt werden konnte. Unermüdlich und munter ging es immerzu der Union Jack hinterher, die sich die Gruppe als Erkennungszeichen und Orientierungshilfe zunutze machte. Nach 24 stündiger Reise fielen am Freitagmorgen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwar müde, aber überglücklich in ihre Betten.

(Maaike Rach)

 

 

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Triathlon Landesmeisterschaft der Schulen NRW – Jugend trainiert für Olympia

 

Traut euch!

Tatsächlich haben wir es geschafft mit sechs Schüler/innen zu den Landesmeisterschaften NRW – Triathlon aufzubrechen! Erstmalig startete unsere Schule bei diesem Wettkampf auf Landesebene.

Die Bildung der gemischten Mannschaft, die sich aus genau drei Mädchen und drei Jungen zusammensetzt, war nicht einfach. Zunächst gab es einige Ausfälle wegen langwieriger Verletzungen, dann kam auch noch die Hitze dazu. Darum hatte die Gruppe keine Gelegenheit, vor dem Wettkampf einander kennen zu lernen, die Wechsel bei Durchführung der Staffel zu üben und Erfahrungen zu sammeln im Durchhalten der drei sportlichen Einsätze.

 

Der Wettkampf fand im Sportpark Nord in Bonn statt. 25 Mannschaften aus NRW sind angereist. Jede Mannschaft bekam ihre eigene „Box“. Hier wurden Fahrräder und das andere Equipment gelagert, der Wechsel bei der Rad- und Lauf-Staffel vollzogen und Pausiert bis zum nächsten Start.

Nachdem jeder 200m im ungewohnt langen 50m Becken geschwommen war, musste der letzte Schwimmer der Gruppe zur Wechselzone sprinten, um hier den ersten Radfahrer „abzuschlagen“. Die 3 km Rad-Runde verlief rund um den Sportpark. Auch die 1000m Laufstrecke führte rund um den Sportpark.

Wir haben uns gut im Mittelfeld Platz 17 erarbeitet.

Antonia Paal, Samira Kriegesmann, Emily Kronenberg, Nick Thiele, Maximilian Krämer, Pascal Ziller wurden begleitet von Anna Promis, Annegret Paal und Gisela Raps

(Gisela Raps)

 

 

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Mein Praktikum als Mediengestalter Bild und Ton

 

Vom 24.4.2017 bis 5.5.2017 habe ich mein Praktikum als Mediengestalter im Bereich Bild und Ton gemacht. In den zwei Wochen meines Praktikums habe ich gelernt wie man richtig schneidet, die Farbe im Film korrigiert, wie man eine Kamera aufbaut und führt. Meine Kollegen waren sehr nett und haben mich auch sofort ins Team aufgenommen.

 

IMG_20170427_142705_115Eine meiner Aufgaben waren zum Beispiel mit der Kamera eine kleine Szene aufzunehmen und aktiv mit der Kamera zu schwenken. Aber auch das Schneiden von Videos gehörte zu meinen Aufgaben. Früher dachte ich, dass Büros nichts Schönes sind, doch das Büro in dem ich gearbeitet habe war sehr hell und freundlich, da die Sonne durch die großen Fenster schien. Das Praktikum hat mir einen guten Einblick in das Berufsleben gegeben. Die zwei Wochen gingen viel zu schnell vorbei.

Ich blicke gerne auf das Praktikum zurück. Mir sind meine Kollegen sehr ans Herz gewachsen und mit dem Kameramann habe ich noch heute Kontakt und bekomme Einladungen von ihm, um bei Drehs hinter den Kulissen dabei sein zu können.

Ich freue mich schon sehr auf mein nächstes Praktikum.

(Angela Dorna, 8E)

 

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Schulsanitätsdienstseminar

 

Am 13.06. war es wieder soweit. Die Schulsanitäter/Innen trafen sich für eine Fortbildung nach einer längeren Pause, war doch unsere letzte außerschulische Veranstaltung im Dezember 2016.

Alle Sanis haben sich gefreut, da das Thema „realistische Unfalldarstellung“ schon seit längerer Zeit von den Schülern und Schülerinnen gewünscht wurde.

26 von derzeit 32 Sanis fanden sich, trotz eines vorausgegangenen anstrengenden Schultags, um 14.00 Uhr pünktlich ein.

Herr Peters von den Maltesern Hennef leitete, wie immer, souverän, kurzweilig und erfahren durch diese Übung. Da wir nunmehr eine sehr große Gruppe sind, wurde Herr Peters zusätzlich durch seinen Kollegen Herrn Schuhmacher unterstützt.

Realistische Unfalldarstellung bedeutet, dass mögliche Verletzungen sehr realistisch und eindrucksvoll geschminkt, sozusagen auf das „Opfer“ aufgemalt werden, und die Sanis dann üben, unvorbereitet und recht wirklichkeitsnah auf eine Verletzung als Ersthelfer zu reagieren und zu agieren. Zwei Schüler und eine Schülerin erklärten sich bereit „Opfer“ zu spielen und sich schminken zu lassen.

Es wurden verschiedene Verletzungen vorgestellt: Platz-und Schürfwunden, eine starke Blutung, die Verstauchung eines Fußgelenks sowie ein epileptischer Anfall mit möglichen Sturzverletzungen.

Die Kinder und Jugendlichen waren konzentriert und von den teils sehr beeindruckenden Verletzungen eingenommen. Sie schätzten die vorgefundenen Fallbeispiele richtig und gut ein und überzeugten durch Ihr Können.

Es zeigte sich erneut, wie gut die jüngeren von den älteren und erfahrenen Sanis begleitet werden und wie phantastisch man jahrgansübergreifend (7-12) von- und miteinander lernen kann.

Die Zeit verging sehr schnell und nun freuen sich alle auf den 10.07.2017, an dem wir gemeinsam ganztägig den EH-Schein erneut erwerben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Maltesern Hennef, die uns uneingeschränkt und verlässlich seit Jahren unterstützen und ausbilden. Ohne sie wäre der Schulsanitätsdienst unserer Schule in dieser Form nicht möglich.

