Elternbrief vom 12. April 2019

 

Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie frohe und erholsame Ostertage!

Wolfgang Pelz           Ingrid Dietel

(Schulleiter)   (stellv. Schulleiterin)

Themenübersicht:

Besuch der Klasse 8A im EL-DE-Haus

Bücherhelfer besuchten das Schokoladenmuseum

Schülerberichte des 9. Jahrgangs zum Betriebspraktikum

2019 - Genesis - Die Schöpfung bewahren

Kulturabend „Schöpfung“

Bestsellerautorin Judith Hermann an der Gesamtschule Meiersheide

Projekttag zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus – Jüdischer Friedhof Geistingen

Literaturwissenschaftler spricht über Kleist

Der Kunst-Leistungskurs der Q1 besucht des Max Ernst Museum

Vergessen ist keine Option! - Ausstellungseröffnung „NS-Medizinverbrechen – Opfer aus Eitorf und Hennef“

Heureka & Bolyai - Schüler/innen erfolgreich bei gleich zwei Wettbewerben

Eine optimale Basis für Trainerlehrgänge - Neue Sporthelfer/innen an der Gesamtschule Meiersheide ausgebildet

Zeitungspatenschaften erfreuen sich großer Beliebtheit

So begingen die Schülerinnen und Schüler der 8E den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Januar 2019 – eine themenbezogene Stadtführung

NS-Medizinverbrechen – Opfer aus Eitorf und Hennef

Exkursionen des neunten Jahrganges ins Ruhrgebiet

Archivschnuppertag der Klasse 6 C

Zum Glück war Tamar wieder da! Zeitzeuginnenvortrag am 29. Januar 2019 zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

Besuch im LVR-Landesmuseum Bonn

Chat und Co

Biologie Leistungskurs Q2 - Exkursion ins Museum König

Teamdinner des Hauswirtschaftskurses WP-HW 10

Mädchen für MINT-Fächer begeistern

Moin, moin! Der erste Physik-Leistungskurs stellt sich vor

Der Lesewettbewerb in Rheinbach

Mein Praktikum bei Rautenberg Media

Mein Praktikum als Pferdewirtin

Umgestaltung des Freizeitbereichs

Besuch der Zahnärztin im 5./6. Jahrgang und der IVK

Auslandspraktikum: Eine Erfahrung in Irland

DELF-Diplome überreicht: Mit Niveau B2 ohne Spracheingangsprüfung an französische Uni

Ein unglaublicher Spitzenrekord - Sponsorenlauf 2019 !

Tolles Ergebnis der Eluru-Weihnachtsaktion!

Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus am 29.01.2019

Kreismeisterschaft der WK I Jungen

Im Religionsunterricht: 9D skypt mit YouTuber

Mein Praktikum im IFA von Tobias Hempel

Miteinander verschiedener Religionen im Rhein-Sieg-Kreis:

Jahrgang 5 und 6 besuchte die Oper „Die Schneekönigin“ in Bonn

Wachhund rettete ihr das Leben - Holocaust-Überlebende Dreifuss spricht in Hennef

„Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus!“

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der 6c

Alexander Neihs – Schüler der Q2 – ist deutscher U21-Meister

Weiberfastnacht an unserer Schule

Girls´ und Boys´ Day im 6. Jahrgang

180 Fünftklässler erfahren Nationalsozialismus: Zeitzeugin in der Gesamtschule

Bestsellerautorin Judith Hermann zu Besuch

Hamburg, meine Perle! Kursfahrt der Leistungskurse Geographie Q1

Studienfahrt Prag - Gedenktag

Judo – Schüler/innen in verschiedenen Turnieren sehr erfolgreich

Gute Platzierungen beim U15-Sichtungsturnier

InfoTruck der Elektro- und Metallindustrie

Girls‘ and Boys‘ Day 2019

Girls‘ Day in der Uniklinik Bonn

Mein Girls‘ Day bei Granini

Bläserklassen beim Bowling

Orchesterfahrt der 7B und 10B

Molekularbiologie-Labortag der Biologie-LK Q1 in Frechen

„Speed-Dating“ mit den Opfern - Gesichter, die Geschichte lebendig machen und uns persönlich berühren

„Sicher im Netz“ – Informationen für Eltern und Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs

Auf den Spuren der Römer in Germanien

Kreismeisterschaften der Schulen – Jugend trainiert für Olympia - Schwimmen

Seminar der Schulsanitäterinnen und Sanitäter

Skifahrt der Gesamtschule Meiersheide ein voller Erfolg für Jung und Älter

Presseartikel

 

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Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus am 29.01.2019

 

Aktives Gedenken dient auch dazu, nicht gezwungen zu sein, die Geschichte zu wiederholen (nach George Santayana).

Die Klasse 10f hat im Rahmen des Projekttages am 29.01.19 den Film "Kriegerin" geschaut und sich Gedanken zu jugendlichen Neonazis gemacht.

Der preisgekrönte Film von 2011 behandelt in aufwühlender Weise das Milieu rechtsradikaler junger Erwachsener: Die Gewalt, den Hass, die Einstellungen und die Dynamik in der Gruppe. Dabei werden unterschiedliche Lebenswege beleuchtet. Da ist die Hauptfigur, Marisa, die starke Frau in der Gruppe, die im Verlauf den Ausstieg sucht. Daneben gibt es Svenja, die Mitläuferin, die auf der Flucht aus der Überbehütung der Mutter in die Szene hineingerät, Sandro, der Brutale, für den nur Taten zählen, der Flüchtling Rasul, der schlicht versucht, zu überleben und die Erwachsenen, die durch ihr Verhalten ihre Kinder bzw. Enkel den Radikalen in die Hände treiben.

Als Vorbereitung zum Projekttag hatten die Schüler und Schülerinnen  Assoziationen, die typische Begriffe des Nationalsozialismus in ihnen weckten, auf Plakate geschrieben. Anschließend erzählten die Schüler von eigenen Gewalterfahrungen mit rechtsextremem Hintergrund. Die Klasse reagierte erschüttert auf  die Berichte zweier Schüler.  Einer betraf einen jüdischen Nachbarn, der zusammengeschlagen und schwer verletzt worden war. Ein anderer Schüler erzählte von einem Betrunkenen, der im Zug Ausländer angegriffen und beleidigt hatte. Es wurde deutlich,  dass Haltungen, die den Nationalsozialismus möglich gemacht haben, auch heute noch in der Gesellschaft zu finden sind.

 

 

Die Klasse reagierte sehr betroffen auf den Film. Jeder hatte die Aufgabe bekommen, den Weg eines der Protagonisten darzustellen. In einem äußerst lebendigen Austausch wurden die unterschiedlichen Charaktere, ihre Hintergründe und Entwicklungen diskutiert.

Da schnell klar wurde, dass Rechtsradikalismus mehr ist, als Skinheads und Hakenkreuz, befassten wir uns auch in den folgenden Politikstunden mit dem Phänomen und seinen Grundzügen.

 

 

Wesentlich Begriffe wie Nationalismus, Nationalsozialismus und Autoritarismus wurden geklärt. Nun ist auch klar, warum genau Neonazis eine Bedrohung für den demokratischen Rechtsstaat darstellen, da sie in mehreren wesentlichen Punkten die Verfassung und die Menschenrechte ablehnen und sowieso die Demokratie nicht für die geeignete Staatsform halten, um ihre völkischen Ziele zu erreichen.

 (Laurine Faller, 10f & Birgit Becker)

 

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Kreismeisterschaft der WK I Jungen

 

In der Vorrunde der Kreismeisterschaft wurde gegen die Gesamtschule Hennef West und das Siegtal Gymnasium Eitorf gespielt. Das Spiel gegen Eitorf konnte mit 2:0 gewonnen werden. Das Spiel gegen die Gesamtschule Hennef West verlor das Team unglücklich mit 2:1. Dadurch, dass Eitorf gegen Hennef-West gewann, erreichte die Mannschaft der Gesamtschule Hennef Meiersheide, durch das Torverhältnis, die Zwischenrunde.

In der Zwischenrunde kamen die Gegner vom Antoniuskolleg Neunkirchen-Seelscheid und vom Schloss Hagerhof Bad Honnef nach Hennef.

Im ersten Spiel gegen Neunkirchen-Seelscheid ging man bereits in der ersten Halbzeit in Rückstand. Damian Gawryszewski hielt das Team kurz vor der Halbzeit mit einer Rettungsaktion auf der Torlinie im Spiel. Einige Chancen wurden schön herausgespielt, jedoch konnten diese nicht verwertet werden, so auch in der 28. Minute, in der Ben Thomas die größte Torchance hatte. In der letzten Spielminute gab es noch eine Ecke, wo auch Torwart Mathis Büchter mit nach vorne ging. Diese Ecke konnte Luca Hübgen souverän mit dem Kopf verwerten. Der Schiedsrichter Domenico Garofalo pfiff das Spiel beim Stand von 1:1 ab. Die Punkte wurden im ersten Spiel geteilt und so hieß es im zweiten Spiel alles auf Sieg.

Bereits in der 5. Minute ging man im zweiten Spiel gegen die Mannschaft vom Schloss Hagerhof in Führung. Luca Hübgen schoss den Ball wunderschön in den rechten Winkel. Nachdem Daniel Kappelar in der 19. Spielminute im Strafraum gefoult wurde, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Der gefoulte Daniel schnappte sich den Ball. Jedoch konnte er den Ball nicht hinter die Torlinie bringen. Kurz nach der zweiten Halbzeit gab es einen weiteren Strafstoß für uns. Till Töller verwandelte ihn im linken unteren Eck. Den Sack machte ebenfalls Till Töller in der 36. Minute zu, nachdem er einen wunderschönen Pass gespielt bekommen hatte und diesen verwandelte. Das Spiel endete 3:0 für die Gesamtschule und somit musste man hoffen, dass Neunkirchen-Seelscheid gegen Bad Honnef verliert, oder nicht höher als 3:0 gewinnt.

Neunkirchen-Seelscheid gewann jedoch das letzte Spiel mit 5:0 und qualifizierte sich für die Finalrunde. Das Team der Gesamtschule Hennef schied unglücklich aus, jedoch war die Mannschaft mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.

(Michael Binot)

 

 

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Im Religionsunterricht: 9D skypt mit YouTuber

 

Die Klasse 9D skypte in ihrem Religionsunterricht mit dem YouTuber Meti Volkan. Meti ist einer der beiden YouTuber von PMTV.

Der Grund, wieso während des Unterrichts mit Meti Volkan geskypt wurde, war das Thema der Unterrichtsreihe Gewalt. Zum Abschluss dieser Reihe gab es für die Schülerinnen und vor allem für die Schüler diese Belohnung. Viele Schüler der Klasse verfolgen Woche für Woche die YouTuber von PMTV. Wöchentlich gibt es ein Kreisliga-Fußballspiel, an dem Meti und sein Partner, Patrick Wolff, mitspielen. Die beiden haben auf ihrem YouTube-Kanal rund 270000 Abonnenten. Meti ist aktuell nicht nur auf YouTube zu sehen, sondern auch auf Sport1 mit Hans Sarpei in der Sendung „Das T steht für Coach“.

Meti Volkan ist der Mitspieler unseres Religionslehrers Herr Binot und somit war es klar, dass er uns als Experte bei dem Thema Gewalt zur Verfügung steht und uns alle Fragen beantworten wollte. Im Religionsthema wurden viele Bereiche angesprochen, so auch der Rassismus, Mobbing in der Schule, Cyber-Mobbing und auch Gewalt beim Fußball. Der türkische Torwart war somit in allen diesen Bereichen Experte, denn überall in diesen Bereichen gibt es leider Gewalt. Ein Beispiel ist die Gewalt gegen ihn, indem er auf seiner Instagramseite beleidigt wurde. Hier gab er einige Tipps, wie man damit am besten umgeht. Nachdem das Thema Gewalt behandelt wurde, durften noch Fragen zum Thema Fußball, YouTube und Privat gestellt werden.

(Michael Binot)

 

 

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Mein Praktikum im IFA von Tobias Hempel

 

In der Q1 absolviert jeder Schüler ein zweiwöchiges Praktikum. In dem Institut für Arbeitsschutz, welches sich in Sankt Augustin befindet, konnte ich in zwei Wochen einen Überblick bekommen, was dort gemacht wird. Dort arbeiten Physiker, Chemiker, Informatiker, und andere, denen ich bei Ihrer Arbeit über die Schulter blicken durfte. Jeden Tag hatte ich einen anderen Betreuer, sodass mir ein Einblick in fast jedes Referat ermöglicht wurde.

Am ersten Tag war ich im Fachbereich der physikalischen Einwirkung. Dort wird zum Beispiel untersucht, wie Vibrationen, die zum Beispiel Arbeiter im Straßenbau durch Rüttelplatten erleben, als Langzeitfolge auf den menschlichen Körper wirken. Jedoch werden dort auch Gehörschützer der persönlichen Schutzausrüstung getestet. Dies durfte ich auch selber einmal ausprobieren. Es läuft ganz ähnlich ab wie eine Audiografie bei einem HNO. Man hört Töne mit unterschiedlichen Frequenzen, die immer lauter werden und man muss einen Knopf drücken, wenn man diese wahrnimmt.

Danach war ich in dem Fachbereich „Gefahrstoffinformationen“. Hier wird an der GESTIS-Stoffdatenbank, in der sich über 8800 Stoffdatenblätter befinden, gearbeitet und Änderungen vorgenommen, wenn sich an der Einstufung der Gefahrstoffe etwas ändern.

Zudem war ich auch noch in dem Referat „Chemische und biologische Einwirkungen“. Hier analysierten wir Stäube aus unterschiedlichen Betrieben auf Quarz- oder Asbestrückstände. Dort half ich zum Beispiel beim Einwiegen der Proben für das FTIR-Spektrometer. Überdies durfte ich mir mithilfe eines Mikroskops unterschiedliche Staub- und Faserproben anschauen. Dies war sehr interessant, da es exorbitante Anblicke bot, durch die unterschiedlichen Formen und Farbverteilungen.

In dem Fachbereich „Unfallverhütung und Produktsicherheit“ lernte ich die Arbeit eines Informatikers kennen. Es werden 3D-Anwendungen programmiert um Gefahrensituationen simulieren zu können, um aus diesen zu lernen. Dort ist zum Beispiel auch eine Gabelstablerkabiene aufgebaut, damit dort die Projektleiter die Handlungen und Reaktionen von Probanden mithilfe der Simulationen erkennen können und zum Beispiel gezielt weitere Sicherheitsvorkehrungen einbauen können. Am Nachmittag programmierten wir einen Industrieroboter, an dem auch neue sicherheitsfördernde Mittel, wie zum Beispiel Lichtschranken getestet werden können.

In einem weiteren Fachbereich führten wir Messungen durch, welche Langzeitfolgen durch eine erhöhte Sonneneinstrahlung auftreten können. Hier machten wir auch Geräte versandfertig, die zu Probanden verschickt werden sollten, die am Arbeitsplatz die Sonneneinstrahlung messen sollen.

Nun stellt sich die Frage, warum das Institut das eigentlich macht. Das IFA gehört zu der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und forscht zur Prävention, um in der Zukunft weitere Unfälle und Langzeitfolgeschäden vermeiden zu können. Zudem überprüft das IFA auch Schadensfälle, ob zum Beispiel der aufgetretene Schade wirklich durch die Arbeit verschuldet wurde.

Mir hat das Praktikum sehr gut gefallen, da ich einen großen Überblick in viele naturwissenschaftliche Berufe bekam. Zudem nahmen sich meine Betreuer immer viel Zeit für mich und erklärten mir alles mit viel Begeisterung.

 

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Phasenkontrastmikroskopie: Quarz mit Einbettung in Eugenol (nD=1,54), im Polarisator + Analysator (Vergrößerung: 250x)

 

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Miteinander verschiedener Religionen im Rhein-Sieg-Kreis:

 

Die Klasse 9E besucht die MOSCHEE in Siegburg am 29.1.2019, dem „Auschwitz – Gedenktag“.

 In der Händelstraße 2 in  Siegburgs Industriegebiet fällt einem die Moschee nicht sofort auf: kein Minarett, keine Kuppel deuten auf ein Gebetshauses für Muslime hin. Vor dem Eingang eines Flachbaus mit der Hinweisschild….über dem Eingang  erwartet uns Herr Ridvan Ever, Dialogbeauftragter der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Siegburg.

Efe, einer von drei muslimischen Schülern unserer Klasse,  hat über einen Onkel den Besuch der DITID – Moschee  an diesem Tag ermöglicht. Für die meisten Mitschüler ist es das erste Mal, dass sie überhaupt eine Moschee betreten.

 „Bitte zieht Eure Schuhe aus, bevor Ihr in den Gebetsraum eintretet“ sagt Herr Ever in ruhigem Ton zu uns. Wir betreten andächtig den mit Teppich ausgelegten fast leeren warmen Raum, setzen uns im Halbkreis vor der „Gebetsnische“ auf den Teppich. Nun beginnt Herr Ever mit einem etwa einstündigen Vortrag, in welchem er kurzweilig über die Bedeutung einer Moschee und wesentliche Inhalte des  Islam referiert. Die ungewohnte, Ruhe ausstrahlende Atmosphäre des hellen,  mit wenig Ornamenten ausgeschmückten Gebetsraumes tut das ihre dazu, dass wir gebannt zuhören.

Nach seinem Vortrag fordert Herr Ever uns auf, Fragen an ihn zu stellen und davon wird eifrig gebraucht gemacht. Unter anderem geht es z.B. um die Stellung der Frau im Islam und die Umsetzbarkeit muslimischer Rituale in einer nicht-muslimischen Umgebung. Auch islamistischer Terror wird thematisiert. Herr Ever geht sprachgewand auf alle Fragen ein und ermöglicht es uns so, in einer authentischen Umgebung von einem Experten neue Informationen aufzunehmen, diese zu hinterfragen und zu diskutieren.

Auf die Frage, wie er sich als Muslim in Deutschland fühlt, geht er etwas zögerlich und vorsichtig ein und formuliert etwas bedrückt, dass  er sich wünsche, im Alltag weniger auffällig betrachtet zu werden, wenn er mit seiner türkischen Frau, die aus religiösen Gründen ein Kopftuch trägt, einkaufen geht. Es müsste auch seiner Meinung nach auch noch mehr für eine gleiche Bildungsmöglichkeit von Kindern mit Migrationshintergrund geben. Um dies zu erläutern, berichtet er von seiner eigenen Schul- und Berufserfahrung in Deutschland und der von einigen Bekannten.

Dieser Besuch in der MOSCHEE war für uns  sehr beeindruckend. Wir haben erlebt, dass ein Nebeneinander von verschiedenen Religionen friedlich in Siegburg stattfindet, dass aber auch heute noch jeder seinen Teil dazu beitragen könnte, toleranter und respektvoller mit Meinungen Andersdenkender umzugehen.

(Hanne Brohl)

 

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Jahrgang 5 und 6 besuchte die Oper „Die Schneekönigin“ in Bonn

 

Im März 2019 besuchten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 die Oper „Die Schneekönigin“, eine Familienoper von Marius Felix Lange nach dem Märchen von Hans Christian Andersen.

Wieder konnten wir uns über kostenfreie Eintrittskarten für 360 Schülerinnen und Schüler inklusive eines RSVG –Tickets freuen, die über das Kulturförderprogramm des Kooperationsprojektes „Junge Opern Rhein-Ruhr“, in dem auch das Theater Bonn Mitglied ist, vermittelt wurden.

 

 

Komponist Marius Felix Lange hat in enger Anlehnung an das Märchen von Hans Christian Andersen auch das Libretto geschrieben, und es ist bereits das dritte Auftragswerk in der Reihe Junge Opern Rhein Ruhr.

Einen Eindruck über die Aufführung vermittelt der Link auf die Seite des Theaters Bonn, auf der ein kurzes Video zu sehen ist. (http://www.theater-bonn.de/spielplan/gesamt/event/die-schneekoenigin/vc/Veranstaltung/va/show/).

 

Die Suche von Gerda nach ihrem Freund Kay und ihre Begegnungen mit Tieren, Räubern, Trollen und weisen Frauen werden in einem Gesamtpaket geboten, dessen Klangfarben und Stimmungen in schwer fassbarer Tonalität geboten wird. Dissonanzen sind die Regel und sangbare Melodien wie das leitmotivische Rosenlied die große Ausnahme.

Eindrucksvoll ist das Bühnenbild der Ausstatterin Tatjana Ivschina und beeindruckt vor allem die jugendlichen Zuhörerinnen und Zuhörer, die konzentriert der Oper – ohne Pause – folgten.

 

 

Und das nachdem die Hinreise mit der S-Bahn eine Geduldsprobe für alle war.  Sechs S-Bahnen mussten auf der Strecke nach Bonn warten, da eine Bahn liegen geblieben war. Nach fast zweistündiger „Fahrt“ erreichten wir alle endlich die Oper und schon begann die Aufführung.

