Elternbrief vom 13. Juli 2018

Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie sonnige und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz            Ingrid Dietel

(Schulleiter)                (stellv. Schulleiterin)

 

Themenübersicht:

Die Kulturnacht 2018

Ausflug der 10E zum European Institute of Applied Buddhism

Valencia-Austausch

Farbenfrohe Kabelschränke

„ROSAS DANST ROSAS“ beim Theater- und Künstlerfestival

Mädchenfußball I – Neuer Glaskasten nur für den Mädchenfußball

P.A.R.T.Y. – Don’t Risk Your Fun

Ausstattung des Technikraums verbessert

Besuch der Zahnärztin im 5./6. Jahrgang und der IVK

Erkundungen in der Berufswelt

Girls´ und Boys´ Day im 5. Jahrgang

London zur Zeit der WM 2018

‚Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus‘

Autorenlesung in der Meys Fabrik

Besuch der Theatergruppe „Das alte Lied e.V. Pohl & Speicher“

Kooperation "Balu und du"

Abschlussfeier des 10. Jahrganges

Abiturball

Filmmusiken für einen guten Zweck

Schülerinnen und Schüler begeistern beim traditionellen

Europalauf 2018 mit neuem Startrekord

Bezirkshauptrunde der Tennisschulmannschaft Jungen in Bergisch Gladbach

Chemie AG

Studienfahrt der Q1 nach Berlin

NW-Ausflug ins Genlabor in Köln

Die Pausenliga- Fußball wird 3 Jahre alt

Premiere: GE Hennef nimmt an der NRW- Meisterschaft in Golf WK II teil

„Wie geht es weiter nach der Klasse 10?“

Ausbildungsbotschafter an der Gesamtschule Hennef-Meiersheide

Französische Filmtage Köln/ Bonn 2018

WK IV Fußballjungenmannschaft belegt einen hervorragenden 2. Platz

Jungen der WK II (2002-2004) bei der Bezirkshauptrunde D Zweiter

WK IV Fußballjungenmannschaft gewinnt die Bezirkshauptrunde D

Begabungsförderung Sprachen: Frankreichaufenthalt

„Im rechten Licht“ – 10 E besucht Fotoausstellung gegen rechtes Gedankengut im Kölner Stadtmuseum

DELF-Prüfung abgenommen: Zum ersten Mal auch Niveau B2 angeboten

 

Assessment – Center – Training der in der Q1

Mädchenfußball II - Erfolgreiche Fußballmädchen der WK IV

Bläserklasse

Urkunden für unsere Freizeithelferinnen und Freizeithelfer

Café Basement

Exkursion der Klasse 10C zur Unfallklinik Köln-Merheim

War Requiem

Salam alaikum!

Schulsanitätsdienstseminar am 15.05.2018

Praktikum an der Schauspielschule Siegburg

Deutschland spielt? Wir auch!

Ausflug in das Rautenstrauch-Joest Museum Köln der Q1 KR-Kurse

Erdkundeexkursion am 07.05.2018 ins Ruhrgebiet

WPNW Exkursion Neuharlingersiel

Bläserklassenkonzert

Schülervertretung organisiert DKMS-Typisierungsaktion

Der LUMBRICUS zu Gast an der Sieg

Diktatur verstehen – Demokratie bewahren

Von Klassik und Jazz bis hin zu Popsongs und Volksliedern

Ein Erfolgsmodell seit über 10 Jahren

Make Utopia great again

Berufsfelderkundung - vielseitig & informativ

Kreativ, laut & wuselig - Schulen stellen aus 2018

Neues Schülercafè und Werkbänke für den Technikraum

Praktikum Jahrgang 9

Markt der Möglichkeiten

Big Challenge 2018

Känguru-Wettbewerb 2018

Judo-Mädchen mit starker Leistung bei den Regierungsbezirksmeisterschaften

Begabungsförderung einmal anders: Mit der eigenen Begeisterung andere anstecken

Pilotprojekt „Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen“

Buenos días / Bon día Barcelona: Studienfahrt der Q1

Wandertag in die Bonner Rheinaue

ROLF Fensterbau GmbH öffnet „Fenster“ und „Türen“

Fußballfortbildung für Lehrer und Schüler

Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft geht an Christian Hermes

 

 

 

KultURlaub

 

Die Kulturnacht 2018 an der Gesamtschule Meiersheide

 

Traditionell in jedem Jahr ein anderes Motto stand die nunmehr zum 22. Mal stattfindende Kulturnacht der Gesamtschule Hennef Meiersheide am Ende des Schuljahres unter dem Titel „KultURlaub“. Auch am vergangenen Freitag verwandelte sich das einladende Schuldorf wieder in ein Meer aus abwechslungsreichen Attraktionen, kulinarischen Angeboten sowie tänzerischen und musikalischen Highlights. Poesie, Spiele, Kunst und viele Mitmachaktionen hatten vor allem die Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe auf die Beine gestellt und boten Informatives, Spritziges, Buntes und Sportliches an. Dabei gab es Kinderbetreuung der Klasse 8D, die auf dem Beachvolleyballfeld neben Sandburgen bauen den Nachwuchs mit Wasserbällen bespaßte und im Notfall nebenan bei der 8F zum Entenangeln vorbeischauen konnte. Stylische Frisuren, bunt gefärbte Haare und filigran geschminkte Gesichter sah man unter den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ebenso wie die „Physikusse“ mit ihrem interessanten, eigens konstruierten „Strandbeest“. Dosenwerfen, ein Campingwettbewerb, Malen, Basteln, Fußball spielen, Balancieren oder einfach nur mit einem alkoholfreien Cocktail chillen, im Café de Paris Waffeln genießen oder Bücher stöbern war in diesem Jahr ebenso angesagt wie die Auftritte der Bläserklassen und der „Heavy Tunes“, die den ganzen Abend über für coole Livemusik sorgten und dafür viel Applaus bekamen. Tanz- und Gesangsauftritte erhielten ebenfalls viel Beifall und ob drinnen oder draußen - bei dem wieder einmal tollen Sommerwetter genossen alle die gesellige Atmosphäre im großzügig angelegten Schuldorf. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt und ob Herzhaftes oder Süßes hatten die engagierten Eltern an den Getränkeständen und der Essensausgaben alle Hände voll zu tun.

(Ulli Grünewald, im Juli 2018)

 

 

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Fußballturnier auf der Kulturnacht

 

Während der diesjährigen Kulturnacht am 6.7.18 organisierte die 9E auf dem Soccer-Court ein Fußball-Turnier für Klassen der Jahrgänge 7, 8 und 9. In vier Gruppen traten 12 Teams an und spielten in insgesamt 20 Spielen die Siegermannschaft aus. In spannenden und umkämpften Matches konnten sich am Ende die Jungen und Mädchen der Klasse 8F im Finale gegen die Parallelklasse 8A durchsetzen. Auf ihrem Weg dorthin gewannen sie unter anderem gegen zwei Klassen des älteren neunten Jahrgangs. Dritter wurde die 8D, die sich im kleinen Finale gegen die Organisatoren der 9E durchsetzte. Für die drei Mannschaften auf dem Podium gab es Pokale zur Erinnerung an ein erfolgreiches Turnier.

(Finn Bühler)

 

 

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Ausflug der 10E zum European Institute of Applied Buddhism

 

Der Buddhismus ist um 500 v. Chr. entstanden und hat zurzeit etwa 350 Millionen Anhänger - zwei der vielen Gründe sich auch im Religionsunterricht mit der Thematik auseinanderzusetzen. Wir beschäftigten uns mit der Karma-Theorie und den grundlegenden Prinzipien des Buddhismus, bevor wir diese zum Abschluss der Unterrichtsreihe aus nächster Nähe erleben und die entsprechende Lebensweise selbst ausprobierten.

Am Donnerstag, den 19.04. machten wir uns dann auf den Weg zum European Institute of Applied Buddhism in Waldbröl und wurden dort sehr herzlich empfangen. Nach einer kurzen Einführung durch eine buddhistische Nonne, die dort im Kloster lebt, starteten wir mit einer Gehmeditation durch den Garten neben dem Gebäude, der uns auf die folgenden Achtsamkeitsübungen einstimmte und unseren weltlichen Geist entspannte. Der Gang führte uns dann in die Meditationsräume. Die darauffolgende Sitzmeditation, angeleitet von Schwester Song Nghiem und unterstützt durch den Gesang einer weiteren Schwester, war anfangs etwas ungewohnt für die meisten von uns. Letztendlich schafften wir es aber alle uns zu entspannen und im Augenblick zu verweilen. Nach einer Fragerunde zum Leben im Institut und dem Buddhismus allgemein, gingen wir in den Speisesaal. Im Buddhismus wird während des Essens geschwiegen und meditiert, um die veganen Speisen bewusst wahrzunehmen und wertzuschätzen. Dies empfanden wir ebenfalls als sehr entschleunigend und angenehm. Anschließend führten wir den Tag mit einer Meditation im Liegen fort, in der wir uns auf unsere Atmung konzentrierten und negative Gedanken und Gefühle „in den Boden abgaben“. Viele von uns genossen das sehr und fühlten sich auch Stunden danach noch erholt und befreit. Abschließend sind wir sehr dankbar für die außergewöhnliche Erfahrung. Der Tag hat uns eine neue Seite des Buddhismus gezeigt und neue Wege zur Entspannung eröffnet.

 

 

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Valencia-Austausch

 

Rückbesuch im Rahmen des Schüleraustausches 9. Jahrgang  Hennef-Valencia 2017/18

 

Am Montag den 9.04.18 startete unser Flieger um 11.40 Uhr. Wir waren alle sehr aufgeregt und konnten es kaum erwarten sie wieder zu sehen. Im Flugzeug überlegten wir uns schon spanische Sätze, um die Gastfamilien zu begrüßen. Als wir schließlich um 14.10 Uhr landeten, ging die Begrüßung sehr schnell und wir fuhren direkt zu unseren Gastfamilien.

Am späten Nachmittag traf sich die ganze Austauschgruppe in der Bowlingarena wieder. Anschließend gingen wir zusammen lecker essen. Wir waren total froh uns alle wieder zu sehen und hatten uns viel zu erzählen.

Am nächsten Tag besuchten wir zum ersten Mal die spanische Schule. Nach einer offiziellen Begrüßung durch die Schulleitung sind wir mit allen Teilnehmern der verschiedenen Austausche, die zur Europe Week unserer Partnerschule Colegio Sagrada Familia nach Valencia gekommen waren, für Sportspiele zum Strand gefahren. Etwas anstrengend war es wegen der Wärme schon, aber trotzdem sehr schön. Später sind wir mit unserer Austauschgruppe in ein Café gegangen und haben Horchata, ein typisch spanisches Getränk aus Erdmandelmilch probiert. Der Geschmack war für uns außergewöhnlich, aber lecker. Wir lernten an diesen Tag auch andere Austauschschüler u.a. aus der Slowakei kennen, mit denen wir immer noch in Kontakt sind.

Alle folgenden Tage begannen um 8.00 in der Schule. Ab 9.30 standen jeweils verschiedene Aktivitäten auf dem Programm: am Mittwoch der Besuch der Ciudad de las Ciencias, ein modernes Naturwissenschaftsmuseum, in dem wir u.a. in einer Physikshow Spannendes zum Thema Elektrizität geboten bekamen. Überraschend war, dass wir so viel verstehen konnten, obwohl der Vortrag auf Spanisch war. Am Nachmittag haben wir das Essen für den folgenden Europatag vorbereitet.

Am Donnerstag konnten wir mittels einer Rallye die Altstadt von Valencia mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Am Nachmittag trafen sich alle Austauchgruppen in der Schule um ihre Länder vorzustellen und deren typische Speisen zu probieren.

Freitag war Sporttag. Wir spielten Fußball und Basketball, sehr lustig, und konnten bei einem Tanz in der Sporthalle mitmachen. Am Spätnachmittag trafen sich alle zu einem Abschiedsessen in der Schule.

 

Das Wochenende war für die Familien reserviert. Am Samstag organisierten unsere Austauschpartner einen Lasertag. Den Sonntag nutzten wir noch für eine Bootstour auf dem nahe Valencia gelegenen See Albufera. Trotz des schönen Anblicks dachten alle schon an den Abschied, der natürlich später am Flughafen sehr traurig war. Aber wir wissen, dass wir sie bald wieder besuchen werden!

Abschließend können wir sagen, dass wir tolle Erfahrungen sammeln konnten und Valencia eine wunderschöne Stadt ist, die wir nur empfehlen können J.

 

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Farbenfrohe Kabelschränke

 

 

Bereits vor einem Jahr entschloss sich der Kurs Kunst & Design der Gesamtschule Hennef-Meiersheide unter der Leitung von Frau Biermann Kabelschränke in Hennef zu gestalten. Aus vielen Ideen entstanden erste Entwürfe. Akribisch wurden die Pläne der Schränke gezeichnet und ausgestaltet. Dann sollten aber gerade diese Kabelschränke ausgetauscht werden. Glücklicherweise fand sich schnell Ersatz: Kabelschränke in der Nähe der Meysfabrik. Die vorhandenen Entwürfe wurden kurzfristig umgezeichnet und angepasst. Zwei Tage arbeiteten die Schülerinnen und Schüler hockend, knieend, gebückt, stehend oder auf dem Boden sitzend. Es war anstrengend, aber alle würden es gerne wieder tun. Die Schränke zeigen Mauerwerk, das sich zum Teil farbig auflöst. Ein Ast, auf dem ein bunter Falter sitzt, ragt in den Himmel. Durch eine Maueröffnung sieht man eine Bilderdruckmaschinerie. Im Stile von Polaroids kleben auf einem weiteren Kasten, der ebenfalls als Mauerwerk gestaltet ist, Fotos von Hennef.

(Ulrike Biermann)

 

 

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„ROSAS DANST ROSAS“ beim Theater- und Künstlerfestival

 

Gerne sind wir der Einladung der Richard-Schirrmann-Schule gefolgt. Eine kleine Abordnung von 12 SchülerInnen aus den D&G-Kursen JG6 und JG8 trat mit Begeisterung beim Theater- und Künstlerfestival in der Aula der GE-West auf.

Mit 12 SchülerInnen entstand in Windeseile ein in sich geschlossener choreographischer Auftritt, bevor das Tanzprojekt „ROSAS DANST ROSAS“ in der Mehrzweckhalle mit über 100 Darstellern aufgeführt werden sollte. Für viele war es die erste Bühnenerfahrung, die sie aber souverän meisterten. Der Applaus sprach für sich.

Vor und nach dem Auftritt konnten sich die Mitwirkenden alle anderen Beiträge anschauen. Es war eine bunte Mischung aus insgesamt 6 Schulen. Die Kreativität ist immer wieder bewundernswert und so freuen wir uns bereits auf das kommende Festival in 2019.

(Ulrike Biermann)

 

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Mädchenfußball I – Neuer Glaskasten nur für den Mädchenfußball

Seit 20 Jahren hat der Mädchenfußball seine Heimat an der Gesamtschule Meiersheide. Nun gibt es erstmals eine Glasvitrine, in dem der aktuelle Stand des Mädchenfußballs im Gesamtschul-Sportverein Hennef 2000 und seinen Partnervereinen – zur Zeit der TV Rott – dokumentiert wird.

Neben Fotos der Mannschaften werden Tabellenstände und Spielinformationen aushängen und ständig aktualisiert werden.

Die Vitrine hängt im Flur des zukünftigen 5. Jahrgangs im Haus C und soll natürlich auch Werbung für neue, fußballinteressierte Mädchen (fast) aller Jahrgänge sein.

 

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In der neuen Saison wird die Spielgemeinschaft des GESV Hennef und des TV Rott eine B-, eine C- und eine D-Mannschaft ins Meisterschaftsrennen schicken. Deshalb werden weiterhin Mädchen der Jahrgange 2002 und 2003 für das B-Team, Mädchen der Jahrgänge 2004 und 2005 für die C-  und Spielerinnen der Jahrgänge 2006 bis 2008 für die D-Mannschaft gesucht.

Bei Interesse – informiert euch am neuen Glaskasten.

Übrigens: Natürlich sucht die Gesamtschule auch immer Spielerinnen für die Schulmannschaften in den verschiedenen Altersklassen, von der Wettkampfklasse IV, den Jüngsten, bis zur Wettkampfklasse I (in der Regel schon Oberstufenschülerinnen)

(Michael Binot)

 

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P.A.R.T.Y. – Don’t Risk Your Fun

 

Am 13.06.18 nahm die Klasse 10D in Begleitung von Herrn Wegener und Herrn Bühner am P.A.R.T.Y. – Programm der Unfallklinik in Köln Merheim teil. Im Eröffnungsvortrag durch eine Ärztin der Chirurgie wurde erläutert, dass der Tag zur Prävention vermeidbarer Unfälle dienen und jungen Menschen helfen soll bewusste Entscheidungen zu treffen, wenn man sich oder andere einer unnötigen Gefahr, z.B. im Straßenverkehr, aussetzt. Die Buchstaben stehen für Prevent Alcohol and Risk related Trauma in Youth und entsprechend richtet sich das Programm an Jugendliche im Alter von 15 – 17 Jahren, die häufig Opfer von vermeidbaren Unfällen unter Einfluss von Übermut, Alkohol und Drogen sind. Im zweiten Kurzvortrag schilderte ein Polizist in diesem Zusammenhang eindrucksvoll seine Erfahrungen. Anschließend wurde die Klasse in drei Gruppen aufgeteilt und durchlief die typischen Stationen eines Unfallopfers: den Rettungsdienst, die Aufnahme in der Notfallambulanz, die Intensivstation, die reguläre Station und die Rehamaßnahmen.

Zwei Rettungssanitäter berichteten aus der Praxis der Erstversorgung und stellten ihr Einsatzfahrzeug vor. Der Vorgang bei der Aufnahme eines Schwerverletzten im Krankenhaus und die damit verbundene Teamarbeit zahlreicher Pflegekräfte und Ärzte im Schockraum wurde in der Notaufnahme vorgestellt. Im Anschluss wurde die Intensivstation besucht. Auf der regulären Station erklärte sich ein 19-jähriger Patient bereit seine Unfallgeschichte zu erzählen. Seit einem schweren Motorradunfall vor einem Monat versuchten die Ärzte vergeblich seinen Fuß zu retten. In der Woche vor unserem Besuch wurde dann der Entschluss gefasst, einen Teil seines Beines zu amputieren. Offen beantwortete er die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler.

 

In der Physiotherapie erläuterten die Mitarbeiter, wie Patienten lernen mit Prothesen zu laufen. Dabei wurde deutlich gemacht, dass es eine sehr lange Zeit in Anspruch nimmt, um weitestgehend beschwerdefrei und flüssig zu laufen. Den Schülerinnen und Schülern wurde die Gelegenheit gegeben, selber eine Prothese anzuprobieren und andere Hilfsgeräte der Reha zu testen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen machte der Bericht eines Patienten, der 2005 einen schweren Motorradunfall hatte, den Abschluss. Eindrucksvoll berichtete er davon, wie sich sein Leben seit dem verändert hat. Wie bei allen Stationen zuvor stellten die Schülerinnen und Schüler interessiert Fragen und bekamen offene Antworten.

Den Schülerinnen und Schülern wurden im Laufe des Besuchs durch den direkten Kontakt mit Personal und Patienten die möglichen Folgen eines Unfalls deutlich gemacht. Damit endete für die Klasse ein abwechslungsreicher und spannender Tag in der Unfallklinik mit Erinnerungen und Erlebnissen, die sie bestimmt nicht vergessen werden.

(Finn Bühner)

 

 

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Ausstattung des Technikraums verbessert

 

Neue Werkbänke werten den Technikraum in der Gesamtschule Meiersheide auf. (Foto: Bröhl)

 Neue Werkbänke werten den Technikraum in der Gesamtschule Meiersheide auf.

Das Schülercafé und ein neu eingerichteter Technikraum sind in der Gesamtschule Meiersheide eingeweiht worden. Offiziell nimmt das Café, das ursprünglich ein normaler Unterrichts- und dann ein Computerraum war, nach den Osterferien den Betrieb auf. „Die Schüler waren mit Herzblut dabei“, lobte Lehrer Wolfgang Keuchel jene sieben Schüler des neunten Jahrgangs, die sich seit Schuljahresbeginn für eine ansprechende Gestaltung ins Zeug gelegt hatten und das Café künftig auch betreuen.

 

Die Jugendlichen wurden unter Leitung von Keuchel und Tanja Polchow im Ergänzungsunterricht „Fit for Job“ aktiv. Eingebettet ist das Café-Projekt außerdem in das Programm „Lernen im Ganztag“, eine Initiative der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung und der Stiftung Mercator.

Einrichtung teilweise durch Sponsorenlauf finanziert

Das Café soll Schülern der achten, neunten und zehnten Klassen einen Rückzugsraum in den Pausen bieten und darüber hinaus als kultureller Veranstaltungsraum für Kunstausstellungen, Musik und Lesungen dienen. Die Sitzmöbel hat die Stadt Hennef bezahlt. Andere Einrichtungsgegenstände, wie Tische und Teppiche, wurden mit Geld aus dem Sponsorenlauf der Gesamtschüler finanziert.

Im Technikraum stehen nun zehn neue Werkbänke aus Buchenholz und vier neue Stahlschränke. Außerdem wurden eine Bandsäge und eine Kreissäge neu angeschafft. Schon seit Sommer vergangenen Jahres hatten die beiden Techniklehrer Dirk Speicher und Michael Liss-Nüdling alles für die neue Ausstattung vorbereitet. Auch hier halfen Neuntklässler – in diesem Fall aus einem Technikkurs – dabei, den Raum zu gestalten und das Werkzeug zu ordnen und zu überprüfen. Die 22 Jahre alten Werkbänke, soweit noch brauchbar, werden als zusätzliche Schülerarbeitsplätze genutzt. (kh)

 

Quelle: https://www.rundschau-online.de/29910884 ©2018

 

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Besuch der Zähnärztin im 5./6. Jahrgang und der IVK

 

Um Zahnschäden, Fehlstellungen von Zähnen, Wachstumshemmungen der Kiefer und Störungen der Mundfunktion zu vermeiden, führt der Zahnärztliche Dienst des Rhein-Sieg-Kreises regelmäßige Reihenuntersuchungen in den Kindergärten und Schulen des Rhein-Sieg-Kreises durch.

Mitte März stand daher für die Schülerinnen und Schüler des 5./6. Jahrgangs und der internationalen Vorbereitungsklasse „Zahnprophylaxe“ auf dem Stundenplan.

Zunächst gab es eine Theoriestunde. In dieser wurden die Schülerinnen und Schüler über gesunde Ernährung und über die Problematik vieler zuckerhaltigen Lebensmittel belehrt. Im Zuge dessen wurde ihnen anschaulich verdeutlicht wie der Karies entsteht und was sie prophylaktisch dagegen tun können.

Im praktischen Teil wurden gemeinsam die Zähne geputzt. Hierbei wurden die Schülerinnen und Schüler angeleitet wie man am effektivsten putzt.

Der aufregendste Teil für die meisten Schülerinnen und Schüler war dann die Abschlussuntersuchung. Damit die Zahnärztin und die Schülerinnen und Schüler die Stellen an den Zähnen sehen konnten, die besser geputzt werden sollten, gab es vorher ein „Färbemittel“, welches sich auf den Schwachstellen absetzt und sich aber später durch Zähneputzen entfernen ließ. Über die Ergebnisse der Untersuchung und eventuelle nötige zahnärztliche Maßnahmen wurden die Eltern im Anschluss schriftlich informiert.

(Dr. Gabi Clooth)

 

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Girls´ und Boys´ Day im 5. Jahrgang

 

 

Mädchen und Jungen für neue Berufswege zu interessieren, das ist das Ziel des jährlich stattfindenden Girls` und Boys` Day. Jedes Jahr am 4. Donnerstag im April - dieses Jahr am 26. April 2018 - wird Mädchen und Jungen die Möglichkeit geboten Berufsfelder kennenzulernen.

 

Auch an unserer Schule nehmen Schülerinnen und Schüler schon ab der Klasse 5 die Gelegenheit wahr,u.a. in Werkstätten, Büros, Laboren, Schulen und Kitas Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt zu gewinnen.