(Die Schulsanis , BrigitteReyes)

 

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Wandertag nach Stadt Blankenberg

 

Am 14.06.2017 unternahm die Klasse 6D begleitet von Herrn Schaps und Herrn Böcher eine Exkursion nach Stadt Blankenberg.

Die Exkursion bildete den Abschluss der Unterrichtsreihe, in der die Schülerinnen und Schüler u.a. die Gründung mittelalterlicher Städte sowie den Bau und die Gestaltung von Burgen behandelt haben. Der Ort Stadt Blankenberg, der sich etwa 5,5 km östlich des Hennefer Stadtkerns befindet, bietet neben dem historischen Stadtkern vor allem die Möglichkeit, eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Großburganlagen im Rheinland zu besichtigen und am „eigenen Leibe“ zu erkunden.

Im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler bereits in theoretischer Hinsicht die Grundlagen und Möglichkeiten des mittelalterlichen Burgenbaus erarbeitet und konnten sich sogar im Computerspiel „Minecraft“ als eigene Bauherren versuchen. Vor Ort konnten sie recht schnell erkennen, warum der Bau einer Burg an dieser Stelle Sinn gemacht hatte und seinen damaligen Bewohnern ausreichenden Schutz bot: schließlich musste die Gruppe einen langen Weg hinauf zur Burg beschreiten, was schon angesichts der hohen Temperaturen um die 30 Grad eine Herausforderung für alle darstellte (Wie musste wohl ein Ritter mit seiner schweren Rüstung hier hochgekommen sein?).

Die dicken Burgmauern und der kühle, stabile Turm wurden jedoch dann sehr ausführlich betrachtet. Außerdem trauten sich einige Schülerinnen und Schüler auch ganz nach oben, von wo aus man die tolle Aussicht über das Land sogar bis zum Kloster Siegburg genießen konnte. Anschaulich war auch das Modell der mittelalterlichen Burg, auf dem sowohl die noch zu besichtigenden Teile der Burg zu erkennen waren, als auch der Marktplatz der Stadt.

Auf diesem verbrachten wir – in der Hoffnung, kühle Getränke finden zu können, was sich als recht schwierig herausstellte – die letzten Minuten der Exkursion und mussten uns nach recht kurzer Zeit schon wieder auf den Rückweg machen.

Dennoch waren trotz der heißen Temperaturen am Ende alle zufrieden eine Burg „mal in echt“ gesehen zu haben.

(Finn Mehling, Noemi Bade und Jette Vedder in Zusammenarbeit mit Herrn Schaps und Herrn Böcher)

 

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KLASSE! – und wir waren dabei!

 

Das Zeitungsprojekt des 8. Jahrgangs mit dem General Anzeiger

Wie bereits in den vergangenen Jahren ermöglichte der General Anzeiger den Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs mit dem Projekt KLASSE! einen spannenden, umfangreichen und vor allem praktischen Blick in die Welt einer Tageszeitung.

Vor Beginn des Projekts hatten nur wenige Schülerinnen und Schüler eine Tageszeitung gelesen und somit stand auch die Frage im Raum: Warum ist eine Tageszeitung wichtig? Bereits nach den ersten Leseeinheiten konnten sie feststellen, wie facettenreich eine Tageszeitung ist. Die Schülerinnen und Schüler waren zudem erstaunt, wie viele Informationen sie im Lokalteil über Aktuelles in ihrer Umgebung erhielten, wovon in anderen Medien nicht die Rede war.

Während der gesamten Projektphase, in der jeden Morgen der General Anzeiger gelesen wurde, bestand eine Aufgabe darin, täglich einen Artikel auszuwählen, der eine besondere Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler hatte. Sie sollten diesen ausschneiden, später in einer Arbeitsgruppe vorstellen und somit in ein Gespräch mit Gleichaltrigen über Zeitungsinhalte und möglicherweise in eine Diskussion gelangen.

Nach dem Erlernen des Aufbaus einer Titelseite und Kennenlernen von Fachbegriffen erfolgte die ausführliche Auseinandersetzung mit den einzelnen Ressorts einer Zeitung, wonach es den Schülerinnen und Schülern auch gelang, ihre ausgewählten Artikel diesen entsprechend zuzuordnen. Des Weiteren untersuchten sie Zeitungsartikel und konnten feststellen, dass darin stets Antwort auf alle W-Fragen (Wer? Was? Wann? Wo? Warum? Welche Folgen?) gegeben wird. Auch die Auseinandersetzung mit dem Aufbau einer Reportage, Meldung und eines Berichts, sowie die Unterscheidung dieser, war Bestandteil des Ganzen.

Zum Ende des Projekts ließ sich auch die Frage nach der Bedeutung einer Tageszeitung klären. Wer verstehen, mitreden, sich einmischen oder auch beschweren will, muss informiert sein! Und genau dafür ist eine Tageszeitung wie der General Anzeiger klasse!

(Erika Schilling)

 

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Mein Praktikum beim WDR

 

Ich habe mein Pflichtpraktikum der 8.Klasse beim WDR gemacht. Eingesetzt wurde ich im journalistischen Bereich in der Programmgruppe Kinder und Familie Fernsehen. Dort war ich in der Redaktion zur Sendung ‚Wissen macht Ah!‘ und der Show ‚Frag doch mal die Maus‘.

Für mich waren zwei Ansprechpartnerinnen da. Sie waren sehr nett, freundlich und hilfsbereit, genauso wie die ganze Abteilung, der ich am Anfang vorgestellt wurde.

Für mich wurde ein grober Zeitplan für die zwei Wochen des Praktikums ausgearbeitet.

 

Meistens war es super spannend. Beeindruckend war direkt der erste Tag, mir wurden alle Gebäude des WDR gezeigt, darunter Hörspielstudios, das Funkhaus, die Fernsehstudios und viele mehr.