 

 

Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c schildern ihre Eindrücke:

 

Emma: „Die Oper hat mir gefallen, nur die Musik, als die Schneekönigin kam, war sehr schrill und tat ein bisschen in den Ohren weh. Das Bühnenbild war super schön und es hat wirklich zu jeder Szene gepasst. Der Hintergrund bei der Schneekönigin war am besten.“

 

Laura: „Die Musik gefiel mir eigentlich ganz gut, aber die hohen Töne waren ganz schön anstrengend! Mir gefiel das Bühnenbild richtig gut. Es sah realistisch aus. Besonders gut gefiel mir, als Gerda und das Räubermädchen in der Räuberhöhle waren. Es sah so schön aus, als plötzlich die vordere Bühne hoch ging. Und es sah lustig aus, wie die Tauben und der Hirsch im Käfig waren.“

 

 

Jannes: „Die Musik war schrill, aber nicht unerträglich. Das Bühnenbild gefiel mir, weil es so viele verschiedene Bilder gab. Die Handlung war sehr abwechslungsreich. Sehr gut!“

 

Simon: „ Die Musik war ganz ok. Das Bühnenbild war genial, vor allem wegen der genialen Lichteffekte.“

 

Marlene: „ Mir gefiel die Musik eigentlich ganz gut, aber manchmal hat es schon genervt. Das Bühnenbild war gut, weil der Hintergrund richtig gut war und die Lichter auch.“

 

Tim: „ Ich fand die Musik an manchen Stellen zu laut, aber sonst fand ich sie eigentlich ganz ok. Das Bühnenbild war sehr cool.“

 

Nele: „Die Musik war zwar manchmal ein bisschen anstrengend, aber eigentlich ganz schön. Mir gefiel das Bühnenbild sehr gut, weil es mit so viel Liebe gemacht wurde, und auch wie im Buch war.“

 

Marijke: Eigentlich mochte ich die Musik, außer an Stellen, wo sie ganz schräg war oder wo die Sänger ganz schnell gesungen haben. Mir hat das Bühnenbild gut gefallen, weil es einfach schön war wie die Effekte an der Wand waren oder die Bühne hoch und runter gefahren ist.“

 

Leonie: „Die Musik war eigentlich gut, aber manchmal war sie ein bisschen störend. Mir hat das Bühnebild ganz gut gefallen, weil ich es cool fand, wie das mit dem Spiegel und den Flammen gemacht war. Aber das Beste war, als die Bühne hochgegangen ist.“

 

 

(Gabi Clooth)

 

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Wachhund rettete ihr das Leben - Holocaust-Überlebende Dreifuss spricht in Hennef

 

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Die Holocaust-Überlebende Tamar Dreifuss besucht die Gesamtschule Meiersheide.

 

Tamar Dreifuss überlebte auf wundersame Weise den Holocaust. Über ihre Geschichte sprach sie bereits zum fünften Mal an der Gesamtschule in Hennef.

Sehr still wurde es am Dienstagmittag in der Mensa der Gesamtschule Meiersheide, als Tamar Dreifuss beginnt, ihre Geschichte zu erzählen. Es sind die Erlebnisse einer Frau, die es geschafft hat, als Kind auf wundersame Weise den Holocaust zu überleben. Auf Einladung der Schule war die 80-Jährige bereits im fünften Jahr in Folge nach Hennef gekommen, um zum Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, der sich am vergangenen Sonntag zum 74. Mal jährte, vor 180 Fünftklässlern von ihren Erlebnissen zu berichten. Als Grundlage ihres Vortrags diente ihr Buch „Die wundersame Rettung der kleinen Tamar 1944: Ein jüdisches Mädchen überlebt den Holocaust in Osteuropa“.

Behutsam führte Dreifuss die Schüler in die Zeit der NS-Diktatur, ohne sie dabei zu überfordern. Die pensionierte Pädagogin wurde 1938 in der litauischen Stadt Wilna geboren und erlebte die Gräuel des Holocausts am eigenen Leib, erzählte sie. So musste sie als kleines Mädchen ihre Familie verlassen und wurde bei einer Tante versteckt. Ihre Mutter und andere Verwandte fanden Zuflucht in einem Nonnenkloster.

Als die Nazis das Kloster auflösten, landete sie mit ihrer Familie im Ghetto von Wilna. Ihre Großeltern fielen Massenerschießungen zum Opfer, ihr Vater starb im Konzentrationslager. Tamar und ihre Mutter wurden in Viehwaggons in ein Übergangslager nach Estland deportiert. Mehrere Fluchtversuche von Mutter und Tochter misslangen.

 

Auf Bauerngütern durchgeschlagen

Nach der Reise im Lager angekommen, mussten die Häftlinge duschen. Ihre Mutter habe sich danach auf einen Wäscheberg gestürzt und sich ein schickes Kostüm und ihrer Tochter ein Kleid angezogen. „Den gelben Judenstern hat sie von der Kleidung entfernt“, erinnerte sich Dreifuss. Dann sei ihre Mutter mit ihr an der Hand aus dem Lager gegangen. „Aufrecht und stolz war meine Mutter. Sie sah nicht wie eine Gefangene aus. Vermutlich konnten wir deshalb passieren“, sagte die 80-Jährige.

Mit ihren Russischkenntnissen habe sich die Mutter mit ihr bis zum Kriegsende auf Bauerngütern durchgeschlagen. Bei einem Bauern versteckten sie sich in der Hütte des Wachhundes Tigris vor litauischen Partisanen und teilten sich mit ihm das Essen. „Dieser Hund hat uns das Leben gerettet“, so Dreifuss.

„Haben sie damals viel geweint“? wollte ein Schüler bei der anschließenden Fragerunde wissen. „Oh ja“, sagte Dreifuss und appellierte an die Schüler: „Ihr müsst Euch gegen den Antisemitismus stellen. So lange es Demokratie gibt, besteht Hoffnung und die Hoffnung stirbt zuletzt“. Am Ende sang sie mit den Jungen und Mädchen das israelische Volkslied Lied „Hevenu Shalom Alechem (Wir wollen Frieden für alle)“

(Ingo Eisner, Text und Foto)

 

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„Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hinaus!“

 

Kooperationsprojekt mit der Uni Köln im Physikunterricht

Forschendes Lernen im Unterricht ist seit langem Bestandteil eines modernen schülerorientierten Unterrichts. Gerade im naturwissenschaftlichen Unterricht gewinnen die Schülerinnen und Schüler durch Experimente neue Erkenntnisse, die sie in ihrer Selbstständigkeit fördern und ihr Interesse an wissenschaftlichen Fragestellungen entwickeln.

Durch die Kooperation mit dem Institut für Physikdidaktik der Universität Köln hat die Gesamtschule Hennef Meiersheide diese Perspektive um ein weiteres Anwendungsgebiet im Physikunterricht erweitert. Ziel der Kooperation ist aus universitärer Sicht die praktische Erprobung der entwickelten Lernumgebung. Darauf baut die fachdidaktische Forschung zur Eignung von Forschendem Lernen im inklusiven Physikunterricht der Orientierungsstufe auf. Hierbei wird besonders auf den Kompetenzerwerb, auf das Lern- und Arbeitsverhalten sowie auf die soziale Integration von Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Lerngruppen geachtet.

Herr Alexander Küpper von der Uni Köln führt dies im Rahmen seiner Doktorarbeit aus. Er hat dazu ein Lernheft konzipiert, den Einsatz von QR-Codes dort eingebaut, einen Experimentierkoffer entwickelt und die Sicherung durch anonymisierte Online-Tests attraktiv gemacht. Der Doktorand hat zudem nach vorheriger Testung Lerngruppen eingeteilt. Die beiden begleitenden Lehrerinnen, Frau Claudia Derscheid und Frau Dr. Gabi Clooth, waren im Hintergrund Beobachterinnen und Ansprechpartnerinnen des Lernprozesses. Her Küpper achtete sehr darauf, dass seine Erkenntnisse über die Kinder und Lerngruppen anonym blieben.

 

 

Nachdem schon ein Durchgang in 2017/18 durchgeführt wurde, sind dieses Jahr wieder  Schülerinnen und Schüler vier sechster Klassen auf eine fiktive Reise durch unser Sonnensystem gegangen und haben an den Planeten verschiedene Forschungsaufträge bearbeitet. Hierbei ist es unter anderem die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler möglichst selbstständig Experimente zu eigenen oder vorgegebenen Fragestellungen zu planen, durchzuführen und auszuwerten. Sie können bei der Planung der Experimente aus diversen Alltagsmaterialien wählen, die ihnen in dem Experimentier-Koffern zur Verfügung gestellt werden.

 

 

Alle Lerngruppen waren über einen Zeitraum ca. sechs Doppelstunden eifrig dabei. Das Arbeiten erfolgte absolut selbstständig. Es war für die beiden Lehrerinnen schön zu beobachten, wie die Kinder mit der Zeit immer selbstsicherer in ihrer Arbeit und auch als Team wurden. Das eigenständige Arbeiten wurde zur Selbstverständlichkeit!

Ein Team der 6c - Lennard, Melina, Marlene und Rico - berichtet:

„Uns hat das Projekt ziemlich gut gefallen, weil es sehr abwechslungsreich und spannend war. Es war gut, weil wir mit neuen IPads und schönen Heften arbeiten konnten. Die Experimente haben oft Spaß gemacht, und die Materialien waren gut ausgewählt. Hin und wieder waren die Aufgaben in den Heften etwas langweilig oder haben sich wiederholt.

Wir haben viel Neues gelernt, z.B. über Planeten und was in der Galaxie alles passieren kann.

Der Unterricht war sehr abwechslungsreich. Man hat gelernt, wie man als Team zusammenarbeitet, und es war schön, weil es mal eine andere Art Unterricht war.“

(Gabi Clooth)

 

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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus in der 6c

 

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus schaute die Klasse 6c zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Andrea Wais und Gabi Clooth den mit Oscars prämierten italienischen Film „Das Leben ist schön“ von Roberto Benigni aus dem Jahr 1997, der Regie führte, beim Drehbuch mitschrieb und die Hauptrolle spielte.

 

 

Die Tragikomödie spielt am Rande des Zweiten Weltkriegs und beginnt im ersten Handlungsabschnitt als romantisches Märchen. Die erste Hälfte erzählt, wie der jüdische Italiener Guido sein Leben auf humorvolle Weise meistert, seiner „geliebten Prinzessin“ Dora den Hof macht und sie schließlich heiratet. Während Dora als Lehrerin tätig ist, betreibt Guido eine kleine Buchhandlung, in welcher der gemeinsame Sohn Giosuè bisweilen mithilft. Dass sich Giosuè mit einem Spielzeugpanzer vergnügt, bekommt im zweiten Teil der Geschichte seine Bedeutung.

 

Dieser beginnt mit der Deportation von Guido und Giosuè in ein nationalsozialistisches Konzentrationslager. Dora lässt sich freiwillig ebenfalls in das Lager bringen. Um seinen Sohn zu beschützen und ihn vor der grauenvollen Realität zu bewahren, erzählt ihm Guido, der Aufenthalt sei ein kompliziertes Spiel, dessen Regeln sie genau einhalten müssten, um am Ende als Sieger einen echten Panzer zu gewinnen. Hierbei versucht der Vater alles Mögliche, um seinem Sohn den Aufenthalt im Lager so angenehm wie möglich zu gestalten und die Fassade der Täuschung aufrechtzuerhalten.

 

Eindrücklich berichtet die Schülerin Melina Küchenberg aus der Klasse 6c ihre Gedanken, die sie nach dem Film hatte.

 

 

„Als meine Mitschüler und ich den Film „Das Leben ist schön“ gesehen haben, bekamen wir einen Eindruck davon, wie es damals für die Juden war. Es hat auch einige Gedanken bei uns hinterlassen und davon möchte ich jetzt einige aufschreiben: dass so was nie wieder passiert. Das wünscht man keinem Freund oder Feind, egal welche Dinge sie getan haben!

Denn das, was dort passiert ist, ist nicht mehr menschlich, sondern da werden die Menschen buchstäblich zu Tieren. Wenn der kleine Junge hier wäre, wäre er so stolz auf seinen Vater, denn der hat sein Leben für das seines Sohnes geopfert. Und als ob das nicht schon heldenhaft genug war, bringt er seinem Sohn alles so bei, als ob das nur ein Spiel wäre. So dass der Junge keine schlimmen Erinnerungen an diesen furchtbaren Ort hat und das ist für mich ein wirklicher Held.“

(Gabi Clooth)

 

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Alexander Neihs – Schüler der Q2 – ist deutscher U21-Meister

 

Die Gesamtschule Hennef Meiersheide gratuliert Alexander Neihs zu seinem Erfolg.

Dazu der Bericht des Bonner Generalanzeigers vom 12.03.2019:

 

Neihs ist deutscher U21-Meister - Hennefer Judoka triumphiert in Frankfurt/Oder. Hannah Schneider holt Silber, Marie Heeb Bronze

 

https://epaper.ga-bonn.de/issuefile/588255/ext/d0f8f970d7e2316830d938b2f42dea34.jpg

 

Mit Gold dekoriert: Alexander Neihs (Zweiter von links) ist deutscher U21-Meister FOTO: JC HENNEF

 

Von WOLFGANG LEY

Alexander Neihs heißt der neue deutsche Meister der U21-Judoka in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm. Der Athlet des JC Hennef war bei den Titelkämpfen in Frankfurt/Oder nicht zu schlagen und gewann die Goldmedaille. Bei den Frauen sicherte sich seine Vereinskollegin Hannah Schneider Silber, bei der U18-DM in Leipzig holte Marie Heeb Bronze.

Der 18 Jahre alte Alexander Neihs, seines Zeichens deutscher Vizemeister 2018 (bis 73 kg), gewann nach seinem Auftaktsieg in der zweiten Runde mit einem Hüftwurf (O Goshi) nach nur elf Sekunden. Den Kampf um den Poolsieg gegen den Mitfavoriten und Vorjahresmeister Tom Blechschmidt aus Thüringen entschied der junge Hennefer mit einem Wazaari für sich. In der Vorschlussrunde bezwang Neihs den Potsdamer Tim Möller, im Finale gelang ihm nach nur 44 Sekunden gegen Elias Pracht aus Frankfurt/Oder ein Uchimata (Schenkelwurf).

Hannah Schneider feierte nach fast zweijähriger Verletzungspause ein tolles Comeback. Mit dem Gewinn der Silbermedaille in der Kategorie bis 63 Kilogramm zeigte sie, dass sie wieder in Topform ist. Nach drei souveränen Erfolgen stand sie im Finale der Vorjahressiegerin Dena Pohl (Potsdam) gegenüber. Nach einem ausgeglichenen Kampf verlor Schneider unglücklich im Bodenkampf durch eine Würgetechnik.

Gut schlug sich auch der 17-jährige David Hohn (bis 66 kg). Nach drei gewonnenen Kämpfen verpasste er in Runde vier gegen Fabio Fischer aus Württemberg jedoch den Einzug ins Finale und wurde am Ende Fünfter.

Mit einer Bronzemedaille im Gepäck kehrte derweil Marie Heeb von den deutschen U18-Meisterschaften aus Leipzig zurück. Die Henneferin ließ in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm im „kleinen Finale“ nichts anbrennen und schickte ihre Gegnerin aus Bayern mit Ippon auf die Matte.

Nur knapp am Edelmetall vorbei schrammte Alexandra Gross in der Kategorie bis 44 Kilogramm. Sie gewann nach einer Auftaktniederlage zwar alle ihre Kämpfe in der Trostrunde, musste sich aber im entscheidenden Kampf um Platz drei ihrer Gegnerin aus Hessen geschlagen geben und wurde Fünfte.

 

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Weiberfastnacht an unserer Schule

 

 

Am 28. Februar war es wieder mal soweit. Die Schule verwandelte sich in einen Schauplatz für kostümierte Schüler, Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrer.

Die 9er und 10er feierten eine Party in ihrem Gebäude, angefeuert durch einen DJ. Auch die Oberstufe feierte eine Party in der Mensa, unterstützt von einem DJ und den Auftritten der Cheerleader Cologne Pandas und den Tanzbienen aus Neunkirchen Seelscheid.

Und wie jedes Jahr gab es auch wieder eine große Karnevalsfeier in der Mehrzweckhalle für die Klassen der 5. bis 8. Jahrgänge

Nachdem die Jahrgänge 5 - 8 sich karnevalistisch mit Musik und auch „ungesundem“ Frühstück wie Chips u.ä. in ihren Klassen eingestimmt und die besten Kostüme gewählt hatten, ging es in die Mehrzweckhalle. Dort begann die Feier mit dem Einzug des Elferrats. Unterhaltsam und professionell führte der bestens aufgelegte Elferrat mit Petra Nsanda und Fynn Hupperich an der Spitze durch das bunte Programm.

 

 

Eröffnet wurde das Programm durch das Uckerather Kinderprinzenpaar Sophie und Nils (Severin, Klasse 7f) und ihrem Gefolge und dem Hennefer Prinzenpaar Dirk I. und Eva II von der Karnevalsgesellschaft Erste Hennefer KG.

Anschließend brachten Schülerinnen und Schüler der 5D Schwung in die Halle mit ihrer Darbietung des Liedes „Mach die Robbe“ von Julian Bam, das in der Halle einige Kinder ebenfalls zum Robbentanz brachte. Weitere Auftritte von Schülerinnen und Schülern der Klassen 7F und 7B zu „Sax“ von Fleur East und „Rise“ von Jonas Blue featuring Jack& Jack folgten.

 

 

Danach ließ die Schulleitung, die von Schülern und Schülerinnen des 7er-DG-Kurses als Rocker verkleidet und geschminkt waren, es sich nicht nehmen, das Publikum mit einem Tanz zu begrüßen, kräftig unterstützt durch den DG-Kurs.

Danach ging es Schlag auf Schlag: Tanz, Akrobatik und Musik der Klassen 5A, 7C ,7C und Alicia zusammen mit dem Elferrat begeisterten das Publikum.

Zwischen den verschiedenen Vorführungen unserer Schüler und Schülerinnen statteten uns auch die Tanzgarde Schwarz Rot Hennef und die Cheerleader Cologne Pandas einen umjubelten Besuch ab.

 

 

Alle besten Klassenkostüme durften auf die Bühne und sich ihren Beifall abholen. Unter dem Jubel der einzelnen Klassen zogen die vorher in den Klassen ausgewählten Schülerinnen und Schüler auf die Bühne. Ein schönes, buntes und vielfältiges Bild auf der Bühne!

Zum Abschluss führte die Klasse 5D noch einmal ihren Auftritt zu „Mach die Robbe“ auf und noch wesentlich mehr Schülerinnen und Schüler tanzten dies auf dem Hallenboden.

Froh gestimmt waren sich alle einig, dass die Veranstaltung rundum gelungen war.

 

 

Ein großer Dank an alle, die etwas dazu beigetragen haben! Ein großer Dank auch ToLiTec, die alle drei Veranstaltungen professionell unterstützt haben.

(Gabi Clooth)

 

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Girls´ und Boys´ Day im 6. Jahrgang

 

 

Mädchen und Jungen für neue Berufswege zu interessieren, das ist das Ziel des jährlich stattfindenden Girls` und Boys` Day. Jedes Jahr - dieses Jahr am 28. März 2019 -wird Mädchen und Jungen die Möglichkeit geboten Berufsfelder kennenzulernen.

Auch an unserer Schule nehmen Schülerinnen und Schüler schon ab der Klasse 5 die Gelegenheit wahr, u.a. in Werkstätten, Büros, Laboren, Schulen und Kitas Einblick in die Praxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt zu gewinnen.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern über den Tag informiert wurden, begann die große Suche nach Einsatzplätzen. Die Kinder suchten sich Plätze bei den Arbeitsplätzen ihrer Eltern, in ihrer alten Grundschule, in einer Kita, aber auch in Firmen, die sie bisher nicht kannten. Groß war die Aufregung und Neugier vorher, aber über das Erlebte berichteten die Schüler und Schülerinnen stolz am nächsten Tag in der Schule. Alle waren sich einig, dass dies eine tolle Erfahrung war. Jetzt freuen sie sich schon auf den Girl’s und Boy’s Day im nächsten Jahr!

Vielfältig waren die Einsatzfelder der Kinder:

der Alltag einer Hausarzt-Praxis mit den Arbeitsabläufen und Tätigkeiten der medizinischen Fachangestellten, der Produktionsablauf in einer Seifen-Herstellung, die Tätigkeiten eines Kaufmanns im Einzelhandel, die Aufgaben als IT-Kauffrau und Fachinformatikerin in einer Versicherung oder einer Mediengestalterin und Grafik-Designerin, die Anforderungen in einer Tischlerei, in einem Autohaus und in der Gastronomie, das Berufsfeld in der Tierphysiotherapie, und und und…..

Stellvertretend hier zwei Erfahrungsberichte aus der 6F:

Ben Pilger aus der 6F berichtet:

 

Mein Boys‘ Day am Flughafen Köln/Bonn

 

 

Am vergangenen Donnerstag (28.03.2019) fand am Flughafen Köln Bonn mein Boys‘ Day statt.

