Elternbrief vom 20. Oktober 2017

Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Herbstferien!

Wolfgang Pelz            Ingrid Dietel

(Schulleiter)  (stellv. Schulleiterin)

Themenübersicht:

 Sponsorenlauf an der Gesamtschule Meiersheide

Erfolgreiche Bildungspartnerschaft zwischen Kreisarchiv und Gesamtschule Hennef Meiersheide wird verlängert

Besuch der Tanzschule Lars

Klassenfahrt der 5c nach Koblenz

Neue 5er an der GE Hennef Meiersheide!

DELF-Sprachdiplome an der GE Hennef Meiersheide überreicht

Sportolympiade

‚Ich trau mich was’ – Projekt gegen Sucht und Gewalt

Ideenwettbewerb 2017 - Vier besondere Projekte stellen sich vor

Judoka mit starken Ergebnissen

Judoka-Nachwuchs kämpfte in Bonn um Bezirksmeister-Ehren

Kein Happy End für unsere Fußballmädchen beim Kreismeisterschaftsfinale

Fussball-Mädchen erreichen souverän die Kreismeisterschaftsendrunde

Triathlon

Neugegründete Tennisschulmannschaft kämpft sich erfolgreich nach oben!

Berufsorientierungs-Camp im Jahrgang 9

Wir hatten die Wahl!

Projektwoche „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“ in der 6f

Chileaustausch 2017

Theater zum Reformationsjubiläum für den Jg. 7 und Jg. 8

Klassenfahrt der Klasse 6C nach Windeck-Rosbach

Die Klasse 5C auf Waveboards unterwegs

Juniorwahl 2017 – Unsere Schule war dabei!

Fahrsicherheitstraining Jahrgang 6, 2017

Froglabs – Computercamp

Ausflug der Französischkurse nach Lüttich

Spannende Einblicke in universitäre Forschung

Projekt Singapur der „Physikusse“

Orchesterfahrt der Bläserklassen 8B, 9B und 10B

 

Projektwoche im 8. Jahrgang - „Ich trau mich was -  Projekt gegen Sucht“

Projekt „Liebe -  Freundschaft – Partnerschaft“    in der 6E

Methodenwoche der EF

Woche der Wiederbelebung 2017

Die Kreismeisterschaft in Fußball WK III Jungen

Aufregende Erlebnisse der Klassenfahrt

Klassenfahrt der 7A, 7E und 7F – Wohnen im Diezer Grafenschloss

Erst der Kuchen  -  dann die Nordsee – ein Tag am Meer für die 7C

Fußball-Jungen der WK II gewinnen die Vorrunde

Fußballjungenmannschaft WK IV gewinnt die Vorrunde der Schulkreismeisterschaft

Die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten kennenlernen

Besuch der 9D und 9E im Kletterwald Hennef

U-18-Wahl : eine aufregende Erfahrung für Neunklässler

Vätternrundan in Schweden vom 13.06. – 18.06.2017

Man muss das Leben tanzen (Friedrich Nietzsche)

Das Phantasialand als Dankeschön für die Freizeithelfer

Sonne, Wasser und skandivanischer Charme –Abschlussfahrt nach Kopenhagen

Meine prägende Japanreise

Abschlussfahrt der Klasse 10 D nach Hamburg

Besuch der Sporthochschule Köln

Wanted! Abschlussklassen gesucht

Begabtenförderung: Neue Impulse durch die KSK Sommerakademie

Neue DELF-Kurse A1-B2 

Kennenlernfahrt der 5D nach Wuppertal

Ein Verein zum Feiern gegründet

Flüchtlinge: Menschen, die fliehen

Rassismus nicht dulden

Sie wollen immer dünner werden

Blue Birds im neuen Selbstlernzentrum

Bläserklasse 6B auf Orchesterfahrt

 

 

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Startschuss für rund 1.300 Schüler

 

 

Sponsorenlauf an der Gesamtschule Meiersheide

Auch in diesem Jahr fiel Mitte Oktober wieder der Startschuss für den mittlerweile 13. Sponsorenlauf an der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Traditionell war es Bürgermeister Klaus Pipke, der die rund 1.300 Schülerinnen und Schüler auf die mindestens fünf Kilometer lange Strecke schickte. Und nicht nur Kids und Jugendliche stellten sich in diesem Jahr wieder einmal der läuferischen Herausforderung von bis zu 25km, auch die Schulleitung war mit Wolfgang Pelz und Ingrid Dietel hoch motiviert vertreten. Neben Michael Walter, 1. Beigeordneter der Stadt Hennef und begeisterter Langstreckenläufer, bei dem die Teilnahme am Sponsorenlauf mittlerweile schon zur Tradition geworden ist, waren am Donnerstagvormittag auch vier Läuferinnen und Läufer aus Kenia zu Gast, die sich Dank ihres starken Laufvermögens einige Wochen im Jahr in Europa mit Preisgeldern bei Veranstaltungen für Mittel- und Langstrecken Geld für ihre Familien in Afrika erlaufen. Wieder einmal einen großen Betrag zu erlaufen, hatten sich auch die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule vorgenommen; denn in den vergangenen Jahren kamen jedes Mal über 20.000 Euro beim Sponsorenlauf zusammen, die für soziale sowie schulinterne Projekte genutzt werden konnten. Mit finanziellen Beiträgen unterstützt von Familie, Nachbarn, Freunden oder Unternehmen waren auch dieses Mal wieder die Jüngsten diejenigen, die gleich nach dem Startschuss am Morgen los flitzten. Mindestens eine Runde á fünf Kilometer war die Maßgabe für alle Läuferinnen und Läufer, bis zu 25km die Herausforderung für diejenigen mit der größten Ausdauer. Nach jeder Runde gab es den gewohnten Stempel auf die Laufkarte und ein Erfrischungsgetränk zum Auftanken des Flüssigkeitshaushaltes. Auch hier galt der Dank wieder zahlreichen fleißigen Helferinnen und Helfer, die in Windeseile stempelten, Getränke verteilten und für die motivierende Musik vor der Turnhalle sorgten. Dass die Unterstufenschülerinnen und -schüler dabei erfahrungsgemäß mit der größten Motivation an den Start gehen, wusste auch Lehrerin Marita Dederich zu berichten, die gemeinsam mit einigen Schülerinnen für das Abstempeln der Runden verantwortlich war. Ob die erlaufene Spendensumme wieder so hoch sein wird wie in den vergangenen Jahren, bleibt abzuwarten, allerdings fehlten bedingt durch Klassenfahrten und Orchesterproben aufgrund bevorstehender Wettbewerbe dieses Mal einige Schülerinnen und Schüler, sagte die stellvertretende Schulleiterin Ingrid Dietel.

(Ulli Grünewald)

 

 

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Erfolgreiche Bildungspartnerschaft zwischen Kreisarchiv und Gesamtschule Hennef Meiersheide wird verlängert

 

Rhein-Sieg-Kreis (ar) – Archivschnuppertage, Lernen an verschiedenen Stationen im Archiv, Lehrerfortbildungen, Betreuung von Facharbeiten und sogar ein eigener Film: Die Bildungspartnerschaft zwischen dem Archiv des Rhein-Sieg-Kreises und der Gesamtschule Hennef Meiersheide im Rahmen der Initiative „Bildungspartner NRW – Archiv und Schule“ wächst ständig und ist ein Gewinn für alle Beteiligten.

Vier Jahre sind inzwischen seit dem ersten Kooperationsvertrag vergangen; 2015 wurde die Vereinbarung verlängert und nun stand die zweite Verlängerung der erfolgreichen Partnerschaft an. Thomas Wagner, Schul- und Archivdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Dr. Claudia Maria Arndt, Leiterin des Kreisarchivs, und Wolfgang Pelz, Leiter der Gesamtschule Meiersheide, unterzeichneten heute im Beisein der Schülerinnen und Schüler die Verlängerung der Kooperationsvereinbarung um zwei weitere Jahre.

„Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler den Wert eines Archivs erfahren und durch uns Hemmschwellen überwinden, denn unsere Arbeit geht weit über das Erfassen, Bewerten und Erhalten von Unterlagen hinaus“, so Schuldezernent Thomas Wagner. Dr. Claudia Maria Arndt ergänzt: „Diese Kooperation fördert die Heimatverbundenheit, die Neugierde und den Forscherdrang der Schülerinnen und Schüler und deren Recherchekompetenz. Wenn dann die Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler zu uns kommen und an Originalarchivalien recherchieren, freut uns das sehr!“ In diesem Jahr ist im Rahmen der Zusammenarbeit sogar ein kurzer Imagefilm entstanden, der unter folgendem Link abgerufen werden kann: http://www.ge-hennef.de/index.php?id=249.

„Die Schülerinnen und Schüler haben hier die Gelegenheit, ihre Recherchekompetenzen zu erweitern und vor Ort zu erfahren, dass Geschichte keineswegs eine trockene und angestaubte Materie ist. Darum bin ich sehr froh, dass wir die Kooperation mit dem Kreisarchiv fortsetzen und eine Kontinuität in diesem besonderen Lernangebot schaffen können“, erklärt Wolfgang Pelz, Leiter der Gesamtschule Hennef Meiersheide abschließend.

 

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Besuch der Tanzschule Lars

 

 

Ein Raunen ging durch die Klasse 9f, als die Schüler erfuhren, dass sie am Wandertag eine Tanzschule für einen Schnupperkurs besuchen würden.

 

 

Die Gefühle schwankten zwischen Erheiterung und mildem Entsetzen. Mit entsprechender Skepsis betraten die jungen Tänzer und Tänzerinnen am 25.09.17 die Tanzschule Lars Stallnig in Hennef, die sich freundlicherweise bereit erklärt hatte, den Schnupperkurs anzubieten.

 

Eine junge Dame hieß uns willkommen und betonte, wie stolz Eltern und Großeltern sein müssten, dass die anwesenden jungen Erwachsenen es zumindest mit dem Tanzen probieren würden. Leider sei der Standardtanz ziemlich aus der Mode gekommen. Nur die modernen Tänze wie Hip-Hop und Breakdance zögen noch junge Menschen in die Tanzschulen. Nach einer Einführung ging es dann auch zügig los: langsamer Walzer - zunächst trocken und jeder für sich. Nicht viel später sollten sich Paare finden und schließlich wurde sich munter im Dreivierteltakt (mehr oder weniger koordiniert) bewegt. Während zu Beginn die Damen noch gerne eine Dame als Partnerin und die Herren einen Herrn als Partner wählten, sank die Scheu vorm anderen Geschlecht mit zunehmender Fröhlichkeit im Verlauf des Kurses. Beim Disco Fox wurde es bereits munterer, dann folgte mit der Quadrille Francaise ein Gruppentanz, bevor der Kurs mit dem lateinamerikanischen Temperament der Salsa endete.

Schließlich entschied ein gutes Drittel der Klasse, es doch ab Oktober mit einem Tanzkurs zu versuchen, allen aber ist klargeworden: Tanzen macht gute Laune.

(Birgit Becker)

 

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Klassenfahrt der 5c nach Koblenz

 

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Am Mittwoch, den 27.09., versammelten sich aufgeregte Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c mit ihren Lehrerinnen Andrea Wais, Gabi Clooth und Christiane Liedtke am Schultor, um zu ihrer dreitägigen Kennenlernfahrt aufzubrechen. Das Ziel, die Jugendherberge Koblenz, befindet sich in der historischen Festungsanlage Ehrenbreitstein mit grandiosem Blick über das Rhein- und Moseltal.

Nach Ankunft auf der Festung Ehrenbreitstein erwartete die Klasse zunächst eine ordentliche Stärkung für den Nachmittag. Nach der offiziellen Begrüßung ging es hinaus, und die Klasse konnte sich bei verschiedenen Teamaufgaben unter fachkundiger Betreuung so richtig austoben. Abgerundet wurden die Teamaktionen noch mit einem Besuch auf dem tollen Abenteuerspielplatz vor der Festung. Nach dem Abendessen konnte die Klasse in der Dämmerung bei einem Laternen-Spaziergang die schön beleuchtete, historische Festung durchstreifen, bevor es in die Zimmer ging.

Der nächste Tag stand wieder ganz im Zeichen einer guten Klassengemeinschaft. Vor der Festung konnte sich die Klasse erneut vielen Herausforderungen stellen. Als besonderes Highlight stand dann noch Bogenschießen und Feuermachen auf dem Programm!  Abgerundet wurde der Tag dann noch mit Stockbrotbacken am Feuerkorb!

 

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Am nächsten Morgen stand dann schon wieder die Heimreise an. Alle waren sich einig, es war schön, hat Spaß gemacht und jetzt könnten wir ruhig noch etwas länger bleiben!

(Dr. Gabi Clooth)

 

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Neue 5er an der GE Hennef Meiersheide!

 

 Nach einem feierlichen ökumenischen Gottesdienst in der Liebfrauenkirche zum Thema „Entdeckungen“ erlebten die neuen Fünftklässler der Gesamtschule Hennef Meiersheide und ihre Familien eine liebevoll gestaltete Einschulungsfeier in der Mehrzweckhalle. Es gab wunderbare musikalische Beiträge der Big Band Heavy Tunes, der Musikklasse 6b und des 6er Chors. Auch die Sportklasse 6a zeigte zwei mit viel Beifall aufgenommene Tanzdarbietungen. Nach den Willkommensreden der Schulleitung begann die ersehnte Zuteilung der Schülerinnen und Schüler in ihre neuen Klassen durch eine Button-Aktion, die endlich die Klassenzusammensetzung verriet. Abgerundet wurde die Veranstaltung vom Lehrerauftritt des neuen Teams 5.

Beim Ausmarsch aus der Halle wurden die 5er vom 6. Jahrgang mit einem wunderschönen Sonnenblumenspalier auf dem Schulhof in Empfang genommen und zu den neuen Klassen begleitet. Dort fand ein erstes Kennenlernen statt.

Jedes Kind verließ seinen neuen Klassenraum mit einem Luftballon für den alljährlichen Luftballon-Wettbewerb. Der Wettergott hatte Erbarmen und so konnten sich alle im Rondell versammeln. Nachdem von allen der Countdown laut und begeistert gezählt wurde, stiegen 174 Luftballons in den Hennefer Himmel.

(Dr. Gabi Clooth)

 

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DELF-Sprachdiplome an der GE Hennef Meiersheide überreicht

 

 Die Gesamtschule Hennef Meiersheide durfte sich darüber freuen, dass 10 Schülerinnen und Schüler die DELF-Prüfung, bestehend aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung, bestanden hatten.

Die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 7 und 9 des letzten Schuljahres hatten sich mehrere Monate im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft auf das Diplom ihres jeweiligen Niveaus vorbereitet. Zu Beginn des Jahres stellten sie sich den Prüfungen über ihre Fremdsprachenkenntnisse auf den unterschiedlichen Ebenen (A1 und A2). Diese Leistung wurde auf Diplomen dokumentiert, die vom französischen Bildungsministerium, dem „Ministère de l’Education Nationale“ im Sommer dann ausgestellt wurden.

So freuten die Schülerinnen und Schüler jetzt über ihre Diplome, die Ihnen vom Schulleiter Herrn Pelz in Anwesenheit ihrer Französisch-Lehrerin Frau Thomas und der Abteilungsleiterin II Frau Kehlert überreicht wurden.

Das DELF-Diplom ist ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache, das weltweit Anerkennung findet und als Nachweis grundlegender Französischkenntnisse gilt.
(Dr. Gabriele Clooth)

 

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Sportolympiade

 

Spiel, Spaß, Sport in der letzten Schulwoche

Am Dienstag in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien fand die traditionelle Sportolympiade unserer Schule statt.

Das Organisationsteam unserer Sportlehrerinnen  und -lehrer stellte für die Klassen 5 – 8 ein umfangreiches und vielfältiges Programm zusammen. Der Jahrgang 9 hatte eine Tanzaktion, die Oberstufe war im Fitnessstudio und in der Rheinaue. Die Jahrgänge 10 und 13 hatten bereits ihre Entlassfeier hinter sich und so halfen die10er Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien unsere Oberstufe besuchen, wie jedes Jahr als Schiedsrichter und „Punktesammler“ bei den Jahrgängen 5 - 8. Denn das Ziel ist wie bei einer richtigen Olympiade das Gewinnen. Die Bekanntgabe der Platzierung und die Verleihung der Klassenurkunden durch unseren Schulleiter Herr Pelz ist dann jedes Mal der Höhepunkt der Veranstaltungen im Rondell.

 

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Traditionell hat auch das Wetter mitgespielt und so waren alle in Aktion und es bot sich ein buntes und lebendiges Bild!

An sechs Stationen müssen die Schüler/innen des fünften Jahrgangs im Klassenverband verschiedene Bewegungs- und Geschicklichkeitsaufgaben gemeinsam bewältigen. Dies sind Tennisballtransport auf Löffel, Federballweitwurf, Balancieren, Umkleidestaffel, Ball-Dart ins Rondell und ein Schubkarrenrennen.

Der sechste Jahrgang musste keine traditionellen Disziplinen bewältigen, wie sie aus den Bundesjugendspielen bekannt sind, sondern verschiedene Wurf-, Lauf- und Geschicklichkeitsaufgaben insgesamt im Klassenverband meistern: z. B. Frisbeescheiben-Zielwerfen, Handtuchball: Bälle mit Handtüchern werfen und fangen, Zielwürfe auf den Basketballkorb,

Doppelpendelstaffel: Ring balancieren und sprinten, Standweitsprung und ein Roller-Parcours

 

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Der siebte Jahrgang hatte Klassenteams für drei verschiedene Wettkämpfe zusammengestellt, die in der Turnhalle durchgeführt werden:

Völkerball, Brennball und Nupta. Es war so organisiert, dass immer ein Team der Klasse spielte und die restliche Klasse von der Galerie aus anfeuern konnte.

