Elternbrief vom 23. März 2018

Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie fröhliche und erholsame Osterferien!

Wolfgang Pelz           Ingrid Dietel

(Schulleiter)               (stellv. Schulleiterin)

Themenübersicht

Deutsche Knochenmarkspenderdatei: 160 Hennefer Schüler beteiligten sich an Typisierung

Laufen für die DKMS!

„Strukurwandel im Ruhrgebiet“ Eine Exkursion der Klassen 9B, 9C und 9D

Großzügige Spende für die Streitschlichter/innen

Die Synagoge, das Gebetshaus der Menschen jüdischen Glaubens.

Unterrichtsgang mit dem Erg-EW – Kurs 10 zum Bilderbuchmuseum Troisdorf

Ausflug ins EL-DE Haus

Die Klasse 5c im Theater Marabu / Bonn

Jahrgang 5 besucht die Oper Geisterritter in Bonn

Karneval an unserer Schule

Auf den Spuren der Familie Herz

Kulturabend zum Thema „Dialogue-Dilemma“ im SLZ

„D r Betr chter voll nd t das K nstw rk“ (Christian Boltanski) - Die Oberstufe als Holocaust-Mahnmal

Schule hier und in der Heimat

Mein Praktikum an der Universität Regensburg ()

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Internationaler Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai“

Heureka! Mensch und Natur 2017

Judoka der Gesamtschule wieder einmal sehr erfolgreich

DLRG meets Gesamtschule Hennef Meiersheide

Besuch des InfoTrucks der Elektro- und Metallindustrie

Sidney Klass (10a) mit dem Tennisverband Mittelrhein in Rotterdam

Bläserklassen beim Bowling

Oberstufenprojekt zum Gedenktag

Jugend im Nationalsozialismus – Die 7E im EL-DE-Haus

Medizinverbrechen in der NS-Zeit - Aktenrecherche im Kreisarchiv Siegburg

Gesamtschule Meiersheide informiert auf dem 2. Siegel-Kongress NRW

Wir sind eine Gründerpreisschule

„Das Leben ist schön“ - Der Holocaust als Filmkomödie?

Traumberuf gesucht - Betriebspraktika des 9. Jahrgangs

Von Schülern für Schüler: das Projekt „be PArd“ der Physikusse

Unsere Schulsanitäter bei der Woche der Wiederbelebung in Köln

Tamar Dreifuss im Gespräch mit 180 Fünftklässlern

Kulturelles Leben mitgestalten: „Tag der Archive“ des Rhein-Sieg-Kreises

Sponsorenlauf: Das i-Tüpfelchen funktioniert nur, wenn sich alle engagieren

Fast 200 Luftballons auf Tour…

Gesamtschule Meiersheide Alaaf!!!

Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis

Die Ausbildung zum Sporthelfer als optimaler Grundstein

Gedenktag: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt sie zu wiederholen.“

Ausbildungsaktionstag mit Vortrag zu dualen Studiengängen

Das Schülerprojekt „War Requiem: Ewig ruhe der Krieg“

NS-Opfer-Gedenktag der EF

Projekt „Suchtprävention“ im 9. Jahrgang

Schulsanitätseminar

Exkursion der Klasse 10A in das EL-DE-Haus in Köln

Besuch der Kölner Synagoge

50 Schneemänner für perfekte Pistenbedingungen

Besuch des Musikkurses der EF in der Oper Bonn

„Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt.“

„Denk-Tag“ in der Klasse 6F

Chile-Austausch Jg. 10: Chilenische Austauschschüler zu Gast in Hennef

NS-Opfer-Gedenktag: Auf den Spuren jüdischen Lebens in Rosbach (Sieg)

Ausflug des Physikkurses der Q2

Praktikum beim Tierarzt

Exkursion des Projektkurses Geschichte nach Vogelsang

Privater Austausch mit La Rochelle

Auslandsaufenthalt: Unvergessliche Erlebnissen

DELF-Prüfung A1/A2 erfolgreich bestanden

Praktikum in Boston als Fashion Designer

Teamdinner des Hauswirtschaftskurses WP-HW 10

Sucht hat immer eine Geschichte – Mit Hip Hop gegen Suchtverhalten

Die Spielkinder vom Mathe LK im Mathematikum Gießen

Nikoläuse statt Zigaretten

 

Deutsche Knochenmarkspenderdatei: 160 Hennefer Schüler beteiligten sich an Typisierung

 

Hennef - Mucksmäuschenstill war es am Donnerstagvormittag in der Mensa der Gesamtschule Meiersheide, als Michelle Stolley von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) erzählte, wie so eine Typisierung abläuft. Rund 300 Schülerinnen und Schüler, darunter 35 vom Städtischen Gymnasium, interessierten sich für das Thema.

Angestoßen hatte es die 19 Jahre alte Nadine Steimel. In einer Buchhandlung in Sankt Augustin hatte sie von einer ähnlichen Aktion für einen Patienten gelesen und sich sofort entschlossen: „Da gehe ich hin.“ Sie informierte sich und erfuhr, dass Menschen ab 17 Jahren als Spender registrieren werden können. „Na ja, in der Oberstufe sind ja viele 17 Jahre und älter.“ Schließlich wandte sie sich an die Schülervertretung ihrer Schule, die die Idee sofort aufnahm und mit Schwung voranbrachte.

Alle 15 Minuten erkrankt ein Mensch an Blutkrebs

Am Donnerstag saß die 19-Jährige dann wie selbstverständlich bei den Helfern und leitete die Schüler an, sich selbst eine Speichelprobe im Mund zu nehmen. 20 engagierte, junge Leute saßen an den Tischen, fragten Daten ab und sammelten die Wattestäbchen ein. An einem Tisch, dort, wo sonst der Lehrer thront, saßen zwei von ihnen und verteilten die vorläufigen Spenderausweise. Sie stellten auch die Abschlussfragen: „Du bist mindestens 17 Jahre alt?“ „Du wiegst 50 Kilo oder mehr?“ Erst dann kam ein Durchschlag des Fragebogens in den Ordner derer, die in die DKMS einfließen.

Am Kontrolltisch wurden die Schüler nach Alter und Gewicht gefragt, dann erhielten sie ihren vorläufigen Spenderausweis.

Am Kontrolltisch wurden die Schüler nach Alter und Gewicht gefragt, dann erhielten sie ihren vorläufigen Spenderausweis.

160 junge Leute für die DKMS-Datei waren es am Ende. Und die wussten genau, was sie taten. Denn Stolley hatte ihnen in ihrem Vortrag genau erklärt, was es heißt: „Dein Typ ist gefragt!“ Etwa alle 15 Minuten erkranke ein Mensch an Blutkrebs. „Und ihr habt die Chance, mit euren Stammzellen Leben zu retten.“ Denn die sind so etwas wie Urzellen, die in der Lage sind, sich in jede benötigte Zelle zu verwandeln.

Knochenmarkspende ist die einzige Option

Blutkrebs ist eine schwerwiegende Erkrankung des blutbildenden Systems, meist bilden sich einfach zu viele weiße Blutkörperchen – das wird lebensbedrohlich. Eine Spende ist die einzige Möglichkeit, das System quasi auf Null zu setzen und neu zu starten.

Dafür müssen bestimmte Gewebemerkmale übereinstimmen. Die DKMS hat acht Millionen registrierte Knochenmarkspender, allein in Deutschland fünf Millionen, und agiert international. Weltweit sind es 32 Millionen potenzielle Spender.

Einer von ihnen ist Michael Fengler, der sich vor zehn Jahren gemeldet hat. Vor knapp fünf Jahren wurde er Spender für einen Jugendlichen in den USA, den er auch kennengelernt hat – ein bereicherndes Erlebnis, wie er sagt. Der heute 28-Jährige berichtete, wie ihm unter Vollnarkose Knochenmark entnommen wurde. Meist aber passiert es wie bei einer Blutentnahme.

Michelle Stolley erklärte den rund 300 jungen Leuten in der Mensa der Gesamtschule, wie eine Typisierung funktioniert.

Michelle Stolley erklärte den rund 300 jungen Leuten in der Mensa der Gesamtschule, wie eine Typisierung funktioniert.

 „Für einen guten Zweck so wenig Zeit, das finde ich super“, fand Sarah (17). „Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit“, meinte Annika (19), deren Vater vor zwei Jahren an Krebs starb. „Durch eine Spende helfen zu können, das ist wundervoll.“ Übrigens: Die ersten bei der Registrierung waren die Schülersprecher beider Schulen: Yolanda Bördgen von der Gesamtschule reichte Sander Singer vom Gymnasium die Wattestäbchen.

Quelle: https://www.rundschau-online.de/29879412 ©2018

(Text/Fotos: Ralf Rohrmoser-von Glasow)

 

Auch der WDR berichtet in seiner Sendung Lokalzeit über die Aktion an unserer Schule:

Direkter Link zur Mediathek WDR Fernsehen

 

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Laufen für die DKMS!

 

Im Rahmen der Registrierungsaktion für die DKMS entschied die Lehrerkonferenz, einen Teil der erlaufenen Summe des Sponsorenlaufes für die DKMS zu spenden. So konnte ein Scheck in Höhe von 1407,84 EUR an die Deutsche Knochenmarkstiftung überreicht werden. Vielen Dank an die Läufer/innen und Spender!

 

Zusammenhalten und Hoffnung schenken.

Liebe Eltern,

die Schüler und Lehrer unserer Schule unterstützen ein lebenswichtiges Projekt. Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt“ lädt die DKMS alle Gymnasien, Gesamtschulen und Beruflichen Schulen in Deutschland dazu ein, sich im Kampf gegen Blutkrebs zu engagieren.

Alle 15 Minuten wird in Deutschland ein Mensch mit dieser schockierenden Diagnose konfrontiert, darunter viele Kinder und Jugendliche. Über sieben Millionen Freiwillige haben sich bislang bei der DKMS registrieren lassen. Mehr als 64.000 von ihnen konnten einem Patienten die Chance auf ein zweites Leben ermöglichen. Obwohl täglich 19 DKMS-Spender Stammzellen spenden, findet noch immer jeder siebte Patient keinen passenden Lebensretter – eine Katastrophe für die betroffenen Familien!

Je mehr potenzielle Lebensspender in der DKMS registriert sind, desto größer wird die Chance, ein Leben zu retten. Diese Chance wollen unsere Schüler nicht ungenutzt lassen:

 

Am 15. März 2018 führen wir daher an unserer Schule eine Registrierungsaktion durch.

Um eine umfassende Aufklärung zu gewährleisten, findet für die Schüler zuvor eine Infoveranstaltung zum Thema „Blutkrebs und Stammzellspende“ statt. Hierzu haben wir einen echten Stammzellspender eingeladen, der authentischer als alle Infoblätter vermitteln kann, was Stammzellspende und damit Leben spenden wirklich bedeutet. Im Anschluss daran haben die Schüler ab 17 Jahren die Möglichkeit, sich registrieren zu lassen. Selbstverständlich ist die Teilnahme freiwillig! Die Daten der 17-jährigen werden bis zu ihrem 18. Geburtstag gesperrt und erst mit ihrer Volljährigkeit für den Suchlauf freigegeben.

Die Typisierung erfolgt per Wangenschleimhautabstrich mit einem Wattestäbchen. Die Gewebemerkmale werden nach der Aktion in einem Labor analysiert und für die weltweite Spendersuche zur Verfügung gestellt. Die bloße Registrierung in der DKMS beinhaltet keine bindende Verpflichtung zu einer tatsächlichen Stammzellspende.

An dieser Stelle wenden wir uns mit einer dringenden Bitte an Sie:

Die Aufnahme jedes neuen potenziellen Lebensspenders kostet die DKMS 35 Euro. Die DKMS arbeitet gemeinnützig und ist allein auf Spendengelder angewiesen. Da die Kosten von unserer Schule nicht selbst getragen werden können, würden wir uns sehr über eine Geldspende freuen. Nur mit Ihrer Hilfe können wir Hoffnung schenken und Leben retten.

 

DKMS-Spendenkonto

Kreissparkasse Tübingen

IBAN   DE54 6415 0020 0001 6893 96

BIC     SOLADES1TUB

Verwendungszweck:  BIZ 799

 

Selbstverständlich erhalten Sie für Ihre Geldspende von der DKMS eine Spendenbescheinigung. Bitte geben Sie dazu im Verwendungszweck nach dem Aktionskürzel Ihre Adresse an.

Bitte unterstützen Sie das vorbildliche Engagement unserer Schüler. Denn:

Jede Spende ist mehr wert als sie kostet!

Mit herzlichen Grüßen und der Bitte um Unterstützung,

Wolfgang Pelz, Schulleiter

 

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Strukturwandel im Ruhrgebiet“ Eine Exkursion der Klassen 9B, 9C und 9D

 

Von der Berliner Mauer ist nichts mehr übrig – vom „Alten Ruhrgebiet“ aber schon.

Im Erdkundeunterricht erfuhren die Schüler der Klassen 9B, 9C und 9D viel über die Umgestaltung der Industrielandschaft im Ruhrgebiet: Die Urproduktion, der primäre Sektor wie der Kohleabbau und auch Teile des sekundären Sektors (Industrieproduktion) lohnten sich nicht mehr und wurden vor allem vom tertiären Sektor, dem Dienstleistungsbereich nach und nach ersetzt. Welche Schülerin und welcher Schüler können sich hierunter etwas vorstellen, auch wenn sie es durchaus verstehen. Bilder entstehen dabei nicht vor Ihren Augen.  So entstand die Idee, sich den Strukturwandel im Ruhrgebiet vor Ort anzuschauen.

Mit zwei gemütlichen Bussen fuhren wir um 8. Uhr am 1.2.2018 nach Bochum ins Bergbaumuseum und konnten sehen und auch „Ausprobieren“, wie Kohle und Eisenerz früher und in heutiger Zeit abgebaut wird. Der erste Schritt, „Wie lösten die Menschen die Kohle und das Eisenerz aus dem Erdreich, welche Gefahren und Sicherheitsvorkehrungen waren von Bedeutung“, wurde uns in verschiedenen Führungen deutlich vor Augen geführt.

Anschließend ging es nach Essen zum Weltkulturerbe „Zeche Zollverein“. Die gigantischen Ausmaße waren überwältigend und bei den Führungen wurde diesmal deutlich wie die tausende Tonnen Kohle täglich aus den Stollen nach oben befördert, zerkleinert, sortiert und gewaschen wurden.

 

 

 

Zum Schluss lockte noch ein Kurzbesuch im „CentrO“ Oberhausen, dem neuen Shopping-Paradies. Kaum zu glauben, dass hier einmal die „Gute-Hoffnung-Hütte“ stand, in der 30.000 Menschen beschäftigt waren und Stahl gegossen haben, umgeben auch von Eisenbahngleisen. Fast nichts ist mehr davon zu sehen.  Lenkt man allerdings den Blick nach oben, entdeckt man die alte Glas-Stahl-Konstruktion der Hütte. Aus einem der anstrengendsten Arbeitsplätze des Ruhrgebietes ist eine lichtdurchflutete, freundliche und überdachte Flaniermeile mit beliebten Geschäften und geworden. Viele Schüler haben hier noch schnell ein Schnäppchen gemacht.

Erschöpft aber gut gelaunt traten wir die Rückfahrt an, den Kopf voller Bilder und mit einer genaueren Vorstellung von „Strukturwandel im Ruhrgebiet“.

Ein großes Lob geht an die Klassen 9B, 9C und 9D die pünktlich zu allen Treffpunkten wieder da waren und die leider nur knappe Stunde im Centro diskussionslos akzeptierten.

(Thomas Adolph)

 

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Großzügige Spende für die Streitschlichter/innen

 

Wir, die die Streitschlichter der Gesamtschule Meiersheide haben Grund zur Freude:

Ein anonymer Sponsor hat uns den Kauf von 14 tollen  Poloshirts mit unserem Schulemblem ermöglicht, die wir bei unseren Präsenszeiten in den unteren Jahrgängen und bei Schlichtungsgesprächen tragen. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken!

Wir nehmen dies zum Anlass hier noch einmal unsere Ausbildung und Tätigkeit vorzustellen: Im Rahmen des Ergänzungsunterrichtes werden wir in Klasse 9 zum/zur Schulmediator/in ausgebildet. In dieser Phase lernen wir hauptsächlich das Lösen von Konflikten unter Vorgabe eines  bestimmten Schlichtungsmodells.  Dafür simulieren wir viele Konfliktgespräche im Rollenspiel. Außerdem richten wir unseren Fokus auf die Emotionen die hinter den Handlungen der Beteiligten stecken und welche Folgen diese für die Betroffenen haben können. Zusätzlich lernen und diskutieren wir mit Frau Becktepe, unserer Ausbildungslehrerin,  in unserem Kurs viel über Themen rund um Mediation, wie z.B. die Technik der gewaltfreien  Kommunikation.

Nach  Vollendung der zweijährigen Ausbildung am Ende der 10 sind wir zertifizierte Schulmediatoren und kennen uns recht umfassend mit den Verhaltensweisen in Konfliktsituationen aus.

Schüler/innen der Jahrgänge 5 – 7 können sich jeweils montags in der 5. oder 6. Stunde sowie in den Hofpausen an uns wenden.  Die Anmeldungen nehmen wir über unseren Briefkasten im Freizeitbereich oder persönlich bei unseren Präsenzzeiten in den jeweiligen Jahrgängen entgegen.

(Lisa Gießelbach, Lars Kahl/ Streitschlichter 10. Jahrgang)

 

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Die Synagoge, das Gebetshaus der Menschen jüdischen Glaubens.

 

Am 23.01.2018, besuchte die Klasse 8E die Synagoge in Köln. Als wir dort ankamen, überraschte uns sehr, dass die Synagoge sehr groß war und anders als in der Kirche, waren die Sitzplätze angenehm. In der Synagoge erzählte uns ein Mitarbeiter, etwas über das Leben der Juden wie z.B., dass die Juden den Sabbat feiern, der am Freitag anfängt und am Samstag endet. Uns wurde auch erklärt, welche Regeln sie in der Zeit einzuhalten haben. Beim Essen haben die Juden ebenfalls Regeln einzuhalten das heißt, dass sie nur koscheres Essen, essen dürfen. Über die Form des Gottesdienstes wurde uns auch viel erzählt und zwar, dass sie den Gottesdienst verlassen dürfen, wann sie wollen und auch beim Gottesdienst Gespräche führen können. Uns zeigte man auch einige Gegenstände, die eine besondere Bedeutung während des Betens haben z.B. eine Thora-Rolle Bei den Sitzplätzen gibt es auch bestimmte Regeln und zwar, dass die Frauen oben sitzen ab dem 12. Lebensjahr und die Männer unten ab dem 13. Lebensjahr. Wenn das Mädchen oder die Jungen noch nicht das Alter erreicht haben, dürfen sie selbst entscheiden, wo sie sitzen möchten. Die Anzahl der Juden hat sich nach der Zeit Hitlers drastisch verändert, denn vor der Zeit befanden sich 20.000 Juden in Köln und nach der Zeit nur 9.000. Die meisten wurden in den Kreuzzügen gequält und umgebracht. Die Anzahl der Mitglieder der Kölner Synagoge beträgt 1.200. Der Besuch der Kölner Synagoge war im ganzem sehr informativ und interessant.

 

 

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Unterrichtsgang mit dem Erg-EW – Kurs 10 zum Bilderbuchmuseum Troisdorf

 

 

Der Kurs EW in der 10 hatte sich in seiner ersten Unterrichtsreihe mit Kinderbüchern beschäftigt. Hierbei ging es um heutige Kinderbücher im Vergleich und Kinderbücher im historischen Kontext. Zu diesem Thema passte die Ausstellung im Bilderbuchmuseum Troisdorf: ‚Alice im Wunderland‘ in seinen verschiedenen Ausgaben über die Jahrzehnte hinweg. Der Tag an dem wir als Kurs dorthin fuhren war allerdings denkbar ungünstig gewählt: Es war der Tag von Katharina, dem Sturm. Diesem zum Trotz kamen wir gut in Troisdorf an. Im Museum konnten wir uns von der liebevollen Gestaltung der verschiedenen Szenen und Begebenheiten von ‚Alice im Wunderland‘ einnehmen lassen. Ausgaben von Alice im Wunderland aus mehreren Jahrzehnten wurden begutachtet und bestaunt. Das Museum ist aber eher für kleinere Kinder gedacht, die sich in aktiver Auseinandersetzung mit den Inhalten des Buches befassen können. Trotzdem war die Ausstellung sehr interessant und von der Ideenumsetzung beeindruckend. Leider drohte der Sturm im Hintergrund, so dass wir uns entschlossen, zügig wieder zurück zu fahren, um überhaupt wieder in der Schule anzukommen. Züge fuhren keine mehr, also nahmen wir einen Bus nach dem anderen und kamen so wohlbehalten wieder in Hennef an.

 

 

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Ausflug ins EL-DE Haus

 

Am Dienstag, den 23.01.2018 besuchte die Klasse 9E im Rahmen des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus das EL-DE-NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.