Um 08:00 Uhr ging es los. Ich und andere Teilnehmer trafen uns im Besucherkino und meldeten uns an. Insgesamt waren wir ungefähr 30 Kinder aus verschiedenen Schulen. Es nahmen überwiegend Mädchen teil, es waren nur ungefähr fünf Jungen dort. Wir mussten unsere Ausweise vorzeigen und bekamen einen Besucherausweis vom Flughafen, um damit durch die Sicherheitskontrollen und auf das Rollfeld zu kommen.

 

 

Nach einer kurzen Einweisung fuhren wir mit dem Bus über das Flughafengelände und guckten uns alle Flugzeuge und Lager an. Nach der Rundfahrt teilten wir uns in zwei Gruppen auf und veranstalteten und eine kleine Rallye durch Terminal 1 und 2. Hier sollten wir verschiedene Fragen beantworten, z.B. „Wie viele Self-Check-In Schalter von Eurowings stehen in Terminal 1?“.

Nach dieser spannenden Rallye machten wir erst mal eine kleine Mittagspause gemacht.

Danach lernten wir den Beruf des „Mechatronikers“ kennen. Wir wurden durch verschiedene Hallen für verschiedene Fahrzeuge geführt und es wurde uns gezeigt, wie Mechatroniker diese reparieren. Um 15:00 Uhr war unser Boys‘ Days beendet.

Wir hatten sehr viel Spaß!“

 

 

Nele Hochmeister und Mariella Vester aus der 6F berichten von ihrem

 

Girls‘ Day in der Hochschule St. Augustin

 

Wir waren am Donnerstag den 28.03.2019 in der Hochschule St. Augustin. Dort gab es am Girls‘ Day das Angebot, im Bereich Technik einen Mini-Bot zu bauen.

Wir sind Schüler aus der sechsten Klasse und haben am Girls‘ Day an diesem Angebot teilgenommen. Von einer Fachlehrerin wurden wir in das Projekt eingeführt. Als erstes führte sie uns in den Technikraum. Dort angekommen erhielten wir ein Anleitungsheft für den Zusammenbau eines Mini-Bots. Die Materialien dafür lagen schon auf unseren Plätzen bereit. Wir konnten uns aus dem Heft ein Modell aussuchen, da es in der Anleitung verschiedene Tiermodelle für die kleinen Bots gab. 

Im ersten Schritt bauten wir aus den einzelnen Komponenten den Motor zusammen. Im zweiten Schritt haben wir uns mit der Elektronik beschäftigt und diese so zusammengesetzt, dass der Mini-Bot mit Strom versorgt werden konnte.

Danach hatten wir die Möglichkeit, uns die Farben für unseren Bot auszusuchen. Dann wurden alle Komponenten zusammengebaut und es entstand ein technisches Wunder. Es war sehr spannend zu sehen, wie aus den vielen Teilen ein bewegliches Objekt wurde. Je nachdem, wie man die Elektronik schaltet, hat man die Möglichkeit, den Bot mit unterschiedlichen Funktionen auszustatten. Er kann sogar durch einen eingebauten Sensor mit einer Taschenlampe gesteuert werden. Er kann dann dunklen oder hellen Linien folgen, Objekten nachlaufen und schieben, Licht suchen und Licht und Schatten umkreisen. Das Ganze wird auch mit einem Beschleunigungs- und Bremsmodus gesteuert. Übrigens kann man die benötigte Blockbatterie, die zur Stromversorgung da ist, austauschen.

 

 

Wir hatten an diesem Tag, die Möglichkeit zu lernen, dass es viele verschiedenen Methoden im technischen Bereich gibt, die wir vorher nicht kannten.

Zwischendurch durften wir in den Pausenraum und dort bekamen wir Essen und etwas zu trinken.

Als wir nach Hause kamen, waren wir sehr stolz auf unseren Roboter und haben neugierig die Funktionen ausprobiert.“

(Christa Allißat)

 

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180 Fünftklässler erfahren Nationalsozialismus: Zeitzeugin in der Gesamtschule

 

Als die Veranstaltung zu Ende war, und alle Kinder hätten auf den Schulhof laufen können, blieben sie. Alle wollten zu Tamar auf die Bühne, um ein Autogramm zu bekommen und um ihr etwas zu sagen oder sich zu bedanken.

 

Als die Veranstaltung zu Ende war, und alle Kinder hätten auf den Schulhof laufen können, blieben sie. Alle wollten zu Tamar auf die Bühne, um ein Autogramm zu bekommen und um ihr etwas zu sagen oder sich zu bedanken.

Hennef - Die Gesamtschule Meiersheide und mit ihr die 180 Fünftklässler haben Glück. Glück, weil sie eine Zeitzeugin der Judenverfolgung im Nationalsozialismus erleben können, die von ihrer Rettung erzählt und deutlich macht, was Diktatur und Verfolgung für ein kleines Mädchen und ihre Familie für Auswirkungen haben. Und dabei ist Tamar Dreifuss so warmherzig und freundlich, dass ihr alle Kinderherzen zufliegen.

Tamar Dreifuss reiste in diesem Jahr zum fünften Mal an und sprach wieder zum gesamten fünften Jahrgang und Lehrpersonen.

 

 

Kindern in diesem Alter eine Vorstellung der Judenverfolgung zu geben, ist eigentlich nicht möglich. Tamar Dreifuss aber gelang dies mit den Bildern aus ihrem Kinderbuch „Die wundersame Rettung der kleinen Tamar“ und ihrer dichten Erzählweise. Immer wieder sprach sie die Kinder an und bezog sie mit in ihren Vortrag ein. Mehr als 60 Minuten lang war es still, 180 Kinder hörten ihr gebannt zu und stellten im Anschluss noch mutig viele Fragen.

Dabei konnte man feststellen, dass sie genau zugehört hatten und sich zahlreich Details gemerkt hatten.

 

 

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Bestsellerautorin Judith Hermann an der Gesamtschule Hennef Meiersheide

 

 

Am 3. April erwartete die Oberstufe der Gesamtschule Hennef Meiersheide eine ganz besondere Veranstaltung. Die Bestsellerautorin Judith Hermann würde aus ihrem Erstlingswerk ,,Sommerhaus, später" lesen.

Judith Hermann gelang der literarische Durchbruch mit ihrem ersten Buch "Sommerhaus, später". Gelobt wurden von der Kritik ihre in kurzen Sätzen gehaltenen, trotzdem unentschieden bleibenden Schilderungen alltäglicher und scheinbar alltäglicher Begebenheiten. Vor allem zeigte die Kritik sich davon begeistert, dass es Judith Hermann gelang, in ihren Erzählungen das Lebensgefühl ihrer Generation, der Ende der 1990er in Berlin lebenden Künstler-Studenten-Arbeitslosen-Bohème, darzustellen.

 

 

Und es zeigte sich, dass die im Zentralabitur NRW als einzige Frau und Gegenwartsautorin vertretene Berlinerin den anderen beiden obligatorisch zu lesenden Größen Goethe und Kleist durchaus das Wasser reichen kann. Zumindest in der Beliebtheitsskala der Schülerinnen und Schüler konnte sie den Klassikern den Rang ablaufen. Mit monotoner und doch auch melancholisch anmutender Stimme überzeugte Frau Hermann in der Nüchternheit und Lakonik ihrer mit den Inhalten korrespondierenden Vortragsweise.

 

 

Besondere magische Momente enthielt jedoch das knapp einstündige Gespräch im Anschluss an die Lesung. Die zunächst sachlichen, ruhigen und fast schon schüchternen Reaktionen der Autorin auf die Fragen der wissbegierigen Schülerschaft verwandelten sich zunehmend in ein vermitteltes Gefühl von Nähe und Echtheit. Dies  lag zum einen an der Erzählung zahlreicher humoristischer Anekdoten aus ihrer Vergangenheit und zum anderen an einem sehr authentischen, nicht immer konventionellen Auftreten. Interessante Augenblicke bot das Gespräch zum Beispiel als die Schriftstellerin auf die Frage, ob die Lektüre ihrer Erzählungen einen schlechten Einfluss auf junge Leser habe, lächelnd und entschieden entgegnete: „Das ist mir ein bisschen egal“. Auch ihr ehrliches Bekenntnis, dass sie voll von Ängsten steckt und immer eine Außenseiterin war und noch immer ist, machte die Ikone Judith Hermann sehr greifbar für die jungen Menschen, die bis dato doch eher abstrakte Vorstellungen von lange verstorbenen und etwas verstaubten Autoren in sich trugen.

Die von der Lehrerin Frau Dorothee Di Tomaso initiierte Lesung als Auftaktveranstaltung für eine literarische Reise in die Welt der Gegenwartsliteratur hat gezeigt, dass junge Menschen Bücher noch nicht aus ihrem Leben verbannt haben, dass sie sich für Literatur und die Menschen dahinter begeistern lassen und dass die unmittelbare Erfahrung von Literatur, Poesie und Sprache nicht durch virtuelle Realitäten und Whatsapp-Kommunikation ersetzt werden kann.

 

 

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Besuch der Klasse 8A im EL-DE-Haus

 

Am diesjährigen Gedenktag besuchte die Klasse 8A das Leopold-Dahmen-Haus in Köln (EL-DE-Haus).

In zwei Gruppen unterteilt bekamen wir eine interessante Führung durch das Gebäude.

Im 1. und 2. Obergeschoss findet eine Dauerausstellung statt. Schwerpunktmäßig beschäftigte sich unsere Führung mit dem Leben der Jugendlichen während der NS-Zeit. Wir erfuhren vieles über die Hitlerjugend (HJ) bzw. den Bund Deutscher Mädel (BDM), aber auch über den Widerstand zu dieser Zeit.

Im Keller hatten wir die Möglichkeit die Zellen zu besichtigen, welche teilweise noch im Originalzustand erhalten sind.

Schon als wir die Treppen heruntergingen, spürten wir sofort Beklemmungen.

Dies war wohl der beeindruckendste Teil der Führung, da uns an dieser Stelle die ausweglose Situation der inhaftierten Menschen bewusst gemacht wurde. An den Wänden der Zellen befinden sich immer noch Originalinschriften der ehemaligen Häftlinge, die hier ihre Grüße, Wünsche, Hoffnungen und auch ihre Abschiedsworte in verschieden Sprachen niederschrieben.

Auch der Innenhof, auf dem Hinrichtungen stattfanden, wurde uns gezeigt.

Im Gewölbe des EL-DE Hauses finden regelmäßig Sonderausstellungen statt. An unserem Besuchstag konnten wir die Ausstellung „Erinnern – eine Brücke in die Zukunft“ besichtigen. Hier wurden Collagen, Skulpturen und andere Objekte ausgestellt, die an elf Schulen, verschiedenster Schulformen, aus Köln, Leverkusen, Odenthal und Gummersbach, erarbeitet wurden.

(Michaela Dasbach)

 

 

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Bücherhelfer besuchten das Schokoladenmuseum

 

Sechs Schülerinnen und Schüler aus der 10 D übernehmen – betreut von der Lehrerin Marita Dederich - schon seit vier Jahren die verantwortungsvolle Aufgabe der Lehrbücherausgabe: sie helfen während der Öffnungszeiten der Bücherausgabe - vor allem aber unterstützen sie die Bücherrückgabe, die Bücherausgabe und die digitalen Aufnahmen der Bücher. Dazu kommen die Jugendlichen sogar in den Ferien!

Zusätzlich gibt es noch weitere sechs Bücherhelfer aus der 7A, die seit dem Sommer 2018 „antrainiert“ werden und nach dem Abgang der 10er das Amt alleine schultern müssen.

 

 

Als Dank und Belohnung machen Bücherhelfer jährlich einen Ausflug, den der Förderverein dankenswerterweise sponsert.

In diesem Jahr ging der Ausflug am 13. März in das Schokoladenmuseum der Stadt Köln. Es gab eine interessante Führung zur Herstellung von Schokolade und Nachhaltigkeit und das Highlight war natürlich der Schokoladenbrunnen.

 

 

Trotz des großen Altersunterschieds konnten alle aktiv mitmachen, und es ist wunderbar wie verantwortungsbewusst die "Großen" mit den "Kleinen" umgehen. 

Das ist nicht nur beim Ausflug zu beobachten, sondern auch beim Einarbeiten der neuen Bücherkinder.

Ohne die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler wäre das Arbeitspensum am Schuljahresanfang und -ende kaum leistbar!

(Marita Dederich)

 

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Schülerberichte des 9.Jahrgangs zum Betriebspraktikum

 

Anlagenmechaniker für Sanitär-Heizung und Klimatechnik

In meinem dreiwöchigen Praktikum habe ich als Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik gearbeitet. Ein sehr ungewöhnlicher Beruf für Mädchen, wie ich am Anfang fand. Ich habe in der Firma Frings in Rheinbreitbach gearbeitet. Dies ist ein Unternehmen in zweiter Generation, was seit über 40 Jahren besteht.

 

 

Meine Haupttätigkeit in den drei Wochen war morgens das Auto zu packen mit den nötigen Materialien, dann die Aufträge abzuarbeiten, dazu gehörten so etwas wie eine Heizung warten, eine Heizung reparieren, Wasserrohre verlegen usw. und am Nachmittag das Auto mit dem am Tag angesammelten Müll wieder auszuräumen. Am Anfang habe ich gedacht, dass ich vielleicht bei so vielen Männern als Kollegen untergehen könnte oder sie mich nicht ernst nehmen würden, aber dieser Gedanke hat sich schnell geändert und ich habe gemerkt wie cool die Kollegen es fanden, dass ein Mädchen in diesem Beruf ein Praktikum macht. Alles in allem war es ein sehr schönes und lehrreiches Praktikum, obwohl ich nach manchen Tagen echt müde war.

 

 

Industriemechaniker

Ich stelle heute den Beruf „Industriemechaniker“ vor. Ich habe in der Firma „Thermo-Control-System“ gearbeitet. Der Arbeitsplatz befindet sich in der Firma. Dort stellt man Thermoelemente her. Sie werden z.B. bei Automobilfirmen gebraucht. Diese Thermoelemente werden verarbeitet und verschickt. Meine Aufgaben dort waren: Polieren, Sägen, Schweißen, Sortieren und Verpacken.

Alles in allem hat das dreiwöchige Praktikum sehr viel Spaß gemacht.

 

Grundschullehrer

Die Hans Alfred Keller Schule in Siegburg Zange ist ein kleiner Standort der Hans Alfred Keller Schule Deichhaus.

 

 

Die Schule besteht aus vier Klassen mit jeweils 25 Schülerinnen und Schülern pro Klasse. Der Unterricht beginnt um 08:00 Uhr und endet um 13:15 Uhr. Die ersten und zweiten Klassen lernen gemeinsam in einen Klassenraum und die dritte und vierte Klasse lernen getrennt voneinander. In meinem dreiwöchigen Praktikum habe ich hauptsächlich in der Klasse vier hospitiert und die Lehrer unterstützt, indem ich den Schülerinnen und Schülern bei Fragen geholfen habe.

Während meiner Praktikumszeit fand eine Projektwoche in der Schule statt zum Thema ‚Gesund leben‘. Dort habe ich gemeinsam mit den Kindern Sport getrieben.

Nach Schulschluss bin ich noch in die OGS Betreuung gegangen. Dort habe ich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gegessen und gespielt, außerdem habe ich den Kindern in der Hausaufgaben Betreuung bei Fragen geholfen.

 

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2019 - Genesis - Die Schöpfung bewahren

 

Die Bewahrung der Schöpfung soll im Rahmen des Schülerprojektes in Bezug zur „Schöpfung“ von Joseph Haydn gebracht werden.

Teilnehmende Schulen bzw. Kurse können sich der „Schöpfung“ von verschiedenen Fachgebieten aus nähern. Es bieten sich neben Musik die Fächer Religion, Kunst, Biologie / Erdkunde und auch Deutsch an. Besonders erwünscht sind kreative Umsetzungen in Musik-/ Theater- und Tanz-AGs und in eigenen Texten der Schülerinnen und Schüler. Kreative Ergebnisse werden in der gemeinsamen Abschlussveranstaltung für alle teilnehmenden Schulen präsentiert.

Der erste Schulbesuch des Dirigenten fand bereits am 26.3. um 17 Uhr im Selbstlernzentrum der Gesamtschule Hennef statt.

Die Abschlussveranstaltung für die Schulprojekte findet am Dienstag, den 18. Juni im Tannenbusch Gymnasium statt.

Innerhalb dieser Abschlussveranstaltung bietet sich für Schulchöre die Gelegenheit, mit den Sängern des Philharmonischen Chores gemeinsam einige Stellen aus der Schöpfung von Joseph Haydn vor Publikum zu singen.

Geplant sind weiterhin Schulbesuche des Dirigenten und weiterer Musiker bzw. Sänger. In den Schulen soll dann ein Austausch über die Ergebnisse der Schülerprojekte stattfinden und LIVE Musik dargeboten werden.

Teilnehmende Schulen:

Tannenbusch Gymnasium Bonn, Clara Schumann Gymnasium Bonn, Carl von Ossietzky Gymnasium Bonn, Rhein Gymnasium Sinzig, Sekundarschule Heimerzheim, Gesamtschule Hennef Meiersheide

Erster Besuch der Gesamtschule Hennef

Am 26. März fand der erste Schulbesuch im Rahmen unseres Schülerprojekts in der Gesamtschule Hennef statt. Unser Chorleiter, Paul Krämer, hat sehr anschaulich in die Musik Haydns eingeführt und Frederik Schauhoff präsentierte sich als äußerst sympathischer Sänger. Ein rundherum gelungener Abend!

(Dorothee Di Tomaso)

 

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 Kulturabend „Schöpfung“

 

Am 26. März 2019 fand im Selbstlernzentrum der Oberstufe ein Kulturabend unter dem Motto „Genesis“ statt. Hierzu trugen Schüler/innen der Kunstkurse von Frau Di Tomaso aus der EF und Q1 mit Malereien und Objekten bei, aber auch ehemalige Schüler sowie Paul Krämer und Frederik Schauhof, Sänger und Dirigent vom philharmonischen Chor Bonn, konnten für diese Veranstaltung gewonnen werden. Der Abend wurde von Mitgliedern des Projekturses „SLZ“, „ToLiTec“ und anderen tatkräftigen Unterstützern organisiert, sodass es neben der kulturellen Unterhaltung auch Häppchen und Getränke gab. Sehr interessant für die Zuschauer war die Veranschaulichung von Wetterphänomen auf dem Klavier unterstützt durch Gesang sowie ein Interview mit dem Sänger, für das sich die Schülerinnen und Schüler der EF Musikkurse von Frau Poschenrieder vorher Fragen überlegten. In der Pause bot sich die Gelegenheit, die künstlerischen Werke im Erdgeschoss zu betrachten oder den Hörinstallationen der Musikkurse im Obergeschoss zu lauschen. Es folgte ein humorvoller Beitrag von den zwei ehemaligen Schülern Noah Toerschen und Felix Krill, welche sich dem Tag nach der Schöpfung widmeten. Ein Schülerduett aus Klavier und Geige sowie eine Lesung des Textes „Seele“ eines libanesischen Schriftstellers durch Frau Novotny-Schmandt beendeten den gelungenen Abend.

(Niklas Wegener)

 

 

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Bestsellerautorin Judith Hermann an der Gesamtschule Meiersheide

 

Am 3. April erwartete die Oberstufenschüler/innen eine ganz besondere Veranstaltung. Die Bestsellerautorin Judith Hermann würde aus ihrem Erstlingswerk ,,Sommerhaus, später" lesen. Und es zeigte sich, dass die im Zentralabitur NRW als einzige Frau und Gegenwartsautorin vertretene Berlinerin den anderen beiden obligatorisch zu lesenden Größen Goethe und Kleist durchaus das Wasser reichen kann. Zumindest in der Beliebtheitsskala unserer Schüler/innen konnte sie den Klassikern den Rang ablaufen. Mit monotoner und doch auch melancholisch anmutender Stimme überzeugte Frau Hermann in der Nüchternheit und Lakonik ihrer mit den Inhalten korrespondierenden Vortragsweise. Besondere magische Momente enthielt jedoch das knapp einstündige Gespräch im Anschluss an die Lesung. Die zunächst sachlichen, ruhigen und fast schon schüchternen Reaktionen der Autorin auf die Fragen der wissbegierigen SchülerInnen verwandelten sich zunehmend in ein vermitteltes Gefühl von Nähe und Echtheit, was zum einen an der Erzählung zahlreicher humoristischer Anekdoten aus ihrer Vergangenheit lag und zum anderen an einem sehr authentischen, nicht immer konventionellen Auftreten. Interessante Augenblicke bot das Gespräch zum Beispiel als die Schriftstellerin auf die Frage, ob die Lektüre ihrer Erzählungen einen schlechten Einfluss auf junge Leser habe, lächelnd und entschieden entgegnete: „Das ist mir ein bisschen egal“. Auch ihr ehrliches Bekenntnis, dass sie voll von Ängsten steckt und immer eine Außenseiterin war und noch immer ist, machte die Ikone Judith Hermann sehr greifbar für die jungen Menschen, die bis dato doch eher abstrakte Vorstellungen von lange verstorbenen und etwas verstaubten Autoren in sich trugen.