Der 8. Jahrgang war auf den Außenplätzen und führte folgende Wettkämpfe in Teams bestehend aus Mädchen und Jungen durch: ein Fußball-Turnier, „Zehnerball“ und Frisbee über das Netz“. Es spielten immer zwei Klassen auf den Feldern, die übrigen Klassen verfolgten das Geschehen gespannt und fachsimpelten dabei über die Stärken und Schwächen ihrer „Gegner“.

Nach der mit Spannung erwarteten Bekanntgabe der Platzierungen verließen gut gelaunte Schülerinnen und Schüler die bewegte Schule! Wieder hat es allen Beteiligten Spaß gemacht. Vielen Dank an das Organisationsteam und allen Helferinnen und Helfern für den reibungslosen Ablauf!

(Dr. Gabi Clooth)

 

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Suchtprävention als Projekt im 8. Jahrgang

‚Ich trau mich was’ – Projekt gegen Sucht und Gewalt

 

Die Projektwoche fand in diesem Jahr vom 25.09.- 29.09.2017 in enger Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Suchtprävention der Diakonie statt. Das Team 8 entschied sich für ein individuelles Programm innerhalb der Klassen während der ersten 4 Tage zur Suchtprävention.

Die Woche startete in der 8D mit einem gemütlichen Frühstück. Anschließend durften die Jugendlichen im Stuhlkreis ihre persönlichen Assoziationen zum Thema Sucht äußern, nachdem sie Symbole aus einem ‚Suchtsack’ gezogen hatten. Dadurch entstanden freie Gespräche und ein gelungener Start in das Thema.

 

 

Der nächste Tag beschäftigte sich speziell mit dem Thema Alkohol. Hierzu schauten wir einen Film, indem die Problematik von Gruppenzwang, seine Grenzen nicht kennen und Spaß haben in Verbindung mit Alkohol anhand von Jugendlichen gezeigt wurde, die während eines Festes mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Die Diakonie hatte anschließend in der Sporthalle einen ‚Rauschbrillenparcours’ vorbereitet. Mit Rauschbrillen wurde simuliert, wie Alkohol die Sinne mit 0,8 oder 1,3 Promille beeinflusst.

Die Diakonie übernahm ebenfalls in diesem Jahr für jede Klasse einen Tag, an dem die Jugendlichen neben legalen Drogen wie Nikotin und Alkohol, mehr Informationen über illegale Drogen wie Kokain oder Marihuana erhielten.

 

 

Als Grundlage zur Reflexion der gesammelten Eindrücke der Woche, entwarfen die Schülerinnen und Schüler der 8D in Gruppenarbeit eine ‚Wunderdroge’. Hier konnten sie ihr erworbenes Wissen über unterschiedliche Drogen sowie die eventuellen Auslöser für den Einstieg in eine Suchtspirale einbringen und diskutieren.

Ganz unter dem Motto ‚Ich trau mich was’ wurde der Freitag einmal ganz anders gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler wurden mit Aufgaben aus dem alltäglichen Haushalt konfrontiert. An unterschiedlichen Stationen konnten sie von ‚Knöpfe annähen’ über bügeln und Reifen wechseln zu ‚Fahrradschlauch flicken’ ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen. Eine besondere Herausforderung für die Jugendlichen, da jede Station unabhängig vom Geschlecht absolviert werden musste. So manches Mädchen entpuppte sich hier als Spezialistin für Fahrradschläuche und die Jungs machten ebenso keine schlechte Figur beim Knöpfe annähen.
(Claudia Derscheid)

 

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Ideenwettbewerb 2017 - Vier besondere Projekte stellen sich vor

 

 

Bereits zum dritten Mal seit 2015 hat der Verein Schule für alle zu seinem "Ideenwettbewerb" aufgerufen und zahlreiche Bildungs- und Ausbildungseinrichtungen reichten hierzu Projekte ein, die ein gemeinsames Lernen und Miteinander aller Kinder und Jugendlichen ermöglichen und in den Vordergrund stellen. Vier dieser tollen Projekte wurden nun Anfang September im Rahmen einer Feierstunde im Verein Neues Leben ausgezeichnet und gewürdigt. Nicht mehr nur inklusive Projekte wolle man unterstützen und fördern, sagte Lucia Schneider zur Begrüßung der Gäste, auch andere Ideen vorzustellen und damit zum Nachmachen anregen, solle zukünftig die Intention dieses Wettbewerbes sein und den Radius der teilnehmenden Institutionen und Unternehmen vergrößern. Die Jury, bestehend wie bereits in den Vorjahren aus Michaele Mons, Irmgard Graef, Eleonore Joerdell, Birgitt Kreitz-Henn sowie Lucia Schneider, entschied sich diese Mal für die Projekte "Willkommenskultur Mensa" der Gesamtschule Hennef-West, "Waveboards im Team 7" der Gesamtschule Hennef Meiersheide, "Theater- und Künstlerfestival" der Richard-Schirrmann-Schule sowie den "Praxistag" der Schule in der Geisbach.

Im einzelnen vorgestellt von den Preisträgern, besticht die neue "Willkommenskultur" in der großräumigen Mensa an der Gesamtschule Hennef-West nicht nur durch gemeinsame liebevolle Gestaltung von Tischen und Räumlichkeit, vielmehr war die Intention die Schülerinnen und Schüler bereits morgens vor der Schule in einer "Frühstücksmensa" willkommen zu heissen, sie mit einem gesunden Frühstück in Ruhe in den Tag zu schicken und einzelne Bereiche abzutrennen, damit es Rückzugsorte gebe, schilderte Ina Hammer-Braß. Das Waveboard-Projekt der Meiersheide bedient sich Sport als sozialer Brücke, wie Diane Wiebecke erläuterte. Angefangen mit den Kindern und Jugendlichen aus der Flüchtlingsklasse, um Berührungsängste und Sprachbarrieren abzubauen, wurde das Projekt auch auf die integrativen Klassen ausgeweitet und fördern dort sportlich und mit Spaß das Miteinander sowie soziale Kompetenzen. Das "Theater- und Künstlerfestival" der Richard-Schirrmann-Schule ist bereits seit langem hier in Region bekannt und erfreut sich bei Akteuren aller Schulformen wie dem Publikum großer Beliebtheit. Was vor vielen Jahren im Siegburger Stadtmuseum im kleinen begonnen hat, findet mittlerweile in Kooperation einmal im Jahr in der Aula der Gesamtschule Hennef-West statt und besticht mit einer Vielfalt aus Tanz und Musik aller Art, Sketchen und Showeinlagen. Der große Zuspruch und die Anerkennung der einzelnen Leistungen sei hierbei immer wieder beeindruckend, sagte Jörg Schütt bei der gemeinsamen Vorstellung mit Dorothée Witt. Ganz besonders und im Schulalltag an der Schule in der Geisbach nicht mehr wegzudenken ist sicherlich der dort gelebte "Praxistag", den Matthias Scheffer gemeinsam mit einigen Kooperationspartnern an diesem Nachmittag vorstellte. Schülerinnen und Schülern frühzeitig die Möglichkeit zur Berufsorientierung geben zu können und sie auf spätere Praktika gut vorzubereiten, sei das Ziel gewesen und mittlerweile ist das Angebot für die 8.- und 9.-Klässler am Donnerstagvormittag so breit gefächert, das für jeden etwas dabei ist. Ob Textilgestaltung, Fahrradwerkstatt, Hauswirtschaft, Garten- und Landschaftsbau, Friseur, Bio-Bäcker, Tischlerei, IT oder Küchenservice - seit nunmehr zehn Jahren nehmen die Kooperationspartner vor Ort immer weiter zu, die Zusammenarbeit ist großartig und vorbildlich und dass aus Praxistagen auch "fertige" Lehrlinge werden können, darüber freute sich Urban Winterberg, der seine Auszubildende mitgebracht hatte.

Hohe Wertschätzung gab es auch seitens der Stadt und Jochen Herchenbach gratulierte nicht nur allen Preisträgern, sondern dankte auch Lucia Schneider für deren unermüdliches Engagement.

Ausgezeichnet mit Urkunden, werden diese vier ausgelobten Projekte zudem mit einem Betrag von insgesamt 2.000 Euro gefördert.
(Ulli Grünewald).

 

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Judoka mit starken Ergebnissen

 

Beim Landessichtungsturnier in Mülheim/Ruhr im September 2017 konnten zwei Schüler unserer Schule tolle Erfolge erzielen. Till-Moritz Riehl errang in der Klasse bis 66 Kilo den 1. Platz. In der Altersklasse U 20 konnte Alexander Neihs bis 73 Kilo das Finale erfolgreich bestreiten.

 

(Uwe Jansen)

 

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Judoka-Nachwuchs kämpfte in Bonn um Bezirksmeister-Ehren

 

Einige Erfolge verbuchten die jungen Judoka des JC Hennef bei den Bezirksmeisterschaften in Bonn im September. Über 200 Kinder kämpften bei den U10 (unter 10jährige) und U13 (unter 13jährige) um Bezirksmeisterehren. Hervorragende Erfolge erzielten auch einige Schüler/innen unserer Schule: Devlin Wieczorek (Klasse 6A) gewann alle Kämpfe und wurde damit Sieger in seiner Gewichtsklasse. Sannie Klein (7B) besiegte ihre einzige Gegnerin. Dies reichte ebenfalls zum Titel der Bezirksmeisterin. Bojan Kasabov (7D) schaffte den Platz aufs Treppchen mit einem 3. Rang.

Einige Mädchen und Jungen versammeln sich mit Trainer Kamen Kasabov zum Gruppenfoto

(Uwe Jansen)

 

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Kein Happy End für unsere Fußballmädchen beim Kreismeisterschaftsfinale

 

Am 12.10.2017 fand das Finale um die Fußball-Kreismeisterschaft für Mädchen der Jahrgänge 2002/03 in Neunkirchen-Seelscheid statt. Die Gegnerinnen kamen von der Gesamtschule Neunkirchen und der Europaschule Bornheim.

Wegen des gleichzeitig stattfindenden Sponsorenlaufs musste ich die Mannschaft umstellen und Viktoria und Annika sprangen für die Absagen ein. Im Spiel gegen Bornheim wurden wir mit dem ersten Angriff kalt erwischt und mussten nach einer guten Angriffskombination früh das 1 : 0 hinnehmen. Die Abwehr war weiterhin unsere Achillesferse und durch die schnellen Angreiferinnen aus Bornheim wurde unser Team ein ums andere Mal in Bedrängnis gebracht. Daraus resultierten schließlich weitere Gegentreffer, sodass es am Ende 0 : 3 stand.

Das zweite Spiel gegen Gastgeber Neunkirchen war durch verletzungsbedingte Probleme überschattet: Jana, Emilia und Meike klagten über Beschwerden bzw. verletzten sich während des Spiels. Unsere Auswechselmöglichkeiten waren ausgeschöpft und fairerweise spielten wir schließlich mit 5 gegen 5 Mädchen. Eine sehenswerte Einzelaktion einer Neunkirchener Angreiferin führte zum letztlich entscheidenden Tor und so hatten wir neben zwei Niederlagen auch noch drei Verletzte zu beklagen. Vor allem Emilia wünsche ich auf diesem Wege gute Besserung, denn ihre Verletzung stellte sich als Bänderriss im Fußgelenk heraus.

Es spielten: Katharina Budde (9A); Finja Ewig (10D); Meike Franke (9C); Viktoria Hauff (9A); Jana Keller (9A); Annika Ries (9A); Emilia Salcedes (9A); Lena Stricker (7C).

(Uwe Jansen, Betreuer)

 

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Fußball-Mädchen erreichen souverän die Kreismeisterschaftsendrunde

 

Am 20.09. fand die 1. Runde der Fußball-Kreismeisterschaft für Mädchen der Jahrgänge 2002/03 statt. Im Hennefer Stadion spielten unsere Mädchen  gegen die Gesamtschulen aus Hennef-West und Oberpleis, um sich für die Endrunde zur Kreismeisterschaft zu qualifizieren.

Im ersten Spiel war unser Gegner die Gesamtschule Hennef-West. Nach recht ausgeglichenem Spielverlauf in der ersten Halbzeit konnten unsere Mädchen trotz sehr robust spielender Gegnerinnen zunehmend ihre technischen Vorteile in eine deutliche Überlegenheit ausbauen. Jedoch wollte lange kein Tor fallen: je ein Pfostenschuss von Maike Franke sowie ein Lattentreffer nach schönem Dribbling von Katharina Budde waren die torgefährlichsten Situationen. Nach einem schnellen Konter schloss Katharina dann aber in der 30. Minute erfolgreich ab. Kurz vor dem Schlusspfiff konnte Emilia Salcedes den 2 : 0 – Endstand erzielen.

Das 2. Spiel zwischen Hennef-West und Oberpleis begann deutlich torreicher und nach 25 Minuten stand es 3 : 1 für Oberpleis. Die Mädchen von Hennef-West haderten aber zunehmend mit den Entscheidungen des Schiedsrichters und erhielten innerhalb kurzer Zeit nach Fouls und Beschimpfungen zwei Platzverweise. Der Betreuer nahm anschließend sein Team vom Platz.

Im 3. Spiel, in dem die zuvor siegreichen Teams aus der Meiersheide sowie Oberpleis aufeinandertrafen, erwischten unsere Mädchen einen tollen Start und lagen nach schnellen Kombination nach sieben Minuten mit 2 : 0 (Maike, Katharina) vorne. Der Widerstand der Oberpleiser Mädchen war daraufhin gebrochen und so konnten unsere Mädchen mit sehenswerten Aktionen einen überlegenen 10 : 0 – Sieg herausspielen. Damit ist die Endrunde der Kreismeisterschaften im Oktober erreicht.

Beim Turnier wurden zwei Jugendschiedsrichter unserer Schule eingesetzt. Domenico Garofalo (11) sowie Cedric Pusch (10A) leiteten die Spiele sehr umsichtig und blieben auch in kritischen Augenblicken cool.

Es spielten und gewannen: Katharina Budde (9A; 3 Tore); Finja Ewig (10D; Torwart); Maike Franke (9C; 3 Tore); Jana-Maria Irlenborn (9A); Jana Keller (9A; 1 Tor); Lea Liebstreu (9C); Emilia Salcedes (9A; 4 Tore); Lena Stricker (7C; 1 Tor).

(Uwe Jansen, Betreuer)

 

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Triathlon

 

Moritz Becker schließt tolle Saison mit einem 2. Gesamtrang beim NRW-Nachwuchscup ab.

Nachdem wir schon vor den Ferien von seinen herausragenden Wettkämpfen berichtet haben, erweiterte Moritz Becker (13. Jahrgang) mit einem 3. Platz im letzten Saisonwettkampf seine Erfolgsserie und erreichte einen sehr guten 2. Platz in der Gesamtwertung.

 

 

Darüber hinaus konnte Moritz mit seinen starken Leistungen vor allem auf dem Rennrad dafür sorgen, dass sein Team Tri Power Rhein-Sieg in der 2. Bundesliga den 8. Platz unter 18 Mannschaften belegte.

Einen Triathlon etwas anderer Art absolvierte Lina Fitz, ebenfalls Schülerin im 13. Jahrgang. Mit zwei Partner/innen ging sie in Köln über die Volksdistanz an den Start. Als Teil eines Trios ging sie im Schwimmen auf eine 1,9 km lange Strecke im Fühlinger See, übergab dann an Franz Kremer, der 90 km auf dem Rennrad abstrampelte. Schließlich nahm ihre Mutter Martina einen Halbmarathon in Angriff. Gemeinsam schafften sie die 113 km lange Strecke in gut 6 Stunden. Wir ziehen den Hut.

(Uwe Jansen)

 

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Neugegründete Tennisschulmannschaft kämpft sich erfolgreich nach oben!

 

Hoch motiviert stand die neu gegründete Jungenschulmannschaft (WK III) am Mittwoch (13.09.2017) pünktlich zur ersten Stunde vor dem Lehrerzimmer. Mit dem Team, bestehend aus Marvin Dick, Henrik Endemann, Fynn Linke, Tom Lindner und Jonah Habel, kann die Gesamtschule Meiersheide mit erfahrenen Turnierspielern aufwarten! Eine gesunde Anspannung war den Spielern dennoch auf der Fahrt nach Troisdorf deutlich anzumerken. Die im Vergleich älteren und größeren Spieler der Mannschaft des Heinrich-Böll-Gymnasiums beeindruckten beim ersten Aufeinandertreffen aber nur kurz unser Team. Da der grau bedeckte Himmel Unheil vorhersagte, wurden die vier Einzel kurzerhand in die benachbarte Tennishalle Haus Rott verlegt. Schon in der Einzelrunde wurde ersichtlich, auf welch hohem Niveau die Spiele ausgetragen wurden. Spannende und lange Ballwechsel, ein äußerst faires Miteinander und Tennis vom Feinsten wurden in einer konzentrierten Turnierstimmung gezeigt – hier sei vor allem Marvin Dick genannt, der als erster Spieler und äußerst souverän sein Einzel mit 6:1 und 6:0 abschließen konnte.