 

Der Name EL DE geht auf die Initialen des Bauherrn Leopold Dahmen zurück, der das Haus schon im Rohbau 1933 an die Gestapo (geheime Staatspolizei) vermietete. Die Gestapo errichtete dort ihre Büros und zehn Gefängniszellen im Keller. Zum Ende des zweiten Weltkriegs flüchtete die Gestapo und vernichtete alle Akten. Das EL-DE Haus ist eines der wenigen Häuser, das die Bombardierung der Stadt Köln überstanden hat. Nach dem Krieg wurde das Gebäude eine Zeit lang als Standesamt und Ordnungsamt genutzt. Seit 1988 ist das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln dort eingerichtet.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Mitarbeiter der Gedenkstätte wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils zeitversetzt durch Keller und Obergeschoss geführt wurden. Die Gefängniszellen im Keller waren ursprünglich für ein bis zwei Personen pro Zelle gedacht. Zum Ende des Krieges saßen in einer Zelle zehn bis zwölf, zum Teil bis zu 30 Personen. Die Gefangenen mussten ohne Bett und Essen darauf warten, was mit ihnen passiert. Da der Keller unverändert erhalten geblieben ist, sind es vor allem die Inschriften an den Wänden, die sehr eindrucksvoll und bedrückend sind.

Im Obergeschoss des Hauses, den früheren Büroräumen, wurde uns anhand der Ausstellung viel über die Gestapo, den eigentlichen Besitzer und den Krieg berichtet.

Der Tag hat uns sehr beeindruckt und uns zum Nachdenken gebracht.

 

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Die Klasse 5c im Theater Marabu / Bonn

 

„Griff, der Unsichtbare“ – Theaterbesuch und Workshop

Tagsüber hat es Griff nicht leicht. Auf der Arbeit wird er von seinem Arbeitskollegen schikaniert und auch sonst scheint er ein recht langweiliges und einsames Leben zu führen. Nachts jedoch verwandelt sich Griff in einen Superhelden, der abenteuerhungrig durch die dunklen Straßen streift und seine Nachbarschaft - ob sie will oder nicht - beschützt.
Griffs Welt wird auf den Kopf gestellt als sein Bruder ihm Melody vorstellt. Die junge verschrobene Wissenschaftlerin erkennt in Griff ihren Gegenpart. Sie macht es sich zur Mission den Helden Griff in seinem Vorhaben, unsichtbar zu werden, zu unterstützen.

 

Es ist die skurrile Geschichte von zwei Außenseitern, die letztendlich nicht die Welt, aber sich selber retten und Mut machen gesellschaftliche Konventionen über den Haufen zu werfen.

www.theater-marabu.de

 

Die Klasse 5c besuchte in der Vorweihnachtszeit gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen Andrea Wais und Gabi Clooth das Theater Marabu in Bonn. Gespielt wurde das Stück „Griff, der Unsichtbare“.

Das Theater Marabu, 1993 von Tina Jücker und Claus Overkamp gegründet, ist ein professionelles freies Theater für junges Publikum mit eigener Spielstätte in dem Kulturzentrum “Brotfabrik” in Bonn.

 

Im Rahmen des Kulturrucksacks NRW bekamen wir die Möglichkeit, das Theaterstück kostenfrei zu besuchen. Im Rahmen dieser Förderung gab es fünf Tage nach dem Theaterbesuch noch einen Nachbereitungsworkshop. Die Theaterpädagogin Frau Delpho sowie zwei Hauptdarsteller des Stücks kamen zu unserer Schule, um an einem Vormittag einen Schauspielworkshop zu gestalten. Nach einer Aufwärmphase wurden in drei Kleingruppen drei Blickwinkel des Stücks aufgearbeitet und in eine Spielszene umgesetzt. Es war eine tolle Erfahrung, sich eine kurze Schauspielsequenz unter fachkundiger Anleitung auszudenken und der Klasse dann vorzuführen.

 

 

Beide Tage haben den Schülerinnen und Schüler viel Freude bereitet!

(Gabi Clooth)

 

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Jahrgang 5 besucht die Oper Geisterritter in Bonn

 

Geisterritter

James Reynolds’ GEISTERRITTER ist die erste Oper nach einem der Erfolgsromane der deutschen Autorin Cornelia Funke; ein klassisches Familienstück, das sämtliche Voraussetzungen erfüllt, alle Generationen gleichermaßen anzusprechen. Der Komponist James Reynolds hat sich diese Geschichte um Liebe, Tod, Verantwortung und Erwachsenwerden gemeinsam mit dem Librettisten Christoph Klimke zur Grundlage genommen und eine moderne Musiktheaterfassung geschaffen. Funke selbst freut sich besonders darauf, Fans ihrer Romane nun in die Oper locken zu können: „Ich freue mich mit James Reynolds, der konsequent seiner Vision einer großformatigen Opernfassung von Geisterritter nachgegangen ist, denn Kindern soll man nichts Halbherziges vorsetzen“, so Cornelia Funke bei der Pressekonferenz zur Stückpräsentation nach einer Lesung im Bonner Opernhaus.

www.theater-bonn.de

 

Opernbesuch und Workshop

Im Januar 2018 besuchte fast der gesamte Jahrgang 5 die Oper „Geisterritter“. Dem Lehrer Hubertus Luke gelang es über den Kontakt zu Frau Ursula Hartlapp-Lindemeyer, dass die Opernfreunde Bonn e.V. im Rahmen ihres Projektes “Schüler in die Oper” die kompletten Eintrittskosten für 150 Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrganges sowie der Integrationsklasse übernommen haben.

Zudem besuchte Frau Rose Bartmer, Musiktheaterpädagogin der Oper Bonn, an mehreren Tagen unsere Schule, um mit den Schülerinnen und Schülern des 5. Jahrganges Workshops zur Vorbereitung des Opernbesuchs “Geisterritter” durchzuführen. In den Workshops ging es u.a. um die musikalischen und lautmalerischen Möglichkeiten Stimmungen und Emotionen auszudrücken. Auch der Rap, der im Stück vorkommt, wurde einstudiert.

Einige Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5 schildern den Tag des Opernbesuchs:

 

Geisterriter 5„Am 30.01.2018 fuhr fast der gesamte fünfte Jahrgang mit seinen Lehrern und Lehrerinnen in die Oper Bonn. Die Fahrt begann in Hennef. „Es war eine spannende Fahrt mit der sehr vollen Straßenbahn“, berichteten die Kinder aus der Klasse 5D. 10 Minuten mussten die Kinder anschließend noch gehen, bis sie in der Oper ankamen. Das Operngebäude sah sehr modern und groß aus und war voller Spiegel und Glasscheiben. In dem Opernstück „Die Geisterritter“ ging es um den englischen Jungen Jon und seine Begegnung mit Geisterrittern. Die Musik war sehr schön und emotional. Die Kostüme der Schauspieler waren ebenfalls wunderschön. Einige Kinder berichteten: „Am besten haben uns die Kostüme der Geisterritter und der Rapper gefallen.“  Viele fanden die Rapper am besten, aber es waren natürlich alle Personen toll, die aufgetreten sind.  Beim Bühnenbild hat den meisten der gruselige Friedhof gefallen, aber auch die sehr coolen Schultische mit Rollen. Mit der lauten Musik konnte man sich richtig gut in die Situation der Schauspieler hineinversetzen.

Viele Kinder hatten sich vorher Oper ganz anders vorgestellt, sie hatten ein langweiliges Stück ohne Theaterhandlung erwartet. Da haben sie sich wohl ziemlich getäuscht! Alle Klassen waren fasziniert, auch ich. Ich fand die Aufführung toll, weil sie sehr spannend und emotional war. Die meisten waren so begeistert, dass sie unbedingt nächstes Jahr noch einmal in eine Oper fahren wollen.“ (Julia Grochala, 5D)

 

Geisterritter 3

 „Am Dienstag den 30.01.2018 war ich in der Oper Bonn und habe das Stück Geisterritter geguckt. Der Saal war groß und am Anfang beleuchtet, später nur die Bühne. Das Orchester war sehr groß und war in einer Vertiefung. Es hat Spaß gemacht zuzuhören, weil man nie wusste, was für eine Musik gleich kommt. Mir haben Stourton, Longspee, Jon, Ella und die drei Kröten (Rapper) am meisten gefallen. Weil Stourton eine sehr hohe Stimme hat und Longspee, Ella und Jon konnten ziemlich lange singen. Die Rapper konnten gut singen und rappen und sie waren lustig. Die Kostüme waren beeindruckend, vor allem von Longspee und den Geistern. Sie waren cool und gruselig. Ich fand es schön, als Longspee im Grab lag und die Statuen um ihn herumstanden. Mir hat alles gefallen, aber besonders als Ela kam. Die Oper Bonn habe ich mir etwas anders vorgestellt (von außen). Insgesamt war alles cool, gruselig, traurig und lustig.“

(Lea Galiutdinow, 5e)

 

 „Am 30.01.2018 besuchten einige Klassen der Gesamtschule Meiersheide die Bonner Oper und haben sich das das Stück Geisterritter angeschaut. In dem Stück geht es um einen Jungen, der Jan John Whitecroft heißt. Er wird von bösen Geistern verfolgt, die ihn töten wollen. Der Anführer von den Bösen heißt Lord Stourton. Die Hauptfiguren sind John Whitecroft, Ella Littlejon, William Longspee, Zelda - Ellas Großmutter- und die Kröten.

Um 11 Uhr ging es los. Der komplette Saal wurde dunkel und alles war ruhig. Am Ende haben alle ganz laut geklatscht. Meine Meinung zu der Oper: ich fand das Stück sehr schön gemacht und das Orchester hat sehr schön gespielt.
Jetzt werden viele fragen, warum wollte Lord Stoutton John töten? Er will ihn töten, weil er den Namen Hartgil trägt. Denn als Lord Stouton getötet wurde - wegen des Mordes an Wiliam Hartgil -  hat Stouton sich geschworen jeden männlichen Hartgil zu töten. Am Ende aber hat John mit Longspee zusammen Lord Stourton get
ötet und alles war wieder gut.

Ich fand auch die Kostüme und die Requisiten sehr schön. Der Dirigent hat  das auch sehr gut gemacht.
Ein großes Dankeschön geht an die Opernfreunde in Bonn, die das alles für uns möglich gemacht haben.“

(Mika Maylahn, 5e)

 

„Am Dienstag, den 30.01.2018, machte die 5. Jahrgangsstufe einen Besuch in die Oper Bonn. Als erstes sind wir zum Hennefer Siegbogen gegangen und haben dort auf die Bahn gewartet, die uns dann nach Bonn brachte.

Das Operngebäude war groß, schön und sauber. Mit den vielen Lampen und dem roten Teppich sah es aus wie ein Schloss. Bevor die Klassen reingehen konnten, mussten alle ihre Rucksäcke und Jacken abgeben. Dann sind wir eine Treppe mit rotem Teppich hochgegangen. Dort haben wir unsere Tickets von den Lehrern bekommen. Anschließend sind wir in einen großen Saal mit Sitzen und einer Bühne gegangen.

Schon bald ging es los. Das Stück hieß „Geisterritter“. Es handelt von einem Jungen namens Jon. Er wird von seiner Mutter auf das Internat nach Salisbury geschickt. Im Internat verfolgen ihn böse Geister, die ihn töten wollen. Dann aber bekommt Jon Hilfe von einem Geisterritter und einem Mädchen namens Ella.

Natürlich wurde in dem Stück nicht nur gespielt, sondern auch viel gesungen. Von den Sängern haben mir besonders gut die Rapper gefallen.  Die Schauspieler haben überwiegend Schuluniformen getragen. Das Bühnenbild war beweglich und es hat verschiedene Situationen dargestellt. Am besten fand ich die Tänzer und das Bühnenbild. Es war toll!“

(Mathis Müller, 5D)

 

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Karneval an unserer Schule

 

Karneval 02

Am 08. Februar war es wieder mal soweit. Die Schule verwandelte sich in einen Schauplatz für kostümierte Schüler, Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrer.

Die 9er und 10 er feierten eine Party in ihrem Gebäude, angefeuert durch einen DJ. Auch die Oberstufe feierte eine Party in ihrem Gebäude, unterstützt von einem DJ und den Auftritten des Tanzcorps Blau Weiß Selhof aus Bad Honnef und den Tanzbienen aus Neunkirchen Seelscheid.

 

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Und wie jedes Jahr gab es auch wieder eine große Karnevalsfeier in der Mehrzweckhalle für die Klassen der 5. bis 8. Jahrgänge

Nachdem die Jahrgänge 5 - 8 sich karnevalistisch mit Musik und auch „ungesundem“ Frühstück wie Chips u.ä. in ihren Klassen eingestimmt und die besten Kostüme gewählt hatten, ging es geschlossen in die Mehrzweckhalle. Dort begann die Feier mit dem Einzug des Elferrats. Unterhaltsam und professionell führte der bestens aufgelegter Elferrat mit Yolanda Bördgen (Q2) an der Spitze durch das bunte Programm.

 

Karneval 2 Karneval 1

 

Eröffnet wurde das Programm von Florian Zank aus der 8B.  Er sang wie ein Profi Karnevalslieder und die Stimmung im Saal war sofort da.

Danach ließ die Schulleitung, die von Schülern und Schülerinnen des DG-Kurses von Herrn Bank zünftig als „Resi“ und „Sepp“ verkleidet wurden, es sich nicht nehmen, das Publikum mit einem Tanz zu Hulapalu zu begrüßen, kräftig unterstützt durch den DG-Kurs.

Danach ging es Schlag auf Schlag: Tanz, Akrobatik und Hip Hop der Klassen 5E, 5F, 6A, 6E, 6F und 8F sowie der Chor begeisterten das Publikum.

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Ein besonderes Highlight schon zu Beginn war der Einzug des Kinderprinzenpaares Finn I. und Laura I. und des Prinzenpaares Werner III. und Henny I. von der Alten Großen KG „Remm Flemm“. Finn I. (Hupperich) ist Schüler unserer 8C und rief seine Klasse zusammen mit ihren Klassenlehrern auf die Bühne. Viele aus der 8C hatten sich abgesprochen und waren als Einhörner verkleidet. Auch die Lehrerinnen!!

Auch das Hennefer Prinzenpaar, Prinz Wolfgang IV. und Prinzessin Monika V. gestellt von der Karnevalsgesellschaft "Quer durch de Waat“, durfte mit ihrem großen Gefolge auf unserer Karnevalsfeier nicht fehlen.

Zwischen den verschiedenen Vorführungen unserer Schüler und Schülerinnen statteten uns auch die „Westerwaldsterne“ einen umjubelten Besuch ab.

 

20180208_085713Alle besten Klassenkostüme durften auf die Bühne und sich ihren Beifall abholen. Unter dem Jubel der einzelnen Klassen zogen die vorher in den Klassen ausgewählten Schülerinnen und Schüler auf die Bühne. Ein schönes, buntes und vielfältiges Bild auf der Bühne!

Froh gestimmt waren sich alle einig, dass die Veranstaltung rundum gelungen war.

Ein großer Dank an alle, die etwas dazu beigetragen haben! Ein großer Dank auch ToLiTec, die alle drei Veranstaltungen professionell unterstützt haben.

(Gabi Clooth)

 

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Auf den Spuren der Familie Herz

 

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus, beschäftigte sich die Klasse 7A dieses Jahr mit der Familiengeschichte der Ruth Herz.

Die 17-jährige Ruth Herz lebte in Bonn-Beuel und wurde 1942 in der Nähe von Minsk ermordet. Sie hinterlässt zahlreiche Briefe und Postkarten, in denen sie vom Lageralltag, von Ängsten und Unsicherheiten berichtet, aber auch von Hoffnung nach einer besseren Zukunft.

 

 

Wir besuchten mehrere Orte in Bonn-Beuel, an denen wir Näheres über Ruth und die damalige Zeit erfuhren, wie zum Beispiel ihr Geburtshaus, das Haus der Großmutter, in dem sie einige Zeit lebte sowie die Gedenktafel am Grundstück der ehemaligen Synagoge.

Abschließend besuchten wir die Gedenkstätte Bonn. Ergreifend war vor allem der Gedenkraum, in dem an Menschen erinnert wird, die in Bonn lebten und in der NS-Zeit ermordet wurden.

(Michaela Dasbach)

 

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Kulturabend zum Thema „Dialogue-Dilemma“ im SLZ

 

 

Am 05. Februar 2018 fand der zweite Kulturabend im neuen und unter anderem zu diesem Zwecke errichteten Selbstlernzentrum der Oberstufe statt. Durch diese in weiten Teilen von Schüler/innen der Oberstufe selbst organisierte und durchgeführte Veranstaltung soll ein Raum geschaffen werden, in dem sich junge kunst-, musik- und literaturinteressierte Talente außerhalb von Unterricht Gehör verschaffen.

Beteiligt hatten sich auch dieses Mal wieder zahlreiche Schüler/innen der EF und Q2 mit musikalischen, literarischen und künstlerischen Beiträgen zum Thema „Dialogue-Dilemma“. Ob Dialoge zwischen Gott und seinen Widersachern, zwischen kriegsmüden und kriegseifrigen Soldaten oder zwischen Sängern und Instrumenten, geboten wurde eine Vielzahl an dialektischen und feinsinnigen Darbietungen kulturinteressierter Schüler/innen aus den Musikkursen von Frau Poschenrieder, dem Literaturzirkel von Frau Novotny-Schmandt und dem Kunst Leistungskurs von Frau Di Tomaso.

 

Vier Schüler/innen des Q2 Projektkurses „Selbstlernzentrum“ unter Leitung von Frau Di Tomaso hatten die Organisation im Vorfeld übernommen, ein Plakat gestaltet, das Programm zusammengestellt sowie Getränke und Häppchen angeboten, so dass es den anwesenden Gästen während des zweistündigen Programms an nichts fehlte. Dank der engagierten ToLiTec-Schüler wurden eine die Beiträge unterstützende Atmosphäre und professionell inszenierte Raumgestaltung geschaffen, die zum gelungenen Gesamtbild des Kulturabends beigetragen haben.

(Dorothee Di Tomaso)

 

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„D r Betr chter voll nd t das K nstw rk“ (Christian Boltanski) -
Die Oberstufe als Holocaust-Mahnmal

 

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus haben die Schüler/iInnen des Kunst Leistungskurses der Q2 unter Leitung von Frau Di Tomaso ein Mahnmal im Oberstufengebäude errichtet. In der Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Installationskünstler Christian Boltanski sind verschiedene künstlerisch gestaltete Plakate mit Zitaten von selbigen entstanden, die an den Wänden und am Boden des Oberstufenforums angebracht wurden.

Boltanski kämpft Zeit seines Lebens gegen das Vergessen, um doch immer wieder festzustellen, dass „man […] noch so viele Archive anlegen [kann], es ist unmöglich, ein Leben festzuhalten.“ Was er intendiert, ist jedoch „die Spuren von jemandem zu zeigen“, denn dies „macht seine Abwesenheit nur noch spürbarer.“ Unter diesem Zeichen sollte dann auch die Ausstellung des Kunst Leistungskurses stehen. Es sollte nicht darum gehen, die Wahrheit zu erzählen, es war unser Anspruch, sie erfahrbar zu machen.

Schon der Eingangsbereich löst mit 600 an der Wand, der Tür und zuletzt auch am Boden befestigten fotografischen Porträts von verstorbenen Opfern aber auch Tätern des Holocausts ein beklemmendes Gefühl aus. Jeder Besucher des Oberstufengebäudes muss entscheiden, ob er über den Weg aus verstorbenen Menschen geht oder beiseitetritt, um den Porträts an der Wand ein wenig näher zu rücken. Nach der unmittelbaren Erfahrung, von zahlreichen Gesichtern angestarrt zu werden, geht es weiter an einem Berg aus Kinderkleidung und an Kleiderhaken hängenden alten Schuhen vorbei, unter einer Wäscheleine mit blutbefleckter Kinderkleidung hindurch, zu verschiedenen Installationen, die rührende Biografien fiktiver Opfer erzählen. In den Vitrinen mittig im Forum sind Berge von echtem Menschenhaar und aus Gips gefertigte, zum Teil mit Goldspray lackierte Zähne zu sehen. Informationen zum Goldraub der Nazis und zur Verwendung der abgeschnittenen Haare der Opfer aus dem Konzentrationslager Auschwitz befinden sich daneben.

Boltanski sagte einmal: „Es ist mir wichtig, dass der Betrachter nicht vor dem Werk bleibt, sondern vom Kunstwerk umgeben ist, sozusagen in dem Kunstwerk ist.“ Und so hat auch die Rauminstallation des Kunst Leistungskurses vielleicht ein wenig dazu beigetragen, dass jeder Betrachter etwas empfinden konnte, „wenn auch der Duft von Kaffee in jedem von uns andere Erinnerungen wach [ruft].“

(Dorothee Di Tomaso)

 

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Schule hier und in der Heimat

 

Mehr als 400.000 Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter sind seit 2015 nach Deutschland gekommen. Für die meisten von Ihnen stellt es eine große Herausforderung dar, an einem fremden Ort in deutscher Sprache unterrichtet zu werden. Das ist aber längst nicht alles – häufig wird vergessen, dass Schule in den Heimatländern etwas ganz anderes bedeutet als in Deutschland. Das beginnt bei der Kleidung und dem Schulweg und endet bei den Hausaufgaben.