 

 

Die von mir initiierte Lesung als Auftaktveranstaltung für eine literarische Reise in die Welt der Gegenwartsliteratur hat gezeigt, dass junge Menschen Bücher noch nicht aus ihrem Leben verbannt haben, dass sie sich für Literatur und die Menschen dahinter begeistern lassen und dass die unmittelbare Erfahrung von Literatur, Poesie und Sprache nicht durch virtuelle Realitäten und Whatsapp-Kommunikation ersetzt werden kann.

(Dorothee Di Tomaso)

 

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Projekttag zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus – Jüdischer Friedhof Geistingen

 

Der 6. Jahrgang hat sich anlässlich des Projekttages zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus unter anderem mit der jüdischen Erinnerungskultur auseinandergesetzt.

 

 

Nachdem wir uns mit den Geschehnissen zur Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzt hatten, sprachen wir darüber, dass Juden im Rahmen ihrer Erinnerungskultur häufig Steine auf die Grabsteine ihrer Angehörigen legen. Diese Steine sollen ausdrücken: „Ich war hier, ich habe dich besucht, ich habe an dich gedacht und mich erinnert.“ Zum Gedenken an die Ermordung der Juden aus Hennef haben wir zunächst Erinnerungssteine gestaltet. Diese wurden verziert mit Friedenssymbolen und auch mit dem Wort „Schalom“ (Frieden) in hebräischer Schrift. Anschließend machten wir uns auf zum jüdischen Friedhof in Geistingen, um uns dort, auch in einer Schweigeminute, zu erinnern und unsere Gedenksteine abzulegen.

(Kim Dorr)

 

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Literaturwissenschaftler spricht über Kleist

 

Vortrag über Heinrich von Kleist und sein Werk in der Mensa unserer Schule

Am 8. Februar besuchte uns, den Jahrgang 13, der Privatdozent für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Dr. Jürgen Nelles von der Universität Bonn, um über den preußischen Schriftsteller, Publizisten, Lyriker und Dramatiker Heinrich von Kleist zu berichten, dessen Werk „Die Marquise von O…“ wir im letzten Schuljahr gelesen und bearbeitet haben.

Dabei ging Herr Dr. Nelles sowohl auf das Leben und Wirken Kleists, welcher 1777 in Frankfurt (Oder) geboren wurde und sich im November 1811 am kleinen Wannsee (Berlin) erschoss, als auch auf seine Werke „Michael Kohlhaas“ und „Die Marquise von O…“ ein.

Er berichtete davon, dass die zahlreichen Inszenierungen und Verfilmungen seiner Werke auch heute, mehr als 200 Jahre nach Kleist Tod, noch von der Aktualität seiner Werke zeugen.

 

Kleist selbst sei seiner Zeit weit voraus gewesen, worunter er sehr gelitten habe und was sich auch in seinen acht Erzählungen und acht Dramen widerspiegele, die überwiegend in einer Katastrophe mündeten, so Dr. Nelles. Macht und Ohnmacht, Unrecht, Rechtlosigkeit sowie der Verlust und das Wiedererlangen von Identität seien Heinrich von Kleists zentrale literarische Themen.

Im Anschluss an den 45-minütigen Vortrag des Literaturwissenschaftlers hatten wir Schüler*innen die Möglichkeit, Herrn Dr. Nelles unsere Fragen zu stellen.

Wir bedanken uns bei Herrn Doktor Nelles für einen interessanten Vortrag, der uns in der Vorbereitung auf das Abitur mit Sicherheit unterstützt.

(Marieke Kutzschbach)

 

 

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Der Kunst-Leistungskurs der Q1 besucht des Max Ernst Museum in Brühl

 

Am 21. Februar 2019 hat sich der Kunst-Leistungskurs auf dem Weg nach Brühl gemacht, um eine Retrospektive der mittlerweile 70-jährigen amerikanischen Künstlerin Ruth Martin anzusehen. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr gespannt, denn das Max Ernst Museum zeigte zum ersten Mal in Europa die Arbeiten der in New York lebenden Künstlerin. Ruth Martin arbeitete in den 1970er-Jahren als Tätowiererin und war ab 1980 als Illustratorin für zahlreiche Magazine und Buchverlage tätig. Das Herzstück der Präsentation bildeten allerdings Arbeiten, die seit 2006 entstanden sind. In diesen Arbeiten hat Ruth Martin Druckgrafiken vergangener Jahrhunderte, die sie auf sonntäglichen Flohmarkt-Besuchen entdeckt hat, zeichnerisch und malerisch ergänzt und verfremdet oder für Collagen genutzt. In ihren Werken verbinden sich Traum und Realität auf eine ganz eigene Art und Weise. Die Bearbeitungen der Drucke wirkten überraschend, witzig und surreal.

Der Museumsbesuch war sehr inspirierend für die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Leistungskurses, denn das aktuelle Thema der praktischen Auseinandersetzung im Unterricht lautet: „Selbstdarstellung im Traum in Form einer Collage.“ Die ausgestellten Arbeiten lieferten viele Ideen und Anregungen für ihre eigene kreative Gestaltung. Insofern war der Museumsbesuch ein willkommenes Ereignis um die schöpferischen Kräfte der Schülerinnen und Schüler anzuregen.

(Nina Essen)

 

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Vergessen ist keine Option! - Ausstellungseröffnung „NS-Medizinverbrechen – Opfer aus Eitorf und Hennef“

 

Vergessen sei keine Option, begrüßte Bürgermeister Klaus Pipke die zahlreichen Schülerinnen und Schüler sowie die vielen Gäste zur Ausstellungseröffnung „NS-Medizinverbrechen - Opfer aus Eitorf und Hennef“ am vergangenen Freitag im Foyer des Hennefer Rathauses. 

 

 

Bereits seit 2013 verbunden durch eine Bildungspartnerschaft mit dem Kreisarchiv in Siegburg erarbeiteten Schülerinnen und Schüler der letztjährigen Klassen 10D und 10B der Gesamtschule Hennef Meiersheide diese außergewöhnliche Ausstellung zu einem ganz konkreten Thema, zu ganz individuellen Schicksalen. Unter dem Titel „NS-Medizinverbrechen - Opfer aus Eitorf und Hennef“ recherchierten die Schülerinnen und Schüler auf eigene Initiative mit Unterstützung der Kreisarchivarin Dr. Claudia Maria Arndt im Kreisarchiv und werteten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Claudia Lagner und Mira Reisen Akten des Gesundheitsamtes des alten Siegkreises zu Zwangssterilisationen aus. „Wir wollten bewusst Schicksale hier in der Region beleuchten.“, erklärten Joana Drecker und Tim Hoogkammer aus der EF, die bei der Eröffnung gemeinsam Hintergründe und Fakten zu dieser besonderen Ausstellung erläuterten. Und sie seien erstaunt gewesen bei ihrer Recherche, dass auch so kleine Ortschaften wie Eulenberg oder Hove in die dramatischen Ereignisse der Geschichte involviert waren. So beschäftigten sie sich mit Opfern des 1934 in Kraft getretenen „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und stellen in der Ausstellung zahlreiche Einzelschicksale aus Eitorf und Hennef vor, die sich der Rassenpropaganda der Nationalsozialisten nicht entziehen konnten. Angezeigt durch Nachbarn oder Ärzte, abgeschoben zur Beobachtung in Heime, sterilisiert oder vergast sei die vorgestellte Auswahl zwar nur eine kleine von über 2.000 Akten, die es hierzu im Rhein-Sieg-Kreis gäbe, berichteten die Schülerinnen und Schüler, aber sie belegten nachhaltig die damaligen Geschehnisse. Dass sie Geschichte mit dieser großartigen Ausstellung zu den NS-Medizinverbrechen lebendig machen würden, lobte auch Schul- und Archivdezernent Michael Wagner. Das Thema passe nicht nur sehr gut zu der aktuellen Studie des Kreises über die Medizin zur NS-Zeit, betonte Wagner, sondern würde auf diese Weise auch mit Leben aus der unmittelbaren Umgebung gefüllt. Auch Schulleiter Wolfgang Pelz zeigte sich stolz und beeindruckt von der Eigeninitiative seiner Schützlinge und diesem bemerkenswerten Ergebnis, das mit 21 Stellwänden neben dem Schicksal einiger Opfern auch das Wirken drei damals beim Kreisgesundheitsamt tätiger Ärzte beleuchtet.  

 

 

Mit rund 6.000 Euro im Rahmen der Bildungsinitiative vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert ist dieses besondere Projekt noch bis zum 22. Februar 2019 zu den Öffnungszeiten des Rathauses im Foyer zu sehen und erinnert damit weit über den jährlichen „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ am 27.01. hinaus anschaulich an Verbrechen im Dritten Reich.

(Ulli Grünewald)

 

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Ein unglaublicher Spitzenrekord -

Gesamtschule Hennef Meiersheide ehrt tolle Leistungen des Sponsorenlaufes 2018

 

Wirklich sehr gut angelegtes Geld und ein bemerkenswertes Engagement sei die finanzielle Unterstützung der Jugendfeuerwehr Hennef durch eine Spende aus dem letztjährigen Sponsorenlauf an der Gesamtschule Meiersheide, begrüßte Bürgermeister Klaus Pipke die Initiative der Schule bei der Ehrung anlässlich des traditionellen Sponsorenlaufes im Oktober 2018.

 

 

Bereits zum 14. Mal in der Geschichte der Schule begaben sich rund 1.400 Schüler/innen auf die jeweils fünf Kilometer langen Runden und erliefen so an einem Vormittag eine bis dato nie erreichte Summe von unglaublichen 25.400 Euro. Die stellvertretende Schulleiterin Ingrid Dietel war derart begeistert von den sportlichen Leistungen ihrer Schützlinge, dass auch aufgrund der Anzahl derer, die 25km und mehr gelaufen sind, die Ehrung in diesem Jahr im Foyer der Mehrzweckhalle im großen Rahmen stattfand. Während zwei Oberstufenschüler die 35km knackten, liefen sieben Schüler 30km und 49 SchülerInnen schafften beim Lauf kurz vor den Herbstferien eine Strecke von 25km. Mit insgesamt 645km war die Klasse 9A diejenige, die die meisten Kilometer erlief, die Klasse 5A mit 2.038,70 Euro die größte Spendensumme.

 

 

Unglaublich stolz zeigte sich auch Schulleiter Wolfgang Pelz über diese großartigen Leistungen und so wurde seitens der Schulleitung beschlossen, dass in diesem Jahr ein Großteil des erlaufenen Geldes in die Klassenkassen sowie für interne Projekte fließen solle. Vor allem für die Mittelstufe werde gerade von Schüler/innen der Freizeitbereich ganz kreativ im Harry-Potter-Stil neu gestaltet, für das Selbstlernzentrum der Oberstufe gebe es eine Musikanlage und auch die fußballspielenden Kids bräuchten das ein oder andere neue Equipment wie Tornetze.

Doch wie in jedem Jahr wird auch ein Teil des Geldes in die schuleigene Stiftung fließen, ebenso wie das "Eluru-Projekt" in Indien und die Partnerschule in Kenia mit jeweils 1.848 Euro unterstützt werden. Weitere 1.848 Euro gehen dieses Mal an die Jugendfeuerwehr Hennef und das sei etwas ganz besonderes, freute sich nicht nur Klaus Pipke, sondern auch der Leiter der Jugendfeuerwehr Jörg Stragierowicz. Gerade im digitalen Zeitalter sei es nicht einfach, die Kinder und Jugendlichen von den Bildschirmen wegzulocken, sagte Stragierowicz. Doch zum Feuerlöschen gebe es glücklicherweise keine App und er sei froh, dass die Jugendfeuerwehr Hennef so regen Anklang finde und begrüßte in den Reihen der Schüler/innen an diesem Vormittag auch viele Mitglieder der Jugendfeuerwehr; denn ohne ausgebildeten Nachwuchs sei gerade eine rein Freiwillige Feuerwehr, wie hier in Hennef, über kurz oder lang nicht mehr einsatzfähig.

Dabei gebe es gerade in der Schule und bei der Jugendfeuerwehr viele Parallelen und ergänzende Aspekte, so Pipke, die Ausbildung sei sehr fundiert. Und gerade aufgrund der dörflichen Strukturen Hennefs sei das ehrenamtliche Engagement bei der gesamten Feuerwehr gar nicht hoch genug einzuschätzen.

Im kommenden Schuljahr steht der Sponsorenlauf einmal mehr auf dem Terminplan und vielleicht schafft dann der ein oder andere sportliche Lehrer/in ja dank Haribo dann einen neuen Streckenrekord...

(Ulli Grünewald)

 

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Heureka & Bolyai - Schüler/innen erfolgreich bei gleich zwei Wettbewerben

 

Gleich für zwei Wettbewerbe gab es Ende Februar eine Preisverleihung für alle Schüler/innen, die an einem der beiden teilgenommen hatten. Ganz verschieden dabei die Ausrichtungen, erklärte Lehrerin und Wettbewerbsbeauftragte Kirsten Holz; denn während sich „Heureka! Mensch und Natur“ an die Klassenstufen 3 bis 8 richtet, werde es beim Mathematik-Teamwettbewerb „Bolyai“ schon deutlich kniffliger und würde somit die Schüler/innen der Jahrgangsstufen 5 bis Q2 ansprechen.

International und bundesweit stattfindend kommt der Teamwettbewerb „Bolyai“ ursprünglich aus Ungarn und das war auch ein Motivationsgrund daran teilzunehmen, erklären Finn Hupperich, Florian Hipp, Nikolas Klauer und Keani Elyasi. Denn dem Gewinner der anspruchsvollen mathematischen Aufgaben winkt ein Besuch in Budapest. Und auch wenn es mit einem beeindruckenden 4. Platz unter 103 teilnehmenden Teams in Nordrhein-Westfalen nicht ganz zum Sieg gereicht hat, waren die vier Neuntklässler doch mehr als überrascht, überhaupt soweit zu kommen. Wie genau dabei ihr Teamname „Butzfrauen“ entstanden ist, konnten sie im Nachhinein nicht mehr so ganz erklären. Urkunden und Preise gab es aber nicht nur für die Nachwuchsmathematiker, sondern auch für die naturwissenschaftlich ambitionierten 35 Schüler/innen der Klassenstufen 5 bis 8. Als Schule bereits seit vier Jahren bei „Heureka! Mensch und Natur“ mit dabei, galt es dieses Mal die Multiple-Choice-Fragen zu Themen wie „Mensch und Tier“, „Natur und Umwelt“ sowie „Fortschritt und Technik“ online zu beantworten. Für alle diejenigen, die dabei die Plätze 1 bis 3 in ihrer Jahrgangsstufe auf Schulebene belegten, gab es neben Urkunden verschiedene Sachpreise wie Gedulds- oder Kartenspiele, Bücher oder einen Bausatz - natürlich alles mit wissenschaftlichem Hintergrund.

 

 

Einen herzlichen Dank für ihr Engagement gab es seitens des Schulleiters nicht nur für Kirsten Holz, auch dass die Schüler/innen so zahlreich teilgenommen hätten und dabei zudem noch so erfolgreich abschnitten, sei eine tolle Leistung, die gar nicht hoch genug einzuschätzen sei, lobte Wolfgang Pelz, der gemeinsam mit Bettina Kehlert die Preise verlieh.

(Ulli Grünewald)

 

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Eine optimale Basis für Trainerlehrgänge - Neue Sporthelfer/innen an der Gesamtschule Meiersheide ausgebildet

 

Bereits zum zweiten Mal absolvierten an der Gesamtschule Hennef Meiersheide Schüler/innen erfolgreich die Ausbildung zu Sporthelfern/innen. Seit 2017 bietet die Schule unter der fachkompetenten Leitung der Sportlehrer Uwe Jansen und Patrick Kutzen diese 30 Lerneinheiten umfassende Zusatzqualifikation für Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8 bis 10 an, die dann nicht nur im Schulalltag praktische Einsatzmöglichkeiten bietet, sondern auch als anrechenbare Grundlage für spätere Trainerausbildungen dienen kann.

 

 

An drei Samstagen standen für die elf sportbegeisterten Achtklässler/innen nicht nur Grundlagen in Sachen Sportpraxis und Übungsleitung auf dem Programm, vielmehr gehörten auch rechtliche und organisatorische Inhalte für Sporthelfer/innen sowie Erste Hilfe bei Sportunfällen dazu. Für Abwechslung sorgte zudem die Vorstellung eigener Sportarten, die aufgrund der unterschiedlichen Hobbys der Jugendlichen, wie Fußball, Judo und Hockey, sehr vielseitig war. „Es war eine tolle Truppe.“, resümierten die beiden Sportlehrer bei der Übergabe der Urkunden. „Nicht nur sehr engagiert, sondern auch total harmonisch.“, sagte Uwe Jansen. Und so haben sich die frisch gebackenen Sporthelfer/innen schon bei einer Hennefer Grundschule nach möglichem Einsatzbedarf erkundigt. Aus dem 1. Durchgang ist bereits eine sportliche Kooperation im Nachmittagsbereich mit der Schule in der Geisbach entstanden. An der Meiersheide selber geht es im Rahmen von „Leben und Lernen im Ganztag“ (LiGa) unter anderem um die Etablierung von Bewegungsangeboten, die durch die eigenen Sporthelfer/innen mit betreut werden können. Ebenso sind Aktionen wie Turniere in verschiedenen Sportarten und ein Lehrer-Schüler-Wettkampf geplant, weitere sportliche Ideen geistern auch schon durch die Köpfe.

Bei der offiziellen Urkundenübergabe dankte Schulleiter Wolfgang Pelz den Schülern/innen sowie beiden Lehrkräften für ihren tatkräftigen Einsatz und das Engagement in ihrer Freizeit, das gar nicht hoch genug einzuschätzen wäre, und er freue sich über die Unterstützung seitens der Schüler/innen unter anderem bei der Betreuung der sportlichen Angebote in den Pausen sowie beim Sponsorenlauf.

(Ulli Grünewald)

 

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Zeitungspatenschaften erfreuen sich großer Beliebtheit

 

Klar, würden sie online Nachrichten überfliegen, vor allem unterwegs, war die einhellige Meinung der anwesenden Oberstufenschüler/innen. Aber zu Hause oder in der Schule intensiver Zeitung lesen zu können, hätte schon eine ganz andere Qualität, die Berichterstattung sei differenzierter, vielfältiger und vor allem auch lokaler, so die Jugendlichen.

 

 

Damit in der Schule diese Möglichkeiten bestehen, kann sich auch die Gesamtschule Meiersheide über Zeitungspatenschaften freuen. Seit mittlerweile zwei Jahren sponsern Ute und Christoph Baehr aus Königswinter-Oberpleis ein Zeitungsabonnement für den Generalanzeiger, seit Ende 2018 sind es die 270 Mitarbeiter der Firma Eckes-Granini, die ein Abo für die Rundschau finanzieren. Mitte März waren die Zeitungspaten auf Einladung der Schulleitung zu Gast im Selbstlernzentrum (SLZ) der Oberstufe und konnten sich mit den Schülern/innen austauschen. Christoph Baehr, der gemeinsam mit seiner Frau selber seit rund 20 Jahren den Generalanzeiger bezieht, war beeindruckt, dass die Jugendlichen genau die Erfahrungen und Wünsche wiedergaben, die das Ehepaar veranlasst hat, ein solches Abo zu unterstützen. Digital ja, aber auch die Printmedien sollten weiterhin präsent bleiben, so die Schüler/innen der EF, und gerade in den Freistunden, die die Oberstufenjahrgänge meist im SLZ verbringen würden, wären die Zeitungen begehrter Lesestoff.

Mit dem Abo der Kölschen Rundschau kam Ende vergangenen Jahres eine weitere Tageszeitung hinzu, die die Mitarbeiter der Firma Eckes-Granini durch die monatliche Spende der Centbeiträge ihrer Gehälter übers Jahr möglich gemacht haben. Personalleiterin Thea Fischer zeigte sich ebenso wie Betriebsratsvorsitzender Stefan Ruhl beeindruckt, wo das Geld hingehe und wie positiv das Feedback der Schüler/innen wäre. „Wir haben im Betrieb selber eine Mitarbeiterzeitung, die „Saftladen“ heißt.“, erzählte Fischer, „Und auch die ist viel gelesen.“ Nicht ganz uneigennützig sei eine solche Unterstützung sicherlich auch zu sehen, sagte Ruhl. Denn den Nachwuchs zu fördern und sich im Rahmen von derartigen Patenschaften oder eben auch durch eine Kooperation bei den Praktika zu engagieren, wecke das Interesse für das Unternehmen Eckes-Granini als potentieller Arbeitgeber, der mit dem lokalen Werk im Bröltal eine Vielfalt an Ausbildungen ermöglichen würde. 