 

 

Angespornt durch die erfolgreiche Einzelrunde, die unsere Mannschaft mit 3:1 für sich verbuchen konnte, wurde anschließend die Mannschaftsaufstellung für die Doppelspiele besprochen. Verschiedene Konstellationen wurden eifrig vom Team gedanklich durchgespielt, wobei sich die Mannschaft schnell eilig war, dass Jonah Habel, der als Ersatzspieler für mögliche verletzte Spieler mitgefahren war, unbedingt auch zum Einsatz kommen sollte. An dieser Stelle von meiner Seite aus nochmals ein großes Lob an dieses kameradschaftliche Team!!!

Letztendlich bestritten Marvin Dick mit Hendrik Endemann das erste Doppel und Tom Lindner und Jonah Habel das zweite Doppel. Da der Wettergott ein Einsehen hatte und der Himmel eine längere Regenpause versprach, wurden die Doppelspiele auf die Außenanlage des Tennisvereins Haus Rott verlagert. Obwohl das erste Doppel schnell und eindeutig mit 6:0 und 6:2 gewonnen war und damit der Gesamtsieg sicher, kämpfte das zweite Doppel hartnäckig und konnte nach einem verlorenen ersten Satz (2:6) den zweiten Satz mit 6:4 für sich verbuchen. Der anschließende „Champions-Tie-break“ (3:10) und damit der Spielsieg gingen dann aber letztendlich doch an die Doppelgegner.

Müde aber glücklich, mit einem 4:2 Sieg in der Tasche, brach die Mannschaft gegen 14 Uhr die Heimreise Richtung Hennef an. Tage später erreichte uns dann die Nachricht, dass wir aufgrund einer Teilnahmeabsage einer Schulmannschaft bereits in die Finalrunde gerutscht sind – das Spiel wird voraussichtlich am 12.10.2017 gegen das CJD Königswinter stattfinden.

Wir sind bereit!

(Christina Kalbhenn)

 

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Projektwoche im 8. Jahrgang - „Ich trau mich was -  Projekt gegen Sucht“

 

„Kinder und Jugendliche stark machen und sie darin unterstützen, ein gesundes Selbstvertrauen zu entwickeln, Problemen zu bewältigen und Konflikte konstruktiv austragen zu können“, das ist eines der Ziele der Projektwoche zur Drogen- und Suchtprävention, die jedes Jahr im 8. Jahrgang im Rahmen der „Fahrten- und Projektwoche“ stattfindet. Diesem Ziel kamen die Schülerinnen und Schüler im Verlauf der Woche ein großes Stück näher. Durch umfangreiche Aktivitäten und Gruppenarbeiten lernen unsere Schülerinnen und Schüler, zu selbstbewussten Persönlichkeiten heranzuwachsen, die später von sich aus „Nein“ zu Suchtmitteln aller Art sagen können.

 

Die Inhalte der Projektwoche wurden im Vorfeld individuell auf die Klassen zugeschnitten. So wurden Gesprächsrunden geführt, Konsumprofile erstellt, (Rollen-)Spiele gespielt und Filme zu bestimmten Themen gezeigt oder auch selbst gedreht. Dazu kamen für alle verbindliche Bausteine wie der Besuch der Suchtpräventionsstelle der Diakonie Troisdorf und der Rauschbrillenparcours, der ebenfalls von den Mitarbeitern der Diakonie durchgeführt wurde. Die 8F startete mit der Diakonie in die Projektwoche.

Am nächsten Tag schuf der „Suchtsack“ mächtig viel Gesprächsstoff. Er war gefüllt mit allen möglichen Alltagsmaterialien, welche viele Assoziationen zum Thema Sucht ermöglichten. Der ein oder andere fragte sich zwar zunächst verwundert, was ein Labello, ein Nasenspray, Cola, ein Energy-Drink oder auch Schminke mit dem Thema zu tun hatten, aber schnell wurde klar, dass die Grenze zwischen Genuss und Sucht häufig fließend ist und es nicht immer die illegalen Drogen sein müssen, die süchtig machen.

Mittwochs arbeiteten wir dann ähnlich im Klassenverband weiter. Diesmal stand der Rauschbrillenparcours auf dem Aktionsplan, welcher für reichlich Abwechslung sorgte und auch für erstaunte und um eine Erkenntnis reichere Jugendliche: Die Brillen simulierten den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol. Mit den Brillen konnten alle feststellen, dass einfache und alltägliche Dinge einem gar nicht mehr so leicht fallen, wenn man angetrunken oder gar betrunken ist. Auch diejenigen, die anfangs über die ungelenken und unsicheren Bewegungen lachen mussten, stellten fest, dass die visuellen Fähigkeiten eingeschränkt waren, man Distanzen nicht so gut einschätzen konnte und über eine gestörte Feinmotorik verfügte.

Neben all der Theorie sollte aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen und so wurde es zeitweise laut in der 8F: Jeder sollte Gesellschaftsspiele mitzubringen und so wurde im Laufe des Donnerstags immer wieder gespielt. Dies sorgte für viel Gelächter und am Ende konnten alle sagen, dass Gesellschaftsspiele auch heute noch viel Spaß machen und für Freude und Kommunikation sorgen.

Eine abschließende Gesprächsrunde beendete sowohl den Schultag als auch die Projektwoche, denn der letzte Tag der Woche drehte sich rund um den Haushalt.

 

 

Haushaltsparcours für Jungen und Mädchen

Die Klassenlehrer/innen des 8. Jahrgangs nutzten die Fahrten- und Projektwoche für einen besonderen Tag: Beim Haushaltsparcours - bestehend aus verschiedenen, leicht einsetzbaren Aufgaben aus dem Haushaltsbereich - sollten Jungen und Mädchen unterschiedliche Aufgaben die üblicherweise im Haushalt anfallen bewältigen. Ein solcher Parcours soll stärker zur selbstständigen und partnerschaftlichen Teilung der Haushalts- und Familienarbeit ermutigen und die Kompetenzen aller in den Bereichen ausbauen.

Im Rahmen des Tages sollen die Mädchen „typische“ Männerarbeiten erledigen und die Jungs umgekehrt die „typischen“ Frauenarbeiten.

Unsere Schülerinnen und Schüler durchliefen in gleichgeschlechtlichen Gruppen alle Stationen und so wurde während des Vormittags unter anderem genäht, gehämmert und gebügelt.

Am Ende des Schultages hatten alle Schülerinnen und Schüler einen Reifen gewechselt, einen Knopf angenäht, eine Nähmaschine kennengelernt, einen Fahrradschlauch repariert sowie gesägt und gebohrt.

(Julia Kalscheid)

 

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Projekt „Liebe - Freundschaft - Partnerschaft“ in der 6E

 

Bei uns in der 6E haben wir uns während der Projektwoche ganz dem Thema Liebe - Freundschaft – Partnerschaft gewidmet (so wie es in den 6er Klassen vorgesehen ist).

Wir haben ein interessantes & abwechslungsreiches Programm zu gestalten versucht.

 

 

In verschiedenen Gesprächsrunden haben wir über Freundschaft, Liebe und Sexualität gesprochen und haben über unser Jungen- und Mädchenbild nachgedacht.
 

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, ihre ganz persönlichen Fragen zu stellen, dies insbesondere während eines Besuchs von Donum Vitae an einem der Projekttage. Wir haben einen Besuch der Stadtbücherei integriert, haben am letzten Tag Lebkuchenherzen gebacken und haben zwischendurch zahlreiche Interaktionsspiele gemacht, bei denen es v.a. darum ging, selbst kleine Erfahrungen zu machen. Auf sehr spielerische Weise konnten die Schülerinnen& Schüler dabei Nähe, Berührung und Gemeinschaft erleben, sie konnten im Team handeln und sie konnten sehen, wie befreiend es ist, kleine Hemmungen zu überwinden.

Insgesamt haben die Schülerinnen & Schüler diese Projektwoche als sehr positiv bewertet – auch wenn einzelne bei „den teilweise heiklen Fragen“ doch etwas ins Schwitzen kamen ….!!? 😊

(Rolf Klens)

 

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Methodenwoche der EF

 

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche fand die traditionelle Methodenwoche der EF statt. Die Schülerinnen und Schüler stehen mit Eintritt in die Oberstufe vor vielen Herausforderungen. Es beginnt ein neuer Lebensabschnitt, der nicht nur organisatorische Planung erfordert, sondern darüber hinaus auch andere Herausforderungen, wie das Zurechtfinden in einer neuen Lerngruppenzusammensetzung, mit sich bringt.

 

 

Um die Schülerinnen und Schülern dabei besonders in den ersten Wochen zu unterstützen, steht in der Methodenwoche das Kennenlernen der Mitschüler, wissenschaftliches Arbeiten und professionelles Präsentieren im Fokus. Um dies zu vereinen, hat sich die Methodenwoche in den vergangenen Jahren bewährt.

Die Schülerinnen und Schüler bereiteten sich, nachdem in den Tutorenkursen Kleingruppen gebildet wurden, auf einen wissenschaftlichen Vortrag vor, in dem es um die Auflösung einer problemorientierten Fragestellung rund um das Thema Köln ging. Die ersten zwei Tage der Projektwoche dienten den Schülerinnen und Schülern dazu, gemeinsam letzte Recherchearbeiten durchzuführen, die Präsentationen fertig zu stellen und in den Tutorenkursen Kriterien zu erarbeiten, die einen guten Vortrag auszeichnen. Von Mittwoch bis Freitag fuhr die gesamte Stufe, begleitet von den Tutoren, nach Köln-Deutz in eine Jugendherberge, die mit mehreren Konferenzräumen ausgestattet ist.

 

 

Bevor es allerdings an die Arbeit ging, sollte das Vergnügen nicht zu kurz kommen.

Organisiert vom Kölner Kulturklüngel erlebten die Schülerinnen und Schüler eine kleine Weltreise quer durch Köln. Mit einem Stadtplan ausgerüstet, machten sich die Tutorenkurse auf den Weg in „entfernte“ Länder und fremde Kulturen. Nach einem „Warm-up“ in asiatischer Kampfkunst reisten die Gruppen zu indischen Hochzeiten, verkosteten afrikanische Früchte, lernten die peruanische Küche kennen, wurden von argentinischen Gesängen berührt und von persischen Trommelklängen in Trance versetzt. Die Stadtrallye führte vorbei an Sehenswürdigkeiten und hinterließ einen Eindruck des Lebensgefühls der Metropole.

 

 

Am Donnerstag präsentierten die Gruppen ihre Vorträge und zeigten, dass sie sich gut in die Themen eingearbeitet hatten und ansprechende Präsentationen halten können. Zum Abschluss wurde aus allen Gruppen jeweils ein Vortrag ausgewählt, der am Freitag vor der gesamten Stufe mit Mikrofon und Rednerpult präsentiert wurde.
(Viola Kober-Beckers)

 

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Woche der Wiederbelebung 2017

 

Schülerinnen und Schüler der GE Hennef Meiersheide sensibilisieren Kölner Passanten

Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung fand am Dienstag, den 19. September, auf dem Kölner Neumarkt eine Veranstaltung rund um das Thema „Laienreanimation“ statt. Organisiert und begleitet wurde der Tag vom Malteser Hilfsdienst Köln und von Herrn

Univ.-Prof. Dr. med. Bernd Böttiger, der sich seit Jahren dafür engagiert, das Wissen über Laienreanimation in der Bevölkerung zu erhöhen. Unter dem Leitspruch „Prüfen, rufen, drücken“ setzt sich Prof. Dr. med. Bernd Böttiger für diesen Bereich ein. Auch das Deutsche Rote Kreuz war zur Unterstützung vor Ort. Die Begleitung der Veranstaltung durch den WDR und RTL West zeigte auch das mediale Interesse an der Thematik.

Die Gesamtschule Hennef Meiersheide setzt sich seit Jahren intensiv für die Schulung von Jugendlichen in Reanimation ein. Durch Veranstaltungen wie das Reanimationsprojekt „Laienreanimation an Schulen“, das zuletzt am 27. Juni 2017 an unserer Gesamtschule stattfand und durch Prof. Dr. med Böttiger sowie den Malteser Hilfsdienst unterstützt wurde, konnten zahlreiche Schülerinnen und Schüler in der Laienreanimation ausgebildet werden.

Daher durften rund 30 Schülerinnen und Schüler einer in Reanimation geschulten Klasse des zehnten Jahrgangs zusammen mit ihren fachkundigen Lehrkräften und dem Schulleiter Herrn Pelz diese Aktion in Köln unterstützen und Kölner Passanten für das Thema der Herzlungenwiederbelebung sensibilisieren. Dazu sprachen die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen selbstbewusst Passanten an und begleiteten sie, gemeinsam mit Ausbildern der Malteser, Reanimationsübungen durchzuführen.

 

 

 

Die Zusammenarbeit mit Rainer Peters, der als Vertreter der Malteser die Veranstaltung mitorganisierte, trug dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler viele Passanten dafür gewinnen konnten, an Reanimationspuppen Sofortmaßnahmen gemäß dem Leitspruch zu üben. Die dadurch gewonnene Sicherheit soll dabei helfen, mehr Menschen zu befähigen im Notfall zu reagieren.

Der Einsatz der Gesamtschulklasse Hennef Meiersheide hat gezeigt, dass das Pilotprojekt des Landes „Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ erfolgreich in der Schule integriert wurde. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich engagiert dafür ein, Kölner Bürger und Bürgerinnen zu informieren und leisteten somit einen großen Beitrag dazu, die Notwendigkeit der Herzlungenwiederbelebung im Bewusstsein zu verankern.

(Viola Kober-Beckers)

 

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Die Kreismeisterschaft in Fußball WK III Jungen

 

Am 26.09.2017 war hervorragendes Fußballwetter vorhergesagt. Die Fußballschuhe wurden geputzt, die Frisur mit Gel fixiert und die kleinen Fußballstars der 8. Klasse (WK III) waren bereit für die Kreismeisterschaft.

Unter der Leitung des professionellen Nachwuchsschiedsrichters Cedric Pusch aus der 10. Klasse verlief das Turnier ohne Probleme und ohne unsportliches Verhalten.

 

 

Die Schüler zogen sich rasch unter motivierender Bassmusik um, denn zu groß war die Vorfreunde auf das wieder gemeinsame „Kicken“. Die Mannschaft machte sich warm, schüttelte ihre Beine im Lauf- ABC aus und nach 15 Min. stand die erste Partie für unsere Jungs der Gesamtschule Hennef gegen das Gymnasium Hennef vor der Brust. Dieses Spiel wurde nach 2 x 15min. mit 6:2 gewonnen und man lag sich nach dem Abpfiff in den Armen. Der Auftakt war somit gelungen. Das zweite Spiel gegen das Gymnasium aus Eitorf verlief noch besser. Unsere begeisterten Kicker spielten sich in einen Rausch und taten etwas für die Tordifferenz. Das Spiel wurde überragend mit 7:0 gewonnen.

Ein kleines Finale bahnte sich an. Die 4. Mannschaft in dieser Gruppenphase war das Anno- Gymnasium aus Siegburg. Diese Teufelskerle gewannen ihre beiden Spiele zuvor auch sehr souverän.

Die Beine wurden nun nach 2 Partien über 2x 30min. schwerer und somit wurde in der Pause ins Brot gebissen und die ein oder andere Banane gegessen. Voll konzentriert an der Außenlinie wurde die Taktik fürs Anno- Gymnasium besprochen.

 

Der Anpfiff erklang und mit voller Fokussierung auf den Sieg gelang der wohlverdiente erste Treffer für die Gesamtschule Hennef Meiersheide. Die Kids spielten sich in einen Rausch und gewannen das Spiel mit 3:1. Nach 3 Siegen in der Gruppenphase war uns das Weiterkommen in die nächste Spielrunde nicht mehr zu nehmen. Eine abschließende traditionelle „HUMBA“ durfte natürlich nicht fehlen.

Kurz vor den Herbstferien wird die nächste Runde ausgetragen. Bis dahin wird weiter an der Taktik, Kondition und dem Gemeinschaftsgefühl gearbeitet.

(Patrick Kutzen)

 

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Aufregende Erlebnisse der Klassenfahrt

 

Wir waren vom 25.9. bis zum 29.9. in Bad Ems und hatten dort viel Spaß.

Alles hat damit angefangen, dass wir uns am Anreisetag um 8.45 Uhr am Hennefer Bahnhof getroffen haben.

Wir sind mit dem Zug nach Troisdorf gefahren und stiegen dort in den Zug nach Koblenz. In Koblenz angekommen sind wir mit einem Mini-Zug nach Bad Ems weitergefahren. Da sich die Jugendherberge auf einem hohen Berg befand, mussten wir diesen mit unseren Koffern hochlaufen.

Nach dem Essen haben wir die Zimmerschlüssel bekommen und die Betten bezogen. Anschließend gingen wir runter nach Bad Ems und haben eine Stadtrallye gemacht. Diese war sehr spannend und wir haben viel über Bad Ems gelernt. Abends haben wir lecker gegrillt. Um 22.00 Uhr mussten wir uns fürs Bett fertig machen.

Am zweiten Tag gingen wir in den Wald und lösten Team Building Aufgaben. Diese Spiele waren anstrengend, haben aber auch Spaß gemacht. Besonders toll fanden wir die Turnaufgaben.

Am Mittwoch haben wir eine GPS Tour gemacht. Alle Gruppen lagen gut in der Zeit und hatten z.T. aufregende Erlebnisse. Nachmittags haben wir noch gemeinschaftsstärkende Spiele gespielt.

Am Donnerstag war der Höhepunkt der Klassenfahrt: Wir sind Kanu gefahren. Drei Stunden lang haben wir uns durchgekämpft. Das Beste an dieser Kanufahrt war die Schleuse, durch die wir mussten. Anschließend waren wir sehr erschöpft. Doch am selben Abend hatten wir noch Party. Wir haben viel getanzt. Das war cool!