Wir – das Team des CARE-Projektes „KIWI – Kinder und Jugendliche Willkommen“ – wollten das genauer wissen. Also besuchten wir die Internationale Klasse von Frau Gardizi in der Gesamtschule Meiersheide in Hennef. Frau Gardizis Familie kommt aus Afghanistan, sie selbst ist in Deutschland geboren.

Salome, Haugin, Kamal und all die anderen kennen wir schon gut. Das KIWI-Team hatte schon viele Workshops in der Klasse durchgeführt. Zehn Jugendliche aus acht verschiedenen Ländern trafen wir an – und lernten, dass „Schule“ nicht gleich „Schule“ ist.

 

 

Der Schulweg

Saddam berichtet, dass er nur drei Minuten bis zur Schule benötigte, auch Kamal aus dem Irak hatte es nicht weit. Robert aus Albanien musste hingegen jeden Tag über einen Berg, um zur Schule zu gelangen. Für andere war der Schulweg aufgrund des Krieges in ihren Heimatländern wie dem Irak oder Syrien nicht nur weit und beschwerlich, sondern auch gefährlich. Khan aus Afghanistan konnte die letzten drei Jahre überhaupt nicht zur Schule gehen, da er sonst sein Leben riskiert hätte.

Die Schule

Ähnlich unterschiedlich waren auch die Schulen, die die Jugendlichen besuchten. Bei einigen unterschieden sich die Klassenzimmer nicht so sehr von denjenigen in Deutschland; häufig war die Ausstattung mit Möbeln und Lernmitteln einfach ein wenig schlichter. Khan hingegen berichtet, dass es in den ländlichen Regionen Afghanistans häufig nicht einmal Tische und Stühle für die Kinder gibt. Salome besuchte in Georgien sogar eine Privatschule – manchmal fuhr sie sogar mit dem Taxi dorthin.

Schulbeginn

In vielen Ländern wie in Afghanistan, Syrien oder Sri Lanka gibt es Schuluniformen oder strenge Regeln, wie man sich kleiden soll. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Schuluniformen: Bei Haugin bestand sie aus Hemd, Mütze und einem Halstuch; bei Sanjiya aus Sri Lanka trugen alle Schülerinnen und Schüler ein einfaches weißes Gewand. Häufig gibt es morgens noch vor Unterrichtsbeginn einen Apell oder ein anderes Ritual. Robert berichtet, dass sich morgens alle Schülerinnen und Schüler dem Alter nach aufstellen mussten, erst dann betrat man in Reihen geordnet gemeinsam das Schulgebäude. In Sri Lanka wiederum traf man sich erst mal in der Aula, um gemeinsam zu singen.

Der Unterricht

Viele erzählen, dass man in ihrer Heimat immer alleine arbeiten und seine Aufgaben lösen musste. Sie finden es gut, dass es in Deutschland mehr Abwechslung in Form von Gruppen- oder Projektarbeiten gibt und man sich gegenseitig unterstützen kann. Saddam und Robert sind es schon aus Albanien und Tadschikistan gewohnt, dass Jungs und Mädchen in dieselbe Klasse gehen und auch nebeneinander sitzen dürfen. Für viele der anderen ist der gemeinsame Unterricht aber neu. In Syrien werden Jungs und Mädchen ab der vierten Klasse getrennt unterrichtet. Im Irak hat man für den getrennten Unterricht sogar zwei Schichten eingeführt: mal kommen vormittags die Jungs und nachmittags die Mädchen, dann wird gewechselt. Khan berichtet, dass in bestimmten Regionen Afghanistans Mädchen sogar überhaupt nicht mehr zur Schule gehen dürfen. Das macht es für sie besonders, schwer hier in Deutschland in der Schule Fuß zu fassen.

Manche Schulfächer sind für einige Schülerinnen und Schüler der internationalen Klasse neu. Insbesondere der Sportunterricht war in ihren Heimatländern ganz anders oder fand überhaupt nicht statt. Motasim aus Syrien erzählt, dass sich die Jugendlichen ihre Spielfelder und Tore selbst bauen mussten. Bei Salome in Georgien gab es dagegen richtig große Sportfeste und Turniere in vielen verschiedenen Sportarten.

Die Lehrer

Ein besonders spannendes Thema sind natürlich die Lehrer. Hier gibt es besonders große Unterschiede zwischen den Lehrern in ihren Heimatländern und denjenigen hier in Deutschland. Kamal erzählt, dass er auch nette Lehrer hatte. Für allgemeines Gelächter sorgt seine Geschichte von der Mathematiklehrerin, die gar nicht gut in ihrem Fach war. Dass es wie bei Sanjiya in Sri Lanka manchmal Belohnungen von den Eltern für gute Noten gab, kennen viele Schüler hin in Deutschland auch. Neu ist, dass manchmal – wie Haugin berichtet – sogar die Lehrer die Schüler für gute Zeugnisse mit Geschenken belohnen. Alle finden, dass man das auch in Deutschland einführen sollte ;-)

Die meisten erzählen allerdings, dass ihre früheren Lehrer vor allem sehr viel strenger waren. In vielen Ländern gibt es schlimme Strafen, vor allem, wenn die Hausaufgaben vergessen wurden. In einigen Ländern dürfen die Lehrer Kinder sogar schlagen. Motasim ist der Meinung, dass solche Strafen überhaupt nichts bringen, und die anderen stimmen ihm zu. Basheer aus dem KIWI-Team war selbst Englischlehrer in Syrien. Er bestätigt, dass das Schlagen von Schülern in Syrien erst seit kurzem verboten ist, viele Lehrer sich aber nicht daran halten.

Außerdem wird berichtet, dass einige Lehrer ihre „Lieblinge“ unter den Schülern hatten. In Syrien oder dem Irak gibt es zwar auch Klassensprecher, diese werden aber von Lehrern ausgesucht oder ernannt. Sie haben außerdem nicht in erster Linie die Aufgabe, die Interessen der Schüler zu vertreten. Stattdessen haben sie zum Beispiel die Aufgabe, in Abwesenheit der Lehrer Mitschüler aufzuschreiben, die laut waren oder etwas vergessen hatten. Alle sind der Meinung, dass sie die Rolle der Klassensprecher in Deutschland viel besser und auch wichtig finden.

Feste und Feiern

Zum Glück wird anscheinend überall auf der Welt in Schulen auch gefeiert. Robert erzählt, dass es in Albanien anlässlich des Kriegsendes am Jahrestag immer ein großes Schulfest gibt. Außerdem bekommt die Lehrerin am ersten Schultag von der Klasse Blumen – was zur „Beschwerde“ von Frau Gardizi führt, sie habe von Robert noch nie Blumen geschenkt bekommen ;-) Eine besondere Tradition gibt es immer am letzten Schultag in Georgien. Der Abschlussjahrgang besucht dann immer in eigens dafür ausgesuchten T-Shirts alle Klassen. Die jüngeren Schülerinnen und Schüler schreiben dann nette Sprüche oder Abschiedsgrüße auf die T-Shirts – so haben die Absolventen ein besonders schönes Andenken an ihre Schulzeit.

Fazit

Fast alle Schülerinnen und Schüler haben Freunde oder Familienmitglieder in ihrer Heimat zurückgelassen, die sie sehr vermissen. Sie haben manchmal Heimweh oder vermissen es, in ihrer Muttersprache unterrichtet zu werden. Dennoch ist die Gesamtschule Hennef eine kleine zweite Heimat geworden mit Frau Gardizi als „Klassenmama“.

 

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Mein Praktikum an der Universität Regensburg

 

Wie jedes Jahr im Januar, so absolvierte auch der aktuelle 12. Jahrgang (Q1) sein zweiwöchiges Betriebspraktikum, dieses Mal vom 08.-19.01.2018. Je nach Interessenlage hatte dazu jeder Schüler/Schülerin seinen Praktikumsplatz vorab-  selbstverständlich individuell und somit in den verschiedensten Bereichen - gesucht und organisiert. Ziel des Ganzen ist, dass wir Schüler einen Eindruck in die spätere Arbeitswelt erhalten und man sich einen Beruf ansieht, für den man sich interessiert, um abzuschätzen, ob man diesen auch in ihrem späteren Leben ausüben will.

 

 

Ich, Fabian Euchenhofer, hatte mich für einen Praktikumsplatz in der Forschung, in dem Institut für Analytische Chemie, Chemo- und Biosensorik der Universität Regensburg beworben, da ich mich sehr für die Naturwissenschaften und die Forschung interessiere.

Ein Forschungsprojekt meiner Arbeitsgruppe beschäftigt sich beispielsweise damit, sogenannte Sweat-Sensors (Schweiß-Sensoren) zu bauen, um durch die Leitfähigkeit des Schweißes auf die Hydration eines Menschen zu schließen. Das wäre vor allem für Sportler eine wichtige Information.

Meine Aufgabe war hierbei die Verbesserung von Laser „gesribten“ Graphen-Elektroden auf Kaptonfolie sowie die Verbesserung der Übertragung dieser auf Papier und Plexiglas.

In der ersten Woche habe ich unter den verschiedensten Bedingungen und Einstellungen am Laserscriber Elektroden geschrieben und diese dann verschiedensten Messungen unterzogen, um herauszufinden, welche Bedingung denn die beste wäre.

In der zweiten Woche habe ich selbständig verschiedene Einstellungen ausprobiert, um diese Elektroden dann auf Papier oder auf Plexiglas zu übertragen. Dafür testete ich z.B. die Elektroden-Übertragung mit mehreren Tonnen Druck, und dies unter verschiedensten Umgebungsbedingungen.

Ich bin sehr froh, so ein tolles, hoch-interessantes Praktikum absolviert zu haben. Und worauf ich stolz bin, ist, dass meine Ergebnisse sogar in das fortlaufende Forschungsvorhaben einfließen sollen. Es waren zwar nur zwei Wochen, aber ich kann mir gut vorstellen, so etwas auch über einen längeren Zeitraum zu machen.

Als Fazit aus dem Praktikum kann ich nun sagen, dass mein Ziel ist, nach der Schule in diesen oder einen ähnlichen Bereich zu gehen.

(Fabian Euchenhofer, Q1)

 

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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

 

Am 23.01.2018 haben wir einen Ausflug zum EL-DE-Haus nach Köln unternommen. Auf dem Weg dorthin haben wir verschiedene Orte besichtigt, die damals eine große Rolle gespielt haben. An der Ecke Krebsgasse/Schildergasse befand sich von 1907-1945 das Kölner Polizeipräsidium, in dem ab 1935 die Gestapo ihren Sitz hatte, bis sie ins EL-DE-Haus umzog. In der Krebsgasse 1-3 befindet sich eine Gedenktafel im Pflaster der Fußgängerzone, die ,,Zur Erinnerung an die Toten und als Mahnung für die Lebenden“ zu verstehen ist. An der Oper, Ecke Glockengasse/Offenbachplatz erinnert eine Gedenktafel aus Bronze an die in der Reichskristallnacht vom 9. auf den 10. November 1938 zerstörten Synagogen. Auf unserem weiteren Weg durften wir die AntoniterCityKirche in der Schildergasse mit den geschichtsträchtigen Ernst Barlach Kunstwerken besichtigen. Das EL-DE Haus am Appellhofplatz wurde nach seinem Erbauer benannt, Leopold Dahmen, der es ursprünglich als Wohn- und Geschäftshaus bauen ließ. Im EL-DE-Haus angekommen erfuhren wir in kleinen Gruppen wichtige Informationen über diese Zeit. Es wurde jedoch 1935 noch als Rohbau von der Kölner Gestapo beschlagnahmt. Dahmen blieb jedoch der Besitzer. Im Dezember desselben Jahres zog die Gestapo als Mieter ein und ließ von Gefangenen zehn Zellen mit Eisenpritschen, kleine Wasch- und Toilettenräume und einen Galgen im Keller bauen. Die Größe der Zellen schwankte zwischen 4,6 und 9,3 m², nach Wandinschriften wurden zeitweise über 30 Gefangene in einer Zelle untergebracht. Sie waren ursprünglich nur für die Unterbringung während der Zeit der Verhöre gedacht, aber wie sich aus Wandinschriften lesen lässt, verbrachten die Gefangenen in den Zellen Zeiten von bis zu mehreren Monaten. Die Häftlinge waren meist Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, dort wurden aber auch Widerstandskämpfer inhaftiert und verhört. Diese Verhöre fanden zuerst auf Höhe der Zellen statt, aber da Passanten die Schreie der Gefangenen während der Folter hörten, wurden sie in den Tiefkeller verlegt, wo sich auch ein Luftschutzraum befand.

Die meisten Häftlinge kehrten nicht aus den Verhören in die Zellen zurück, sondern wurden gehängt. Auf einer Gedenktafel auf dem Friedhof wird an 788 Opfer erinnert. Seit dem 19. September 1988 ist das EL-DE-Haus vor allem ein Dokumentations-und Forschungszentrum, das ein Museum und eine Bibliothek als Lern- und Bildungsort beheimatet. Im Museum ist die Dauerausstellung Köln im Nationalsozialismus“ zu besichtigen.

(Simone Halft/Klasse 9D)

 

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Internationaler Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai

 

Nach einem spontanen Probedurchlauf im letzten Jahr mit nur wenigen Mannschaften erhielten in diesem Jahr alle Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Hennef vom 5. Jahrgang bis zur Q2 die Gelegenheit am Internationalen Mathematik Teamwettbewerb „Bolyai“ teilzunehmen. Unglaubliche 160 Schülerinnen und Schüler unserer Schule wollten in diesem Jahr antreten. Der Wettbewerb fand am Dienstag, den 16. Januar 2018, statt. Es gibt zwei Runden: In der ersten Runde erhält jede Mannschaft 13 Knobelaufgaben im Multiple-Choice-Stil. Pro Aufgabe gibt es fünf mögliche Antworten, wobei auch mehrere Antworten richtig sein können. Eine 14. Aufgabe ist individuell zu lösen. Taschenrechner sind nicht zugelassen. Teilnehmen können beim Bolyai-Wettbewerb Mannschaften, in denen sich 4, 3, oder 2 Schüler aus derselben Klassenstufe der Schule befinden. Jede Mannschaft muss sich einen eigenen Namen wählen. So trat dann die Gruppe „Die vier klugen Mathematiker“ gegen „Die wilden Mathehühner an“ oder die Gruppe „Master of Desaster“ gegen den „Gurkensturm“. Mit rauchenden Köpfen knobelten alle Gruppen am Wettbewerbstag 60 Minuten lang an den doch recht anspruchsvollen Aufgaben. Dann mussten alle Lösungen abgeben werden. Ein paar Tage später standen dann die Ergebnisse fest.

Die beste Platzierung der Schule erreichten die „Einhörner II“ aus der 7D (Noemi Bade, Alina Kindt, Florence Mühlbach und Jette Vedder) mit Platz 31 von fast 200 angetretenen Gruppen in dieser Altersgruppe in der Region Hessen und NRW. Knapp dahinter landete die Gruppe „Poro Army“ (Tobias Gemein, Jannick, Palmer, Jannis Pilger und Tom Rose) auf Platz 32 von etwa 270 angetretenen Gruppen im Jahrgang 6 in der der Region Hessen und NRW. Ein herzliches Dankeschön allen Teilnehmern! Ich würde mich freuen, wenn viele von euch im nächsten Jahr wieder bei dem Wettbewerb mitmachen und ihre in diesem Jahr gewonnenen Erfahrungen dann einbringen.

(Kirsten Holz)

 

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Heureka! Mensch und Natur 2017

 

54 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 der Gesamtschule Hennef nutzten im vergangenen Jahr die Gelegenheit am HEUREKA! Wettbewerb Mensch und Natur teilzunehmen. Dies ist ein Schüler- und Schulwettbewerb für die Klassenstufen 3 bis 8. Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb durch einen Zusammenschluss von einigen Eltern und Lehrern mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften zu begeistern. HEUREKA! Mensch und Natur beinhaltet alle naturwissenschaftlichen Themen. Es werden Fragen zum Thema Mensch und seiner Umwelt gestellt, die sowohl Tiere und ihre Rekorde, wie auch Pflanzen beinhaltet. Außerdem werden das Wetter, chemische und physikalische Phänomene ebenso thematisiert wie die Themen Technik, Energie und Fortschritt.

 

 

Das Warten auf die Ergebnisse und Preise stellte Schüler und Lehrer in diesem Jahr auf eine harte Probe. Kurz vor Weihnachten hieß es, nach den Ferien würden die Ergebnisse eintreffen. Per Email informierte der Trägerverein dann, dass es Verzögerungen gäbe. Schließlich wurde kurz vor den Osterferien das lang ersehnte Paket geliefert. Der beauftragte Paketdienst hatte die Veranstalter im Stich gelassen, so dass ein neuer Versender gefunden und alle Pakete zuvor erst noch mit neuen Etiketten versehen werden mussten. Daher die lange Wartezeit.   

Ende März konnte Herr Pelz dann endlich allen Jahrgangsbesten ihre Preise überreichen. Die Namen der Preisträger sind Ben Baske 5F, Jan Hagenlocher 6E, Nina Wegener 7C und Leon Thiemann 8F. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und vielen Dank an alle Teilnehmer! Nun warten wir gespannt auf den zweiten Wettbewerbsteil im April zum Thema Weltkunde.

(Kirsten Holz)

 

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Judoka der Gesamtschule wieder einmal sehr erfolgreich

 

Die älteren Schüler Alexander Neihs (U21 bis 73 kg) und Till-Moritz Riehl (U21 bis 66 kg) konnten am 24.02. bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften in ihren Gewichtsklassen jeweils die Siegertitel erringen und dürfen sich nun Westdeutsche Meister nennen. Durch ihre Siege erlangten sie die Startberechtigung für die Deutschen Meisterschaften.

 

Alexander Neihs hatte bei den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt/Oder drei Wochen später einen starken Wettkampftag und gelangte nach vier überzeugenden Siegen ins Finale. In einem spannenden Kampf unterlag er knapp, so dass er nun Deutscher Vizemeister in seiner Gewichtsklasse bis 73 kg ist. Till-Moritz Riehl hatte sich ebenfalls bei den Westdeutschen Meisterschaften qualifiziert. Nach einem Sieg und zwei Niederlagen schied er aber vorzeitig aus dem Turnier aus.

Das Bild zeigt Alexander und Till bei den Westdeutschen Meisterschaften mit Trainer Kamen Kasabov

 

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DLRG meets Gesamtschule Hennef Meiersheide

 

Hoch motiviert erwarteten die Schülerinnen und Schüler der 6A am Donnerstag dem 14.12.2017 Frau Körner von der DLRG Hennef. Im Januar 2018 kam dann die Klasse 6B an drei aufeinanderfolgenden Donnerstagen in den Genuss, mit Fr. Körner arbeiten zu dürfen.
Im Rahmen der Unterrichtsreihe Rettungsschwimmen hatten die SchülerInnen in vorherigen Stunden schon einige Erfahrungen sammeln können. So beherrschten sie bereits verschiedene Transport- und Schlepptechniken sowie Maßnahmen zur Eigenrettung. Mit Frau Körner, Vorsitzende der
DLRG Ortsgruppe Hennef, konnten die Lerngruppen in mehreren Unterrichtseinheiten ihre Kenntnisse nun ausbauen und erweitern. Äußerst engagiert brachte Frau Körner den Kindern nahe, wie wichtig die Kommunikation sowohl zwischen Retter und erschöpftem Schwimmer als auch den Rettern untereinander ist. Mehrere Übungen wurden eifrig ausprobiert, welche Frau Körner im Wasser selbst demonstrierte. Ein Highlight war sicherlich die Unterrichtsstunde, in der die Kinder mit Rettungsboje und Gurtretter ihre „ermüdeten“ Schwimmpartner aus dem Wasser ziehen konnten – Baywatch
lässt grüßen. Auch das Kleiderschwimmen (mit Anzügen der DLRG) und anschließende Ablegen der Kleidung im Wasser, war eine wichtige Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler. Sich im tiefen Wasser der mit Wasser vollgesogenen Anzüge zu entledigen hatten sie sich doch einfacher vorgestellt.

Auch für uns Lehrerinnen (Fr. Kalbhenn und Fr. Schmitz) stellte diese Form der Zusammenarbeit eine außerordentliche Bereicherung dar, waren durch die zahlreichen Materialien doch deutlich mehr und auch anschaulichere Übungsformen im Unterricht möglich.

Abschließend nochmals einen großen Dank an Frau Körner, die mit viel Geduld und Knowhow unsere SchülerInnen angeleitet und zudem angeboten hat, auch zukünftige Unterrichtsvorhaben der Gesamtschule Meiersheide weiterhin tatkräftig unterstützen zu wollen.