 

 

Ein herzliches Dankeschön an die engagierten Zeitungspaten gab es seitens des Schulleiters, Wolfgang Pelz, und auch Heinz Wegmann, didaktischer Leiter an der Gesamtschule Meiersheide, dankte für das zur Verfügung stellen der Printmedien, die thematisch auch in der 8. Jahrgangsstufe in den Unterricht einfließen würden, und nicht erst in der Oberstufe von Bedeutung seien.

(Ulli Grünewald)

 

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Presseartikel

 

 

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Hamburg, meine Perle! Kursfahrt der Leistungskurse Geographie

 

Unsere erste Erdkundekursfahrt mit 29 Schüler/innen und 2 Lehrer/innen der Leistungskurse von Uwe Jansen und Tanja Hentschel begann am Samstag, 09.03.2019 um 7:50 Uhr am Hennefer Bahnhof. Einige von uns standen dort mit dicken Koffern, während andere nur einen Rucksack dabei hatten. Von dort fuhren wir mit dem Zug bis zum Kölner Hbf, wo wir dann in unseren Zug nach Hamburg einstiegen. Insgesamt dauerte unsere Fahrt ca. 5 Stunden, die jedoch schnell vorübergingen. Die meisten waren etwas müde, da wir früh aufstehen mussten und nutzten die Zeit, um etwas Schlaf nachzuholen. Viele spielten auch Karten oder andere Spiele.

Nach der Ankunft bezogen wir erstmal unsere Zimmer in der Jugendherberge, die mit Blick über die Landungsbrücken und den Hamburger Hafen bis hin zur Elbphilharmonie sehr schön war. Jedes Zimmer hatte ein eigenes Bad und es gab einen großen Aufenthaltsraum mit Billardtisch und Schachbrett, was auch viel genutzt wurde.

 

 

Danach nahmen die meisten von uns die ersten Erkundungen in Hamburg vor. Leider hat das Wetter ganz typisch für Hamburg nicht immer mitgespielt. Regen und Wind waren unsere ständigen Begleiter. 

Um 20:00 Uhr ging die St. Pauli-Führung los. Wir lernten etwas über die historische Entwicklung des Viertels sowie über St. Pauli als Wohnort mit Geschichten über das Leben in diesem besonderen Stadtteil.

Als sich die Führung bereits dem Ende zuneigte, sahen wir eine riesige Menschenmenge mit schwarzen Jacken auf uns zukommen. Hooligans des am nächsten Tag stattfindenden Fußballspiels zwischen dem HSV und St. Pauli zogen durch die Straßen. Als die Menschenmasse näher kam, wurde uns schon etwas mulmig zumute. Unsere Lehrer riefen uns zur Seite und eine Menge Polizisten mit voller Montur rannten an uns vorbei. Das war für viele Schüler sehr beeindruckend.

Am Sonntag hatten wir die Stadtführung „Kontraste einer Großstadt“. Der Stadtführer Marcus Gebert gestaltete die Führung sehr interessant und hatte zu allem eine Geschichte parat. Wir besichtigten das imposante Rathaus, den Börseninnenhof, den Jungfernstieg, hörten Geschichten über die Cholera, den Abriss der Gängeviertel und den Bau der Kontorhäuser. Mit der U-Bahn fuhren wir nach der Stadtführung in ein für Hamburg typisches Szeneviertel, das „die Schanze“ genannt wird. Es ist ein ehemaliges Arbeiterviertel, das mittlerweile zu den lebendigsten und begehrtesten Vierteln der Stadt zählt. Während der Führungen lernten wir natürlich immer auch etwas zu unserem aktuellen Thema „Stadtentwicklung“. Wir zeigten beispielsweise auf, wie die Viertel im Zuge der „Neuen Urbanität“ aufgewertet wurden und nun der „Gentrifizierung“ ausgesetzt sind.

 

 

Außerdem gingen wir noch in Richtung des berühmten St. Pauli-Stadions, wo am Samstag auch das Spiel des HSV gegen St. Pauli stattfand. Je näher wir dem Stadion kamen desto mehr Polizei sah man. Wir haben noch nie so viele Polizisten, Polizeiwagen und Wasserwerfer auf einem Haufen gesehen.

Am frühen Nachmittag war die Führung dann zu Ende und wir hatten Zeit zur freien Verfügung in Kleingruppen.

Am Montag, unserem letzten Tag, fingen wir nach dem Frühstück bereits an zu packen. Bis 10:00 musste alles erledigt sein. Wir brachten unser Gepäck in einen Abstellraum und machten uns auf zu unserer letzten Führung. Wir besichtigten die moderne HafenCity mit der Elbphilharmonie und die Speicherstadt. Außerdem waren wir noch im alten Elbtunnel.

 

 

Nach der Führung wurden einem die Gegensätze der Großstadt erst richtig bewusst. In Stadtteilen wie St. Pauli, der Schanze und zum Teil auch in der Innenstadt sind sehr viele Obdachlose und viel Graffiti an den Hauswänden. Die Häuser sind alt und dreckig. In der HafenCity ist alles super modern, sauber, die Häuser sind architektonische Meisterwerke und jedes ist unterschiedlich gestaltet.

Gegen 13.00 Uhr fuhren wir gemeinsam zurück zum Hamburger Hbf und von dort aus zurück nach Hennef. Der Zug hatte sich aufgrund des vorherigen Unwetters in NRW etwas verspätet, weshalb unsere Reservierungen aufgehoben waren. Jedoch ergatterten wir noch super Plätze. Wir hatten zwei Abteile, fast nur mit unserem Kurs und noch paar kleinere Kabinen. So gegen 20.00 Uhr kamen wir von Musik und guter Laune begleitet dann wieder in Hennef an und unsere schöne Kursfahrt war schon vorbei. Was bleibt sind die vielen Eindrücke von Hamburg, die nun auch in Hennef weiter im Unterricht angewendet werden können.

(Leonie Tenzer, Tanja Hentschel, EK LK Q1)

 

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Studienfahrt Prag - Gedenktag

 

Am 29. Januar 2019 fand an der Gesamtschule Meiersheide der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus statt. Um an die Opfer zu gedenken, hat sich die Jahrgangsstufe 12 mit vielen verschieden Themen auseinandergesetzt und zu diesen eine Präsentation vorbereitet, welche dann an der Studienfahrt nach Prag an den verschiedenen Orten vorgetragen werden. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich zwischen den folgenden Themen entscheiden. Zur Auswahl standen die John Lennon Mauer, die Theresienstadt, das jüdische Ghetto, die Prager Altstadt, die Prager Burg und ein fachbezogenes Thema, welches von den verschiedenen Gruppen in den jeweiligen Kursen ausgesucht werden konnte. Nach der Auswahl haben die Gruppen angefangen sich über die verschiedenen Themen zu informieren und arbeiteten an einem interaktiven Vortrag, denn die Möglichkeiten einen digitalen Vortrag zu halten, während man in Bewegung ist, sind recht eingeschränkt. Während der Arbeitsphase fanden die Schülerinnen und Schüler viele spannende und interessante Informationen über ihre Themen. Über die Prager Burg konnte man einen guten Einblick in die Historie bekommen und fand dabei interessante Fakten heraus, wie zum Beispiel, dass das Burgareal der Prager Burg das Größte auf der Welt ist und sich 2014 mehr als 1,8 Millionen diese Burg angeguckt haben. Zudem ist sie eines der beliebtesten Baudenkmäler in ganz Tschechien. Die Schülerinnen und Schüler, welche sich mit dem jüdischen Ghetto beschäftigt haben, konnten einen guten Einblick in die jüngere Geschichte Tschechiens bekommen. Außerdem konnten sie herausfinden, wieso es überhaupt so genannt wird und wo sich dieses genau befindet. Zu all den ganzen Themen haben die Gruppen viele Informationen gesammelt und den ganzen Tag mit viel Mühe an ihren Referaten gearbeitet, damit ihre Studienfahrt so spannend gestaltet wird, wie es nur möglich ist.

(Nicolas Kania,Q1, Erdkunde LK Hentschel)

 

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Judo – Schüler/innen der Gesamtschule in verschiedenen Turnieren sehr erfolgreich

 

Unsere Schule hat einen Deutschen Meister und Pokalsieger!

Alexander Neihs, Schüler im Abiturjahrgang, ist in den vergangenen Wochen mehrfach mit herausragenden Erfolgen von seinen Turnierstarts zurückgekehrt. Besonders hochwertig ist sein Titel bei den Deutschen Meisterschaften bis 21 Jahre. In Frankfurt/Oder konnte er alle fünf Kämpfe für sich entscheiden und mit dem Meistertitel die weite Heimreise antreten. Kurz vor Weihnachten hatte er bereits die Deutschen Pokalmeisterschaften in seiner Gewichtsklasse bis 81 kg gewonnen. Im Januar konnte er ebenfalls ein Turnier gewinnen: In Strausberg bei Berlin gewann er Gold beim Sichtungs- und Ranglistenturnier. Wir wünschen Alexander neben diesen tollen sportlichen Erfolgen auch viel Glück für die anstehenden Abiturprüfungen.

 

 

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Gute Platzierungen beim U15-Sichtungsturnier

 

Einige jüngere Schüler/innen fuhren im März ins baden-württembergische Backnang zum Sichtungsturnier der unter 15-Jährigen. Noel Gultschuk (8E) konnte sich nach überwiegend starken Kämpfen den dritten Rang und eine Bronzemedaille sichern. Sweta Kasabova (6A) und Victoria Onegow (7A) platzierten sich auf einem 7. bzw. 9. Rang. Alle drei genannten Judoka hatten sich zuvor bei den Bezirksmeisterschaften in ihren Gewichtsklassen die Goldmedaille geholt.

 

 

Westdeutsche Einzelmeisterschaften

 

Auch Sannie Klein ist eine vielversprechende Nachwuchsathletin im Judo. Sie konnte sich bei den Bezirksmeisterschaften in Leverkusen im Februar die Silbermedaille sichern. Bei den Westdeutschen Einzelmeisterschaften war sie ebenfalls erfolgreich und brachte einen 3. Platz mit der Bronzemedaille nach Hause.

 

 

Judoka unserer Schule kämpften erfolgreich beim Landessichtungsturnier in Mülheim/Ruhr

Bei den Mädchen in den Geburtsjahrgängen U14 (Jahren) konnten Hannah Schild (7A) und Sannie Klein (8B) in ihren Gewichtsklassen jeweils einen 3. Platz erringen. Das gleiche Ergebnis schaffte auch unser Schüler Jan Bäumer (10E) bei der U17.

 

 

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InfoTruck der Elektro- und Metallindustrie

 

Seit vielen Jahren ist es Tradition, dass der InfoTruck der Elektro- und Metallindustrie nach Karneval an unsere Schule kommt und seine Türen für die Schülerinnen und Schüler öffnet, um ihnen die vielfältige Welt der Elektro- und Metallindustrie vorzustellen.

In diesem Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs die Möglichkeit an drei Tagen den Truck und die entsprechenden Berufsfelder zu erkunden. Dort konnten sie auf zwei Etagen sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen erwerben. Diese Chance wurde von allen Klassen genutzt.

Das Drehen und Fräsen an der CNC – Fräsmaschine war besonders spannend, da jede Klasse das Produkt, einen selbstgemachten Würfel mit unterschiedlichen Symbolen, behalten konnte. Aber auch die anderen Experimentierstationen des Trucks sorgten dafür, dass die faszinierende Welt der Technik anschaulich präsentiert wurde. Darüber hinaus konnten die freundlichen Mitarbeiter des Trucks auch die Chancenvielfalt der Branche darstellen und zeigen, dass es dort für jeden die passende Perspektive geben kann.

Wir freuen uns schon auf das kommende Jahr und den Besuch des Trucks.

(Julia Kalscheid)

 

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Girls‘ and Boys‘ Day 2019

 

Wie sieht ein Tag im Forschungslabor der Universität Bonn aus? Was macht ein Instrumentenbauer oder wie sieht der Tagesablauf in einer Musikschule aus?

Diese und viele weitere Fragen zu ganz unterschiedlichen Berufen wurden am 28.03.2019 geklärt, denn an diesem Tag fand der diesjährige Girls‘ and Boys‘ Day statt, der sich vor allem an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 richtet und immer wieder auf viel Begeisterung stößt. Schließlich hat man an diesem besonderen Tag die Chance, aus dem normalen Schulalltag auszubrechen und unter Berücksichtigung der eigenen Interessen, Erfahrungen zu sammeln und neue Dinge zu lernen.

 Auch dieses Jahr nutzten unsere Schülerinnen und Schüler das vielfältige Angebot der Firmen, besuchten andere Einrichtungen und deren Workshops oder schauten den eigenen Eltern für einen Tag über die Schultern.

Der Girls‘ and Boys‘ Day gibt den Mädchen und Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, die ansonsten eher dem anderen Geschlecht zugeordnet werden. Darüber hinaus können die Kinder natürlich auch die eigenen Interessen verfolgen und somit gehen grade die jüngeren Schülerinnen und Schüler erste, vorsichtige Schritte in ihrer Berufsorientierung.

Viele Schülerinnen und Schüler berichteten voller Begeisterung von ihrem spannenden Tag und den Erlebnissen in den Betrieben.

(Julia Kalscheid)

 

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Girls‘ Day in der Uniklinik Bonn

 

Am Donnerstag den 28.03.2019 war wieder der Girls‘ and Boys‘ Day. Ich war im Forschungslabor der Uniklinik Bonn. Dort wurde ich freundlich begrüßt und wir hörten einen kleinen, spannenden Vortrag über die Aufgaben im Labor. Anschließend gingen wir selber ins Labor und zogen Kittel und Handschuhe an. Wir bildeten zwei Gruppen und machten im Labor Zellen sichtbar. Das war sehr spannend und interessant.

Der Tag hat mir sehr gut gefallen und ich kann den Besuch dort im Rahmen des Girls‘ and Boys‘ Days jedem empfehlen.

(Lotta, 6a)

 

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Mein Girls‘ Day bei Granini

 

Der Girls‘ Day am 28.03.2019 gab uns die Möglichkeit bei Eckes Granini hineinzuschnuppern. Wir trafen uns um 9:00 Uhr mit den anderen Schülerinnen und Schülern vor dem Haupteingang in Bröl. Zuerst mussten wir uns mit einem Spiel vorstellen. Direkt danach durften wir die Produkte probieren und dann haben sich die Mitglieder auch vorgestellt. Sie erklärten uns auch die Bereiche, in denen sie arbeiten. Gegen 11:00 Uhr gab es eine Führung durch den Betrieb und die Mitarbeiter erklärten uns alles. Wir durften auch den Technikbereich besuchen und dort stellten wir einen Flaschenöffner selber her. Am frühen Nachmittag durften wir nach Hause.

Mir hat der Tag sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf das nächste Jahr, wenn ich wieder einen neuen Beruf ausprobieren kann.

(Felicia, 6a)

 

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Bläserklassen beim Bowling

 

Mittlerweile ist es schon gute Tradition, dass Anfang Februar die Bläserklassen zum "Martinszug-Bowling" fahren.

 

 

Als Dankeschön für die vielen Einsätze im November 2018 bei sieben Hennefer Martinszügen waren ca. 120 Schüler/innen und Lehrer/innen der Bläserklassen eingeladen, zur Bowling-Arena in Troisdorf (BOA) zu fahren. Die Klassen 7B, 8B, 9B und 10B und waren bei Martinszügen besonders aktiv gewesen und durften mit nahezu allen Schüler/innen dabei sein. Auch einige Schüler/innen aus der 6B durften mitkommen.

Auf 18 Bahnen gab es jedes mal großen Jubel, wenn jemand einen „Strike“ oder „Spare“ warf. Auch die begleitenden Lehrer/innen Blanca Lizarraga, Michaela Dasbach, Thilo von Gahlen und Astrid Kröger-Schönbach hatten großen Spaß, selbst wenn so manche voller Konzentration geschobene Kugel dann doch keinen Pin berührte¸ sondern in der Rinne landete.

Ein schöner Ausflug für die Bläserinnen und Bläser!

(A.Kröger-Schönbach)

 

 

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Orchesterfahrt der 7B und 10B

Mit vielen neuen Stücken im Gepäck fuhren vom 11.-13.März 2019 die Bläserklassen 7B (unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach) und die 10B (unter der Leitung von Anja Städtler, die eigentlich noch im Erziehungsurlaub ist, aber dennoch netterweise zwei Stunden/ Woche in ihrer 10B Orchesterstunden unterrichtet) ins Haus Niedermühlen. Beide Klassen bereiteten sich insbesondere auf das gemeinsame Konzert am 9.4.19 in der Meysfabrik vor. Flötenlehrerin Gabriella Acsai war bei der Orchesterfahrt ebenfalls mit von der Partie und unterstützte insbesondere die Proben der 7B sehr intensiv. Für die 10B war außerdem Klassenlehrerin Ulrike Biermann dabei, Klassenlehrer Thilo Von Gahlen für die 7B.

Die 7B hatte sich einige anspruchsvollen Arrangements wie "Perfect", "Beauty and the Beast" und "Mambo No 5" vorgenommen und die Schülerinnen und Schüler waren bei den anstrengenden Proben durchweg konzentriert und engagiert bei der Sache. Viele opferten zum Üben sogar ihre Pausen, damit auch die schwierigen Passagen in kürzester Zeit funktionierten. Sieben bis acht Probeeinheiten pro Tag bewirkten zur Zufriedenheit aller schnell einen kompakten Orchesterklang.

Die Klassenlehrer/innen der 7B ließen es sich wie immer nicht nehmen, den obligatorischen täglichen Spaziergang zu unternehmen. Herr Von Gahlen zeigte sogar vollen Körpereinsatz und spielte mit den Jungen beider Klassen auf dem großzügigen Außengelände von Haus Niedermühlen Fußball, während die Mädchen der 7B sich ein kleines, aber feines Vogelgehege in der Nähe anschauten. Die Straußenvögel dort waren für die Mädchen die Stars!

 

 

Die 10B war froh, noch einmal ein paar schöne Tage gemeinsam verbringen zu können und nutzte die Zeit, um sowohl das geplante Konzert in der Meysfabrik als auch den letzten gemeinsamen Auftritt auf ihrer 10er-Abschlussfeier vorzubereiten. Auf dem Programm standen z.B. "Big Band Superhits", ein Harry Potter Medley ("Order of the Phoenix") und "Oregon Trail".

Der Höhepunkt der drei Tage war für die meisten wohl die gemeinsame Probe: Drei Stücke (u.a. "It don´t mean a thing") wurden gemeinsam geprobt. Die beiden Klassen hatten sich jeweils hervorragend vorbereitet, so dass das Zusammenspiel problemlos funktionierte.

Etwas müde, aber zufrieden, probten die beiden Bläserklassen am Mittwochmorgen alle Stücke abschließend noch einmal durch. Dann wurden schnell die Notenständer, Notenkisten, Instrumente, Koffer und Taschen in die Autos der Eltern eingeladen, die - zuverlässig wie immer - ihren Nachwuchs abholten.

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

 

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Molekularbiologie-Labortag der Biologie-Leistungskurse Q1 in Frechen

 

 

Am 24. Januar und am 31. Januar waren unsere beiden Biologie-Leistungskurse der Q1 jeweils zu Gast – man könnte auch sagen zu Arbeit – im Frechener Lehrlabor des PUB e.V. für Molekularbiologie.

 

 

Die gesetzlichen Bestimmungen, aber auch die enormen Anforderungen an die Ausstattung bringen es mit sich, dass Versuche mit gentechnisch veränderten Organismen in der Regel nicht in den Schulen durchgeführt werden können. Die bearbeiteten Themen sind für den Leistungskurs auch abiturrelevant.

Hier und an diesem Tag konnten die Schülerinnen und Schüler im Frechener Labor endlich einmal authentisch das bearbeiten, was sie sonst nur von Arbeitsblättern und Whiteboard-Projektionen her kennen: DNA wurde aus Bakterienkulturen (Escherichia coli) isoliert und ein spezieller Teil dieser DNA, die Plasmide,

 

 

durch Zentrifugation abgetrennt, gereinigt und untersucht. In diese Plasmide werden normalerweise Fremdgene eingebaut, die die Bakterien dann gewünschte Stoffe herstellen lassen. Einer der bekanntesten Stoffe ist z.B. das Hormon Insulin, das heutzutage gentechnisch hergestellt wird.

 

 

Die Plasmide wurden mit Restriktionsenzymen geschnitten, eine typische Tätigkeit, wenn man Fremd-DNA in Bakterien einbauen möchte. Überprüft wurde der Erfolg der Versuche anschließend durch eine Gelelektrophorese, die die

zerschnittenen Plasmidbestandteile voneinander trennt. Die Bestandteile können dann sichtbar gemacht werden.

Die Schülerinnen und Schüler waren sehr motiviert und wurden abschließend von unserer Kursleiterin Dr. Sigrid Kidrowski gelobt.