 

Nachdem die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern über den Tag informiert wurden, begann die große Suche nach Einsatzplätzen. Unsere Fünftklässer suchten sich Plätze bei den Arbeitsplätzen ihrer Eltern, in ihrer alten Grundschule, in einer Kita, aber auch in Firmen, die sie bisher nicht kannten. Groß war die Aufregung und Neugier vorher, aber über das Erlebte berichteten die Schüler und Schülerinnen stolz am nächsten Tag in der Schule. Alle waren sich einig, dass dies eine tolle Erfahrung war. Jetzt freuen sie sich schon auf den Girl’s und Boy’s Day im nächsten Jahr!

 

Ein Erfahrungsbericht von Julius Wiebecke aus der 5A:

Mein Erlebnis am Girls´ und Boys´ Day April 2018

Mein Freund Robin und ich sind Schüler der Sportklasse 5A und haben daher diesen Tag genutzt, um den Beruf eines Fitnesstrainers zu erkunden.

Unser Arbeitstag begann um 9.00 Uhr und endete um 17.00 Uhr. Dazwischen lagen spannende Stunden und Erlebnisse.

Zunächst durften wir an zwei Sportkursen teilnehmen. Das war schon toll! Dann bekamen wir vom Trainer Maurice eine interessante Einweisung an den Geräten. Wir erfuhren, dass wir in unserem Alter vorsichtig mit Gewichten sein müssen, aber trotzdem sinnvoll trainieren können.

Anschließend war es unsere Aufgabe, einige Geräte im Studio zu desinfizieren. Das war natürlich weniger spannend.

Zum Schluss hatten wir Dienst an der Empfangs- und Getränketheke, was mir auch gut gefallen hat, da wir die Studiogäste mit Getränken bedienen und abkassieren durften.

Maurice hat sich übrigens den ganzen Tag um uns gekümmert… Das war cool!

(Dr. Gabi Clooth)

 

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Erkundungen in der Berufswelt

 

Berufsorientierungswoche an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

Die bereits zweimal mit dem Berufswahlsiegel ausgezeichnete Gesamtschule Hennef Meiersheide setzt ihre erfolgreiche Arbeit zur Berufsorientierung noch vor den Sommerferien mit einem Großprojekt fort.

 

180 Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs erhalten an sechs Tagen die Gelegenheit, jeweils eine Firma, Institution, Berufe oder Berufsfelder zu erkunden. Die ca. 70 Veranstaltungen finden in den beiden letzten Schulwochen statt.

„Ermöglicht wird uns dies Dank einer jahrelangen guten Zusammenarbeit mit Firmen und Institutionen in der Region, für deren Hilfe und Unterstützung wir sehr dankbar sind“ sagt Stefan Müller, der Berufswahlkoordinator der Gesamtschule Hennef Meiersheide.

Zu den besuchten Firmen gehören in diesem Jahr außer unseren lokalen Firmen unter anderen so namhafte Unternehmen und Institutionen wie die Stadt Hennef, die DB Netz AG, die Kreissparkasse Köln, die Kreispolizei in Siegburg sowie die Bundesluftwaffe in Porz-Wahn, Bayer Leverkusen, das Fraunhofer Institut in Wachtberg, die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und die Fachhochschule Köln.

Für die Firmen sind die Veranstaltungen attraktiv, weil sie auf diesem Weg Interessenten und Interessentinnen für eine spätere Ausbildung und Tätigkeit begeistern und gewinnen können.

Die Schülerinnen und Schüler konnten im Vorfeld für jeden der sechs Tage zwischen etwa zwölf Veranstaltungen auswählen. Zu den zur Wahl stehenden Veranstaltungen gab es Informationen im „Schulintranet“ über die Firmen und die kennenzulernenden Berufe. Nun „reisen“ die Schülerinnen und Schüler vor den Ferien nach einem individuellen Termin- und Ortsplan selbstständig zu den Veranstaltungen. Vor Ort werden sie von Lehrern begleitet.

Diese selbstständige Anreise ist wesentlicher Bestandteil des Projektes; die Schüler lernen dadurch, sich zu Fahrgemeinschaften (mit dem ÖPNV oder im elterlichen PKW) zu verabreden und gemeinsam eigenverantwortlich pünktlich anzureisen. Laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gilt: „Eine höhere Mobilität der Jugendlichen gilt als ein Schlüsselfaktor, um Passungsprobleme zwischen Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage in den Regionen zu lösen.“ (Quelle: https://www.bibb.de/de/72567.php)

 

 

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London zur Zeit der WM 2018

 

Rote Doppeldeckerbusse, Big Ben, London Eye, fish and chips, all das kannten wir bisher nur aus unseren Englischbüchern.

Am 07. Juli nach der Kulturnacht gegen 23:00 Uhr ging es für einen Teil des 7. Jahrgangs zusammen mit einigen ihrer Lehrer (Englischlehrerinnen, Klassenlehrer und Fachlehrer) zu einem zweitägigen Ausflug nach London.

Alle freuten sich auf die anstehenden neuen Eindrücke, die gewiss die Tage über entstehen würden.

Nach der Bus- und Fährfahrt brachten wir unser Gepäck in unsere Unterkunft und begannen mit der Sightseeing-Tour, in der natürlich die Tower Bridge, der Tower of London sowie die beeindruckenden Wolkenkratzer „The Shard“ (die Scherbe) und „The Gherkin“ (die Gewürzgurke) nicht fehlen durften.

Wir stärkten uns im Borough Market, um dann mit der Underground in Richtung Camden Market zu fahren.

Wir erkundeten Camden Market auf eigene Faust. Einige gingen typische Souvenirs shoppen, andere stärkten sich in einem der zahlreichen kleinen Restaurants, guckten das WM-Spiel England gegen Schweden, welches die Engländer 2:0 für sich entscheiden konnten und wieder andere genossen die Sonne und ruhten sich aus.

In unserer Unterkunft angekommen, fielen wir alle müde in unsere Betten.

Am nächsten Morgen starteten wir nach einem leckeren Frühstück zu unserem zweiten Teil der Sightseeing-Tour.

Heute standen unter anderem die Millennium Bridge, London Eye, Big Ben, Westminster Abbey, Buckingham Palace und der Piccadilly Circus auf dem Plan.

Einige von uns verweilten den Nachmittag im Hyde Park und bewunderten das aktuelle Kunstprojekt „The Mastaba“ des Künstlers Christo.

Gegen 19:15 Uhr hieß es leider schon wieder Goodbye London.

Müde aber glücklich kamen wir morgens in Hennef an der Schule an und konnten auf zwei anstrengende, aber unglaublich spannende und bereichernde Tage zurückblicken.

(Michaela Dasbach)

 

 

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‚Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus‘

 

Seit letztem Jahr hat die Gesamtschule Meiersheide eine Kooperation mit der Universität zu Köln. Das Institut für Physikdidaktik der Universität zu Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Schulz und Prof. Dr. Thomas Hennemann hat mit ihrem wissenschaftlichen Mitarbeiter Alexander Küpper im Rahmen des Forschungsvorhabens „Forschendes Lernen im Optikunterricht der Orientierungsstufe im astronomischen Kontext unter Berücksichtigung heterogener Lerngruppen“ eine Unterrichtseinheit zum Thema „Licht“ erarbeitet, um den Physikunterricht zu verbessern.

 

Um möglichst viele Schülerinnen und Schüler für den Physikunterricht zu begeistern, ist ein kontextorientierter Physikunterricht unabdingbar. Daher wurden die Inhalte aus motivationsbedingten Gründen in einen astronomischen Kontext eingebettet. Deutsche Schülerinnen und Schüler weisen beispielsweise ein starkes Interesse an Inhalten zu Sternen, Planeten und unserem Universum auf.

Die Unterrichtseinheit mit dem Titel „Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus“ startete zu Beginn des Jahres in den Klassen 6A, 6C und 6F. Mit dem Projekt sollte überprüft werden, ob die Kinder in der Klasse über einen längeren Zeitraum (10-12 Unterrichtsstunden) möglichst eigenständig arbeiten können und was die Kinder in der Unterrichtseinheit lernen.
Weiteres Ziel dieser Unterrichtseinheit war es den Zusammenhalt in der Klasse zu stärken und das Selbstvertrauen der Kinder im Hinblick auf das Fach Physik zu steigern. Um herauszufinden, ob sich die erstellte Lerneinheit gut für den Einsatz im Physikunterricht eignet, wurden die Kinder vor und nach der Unterrichtseinheit mittels Schülerfragebogen zum Thema Licht befragt. Außerdem wurde der Zusammenhalt in der Klasse, ob also alle Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten können oder ob das einzelnen Kindern schwerer fällt sowie das Selbstvertrauen der Kinder im Hinblick auf die Physik ermittelt. Darüber hinaus wurde die Physiklehrkraft mittels Fragebögen zum Arbeitsverhalten und dem Zusammenhalt in der Klasse befragt.

 

Unsere Schülerinnen und Schüler erhielten vollständig ausgearbeitete Arbeitsmaterialien mit binnendifferenzierten Hilfekarten, Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungsniveau, Tempoaufgaben sowie die notwendigen Materialien für Experimente (zumeist Alltagsgegenstände). Das Forschungsvorhaben stellte eine große Herausforderung an unsere Schülerinnen und Schüler. Zum einen mussten sie in Gruppen zusammenarbeiten, die sie sich so z.T. nicht ausgesucht hätten. Zum anderen gab es strenge Regeln im Umgang miteinander und den Materialien, die sie sehr gut meisterten wie Herr Küpper immer wieder betonte. Und sie arbeiteten intensiv, um das fast 40-seitige Arbeitsheft zu füllen und die Experimente durchzuführen. Besonders gut kam dabei die Nutzung des eigenen Handys an, um die Hilfekarten mittels QR-Code zu laden.

Für ihren Einsatz wurden sie mit Urkunden und Süßigkeiten belohnt und die besten Schülerinnen und Schüler erhalten einen kostenfreien Besuch im Schülerlabor der Uni Köln, dass die 6F bereits am 18.06.2018 testen darf. Sämtliche Materialien stehen unserer Schule nach Beendigung der Studie kostenfrei zur Verfügung.

Die Untersuchungsergebnisse stehen noch aus, allerdings zeichnet sich nach den Worten Alexander Küppers bereits ein sehr positives Ergebnis ab. Unsere Schule darf sich freuen an einer wissenschaftlichen Studie teilgenommen zu haben und damit einen Beitrag zur Verbesserung des Physik- bzw. NW-Unterrichts geleistet zu haben, um aus deren Ergebnissen weitere Anstöße zur Unterrichtsentwicklung zuzulassen.

(Claudia Derscheid)

 

 

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Autorenlesung in der Meys Fabrik

 

Am 3. Juli sind wir mit dem ganzen 5. Jahrgang in die Bücherei  gegangen. Dort hat uns zunächst eine Frau etwas über den Sommerleseclub erzählt, was man dort alles machen kann und wie man einen Lese-Oskar gewinnen kann.  Dann kam ein Autor namens Simak Büchel und hat uns aus seinem Buch „Im Auftrag von Bogumil: Ein geheimnisvolles Päckchen“ vorgelesen. Das war sehr lustig und spannend. Der Autor konnte sehr gut seine Stimme verstellen. Und wir durften oft unsere Meinung sagen, z.B. wie uns eine Textstelle gefällt oder wie die Geschichte wohl weitergeht. Am Ende sollten wir einen Chip in ein Kästchen werden und darüber abstimmen, wie wir seinen Vortrag fanden, ob gut, mittel oder nicht so gut. Danach sind wir in die Schule zurückgegangen.

(Fabian Genseke, 5a)

 

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Besuch der Theatergruppe „Das alte Lied e.V. Pohl & Speicher“ in der Meiersheide

 

Am 18. Juni 2018 besuchte die Theater Gruppe „Das alte Lied e.V. Pohl & Speicher“ unsere Schule, um den Deutschkursen der Oberstufe das Theaterstück „Der Zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist vorzuspielen.

Die Theatergruppe hat sich mit dem Autor Heinrich von Kleist näher auseinandergesetzt, was in dem Theaterstück deutlich wird. Natürlich geht es in erster Linie um die lustige und zugleich verrückte Gerichtsverhandlung, in welcher der Fall eines zerbrochenen Kruges verhandelt wird. Allerdings wird während des Stückes auch die Meinung Kleists hervorgehoben, seine Sicht auf Täter, Lügen, Opfer und entsprechende Strafen.

Die Theatergruppe verdeutlicht Kleists Sicht, indem sie ihn persönlich darstellt. Er spielt selbst als Charakter mit und erzählt seiner Schwester seine Geschichte: Ein zerbrochener Krug ist Anlass zu einem Gerichtsverfahren, in dem Richter Adam Recht sprechen soll über ein Vergehen, welches er selbst begangen hat. Er setzt alle möglichen Taktiken ein, um zu verhindern, dass sein Unrecht offenbar wird, allerding kommt am Ende doch alles ans Tageslicht. Ganz zum Schluss der Aufführung wird noch eine Überleitung zu einem anderen Werk Kleists geschaffen, zu der „Marquise von O…“, welches auch in unserem Unterricht schon eine wichtige Rolle gespielt hat. Die Verknüpfung der beiden Stücke und die Einblicke in Kleists Leben und Denken hilft uns allen bei dem Verständnis seiner Gedankenwelt und folglich auch seiner Werke, die für uns zudem noch abiturrelevant sind. In anderen Worten könnte man auch sagen, jetzt sind wir bestens auf das Abitur vorbereitet, wenn es um Heinrich von Kleist gehen wird.

Die Vorstellung der Theatergruppe hat uns sehr gut gefallen und wir wünschen der Gruppe weiterhin viel Erfolg, Spaß und Glück.

(Luca Eyermann, Q1)

 

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Kooperation "Balu und du" - Wunderbare Freundschaften

 

Dr. Dominik Esch, Rektorin Anke Hennig und Schulleiter Roth bei der Vertragsunterzeichnung.

Dr. Dominik Esch, Rektorin Anke Hennig und Schulleiter Roth bei der Vertragsunterzeichnung.

Foto: SGH

Das Städtische Gymnasium Hennef besiegelt Partnerschaft mit „Balu und Du e.V.“

 

Im kommenden Schuljahr startet der Projektkurs „Balu und du“ in der Jahrgangsstufe Q1 (Jahrgang 11) des Städtischen Gymnasiums. Der Kurs unter der Leitung von Pädagogik- und Englischlehrerin Sonja Grimm ist das Ergebnis der Kooperation zwischen SGH sowie Gesamtschule Meiersheide, der Grundschule Gartenstraße und des eingetragenen Vereins „Balu und Du“.

Diese Kooperation wurde zwischen Dr. Dominik Esch, dem Vorsitzenden des bundesweit agierenden Vereins, sowie Schulleiter Roth unter Dach und Fach gebracht. Mit von der Partie war Anke Hennig, Rektorin der Grundschule Gartenstraße. Schüler ihrer Schule werden ab nächstem Schuljahr als „Moglis“ von den „Balus“ des SGH an die Hand genommen.

Mit seinem Namen zieht der Verein „Balu und Du“ einen Vergleich mit der Partnerschaft der beiden bekannten Figuren aus dem Dschungelbuch. Der Verein ist ein bundesweites Mentorenprogramm zur Förderung von Grundschulkindern im außerschulischen Bereich. Junge Erwachsene bzw. Jugendliche engagieren sich als „Balus“ für ihre „Moglis“. Die Mentoren stehen ihren Partnern regelmäßig durch persönliche Zuge-wandtheit und durch aktive Freizeitgestaltung zu Seite. Ziel ist es, die Kleinen durch die Großen lernen und wachsen zu lassen, um ihnen zu helfen, sich in unserer Gesellschaft zu entwickeln und zu erfahren, wie man die Herausforderungen des Alltags erfolgreich meistern kann. Natürlich profitieren auch die Großen, also die „Balus“ aus dem Projektkurs, von dieser Erfahrung.

Projektkurse werden am SGH im ersten Jahr der Qualifikationsphase, also im Jahrgang 11, angeboten. Die Kurse werden nach Wahl für die Dauer von zwei Halbjahren belegt, mit drei Wochenstunden im Plan angerechnet und in der Regel in die Qualifikation zum Abitur eingebracht.

Bedeutsam ist jedoch vor allem jede einzelne, funktionierende Partnerschaft zwischen „Balus“ und „Moglis“. Dr. Esch berichtet von den vielen positiven Erfahrungen mit dem Mentorenprogramm. Er betont, dass die Mentoren oftmals prägenden Einfluss auf die Entwicklung der Grundschulkinder haben und die Wirkung der Partnerschaften auch bis in die gesamte Familie hineinwirken.

„Ich bin gespannt, wie die Eltern der Kinder reagieren, die wir von unserer Seite für das Programm vorschlagen.“ Mit viel bedacht wird das Team von der Gartenstraße das Augenmerk auf jene Kinder legen, die von einer solchen Partnerschaft besonders profitieren können. „Es sind vor allem die gefährlich unauffälligen Kinder, die wir mit dem Programm erreichen wollen und müssen,“ ergänzt Dr. Dominik Esch

– Quelle: https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/30077380 ©2018

 

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Abschlussfeier des 10. Jahrganges der Gesamtschule Hennef Meiersheide

Auf der Schwelle zu dem, was vor uns liegt…

 

„Lass’ Dich neugierig darauf ein, wo Du hingehst. Hab’ den Mut, ein anderes Feld zu suchen; denn jeder von Euch hat die Möglichkeit, etwas Neues zu versuchen.“ - mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Niko Herzner, der gemeinsam mit Gemeindereferentin Alexandra Scho den diesjährigen Abschlussgottesdienst des 10. Jahrganges der Gesamtschule Meiersheide hielt, Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien in der Liebfrauen Kirche in Hennef-Warth. Im Vorfeld gemeinsam gestaltet mit einigen Zehntklässlern und musikalisch am Klavier toll begleitet von Elian Fenske, stand der Gottesdienst ganz im Zeichen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, erzählt in kleinen Anekdoten, in denen sich die Schülerinnen und Schüler vor allem mit dem, was kommt, beschäftigen. Den eigenen Weg finden - mitunter gar nicht so einfach. Und auch in den Reden am Abend der Abschlussfeier war das Thema „Zukunft - Wie geht es weiter und wohin?“ allgegenwärtig. 173 Schülerinnen und Schüler machten in diesem Jahr ihren Abschluss nach Klasse 10, knapp 90 bleiben auf der Schule und gehen in die Oberstufe, die anderen gehen auf einem Berufskolleg weiter zur Schule, machen eine Ausbildung oder ein Auslandsjahr. Viele Möglichkeiten und ebenso zahlreiche Glückwünsche seitens der Schulleitung, des Fördervereines und der Schulpflegschaft. Auch der stellvertretende Bürgermeister Thomas Wallau gehörte zu den Gratulanten: „Nutzt die Freiheit aber auch die Chancen, die Euch dieses Land bietet.“, so Wallau, „Dies ist Euer Tag!“. Erfrischend moderiert wurde dieser Tag oder vielmehr dieser Abend von Paulina Lindemann und Aaron Ditscheid, die souverän durch Reden, Musikbeiträge und Ehrungen führten. Geehrt wurden für den besten 10er-Abschluss Gioia-Andrea Derscheid und Tom Messerschmidt sowie Petronilla N’sandra für ihr soziales Engagement. Für musikalisch gekonnte Unterhaltung sorgten die Zehntklässler selber und so spielte das Orchester der Klasse 10B ein abwechslungsreiches Medley, das mit seinen Stücken die Geschichte der Bläserklassen widerspiegelte und gesanglich von Laura Kuhnert begleitet wurde, und Jerran Lee wunderbar harmonisch Frédéric Chopins „Nocturne“. Mit dem Duett zu dem aktuellen Song „Broken Strings“ begeisterten zudem Luna Bellinghausen und Nick Ries, begleitet von Fidel Gonzales, die zahlreichen Gäste, bevor ein kulinarisches Buffet sowie die Ausgabe der Zeugnisse auch die diesjährige Abschlussfeier ausklingen ließen - nicht ohne einen herzlichen Dank an die Neuntklässler, die traditionell für den Getränkeservice verantwortlich waren, sowie ein großes Dankeschön an Tolitec von Ingrid Dietel.

(Ulli Grünewald, im Juli 2018)

 

 

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Abiturball 2018 an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

The last 90’s Kids

 

Den eigenen Weg zu finden und selbstbewusst durchs Leben zu gehen, stand auch im ökumenischen Abschlussgottesdienst, der von einigen Schülerinnen und Schülern traditionell mitgestaltet wurde, für die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten der Gesamtschule Meiersheide in der Liebfrauen Kirche in Hennef-Warth im Mittelpunkt. Und auch beim anschließenden Abiturball wurde das Thema beim Abschlussauftritt der Lehrer wieder aufgegriffen und führte die 96 Absolventen in „Alice’ Wunderland“. Denn dort begegnete Dr. „Alice“ Obermann skurrilen Gestalten, wie der Grinsekatze, dem Märzhasen oder dem verrückten Hutmacher - den Weg durchs Leben zu finden, stellte sich jedoch als gar nicht so einfach heraus und guter Rat war mitunter teuer.

 

Getreu dem diesjährigen Motto „The last 90’s Kids - Nach uns kommen nur noch Nullen“ war die herrlich witzige „Festrede“ der Schulleitung gespickt mit allem, was die 1990er Jahre prägte, und einmal mehr mit großartiger Wertschätzung gegenüber den Schülerinnen und Schülern, die an diesem Abend ausnahmslos im Mittelpunkt standen: Von Hits wie „I’m too sexy“, von Raider und Twix, dem Zauberwürfel, Gameboys, Walkmen, Disketten und Röhrenfernsehern bis hin zur ersten Loveparade, dem Schaf „Dolly“ und dem Film „Men in Black“, den Teletubbies und Pokemons war die tolle Präsentation eine einzig erfrischende Zeitreise in das Jahrzehnt, in dem der heutige Abijahrgang geboren wurde. „MTV und VIVA waren gestern.“, sagte Schulleiter Wolfgang Pelz, der gemeinsam mit Ingrid Dietel als gewohnt charmantes Duo, authentisch gekleidet den Schülerinnen und Schülern zu ihrem Abitur gratulierte, Eltern und Tutoren dankte und im Rahmen der „Meiersheide TV Awards“ Gäste und Ehrengäste professionell und Showbiz-like begrüßte. „Glanz und Glamour zogen mit Euch am 18.08.2009 in diese Studios ein.“, so Dietel, und mit aussagekräftigen Impressionen zur Performance eines jeden gestaltete sich der Rückblick auf neun Jahre schöpferischen Schaffens alles andere als langweilig. Musikalisch setzte vor allem die Bigband „Heavy Tunes“ einmal mehr mit Songs wie „Sway“, „Lalaland“ oder „Skyfall“ begeisternde Akzente ebenso wie die Band „Musical Backdrop“ nach der Buffeteröffnung.

Vom Förderverein und der Schulpflegschaft geehrt wurden für das jeweils beste Abitur Lina Fitz und Nikolai Hempel, für soziales Engagement Annika Hanraths und Nils Linke.

 

 

Ihr Abitur an der Gesamtschule Hennef Meiersheide machten 2018:

Marina Celine Armbrust, Luise Bauer, Niels Bauer, Moritz Becker, Paul Florian Bernard, Yolanda Bördgen, Lukas Breitenbrücher, Jessica Brückenhaus, Paula Debusmann, Yasmin Chiara Eisenzapf, Meike Faßbender, Lina Fitz, Hannah Lena Frädrich, Lennart Ludwig Graf, Martin Groove, Vanessa Gürtler, Annika Hanraths, Tabea Härttrich, Nikolai Hempel, Lucas Nicolai Herbst, Niklas Herz, Moritz Hollweg, Charlotte Franziska Hoscheid, Henry Hupperich, Bernhard Huth, Sebastian Jacobi, Selina Jansen, Jonah Kasper, Laura Kauert, Christopher Klauer, Jacob Kochems, Kristin Kosel, Bastian Kraemer, Lena Kraheck, Tim Antonio Krieg, Felix Krill, Tristan Kübbeler, Lennart Küster, Jeff Lee, Gino Tommaso Liberio, Hannah Ließem, Andreas Limbach, Emilio Limbach, Nils Linke, Alexander Frederik Lück, Julia Marchlewski, Lisa Marquardt, Marie Merten, Fabian Müller, Milena Noll, Jasmin Odendahl, Gina Overath, Leon Pape, Alexandra Pöttker, Jewgenija Pöttker, Bastian Prinz, Felix Marius Prinz, Katharina Puschin, Louisa Puschin, Sonja Räder, Fabienne Rehorst, Caterina Reichow, Till Moritz Riehl, Robert Constantin Rösler, Josefina Salazar Olligschläger, Soraya Scherf, Jana Schmidt, Lennard Antonius Schmidt, Jana Schruff, Alina Schult, Lea-Marie Sengpiel, Lea Carolin Sistig, Fabienne Staubi, Nadine Steimel, Kim Catherine Stempel, Maike Simone Stempel, Maren Teichmann, Sofie Thiel, Noah Toerschen, Jan Walterscheid, Lukas Walterscheid, Nikita Wambach, Jasper Wassong, Florian Weinberg, Maike Wenig, Helena Werner, Rebecca Wett, Anna Laura Wiebecke, Felix Johannes Wodtke, Marvin André Zichner.