(Christina Kalbhenn)

 

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Besuch des InfoTrucks der Elektro- und Metallindustrie

Auch in diesem Jahr besuchte der InfoTruck der Elektro- und Metallindustrie unsere Schule nach den Karnevalstagen, um den Schülerinnen und Schülern des 9 Jahrgangs zu zeigen, dass man keine „Angst“ vor Technik oder technischen Berufen haben muss.

 

Bildergebnis für infotruck metall und elektroindustrie NRW

Zum zweiten Mal hatten wir die Chance, die Welt der Elektro- und Metallindustrie auf noch größerem Raum zu erkunden, denn die Besucher/innen können mittlerweile auf zwei Etagen die Vielfalt dieses Berufszweigs entdecken. Auf diese Weise können Theorie und Praxis hervorragend kombiniert werden, denn unterschiedliche Experimentierstationen sorgen für Abwechslung und die nötige Nähe zur Praxis.

Diese Chance nutzten unsere Schüler/innen auch ausgiebig. Neugierig und interessiert zeigten sich die Besucherinnen und Besucher des 9. Jahrgangs und erkundeten das Innere des Trucks. Sie durchliefen die verschiedenen Stationen mit Spaß und Begeisterung.

Alle zeigten sich begeistert und lobten vor allem die beiden Moderatoren, die kompetent und freundlich arbeiteten, aufkommende Fragen sofort beantworteten und immer einen Witz auf Lager hatten. Neben den vielen theoretischen Informationen zu unterschiedlichen Bereichen der Elektro- und Metallindustrie faszinierte die Schülerinnen und Schüler vor allem CNC-Fräse, an der sie praktische Erfahrungen sammeln durften. So wusste am Ende jeder, dass es in dieser Branche zahlreiche Chancen und Möglichkeiten für Jungen und Mädchen gibt und wie man eine CNC-Fräse programmiert.

(Julia Kalscheid)

 

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Sidney Klass (10a) mit dem Tennisverband Mittelrhein in Rotterdam

 

Am Freitagmittag, den 23.02.2018, fuhr ein kleiner Teil des Verbandskaders des TVM mit Coach Thomas Olschewski nach Rotterdam auf ein internationales Turnier der Tennis Europe Reihe.

Sidney Klass (14) war mit von der Partie und war hochmotiviert. "Der Plan für den Anreisetag ist einfach", so der Verbandstrainer. „Wir müssen ausgeruht ankommen und die Spieler müssen sich einsignen. Danach soll Vorort noch trainiert werden, um sich auf die Bedingungen optimal einstellen zu können.“

Das ‚Einsignen‘ war ein notwendiger Prozess um sicherzustellen, dass alle Spieler auch angereist waren. Die Spieler kamen aus allen Teilen der Welt. „Da kann auch mal was schiefgehen und der Einsign-Slot egal ob für die Qualifikation oder Hauptfeld von 16.00 bis 18.00 Uhr am Tag vor Spielbeginn verpasst werden,“ erklärte der erfahrene Trainer.

Am Abend klappte für das Team alles und die Spieler konnten ins Hotel einchecken. Hier gingen wir dann noch der Plan für den Spieltag durch. Themen wie Zeitablauf des Tages, Ernährung, Matchplan und andere Dinge wurden hier im Detail besprochen.

Sidney gehörte zu dem jüngeren Jahrgang in seiner Altersklasse, aber er hatte Potenzial sich durch die Quali zu spielen, so die Einschätzung seines Trainers. Die erste Runde begann für Sidney und es wurde schnell klar, dass Sidney an diesem Tag nichts anbrennen lies. Er gewann nach einer guten Leistung seine Partie gegen einen gleichaltrigen Holländer mit 6:1,6:1. Trainer und Spieler waren zu frieden.

Der Spieltag war jedoch für Sidney nicht vorbei. Danach stand das Cool Down, die Nachbesprechung des Matches und der Matchplan für das kommende Spiel auf dem Programm.

Am nächsten Tag ging es für Sidney weiter. Aufstehen um 6 Uhr, Frühstücken um 7 Uhr und Warm Up um 7:45 Uhr ist ein normaler Ablauf für einen professionellen Tennisspieler.

Das nächste Match begann von Sidney gegen den Belgier Lucas Perrang. Es fing umkämpft an, aber er leider konnte er das Niveau nicht halten. Der Belgier war sehr stabil und konnte Sidney immer wieder vor neue Aufgaben stellen, so die Analyse des Trainers. Sidney verlor letztendlich mit 2:6 und 2:6. Es war schade, da er am Tag zuvor besser gespielt hatte, aber das gehört zum Turnieralltag dazu, Schwankungen in Kauf zu nehmen, fügte Thomas Olschewski hinzu.

So ging das Turnier zu Ende. „Ich bin um eine Erfahrung reicher und weiß jetzt, woran ich als nächstes arbeiten muss“, reflektiert Sidney.

Wir drücken die Daumen!

 

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Bläserklassen beim Bowling

 

Am Dienstag, 6.2.18, war es einmal mehr soweit: Als Dankeschön für die vielen Einsätze im November 2017 bei sieben Hennefer Martinszügen und dem Weihnachtsmarkt waren ca. 120 Schüler/innen und Lehrer/innen der Bläserklassen eingeladen, zur Bowling-Arena in Troisdorf zu fahren. Die Klassen 6B, 7B, 8B und 9B und waren bei Martinszügen besonders aktiv gewesen und durften mit nahezu allen Schüler/innen dabei sein. Auch einige Schüler/innen aus der 10B durften mitkommen.

 

 

Auf 18 Bahnen gab es jedes Mal großen Jubel, wenn jemand einen „Strike“ oder „Spare“ warf. Auch die begleitenden Lehrer/innen Blanca Lizarraga, Thilo von Gahlen und Astrid Kröger-Schönbach hatten großen Spaß, selbst wenn so manche Kugel nicht ihren Weg inmitten die 10 Pins fand¸ sondern in der Rinne landete.

Ein toller Tag für die aktive Bläsergemeinde!

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

 

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Oberstufenprojekt zum Gedenktag

Im Rahmen des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus fanden an der Gesamtschule Hennef/Meiersheide in den unterschiedlichen Schulstufen diverse Projekte statt.

Im Zentrum eines Oberstufenprojektes (Q 2), das Frau Neuberger als Fachlehrerin leitete, stand zum Beispiel der gegenwärtige kriegerische Konflikt um Syrien.

 

 

Mit Hilfe unterschiedlicher Materialien versuchten die Schülerinnen und Schüler zu ergründen, welche Parteien aus welchen Beweggründen an diesem Konflikt beteiligt sind.

Darüber hinaus ging es um die zentrale Frage, aus welchen Motiven in Zukunft Kriege geführt werden könnten und welche präventiven Strategien der Deeskalation möglicherweise zur Verfügung stehen.

Die nachfolgenden Fotos vermitteln einen Eindruck von der Arbeitsatmosphäre dieses Projektes:

(Wolfgang Labonde)

 

 

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Jugend im Nationalsozialismus – Die 7E im EL-DE-Haus

 

Einen ersten Zugang zu der Geschichte des Nationalsozialismus in unserer Region erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 7E anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus´ bei einem Besuch des EL-DE-Hauses in Köln.

Das EL-DE-Haus, benannt nach seinem Erbauer, dem Geschäftsmann, Leopold Dahmen, wurde 1935 von der Gestapo übernommen, bestehende Mietverträge wurden aufgelöst. Das Gebäude - zentral am Appellhofplatz gelegen,  wurde zum Symbol der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft. In ihm wurden Menschen gefangen gehalten, gefoltert und ermordet. Die meisten Gefangenen waren Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter oder Widerstandskämpfer.

Nach dem Krieg dienten die Räumlichkeiten der Stadtverwaltung, erst in den 80er Jahren wurde dort das Kölner NS-Dokumentationszentrum eingerichtet. Eine Dauerausstellung dokumentiert ausführlich das gesellschaftliche und politische Leben in Köln und Umgebung zu der Zeit des Nationalsozialismus.

Während der sehr guten und schülernahen Führung durch einen Teil der Dauerausstellung, der sich mit dem Leben der Jugendlichen im Nationalsozialismus beschäftigte, bekamen die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck von der Weltanschauung dieser Zeit. Die Unterschiede zwischen katholischer, freier oder bündischen Jugend, die verfolgt und beobachtet wurden, zu der strammen Organisation der Hitlerjugend oder des Bundes der Deutschen Mädel, entdeckten die Schülerinnen und Schüler anhand von zahlreichen Bildmaterialien und Texten.

In einem Workshop in einem toll hegerichteten Seminarraum erarbeiten die Kinder u.a. anhand von Gegenständen multiperspektivische Biografien von vier Kölner Jugendlichen. In Kurzreferaten berichteten sie ihren Klassenkameraden von Jugendlichen und deren Beweggründe, die Widerstand leisteten oder Mitglied in einer nationalsozialistischen Jugendorganisation waren. Durch die spielerische Herangehensweise in diesem Workshop – es mussten erst Codes herausgefunden werden, um an weitere Informationen zu gelangen – hat es das museumspädagogische Team geschafft, die Schülerinnen und Schülerinnen für das Thema zu interessieren und den Forschergeist zu wecken.

Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von dem Besuch der Gedenkstätte, die im Kellergeschoss des Gebäudes liegt. Originale Wandinschriften zeugen von den Schicksalen der Menschen, die die Gräueltaten der Nationalsozialisten erleiden mussten. Ein Gefangener, Askold Kurow, dem später als einziger die Flucht gelang, schrieb:

„Hier bei der Gestapo haben zwei Freunde gesessen aus dem Lager Messe seit dem 24.12.44, Askold Kurow und Gaidai Wladimir, jetzt ist schon der 3.2.45. 40 Leute wurden gehängt. Wir haben schon 43 Tage gesessen, das Verhör geht zu Ende, jetzt sind wir mit dem Galgen an der Reihe. Ich bitte diejenigen, die uns kennen, unseren Kameraden auszurichten, dass auch wir in diesen Folterkammern umgekommen sind.“

Hans Weinsheimer, Mitglied der Edelweißpiraten, schrieb:

„Wenn niemand an dich denkt, deine Mutter denkt an dich“

 

 

Ein französischer Gefangener schrieb in Zelle 6:

„Die deutschen Sitten enthüllen sich besonders in Zelle 6, wo die es fertigbringen, bis zu dreiunddreißig Menschen auf einmal hineinzupferchen.“

Die Haftbedingungen sind für uns heute unvorstellbar: Bis zu 33 Menschen in einem Raum von ca. 9 qm, keine Frischluft, die Gefangenen durften nur zweimal am Tag zur Toilette gehen, sonst diente ein Eimer als Ersatz, Waschgelegenheiten waren nicht ausreichend vorhanden. Der Gestank muss unerträglich gewesen sein. Schlafen war nur im Stehen oder Hocken möglich. Die ausgeteilten Nahrungsmittel reichten kaum, um zu überleben.

Die Enge, das Dunkle und die zahlreichen schriftlichen Zeugnisse, die den Schülern und Schülerinnen sehr nahe und unter die Haut gegangen sind, halfen, sich auf die Schicksale und auf das eigentlich Unvorstellbare einzulassen.

 

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Medizinverbrechen in der NS-Zeit - Aktenrecherche im Kreisarchiv Siegburg

 

Am 14. Juli 1914 trat das „Erbgesundheitsgesetz“  in Kraft. Bis zum Kriegsende 1945 wurden auf dessen Grundlage ca. 400.000 Menschen, die körperlich oder geistig beeinträchtigt waren  - oder auch nur im Verdacht einer solchen Beeinträchtigung standen -  zwangssterilisiert. 

 

Im Rahmen unserer Bildungspartnerschaft mit dem Kreisarchiv Siegburg entstand die Idee, dass Schüler und Schülerinnen einer 10. Klasse mit Originalakten aus der Zeit des Nationalsozialismus diese Verbrechen aufarbeiten. Frau Dr. Arndt und Frau Hess suchten für die Recherche der Schüler Akten heraus, die wohnortnah zu ihren Herkunftsdörfern sind. So erfuhren die Schüler und Schülerinnen, dass auch in ihrem Heimatorten Verbrechen im Nationalsozialismus stattfanden. Jede Akte befasst sich mit einer Person, bei der eine Diagnose gestellt wurde, die dann zur Anzeige kam. Diese Diagnosen reichen von Alkoholismus, starke Kurzsichtigkeit oder allgemeine Minderbegabung bis Epilepsie oder Schizophrenie. Angezeigt wurden Menschen auch wegen eines angeblichen leichten Lebenswandels. Die Arbeit mit den Akten machte den Schülern deutlich, dass die Ausübung des „Erbgesundheitsgesetzes“ Folgen für Menschen hatten, die sich auf ihr ganzes Leben auswirkten.

Rege Briefwechsel zwischen dem Gesundheitsamt, der ausführenden Klinik auf dem Venusberg und Eltern zeigen den Schülern auf, mit welcher Hartnäckigkeit die Verwaltung im nationalsozialistischen Deutschland arbeitete, um ihre rasseideologischen Ziele durchzusetzen. Einige der gesichteten Akten zeigen aber auch, dass die Zwangssterilisation durch Einsprüche abgewendet werden konnte.

Schülerstimmen:

„Das Archiv hat mir sehr gut gefallen, da ich es sehr interessant fand, die Akten von früher in den Händen zu halten.“

„Ich fand den gestrigen Tag sehr interessant! Ich finde es sehr lieb, dass wir einen solchen Einblick bekommen konnten und dass Sie uns das Vertrauen geschenkt haben, dass wir pfleglich mit diesen Dingen umgehen.“

„…Es war interessant, die alte Schrift zu entschlüsseln.“

„Ich fand es sehr interessant und würde gerne mehr über die Menschen erfahren.“

Die positiven Stimmen aus der Schülerschaft motivieren für einen Fortgang des Projekts – Termine sind vereinbart.

Ganz herzlich möchte ich an dieser Stelle dem Team des Kreisarchivs danken.  Es empfängt die Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit offenen Armen und tatkräftiger Unterstützung.

 

 

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Tamar Dreifuss im Gespräch mit 180 Fünftklässlern

 

Wir wollen nicht vergessen – Wir erinnern – Eindrucksvoll und unvergesslich: Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Die Gesamtschule Hennef Meiersheide hat das große Glück und die Ehre, dass Tamar Dreifuss jetzt schon im vierten Jahr zu unseren Schülerinnen und Schülern über ihre Rettung als kleines Mädchen im Nationalsozialismus spricht. Erstmalig sollte es in diesem Jahr eine Veranstaltung für den ganzen fünften Jahrgang, zwei weitere Klassen und Gästen werden.

 

Wir wussten nicht, ob wir die private und empathische Atmosphäre, die Tamar immer in ihren Vorträgen in den Klassen erreicht, auch in der Mehrzweckhalle herstellen können.

Doch dies gelang. Dank Tamars Persönlichkeit, ihrer Ausstrahlung und ihres dichten Vortrags hingen die Kinder an ihren Lippen und versuchten jedes Wort und jedes Bild aufzunehmen. Es war vollkommen still. In den Gesichtern sahen wir die Anteilnahme und das Verstehen. Auch Trauer und Traurigkeit hatte ihren Platz, aber Tamar verstand es, die Kinder wieder positiv zu stimmen: „Es gibt ja auch ein gutes Ende. Ich bin ja hier und spreche mit euch – Hauptsache wir vergessen nicht, was geschehen ist.“ Die anschließende Fragerunde und wollte kein Ende nehmen, dicht umringt von den Schülerinnen und Schülern gab Tamar Autogramme. Wenn die Schülerinnen und Schüler nicht zu den Schulbussen gemusst hätten, wären einige noch gerne geblieben.

Tamar musste als kleines Mädchen die Familie verlassen und wurde bei einer Tante versteckt, ihre Mutter und andere Verwandte fanden Zuflucht in einem Nonnenkloster.

 

 

Doch als die Nazis das Kloster auflösten, landete die Familie schließlich doch noch im Ghetto von Wilna.

Tamar und ihre Mutter wurden schließlich mit dem Zug deportiert. Aus einem Lager in Estland gelang der Mutter mit Tamar die Flucht. Mit ihren Russischkenntnissen konnte sich die Mutter dann bis zum Kriegsende bei Bauern durchgeschlagen. In dem Kinderbuch „Die wundersame Rettung der kleinen Tamar“ (ISBN-13: 978-3932248139) berichtet Tamar mit vielen Illustrationen von ihrer Rettung.

Wir hoffen sehr, dass Tamar Dreifuss auch im nächsten Jahr wieder zu uns kommt und dann zu unserem neuen fünften Jahrgang spricht. Nichts kann ihren Vortrag und die damit verbundenen Eindrücke für unsere Kinder ersetzen.

(Christiane Liedtke)

 

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Kulturelles Leben mitgestalten: „Tag der Archive“ im Archiv des Rhein-Sieg-Kreises

 

Unsere Bildungspartnerschaft mit dem Archiv des Rhein-Sieg-Kreises besteht mittlerweile im sechsten Jahr und wird mit viel Leben gefüllt. So gibt es die Archivschnuppertage für den sechsten Jahrgang, den engen Kontakt zur „Gedenkstätte der Landjuden an der Sieg“, kleine Forschungsvorhaben einzelner Schüler und Klassen oder den Forschungstag für den neunten Jahrgang „Landkreise verwalten“.

Zunehmend finden Präsentationstermine statt, wie am 19.11 2017 vor den Kreiskulturausschuss, an denen unsere Schülerinnen und Schüler Veranstaltungen mitgestalten und Partizipation junger Menschen ernsthaft angefragt und gefördert wird.

 

 

Der jährlich in ganz Deutschland stattfindende „Tag der Archive“ stand in diesem Jahr unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“. Die Veranstaltung wurde vom zuständigen Dezernenten Thomas Wagner eröffnet, gefolgt von dem Film zu unserer Bildungspartnerschaft und einem Vortrag von neun Schülerinnen und Schülern der Klasse 8C. Die Schülerinnen und Schüler beeindruckten die Zuhörer mit ihrem Wissen und Engagement für die eigene Region und mit ihrer klaren Position zur Bedeutung der Gedenkstätte der Landjuden an der Sieg und somit auch für Erhalt unseres regionalen kollektiven Bewusstseins.

Die Zuhörer lauschten konzentriert unseren jungen Leuten und waren sichtlich beeindruckt. Frau Dr. Arndt bedankte sich und wies darauf hin, dass sich die Schülerinnen und Schüler freiwillig bereit erklärt hatten, an einem Freitagnachmittag ins Archiv zu kommen. Einzelne Zuhörer sprachen den Schülerinnen und Schüler noch mal ihren Respekt und ihre Anerkennung aus.

Dies hatten sich Cara Friedrichs, Kaani Elyasi, Elena Kosberg, Elex Disterhoft, Jan Dobben , Finn Hupperich, Elias Lous, Eddie Teichrib und Julian Pfeiffer redlich verdient.  Christiane Liedtke

Mit der Kenntnis der Vergangenheit

unsere Gegenwart und Zukunft mitgestalten.

 

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Die Spielkinder vom Mathe LK im Mathematikum Gießen

 

Mathe sinnlich erleben, das ist das Ziel des Mitmachmuseums in Gießen. Und das wollten sich die Schüler des Mathe Leistungskurses von Ingo Wentz nicht entgehen lassen. Und dafür setzten die Schüler nicht nur alle Hebel, sondern auch diverse von den Eltern geliehene Fahrzeuge, zum Teil inklusive Eltern, in Gang. Gießen ist nicht gerade um die Ecke, aber nach ca. zwei Stunden Fahrt kamen alle wohlbehalten und pünktlich an.

 

 

Im Mathematikum hat uns ein netter Mitarbeiter erst einmal gezeigt, wie man Mathematik spielerisch und Spiele mathematisch angehen kann. Einstiegsexperiment war ein lustiger Entfernungsmesser, der den Abstand einer Person aufzeichnet. Läuft ein Schüler auf den Bildschirm zu oder entfernt sich, wird ein s-t-Diagramm (Strecke-Zeit) erstellt. Läuft der Schüler schnell weg, fällt die Kurve steil ab. Geht der Schüler langsam auf den Bildschirm zu, steigt die Kurve langsam an. Aber Kurven auf den Bildschirm zaubern wäre ja nun ziemlich banal. Wir machen es umgekehrt. Der Computer gibt ein s-t-Diagramm vor und wir malen es nach! Dazu stellt sich ein Schüler vor dem Bildschirm auf und läuft so vor und zurück, dass er genau die Kurven nachzeichnet. Aber wir wären kein Mathe LK, wenn wir das Ganze nicht weiter steigern könnten. Der Schüler dreht dem Bildschirm nun den Rücken zu. Er kennt den Kurvenverlauf nicht und weiß nicht, wie schnell er in welche Richtung laufen muss. Dazu gibt ihm jetzt ein anderer Schüler Anweisungen. Zuerst wurde es laut und hektisch, aber nach einer kurzen Übungsphase klappte das richtig gut. Diese Anweisungen sind übrigens die Ableitung des s-t-Diagramms. Tja, man kann im Mathematikum einfach nur herrlich spielen, oder die Oberstufenmathematik dahinter erkennen und ergründen.