 

 

Es wird daran gearbeitet, dass Schülerinnen und Schüler bei entsprechendem Interesse weitergehende molekularbiologische Experimente durchführen können, z.B. im Rahmen eines Chemie-Projektkurses.

(Ulrich Läer)

 

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So begingen die Schülerinnen und Schüler der 8E den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Januar 2019 – eine themenbezogene Stadtführung

 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8E trafen sich am Vormittag des 29. Januar 2019 vor dem Siegburger Stadtmuseum, um an einer Stadtführung teilzunehmen, die thematisch an den Gedenktag angebunden war: Bürger und Bürgerinnen jüdischen Glaubens und ihr Leben in Siegburg. Heidi Mauel hat diese Stadtführung in Absprache mit Ruth Kühn für uns organisiert.

Frau Kühn erläuterte uns, dass in Siegburg vor dem Holocaust ein reges, jüdisches Leben herrschte: es gab zahlreiche jüdische Geschäfte und ein kulturelles Miteinander der Religionen. Mit Beginn des Nationalsozialismus änderte sich das. Frau Kühn führte uns durch die Kaiserstraße und das ehemalige Viertel an der Holzgasse, in dem viele Juden lebten. Dort waren auch die Synagoge, die während der Pogromnacht zerstört wurde, und auch eine Mikwe (jüdisches Ritualbad), die zwar noch existiert, aber nicht besichtigt werden kann. Anhand der zahlreichen Stolpersteine, die unseren Weg säumten, erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über die Menschen, die in Siegburg lebten, verschleppt und umgebracht wurden. Diese, in den Boden eingelassene, Gedenktafeln erinnern uns an das Schicksal der Menschen, die dem  Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Die anschauliche und informative Erzählweise von Frau Kühn machte uns sehr gut deutlich, dass die Verbrechen in unserer Nachbarschaft vollzogen, Menschen verschleppt und ermordet wurden.

Am Standort Am Brauhof erinnert ein Brunnen an die ehemalige Synagoge. Hier hielten wir kurz inne und gedachten der Toten, indem wir eine Kerze anzündeten und einem mediativen Text lauschten.

Den Vormittag schlossen wir mit einem Rundgang über den jüdischen Friedhof ab, der zu einem der größten jüdischen Friedhöfe im Rheinland zählt. Er ist seit Mitte des 14. Jahrhunderts belegt und zeugt vom regen jüdischen Leben in Siegburg über viele Jahrhunderte hinweg. Seit 1962 steht dort ein Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus´.

Wer nun Interesse gespürt hat: Führungen werden vom Siegburger Stadtmuseum und von der Leiterin des Kreisarchivs, Frau Dr. Claudia Maria Arndt angeboten.

(Claudia Langner)

 

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NS-Medizinverbrechen – Opfer aus Eitorf und Hennef

 

Nervös fanden sich Tim Hoogkamer (EF) und Joana Drecker (EF) bereits eine Stunde vor Ausstellungseröffnung im Hennefer Rathaus ein. Nervös, weil sie im Namen der Projektteilnehmer eine einleitende Rede halten sollten.

Das Projekt: Schülerinnen und Schüler des jetzigen 11. Jahrgangs arbeiteten Einzelschicksale von Opfern aus dem Rhein-Sieg-Kreis auf. Hinter ihnen lag monatelanges Aktenstudium, dessen Ergebnisse nun erstmals - auf ansprechenden Roll-ups dokumentiert – der breiten Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Begonnen hatte alles mit dem jährlichen Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus‘ im Januar 2018. Im Rahmen des Geschichtsunterrichts der 10D und aufgrund der Bildungspartnerschaft der Gesamtschule Meiersheide mit dem Kreisarchiv Siegburg fand ein Projekttag im Archiv statt, an dem die Schülerinnen und Schüler Inhalt und Aufbau einer typischen Erbgesundheitsakte kennenlernten.

Eine Erbgesundheitsakte, was ist das überhaupt? Dazu ein kleiner Einblick in die Thematik:

Die Ziele nationalsozialistischer Politik bestanden unter anderem darin, die

Fortpflanzung physisch und psychisch Kranker zu unterbinden.  Diese wurden als „Ballastexistenz“ angesehen, deren Erbgut keinesfalls weitergegeben werden sollte.

Am 14. Juli 1933 wurde das damalige Erbgesundheitsgesetz verabschiedet. Dieses führte u.a. folgende Krankheiten auf, die als vererbbar eingestuft wurden: angeborener Schwachsinn, Schizophrenie, Epilepsie und andere mehr. Auch Beeinträchtigungen wie Blind- und Taubheit konnten dazu führen, dass man in den Fokus des NS-Regimes geriet.

Menschen mit einer entsprechenden Diagnose sollten zwangssterilisiert werden. Der bürokratische Vorgang von der Anzeige bis hin zur Durchführung einer Sterilisation wurde in den Akten des Kreisarchivs akribisch dokumentiert.

In eben diese Originalakten erhielt eine engagierte Projektgruppe, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der ehemaligen 10D und 10B, Einsicht und skizzierte im vergangenen Jahr in mühevoller Kleinarbeit einzelne Biographien von damals ortsansässigen Opfern.

Was dabei herausgekommen ist, kann sich sehen lassen: Auf 21 Roll-ups werden unter anderem 14 Einzelschicksale und drei Ärztebiographien dokumentiert.

 

Anlässlich der Ausstellungseröffnung sprach Bürgermeister Klaus Pipke mahnende Worte, „Vergessen“ sei keine Option, man leugne dadurch das Schicksal der Opfer. Auch Kreisschuldezernent Thomas Wagner betonte in seiner Ansprache die Relevanz der Aufarbeitung der Geschichte im Zusammenhang mit der regionalen Nähe. Unser Schulleiter Wolfgang Pelz unterstrich Wagners Worte: „Geschichte wird hautnah erlebt.“ Durch das Engagement der Schülerinnen und Schüler rücke das Thema „Medizinverbrechen in der NS-Zeit“ aus einer Nische in die Öffentlichkeit. Zudem lobte er ausdrücklich die Professionalität der Plakate. Abschließend stellte er fest: „Diese hervorragende Arbeit der Schülerinnen und Schüler ergänzt das Projekt [...] zur Erforschung der NS-Medizinverbrechen auf dem Gebiet des heutigen Rhein-Sieg-Kreises mit der Erstellung einer wissenschaftlichen Lokalstudie in besonderer Weise.“

Wirklich greifbar wurde die Dringlichkeit der Aufarbeitung durch die Worte der Projektteil-nehmer Joana Drecker (EF) und Tim Hoogkamer (EF): „Wir fanden es erstaunlich, dass auch kleinere Städte und Gemeinden wie Eitorf und Hennef mit seinen kleinen Ortschaften Eulenberg, Uckerath, Bülgenauel und vielen mehr Schauplatz der Medizinverbrechen geworden sind.“ Eindringlich schilderten sie, wie Menschen, die angeblich erbkrank waren, in der der damaligen Zeit systematisch erfasst und häufig zwangssterilisiert wurden. Sie zeichneten auf, was das für die Betroffenen und deren Familien bedeutete: „Familien zerbrachen oder entstanden erst gar nicht.“

 

Gebannt lauschten ca. 120 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Meiersheide ihren Worten. Obwohl die Veranstaltung im Foyer des Rathauses stattfand, d. h. es herrschte durchaus Publikumsverkehr, hätte man eine Stecknadel fallen hören können, so dicht und konzentriert war die Atmosphäre. Diese hielt auch beim Rundgang an. Interessiert und sichtlich bewegt wurden die Roll-ups von den Schülerinnen und Schülern studiert, die Projektgruppe stand dabei erläuternd zur Seite.

 

Ein letztes Roll-up dokumentiert den Ausblick. Und eine Weiterarbeit wird es geben: Eine teilweise neu zusammengesetzte Schülergruppe arbeitet an einer Publikation, die gezielt im Unterricht eingesetzt werden soll. Zudem findet im nächsten Schuljahr ein Projektkurs statt, der die Medizinverbrechen in der NS-Zeit im Rhein-Sieg-Kreis weiterführend aufarbeitet. 

 

Wir möchten dem Kreisarchiv Siegburg, dem Hennefer Rathaus und unserem Schulleiter ganz herzlich danken.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Projekts:

Julia Bartsch, Leonie und Fabienne Wodara, Tim Hoogkamer, Joana Drecker, Ronja Adolphs, Anna Schwabe, Naomi Klöppel, Gabriel Runge, Ciaran Schäfer und Johannes Hanraths.

Ohne sie wäre das Projekt nicht möglich gewesen.

(Claudia Langner)

 

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Exkursionen des neunten Jahrganges ins Ruhrgebiet am 06.02. und 07.02.2019

 

Die letzte Zeche „Prosper Haniel“ war im Dezember 2018 noch nicht geschlossen, als das Ruhrgebiet schon lange aus den Schulbüchern verschwunden war. Wir leben in Nordrhein-Westfalen und stellen uns die Frage, ob man unser Bundesland überhaupt verstehen kann, wenn man nichts von der Geschichte und den Leistungen des Ruhrgebiets weiß. Wie können wir Schülerinnen und Schülern die Bedeutung der Kohle-und Stahlproduktion und vermitteln? Wie kann man erklären, warum diese Epoche beendet ist?

Zum zweiten Mal sind wir mit dem neunten Jahrgang, mit Ausnahme einer Klasse, zur Exkursion ins Ruhrgebiet aufgebrochen.

Erste Station war das Bergbaumuseum Bochum mit seinem Anschauungsbergwerk unter Tage. Kohle mit der Spitzhacke oder dem Presslufthammer abzubauen, viele hundert Meter unter der Erde – Arbeitsbedingungen, die krankmachten -  dies beeindruckte alle Schülerinnen und Schüler sehr. Immer bessere Sicherheitsvorkehrungen und billige Rohstoffe aus anderen Ländern verursachten, dass die Kohleförderung unrentabel wurde. Eine neue Zukunft musste für tausende von Menschen geschaffen werden. Konnte ein Strukturwandel gelingen?

 

Um diese Frage zu beantworten ging es anschließend zur Zeche Zollverein in Essen, wo wir durch das riesige Zechengelände geführt wurden und einen Eindruck bekamen, wir hart und laut die Arbeitsbedingungen dort waren. Aber auch wie es nach dem Ende von Kohle und Stahl weitergegangen ist wurde deutlich: Industriemuseum, Designmuseum, Ausstellungshallen, Schwimmbad, Standesamt, Hochschulgebäude und ein stillgelegtes Zechengelände, auf dem sich seltene Echsen und Pflanzen angesiedelt haben.

Die letzte Station, das Centro in Oberhausen machte den Strukturwandel dann richtig deutlich. Dort, wo früher eine der größten Gießereien Europas war, ist heute eine shopping mall. Nichts erinnert mehr an die alte Industrieanlage.

Beide Tage konnten wir mit einer sehr sympathischen Schülerschaft genießen, die positiv mit ihrem guten Benehmen aufgefallen ist. Das Feedback der Schülerinnen und Schüler war eindeutig: Hat sich gelohnt, jetzt haben wir eine Vorstellung, was mit „Ruhrgebiet“ gemeint ist und der nächste neunte Jahrgang soll unbedingt die gleiche Chance bekommen.

So soll es sein!

(Christiane Liedtke)

 

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Archivschnuppertag der Klasse 6 C am 23.01.2019

 

Das spannende an den Archiv-Schnuppertagen ist, dass die Schülerinnen und Schüler nicht genau wissen, was sie erwartet: „Wahrscheinlich irgendwas von früher“.

Womit sie nicht rechneten, ist, dass fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archivs des Rhein-Sieg-Kreises an vorbereiteten Stationen zwar einiges von früher zeigten, die Kinder aber die ganze Zeit selbst etwas tun konnten und immer wieder in der Gegenwart landeten.

Außerdem lernten sie Fachbegriffe kennen, die wirklich Sinn machen. Nur historische Ansichtskarten sind echte „Bildquellen“, weil heute Fotos bearbeitet werden können. Fake News sind schnell in der Welt. Bei der Sütterlinschrift machte es allen Spaß in dieser Schrift mit Tusche und Feder zu schreiben, aber es wurde auch deutlich, wie wichtig es ist, dass jemand diese Schrift noch lesen kann. Zahlreiche Akten wurden in Sütterlinschrift angefertigt worden, auch zu einer Zeit, als es schon Schreibmaschinen gab.

So wanderten die Kinder von Station zu Station, pflegten Akten, druckten historische Zeitungen auf Mikrofilm aus und fotografierten und schickten sogar noch eine Postkarte an Herrn Pelz.

Das Beste von allem war aber, dass sie im unterirdischen Labyrinth der Aktenaufbewahrung, im Magazin, Verstecken spielen durften, dort, wo sich eigentlich niemand aufhalten darf.

Wer sich gut benehmen kann, darf auch viel!

So war es! Vielen Dank an die Mitarbeiter des Kreisarchivs für die tolle Vorbereitung, die Zeit, die freundliche Atmosphäre und vor allem für die Geburtstagszeitungen, die jedes Kind als Geschenk für die Familie mit nach Hause nehmen durfte.

Wir würden gerne wiederkommen!

(Christiane Liedtke)

 

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Zum Glück war Tamar wieder da! Zeitzeuginnenvortrag am 29.Januar 2019 zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus

 

Unsere Schule, unsere 180 Fünftklässler haben Glück. Glück, weil sie eine Zeitzeugin der Judenverfolgung im Nationalsozialismus erleben können, die von ihrer Rettung erzählt, deutlich macht, was Diktatur und Verfolgung für ein kleines Mädchen und ihre Familie für Auswirkungen haben und dabei so warmherzig und freundlich ist, dass ihr alle Kinderherzen zufliegen.

Tamar war in diesem Jahr zum fünften Mal angereist und hat wieder zum gesamten fünften Jahrgang und natürlich zu vielen Lehrerinnen und Lehrern gesprochen.

Kindern in diesem Alter eine Vorstellung der Judenverfolgung zu geben, ist eigentlich nicht möglich.

Tamar aber gelang dies mit den Bildern aus ihrem Kinderbuch „Die wundersame Rettung der kleinen Tamar“ (ISBN-13: 978-3932248139) und ihrer dichten Erzählweise. Immer wieder sprach sie die Kinder an und bezog sie mit in ihren Vortrag ein. Mehr als 60 Minuten lang war es still, 180 Kinder hörten ihr gebannt zu und stellte im Anschluss noch mutig viele Fragen.

 

 

Dabei konnte man feststellen, dass sie genau zugehört hatten und sich zahlreiche Details gemerkt hatten.

Als die Veranstaltung zu Ende war, und alle Kinder hätten auf den Schulhof laufen und spielen können, blieben sie.  Alle wollten zu Tamar auf die Bühne, um ein Autogramm zu bekommen und um ihr etwas zu sagen oder sich zu bedanken.

Wir hatten 100 Autogrammkarten vorbereitet, brauchten aber 180. Tamar unterschrieb so lange sie konnte -  die anderen Kinder mussten noch zwei Tage auf ihre Autogramme warten.

Und dann? Dann gingen die Gespräche in den Klassen und zu Hause weiter. So sollte es sein. Kein Unterricht dieser Welt kann den Besuch von Tamar Dreifuss ersetzen.

Tamar hat versprochen, dass sie nächstes Jahr wiederkommt. Wir haben versprochen, dass wir dann etwas ganz Besonderes machen.

(Christiane Liedtke)

 

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Besuch im LVR-Landesmuseum Bonn

 

Am 15.03.2019 fuhren wir mit unserer Klasse und unseren Klassenlehrern Frau Ohl und Herrn Luke ins LVR-Landesmuseum Bonn, um uns eine Mitmachausstellung übers Mittelalter anzugucken.

Im Museum angekommen, haben wir einen Einleitungsfilm übers Mittelalter geguckt. Danach haben wir uns in 2 Gruppen aufgeteilt, und haben getrennt verschiedene Themen angeschaut. Zuerst haben uns die Mitarbeiter des LVR-Landesmuseum alles gezeigt und danach durften wir uns mit den Mitmachausstellungen selbst beschäftigen. Wir konnten ausprobieren, wie man im Mittelalter getanzt hat, wie man Schießpulver herstellt, wie die Menschen früher gekleidet waren…usw. Alles in allem war es ein sehr schöner Ausflug und es hat allen sehr gut gefallen!

 

 

Auf dem Rückweg hatten wir dann noch ein paar Probleme mit dem Zug, aber Frau Ohl und Herr Luke haben uns sicher nach Hause gebracht.

(Alina und Lena, 6e)

 

 

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Tolles Ergebnis der Eluru-Weihnachtsaktion!

 

Seit über 20 Jahren unterstützen die Schüler/innen unserer Schule die Waisenkinder in Elru /Indien mit vielen Aktionen, wie Flohmärkte, Weihnachtsbasare und die Sammeldöschenaktion vor den Weihnachtsferien! Zusammen mit einem Teilerlös aus dem Sponsorenlauf kamen in diesem Jahr 2945,36 EUR zusammen. Das ist ein neuer Rekord! Vielen Dank an alle Spender/innen und die engagierten Schüler/innen. Weitere Informationen finden sich auf unserer Homepage.

(Schülersprecherteam Petra Nsanda und Lukas Schmidt)

 

 

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Chat und Co

 

Der Projekttag  „Chat & Co“ ist für die Klassen des siebten Jahrgangs geplant worden, um uns Schüler zum richtigen Umgang mit dem Internet (AGB´s, Online Spiele, Sucht, Privatsphäre und Preisgebung im Internet) aufzuklären.

Zu Beginn des Tages hatten wir normalen Unterricht. In der dritten Stunde kamen dann zwei Frauen von der Diakonie in unsere Klasse. Sie stellten sich vor und wir besprachen gemeinsam was wir unter Chat & Co. verstehen oder uns vorstellen können.

Anschließend stellten wir unsere Stühle zu einem Kreis, stellten Fragen und besprachen wie lange wir an unseren Handys oder Computern sitzen dürfen. Wir besprachen auch wie viel wir von uns hochladen auf Plattformen wie YouTube, TikTok oder Instagram. Wir besprachen auch ob wir schon einmal im Egoshooter (Computer- oder Handyspiele, die aus der Egoperspektive gespielt werden) gespielt haben und ob unsere Eltern davon wussten.

Mit der Zeit kam auch die Frage auf, warum wir von uns Bilder oder Videos hochladen. Dazu schrieben wir ein paar Aspekte auf. (Fame, Follower, Reichweite, Vergleich (zu Vorbildern, Freunden,  …) , Spaß)

Da es im Internet oft schnell zu Streit oder Mobbing kommen kann, schauten wir uns einen kleinen Film dazu an, was die Auswirkungen von Cybermobbing sind. In diesem Film ging es um einen Jungen, der ständig Nachrichten mit bedrohendem Inhalt bekam. Danach unterhielten wir uns darüber, was der Junge dagegen gemacht hatte. Wir redeten auch darüber,  ob wir selbst Cybermobbing Erfahrungen dieser Art gemacht haben und was wir dagegen unternehmen. Dies betraf zum Glück noch niemanden aus unserer Klasse.

Wir sammelten Personen, die wir in solchen Notsituationen ansprechen können. Diese waren Eltern, Familienmitglieder, Freunde, Vertrauenslehrer oder auch die Diakonie.

Danach wurden uns Fragen gestellt. Wenn diese auf uns zutreffen, sollten wir aufstehen, wenn nicht sollten wir sitzen bleiben. Es kamen Fragen wie: „Besitzt ihr die App…?“ oder „Lest ihr immer die AGB`s durch?“. Bei der Frage stand niemand. So kamen wir zu unseren nächsten Thema AGB`s. Wir unterhielten uns darüber wofür sie wichtig sind und weshalb wir wenigstens einen kleinen Blick auf sie werfen sollten. Oft kann in den AGB´s sowas stehen wie: „hiermit erlaube ich der App XY auf meine Galerie zuzugreifen oder auf meine Kontakte“.

Kurz danach schauten wir uns einen zweiten Film an, Dieser war zwar in Englisch doch leicht zu verstehen. Es ging um ein Mädchen, die ein Video oder Foto hochgeladen hatte. Nach diesem Post kannte sie jeder und sie wurde von vielen auf ihr Aussehen angesprochen.

Dieser Film sollte uns noch einmal zu bedenken geben, dass alle Bilder die wir hochladen von Leuten gesehen und abgespeichert werden können, auch wenn wir sie dann wieder löschen. Man sollte sich vorher nochmal absichern,  dass nicht Zuviel von uns gezeigt wird oder private Informationen wie die Hausnummer und Straße auf Bildern zu erkennen sind.

Am Ende fasten wir nochmal zusammen was wir aus diesen Stunden mitgenommen haben. Bei mir war es, dass unsere Daten verkauft werden und so zufällig Werbung von Sachen erscheint, die wir zuvor gesucht haben.