(Ulli Grünewald, im Juli 2018)

 

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Filmmusiken für einen guten Zweck

 

Beeindruckendes Benefizkonzert der „Quekpetts“ in der Meys Fabrik

Mit anspruchsvollen Filmmusiken und aktuellen Popsongs begeisterte die Klasse 8B der Gesamtschule Hennef Meiersheide am vergangenen Mittwochabend in der Meys Fabrik zahlreiche Besucherinnen und Besucher ihres Benefizkonzertes zu Gunsten der Elterninitiative krebskranker Kinder in Sankt Augustin. Unter der Leitung von Dirk Piecuch hatte die Bläserklasse mit dem ungewöhnlich interessanten Namen “Quekpetts“, der sich aus den Anfangsbuchstaben der verschiedenen Instrumente zusammensetzt, ein abwechslungsreiches musikalisches Programm für diesen Abend zusammengestellt und begeisterte einmal mehr erfrischend selbstbewusst. Einen großen Entwicklungsschritt nach vorne hätte das Orchester seit dem erfolgreichen 1. Platz bei „Jugend musiziert im Rhein-Sieg-Kreis“ noch einmal gemacht, schwärmte auch Klassenpflegschaftsvorsitzende Ute Kaiser-Berger, und die Standing Ovations zum Abschluss, die eine Zugabe unumgänglich machten, zeigten wie Recht sie hatte. Beginnend mit bekannten Filmmusiken aus „Titanic“, „Harry Potter“ und den „Pirates of the carribean“ fehlten auch Klassiker von Henry Mancini im ersten Teil vor der Pause nicht. Die Stücke souverän und eindrucksvoll umgesetzt, konnte Dirk Piecuch mehr als zufrieden sein mit seinen Schützlingen, die seit fast vier Jahren gemeinsam als Orchester zusammenspielen. Nach der Pause, in der die Schülerinnen und Schüler Brezel und Getränke anboten, ging es mit „The Beauty und the Beast“ schwungvoll weiter und bevor die „Quekpetts“ mit hippen Songs wie „Cheap Thrills“ von Sia und Justin Timberlakes „Can’t stop the feeling“ förmlich zum Mitsingen und -tanzen einluden, konnten die Gäste zur leichtfüßigen „Queen’s Park Melody“ gedanklich tatsächlich durch einen frühlingshaften Park schlendern. Krönender Abschluss des Benefizkonzertes bildete ein Arrangement van der Heides mit bekannten Melodien aus „The Lion King“ - abwechslungsreich, stimmgewaltig und klangvoll. Auf Eintritt verzichtend konnten die Gäste nach dem tollen Konzert für die Elterninitiative krebskranker Kinder spenden und so kamen an diesem Abend großartige 600 Euro zusammen, die die Achtklässler mit ihrem beachtlichen musikalischen Engagement für eine guten Zweck erspielt haben.

(Ulli Grünewald, im Juni 2018)

 

 

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Schülerinnen und Schüler begeistern beim traditionellen Bläserklassenkonzert

The Music of the 50s & 60s

 

In jedem Jahr unter einem anderen Motto waren es am vergangenen Mittwochabend in der großen Mehrzweckhalle bekannte Songs und Filmklassiker aus den 1950er und 60er Jahren, mit denen Bläserklassen, Ensembles und Bands der Gesamtschule Hennef Meiersheide die zahlreichen Zuhörer einmal mehr begeisterten. Unter der musikalischen Leitung von Gabriella Acsai, Astrid Kröger-Schönbach, Dirk Piecuch, Anja Städtler und Marcus Bank zeigten kleine und große Nachwuchsmusiker ihr Können und die abwechslungsreichen zwei Stunden vergingen wie im Fluge.

 

Traditionell beginnend mit den Jüngsten, der Klasse 5B, stiegen diese gleich flott ein mit dem zackigen „Mickey Mouse Marsh“ sowie zwei Stücken aus „Pirates of the Caribbean“. Kontrastreich folgte das Flötenensemble der Klassen 8 bis 12, das mit „Scarborough Fair“ von Simon and Garfunkel einen wunderbaren Songklassiker sowie ein fröhliches bolivianisches Volkslied präsentierten. Ganz besonders in diesem Jahr das Medley, mit dem sich die Klasse 10B in seiner bestehenden Form verabschiedete, da sich die Wege der Schülerinnen und Schüler nach dem 10er Abschluss trennen werden. Daher beschreibe es auch so ein bisschen die Geschichte der Bläserklassen an der Meiersheide, erklärte Astrid Kröger-Schönbach, die Lieder hätten alle im Laufe der Jahre schon einmal gespielt. So hörten die Besucher einen bunten Mix aus bekannten Melodien, wie die „James Bond Theme“, „Eye of the tiger“, „I get around“, „My heart will go on“, „Black Pearl“ und „Skyfall“. Toll gesungen von Laura Kuhnert verabschiedete sich die 10B am Ende mit „Time to say Goodbye“. Mit einer kleinen Geschichte von einigen Schülerinnen und Schülern professionell vorgestellt rockte danach noch die Small Jazz Band aus Teilen der 6B und 7B ganz cool und jazzig mit „Unchain my heart“ und „Watermelon Man“ die Bühne. In die Pause verabschiedeten die „Quekpetts“ der Klasse 8B mit einem Medley aus Leonard Bernsteins „West Side Story“, dem Ursprung aller Musicals und grandios in seiner Komposition, sowie der inspirierenden „Queens Park Melody“ von Jacob de Haan das begeisterte Publikum.

 

Mit einem Stück aus dem Film „Der König und ich“ sowie einem Medley bekannter Werke von Henry Mancini, wie „Pink Panther Theme“, „Baby Elephant Walk“ oder „Peter Gunn“, gelang der Klasse 7B ein gelungener Auftakt nach der Pause. Auch die Mädels der 6B, der „Music Shakers“, stellten ihre Stücke informativ herzlich vor und hatten neben einem Werk aus Mexiko, den Beattles-Song „I want to hold your hands“ von Lennon / Mc Cartney in ihrem Repertoire. Swing, Jazz und Blues gab es im Anschluss mit der 9B, „Magic Music“, die unter anderem „Everybody needs somebody“ aus dem Film „Blues Brothers“ spielten. Krönender Abschluss war wieder einmal neben dem Auftritt der Big Band „Heavy Tunes“, die in diesem Jahr bereits ihr 10-jähriges Bestehen feiert und mit Frank Sinatras „New York, New York“ sowie dem von Maren Teichmann großartig gesungenen Mambo „Sway“ begeisterte, „Can’t buy me love“ von den Beattles, gespielt von der „Concert Band“, bestehend aus den „Heavy Tunes“ sowie unzähligen Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 10. Großen Beifall gab es am Ende nicht nur für die Musikerinnen und Musiker, sondern auch für „Tolitec“ unter der Leitung von Thomas Adolph, ohne die es auf der Bühne und in der Halle ziemlich tonlos und dunkel wäre...

(Ulli Grünewald, im Juni 2018)

 

 

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Schülervertretung organisiert DKMS-Typisierungsaktion

Dein Typ ist gefragt!

 

Beeindruckend voll war es am Morgen des 15. März’ diesen Jahres in der Mensa der Gesamtschule Hennef Meiersheide und rund 300 Augenpaare waren gebannt auf die Bühne gerichtet, als der 28-jährige Michael von seiner Typisierung und seiner späteren Knochenmarkspende an einen Jungen aus den USA erzählte.

 

Angeregt durch Nadine Steimel hatte sich die Schülervertretung der Meiersheide für eine groß angelegte Typisierungsaktion eingesetzt und diese an ihrer Schule organisiert, um dem Blutkrebs den Kampf anzusagen und als potentielle Stammzellenspender erkrankten Menschen zukünftig helfen zu können. Im Rahmen des DKMS-Projektes „Dein Typ ist gefragt!“ informierte zunächst Michelle Stolley von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) die Jugendlichen über Wissenswertes zu den Themen „Blutkrebs“ und „Stammzellenspende“, Hintergründe und Abläufe und erzählte auch einiges über Patienten, denen in der Vergangenheit durch eine passende Spende geholfen werden konnte. Das auch die Intention der Schülerinnen und Schüler; denn anderen helfen zu können und womöglich Leben zu retten, fühle sich toll an, sagte Maren Teichmann. Mindestens 17 Jahre alt müssen die Jugendlichen bei einer Registrierung sein und neben Oberstufenschülerinnen und -schülern der Gesamtschule nahm auch das Städtische Gymnasium Hennef an dieser Registrierung in der Meiersheide teil. Gemeinsam gegen den Blutkrebs sei eine tolle Aktion, sagte Schülersprecher Sander Singer, der sich ebenso wie die anderen rund 160 Jugendlichen an diesem Vormittag registrieren ließ.

 

Vor 26 Jahren in Deutschland von Dr. Peter Harf gegründet ist die DKMS heute auch in den USA, in Polen, Spanien und Großbritannien aktiv und hat gemeinsam mittlerweile weltweit rund 8 Mio. Lebensspender registriert. Alle 15 Minuten erhält alleine in Deutschland ein Patient die Diagnose Blutkrebs und um einen geeigneten Spender zu finden, sei es wichtig, dass sich viele Menschen registrieren lassen, um Erkrankten weltweit die Hoffnung auf ein zweites Leben zu geben, so Michelle Stolley. Anschließend wurden in einem Klassenraum die Daten jedes einzelnen erfasst und nach dem Abstrich der Mundschleimhaut die Wattestäbchen wieder eingesammelt. Für alle, die älter als 17 Jahre und schwerer als 50kg waren, gab es dann einen vorläufigen Spenderausweis.

Neben möglichst vielen registrierten Stammzellenspendern ist die DKMS aber auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen; denn die Kosten für Registrierung und Typisierung belaufen sich auf 35 Euro. Und so freute sich Michelle Stolley über den Spendenscheck von 1.407,84 Euro der Gesamtschule Meiersheide, der aus einem Teil der erlaufenen Gelder des Sponsorenlaufes im vergangenen Oktober stammt.

(Ulli Grünewald, März 2018)

 

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Der LUMBRICUS zu Gast an der Sieg

Analysen& Auswertung im Umweltbus mit dem BIO-LK

 

Bereits seit 26 Jahren ist "LUMBRICUS", der Umweltbus der Natur- und Umweltschutz-Akademie (NUA) des Landes Nordrhein-Westfalen, in ganz NRW als mobile Umweltstation unterwegs und mit ihm Umweltpädagoge Ottmar Hartwig. Ein echter Naturliebhaber mit Forschergeist war er mit seinem ersten Umweltbus dreizehn Jahre lang im Einsatz, bevor 2014 ein neuer "LUMBRICUS" angeschafft werden musste. Ausgerüstet mit 28 Arbeitsplätzen, die gemütlich an ein etwas zu klein geratenes Klassenzimmer erinnern, verfügt der Umweltbus über echtes Hightech-Equipment: eine moderne Laborausrüstung mit präzisen Mess- und Analysegeräten, Arbeitsmaterialien für naturwissenschaftlichen Unterricht, eine Videoanlage, Digitalkameras und PCs zu Dokumentationszwecken gehören ebenso dazu, wie die Möglichkeit eines sofortigen Datenabgleichs via Internet. Und Gummistiefel in allen Größen sowie eine Wathose für Untersuchungen und Probeentnahmen auch im tieferen Fluss- oder Bachbett sind ebenfalls Bestandteil der Standardausrüstung. Vom Parkplatz in Allner aus, eingeteilt in ein Chemie-, Biologie- sowie ein Erdkundeteam machten sich am vergangenen Donnerstag 12 Schülerinnen und Schüler des Bio-LKs der Q1 der Gesamtschule Meiersheide gemeinsam mit Ottmar Hartwig und dem passenden Equipment auf den Weg ans Siegufer unter der Autobahnbrücke, um Wasserproben zu entnehmen, Steine umzudrehen und auf Kleinstlebewesen zu untersuchen und um die Sieg in Tiefe und Breite an dieser Stelle zu vermessen. Um Vergleichsproben gegenüberstellen zu können, wurde auch noch kurzerhand der Bröl eine Wasserprobe entnommen. Carmen Warning zeigte sich wieder einmal begeistert von diesem praktischen Unterricht. "Bereits vor zwei Jahren war ich mit meinem damaligen LK dank des Umweltbusses schon aktiv unterwegs und diese praktischen Erfahrungen in Umwelt und Natur machen einfach auch viel Spaß, erzählt die Lehrerin. Auch Sanu Shrestha, Referendarin an der Meiersheide, war beeindruckt von dem fahrenden Labor und den modernen Möglichkeiten, die den Schülerinnen und Schülern hier zur Analyse und Auswertung zur Verfügung stehen. Neben einem wissenschaftlich interessanten Gewässerseminar mit Unicharakter war es vor allem der praktische Teil, der sich so gänzlich vom Schulunterricht abhob und dem Bio-LK sichtlich Spaß machte - trotz der ein oder anderen nassen Hose...

(Ulli Grünewald, Mai 2018)

 

 

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Diktatur verstehen – Demokratie bewahren

 

DDR-Zeitzeugengespräche an der Meiersheide

"Wie würden Sie das Leben in der DDR beschreiben?", "Hatten Sie das Gefühl dauerhaft überwacht zu werden?", "Haben Sie überlegt aus der DDR zu fliehen?" oder "Waren Sie SED-Parteimitglied?" - diese und viele weitere Fragen hatte die Klasse 10F der Gesamtschule Hennef Meiersheide bereits im Vorfeld im Unterricht erarbeitet und sich ebenso wie alle anderen Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe auf die Gespräche mit DDR-Zeitzeugen vorbereitet. Wie in den vergangenen Jahren auch war es Lehrerin Christiane Liedtke, die sich federführend für diese wichtige Veranstaltung einsetzte und die sich in Absprache mit Detlef von Dechend, der als Zeitzeuge auch in diesem Jahr an beiden Vormittagen moderierte, für Organisation und Ablauf verantwortlich zeigte. Zur Unterstützung der schulischen und politischen Bildung über die ehemalige DDR kooperieren bei diesem Projekt das Institut für Deutschlandforschung (IDF) der Ruhr-Universität Bochum sowie der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge - Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS). Sie gestalten an Schulen in NRW, möglichst eingebettet in den dortigen Geschichts- oder Politikunterricht, lebendige Gespräche mit Zeitzeugen, die als politische Häftlinge in der DDR den Schülerinnen und Schülern auch heute noch besondere Einblicke in die Vergangenheit dort geben können. In diesem Jahr war es unter anderem Andreas Herzog, der nach seiner Geschichte den 10.-Klässlern Rede und Antwort stand. Geboren 1958 im "Tal der Ahnungslosen", wie damals das Gebiet in der Nähe des Dreiländerecks DDR/CSSR/Polen auch genannt wurde, verbrachte er eine glückliche Kindheit vornehmlich auf dem kleinen Bauernhof seiner Großeltern, da beide Elternteile, wie in der DDR üblich, arbeiteten. Bis zur Pubertät fühlte er sich nicht unwohl dort und war ein "angepasster" Schüler, der mit 14 Jahren an der Jugendweihe teilnahm. Während seine Eltern oft gemeckert hätten, erzählte Herzog, habe er vor allem als Jugendlicher versucht sich gegen sie abzugrenzen und die Staatsführung der DDR zu verteidigen - er musste schließlich in diesem Land leben und ändern konnte er ohnehin nichts. So verschlug es den 16-jährigen nach dem Schulabschluss der 10. Klasse weit weg von seinen Eltern in ein Internat, wo er eine Ausbildung zum Forstfacharbeiter absolvierte. Der Wunsch nach einem Studium ließ ihn sich anschließend für drei Jahre auf Zeit als Soldat verpflichten; denn nach dem Dienst wurde man damals bevorzugt immatrikuliert. Es verschlug ihn nach Berlin zu einem Wachregiment, das dem Ministerium für Staatsicherheit unterstellt war, und nunmehr 18-jährig kam Herzog dort langsam die Erkenntnis, dass er weder für die Stasi arbeiten noch auf unschuldige Menschen einprügeln konnte, die doch letztendlich das gleiche wie er selber wollten - Freiheit, reisen, Konzerte besuchen. Die naiv geplante Flucht in den Westen schlug fehl und er wurde 1978 wegen "Fahnenflucht" und "Spionage" zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt, die er in Bautzen absaß. 1983 wieder entlassen, musste er noch acht Monate als "Bürger 2. Klasse" in der DDR leben, bevor Herzog 1984 die Ausreise in die Bundesrepublik genehmigt wurde.

Mit Originaldokumenten belegt und lebhaft geschildert, folgten die Schülerinnen und Schüler dieser unglaublichen Zeitreise in die jüngste Vergangenheit deutscher Geschichte, die sie selber alle gar nicht mehr erlebt haben, jährt sich doch auch der Fall der Mauer 2019 bereits zum 30. Mal. Auf jeden Fall fortgeführt werden müsse diese eindrucksvolle Veranstaltung, so die einhellige Meinung der 10.-Klässler; denn man hätte heute sonst gar keine Vorstellung mehr von Willkür, Machtausübung und -ausnutzung von SED und Stasi in der damaligen DDR.

(Ulli Grünewald, Mai 2018)

 

 

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Von Klassik und Jazz bis hin zu Popsongs und Volksliedern

Familien musizieren

 

Neben all den großen Bühnenauftritten bei zahlreichen Veranstaltungen in der Stadt, in der Schule sowie in der Mehrzweckhalle, gibt es seit einem Jahr ein kleines Familienkonzert im beschaulichen Rahmen in der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Organisiert von Lehrerin Gabriella Acsai kamen am vergangenen Donnerstagabend bereits zum zweiten Mal einige Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern im Musikraum zusammen und präsentierten neben vielen klassischen Stücken auch Songklassiker, chillige Eigenkompositionen sowie erfrischende jüdische und irische Volkslieder. Es sei schön, nicht immer nur die Schülerinnen und Schüler spielen zu sehen, freute sich Acsai über den regen Zuspruch, vielmehr sei sie begeistert, dass dieser Familien-Musik-Abend auch so großen Anklang bei den Eltern fände und einmal alle gemeinsam musizieren würden. Die Atmosphäre ein wenig wie bei einem Hauskonzert begann Familie Große als Duo modern mit dem Stück "Mad World" an Klavier und Querflöte und wie bereits im vergangenen Jahr spielte Familie Beinecke wieder als Trio klassische Stücke auf Saxophon, Querflöte und Cello. Zwischen wunderbar getragenen Klängen von George Bizets Oper Carmen, dessen Entr"acte David Kühn und Maren Teichmann gemeinsam mit Gabriella Acsai herrlich leicht interpretierten, und dem 2. Satz aus Jules Mouquets "La flute de Pan" mit seinen unbeschwertem Vogelgezwitscher begeisterten Louis Steiner und sein Vater Klaus mit einer jazzigen Eigenkomposition an Schlagzeug und Klavier, die mit einigen Tempiwechseln von chillig bis rockig reichte. "Scarborough Fair" von Simon & Garfunkel als echter Klassiker der Musikgeschichte war gleich zweimal vertreten, "Money, money, money" von ABBA spielte das Flötenensemble der Klassen 8 bis 9 und das Flötenensemble der Klassen 6 bis 7 hatte sich "Nimbus 2000" aus dem Film Harry Potter gewünscht. Auch in diesem Jahr durfte das dynamische Trio AGA nicht fehlen und nicht zuletzt mit einem Freilach sorgten Astrid Kröger-Schönbach, Gabriella Acsai und Anja Städtler für fröhlich ausgelassene Stimmung. Krönender Abschluss des musikalischen Abends war stimmgewaltig und mitreißend ein Irish Medley, das alle gemeinsam spielten und dabei mit viel Leidenschaft Zuhörerinnen und Zuhörer begeisterten.

Neben der Musik hatten wieder einige Eltern mit leckerem Kuchen und kleinen Snacks für eine Stärkung in der Pause gesorgt.

(Ulli Grünewald, Juni 2018)

 

 

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Ein Erfolgsmodell seit über 10 Jahren

 

Gesamtschule Meiersheide verleiht LCCI-Zertifikate

Bereits seit 12 Jahren gibt es im Rahmen des Ergänzungsunterrichtes in der 9. und 10. Jahrgangsstufe an der Gesamtschule Hennef Meiersheide für Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, besondere Zertifikate auch in Englisch abzulegen. In Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu London sind diese Examen als Qualifikation weltweit anerkannt und verbessern nicht nur die beruflichen Chancen im englisch sprachigen Raum, sondern sind auch jederzeit erweiterbar, um so einen noch höheren Level zu absolvieren. Kurz vor den Sommerferien erhielten auch in diesem Jahr wieder 17 Schülerinnen und Schüler ihr LCCI-Zertifikat für Businessenglisch aus den Händen von Schulleiter Wolfgang Pelz und dem didaktischen Leiter und Lehrer für Wirtschaftsenglisch, Heinz Wegmann. 13 davon mit Auszeichnung bestanden, 4 mit besonderem Erfolg lobte Pelz die 10.-Klässler für ihr zusätzliches Engagement und bekräftigte noch einmal, wie wesentlich heutzutage derartige Zusatzqualifikationen bei späteren Bewerbungen sein können.

(Ulli Grünewald, im Juli 2018)

 

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Make Utopia great again

Literaturkurs brilliert mit einem gesellschaftskritischen Theaterstück

 

Inszenierte, spektakuläre Großereignisse als Ablenkung von wirtschaftlichen oder politischen Problemen - „Brot und Spiele“ schon in der Antike waren sie ein bewährtes Mittel, das gemeine Volk ruhigzustellen und davon abzuhalten, womöglich gegen die herrschende Oberschicht zu rebellieren. Während es im alten Rom die Gladiatoren waren, die gegeneinander kämpfen mussten, sind es bei den „Tributen von Panem“ Menschen aus verschiedenen Distrikten einer Nation, die nach Kriegen und Naturkatastrophen als Diktatur aus den Trümmern entstanden ist, die bei sogenannten „Hungerspielen“ in der Hauptstadt, dem Kapitol, gegeneinander antreten müssen, bis es einen Sieger gibt.

 

In Anlehnung an diese Trilogie erarbeitete der Literaturkurs der Q2 der Gesamtschule Hennef Meiersheide unter der Leitung von Dorothee Di Tomaso über Monate nun das Bühnenstück „Make Utopia Great Again - Du hast (k)eine Wahl“ einschließlich Ton- und Lichttechnik. Gesellschafts- und sozialkritisch erscheint der Inhalt dieses in den zukünftigen 30er Jahren spielenden Stückes heutzutage aktueller denn je und den Schülerinnen und Schülern ist damit eine beängstigend reale Auseinandersetzung mit Werten, Normvorstellungen und Grundrechten

gelungen.

 

 

Aufgeführt Anfang März diesen Jahres auf der Bühne der Mehrzweckhalle beginnt „Make Utopia Great Again“ mit der Aneinanderreihung düsterer Pressemitteilungen, die 2031 in der Gründung der Präsidialdiktatur „Utopia“ gipfeln - aus England wird Utopia, aus London das Kapitol. Überbevölkerung, Klimawandel und Ressourcenknappheit sollen radikal bekämpft werden und Utopia soll zu neuer Blüte erwachsen, verspricht der Präsident. Die Menschen werden in Unter-, Mittel- und Oberschicht eingeteilt.