 

 

Besonders interessant war auch die Redaktionsbesprechung für die nächsten Aufzeichnungen der Sendung „Wissen macht Ah!“, an der ich teilnehmen durfte. Es war sehr spannend mitzuerleben, wie eine Redaktionsbesprechung abläuft. Ralf Caspers, der Moderator der Sendung, war auch anwesend und ich durfte auch mit ins Drehbuch sehen. Auch bei den Proben für die Frag-doch-mal-die-Maus- Show konnte ich zusehen und hab für die Show sogar Tickets geschenkt bekommen.

Ergänzend habe ich kleinere Aufgaben bekommen, wie zum Beispiel nach den Kindersendungen vom WDR zu recherchieren oder kleine Beschreibungen von Kurzfilmen zu schreiben.

Das Praktikum beim WDR war eine tolle Erfahrung und ich würde es auch jedem weiterempfehlen, denn der WDR bietet ganz viele Berufsbilder an, zum Beispiel technische, kreative, handwerkliche, journalistische und viele mehr.

Falls man Interesse an einem Praktikum dort hat, sollte man sich früh genug bewerben, denn der WDR hat sehr viele Bewerber, die natürlich nicht alle angenommen werden können. Informationen hierzu findet man unter diesem Link: www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/karriere/schueler-106.html

(Melanie Beckmann, 8c)

 

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Mein Praktikum als Maskenbildner/in

 

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Ich habe mein Praktikum bei der Maskenbildnerin in Dahlhausen, die die Firma Ungebilde leitet, verbracht.

 

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In meinem Praktikum habe ich sehr viel über die Herstellung verschiedener Latex-Produkte wie Vogelschädeln (siehe rechtes Bild) oder Schrumpfköpfen (siehe linkes Bild) gelernt.

Für beides gibt es bestimmte Gussformen, die ich regelmäßig ausgegossen habe.

(Bild links: Vogelschädel. Bild rechts: Schrumpfköpfe)

 

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Doch eine Sache, die mir besonders gut gefallen hat, war, dass ich mir meine eigene Maske an einem Abguss von meinem Gesicht machen durfte.

Leider ist der Abguss nach dem Modellieren der Maske bei dem Herauslösen aus der Negativform mit eben dieser zerbrochen, deshalb ist leider keine Maske von mir entstanden.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Praktikum wirklich gut gefallen hat, ich habe mich jeden Morgen gefreut anzukommen, was viele leider nicht behaupten können. Ich habe mich sehr gut mit meiner Chefin verstanden, die mir alles erklärt hat. Ich kann das Praktikum auch wirklich jedem weiterempfehlen der Spaß daran hat, Dinge zu erschaffen, die unglaublich aussehen. Allerdings sollte man natürlich künstlerisch begabt sein.

(Jeremiah Tebernum 8C)

 

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Praktikum - Lehrerinnensicht

 

Eine der schönsten Zeiten im Schuljahr ist für mich immer die Zeit des Schüler-Praktikums! „Klar“, werden Sie vielleicht denken, „dann haben die Lehrer ja nichts zu tun.“ Aber das stimmt nicht, denn einmal abgesehen davon, dass wir Lehrer(innen) ja auch andere Jahrgänge unterrichten, für die das schulische Leben ganz normal weiterläuft, besuchen wir unsere Schüler/innen an ihren außerschulischen Wirkungsstätten.

In den drei Wochen in diesem März/April habe ich fast 300 km mit dem Auto zurückgelegt: Von Meckenheim bis Lohmar, in Bonn und Köln, im Siebengebirge und im Westerwald war ich unterwegs. Und was ich vor Ort zu sehen und zu hören bekam, war unglaublich interessant und abwechslungsreich: Fabrikhallen, Autowerkstätten, Großbaustellen, Forschungseinrichtungen, Kanzleien, Arztpraxen, Kindergärten…  Die Vielfalt der Praktikumseinrichtungen kannte keine Grenzen!

Das Schönste aber ist, die Schüler/innen in einer ganz anderen Umgebung wahrzunehmen und zu erleben. Die Jugendlichen wirken ganz anders – viel erwachsener und reifer als in der Schule. Außerdem findet eine Art Rollentausch statt: Die Lehrerin ist nun die Unkundige und der Praktikant zeigt und erklärt „seine“ Arbeitswelt.

Ein Blick über den Tellerrand des schulischen Alltags also für alle Beteiligten! Unbedingt lohnenswert – wie Sie sicher anhand folgender beispielhafter Berichte aus Schülerperspektive nachvollziehen können!         

(Sabine Schneider)

 

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Praktikum – Schülerinnensicht: Junges Theater Bonn

 

Am 13.03.2017 begann mein dreiwöchiges Praktikum im Jungen Theater in Bonn.

 

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In dieser Zeit arbeitete ich hauptsächlich im Bereich der Ausstattung. Meine Tätigkeiten lagen vor allem darin, die Besucher vor den Theaterstücken im Saal zu platzieren und in den Pausen mit Kaffee oder Tee zu versorgen. Dadurch habe ich einiges im Umgang mit verschiedenen Menschen erfahren und dazugelernt. Außerdem konnte ich mein Wissen und Können im Bereich des Service vertiefen sowie erweitern. Zusätzlich war ich auch für die Beschaffung und Herstellung der Requisiten zuständig und habe viel über die Inszenierungen der Stücke und das Geschehen hinter der Bühne erfahren. Somit konnte ich auch viele kreative und handwerkliche Arbeiten erlernen, wie z.B. das Erstellen eines Bühnenbildes.

 

Bildergebnis für junges Theater bonn 

Auch zu den Schauspielern und den Kollegen hatte ich einen guten, freundlichen Kontakt und wurde schnell und herzlich in den Betrieb aufgenommen. Insgesamt hat mir dieses Praktikum sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen, wenn man sich für den Bereich des Theaters interessiert und das selbstständige Arbeiten mag.