 

 

Spielkinder wie wir sind, haben wir natürlich Spaß daran gehabt, alles anzufassen und auszuprobieren. Sich in eine Riesenseifenblase stellen oder vor einem Spiegel Faxen machen. An so manchen kniffligen Aufgaben haben wir uns festgebissen und gemeinsam Lösungen gesucht. Dieses verflixte T wird noch einigen lange in Erinnerung bleiben. Wir spielen, oder wir machen Mathe oder wir merken vor lauter Spielen nicht, dass wir gerade Mathe machen. Nach zwei Stunden Spaß haben wir uns in einem richtig guten Burgerrestaurant gestärkt und sind dann wieder Richtung Heimat gefahren. Der Weg hat sich definitiv gelohnt.

(Nina Wentz)

 

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Nikoläuse statt Zigaretten: Gesamtschüler wurden für ihre rauchfreie Zeit ausgezeichnet

 

Die Schüler der Gesamtschule Meiersheide nehmen bereits seit vielen Jahren am bundesweiten Wettbewerb für rauchfreie Schulen teil. Die Klassen 6A, 8A, 8D, 8F und 9D gewannen für das letzte Schuljahr Geldpreise für ihre Klassenkasse.

Die Schüler der Gesamtschule Meiersheide nehmen bereits seit vielen Jahren am bundesweiten Wettbewerb für rauchfreie Schulen teil. Die Klassen 6A, 8A, 8D, 8F und 9D gewannen für das letzte Schuljahr Geldpreise für ihre Klassenkasse

 

„Ihr seid ausgezeichnet worden mit Geldpreisen für Eure Klassenkassen“, sagte der Schulleiter der Gesamtschule Meiersheide Wolfgang Pelz zu seinen Schülern. Die Klasse 7E gewann 150 Euro, die Klassen 6A, 8A, D und F sowie die Klasse 9D gewannen 100 Euro aus dem bundesweiten Wettbewerb „Be Smart - Don‘t Start“ für rauchfreie Schulklassen im Schuljahr 2016/2017. Bereits seit vielen Jahren nimmt die Gesamtschule erfolgreich an dem Wettbewerb teil und die Teilnahme lohnt sich nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für die Klassenkassen. Die rauchfreien Klassen nehmen an einer Lotterie teil und können Geld- und Sachpreise gewinnen. Schlittschuhlaufen und Theaterbesuche möchten die Schüler von den Gewinnen finanzieren. „Wir haben bereits in der fünften Klasse mitgemacht, dachten damals noch gar nicht an das Rauchen und haben danach einfach weitergemacht“, berichtete Greta aus der Klasse 9D.

„Nikotin ist eine Droge und ein Gift“, betonte Wolfgang Pelz und rechnete seinen Schülern schnell vor, wie viel langsamer ein Hochleistungssportler wäre, würde er Rauchen. „Und Ihr wisst, beim Hochleistungssport geht es um Millisekunden“, sagte der überzeugte Nichtraucher. „Ich bin auch Sportler, da kommt rauchen gar nicht in Frage“, stimmte auch Alexandro aus der Klasse 8A zu. Außerdem sei die Herausforderung des Wettbewerbs doch relativ einfach. Fürs Nichtstun bekäme man Geld, sagte der Schüler. „Wir sind sehr stolz darauf, die Schule mit den meisten teilnehmenden Klassen zu sein“, sagte der Schulleiter und auch Josephine aus der 8F fand, dass man das Projekt einfach unterstützen müsse.

Die Schüler seien relativ ehrlich und die ganze Klasse passe darauf auf, dass keiner rauche. „Wenn einer den Wettbewerb bricht, sind die Klassenkameraden richtig sauer“, sagte Pelz. An der Gesamtschule Meiersheide seien vergleichsweise wenig rauchende Schüler, sagten die Lehrer. Dies ist ganz sicher auch ein Resultat der hohen Beteiligung am Wettbewerb.

„Ihr seid ja noch nicht zu alt für Nikoläuse“, stellte die stellvertretende Schulleiterin Ingrid Dietel fest und überreichte den Schülern neben den Schecks für die Klassenkasse kleine Schokomänner als Dank auch vonseiten der Schule.

Zurzeit läuft der Wettbewerb für das Schuljahr 2017/2018 und auch dieses Mal nehmen wieder viele Klassen der Gesamtschule Meiersheide teil. Das Programm richtet sich an Schüler der sechsten bis achten Klassen. Die Teilnahme setzt voraus, dass 90 Prozent der Schüler einer Klasse sich dafür entscheiden, ein halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Rauchen mehr als zehn Prozent einer klasse, scheidet sie aus dem Wettbewerb aus. Die rauchfreien Klassen nehmen an einer Lotterie teil, bei der sie Preise gewinnen können. Gefördert wird der Wettbewerb unter anderen von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen Krebshilfe sowie der AOK. Im Schuljahr 2016/2017 haben insgesamt 6.806 Klassen mit rund 200.000 Schülern teilgenommen. Der 21. Wettbewerb startete am 13. November 2017. Informationen zu dem Projekt gibt es im Internet unter www.besmart.info

(Quelle: https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/29276668 ©2017; Foto Yasari)

 

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Das i-Tüpfelchen funktioniert nur, wenn sich alle engagieren

 

Sponsorenlauf an der Gesamtschule Meiersheide auch 2017 erfolgreich

(ul) Bereits zum 13. Mal drehten wieder rund 1.400 Schülerinnen und Schüler an der Gesamtschule Meiersheide im Oktober vergangenen Jahres beim traditionellen Sponsorenlauf sportlich erfolgreich ihre Runden. Von der Jahrgangsstufe 5 bis zur Oberstufe waren wieder viele Aktive motiviert am Start und absolvierten die 5-km-Runde ein ums andere Mal. Insgesamt erliefen die Schülerinnen und Schüler neben unzähligen Kilometern eine beachtliche Summe an Sponsorengeldern in Höhe von 20.000 Euro. Geehrt wurden nun am vergangenen Donnerstagmorgen diejenigen unter ihnen, die die meisten Kilometer liefen, die größten Spendensummen sammelten und die als Klasse am fleißigsten waren. Im Bistro der Meiersheide lobte Schulleiter Wolfgang Pelz einmal mehr das tolle Engagement seiner Schülerinnen und Schüler und auch Bürgermeister Klaus Pipke, der es sich in diesem Jahr nicht nehmen ließ, die Ehrungen persönlich vorzunehmen, freute sich über den Dank an die Stadt, sagte aber, dass nicht allein Gebäude, Unterricht und Materialien eine Schule ausmachen, vielmehr sei das Schaffen nicht alltäglicher Dinge im Schulalltag durch die Schulgemeinschaft das i-Tüpfelchen, von dem eine Schule lebe. Und so kommt auch in diesem Jahr wieder ein Teil des erlaufenden Geldes den Schülerinnen und Schülern zu Gute und fließt in die Ausstattung eines neuen Schüler Cafés sowie in Anschaffungen für den Freizeit- und AG-Bereich und in die schuleigene Stiftung. Ein Betrag von jeweils 1.407,84 Euro geht traditionell an das „Eluru-Projekt“ in Indien und die Partnerschule in Kenia sowie dieses Mal an die Deutsche Knochenmark Spenderdatei (DKMS).

 

 

Für sportliche 30 gelaufene Kilometer wurden Moritz Becker, David Strüwe und Domenico Garofalo aus der Oberstufe geehrt, 25km schafften beim Sponsorenlauf 2017 sage und schreibe jeweils 16 Schülerinnen und Schüler aus der Unter- und Mittelstufe. Die Klasse 8A brachte es dabei im Klassenverband auf beindruckende 575km, die 8F auf 450km und die 7A lag mit 445km nur knapp dahinter. Für das meist gesammelte Spendengeld wurden an diesem Tag Celine Zumhoff (8E), Mika Maylahn (5E) sowie Gwendolin Hausmann (5C) geehrt und bei den Klassen lagen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5A, 5B und 8E ganz vorne.

Tolle Leistungen und ein beeindruckendes gemeinschaftliches Engagement, das in diesem Jahr im Herbst in seine 14. „Runde“ gehen wird…

 

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Fast 200 Luftballons auf Tour…

 

Fünftklässler der Gesamtschule Meiersheide bekommen nette Briefpost

 

 

(ul) Wie in jedem Jahr gab es für die neuen Fünftklässler zur Einschulung an der Gesamtschule Hennef Meiersheide Ende August diesen Jahres nicht nur eine schöne Feier sowie ein tolles Sonnenblumenspalier, das die Sechstklässler vom Schultor bis zum "Haus" der neuen Schülerinnen und Schüler bildeten, auch der traditionelle Luftballonwettbewerb zum Abschluss des Vormittages erfreute sich wieder großer Begeisterung bei Kindern wie Erwachsenen. 174 Luftballons stiegen fast gemeinsam vom Rondell auf in den mittlerweile blauen Himmel und starteten ihren Weg mit dem Wind gen Norden. Alle versehen mit einer Postkarte mit Namen und Adresse eines jeden Schülers bekamen im Herbst nun zehn Kinder eine Antwort des freundlichen Finders - hübsch verziert kamen diese Antwortbriefe allerdings alle samt mit der Post auf dem Landweg. Während einige der bunten Luftballons im Umkreis von 12 bis 26km gefunden wurden, schafften es zwei von ihnen ganz besonders weit. So landete der Eine im rund 170km entfernten Lichtenfels und der Weiteste kam in Brakel an, das 270km von Hennef entfernt, im Kreis Höxter liegt. Die Schülerinnen und Schüler, deren Luftballons am weitesten flogen, konnten sich im Dezember nun jeweils über einen Büchergutschein und herzliche Glückwünsche seitens der Schulleitung freuen.

 

 

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Gesamtschule Meiersheide Alaaf!!!

 

Ausgelassene Stimmung bei der traditionellen Karnevalssitzung an Weiberfastnacht

(ul) Während die Oberstufe sowie die Jahrgänge 9 und 10 der Gesamtschule Hennef Meiersheide auch in dieser Session an Weiberfastnacht wieder ihre eigenen Karnevalspartys in den jeweiligen Häusern feierten, trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe sowie die Achtklässler in der großen Mehrzweckhalle zur traditionellen Karnevalssitzung. Leider zum letzten Mal, aber gewohnt erfrischend herzlich, moderierte Sitzungspräsidentin Yolanda Bördgen die rund zweieinhalb jecken Stunden mit einem bunt zusammengestellten Programm, das für ausgelassene Stimmung unter den zahlreichen, toll kostümierten Schülern und Lehrern sorgte. Auch der Elferrat hatte sichtlich Spaß an den tollen Musik- und Tanzbeiträgen verschiedener Klassen und so waren mit Karnevalshits wie „Stadt met K“, „Los mer springe“ und „Nie mehr Fastelovend“ auch beeindruckende Soloeinlagen einiger Schülerinnen und Schüler auf der Bühne zu sehen und zu hören, die für super Stimmung in der Halle sorgten. Das erste Mal zu Gast in diesem Jahr war auch das Uckerather Kinderprinzenpaar, Prinz Finn I. und Prinzessin Laura I.; denn der Achtklässler ließ es sich nicht nehmen, als Prinz auch seiner Schule einen königlichen Besuch abzustatten. Paragrafenerfüllung war auch hier gefragt, hatte das Kinderprinzenpaar doch in seinem § 7 festgelegt, dass alle Lehrer und Schüler der Klasse 8C als Einhörner verkleidet sein und den Song „Dä Plän“ von Querbeat singen sollten. Wenn auch nicht nur Einhörner da waren, aber ein großer Teil dieser im Karneval nicht selten anzutreffenden Fabelwesen lief dem Prinzenpaar auf jeden Fall an Weiberfastnacht in der Meiersheide über den Weg. Auch das Hennefer Prinzenpaar, Prinz Wolfgang IV. und Prinzessin Monika V., begrüßte mit samt seinen Adjutanten die zahlreichen Jungs und Mädels, nachdem die „Westerwaldsterne“ auch hier für tänzerisch akrobatischen Wirbel auf der Bühne gesorgt hatten.

 

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Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis

 

Konzert und Ehrung der Preisträger in der Mehrzweckhalle Meiersheide

 

 

(ul) Mitte November letzten Jahres fand der Wettbewerb "Musizierende Jugend im Rhein-Sieg-Kreis" bereits zum 38. Mal statt. Veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Musikschulen im RSK und unterstützt von der Kreissparkasse Köln kamen an zwei Wochenenden rund 230 Schülerinnen und Schüler an mehreren Orten zusammen und nahmen solo, im Duett, in kleinen oder großen Ensembles und Orchestern an diesem musikalisch bemerkenswerten Wettbewerb teil. Am 3. Advent fand nun das große Konzert sowie die offizielle Ehrung der Preisträger in der Mehrzweckhalle Meiersheide hier in Hennef statt. Erfolgreich auch in diesem Jahr wieder mit dabei die Bläserklassen sowie die Bigband "Heavy Tunes" der Gesamtschule Meiersheide, die das Konzert mit ihrem stimmgewaltigen und Tempiwechsel reichem "Lalaland-Medley" beeindruckend eröffnete. Herzlich begrüßt wurden die zahlreichen Gäste und Akteure an diesem Vormittag von Klemens Salz, der Konzert und Ehrung moderierte, und sich auch für die tolle Unterstützung ein ums andere Jahr bei der Kreissparkasse Köln bedankte. Abwechslungsreich und auf musikalisch hohem Niveau präsentierten Kinder und Jugendliche ihre vielfältigen Werke mit einer ebenso großen Bandbreite an Instrumenten. Ob eine dezent besinnliche Ouverture auf der Mandoline oder vielseitige Duette von Harfe und Violine oder Oboe und Klavier, gab es klassische wie moderne Stücke, Eigenkompositionen genauso wie Arrangements und neben dem Gitarrenensembles "Saitenpfoten" aus Troisdorf und der gemischten Band "Closet Next Door", spielte auch die Musikklasse 8B der Gesamtschule Meiersheide unter der Leitung von Dirk Piecuch. Die offizielle Verleihung der Preise und Urkunden nahm zum Ende hin Landrat und Schirmherr dieser Veranstaltung Sebastian Schuster gemeinsam mit Ralf Klösges, Direktor der Kreissparkasse Köln für den Bereich Sieg und Rhein-Agger, vor.

 

 

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Die Ausbildung zum Sporthelfer als optimaler Grundstein

 

Sportliches Engagement an der Gesamtschule Meiersheide

(ul) Sogar bis nach Berlin hätte dieses neue Projekt Wellen geschlagen, freute sich Heinz Wegmann, didaktischer Leiter an der Gesamtschule Hennef Meiersheide, Mitte März diesen Jahres bei der sportlichen Verleihung der verdienten Urkunden für die ersten 12 Sporthelfer im Bistro der Schule.

 

 

Um im Rahmen von „Leben und Lernen im Ganztag“ (LiGa) den Schulalltag für Kids und Jugendliche aktiver, abwechslungsreicher und sportlicher gestalten zu können, gibt es seit diesem Schuljahr an der Meiersheide erstmals die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler sich zukünftig als Unterstützung der Lehrkräfte zu Sporthelfern ausbilden lassen. Und auch bei der Betreuung von Schulmannschaften oder in Zusammenarbeit mit Sportvereinen können Sporthelfer zum Einsatz kommen. Die ersten 12 Achtklässler meisterten unter der kompetenten Leitung von Uwe Jansen und Patrick Kutzen die kompakten 30 Lerneinheiten an drei Samstagen mit Bravour und sammelten dabei nicht nur jede Menge theoretisches Wissen, sondern auch viel praktische Erfahrung. Neben organisatorischen und rechtlichen Belangen bei Einsätzen von Sporthelfern bekamen die Schülerinnen und Schüler fundierte Einblicke in „Erste Hilfe“ bei Sportunfällen, Übungsleiterpraxis bei Spielen und konnten Ideen, Erfahrungen und Kenntnisse aus ihren eigenen jeweils ausgeübten Sportarten einbringen.

Das tolle Engagement sowohl beider Lehrkräfte als auch der Jugendlichen in ihrer Freizeit lobte Schulleiter Wolfgang Pelz bei der Übergabe von Urkunden und T-Shirts und auch der zweite Beigeordnete der Stadt Hennef, Martin Herkt, zeigte sich begeistert über Idee und Durchführung dieser „Sporthelferausbildung“. Und er freue sich, dass Mädchen und Jungen gleichermaßen daran teilgenommen haben und damit einen möglichen Grundstein für die Zukunft gelegt hätten; denn Sporthelfer sei eine tolle Basis für den Erwerb späterer Übungsleiter- oder Trainerlizenzen, so Herkt. Ein erster erfolgreicher Praxistest war bereits im Dezember vergangenen Jahres das Tischtennis-Nikolaus-Turnier für die Jahrgangsstufe 8 und auch in den kommenden Wochen sind unter anderem einige sportliche Aktionen, wie Turniere in den Sportarten Badminton und Fußball geplant - auf Beach-Volleyball und Ultimate Frisbee können sich die Schülerinnen und Schüler dann wohl erst freuen, wenn auch der Frühling endlich wärmere Temperaturen bringt…

 

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Gedenktag: „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt sie zu wiederholen.“

Georg Santayana, Philosoph und Schriftsteller

 

Anlässlich des Gedenktages am 23.01. beschäftigte sich die Klasse 6C mit den verschiedenen Stationen der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Zum Einstieg konfrontierten die Lehrerinnen die Schüler mit fiktiven neuen Schulregeln wie: „Mädchen ist der Zutritt zum Soccercourt verboten.“ „Jungen dürfen keine Handys besitzen.“ „Kindern mit Zahnspange ist das Essen in der Mensa verboten.“ etc….

Die Schüler äußerten sich kritisch diesen Regeln gegenüber und brachten zum Ausdruck, dass eine Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder ihrer Religion ungerecht sei.

Anschließend brachten wir den Schülern die Stationen der Judenverfolgung anhand einer PowerPoint Präsentation näher. Vom Boykott, über die Nürnberger Gesetze und die Progromnacht, bis hin zum Massenmord, lernten unsere Schüler wie die Judenverfolgung ein immer größeres Ausmaß annahm. Während wir die verschiedenen Stationen besprachen, stellten die Schüler viele Fragen und zeigten großes Interesse an der Thematik. Es war erstaunlich zu beobachten, mit welcher Selbstverständlichkeit unsere Schüler die Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Bevölkerung als ungerecht und falsch verstanden.

Anschließend erstellten die Schüler ein Plakat über die Bedeutung des gelben Judensterns.

Zum Abschluss lasen wir Geschichten aus dem Buch „Sternkinder“ von Clara Asscher-Pinkhof, mit Berichten von jüdischen Kindern über ihre Erlebnisse während der Verfolgung. Unsere Schüler konnten durch die Berichte gleichaltriger Kinder ansatzweise ein Gefühl davon bekommen, wie jüdische Kinder sich in dieser Zeit fühlten und die Verfolgung erlebten.

Wir wünschen uns, dass unsere Schüler in dem Maße in dem sie die Judenverfolgung verurteilten, auch heute in unserer Gesellschaft Ausgrenzungen erkennen und dagegen Stellung beziehen.

(Janina Meier)

 

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Ausbildungsaktionstag mit Vortrag zu dualen Studiengängen

 

Auch in diesem Jahr fand am 6. 3. 2018 nun schon zum zweiten Mal der große Ausbildungsaktionstag der Agentur für Arbeit im Selbstlernzentrum der Gesamtschule Hennef statt.

 

 

Gleich mit 3 Beraterinnen und Beratern war die Arbeitsagentur in der Schule vertreten, um Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10 – Q2 eine für sie passgenaue Ausbildung zu vermitteln. Mehrere Pinnwände des Selbstlernzentrums waren gefüllt mit unterschiedlichsten Ausbildungsangeboten, zu denen die Schülerinnen und Schüler sich sofort beraten lassen konnten. Auch bereits fertig gestellte Bewerbungsunterlagen wurden von den Beratern sofort vor Ort „gecheckt“, Verbesserungsvorschläge unterbreitet oder auch Kontakte zu Unternehmen vermittelt.

Der Ausbildungsbörse voraus gegangen war ein von den Schülerinnen und Schülern zahlreich besuchter Vortrag zu dualen Ausbildungsgängen. Duale Ausbildungen sind in den letzten Jahren bei jungen Menschen immer begehrter geworden und so informierten sich vor allem Schülerinnen und Schüler der Q1 bei dieser Veranstaltung über Möglichkeiten und Voraussetzungen eines dualen Studiums oder einer dualen Ausbildung.  Vielleicht fand der eine oder andere anschließend auch schon seinen Traumberuf auf der Ausbildungsbörse!