Keine drei Jahre später lässt die Presse verlautbaren, dass ein Meteoriteneinschlag kurz bevorstünde und Utopia gänzlich zerstören würde. Doch es gibt einen Bunker mit 20.000 Plätzen und um Panik im Volk zu vermeiden und den Menschen Hoffnung zu geben, veranstaltet das Kapitol „Bunkerspiele“, bei denen jeweils zwei Vertreter der einzelnen Schichten in 5 Spielen gegeneinander antreten sollen, um die eigene Schicht vor dem vermeintlichen Untergang zu bewahren. Eine Farce, wie sich herausstellt, bei der mit Menschenleben um Menschenleben gespielt wird. Kein Meteoriteneinschlag steht bevor, vielmehr will die Regierung die Bevölkerung Utopias vernichten, sich ihrer entledigen. Brian und Grace erkennen das falsche Spiel und sagen Präsident und Machthabern den Kampf an - doch gewinnen, einen Sieg des Guten über das Böse, der Armen gegenüber den Mächtigen erringen, ist das real überhaupt möglich?

 

 

Sarkastisch und von Ironie durchzogen gelingt es den Oberstufenschülerinnen und -schülern auf der Bühne bravourös ein Szenario darzustellen, das wesentliche, sozial liberale Werte wie Freundschaft, Familie, Menschenrechte, Frieden und Freiheit in Vergessenheit geraten lässt, und das oberflächlichen wie Macht, Geld und Erfolg als scheinbar neue, alles bestimmende Größen zu unübertrefflichem Ruhm zu verhelfen scheint.

 

 

Der krasse Gegensatz zwischen Unter- und Oberschicht spiegelt sich in dem Theaterstück nicht nur in den unterschiedlich verkörperten Wertemaßstäben der Tribute während der zu erfüllenden Aufgaben wider. Vielmehr lässt das Stück auch die beiden affektierten Moderatorinnen der Spiele mit ihren bisweilen geistlosen Kommentaren für eine naive Oberflächlichkeit und für einen unreflektierten Gehorsam gegenüber den Machthabern, dem Präsidenten stehen. Brillant gespielt, mit einem offenen Ende, schafft es diese tiefgründige Auseinandersetzung des Literaturkurses über soziale und persönliche Werte sowie über Errungenschaften unserer Gesellschaft zum Nachdenken anzuregen.

Wo stehen wir? Und wo wollen wir in Zukunft hin? Haben wir eine Wahl?

(Ulli Grünewald, im März 2018)

 

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Berufsfelderkundung - vielseitig & informativ

bei der diesjährigen Praktikumsmesse an der Meiersheide

 

Unkompliziert und erfreulich für alle die, die wissen, was sie später einmal werden möchten - doch das Groh der Schülerinnen und Schüler hat spätestens nach dem Schulabschluss die Qual der Wahl und sieht sich heutzutage mit einer Vielzahl verschiedenster Berufe konfrontiert. Lehrberuf oder Studium? FSJ oder BFD? Vor Ort bleiben oder erst einmal in die große, weite Welt gehen?

 

 

Die Berufsfelder sowie die Anzahl der Berufe, die heute in einer geradezu unübersichtlichen Hülle und Fülle den Absolventen offeriert werden, hat sich im Laufe der vergangenen Jahrzehnte immens vergrößert und so ist auch das Angebot von Praktika an den weiterführenden Schulen erheblich ausgebaut worden. Während es schon ab der Unterstufe den „Girls & Boys Day“ als erste Berührung mit der Berufswelt gibt, steht in der 8. Jahrgangsstufe ein zweiwöchiges Praktikum an. Für alle 9.-Klässler an der Gesamtschule Hennef Meiersheide heißt es dann, sich für den Herbst einen Praktikumsplatz für drei Wochen in Hennef oder der Region zu suchen. Um Schülern, Lehrern und Eltern einen Einblick in die Vielfalt der beruflichen Möglichkeiten zu geben, findet dann traditionell am Donnerstag vor den Osterferien die viel frequentierte „Praktikumsmesse“ in der großen Mehrzweckhalle statt.

Ob in Wirtschaft und Verwaltung, im Dienstleistungssektor, der Gesundheitsbranche, in den Bereichen Produktion und Technik, Natur und Ernährung, IT und Medien, Metall, Kunst und Kultur oder Pädagogik und Soziales - rund 180 Schülerinnen und Schüler stellten ihre umfangreichen Praktikumsmappen und Plakate aus und lieferten an ganz unterschiedlichen Ständen Einblicke in verschiedenste Berufsbilder. Reger Austausch zwischen allen Beteiligten sowie anwesenden Firmenvertretern stand auch in diesem Jahr wieder im Fokus und neben der Weitergabe von Erfahrungen stand das Knüpfen neuer Kontakte im Vordergrund. Berufswahlkoordinator Stefan Müller sowie Thomas Löhr von der Bundesagentur für Arbeit freuten sich wieder einmal über die rege Teilnahme bei der diesjährigen Praktikumsmesse und über das Interesse und Engagement zahlreicher Unternehmen, den Nachwuchs bei der Berufsfindung oder der Ausbildung zu unterstützen. Auch Bürgermeister Klaus Pipke, der gemeinsam mit Bettina Kehlert, Mittelstufenkoordinatorin an der Meiersheide, die informative Messe eröffnete, betonte einmal mehr die Wichtigkeit solcher Praktika für die Schülerinnen und Schüler und lobte die vorbildliche Zusammenarbeit. Kulinarisch sorgten die Eltern der 9.-Klässler mit einem Buffet für eine ausgesprochene Vielfalt süßer wie herzhafter Snacks und bereicherten so auch in diesem Jahr die Praktikumsmesse in der Mehrzweckhalle.

(Ulli Grünewald, März 2018)

 

 

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Kreativ, laut & wuselig - Schulen stellen aus 2018

 

"Einmal im Jahr stellen die Hennefer Schulen traditionell das Rathaus auf den Kopf - und das ist auch gut so.", begrüßte Bürgermeister Klaus Pipke am vergangenen Mittwochvormittag die zahlreichen Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Hennefer Schulen im Foyer des neuen Rathauses, das gefühlt seit seinem Bestehen diese Ausstellung beherbergt. In diesem Jahr lag die turnusmäßig wechselnde Organisation sowie die Eröffnung beim Kunstkolleg Hennef, kreative Gesamtschule und berufliches Gymnasium, und so gab es neben zahlreichen vielfältigen Werken unterschiedlichster Art zur Vernissage ein musikalisches Klassik-Potpourri der Streicher AG sowie eine kleine Tanzperformance der 5-Klässler, begleitet von der Rhythmus-Kombo. Neben Klaus Pike begrüßte auch Dr. Helga Stoverock die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler und dankte der Stadt für den großartigen Rahmen, der es den Schülerinnen und Schülern ein ums andere Jahr ermögliche, ihre vielseitige Kreativität auch Außenstehenden zu präsentieren.

So gibt es noch bis zum 01. Juni 2018 eine Vielzahl künstlerischer Werke zu bestaunen: unterschiedlich gestaltete Ausstellungsräume im Miniaturformat, Fabelwesen und Masken aller Art, Farbenfrohes aus und auf Papier, festliche Kleider - aber bitte nicht aus Stoff, Käfer und Krabbeltiere als Kohlezeichnungen, Keith Haring in allen Farben und Formen sowie großformatige Acrylbilder auf Leinwand, belebte Bücher und unzählige kreative kleine und große Kunstwerke mehr - ein inspirierender Besuch im Rathaus lohnt sich...

(Ulli Grünewald, im Mai 2018)

 

 

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Neues Schülercafè und Werkbänke für den Technikraum

Chillen& Werken

 

Gleich zwei neue Errungenschaften gab es kurz vor den Osterferien in der Gesamtschule Hennef Meiersheide zu bestaunen: zum einen das neue Schülercafé für die Mittelstufe und zum anderen die neuen Werkbänke im Technikraum. Bereits vor einem Jahr kam seitens der Schülerinnen und Schüler die Idee auf, auch für die Klassen 8 bis 10 einen Rückzugsort zu schaffen, wo sich nicht nur in den Pausen ein wenig chillen, Musik hören und etwas trinken lässt, sondern der auch außerhalb der Schulzeiten als kultureller Veranstaltungsort für kleine Lesungen oder Ausstellungen genutzt werden kann.

Eingebettet in die Initiative „Lernen im Ganztag“ (LIGA) der Deutschen Kinder- und Jugendstifung sowie der Stiftung Mercator wurde im Untergeschoss von Haus A ein Raum gefunden, den kreative 9.-Klässler im Rahmen ihres Ergänzungsunterrichtes „Fit for Job“ seit Anfang diesen Schuljahrs mit viel Liebe zum Detail in eine coole Location verwandelt haben. Unter der Leitung von Wolfgang Keuchel und Tanja Polchow wurde aus dem ehemaligen Computerraum das „Café basement“, ausgestattet mit roten Sitzmöbeln, deren Kosten die Stadt Hennef übernahm, sowie mit farbenfrohen Bildern, Teppichen und Tischen, die aus einem Teil des Geldes des letztjährigen Sponsorenlaufes finanziert wurden. Ein herzlicher Dank seitens der Schulleitung ging bei der offiziellen Einweihung des Schülercafés daher nicht nur an die engagierten Schüler und Lehrer, auch der Stadt Hennef sei man für diese nicht selbstverständliche Unterstützung einmal mehr zu Dank verpflichtet, betonte Wolfgang Pelz. Auch Bürgermeister Klaus Pipke zeigte sich beeindruckt von dem Elan und der Kreativität, mit der in den letzten Jahren hier Projekte wie Kino, Selbstlernzentrum oder auch die Flure von Schülern detailliert geplant, engagiert umgebaut und liebevoll gestaltet wurden. Neben Livemusik hatte der Hauswirtschaftskurs von Simone Halft zur Eröffnung köstliches Fingerfood gezaubert, das weder Süßschnäbel noch Fans herzhafter Snacks zu kurz kommen ließ.

Im Anschluss gab es im Technikraum noch die neuen Werkbänke aus Buchenholz sowie eine neue Band- und eine neue Kreissäge zu bestaunen, an denen an diesem Vormittag bereits fleißig gewerkelt wurde. Neben den Neuanschaffungen nutzten die beiden Techniklehrer Michael Liss-Nüdling und Dirk Speicher zudem noch die Gelegenheit mit tatkräftiger Hilfe ihrer Schüler des Wahlpflicht-Technikkurses der 9. Jahrgangsstufe, die Räume neu zu gestalten und sämtliche Werkzeuge ordentlich zu sortieren.

(Ulli Grünewald, April 2018)

 

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Praktikum Jahrgang 9

 

In der Zeit vom 26.02.18 bis zum 18.03.18 fand das Schülerbetriebspraktikum des 9. Jahrgangs statt. Bereits vor fast genau einem Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler ihre ersten Erfahrungen in einem zweiwöchigen Betriebspraktikum sammeln. Wurden letztes Jahr noch Betriebe in unmittelbarer Umgebung gesucht, zeigten sich die Schülerinnen und Schüler dieses Mal weit offener für längere Anfahrtswege. Nicht nur Betriebe in Köln, sondern auch in Leverkusen oder Bochum konnten wir bei unseren Praktikumsbesuchen kennenlernen. Neben pädagogischen Berufen wurden vor allem Berufe im IT- und kaufmännischen Bereich von den Schülerinnen und Schülern präferiert. Besonders hervorzuheben ist allerdings, dass auch ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen von einem Schüler ausgewählt wurde, dessen Leidenschaft seit Kindertagen die Landwirtschaft ist. Nicht nur der Reiz der großen landwirtschaftlichen Fahrzeuge, sondern das Zusammenspiel zwischen Mensch, Natur und Technik im Kreislauf der Jahreszeiten stand hier im Vordergrund.

(Simone Halft, Klassenlehrerin der 9d)

 

 

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Markt der Möglichkeiten

 

Eltern informieren über ihre Berufe

Inzwischen ist der „Markt der Möglichkeiten“ zu einem festen und wichtigen Bestandteil im Bereich Berufsorientierung / Berufswahlvorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler geworden.

Am 27. Juni fanden sich 13 Eltern in der Mensa ein, um den Schülerinnen und Schülern des 7. Jahrganges informierend und beratend zur Seite zu stehen.

In kleinen Gesprächsrunden von bis zu 10 Schüler/innen stellten die Eltern ihre Erfahrungen aus dem beruflichen Alltag dar. Informierten über Einstellungsvoraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten genauso wie über ihren persönlichen beruflichen Werdegang. Sie gingen individuell auf die Fragen der Schüler/innen ein und regten so Manchen zum Nachdenken an.

So unterschiedlich wie die Berufe war das jeweilige Anschauungsmaterial. Einige machten ihren Beruf auch mit Modellen und Produktbeispielen „begreifbar“.

In entspannter und ruhiger Atmosphäre konnten sich so die 180 Schüler und Schülerinnen des 7ten Jahrgangs eingehend über Berufe ihres Interesses informieren.

(Monika Hermes)

 

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Big Challenge 2018

 

Mitte Juni trafen in diesem Jahr endlich die Ergebnisse des „Big Challenge“ und natürlich die fast noch wichtigeren Preise dazu in einem großen Paket an der Gesamtschule ein. Über 60 kleine und große Gewinne konnten an die Wettbewerbsteilnehmer verteilt werden, darunter zwei Power Banks. Alle erhielten zusätzlich eine Urkunde und ein schönes Poster. 52 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 9 hatten sich am 03.05.18 trotz des Elternsprechtages der Herausforderung des „Big Challenge“ gestellt, der jedes Jahr gleichzeitig an allen Schulen Deutschlands stattfindet. Dabei handelt es sich um einen Englischwettbewerb, der den Schülern einen pädagogischen Anreiz geben soll, ihre Sprachkenntnisse auf spielerische Weise zu verbessern. Kostenlose Spiele und Apps zum Üben finden sich unter www.thebigchallenge.com/de/training-switcher/.

Die Wettbewerbsaufgaben betreffen die Themenbereiche Wortschatz, Grammatik, Landeskunde, Auseinandersetzung mit Bildern und Verständnis kurzer Texte. Alle gaben ihr Bestes und der große Einsatz der Schülerinnen und Schüler wurde auch in diesem Jahr mit entsprechenden Ergebnissen belohnt. Nicht nur die Punktzahlen der Jahrgangsbesten Mark Harrison (Jahrgang 5), Melinda Barabas (Jahrgang 6), Alina Kindt (Jahrgang 7), Jan Dobben (Jahrgang 8) und Daniel Naif (Jahrgang 9) lagen weit über dem bundesweit erreichten Durchschnitt, sondern auch die Platzierungen eines Großteils der anderen Teilnehmer. Ein besonderer Glückwunsch geht an Lino Uselli-Knott aus der Klasse 6C zum Erhalt des Twenty Award 2018 nach der Verlosung unter allen Schülern, die mindestens 20 Fragen richtig beantwortet haben. Ebenso geht ein besonderer Glückwunsch an Finja Kindt aus der Klasse 7D zum Erhalt des Challenge Award 2018 nach der Verlosung unter allen Schülern, die ihr Ergebnis von 2017 auf 2018 verbessert haben. Herzliche Glückwünsche an alle Teilnehmer!

(Kirsten Holz)

 

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Känguru-Wettbewerb 2018

 

33 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5, 6 7, 8 und 10 der Gesamtschule Hennef Meiersheide beteiligten sich in diesem Jahr am Känguru-Wettbewerb. Zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen gaben die vielen interessanten und anregenden Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen wieder reichlich Gelegenheit. Alle Teilnehmer erhielten als Preis eine Broschüre „Mathe mit dem Känguru“ sowie ein Pentomino, mit dem sich viele ebene und räumliche Figuren legen lassen, was die Konzentration, Kreativität und Geduld trainiert. Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Julius Wiebecke, im 6. Jahrgang Lena Dombrowski und im 7. Jahrgang Alexander Klein. Die höchste Punktzahl erreichte im 8. Jahrgang Florian Hipp und im 10. Jahrgang Christina Pützer. Für seine besonders guten Leistungen gewann Julius Wiebecke aus der 5A einen Ehrenpreis. Außerdem machte er mit sagenhaften 12 richtigen Antworten in Folge den weitesten Känguru-Sprung der Schule und sicherte sich das diesjährige Känguru-T-Shirt. Herzliche Glückwünsche an alle Teilnehmer!

(Kirsten Holz)

 

 

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Judo-Mädchen mit starker Leistung bei den Regierungsbezirksmeisterschaften

 

Am 25.04. traten eine Mädchen- und eine Jungenmannschaft  (jeweils Jahrgänge 2003 – 2006) unserer Gesamtschule bei den Schulsportwettkämpfen im Regierungsbezirk Köln an. Das Turnier in Leverkusen wurde als Einzelturnier veranstaltet. Am Ende gab es Punkte für die jeweiligen Platzierungen, wobei pro Gewichtsklasse nur die beste Platzierung gezählt wurde.

Die Mädchenmannschaft trat in diesem Jahr sehr stark auf. Mit vier ersten Plätzen und zwei zweiten Plätzen erreichte die Mannschaft bei der Gesamtwertung den Titel. Es kämpften: Hannah Schild, Viktoria Onegow, Ina Schild, Josephine Wöhler, Laura Kissmann und Sannie Klein (siehe Bild rechts). Mit diesem Sieg haben sich die Mädchen für das Landesfinale in Witten qualifiziert.

 

Bei den Jungen standen Devlin Wieczorek, Marcus Beckmann, Bojan Kasabov, Noel Gultschuk und Jan Bäumer auf der Matte und sorgten für spannende Kämpfe. Einen ersten

Platz, einen zweiten, zwei dritte und einen fünften Platz konnten die jungen Judoka für sich verbuchen und so sicherten sie sich am Ende den dritten Platz in der Gesamtwertung.

(Bericht: Uwe Jansen, Infos von Simone Zöller)

 

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Judo-Mädchen der Gesamtschule Meiersheide sind nicht zu schlagen … und fahren nach Berlin

 

Nachdem die Mädchen der Jahrgänge 2003 und jünger im April die Regierungsbezirksmeisterschaften in Leverkusen gewonnen hatten, war Ende Mai das Landesfinale in Witten Austragungsort für die Wettkämpfe der fünf besten Schulen aus Nordrhein-Westfalen. Judo-Teams aus Bielefeld, Witten, Hilden und Castrop-Rauxel standen als Gegnerinnen unserer Mädchen auf der Matte. Durch vier Siege gegen alle vier Schulen gewannen die weiblichen Judoka dieses Finalturnier.

GE Hennef - Marienschule der Ursulinen-Gymnasium Bielefeld 4:1

GE Hennef - Ruhr-Gymnasium Witten 5:0

GE Hennef - Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Hilden 5:0

GE Hennef - Adalbert-Stifter-Gymnasium Castrop-Rauxel 3:2

Die Mädchen am Start waren: Hannah Schild, Viktoria Onegow, Ina Schild, Josephine Wöhler, Laura Kissmann und Sannie Klein.

Und das bedeutet: Sie fahren nach Berlin, ja, sie haben sich für das Bundesfinale im September qualifiziert und dürfen 5 Tage in der Hauptstadt verbringen. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

Bericht: Uwe Jansen (mit Infos von Kamen Kasabov)

 

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Europalauf 2018 mit neuem Startrekord

 

Start zum Brückenlauf Bildergebnis für Europalauf 2018 fotos

 

Gesamtschule Hennef Meiersheide mit tollem 3. Platz im Schulcup

Der 14. Hennefer Europalauf konnte in diesem Jahr über 2000 Läufer/innen begrüßen. Unsere Schule war diesmal aber mit wenigen Startern (16) vertreten und so erreichte man im Schulcup einen 3. Platz unter den weiterführenden Schulen. In den verschiedenen Wettkämpfen zeigten  vor allem die Lütz-Kinder beachtenswerte Leistungen: Im Family-Lauf (3,3 km) konnten Linya Marie (7B) sowie Leo Bennet (6A) jeweils 4. Plätze in ihren jeweiligen Altersklassen erlaufen. Emily Tessa (10A), die im 10 km-Lauf startete, wurde sogar 2. in ihrer Altersklasse mit der hervorragenden Zeit von 48:00 min. Die guten äußeren Bedingungen mit angenehmen 18°C und trockenem Wetter hätten eigentlich mehr Schüler/innen am Start erwarten lassen.

(Bericht: Uwe Jansen)

 

Bildergebnis für Europalauf 2018 fotos

Auch so kann man einen Lauf absolvieren.

 

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Bezirkshauptrunde der Tennisschulmannschaft Jungen in Bergisch Gladbach

 

Wie immer hoch motiviert machte sich die Jungenschulmannschaft (WK III) bestehend aus Marvin Dick, Henrik Endemann, Fynn Linke, Robin Breidung und Jonah Habel am Donnerstag (26.04.2018) nach Bergisch Gladbach auf, um dort in der Bezirkshauptrunde gegen das Albertus-Magnus Gymnasium anzutreten. Eigentlich war für zwei unserer Spieler dieser Termin äußerst ungünstig gelegen, da an diesem Tag ebenfalls der Boys and Girls Day stattfand, auf den die Spieler nun leider verzichten mussten. (Vielen Dank nochmals für euren Einsatz!!) Allerdings war schon bei der Ankunft auf der schönen Anlage in Bergisch Gladbach und beim Aufeinandertreffen mit den Gegnern leichte Unruhe bei der Mannschaft zu spüren – die meisten Tennisgegner waren bereits durch Medenspiele bekannt und die Selbstsicherheit unserer Spieler bröckelte. Die im Vergleich älteren und größeren Spieler der Mannschaft des Albertus-Magnus-Gymnasiums beeindruckten durch ein technisch und taktisch ausgefeiltes Spiel und so mussten wir leider das Endergebnis von 0:6 akzeptieren. Auch wenn für uns dieses Jahr das Turnier beendet ist, planen wir schon die Teilnahme im nächsten Durchgang und erhoffen uns dann bessere Chancen in der WK III ! Abschließend nochmals einen großen Dank an Frau Endemann, die jedes Spiel tatkräftig unterstützt hat!

(Christina Kalbhenn)

 

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Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft geht an Christian Hermes

 

Die DPG zeichnet jedes Jahr Schüler aus, die besondere Leistungen in der Physik gezeigt haben. In diesem Jahr erhält Christian Hermes diese Auszeichnungen für sein stetes Engagement.

Christian Hermes nimmt seit 2010 an der Talentförderung Naturwissenschaften „Physikusse“ der Gesamtschule Hennef Meiersheide teil. Bei Physik-Shows präsentiert Christian souverän physikalische Experimente und begeistert mit einer gelungenen Mischung aus feinsinnigem Humor und fundiertem Fachwissen. Mit den Physikussen jettet er im Rahmen unzähliger Projekte von Berlin bis Kassel und von London bis Singapur.

2015 verlässt Christian die Gesamtschule Hennef Meiersheide, bleibt aber weiterhin Mitglied der Talentförderung Physikusse. Er interessiert sich nun zunehmend für das Unterrichten und das Coaching der jüngeren Schüler. Christian übernimmt selbstständig einzelne Unterrichtsstunden, aber auch ganze Unterrichtsreihen, die er aufwändig vorbereitet und didaktisch klug umsetzt. Insbesondere das Projekt „be PArd“ leitet Christian vorbildlich über viele Wochen hinweg mit hohem Engagement. Von der Finanzplanung und Bereitstellung der Arbeitsmaterialien über die Durchführung des Unterrichts bis hin zu einer umfangreichen schriftlichen Dokumentation leistet Christian Projektarbeit auf höchstem Niveau.

Für diese Leistungen erhält Christian Hermes den DPG-Abiturpreis, bestehend aus einer Urkunde, sowie einer kostenlosen einjährigen Mitgliedschaft in der weltweit größten physikalischen Fachgesellschaft. Darüber hinaus wird er zusätzlich mit dem Buchpreis der DPG geehrt.

 

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Klasse! Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs entdecken ein Medium

 

Ressort, Feuilleton, Headline, Layout und noch viele andere Fachwörter aus der Welt der Zeitung sind für die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs nun keine Unbekannten mehr.

Über einen Zeitraum von 4 Wochen erhielten wir den General-Anzeiger, die überregionale Tageszeitung aus Bonn und nahmen am Zeitungsprojekt „Klasse!“ teil.

Das Projekt ermöglicht es, den Aufbau einer Zeitung, die verschiedenen Textsorten sowie die Inhalte den Schülerinnen und Schülern auch im Zeitalter der elektronischen Medien nahe zu bringen und zugänglich zu machen. Des Weiteren wird die Lese- und Schreibfertigkeit gefördert.