(Sina G., 7C)

 

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Speed-Dating“ mit den Opfern - Gesichter, die Geschichte lebendig machen und uns persönlich berühren

 

Vor 74 Jahren, am 27. Januar 1945, wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Seit vielen Jahren leistet auch die Gesamtschule Hennef durch einen Projekttag Ende Januar ihren Beitrag dazu, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht verschwiegen werden.

In diesem Jahr besuchte die Klasse 7C am Projekttag die Bonner Gedenkstätte.

Die ständige Ausstellung der Gedenkstätte Bonn dokumentiert Verfolgung, Leid und Ermordung der Bonner Opfer des Nationalsozialismus. Sie zeigt die Willkür des NS-Regimes und ihre Auswirkungen auf den Alltag, aber auch Versuche von Widerstand und organisierter Opposition.

Ausgewählte Exponate und ausführliche Texte dokumentieren anhand von Einzelbeispielen die systematische Verfolgung von Menschen und Gruppen, die in der Zeit des Nationalsozialismus ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurden.

Ein weiterer Raum ist als Gedenkraum eingerichtet: Die Installation aus schwarzen Holzrahmen enthält Namen und Fotos der bis jetzt bekannten Bonnerinnen und Bonner, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden oder infolge des NS-Terrors starben.

Die Schüler*innen der 7C bekamen zunächst einen Eindruck von der Gedenkstätte in einer kurzen, sehr lebendig gestalteten Führung vermittelt. Danach durften sie selbst aktiv werden: Anhand von Portrait-Fotos einzelner Opfer wurden sie zu einem „Speed-Dating“ mit den Betroffenen eingeladen. Jede(r) Schüler*in konnte sich so mit einem Einzelschicksal auseinandersetzen.

Beispielsweise Janine: Sie kam in Berührung mit Barbara, einer 17jährigen aus Bornheim, die während der NS-Zeit in ihrem Dorf und auf dem Bonner Marktplatz öffentlich gedemütigt wurde, weil sie angeblich einen polnischen Zwangsarbeiter als Liebhaber hatte. Dabei hatte Bärbel, so ihr Spitzname, dem Soldaten nur mehrfach ihr Butterbrot geschenkt, da der Anblick des hungrigen Mannes ihr Mitleid geweckt hatte.

 

In einer anschließenden Austauschrunde stellten alle Schüler*innen „ihr“ jeweiliges Opfer vor. So erfuhren die Jugendlichen, dass alle Bevölkerungsgruppen zur damaligen Zeit von der NS-Politik betroffen waren: Juden, kranke und behinderte Menschen, Oppositionelle, Sinti und Roma, aber auch „Arier“, die mit Juden verheiratet waren oder Verfolgten halfen.

Bei einem Feedback zum Schluss stellte sich heraus, dass die Schüler*innen den Besuch sehr positiv bewerteten. Denn jetzt werden sie sich immer an Gesichter erinnern können, wenn sie mit diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte konfrontiert werden.

(Janina Meier und Sabine Schneider)

 

 

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Sicher im Netz“ – Informationen für Eltern und Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs

 

YouTube, WhatsApp, Instagram und co. sind für Kinder und Jugendliche heutzutage Alltag.
Um in diesem Alltag sicher zu bestehen brauchen Kinder und Jugendliche Medienkompetenzen.

„Sicher im Netzt“ – zu diesem Thema fand am Mittwoch, den 23.01.2019, ein Elterninformationsabend hier an unserer Schule statt.
Frau Lisa Thiebes, Kriminaloberkommissarin des Kriminalkommissariats Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei Siegburg, informierte die Eltern aller Jahrgangsstufen über mögliche Risiken im digitalen Alltag, mit denen besonders Kinder und Jugendliche konfrontiert sind.
Mit alltagsnahen Beispielen machte sie auf Gefahren aufmerksam und erklärte Möglichkeiten zum Schutz vor diesen Risiken.

 

 

Parallel dazu besuchte Frau Thiebes in den darauffolgenden Wochen alle Klassen des 6. Jahrgangs, um auch die Schülerinnen und Schüler in Vorträgen über die Gefahren des Internets zu informieren und sie im sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Smartphone oder Computer zu schulen.

Mit Spannung verfolgten unsere Schülerinnen und Schüler die informativen und schülernahen Vorträge und konnten so viel mitnehmen.

(Flora Plato)

 

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Auf den Spuren der Römer in Germanien

 

Am Mittwoch, dem 13.02.2019, machten die Lateinkurse der Jahrgangsstufen 6 und 9 von Frau Rach unter der Begleitung von Herrn Läer und Frau Wäschenbach eine Exkursion nach Xanten. Nach einer zweistündigen Busfahrt wurde zunächst der Archäologische Park Xanten erkundet, dort, wo die Colonia Ulpia Traiana, benannt nach Kaiser Trajan, einst existierte.

Das heutige Xanten ist nämlich eine im Mittelalter errichtete Stadt, die nicht mit der römischen Colonia zu verwechseln ist. Das heutige Xanten liegt ein gutes Stück außerhalb der früheren römischen Stadtmauer, von der die Schülerinnen und Schüler Überbleibsel begutachten konnten. Bei der einstündigen Führung durch den Park ließ sich jedoch noch deutlich mehr entdecken, wie etwa die restaurierten Gemäuer der damaligen Thermen und Handwerkshäuser. Da im 9. Jahrgang die Thermen bereits im Unterricht besprochen wurden, konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen einbringen und erweitern. Wie die Römerinnen shoppen gingen, ohne dabei nass zu werden, interessierte vor allem die Mädchen. Doch auch die Jungen kamen nicht zu kurz; beim Anblick des Amphitheaters konnten sie ihr Wissen aus dem Unterricht einbringen und sich die Kämpfe von Mensch bis Tier bildhaft vorstellen. Ebenso die Katakomben konnten besichtigt werden.

Weiter ging es mit einer einstündigen Führung durch das Römermuseum, in dem neben römischen Grabsteinen, den Überresten eines Römerschiffs und Schmuck auch Soldatenkleidung begutachtet und sogar anprobiert werden durfte! Da es im Museum noch deutlich mehr zu entdecken gab, sodass die Führung nicht alles abdecken konnte, hatten die Schülerinnen und Schüler im Anschluss die Gelegenheit, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Angeleitet durch eine Rallye stillten sie ihren Wissensdurst und waren sich am Ende des Tages einig, dass sich die Fahrt gelohnt habe und dass sie sogar gerne noch länger geblieben wären. Um mehr über die Römer zu erfahren, muss man nicht immer unbedingt nach Rom, sie waren ganz in unserer Nähe und eines ist sicher – die Schülerinnen und Schüler wollen den Römern weiterhin folgen!

 

 

 

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Kreismeisterschaften der Schulen – Jugend trainiert für Olympia - Schwimmen

 

(Schwimmwettkampf 2019 )

Bereits zum 20.ten mal haben wir mit auch dieses Jahr an den Kreismeisterschaften der Schulen – Schwimmen - zwei Mannschaften teilgenommen.

Die Jungenmannschaft war schnell komplett. Bei den Mädchen hat uns die aktuelle Grippewelle einige Probleme bereitet. Schließlich konnten wir dann doch mit 18 SchülerInnen aus den Jahrgängen 5 bis 9 starten.

In der Schwimm-AG am Donnertag vor dem Wettkampf wurden kurzfristig noch Absprachen getroffen und Strategien für die Startaufstellung in den Staffelwettkämpfen entwickelt. Auch der Wechsel in der Staffel sowie Starts und Wenden konnten hier geübt werden. Dabei haben die „Profis“ viele hilfreiche Tipps weitergeben können.

Mit Mannschafts-Shirts, Badesachen, Proviant gerüstet ging es am Montag morgens um 8.00 Uhr mit dem Bus los Richtung Hardtberg Bad in Bonn.

Kräftig wurden beim Wettkampf die jungen Schwimmerinnen von ihren Mannschaftsmitgliedern bei den Einzelstarts angefeuert!

Die Mädchen in der Wettkampfgruppe III erreichten den 3.Platz.

Die Jungen konnten sich den 2. Platz in der Wettkampfgruppe II sichern.

Zufrieden, erschöpft und mit der Zusage auch im kommenden Jahr wieder an den Kreismeisterschaften teilzunehmen, sind wir am frühen Nachmittag nach Hause gekommen.

Begleitet hat uns auch dieses Jahr Anna Promies!

(Gisela Raps, Schwimmtrainerin, B-Lizenz)

 

 

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Seminar der Schulsanitäterinnen und Sanitäter

 

 

Unser Schulsanitätsdienstseminar am 29.01.2019 hatte das Thema „Beatmung“. Schon im vergangenen Jahr (Januar 2018) erlernten wir in einem Multiplikatorenseminar, wie wir unsere Mitschüler und Mitschülerinnen die Wiederbelebung (Prüfen, Rufen, Drücken) erklären können. Herr Peters, unser Ausbilder der Malteser Hennef, brachte uns, sowohl im letzten, als auch in diesem Jahr, das Thema in einem fünfstündigen Seminar näher. Es waren 20 Schülersanitäter und Schulsanitäterinnen, aus den Jahrgängen 6 bis 12 anwesend. Bisher hat der Schulsanitätsdienst über 700 Schüler und Schülerinnen der Gesamtschule Meiersheide geschult. Die Jahrgänge 5 bis 8 wurden ohne Beatmung geschult, jedoch werden die Jahrgänge 9 bis13 in Wiederbelebung mit Beatmung unterrichtet. Damit werden wir im nächsten Schulhalbjahr beginnen. Wir besuchen die einzelnen Klassen zu zweit oder zu dritt in einer Doppelstunde, nach Absprache mit den jeweiligen Klassenlehrern.

 

 

Zu Beginn wiederholten wir die Herzdruckmassage und deren Ablauf. Danach gingen wir auf die Beatmung von Mund zu Mund ein und vertieften diese (Nase zuhalten, Kopf überstrecken, Kinn vorziehen und 2 mal 1 Sekunde beatmen). Dann fing das Seminar erst richtig an, da wir zum praktischen Teil übergingen. In Vierergruppen übten wir die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit vier computerunterstützten Wiederbelebungspuppen. Das ist sehr interessant, weil jeder Teilnehmer/in sofort erkennen kann, ob er richtig und tief genug drückt und ausreichend beatmet, ohne die Lunge zu überblähen. Hierbei hatten wir sehr viel Spaß, da wir dieses Mal wettkampfmäßig in Vierergruppen gegeneinander antraten und so ein Ranking erstellten, wer von uns die Übungspuppen am effektivsten beatmete. Diese Technik nutzen wir auch, zum Beispiel beim Tag der offenen Tür, damit unsere Besucher selbst aktiv üben und wenn nötig von uns korrigiert werden können. Grundlegend für uns, ist das regelmäßige Üben der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Es bildet uns Sanitäter und Sanitäterinnen weiter und macht uns sicherer bei der möglichen tatsächlichen Anwendung, aber auch der Durchführung unserer Multiplikatorenseminare. Darüber hinaus bereitet es uns große Freude, unser Wissen und Können an die anderen Schüler und Schülerinnen weiterzugeben. Während des Seminars haben wir unsere Ergebnisse ausgewertet und an unseren Schwachstellen gearbeitet, damit wir auch die künftigen Schulungen kompetent durchführen können. Die Gruppenkonstellation aus den Jahrgängen 6 bis 12 ( die SANIS der Q2 waren leider nicht anwesend, da sie sich schon jetzt auf die anstehenden Abiturprüfungen vorbereiten) hat uns sehr gefallen, da wir mit- und voneinander viel lernen können. Wie immer konnte unser Ausbilder Herr Peters uns für diese Themen begeistern.

Nun freuen wir uns auf unsere nächste Fortbildung am 21.05.2019 .

(Jasmin Tochi, Paria Babook und Ceylan Kilic, Q1)

 

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Skifahrt der Gesamtschule Meiersheide ein voller Erfolg für Jung und Älter

 

 

Am Freitag, dem 22. Februar dieses Jahres starteten 34 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Meiersheide mit fünf Lehrpersonen auf ihre Skifahrt ins Zillertal. Unser erster Zwischenstopp hieß Mainz, wo wir gegen Mitternacht eine weitere Schulgruppe inklusive Lehrpersonen mit dem Bus des Reiseveranstalters aufnehmen konnten. Mit einem nun angenehm voll besetzten Bus war es für die spürbare Spannung und Vorfreude auf die große Reise hervorragend zu sehen, wie sich gegenseitige Rücksichtnahme auch schon auf der Hinfahrt positiv auswirken konnte. Schöne Gespräche, kleine Spiele, gemeinsames Essen und Trinken waren genau so zu beobachten wie die Möglichkeit zu schlafen.

Am frühen Samstagmorgen war es dann endlich soweit und wir erreichten unsere Unterkunft, die Jugendpension Hoadacher in Aschau. Nach Verstauen der Gepäckstücke und dem ersten gemeinsamen Frühstück wartete schon die nächste schöne Aufgabe auf uns: der Skiverleih. Die nicht allzu lange Wartezeit konnten wir uns durch Gespräche vertreiben, mit deren Hilfe wir uns auch klassenübergreifend besser kennenlernen konnten. Außerdem half auch die Anwesenheit des Schnees für kleinere Spiele im und mit Schnee.

 

 

Noch am selben Tag hatten wir die ersten Übungsminuten auf einer großen Fläche in der Nähe der Unterkunft. So konnten unsere Skiprofis, -fortgeschrittene sowie -anfänger ihr eigenes oder ausgeliehenes Material für die anstehende Woche testen. Gerade für die Skianfänger zeigte sich, dass diese ersten Minuten mit verschiedenen Übungen auf flachem Gelände hilfreich für das erste Gefühl auf Ski waren.

Im Anschluss an diese aktive Phase am ersten Vormittag unserer Skifahrt konnten wir unser Material in der Unterkunft verstauen und im Lebensmittelhandel direkt neben der Unterkunft für zusätzliche Verpflegung sorgen und unsere Vorräte, die auf der langen Busfahrt doch ziemlich leiden mussten, wieder aufbessern.

 

 

Nach der ersten Nacht in der Unterkunft wartete die Piste auf uns. Aufgeweckt, (eventuell zu) warm angezogen und gut ausgestattet ging es bei strahlender Sonne und Kaiserwetter in Richtung Piste. Nach dem Weg zur Mittelstation erfolgte tagtäglich ein gemeinsames Aufwärmen in der Großgruppe, bevor die Einzelgruppen entsprechend ihrer Zuordnung zu Snowboard oder Ski und weiterführend bezüglich ihrer bisherigen Erfahrungen in Anfänger, Fortgeschritten, und Profis entstanden. Ein guter Betreuungsschlüssel bezüglich der Anzahl von Schülerinnen und Schülern aufgeteilt auf die Anzahl der vorhandenen Lehrpersonen machte auch einen dynamischen Tausch der Gruppen von Tag zu Tag möglich. So konnte von Seiten der Lehrpersonen sichergestellt werden, dass jede/r Schüler/in sich bestmöglich weiterentwickeln und den größtmöglichen Spaß an Skifahrt oder Snowboarden haben kann.

Dass es möglich ist, größtmöglichen Spaß gepaart mit Verantwortung und Sicherheit auf der Piste für sich selbst und auch füreinander sicherzustellen, bewiesen alle Beteiligten. Das soziale Verhalten in der Großgruppe sowie in den Kleingruppen auf der Piste unterstützte zu jeder Zeit die gute Laune und den Spaß an unserer Skifahrt, ebenso wie das über die Woche anhaltende Kaiserwetter.

Auch abseits der Skipiste, vor allem nachmittags und abends hatten wir Möglichkeiten in unterschiedlichen Situationen miteinander Zeit zu verbringen. Tischtennis, Air-Hockey etc. im geräumigen Spielraum der Unterkunft, ein großer Speisesaal und auch die geräumigen Zimmer boten viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und Abwechslung für unsere Schülerinnen und Schüler.

Ein internes Highlight dürfte wohl unsere gemeinsame Nachtwanderung gewesen sein. Mit viel Spaß wanderten wir im Dunkeln durch das Dorf und über die Landschaft, sodass man sich im Mondschein mit seiner Umwelt auseinandersetzen konnte. Auch das war für Viele eine gute Erfahrung. Ebenso wie der aufregende Moment, als ein „Kettenmonster“ über die Kuppe einer Piste fuhr, auf der wir uns zu späterer Stunde und im Dunkeln kurz zuvor noch sicher gefühlt hatten. In diesem Moment war ersichtlich, dass sich Jung und „Älter“ nicht nur mit Ski oder Snowboard schnell auf einer Piste bewegen können.

Die Schnelligkeit, aber auch die Entwicklung einer besseren Technik auf Ski oder Snowboard konnten wir alle am letzten Skitag auf der Piste unter Beweis stellen, als wir gemeinsam an einem Skirennen teilnahmen. Mit Laserschranken, aufgestellten Toren zur Slalomfahrt auf einem Teilstück einer roten Piste war es ein toller Wettkampf, bei dem Spaß, Ehrgeiz und gegenseitiges Motivieren aufeinander trafen.

Es war ein rasanter und schöner Abschluss einer insgesamt wirklich sehr schönen Skifahrt!

Am Samstag, dem 02. März kamen wir abends nach etwas längerer Rückfahrt wieder an unserer Schule an und die Eltern unserer Schüler konnten diese wieder in ihre Arme schließen.

Abschließend ist es noch an der Zeit für diese Skifahrt und die gesammelten Erfahrungen mit euch allen dankbar zu sein. Bedanken möchten wir uns bei unserer Schule für die Unterstützung und unsere Möglichkeiten, beim Veranstalter sowie bei den Menschen, die unseren Aufenthalt in der Unterkunft so angenehm gestaltet haben.

Allem voran möchten wir uns aber bei unseren Schülerinnen und Schülern sowie bei den Eltern bedanken, die diese Skifahrt auch ermöglicht haben.

Euer tolles Verhalten, eure Begeisterung und Freude an der Sache motiviert auch uns für die zukünftigen Jahrgänge und gibt uns viele tolle Erinnerungen, die wir gemeinsam mit euch teilen!

Euer Ski-Team der Gesamtschule Meiersheide^

 

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Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

 

Am Dienstag, den 29.01.2019, fand an unserer Schule, wie jedes Jahr, der Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus statt.

Diesmal hat sich meine Klasse den Film „Die Kriegerin“ angesehen, der von Jugendlichen in rechtsextremen Kreisen handelt und davon, wie sie dort hineingerutscht sind. Hierbei hat man die Perspektiven verschiedener Personen gesehen, was den Film spannend dargestellt- und einem verschiedene Blickwinkel geboten hat.

Unsere Aufgabe zu diesem Film war es, sich in einer Gruppe von jeweils drei Schüler/innen auf eine Person zu konzentrieren und notieren, wie man diese Figur beschreiben kann, wie sie sich entwickelt hat und wie und warum sie in der rechten Szene gelandet ist.

In großen Gruppen haben wir unsere Gedanken zu diesem Film geteilt. Unsere Gruppe war zunächst der Meinung, dass der Film die rechte Szene überspitzt dargestellt hat, da wir die dort zu sehenden Bilder surreal fanden. Außerdem sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir mit solchen Kreisen aufgrund unserer Erziehung und unserem Freundeskreis nicht in Kontakt geraten.

Abschließend sollten wir rechtsextrem geprägte Straftaten der letzten zehn Jahre im Rhein-Sieg Kreis recherchieren. Was wir dort zu sehen bekamen schockte uns ein wenig, denn die Menge der Straftaten und die Härte dieser führte uns vor Augen, dass die Darstellungen dieses Films doch nicht ganz so weit hergeholt waren und ließ uns sowohl den Inhalt des Films als auch unsere Meinung über rechtsextreme Kreise in Deutschland erneut überdenken.

(Melanie Beckmann 10C)

 

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Umgestaltung des Freizeitbereichs

 

Einige haben vielleicht schon bemerkt, dass im Freizeitbereich gebaut wird, weshalb einige Räume den Schülerinnen und Schülern nicht zur Verfügung stehen.

Hier entsteht etwas Neues für ihre Kinder, was ihnen den langen Schulalltag verschönern soll:

Es entsteht eine völlig neue Bibliothek mit angrenzendem Leseraum/Ruheraum!

Das Motto zur Umgestaltung liefert die Harry-Potter-Reihe. Dort wo in Zukunft die Bücher ausgeliehen werden können und Platz zum Spielen von Gesellschaftsspielen ist, befindet sich das Gleis Neundreiviertel, dass den Übergang zum Hogwarts-Express darstellt, in dem die Schülerinnen und Schüler in Zukunft zum Schmökern Platz nehmen können. Sie gehen also im wahrsten Sinne auf eine Reise.

Wir sind schon mitten in der Umsetzung der Ideen. Beteiligt hieran sind ein Technik-Kurs (Jahrgang 10) unter der Leitung von Tjark Wegner, die sich vor allem um den Bau des Hogwarts-Express kümmern. Zudem gestalten die Kunst - bzw. Kunst-und-Design-Kurse von Ulrike Biermann (Jhg. 8 und 9) weitere Elemente. Die neue Bibliothek (hier schon mal 1000 Dank für alle Buch- und Spielspenden!!!) wird eingerichtet von der Bibliotheks-AG (Miriam Schulz & Schülerinnen und Schüler des Jhg. 7).