 

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Das Schülerprojekt „War Requiem: Ewig ruhe der Krieg“

 

 

„Ewig Ruhe der Krieg!“ Diese Botschaft ist allen beteiligten Schülern sofort klar und inspiriert zu künstlerischer oder sprachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Auch ohne die Musik Benjamin Brittens kann man sich mit dem Thema auseinandersetzen. Die Musik und auch die im Werk vertonten Texte Wilfreds Owens bieten aber einen besonderen Zugang, den ca. 70 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Gesamtschule Hennef im Kunst-, Musik- und Literaturunterricht erlebten.

 

 

Der Literaturzirkel der Q2 unter der Leitung von Frau Novotny-Schmandt beschäftigte sich mit den Texten Owens, in denen die Gräuel des Krieges eindringlich beschrieben werden. Einige Schülerinnen schrieben auch eigene Texte, in denen sie das Thema auf aktuelle Themen wie Fremdenhass und Kriegstrauma erweiterten. Ein Ausschnitt eines Gedichts von Helena Werner ist am Rand abgedruckt.

 

Nach einer ersten freien bildhaften Umsetzung der Musik erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses der EF von Frau Di Tomaso im Unterricht Bilder und setzten sich mit Farben passen zu den Klangfarben der Musik auseinander. Eine Schülerin schrieb dazu:  „Rot, eine aggressive Farbe, zumindest auf den ersten Blick. Doch strahlt sie auch eine besondere Wärme aus. Aggressive, provozierende Klänge, die dennoch Sanftheit mit sich bringen, was dem Spiel etwas wirklich Besonderes verleiht.“

Die Soldatenbilder des Kunst-Leistungskurses der Q2 (Soldatenbild mit rotem Hintergrund von Selina Jansen) waren in einer Ausstellung im Selbstlernzentrum zu sehen. Die Soldatenbilder wurden in der Ausstellung mit dem Dialog zweier verfeindeter Soldaten verknüpft: Dem Gedicht „Strange Meeting“ von W. Owen.
Andere Gedichte  konnten die Schülerinnen und Schüler am 27. Februar 2018 beim Besuch des Dirigenten Thomas Neuhoff und des Sängers Erik Sohn in der Schule live erleben. Die Ausdruckskraft der Musik und das direkte Erleben der Musik war sehr eindrücklich. Eine Schülerin bezeichnete es als „Gänsehauterlebnis“.

 

 

Für die Schüler der Musikkurse der EF von Frau Poschenrieder und Frau Schmitz stand im Unterricht die Auseinandersetzung mit der Musik Brittens im Vordergrund. Das sehr komplexe Werk verknüpft die Gedichte Owens mit den Texten der lateinischen Totenmesse und bedient sich verschiedener musikalischer Stilmittel.

Die Konfrontation mit den ungewohnten Klängen und das eigene Musizieren ausgewählter Abschnitte des Requiems waren durchaus Herausforderungen, die zunächst gemeistert werden mussten.

 

 

Besonders intensiv wurde das „Dies Irae“, also die Vertonung des Jüngsten Gerichts, untersucht. In der Musik hört man das ängstliche Zittern und das verzweifelten Klagen der armen Seelen sowie die brutale Unausweichlichkeit, mit der am „Tag des Zorns“ nicht nur die Seelen gerichtet, sondern auch die Welt zerstört wird. Während seines Besuchs leitete der Dirigent die Anwesenden und ausgewählte Schüler an Schlagzeug und Saxophon an, diesen Teil des Werkes zu sprechen bzw. zu musizieren. Die Schüler bekamen einen Live-Einblick in die Musik, die demnächst in drei Konzerten von ca. 300 Ausführenden aus verschiedenen Ländern aufgeführt wird.

 

Nach dem Eindruck gefragt, den die Musik bzw. das War Requiem auf sie mache, wurde unterschiedlich geantwortet: „Es ist zwar nicht die Musik, die ich normalerweise höre, aber es ist schon beeindruckend.“, „Es kann nicht mit alltäglicher Musik umgesetzt sein, dann hätte es nicht die Wirkung, die es so hat. Auch in diesem kleinen Rahmen bei uns in der Schule finde ich die Musik sehr beeindruckend.“ Ein Teil der Schüler, die bei dem Projekt mitgemacht haben, wollen nun auf jeden Fall das Konzert am 6. April in der Kölner Philharmonie besuchen.

(Text und Fotos: Ute Poschenrieder)

 

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NS-Opfer-Gedenktag der EF

 

Anlässlich des diesjährigen NS-Opfer-Gedenktages traf sich der Tutorenkurs von Frau Rach in der Schule, um gemeinsam den Film "Zug des Lebens" anzuschauen, um der Opfer des Holocaust zu gedenken.

Der Film spielt im Jahre 1941, in einem kleinen jüdischen Dorf in Rumänien. Aufgrund der Angst, von den Deutschen festgenommen und ermordet zu werden, beschließen die Dorfbewohner, einen Zug zu bauen und sich selbst zu deportieren, um nach Palästina an die Freiheit zu gelangen. Am Ende des Films, nachdem sie an die Freiheit gelangt sind, wird einem bewusst, dass diese Geschichte nur einer traurigen Vorstellung des jüdischen Dorfjungen Schlomo angehörte.

 

Trotz der ernsten Lage war der Film voller Humor und sehr amüsant, doch gleichzeitig ging die Ernsthaftigkeit nicht verloren, was den Film sehr interessant machte. Doch viele Schüler waren auch der Meinung, dass sie durch den Film nichts Neues dazu gelernt haben und gerne mehr über diese Zeit erfahren hätten.

(Für den Tutorenkurs Rach der EF, Nagib Faiz und Imke Mewes)

 

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Projekt „Suchtprävention“ im 9. Jahrgang

 

Im Dezember des letzten Jahres besuchten die Hennefer Streetworker unter der Leitung von Herrn Riedel die Jahrgangsstufe 9 unserer Schule, um mit den Schülerinnen und Schülern ein Projekt zur Suchtprävention durchzuführen.

Unter dem Thema „Promille“ erarbeiteten sich die Klassen 9 D und 9E ohne Beisein der Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen wichtige Erkenntnisse über die Gefahren im Umgang mit Alkohol.

Die Droge Alkohol und die Erfahrungen, die die Schüler und Schülerinnen schon damit gemacht hatten, standen dabei im Vordergrund. Diskutiert wurden ebenso Möglichkeiten und Wege, sich von unangenehmem Druck innerhalb einer Gruppe zu befreien. Aber auch auf die Gefahren, die von unkontrolliertem Konsum von Alkohol im Straßenverkehr ausgehen, gingen die Streetworker ein.

Das Projekt wurde von den Schülerinnen und Schülern einhellig positiv bewertet. Einigen von ihnen war Herr Riedel bereits durch seine Arbeit mit Jugendlichen in der Stadt Hennef bekannt.

 

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Schulsanitätseminar

 

Unser Schulsanitätseminar am 23.01.2018 stand unter dem Thema "Wiederbelebung". Herr Peters, ein Ausbilder der Malteser, brachte uns das Thema in einem fünfstündigen Seminar näher. 

Dabei lag der Fokus weniger darauf uns weiterzubilden, sondern uns darauf vorzubereiten jüngeren Schülern die Reanimation zu vermitteln. Ziel ist es alle Schülerinnen und Schülern unserer Schule in der Wiederbelebung zu unterrichten. Das Seminar war in zwei Blöcke aufgeteilt.

Im ersten Block wurden uns die Unterrichtsinhalte theoretisch durch eine PowerPoint-Präsentation vermittelt, die eigens für uns konzipiert wurde. Mit dieser werden wir auch in den Klassen die Inhalte unterrichten.

Zunächst lernten wir die Funktion des Herz-Kreislaufsystems nochmal kennen. Danach analysierten wir mögliche Ursachen für das Versagen des Herzkreislaufsystems und dessen Gefahren. Zuletzt beschäftigten wir uns mit dem wichtigsten Thema: Wie man in so einem Fall handeln und reagieren sollte. Der Grundsatz hierbei lautet: Prüfen, Rufen und Drücken. Eine vereinfachte, aber sehr wirksame Methode die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zu überbrücken und möglicherweise Leben zu retten. 

 

Im zweiten Block wendeten wir diese Theorie praktisch an. Diesmal hatten wir sowohl große, computerunterstützte Wiederbelebungspuppen, als auch die kleinen, aus den Medien bekannten "Mini Annes", die wir hauptsächlich für die Ausbildung unserer jüngeren Schüler verwenden werden. Erstere waren bei unserem Training besonders hilfreich, da uns genau angezeigt wurde, welche Fehler wir bei der Reanimation machten. So konnten wir zum Beispiel sehen, ob wir die Herzmassage in der richtigen Geschwindigkeit durchführten oder ob die Luft bei der Beatmung in der „Lunge“ der Wiederbelebungspuppe ankam. Damit hatten wir die Möglichkeit unsere Fehler schnell zu erkennen und zu verbessern.

Gegen Ende hat sich unser stellvertretender Schulsanitätssprecher Fabian Euchenhofer bereit erklärt, als Erster einen Testdurchlauf zu machen und uns anhand der PowerPoint-Präsentation die Inhalte nochmal vorzutragen. Bei unseren nächsten wöchentlichen Treffen werden alle Schulsanitäter einmal zur Übung ihre Mitsanitäter ausbilden, um so gut vorbereitet diese Aufgabe in der Schule zu übernehmen. 

 

Insgesamt hat uns das Seminar sehr gut gefallen, da wir die Methode der Wiederbelebung nochmal anders kennengelernt haben und unsere Fähigkeiten auffrischen und erweitern konnten. Die Idee, die Reanimation in anderen Klassen zu unterrichten halten wir auch für sehr sinnvoll und freuen uns darauf. Mit dem Unterrichten in anderen Klassen haben wir zum einen die Möglichkeit schon jungen Schülern diese lebensrettende Maßnahme näher zu bringen und zum anderen unser eigenes Können zu verbessern und zu vertiefen. Des Weiteren denken wir, dass wir als ältere Mitschüler den Jüngeren ein Vorbild sein können und ihnen gleichzeitig das Wissen ganz anders und vielleicht sogar verständlicher vermitteln können, als es ein Erwachsener könnte. Außerdem ist es eine weitere Möglichkeit für den Schulsanitätsdienst etwas zum Schulleben beizutragen.

(Von Elisabeth Paal und Rebecca Kamata, Q1)

 

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Exkursion der Klasse 10A in das EL-DE-Haus in Köln

 

Die Klasse 10A besuchte am 15. Februar das EL-DE-Haus/ NS Dokumentationszentrum der Stadt Köln in der Kölner Innenstadt um die Arbeit der Gruppe im Rahmen des diesjährigen Gedenktages abzuschließen. Die Exkursion wurde durch die beiden Klassenlehrer Frau Stauch und Herr Ritzerfeld, sowie durch den Geschichtsreferendar Herrn Böcher begleitet. Die Schülerinnen und Schüler erhielten in Kleingruppen Führungen durch die ehemalige Gestapodienststelle und deren im Keller erhaltenen Gefängniszellen. Besonders beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler von den sehr gut erhaltenen Graffiti der damaligen Insassen. Nach der einstündigen Führung durfte die Klasse auf eigene Faust das Gebäude und die Exponate erkundigen. Einige Schüler gingen diesem Angebot interessiert nach.

 

 

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Besuch der Kölner Synagoge

 

Aktion zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ging es los nach Köln in die große Stadt. Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus machten wir einen Ausflug in die Kölner Synagoge, um einen Einblick in das jüdische Leben von heute und die Religion zu bekommen. Unter großen Sicherheitsvorkehrungen gelangten wir in die schöne Synagoge, die unauffällig gegenüber von einem Park liegt.

Alle Jungs mussten ihren Kopf bedecken, für die meisten Schüler mal etwas völlig Neues, sie kennen es eigentlich nur andersherum. Aber das wurde direkt am Anfang erklärt: Die Katholiken nehmen die Kopfbedeckungen zu Ehren Gottes ab und die Juden setzten die Kopfbedeckung eben zu Ehren Gottes auf.

Es wurde an das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft und die Bräuche und Verhaltensweisen des jüdischen Glaubens erklärt. So zum Beispiel über Essensregelungen. Auch die Nachfragen der Schüler wurden anschaulich beantwortet, so war es den Schülern zum Beispiel nicht klar, warum man einen so hohen Sicherheitsaufwand in einem modernen Deutschland benötigt, um eine Synagoge zu betreten.

Nach 90 Minuten verließ die Klasse die Synagoge wieder nachdenklich aber gut gelaunt und mit vielen neuen Informationen.

(Michel Röhrs)

 

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50 Schneemänner für perfekte Pistenbedingungen

 

Am Freitagabend, den 02.02.18, ging es für 50 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in einem Bus ins schöne Zillertal. Dieses Jahr war die Nachfrage nach der traditionellen Skifahrt so groß, dass wir es organisieren konnten fast 50 Jugendliche mitzunehmen. Frei nach dem Motto mehr Teilnehmer mehr Spaß!

Frühmorgens angekommen gab es in unserer Unterkunft in Aschau direkt Frühstück. Der erste Tag wurde genutzt um sich einzurichten, Skimaterial zu leihen und sich einzustimmen.

Wir waren das erste Mal in der Unterkunft in Aschau, zu der man auch über eine Skiroute gelangen konnte. Die Unterkunft lag so nah am Skigebiet, dass man morgens und nachmittags immer nur 5 Minuten mit dem Bus fahren musste!

An den folgenden Tagen mussten alle immer früh raus, damit es pünktlich auf der Piste losgehen konnte. Nach gemeinsamen Aufwärmspielen fuhren wir dann in den jeweiligen Gruppen Ski und Snowboard. Um 11:30 Uhr haben wir uns alle zum Mittagessen getroffen und hatten eine Stunde Pause. Danach sind wir wieder bis 15:00 Uhr weitergefahren. Treffpunkt war dann die Zentralstation zur gemeinsamen Rückfahrt. Um 18:00 Uhr gab es dann leckeres Abendessen. Nachdem wir gegessen und alles für den nächsten Tag besprochen hatten, hatten wir bis 22:00 Uhr Freizeit, ab dann war Nachtruhe.

Leider gab es über die Woche verteilt einige Verletzungen, und wir wurden von der Grippe geplagt, aber die Schüler und Schülerinnen haben sich stark bis zum Ende durchgekämpft. Am letzten Tag gab es ein kleines Rennen, bei dem die Schülerinnen und Schüler getrennt nach Ski, Snowboard und Geschlecht gegeneinander angetreten sind.

Wir alle wären gerne noch etwas länger geblieben, auch wenn es anstrengend war. Wir hatten fast immer sehr schöne Tage mit viel Sonne und blauem Himmel. Es ist sehr schade, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Denn die Fahrt war sehr schön und wir hatten eine Menge Spaß!

 

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Besuch des Musikkurses der EF in der Oper Bonn

 

Am Freitag, den 16.03.2018 sahen wir, der Grundkurs Musik der EF, in Bonn die Oper Echnaton von Philip Glass. Philip Glass ist Komponist und Mitbegründer der „Minimal Music“. Berühmt wurde er vor allem durch seine zahlreichen Filmkompositionen.

Mit Minimal Music hatten wir uns im Vorfeld bereits beschäftigt und auch in der Oper waren wir bereits einige Monate zuvor gewesen. Doch hier erwartete uns eine ganz besondere Inszenierung, die bereits bei der Premiere wenige Tage zuvor Kontroversen auslöste.

 

 

Die Oper zeigt Ausschnitte aus dem Leben des ägyptischen Königs Echnaton, jedoch lässt sich keine stringente Handlung nachvollziehen. Mehr werden zentrale Ereignisse und Gedanken aus dem Leben Echnatons herausgegriffen und episodisch dargestellt. In Bonn nun faszinierte uns insbesondere der Gegenwartsbezug der Inszenierung. Die Aufführung begann in einem Klassenzimmer und die Schulklasse begleitete uns durch die gesamte Aufführung und ließ Gegenwart und Geschichte miteinander verschmelzen.

Bereits am vergangenen Montag besuchte uns Fr. Bartmer von der Oper Bonn und führte uns mit Stimmbildungs- und Schauspielübungen in die Oper ein. Unsere Neugier war geweckt und durch die szenische Einführung gelang es uns, Szenen in der Aufführung wiederzuerkennen und die Zusammenhänge zu verstehen.

 

 

Insgesamt hat die Aufführung auch bei uns kontroverse Reaktionen hervorgerufen. „Packend, fesselnd, innovativ, beeindruckend, positiv überrascht, abwechslungsreich, jugendgerecht, gewagt – evtl. zu gewagt“. Insgesamt beeindruckte uns aber vor allem der Gegenwartsbezug.

(Stefanie Schmitz)

 

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„Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt.“ (aus dem Talmud)

 

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Seit vielen Jahren leistet auch die Gesamtschule Hennef durch einen Projekttag Ende Januar ihren Beitrag dazu, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht verschwiegen werden.

In diesem Jahr stellten sich die Schüler*innen des 10. Jahrgangs diesem Thema, indem sie sich mit dem Film „Schindlers Liste“ auseinandersetzten.

Der Fabrikantensohn Oskar Schindler (Liam Neeson) tritt 1939 in die NSDAP ein, geht nach Krakau und kauft eine beschlagnahmte Emaillierfabrik aus jüdischem Besitz. Der Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley) wird Geschäftsführer. Weil Oskar Schindler kriegswichtige Güter produziert, darf er 100 Juden aus dem KZ als billige Arbeitskräfte einsetzen, und er tut es, um seinen Profit zu maximieren. 1943 erlebt er, wie die SS Überlebende aus dem Krakauer Getto in das Arbeitslager Krakau-Plaszów bringt, wo sich Hauptsturmbannführer Amon Göth (Ralph Fiennes) einen Spaß daraus macht, vom Balkon aus Juden zu erschießen. 1944 wird das Lager aufgelöst. Da erschleicht sich Schindler die Genehmigung, seinen Betrieb ins Sudetenland zu verlegen und verwendet sein gesamtes Geld, um so viele Juden wie möglich als Arbeitskräfte zu kaufen. Die Namen von 800 Männern und 300 Frauen stehen auf Schindlers Liste. Als man die Frauen trotzdem nach Auschwitz transportiert, lässt Schindler dort SS-Männer mit einem Säckchen Diamanten bestechen, damit sie die Jüdinnen zurückschicken.

 

Für die Schüler*innen war der Film sehr ergreifend: „Das ist etwas ganz anderes, ob man mit Statistiken von ermordeten Juden konfrontiert wird oder deren Schicksal in einem Film verfolgt.“ „Das Schlimmste ist, dass der Film auf der Realität basiert, dass es so etwas wirklich gegeben hat.“ „Unvorstellbar für uns heute, wie grausam die Nazis mit Menschen umgegangen sind. Wir können froh sein, dass wir nicht in einem so menschenverachtenden System leben müssen!“

Die Eindrücke des Films werden nun im Geschichtsunterricht aufgegriffen und vertieft. Die Jugendlichen sind froh, im Rahmen eines Projekttages die Gelegenheit erhalten zu haben, den Film als Gesamtwerk in Ruhe, gemeinsam mit ihren Mitschüler*innen und ihren Klassenlehrer*innen anzuschauen.

„Wer nur ein Menschenleben rettet, rettet die ganze Welt“, heißt es im Talmud. Diese Aussage wird im Film von einer der geretteten Jüdinnen zitiert, als Schindler zu verzweifeln droht, weil er nicht mehr Menschen vor der Vernichtung retten konnte. Die Botschaft, dass auch einzelne gute Taten positive Signale für mehr Menschlichkeit in unserer Welt setzen können, ist bei unseren Schüler/innen angekommen.

(Sabine Schneider)

 

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Denk-Tag“ in der Klasse 6F

anlässlich des Gedenktages zur Befreiung von Auschwitz

 

Am 23.1.18 fand in der Klasse 6F kein normaler Unterricht statt, stattdessen beschäftigten wir uns intensiv mit der Ausgrenzung und Ausschaltung der Juden ab 1933 in Deutschland und wie es zum Judenhass kam.

In den ersten Stunden lasen wir eine Kurzgeschichte von Wolfdietrich Schnurre. Die Geschichte ,,Veitel und seine Gäste’’, handelt von einem jüdischen Jungen namens Veitel, der seinen Geburtstag feiern möchte und dazu seine Nachbarsjungen (nichtjüdisch) einlädt.

Nachdem wir uns mit den Personen aus der Geschichte auseinandergesetzt hatten, spielten wir in einem Rollenspiel nach, wie sich die Nachbarsjungen unserer Meinung nach entscheiden würden: Gehen sie zu Veitels Geburtstag oder nicht?

In der Geschichte gehen die Jungen zu dem Geburtstag von dem jüdischen Veitel und erleben dort wider Erwarten einen wunderschönen Tag. Nur Veitel sehen sie nach diesem Tag nie wieder.

Die Geschichte macht nachdenklich, auch traurig und hat uns auf eine Reise in die Vergangenheit mitgenommen.