Wir erstellten unter anderem einen Wochenrückblick der einzelnen Ressorts, lernten die verschiedenen Textsorten kennen und informierten uns ausführlich über das Geschehen während der Fußball-WM, die allgemeine Leselust war geweckt.

Das breite Spektrum der Tageszeitung an Themen lud die Schülerinnen und Schüler ein, gezielte Informationen zu aktuellen Themen zu suchen und mit anderen zu diskutieren.

Am Ende des Projekts starteten die 8-Klässler in die Berufsorientierungswoche und mit der Gewissheit, dass „Zeitungsleser einfach immer etwas mehr wissen“ 

(Michaela Dasbach, Julia Kalscheid)

 

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Chemie AG

 

Es ist Zeit "Auf Wiedersehen" zu sagen.
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der 16. Juni 2018 war für mich der Tag eines Innehaltens. Vor 50 Jahren habe ich am 16. Juni 1968 mein Abitur abgelegt. Mein Mathematiklehrer hat mir damals eindringlich nahegelegt: „Du musst Lehrer werden!“ Aber, was gibt man schon auf die Worte von Lehrern. Das war damals schon so, wie es heute auch so ist. Aber zwei Jahre später hat er mich mit einem Lehrauftrag Chemie geködert (an Chemielehrern herrschte in den letzten 50 Jahren eigentlich immer Mangel). Ich durfte mich mehrere Jahre im Unterrichten versuchen. So schlecht konnte es nicht gewesen sein, denn mehrere meiner damaligen Schülerinnen und Schüler unterrichten auch Chemie. Heute wird viel „Lärm“ um Inklusion gemacht. Wir haben damals schon schwerst behinderte Mitschüler und auch einen Studienreferendar durch die Schule begleitet. Ich blicke also auf ein Lehrerdasein von etwa 48 Jahren zurück. Nach dem offiziellen Ausscheiden aus dem Schuldienst führte mich der Weg noch einmal für 4 Jahre an unsere Schule zurück. Jetzt konnte ich fern von Lehrplänen den Schülerinnen und Schüler Chemie auf andere Art nahebringen (z.B. wie die Rettung des Tempels von Abu Simbel beim Bau des Assuan-Staudamms in Ägypten dazu führte, dass heute jeder Laie Fliesen kleben kann; wie die Printen nach Aachen und der Lebkuchen nach Nürnberg kamen; warum es bei Cola und Limo sprudelt und welchen Effekt es nur mit Mentos-Kaubonbons gibt; wie man Flummis aus Guarkernmehl selbst herstellt und warum sie hüpfen; Herstellung von Riesen-Seifenblasen und vieles mehr). Leider muss ich mit dem Ende dieses Schuljahres aus gesundheitlichen Gründen mein Engagement beenden.

Meine ehemaligen Klassenkameraden (damals gab es noch das Abitur im Klassenverband) weise ich immer auf die Homepage unserer Schule hin und bekomme dann Rückmeldungen, was das für eine tolle Schule sei. Deswegen fällt mir der Abschied auch sehr schwer – aber niemals geht man so ganz (Trude Herr, Wolfgang Niedecken & Tommy Engel bzw. Bläck Fööss)!

In den vergangenen Jahren habe ich in den Elternbriefen Versuche vorgestellt, die sich auch zu Hause durchführen lassen. Heute also das letzte Experiment:

Die Herstellung von (riesigen) Seifenblasen.

Versuch 1: Zuerst sollte man einmal die Seifenblasen beobachten, was nicht ganz einfach ist, weil diese sehr leicht platzen.

Benötigt werden dazu ein größeres Gefäß (ca. 40 cm Durchmesser und 20 cm hoch), Natron und Zitronensäure sowie eine Flasche Pustefix.

In die Schüssel werden die Grundzutaten von Brausepulver (Natron und Zitronensäure - nicht zu sparsam) und Wasser (ca. 5 cm) gefüllt. Die Seifenblasen werden in Richtung Gefäß gepustet und bleiben wie magisch festgehalten in dem Gefäß, da sie leichter als das sich bildende Kohlenstoffdioxid sind – und können jetzt in Ruhe betrachtet werden.

Versuch 2:  Etwa 200 ml destilliertes Wasser wird in ein großes Gefäß (mind. 0,5 l) gefüllt und 10 ml Glycerin zugegeben. Dann 20 ml Spülmittel (bestens geeignet sind z.B. FAIRY „DAWN“ oder Spülmittel aus den USA) so zugeben und umrühren, dass kein Schaum entsteht (der Schaum stört die Herstellung großer Seifenblasen. Von der Seifenlösung wird etwas in eine flache Schale gefüllt. Ein Baumwollfaden wird auf die Länge 2 m geschnitten und die beiden Enden verknotet. In möglichst gleichem Abstand werden 4 kleine Schlaufen geknotet und der Baumwollfaden in die Schale mit der Seifenlösung eingetaucht. Da man keine 4 Hände hat, braucht man noch zwei weitere Hände, die zusammen den Faden an den Schlaufen aus der Seifenlösung ziehen und ihn aufspannen. Dann wird der Faden auf und ab bewegt. Mit ein wenig Übung bilden sich dabei große Seifenblasen.

Versuch 3: 250 g Puderzucker in 1 l warmes destilliertes Wasser einrühren bis er sich aufgelöst hat. Anschließend 0,5 l Spülmittel (am besten Frosch) und 30 ml Glycerin einrühren und gut verrühren (es darf sich aber kein Schaum dabei bilden!).

Versuch 4: 50 g Zucker, 4 g Tapetenkleister, 0,1 l destilliertes Wasser und 25 g Neutralseife mischen und erwärmen (dann löst sich der Zucker besser). Anschließend 24 Stunden stehen lassen. Dann wird alles mit 0,8 l destilliertem Wasser vermischt.

Versuch 5: 1 l destilliertes Wasser, 50 ml Fairy Ultra (grün), 1 g Guarkernmehl, 2 g Backpulver und 0,5 g Tapetenkleister gut vermischen und abwarten bis keine Schaumbläschen mehr vorhanden sind.

Hinweis zu den Versuchen 2 bis 5: Der Baumwollfaden kann auch an 2 Holzstäben befestigt werden.

(Franz-Josef Kaesberger)

 

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Studienfahrt der Q1 nach Berlin

 

Am Montag, den 02.07 ging es für die Q1 für vier Tage auf nach Berlin. Alle haben sich sehr auf die Hauptstadt gefreut, denn für viele von uns war es der erste Besuch.

Am frühen Morgen stiegen wir in den Bus ein, während unsere Mitschüler/innen in die Schule mussten. Mit ein wenig Verspätung hatten wir unser Ziel nach neuneinhalb Stunden endlich erreicht. Alle konnten es nicht mehr erwarten, ihre Zimmer zu beziehen und sich dann direkt ins Berliner Leben zu stürzen. Doch dann der Schock! Auf unseren Zimmern gab es teilweise nicht nur keine Dusche, sondern auch keine Toilette. Diese waren für alle gemeinsam auf den Fluren zu finden. Doch die Bedenken waren spätestens nach ein paar Stunden wieder verflogen.

Am Dienstag hat uns ein straffes, aber vor allem interessantes Programm im Bundestag erwartet. Nach einer Führung durch das Reichstagsgebäude, haben wir ein Planspiel über die Chancengleichheit bei einer Bewerbung vollzogen. Wir haben einen Gesetzesentwurf bekommen und uns wurden Politikerrollen, sowie die zugehörige Partei zugeteilt und dann wurde das Gesetzgebungsverfahren wie im Bundestag selbst nachgespielt. Wir hatten nach ein paar Stunden das Gesetzt fertig auf dem Tisch, aber in der Realität zieht sich so ein Verfahren meist über Monate, bis man sich endgültig geeinigt hat. Dabei wurde uns bewusst, wie viel Arbeit u. Schritte dahinterstecken, bis ein Gesetzt in Kraft tritt. Mit einem gut gefüllten Magen und bei bestem Wetter, haben wir die Glaskuppel besichtigt. Von dort oben hatte man einen perfekten 360 °C Blick über Berlin. Ein paar von uns haben dabei sogar die Bundeskanzlerin im Plenarsaal gesichtet. Am späten Nachmittag haben wir uns auf den Weg zur Gedenkstätte Höhenschönhausen gemacht. Dort hat uns ein Zeitzeuge nahegebracht, wie die Situation zur damaligen Zeit in der Untersuchungshaftanstalt der Staatsicherheit in der DDR war. Politische Gefangene wurden neben den schlimmen Verhörmethoden auf kleinsten Raum unter unmenschlichen Haftbedingungen eingesperrt. In den Zellen brannte Tag und Nacht Licht und die Häftlinge fühlten sich wie „abgetaucht“ und deswegen wurde es auch das „U-Boot“ genannt. Am Abend wollten manche nochmal ins Hotel zurück und andere haben sich direkt auf den Weg ins Szene-Viertel Kreuzberg gemacht, um ein wenig zu essen und dem echten Berliner Leben näher zu kommen. Für die Mädchen aus unseren Kursen gab es diese Woche besonders viel zu sehen, denn es war Fashion-Week. Das ein oder andere bekannte Gesicht wie z.B. das von Alessandra Ambrosio oder von bekannten Modebloggern konnte man sichten.

 

 

Am vorletzten Tag haben wir frühmorgens schon einen kleinen Stadtspaziergang gemacht und uns vor allem eine längere Zeit am Holocaust-Mahnmal aufgehalten, wo zwei Mitschülerinnen uns netterweise über die Bedeutung des Denkmals informiert haben. Auf der einen Seite ist es ein Ort, wo Menschen Bilder machen, für die Kamera posieren und auf den Stelen gehen, aber auf der anderen Seite hat man sich in Mitten von alle diesen hohen Stelen und dem unebenen Boden sehr beengt und verunsichert gefühlt. Dennoch muss jeder für sich selber wissen, wie er mit diesem Denkmal umgeht. Anschließend sind wir wieder in den Bundestag gegangen, denn wir hatten die Ehre, uns mit unserer Wahlkreis-Abgeordneten, der CDU-Politikerin Frau Winkelmeier-Becker zu unterhalten. Wir haben ihr Fragen über ihren Alltag als Politikerin sowie zu ihrer eigenen Meinung zu der aktuellen Situation zwischen der CDU und der CSU im Asylstreit gestellt. Am Nachmittag durften wir auf die Plenartribüne und in eine Bundestagsdebatte rein hören. Die ganze Woche über war Haushaltswoche, d.h. es wurde entschieden, wofür Geld ausgegeben wird und vor allem wie viel. Dort hatten wir auch die Chance für wenige Minuten unserer Bundesministerin Ursula von der Leyen zuzuhören. Natürlich waren bei dieser Sitzung nicht alle Parteien der gleichen Meinung und somit ging es auch gelegentlich heiß her. Am letzten Morgen haben wir unsere Koffer gepackt und viele haben sich nach den doch sehr anstrengenden Tagen, an denen wir bis zu 12,6 km gelaufen sind, auf ihr eigenes Bett gefreut. Bevor wir uns auf die Rückfahrt machten, haben wir noch einen kleinen Zwischenstopp im Museum „Topographie des Terrors“ gemacht. In dieser sehr spannenden Ausstellung ging es um den Terror in der NS-Zeit. Während der Regierungszeit der NSDAP und Adolf Hitlers verbreitete man Angst und Schrecken mit einem konkreten Ziel: Andersdenkende und Regime-Gegner zu „beseitigen“. Frauen wurden auf öffentlichen Plätzen die Haare geschoren,  Männer wurden häufig erhängt oder schon nach Urteilen der ersten Instanz ins KZ gebracht. Nach ca. 9stündiger Rückfahrt haben wir dann um 21:45 Uhr das Ortschild von Hennef gesichtet und alle waren geschafft und müde von der doch sehr langen und anstrengenden Busfahrt. Aber alles in allem war es eine sehr interessante und erfolgreiche Kursfahrt, die uns alle ein wenig mehr zusammengeschweißt hat.

(Jana Maaß; Q1)

 

 

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NW-Ausflug ins Genlabor in Köln

 

Am 30. April und am 7. Mai 2018 besuchte der NW Kurs 10 von Herr Kutzen mit je 20 Personen das Genlabor in Köln Frechen. Die Veranstaltung fing am Hennef Bahnhof um 7:25 Uhr an. Bei der Ankunft, wurden wir von einer Biologin empfangen, die uns den Tagesablauf und die Themen der Genetik, die wir heute behandeln, erklärt hat. Danach gingen wir in den Laborbereich. Sie hat uns zuerst Zeit gelassen, um uns mit der Umgebung, den Materialien bzw. mit der Laborausstattung vertraut zu machen. Solche Pipetten hatte nämlich von uns bisher noch nicht gesehen. Das Pipettieren fand nämlich im Bereich von Mikrolitern (µl) statt. Daraufhin schlüpften wir in die Rolle eines Forschers. Als Grundlage für die Forschung brauchten wir unsere eigenen Mundschleimhäute, wo auch unsere DNA zu finden ist. Diese kann man durch eine Mundspülung mit Wasser von der Innenbacke entfernen. Das durch die Mundspülung ausgespuckte Wasser wird dann zentrifugiert, um die “Pellets” (feste Bestandteile) von den Überresten (Wasser) zu trennen. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Daraufhin folgt der Isolierungsvorgang, in dem die “Pellets” aufgelöst werden und die DNA isoliert wird. Zum Schluss kann man die gesuchten Information in der DNA mit Hilfe einer Maschine durch die Polymerase- Kettenreaktion vervielfältigen. Diese Kettenreaktion muss stattfinden, damit man mehr von der DNA hat und diese dann besser ablesen kann. 

 

 

Zum Schluss hat die Frau auch Weiterbildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten im Fachbereich Biologie und Chemie präsentiert.

Das Genlabor in Köln ist für Biologie mit dem Bereich der Genetik, durch ihr umfangreiches und interessantes Programm sehr empfehlenswert. Wir haben den Tag sehr genossen.

(Jerran Lee 10B)

 

 

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Die Pausenliga- Fußball wird 3 Jahre alt

 

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„Jedes Jahr grüßt das Murmeltier“ oder so ähnlich? Wahrscheinlich rief Lothar dies Zitat aus J Aber dieses Jahr startete die Pausenliga wirklich aufs Neue. Sie wurde von den fußballbegeisterten Lehrkräften Herr Müller und Herr Kutzen ins Leben gerufen und befindet sich nun schon im 3. Spieljahr. Dieses Jahr wieder mit den Jahrgängen 5 und 6. Die Pausenliga fand immer in der 30 Minutenpause statt. Unter verschärften Regeln, wie z.B. 5 Spieler (4 Feldspieler, 1 TW und davon min. 1 Mädchen auf dem Platz), wurden 10 Minuten, unter den Augen der auszubildenden Schüler zum DFB Junior Coach, der Sieger ausgespielt. Zunächst wurde der Sieger der sechs 6er Klassen ausgespielt. Hier setzte sich die 6E im entscheidenden kleinen Finale gegen die 6F mit 5:1 durch.

 

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In den darauffolgenden Wochen wurde der Sieger des 5er Jahrgangs ausgespielt. Hier wurde die Sache zur Chefsache der sportlichen Klasse 5D. Sie bezwang im 5er Finale die Klasse 5e mit 2:0 Toren. Unter den Augen der Organisatoren und des Junior-Coaches Delian wurde am 20.6.2018 in der 30 Minutenpause der große Sieger aus den 5er und 6er Jahrgängen ausgespielt. Das Spiel war eine klare Angelegenheit für die 6E. Taktisch diszipliniert und einsatzfreudig, setzte sich die Klasse 6E mit 5:1 gegen die 5D durch und wird somit am Tag der Sportolympiade den Wanderpokal für ein Schuljahr in ihren Reihen präsentieren dürfen. Den dritten Platz erreichte die 5E durch ein 2:1 gegen die 6F. Als Fazit kann man sagen, dass die Pausenliga auf große Zustimmung, Begeisterung und große Fairness getroffen hat. Neben gemeinschaftsbildenden Maßnahmen in der Klasse, das Team aufstellen, Spielpositionen selbstständig und konstruktiv besetzen usw., wurden auch an der Seitenlinie von den restlichen Klassenkameraden die Mitschüler mit einstudierten Chorgesängen angefeuert und zu sensationellen Leistungen gepeitscht. Die Pausenliege war ein größerer Erfolg als das Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Russland. Nächstes Schuljahr werden die Karten neu gemischt und eventuell muss der Wanderpokal seinem Namen gerecht werden. Die Klasse 5E hat schon große Töne gespuckt J Jedem drücken wir die Daumen.

(Patrick Kutzen)

 

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Premiere: GE Hennef nimmt an der NRW- Meisterschaft in Golf WK II teil

 

Am 19.06.2018 machte sich die Golfmannschaft der Gesamtschule Hennef (Niclas Petermann, Niklas Breidung, Constantin Bornee und Erik Schmidt) auf den Weg nach Grevenbroich. Wir packten unsere Golfsachen in den Bus und fuhren mit voller Vorfreunde im Gepäck los.

Die Mannschaft spielte im Golfclub Erftaue, der in einem Topzustand war. Die Greenkeeper haben sich viel Mühe gegeben, um uns einen Meisterschaftsplatz zu bieten.

An diesem Tag traten 10 Mannschaften aus ganz NRW zum Landesfinale an.

Es waren viele gute Spieler unter Ihnen. Zum Beispiel speilte für ein Team auch der deutsche Meister der AK 16 mit einem Hcp. +2,4.

 

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Unsere Mannschaft musste sich nicht verstecken. Wir hatten uns durch einen guten 3. Platz bei der Bezirksmeisterschaft in Marienburg für dieses große Turnier qualifiziert.

Das NRW- Finale war sehr wichtig für uns Vier, da wir unbedingt zum Bundesfinale nach Berlin fahren wollten, doch dies gelang uns leider nicht. Es fährt nämlich nur der Sieger zu diesem Bundesfinale der Schulen.

Unsere Schule erzielte im Landesfinale den achten Platz, womit wir uns zufriedengeben mussten. Wir hatten nicht nur einen wundervollen Tag, sondern auch das gemeinsame Essen nach der Golfrunde hat uns sehr viel Spaß gemacht.

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Wir freuen uns schon im nächsten Jahr wieder anzutreten und unsere Schule mit der Hilfe von Herrn Kutzen zu vertreten.

Dann greifen wir wieder an und vielleicht ist dann für uns ja etwas drin.

Das erste Turnier stufen wir als Erfahrung ein. In einem Jahr kann viel passieren J

Wir bedanken uns sehr bei der großen Unterstützung unserer Schule, die dieses Event für uns möglich gemacht haben.

(Erik Schmidt 10A)

 

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„Wie geht es weiter nach der Klasse 10?“

 

Zu diesem wichtigen Thema fand am 15. Mai 2018 ab 19.00 Uhr im Klassenraum der Klasse 9F eine Elterninformationsveranstaltung von Berufsberater Thomas Lohr für die Eltern des Jahrgangs 9 statt. Ziel der Veranstaltung war es, insbesondere die Eltern über mögliche Ausbildungswege (ob schulisch oder als Lehre) und auch über die verschiedenen Bildungsangebote an Berufskollegs aus der Region zu informieren. Dabei wurden auch viele Tipps und Hinweise für die Onlinesuche übers Internet vorgestellt. Insgesamt haben 26 Eltern von Schülerinnen und Schülern und auch einige Schüler selbst aus Jahrgang 9 an der Veranstaltung teilgenommen, der Klassenraum war bis auf den letzten Platz belegt. Es gab eine sehr rege Beteiligung und Fragestellung seitens der Eltern, was nochmal verdeutlicht, wie vielfältig die Möglichkeiten der weiteren Berufswegplanung sind, aber gleichzeitig auch wie schwierig es ist, eine richtige Entscheidung zu treffen. In Abstimmung mit der Schule ist geplant, diese Veranstaltung auch den kommenden Jahrgängen 9 jeweils im Mai in der Schule anzubieten.

 

Die Beratungsgespräche der Berufsberatung mit den Schülerinnen und Schülern aus dem Jahrgang 9 sind bereits in vollem Gange, hierzu wird Herr Lohr auch im neuen Schuljahr 2018/2019 regelmäßige Sprechstunden (alle 14 Tage montags von der 1. bis zur 9. Stunde) im BOB-Raum vor Ort in der Schule anbieten. Auch die Eltern sind hierzu herzlich eingeladen. Bei Beratungsbedarf oder für eine Terminabsprache wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Lohr (Tel.: 02241/300-567 oder per E-Mail unter: thomas.lohr@arbeitsagentur.de) oder an Beratungslehrerin Frau Lagrange unter: suzanne.lagrange@ge-hennef.de.

 

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Ausbildungsbotschafter an der Gesamtschule Hennef-Meiersheide

 

Auszubildende motivieren Schülerinnen und Schüler für eine Berufsausbildung

Die Zahl der freien Ausbildungsplätze im Handwerk steigt und es können schon lange nicht mehr alle besetzt werden. Viele Jugendliche verlassen die Schule ohne konkreten Berufswunsch und streben immer seltener in eine Ausbildung.

 

Die hervorragenden Beschäftigungsperspektiven und Aufstiegschancen nach Abschluss einer dualen Ausbildung sind oft zu wenig bekannt.

Um dem entgegenzuwirken und eine Ausbildung im Handwerk attraktiver zu machen, startete die Handwerkskammer zu Köln 2016 das Projekt „Ausbildungsbotschafter“.

Die Gesamtschule Hennef-Meiersheide lud Ausbildungsbotschafter in die Gruppen Fit4Job und in die Jahrgänge 8, 9 und 10 ein.

Am Montag, 11.06.2018, begrüßten 53 Schülerinnen und Schüler zwei junge Botschafter mit ihrem Betreuer der Handwerkskammer Köln.

Ausbildungsbotschafter/innen sind Auszubildende aller Ausbildungsberufe, die mitten in der Ausbildung stehen. Meist werden sie von ihren Firmen wegen ihrer persönlichen Kompetenzen angeregt, sich von der Handwerkskammer zum Botschafter qualifizieren zu lassen.

Unsere beiden Botschafter brachten eine hervorragende persönliche und fachliche Eignung mit.  

Die Vorteile einer Ausbildung wurden von ihnen überzeugend präsentiert: die Ausbildungsvergütung, der direkte Einstieg ins Berufsleben und sofortiges praktisches Arbeiten sowie gute Übernahmechancen nach Abschluss der Ausbildung.

Die jungen Männer konnten von den Herausforderungen, mit denen sie umgehen müssen und von ihrem vielseitigen Arbeitsalltag berichten. Handwerkliches Arbeiten wurde sowohl für Jungen als auch für Mädchen faszinierend dargestellt.

 

Aufgrund ihres Alters sprachen sie die Sprache unserer Kinder und kannten deren Lebenswirklichkeiten. So konnten sie auf Augenhöhe überzeugend die Bedeutung des Schulabschlusses, der Noten in bestimmten Fächern, des technischen und handwerklichen Geschickes, des logischen Denkvermögens, des Verantwortungsbewusstseins, der Sorgfalt, der Zuverlässigkeit und des selbständigen Arbeitens herausstellen. Zur weiteren Berufsorientierung motivierten sie unsere Schülerinnen und Schüler, möglichst viele Praktika in der Ferienzeit zu absolvieren.

Einer der beiden Botschafter berichtete zudem authentisch von den vielen Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk. Er selbst hatte nach seinem Realschulabschluss keine Lust mehr, weiter die Schule zu besuchen und entschied sich damals für eine Ausbildung zum Anlagen-Mechaniker. Mittlerweile hat er seine Ausbildung beendet (verkürzt nach 2,5 Jahren wegen guter Noten) und erzählte stolz, er habe bereits seit 6 Monaten zusätzlich an den Wochenenden seine Ausbildung zum Techniker begonnen. Der 19-Jährige sieht sich am Anfang des Berufslebens und denkt aber schon über Meisterprüfung, Bauleitung, Projektleitung und Studium nach.

Die Botschafter erzählten voller Überzeugung, was ihnen an ihrem Beruf Spaß macht: „Das beste Gefühl ist, vor einer fertigen und funktionierenden Anlage zu stehen.“

Für unsere Schülerinnen und Schüler gab es zur Vervollständigung ihres Berufswahl-Portfolios zum Abschluss der Veranstaltung eine Teilnahmebescheinigung der Handwerkskammer Köln.