(Lara Hees)

 

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Schülerinnensicht – Beispiel: WDR Köln

 

Am 13.03.2017 begann mein dreiwöchiges Praktikum beim WDR in Köln. In der Zeit, in der ich diesen Betrieb besuchte, habe ich viel über die verschiedenen Bereiche des WDR gelernt.

Ich arbeitete dort im Bereich der „Lokalzeit Köln“ und durfte deshalb während der Sendung von der Regie aus und sogar vom Studio aus zuschauen. Zeitweise durfte ich auch zu Außendrehs, wie z.B. in den Kölner Zoo wegen des Elefantenbabys, ins Kölner Rathaus zu einem Interviewtermin bei der Oberbürgermeisterin Frau Reker, in der Fußgängerzone selber Straßenumfragen machen und zur Probefahrt für die neue Saison der Seilbahn.

Die meiste Zeit verbrachte ich jedoch im Vierscheibenhaus (VSH) und im Filmhaus des WDR in der Kölner Innenstadt. Im VSH liegen die Computerräume, der Konferenzraum, in dem täglich um 12 Uhr die Konferenz über den Vortag und die Einschaltquoten gesprochen wird, die Nachrichtenredaktion und das Sekretariat. Im Filmhaus sind unter anderem die Schnitträume fürs Fernsehen, die Aufnahmestudios fürs Radio und auch die Schnitträume fürs Radio untergebracht, in denen ich mich sehr oft aufhielt. Die beiden Häuser sind durch eine schmale Glasbrücke verbunden, sodass man nicht ein Haus verlassen muss, um in das andere zu gelangen.

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In meinem Praktikum habe ich viel gelernt und gesehen und ich bin froh, so viele neue Erfahrungen gemacht haben zu dürfen. Mir hat die Zeit dort sehr gefallen und ich vermisse die gute Stimmung und die netten Kollegen sehr.

(Lisa Gießelbach)

 

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Der Lateinkurs fährt nach Rom

 

Zum krönenden Abschluss – nach langen Jahren des Lateinlernens – fuhr der Lateinkurs der EF zusammen mit der Lateinlehrerin Astrid Kröger-Schönbach und begleitet von Anja Städtler nach Rom, der ewigen Stadt am Tiber.

Unser Flieger ging pünktlich am Montagvormittag, das zentral gelegene, einfache Hotel wurde per Bus-Shuttle angesteuert, die Zimmer verteilt und endlich ging es los! Nach einer ersten Pizza gut gestärkt erlebten die Schülerinnen und Schüler bei einem Spaziergang ein wenig „Rome by Night“ – durch den Parco Oppio hin zum Colosseum und Forum Romanum.

Am Dienstagvormittag stand der Besuch der Vatikanischen Museen und der berühmten Sixtinischen Kapelle an. Leider hatten auch tausende anderer Touristen die gleiche Idee, die Gänge und Räume glichen bei der Besichtigung eher einem Bienenstock. Gemütlicher wurde dann der Nachmittag; vom berühmten Markt auf dem Campo di Fiori spazierten wir zur Piazza Navona, zum Pantheon und der Fontana die Trevi bis zur Spanischen Treppe. Der größte Reiz Roms lag aber sicherlich im Entdecken kleinerer Gassen und Nebenstraßen abseits vom Touristenstrom.

Der Mittwoch stand – wie es die Studienfahrt eines Lateinkurses erahnen lässt – unter dem Motto "Roma Antica". Nach durchaus unterhaltsamen Referaten auf unserer Hotelterrasse ging es zu einer spannenden Führung durch das Forum Romanum und das Kolosseum. Besonders gerne wurde bei 30 Grad ein Plätzchen im Schatten genutzt. Die SchülerInnen hatten sich aber mit großen Trinkflaschen, Proviant und Regenschirmen gegen die Sonne bestens vorbereitet. Die anschauliche Führung durch Frau Langer ließ die großartigen Tempel und Basiliken der Antike vor unserem geistigen Auge wieder auferstehen.

Der Donnerstag war weiteren antiken Bauwerken vorbehalten; der Via Appia und den Caracallathermen. Besonders die Ruinen der Thermen überraschten durch ihre Größe und Pracht, die auch zu ihrer Zeit kaum zu überbieten gewesen sein dürfte. Nachmittags standen zwei weitere Highlights auf dem Programm: Die Engelsburg bot uns einen fantastischen Blick über Rom und über viele Orte, die wir im Laufe der Tage besichtigt hatten. Der anschließende Besuch des Petersdoms versetzte sogar die geschwätzigsten SchülerInnen in andächtiges Staunen. Zum Glück war die Warteschlange der Touristen abends um 17.00 Uhr nur sehr kurz. Am Freitagvormittag, nach einem schönen letzten Abend, statteten wir den Dioklezianthermen, an die ein großes Museum mit zahlreichen antiken Kunstschätzen angeschlossen war, unseren letzten kulturellen Besuch in Rom ab. Etwas müde aber froh, in der kurzen Zeit so viel gesehen und erlebt zu haben, reisten wir mit Bus und Flieger zurück ins Rheinland.

(Dr. Anja Städtler, Astrid Kröger-Schönbach)

 

 

 

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Wattenmeerfahrt der WP-Kurse des 8. Jahrgangs nach Dornumersiel

 

Morgens früh starteten wir am Hennefer Bahnhof und kamen nach langer Zugfahrt mit Verspätung im schönen Naturparkhaus in Dornumersiel an, wo wir freundlich empfangen wurden. Gleich abends ging’s zum Strand, wir steckten unsere Füße ins Wasser und machten erste Erfahrungen mit dem rutschigen Untergrund des Wattenmeers.