Um zu verstehen, was mit Veitel und so viel anderen Juden in Deutschland geschah, mussten wir Bilder zu kleinen Texten zuordnen und in die richtige Reihenfolge legen. Da merkte man, dass der Judenhass in Deutschland über die Jahre 1933-1944 immer schlimmer geworden war und sich die Situation für Juden nach und nach verschärfte.

,,Ausgrenzung“ im Jahre 1933 bedeutete, dass sie nicht dieselben Parkbänke wie Deutsche benutzen durften. „Boykott“ bedeutete, dass man nicht mehr in jüdischen Läden einkaufen sollte, später wurden Geschäfte geschlossen und sogar zerstört. Jüdische Kinder durften nicht mehr in die Schule gehen, Erwachsene verloren ihre Arbeit. 1936 mussten Frauen oder Männer, die sich mit Juden eingelassen hatten, z. B. mit einem Schild, das die Aufschrift hatte ,,Ich bin am Ort das größte Schwein, ich lass mich nur mit Juden ein“, durch den Ort laufen. 1938 wurden Synagogen verbrannt und ausgeraubt. Die Feuerwehr durfte nur sich selbst, darum herumstehende Menschen und Häuser schützen. 1941 wurden die Juden in Massentransporte gesteckt und zu den Vernichtungslagern gebracht.

Auschwitz war so ein Vernichtungslager. Während der NS-Zeit ermordeten die Nazis in Auschwitz über anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee die dortigen Gefangenen.

Dieser Befreiung gedachten wir an diesem Tag.

Wir finden, dass der Gedenktag sehr wichtig ist, wir haben an diesem „Denk-Tag“ darüber nachgedacht, dass kleinere Dinge immer schlimmer werden können, bis sie am Ende ein großes Verbrechen sind.

(Annika Kiraly, Celina Kremer, Lorene Latka, Marcel Hagen, Maximilian Moore, Nils Severin und Miriam Schulz, Klassenlehrerin 6F)

 

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Chile-Austausch Jg. 10: Chilenische Austauschschüler zu Gast in Hennef

 

Auch in diesem Schuljahr besuchten Schüler der Deutschen Schule in Concepción/Chile ihre Partnerschüler aus der Jg. 10. Kurz vor Weihnachten kamen die chilenischen Schüler in Hennef an. Zuvor bereisten sie bereits zwei Wochen Deutschland. In den Familien wurden sie sehr freundlich aufgenommen und konnten viele Eindrücke gewinnen. Besonders interessant waren die Weihnachtsmärkte und der Alltag in der Familie.

 

Durch den Schüleraustausch haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihre fremdsprachlichen Kompetenzen zu verbessern. Auch ihre sozialen Kompetenzen werden durch die Erfahrungen des Austauschs gefördert. Darüber hinaus lernen sie die Kultur ihres Gastlandes kennen. Sie knüpfen neue Kontakte, stärken ihre Selbständigkeit, lernen Respekt und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und reflektieren ihre eigene Kultur aus einem neuen Blickwinkel. Auch im kommenden Schuljahr findet ein Austausch mit der Deutschen Schule in Concepción statt.

Alle Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs, die Interesse haben, nächstes Schuljahr am Chile-Austausch teilzunehmen, können sich an Frau Schumacher wenden.

(Andrea Schumacher)

 

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NS-Opfer-Gedenktag: Auf den Spuren jüdischen Lebens in Rosbach (Sieg)

 

Auch in diesem Jahr gab es wieder zahlreiche Projekte im Rahmen des Projekttags „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“.

 

Die Klasse 7D besuchte am 23. Januar 2018 die Gedenkstätte der „Landjuden an der Sieg“ in Rosbach. Dort sollten sie mehr über die jüdische Familie Seligmann und das damalige jüdische Leben in Rosbach erfahren. Vorab wurde bereits im Unterricht mit einem Film über die Geschichte und das Schicksal der Familie Seligmann, unter anderem mit Szenen über ihr Leben in Rosbach, auf den Projekttag vorbereitet.

 

 

Mit dem Zug ging es zunächst von Hennef nach Rosbach an der Sieg. Auf dem Fußweg vom Bahnhof zur Gedenkstätte konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7D schon einige Spuren und Hinweise auf damaliges jüdisches Leben finden: Stolpersteine, besondere Häuser und Gedenktafeln.

 

Inmitten von Häusern und etwas versteckt liegt die Gedenkstätte an einem Hang. Ein kleines Fachwerkhaus unterbricht den Stil der umliegenden Häuser. Das ca. 200 Jahre alte Haus war das Wohnhaus der Familie Seligmann bis 1961 und dient heute als Museum. 1994 wurde an diesem Ort die Gedenkstätte der „Landjuden an der Sieg“ eröffnet. Da das Haus derzeit renoviert wird, konnte die Klasse die Ausstellung über die Entstehung, Blütezeit und Zerstörung der jüdischen Gemeinden im Umkreis leider nicht besuchen.

 

 

Stattdessen informierten sich die Schülerinnen und Schüler im angrenzenden Tagungshaus in Gruppen über das jüdische Leben und insbesondere über das Leben der Familie in der Gemeinde Rosbach. Dort wurde die Klasse von der Kreisarchivarin Claudia Maria Arndt begrüßt und durch den Vormittag geleitet.

Eine Gruppe beschäftigte sich zum Beispiel mit der Synagoge. Als Anschauungsmaterial gab es dazu eine kleine Synagoge aus Holz, deren Dach abgenommen werden konnte, um auch das innere der Synagoge betrachten zu können. Des Weiteren stand ein großer Thora-Schrein an der Wand, in dem die Schülerinnen und Schüler die große Schriftrolle der Thora begutachten konnten.

Eine weitere Gruppe hatte den Sabbat (gesprochen: „Schabbat") zum Thema. Mit Hilfe verschiedener Gegenstände konnten sie den anderen Schülerinnen und Schülern der Klasse mehr über diesen besonderen jüdischen Tag erzählen.

Einige Meter von der Gedenkstätte entfernt wies ein Gedenkstein auf die damalige Synagoge hin. Heute ist das Grundstück zwar in privatem Besitz, aber es wurde seit der Zerstörung der Synagoge nie wieder an dieser Stelle bebaut. 

Mit vielen Informationen und Eindrücken ging es dann zu Fuß zurück zum Bahnhof und mit dem Zug nach Hennef.

(Caroline Sennlaub)

 

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Ausflug des Physikkurses der Q2

 

Am 18. Januar 2018 fuhren wir mit unserem Physikkurs, bestehend aus 12 Schülerinnen und Schülern und unserer Lehrerin Frau Staps, mit der Bahn nach Köln. Unser Ziel war das „Odysseum“. Wir waren dort einer der ersten Besucher und konnten somit die Ausstellungen in Ruhe ansehen. In der ersten Ausstellung dreht sich alles um die Themenwelt „Leben“, wo wir viele allgemeine Informationen über Mensch, Tier und Natur mitnehmen konnten.

Als nächstes ging es weiter in die Themenwelt „Erde“. In der wir viele physikalische Phänomene angetroffen haben, die wir bereits im Physikunterricht genau besprochen hatten. Wie zum Beispiel der Themenbereich der Elektrizität, den wir überwiegend in der Theorie im Unterricht genauer kennengelernt haben, wir hatten dort die Möglichkeit, dies alles in seiner Anwendung genauer kennenzulernen.

 

Das Highlight dieser Themenwelt war für alle der Astronautentrainer, den viele von uns auch selbst getestet haben. Des Weiteren lernten wir durch interessante Versuche physikalische und energetische Grundlagen, sowie etwas über die Entwicklung der Welt und die Kommunikationsforschung. Ein weiteres Highlight war der Kletter-Parcours, der in die Ausstellung integriert ist.

Alles in allem hatten wir viel Spaß und finden es toll, dass die Schule uns die Möglichkeit gegeben hat, diesen Ausflug durchzuführen. Ein besonderes Dankeschön geht an Frau Staps, die sich für uns eingesetzt hat !

 

 

Der Tag war ein toller, lehrreicher „Abschluss“ unserer gemeinsamen Zeit.

(Sonja Räder und Josefina Salazar)

 

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Praktikum beim Tierarzt

 

https://lh5.googleusercontent.com/p/AF1QipMvQDU1SmMIDJUIcyzM7gutIwBRU6hhbsFrz5Zu=s544-k-noMein zweiwöchiges Praktikum in der Q1 habe ich in der Kleintierpraxis Miriam Kohn in Hennef verbracht. Dort durfte ich den Beruf des Tierarztes bzw. der Tierärztin und des Tierarzthelfers bzw. der Tierarzthelferin kennenlernen. Mein Arbeitstag bestand zu einem Teil aus der Beobachtung von Behandlungen oder Operationen, aber ich hatte auch einige selbstständige Aufgaben. So durfte ich z.B. helfen, Behandlungen vorzubereiten, Patienten aufzurufen, Tiere bei den Behandlungen mit festzuhalten und sogar bei Patienten die Temperatur messen oder Spritzen verabreichen. Ansonsten half ich bei anderen, in der Praxis anfallenden, Aufgaben, zu denen viel Putzen und Aufräumen gehört, aber auch das Versorgen von Patienten, die etwas länger in der Praxis bleiben. Insgesamt hat mir mein Praktikum sehr, sehr gut gefallen. Meine Vorstellung vom Beruf der Tierärztin wurde bestätigt, so dass ich mir vorstellen kann, diese Arbeit später selbst auszuführen. Der Beruf bietet einen abwechslungsreichen Arbeitstag, in dem man viel praktisch arbeiten kann und besonders die Arbeit mit den Tieren hat mir sehr viel Spaß gemacht. Des Weiteren begegnete ich einem unglaublich netten, verständnisvollen Team, dass sich immer viel Zeit für mich nahm und mir alle meine Fragen ausführlich beantwortete, so dass ich mich dort schnell wohlfühlte und meine Praktikumszeit sehr angenehm gestaltet wurde.

(Rebecca Kamata)

 

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Exkursion des Projektkurses Geschichte nach Vogelsang IP

 

Wie soll man sich eigentlich an bestimmte Ereignisse und an Vergangenes erinnern? Das ist das Thema des Projektkurses „gelebte Erinnerung“. Jeder Schüler war zumindest einige Male mit der Schule im Museum, hat an den Gedenktagen in der Schule teilgenommen und natürlich auch in der Freizeit einiges an Geschichte kennengelernt. Welches Konzept spricht dabei gerade jüngere Menschen an, welche Konzepte gibt es überhaupt und wie lässt sich Geschichte ansprechend vermitteln? Um sich mit Erinnerungskultur auseinanderzusetzen besuchten die Schüler des Projektkurses die ehemalige NS- Ordensburg Vogelsang in Schleiden.

 

 

 Mitten im Naturpark Eifel gelegen, eröffnete dort die neugestaltete Dauerausstellung inmitten des historischen Ortes. Die Größe und Architektur der ehemaligen NS- Ordensburg, einst als Kaderschmiede für die künftige politische Elite der NSDAP gebaut, beeindruckte die Schüler dabei ebenso, wie die Aufarbeitung der Geschichte dieses Täterortes. Solch eine riesige Anlage mit Sportanlagen, Schwimmbad, Unterkunftshäusern und Dorfschänke, sowie Kultstätten und Schulungsräumen eigens für die Junker der Ordensburg errichtet, hatte sich keiner der Kursteilnehmer so vorgestellt.  Anhand von Lebensläufen der Junker wurde schnell deutlich, dass die jungen Männer, die in Vogelsang lebten ganz normale und zunächst nicht ideologisch auffällige Menschen waren. Dennoch wurden sie zu  Tätern im Sinne der NS- Ideologie, von denen einige  selbst zahlreiche Kriegsverbrechen begingen. Die Arbeit mit den Biografien der Junker und besonders die Bedeutung des Germanenkultes waren sehr interessant. Am Nachmittag stand die Auseinandersetzung mit dem Gelände und den Gebäuden der ehemaligen Ordensburg im Vordergrund. Die Schüler arbeiteten mehrere Stunden trotz  Sturm und Regen in der sehr intensiv. Trotz aufgeweichter Aufgabenzettel stellte dieser Geländeteil sicherlich den Höhepunkt der Exkursion dar, alle Schüler waren sehr konzentriert und zeigten trotz eiskalter Temperaturen keine Ermüdungserscheinungen. Als Belohnung durfte der Kurs die Kultstätte der Ordensburg besichtigen und im Turm der Anlage ein Resümee formulieren. Einig war sich der Projektkurs, dass auch solch ein Täterort eine bedeutende Erinnerung sein kann und den Blickwinkel auf eine neue Seite der NS- Zeit erweitert. Die Unterbringung von Flüchtlingen in den Kasernen dort, sorgte jedoch auch für aktuelle politische Diskussionen.

 

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Privater Austausch mit La Rochelle

 

Neben den Austauschmaßnahmen, die wir als Gruppe durchführen, bieten wir auch immer wieder privaten Austausch mit Schüler/innen unserer französischen Partnerschule in La Rochelle an, so auch diesen Februar zwischen Saskia, Jgst 9. und Clotilde.

Frau Nagl, die deutsche Gastmutter berichtet:

„Am 04.02.18, kurz vor Beginn des Straßenkarnevals kam unsere Austauschschülerin Clotilde zu uns.  Saskia hatte schon einen Plan mit vielen Aktivitäten ausgearbeitet, der nun abgearbeitet werden sollte.

Auf dem Plan standen natürlich der Kölner Dom, der Drachenfels mit Europas ältester Zahnradbahn, ein Besuch der Osteria, Shoppingtouren und ein Muss: der Besuch diverser Karnevalszüge.

Den Abschluss bildete ein gemütlicher Abend mit ein paar Freundinnen, bevor es am nächsten Morgen wieder zurück nach Frankreich ging.

Nach zwei Wochen Kennenlernen waren wir traurig, als Clotilde in den Zug stieg und Saskia freut sich schon auf ihre etwas wärmere Zeit in Frankreich.“

Wir wünschen möglichst vielen Schüler/innen solche Erlebnisse und laden sie an, zahlreich an den gemeinsamen Austauschmaßnahmen im nächsten Schuljahr teilzunehmen.

(Andrea Thomas)

 

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Auslandsaufenthalt: Unvergessliche Erlebnissen

 

Nachdem bereits im November eine Information für interessierte Schüler/innen der Jahrgangsstufen 9 und 10 stattgefunden hatte, waren für den 22.01.  auch die Eltern eingeladen, sich mit sechs Schüler/innen unserer Oberstufe auf eine virtuelle Weltreise zu begeben, bei der sie mehr über die Erlebnisse und Erfahrungen unserer Schüler/innen in den USA, Norwegen, Kenia, Thailand und Japan erfahren konnten.

Vier Vortragende hatten ein Jahr an einer ausländischen Schule mit Unterbringung in Gastfamilien verbracht. Während das Schulsystem der USA schon bekannt war, so konnten bereits bei Norwegen ein paar Unterschiede festgestellt werden, erst recht in Thailand und Japan. Zwei Schülerinnen hatten ihr Auslandspraktikum in einem Kinderheim in Kenia absolviert.

Die Schüler/innen berichteten von Land und Leuten, ihrem Tagesablauf, ihren unvergesslichen Erlebnissen, aber auch von der Organisation vor und während des Aufenthaltes. Bei aller Begeisterung verschwiegen sie nicht die manchmal schwierigen Momente, die sie jedoch auch nicht missen möchten, denn sie haben sie reifen lassen und ihnen die Zuversicht gegeben, dass sie es schaffen können. Am Schluss des Vortrags ermutigten sie die anwesenden Schüler/innen, unbedingt einen Auslandsaufenthalt zu machen und deren Eltern, es ihnen zu ermöglichen und verwiesen dabei auch auf Stipendienmöglichkeiten. Anschließend beantworteten sie Fragen aus den Zuschauerreihen.

Die anwesenden Eltern waren begeistert von den Berichten und zeigten sich vor allem beeindruckt, wie sehr die Jugendlichen durch diese Erfahrung gereift waren.

(Andrea Thomas)

 

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DELF-Prüfung A1/A2 erfolgreich bestanden

 

Dass DELF kein Geheimcode ist, sondern für das von der französischen Regierung vergebene „Diplôme d’études en langue française“ steht, dürfte sich mittlerweile an der Gesamtschule herumgesprochen haben, denn der Kreis derer, die an der entsprechenden Prüfung erfolgreich teilgenommen haben, vergrößert sich stetig. Vor einigen Tagen haben nun alle Teilnehmer/innen an beiden Prüfungsteilen des diesjährigen Durchgangs die Bestätigung erhalten, dass sie erfolgreich waren und bestanden haben: 5 Schüler/innen aus dem Jahrgang 7 für das Einstiegsniveau A1 und 2 aus dem 9.bzw. 10 Jahrgang für das Niveau A2.

Vorbereitet hatten sie sich seit Schuljahresbeginn in den entsprechenden Arbeitsgemeinschaften bei Frau Thomas (A1 donnerstags in der AG-Zeit, A2 freitagmittags mit Frau Thomas). Da hieß es Hörverstehen, Textverstehen, Sprechen und Schreiben trainieren. Ging es bei den ersten Übungsstunden noch recht locker und z. T spielerisch zu, breitete sich beim Herannahen des Prüfungstermins doch etwas Nervosität bei den Teilnehmern aus.

Ende Januar war es dann soweit. Der schriftliche Termin, der in ganz Deutschland gleich ist, sollte am 27.1. stattfinden. Ein Samstagvormittag. Wenn andere ausschlafen zu einer Prüfung antreten, und das noch freiwillig. So manchem mag es etwas schwergefallen sein, doch sobald die Prüfungsbögen verteilt waren und die erste Hörverstehensaufgabe lief, waren alle vollkommen konzentriert bei der Sache.

Noch spannender war die mündliche Prüfung, denn sie wurde vier Wochen später – ebenfalls an einem Samstag – in Bonn abgelegt, vor französischen Prüfern. Diejenigen, die für das Niveau A2 antraten, kannten den Ablauf ja bereits, fragten sich jedoch, welche Themen sie wohl erwarten, und die konnten recht vielfältig sein. Die Prüfung an sich dauerte jeweils zehn Minuten. Dazu kamen die Anmeldung und die zehnminütige Vorbereitungszeit. Alle bestätigten im Nachhinein, dass die Prüfer/innen sehr nett gewesen seien und die Zeit wie im Flug vergangen sei. Das hatte also gut geklappt und nun hieß es, auf die schriftlichen Ergebnisse warten.

Die Freude der Teilnehmer/innen war groß, als sie hörten, dass die Korrektur trotz der mehreren Tausend Prüflinge so schnell durchgeführt worden war. Die letzten Zweifel, ob sie denn alles gut geschafft hätten, konnten somit beseitigt werden. Herzlichen Glückwunsch!

Nun warten alle gespannt auf das „richtige“ Diplom aus Paris, das vermutlich nach den Sommerferien eintreffen wird. Dann werden auch die neuen Vorbereitungskurse für die unterschiedlichen Niveaus starten.

Zurzeit bereiten sich die Schüler/innen des Niveaus B1 und B2 auf die Prüfung vor, die im Juni stattfinden wird. Wir freuen uns sehr, zum ersten Mal auch das Niveau B2 anbieten zu können, denn Inhaber des DELF-Diploms B2 sind an französischen Universitäten von der Spracheingangsprüfung befreit, können also direkt in Frankreich ein Studium aufnehmen: Ein besonderer Anreiz und für uns eine weitere Möglichkeit, unsere Schüler/innen zu Auslandsaufenthalten zu motivieren und sie darauf vorzubereiten.

(Andrea Thomas)

 

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Praktikum in Boston als Fashion Designer

 

Vor einigen Monaten habe ich mich mit einigen Bildern meiner selbst designten und genähten

Kleidung bei Erin Robertson in USA/ Boston für ein Praktikum beworben.

Erin Robertson ist meine Lieblingsdesignerin seit ich sie 2016 bei Project Runway, der amerikanischen Design-TV-Show von Heidi Klum gesehen habe.

Erin ist in dieser Show gegen andere Designer angetreten und hat in 2016 die Show gewonnen.

Unerwartet habe ich dann kurz vor Weihnachten eine Zusage erhalten. Sofort musste alles organisiert werden; Flug, Unterkunft, Pässe, Schule.

 

Meine Freude war riesig, so auch meine Aufregung als ich sie dann vor Ort in Boston Massachusetts das erste Mal mit Managerin Jennifer beim Lunch traf. Es war ein tolles Kennenlernen und wir alle verstanden uns auf Anhieb. Anschließend zeigten sie mir das Studio, welches super süß und gemütlich war. So lernte ich auch Chloe lernen, die Angestellte von Erin.

Sie arbeitet mit Erin zusammen, d.h. sie designen zusammen und auch die Produkte werden von beiden selbst genäht.