Zusammenfassend hatten unsere Schülerinnen und Schüler an diesem Tag in der Schule die Möglichkeit, realistische Einblicke in das Berufsleben zu bekommen. Sie erhielten Impulse für die eigene Berufsorientierung und weitere Perspektiven nach dem Schulabschluss.

43 Schülerinnen und Schüler gaben an, Ausbildungsbotschafter sollten häufiger in die Schule kommen und 14 möchten sogar selbst später einmal als Ausbildungsbotschafter ehrenamtlich tätig sein.

Die nächste Veranstaltung mit Ausbildungsbotschaftern der Industrie- und Handelskammer ist schon in Planung.

(Heidi Mauel)

 

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Französische Filmtage Köln/ Bonn 2018

 

Bildergebnis für filmtage bonn köln französischeAnlässlich der jährlichen Französischen Filmtage in Köln und Bonn, fuhren wir am Montag den 2.7. mit den Schülern der WP-Französischkurse des 9. Jahrgangs nach Bonn-Beuel zur Neuen Film-Bühne.

Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern anderer Französischkurse schaute wir uns einen französischen Film über eine Jugendliche an, die einen Weg suchte mit ihrer fortschreitenden Erblindung umzugehen. Dank der deutschen Untertitel, verstanden unsere Schüler den Inhalt problemlos und erweiterten doch ihren Wortschatz.

Der Ausflug war sehr gelungen und wir hoffen auf passende Filme im kommenden Jahr, um die Veranstaltung wiederholen zu können.

(Janina Meier)

 

 

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WK IV Fußballjungenmannschaft belegt einen hervorragenden 2. Platz

bei der Regierungsbezirksmeisterschaft im Fußball im Schuljahr 2017/2018 (15.05.2018)

 

Die Fußballjungenmannschaft der Gesamtschule Hennef Meiersheide WK IV (2006-2008) belegt einen hervorragenden 2. Platz bei der Regierungsbezirksmeisterschaft (Mittelrheinmeisterschaft) im Fußball im Schuljahr 2017/2018.

Aufgrund der Auslosung musste unser Team das erste Gruppenspiel gegen den späteren Sieger vom Landrat-Lucas-Gymnasium aus Leverkusen bestreiten. Bespickt mit mehreren Spielern von Bayer Leverkusen verloren wir dieses Eröffnungsspiel mit 0:3 Toren. Unsere Mannschaft, kämpferisch aufopferungsvoll auftretend, war aber dennoch in allen anderen Belangen den überaus technisch begabten Spielern aus Leverkusen unterlegen. Schon im Technikwettbewerb, der dem darauffolgenden normalen Turnierspiel voranging, verlor unser Team deutlich. Wir starteten somit mit 0:1 in das normale Turnierspiel und konnten dieses Handicap, aus den genannten Gründen nicht mehr wettmachen. 0:3, dies war trotzdem eine gute Leistung.

Im anderen Turnierspiel gewann die Heinrich-Heine-Gesamtschule aus Aachen gegen das Gymnasium Overbeck aus Jülich mit 2:0.

Nach einer 10minütigen Pause musste das Team gegen die Aachener antreten. In dieser Zeit versuchte das Trainergespann um Jens Böcher und Michael Binot die Jungs wieder aufzubauen. Die nächsten zwei Turnierspiele wollte man gewinnen, um auf eigener Platzanlage im Sportzentrum Hennef wenigstens den 2. Platz im Turnier zu erreichen.

Aus dem Technikwettbewerb konnten wir diesmal zumindest ein Unentschieden herausholen und nach toller Vorarbeit von Jonas Friesen, schob Ragnar Moritz zum 2:1 für unsere Farben ein (4. Min.). Im weiteren Spielverlauf war kein Vorteil für eine Mannschaft zu erkennen. Die Gesamtschule aus Aachen, sie konnten und wollten noch den Turniersieg erreichen, unterschätzte unser Team wohl. In der 10 Minute erhöhte Jonas Friesen durch einen Foulelfmeter auf 3:1, und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nutze erneut Jonas eine Nachlässigkeit der Aachener zum Halbzeitstand von 4:1 Toren (13. Min.). Anscheinend hatte der gegnerische Coach seine Jungs erfolgreich motiviert doch mehr Gegenwehr zu zeigen. So fielen kurz nach der Halbzeit, innerhalb von drei Minuten, 2 Tore für das Aachener Team. Zur 18. Minute lautete der Spielstand nur noch 4:3 für uns. Doch nach einem feinen Konter erhöhte Lino Uselli-Knott in der 20. Spielminute auf 5:3. In der 22. Minute mussten wir noch einen Gegentreffer hinnehmen. Der Treffer hatte aber keinen Einfluss mehr auf den Endstand des Spiels. Durch eine Leistungssteigerung gewannen wir dieses 2. Turnierspiel mit 5:4 und hatten es im abschließenden Spiel in eigener Hand den zweiten Turnierplatz zu erlangen.

Hier wurde das Gymnasium Haus Overbach, sie hatten bisher noch keine Punkte erzielt, mit 3:0 besiegt. Schon den Technikwettbewerb entschied unser Team klar für sich. Die weiteren zwei Treffer erzielte beide Jonas Friesen. Sehenswert hier das 2:0 (6. Min.), herausgespielt durch eine sehr feine Ballstafette über Yasar Balaban und Jonas Neumann.

Im parallel verlaufenden Turnierspiel unterlag die Aachener Gesamtschule dem Landrat-Lucas-Gymnasium deutlich mit 2:7 Toren. An unserem zweiten Tabellenplatz war somit nicht zu rütteln.

Mit dem erreichten zweiten Platz bei der Mittelrheinmeisterschaft für Schulen kann die Mannschaft sehr zufrieden sein.  Auch wenn einige Spieler enttäuscht sind, nicht zur Nordrhein-Westfalen-Meisterschaft fahren zu können. Der Silberrang ist mehr als sich der sportliche Leiter C. Müller vor dem Turnier ausgerechnet hatte.

Herauszuheben auch die tolle Schiedsrichterleistung unserer zwei Jungs aus der EF: Dominico Garofalo und Navjot Bamrah.

 

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Jungen der WK II (2002-2004) werden bei der Bezirkshauptrunde D in Rösrath im Fußball Zweiter

 

Etwas unglücklich wurden die Jungen der WK II, am Freitag 27.04.2018,  Zweiter der Bezirkshauptrunde D der diesjährigen Schulkreismeisterschaft im Fußball in Rösrath. Dabei war in unserem ersten Gruppenspiel das Gymnasium aus Nümbrecht unser Gegner. Im ersten Spiel verlor dieses Team 0:4 gegen das Freiherr-von-Stein-Gymnasium aus Rösrath. Unser Ziel, in diesem ersten Spiel für uns, war eigentlich ein Sieg. Die Höhe des Sieges war egal. Das Team sollte Kräfte sparen, denn danach fand das entscheidende Spiel um den Turniersieg gegen die Rösrather statt.

Das Gymnasium Nümbrecht besiegten wir, auch in dieser Höhe verdient, mit 7:0 Toren. Bereits nach 6 Minuten führten wir durch zwei Treffer unseres Stürmers Kevin Lüder-Jeschek mit 2:0. Bis zur Halbzeit schraubten Finn Töller, Dennis Brandt und erneut Kevin das Ergebnis auf 5:0. In den zweiten 15 Minuten, Trainer Christoph Müller ließ einige Spieler rotieren, erzielten Kilian Tscharntke

und erneut Dennis Brandt die weiteren Treffer.

Nach einer nur 5-minütigen Pause fand dann das entscheidende Spiel gegen die Gastgeber aus Rösrath statt. In einem spannenden, auf hohen Niveau stehenden Spiel, verlor unser Team, vielleicht etwas unglücklich, mit 0:1 Toren. Der entscheidende Gegentreffer fiel schon in der 7. Spielminute nach einem Mißverständnis zwischen unserem guten Torwart Johannes Busch und einem unserer Verteidiger. Eigentlich sollte noch genügend Zeit sein, um den Rückstand aufzuholen. Ein Unentschieden hätte unserer Mannschaft zum Weiterkommen gereicht. Doch wir verstanden es nicht den aufopferungsvollen Gegner permanent unter Druck zu setzen, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Auch fehlte der Mannschaft mit zunehmender Spieldauer die benötigte Bereitschaft das Spiel zu wenden und die Rösrather Spieler waren uns in technischer Hinsicht fast ebenbürtig. Ein Abseitstor wurde uns in der letzten Spielminute zu allem Überfluss nicht anerkannt.

So ist der große Traum von der Teilnahme an der Mittelrheinmeisterschaft für fast alle Spieler, sie gehören dem älteren Jahrgang an, vorbei.

Folgende Schüler nahmen an der Bezirkshauptrunde teil:

Blazic, Gian-Luca 10a, Stephan, Nils 10a, Tscharntke, Kilian 10a, Hübgen, Julius 10c, Busch, Johannes 10f, Töller, Finn 9a, Turhan, Taylan 10c,

Brandt, Dennis 9a, Titz, Jonathan 9a, Gultschuk, Delian 9a, Pusch, Cedric 10a, Lüder-Jeschek, Kevin 9a, Sidorenko, Jan-Niklas 9a, Koch, Fabian 10c

 

 

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WK IV Fußballjungenmannschaft gewinnt die Bezirkshauptrunde D

der Schulkreismeisterschaft in Bergisch Gladbach - Bensberg (24.04.2018)

 

 

Die Fußballjungenmannschaft der Gesamtschule Hennef Meiersheide WK IV (2006-2008) gewinnt die Vorrunde der Schulkreismeisterschaft in Hennef. Durch diesen Erfolg zieht das Team von Sportlehrer Christoph Müller in die Hauptrunde der Bezirksmeisterschaften im Fußball des Regierungsbezirk Köln ein.

Aufgrund der Auslosung musste unser Team das zweite Gruppenspiel absolvieren. Das gastgebende Gymnasium Bensberg (Otto-Hahn-Schule) gewann das erste Spiel mit 7:0 gegen das Hollenborg - Gymnasium aus Waldbröl. Beim 6:0 Sieg gegen die Waldbröler war unsere Mannschaft in allen Belangen überlegen und hätte in diesem Spiel noch mehr Tore erzielen können. Schon nach 2 Minuten erzielte Lino Uselli-Knott 1:0. Das 2:0 und das 3:0 erzielte der alles überragende Jonas Friesen. Gegen seine fulminanten Schüsse war für die gegnerische Abwehr, samt Torwart, kein Kraut gewachsen. Die weiteren Treffer erzielten bis zur 24. Minute der stark spielende Ragnar Moritz und der neu ins Team gekommene Nils Fielenbach (2x).

Aufgrund der Konstellation des ersten Gruppenspiels musste unser Team das letzte Turnierspiel gewinnen. Gegen die im ersten Spiel überzeugenden Gastgeber aus Bensberg, musste noch einmal eine Leistungssteigerung zu erwarten sein. Diese Aufgabe löste die Mannschaft um Torwart Allessandro Blazic (FC Köln) mit Bravour. Unser Team war dem Gegner  weit überlegen und Jonas Friesen und Lino Uselli-Knott schraubten das Ergebnis bis zur 10. Minute auf 2:0. Als dann vor der Pause Jonas Friesen, unter den staunenden Augen mehrerer Schüler des Gymnasium Bensberg, das Ergebnis auf 3:0 ausbaute, war die Entscheidung schon längst gefallen. Auch nach der Pause endete sich nichts am Spielverlauf. Unsere Mannschaft kontrollierte Ball und Gegner. Eine Torchance des Gegners war nicht vorhanden. In der 15. Min. erzielte erneut Nils Fielenbach das 4:0, Jan Hagenlocher das 5:0, sowie erneut Jonas Friesen das 6:0. Den Endstand erzielte der ebenfalls neu ins Team gerückte Jonas Dell.

Damit hatten die Spieler es geschafft, dank einer hervorragenden Leistung, sich für die Hauptrunde im Regierungsbezirk Köln, Mitte Mai, in Hennef zu qualifizieren.

Folgende Spieler kamen beim Turnier zum Einsatz:

Dell Jonas 6e, Hagenlocher Jan 6e, David Etzbach 6a, Ben Berhausen 6a, Nils Fielenbach 5e, Allessandro Blazic 6a, Ragnar Moritz 6e, Jonas Friesen 6e, Lino Uselli-Knott 6c, Ole Stephan 6a

 

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Assessment – Center – Training der in der Q1

 

Wie bewirbt man sich richtig? Was muss man beachten, wenn man zu einem Vorstellungsgespräch oder Einstellungstest eingeladen wird? Diesen und vielen anderen Fragen wurde am 25. und 26. 06. 2018 im Rahmen eines Assessment – Center – Trainings im Jahrgang Q1 nachgegangen.

 

 

Diese besondere Vorbereitung auf den Start in das Berufsleben fand nun schon zum wiederholten Male in Kooperation mit der Barmer GEK statt. Jeweils in Gruppen zu je 20 – 25 Schülerinnen und Schülern nahm die Q1 an der Veranstaltung teil und konnte hier auch ganz persönliche Fragen stellen sowie auf praktische Hilfsangebote zurückgreifen.

Es wurden wertvolle Tipps und authentische Prüfungsformate für Bewerber vorgestellt und eingeübt. Auf welche Eigenschaften legen Firmen bei einer Bewerbung besonderen Wert? Wie hebt man sich von Mitbewerbern ab? Wie bereitet man sich besonders zielführend auf ein Vorstellungsgespräch vor?

Auf diese Fragen konnte Herr Becker von der Barmer GEK aus seiner mehrjährigen Erfahrung mit Assessment-Center-Trainings zurückgreifen. Er simulierte aber auch „echte“ Auswahlgespräche und veranschaulichte Auswahlprozesse, so dass diese Veranstaltung von den Schülerinnen und Schülern der Q1 als gewinnbringend bewertet wurde.

(Uta Müller)

 

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Mädchenfußball II - Erfolgreiche Fußballmädchen der WK IV

 

Meisterinnen des Rhein-Sieg-Kreises im Mädchenfußball der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 2006 und 2007) wurden im März unsere Fußballerinnen aus dem 5. und 6. Jahrgang auf der schuleigenen Sportanlage. Sie beherrschten das CJD Königswinter über die gesamte Spielzeit sicher.

 

Auch die 1. Hauptrunde auf Bezirksebene im April in Bergisch Gladbach gewannen unsere Mädchen gegen die gymnasialen Gegner aus Bensberg und Wipperfürth. Damit waren Sie für das Finale des Regierungsbezirks Köln qualifiziert, das wir, die Gesamtschule Meiersheide, auch selbst auf der Sportanlage des FC Hennef ausrichten durften.

Am 17. Mai war Finaltag. Wir hatten es mit drei Gegnern zu tun: Dem Gymnasium Rodenkirchen, dem Abtei-Gymnasium Brauweiler-Pulheim und dem St. Leonhard Gymnasium Aachen.

 

 

Und in dieser Finalrunde stießen wir an unsere Grenzen. Zwar konnte unser Team fußballerisch in allen Spielen mithalten, dennoch reichte es nur gegen die späteren Dritten aus Aachen zu einem Punkt. Deutlich die beste Mannschaft kam aus Rodenkirchen (3 Siege). Sie wurden Sieger vor den Mädchen aus Brauweiler-Pulheim und vertreten damit den Regierungsbezirk Köln im Landesfinale.

Macht nichts – am Ende waren wir ein guter Finalrunden-Vierter und ein erfolgreicher Ausrichter des Regierungsbezirks-Finales. Letzteres vor allem deshalb, weil der zuständige Sportlehrer durch Jana Keller und Jana Irlenborn bei der Organisation und Betreuung der Mannschaften und durch Delian Gultschuk und Dennis Brandt als Schiedsrichter unterstützt wurde. Vielen Dank den vier „Großen“ aus der 10A!

Es spielten erfolgreich für die Gesamtschule: Ann-Kathrin Schiefen, Lina Thienelt und Joline Schönbein aus der 6A, Laura Marx, Angelina Meng und Nele Josellis aus der 6D und Lotti Schmies, 6 E, außerdem Lina Kriegesmann aus der 6F sowie Mia Bendisch und Anastasia Hack aus der 5A – und Emily Klag aus der 5E.

(Martin Pfeiffer)

 

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Bläserklasse

Liebe Eltern, Schülerinnen und Schüler,

 

die Bläserklasse 8b `` Quekpetts `` ereilte Anfang Juni 2018 eine kurzfristige Konzertanfrage aus Bonn. Frau Kühn, vom Institut francais der Universität Bonn, kontaktierte uns auf Empfehlung und bat um die musikalische Gestaltung des ``fete de la musique ``am 21.6.2018. Spielort war die Bundeszentrale für  politische Bildung in Bonn .

     >> was für eine tolle Gelegenheit!! <<

Die Schüler waren direkt begeistert und auch die Schulleitung, liebe Ingrid lieber Wolfgang lieben Dank für Eure unermüdliche Unterstützung, gab grünes Licht.

Das Konzertprogramm konnten wir aus dem letzten Benefizkonzert am 13.6.2018 übernehmen und hatten mit Filmmusik, Charthits und Originalkompositionen für Orchester eine bunte Mischung an Musik im Reisegepäck nach Bonn.

Es war eine tolle Veranstaltung mit viel Lob vom Veranstalter und neuen Erfahrungen für die `` Quekpetts ``. Sie haben mit ihrer Spielfreude unsere Schule und unsere gemeinsame Arbeit mit den Bläserklassen überragend vertreten. Die Quekpetts sind inzwischen in der Lage auch kurzfristig bei Konzerten in beliebiger Länge ihr begeisterndes Können unter Beweis zu stellen. Kompliment!!

Das Orchester geht jetzt in die verdienten Ferien, freut sich aber bereits auf die anstehende Probenfahrt und den kommenden Wettbewerb `` Musizierende Jugend im Rhein Sieg Kreis ``, der 2017 mit einem ersten Preis überaus erfolgreich bestritten wurde.

Ich freue mich auf das neue Schuljahr mit den Quekpetts und noch viele schöne Konzerte.

Mit musikalischen Grüßen

(Dirk Piecuch)

 

 

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Urkunden für unsere Freizeithelferinnen und Freizeithelfer

 

Am Donnerstagmorgen, den 14.06.2018, bekamen unsere Freizeithelferinnen und Freizeithelfer, die mit diesem Schuljahr ihren Dienst beenden, bei schönstem Sonnenschein zum Dank für ihr Engagement Urkunden verliehen.

Die Aufgabe der Freizeithelferinnen und Freizeithelfer ist es, einmal wöchentlich in einer Spiel- oder Mittagspause die Spielausleihe des Freizeitbereiches zu betreuen.

Hier geben sie gegen einen Schülerausweis als Pfand Spielmaterialien wie Billardkugeln, Tischtennis- und Kickerbälle oder Gesellschaftsspiele aus, und unterstützen somit ein abwechslungsreiches und attraktives Pausenangebot der Schule. Zusätzlich sorgen sie im gesamten Freizeitbereich für Ordnung und Sauberkeit.

Diese Aufgabe wird von all unseren Freizeithelfern mit Verantwortung und Pflichtbewusstsein erfüllt.

Als Dank für ihr Engagement erhielten sie aber nicht nur die Urkunden, die ihnen vom Schulleiter, Herr Pelz, dem didaktischen Leiter, Herr Wegmann, und der Schulsozialpädagogin Frau Plato verliehen wurden.

Zusätzlich dürfen alle Freizeithelferinnen und Freizeithelfer im nächsten Schuljahr bei einem ganztägigen gemeinsamen Ausflug ins Phantasialand teilnehmen.

Wir danken den Freizeithelferinnen und -helfern für ihren Einsatz, ohne den die vielseitige Pausengestaltung im Freizeitbereich nicht möglich wäre, und freuen uns auf das neue Schuljahr, in dem teilweise auch neue Helferinnen und Helfer zum Einsatz kommen.

(Flora Plato)

 

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Café Basement

 

Zu Beginn des Schuljahres traf sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des neunten Jahrgangs im Ergänzungsunterricht „Fit for Job“ bei Herrn Keuchel und Frau Polchow. Der Wunsch nach einem Schüler-Café für die älteren Schülerinnen und Schüler wurde immer wieder in den SV- Sitzungen geäußert, so dass sich unser Ergänzungsunterricht diesem Thema widmete. Eingebettet ist unser Café Projekt außerdem in das Programm LiGa (Lernen im Ganztag), eine Initiative der deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Stiftung Mercator, an der unsere Schule teilnimmt.

 

Als Raum stellte uns die Schulleitung den ehemaligen Computer-Raum im Untergeschoss von Haus A zu Verfügung. Der zuvor dunkle und hässliche Computerraum, der auch als Abstellkammer für ausrangierte Schulmöbel diente, wird von einigen Grundkursen auch als Unterrichtsraum genutzt. Es war für uns also eine Herausforderung, den Raum sowohl als Café, als auch als Unterrichtsraum einzurichten. So wurden Wände gestrichen, Tische geschliffen, lackiert, geputzt, gewienert, Möbel und Inventar bestellt und ein Schüler-Café geplant.

Wir setzten uns mit dem Leiter der Mensa, Herrn Müller, zusammen und beratschlagten, was wir anbieten dürfen, um nicht in Konkurrenz zur Mensa zu stehen. Unser Anliegen war es, dass bestehende Angebot der Mensa zu erweitern. Kolleginnen der Hauswirtschaft sagten ihre Zusammenarbeit mit uns ebenfalls zu, so dass in regelmäßigen Abständen besondere „Leckereien“ angeboten werden können.

Insgesamt war uns besonders wichtig, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler an der Planung des Cafés beteiligt waren. So kam es immer wieder zu Abfragen und Treffen aller beteiligten Jahrgänge, um Geplantes demokratisch abzustimmen.

Das Café steht zukünftig den Schülerinnen und Schülern des achten, neunten und zehnten Jahrgangs zur Verfügung. Über den normalen Cafébetrieb hinaus soll unser Café-BSMT als Rückzugsraum in den Pausen und gleichzeitig als kultureller Veranstaltungsraum für Kunstausstellungen, Musik und Lesungen dienen.

(Tanja Polchow)

 

 

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Exkursion der Klasse 10C zur Unfallklinik Köln-Merheim (P.A.R.T.Y- Programm)

 

Wir trafen uns um 9 Uhr an der Unfallklinik in Köln. Dort wurde uns von einer Ärztin und einem Polizisten in einem Seminarraum erklärt, was das P.A.R.T.Y-Programm überhaupt bezweckt: Es soll uns zeigen, welche dramatischen Folgen falsche Entscheidungen, wie zum Beispiel bei einem Betrunkenen ins Auto zu steigen, haben können.

 

Danach wurden wir in Gruppen geteilt, und durchliefen die einzelnen Stationen:

An einem Rettungswagen zeigte uns ein Notfallsanitäter, was man alles beachten muss, und was in welcher Reihenfolge durchgeführt werden muss. Es war ein interessanter Vortrag, und wir durften uns sogar selbst in die Lage eines Verletzten auf der Vakuumtrage begeben.

Als zweites war der Schockraum an der Reihe. Dort wurden uns medizinische Geräte gezeigt, und wir mussten die schwere Röntgenkleidung anziehen, die dort bei einem Notfall durchgängig getragen werden muss. Es wurde auch erklärt, wie viele Ärzte/Arztinnen und Intensivpfleger*innen dort im Ernstfall gleichzeitig am Patienten arbeiten. Danach wurde uns die Intensivstation gezeigt, wo uns auch das Schicksal eines Unfallpatienten, der dort im Koma lag, erläutert wurde.

Auf der folgenden Normalstation berichtete ein junger Mann, der einen schweren Motorradunfall hatte von seinem Unfall, seiner aktuellen Situation und seinen Plänen für die Zukunft.

 

 

Von diesen teilweise heftigen Eindrücken durften wir uns bei einer Pause mit Mittagessen in der Kantine erholen, ehe wir uns als nächste Station die Physiotherapie angeschaut haben. Wir durften dort versuchen, mit Prothesen zu laufen und es wurden verschiedene Übungen vorgestellt, mit denen die Schwerverletzten dort wieder mobilisiert werden sollen.

Als Abschluss trafen sich alle Gruppen wieder im Seminarraum, und ein ehemaliger Patient erzählte uns seine Geschichte, und wie eingeschränkt er jetzt viele Jahre später lebt und seinen Alltag meistert.