Am nächsten Tag stand die biologische Watterkundung auf dem Programm. Wir folgten zwei Biologinnen ins Watt bis zu den Muschelbänken, kamen aber nur langsam voran, weil wir immer wieder im tiefen Schlick stecken blieben. Wir entdeckten die Spuren der Wattwürmer, die sich eingraben, um von der Strömung nicht weggerissen zu werden. Mit einer Forke konnte man die Würmer dann leicht ausgraben. Wir fanden auch zahlreiche Austern, Muscheln, Seepocken, Krebse, Krabben, Quallen und andere Würmer, die wir einsammelten. Zum Glück gab es am Strand Fußduschen, wo wir unsere schlammigen Füße und Beine waschen konnten. Auch einige Kleidungsstücke waren „ganz schön verschlickt“. Im Museum des Naturparkhauses erfuhren wir viel über des Ökosystem und den Nationalpark Wattenmeer. Im Labor betrachteten wir die gesammelten Tiere unter dem Mikroskop und mit der Lupe und versuchten sie möglichst genau zu zeichnen.

 

 

Am Mittwoch haben wir morgens Fahrräder ausgeliehen, mit denen wir entlang des Deiches nach Neßmersiel fuhren. Dort machten wir einen Zwischenstopp in der Indoorhalle "Sturmfrei". Am Strand angekommen, wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein über Salzwiesen ins Watt, wo wir wieder viele Tiere und deren Spuren entdeckten. Die Verstecke der Pfeffermuscheln erkannten wir an dem sternförmigen Muster, das sie auf dem Wattboden hinterlassen. Drei Pfeffermuscheln grub unsere Wattführerin Frauke aus und legte sie zu einem "Wetteingraben" in den Schlick. Wir staunten, wie schnell eine der Muscheln im Boden verschwand. Weiter wateten wir durch tiefe Priele und über Sandbänke zur Insel Baltrum. Dort stärkten wir uns mit einem erfrischenden Eis und warteten, dass der Meeresspiegel mit der einlaufenden Flut wieder anstieg, um mit der Fähre zum Festland zurückzufahren. Von Bord der Fähre sahen wir Seehunde, die sich auf Sandbänken sonnten. Aus Neßmersiel radelten wir zurück und kamen am Abend etwas erschöpft und mit leichtem Sonnenbrand in unserer Unterkunft an.

Auf unserer Fahrradtour nach Esens erfuhren wir, wie die Deiche angelegt wurden, um das Land dem Meer abzuringen und vor den Sturmfluten zu schützen. Im Museum in Esens, das in einer alten Windmühle untergebracht war, wurde dargestellt, wie sich die Küste im Laufe von mehreren Tausend Jahren verändert hat. Gebiete, die heute im Watt liegen, waren früher besiedelt, wie wir an 500 Jahre alten Skeletten sehen konnten, die im Watt ausgegraben worden waren. Am letzten Abend feierten wir unsere tolle Wattenmeerfahrt mit einer “Beachparty“ am Strand.

Vor der Abreise besuchten wir die Seehundstation in Norddeich und beobachteten die Fütterung der Heuler, so heißen die verwaisten Seehundbabys, die hier aufgezogen werden. Das war ein schöner Abschluss unserer Wattenmeerfahrt, die leider viel zu kurz war. Wir haben viel gesehen und erlebt und hatten großen Spaß. Gerne wären wir noch ein paar Tage an diesem schönen Ort geblieben.

(Melissa Tenzer, Naja Wissmann, Anja Städtler, Ewald Schlimbach)

 

 

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Zwei Wochen Praktikum in der Requisite an der Oper Bonn

 

An der Oper Bonn gibt es ganz unterschiedliche Abteilungen, die alle zusammen dafür sorgen, dass eine Oper oder ein Theaterstück aufgeführt werden kann; Orchester, Requisite, Kostümbildner, Statisten, Bühnenbildner, Regie, Schreiner und noch viele mehr.

Mein Praktikum habe ich in der Requisite im Theater Bonn absolviert. Dort arbeitet man auf den vielen Probebühnen / Hauptbühnen und auch in den verschiedenen Werkstätten. Außerdem steht man während einer Vorführung am Seitenrand oder oben bei den Lichttechnikern, um verschiedene Requisiten auf die Bühne fallen zulassen, wie zum Beispiel Geld. Vor den Proben hält man sich meist auf dem sogenannten Solo-Flur auf (von hier aus gehen die Solosänger auf die Bühne), um die passenden Requisiten zu holen und auf der Bühne einzurichten.

 

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In der Werkstatt der Requisite steht ein großer Arbeitstisch. Dort werden zum Beispiel die Requisiten repariert und hergestellt.

 

Hier sieht man mich auf der Seitenbühne der großen Opernbühne, wo im Moment Proben für die Oper Peter Grimes laufen.

Der vierte Tag meiner ersten Woche begann um 9.00 Uhr. Da an diesem Tag an allen Schulen Boys‘ und Girls‘ Day war, besuchten uns vier Praktikanten. Wir besuchten gemeinsam alle Probenräume, Bühnen und Werkstätten. Außerdem zeigten wir den Praktikanten den kleinen Fundus und die Küche der Requisite. Um 9.45 Uhr suchten wir für das Stück „Peter Grimes“ passende Flaschen im Fundus und haben sie für das Stück bearbeitet. Dazu weichten wir die Etiketten in einem Eimer Wasser auf, so konnten wir die Etiketten mit einem Messer einfach entfernen.

Um 10.25 Uhr entschieden wir uns, Krabben – für ein Fischernetz – aus einer Polsterwand zu basteln. Dazu suchten wir uns zuerst passende Stücke aus und zeichneten die Form einer Krabbe auf die Polsterwand. Danach schnitten wir sie mit einem Cuttermesser aus und schliffen sie mit Schleifpapier, sodass es noch genauer und ordentlicher aussah. Um 10.45 Uhr mischten wir Farben und bemalten damit die Krabben. Anschließend besuchten wir um 11.00 Uhr kurz die Probe des Stückes „Peter Grimes“. Um 11.30 Uhr war der erste Teil der Probe vorbei und die Schauspieler des Stückes hatten eine kurze Pause. Zurück in der Werkstatt färbten wir die andere Seite der Krabben. Nachdem ich fertig war, half ich bei der Reparatur der Lampen für das Stück „Peter Grimes“. Nach einer Mittagspause packte ich mehrere Pakete mit Requisiten (wie z.B. Handys) für das Stück „Bilder von uns“. Anschließend räumten wir alle die Werkstatt auf und färbten den Boden für eine Lampe schwarz und bohrten sie an die Lampe. Von 13.45 Uhr - 14.30 Uhr kochten wir für die Flaschen des Stückes „Peter Grimes“ Tee und füllten es in die Flaschen. So sah es aus, als wäre es echter Wein und das Wasser in den Flaschen stellte Wodka dar. Dies machten wir, weil die Schauspieler bei ihrem Auftritt keinen Alkohol trinken möchten.

Um 15.00 Uhr ordneten die einjährige Praktikantin und ich die Requisiten für das Stück „Alice im Wunderland“. Um 15.20 Uhr hatten wir schließlich alle Aufgaben des Tages erfüllt und durften Feierabend machen.

 

Der Soloflur befindet sich neben der großen Opernbühne. Dort werden viele Requisiten und Kostüme für das jeweilige Stück gelagert.

(Chiara Piecuch, 8B; Anja Städtler)

 

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Gesamtschule Hennef Meiersheide erhält das Berufswahlsiegel 2017

 

Zum zweiten Mal, nach 2014, wird der Gesamtschule Hennef Meiersheide das Berufswahlsiegel 2017 verliehen. Beim Berufswahlsiegel handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des Rhein-Sieg-Kreises, der Stadt Bonn, der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg und der Handwerkskammer Köln. Es würdigt die besonderen Anstrengungen der Schule, die Schülerinnen und Schüler, in Form von Praktika, Betriebserkundungen, Projekten etc., auf eine Ausbildung bzw. ein Studium vorzubereiten. Die Ziele der siegel-zertifizierten Schule sind es, die Jugendlichen bei der Entwicklung einer frühzeitigen beruflichen Perspektive zu beraten, Eltern in der Berufswahlphase ihrer Kinder Hilfestellungen anzubieten und Lehrkräfte bei der Positionierung des Themas Berufsorientierung zu unterstützen.

 

Dabei ist es wichtig, dass die Berufsorientierung fest im Schulkonzept und im Unterricht verankert ist. In der Praxis unserer Schule spielt dabei ein sich ständig erweiterndes Netzwerk zwischen Unternehmen der Region, Institutionen, Bildungsträgern, Eltern und der Schulaufsicht eine tragende Rolle.

Die feierliche Preisverleihung fand am 04.07.2017 in der Aula der Europa-Gesamtschule in Troisdorf in Anwesenheit des Landrates, des Bürgermeisters von Troisdorf, der stellv. Bürgermeisterin von Bonn, Vertretern der Bezirksregierung, der Industrie- und Handelskammer Bonn Rhein-Sieg, der Handwerkskammer Köln und einer Vielzahl geladener Gäste statt. Neben der Gesamtschule Hennef Meiersheide und der gastgebenden Schule wurde das Siegel noch an die Don Bosco-Schule in Troisdorf und an das Friedrich-Ebert-Gymnasium Bonn verliehen.

In der Laudatio von Herrn Thomas (Industrie- und Handelskammer Bonn Rhein-Sieg) wurden die vielfältigen Aktivitäten unserer Berufsorientierung, die letztendlich zur Siegelverleihung geführt haben, gewürdigt. Seine Laudatio endete mit den Worten:   

 „..,wenn eine Schule das Siegel verdient hat, dann diese!“.

(Bernd Staps)

 

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4. Werkschau des Kunst-LK und des Projektkurses Kunst aus der Q2

 

Am 31. März 2017 gab es zum vierten Mal in der Gesamtschule Hennef Meiersheide eine große Werkschau der kunstschaffenden Schülerinnen und Schüler der Q2 zu sehen. Der Kunstleistungskurs unter der Leitung von Frau Timmer und der Projektkurs unter der Leitung von Herrn Liss zeigten im Oberstufengebäude was sie in den letzten zwei Jahren praktisch erarbeitet haben.

Die Arbeiten des Projektkurses bestanden aus beeindruckenden Rauminstallationen. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich zur Aufgabe gestellt einen ganzen Unterrichtsraum zu gestalten und in einen Ort der Kunst zu verwandeln. Sie zeigten eine große Vielfalt und Individualität, die zum Teil provokant, erfahrungsorientiert, philosophisch oder sehr berührend war.

 

Der Kunstleistungskurs zeigte klassische Disziplinen der Kunst: Fotographien, Malereien, Zeichnungen und Plastiken. Eine Reihe beeindruckender Porträts war zu sehen, freie und freche Zeichnungen, beeindruckende und verstörende Fotographien und sehr ästhetische Plastiken.

Im Ganzen war eine große Vielfalt und sehr viel Talent zu sehen. Individuelle und tiefgehende Kunst, die man eigentlich eher unter Studenten vermuten würde als bereits unter Schülern.

(Antje Timmer)

 

 

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Reanimationsprojekt

Seit Jahren setzen wir uns an der Gesamtschule Hennef Meiersheide für die Schulung von Jugendlichen in Reanimation ein. Grundsätzlich möchten wir die Maßnahmen der Wiederbelebung in das Bewusstsein der Bevölkerung, insbesondere von Schülerinnen und Schülern, bringen. Am 27.06.2017 fand diesbezüglich in der Gesamtschule Hennef Meiersheide eine weitere Veranstaltung zu diesem Thema statt. Diese Auftaktveranstaltung zum Projekt „Laienreanimation an Schulen“ wurde von Herrn P. Lambertz, Regierungsschuldirektor, initiiert. Die Einführung in die Thematik machte Herr Univ.-Prof. Dr. med. Bernd W. Böttiger, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Köln (AöR). Herr Prof. Dr. Böttiger machte auf die stark negativen Zahlen bezüglich der Reanimationserfolge im Vergleich mit anderen europäischen Ländern aufmerksam. Wenn Laien reanimieren, erhöhte sich die Überlebenschance des Betroffenen signifikant. Jedoch gehört Deutschland seit Jahren zu den Schlusslichtern in Europa, was die Laien-Reanimationen betrifft. Herr Prof. Dr. Böttiger zeigte den Beteiligen eindrucksvoll, welchen immensen Erfolg die Schulung von Schülerinnen und Schülern in Reanimation zur Folge hat.