Ich durfte nun für 2 Wochen Teil dieses kleinen Teams oder wie wir sagen des“ Fruitbasket“ sein. Jeder von uns spiegelt nämlich eine Frucht wider. Erins Label beinhaltet eine Banane, Chloes Zeichen ist eine Himbeere und ich stehe für die Wassermelone. Gearbeitet haben wir immer von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, wobei wir morgens aber immer alle erst mal gemütlich zusammengesessen und gefrühstückt haben. Dabei wurden Ideen gesammelt und ausgetauscht. Ich durfte richtig mitarbeiten und meine Ideen beitragen. Es war wahre Teamarbeit. Wir haben gemeinsamen ein Pulloverkleid genäht. Dabei habe ich das erste Mal gelernt ein Teil in mehreren Größen zu machen, da ich meine Schnittmuster in der Regel nur für mich passend nähe und entwerfe. Auch haben wir gemeinsam ein selbst gequiltetes Top mit Schößchen und Verzierungen designt und hergestellt. Es war schön zu sehen wie sich das ganze Design immer und immer wieder verändert hat. Das Top ist eins meiner liebsten Teile geworden und es hat super viel Spaß gemacht es mit Chloe zu nähen.

Ein sehr wichtiges Thema ist für mich „sustainebility“ (Nachhaltigkeit), keine Massenproduktion von Kleidung, sondern sie zukunftsfähig zu machen. Genau auf dies geht Erin ein. Sie arbeitet mit den verschiedensten Leuten, z.B. von der Uni MIT aus Boston/Cambridge zusammen. Dadurch erhält sie die außergewöhnlichsten Materialien, wie 3D gedrucktes Material, das ein wenig wie Fell aussieht oder Pailletten aus Plexiglas.

Auch hat Erin mir die „MassArt“, das Fashion Design College, das MIT (College für Technik) und viele andere coole und besondere Orte in Boston gezeigt.

Nach der Arbeit sind wir alle gerne zusammen noch weggegangen oder wir blieben länger im Studio um noch etwas zu reden, zu trinken oder zu essen oder einfach, um noch weiter zu entwerfen.

Am letzten Abend sind wir auf der Cambridge Seite von Boston noch unterwegs gewesen und es wurde zu einem traurigen Abend, da es mein letzter war. Ich wäre gerne noch viel viel länger geblieben, da die Arbeit dort einfach riesen Spaß gemacht hat. Erin hat ihr Business erst vor kurzem gestartet, somit ist alles noch im Findungsprozess. Aber sie ist für mich die größte und verrückteste Designerin und ich freue mich schon auf unser Wiedersehen im März.

Dies war für mich nicht nur ein Praktikum. Ich habe so viel gelernt, Freunde fürs Leben

gefunden und eine wunderschöne Stadt kennengelernt. Ich wusste schon immer,

dass ich Modedesigner werden möchte. Nun ist das für mich bestätigt worden.

(Esther Heppekausen)

 

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Teamdinner des Hauswirtschaftskurses WP-HW 10

 

Abschiedsessen für die 10er Klassenlehrerinnen und -lehrer 

 

Wie in den vergangenen Schuljahren zauberten die Schülerinnen und Schüler des WP-HW-Kurses Jahrgang 10 auch in diesem Jahr ein Abschiedsessen als Dankeschön für ihre Klassenlehrer/innen sowie für die Schulleitung.

In diesem Jahr hatte der Kurs ein italienisches 3-Gänge-Menü im festlichen Ambiente ausgerichtet mit dem Motto „Bella Italia“.

An der stimmungsvollen, frühlingshaft eingedeckten Tafel wurden die Lehrerinnen und Lehrer mit einem Aperitif herzlich willkommen geheißen, von den Köchinnen und Köchen raffiniert bekocht und von dem Service umsorgt, damit jeder sich wohl fühlt.

Die Schülerinnen und Schüler waren einerseits aufgeregt, freuten sich aber auch sehr auf die Gäste, denn alles sollte klappen und die Intention des Dinners - ein Dank für die gemeinsame Zeit - sollte wirklich spürbar sein. Die Gäste erschienen in bester Stimmung mit einer Rose für jede Schülerin und Schüler sowie einem bunten Blumenstrauß für Frau Warning. Mit herzlichen Worten von Herrn Pelz begann ein harmonisches Dinnererlebnis, das dank der perfekten Planung durch die Schülerinnen und Schüler perfekt lief. All die lobenden Worte haben uns für die intensive Arbeit belohnt. Es war ein wunderbares Fest – für alle!

 

Carmen Warning und Lisa Aberle, Basie Ali, Joana Drecker, Tabea Geißler, Laura Heinemann, Lea Keil, Larissa Kolb, Marie-Katharina Kosel, Francine Loferski, Annika Luckas, Sophia Precker, Sophie Ramke, Mary Roth, Meg Kenzie Rühmkopf, Anna Schwabe, Nils Stephan, Lara Stragierowicz, Michael Winterscheid, Fabienne Wodara, Leonie Wodara

 

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Sucht hat immer eine Geschichte – Mit Hip Hop gegen Suchtverhalten

 

Schülerinnen der Gesamtschule Hennef Meiersheide engagieren sich in einem Präventionsprojekt des städtischen Jugendamtes

Eine besondere Gelegenheit, an einem Projekt zur Suchtprävention teilzunehmen, erhielten vor kurzem einige Schülerinnen unserer Jahrgangsstufe 10. Lisa Aschenbrenner, Paulina Lindemann, Laura Heinemann, Danielle Bender, Lea Keil, Petra N’sanda (Foto, v. l.) sowie Laureen Trautmann nahmen an einem Hip-Hop-Projekt teil, das auf Initiative des Jugendamtes der Stadt Hennef zustande kam. Hinter diesem landesweit durchgeführten Projekt steht die Ginko-Stiftung für Suchtprävention, die die Organisation und Finanzierung übernommen hat. Unter der fachkundigen Anleitung des DJs Omid Shirazy aus Köln konnten die Schülerinnen ihren eigenen Song entwickeln.

 

 

 Das bedeutete für sie zunächst einmal, sich Gedanken über die Botschaft zu machen, die sie anderen Jugendlichen vermitteln wollten. Auch auf einen Bandnamen mussten sie die Teilnehmerinnen einigen. Sie entschieden sich schließlich für KDL (Kenn Dein Limit). Nach einigen Proben, die sie größtenteils in ihrer Freizeit durchführten, war es endlich so weit. Im Bandraum unserer Schule trafen sie auf Shirazy, der seine Ausrüstung mitgebracht hatte und mit der Band die ersten Schritte unternahm, ihren Song zu produzieren. In dem Lied mit dem Titel „Know your limit“ geht es um die Folgen des unkontrollierten Alkoholkonsums und damit war die Botschaft eindeutig. Wieviel harte Arbeit hinter der Produktion eines Songs steckt, konnten die sechs intensiv erleben. Bis die Aufnahme den Qualitätsansprüchen genügte, vergingen mehrere Stunden, doch das Ergebnis kann sich im wahrsten Sinne hören lassen! In vielfältiger Weise hat uns das Amt für Kinder, Jugend und Familie in den vergangenen Jahren in Fragen der Suchtprävention unterstützt. Die Kooperationspartnerschaft, die vor Jahren geschlossen wurde, hat sich für beide Seiten lebendig weiterentwickelt. Erst im vergangenen Herbst besuchten unsere Schülerinnen und Schüler wie berichtet die viel beachtete Ausstellung mit dem Titel „Einfach menschlich“ in der Meys Fabrik. Für unsere Schülerinnen war dieses Projekt in jeden Fall eine wichtige Erfahrung, sich einmal auf eine ganz andere Art mit dem Thema Sucht auseinanderzusetzen.

(Heinz Wegmann)

 

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Gesamtschule Meiersheide informiert auf dem 2. Siegel-Kongress NRW

 

Während des Berufswahlsiegel-Kongresses am 22. Februar in der Agentur für Arbeit in Düsseldorf präsentierte die Gesamtschule Hennef Meiersheide ihr vorbildliches Konzept zur Studien- und Berufsorientierung - insbesondere ihre vielfältige Arbeit zum Thema

„Individuelle Entwicklungs-/Orientierungsprozesse“.

Eine Besonderheit ist, dass in der Gesamtschule Hennef Meiersheide die Berufsorientierung bereits in der 5. Klasse beginnt. Das Kennenlernen der SchülerInnen mit ihren Interessen und

Fähigkeiten und ein flächendeckend verpflichtender Girls- und Boysday sind erste Schritte.

Eine Schullaufbahnberatung zeigt alle Berufs- und Bildungswege auf. Das Berufsorientierungsbüro ist die zentrale Anlaufstelle. Die Bundesagentur für Arbeit und Berufswahlkoordinatoren führen hier frühzeitige und individuelle Einzelfallberatungen

durch.

 

 

In den Klassen 5 bis 7 bietet die Gesamtschule Hennef Meiersheide unverbindliche

Schnupperangebote. Das zweiwöchige Praktikum findet verhältnismäßig früh im 8. Jahrgang statt. Es werden darüber hinaus kontinuierlich eigene Formate entwickelt, wie zum Beispiel das Berufs-Orientierungs-Camp, in dem Bewerbungstrainings angeboten werden oder auch die Berufs-Orientierungs-Woche, in der SchülerInnen mehrere Betrieben und deren Ausbildungsmöglichkeiten erkunden.

 

 

Das dreiwöchige Betriebspraktikum im 9. Jahrgang dient der Stabilisierung des Berufswunsches.

Krönender Abschluss ist die schuleigene, mittlerweile überregional bekannte Praktikumsmesse, bei der die Schüler/innen eindrücklich die Ergebnisse ihrer Praktika vorstellen.

Eine Berufseinstiegsbegleitung hilft, den Übergang in die Ausbildung zu meistern. Für alle Schüler, die in die Oberstufe wechseln, setzt sich die Berufsberatung mit individuellen Angeboten, Besuchen von Hochschulen und Universitäten und außerschulischen Lernorten fort. Das zweiwöchige Praktikum im 12. Jahrgang kann auch im Ausland absolviert werden. Blockseminare zu den Themen Studienvoraussetzungen, Studienbedingungen und duale Studiengänge und Assessment Center-Trainings runden die Berufsorientierung ab.

 

 

Alle Angebote zu den individuellen Entwicklungs- und Orientierungsprozessen zeigte der Messestand der Gesamtschule Hennef Meiersheide sehr eindrücklich. Professionelle Grafiken und Schaubilder, ein Video mit Impressionen aus der Berufsorientierung, Beispiele von vorbildlich geführten Berufswahlpässen und liebevoll gestalteten Praktikumsmappen boten den Fachkollegen und Besuchern Einblicke auf hohem Niveau.

Nach einem ausführlichen Gespräch mit Yvonne Gebauer, Ministerin für Schule

und Bildung des Landes NRW und Schirmherrin des SIEGELs in NRW, konzentrierten sich die Berufsberater der Gesamtschule Hennef Meiersheide auf Gespräche mit anderen SIEGEL-Schulen. Denn Ziel des Kongresses ist der Austausch gelungener Konzepte und die Sammlung neuer Ideen und Impulse zur Studien- und Berufsorientierung im SIEGEL-Netzwerk. Denn

„wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein“

(Zitat Philip Rosenthal, Unternehmer)

 

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Wir sind eine Gründerpreisschule

 

DEUTSCHER GRÜNDERPREIS zeichnet Schüler für vorbildliche Wirtschaftskompetenz aus.

 

 

Im vergangenen Jahr haben sich zwei Schüler unserer Jahrgangsstufe 10, Taina Schneider und Kristoffer Seidelmann, angeregt durch das Fach Wirtschaftslehre, entschlossen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Solche Ideen greift das Existenzgründerspiel Deutscher Gründerpreis auf, das von namhaften Unternehmen ins Leben gerufen wurde, um junge Menschen zu motivieren, in der Zukunft den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit zu wagen. Darüber haben wir in unserer letzten Ausgabe berichtet. Im Wettbewerb mit anderen Teams, die deutschlandweit um die besten Bewertungen kämpfen, haben die Teilnehmer zum Teil recht kniffelige Aufgaben zu Fragen der Unternehmensorganisation und des Marketings zu lösen. Eine Jury bewertet die Ergebnisse sowie die „Businesspläne“ und vergibt Geld- und Sachpreise. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden mit den Aufgabenstellungen herausgefordert, sich intensiv mit Fragen der Planung und Organisation sowie der zielorientierten Arbeit in Gruppen auseinander zu setzen, um ihrem Unternehmen zum Erfolg zu verhelfen. Unser Team hat sich unter den mehr als 800 Teams gut geschlagen und konnte zur Belohnung jetzt eine Ehrenurkunde in Empfang nehmen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!

(Heinz Wegmann)

 

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„Das Leben ist schön“ - Der Holocaust als Filmkomödie?

 Projekttag für die Opfer des Nationalsozialismus mit dem GK Deutsch EF

 

„Selbst in den alltäglichsten Verrichtungen des bürgerlichen Lebens können wir es nicht vermeiden, die Schuldner vergangener Jahrhunderte zu werden … Ein edles Verlangen muss in uns entglühen, zu dem reichen Vermächtnis von Wahrheit, Sittlichkeit und Freiheit, das wir von der Vorwelt überkamen und reich vermehrt an die Folgewelt wieder abgeben müssen, auch aus unsern Mitteln einen Beitrag zu legen, und an dieser unvergänglichen Kette, die durch alle Menschengeschlechter sich windet, unser fliehendes Dasein zu winden“ (Schiller , 1789 in Jena).

Wir, der GK Deutsch der EF, beschäftigten uns mit einem Beitrag zu dieser Kette, mit Roberto Benignis Film „Das Leben ist schön“ aus dem Jahr 1998.

Dieser preisgekrönte, aber nicht unumstrittene Film erzählt die Geschichte einer großen Liebe während der Judenverfolgung. Als Vater und Sohn deportiert werden, geht die Mutter freiwillig mit und der Vater erklärt seinem Sohn, es handele sich um ein Spiel, bei dem man am Ende einen der Panzer gewinnen könne, die der Sohn so beeindruckend findet.

Im ersten Teil des Films wird durch die immer wiederkehrenden Motive des Zufalls, des Pferds, Rätsels, Panzers und Märchens die Verbindung der märchenhaften Liebe des Protagonisten und seiner späteren Frau mit dem aufkommenden Faschismus verdeutlicht. Sie versuchen durch Liebe und Humor der Gefahr entgegenzutreten.

Als einige Jahre später diese Gefahr das tägliche Leben bestimmt, versucht der Vater seinem kleinen Sohn gegenüber Schilder wie „Für Juden und Hunde Eintritt verboten“ ins Lächerliche zu ziehen, um ihn zu schützen: „Jeder wie er mag...Wen magst du nicht? Spinnen...ab morgen schreiben wir: Für Spinnen und Westgoten verboten“.

Selbst seine Verhaftung inszeniert der Vater als Spiel, um die heile Welt des Jungen zu bewahren. Die Kameraeinstellung sowie das Spiel mit Hell und Dunkel zeigen dem Zuschauer einerseits die Bedrohung, andererseits die tiefe Verbundenheit von Vater und Sohn.

Im zweiten Teil des Films beschränkt sich Benigni bei der Darstellung des Konzentrationslagers auf Andeutungen des Grauens. Der Fund eines Massengrabs bleibt verschleiert, die Massenvernichtung wird allein durch den rauchenden Schlot symbolisiert. Im Zentrum bleibt das Spiel, das Spiel um den Panzer. So sehr man als Zuschauer auch in Anspannung gerät, es bleibt die Beruhigung, dass der kleine Junge unbeschadet das Unfassbare überlebt und am Ende auf dem Panzer des Amerikaners das Lager verlässt und so tatsächlich seinen Preis erhalten hat.

Trotz der letztendlichen Erschießung des Vaters endet der Film hoffnungsvoll, indem er uns vermittelt, dass das größte Grauen durch Zusammenhalt, Liebe und Ausdauer überwunden werden kann.

So waren wir uns am Ende einig, dass er umstrittene Versuch, Holocaust und Komödie zu verbinden, als gelungen bezeichnet werden kann und dieser Film, wie Schiller es formulierte, ein Beitrag für jene Kette ist, die uns durch die Jahrhunderte verbindet.

(Isabel Weinitz)

 

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Traumberuf gesucht - Betriebspraktika des 9. Jahrgangs

 

Haben Schülerinnen und Schüler in der 9. Klasse bereits eine Vorstellung von ihrem späteren Beruf? Das ist sehr unterschiedlich. Bereits im letzten Jahr konnten sie in einem zweiwöchigen Praktikum erste Einblicke in verschiedene Berufe gewinnen. Einige haben dort bereits ihren Traumberuf gefunden und vertiefen ihren Wunsch nun. Andere möchten in der 9. Klasse lieber noch einmal etwas Anderes ausprobieren. Auch die Erkenntnis, was man auf gar keinen Fall machen möchte, bringt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Berufswahl weiter.

 

 

Beliebt sind auch in diesem Jahr wieder kaufmännische Berufe, Berufe mit Menschen (z.B. Kindergarten) und Tieren sowie handwerkliche Berufe, wie Mechatroniker. Die Tätigkeiten während eines Praktikums unterscheiden sich je nach Unternehmen. Von „einfach mal mitlaufen“ bis hin zu eigenständigen Projekten ist alles dabei - wobei eine gesunde Mischung aus beidem sicherlich das sinnvollste ist.

 

 

Bei den Praktikumsbesuchen erfahren Lehrerinnen und Lehrer nicht nur Neues aus den verschiedenen Berufen, Betrieben und dem Arbeitsalltag, sondern lernen oft völlig neue Facetten ihrer Schüler kennen. Auf einmal sprudelt es aus stillen Schülern nur so heraus. Andere stehen einem plötzlich im Anzug sehr selbstbewusst gegenüber. Das ist unglaublich spannend!

Und somit bringt das Betriebspraktikum der 9. Jahrgangsstufe eine win-win-win-Situation. Die Schülerinnen und Schüler lernen sich selbst und ihre Wünsche in Bezug auf den späteren Beruf kennen und nehmen ihre Zukunft in den Blick. Lehrer lernen ihre Schülerinnen und Schüler intensiver und in einem anderen Kontext kennen und können sie besser auf die Arbeitswelt vorbereiten. Die Betriebe können frühzeitig Talente entdecken und fördern und so mancher hat in den letzten Wochen seinen zukünftigen Auszubildenden gefunden.

 

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Von Schülern für Schüler: das Projekt „be PArd“ der Physikusse

 

Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V.

„be PArd“ (Kofferwort aus „be part“ = Teil von etwas sein, dazugehören und „Arduino“) ist eine mehrteilige, umfangreiche Unterrichtsreihe der Talentförderung Physikusse. Ziel des Projektes ist es, Schüler intensiv an Technik und Physik heranzuführen. Sie lernen Technologien nicht nur zu bedienen, sondern auch selbst Geräte zu entwickeln und eigene Ideen umsetzen – und dadurch den Transfer von alltäglichen Problemstellungen auf technische Ebene. Das Projekt fördert somit unmittelbar eine Medienkompetenz, die in unserem technologisierten Alltag elementar notwendig ist. Mit dem Erlernen einer Programmiersprache fördern und fordern wir ganz nebenbei die Abstraktionsfähigkeit, Sprachkompetenz (Sorgfalt und Klarheit in der Syntax) sowie systematisches und algorithmisches Denken.

 

 

Die Physikusse verbinden die Physical-Computing-Plattform mit Techniken zur Datenaufnahme und -analyse. Durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. steht uns neben den elementar zum Betrieb notwendigen Bauteilen umfangreiches Zubehör zur Verfügung. Neben Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren zur Aufnahme von Klimadaten kann zum Beispiel mit einem Sensor Licht unter Benutzung des photoelektrischen Effekts in ein elektrisches Signal umgewandelt werden. Die Software erzeugt die Reaktionen auf die Sensoren und veranlasst elektromechanische Geräte (z.B. Motoren, Servos, LEDs) zu einer Reaktion. Die Aufnahme physikalischer Messungen, der Umgang mit Formeln und Interpretation von Messdaten wird so eingeübt. Dies alles geschieht unter Leitung des Schülers Christian Hermes, der sich seit Jahren mit Hard- und Software von Physical-Computing-Plattformen beschäftigt und sowohl das notwendige Knowhow, wie auch die didaktischen Fähigkeiten zur Vermittlung mitbringt. Von Schülern – für Schüler ist ein bewährtes Konzept, das sich bei einer altersübergreifenden Gruppe wie den Physikussen anbietet. Wir nutzen die Kompetenzen der einzelnen Schüler zum Vorteil der gesamten Gruppe.

 

 

Die Physikusse haben eine ausführliche Dokumentation erarbeitet, so dass interessierte Laien selbstständig einen Experimentierkasten erstellen und damit arbeiten und auch Lehrer ihn im Unterricht einsetzen können. Die jeweils aktuelle Version der Dokumentation kann auf der Seite www.physikusse.de/bepard.html heruntergeladen werden.

(Nina Wentz)

 

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Unsere Schulsanitäter bei der Woche der Wiederbelebung in Köln

 

Anbei der Artikel aus dem Malteser-Magazin:

 

 

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