Es war ein sehr eindrucksvoller informativer Tag, und uns wurde sehr bewusst, welche Gefahren es gibt und wie dramatisch die Auswirkungen eines Unfalls sein können.

(Gereon Müller)

 

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War Requiem

 

Das Projekt "War Requiem: Ewig ruhe der Krieg!" brachte im Frühjahr 2018 junge Menschen verschiedener Völker zusammen – Benjamin Brittens Musik diente als Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit den großen Kriegen des 20. Jahrhunderts. In seiner 20-minütigen Dokumentation vermittelt der Filmemacher Mariano Afonso einen umfassenden Eindruck vom mehrmonatigen Schülerprojekt zu Brittens "War Requiem".

(Die komplette Dokumentation als pdf)

 

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Salam alaikum!

 

Im April diesen Jahres, bot sich mir die Möglichkeit einen Sprachkurs in Arabisch zu belegen und gleichzeitig in die Marokkanische Kultur hinein zu schnuppern.

Arabisch ist wohl nicht ohne Grund als eine der schwersten Sprachen der Welt verrufen und so hatte auch ich einige Schwierigkeiten. 28 Buchstaben? Klingt eigentlich garnicht so schwer. Wenn man dann aber bedenkt, dass viele sehr ähnlich aussehen (und ähnlich klingen!), von rechts nach links geschrieben wird und später dann im Alltag auch noch alle Vokale weggelassen werden, wird das ganze schon zur Herausforderung. Die Sprache habe ich in einer Woche dann doch nicht gemeistert, aber viel Respekt dazu erlangt für die die es geschafft haben und generelle Wertschätzung für die Sprache.

Marokko überraschte mit seiner Herzlichkeit und Offenheit. Zum einen, seitens meiner wundervollen Gastfamilie die mir die Marokkanische Küche schmackhaft machte und mit der ich zum Glück auf Französisch Gespräche führen könnte, außerdem begegnet man überall auf den Straßen sehr freundlichen Menschen, die auch gerne mal zum Tee einladen. In Marokko gilt: Es muss immer für eine Person mehr gedeckt sein, denn es könnte ja zufällig jemand vorbeikommen! Wenn wir also nicht gerade am Essen und Tee trinken waren, verbrachten wir Zeit damit, zu lernen wie man Essen und Tee zubereitet.

Es war schön so viel über die islamischen Traditionen zu lernen, über die ich doch überraschend wenig wusste.

Einen richtigen Kulturschock erlebte ich jedoch erst, als ich sah, dass in vielen Metzgereitheken auch Schafhirn und -herz Angeboten wird, und als ich morgens auf einem Fischmarkt zwei Haie entdeckte.

Trotzdem ist mir vor allem die Hauptstadt Rabat ans Herz gewachsen mit ihrer wunderschönen Casbah und Medina und den Tausenden verwinkelten Gässchen.

Mit meiner Gastfamilie stehe ich immer noch Kontakt und hoffe sehr, dass ich bald ihrer Einladung zu einem weiteren Besuch, nachkommen kann, um natürlich auch den Rest dieses wunderschönen Landes erkunden zu können!

(Caroline Pütz)

 

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Schulsanitätsdienstseminar am 15.05.2018

 

Am 15.05. war es wieder soweit. Die Schulsanitäter/Innen trafen sich für eine Fortbildung nach einer längeren Pause, war doch unsere letzte Schulung im Januar 2018.

Wir werden vielseitig von den Maltesern Hennef unterstützt und haben uns für die Themen Diabetes und Motorradhelme abnehmen entschieden, die als neue und erweiterte Module im Ausbildungskatalog der Malteser erschienen sind. Herr Peters von den Maltesern Hennef leitete, wie immer, souverän, kurzweilig und erfahren durch diese Übung.

17  von derzeit 28  Sanis fanden sich nach dem Unterricht und trotz vielfältiger anderer schulischer Anforderungen, um 14.00 Uhr pünktlich ein.

 

 

So erhielten wir an diesem Nachmittag in einem kurzen Vortrag viele Informationen zum Thema Diabetes. Wir lernten, dass man als Ersthelfer nicht erkennen kann, ob es sich bei einer betroffenen Person tatsächlich um Diabetes handelt oder nicht, da es uns als Ersthelfern untersagt ist den Blutzucker zu messen. Allerdings erklärte uns Herr Peters, dass bei Anzeichen einer Diabetes z.B Übelkeit, Zittern, hoher Puls, großer Hunger, Durst und Harndrang, welche entweder auf Unterzuckerung oder auf Überzuckerung hindeuten, auftreten. Als Ersthelfer könne man in solchen Fällen der betroffenen Person nur Traubenzucker (Essen) und Süßgetränke anbieten und sie zum Arzt schicken. Nur im Falle eines Krampfanfalls oder Bewusstlosigkeit, bis hin zum Koma, muss man den Rettungswagen alarmieren, ansonsten ist Diabetes für die betroffene Person nicht gefährlich.

Alle Sanis haben sich gefreut. Da besonders die Thematik der „Zuckererkrankung“ auch schon bei Schülern und Schülerinnen auftreten kann und zuweilen Unsicherheit im Umgang mit akuten Notfällen  verursacht.

Nachdem alle Fragen zum Thema Diabetes geklärt waren, lernten wir, wie man einem verletzten Motoradfahrer den Helm auszieht. Diese Frage war sehr interessant, da immer mehr Schüler an unserer Schule mit ihren Mofas zur Schule fahren. Bei den Versuchen einer Person den Helm auszuziehen, merkten wir schnell, wie kompliziert dieses von statten ging und waren froh über diese Übungseinheit.

Die Kinder und Jugendlichen waren konzentriert und von den vielen neuen Informationen eingenommen.  Sie schätzten die Fallbeispiele richtig und gut ein und überzeugten durch Ihr Wissen.

Es zeigte sich erneut, wie gut die jüngeren von den älteren und erfahrenen Sanis begleitet werden und wie phantastisch man jahrgansübergreifend (7-12)  von- und miteinander lernen kann.

Die Zeit verging sehr schnell und nun freuen sich alle auf den 06.07.2018, an dem wir gemeinsam für etwas mehr Sicherheit  bei unserer Kulturnacht stehen wollen.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Maltesern Hennef, die uns uneingeschränkt und verlässlich seit Jahren unterstützen und ausbilden. Ohne sie, wäre der Schulsanitätsdienst unserer Schule in dieser Form nicht möglich.

(Die Schulsanis: Fabian Q1 und Anna-Luise 10B)

 

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Praktikum an der Schauspielschule Siegburg

 

Vom 26.02.2018 bis zum 18.03.2018 hatte ich mein Betriebspraktikum der 9. Klasse an der Schauspielschule in Siegburg.

Dort habe ich am Unterricht im „Tollhaus“ – hier gibt es Schauspielunterricht für Kinder und Jugendliche -  und der Schauspielschule Siegburg – an dieser werden Studenten zu Schauspielern ausgebildet - teilgenommen.

 

 

Verschiedene Unterrichtsfächer der Studenten konnte ich kennenlernen, wie z.B. Tanz, Gesang oder Bühnenkampf. Außerdem durfte ich bei Proben und der Generalprobe für das Stück „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ zusehen und konnte sie mit der Aufführung vergleichen, zu der ich eingeladen war.

Das Praktikum war sehr cool. Besonders schön fand ich, dass ich sehr oft am Unterricht teilnehmen durfte, aber auch das Zusehen war sehr interessant war. Unter anderem habe ich beim Bühnenkampf ein paar „Tricks“ kennengelernt und geübt, also wie man zum Beispiel so tut, als ob man seinem Gegner eine Backpfeife „verpasst“.

Ich habe die Ausbildung zum Schauspieler, welche deutlich komplexer war, als ich dachte, sehr gut kennengelernt und würde dieses Praktikum jedem empfehlen, der sich für diesen Beruf interessiert.

Bei Interesse kann man sich per E-Mail bewerben und es werden ziemlich viele Praktikanten angenommen. Weitere Informationen findet man auf der Homepage der Schauspielschule Siegburg.

(Melanie Beckmann, 9c )

 

 

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Deutschland spielt? Wir auch!

Besuch des Musicals Evita in der Oper Bonn

 

Ganz Deutschland fiebert – die Nationalelf im zweiten Spiel der Vorrunde. Ein Sieg muss her.

 

TitelbildSelten ist es uns so schwer gefallen, an den Leinwänden der Bonner Innenstadt vorbei weiter zur Oper zu gehen. Aber das Opernabo, das wir zu Beginn des Jahres gebucht hatten, nahm keine Rücksicht auf die Fußball-WM. Im Gegenteil: die Werbung der Bonner Oper zielte genau darauf ab.

Und so begab sich der Musik GK EF am Samstag, den 23.06.2018 in die letzte Vorstellung dieses Schuljahres. Nach den bereits sehr abwechslungsreichen und eindrucksvollen Vorstellungen von „Carmen“ und „Echnaton“ erwartete uns dieses Mal eine spannende, facettenreiche und intensive Vorstellung des Musicals Evita. Intensiv aufgrund der anspruchsvollen Songs, des hohen Tempos in der Handlung, der durchaus komplexen politischen Hintergründe und der sehr überzeugenden Besetzung der Hauptrolle Eva Perón.

Das Musical handelt von der einstigen First Lady Argentiniens und Ehefrau des in den 40er Jahren herrschenden Präsidenten Juan Perón. Die Aufführung in der Bonner Oper wurde in deutscher Sprache gegeben – für das Verständnis vor allem bei den politischen Hintergründen sicher gut, bei den Songs an mancher Stelle nicht ganz „rund“ – wie einigen Schülerinnen und Schülern auffiel.

Insgesamt gingen wir aber begeistert und – nach dem zunächst sehr entmutigenden Zwischenstand in der Pause dann doch – glücklich und zufrieden durch den Autokorso in der Bonner Innenstadt nach Hause.

(Stefanie Schmitz)

Quelle Foto: http://www.theater-bonn.de/spielplan/gesamt/event/evita-1/vc/Veranstaltung/va/show/

 

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Ausflug in das Rautenstrauch-Joest Museum Köln der Q1 KR-Kurse

 

Am 18. Mai 2018 ging es für die beiden Religionskurse der Stufe 12 der Gesamtschule Meiersheide in Hennef zu einem praktischen Unterrichtsgang in das Rautenstrauch-Joest Museum nach Köln.

Das Rautenstrauch-Joest Museum ist ein großes, modernes Völkerkundemuseum mit internationalen kulturellen Exponaten und Kunstwerken. Die Sammlungen umfassen mehr als 65.000 Objekte aus Ozeanien, Afrika, Asien und Amerika. Die Auseinandersetzung mit fernen Religionen und Kulturen wird unter Einbeziehung der europäischen Kultur durch verschiedene Darstellungen im Museum gezeigt. Wir befassten uns bei unserem Museumsbesuch schwerpunktmäßig mit der Vorstellung vom Tod und Jenseits in anderern Religionen und Kulturen“

Zuvor beschäftigten sich die beiden Religionskurse im Unterricht bereits mit den verschiedenen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod in den Weltreligionen. So wussten wir über das Christentum, das Judentum, den Islam, den Hinduismus und den Buddhismus genauer Bescheid. Durch unser Vorwissen konnten wir die Zusammenhänge und Hintergründe der Exkursion besser verstehen.

Gegen 10 Uhr trafen alle in das Museum ein und direkt im Eingangsbereich zog ein beeindruckendes Ausstellungsstück den Blick auf sich. Dies war ein Reisspeicher aus Sulawesi (Indonesien) von 1935. Besonders auffällig ist die enorme Größe und Gestaltung dieses Reichspeichers und die Vorstellung des damaligen Nutzens. Er steht exemplarisch für die sämtlichen Themen der Ausstellung "Der Mensch in seinen Welten".

Um 10.15 Uhr teilten wir uns in zwei Gruppen auf und erkundeten zuerst mit einer Führerin das Museum. Die Führung ging ungefähr eine Stunde und war sehr interessant, da viele neue Dinge erklärt wurden und die Schüler einbezogen wurden.

Das Museum ist in mehreren Räumen aufgebaut, jeder Raum stellt ein anderes Thema dar. Der Bereich Tod und Jenseits" ist in weiß gehalten, da in vielen Kulturen der Tod eben nicht mit schwarz, sondern mit der Farbe weiß assoziiert. Wir sahen uns u.a. einen mexikanischen Totenaltar an, der zeigte, wie farbenfroh Totengedenken aussehen kann. Uns wurden zudem zahlreiche Rituale erklärt, um den Toten zu gedenken.

Ein weiterer interessanter Altar war der „Durga Altar“ aus Ostindien. Die Führerin erklärte uns, dass die Göttin Durga den kriegerischen Aspekt von Parvati, der Gemahlin Shivas, darstellt. Ihr siegreicher Kampf soll den Triumph des Guten über das Böse darstellen. Der elefantenköpfige Ganesha Lakshmi und der Kriegsgott Karttikeya flankieren sie.

Ein weiterer Ausstellungsraum beschäftigte sich mit dem Thema der Maskenvielfalt. An Metallstangen befestigt, hingen verschiedene Masken, die Rituale von den jeweiligen Kulturen darstellten.

Im Museum konnte man auch noch viele andere spannende Dinge entdecken wie beispielsweise den Hochzeitsschmuck für eine Braut aus Algerien, die Votivtafel mit einem stehenden Buddha oder das Männerhaus aus Westneuguinea, wo diese beten und Götter beschwören.

Nach der Führung durfte sich jeder individuell im Museum bewegen und sich die Sachen anschauen, die einen persönlich interessierten. Beim Rundgang durch das Museum haben wir noch viele Informationen über die Weltreligionen sammeln und somit unser Wissen aus dem Unterricht erweitern können.

Um die Unterrichtsreihe über die Jenseitsvorstellungen in den Weltreligionen abzuschließen, war die Exkursion in das Museum eine sehr beeindruckende und informative Option, die ich definitiv weiterempfehlen würde.

(Laura Kehlenbach, Q1)

 

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Erdkundeexkursion am 07.05.2018 ins Ruhrgebiet

 

Am 07.05.2018 waren der Leistungs- sowie der Grundkurs von Herr Görner und der Leistungskurs von Frau Seelbach aus der Q1 auf Exkursion im Ruhrgebiet. Vorher hatten sich alle Kurse im Unterricht schon mit dem Thema Strukturwandel im Ruhrgebiet auseinandergesetzt, nun hatten wir die Gelegenheit uns intensiv und auch vor Ort ein Bild davon zu machen.

 

 

Um kurz vor 8 Uhr fuhren wir von der Schule aus in Richtung Essen. Dort haben wir unsere Exkursionsführer, Frau Anke Olek und Herr Reinhard de Witt, am Regionalverband Ruhr abgeholt. Auf dem Weg zu unserem ersten Stop erfuhren wir, dass die Stadt Essen durch die Entdeckung der Kohle im 13. Jahrhundert großgeworden ist und somit die Geschichte der Stadt bis ins Mittelalter reicht. Mit der Kohlekrise 1960 war Essen jedoch mit einem großen Problem konfrontiert, da sich die Stadt aus der Montanindustrie zurückzog. 1986 wurde daraufhin die letzte Zeche geschlossen.

Vorbei am „Limbecker Platz“, dem Einkaufzentrum von Essen, welches mit der Innenstadt verbunden ist, dem Colosseum Theater, welches eine alte Krupp-Halle ist und nun für viele Veranstaltungen genutzt wird und dem Parkhaus der Ikea Filiale, welches ein ehemaliges Press- und Stahlwerk von Krupp ist, kamen wir an unserem ersten Stopp an: dem Firmengelände „Thyssenkrupp“. 1811 wurde die „Krupp Gussstahlfabrik“ von der Kaufmannsfamilie Krupp gegründet, diese schuf neue Arbeitsplätze und sorgte später für einen wirtschaftlichen Aufschwung. Deutschland war damit nicht mehr von Importen abhängig, da Stahl im eigenen Land produziert werden konnte. Alfred Krupp hat versucht die Firma zu führen, jedoch konnte er nicht mit Geld umgehen, weshalb er keine Rücklagen hatte, wodurch die Firma 1824 fast pleiteging. Auf dem Firmengelände standen wir am „Aufseherhaus“, wohin sich die Familie nach dem Abstieg erstmal zurückzog. Um 1830 übernahm Sohn Alfred den Ausbau der Firma, ihr gelang dann 1852 mit der Erfindung des nahtlosen Radreifens für Eisenbahnen der Durchbruch. Diese Radreifen prägen auch das heutige Firmenlogo. In den 1880er Jahren übernahm dann Alfred Krupps Sohn das Unternehmen und führte gleichzeitig auch bessere Bezahlungen und Versorgungseinrichtungen wie die Rentenkassen ein.

 

 

Durch die Kohlekrise um 1960, und die Stahlkrise um 1970 wurden mehr als die Hälfte aller Zechen geschlossen und viele Menschen verloren ihre Arbeitsplätze. Der Strukturwandel setzte ein. Um auf dem globalisierten Markt standhalten zu können fusionierten viele Unternehmen. So schlossen sich auch die Firmen „Thyssen“ und „Krupp“ zusammen und bildeten das neue Unternehmen „Thyssenkrupp“. Die Thyssen – Zentrale war in Düsseldorf. Dort war jedoch zu wenig Platz, weshalb man sich 2006 entschied, den Konzernsitz nach Essen zu verlegen, da es hier noch viele Brachflächen gab. Errichtet wurde das heutige, sogenannte „Thyssenkrupp-Quartier“ schlussendlich auf dem Werksgelände der ehemaligen Gussstahlfabrik der Firma Krupp. Heute sind an diesem Standort ca. 3000 Menschen beschäftigt und das Gelände ist so modern, dass z.B. alle Versorgungsdienste unterirdisch erledigt werden und man auf dem eigentlichen Gelände kaum ein Auto sieht.

Zurück im Bus, auf dem Weg nach Bottrop, kamen wir an einigen interessanten Punkten vorbei. Zum einen am „Krupp-Park“, einer Naherholungsachse für die Menschen in Essen und zum anderen an der Universität Duisburg-Essen. Lange Zeit gab es für die Menschen im Ruhrgebiet vor Ort keine Möglichkeit zu studieren, erst durch den Strukturwandel entstanden die Hochschulen, wobei 2003 die Universitäten aus Duisburg und Essen fusionierten. Des Weiteren fuhren wir durch die Wohnsiedlung „Gartenstadt Wellheim“. Diese ist nach der Idee entwickelt worden, dass die Arbeiter nach der Arbeit eine Umgebung haben sollen, in der sie sich wohlfühlen. Dazu gibt es viele grüne und offene Flächen und geschwungene Wege. Angekommen am Tetraeder, hatten wir von der 38 Meter hohen Landmarke Bottrops  einen sehr guten Ausblick. Der Tetraeder an sich symbolisiert die Molekularform von Stahl und ist logischerweise auch aus Stahl gebaut.

Auf dem Weg nach Oberhausen - unserem nächsten Stop-  fuhren wir durch eine Arbeitersiedlung, die genau das Gegenstück zu der Gartenstadt darstellt. Die Häuser besitzen keine Vorgärten, generell waren dort wenige Grünflächen und die Gärten der Häuser wurden früher hauptsächlich zum Anbau von Lebensmitteln genutzt. In Oberhausen angekommen liefen wir vom Bus aus über einen Fuß- und Radweg zum Centro. Auch diese Fläche war früher von der Industrie geprägt, heute steht hier unter anderem das Centro, die König-Pilsener Arena und das größte Sealife Deutschlands. Auf dem Weg zum Centro wurde uns erzählt, dass erst mit der Industrialisierung die Menschen in das Gebiet, welches die Mitte des westlichen Ruhrgebiets bildet, kamen. Von dem Weg aus hatten wir auch eine gute Sicht auf den Gasometer, der heute mit seinen spektakulären Ausstellungen eine Touristenattraktion darstellt. Zuletzt am Rhein-Herne-Kanal vorbei kamen wir schließlich am Centro an, wo wir individuell unsere Mittagspause verbracht haben.

Unser letzter Stop nach der Mittagspause war der Landschaftspark Duisburg-Nord, das Gelände eines früheren Stahlwerks. Gegründet wurde das Werk von August Thyssen im Jahr 1902, wobei fünf Hochöfen über 80 Jahre lang Spezialrohreisen produzierten. Durch Überkapazitäten auf dem europäischen Stahlmarkt wurden erst die ersten vier Hochöfen stillgelegt und wenig später auch der fünfte. Das Gelände wird heute für Kunst- und Kulturveranstaltungen sowie Sport- und Freizeitaktivitäten genutzt. Der Gasometer z.B. dient heute als Tauchturm und die ehemaligen Koks- und Erzlager als Kletterpark. Eine Besonderheit im Landschaftspark ist, dass sich ohne menschliches Zutun nicht heimische Pflanzen (Neophyten) und Tiere (Neozoen) angesiedelt haben, die zum Teil auch auf der roten Liste stehen. Als Abschluss haben wir gemeinsam den Hochofen Nr. 5 bestiegen, dabei erfuhren wir noch, unter welch schlechten und schweren Bedingungen die Menschen dort arbeiten mussten.

Gegen 16 Uhr brachen wir schließlich wieder Richtung Hennef auf. Insgesamt war die Exkursion sehr spannend und interessant, vor allem weil man das Erlernte aus dem Unterricht wirklich anwenden und live sehen konnte!

(Ann-Kathrin Nüchel Q1 LK Erdkunde, Hilde Seelbach)

 

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WPNW Exkursion Neuharlingersiel

 

Vom 25.6. bis zum 29.6.16 fuhren 22 Schülerinnen und Schüler der beiden WP/NW- Kurse des 8.Jahrgangs nach Neuharlingersiel, um das Wattenmeer zu erkunden.

Am 25.6. ging´s morgens in Hennef los. Wir fuhren mit der S-Bahn nach Köln und von dort aus mit dem IC nach Norden. In Norden stiegen wir in den Bus, der uns zur Jugendherberge nach Neuharlingersiel brachte.

Um 16.00 Uhr hatten wir dann endlich das DJH Resort Neuharlingersiel erreicht und waren angenehm überrascht: schöne, kleine Appartements mit großem Badezimmer und Balkon, gutes Essen, eine schöne Anlage drum herum mit vielen Sport- und Freizeitangeboten. Noch an diesem Nachmittag spazierten wir in den nahegelegenen Ort Neuharlingersiel und warfen einen ersten Blick auf den großen Sandstrand.

Am Dienstagmorgen, nachdem wir uns an dem riesengroßen Frühstücksbuffet satt gegessen hatten, erkundeten wir mit einer Rallye das große Gelände der Jugendherberge. Nachmittags machten wir uns auf den Weg zum Strand. Dort trafen wir Herrn Koopmann, unseren erfahrenen Wattführer. Während einer zweistündigen Wanderung durch das Watt zeigte er uns die verschiedenen Tiere und erläuterte die Besonderheiten dieser Landschaft. Besonders beeindruckend waren die Wattwürmer und die vielen Muscheln.

Der Mittwoch stand dann ganz im Zeichen der Seehunde. Wir besuchten die Seehundaufzuchtstation in Norden. In der Ausstellung und durch einen Vortrag mit Film bekamen wir viele Informationen über das Leben der Seehunde im Wattenmeer. Viele neugeborene Seehunde verlieren beispielsweise durch Stürme ihre Mütter und werden als Heuler gefunden. In der Seehundaufzuchtstation werden sie gepflegt und aufgezogen, bis sie wieder in Freiheit leben können.

Donnerstags erkundeten wir vormittags den Ort Neuharlingersiel. Eine Geocaching-Tour führte uns zu den Sehenswürdigkeiten und den historischen Plätzen. Nachmittags kümmerten wir uns um den Küstenschutz. Wir bekamen eine Einführung in das Thema Tiden, Sturmflut und Deichbau. Uns wurde erklärt, wie wichtig die Deiche für die Küstenlandschaft sind und welchen Einfluss Sturmfluten auf die Küstenlandschaft haben. So ist beispielsweise der Jadebusen durch eine Sturmflut im Jahr 1219 entstanden.

Freitagmorgen ging´s dann schon zurück nach Hennef - wir hätten sicherlich alle gut noch ein paar weitere Tage dort ausgehalten - insgesamt eine richtig schöne NW-Fahrt. Der Ort Neuharlingersiel und besonders die dortige Jugendherberge sind absolut empfehlenswert - eine angenehme Atmosphäre, ein schöner Ort und sehr freundliche Menschen. Da fahren wir gerne wieder hin!

(Oliver Sieber)

 

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Begabungsförderung Sprachen: Frankreichaufenthalt

 

Im Rahmen der Begabungsförderung Sprachen bieten wir an unserer Schule neben dem Frankreichaustausch in der 8./9. Klasse auch individuelle Austauschmaßnahmen an, z. B. im Rahmen des Brigitte-Sauzay-Programms, das einen dreimonatigen Aufenthalt im Gastland sowie entsprechenden Besuch der/des corres in Deutschland vorsieht. Für Interessierte, denen drei Monate zu lang sind, konnten wir mit unserer Partnerschule in La Rochelle, dem Collège Eugène Fromentin, verschiedentlich kürzere, individuelle Aufenthalte ermöglichen.

Eine Schülerin, die sich diesen Wunsch erfüllt hat, ist Saskia. Sie berichtet:

 

Vom 19.Mai bis zum 2.Juni, also 2 Wochen, habe ich unsere Partnerschule in La Rochelle besucht. Dort konnte ich mein Französisch verbessern und einen Einblick in das Schulleben, sowie in französische Traditionen bekommen. Am 19.Mai, einem Samstag, bin ich mit dem Zug angereist. Da dieser in Paris hält, wurde ich dort von der Gastmutter und meiner Austauschschülerin abgeholt. Wir sind das Wochenende in der Nähe von Paris geblieben, weil Clotilde, meine Austauschschülerin, Geburtstag hatte und ihre Cousine und ihre Tante in der Nähe von Paris wohnen. Wir haben dann gemeinsam Clotildes Geburtstag gefeiert. Am Sonntag haben wir  das berühmte Schloss Chambord besichtigt. Am 21.Mai bin ich dann zum ersten Mal in die Schule gegangen. Dort habe ich die Klasse 3ème C wiedergesehen. Diese Klasse war 2016/2017 unsere Partnerklasse. Die zwei Wochen wurde ich oft in diese Klasse eingeteilt, da die Klasse von Clotilde keinen Platz mehr frei hatte. In Frankreich gibt es viele Kurse, alle dauern bis zu einer Stunde, die anders heißen als in Deutschland, die sich also nicht nur von der Sprache unterscheiden, wie zum Beispiel Science, Vie & Terre, es ist Biologie oder Education physique & sport, das ist Sport. Die Fächer, die ich belegt habe, sind Französisch, Deutsch, Technik, Sport, Biologie, Physik& Chemie, Geschichte & Erdkunde und Englisch. Da Clotilde in einer Musikklasse ist, sind wir mittwochs den ganzen Tag und freitags nachmittags die sogenannte Conservatoire. Das ist eine Musik- und Tanzschule. Clotilde spielt Oboe, Marimbas und Schlagzeug. Mittwochs wurde in der ersten Stunde gesungen, danach war „Notenkunde“ und als letztes Oboen- oder Schlagzeugunterricht. Der Tag endet um 12:00 Uhr. Nachmittags sind dann noch Proben. Freitagsnachmittags läuft es dann ähnlich ab, es dauert aber dann bis 17:30 Uhr. Die Franzosen haben danach dann noch Hausaugaben auf. Alle Schultage in der Woche gehen von 8:00 Uhr bis 17:30 Uhr, außer dem Mittwoch, der fängt um 9:00 Uhr an und hört um 12:00 Uhr auf. Für mich war das natürlich anstrengend und ungewöhnlich. In der zweiten Woche haben wir auch das Aquarium von La Rochelle oder den Strand der Insel Île de Ré besucht.

Zum Schluss möchte ich sagen, dass mir die zwei Wochen in Frankreich sehr gut gefallen haben und dass ich meinen Wortschatz erweitern konnte.

(Saskia Nagl)

Unser besonderer Dank gilt Frau Christelle Bertaud, der Deutschlehrerin vor Ort, die sowohl den regulären Frankreichaustausch als auch solche individuellen Sprachaufenthalte in La Rochelle immer wieder ermöglicht. 

(Andrea Thomas)

 

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„Im rechten Licht“ – 10 E besucht Fotoausstellung gegen rechtes Gedankengut im Kölner Stadtmuseum

 

Am Freitag, 23. März 2018 (dem letzten Tag vor den Osterferien) war es soweit: Nach gründlicher Vorbereitung des Themenfeldes „Rechtsextremismus & Nationalsozialismus“ im Geschichts- und Politikunterricht im Kontext von Vergangenheit (NSDAP), Gegenwart (Neonazismus, IB, Pegida…) und Zukunft wurde das Thema noch einmal aus einem künstlerisch-politischen Blickwinkel betrachtet. Dazu buchten die Klassenlehrer der 10E, Frau Thomas und Herr Keuchel eine informative Veranstaltung im Kölner Stadtmuseum im etwas älteren Viertel in der Nordstadt insbesondere zur Entwicklung der rechten Szene in Köln und im Rheinland. Dafür ist die Kölner Fotografin Karin Richert selbst zu Veranstaltungen der Rechten Gruppen gegangen, um Schnappschüsse von Demonstranten zu machen, die aus ihrer politischen Gesinnung kein großes Geheimnis machen wollen. Indem sich die Fotografin während der Demonstrationen und Schnappschusserstellung jeweils in beiden gegnerischen Milieus (Rechts-/ bzw. Linksextremisten) aufhielt, gelang es ihr, ein interessantes und informatives Bild von der gegenwärtigen Lage im Extremismusspektrum zu machen.

 

 

In einem Workshop unter Leitung zweier Stadtführer lernten wir die Agitations- und Propagandamechanismen rechter Ideologen kennen und beleuchteten in diesem Kontext das Handeln von nationalistischen und rechtsgerichteten Bewegungen, die mit Hetze versuchen, Menschen für ihr Weltbild zu gewinnen. Denn Nazis laufen nicht nur in Springerstiefeln und Bomberjacken herum, mittlerweile „laufen die Damen und Herren im Kostüm und Maßanzug durch die Gegend“, sagte der Ausstellungskurator Michael Euler-Schmidt (stellv. Museumsdirektor) während der Eröffnungsveranstaltung am 16. Dezember vergangenen Jahres. Rechtes Gedankengut versteckt sich heutzutage also unter vielen Masken. Momentan sind etwa 15-20 bekannte Neonazis in Köln aktiv, die Dunkelziffer beläuft sich bei den etwas weniger Aktiven auf mehr als 100.

Alles in Allem war die 2 ½ h lange Veranstaltung nach Worten der Schülerinnen und Schüler mitsamt ihrer Klassenlehrer sehr gut, habe man doch gemeinsam einiges neu gelernt und für das alltägliche Leben mitgenommen.

(Elian Josua Fenske, Andrea Thomas und Wolfgang Keuchel )

 

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DELF-Prüfung abgenommen: Zum ersten Mal auch Niveau B2 angeboten

 

Seit vielen Jahren bietet unsere Schule Französischlernenden Arbeitsgemeinschaften zur Vorbereitung der DELF-Prüfung an, dem Diplôme d’Études en langue française: Das Basisniveau A1 für Klasse 7 im Rahmen der AG-Zeit, Niveau A2 (Klasse 9) und B1 (EF) außerhalb der Unterrichtszeit z. B. Dienstag- bzw. Freitagmittag.

Wir freuen uns, dieses Jahr zum ersten Mal auch das Niveau B2 für die Oberstufe anbieten zu können. Das Bestehen der anspruchsvollen Prüfung berechtigt die Schüler/innen, ohne Spracheingangsprüfung an einer französischen Universität zu studieren.

Am Samstag, 9. Juni, stellten sich zwei Schülerinnen unserer Oberstufe dem schriftlichen Teil der B2-Prüfung in unserer Schule, zusammen mit weiteren Schülerinnen und Schülern, die für das Niveau A1 bzw. B1 antraten. Die mündliche Prüfung erfolgt am 30.6. in Bonn mit französischen Muttersprachlern.

Wir wünschen viel Erfolg!

Auch im nächsten Schuljahr werden DELF-AGs auf allen vier Niveaus angeboten. Interessierte Schüler/innen können sich ab jetzt bei Frau Thomas anmelden unter andrea.thomas@ge-hennef.de oder im Lehrerzimmer.

(Andrea Thomas)

 

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Begabungsförderung einmal anders: Mit der eigenen Begeisterung andere anstecken

 

Gemeinhin läuft Begabungsförderung so, dass als förderwürdig empfundene Talente entsprechenden Kursen zugeführt werden, in denen sie auf ihresgleichen treffen und unter Anleitung von fachkundigem Personal weitere Impulse und Entfaltungsmöglichkeiten für ihr bevorzugtes Themengebiet erhalten.

In diesem Fall sah es jedoch anders aus: Talentförderung durch Weitergabe.

 

 

Nachdem Felix Krill (Abiturient unserer Schule)  von Frau Thomas im Zusammenhang mit Poetry Slam in der Zeitung gesichtet worden war, erhielt er eine Einladung, seine Werke im Deutsch E-Kurs der 10E, Klasse seiner Schwester, vorzutragen. Unterstützt von Helena Werner  traf er in dem Kurs auf interessiertes Publikum, das gebannt lauschte. Lustig, ernst, bedeutungsvoll, absurd – all diese Facetten wechselten einander in seinen Texten ab. Als Helena, die schon seit ihrer frühesten Kindheit schreibbegeistert ist,  anfing zu lesen, beeindruckten besonders die Ausdruckskraft ihrer Sprache und ihres Vortrags. 

Einige Wochen später boten die Beiden an, einen Workshop zu kreativem Schreiben in dem Kurs durchzuführen. Frei in der Wahl der Textform waren die Schüler/innen eingeladen, anhand von Schlüsselwörtern und Ortsangaben einen Text zu verfassen.  Dem angeregten Schreibprozess folgte ein lebhafter Austausch über die Ergebnisse. Von dramatisch bis amüsant war eine große Bandbreite an Gedichten und kurzen Geschichten auszumachen. Zum Schluss wurden auch Helena und Felix gebeten, ihren Text vortragen.

Als Ergebnis stand fest: Experiment gelungen. Es hatte sowohl den schreibbegeisterten Abiturienten als auch den Schüler/innen der 10E viel Spaß gemacht, die Leidenschaft für das Schreiben zu fördern bzw. zu teilen.

(Andrea Thomas)

 

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Pilotprojekt „Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen“

 

Die Gesamtschule Hennef Meiersheide setzt sich seit Jahren für die Schulung von Kindern und Jugendlichen in Reanimation ein. Vor allem die Schulung im Umgang mit Extremsituationen, welche sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen erfordern, werden immer wichtiger. Täglich sterben bundesweit mehr als 200 Menschen an den Folgen eines plötzlichen Herzstillstandes. Um dieser hohen Zahl zu begegnen, gibt es unterschiedliche Ansatzmöglichkeiten, jedoch steht im Mittelpunkt stets die Schulung der Bevölkerung in Reanimation. Aufgrund dessen arbeiten wir an der Gesamtschule Hennef Meiersheide seit Jahren an unterschiedlichen Projekten zu den Themen Erste-Hilfe und Reanimation. Seit Beginn beteiligt sich unsere Gesamtschule an dem Pilotprojekt des Landes „Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ und konnte dieses bereits erfolgreich in der Schule integrieren. In enger Kooperation mit dem Malteser Hilfsdienst Hennef und dem Universitätsklinkum Köln, vor allem in Person von Prof. Dr. med. Bernd Böttiger, konnten wir eine Reihe von Projekten verwirklichen. Zudem planen wir weitere Projekte und werden diese noch 2018 realisieren.

 

Im letzten Jahr wurden kurz vor den Ferien künftige Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler professionell von einem qualifizierten Ausbilder in Erster-Hilfe mit dem Fokus auf Reanimation geschult. Während diesen Erste-Hilfe-Workshops lernten sie im Rahmen von fünf Einheiten zu je 45 Minuten theoretische Grundlagen. Durch bildgebendes Feedback erhielten die Jugendlichen während den Praxisphasen visuelle Unterstützung und direkte Rückmeldung bezüglich ihrer Effizienz (Drucktiefe, Druckfrequenz und Entlastung des Brustkorbs). Die Tage wurden äußerst positiv von den Schülerinnen und Schülern aufgenommen und haben geholfen, die Wahrnehmung für Notfallsituationen zu schärfen und gleichzeitig die Hemmschwelle zu senken.

 

Schülerinnen und Schüler der zehnten Klasse haben seit diesem Jahr die Möglichkeit, neben den Erste-Hilfe-Workshops, zusätzlich einen gültigen Erste-Hilfe-Schein, beispielsweise für den Führerschein, zu erwerben. Die Erste-Hilfe-Kurse richten sich nach den gültigen Standards und finden in der Gesamtschule Hennef Meiersheide statt.

Im September engagierten sich rund 30 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern an einer vom Malteser Hilfsdienst organisierten und begleiteten Veranstaltung. Zudem waren das Universitätsklinikum Köln und das Deutsche Rote Kreuz beteiligt. Die Veranstaltung fand in Köln im Rahmen der Woche der Wiederbelebung statt. Ziel war es, Kölner Passanten für das Thema der Herzlungenwiederbelebung zu sensibilisieren.

Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst konnten unsere Schülerinnen und Schüler viele Passanten dafür gewinnen, an Reanimationspuppen Sofortmaßnahmen zu üben. Die Jugendlichen informierten Kölner Bürger und Bürgerinnen und leisteten somit einen großen Beitrag, die Notwendigkeit der Herzlungenwiederbelebung im Bewusstsein zu verankern.

 

Auch in diesem Jahr wurden wieder Projekte zum Thema Wiederbelebung an der Meiersheide verwirklicht. Im März erfolgte für das gesamte Kollegium eine Fortbildung in Erster-Hilfe. Wir wurden vom Malteser Hilfsdienst erneut ganztägig unterwiesen. Dadurch ist das Kollegium auf mögliche Notfallsituationen während Ausflügen, Klassenfahrten und Exkursionen bestens vorbereitet.

Einen weiteren großen Schritt konnte die Gesamtschule Meiersheide im Bereich "Reanimation als Unterrichtsfach" machen. Seit diesem Jahr unterweisen Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes Klassen in Reanimation. Hierfür nahmen die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter an speziell ausgearbeiteten Fortbildungsmodulen teil, um die gesamte Schülerschaft so effizient wie möglich theoretisch und praktisch in Reanimation zu schulen. Grundlage bietet der Leitspruch "Prüfen, Rufen, Drücken". Gemeinsam mit den Maltesern entwickelten wir ein Konzept, welches inhaltlich und didaktisch an die einzelnen Jahrgangsstufen angepasst ist. Es wurden bereits die Jahrgänge 5, 6 und 7 geschult. Evaluationen der Schulungen zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler sicherer und selbstbewusster mit Notfallsituationen umgehen können. Im Schuljahr 18/19 folgen die Jahrgäng 8, 9 und 10, damit letztlich die gesamte Schule in Reanimation ausgebildet ist.

 

 

Aktuell laufen die Planungen für die nächste Woche der Wiederbelebung im September. Um eine genauso ertragreiche Veranstaltung umzusetzen, arbeiten wir wieder mit unterschiedlichen Hilfsorganisationen und dem Universitätsklinikum Köln zusammen. Dieses Jahr werden wir am 21.09. von 10 Uhr bis 13 Uhr am Marktplatz in Hennef Passanten und Interessierte über die Wichtigkeit der Laienreanimation aufklären. Zusätzlich stellt der Malteser Hilfsdienst Materialien und Reanimationspuppen bereit. Passanten erhalten die Möglichkeit zu reanimieren und durch entsprechende Technik direktes Feedback über die Suffizienz ihrer Wiederbelebungsmaßnahmen.

Diese Projekte lassen sich nur durch starke Partner verwirklichen. Daher sind wir froh, dass wir viel Unterstützung, vor allem seitens des Malteser Hilfsdienstes Hennef und der Uniklink Köln, erhalten.

 

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Buenos días / Bon día Barcelona: Studienfahrt der Q1

 

Vom 02.07.18 bis zum 05.07.18 fand die Studienfahrt der Q1-Spanischkurse nach Barcelona statt. Die Hauptstadt Kataloniens bot uns eine sehr große Vielfalt: eine tolle historische Altstadt, extravagante Architektur, hochklassige Museen und dazu einen wunderschönen Blick auf das Mittelmeer. Wir besuchten als Erstes das Wahrzeichen der Stadt: die Sagrada Familia. Diese außergewöhnliche Basilika des Architekten Antoni Gaudí ist bis heute unvollendet und glänzt durch ihre beeindruckende Formensprache. Weitere Höhepunkte dieser Studienfahrt waren der Park Güell, das gotische Viertel und die Flaniermeile las Ramblas. Neben dem Besuch dieser Denkmäler konnten die Schülerinnen und Schüler auch die spanische und katalanische Kultur kennenlernen. So probierten sie verschiedene typische Pinchos/Tapas und übten sich, in Alltagssituationen in Spanisch zu verständigen. Als Besonderheit fällt einem Besucher Barcelonas zudem sofort die Zweisprachigkeit auf: Man liest, hört und sieht sie überall in der Stadt. Hier sind sowohl Spanisch (Kastilisch) als auch Katalanisch offizielle Amtssprachen.  Aus der eigenen Sprache und Kultur wird u.a. auch die Eigenständigkeit abgeleitet. Jahrhundertelang gab es schon Bestrebungen um Unabhängigkeit von der Zentralmacht Spanien, was auch aktuell wieder erfahrbar wurde. Die Brisanz der politischen Lage wurde den Schülerinnen offensichtlich und erweckte viele Fragen, die im Spanischunterricht weiter behandelt werden. Insgesamt war die Studienreise eine große Bereicherung und hat den Schülerinnen einen Ansporn gegeben, weiter Spanisch zu lernen und sich mit der spanischen Kultur auseinanderzusetzen.

(Blanca Lizarraga und Andrea Schumacher)

 

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Wandertag in die Bonner Rheinaue

 

Bei bestem Wetter unternahm die Klasse 5c am 04. Juli mit ihren Klassenlehrerinnen Gabi Clooth und Andrea Wais einen Ausflug in die Bonner Rheinaue. Höhepunkt des Ausflugs war der Besuch des mobilen Labyrinths, das so manchen Schüler, so manche Schülerin und auch die beiden Lehrerinnen an seine Grenzen brachte J. Ans Ziel kam aber dann doch jeder! Aus der luftigen Höhe eines kleinen Podests in der Mitte des Irrgartens konnte man dann die zurückgelegten Wege betrachten. Ein leckeres Eis rundete den Ausflug ab. Bevor es mit der Bahn wieder nach Hennef ging, blieb noch Zeit, sich auszuruhen, etwas Ball zu spielen oder an dem nahegelegenen Spielplatz seine Geschicklichkeit zu testen. Ein gelungener Ausflug, der das Schuljahr auf eine schöne Weise ausklingen ließ!

(Andrea Wais)

 

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ROLF Fensterbau GmbH öffnet „Fenster“ und „Türen“

für die Gesamtschule Meiersheide in Hennef

 

Die ROLF Fensterbau GmbH und die Gesamtschule Meiersheide besiegelten gestern in einem feierlichen Akt ihre Zusammenarbeit und Unterzeichneten im Kreis der anwesenden Gäste ihre KURS-Lernpartnerschaft.

Vor 30 Jahren von Josef Rolf gegründet, hat sich ROLF Fensterbau vom "Ein-Mann- Unternehmen" zum größten Fensterbauer im Rheinland entwickelt. Rund 100 Mitarbeiter sind in den verschiedenen Organisationsbereichen von der Produktion, über den Forschungs- und Entwicklungssektor bis hin zu Montage und Verwaltung tätig. Bis zu 300 Fenster täglich produziert das Unternehmen entsprechend individueller Kundenwünsche. Mit den seit Gründung verbauten Kunststoffprofilen ließe sich heute bereits einmal die Erde umspannen. Die Schüler profitieren von dieser KURS Lernpartnerschaft. Sie werden fit gemacht für das Leben nach der Schule, indem sie Einblicke in die Unternehmensstruktur erhalten und Aufbau und Ablaufprozesse erkunden. Sie erfahren etwas über die Anforderungen und Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen und bekommen Bewerbungsprozesse durch erfahrene Mitarbeiter der Personal- und der Fachabteilungen erläutert. Sie erleben Technik-, Mathematik- und Wirtschaftslehreunterricht praktisch und hautnah durch qualifizierte Mitarbeiter und modernste Maschinentechnik vor Ort. Frank Alefelder, Mitglied der Geschäftsleitung, Josef Rolf, Firmengründer und seine Frau Martina Rolf, Prokuristin und Ausbilderin begrüßten die Gäste in den Räumlichkeiten des Unternehmens. Nach einer musikalischen Einlage des Flötenensembles der Schule unterstrich Schulleiter Wolfgang Pelz die Bedeutung dieser KURS-Lernpartnerschaft: „Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der Firma ROLF Fensterbau. Unsere Schüler lernen so die Arbeit in einem mittelständischen Unternehmen kennen. Sie erfahren am Beispiel Fensterbau, wie die produzierende Wirtschaft funktioniert und wie vielfältig und abwechslungsreich der berufliche Alltag in diesem Gewerbe ist.“

„Wir verfügen in Hennef über eine sehr gut ausgestattete Schul- und Bildungslandschaft. Die KURS-Lernpartnerschaften sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg unserer Schülerinnen und Schüler ins berufliche Leben und gleichzeitig für Unternehmen gewinnbringend und wichtig, bieten sie doch die Möglichkeit, sich als interessanter Arbeitgeber mit Perspektiven zu präsentieren“, bekräftigte Klaus Pipke, Bürgermeister der Stadt Hennef, die Wichtigkeit dieser Kooperation. „Ich danke der Rolf Fensterbau GmbH, dass sie sich im Rahmen der KURSLernpartnerschaft engagiert und den Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Hennef Meiersheide interessante Perspektiven eröffnet!“ In einem lebhaften und abwechslungsreichen Interview stellten sich die beiden Auszubildenden aus dem kaufmännischen Bereich des Unternehmens, Linda Kisteneich und Jannik Bastian - beide sind auch als Ausbildungsbotschafter der IHK Bonn/Rhein-Sieg unterwegs - ebenso den Fragen von Stefan Müller, Studien- und Berufswahlkoordinator, wie die Schülerinnen und Schüler des Arbeitslehre Wirtschaft Kurses. Im Mittelpunkt der Fragen ging es um die Bedeutung von Praktika und die Inhalte bestimmter Unterrichtsfächer bei der Entscheidung für die Berufswahl. Nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, überreichte Dario Thomas, Leiter

Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg, die KURS-Urkunden mit den allerherzlichsten Glück- und Erfolgswünschen für die Zusammenarbeit. Diese KURS-Lernpartnerschaft wird von Vera Kussl-Ebisch, KURS-Koordinatorin beim KURSBasisbüro im Rhein-Sieg-Kreis begleitet. Alle Beteiligten treffen sich in einem Jahr erneut und bewerten die gemeinsamen Projekte rückblickend und planen weitere Aktivitäten.

KURS, „Kooperation Unternehmen der Region und Schule“, ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern Bonn/Rhein-Sieg, Aachen und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln. Die KURS-Basisbüros, angesiedelt bei den elf Schulämtern des Regierungsbezirks Köln, unterstützen interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwicklung auf Dauer angelegter Lernpartnerschaften. Mittlerweile gibt es mehr als 750 Kooperationen im gesamten Regierungsbezirk Köln.

 

 

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Fußballfortbildung für Lehrer und Schüler

 

Insgesamt 10 Lehrer und 10 Teilnehmer des DFB-Junior-Coach-Programms aus dem 9. Jahrgang, haben am 8.5.2018 an einer Fortbildung in Kooperation mit dem Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) teilgenommen. Als Kooperationspartner des Verbandes hat sich unsere Schule verpflichtet, diese Lehrgangsreihe, unter der Schirmherrschaft des DFB, alle zwei Jahre durchzuführen. Ziel des diesjährigen Lehrgangs, der von dem Verbandssportlehrer Markus Schenk höchstpersönlich geleitet wurde, war eine spiel-  und schülergemäße Unterrichtsreihe zum Thema Fußball im Sportunterricht. Mit großem Spaß und hoch motiviert haben alle Teilnehmer die abwechslungsreichen, praktischen Übungen absolviert und hierfür im Anschluss eine Teilnehmerurkunde des DFB  erhalten.

(Tjark Wegner)

 

 

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