 

 

Die Gesamtschule Hennef Meiersheide wurde aufgrund des Vorreiterstatus in dieser Thematik für diesen Termin als Standort ausgewählt. Herr Pelz stellte gemeinsam mit Herrn von Gahlen im Rahmen dieser Veranstaltung das Konzept und vergangene Projekte vor.

Durch die Unterstützung des Fördervereins und der Malteser ist unsere Schule für die Schulung von Schülerinnen und Schüler in Reanimation sehr gut aufgestellt. Wir verfügen über entsprechende Materialien um regelmäßige Schulungen in den Jahrgängen durchzuführen. Kurz vor den Ferien wurde ein weiterer Schritt diesbezüglich gemacht.

Die künftigen Oberstufenschülerinnen und -schüler wurden professionell von Herrn Peters, Ausbilder bei den Maltesern, und einem qualifizierten Elternteil in Erster-Hilfe geschult. Sie erlernten im Rahmen von fünf Einheiten à 45min, theoretische Inhalte zu den Themen: Umgang mit Bewusstlosen, Reanimation, stabile Seitenlage und lebensbedrohliche Blutung und konnten das Erlernte praktisch umsetzen. Die Schülerinnen und Schüler erhielten durch visuelle Unterstützung ihrer Reanimation direkte Rückmeldung bezüglich der Effizienz (Drucktiefe, Druckfrequenz und Entlastung des Brustkorbs).

Die Tage wurden äußerst positiv von den Schülerinnen und Schülern aufgenommen. Sie haben geholfen die Wahrnehmung für Notfallsituationen zu schärfen und gleichzeitig die Hemmschwelle gesenkt.

Wir arbeiten weiterhin in enger Zusammenarbeit mit Herrn Prof. Dr. Böttiger, Herrn Lambertz, den Maltesern und engagierten Eltern zusammen um Reanimation unterrichtlich zu verankern und somit die Überlebenschance in Notfällen durch adäquaten Umgang mit Notfallsituationen zu erhöhen.

(Thilo von Gahlen)

 

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Seifenkisten mit dem WPAT 8 Kurs

 

Auf vielfachen Wunsch der Schüler hin, hat der Technikkurs WPAT 8, unter Leitung von Herrn Wegner, das Thema Seifenkisten durchgeführt.

 

 

Zunächst wurden fünf Teams für diese Projektarbeit gebildet. Danach begann die Planungsphase mit einer Internetrecherche sowie das Skizzieren erster Prototypen.

Nach der Planung wurde direkt mit der Umsetzung begonnen. Nach einigen Verbesserungen konnte jedes Team seine Seifenkiste schlussendlich termingerecht fertig stellen.

Am Ende des Projekts stand ja auch ein klares Ziel: Ein Seifenkistenrennen mit anschließendem Besuch eines nahegelegenen Schnellrestaurants.

 

 

Am 6. März war es dann so weit und das Rennen konnte starten. Leider spielte das Wetter nicht mit und es regnete in Strömen, wodurch sich die Schüler aber den Spaß nicht haben nehmen lassen. Vorherige Jahrgänge hatten zu dieser schulinternen Legendenbildung beigetragen: Mit der Seifenkiste durch den Drive-in zu fahren. 

 

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Berlinfahrt der Sozialwissenschaftskurse-Kurse 2017

 

Schon bewährt und so jedes Schuljahr neu geplant und erlebt ist die Studienfahrt, welche die Sozialwissenschaftskurse der Q1 nach Berlin unternehmen.

Auch dieses Jahr war die Fahrt, welche zwischen dem 3. und dem 6. Juli stattfand, ein Erfolg und die 41 Schüler/innen erlebten in Begleitung von Herrn Wegmann, Herrn Klens, Frau Brohl und Herrn Poljan ereignisreiche Tage in einer spannenden Stadt.

Am Montag startete unsere Fahrt schon in aller Frühe: Während die anderen Schüler unserer Schule in ihre Klassenräume strömten, trafen wir uns vor dem Tor, um den Bus zu besteigen, der uns in die Bundeshauptstadt bringen sollte.

Da wir die folgenden Stunden auf der Autobahn in mehr oder weniger bequemen Schlafpositionen verbrachten, war es eine Erleichterung, als wir am späten Nachmittag aussteigen und unser Hostel beziehen konnten. Dort erwartete uns ein Schock: Gruppenduschen. Doch wir sind eine Gemeinschaft, welche auch in schwierigen Zeiten zusammensteht - zur Not eben auch unter der Dusche - und konnten diese Hürde überwinden. Als unser berlinerprobtes Lehrpersonal dann am Abend noch für unser leibliches Wohlergehen sorgte und uns die Lokale von Kreuzberg ans Herz legte, waren die Strapazen des Tages schon fast wieder vergessen.

Der nächste Tag hielt für uns eine volle Ladung politische Bildung und Erfahrungen bereit, da wir uns in einem halbtägigen Planspiel gründlichst und unter einigen Diskussionen mit dem deutschen Gesetzgebungsverfahren im Bundestag beschäftigten. Dazu wurden Parteien und Ausschüsse gegründet, Reden geschrieben und jede Menge Positionen ausgetauscht. Einen Gesetzentwurf hatten wir bereits nach fünf Stunden ausformuliert: Wenn das nur auch in der Realität so schnell ginge! Nach einer Stärkung in der Kantine, die wir übrigens nicht bezahlen mussten, ging es weiter zu einer Besichtigung des Reichstagsdaches. Das Gebäude, welches man sonst nur aus den Nachrichten kennt, einmal aus einer so anderen Perspektive zu sehen, war beinahe ebenso beeindruckend wie der Ausblick, den wir von dort oben auf die Stadt hatten.

Zum Abschluss des politischen Programmes hatten es unsere Lehrer geschafft, ein Gespräch mit der Direktmandatin des Wahlkreises um unsere Schule, Frau Winkelmeier-Becker (CDU), zu ergattern, welche sich unseren kritischen Fragen geduldig stellte und den Versuch wagte, sie alle zu beantworten.

Den Abschluss des Abends bildete eine Comedy-Veranstaltung, in der wir lernten wie Berliner zu sprechen, Auto zu fahren und zu tanzen.

Unser dritter und letzter voller Tag in Berlin stand ganz unter dem Stern der Geschichtsbildung und des Gedenkens. Wir unternahmen eine Reise durch das letzte Jahrhundert deutscher Geschichte, um uns die beiden totalitären Staaten dieser Zeit, das dritte Reich und die DDR, einmal genauer anzusehen.

Zu diesem Zweck besuchten wir das Dokumentationszentrum „Topographie des Terrors“, welches sich sowohl mit der demographischen Lage der Nazi-Führungsriege in der Hauptstadt als auch mit der Organisationsstruktur und den Grauen und Ungereimtheiten in dieser Organisation beschäftigt. Besonders interessant dabei waren die zunehmende Vereinigung der Macht in einigen wenigen Händen und die subtile Aufhebung der Gewaltenteilung unter Hitlers Regime.

Der Nachmittag begann mit der Besichtigung des Stelenfeldes, des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Fast gespenstisch ragen in der Mitte dieses Denkmals Betonstelen bis zu knapp fünf Metern in die Höhe. Der Ort ist voller Kontroversen. Ein Mahnmal auf dem Kinder spielen. Fast als wollte es uns selbst sagen, dass wir auch im Gedenken an unsere Vergangenheit trotzdem in die Zukunft sehen müssen. Welche der zahlreichen Interpretationsmöglichkeiten des Denkmales man auch immer für sich auswählt, es ist auf jeden Fall ein beeindruckendes, wenn auch umstrittenes künstlerisches Projekt.

Zum Abschluss des Tages widmeten wir uns der letzten historischen Gedenkstädte, welche wir auf der Fahrt besuchen würden. In dem Gefängnis Hohenschönhausen wurden zu Zeiten der DDR politische Gefangene festgehalten, die später zum Teil zur Finanzierung des Staatshaushaltes an den Westen verkauft wurden. Die heutige Gedenkstädte steht unter Denkmalschutz, was folglich bedeutet, dass das gesamte Mobiliar, die Wandfarben und alles im Inneren noch original aus der Zeit stammen, in der das Gefängnis genutzt wurde. Auch unsere Führer waren aus dieser Zeit, da es sich bei ihnen um ehemalige politische Gefangene aus der DDR handelte. So wurden die Zeit, die Haftbedingungen und das Gefängnisleben in der DDR sehr anschaulich und lebensnah dargestellt.

Nach den anstrengenden Tagen und Nächten in Berlin saßen also am Tag unserer Abfahrt viele müde Schüler beim Frühstück im Hostel. Die Koffer waren bereits zwischengelagert und die Zimmerkarten abgegeben, aber noch wurde nicht nach Hause gefahren, da schließlich noch ein Planspiel im Bundesrat auf unserem Programm stand.

Das beeindruckende Gebäude hier blickt auf eine vielseitige Geschichte zurück: Gebaut in der Preußen-Zeit und auch damals schon als Plenarsaal gedacht, wurde es im zweiten Weltkrieg in großen Teilen zerbombt, in der DDR wieder aufgebaut und als Akademie der Wissenschaften genutzt. Von dieser „Karriere“ im Wandel der Zeit waren wir alle beeindruckt.

Als wir uns dann am Nachmittag endlich im Bus zusammenrollen konnten, war das zwar auf der einen Seite ein erleichterndes Gefühl nach all der Anstrengung, andererseits fühlten wir aber auch Wehmut, weil wir diese „vielgesichtige“ Stadt schon verlassen mussten.

Mir, und ich denke da spreche ich für alle, wird diese Fahrt mit all den Erfahrungen und vor allen Dingen der Lebensechtheit noch eine ganze Weile in Erinnerung bleiben: Es ist eine Sache, ob man weiß, wie unser Staat gelenkt wird; aber plötzlich selbst mit Koalitionspartnern zu verhandeln, politische Reden zu halten oder einmal Bundestagspräsident zu sein, das ist doch etwas Anderes. Wir haben etwas im Bereich Sozialwissenschaften gelernt, das stimmt, aber viel wichtiger ist: Wir haben Sozialwissenschaften erfahren.

(Annika Hanraths; Q1)

 

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Nachhaltige Ergebnisse der Physikusse in der High-End-Forschung

 

Die zwischen 2012 und 2014 angefertigten Grafiken und Animationen zu Kernporenkomplexen sind weiterhin hochaktuell.

Die Kernporen in der Hülle von Zellkernen sind große supramolekulare Proteinkomplexe. Der Transport aller Moleküle in den Zellkern hinein und hinaus geschieht durch diesen Porenkomplex. Der Transportprozess selbst ist hoch reguliert und bis heute nicht im Detail verstanden. Die Forschungsarbeiten mit hochauflösender und hochempfindlicher Lichtmikroskopie erlauben es nun, den Transport einzelner Moleküle durch diesen Komplex zu visualisieren.

Mit dem Programm Blender haben Physikusse bewegte (animierte) Objekte erstellt, mit Farben und Oberflächen versehen (texturiert), beleuchtet und in Bildern und Videos abgebildet (gerendert). Die Animationen zeigen zum Beispiel den Blick aus dem Inneren des Zellkerns auf die Zellkernhülle. Die Kamera sitzt auf einem RNP und fliegt mit diesem durch die Pore hindurch.

Die Grafiken und Animationen laufen über die Info-Ticker im Eingangsbereich des Institutes für physikalische Chemie der Universität Bonn und sind immer noch aktueller Forschungsstand an dem sich andere messen.

(Nina Wentz)

 

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