Unter der Jugendherberge gibt es einen Atomschutzbunker, den wir besichtigen durften. Der war ganz schön groß und ein bisschen wie ein Labyrinth.

Freitags mussten wir Bad Ems leider wieder verlassen, aber wir haben uns auch auf unser Zuhause gefreut.

Die 7C freut sich schon auf die nächste Klassenfahrt.

(Die Schülerinnen und Schüler der 7C)

 

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Klassenfahrt der 7A, 7E und 7F – Wohnen im Diezer Grafenschloss

 

Am 25.09.2017 morgens um 8.30 Uhr war es soweit. Ungefähr 90 Schülerinnen und Schüler und 6 Lehrer und Lehrerinnen machten sich per Reisebus gespannt und voller Vorfreude auf den Weg. Ziel der Reise war das Grafenschloss in Diez an der Lahn, das eigentlich eine Burg ist und hoch oben über dem Städtchen auf dem Schlossberg thront. Fünf Tage voller Sonnenschein und toller Aktivitäten lagen vor uns.

 

 

Die drei Klassen hatten alle ein vielfältiges Programm: So wurden Stadtrallyes gemacht, um den Ort und seine Geschichte näher kennenzulernen, erlebnispädagogische Spiele trainierten Geschicklichkeit, Kooperation und Ausdauer oder es wurde das Schloss Oranienstein besucht, das uns u.a. die Geschichte des niederländischen Königshauses näher gebracht hat und heute eine Kaserne beherbergt. Alle drei Klassen testeten ihr Geschick beim Minigolf spielen, wobei wir in unserer Konzentration von einer Mückenplage gestört wurden. Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 7E bewies Verstand und Geschick bei einer GPS-Rallye, deren Rekord sie einstellte. Gruselig wurde es bei der Laternenwanderung, als wir in die Gruft der Töchter der Fürstin Amalie von Nassau-Diez-Oranienstein hineinsehen durften und plötzlich das Licht in der Kirche ausging….

Beim Klettern im Kletterwald wurde deutlich, dass die Klasse gemeinsam viel schafft und einzelne Schülerinnen und Schüler Ängste überwinden und sich Herausforderungen stellen können, indem man sich gegenseitig unterstützt und Mut macht, denn in 12 Meter Höhe zu klettern („Huch, das ist aber ziemlich hoch“ Schüler der 7E) – das kostet auch bei guter Sicherung Überwindung.

Auch beim Paddeln auf der Lahn Richtung Burgruine Balduinstein waren Kooperation und Absprache gefragt, denn wenn „die Ente sogar schneller ist als wir“ (Schüler der 7F), sollte man im Takt bleiben und paddeln. Angekommen sind aber zum Glück alle Boote – mit ihren Insassen-  im Ziel. Belohnt wurde die Klasse mit einem Eis und dem Gefühl etwas Neues ausprobiert und geschafft zu haben.

Abends wurden die Tage mit einer Disco, einem gemütlichen Verweilen am Grillfeuer oder einem Kinoabend beschlossen.

In der freien Zeit wurde auf dem Burggelände oder in der Burg im Rittersaal gespielt, geklönt, ein Fußballturnier veranstaltet, gebastelt  oder natürlich auch in den Ort gegangen, um dort zu shoppen.

 

 

Und außerdem waren da noch…die Zimmer, manchen konnte man ansehen, dass sie vor einigen 100 Jahren als Gefängniszellen dienten, die Abende im Bistro, in dem man wenigstens die erste Halbzeit der Champions-League schauen konnte, das gute Essen der Jugendherberge, die Turmuhr, die uns alle pünktlich weckte und wirklich nicht zu überhören war, die Geburtstage von drei Schülerinnen und Schülern, die tollen Wandmalereien, die netten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Jugendherberge und natürlich die vielen, vielen Treppenstufen…..

 (Claudia Langner)

 

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Erst der Kuchen  -  dann die Nordsee – ein Tag am Meer für die 7C

 

 Als wir genau vor einem Jahr im November 2016 unseren großen Sommerausflug planten, kam die Idee auf, einen Tag am Meer zu verbringen. Eigentlich waren alle dafür, auch die Klassenlehrer, aber es gab auch zwei große Hindernisse. Woher sollten wir 1000 Euro bekommen und wie überzeugen wir Herrn Pelz, dass wir an ein offenes Gewässer dürfen, denn das ist eigentlich nicht erlaubt. Herrn Pelz konnten wir glaubhaft versprechen, nicht wirklich schwimmen zu gehen. Aber die 1000 Euro? Bei unserem Kuchenverkauf am Elternsprechtag nahmen wir unerwartet 70 Euro ein. Dann ging alles ganz schnell: Wir stellten einen Antrag bei Frau Dietel, freitags vor dem Lehrerzimmer selbst gebackenen Kuchen verkaufen zu dürfen und nach den Weihnachtsferien ging es los. Wir hatten fast immer fünf Kuchen im Angebot, auch etwas Herzhaftes und von Woche zu Woche verkauften wir mehr. Viele Lehrer nahmen Kuchen für das Wochenende mit und wie soll man sagen, der Laden brummte. Der letzte Kuchenverkauf war am 30.06.2017. Wir hatten die 1100 Euro –Marke geschafft und spendeten 10 % unserer Einnahmen an das Tierheim Troisdorf.

Am 06. Juli war es dann so weit. Bei wunderbarem Wetter starteten wir um 7 Uhr an der Gesamtschule und betraten um 11.15 Uhr den Strand von Kijkduin in Den Haag.  Wir lagen im Sand, kühlten uns in der Nordsee ab (nur mit den Füßen) und fuhren mittags mit unserem Bus noch ins Zentrum von Den Haag. Dort konnten sogar noch shoppen gehen. Gut, dass wir mit Euro bezahlen konnten. Um 22.30 Uhr waren wir wieder in Hennef. Der Tag hatte sich gelohnt und wir sagen noch mal Danke an unsere Stammkunden. Nach den Herbstferien geht die „Kuchenbäckerei“ wieder los. Auch wieder unter anderem für einen guten Zweck.

(Christiane Liedtke für die 8C)

 

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Jungen der WK II (2002-2004) gewinnen die Vorrunde (Gruppe 1) der diesjährigen Schulkreismeisterschaft im Fußball und werden somit inoffizieller Schulstadtmeister

 

Mit einiger Mühe erreichten die Jungen der WK II am 18.09.2017 die Zwischenrunde der diesjährigen Schulkreismeisterschaft im Fußball. Dabei waren in der Vorrundengruppe 1 nur Schulen der Stadt Hennef vertreten.

 

Im ersten Spiel, das alte Duell ewiger Rivalen, traf die Mannschaft auf das Gymnasium Hennef. Schon in den ersten 10 Minuten konnte man unserer Mannschaft anmerken, dass sie beim Torabschluss während des gesamten Turniers nicht konzentriert genug war. Besaß man zwar mehr Torchancen als der Gastgeber, doch das 1:0 für unser Team fiel erst in der 14. Minute durch den alles überragenden Niels Stephan.

Auch in der 2. Halbzeit änderte sich das Bild nicht. Die Mannschaft besaß beste Einschussmöglichkeiten, vergab sie aber leider. So kam die Mannschaft des Gymnasiums besser ins Spiel und schaffte den nicht einmal unverdienten Ausgleich in der 42. Spielminute. Der als Torwart eingesetzte Feldspieler Johannes Busch konnte hier nichts machen. Doch glücklicherweise traf der aufgerückte Innenverteidiger Julius Hübgen nach einer Standardsituation zum 2:1. So endete diese Partie auch.

Das anschließende letzte Turnierspiel gegen die Gesamtschule Hennef West war richtungsweisend. Diese Partie musste gewonnen werden, da die Wester gegen das Gymnasium mit einem Tor höher gewannen als unser Team. In den ersten Minuten konnten wir von Glück sagen, nicht mit 0:2 in Rückstand zu geraten. Die Gesamtschule West hatte zwei hundertprozentige Chancen. Auch wir verzeichneten durch Dennis Brandt eine Riesenmöglichkeit. Jan-Niklas Sidorenko war es dann aber vorbehalten den 1:0 Führungstreffer (19. Min.) für das Team um Sportlehrer Christoph Müller zu erzielen. Leider kassierte man in der 1. Halbzeit durch einen leichtfertigen Abwehrfehler den Ausgleich. In einer ausgeglichenen 2. Halbzeit erzielte Niels Stephan per Freistoß den 2:1 Siegtreffer. So endete die Partie und wir gewannen die Vorrunde.

In der Zwischenrunde am 4.10. 2017 wird sich die Mannschaft steigern müssen, um wie letztes Jahr den Einzug in die Finalrunde zu schaffen.

Folgende Schüler nahmen an der Vorrunde teil:

Blazic, Gian-Luca 10a, Stephan, Nils 10a, Tscharntke, Kilian 10a, Hübgen, Julius 10c, Busch, Johannes 10f, Weidenfeld, Fabian 9e, Töller, Finn 9a, Turhan, Taylan 10c, Brandt, Dennis 9a, Titz, Jonathan 9a, Gultschuk, Delian 9a, Pusch, Cedric 10a, Hotel, Julian 9e, Sidorenko, Jan-Niklas 9a.

(Christoph Müller)

 

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WK IV Fußballjungenmannschaft der Gesamtschule Hennef Meiersheide gewinnt die Vorrunde der Schulkreismeisterschaft in Hennef (21.09.2017)

 

Die Fußballjungenmannschaft der Gesamtschule Hennef Meiersheide WK IV (2006-2008) gewann die Vorrunde der Schulkreismeisterschaft in Hennef. Durch diesen Erfolg zieht das Team von Referendar Jens Böcher und Sportlehrer Christoph Müller in die Endrunde der Schulmeisterschaften im Fußball des Rhein-Sieg-Kreises ein.

Schon die Leistung unserer neuen „zusammen gewürfelten“ Mannschaft beim 5:0 Sieg gegen die Gesamtschule Bornheim war sehr ansprechend. Die junge Mannschaft war in allen Belangen überlegen und hätte in diesem Spiel noch mehr Tore erzielen können. Schon nach 3 Minuten erzielte der alles überragende Jonas Friesen das 1:0. Die weiteren Treffer bis zur 24. Minute erzielten erneut Jonas, zwei Tore schoss Robin Sierkierka, ein Treffer erzielte Ragnar Moritz.

Aufgrund der Konstellation des folgenden Spiels, der zweite Gegner, das Gymnasium aus Eitorf, hatte sich 2:2 von Bornheim getrennt, musste unser Team das letzte Gruppenspiel mindestens unentschieden spielen. Diese Aufgabe löste die Mannschaft um Torwart Allessandro Blazic mit Bravour. Obwohl unser Team dem Gegner weit überlegen war und sich bis zur 5. Spielminute zwei gute Torchancen herausspielte, fiel das 1:0 für unser Team erst nach 7 Minuten. Torschütze erneut Jonas Friesen. Auch nach der Pause änderte sich nichts am Spielverlauf. Unsere Mannschaft kontrollierte Ball und Gegner. In der 18. Min. erzielte erneut Robin Sierkierka den ungefährdeten 2:0 Endstand.

Damit hatten die Spieler es geschafft, dank einer hervorragenden Leistung, sich für die Endrunde Anfang November zu qualifizieren.

 

 

Folgende Spieler kamen beim Turnier zum Einsatz:

Balaban, Yasar 5e, Hagenlocher, Jan 6e, Etzbach, David 6a, Berhausen, Ben 6a, Sierkierka, Robin 5a, Stommel, Levin 5a, Allessandro Blazic 6a, Ragnar Moritz 6e, Friesen, Jonas 6e

(Christoph Müller)

 

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Die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten kennenlernen

 

Besuch er Q2 auf der Berufsinformationsmesse „Vocatium“ in der Stadthalle Bad Godesberg

Auch in diesem Jahr besuchten Schülerinnen und Schüler der Q2 die „Vocatium“, Fachmesse für Ausbildung und Studium in Bad Godesberg.

Ein vielfältiges Angebot an Präsentationen von Hochschulen, regionalen und überregionalen Betrieben, aber auch Versicherungen, der Bundeswehr oder etwa dem Zoll bot sich am 19. September 2017 den Schülerinnen und Schülern der Q2. Ergänzend zur Ausstellung gab es ein Rahmenprogramm, bei dem z. B. Veranstaltungen, wie eine gute Bewerbung auszusehen habe, stattfanden.

Zahlreich strömten die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef Meiersheide - teilweise in Begleitung ihrer Eltern- in die Stadthalle Bad Godesberg, um die von ihnen vorab vereinbarten Gesprächstermine mir einzelnen Ausstellern wahrzunehmen und sich über verschiedene Berufszweige zu informieren.

In diesem Arrangement besteht auch das besondere Konzept der „Vocatium“, da im Vorfeld bereits ein Besuch der Veranstalter in der Schule stattfand, bei dem die 60 Aussteller, die in diesem Jahr an der Messe teilnahmen, vorgestellt wurden und die Schülerinnen und Schüler anschließend eine Liste abgeben konnten, mit welchem Aussteller sie gerne ein persönliches Informationsgespräch auf der Messe führen wollten. Bis zu 4 Termine pro Schüler waren möglich, so dass viele Schülerinnen und Schüler ein stattliches Pensum absolvierten.  Die Stände der Universität Bonn sowie dem Uniklinikum, aber auch der Bundeswehr, der Fachhochschule Rhein-Sieg  und diverser IT-Unternehmen waren heiß begehrt und wurden durchweg mit großem Interesse besucht. Viel Zeit für eingehende Gespräche nahmen sich alle Aussteller, so dass die Resonanz der Schülerinnen und Schüler durchweg positiv ausfiel: „Wir sind  der Entscheidung, welcher Beruf für uns der richtige ist, ein großes Stück näher gekommen.“

(Uta Müller)

 

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Besuch der 9D und 9E im Kletterwald Hennef

 

Im Rahmen des Berufs-Orientierungs-Camps veranstalteten wir zusammen mit der Klasse 9E am Montag, den 25.9.2017 einen Wandertag in den Kletterwald Hennef.

 

Zunächst bekamen wir als Gruppe  von Sicherheitstrainern eine ausführliche Einweisung in Material, Sicherheitstechnik und Verhaltensregeln. Nachdem dann jeder unter Aufsicht die  bodennahen Parcours „Eifel“ und  „Hunsrück“ gegangen war, konnten wir den Waldseilgarten in Eigenregie entdecken. Entsprechend unserer Vorlieben und Fähigkeiten einen Parcours wählen und unsere eigenen Grenzen ausloten. Neben einfachen Strecken wie „Erzgebirge“ oder “Pyrenäen“ wählten einige Schüler auch die schwierigste Baumstrecke „Himalaya“.

Nach ca. 3 Stunden endete dieser perfekte Wandertag!

(Swantje Krisinger, Saskia Nagl)

 

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Vätternrundan in Schweden vom 13.06. – 18.06.2017

 

Die Vätternrundan in Schweden findet seit 1966 jedes Jahr an einem Wochenende um Mittsommer statt, der Nacht, in der die Dunkelheitsperiode am kürzesten ist, bei der Radsportler versuchen, den Vätternsee innerhalb der vorgegebenen Zeit von 24h am Stück einmal zu umrunden. Auf der dabei zurückgelegten Strecke von 300 Kilometern erfolgt eine individuelle Zeitnahme, die jedoch nur der Selbsteinschätzung und nicht dem Aufstellen einer Rangliste dient. Andernfalls wäre diese Veranstaltung als Rennen zu bezeichnen und benötigte eine kontinuierliche Streckenabsperrung, da gerade bei Radrennen die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung nicht die Priorität darstellt, was hier jedoch nicht gegeben war. Von insgesamt 23.000 vergebenen Startplätzen, die bereits innerhalb der ersten 10 Minuten ab Registrierungsbeginn im November 2016 vergeben waren, starteten dieses Jahr nur 19.500 Personen aus aller Welt bei dieser einzigartigen Herausforderung. Um den Start und die Straßen etwas zu entlasten starteten wir in Blöcken von je etwa 60 Personen alle 2 Minuten. Zudem gingen die Starts auch nur von 19:00 Uhr bis 6:00 um aufgrund der nächtlichen Zeit so wenig überholenden Autoverkehr wie möglich auf der Strecke zu haben.

 

Am Tag vorher, Donnerstag den 15.06.2017, war ich zum Einfahren und um die Landschaft zu genießen, bereits 120 Kilometer gefahren, wobei ich mir bereits meine Startnummer sowie den Transponder abholte um den großen Ansturm am Freitag auf das Anmeldezelt zu umgehen. In Motala selbst, dem Start- und Zielort, war über das Wochenende eine riesige Messe, bestehend aus Fahrrad- und Komponentenherstellern, wie beispielsweise Bianchi, Trek oder Shimano, sowie anderen Sponsoren aufgebaut. Auch für Livemusik wurde auf einer Bühne durch einheimische und andere schwedische Bands gesorgt.

Meine Startzeit belief sich auf 21:56 Uhr. Kurz vor dem Start ließ ich noch einmal den Reifendruck auf 8 Bar kontrollieren, um auf Schwedens perfekt asphaltierten Straßen den Rollwiderstand möglichst gering zu halten. Im Startblock ging es dann zunächst gemächlich bei circa 20 Km/h los und aus der Stadt hinaus, bis wohin wir durch ein vorausfahrendes Motorrad geleitet wurden. Da mir das sehr moderate Tempo dieser Gruppe von Beginn an zu langsam war, beschloss ich, da ich relativ weit hinten im Feld gestartet war, die Gruppe zu überholen, um folgend mein eigenes Tempo bestimmen zu können. Während des Überholvorgangs setzten sich jedoch noch zwei weitere Fahrer in meinen Windschatten, wobei der eine, Hauke aus Kopenhagen, etwa in der gleichen Leistungsklasse wie ich fuhr. Das war natürlich ein besonderer Glücksfall, da ich so gar nicht erst nach einer zu mir passenden Gruppe Ausschau halten musste.

So fuhren wir also die ersten 160 Kilometer zusammen und wechselten uns mit der Führungsarbeit etwa alle 20 Kilometer ab. An den Verpflegungsstationen, die alle 30 bis 40 Kilometer aufgebaut waren, erhielten wir stets warme Blaubeersuppe, weiche schwedische Brötchen, Kaffee und - wie es sich gehört - natürlich Bananen. Bei den „Reststops“ in Jönköping und Hjo gab es zusätzlich noch eine warme Mahlzeit, einmal Köttbullar und einmal Lasagne, um die verbrannten Energiereserven wieder nachzufüllen.

 

Wie die Spreu vom Weizen trennten Hauke und ich uns nach flotten 160 Kilometern, die wir mit durchschnittlich 33,5 Km/h bewältigten. Meine körperliche Performance war zwar immer noch optimal und ich merkte weder Muskelschwund noch Krämpfe oder eine Übersäuerung der Muskulatur, jedoch kam nach insgesamt 190 Kilometern und der nächtlichen Zeit von 3:30 Uhr allmählich die Müdigkeit durch und ich hatte Schwierigkeiten die Konzentration beim Windschattenfahren mit 15 cm Abstand zum Vordermann aufrecht zu erhalten. Um einen Massensturz aus Unachtsamkeit zu vermeiden, beschloss ich anzuhalten und im Straßengraben ein Nickerchen von 30 Minuten zu machen. Als ich mich dann hingelegt hatte, kamen auch unverzüglich die Mücken und die Müdigkeit war auf einmal verflogen. Also musste dieses Problem mit dem Schlafentzug anderweitig gelöst werden.

An den folgenden Verpflegungsstationen wurden dann insgesamt 8 Becher Kaffee geleert, sodass ich danach wieder in der Lage war, auf den letzten 100 Kilometern des Events eine Art Schlusssprint einzulegen. Auf dieser Strecke war die Fahrt über einen für Autos gesperrten Autobahnabschnitt als besonderes Erlebnis zu nennen. Da unterwegs vielerorts ein Fotograf die Radfahrer in ihrem Element ins rechte Licht setzte, nahm ich mir vor, im Zielbereich einen anaeroben Sprint hinzulegen, bei dem möglichst noch Radfahrer überholt werden sollten. Dies bot sich insofern sehr gut an, als dass die Zielgerade knapp zwei Kilometer lang war. Letztendlich blieb das ganze aerob und ich überholte eine Radfahrerin leider auf der falschen Seite, sodass ich auf dem Zielfoto nur teilweise zu sehen bin, was schade ist.

 

Im Zielbereich angekommen, wurde mir direkt meine Medaille überreicht und man konnte sich an einem Stand ein Mittagessen, bestehend aus Nudel- und Kartoffelsalat sowie Hähnchenfleisch, abholen, zu dem gekühltes schwedisches Dosenbier - selbstverständlich alkoholfrei - gereicht wurde. Bei Livemusik gönnte ich mir noch ein Eis auf der Parkwiese, schaute noch einige Zieleinfahrten an und genoss die herrliche Aussicht auf Motalas Bucht des Vätternsees, da man aus sicherheitstechnischen Gründen weitere sechs Stunden in der Stadt warten musste, bevor man wieder am Straßenverkehr teilnehmen durfte. Ich verkürzte diese Zeit auf drei Stunden, da dies, dezent anders interpretiert, nur für Autofahrer gelten könnte, zu denen ich ja nicht zu zählen war.

Nach 353,7 Kilometern endete diese Fahrt, bis jetzt die Längste meines Lebens. Zurück an der Unterkunft in Mjölby beschloss ich das Rennrad sofort zu säubern und zu zerlegen, sodass ich es direkt danach im Radkoffer verpacken konnte. Den restlichen Nachmittag verbrachte ich mit einem Spaziergang durch die Stadt und den Park, ging aber auch schon um 20:00 Uhr ins Bett, um den Schlaf nachzuholen sowie für die anstrengende Rückfahrt ausgeruht zu sein.

 

Die Rückfahrt begann zunächst unproblematisch, zwar wieder mit schwerem Gepäck, jedoch ohne großartige Verspätung. In Kopenhagen jedoch stand plötzlich ein anderer Zug, bei dem mitgeteilt wurde, dass dieser bis Nykøbing circa 2 Stunden führe und man dort in den ICE umsteigen musste. Aufgrund der dezimierten Länge des Zuges um zwei Wagen, fiel meine Sitzplatzreservierung auf dem ersten Teilstück ins Wasser und ich habe mir die Eingangstreppe mit einem Briten geteilt, was sich jedoch als sehr unterhaltsam herausstellte. Nachts standen dann noch jeweils 2 Stunden Aufenthalt in Hamburg sowie in Hannover auf dem Fahrplan, sodass auch für die Rückfahrt wieder 23 Stunden anfielen. Vom Bahnhof Hennef aus wurde ich freundlicherweise zur Schule mitgenommen und konnte trotz 1,5 Stunden Schlaf den Schultag verhältnismäßig gut bestreiten.

Resümierend war diese Fahrt ein besonderes Erlebnis mit vielen persönlichen Bestleistungen. Auch wenn es insgesamt teils schwierig und sehr kraftraubend war, habe ich bereits beschlossen, diese Strapazen nächstes Jahr erneut auf mich zu nehmen, wenn der Vätternsee wieder ruft, da mir diese Fahrt mit ihren vielen positiven Eindrücken bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird.

(Nikolai Hempel, 01.07.2017)

 

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Meine prägende Japanreise

 

Konichiwa! Als ich im Frühjahr 2017 die Chance bekam, eine japanische Freundin zu besuchen, wurde mir ein kleiner Traum erfüllt.

Die zwei Wochen die ich in dem fernen Land verbrachte waren geprägt von vielen schmackhaften landestypischen Gerichten, atemberaubenden historischen Tempeln und nicht zuletzt, der doch sehr andersartigen Kultur! Als ob beheizte Toilettensitze und Badezimmerspiegel für mich nicht schon überraschend genug wären, musste ich auch noch feststellen, dass man Schuhe weder im Haus, noch in der Umkleidekabine tragen darf und dass schlürfen bei Tisch gar erwünscht ist.

 

 

Neben tollen Erfahrungen wie dem Besuch eines Katzencafés, im Kimono durch den Bambuswald laufen oder abends von einem schwimmenden Bus aus die Kirschblüten beobachten, hatte ich sogar das Glück, eine japanische Schule besuchen zu dürfen!

 

 

 

Es war erfrischend zu sehen, wie Gleichaltrige auf der anderen Seite der Welt unterrichtet werden. Von den Schuluniformen bis zum Respekt und der Disziplin die an den Tag gelegt wird, war alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Zu meinem Erstaunen umfasste das Nachmittagsprogramm auch Sportarten wie Kendo oder gar eine Art japanischen Fächertanz!  Wir haben uns teilweise mit Händen und Füßen verständigt, wodurch es viele Missverständnisse gab, aber es war sehr schön den anderen Schülern auch etwas von unserer westlichen Kultur nahe zu bringen. Auch wenn ich das Land sehr vermisse, habe ich vor allem gelernt, die deutsche Schule wertzuschätzen! Die Japaner leiden doch sehr unter Leistungsdruck. Hier bei uns wird die Individualität der einzelnen Schüler sehr viel stärker gefördert.

Mir wird diese prägende Reise noch lange in Erinnerung bleiben!

(Carolin Pütz, EF)

 

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Abschlussfahrt der Klasse 10 D nach Hamburg

 

Um 8:30 Uhr haben wir uns alle am Kölner Hauptbahnhof getroffen und sind nach vierstündiger Zugfahrt am Hamburger Hauptbahnhof angekommen. Voller Vorfreude sind wir dann zu unserem nicht all zu weit entfernten Hotel gelaufen. Nach kurzem Auspacken der Koffer sind wir wieder losgegangen zu unserer ersten Aktivität: einer Stadtführung. Die Klasse wurde in zwei Gruppen geteilt und ging mit jeweils einer Stadtführerin zu Fuß durch Hamburg.

 

Am zweiten Tag fuhren wir morgens früh nach dem Frühstück mit der Bahn zu den Landungsbrücken und machten von dort aus eine Hafenrundfahrt. Nach der Rundfahrt erkundeten wir in Kleingruppen die Hamburger Speicherstadt und gingen im Anschluss ins Miniatur Wunderland, in welchem wir uns wieder in Kleingruppen teilten. Zur Überraschung der Klasse fuhren wir später abends noch mit der Bahn zu der großen Wasserlichtorgel und hörten dort ein klassisches Konzert.

 

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 Den folgenden Tag verbrachten wir in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Dort angekommen guckten wir uns zuerst in der großen Gruppe verschiedene, in dem KZ gefundene, Gegenstände an. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt, die jeweils zu einem dieser Gegenstände in dem Museum recherchieren sollten. Insbesondere das Lesen der alten Originaldokumente war sehr interessant. Mit einer Führung durch die Gedenkstätte beendeten wir den Besuch. An diesem Tag sind wir abends noch einmal weggefahren. Diesmal auf die Reeperbahn. Dort schossen wir dann noch viele Gruppenfotos.

 

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Um circa 1:00 Uhr am nächsten Morgen wurden wir alle überraschend von einem Feueralarm geweckt, welcher sich jedoch als Fehlalarm herausstellte. An diesem Tag sind wir, nachdem wir Zeit zur freien Verfügung hatten, nachmittags in das Wachsfigurenkabinett Panoptikum gefahren. Nach dem Wachsfigurenkabinett hatten wir noch einmal bis zum Abend freie Zeit. Am Abend fuhren wir alle zusammen mit der Fähre zum Musical Der König der Löwen. Besonders beeindruckten uns die Darsteller, die die Bewegungen der Tiere bis ins Detail nachzuahmen wussten.

Am Tag der Abreise sind wir alle relativ früh aufgestanden und gingen nach dem Frühstück zum Hamburger Hauptbahnhof. Von dort aus traten wir dann, nach einem finalen Gruppenfoto, die vierstündige Heimreise an. Am Kölner Hauptbahnhof angekommen, sind wir alle sind müde und zufrieden nach Hause gefahren.

(Henry Reifenberg und Tom Messerschmidt)

 

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Besuch der Sporthochschule Köln

 

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche besuchte die Sportfachklasse 10a mit ihren beiden Klassenlehrern Katharina Stauch und Thomas Ritzerfeld die Deutsche Sporthochschule Köln am 27.09.2017. Für die sportbegeisterten Schülerinnen und Schüler bedeutete der Ausflug einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen der einzigen deutschen Sporthochschule. Bei schönstem Wetter erkundete die Klasse das weitläufige Campusgelände der SpoHo auf eigene Faust mit Hilfe einer Smartphone App. Diese Schnitzeljagd 2.0 führte die Schülerinnen und Schüler durch die unterschiedlichsten Sportstätten: Von Leichtathletikstadien über Gymnastikhallen bis hin zu einem großen Turmspringbecken hat die DSHS für jeden Sportfan etwas zu bieten! Anschließend ließ die 10a den Tag in der SpoHo Mensa bei leckerem Essen gemeinsam ausklingen.

(Thomas Ritzerfeld)

 

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Wanted!

 

Zwei Abschlussklassen der Gesamtschule Meiersheide mit ihren Lehrer/innen gesucht!

Seit Montag, 9. Oktober werden die Klassen 10a und 10f mit ihren Lehrer/innen Herr Ritzerfeld, Frau Odenthal und Frau Schneider vermisst.

Zuletzt wurden die oben genannten Personen mit dicken Reisetaschen in der Buswendeschleife der Gesamtschule Meiersheide gesehen. Sie trugen auffällige einheitliche dunkelrote (10a), bzw. blaue (10f) Kapuzenjacken mit der Aufschrift „Abschlussfahrt 2017“ und werden verdächtigt, das Land per Reisebus verlassen zu haben.

Augenzeugen berichteten von einem Grenzübertritt in die Niederlande, wo die Gruppen gut gelaunt in am Meer gelegenen Beach-Lodges gesichtet wurden. Sie werden verdächtigt, sich dem Unterricht entzogen zu haben, um sich dort bei Surfen, Radfahren und Bowling ein paar schöne Tage zu machen.

Besondere Kennzeichen: schwarze Neoprenkleidung, entspannte Gesichter, vom Nordseewind zerzauste Haare

Sachdienliche Hinweise nimmt die Schulleitung jederzeit entgegen.

 

 

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Berufsorientierungs-Camp im Jahrgang 9

 

Auch in diesem Jahr wurde ein Camp zur Berufsorientierung für den 9. Jahrgang durch das BOB-Büro organisiert.

Zum Einstieg besuchten die Schülerinnen und Schüler die Berufsmesse in Siegburg, bei der sich zahlreiche Unternehmen vorstellten und für Fragen zur Verfügung standen.

Anschließend fanden die Tage zur Berufsorientierung in direkter Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Schule statt.

Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, intensiv in einen Beruf zu „schnuppern“, Berufsfelder mit all ihren Möglichkeiten näher kennenzulernen, Informationen aus erster Hand zu Aufnahmebedingungen, Ausbildungsverlauf, Verdienst und Chancen sowie zu Bewerbungsanschreiben zu erhalten.

Zudem wurden Einstellungstests in unterschiedlicher Form durchgeführt, Vorstellungsgespräche simuliert und im Anschluss analysiert.

Das BO-Camp bot den Schülerinnen und Schülern eine gute Gelegenheit, alles rund um das Thema Bewerbung und Einstellung in einem Ausbildungsberuf kennenzulernen und die Chance, sich in einem weiteren Schritt auf das spätere Berufsleben vorzubereiten.

(Erika Schilling)

 

 

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Wir hatten die Wahl!

 

 

Zur Vorbereitung der Bundestagswahlen fand in einigen Klassen des Jahrgangs 10 ein Workshop unter dem Motto „Rettet die Wahlen!“ statt. Außer den theoretischen Rahmenbedingungen von Wahlen stellten Teamer der Friedrich-Ebert-Stiftung  ganz konkret die Parteien und ihre Profile vor. Nebenbei erfuhren Schülerinnen und Schüler auch etwas über die private Seite der Spitzenkandidaten. Mal ehrlich: Wer weiß schon, dass Angela Merkel mal als Cocktail-Mixerin gearbeitet hat oder Sarah Wagenknecht als Schülerin „Faust“ auswendig konnte?

Den Abschluss des Workshops bildete die „Juniorwahl“, die von der Bundeszentrale für politische Bildung für unter 18jährige Schülerinnen und Schüler angeboten wurde: Die Jugendlichen durften „richtig“ wählen: mit Stimmzetteln, Wahlkabine und Wahlurne.

Jetzt wissen unsere Zehntklässler, was bei der nächsten Bundestagswahl 2021 auf sie zukommt, wenn sie erstmals offiziell wählen dürfen!

(Sabine Schneider)

 

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Projektwoche „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“ in der 6f

 

Projekte sind etwas Tolles für Schüler und Lehrer, da man sich über einen längeren Zeitraum, ausschließlich und intensiv mit einem Thema auseinandersetzen darf. Eine Projektwoche ist deswegen etwas besonders Schönes - gemeinsam begibt man sich auf eine Reise und in den Prozess des gemeinsamen Lernens.

Während des gesamten Projekts waren wir Klassenlehrer (Miriam Schulz & Christoph Becker) darauf angewiesen, dass die Schülerinnen und Schüler ehrlich sind und Vertrauen in sich, ihre Klassenkameraden und ihre Klassenlehrer haben. Deswegen war und ist es wichtig, dass viele Dinge, die wir besprochen haben, den Klassenraum nicht verlassen. Dieses Versprechen gaben uns die Kinder und auch wir dürfen dieses nicht brechen, weshalb ich bewusst konkrete Inhalte in diesem Artikel nicht anführe.

 

 

Das Projekt lebt davon, die Interessenslage und Bedürfnisse der Klasse zu diagnostizieren und sich davon lenken und leiten zu lassen, um dann mit motivierten Kindern arbeiten zu können.

In unserer Klasse legten wir zunächst den Schwerpunkt auf „Freundschaft“ und „(Klassen-) Kameradschaft/Gemeinschaft“. Hier beschäftigten wir uns besonders mit dem Gefühl des Ausgeschlossen-Seins. Das Bild mehrerer Schüler sich wie ein „falsches“ Puzzleteil innerhalb eines Puzzles zu fühlen, gab uns hierbei den Rahmen. „Beliebt sein/Unbeliebt sein“ waren die Schlagworte, die wir innerhalb der Klasse diskutierten. Zudem erstellten wir gemeinsam ein Puzzle, in dem jeder Schüler und jede Schülerin ein Puzzleteil kreierte, die dann zusammen ein Klassenpuzzle darstellen, in dem jeder mit seinen individuellen Eigenschaften und Fähigkeiten vertreten ist.

Auch die Frage „Was ist typisch für Jungen/Mädchen?“ rückten wir in den Fokus und bearbeiteten dazu Bodenbilder, die die Jungen und Mädchen getrennt her- und sich dann gegenseitig vorstellten.

Das Trennen in Geschlechtergruppen setzte sich auch in den intimen Gesprächen der Kinder mit der Organisation Donum Vitae fort, bei denen jeweils eine Frau oder ein Mann die Gruppen betreute und mit ihnen wichtige (auch sexuelle) Details erörterte. Zuvor hatten wir uns dazu mit der Klasse auf Begrifflichkeiten geeinigt, die sich zur Besprechung eignen.

Der Film „Blöde Mütze“ diente als Impuls, um über Freundschaft und Liebe ins Gespräch zu kommen. Eindrucksvoll wird hier die Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Jungen und einem Mädchen erzählt, die sich über alle Grenzen hinwegsetzt und den Mut schildert, soziale Hintergründe und familiäre Strukturen hinzunehmen und trotzdem Freundschaft und Vertrauen zu wagen.

Kooperations- und Klassenübungen (die Referendarin Frau Wienkamp unterstützte uns hierbei tatkräftig) dienten immer wieder der Auflockerung, waren aber auch anstrengend, da sie die Konzentration jedes Einzelnen verlangte, wie z.B. bei dem Spiel „PowerTower“, bei dem die Klasse gemeinsam im Team mit Hilfe von Fäden einen Turm baute.

Insgesamt war die Woche durch Vertrauen, neu eingeübte Streitkultur, Kooperationsbereitschaft und dem Willen geprägt, über sich als Heranwachsenden mit allen Facetten und aufregenden neuen Aspekten nachzudenken. Ich hoffe, dass wir als Klassenlehrerteam dazu beitragen konnten, dass unsere Schülerinnen und Schüler uns als sensible Ansprechpartner für dieses Abenteuer wahrnehmen.

(Miriam Schulz)

 

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Chileaustausch 2017

 

Am 05.07.2017 begann unsere Reise am Frankfurter Flughafen. Von dort aus flogen wir über Madrid nach Santiago de Chile. Am 06. Juli kamen wir in der Hauptstadt an. Einige von uns flogen direkt weiter nach Concepción, andere blieben noch ein paar Tage in Santiago de Chile.

 

 

Die Schülerinnen und Schüler der Deutschen Schule Concepción (DSC) hatten zu diesem Zeitpunkt Winterferien. Das Erste, was wir alle zusammen machten, war eine Stadtrundfahrt durch Concepción. Danach sind wir alle mit unseren Austauschpartnern zu den verschiedensten Orten in den „Urlaub“ gefahren.

Einige von uns besuchten ganz verschiedene Orte in Chile, wie z.B. die Atacama-Wüste oder die Hauptstadt Santiago. Die Landschaft in Chile ist sehr sehenswert. Es ist sehr besonders, denn egal wo man hinfährt bzw. hinfliegt, sieht man etwas Anderes. Selbst in der Wüste, oben im Norden, ist es sehr vielfältig. Man ist umgeben von Sand oder oben in den Bergen von Salz, Schnee und Vulkanen. Auch in der Hauptstadt ist sehr viel Natur vorhanden. Unten im Süden gibt es sehr viele Nationalparks mit Vulkanen und Wasserfällen. Die Landschaft dort ist einfach nur toll und unglaublich.

Nach den Ferien begann am 24.07.17 wieder die Schule. Am ersten Tag gab es eine Schulversammlung, in dieser wurden wir aufgerufen, um uns vorzustellen. In der ersten Schulwoche wurde uns außerdem die Schule gezeigt und wir sind mit unseren Austauschpartnern normal in den Unterricht gegangen. Kurz bevor vier von unserer Gruppe wieder nach Deutschland geflogen sind, gab es ein Abschiedsessen in Chile.

Da es eine Deutsche Schule ist, gibt es ein paar Unterrichtsfächer, die auf Deutsch unterrichtet werden, wie zum Beispiel Biologie und Geschichte. In manchen deutschen Unterrichtsstunden halfen wir den Chilenen bei der Rechtschreibung oder bei dem Satzbau.

Es gibt ein paar Unterschiede zwischen der DSC und unserer Schule, aber es gibt auch Gemeinsamkeiten. Die Gemeinsamkeiten sind zum Beispiel, dass es in einer Klasse ungefähr 30 Schüler gibt und eine Pause von 45 Minuten, in der alle ihr Mittagessen essen. Die Unterschiede sind zum Beispiel, dass es vor dem Unterricht eine Klassenversammlung (Morgenkreis) gibt, in dem die Anwesenheit der Schüler überprüft wird. Außerdem bringen die Schüler ihr eigenes Mittagessen mit und dieses kann dann in Mikrowellen warm gemacht werden. Ein weiterer Unterschied ist, dass es nur zwei Klassen pro Jahrgang gibt und diese sind nochmal jeweils in drei Gruppen aufgeteilt.

Abschließend kann man sagen, dass der Chile Austausch ein voller Erfolg war. Es hat allen sehr gut gefallen. Während des Austauschs haben wir viel vom Land kennengelernt und dessen Kultur ebenfalls. Wir haben ebenfalls viel Spanisch gelernt, auch diejenigen ohne jegliche Vorkenntnisse. Und das Beste ist: wir haben nun Freunde am anderen Ende der Welt.

(Lara Schlockermann (Jg. 10), Sophie Brodesser (EF) und Max Roth (EF))

 

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Theater zum Reformationsjubiläum für den Jg. 7 und Jg. 8

 

Am Dienstag, den 10.10.17 besuchte die Theatergruppe „Kulturschule Leipzig“ die Gesamtschule Meiersheide. Sie führten das Stück „Mensch Martin“ für die Jahrgänge 7 und 8 in der Mehrzweckhalle auf. Die Schüler sahen das Theater aufgrund des 500-jährigen Jubiläums der Reformation. Der erste Teil des Theaterstücks war die Aufführung, in der es um das Leben Martin Luthers und um die Zeit, in der er gelebt hat, ging. Im zweiten Teil stellten die beiden Schauspieler den Schülern Quizfragen zu Martin Luther, zu Sprichwörtern, die durch ihn entstanden sind und  Fragen zu historischen Ereignissen aus seiner Zeit. Am Ende durften die Schüler an einer weiteren Quizrunde teilnehmen oder frühstücken gehen. Danach ging der reguläre Unterricht weiter.

(Florence Mühlbach, 7D)

 

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Begabtenförderung: Neue Impulse durch die KSK Sommerakademie

 

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Im Rahmen der Begabtenförderung ist es uns ein Anliegen, unsere Schülerinnen und Schüler auch zur Bewerbung auf außerschulische Angebote zu motivieren, zum Beispiel zur Teilnahme an der Sommerakademie, die von der Hochbegabtenstiftung der Kreissparkasse Köln gefördert wird  oder an den Juniorakademien NRW.

Die Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln bietet alljährlich an verschiedenen Standorten Arbeitsgemeinschaften in den Fachbereichen Biologie, Mathematik, Chemie, Physik, Psychologie, Ökonomie und Literatur im Rahmen einer Sommerakademie an.

Zwei unserer Oberstufenschüler/innen hatten das Glück, für einen der begehrten Plätze ausgewählt zu werden, u. a. Fabian Euchenhofer, der auch bei „Physikussen“ ist und zu Beginn der Sommerferien (14.-23.7.2017) in der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach am Fachbereich Physik teilgenommen hat.

Zusammen mit 90 anderen Schülerinnen und Schülern aus ganz NRW fand zunächst die Begrüßung und Einführung statt, bevor es dann in die gewählten Fachbereiche ging. Zehn Tage lang stand in der AG Physik die Teilchenphysik im Mittelpunkt. Nun hieß es Vorträge vorbereiten aufgrund von Uni-Unterlagen, Aufgaben lösen, Experimente durchführen, diskutieren und dabei Aufbau und Struktur von Materie bis in die kleinsten Teile von Atomen kennenzulernen, die fundamentalen Kräfte, die zwischen den Elementarteilchen wirken, aber auch Grundlagen von Teilchenbeschleunigern und Kernkraftwerken.

Besonders interessant fand Fabian den Ausflug zum Institut für Atom- und Kernphysik der Uni Köln, bei dem sie Gelegenheit hatten, einen  Teilchenbeschleuniger zu besichtigen und näheren Einblick in die Arbeit von Teilchenphysikern zu bekommen.

Die Arbeitsgemeinschaft umfasste etwa acht Schulstunden pro Tag.  Nach dem Abendessen fand jeweils eine Abendveranstaltung mit Vorträgen von Experten zu verschiedenen Gebieten, wie etwa Gehirnfunktionen oder Stauforschung, sowie anschließenden Diskussionsrunden statt.  

Während der Mahlzeiten und in der Freizeit bestand immer wieder Gelegenheit, auch Teilnehmer aus den anderen Fachbereichen kennenzulernen und sich mit ihnen über ihre Projekte und Erlebnisse auszutauschen.

Am Ende der Sommerakademie fand eine Vorführung für alle Teilnehmer und Eltern sowie Gästen wie dem Vorsitzenden der Kreissparkasse statt, bei der die  Ergebnisse der einzelnen Forschungsgruppen vorgeführt wurden. 

Fabians Fazit: „Die Teilnahme an der KSK Sommerakademie Physik war für mich ein tolles Erlebnis, das ich jederzeit wiederholen würde. Es war sehr schön, dass alle im Kurs physikinteressiert waren. Wir haben tolle Gespräche geführt, auch zu Politik und anderen Themen. Für mich war die Akademie ein sehr guter Impuls für die Zeit nach der Schule, denn ich werde voraussichtlich ein naturwissenschaftliches Studium aufnehmen. Ich würde gerne alle bestärken, sich daran zu beteiligen, für Physik am besten in der 12. Klasse, da man da durch die Unterrichtsinhalte inhaltlich eine noch bessere Basis hat.“

(Andrea Thomas)

 

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Neue DELF-Kurse A1-B2

 

Die neuen Kurse zur Vorbereitung auf das DELF-Diplom (Diplôme d’Études en Langue Française) haben begonnen. Für das Einstiegsniveau A1, das in der 7. Klasse abgenommen wird, findet die Vorbereitung in der AG-Zeit statt (Do, 8./9. Stunde), für das Niveau A2 (v.a. 9. Klasse) freitags in der 7. Stunde. Die entsprechenden Prüfungen finden im Januar/Februar statt.

Wir freuen uns, auch für das Fortgeschrittenen-Niveau B1 einen Kurs anbieten zu können. Er richtet sich an Französischlernende der Klassen 10 und EF und findet freitags in der 8. Stunde statt. Zum ersten Mal haben wir auch einen Kurs für das Niveau B2 eingerichtet (Jahrgang Q1/Q2), und zwar montags in der 7. Stunde.  Die Teilnehmerinnen der B1/B2-Kurse werden im Juni die Prüfung ablegen.

Schüler/innen, die sich noch an den jeweiligen Kursen teilnehmen möchten, melden sich bei Frau Thomas im Lehrerzimmer oder unter andrea.thomas@ge-hennef.de

(Andrea Thomas)

 

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Kennenlernfahrt der 5D nach Wuppertal

 

Die Kennenlernfahrt der Klasse 5D startete am 29.9.2017. Alle trafen sich am Bahnhof in Hennef. Die meisten waren sehr aufgeregt. Nach einer langen Zug- und Busfahrt kamen 30 Kinder und die drei begleitenden Lehrer Herr Jansen, Frau Thunhorst und Frau Shrestha endlich in der Jugendherberge Wuppertal an.

 

 

Im Gruppenraum der 5D wurden erst einmal die Regeln besprochen. Danach durften alle Kinder in ihre Zimmer und bezogen ihre Betten.

Nach dem Mittagessen stand als erstes eine Wanderung durch den Wald zum Tölleturm auf dem Programm. Weil nicht alle gleichzeitig auf den Turm konnten, wurde die Gruppe geteilt. Die ersten stürmten mit Herrn Jansen die Treppe zum Aussichtspunkt hoch. Oben erklärte eine Expertin etwas zur Geschichte des Turms.  Zur Beschäftigung machte die andere Gruppe solange ein Wettrennen mit Frau Thunhorst, ein Damenrennen und ein Herrenrennen. Die Gewinner traten dann in einem Siegerrennen gegeneinander an. Nach dem Zuhören kam dann der Spielplatz direkt neben dem Tölleturm an die Reihe. Manche Kinder gingen in den angrenzenden Wald und übten dort einen Tanz ein, andere spielten Wikingerschach und wieder andere hatten viel Spaß mit den Spielgeräten. Besonders beliebt war die Nestschaukel. Die Gewinnerkinder des Wettrennens wurden als erstes mit einem leckeren Eis belohnt, aber die anderen kamen natürlich anschließend auch dran. Wieder in der Jugendherberge angekommen, hatten alle Zeit für eine Pause. Am Abend war eine Nachtwanderung geplant. Alle hielten ihre Taschenlampen bereit. Es gab auch eine Mutprobe, die aber abgebrochen wurde, weil ein paar Kinder sich nicht wohl fühlten. Nach dem Abendessen war dann um 22.00 Uhr Bettruhe.

Am nächsten Tag fuhr die Klasse nach dem Frühstück mit dem Bus zu einem Kinder- und Jugendmuseum. Dort war es zwar eng, aber wunderschön. Es gab selbstgebaute Instrumente von Kindern im Alter von 10, 11 und 12 Jahren, von Kindern gemalte Bilde und jede Menge Spaß beim lautstarken Ausprobieren der Instrumente.

Bei dem nächsten Programmpunkt, dem Wuppertaler Zoo, war schon die Anreise mit der berühmten Schwebebahn ein kleines Abenteuer. Voller Erwartung starteten die Kinder in Kleingruppen, um die von Frau Shrestha vorbereitete Zoorallye zu meistern. Zum Abschluss durfte ein Besuch im Zooshop natürlich nicht fehlen.

Abends in der Jugendherberge hatten alle eine halbe Stunde Zeit, sich für die Abendshow schick zu machen. Es wurden Tänze und Zaubertricks vorgeführt, Geschichten vorgelesen und alle hatten viel Spaß. Leider mussten alle am nächsten Tag wieder zurück nach Hennef fahren, wo die Eltern am Bahnhof überschwänglich begrüßt wurden.

(Lina Kalkan, Klasse 5D)

 

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Projektarbeit “Liebe, Freundschaft, Partnerschaft” für drei Tage außerhalb der Schule -

 

Klassenfahrt der Klasse 6C nach Windeck-Rosbach:

Nachdem die Klassenfahrt in der 5. Klasse so viel Spaß bereitet hatte und auch im Nachhinein zu einem sehr positiven Klassenklima beigetragen hat, entschieden sich die Klassenlehrerinnen, Eltern und Schüler/innen der Klasse 6C nochmals in der 6. Klasse für zwei Nächte weg zu fahren.

 

An dem Thema „Liebe, Freundschaft Partnerschaft“ wurde dann also in der idyllisch gelegenen Jugendherberge in Windeck-Rosbach gearbeitet. Der Grabbelsack mit passenden Gegenständen zu dem Thema gab zum Einstieg eine Menge Gesprächsanlass. Den Abend ließen wir gemeinsam mit Gruselgeschichten am Lagerfeuer mit Stockbrot ausklingen.

Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht und einem gemütlichen Frühstück ging es kreativ weiter. Die Mädchen bastelten eine Collage zum dem Thema „Typisch Jungs“ und die Jungs durften eine Collage „Typisch Mädchen“ erstellen. Da das Wetter so schön war, machten wir nach dem Mittagessen noch eine kleine Wanderung durch den Wald. Auf der Wanderung gab es nur ein Thema – „Welches Mädchen schminkt welchen Jungen und was ziehst du an?“. Es stand nämlich am Abend unsere Transgender-Party an. Die Jungen hatten schon von zu Hause ein Mädchenoutfit und die Mädchen ein Jungenoutfit in den Koffer gepackt. Der späte Nachmittag wurde gefüllt indem die Kinder in ihre Outfits schlüpften.

Die Schüler/innen mussten auch ihr schauspielerisches Talent am Abend beweisen. Es wurde ein Ausflug durch die Generationen gemacht (Kindergarten, Schulzeit, Abschlussparty, Kinder sind aus dem Haus, Hochzeit, Rentnerleben…) Die gelosten Gruppen bekamen ein Thema und mussten sich in das andere Geschlecht versetzen und eine Situation vorspielen. Eine Aufgabe, die den schon sehr lustigen Abend noch mehr aufheiterte.

Am Mittwoch fuhren wir wieder Heim. Uns blieb ein wenig Zeit um uns auszuschlafen um dann am Donnertag und Freitag die Projektwoche in der Schule zu beenden.

Dank des Besuchs der Organisation „Donum Vitae“ konnten die Schüler/innen am Donnertag nochmals Fragen stellen, die sie vielleicht nicht mit ihren Eltern oder Lehrern besprechen wollen.

Der Freitag startete mit einem gemütlichen Klassenfrühstück und einem Film der einen schönen Abschluss der Projektwoche „Liebe, Freundschaft, Partnerschaft“ bot.

 

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Die Klasse 5C auf Waveboards unterwegs

 

Viel Spaß hatte die Klasse 5c, als sie im Rahmen der Projektwoche zwei Stunden in der Turnhalle ihre Geschicklichkeit auf Waveboards erproben durfte. Die Schule hatte die Bretter zuvor bei einem Wettbewerb gewonnen. Sportlehrer Patrick Kutzen baute einen abwechslungsreichen Parcours auf und erklärte den Schülern, worauf sie achten müssen. Zu zweit durften die Kinder dann üben und ausprobieren. Am Ende haben es wohl fast alle geschafft einige Meter vorwärtszukommen! Auch die Lehrerinnen konnten mithilfe der Schüler und Schülerinnen eine kurze Strecke auf den Waveboards zurückzulegen. Großes Bewundern gab es für die Kinder, die das Brett geschickt zu steuern vermochten und die Hindernisse des Parcours mit Bravour meistern konnten. Bravo! Wir freuen uns auf ein nächstes Mal!

(Andrea Wais)

 

 

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Juniorwahl 2017 – Unsere Schule war dabei!

 

Dieses Jahr hat die Gesamtschule Meiersheide in Hennef erstmalig an der Juniorwahl teilgenommen. Die Juniorwahl war ein Projekt zur Förderung von politischer Bildung, bei dem eine real simulierte Wahl parallel zur Bundestagswahl durchgeführt wurde. Das Ziel dieses Projekts war es, das politische Interesse der Schülerinnen und Schüler zu wecken, die Partizipationsbereitschaft zu fördern, ihnen dabei zu helfen, Meinungsbildungsprozesse zu stärken, das Urteilsvermögen zu verbessern sowie Jugendliche auf die „richtigen“ Wahlen vorzubereiten.

Die Juniorwahl gehörte zu Deutschlands größten Schulprojekten und stand zur Bundestagswahl 2017 unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages Prof. Dr. Norbert Lammert. In diesem Jahr nahmen 3400 Schulen mit insgesamt knapp einer Million Schülerinnen und Schüler an der simulierten Wahl teil - so viele wie noch nie! Es konnten alle Klassen ab der siebten Jahrgangsstufe teilnehmen. An unserer Schule haben sich drei zehnte Klassen sowie alle Sozialwissenschaftskurse der EF beteiligt.

 

Doch bevor wir Schüler an der Wahl teilnahmen, wurden wir von den Lehrern im Unterricht darauf vorbereitet, indem wir in 8-12 Unterrichtsstunden mit einem entsprechenden Unterrichtspaket arbeiteten. Wir, der EF Sowi-Kurs von Frau Weber, hatten uns zu Beginn damit beschäftigt, was die Wahlen genau sind und wo für uns Schüler Möglichkeiten der politischen Partizipation bestanden. Danach wurden die Thesen des Wahl-O-Mats ausführlich diskutiert, sodass wir einen ersten Eindruck von den politischen Diskussionsthemen bekommen konnten. Weiterhin haben wir uns mit dem Wahlprogramm der Parteien beschäftigt und konnten so vieles über die verschiedenen zur Wahl stehenden Parteien erfahren. Bevor der eigentliche Wahlakt anstand, wurden wir über die Bedeutung von Erst- und Zweitstimme informiert. Die Wahlhelfer waren Mitschüler, die Wählerverzeichnisse angelegt haben und die Stimmen auszählten. Die Verantwortung lag also gänzlich bei den Schülern

Das Gesamtergebnis der Zweitstimmen und die Sieger der Erststimmen der Juniorwahl wurden am Wahlsonntag, den 24.09.2017 um 18:00 veröffentlicht. Hier wurde dann deutlich, wie sich die Meinungen und Prioritäten von Erwachsenen und Jugendlichen unterschieden. Es bat sich den Politikern die Chance, sich an den Interessen der Jugendlichen zu orientieren. Unser Kurs sah dieses Projekt als eine tolle Möglichkeit, sich mehr mit den Zielen der Parteien auseinanderzusetzen und als eine gute Vorbereitung für die nächsten Wahlen, bei denen die meisten von uns auch die Möglichkeit kriegen, sich aktiv zu beteiligen.

(Anna-Katharina Becker und Corinna Keller, SOWI EF)

 

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Fahrsicherheitstraining Jahrgang 6, 2017

 

Im September fand wieder mit dem 6. Jahrgang das Fahrrad-Sicherheitstraining des Verkehrspolizisten Herrn Zöller statt.

Herr Zöller arbeitet schon seit einigen Jahren im Bereich der Verkehrserziehung an unserer Schule. Hierbei ist er besonders darauf bedacht, Schülerinnen und Schülern für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

In seiner humorvollen, aber klaren Art findet er immer sofort Zugang zu den Kindern.

 

 

Dank der aktiven Unterstützung ihrer Eltern konnten fast alle Kinder der sechsten Klassen ihre eigenen Fahrräder mit in die Schule bringen.

Nach einem kurzen technischen Check der Fahrräder erklärte Herr Zöller erst einmal, wie wichtig der Schutz des Kopfes mit einem passenden Helm ist. Dann ging es ab auf den abwechslungsreichen Hindernisparcours, der jeden Morgen mithilfe der 6. Klassen extra aufgebaut worden war.

 

 

Viele Schülerinnen und Schüler machten die Erfahrung, dass der Parcours doch schwieriger zu bewältigen war, als es zunächst aus der Ferne aussah.

Ein Slalom, eine Kette im Kreis führen und anschließend auf einem schmalen Pfosten ablegen, eine Schräge entlangfahren, richtige Handzeichen beim Abbiegen und dabei noch gucken und durch eine schmale Gasse abbiegen, vor dem Hindernis bremsen, ohne die Latte umzureißen….das erfordert sehr viel Geschicklichkeit. Auch der teilweise recht heftige Regen konnte die Motivation unserer Schülerinnen und Schüler nicht ausbremsen.

Nach zwei Übungsrunden im Parcours nahm Herr Zöller die Fahrsicherheitsprüfung bei jedem Schüler einzeln ab.

 

Vielen Dank an Herrn Zöller, die Eltern und die Kolleginnen und Kollegen, die ihn beim Fahrradtraining unterstützten!

(Diane Wiebecke, Abteilungsleiterin I)

 

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Froglabs – Computercamp

 

Am vorletzten Ferienwochenende der Sommerferien vom 18. bis 20. August 2017 gab es von den Froglabs eine Veranstaltung für 11-16Jährige, an der ich teilgenommen habe: FrogLabs. Was ist das? Froglabs ist ein Computercamp, veranstaltet vom Verein Teckids e.V. Der Verein möchte Kindern und Jugendlichen Technik näherbringen.

Das Camp dauerte 3 Tage mit 2 Übernachtungen. Übernachtet haben wir im Basecamp Bonn. Dort sind in einer Halle jede Menge Wohnwagen und auch zwei ausrangierte Schlafwagen aufgebaut, in denen wir übernachten konnten.

 

Wir waren insgesamt um die 100 Kinder. Der Tag ging (leider) immer früh los – ab 8 Uhr gab es schon Frühstück, weil wir um 09:15 Uhr mit der Straßenbahn von Bonn nach Sankt Augustin zur Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gefahren sind. Dort wurden vier Workshops angeboten: Kreatives, Elektronik, Robotik und Spieleprogrammieren. Ich habe im Workshop ‚Robotik‘ mitgemacht. Hier haben wir Lego-Roboter gebaut und dann diese über eine Programmiersprache so gesteuert, dass sie sich so bewegen konnten, wie wir es wollten. Sie konnten beispielweise auch Hindernisse umfahren. Dazu haben wir an die Roboter verschiedene Sensoren angebaut, sie an Motoren angeschlossen und schließlich mit der Programmiersprache C programmiert. Das Wichtigste zur Programmiersprache hat uns ein Tutor der Teckids erklärt und uns auch geholfen, wenn wir mal nicht weiterwussten.

 

Am letzten Tag haben wir in einer Abschlusspräsentation den Eltern gezeigt, was wir in den Gruppen geschafft haben.

(Marcus Beckmann, 7d)

 

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Ausflug der Französischkurse nach Lüttich

 

Am 10. Juli 2017 fuhren die beiden Französischkurse der Jahrgansstufe 7 auf einen Tagesausflug nach Lüttich. Um 8:00 Uhr trafen sich die Schüler/innen und Lehrerinnen an der Buswendeschleife der Gesamtschule Hennef Meiersheide und machten sich auf den etwa 2,5 stündigen Weg in die belgische Stadt, um ihre Französischkenntnisse zu testen. Als wir um ca. 10:30 Uhr in Lüttich ankamen, mussten wir zunächst die ca. 370 Treppenstufen (Montagne de Bueren) hinuntersteigen, um ins Zentrum zu gelangen.

Dies ist der „Place Saint-Barthélémy“, von dem aus wir unsere Rallye starteten.

 

Zunächst ging es zum Office du Tourisme, um Stadtpläne zu besorgen. 

Anschließend teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und begannen eine spannende Rallye durch die Stadt.
Wir fotografierten die Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel la Grande Poste oder die Auslagen der Geschäfte und sprachen mit Passanten Französisch.

Wir kauften typische Dinge wie Gaufres (belgische Waffeln) und führten ein Interview. So konnten wir unsere Französischkenntnisse anwenden.

Die Rallye ging bis 14:00 Uhr. Danach trafen wir uns wieder am „Place Saint-Barthélemy“, wo sich dann alle wieder auf den Weg zum Bus machten, um zurück nach Hennef zu fahren.

Der Tag war ein schönes Erlebnis für uns alle und wir sind froh, solche Möglichkeiten an unserer Schule zu haben.

(Kaani, Lara, Melina, Julia und Alisha für die Französischkurse des 7. Jahrgangs)

 

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Von Zellkernporen über Maushirne bis zur Tropfenforschung – spannende Einblicke in universitäre Forschung

 

Kurz vor Abreise nach Singapur besuchten die Physikusse Professor Ulrich Kubitscheck im Institut für Biophysikalische Chemie der Universität Bonn. Die Schüler erhielten hier Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten an sich und den Ablauf universitärer Forschung - von der mühsamen Konstruktion winziger Apparaturen bis hin zur Auswertung komplexer Daten.

 

 

Jana Bürgers erklärte auf didaktisch höchstem Niveau die aktuellen Forschungsprojekte des Institutes. Die Abläufe an Zellkernporen werden am Institut bereits seit Jahren erforscht. Hier konnten Physikusse in den letzten Jahren bereits mitarbeiten. Neu sind spannende Forschungen an Maushirnen. Die Physikusse selbst brachten eigene Themen mit. In der Grundlagenforschung zu makroskopischen Tropfen untersuchen sie das Verhalten kugelförmiger Wasser- und Öltropfen beim Auftreffen auf ein Skalpell. Jana Bürgers und Ulrich Kubitscheck konnten viele Fragen technischer Art beantworten und stellten Material, wie spezielle – sehr teure -  Nanopartikel und Flüssigkeiten mit geeigneten Brechungsindizes zur Verfügung. Wir möchten uns für die tolle Unterstützung herzlich bedanken.

(Nina Wentz)

 

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Projekt Singapur der Talentförderung Naturwissenschaften „Physikusse“ der Gesamtschule Hennef Meiersheide

 

Die Globalisierung betrifft große Konzerne, kleine Betriebe und jeden Einzelnen. Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrungen werden bei jeder Bewerbung selbstverständlich vorausgesetzt. Das Projekt Singapur vermittelt den Schülern Kompetenzen und Erfahrungen, die sie für ihren Lebensweg in dieser globalisierten Gesellschaft benötigen.

 

 

Das Projekt Singapur der Talentförderung Physikusse eröffnet Schülern bereits seit 2014 die außergewöhnliche Chance, nicht nur die Kultur eines anderen Landes, sondern auch aktuelle universitäre Forschung kennenzulernen. Vom 9. bis 27. Juli 2017 besuchten fünf Physikusse mit ihren Mentoren Nina und Ingo Wentz die Institutes of Physical and Mathematical Sciences der Nanyang Technological University in Singapur, an denen Professor Claus-Dieter Ohl Nanoblasen und Nanotropfen erforscht.  Vor drei Jahren haben Physikusse hier komplexes Datenmaterial (3D Daten von Rasterkraftmikroskopen, 2D Daten von Fluoreszenzmikroskopen und Transmissionselektronenmikroskopen) in 3D- Simulationen umgesetzt. Professor Ohl und seine Mitarbeiter haben den Physikussen nicht nur Einblicke in eigene Forschungen geboten, sondern auch viele Kontakte aktiviert, die ihnen Zugang zu weiteren Laboren ermöglicht haben. Unzählige Mitarbeiter erzählten mit leuchtenden Augen von ihren high-end-Forschungen. Das war ein sehr eindrucksvolles Erlebnis.

Hanyang Leong vermittelte den Physikussen wichtige Sehenswürdigkeiten, wie die Haw Par Villa, die Gardens by the Bay, das alte chinesischen Viertel und vieles mehr standen selbstverständlich genauso auf dem Programm wie der obligatorische Blick vom Marina Bay Sands. Auf über 190m stellt sich ein Gefühl ein, als ob einem Singapur zu Füßen liegt.

Der Verbindung von Kunst und Wissenschaften im Artscience Museum ist ganz nach dem Geschmack der Physikusse, die bereits eigene Projekte zu dem Thema entwickelt haben. Das Museum in Singapur ist einerseits lehrreich, aber macht andererseits einfach nur unglaublich viel Spaß. Bunte digitale Welten laden zum stundenlangen Spielen ein. Die Ausstellung „Human“, bei der es um die Optimierungsmöglichkeiten des menschlichen Körpers ging, dagegen war harte Kost.

Ein Lieblingsausflugziel ist der alte chinesische Friedhof Bukit Brown, der von Jahr zu Jahr schrumpft. Es ist immer wieder traurig zu sehen, wie sich – durchaus sinnvolle und notwendige - Infrastrukturmaßnahmen, wie zum Beispiel Autobahnen, regelrecht in unberührte Naturlandschaften hineinfressen. Auch das gehört zu nachhaltig prägenden Eindrücken, die die Schüler noch lange beschäftigen werden.

(Nina Wentz)

 

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Orchesterfahrt der Bläserklassen 8B, 9B und 10B

 

Für die Bläserklassen wurde ein Wunsch endlich wahr: Die musizierenden Schüler/innen und Schüler der Bläserklassen 8B, 9B und 10B fuhren zum ersten Mal gemeinsam auf Orchesterfahrt.

66 Musikerinnen probten in ihren drei Stammensembles - aber auch gemeinsam - vom 16.-18.10.17 in Haus Niedermühlen (Asbach). Das Wetter war wundervoll, sodass sich alle auf dem Außengelände mit Fußball, Basketball und anderen Sportaktivitäten entspannen konnten.

Unter der Leitung von Anja Städtler probte die 9B, alle 30 Schüler/innen der 8B spielten unter der Leitung von Dirk Piecuch; beide Klassen bereiteten sich intensiv auf die Teilnahme am Wettbewerb „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ im November vor. Zehn Schüler/innen aus der 10B konnten ebenfalls mitkommen und lernten unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach Verantwortung für ihre jeweils einzelne Stimme im Bigband Sound zu tragen. Die Flötenlehrerin Gabi Acsai unterstützte die Proben an allen Stellen, feilte im Register und begleitete die Musiker/innen bei schwierigen Passagen.

 

 

Die Klassenlehrer/innen der 8B, Anita Stein-Langlitz und Dirk Kolz, besuchten die SuS am zweiten Nachmittag und konnten eine Kostprobe der neuen Stücke genießen.

Bei der Vielzahl der talentierten Musiker/innen wird traditionell ein großes Orchester gebildet. Dazu wurde am zweiten Vormittag der große Speisesaal frei geräumt, sodass alle 66 Musiker einen Platz finden konnten. Nach kurzer Zeit schon erklangen die beiden Stücke „Soul Bossa Nova“ und „Can´t buy me love“, die in den kleinen Ensembles vorbereitet worden waren.

 

 

Nach jeweils ca. sieben Probeeinheiten täglich (vormittags, nachmittags und nach dem Abendessen) waren alle erschöpft, aber glücklich. Die Wettbewerbsstücke der 8B und 9B für den 19.11.2017 in Bornheim waren fast vorbereitet, die aktiven Musiker/innen der 10B waren zusammengewachsen und hoch motiviert, auch beim 10er-Abschluss etwas auf die Beine zu stellen.

In der Freizeit lernten sich die Schüler/innen der drei Jahrgänge immer besser kennen und freuen sich nun auf weitere gemeinsame Aktivitäten und Auftritte.

(Anja Städtler, Astrid Kröger-Schönbach, Dirk Piecuch)

 

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Bläserklasse 6B auf Orchesterfahrt

 

Am Mittwochmorgen ging es los: ein Feuerwehr-Van mit neun Plätzen und weitere "Elterntaxis" standen auf dem Schulhof - bereit, Instrumente und Kinder einzuladen. Die 6B fuhr vom 11.-13.10.2017 auf ihre erste Orchesterfahrt nach Niedermühlen (Asbach). Musiklehrerin Anja Städtler, Klassen- und Orchesterleiterin Astrid Kröger-Schönbach und Klassenlehrer Thilo VonGahlen begleiteten die 30 Schüler/innen.

 

 

Von Mittwoch bis Freitag bereiteten die jungen MusikerInnen mit ihren Musiklehrerinnen vier Orchesterwerke für den Wettbewerb „Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis“ im November vor, außerdem wurden Martinslieder für die Martinszüge im November, bei denen die SuS der 6B dieses Jahr zum ersten Mal mitgehen werden, geprobt. Darüber hinaus erarbeitete die 6B drei neue Stücke – ein volles Programm!

 

 

Mittags gingen alle in der schönen Landschaft wandern oder bewegten sich auf der großzügigen Außenfläche von Haus Niedermühlen. Klassenlehrer Thilo VonGahlen ließ es sich nicht nehmen, seine SchülerInnen auf dem Fußballfeld zu aktivieren. Am letzten Abend gab es eine aufregende Nachtwanderung, bei der die vielen Sterne wunderbar zu sehen waren.

Etwas müde, aber glücklich probte die Bläserklasse 6B auch am Freitagmorgen alle Stücke noch einmal durch, bevor die Notenständer, Notenkisten, Instrumente, Koffer und Taschen eingeladen wurden und alle mit den Eltern zurück zur Gesamtschule fuhren.

Jedes Schuljahr eine Orchesterfahrt – das wäre der Wunsch der 6B. (Anja Städtler, Astrid Kröger-Schönbach)

 

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Blue Birds im neuen Selbstlernzentrum

 

Dass sich das neue Selbstlernzentrum im Oberstufengebäude der Gesamtschule auchals Bühne eignet, hat es bereits an der Kulturnacht der Schule bewiesen. Am Donnerstag, den 21.09.2017 um 19 Uhr konnten sich zahlreiche interessierte Zuhörer bei einem literarisch-musikalischen Abend nochmals davon überzeugen. Der Literaturzirkel und Musiker der Oberstufe hatten verschiedene Beiträge unter dem Titel „BlueBirds“ zusammengestellt und erfrischten die Ohren der Zuhörer immer wieder mit Musik und Texten von blauem und andersfarbigem Getier. So erklang Musik von Bach (Barock) bis Britten (Moderne) in jeweils unterschiedlichen Besetzungen. Besonders der ehemalige Schüler David Kühn, der im Herbst sein Musikstudium in Köln beginnt, war ein gefragter Begleiter. So begleitete er am Klavier Yolanda Bördgen, die die Phantasiestücke von N.W. Gade auf der Klarinette spielte und Maren Teichmann, die virtuos den Pan auf der Querflöte verkörperte.

 

 

Aber auch solistisch stellte David Kühn sein Können unter Beweis. Er spielte ein Klavierstück, das er auch für die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule vorbereitet hatte: „The Cat an the Mouse“ von A. Copland. Direkt im Anschluss daran interpretierte Felix Krill das gleiche Thema in seinem Text „Mausefalle in beige“. Passend zum Motto des Abends wurden noch Krokodile, Karpfen, Delfine, Dromedare und Heuschrecken besungen und natürlich auch der blaue Vogel in einem Text von Annika Hanraths und im poetischen Lied „The Blue Bird“ von Stanford thematisiert. Als musikalischer Gast trat die Musiklehrerin Frau Städtler mit einem Tango von A. Piazolla auf, den sie gekonnt auf der Geige interpretierte. Als weitere musikalische Teilnehmer sind noch Nadine Steimel (Querflöte) und Frau Poschenrieder (Gesang) zu nennen, der auch die musikalische Leitung sowie die Konzeption des Abends oblag. Die zweite treibende Kraft des Abends war Frau Novotny- Schmandt, die den Literaturzirkel der Oberstufe ins Leben rief. Im Literaturzirkel tauschen sich Schülerinnen und Schüler über Texte aus, stellen eigene Texte vor und schreiben auch gemeinsam an einem Roman. Zum Thema des Abends verfassten die Schülerinnen und Schüler eigene Texte und präsentierten auch passende Texte namhafter Autoren .Frau Novotny-Schmandt stellte Tiergedichte des zeitgenössischen Lyrikers und diesjährigen Büchner-Preisträgers Jan Wagner vor. Yasmin Eisenzapf interpretierte den „Panther“ von R.M. Rilke. Besonders beeindruckend für die zahlreichen Zuhörer/innen waren die selbstgeschriebenen Texte, die von der großen Kreativität, aber auch nachdenklichen Tiefe der Autoren zeugen. Helene Werner stellte ihren Text „Blau“ vor, gefolgt von Annika Hanraths mit „To the Sea“. Weitere Beiträge kamen von Fabian Müller, Maren Teichmann, Noah Toerschen und Felix Krill, der besonders durch seine skurrilen Texte mit humorvollem Vortrag auffiel. In der Pause wurden zu Gunsten der Abiturkasse Getränke verkauft und auch zu später Stunde nutzten noch viele die Möglichkeit, sich bei einem Getränk auszutauschen. Die begeisterte Resonanz des Publikums am Ende des Abends weckte den Wunsch bei allen, weitere kulturelle Angebote im Selbstlernzentrum der Oberstufe anzubieten.
(Ute Poschenrieder / Uschi Novotny-Schmandt)

 

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Die folgenden Artikel erschienen im Generalanzeiger Bonn im Rahmen des „Klasse!Projekts“:

 

Ein Verein zum Feiern gegründet

KG Rot-Weiß Bröl besteht seit 1961

VON JOSIE VELLEN

 

Mit den Worten„Dat wird jetz jemaat, mir jründen ene ejene Karnevalsverein“ war es entschieden, und die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Bröl war gegründet. Der Kalbskopf, das Symbol der Karnevalsgesellschaft, war auch schnell entworfen. Und die erste Sitzung der KG im Januar 1961war ein Erfolg.

Unter dem Motto „Bröl erwache“ feierten mehr als 600 Menschen die Sitzung und auch ihr erstes Prinzenpaar. Seit 1994 gibt es im Verein eine Kindertanzgarde mit vier Gruppen: Die Minis, die Kinder, die Junioren und die Showtanzgruppe. Die Garden tanzen auf Karnevalssitzungen, Hochzeiten, Geburtstagen, Jubiläen und vielen mehr. Der jährliche Höhepunkt ist dennoch der Karnevalsumzug in Bröl. Wir freuen uns jetzt schon sehr auf die kommende Session und wünschen allen Jecken eine tolle Zeit.

Gesamtschule Meiersheide Klasse 8a

 

Flüchtlinge: Menschen, die fliehen

Wegen Krieg und Hunger verlassen sie die Heimat

VON SWANTJE KRISINGER

 

Menschen, die aus ihrem Heimatland fliehen, weil dort Krieg oder Hungernot drohen, und in ein anderes Land, zum Beispiel nach Deutschland gehen, werden als Flüchtlinge bezeichnet. Millionen von Menschen sind derzeit auf der Flucht, vor allem aus dem Nahen Osten und aus Afrika. Die meisten Menschen stammen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Somalia. Sie flüchten vor allem in die angrenzenden Länder der Krisengebiete, so in die Türkei, nach Pakistan, in den Libanon, den Iran, nach Äthiopien und Jordanien oder sie versuchen auch, über das Meer nach Europa zu kommen. Wenn Flüchtlinge ihr Ziel erreichen, haben sie eine lange und gefährliche Reise hinter sich. Seit 2014 sind rund 10 000 Menschen bei dem Versuch, mit Booten das Mittelmeer zu überqueren, ertrunken. Viele Flüchtlinge wollen nach Deutschland, auch weil sie dort schon Verwandte haben oder dort andere Landsleute leben. Doch nicht alle Menschen dürfen in Deutschland bleiben und werden wieder in ihr Land abgeschoben, wenn keine besonderen Gründe vorliegen, um in Deutschland bleiben zu dürfen.

Gesamtschule Meiersheide Hennef, Klasse 8d

 

Rassismus nicht dulden

Anderssein führt oft zu Ausgrenzung

VON COSIMA ZINK

 

Rassismus gibt es in den USA schon lange. 1619 wurden die ersten afroamerikanischen Sklaven per Schiff nach Nordamerika gebracht. Bis in das Jahr 1865 wurde die Rassentrennung praktiziert. Doch Rassismus ist weiterhin ein Thema–weltweit, weil immer noch Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden. Vor allem in den USA leiden viele Schwarze darunter, nicht gleichbehandelt zu werden. Doch gibt es auch Lichtblicke, so wie Barack Obama, der von 2009 bis 2017erster farbiger Präsident in Amerika war.

Und solange es Menschen gibt, die sich gegen Diskriminierung aussprechen und sich fragen, was jeder einzelne für eine gleichberechtigte und friedliche Welt tun kann, besteht Hoffnung auf positive Veränderung. Jeder ist eingeladen mitzumachen.

Gesamtschule Meiersheide Hennef, Klasse 8d

 

Sie wollen immer dünner werden

Magersucht ist weit verbreitet und trifft vor allem junge Mädchen

VON ALICE BOMBEGER

 

Magersucht oder Anorexie ist unter Jugendlichen häufig zu finden. Die Gründe dafür sind vielfältig, oft wird in der Öffentlichkeit der perfekte Körper gepriesen. Müssen denn alle eine Modelfigur haben? Fast scheint es so, denn wer die nicht hat, wird leicht runtergemacht und gemobbt. Sprüche wie „du bist aber dick“ verletzen. Die betroffenen Mädchen fangen an, durch strenges Diäthalten und intensiven Sport Gewicht zu verlieren. Der Gewichtsabnahme wird als Erfolg verbucht und lässt die Betroffenen weiter hungern. Das Hungern wird zur Sucht. Für Außenstehende ist dies nicht nachvollziehbar. Magersucht tritt meist in der früheren Jugend auf. Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 24 Jahren haben ein höheres Risiko, daran zu erkranken. Die Krankheit wird oft unterschätzt und von Außenstehenden nicht erkannt, dabei kann sie zum Tod führen.

Es gibt verschiedene Formen der Magersucht, beispielsweise die Bulimie, eine Ess-Brech-Sucht. Der starke Gewichtsverlust ist jedoch nur das äußerlich sichtbare Anzeichen einer tiefgreifenden seelischen Störung. Der Fachbegriff Anorexia nervosa bedeutet nervlich bedingte Appetitlosigkeit. Etwa für zehn bis 15 Prozent der Betroffenen endet die Krankheit tödlich, auch weil sie es alleine nicht schaffen, sich aus dem Teufelskreis zu befreien.

Gesamtschule Meiersheide Hennef Klasse 8d

 

 

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Man muss das Leben tanzen (Friedrich Nietzsche)

 

Deshalb: Hast du Pause? Geh´ tanzen...

Die Tanzpause an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

Tanzen, wie ich will, mit meiner Musik, alleine oder mit anderen, ohne dass jemand mich beurteilt oder lacht…

Ausprobieren, springen, kugeln, breaken, den Körper sprechen lassen …

Immer montags in der Mittagspause der Unterstufe im Gymnastik-Tanzraum der Sporthalle …

(Silke Pfeiffer)

 

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Das Phantasialand als Dankeschön für die Freizeithelfer

 

Am Freitag, den 22.09.2017 war es soweit: 52 Schülerinnen und Schüler unserer Schule machten sich um 9:00 Uhr mit dem Bus auf in Richtung Phantasialand, ein Ausflug, auf den sich alle gefreut haben.

Es waren die Freizeithelferinnen und Freizeithelfer, die sich seit einem oder auch schon mehreren Jahren hier an der Gesamtschule Hennef Meiersheide sozial engagieren:
Sie betreuen jeweils einmal wöchentlich in einer der Spiel- oder Mittagspausen den Freizeitbereich unserer Schule und regeln die Spielausleihe.
Sie geben Spielmaterialien wie Billardkugeln, Tischtennisschläger oder Kickerbälle gegen einen Schülerausweis als Pfand heraus, achten auf Ordnung und Sauberkeit und unterstützen so mit Engagement und Pflichtbewusstsein ein abwechslungsreiches Pausenangebot.

Der engagierte Einsatz unserer Freizeithelferinnen und -helfer wird jährlich belohnt. Als Dank bekommen sie jeden Herbst die Möglichkeit, einen ganzen Tag gemeinsam im Phantasialand in Brühl bei Köln zu verbringen.

Der Bus brachte die ganze Truppe gegen zehn Uhr sicher ans Ziel. Nun gehörte der Tag ganz den eigenen Interessen der Schülerinnen und Schüler: In Kleingruppen hatten sie die Möglichkeit das ganze Phantasialand mit seinen Fahrgeschäften und Shows zu erkunden.

 

 

Die verschiedenen Themenwelten und die Fahrgeschäfte, ob rasant oder gemütlich, konnten individuell entdeckt werden.

Einige Mutige trauten sich sogar auf die High-Speed-Achterbahn Taron, die mit ihrer Geschwindigkeit gleich mehrere Weltrekorde bricht.
Der Tag nahm bei schönstem Sonnenschein seinen Lauf und gegen 17 Uhr ging der tolle Ausflug dann zu Ende. Der Bus holte die ganze Truppe wieder ab und brachte sie zur Schule, von wo aus sich alle in das Wochenende verabschiedeten.

Der Ausflug war ein voller Erfolg. Auch im nächsten Jahr werden die Freizeithelferinnen und Freizeithelfer mit einem solchen Tag belohnt werden.

Hinweis: Bei Interesse an der Übernahme der Aufgaben eines Freizeithelfers können sich die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 jederzeit an die Schulsozialarbeiterin Flora Plato wenden.

(Flora Plato)

 

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Sonne, Wasser und skandinavischer Charme – Abschlussfahrt der Jahrgangsstufe 13 nach Kopenhagen

 

 

„Dänemark, wir kommen!“ – Hieß es am 25.09.2017 für die über 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13, die sich in aller Frühe vor der Schule versammelten. Als Ziel der Abschlussfahrt und Belohnung für neun Jahre Lernen und Arbeiten an der Gesamtschule Hennef hatten die Schülerinnen und Schüler sich Kopenhagen ausgesucht. Nachdem alle Koffer sicher verstaut waren, ging es also mit 8 Lehrerinnen und Lehrern in zwei Bussen in Richtung Norden. Nach unserer Fahrt durch Deutschland und quer über die Insel Fehmarn nahmen wir die Fähre, um nach Dänemark zu gelangen. Danach war es nicht mehr weit, bis wir mitten in der lebendigen Hauptstadt Dänemarks standen. Nachdem die Hostelzimmer bezogen waren, ging es auf eine erste Erkundungstour durch das abendliche Kopenhagen, vorbei am Kanal, kleinen Schiffen und gemütlichen Restaurants.

Für die nächsten Tage erwartete uns ein buntes Programm, in dem wir viele Seiten der Stadt entdecken konnten. Wir sammelten kulturelle Eindrücke, bestaunten skandinavisches Design, aßen außergewöhnliches Street Food, bewunderten prunkvolle Schlösser, feierten zusammen.

Am ersten Morgen verschafften wir uns einen ersten Eindruck von der Stadt – natürlich vom Wasser aus während einer Bootstour. Besonders beeindruckten uns die außergewöhnlichen Gebäude, Brücken, die kleine Meerjungfrau – wirklich sehr klein! – und die Fahrkünste unseres Kapitäns in den engen Wasserstraßen Kopenhagens. Den Nachmittag gestaltete eine Stadtrallye, bei der die Antworten, ganz im Zeichen des 21. Jahrhunderts, als Handyfotos präsentiert werden sollten. Die Ergebnisse waren wirklich unterhaltsam!

 

 

Die folgenden beiden Tage verbrachten wir in kleineren Gruppen im Museum für moderne Kunst „Louisiana“, wo wir wirklich eindrucksvolle Ausstellungen betrachten konnten. Eindrücke, die noch Tage danach Gesprächsstoff waren. 

Außerdem besuchten wir die freie Stadt Christiana, eine eigenständige Gemeinschaft mitten in Kopenhagen. Sehr beeindruckte uns, wie Menschen miteinander leben, die ihre ganz eigenen Regeln machen und außergewöhnliche Lebensformen verwirklichen.

 

 

Die Stadt ließ sich zu Fuß gut zu erobern, dennoch gibt es auf engem Raum so viel zu sehen, dass auch Zeit zum Ausruhen vom Gewimmel der Stadt im botanischen Garten guttat.

Ganz in der Nähe unseres Hostels lag das Schloss Rosenborg mit seiner beeindruckenden Schatzkammer, direkt neben dem Exerzierhof der königlichen Wache, die man beim Training bzw. Marschieren in ihren Fellmützen beobachten konnte.

Bald wurde es leider auch schon Zeit für unsere Heimfahrt und nach einer anstrengenden Rückreise kamen wir am Freitagabend sehr müde, aber voller bleibender Erinnerungen und Geschichten in Hennef an.

Es war schön!

(Deborah Kesseler, Tutoren Jahrgang Q2)

 

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U-18-Wahl: eine aufregende Erfahrung für Neunklässler

 

Zum ersten Mal haben Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs sowie eine 10er-Klasse an der U18- Wahl teilgenommen.

 

Die Teilnahme ergab sich aus dem günstigen Umstand, dass die Leiterin des Jugendparks in Hennef, Frau Mirbach, über das Amt für Kinder, Jugend und Familie in Hennef bereits für den Jugendpark ein Wahlbüro angemeldet hatte. Sie hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, mit uns die Wahl vorzubereiten und durchzuführen. 

Für Donnerstag, den 14.9.2017  wurde in der 8./9. Unterrichtsstunde der Klassenraum der 9D für 2 Stunden zum Wahlbüro umfunktioniert.

Die Wahlsimulation sollte sich von der echten Wahl so wenig wie möglich unterscheiden, d.h. jeder Schüler bekam im Vorfeld eine Wahlbenachrichtigung für den Tag der Wahl. Zwei Stimmkabinen mit Sichtschutz – wie im echten Wahllokal – wurden eingerichtet und die versiegelte Wahlurne aufgestellt.

Jeder Schüler musste seine Wahlbenachrichtigung und einen gültigen Ausweis vorzeigen. Die Schüler konnten eine Erst- und Zweitstimme abgeben, wobei lediglich die Zweitstimme bundesweit ausgezählt wurde.

Die Klassen hatten sich im Vorfeld im Politikunterricht über die Grundsätze der Wahl und die Programme der Parteien informiert, bevor sie ihre Stimmen abgaben. Das Ergebnis unserer Nachwuchswähler würden folgende Parteien in den deutschen Bundestag bringen: die CDU als stärkste Partei, gefolgt von der SPD, Bündnis 90/die Grünen, Linke und FDP. Die anderen Parteien wären an der 5%-Hürde gescheitert.

(Angelika Nobis-Waldecker)

 

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