Da im normalen Schulalltag die Bewältigung solch einer großen Aufgabe, oft schwierig ist und viel Zeit in Anspruch nimmt, stehen immer wieder Projekttage für die beteiligten Schülerinnen und Schüler an, an denen sie mit großem Eifer das Projekt voranbringen.

Anbei einige Impressionen aus unterschiedlichen Bauphasen und Projekttagen. Demnächst mehr!

(Miriam Schulz & Tjark Wegner)

 

 

 

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Besuch der Zahnärztin im 5./6. Jahrgang und der IVK

 

Um Zahnschäden, Fehlstellungen von Zähnen, Wachstumshemmungen der Kiefer und Störungen der Mundfunktion zu vermeiden, führt der Zahnärztliche Dienst des Rhein-Sieg-Kreises regelmäßige Reihenuntersuchungen in den Kindergärten und Schulen des Rhein-Sieg-Kreises durch.

Mitte März stand daher für die Schülerinnen und Schüler des 5./6. Jahrgangs und der internationalen Vorbereitungsklasse „Zahnprophylaxe“ auf dem Stundenplan.

Zunächst gab es eine Theoriestunde. In dieser wurden die Schülerinnen und Schüler über gesunde Ernährung und über die Problematik vieler zuckerhaltigen Lebensmittel belehrt. Im Zuge dessen wurde ihnen anschaulich verdeutlicht wie der Karies entsteht und was sie prophylaktisch dagegen tun können.

 

 

Im praktischen Teil wurden gemeinsam die Zähne geputzt. Hierbei wurden die Schülerinnen und Schüler angeleitet wie man am effektivsten putzt.

 

 

Der aufregendste Teil für die meisten Schülerinnen und Schüler war dann die Abschlussuntersuchung. Damit die Zahnärztin und die Schülerinnen und Schüler die Stellen an den Zähnen sehen konnten, die besser geputzt werden sollten, gab es vorher ein „Färbemittel“, welches sich auf den Schwachstellen absetzt und sich aber später durch Zähneputzen entfernen ließ. Über die Ergebnisse der Untersuchung und eventuelle nötige zahnärztliche Maßnahmen wurden die Eltern im Anschluss schriftlich informiert.

(Dirk Speicher)

 

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Auslandspraktikum: Eine Erfahrung in Irland

 

Im Rahmen des verpflichtenden Praktikums der Q1 haben unsere Schüler/innen die Möglichkeit, auch im Ausland Einblick in die Berufswelt zu nehmen.

Diese Möglichkeit nutzte auch eine Schülerin der Q1, um in Dublin ein Praktikum zu absolvieren. Das Ziel ergab sich aus dem Wunsch, Irland und seine Hauptstadt kennenzulernen und ihr Englisch zu trainieren. Da letzteres besonders gut in einer Gastfamilie möglich ist, wandte sie sich hierfür an eine entsprechende Agentur. Die damit kooperierende IEP (Irish Education Partners) bot den ausländischen Praktikant/innen eine Einführung  über Land und Leute in Irland sowie die Besonderheiten im Alltag bis hin zu typischen sprachlichen Wendungen und organisierte Treffen, bei denen man Kontakte knüpfen, sich über das Erlebte austauschen oder jeden Freitag zusammen feiern konnte.

Beruflicher Einsatzort unserer Schülerin war ein Café im Saint Stephen’s Green Shopping Centre. Hier genoss sie die freundliche Einarbeitung in den ersten Tagen, die angenehme Arbeitsatmosphäre und die verständnisvollen Kunden. Viele der Mitarbeiter/innen waren wie sie aus dem Ausland zum Praktikum hier, z. B. aus Brasilien und Mexiko, hatten jedoch in Regel einen längeren Aufenthalt geplant. Neben der Arbeit blieb noch Zeit, die Stadt bzw. die Gegend zu erkunden. Hier würde sie empfehlen, wie sie selbst, bereits vorher zu planen, was man besichtigen will, um den Aufenthalt intensiv zu nutzen.

Ihr Fazit: „Man wächst als Person und erlebt die Stadt anders, wenn man allein unterwegs ist, ist auch gezwungen ständig Englisch zu sprechen. Für mich waren zwei Wochen genau richtig, weil es eine überschaubare Zeit ist. Finanziell ist dies natürlich aufwendiger, als ein Praktikum in Deutschland, aber wenn man das Geld aufbringen kann, finde ich es empfehlenswert“.

Im Rahmen des Sprachunterrichts sowie des Begabungsförderungskonzepts unserer Schule ermutigen wir unsere Schülerinnen und Schüler immer wieder, bei Auslandsaufenthalten ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und neue Erfahrungen zu sammeln, die sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern. Um ein paar Gedankenanstöße zu geben, werden Mitte Mai Schüler/innen der Q1 und Q2 Interessierten der Jahrgänge 9, 10 und EF von ihren verschiedenen Auslandserfahrungen berichten. Die Einladung erfolgt über Klassenleitung bzw. Tutoren.

(Andrea Thomas)

 

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DELF-Diplome überreicht: Mit Niveau B2 ohne Spracheingangsprüfung an französische Uni

 

In das Büro des Direktors gebeten zu werden, passiert Schüler/innen nicht häufig und wenn, steht das eher im Zusammenhang mit pädagogischen Notfällen. Nicht so in diesem Fall. Diesen Schüler/innen der Jahrgänge 8 bis Q2 – zahlenmäßig durch Krankheit etwas reduziert - war es eine besondere Freude, sollten sie doch für das Bestehen ihrer DELF-Prüfung (Diplôme d’Études en Langue Française) geehrt werden.

 

 

Die Französischprüfung, bei der Hörverstehen, Textverständnis, Textproduktion und Sprechen unter Beweis zu stellen sind, lag bereits ein paar Monate zurück, doch nun erhielten sie aus der Hand des Schulleiters ihre Diplome, ausgestellt vom französischen Bildungsministerium. Herr Pelz lobte sie für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich über den Unterricht hinaus in AGs mit der französischen Sprache zu beschäftigen und mit diesem Diplom ein besonderes Element für ihre spätere Bewerbungsmappe zu erwerben, das möglicherweise entscheidend sein kann.

 

 

Vorbereitungen auf die  Niveaus A1, A2 und B1 werden an unserer Schule schon seit vielen Jahren erfolgreich angeboten. Eine besondere Freude war es uns,  zum ersten Mal auch das Niveau B2 für die Oberstufe anbieten zu können. Das Bestehen der anspruchsvollen Prüfung berechtigt die Schüler/innen, ohne Spracheingangsprüfung an einer französischen Universität zu studieren.
Félicitations!

(Andrea Thomas)

 

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Biologie Leistungskurs Q2 - Exkursion ins Museum König

 

Wie entstehen Arten und wie werden sie systematisch erfasst?

Die Exkursion begann morgens zunächst mit einem Vortrag von Herrn Dr. Spieler in den Ausstellungsräumen des Museum Königs über die Konservierung, Transport und Archivierung von Insekten, insbesondere Schmetterlingen, Faltern und Tausendfüßlern. Die ausgestellten Varietäten waren (meist) wunderschön anzusehen und ließen nicht ahnen, welche Mühe es einem Museum kostet diese wissenschaftlich korrekt zu archivieren und zu konservieren. Nach dem Vortrag konnten die präparierten Arthropoda - der Lepidoptera, Trichoptera, sowie der Myriapoda bzw. Schmetterlinge/Falter, Köcherfliegen und Tausendfüßler - betrachtet werden.

Anschließend wurde der Kurs in drei Gruppen aufgeteilt, jeder Gruppe wurde jeweils eine praktische Aufgabe zugeteilt.

Eine der Gruppen beschäftigte sich mit der Variabilität innerhalb einer Art. Hierzu erhielt die Gruppe eine große Anzahl präparierter Käfer, derselben Art. Sie untersuchten diese auf unterschiedliche Ausprägungen verschiedener Merkmale, wie beispielsweise Flecken, Muster oder die Größe der Tiere und stellten ihre Ergebnisse grafisch dar.

Eine weitere Gruppe bekam die Aufgabe viele verschiedene Arten präparierter Käfer, anhand der phänotypischen Merkmale einer Art zu zuordnen. Hier gab es an diesem Tag ein kleines Problem: Das ursprüngliche Material war vom Museumskäfer befallen und musste zur konservierenden Rettung in die hauseigenen Tiefgefriergeräte gebracht werden, aber Herr Dr. Spieler konnte kurzfristig Ersatz von den Wissenschaftlern des Museums erhalten, so dass auch hier gearbeitet werden konnte.

Die dritte Gruppe hatte die Aufgabe selbst Käfer zu präparieren, welche in Alkohol eingelegt waren. Die eingelegten Käfer wurden durch Nadeln auf einer Styropor-Unterlage fixiert und anschließend getrocknet. Eine feinmotorisch herausfordernde Arbeit, die doch die Basis der wissenschaftlichen Arbeit bildet.

Insgesamt war es für jeden eine interessante, praktische Arbeitsform, die die Anwendung des theoretischen Wissens aus dem Unterricht verlangte und gut ergänzte!

Zudem bot das Museum viele weitere, interessante Ausstellungen, beispielsweise zum Thema Antarktis, Wüste, Regenwald oder Savanne, welche die Schüler abschließend selbstständig besuchen durften.

(Maike Salazar)

 

 

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Teamdinner des Hauswirtschaftskurses WP-HW 10 -Abschiedsessen für die 10er Klassenlehrerinnen und -lehrer 

 

Wie in den vergangenen Schuljahren zauberten die Schüler des WP-HW-Kurses Jahrgang 10 auch in diesem Jahr ein Abschiedsessen als Dankeschön für ihre Klassenlehrer sowie für die Schulleitung.

 

In diesem Jahr hat der Kurs ein 3-Gänge-Menü mit dem Motto „International Dinner“ ausgerichtet, passend zu unserem Kurs mit internationalen Wurzeln mit typischen Gerichten nach Familienrezepten und mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern!

An der stimmungsvoll in rot und weiß eingedeckten Tafel wurden die Lehrer mit einem Aperitif herzlich willkommen geheißen, von den Köchen raffiniert bekocht und von dem Service umsorgt, damit jeder sich wohl fühlt und den Dank der Schüler mit dem Menü verinnerlichen konnte… Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war die wunderbare Gesangseinlage von Amira, die alle genossen haben: die Lehrerinnen und Lehrer im Speisezimmer, die Schülerinnen und Schüler, die kellnerten, wie auch die Köchinnen und Köche in der Küche (siehe Fotos).

Die fröhliche Stimmung, viel Lob von Seiten der Kolleginnen und Kollegen sowie die herzlichen Worte der Schulleitung haben uns für die intensive Arbeit belohnt und zum Schluss gab es eine Blume für jede Schülerin und Schüler von seinem Lehrer überreicht.

Dieses Dinner war nicht nur für die Klassenlehrerinnen und -lehrer ein gelungener Abschied, sondern auch für mich als Lehrerin. Fünf Jahre gemeinsamer Hauswirtschaftsunterricht sind fast vorbei und ich werde diesen tollen Kurs sehr vermissen.

(Carmen Warning)

 

 

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Mädchen für MINT-Fächer begeistern

 

Foto: Gesamtschule Hennef Meiersheide, M. Hermes

 

An die Gesamtschule Hennef Meiersheide werden immer wieder Anfragen von Studierenden gerichtet, die um Unterstützung bei ihren Forschungsvorhaben bitten. Paulina Zacharias aus Hennef, die an der Hochschule Bonn Rhein-Sieg das Fach Technikjournalismus studiert, bat die Schulleitung um Unterstützung im Rahmen ihrer Bachelorarbeit. Unsere Schule ist dem Wunsch der Studentin gern nachgekommen. Hier ist der Bericht:

Kann das Interesse von Mädchen gegenüber MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) mit Hilfe der Foto-Plattform Instagram geweckt und gefördert waren? Dieser Frage widmet sich eine Bachelorarbeit. Dafür wurde eine Gruppendiskussion mit etwa 15 Schülerinnen der Stufen 8, 10 und EF durchgeführt. Die Mädchen sollten erzählen, wie sie Instagram nutzen, ob sie sich eine Ausbildung oder ein Studium aus dem MINT-Bereich vorstellen könnten und sie sollten Instagram-Beiträge nach ihrem Gesamteindruck bewerten. Ziel dieser Diskussion war es, herauszufinden, was Mädchen auf Instagram erwarten und wie dementsprechend ein Instagram-Account gestaltet sein müsste, um Mädchen dort für MINT-Themen zu erreichen.

Denn noch immer ergreifen deutlich weniger Frauen als Männer einen MINT-Beruf. Die Gründe für diese Entscheidung liegen zum einen in der Sozialisation, da sich Mädchen weniger zutrauen, auf der anderen Seite fühlen sie sich von der Kommunikation über technische Themen häufig aber auch nicht angesprochen. Wieso also kein Instagram-Account, der technische Themen auf die Art und Weise kommuniziert, die die Mädchen interessiert?

Doch es gibt auch zahlreiche andere Ansätze, mehr Frauen für MINT-Berufe zu gewinnen: Ferienprojekte von Hochschulen und Universitäten, Maschinenbau-Studiengänge nur für Frauen oder Mentorinnen-Programme für die erste Zeit im Studium. Die Wirtschaft und Forschung haben ein großes Interesse daran, mehr Frauen zu erreichen. Denn erwiesenermaßen haben Frauen einen anderen Blickwinkel auf die Entwicklung von Technik, weshalb gemischte Teams, sprich aus Männern und Frauen, deutlich kreativer sein können.

(Paulina Zacharias)

 

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Moin, moin! Der erste Physik-Leistungskurs der Meiersheide stellt sich vor

 

„Physik Leistungskurs??? Bist Du bekloppt?“ Das ist leider eine gängige Reaktion, aber 14 Schüler der Q1 können sich einfach nichts Schöneres vorstellen! Aber warum? „Ich habe den Physik-Leistungskurs gewählt, da ich mich schon seit klein auf für Physik interessiere. Vor allem war es die Astronomie, die mich früher immer begeisterte und mich auch in kalten Nächten aus meinem Bett nach draußen zog. Für mich ist Physik mehr als nur "wilde" Formeln, die man irgendwie anwendet, um die Klausur zu bestehen. Ich finde es essentiell, die einfachen und auch komplizierteren Phänomene in der Welt nachvollziehen und erklären zu können. Und dies ist wichtig, um sich selbst, bzw. uns als Gesellschaft mit neuen Ideen weiterentwickeln zu können.“ (T.H.)

„Der Großteil des Unterrichts ist praktisches Experimentieren, ganz nach dem Motto: Erstmal verstehen, dann rechnen.“ (F.C.) Außer mit Experimenten und über Formeln kann man die Physik aber auch ganz unkonventionell erfahren. So animierte die Braunsche Röhre zu kreativen Höchstleistungen. Sie wurde in Liedern besungen, in Gedichten malerisch verpackt und in Gemälden verewigt. Kostprobe gefällig?

Das Elektron möcht schnell weit weg,

in die Mitte, ach du Schreck.

Das Elektron schießt schnell nach vorn,

doch leuchtet nicht, was ein Zorn.

Erst wenn der Schirm richtig beschichtet,

sich das ganze Chaos lichtet…

Die Braunsche Röhre, das Prinzip,

ich nun auf die Kette krieg.

Ich hoffe es verstand nun jeder,

dichten werd‘ ich selten wieder. (F.C.)

Im Physik Leistungskurs ist der Wissensdrang umgekehrt proportional zur Kursgröße. "Jedes mal, wenn wir einen neuen Versuch anfangen (was eigentlich jede Stunde ist), fühlt man die Physik, die in der Luft liegt." (N.B.). Und so wird der Pausengong immer wieder ignoriert, wenn sich 14 hochmotivierte Schüler und ein nicht minder motivierter Lehrer doch grade so schön in ein Experiment vertieft haben. „Wir haben einen tollen Lehrer, der uns viele Experimente ermöglicht und uns alles sehr anschaulich erklärt und uns mit seiner Motivation für alle Themen begeistert. Herr Wentz lebt für das Fach!“ (T.H.) Und wenn dann endlich die meisten Schüler den Raum verlassen haben, beseitigt der übliche Smalltalk mit Herrn Wentz letzte Verständnisprobleme mit dem Unterrichtsstoff. Und am Ende ist Herrn Wentz wieder einmal eine spannende Synthese aus naturwissenschaftlich-mathematischer Wissensvermittlung und erheiterndem Schauspiel mit Ganzkörpereinsatz gelungen.

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Der Lesewettbewerb in Rheinbach

 

Ich (Alina aus der 6E) fuhr am 6.2.2019 zum Kreisentscheid des Vorlese-Wettbewerbs nach Rheinbach.

Es starteten an dem Tag 2 Vorlesegruppen, in denen jeweils ein Schüler einer Schule teilnahm. Gruppe A war gegen ca. 10 Uhr dran und Gruppe B gegen ca. 13 Uhr. Die Gesamtschule Meiersheide nahm in Gruppe B teil.

Als ich dann um 13 Uhr angekommen war, fand zuerst eine Bühnenprobe statt, bei der man getestet hat, ob das Mikrofon okay ist. Um 13:45 Uhr ging es dann los. In Gruppe B nahmen 8 Schüler aus jeweils verschiedenen Schulen teil.

Erstmal sollten vier Kinder auf die Bühne kommen und aus ihrem Buch vortragen, und danach die anderen 4. Bevor man vorgetragen hat, wurden einem von den Moderatoren, verschiedene Fragen zum Buch gestellt. Erst dann durfte man zum Podest gehen und vortragen.

Als alle vorgetragen hatten, hat die Jury 3 von 8 ausgewählt, die dann einen Fremdtext vorlesen mussten. Leider wurde ich nicht von der Jury ausgewählt. Nachdem die drei den Fremdtext vorgelesen hatten, musste sich die Jury nun einen rauspicken, der danach noch einen Fremdtext gegen den Gewinner der Gruppe A las.

Als das nun zu Ende war, traf die Jury die End-Entscheidung. Am Ende gewann der Junge aus Gruppe A.

Ganz zum Schluss bekamen alle, die teilgenommen haben, eine Urkunde und ein Buch geschenkt und um ca. 15:45 Uhr war es dann auch ganz zu Ende, und alle durften nach Hause fahren. Ein Foto mit der Jury haben wir auch noch gemacht.

(Diane Wiebecke)

 

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Mein Praktikum bei Rautenberg Media

 

Ich hatte mein 3-wöchiges Praktikum als Medienkaufmann bei Rautenberg Media. Rautenberg Media ist ein Familienbetrieb, der 1961 gegründet wurde. Bei Rautenberg Media werden Zeitungen in ganz NRW gedruckt. Auch in Berlin gibt es ein kleines Tochterunternehmen. Aber es wird nicht nur Zeitung gedruckt, sondern es werden auch Webseiten erstellt und Filme produziert. Auch als Privatkunde kann man etwas drucken lassen, z.B. Visitenkarten, Flyer oder Bücher. In meinem Praktikum war ich in verschiedenen Abteilungen des Hauses. Ich war in der Filmabteilung, der Grafikabteilung, in der Druckerhalle, in der Web- Abteilung und bei Ben Otten, Sohn des Chefs Herr Dr. Otten. Ben hat mit mir die Zukunft von Rautenberg Media besprochen. Es gibt nämlich eine eigene Webseite „unserort.de“ auf der die Kunden Werbung schalten können. In den anderen Abteilungen habe ich mir einen typischen Arbeitstag von den Kollegen angeschaut. Hauptsächlich war ich aber im Verkauf. Außerdem war ich einmal mit bei einem Kundentermin. Das war mein Praktikum bei Rautenberg Media.

 

 

 

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Mein Praktikum als Pferdewirtin

 

In meinem 3-wöchigen Schülerpraktikum vom 18.03.2019 bis zum 05.04.2019 als Pferdewirtin habe ich viele Eindrücke gesammelt. Ich hatte sehr viel Spaß und habe mich mit allen gut verstanden. Ich arbeitete von 7 Uhr bis 17 Uhr. Zu meinen Aufgaben gehörten zum Beispiel die Boxen der Pferde misten, die Pferde mit Heu und Kraftfutter füttern, außerdem habe ich sie in die Führmaschine gestellt und auch wieder reingeholt, die Pferde zum Reiten fertiggemacht, longiert, Stallgassen gefegt, Lederpflege usw.

Außerdem bin ich mit nach Belgien auf ein Trainings-Turnier gefahren. Dort habe ich beim Satteln der Pferde und beim Einspringen geholfen.

In den 3 Wochen meines Praktikums durfte ich auch öfters ein Pferd reiten und habe währenddessen Unterricht bekommen.

Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt.