Liebe Eltern!

Hiermit möchten wir Sie vor den Ferien über das schulische Leben informieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie sonnige und erholsame Sommerferien!

Wolfgang Pelz           Ingrid Dietel

(Schulleiter)   (stellv. Schulleiterin)

Themenübersicht:

 

Kulturnacht 2019

Betriebspraktikum im Jahrgang 8

Medenspiel Tennisclub Blau Weiß Hennef vs. Grün Gold Bensberg

Flughafen „Hin und Weg“

Fair Play des Monats im März 2019

Europalauf 2019

Zeitzeuge berichtet über sein Leben in der DDR

Experimente an der UNI Köln

Erinnerungen an bittere Zeiten

Von Wurzeln und Wegen - Projektbeginn der Klasse 6C

Schülerberichte des 9. Jahrgangs zum Betriebspraktikum

Unterrichtsgang der EF zur Synagogen-Gemeinde Köln

Aufklärungsaktion zum Thema Organspende

Pausenliga - Ein verdienter Sieg

Cabino Royale - 13 Jahre Glücksspiel an der Meiersheide

Crashkurs NRW – die Polizei zu Gast in der Oberstufe

Der Fußballtrainer-Nachwuchs ist gesichert“

Hennefer Schulen stellen aus

Praktikumsmesse Jahrgang 9

Zeitzeugen der SED-Diktatur

Markt der Möglichkeiten

Big Challenge 2019

Känguru-Wettbewerb 2019

Turnier um die Landesmeisterschaft

Landessichtung der U15-Judoka in Essen

Französischkurse in Liège

Tennisturnier gegen das Albertus-Magnus-Gymnasium

USA-Austausch 2019

Familienkonzert

Bläserklasse 7B  und Bigband bei Hennef Open Air

Mein Praktikum bei Rautenberg Media

Mein Praktikum als Pferdewirtin

Der Weg zum Fußballtrainer

 

Tolles Ergebnis der Eluru-Aktion!

„Universitätsluft“ schnuppern

Was ist ein duales Studium?

Urkunden für unsere Freizeithelferinnen und Freizeithelfer

Lesewettbewerb Italienisch-Deutsch

Wahre Helden wissen, wann sie gehen müssen…. - Mottotage des 10. Jahrgangs

10er Abschluss 2019 – Wahre Helden

Straße frei? Zehntklässler betreuen Fahrradprüfung an der GGS Siegtal

Schüleraustausch Hennef-Valencia (Jahrgang 9)

Unser Austausch mit La Rochelle

Französische Gäste aus La Rochelle zum individuellen Austausch in Hennef

e-Learning basiertes Reanimationstraining

Studienfahrt der Q1 nach Berlin

Studienfahrt der Spanischkurse Q1 nach Barcelona

DER Ausflugstipp der Bio-LKs Q2: Tagesausflug ins Neandertal

Die Verbraucherzentrale Siegburg zu Besuch

Wir sind LiGa-Schule!

1. Platz beim Wettbewerb freestyle-physics

Haustechnik für Physiker

Wissenschaftliche Idole hautnah erleben

Latein Abschlussfahrt EF - Latinum 2019

Seminar der Schulsanitäterinnen und Sanitäter

Sportolympiade –Bewegte Schule

Besuch der Freizeithelfer im Phantasialand

Genesis – Die Schöpfung bewahren

Bläserkonzert der Gesamtschule Meiersheide

Londonfahrt am 10.07.2019

Der WPI/ NW-Kurs auf Wattenmeerexkursion

Junior Coaches pfeifen in der GGS Siegtal das Fußballturnier

Biologie-LK besichtigen Klärwerk Hennef

 

 

Kulturnacht 2019

 

http://ge-hennef.de/typo3temp/_processed_/csm_2019_Kulturnacht_5b00d0c39a.jpgVon Kulturbeutel bis Kulturhandwerk – unsere diesjährige Kulturnacht bot wieder viel an Inspiration, Musik, Theater und kreativen Ideen. Bei schönstem Wetter war die Kulturnacht auch wieder ein Treffpunkt der Ehemaligen und Freunde!

Sowohl Darbietungen der Bläserklassen und Bands als auch leise Töne der Poesie im Selbstlernzentrum der Oberstufe wurden den Besucher/innen geboten. Und natürlich das Kulinarische: Mit Hilfe der Elternschaft gab es wieder ein breites Angebot an Getränken und Speisen. Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder – am vorletzten Freitag vor den Sommerferien!

 

 

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Betriebspraktikum im Jahrgang 8

 

Florence Mühlbach, 8d:

Im Zeitraum vom 29.04. bis zum 10.05.2019 fand das alljährliche Betriebspraktikum der achten Klassen statt. Ich entschloss mich, bei dieser Gelegenheit in der Kleintierpraxis Miriam Kohn zu arbeiten. Mein Arbeitstag begann dort meistens um ca. 8:00 Uhr und endete zwischen 18:00 Uhr und 19:00 Uhr. Ich habe mich für dieses Praktikum entschieden, weil ich Tiere sehr gerne mag, mich das Gebiet der Medizin sehr interessiert und ich Ärztin werden möchte. Der Beruf einer Tierärztin ist auch sehr abwechslungsreich, da jeden Tag neue Tiere mit anderen Krankheiten kommen und behandelt werden müssen. Man weiß nie, wie der nächste Arbeitstag verlaufen wird. Während meines Praktikums lernte ich sehr viel dazu und konnte neue Erfahrungen sammeln. Außerdem waren die Mitarbeiter sehr freundlich, erklärten mir alles und halfen mir immer. Mir wurden sehr viele unterschiedliche, interessante Aufgaben zugeteilt und ich durfte viel mithelfen. So war vom Säubern der Operationswerkzeuge über das Mithelfen in den Behandlungsräumen bis zum Assistieren bei Operationen alles dabei. Besonders haben mich die Operationen interessiert, da ich dort einiges über die Anatomie von verschiedenen Tieren und die besonderen Techniken lernen konnte. Mein Praktikum hat mir sehr gut gefallen, ich habe viel dazu gelernt und konnte mir ein gutes Bild von dem Beruf machen. Durch das Praktikum wurde ich mir auch bezüglich meines Berufswunsches sicherer. Mein Wunsch ist es nämlich Humanmedizinerin zu werden.

 

Marcus Beckmann, 8d:

Vom 29.04.2019 bis zum 10.05.2019 verlief mein erstes Schülerpraktikum. Ich war Praktikant bei der IT-Sicherheits- und Beratungsfirma CONET Solutions GmbH in Hennef.

Meine Arbeitszeiten waren recht flexibel, allerdings habe ich mich dazu entschieden, von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr zu arbeiten, weil ich 7 Arbeitsstunden und eine Stunde Pause hatte.

Dort habe ich gelernt, mit den Programmiersprachen HTML und CSS eine Webseite zu programmieren. Zuerst musste ich mir die beiden Programmiersprachen erst einmal aneignen, weshalb ich sie im Internet mit Kursen übte. Als ich damit fertig war, plante ich anschließend meine Webseite. Ich zeichnete auf mehrere Blätter, wie die Webseite aussehen sollte. Schließlich programmierte ich mit meinen neuen Programmierkenntnissen den Grundriss der Webseite. Da meine Vorstellung der Webseite sehr komplex war und ich noch nicht weit genug fortgeschritten war, konnte ich natürlich nicht alle Anwendungen der Webseite programmieren.

Besonders gefällt mir, dass ich nun einen größeren Einblick in das Berufsleben habe, und dass ich nun weiß, wie ein Beruf im Büro verläuft.

 

Startseite | Themenübersicht

 

Medenspiel Tennisclub Blau Weiß Hennef vs. Grün Gold Bensberg

Am 05.07 hatten die Knaben U 15 das letzte Tennis-Medenspiel auswärts gegen den Tabellenführer Grün Gold Bensberg. Bei bestem Tenniswetter haben wir uns, Dank der Mitarbeit von der Gesamtschule Meiersheide, mit den Spielern Robin Breidung, Marlon Berg, Dennis Heins und Henri Halber auf den Weg machen können.

Schon auf dem Weg hatte man Respekt von dem Tabellenführer und die Stimmung war entsprechend. In Bensberg angekommen haben wir festgestellt, dass auch der Gegner nicht in voller Stärke antritt und man schöpfte etwas Hoffnung.

Robin hatte als Gegner einen Spieler, der als Linkshänder für einen Rechtshänder immer schwierig zu spielen ist. Des Weiteren war der Gegner von kleiner Körpergröße, die er durch hervorragende Beinarbeit, Schnelligkeit und eine sehr guten Technik mehr als kompensiert konnte. Leider hat Robin es nicht geschafft sein Spiel dem Gegner aufzuzwingen. Der erste Satz war schnell mit 1:6 verloren. Im zweiten Satz kam Robin besser ins Spiel, hatte aber auch das Nachsehen mit 5:7.

Bei Marlon lief es wesentlich besser. Marlon hat sein Spiel gemacht und konnte den Gegner immer wieder durch seine kraftvollen Schläge unter Druck setzen. Auch wenn der Gegner am Netz sein Glück versucht hat, wusste Marlon mit intelligentem Spiel jederzeit eine erfolgreiche Antwort. Das Ergebnis 6:4 und 6:2 zeigt auch, dass Marlon immer besser ins Spiel gekommen ist.

Unsere Nr. 3 Dennis hatte einen rabenschwarzen Tag und hatte keine Antwort auf das Spiel des Gegners. Mit 1:6 und 0:6 musste das Spiel verloren geben werden.

Henri, der neu in der Mannschaft ist und in Bensberg sein zweites Einzel und sein erstes Doppel anzutreten hatte, war entsprechend nervös. Trotzdem hat er im Einzel sein Spiel gemacht und ist seinen Weg gegangen. Das Ergebnis 2:6 und 4:6 zeigt, dass Henri immer besser ins Spiel gekommen ist und auch seine Nervosität mehr und mehr abgelegt hat. Der Gegner hatte ein etwas aggressiveres Spiel und konnte Henri immer etwas mehr unter Druck setzen. Henri fehlt noch etwas Erfahrung und wird in Zukunft auch eine Antwort auf solche Gegner haben.

Nach den Einzeln stand es also 1:3 gegen Hennef. Alle Spieler waren sich aber einig, dass mit den noch 2 zu spielenden Doppeln ein 3:3 Unentschieden gegen den Tabellenführer machbar ist. Somit wurde entschieden dass Marlon und Dennis das erste Doppel und Robin und Henri das zweite Doppel übernehmen.

Im ersten Doppel hatten Marlon und Dennis den kleinen, agilen, quirligen und dominanten Nr. 1 Spieler von Bensberg als Gegner. Leider haben die beiden es nicht geschafft diesen Spieler aus dem Spiel zu nehmen oder das Linkshänder Spiel zu Ihrem Vorteil umzudrehen. Unser Doppel hatte aufgrund der beiden 1,90m großen Jungs am Netz sehr viele sehenswerte Aktionen, die aber in Summe nicht zum Sieg ausreichten. Das Spiel wurde mit 4:6 und 1:6 verloren.

Das zweite Doppel mit dem erfahrenen Robin und Henri, der sein erstes Medenspiel-Doppel zu spielen hatte, wurde zu einem richtigen Krimi. Henri, der sich am Netz immer mehr in Scene setzte machte richtig Druck auf den Gegen. Diese hatten damit nicht gerechnet und hatten mehr und mehr Problem damit. Henri spielte ein sehr gutes Match am Netz und Robin sicherte hinten alles ab. Somit wurde nach 3:6, der zweite Satz mit 6:4 gewonnen. Der dritte Satz musste die Entscheidung im Champions-Tie-Break bringen, bei dem jeder Ballwechsel bis 10 Punkten entscheidet. Hier lagen Robin und Henri leider schnell mit 4 Punkten hinten, konnten sich aber, aufgrund der guten Aktionen am Netz, wieder herankämpfen. Die Chance zum 8:8 war da, konnte aber nicht genutzt werden, so dass es 7:9 gegen Hennef stand. Einen Matchball wurde zum 8:9 abgewehrt. Der zweite Matchball wurde von Bensberg verwandelt, sodass auch das zweite Doppel leider verloren ging. Die Begegnung wurde also 1:5 gegen den Tabellenführer verloren.

Nach dem Spiel haben alle Spieler bei Pizza und einem kalten Getränk noch gemütlich zusammen gesessen und über das Spiel, die Schule und andere Themen gesprochen. Auf der Rückfahrt war dann die Kulturnacht auch ein Thema, wo man schnellstens hin wollte.

Wir bedanken uns noch einmal bei der Gesamtschule Meiersheide, dass die beiden Spieler beim Medenspiel antreten konnten.

(Michael Berntzen)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Flughafen „Hin und Weg“

 

Einen Szenencollage des Kurses Darstellen & Gestalten des 9. Jahrgangs

Am 18. Juni um 19:30 Uhr war es soweit! Der WP-Kurs D&G des 9. Jahrgangs präsentierte sein Arbeitsergebnis in Form einer kurzweiligen Szenencollage.

 

 

Im Laufe des Jahres waren viele spannende Szenen zum Thema „Flughafen“ in Kleingruppen entwickelt und geprobt worden. Die Kreativität der Schüler/innen hatte dabei eine sehr große Bandbreite. Von Betrug über Diebstahl bis zum Junggesellinnenabschied und Umweltaktivismus gingen die Themen.

In diesem Jahr lag der Schwerpunkt im wortsprachlichen Bereich. Die Stimme war also von besonders großer Bedeutung. Unterstrichen wurde dies durch mehrere Szenen chorischen Sprechens, an denen alle Darsteller/innen gemeinsam mitwirkten.

 

 

Sehr kurzweilig reihten sich die Szenen aneinander und das Publikum lachte herzlich. Es gab außerdem immer wieder Wendungen, die die Zuschauer überraschten. Die Rollen, natürlich alle in selbst gewählten Kostümen, glänzten durch ihre Unterschiedlichkeit und die Spielfreude der Schüler/innen sprang auf das Publikum über, das am Ende kräftig applaudierte.

(Ulrike Biermann)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Fair Play des Monats im März 2019

 

Fair Play des Monats: März 2019

 

Der Fußball-Verband Mittelrhein zeichnet Menschen für vorbildliches Verhalten auf und neben dem Fußballplatz mit der „Fair Play des Monats“-Urkunde aus. Als Sieger des Monats März ehrte FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen Jonas Neumann vom FSV Neunkirchen-Seelscheid.

Im Rahmen des D-Junioren Meisterschaftsspiels zwischen SF Troisdorf 05 und FSV Neunkirchen-Seelscheid zeigte Jonas Neumann ein besonders faires Verhalten. Im Spitzenspiel der D-Junioren Sonderliga musste SF Troisdorf 05 am vorletzten Spieltag mit drei Toren Vorsprung gewinnen (nach Punktgleichheit zählt der direkte Vergleich), um die Möglichkeit zu wahren, Neunkirchen-Seelscheid den Titel des Kreismeisters am letzten Spieltag mit einem Sieg noch abzunehmen. Beim Spielstand von 3:1 entschied der Schiedsrichter in der 48. Spielminute nach einem Foul auf Strafstoß für Neunkirchen-Seelscheid, die somit auf 3:2 hätten verkürzen können. Nach Protesten der Troisdorfer Mannschaft und anschließender Befragung des gefoulten Spielers durch den Schiedsrichter gab der zu Fall gebrachte Jonas Neumann an, dass das Foulspiel außerhalb des Strafraumes stattgefunden hat. Der Schiedsrichter korrigierte daraufhin seine Entscheidung und entschied auf Freistoß. Dieser führte nicht zum Torerfolg, Troisdorf gewann das Spiel mit 4:1 und hatte somit den Meistertitel so gut wie sicher.

Jonas Neumann, der am Spieltag seinen 13. Geburtstag feierte, hat mit dieser Aktion den Fair-Play-Gedanken eindrucksvoll bewiesen. Als Anerkennung für seine vorbildliche sportliche Haltung zeichnet der FVM Jonas Neumann daher im Rahmen der Aktion Fair Play des Monats aus.

(Michael Binot)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Europalauf 2019

 

Gesamtschule Hennef Meiersheide mit 3. Platz im Schulcup 

Trotz Hitze und Brückentag waren 1.907 Läuferinnen und Läufer beim diesjährigen 15. Europalauf Hennef am Start, somit zwar wetterbedingt rund 200 weniger als im Vorjahr, aber der Europalauf hält damit auch im 15. Jahr seinen Platz bei den größten Sportereignissen der Region.

 

Unsere Schule war diesmal acht Startern vertreten und so wurde im Schulcup einen 3. Platz unter den weiterführenden Schulen erreicht. Aber: Dabeisein ist alles! Respekt für die Läuferinnen und Läufer bei dieser Hitze den Lauf zu bewältigen!

 

 

(Gabi Clooth)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Zeitzeuge berichtet über sein Leben in der DDR

 

Foto: Ingo Eisner

 

Zeitzeuge: Peter Keup erzählt den Schülern im Filmraum der Gesamtschule Meiersheide seine bewegende Geschichte.

HENNEF. Peter Keup berichtet Hennefer Gesamtschülern über seine Zeit und sein Leben in der DDR. Der Historiker wollte 1981 flüchten, wurde verhaftet und 39 Stunden am Stück von der Stasi verhört.

Von Ingo Eisner, 14.06.2019

Ein Innenhof: sechs Meter lang, vier Meter breit, begrenzt von drei Meter hohen Mauern und überspannt von einem Wellblechdach. Immerhin eine Möglichkeit, sich etwas zu bewegen, außerhalb der kleinen Einzelzelle. „Gesicht zur Wand“ ist alles, was der Häftling hört. „Beim Hofgang musste ich den Blick immer auf den Boden richten, Blickkontakt mit den Wärtern war nicht erlaubt“ sagte Peter Keup. Die Beschreibungen seines Aufenthaltes als politischer Häftling in einem Stasi-Untersuchungsgefängnis in Dresden nach seiner versuchten Flucht aus der DDR und das spätere Einsitzen in der Haftanstalt Cottbus, wo er sich die Zelle mit 17 Männern teilen musste, sind bildgewaltig. Sie hinterlassen Spuren bei den Zehntklässlern der Gesamtschule Meiersheide, denen der 60-jährige Historiker und ehemalige Tanzschulbetreiber am Donnerstag über sein Leben in der DDR, seinen gescheiterten Fluchtversuch 1981 und seine Ankunft in Westdeutschland 1982 berichtete. Sein bitteres Fazit: „Diktaturen machen Menschen krank.“

Keup war bereits zum zweiten Mal zu Gast an der Gesamtschule, um den Schülern Einblicke in die DDR-Diktatur zu eröffnen. Verantwortlich zeichnen dafür das Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum sowie die Vereinigung der Opfer des Stalinismus, die gemeinsam mit Schulen für diesen lebendigen Geschichtsunterricht sorgen. Keups Schilderungen sind ergreifend. Seine Familie war nach dem Zweiten Weltkrieg auf Wunsch des Vaters, der ein überzeugter Kommunist gewesen war, nach Ostdeutschland gegangen.

Geboren wurde Keup 1958 in Radebeul bei Dresden, wo er auch aufwuchs. Der Mauerbau sei ein einschneidendes Erlebnis gewesen, da seine Mutter, die nie nach Ostdeutschland gewollt habe, keine Reiseerlaubnis mehr erhalten habe, um in Essen ihre Familie zu besuchen. Ende 1974 stellte Keups Familie schließlich einen Ausreiseantrag. „Dieser Antrag machte uns zu Aussätzigen in der DDR. Ich musste die erweiterte Oberschule nach der zehnten Klasse verlassen und einen Lehrberuf als Schriftsetzer ergreifen.“

1981 flüchtet Peter Keup

Als es jahrelang keine Antwort auf den Ausreiseantrag der Familie gab, entschloss sich Peter Keup 1981 zur Flucht. „Ich informierte nur meine Mutter und wollte über die Tschechoslowakei nach Ungarn und von dort nach Österreich fliehen“, erzählte Keup. Früh sei er aber im Zug von der Polizei entdeckt worden. „Ich hatte 80 Deutsche Mark in meine Jeans eingenäht und einen Kompass im Gepäck.“ Keup wurde festgesetzt und 39 Stunden von der Stasi verhört, bis er endlich zugab, dass er die DDR „ungesetzlich“ verlassen wollte. Über drei Monate verbrachte er im Stasi-Untersuchungsgefängnis in Dresden und wurde zu zehn Monaten Zuchthaus wegen Vorbereitung zur Republikflucht verurteilt.

Nachdem ihm die Staatsbürgerschaft aberkannt worden war, wurde er 1982 für 100 000 Mark von der Bundesrepublik Deutschland freigekauft. Danach begann er ein neues Leben in Essen, betrieb eine Tanzschule und schloss ein Geschichtsstudium erfolgreich ab. „Ich arbeite in Berlin, aber ich lebe in Essen“, sagte Keup. Von seiner Familie, die 1984 in den Westen kam, lebt nur noch seine Schwester. Durch Einsicht in die Stasi-Akten erfuhr er, dass sein verstorbener Bruder als inoffizieller Mitarbeiter der Stasi tätig war. „Sind Sie Ihrem Bruder deshalb böse?“, wollte ein Schüler wissen. „Nein, ich habe bisher nicht feststellen können, dass er freiwillig für die Stasi gearbeitet hat“, sagte Keup.

(GA Bonn)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Experimente an der UNI Köln

 

Das in Kooperation mit der Universität Köln durchgeführte Physik Projekt „Mit dem Licht durch unser Sonnensystem und darüber hin aus“ ist zu Ende gegangen.

Zur „Belohnung“ für die jeweils besten Teams der einzelnen Klassen gab es einen Besuch in der Universität Köln. Zusammen mit dem didaktischen Leiter unserer Schule, Herr Heinz Wegmann und der Physiklehrerin Frau Claudia Derscheid machten sich am 01. Juli 2019  20 Schülerinnen und Schüler  aus dem 6. und 7. Jahrgang auf den Weg nach Köln, um einen spannenden Tag in der Uni Köln zu verbringen.  Herr Alexander Küpper, der das Projekt im Rahmen seiner Promotion initiiert und durchgeführt hat, begrüßte die Schülerinnen und Schüler und leitete sie zusammen mit Mitarbeitern der Uni durch den Tag. In ihren jeweiligen Arbeitsgruppen bekamen die Schülerinnen und Schüler Aufgabenblätter und Materialien zum Experimentieren. Die Schülerinnen und Schüler waren intensiv bei der Sache und unterbrachen ihre Forschungsarbeiten nur mit einem gemeinsamen Mensabesuch. Vielen Dank an die Uni Köln und Herrn Küpper für dieses Erlebnis.

Hier ein paar Eindrücke:

„Ich fand den Ausflug sehr schön, weil er sehr doll Spaß gemacht hat. Und dabei hat man noch etwas gelernt! Am tollsten fand ich, dass wir auch selbst etwas bauen durften. Zum Beispiel haben wir untersucht, wie eine Raketenkapsel sicher und langsam landen kann und durften es auch selbst ausprobieren.“  (Nele)

„Mir hat es an der Uni Köln in der Physikdidaktik sehr gefallen. Raketen sind spannend zu erforschen. Z.B. der Aufbau einer Rakete oder der Raketenantriebe, wie die Rakete startet und vieles mehr.“ (Simon)

„Ich fand’s cool, wie wir diese Luftraketen hochgeschossen haben und dass man auf eine Flasche springen musste. Man musste aus einem Blatt Papier eine Rakete bauen und mit einer Plastikflasche und einem Stativ rausgehen. Dann sprang auf die Flasche und die Rakete ist hochgeflogen. Wir haben noch Raketen mit Luftballons und einem Seil gebaut, die über das Seil gerutscht sind.“ (Leonie)

(Gabi Clooth)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Erinnerungen an bittere Zeiten - 

 

Zeitzeuge erzählt Schülern vom Leben in der DDR

von Ralf Rohrmoser- von Glasow, 16.06.2019

 

 

Peter Keup erzählte den Gesamtschülern seine zerrissene Familiengeschichte, ganz ohne Pathos.  Foto: Ralf Rohrmoser

Immer wieder sind sie zu Gast an der Gesamtschule Meiersheide, Zeitzeugen der deutschen Geschichte. Christiane Liedtke lädt sie regelmäßig ein, sowohl Überlebende des Holocaust als auch Menschen, die aus ihrem Leben in der ehemaligen DDR berichten. Schulleiter Wolfgang Pelz beschwor die besondere Verpflichtung der Deutschen und die Verantwortung, die daraus resultiert, als er jetzt Peter Keup begrüßte. Der lebt zwar in Essen und arbeitet in Berlin, aufgewachsen aber ist er in Radebeul nahe Dresden.

Kommunistischer Vater

Die Familie war aus Essen in den deutschen sozialistischen Staat ausgewandert, weil der Vater als Kommunist nach dem Verbot der KPD 1956 in der Bundesrepublik keine Perspektive mehr sah. Die Großeltern blieben, die Mutter wollte bald schon wieder zurück. In der Schule lernte Peter Keup die Propaganda gegen den Westen kennen, zu Hause erfuhr er von Oma und Opa ein ganz anderes Bild des imperialistischen Klassenfeindes. Darüber durfte er aber nicht sprechen. In dieser Zerrissenheit wurde er groß, war aber auch Jungpionier.

Lange spielte die Familie mit dem Gedanken an eine Flucht. 1975 schließlich stellten die Eltern einen Ausreiseantrag, begründeten ihn mit ihrer Herkunft. Dadurch änderte sich für den 16-Jährigen alles. Die Oberschule musste er verlassen. „Es war eine bittere Zeit“, erinnerte er sich. Ohne Pathos, ohne zu dämonisieren und sehr reflektiert erzählte der Historiker seine komplizierte Familiengeschichte. Jahrelang wurden sie wie Aussätzige behandelt, der Antrag immer wieder abgelehnt.

Fluchtversuch aus der DDR

1981 begannen die Vorbereitungen für seine Flucht, nur der Mutter vertraute er sich an. Über Tschechien wollte er nach Ungarn, um nach Österreich zu gelangen. Schon im Zug an der Grenze war seine Flucht vorbei, er wurde verhört. Nach 39 Stunden und 25 Minuten sagte er schließlich Ja zu der tausendfach wiederholten Frage: „Wollen Sie die DDR ungesetzlich verlassen?“ Er kam in Untersuchungshaft nach Dresden, ohne zu wissen, dass er dort war.

Ein Gericht verurteilte ihn zu zehn Monaten Haft wegen Vorbereitung zur Republikflucht. Er kam aus der Isolationshaft in eine Zelle mit 17 anderen Häftlingen, nach fünfeinhalb Monaten unterschrieb er, dass er aus der DDR-Staatsbürgerschaft entlassen werden wolle. Er gehörte zu den 35.000 der insgesamt 200.000 politischen Häftlinge, die Dr. Wolfgang Vogel frei kaufte. Er reiste zu seinen Großeltern nach Essen: „Vielleicht war ich der glücklichste Mensch der Welt“, meinte Keup. „In Essen bin ich glücklich.“ Gerade arbeite er an seiner Promotion über die „Generation 3.0“, über das Verhältnis Jugendlicher in Ost und West.

 

 

Zeitzeuge des DDR-Regimes Peter Keup erzählt an der Gesamtschule Meiersheide von seinen Erfahrungen.   Foto: Ralf Rohrmoser

Die Gesamtschüler waren beeindruckt von seinem Vortrag. Der Bruder nämlich war IM, ist inzwischen tot. Die Eltern konnten 1984 ausreisen, der Vater starb 1986. Für Peter Keup war die Wiedervereinigung schwierig, jetzt musste er sein Land teilen mit denen, die ihn verfolgt hatten. Auf die Frage eines Schülers, ob er sich nach der Haft wieder in die sozialistische Gesellschaft hätte integrieren lassen, antwortete Keup: „Ich hätte der DDR keine Chance gegeben.“

(Rhein-Sieg-Anzeiger)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Von Wurzeln und Wegen - Projektbeginn der Klasse 6C

 

Auf Schritt und Tritt findet man in den Hennefer Dörfern, Wäldern und Feldern Spuren der Entwicklung der Menschheit.

Zusammen mit dem Archiv des Rhein-Sieg-Kreises und der genauen Ortskenntnis der Schülerinnen und Schüler der Klasse 6C möchte die Klasse ein kleines Wanderbüchlein erstellen. Mehr wird noch nicht verraten.

Eine Schnuppertour über den Nutscheid und ein Recherchetag im Kreisarchiv in Siegburg haben nicht nur Spaß gemacht, sondern auch das Projekt schon deutlich voran gebracht. Ein Fehler im Wikipedia-Eintrag wurde von zwei Schülern auch schon entdeckt. Es könnte spannend werden. Zum Abschluss ihrer Recherche-Arbeit durften die Schülerinnen und Schüler dann noch im Kreisarchiv mehrere Runden Verstecken spielen!

(Christiane Liedtke)

 

 

 

 

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Schülerberichte des 9. Jahrgangs zum Betriebspraktikum

 

Anlagenmechaniker für Sanitär-Heizung und Klimatechnik

 

 

In meinem dreiwöchigen Praktikum habe ich als Anlagenmechaniker für Sanitär, Heizung und Klimatechnik gearbeitet. Ein sehr ungewöhnlicher Beruf für Mädchen, wie ich am Anfang fand. Ich habe in der Firma Frings in Rheinbreitbach gearbeitet. Dies ist ein Unternehmen in zweiter Generation, was seit über 40 Jahren besteht. Meine Haupttätigkeit in den drei Wochen war morgens das Auto zu packen mit den nötigen Materialien, dann die Aufträge abzuarbeiten, dazu gehörten so etwas wie eine Heizung warten, eine Heizung reparieren, Wasserrohre verlegen usw. und am Nachmittag das Auto mitdem am Tag angesammelten Müll wieder auszuräumen. Am Anfang habe ich gedacht, dass ich vielleicht bei so vielen Männern als Kollegen untergehen könnte oder sie mich nicht ernst nehmen würden, aber dieser Gedanke hat sich schnell geändert und ich habe gemerkt wie cool die Kollegen es fanden, dass ein Mädchen in diesem Beruf ein Praktikum macht. Alles in allem war es ein sehr schönes und lehrreiches Praktikum, obwohl ich nach manchen Tagen echt müde war.

 

 

Industriemechaniker

Ich stelle heute den Beruf „Industriemechaniker“ vor. Ich habe in der Firma „Thermo-Control-System“ gearbeitet. Der Arbeitsplatz befindet sich in der Firma. Dort stellt man Thermoelemente her. Sie werden z.B. bei Automobilfirmen gebraucht. Diese Thermoelemente werden verarbeitet und verschickt. Meine Aufgaben dort waren Polieren, Sägen, Schweißen, Sortieren und Verpacken. Alles in allem hat das dreiwöchige Praktikum sehr viel Spaß gemacht.

 

 

Grundschullehrer

 

Die Hans Alfred Keller Schule in Siegburg Zange ist ein kleiner Standort der Hans Alfred Keller Schule Deichhaus.

 

 

Die Schule besteht aus vier Klassen mit jeweils 25 Schülerinnen und Schülern pro Klasse. Der Unterricht beginnt um 08:00 Uhr und endet um 13:15 Uhr. Die ersten und zweiten Klassen lernen gemeinsam in einen Klassenraum und die dritte und vierte Klasse lernen getrennt voneinander. In meinem dreiwöchigen Praktikum habe ich hauptsächlich in der Klasse vier hospitiert und die Lehrer unterstützt, indem ich den Schülerinnen und Schülern bei Fragen geholfen habe.

Während meiner Praktikumszeit fand eine Projektwoche in der Schule statt zum Thema ‚Gesund leben‘. Dort habe ich gemeinsam mit den Kindern Sport getrieben.

Nach Schulschluss bin ich noch in die OGS Betreuung gegangen. Dort habe ich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern gegessen und gespielt, außerdem habe ich den Kindern in der Hausaufgaben Betreuung bei Fragen geholfen.

 

Startseite | Themenübersicht

 

Unterrichtsgang der EF zur Synagogen-Gemeinde Köln am 01.07.2019

 

Bildergebnis für jüdische gemeinde köln Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Judentum haben sich die katholischen und evangelischen Religionskurse der Einführungsphase auf den Weg nach Köln zur jüdischen Gemeinde gemacht, um dort das Judentum ganz real zu erleben und kennenzulernen. Gleich nach der Ankunft wurden wir in das Herz der Synagoge, den Gebetsraum geführt. Dort erfuhren wir zum einen mehr über die Objekte im Raum, wie zum Beispiel den Sieben-Armigen-Leuchter und den Toraschrein. Zudem konnten wir einen Einblick in die Lebensweise junger Juden gewinnen und deren Feiertage und Feste kennenlernen. Vom Gebetsraum führte uns unser Weg in das Museum der Synagoge, wo wir neben Gebetsriemen und Schofarhörnern auch echte Tora- und Estherrollen bestaunen durften. Abschließend durften im koscheren Restaurant der Synagoge leckere osteuropäische, orientalische und israelische Spezialitäten kosten.

 

Startseite | Themenübersicht

 

Aufklärungsaktion zum Thema Organspende am 03.07.2019

 

In Deutschland herrscht Organmangel. Ausgehend von dieser Situation ist das Thema Organspende und die Diskussion um Ursachen und mögliche Lösungsansätze in den letzten Jahren erneut in den Fokus öffentlicher und politischer Debatten gerückt. Auch der evangelische Religionskurs der Einführungsphase hat sich im Rahmen einer Unterrichtsreihe mit dem Thema auseinandergesetzt und verschiedene Inhalte und Standpunkte eben dazu erarbeitet. Zum Abschluss der Reihe besuchte Karolina Müller von der Initiative Aufklärung Organspende der Universität Heidelberg den Kurs, um in einem interaktiven Vortrag weiteres Wissen zu vermitteln und offene Fragen zu beantworten. Anhand verschiedener Fallbeispiele lernten wir die Kriterien und Vorgänge einer Organspende kennen und konnten so teilweise sogar falsche Vorurteile abbauen. Frau Müller machte in ihrem Vortrag vor allem deutlich, dass es nicht darum gehe, dass jeder Mensch Organspender sein oder werden solle. Das Anliegen der Initiative Aufklärung Organspende bestehe eher darin, Organspende für jeden verständlich zu erklären und die Menschen dazu aufzufordern einen Organspendeausweis mit sich zu führen, um Rettungskräfte und Angehörige zu entlasten. Abschließend erhielten wir jeweils unseren eigenen Organspendeausweis, den wir entsprechend unserer persönlichen Entscheidung ausfüllten.

Organspendeausweise zum Ausdrucken oder Bestellen: https://www.organspende-info.de

 

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

 

Pausenliga - Ein verdienter Sieg

 

Am 13. Mai begannen die Fußballspiele der Pausenliga. Die sechsten Klassen traten zuerst gegeneinander an. Die 6a war die beste sechste Klasse. Am 6. Juni begannen auch die fünften Klassen gegeneinander zu spielen. Es gewann die 5e. Im Finale spielte dann die 6a gegen die 5e. Alle waren gespannt, wer wohl gewinnen würde. Es war ein atemberaubendes Spiel. Das erste Tor schoss Batuhan Sahin aus der 5e. Dann das 1:1 durch Jason Knaus aus der 6a. Alle fieberten mit. Zwei weitere Tore schoss Jonas Maaß aus der 5e. So gewann die 5e mit 3:1 gegen die 6a.

(Jonas Maaß, 5e)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Cabino Royale - 13 Jahre Glücksspiel an der Meiersheide

 

Unter dem Motto „Cabino Royale“ - 13 Jahre Glücksspiel“ stand in diesem Jahr der Abiturball an der Gesamtschule Hennef Meiersheide. Edel in schwarz, rot und gold dekoriert, mit Glückskeksen und glitzernden Sternchenluftballons erwartete die Absolventinnen und Absolventen wieder einmal ein großartig inszenierter Abschluss mit unvergesslichen Momenten aus neun Jahren weiterführender Schule, unzähligen charmanten Anekdoten, „ungeschönten“ Fotos und coolen Sprüchen, die sich im Laufe der ein oder anderen Schülerkarriere oder eines Lehrerlebens von 2010 bis heute angesammelt hatten. Erfrischende Filmsequenzen dokumentierten dabei einmal mehr die wundersame Verwandlung vom Sextaner zum Oberprimaner, von Freundschaften, Klassenfahrten und Schulalltag in einem tollen Rückblick. Allen voran verabschiedete das unschlagbare Schulleitungsduo Wolfgang Pelz und Ingrid Dietel, die in diesem Jahr galant in Frack und Zylinder sowie in rotem Abendkleid über die Bühne schwebten, in ihrer ganz besonderen Rede die Abiturientinnen und Abiturienten und führten durch einen abwechslungsreich informativen, abendlichen Besuch im „Casino Meiersheide“.

 

 

13 Jahre Glücksspiel - für den einen mehr, für den anderen weniger - hätten sie die Verwandlung vom kleinen Mau-Mau-Spieler zum zockenden Pokerprofi staunend miterlebt, so Pelz, und wünschten ihren Schützlingen auch für ihren Weg nach der Schule alles Gute. Glückwünsche und eine erfolgreiche Zukunft wünschte auch der stellvertretende Bürgermeister Thomas Wallau an diesem Abend den 48 Mädchen und 28 Jungen, Ehrungen und Danksagungen folgten vor der „Ballonaktion“ der Schülerinnen und Schüler, die an den ersten Tag ihrer gemeinsamen Schulzeit an der Meiersheide erinnern sollte. Musikalisch begeisterte die Big Band „Heavy Tunes“ mit ihrem vielseitigen Repertoire auch beim diesjährigen Abiball und sorgte mit Stücken wie „Lalaland“ für viel Applaus.

 

Die Abiturient/innen an der Gesamtschule Hennef Meiersheide 2019:

Melissa Adolphs, Lea Baldauf, Jason Banks, Kaya Bawej, Janina Blum, Leon Marvin Blümel, Maria Boden, Tabea Boysen, Leonie Marie Brandt, Sarah Brochhaus, Levin Brumm, Marie Drecker, Luca Julian Eiff, Fabian Euchenhofer, Luca Eyermann, Zoe Carlotta Fassbender, Florian Fichtner, Helene Fidorra, Marie Fontaine, Lukas Louis Frandrup, Damian Gawryszewski, Joel Maurice Gerigk, Laetitia Harder, Sarah Häuser, Jana Hellenthal, Niklas Henrichs, Esther Heppekausen, Paulina Heyder, Luca Hübgen, Rebecca Kamata, Daniel Kappelar, Laura Kehlenbach, Marla Anne Luisa Konert, Benjamin Kornath, Maren Kratz, Christian Kruck, Simon Kugland, Marieke Kutzschbach, Marie Lewandrowski, Julia Limbach, Alessia Lombardo, Jana Maaß, Lukas Magera, Stella-Melina Manz, Jasmin Menne, Alica Nähser, Elias Neußer, Ann-Kathrin Nüchel, Henrik Christian Ohlrogge, Elisabeth Paal, Gwyneth Pulwey, Carolin Pütz, Sarah Rabe, Christin Reumschüssel, Christopher Rohm, Jasmin-Kimberly Rösgen, Maike Salazar Olligschläger, Victoria Schäfer, Laura Schiefer, Leon Scholz, Jannik Schumacher, Alena Steimel, Hanna Teske, Lorenz Thissen, Till Töller, Luna Warnke, Lara Sophie Weber, Lukas Wegener, Dominik Werthmann, Anne Winterberg, Lena Zimmermann.

(Ulli Grünewald, im Juli 2019)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Crashkurs NRW – die Polizei zu Gast in der Oberstufe

 

Nur eine Sekunde unachtsam zu sein, kann Menschenleben kosten. Das haben mit Sicherheit alle, die am 08.07.2019 am „Crashkurs NRW-Realität. Erfahren. Echt hart.“ teilgenommen haben - also die gesamte Oberstufe samt Tutoren - begriffen.

Wer hat es denn nicht schon mal selbst gemacht? Kurz aufs Handy geguckt, während man fährt, weil man nur mal schnell auf die Uhr oder auf neu empfangene Nachrichten gucken wollte. Bestimmt war auch jeder mal in einer Situation, in der er oder sie gedacht hat: „Boah, war das knapp - nochmal Glück gehabt!“

Leider gehen solche Fälle nicht immer gut, das haben wir bei diesem Crashkurs gelernt.

 

 

Unerfahrenheit, Ablenkung, Alkohol, nicht angeschnallt oder zu schnell - das alles sind Ursachen für die Unfälle, die gravierende Folgen nicht nur für die Unfallopfer, sondern auch für Rettungskräfte, Angehörige und Freunde mit sich ziehen können.

Der Vortrag, angeleitet von Hauptkommissar und Verkehrssicherheitsberater Andreas Peters, begann mit einem - mit dem Lied „Geboren um zu leben“ untermalten - Film, der Unfallkreuze an den Straßen von NRW zeigt. Wenn man in der Zeitung von einem Unfall mit Todesfolge liest, kommt einem das vielleicht noch ziemlich weit weg vor, aber wenn man mal darauf achtet, wie viele Kreuze an unseren Straßenrändern stehen, merkt man das dem nicht so ist.

 

 

Menschen, die Teil der sogenannten „Rettungskette“ sind, haben uns erlebte Beispiele von solchen Autounfällen geschildert. Teilweise freiwillige Helfer, wie Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr oder Seelsorger sind genauso wie Notärzte, Sanitäter, Polizisten und Opfer von den Unfällen betroffen. Das, was sie an den Unfallstellen erleben, brennt sich in ihr Gedächtnis ein und bleibt ein Leben lang.

 

 

Notarzt Dr. Sebastian Goß berichtete von einem Unfall, entstanden durch Handyablenkung. Der Fahrer des Autos hatte kurz auf sein Handy geguckt und dabei die 25-jährige Frau übersehen, die mit ihrem 2-Jährigen Kind auf dem Arm die Straße überquerte. Das Kind überlebte, die Frau wurde allerdings auf die Gegenfahrbahn geschleudert und darauf gleich nochmal „erwischt“. Sie hat ihr Bewusstsein nie wiedererlangt, womit das Kind im Prinzip zum Waisen wurde, da der Vater schon kurz vor der Geburt das Weite gesucht hatte. All das nur wegen eines Blickes auf ein Handy.

 

Ein weiteres Beispiel erzählte uns ein Unfallopfer selber, dass es trotz einer Überlebenschance von nur einem Prozent geschafft hat und nun zwar zu 80% gehbehindert ist, aber überlebt hat und weiter Mutter und Großmutter sein kann. Sie und ihr damals 9-jähriger Sohn wurden frontal von einem entgegenkommenden Auto erwischt, nachdem dieses abrupt auf die Gegenfahrbahn gewechselt hatte. Während des Aufpralls lief im Radio „Geboren um zu leben“, eines der Details an das sie sich erinnern kann.

Wie durch ein Wunder kam ihr Sohn mit ein paar blauen Flecken davon. Sie hingegen hatte unteranderem 29 Trümmerbrüche und eine gerissene Leber. Nach 38 Operationen und viereinhalb Jahren Reha kann sie nun auch wieder lachen.

 

Dabei stellt sich auch immer wieder allen Beteiligten die Frage nach dem Warum? Warum musste sich jemand betrunken ans Steuer setzten? Warum guckt man während der Fahrt aufs Handy? Warum muss man unbedingt einen auf dicke Hose machen und versucht mit einem getunten Motor zu beeindrucken? Und vor allem, warum gefährdet man damit freiwillig sich und seine Mitmenschen? 

Damit kann man ganze Familienleben verändern. Man macht dies zwar unbewusst, im Glauben man hätte die richtige Entscheidung getroffen, aber das macht einen toten Menschen nicht wieder lebendig.

 

 

Vor Beginn des Vortrages sollten sich die Schüler bewusstmachen, was ihre Lebensträume und Ziele sind, nun wurde ihnen gezeigt wie schnell es jederzeit und überall gehen kann, diese zu zerstören. Wir sollen lernen, dass Unfälle nicht einfach so passieren, sondern verursacht werden. Es ist wichtig sich der Verantwortung, die jeder als Straßenverkehrsteilnehmer hat, bewusst zu werden und lieber ein bisschen länger hinter einem Bus herzufahren, als in der Eile noch versuchen zu überholen, um dann die Kontrolle über das Auto zu verlieren und in den nächsten Baum oder womöglich noch das nächste Auto zu fahren.

Ich denke, dass der Crashkurs ziemlich deutlich gemacht hat, was eine Fehlentscheidung in Sekundenschnelle bewirken kann und hoffe, dass wir alle einen nachdrücklichen Eindruck davon bekommen haben, wie wichtig es ist, im Straßenverkehr aufmerksam zu bleiben.

(Emily Tessa Lütz, EF)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Der Fußballtrainer-Nachwuchs ist gesichert“

 

Bereits seit 2013 gibt es die bundesweite Initiative „DFB-Junior-Coach“, die der Deutsche Fußball Bund (DFB) mit Unterstützung der Commerzbank als nationalem Projektpartner zur Förderung des Fußballtrainernachwuchses ins Leben gerufen hat, und zum fünften Mal waren wieder Schüler/innen der Gesamtschule Meiersheide erfolgreich mit dabei. An rund 200 Schulen in ganz Deutschland ist diese fußballerische Nachwuchsförderung mittlerweile erfolgreich implementiert und basiert auf der Vermittlung theoretischen Fachwissens ebenso wie auf umfangreichen Praxiseinheiten. 

In Kooperation mit dem Fußballverband Mittelrhein (FVM) können fußballbegeisterte Jugendliche seit sieben Jahren an der Schule im Rahmen des Ergänzungsunterrichtes ab der 9. Klasse für zwei Schuljahre eine Ausbildung zum DFB-Junior-Coach wählen, die mit einem Zertifikat abschließt und zudem eine Basis für weitere Trainerlizenzen darstellt. Doch nicht nur ihre eigene Trainerlaufbahn treiben die Schüler/innen damit voran, vielmehr sind sie auch eine qualifizierte Unterstützung für die ortsansässigen Fußballvereine. In diesem Jahr sind es der Gesamtschulsportverein Hennef (GESV), der TuS Eudenbach, der SV Menden sowie der SC Uckerath und der FC Hennef 05, die von den neuen, engagierten DFB-Junior-Coaches profitieren. 

Bei der offiziellen Übergabe der Zertifikate im Mai gab es für die elf Schüler/innen viel Lob für ihr Engagement und ein herzliches Dankeschön an Lehrer Patrick Kutzen, der die Ausbildung begleitet hat. Training geplant und heiß diskutiert hätten sie immer wieder und in diesem Durchgang sogar einen „Junior-Coach“ karikiert - mit dicken Oberarmen und muskelbepackten Beinen, erzählte Kutzen. Ein echtes Highlight sei zudem der Besuch des Europa League Spieles in Leverkusen gewesen, so Kutzen, ebenso wie das Hospitieren beim Jugendtraining des 1. FC Kölns beeindruckend und interessant war. Toll sei auch, dass sieben der neuen DFB-Junior-Coaches im Anschluss ihre C-Lizenz machen wollen, freute sich Kutzen. Schulleiter Wolfgang Pelz war einmal mehr sichtlich begeistert von seinen Schützlingen und auch der 2. Beigeordnete Martin Herkt gratulierte den neuen Nachwuchstrainern: „Ganz besonders freut es mich, dass auch ein paar Mädels mit dabei sind.“, sagte Herkt; denn Fußball ist ja auch heute noch eher eine Männerdomäne. Einige Vereinsvertreter sowie Eltern und auch Sandra Fritz vom FVM sowie Corinna Lungfiel, Filialdirektorin der Commerzbank Hennef, gehörten ebenfalls zu den Gratulanten. „Wir sind stolz darauf dieses Projekt seitens der Commerzbank unterstützen zu dürfen.“, sagte die Projekt-Patin und lud über die Junior-Coach-Ausbildung hinausgehend die Jugendlichen zu einem Praktikum oder einem berufsorientierten Coaching ein. 

 

 

Ihren DFB-Junior-Coach haben 2019 erfolgreich absolviert: Dennis Brandt, Katharina Budde, Annika und Meike Frank, Delian Gultschuk, Mark Holenfelder, Justin Stehr, Tom Stüve, Finn Töller, Antonella Triscari und Fabian Zientz.

(Ulli Grünewald, im Mai 2019)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Hennefer Schulen stellen aus

Seit 20 Jahren immer mal wieder kreative Unruhe im Rathausfoyer

 

Seit der Einweihung des Rathausneubaus findet im Mai traditionell das Veranstaltungsformat „Hennefer Schulen stellen aus“ im Foyer statt und bringt ein ums andere Jahr für jeweils vier Wochen Farbkleckse, Inspiration und Vielfalt in die Räumlichkeiten der Stadtverwaltung - wunderbar kreative Unruhe, so Bürgermeister Klaus Pipke bei der Eröffnung Anfang Mai. Und kreativ zeigten sich die zahlreichen Nachwuchskünstler/innen der Schule in der Geisbach, des Rhein-Sieg-Kunstkollegs, des städtischen Gymnasiums (SGH), des CJG St. Ansgar sowie beider Gesamtschulen einmal mehr und so beeindruckte die Ausstellung auch in diesem Jahr mit vielfältigen Bildern in verschiedensten Techniken, filigranen wie farblich stylischen Kunstwerken und imposanten Objekten.

 

 

Dieses Mal federführend von der Schule in der Geisbach organisiert dankte Schulleiterin Margret Hagen der Stadt für diese besonderen Räumlichkeiten und den verantwortlichen Kunstlehrerinnen an ihrer Schule für die kreative Arbeit mit den Schülern/innen. „Gerade im Zeitalter der Digitalisierung ist es toll, wenn sich Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten Materialien beschäftigen und Dinge kreativ gestalten.“, freute sich Hagen. Dass die Werke im besten Sinne des Wortes im Weg stehen und sie so beachtet werden sollen, lohne sich, so Pipke. „Ihr habt es mit all Euren Werken verdient, Euch hier zu präsentieren.“; denn die Werke würden einen vieldeutigen Blick zeigen, den die Schüler/innen auf die Welt richten. Und dass der Blick, vor allem der eines Künstlers oder einer Künstlerin, mitunter auch nach innen gerichtet sein kann und Objekte auf eine ganz eigenwillige Weise wahrnimmt, zeigte die Aufführung einer Ballade, mit der die SchülerInnen der Schule in der Geisbach bei der offiziellen Eröffnung begeisterten: Aus einer vermeintlich feinen Dame als Modell entstand auf des Künstlers Leinwand ein Drache - empört und erbost hat die Dame eben nicht bedacht, dass ein Künstler auch nach innen blicken kann…

(Ulli Grünewald, im Mai 2019)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Praktikumsmesse Jahrgang 9 -

 

Wichtige Perspektiven & frühzeitige Orientierung

 

 

Bereits seit 18 Jahren steht für das Schüler/innen der 9. Jahrgangsstufe an der Gesamtschule Hennef Meiersheide ein dreiwöchiges Praktikum bei einem selbst gewählten Unternehmen im Lehrplan und bei der heutzutage scheinbar unendlichen Anzahl verschiedenster Berufe ist dies eine gute Möglichkeit für die Jugendlichen, sich beruflich ein wenig zu orientieren. Dabei ginge es nicht unbedingt darum, in dieser Zeit seinen Traumberuf zu finden, sagte Bürgermeister Klaus Pipke zur Eröffnung, vielmehr könne man auch herausfinden, was einem so gar nicht liegt oder welches Berufsfeld man sich für später vorstellen könne.

 

 

Seit vielen Jahren haben sich an den weiterführenden Schulen Berufsorientierung und Berufsfelderkundung mehr und mehr etabliert, um den Schülern/innen frühzeitig einen sinnvollen Einblick in die heutige Berufswelt zu ermöglichen. An der Gesamtschule Meiersheide haben bereits die Jüngsten am Girl"s & Boy"s Day alljährlich die Option, für einen Tag in einen Betrieb reinzuschnuppern, in der 8. Jahrgangsstufe steht das zweiwöchige Praktikum an, in der 9. Klasse das dreiwöchige, das traditionell am Donnerstag vor den Osterferien mit der informativ vielseitigen Praktikumsmesse in der Mehrzweckhalle seinen Abschluss findet.

Ein ganz besonderer Dank galt auch in diesem Jahr den Unternehmen für ihr Engagement; denn damit würden sie den Aspekt, jungen Menschen eine Zukunft zu bieten, mittragen, so Diane Wiebecke. Ein Dank ging zudem an das vierköpfige Lehrer-Team Kalscheid, Staps, Hermes, Klens für die Organisation rund um das Berufspraktikum sowie die Messe und an die Schülern/innen für die Erstellung der aufwendig gestalteten Praktikumsmappen und Plakate. "Ihr macht das nur für Euch, nicht für die Schule.", betonte die Unterstufenleiterin. "Diese drei Wochen sind keine verlorene Zeit.", ergänzte Pipke.

Bei einem abwechslungsreichen Buffet, das die Eltern der rund 180 Neuntklässler spendeten, hatten Unternehmer/innen, Lehrer/innen, Eltern und Mitschüler/innen den Abend über die Gelegenheit, sich ein Bild von den unterschiedlichsten Berufsfeldern und mitwirkenden Betrieben zu machen sowie informative Gespräche zu führen. Am Freitagvormittag konnten sich dann die Schüler/innen der 8. Jahrgangsstufe, auch hinsichtlich ihrer eigenen zukünftigen Praktika, an den Ständen mit den verschiedenen Berufsfeldern informieren.

(Ulli Grünewald, im April 2019)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Zeitzeugen der SED-Diktatur

 

Lebendiger Geschichtsunterricht mit persönlichen Berichten & Emotionen

Bereits zum dritten Mal in Folge fand im Juni die Veranstaltung „Diktatur verstehen - Demokratie bewahren“ für die Schülerinnen des 10. Jahrganges der Gesamtschule Hennef Meiersheide im Rahmen des Geschichts- und Politikunterrichtes statt. Zur Unterstützung schulischer sowie politischer Bildung über die ehemalige DDR bietet das Land Nordrhein-Westfalen seit vielen Jahren wissenschaftlich begleitete Zeitzeugengespräche mit ehemaligen politischen Häftlingen der SED-Diktatur an. Hierbei kooperieren das Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum sowie die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS). Wieder federführend organisiert von Lehrerin Christiane Liedtke waren in diesem Jahr Christoph Becke und Peter Keup als Zeitzeugen zu Gast, beide planten respektive begangen Ende der 1970er und Anfang der 80er Jahre Republikflucht aus der DDR, wurden inhaftiert und später von der Bundesrepublik freigekauft. 

 

Für die Generation heute meist nur schwer vorstellbar schilderte Peter Keup in einer guten Stunde 90 Zehntklässlern seine ganz eigenen Erfahrungen in dem damals von der Staatssicherheit kontrolliertem sozialistischen Staat. Geboren wurde Keup 1958 in Radebeuel bei Dresden, auch wenn seine Familie ursprünglich aus Essen kam. Seinen Vater zog es nach Gründung beider deutscher Staaten in die DDR, seine Mutter ging schweren Herzens mit, behielt aber, bis die Demarkationslinie geschlossen wurde, die Reiseerlaubnis zu ihren Eltern. Mit dem Bau der Mauer änderte sich alles: „Ich wuchs mit dem Konflikt zwischen meinen Eltern auf. Meine Mutter wollte in den Westen zurück, mein Vater bleiben.“, erinnert sich der Historiker. Als er dann in die Schule kam, begann die staatliche Propaganda, zu Hause lernte er erstmals seine Großeltern aus Essen kennen. Lange überlegte seine Mutter, was man tun könne, um aus der DDR in den Westen zu fliehen, 1975 stellten seine Eltern gemeinsam mit dem damals 16-jährigen einen offiziellen Ausreiseantrag. „Von da an änderte sich alles.“, erzählt Keup. „Meine Lehrerin bezeichnete mich als Verräter, weil ich den Antrag mit unterschrieben hätte, ich durfte nicht mehr auf den Sportplatz, meine Mitschüler durften nicht mehr mit mir reden und das Abitur wurde unerreichbar - ich wurde wie ein Aussätziger behandelt.“ Nach der Schule musste er einen Beruf erlernen, den er gar nicht wollte, die weiteren Ausreiseanträge seiner Familie wurden alle abgelehnt. Sie wurden immer wieder alleine von der Polizei verhört, auch seine kleine Schwester - es war frustrierend, schildert der 60-jährige den gebannt zuhörenden Jugendlichen. 1981 beschloss Peter Keup alleine zu fliehen, über die Tschechoslowakei und an der ungarisch-österreichischen Grenze durch die Donau. Nur seine Mutter weihte er ein. Die Flucht misslang, der 23-jährige wurde stundenlang verhört, in Isolationshaft genommen, bekam eine Nummer, schließlich einen Prozess und zehn Monate Haft für Vorbereitung einer Republikflucht in einer 18-Mann-Zelle mit einer Toilette und einem Waschbecken. Dort lernte er einen Mithäftling kennen, der ihn aus seiner Depression holte und mit dem Keup noch heute gut befreundet ist. Den Befehl „Gesicht zur Wand“ habe er dabei gefühlt 3.000 Mal gehört, erinnert sich Keup. Den Antrag auf Entlassung in die DDR-Gesellschaft am Ende seiner Haftstrafe weigerte er sich zu unterschreiben. Ohne zu wissen, was ihn erwarten würde, unterschrieb er schließlich einen Antrag auf Entlassung aus der DDR-Staatsbürgerschaft. Das für ihn und 20 Mithäftlinge Unvorstellbare geschah: sie wurden mit einem Reisebus nach West-Deutschland gebracht - eingefädelt von Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Vogel, freigekauft von der Bundesrepublik. Ob das der schönste Tag in seinem Leben gewesen sei, könne er gar nicht genau sagen - es war einfach unbegreiflich, endlich frei zu sein, erzählte Keup. 

 

Seit 1982 lebt Peter Keup nun in Essen, machte sein Abitur nach, ergriff einen Beruf, der ihm Spaß machte. Seine Eltern sowie seine Schwester durften 1984 ausreisen, sein älterer Bruder mit seiner Familie 1985. Den Mauerfall 1989 empfand er als problematisch, erinnert er sich heute, die Vergangenheit holte ihn wieder ein. Er beantragte seine Stasi-Akte, und um seine Familiengeschichte aufzuarbeiten, hängte er 2012 seinen Beruf als Tanzlehrer an den Nagel, studierte Geschichte und Politikwissenschaften, arbeitet nun seit einigen Jahren als Historiker und schreibt gerade seine Doktorarbeit über die „Generation 3.0“. 

Für die SchülerInnen unglaublich viele und zum größten Teil sicherlich auch beklemmende Eindrücke, die Fragen im Anschluss fielen daher zunächst überschaubar aus. 

Eine Diktatur sei ein krankes System, das Menschen krank mache, sagte Peter Keup zum Abschluss, und nicht nur die vielen Toten, die bei der Flucht erschossen wurden, waren Opfer der SED-Diktatur, auch Biografien wurden durch Bespitzelungen, durch unmenschliche Verhöre und Haftbedingungen zerstört, ergänzte Christiane Liedke.

(Ulli Grünewald, im Juni 2019)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Markt der Möglichkeiten

 

Eltern informieren über ihre Berufe

Inzwischen ist der „Markt der Möglichkeiten“ zu einem festen und wichtigen Bestandteil im Bereich Berufsorientierung / Berufswahlvorbereitung unserer Schülerinnen und Schüler geworden.

 

 

Am 19. Juni fanden sich 17 Eltern in der Mensa der Gesamtschule Hennef Meiersheide ein, um den Schülerinnen und Schülern des 7. Jahrganges informierend und beratend zur Seite zu stehen.

 

In kleinen Gesprächsrunden von bis zu 8 Schüler/innen stellten die Eltern ihre Erfahrungen aus dem beruflichen Alltag dar. Informierten über Einstellungsvoraussetzungen und Weiterbildungsmöglichkeiten genauso wie über ihren persönlichen beruflichen Werdegang.

 

So unterschiedlich wie die Berufe war das jeweilige Anschauungsmaterial. Einige machten ihren Beruf auch mit Modellen und Produktbeispielen „begreifbar“. Sie gingen individuell auf die Fragen der Schüler/innen ein und regten so Manchen zum Nachdenken an.

 

In entspannter und ruhiger Atmosphäre konnten sich so die 176 Schülerinnen und Schüler des 7ten Jahrgangs eingehend über Berufe ihres Interesses informieren.

(Monika Hermes)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Big Challenge 2019

 

Gerade noch rechtzeitig vor den Sommerferien trafen  in diesem Jahr endlich die lang ersehnten Ergebnisse des „Big Challenge“ und natürlich die fast noch wichtigeren Preise dazu in einem großen Paket an der Gesamtschule ein. Über 100 kleine und große Gewinne konnten an die Wettbewerbsteilnehmer verteilt werden, darunter zwei Power Banks. Alle erhielten zusätzlich eine Urkunde, ein schönes Poster und einen Bleistift mit Union Jack-Motiv. 87 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5 bis 7 hatten sich am 07.05.19 der Herausforderung des „Big Challenge“ gestellt, der jedes Jahr gleichzeitig an allen Schulen Deutschlands stattfindet. Dabei handelt es sich um einen Englischwettbewerb, der den Schülern einen pädagogischen Anreiz geben soll, ihre Sprachkenntnisse auf spielerische Weise zu verbessern. Kostenlose Spiele und Apps zum Üben mit viel Spaß finden sich in der neuen Game Zone unter

https://www.thebigchallenge.com/de/student/game-zone/.

 

 

 Die Wettbewerbsaufgaben betreffen die Themenbereiche Wortschatz, Grammatik, Landeskunde, Auseinandersetzung mit Bildern und Verständnis kurzer Texte. Alle gaben ihr Bestes und der große Einsatz der Schülerinnen und Schüler wurde auch in diesem Jahr mit entsprechenden Ergebnissen belohnt. Nicht nur die Punktzahlen der Jahrgangsbesten Jamie Reddings (Jahrgang 5), Marko Mrdenovic (Jahrgang 6) und Tom Rose (Jahrgang 7) lagen weit über dem bundesweit erreichten Durchschnitt, sondern auch die Platzierungen eines Großteils der anderen Teilnehmer. Herzliche Glückwünsche an alle Teilnehmer!

(Kirsten Holz)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Känguru-Wettbewerb 2019

 

81 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5, 6, 7, 8, 10 und EF der Gesamtschule Hennef Meiersheide beteiligten sich in diesem Jahr am Känguru-Wettbewerb. Zum Knobeln, Grübeln, Rechnen und Schätzen gaben die vielen interessanten und anregenden Aufgaben für die verschiedenen Jahrgangsstufen wieder reichlich Gelegenheit. Insgesamt waren die Aufgaben in den Jahrgängen 5/6 und 11-13 etwas schwieriger als im letzten Jahr, da es in diesen Jahrgängen bundesweit eine geringere Durchschnittspunktzahl gab als beim letzten Mal. Alle Teilnehmer erhielten als Preis eine Broschüre „Mathe mit dem Känguru“ sowie einen Qwürfel. Der Qwürfel ist ein „kleiner Verwandter“ des Zauberwürfels, besitzt aber die Besonderheit, dass er aus 8 unterschiedlich großen Quadern besteht (daher auch der Name mit dem „Q“ vor dem „würfel“). Dass alle Quader dieselbe Farbe haben, macht es ziemlich kompliziert zu erkennen, mit welchem Quader nun gerade etwas angefangen werden sollte. So lässt sich hervorragend das räumliche Vorstellungsvermögen trainieren.

 

 

Jahrgangsbester im 5. Jahrgang wurde Tim Müller, im 6. Jahrgang Fabian Genseke und im 7. Jahrgang Bastian Schüler. Die höchste Punktzahl im 8. Jahrgang erreichte Markus Beckmann, im 10. Jahrgang Johann Pilger und im 11. Jahrgang Dominik Anders. Mit sagenhaften 12 richtigen Antworten in Folge machte Fabian Genseke außerdem den weitesten Känguru-Sprung der Schule und sicherte sich das diesjährige Känguru-T-Shirt. Herzliche Glückwünsche an alle Teilnehmer!

(Kirsten Holz)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Turnier um die Landesmeisterschaft

 

Gleich zwei Judo-Teams unserer Schule traten im Mai beim Landesfinale in Witten/Ruhr an. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen gingen die 12-15-Jährigen auf die Matte.

Die Jungen konnten die Kämpfe gegen drei andere Schulen gewinnen. Lediglich der Kampf gegen den späteren Sieger aus Bottrop ging verloren. Am Ende belegten sie den hervorragenden 2. Platz im Landesfinale.

Bei den Mädchen war der Kampf der vier Schulen ungleich spannender, hatten doch die drei Erstplatzierten untereinander jeweils einen Sieg und eine Niederlage erzielt und den dritten Kampf jeweils gegen das Hildener Gymnasium gewonnen. So gab es nach der Runde „Jeder gegen Jeden“ am Ende drei punktgleiche Schulen, so dass die Gewinnerschule für das Bundesfinale erst durch Stichkämpfe ermittelt werden musste. Hier hatte das Ruhr-Gymnasium aus Witten das Glück auf seiner Seite, erwischte eine starke Gewichtsklasse und kam dadurch auf den ersten Platz.

 

 

Die Ergebnisse: 

Wettkampfklasse III weiblich (Zweta Kasabova [6A], Viktoria Onegov [7A], Hannah Schild [7A], Ina Schild [9A], Josephine Wöhler [6B], Sannie Klein [8B])

1. Ruhr-Gymnasium, Witten
2. Adalbert-Stifter-Gymnasium, Castrop-Rauxel
3. Gesamtschule Hennef Meiersheide
4. Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Hilden

 

Wettkampfklasse III männlich (Devlin Wieszorek [7A], Oskar Kulaga [6A],Marcus Beckmann [8D], Bojan Kasabov [8D], Noel Gultschuk [8E])

1. Josef-Albers-Gymnasium, Bottrop
2. Gesamtschule Hennef Meiersheide
3. Städtisches Gymnasium Gerresheim, Düsseldorf
4. Gymnasium Petrinum, Brilon
5. Ceciliengymnasium, Bielefeld

  

 

Startseite | Themenübersicht

 

Landessichtung der U15-Judoka in Essen

 

Auch bei weiteren Turnieren waren Schülerinnen und Schüler unserer Gesamtschule sehr erfolgreich. So kämpften sie beispielweise mit ihrem Verein JC Hennef bei der Landessichtung der U15-Judoka in Essen. So siegte Sannie Klein in ihrer Gewichtsklasse, Zweta Kasabova und Noel Gultschuk erreichten jeweils dritte Plätze.

 

 

Ina Schild freut sich über einen 2. Platz beim landesoffenen Turnier der U18 in Duisburg

 

Der MSV Duisburg Judo richtete zum 34. Mal das Rhein-Ruhr-Pokalturnier für die U18 der Frauen und Männer aus. In dieser Altersklasse hatten die Teilnehmer die letzte Chance, sich mit einem Platz auf dem Treppchen für die Judo-Wettkämpfe der Ruhr zu qualifizieren. Ina Schild (9A) erkämpfte in der Gewichtsklasse unter 52 kg einen tollen 2. Platz. Sie darf damit bei den Ruhr Games am 21. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord antreten.

 

(Uwe Jansen mit Unterstützung durch Simone Zöller vom JC Hennef)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Französischkurse in Liège

 

Die Schüler/innen des 7. Jahrgangs der beiden Französischkurse von Frau Meier und Frau Kalbhenn erkunden Liège (Belgien)

Um 8 Uhr morgens am Donnerstag den 27. Juni trafen wir uns alle vor dem Reisebus, bepackt mit Wasser, Sonnencreme und vor allem Vorfreude auf den bevorstehenden Ausflug.

Diese Fahrt in unser französischsprachiges Nachbarland hatten sich die SchülerInnen der Französischkurse der Jahrgangsstufe 7 redlich verdient. In den letzten beiden Schuljahren haben sie große Fortschritte in der Fremdsprache gemacht und noch kurz zuvor ihre mündlichen Sprachfertigkeiten in einer mündlichen Prüfung unter Beweis gestellt. Nun sollten die Französischkenntnisse wirklich im Kontakt mit frankophonen Belgiern angewandt werden.

Nach einer rund zweistündigen Fahrt starteten wir unsere Stadterkundung oberhalb der Montagne de Bueren – einer unglaublich langen Treppe mit 374 Stufen, von der man oben einen wundervollen Blick über ganz Liège genießen kann. Hier wurden der Schülergruppe kurz die Rallyeaufgaben erklärt, die vor allem so gewählt wurden, dass mündliche Sprachkompetenz angewendet werden musste (Interview, kleine Einkäufe etc.). Die erste Aufgabe allerdings war rein sportlich- die Treppe heruntersteigen und dabei die Stufen zählen.

 

In Kleingruppen hatten die Schüler nun, nach einer kurzen gemeinsamen Stadtbegehung, lange Zeit die Aufgaben zu bewerkstelligen. Hier müssen wir den SchülerInnen noch mal ein großes Kompliment aussprechen! Die Gruppen waren durchweg mit Eifer dabei und hielten sich an Vereinbarungen und Treffpunktzeiten! Bien fait!!!

 

 

Hier ein paar Meinungsbilder aus Schülersicht:

„Wir finden es sehr gut, dass die Lehrer uns in 4er-Gruppen alleine Lüttich erkunden lassen haben. Auch fanden wir es sehr toll wie wir es versuchen konnten, Französisch zu sprechen. Es waren auch sehr nette Leute mit denen wir gesprochen haben.“ (Angelina/Melinda).

„Wir fanden es hat Spaß gemacht und wir haben so unser Französisch verbessern können.“

„…Außerdem war es cool, in Gruppen durch Lüttich laufen zu können.“

 

 

 

Wir fanden den Ausflug sehr gelungen und freuen uns auf weitere Tagesausflüge mit unseren Kursen.

(Tina Kalbhenn)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Tennisturnier der Jungenmannschaft gegen das Albertus-Magnus-Gymnasium

 

Die Jungenschulmannschaft bestehend aus Marvin Dick (8A), Henrik Endemann (7D), Tom Lindner (7A), Robin Breidung und Fynn Linke (beide 9A) ist am Dienstag, den 14.05.2019 nach dem klaren Sieg gegen das Heinrich-Böll-Gymnasiums aus Troisdorf, auf die Mannschaft des Albertus-Magnus-Gymnasium getroffen.

Das Turnier der Bezirkshauptrunde B1 WKIII durfte freundlicherweise auf der Anlage des Tennisvereins TC Grün-Weiß-Hennef ausgetragen werden und startete bei sehr kühlen Temperaturen gegen 8:30 Uhr.

Die gegnerische Mannschaft war schon aus einem früheren Turnier unseren Spielern bekannt und die negative Vorahnung wurde leider relativ schnell bestätigt.

Obwohl unsere Spieler von zahlreichen Eltern angefeuert wurden und großen Kampfgeist bewiesen, trennten sich die Mannschaften nach fairen Spielen mit 0:6.

 

 

Nichtsdestotrotz – nach dem Turnier ist vor dem Turnier!

Die Anmeldung für die zukünftigen Schulmeisterschaften laufen und alle Tennisspieler mit Medenspielerfahrung sind herzlich in unserer Schulmannschaft willkommen! Hiermit sind insbesondere die TennisspielerInnen  aus der Unterstufe angesprochen. Außerdem  würden wir uns sehr über den Aufbau einer Mädchenschulmannschaft freuen.

Alle interessierten Spielerinnen und Spieler melden sich bitte Frau Kalbhenn.

Vielen Dank!!!

(Tina Kalbhenn)

 

Startseite | Themenübersicht

 

 

USA-Austausch 2019

 

Sechs Monate nach unserer eigenen weiten und aufregenden Reise war es Anfang Juni so weit. Wir erwarteten voller Vorfreude den Besuch unserer amerikanischen Freunde aus Ohio, denn auch in diesem Jahr rundete der Gegenbesuch das Austauschprogramm ab.

Am 5. Juni 2019 holten wir unsere Austauschschüler in Siegburg am Bahnhof ab. Die sieben Schülerinnen und Schüler waren nach der langen Reise ziemlich müde, sodass sich die Gruppe schnell auflöste und alle zunächst nach Hause fuhren, um dort ein wenig auszuruhen. Allerdings wollte das wunderschöne Sommerwetter genutzt werden und Schlaf wird sowieso überbewertet. Aus diesem Grund trafen sich die Jugendlichen nachmittags noch und nutzten sowohl das tolle Wetter als auch die freie Zeit, um gemeinsam am Wasser zu entspannen.

Auch dieses Jahr ließen es sich Herr Pelz und Frau Dietel nicht nehmen, unsere Gäste im Rahmen eines kleinen Frühstücks persönlich zu begrüßen. Gut gestärkt konnte man im Anschluss den Unterricht besuchen.

 

 

Neben der Teilnahme am Unterricht sollten natürlich Spaß und Kultur nicht zu kurz kommen. So besuchten wir den Kletterwald in Hennef, um dort direkt zu Beginn der gemeinsamen Zeit den Zusammenhalt zu fördern. Ein Besuch in Köln stand natürlich auch auf dem Programm. Wir fuhren gemeinsam mit dem Zug in die Domstadt. Der Wettergott meinte es leider nicht allzu gut mit uns. Dennoch erklommen wir alle 533 Stufen des Doms. Auch wenn es ununterbrochen regnete, konnten wir die fantastische Aussicht zumindest erahnen. Nach einer kurzen gemeinsamen Pause erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stadt noch auf eigene Faust.

Eines der Highlights war ein Kurztrip nach Paris, der es in sich hatte. Nach ca. 9 Stunden Busfahrt durch die Nacht erreichten wir am Samstag um 8 Uhr die Stadt der Liebe. Viele Stunden und ca. 25000 Schritten später hatten wir einige der markantesten Punkte in Paris, unter anderem den Eiffel-Turm, Montmartre, Louvre, Arc de Triomphe de l’Étoile, erwandert. Abends konnten wir die vielen Eindrücke bei einer Bootsfahrt auf der Seine auf uns wirken lassen. Gegen Mitternacht traten wir, sichtlich erschöpft, die Heimreise an.

 

 

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war das gemeinsame traditionelle Pot Luck Dinner, welches immer am letzten Abend zusammen mit allen Freunden und Eltern stattfand. Dank des schönen Wetters konnten wir gemütlich draußen sitzen, das mitgebrachte Essen und das Fleisch vom Grill genießen und den Austausch ausklingen lassen.

Am Freitagmorgen um 6:00 Uhr war die Zeit des Abschieds gekommen. Die zehn Tage waren wie im Flug vergangen und mit vielen neuen Eindrücken, Erinnerungen und Fotos traten die „Amis“ die Heimreise an.

(Julia Kalscheid)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Familienkonzert

 

Auch in diesem Jahr hatte Gabriella Acsai am 13.6.19 wieder ein Familienkonzert organisiert für alle, die in kleiner Runde Stücke präsentieren wollten. Das Ergebnis war ein buntes, sehr unterhaltsames Programm mit recht unterschiedlichen Niveaustufen - genauso soll es ja sein.

 

 

Die Familien Tenzer, Locke und Beinecke hatten miteinander schöne Miniaturen vorbereitet, aber es gab auch Einzeldarbietungen z.B. mit Klavierbegleitung, z.B. von Nick Andrusik, Thilo Göhring und Josephine Wöhler.

Mit großem Engagement spielten auch Helena Große und Sophia Urner u.a. den Can Can von Offenbach - passend zum 200. Geburtstag des Köln-stämmigen Komponisten.

 

 

Die größte (und lauteste) Gruppe war wohl die Small Jazzband (7B/ 6B) unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach, die als Nachwuchsensemble für die Bigband Heavy Tunes immer am Donnerstag in der Mittgspause übt und schon einige vielversprechende Solistinnen hervorgebracht hat - natürlich dem jazzorientierten Stil verpflichtet. Zwei der Musikerinnen, Paula Stanevica und Lea Praus hatten auch ein kleines Pop-Duett eingeübt.

 

 

Gabriella Acsai bot zusammen mit ihrem intonationssicheren Flötenensemble - begleitet von Marcus Bank - "Summer Place" und die Filmmusik aus "Die glorreichen Sieben" dar.

Zum Ende des kleinen Konzertes spielte - fast schon traditionell - das Ensemble AGA+ (Anja Städtler - Violine, Gabi Acsai - Flöte, Astrid-Kröger-Schönbach - Akkordeon, Frederic Schönbach -Kontrabass) diesmal "Djelem Djelem" mit mehrstimmigen Gesang.

David Kühn, der 2016 Abitur machte und jetzt Musik studiert, schaute netterweise auch mal wieder vorbei und spielt eine Chopin Nocturne (Des-Dur).

Ein rundum gelungener Nachmittag!

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Bläserklasse 7B "Music Shakers" und Bigband "Heavy Tunes" bei Hennef Open Air

 

Am Sonntagmittag 23.6.18, trugen bei Hennef Open Air die 7B und die Bigband "Heavy Tunes zweieinhalb Stunden lang bestens zur musikalischen Unterhaltung auf dem Marktplatz bei.

Die jungen Musiker/innen der 7B hatten sich sehr konzentriert und engagiert auf diesen großen Auftritt außerhalb der Schule vorbereitet. Orchester- und Klassenlehrerin Astrid Kröger dirigierte hoch motivierte und präzise spielende Musikerinnen bei Stücken wie "Two Celtic Folksongs" und "Mambo No 5", aber auch die "Sinfonie Nr. 9" von Antonin Dvorak. Die 7B meisterte alle musikalischen Anforderungen mit Bravour. Dankenswerterweise wurden die "Musik Shakers" der 7B von Musiker/innen der "Heavy Tunes" unterstützt, da einige aus der 7B wegen anderer Verpflichtungen nicht dabei sein konnten.

 

 

Bei sehr hohen Temperaturen heizten danach die Heavy Tunes dem Publikum noch weiter ein.

Wie immer war die starke Backline  (Kristoffer Seidelmann, Bass; Marius Müller, Drums; sowie Felix Groove, Piano) der Garant für mitreißenden Groove, sei es nun Swing, Latin, Balladen oder Rock und Funk. Gewohnt präzise und knackig spielten die jungen Musiker/innen unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach ein bunt gemischtes Bigband Programm. Dieses Jahr hatten die "Heavy Tunes" drei SängerInnen und einen Sänger mitgebracht, so dass die Vielseitigkeit auch hier Trumpf war.

 

 

Toll, dass die Techniker von CMS auf dem Marktplatz sich gewohnt professionell auf die Bedürfnisse der Bigband einstellen konnten.

(Astrid Kröger-Schönbach)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Mein Praktikum bei Rautenberg Media

 

 

Ich hatte mein 3-wöchiges Praktikum als Medienkaufmann bei Rautenberg Media. Rautenberg Media ist ein Familienbetrieb, der 1961 gegründet wurde. Bei Rautenberg Media werden Zeitungen in ganz NRW gedruckt. Auch in Berlin gibt es ein kleines Tochterunternehmen. Aber es wird nicht nur Zeitung gedruckt, sondern es werden auch Webseiten erstellt und Filme produziert. Auch als Privatkunde kann man etwas drucken lassen, z.B. Visitenkarten, Flyer oder Bücher. In meinem Praktikum war ich in verschiedenen Abteilungen des Hauses. Ich war in der Filmabteilung, der Grafikabteilung, in der Druckerhalle, in der Web- Abteilung und bei Ben Otten, Sohn des Chefs Herr Dr. Otten. Ben hat mit mir die Zukunft von Rautenberg Media besprochen. Es gibt nämlich eine eigene Webseite „unserort.de“ auf der die Kunden Werbung schalten können. In den anderen Abteilungen habe ich mir einen typischen Arbeitstag von den Kollegen angeschaut. Hauptsächlich war ich aber im Verkauf. Außerdem war ich einmal mit bei einem Kundentermin. Das war mein Praktikum bei Rautenberg Media.

 

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Mein Praktikum als Pferdewirtin

 

In meinem 3-wöchigen Schülerpraktikum vom 18.03.2019 bis zum 05.04.2019 als Pferdewirtin habe ich viele Eindrücke gesammelt. Ich hatte sehr viel Spaß und habe mich mit allen gut verstanden. Ich arbeitete von 7 Uhr bis 17 Uhr. Zu meinen Aufgaben gehörten zum Beispiel die Boxen der Pferde misten, die Pferde mit Heu und Kraftfutter füttern, außerdem habe ich sie in die Führmaschine gestellt und auch wieder reingeholt, die Pferde zum Reiten fertiggemacht, longiert, Stallgassen gefegt, Lederpflege usw.

 

 

Außerdem bin ich mit nach Belgien auf ein Trainings-Turnier gefahren. Dort habe ich beim Satteln der Pferde und beim Einspringen geholfen.

In den 3 Wochen meines Praktikums durfte ich auch öfters ein Pferd reiten und habe währenddessen Unterricht bekommen.

Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen und ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt.

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Der Weg zum Fußballtrainer

 

14 Schüler und ich hatten die Chance in der 9. + 10. Klasse die Ausbildung zum DFB-Junior-Coach in einem Ergänzungskurs zu absolvieren. Wöchentlich hatten wir gemeinsam 2 Stunden, in denen wir herausarbeiteten, was besonders wichtig ist, als Trainer zu wissen.

 

 

Wir lernten zum Beispiel, wie man mit unterschiedlichen Kindern umgeht und wie man sinnvoll ein Training oder eine AG-Stunde plant. Schnell konnten wir schon selbst Trainingseinheiten erstellen, die unter der Berücksichtigung von Trainingsmethodik und Trainingsinhalten gestaltet wurden.

Neben der Schulzeit hospitierten wir in Vereinen als Trainer und mussten selbst Verantwortung fürs Training mit den Kindern übernehmen. Hier reiften wir nochmal besser zu kleinen Trainern.

Nach der erfolgreichen Beendigung unserer praktischen Prüfung, wurden wir am Donnerstag, den 09.05.2019 für unsere Arbeit durch ein Zertifikat des Mittelrheinverbandes FVM belohnt. Bei der feierlichen Zertifizierung war unserer Schulleiter Wolfgang Pelz, aber auch der städtische Sportdezernent Martin Herkt, die Presse und Sandra Fritz vom Fußball-Verband Mittelrhein und Corinna Lungfiel vom Sponsor Commerzbank dabei. Wir erhielten ein Junior-Coach Poloshirt und eine eigene Trainermappe, die uns in der Zukunft helfen kann.

Es war eine unvergessliche Zeit. Wir bedanken uns bei unserem Lehrer Patrick Kutzen und bei unseren Vereinen, die uns tatkräftig unterstützt haben.

(Katharina Budde 10a)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Junior Coaches pfeifen in der GGS Siegtal das Fußballturnier

 

Wir haben uns um 8 Uhr am Lehrerzimmer der Grundschule getroffen (4 Junior – Coaches des Ergänzungskurses 9 bei Hr. Kutzen). Dort haben wir dann eine kurze Einweisung bekommen, um genau zu wissen nach welchen Regeln die Kinder spielen. Dann fingen die Spiele an. Alle Klassen liefen nach einander ein. Jede Klasse hatte ein Land, welches sie repräsentieren, zu geteilt bekommen und hatte sich dazu Trikots, Flaggen und weitere Dinge zum anfeuern besorgt. Es gab pro Klasse eine Jungen- und eine Mädchenmannschaft.

 

Ein Bild, das Himmel, draußen, Straße, Gras enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

 

Die Kinder waren alle sehr gespannt und sehr motiviert in die Spiele gegangen und man muss löblich erwähnen, dass es trotzdem sehr fair ablief, wenige Fauls gab und es wurden sehr wenige bis gar keine gelb/rote Karten an die Kinder verteilt. Wir JCs haben uns immer mit dem Pfeifen abgewechselt. Einer war der Schiedsrichter auf dem Platz, ein anderer war Linienrichter und hat den eigentlichen Schiedsrichter korrigiert und zusätzlich die Zeit gestoppt. Die Lehrerinnen an der Grundschule waren so nett und haben uns Streuselkuchen und Wasser zur Verfügung gestellt. Als das Turnier fertig gespielt wurde, haben wir als Belohnung jeder eine Tüte Gummibärchen bekommen. Nächstes Jahr würden wir sehr gerne wieder das Turnier pfeifen.

(Leo Papazoglou 9D, Max Salazar 9D)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Biologie-LK besichtigen Klärwerk Hennef

  

Ein Bild, das draußen, Boden, Bürgersteig, Gebäude enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

 

Am 13. Juni 2019 waren die Biologie-Leistungskurse (teilweise) von Herrn Läer und Herrn Pollmann zu Gast in der Siegaue am Klärwerk Hennef. Frau Jessica Hahs von der Stadt Hennef bot uns eine kompetente Führung durch die Anlage. Wir schauten uns das Werk an in der Reihenfolge, in der auch das Wasser bearbeitet wird. Gesehen haben wir noch mehr, hier nur das Wichtigste: Zunächst treiben große Förderschnecken das Wasser in die mechanische Reinigung, hier werden grobe Verunreinigungen herausgerecht und es folgt ein Sandfang und eine Ölabscheidung. Das Wasser gelangt in die biologische Reinigung und wird von stickstoffhaltigen Abfällen befreit in der Denitrifizierung und gelangt dann zur Nitrifizierung, bei der Ammonium entfernt wird. Außerdem werden organische Stoffe von Bakterien aufge­nommen. Diese wachsen und müssen entfernt werden; aus ihnen wird im Faulturm noch Methan erzeugt. Der dort verbleibende Rückstand wird getrocknet und entsorgt.

 

Ein Bild, das draußen, Boden, Gras enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

 

In Hennef wird parallel zur biologischen Reinigung auch Phosphat aus dem Abwasser entfernt. Das Phosphat stammt z.B. aus Reinigungsmitteln und würde Gewässer überdüngen. Zum Zwecke der Entfernung werden Aluminium- und Eisensalze zu dosiert. Schließlich müssen die Bakterien wieder entfernt werden und das Wasser vor dem Einleiten in die Sieg ist dann ganz klar.

 

Ein Bild, das Person, draußen, Mann, Boden enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

 

Zum Schluss zeigte uns Frau Hahs noch mikrobiologische Aufnahmen von Bakterien und anderen Kleinstlebewesen; sogar Bärtierchen stehen im Dienste der Abwasserreinigung.

Nach der Führung mussten wir uns alle aus hygienischen Gründen die Hände waschen und desinfizieren. Eine Befragung ergab, dass die Schülerinnen und Schüler die Besichtigung mehrheitlich sehr interessant fanden und die Empfehlung geben, solche Besichtigungen auch mit künftigen Kursen zu unternehmen.

 

Ein Bild, das drinnen, Gebäude, Wand enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

 

Auf diesem Wege noch einmal vielen Dank an Frau Hahs!

(Dr. Ulrich Läer)

 

Startseite | Themenübersicht

 

 

 

Tolles Ergebnis der Eluru-Aktion!

 

Seit über 20 Jahren unterstützen die Schüler/innen unserer Schule die Waisenkinder in Eluru /Indien mit vielen Aktionen, wie Flohmärkte, Weihnachtsbasare und die Sammeldöschenaktion vor den Weihnachtsferien! Zusammen mit einem Teilerlös aus dem Sponsorenlauf in Höhe von 1846,98 EUR kamen in diesem Jahr 2945,36 EUR zusammen. Das ist ein neuer Rekord! Vielen Dank an alle Spender/innen und die engagierten Schüler/innen. Weitere Informationen finden sich auf unserer Homepage. Anbei das Dankesschreiben des DAHW, der die Hilfsaktionen koordiniert. Auf der Kulturnacht 2019 sammelten die Schüler/innen der Klasse 6e am Infostand der Eluru-Aktion 113,66 EUR ein! Vielen Dank!

(Schülersprecherteam Petra Nsanda und Lukas Schmidt)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Universitätsluft“ schnuppern

 

„Wie lange dauert die Ewigkeit?“, „Dunkle Materie“ und eine Führung im Mathematikum, sowie „Dunkle Energie“ – hier hielt ein Astrophysikstudent Masterstudium den Vortrag und erklärte mit einfachen Modellen den Energiebegriff und die Modellbildung in der Astrophysik;  „Auslandspraktika – Suchen, Finden, Finanzieren“, die Auslandsstudienmesse, ein Besuch im Akademischen Kunstmuseum – diesen und noch unzähligen weiteren Themen und  Fragestellungen ging der diesjährige Dies Academicus der Rheinischen Friedrich Wilhelm Universität in Bonn am 15. Mai 2019 nach.

 

 

Grund genug für den Jahrgang der Q1 das Angebot gemeinsam mit ihren Tutorinnen und Tutoren im Rahmen der Berufsorientierung Sek. II an diesem Tage voll auszuschöpfen und Vorlesungen unterschiedlichster Fakultäten und Themengebiete, Ausstellungen und Informationsständen wahrzunehmen.

So konnten die Schülerinnen und Schüler im Arkadenhof neben verschiedenen Ständen (u.a. Shakespeare Company) auch einen Informationsstand mit eindrucksvollen Fotos aus den Mongolei bewundern.

Die Eindrücke der Schülerinnen und Schüler reichten von sehr interessant bis skurril und abstrakt und spiegelten so die gesamte Bandbreite der Angebote der Universität Bonn wieder.

In jedem Fall hat der Tag dazu beigetragen, einmal „Uni-Luft“ zu schnuppern und die Entscheidung, ob man nach dem Abitur ein Studium aufnehmen sollte, voran gebracht.

Ein rundum gelungener Tag!

(Uta Müller)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Was ist ein duales Studium?

Ist ein Studium das Richtige für mich? Oder sollte ich lieber eine Ausbildung beginnen?

Der Antwort auf die Frage, wie es nach dem Abitur weitergehen könnte, konnten die Schülerinnen und Schüler der Q1 am 02. 05. 2019 ein Stück näher kommen. Die Studien- und Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, Frau Herzog, referierte über Studienvoraussetzungen und Studienbedingungen in der Gesamtschule Hennef und stellte sich den vielen Fragen der Schülerschaft der Q1. Diese war nach Leistungskursen aufgeteilt zu eine jeweils zweistündige Veranstaltung eingeladen und konnte sich umfassend über Berufsbilder und ihre Voraussetzungen informieren.

Rasch stellte sich heraus, dass ein reges Interesse an der Veranstaltung herrschte, so dass Frau Herzog auch nach der Veranstaltung noch zahlreiche individuelle Fragen zu beantworten hatte. Für tiefer gehende Gespräche wies sie noch einmal auf ihre monatlichen Sprechtage in der Gesamtschule Hennef hin. Es zeigte sich auch hier sehr schnell, dass diese auf großes Interesse stoßen und schon weit  im Voraus „ausgebucht“ sind. Wer beraten werden möchte, findet aber natürlich immer noch einen freien Termin.

(Uta Müller)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Urkunden für unsere Freizeithelferinnen und Freizeithelfer

 

Bei schönstem Sonnenschein wurden am Morgen des 26.06.2019, zur Ehrung unserer Freizeithelferinnen und Freizeithelfer, die mit diesem Schuljahr ihren Dienst beenden, Urkunden verliehen.

Die Aufgabe der Freizeithelferinnen und Freizeithelfer ist es, einmal wöchentlich in einer Spiel- oder Mittagspause die Spielausleihe des Freizeitbereiches zu betreuen.
Hier geben sie gegen einen Schülerausweis als Pfand Spielmaterialien wie Billardkugeln, Tischtennis- und Kickerbälle oder Gesellschaftsspiele aus, und unterstützen somit ein abwechslungsreiches und attraktives Pausenangebot der Schule. Zusätzlich sorgen sie im gesamten Freizeitbereich für Ordnung und Sauberkeit.

 

 

Diese Aufgabe wird von all unseren Freizeithelfern mit Verantwortung und Pflichtbewusstsein erfüllt.

Als Dank für ihr Engagement erhielten sie aber nicht nur die Urkunden, die ihnen vom Schulleiter, Herr Pelz und der Schulsozialpädagogin Frau Plato verliehen wurden.
Zusätzlich dürfen alle Freizeithelferinnen und Freizeithelfer kurz vor den Sommerferien bei einem ganztägigen gemeinsamen Ausflug ins Phantasialand teilnehmen.

Wir danken den Freizeithelferinnen und -helfern für ihren Einsatz, ohne den die vielseitige Pausengestaltung im Freizeitbereich nicht möglich wäre, und freuen uns auf das neue Schuljahr, in dem teilweise auch neue Helferinnen und Helfer zum Einsatz kommen.

(Flora Plato)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Lesewettbewerb Italienisch-Deutsch

 

Am 14.05.2019 fand in Siegburg der diesjährige Vorlesewettbewerb statt. Gegen 16 Uhr wurde ich in den Vorleseraum gerufen. Dort las ich den von mir mitgebrachten italienischen Text vor. Diesen Text habe ich von meinem Italienischlehrer bekommen, und konnte ihn vorher üben. Den deutschen Text habe ich dort vor Ort bekommen.

Um 17 Uhr fand die Siegerehrung statt, wo auch die Kinder in anderen Jahrgansstufen waren und auch die, die in anderen Sprachen wie zum Beispiel Türkisch vorgelesen hatten.

Ich habe in meiner Sprache und Altersklasse den ersten Platz belegt. Gewonnen habe ich einen Turnbeutel mit verschiedenen kleinen Geschenken, zum Beispiel einen Kugelschreiber. Außerdem habe ich eine Urkunde und einen Thalia-Gutschein erhalten, über den ich mich sehr gefreut habe.

(Gianmarco Pio Garofalo, 5E)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Wahre Helden wissen, wann sie gehen müssen…. - Mottotage des 10. Jahrgangs

 

Am Dienstagmorgen wurde man bereits am Schultor von überaus gut gelaunten Zehntklässlern in interessanten Outfits begrüßt, bevor man sich durch ein Hindernisparcours von Bändern über den Schulhof zum Gebäude arbeitete.

Der erste Mottotag war angebrochen: bad taste. Mit viel Mühe hatten die Schülerinnen und Schüler seit dem frühen Morgen zudem das Lehrerzimmer in einen bunten Luftballontraum verwandelt, also glücklicherweise eher good taste.

Nach einem zügigen Abbau konnte die langersehnte Abschlusspolonaise durch die Klassenräume der unteren Klassen und das Lehrerzimmer stattfinden.

 

 

Anschließend startete das Highlight des Schultages, der Lehrergag.

Hervorragend organisiert erwarteten die Zehntklässler ihre Klassenlehrerinnen, Klassenlehrer und die Schulleitung in der entsprechend umgebauten Sporthalle, inklusive Musikanlage.

Dann ging es auch schon los. Trotz des bislang heißesten Tages des Jahres verausgabten sich die Beteiligten mit vollem Körpereinsatz bei zahlreichen Wettrennen in Bobby-Cars und Karaokeeinlagen, die ansprechend moderiert, musikalisch begleitet und mit viel Beifall des Publikums angefeuert wurden.

Die tolle Stimmung gipfelte in der musikalischen Performance der Schulleitung von “Atemlos”, zu der am Ende alle mitfeierten, was den Ablauf des gesamten Tages spiegelte, der friedlich und entspannt abgelaufen war.

(Erika Schilling)

 

Startseite | Themenübersicht

 

10er Abschluss 2019

 

„Wahre Helden wissen, wann sie gehen müssen“, lautete das Motto des diesjährigen Abschlussjahrganges 10. Doch einige gingen mit Wehmut oder ganz entspannt, da sie nach den Sommerferien wieder als Oberstufenschüler/innen an unsere Schule zurückkommen.

Unser Bürgermeister Klaus Pipke und die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Ute Kaiser-Berger, fanden freundliche Worte für Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrganges. Wolfgang Pelz und Ingrid Dietel freuten sich über das sehr gute Abschneiden vieler Absolvent/innen.

In unserer Mehrzweckhalle fand die Abschiedsfeier wieder in einem festlichen Rahmen statt. Die Schüler/innen der Musikklasse unter Leitung von Frau Staedtler sorgten für einen sehr schönen musikalischen Rahmen. Allen Heldinnen und Helden wünschen wir eine gute berufliche und private Zukunft!

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Straße frei? Zehntklässler betreuen Fahrradprüfung an der GGS Siegtal

 

Auch in diesem Jahr unterstützten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Meiersheide (10c) die vierten Klassen der GGS Siegtal bei der Durchführung der Fahrradprüfung. Für viele von ihnen war es ein Wiedersehen mit ihrer ehemaligen Grundschule und somit auch mit Erinnerungen an die eigene Fahrradprüfung verbunden.

Mit einer kompakt gestalteten und mit Humor versehenen Einführung bereitete der in Hennef allseits bekannte Polizist Herr Zöller die Zehntklässler, die sich auf ihren Einsatz freuten, zunächst auf ihre anstehende Aufgabe bei der Fahrradprüfung vor.

Als alle an den zugewiesenen Posten angelangt waren, konnten auch die aufgeregten Viertklässler nach einem kurzen Check mit ihren Fahrrädern starten.

Die Fahrradprüfung, bei der sich die Zehntklässler ernsthaft und empathisch engagierten, verlief erfolgreich ohne Zwischenfälle. Nachdem alle Viertklässler wieder an der GGS Siegtal eingetroffen waren, konnte nach einer für die Schülerinnen und Schüler der 10c liebevoll zubereiteten Stärkung die Auswertung der Fahrradprüfung vorgenommen werden, die sehr positiv ausfiel. Den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10c hat die Betreuung der Fahrradprüfung viel Spaß gemacht und bedeutete zudem eine nette Abwechslung vom regulären Schulalltag.

(Erika Schilling)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Schüleraustausch Hennef-Valencia (Jahrgang 9)

 

 

Für die 14 Spanischschüler des 9. Jahrgangs ging es am 06.05.2019 zum lang ersehnten Wiedersehen mit ihren Austauschschülern auf die Reise nach Valencia in Spanien.

Montag 06.05.2019

Nachdem sich alle Schüler, auch Frau Schumacher und Frau Heimann, die uns auf dem Austausch begleiteten, am Bahnhof in Hennef versammelt hatten, nahmen wir den Regio in Richtung Düsseldorf.

 

 

Zuvor hatten wir uns aber erst von unseren Eltern verabschiedet, die uns allesamt eine gute Reise und einen wunderschönen Aufenthalt in Spanien wünschten. In Düsseldorf angekommen, ging es direkt zum Flughafen und in den Terminal. Nach gut einer Stunde und den uns allen bekannten Sicherheitschecks saßen wir voller Aufregung in unserem Flieger, der uns nach Valencia bringen sollte. Da keiner genau wusste, was vor Ort in Valencia nach der Ankunft noch alles ansteht, nutzten viele die Gelegenheit sich auf dem zweieinhalb Stündigen Flug noch etwas auszuruhen und bei schönen Momenten das ein oder andere Bild „über den Wolken“ zu machen. Als es auf den Landeanflug über Valencia ging, war die Aufregung kaum noch ruhig zu halten. Die Aussicht auf eine schöne Woche bot schon der klare Himmel und Sonnenschein mit warmen Temperaturen, die man zu Anfang Mai in Deutschland nicht erwarten kann. Nachdem wir alle unsere Gepäckstücke wieder in den Händen hielten und gemeinsam die Sicherheitskontrollen verließen, erwartete uns schon der Direktor der spanischen Schule, José Ramon. Gemeinsam fuhren wir mit der Metro Valencia in die Schule, in der unsere Austauschpartner uns schon erwarteten. Nach einer herzlichen Begrüßung aller Teilnehmer des Austausches  gingen wir gemeinsam mit unseren jeweiligen Austauschpartnern in unser neues Zuhause zu den Gastfamilien. Dort hatten wir dann die Möglichkeit unsere Sachen auszupacken und uns noch etwas auszuruhen. Meine Austauschpartnerin zeigte mir erst ihr zu Hause und wo ich die nächste Woche leben würde. Ich stellte meine Koffer in mein Zimmer, das ich mir mit meiner Austauschpartnerin und ihrer Schwester teilte. Viel Zeit zum Ausruhen blieb mir jedoch nicht, denn für Eva und mich ging es danach wieder in die Schule, wo sie mit ihrer Band wie jeden Montag Probe hat. Wie mit Eva abgesprochen nahm auch ich meine Querflöte mit nach Spanien und konnte mich so aktiv an der Probe beteiligen. Da man zu Fuß von der Schule nach Hause nur 5 Minuten brauchte, hatten wir noch genügend Zeit unsere Instrumente nach Hause zu bringen und uns noch etwas frisch zu machen, bevor sich alle deutschen und spanischen Austauschschüler an der Metrostation unmittelbar trafen um gemeinsam ein typisch valencianisches Getränk zu probieren. Nach 15 Minuten Fußmarsch erreichten wir die Heladería (Eisdiele), in der wir Horchata, ein Milchgetränk aus Erdmandel und Vanille, zusammen mit Fartons, einem Süßgebäck probierten. Die Spanier mochten ganz offensichtlich ihr Getränk, was man von den Deutschen eher nicht behaupten konnte. So ziemlich jeder versuchte die Horchata auszutrinken, um nicht unhöflich zu wirken, aber man muss schon sagen, dass diese Milch einen ganz eigenen und speziellen Geschmack hat. Die Fartons waren dafür jedoch um so besser. Wenn man die Fartons in die Horchata getunkt hat, so fanden viele, schmeckte auch die Horchata sehr gut.

Während der Woche habe ich viele typisch spanische Gerichte, wie Miesmuscheln und kleine Oktopusse gegessen. Ich habe mir vorgenommen alles zu probieren und war dementsprechend offen für alles. Als Nächstes auf dem Programmpunkt stand die Erkundung von Benimaclet, einem Viertel von Valencia. In Benimaclet ist es sehr idyllisch mit den Balkonen in den Gassen und dem spanischen Flair, der die Häuser und die ganze Umgebung ausstrahlt. Endstation des ersten gemeinsamen Abends war eine kleine Kapelle, vor der wir gemeinsam noch etwas Zeit verbrachten und uns noch etwas unterhielten. Gegen 22 Uhr war ich mit Eva wieder zu Hause und zum ersten Mal lernte ich nun die ganze Familie kennen. Bei dem gemeinsamen Abendessen gegen 23 Uhr lernte man sich untereinander kennen. Ich verstand mich sehr schnell sehr gut mit Evas Eltern und ihren zwei Geschwistern. An meinem ersten Tag in Spanien konnte ich mich schon mal darauf gefasst machen, nicht vor Mitternacht im Bett zu liegen. Nach dem Essen machte ich mich also bettfertig und ging danach sofort schlafen, da ich von meinem ersten aufregenden Tag schon sehr erschöpft war. Der erste Tag in Spanien hat mir und ich glaube allen anderen auch, sehr gut gefallen. Zusammen haben wir viel gelacht und Spaß gehabt.

 

 

Dienstag 07.05.2019

Unser zweiter Tag begann sehr früh. Alle trafen sich mit den Lehrern zusammen in der Schule der Spanier. Während unsere Austauschpartner in der ersten Stunde um Unterricht waren, gingen wir gemeinsam mit unseren Lehrern und dem Schuldirektor durch die Schule. José Ramón stellte uns die einzelnen Räume und was in ihnen gemacht wird auf Spanisch vor, so dass wir alles verstehen konnten. Während der Führung merkten wir, dass die unscheinbare Schule gar nicht so unscheinbar ist. Das Colegio Sagrada Familia ist eine relativ große Schule. Dort lassen sich auch Schüler jeden Alters finden. Die Schule ist quasi eine Grundschule, weiterführende Schule und Ausbildungsstätte für einige Ausbildungsberufe. Die Schule ist nicht so wie unsere sehr offen, sondern sehr verwinkelt. Deswegen hat man am Anfang auch nicht gemerkt, wie groß sie eigentlich ist. Nachdem die erste Stunde für die Spanier vorbei war, ging es mit der Metro mit allen zum Strand Playa „Malva Rosa“. Dort warteten einige Oberstufenschüler der Sagrada Familia auf uns, die den Strandtag organisierten. Wir wurden in kleine Gruppen á 3-4 Personen mit jeweils 2 Oberstufenschülern aufgeteilt. Im Uhrzeigersinn haben wir dann in den nächsten Stunden Spiele wie Football, Volleyball, Tennis, und Fußball gespielt. Schnell haben alle gemerkt, dass die Oberstufenschüler sehr sportlich sind.

 

 

Wie sich am Ende herausstellte, sind sie Schüler eines Sportleistungskurses gewesen. Nach den anstrengenden Strandspielen hatten wir noch etwas Zeit zum Entspannen, bevor es wieder zurück nach Hause ging. Viele haben das gute Wetter genutzt und haben sich am Strand gesonnt. Eine kleinere Gruppe spielte am Strand Fußball. Wieder andere sind mit den Füßen zur Abkühlung durchs Meer gewatschelt. Gegen Mittagszeit ging es dann wieder mit der Metro zurück in die Schule und von da aus nach Hause. Dort hatte man etwas Zeit, bevor wir am Dienstagabend gemeinsam mit einem Boot, guter Stimmung und lauter Musik gut eine Stunde über das Meer schipperten. Nach der tollen Bootsfahrt gingen alle gemeinsam noch Burger essen. Der Dienstag endete, wie der Montag auch, sehr spät. Jedoch ging der Tag wie im Fluge vorbei. Auch am Dienstag haben alle viel gelacht und Spaß gehabt.

Mittwoch 08.05.2019

 

 

Den Vormittag des dritten Tag verbrachten wir ohne unsere Austauschschüler in der Ciudad de las Artes y Ciencias. Der Schuldirektor Jose Ramon, Frau Schumacher und Frau Heimann begleiteten uns durch die Stadt und erklärten uns an verschiedenen Stationen etwas dazu. Wir sahen eine Blumenbrücke, die den ganzen Sommer frisch gehalten wird, sind durch El Pla del Remei gegangen und haben waren an einem bekannten Brunnen (Tramo del Palau). Außerdem waren wir im Museo de las Ciencias, was ein wunderschönes Gebäude in dieser Stadt ist. Wir konnten durch Schilder in der Stadt auch ein Sprache der Valencianer näher kennenlernen. Der Eingang des Museums war mit einem Bogen verbunden. Die Hälfte unserer Gruppe hat sich an das eine Ende des Bogens gestellt und die andere Hälfte an das andere. Durch diesen Bogen konnten sich die beiden Gruppen unterhalten, was sehr interessant und lustig war. Im Museo de las Ciencias Príncipe Felipe konnten wir in kleinen Gruppen das Museum erkunden und kleine Teste durchführen. Danach haben wir noch bei einer Vorstellung zugesehen. Auch wenn wir sehr wenig verstanden haben, war diese Vorstellung sehr interessant und jemand aus unserer Gruppe konnte bei einem Versuch sogar helfen.

 

 

Donnerstag 09.05.2019

Am Donnerstag, unserer vierte Tag in València, waren wir in der Altstadt. In der Altstadt haben die spanischen Schüler kurze Vorträge über die wichtigen Stationen geführt. Ein paar der Schüler haben den Vortrag sogar auf Deutsch gehalten und hatten eine sehr gute Aussprache dabei. Zu den Stationen gehörten unter anderem das schmalste Haus Europas, das 107cm fasst, der Großmarkt und das Rathaus. Nah einigen Vorträgen hatten wir erstmal Zeit um uns den Großmarkt anzusehen und durch die Stadt zu gehen. Dort haben einige Souvenirs für die Familie besorgt oder Andenken für sich selbst. Wir sind weiter zu einer Stierkampfarena gegangen, konnten dort aber leider nicht hinein. Unsere letzte Station war der Bahnhof der Stadt, der innen sehr modern und schön aussieht. Nachdem wir uns dort umgesehen haben sind wir mit der Metro wieder zurück gefahren und wurden zu den Gastfamilien entlassen.

 

Samstag11.05.2019

Der Samstag stand zur freien Verfügung, also dachten sich unsere spanischen Partner ein Programm aus. Morgens fuhren wir etwas außerhalb von Valencia in ein riesiges Shoppingcenter. Die meisten von uns besuchten danach noch mal den Strand. Die Spanier brachten einen Football mit. Die Spanier erzählten uns außerdem, dass an diesem Abend ein großes Feuerwerk stattfinden würde. Nachdem wir also auswärts essen waren, machten wir uns auf zu einem doch etwas längeren Marsch. Wir kamen gerade noch rechtzeitig an und bekamen das Feuerwerk in voller Pracht mit. Es war sehr schön. Nach diesem Spektakel gingen wir alle nach Hause.

 

 

Sonntag 12.05.2019

Der Sonntag war uns und den Familien freigestellt, somit hatten sich die Spanier selbst was ausgedacht, wie am vorherigen Tag. Anfangs haben wir nochmals die großartige Stadt besichtigt und sind zu einem etwas größeren aber sehr schönen Markt gegangen, sodass wir noch kleine Souvenirs für unsere Familien kaufen konnten. Anschließend sind wir zu dem Rathausplatz  gegangen, weil dort ein großes Fest, die sogenannte Mascleta gefeiert wurde. In der Mitte vom Platz waren Leinen gespannt, an denen kleine Sprengkörper befestigt waren. Zur vollen Stunde wurden die kleinen Sprengkörper, die wie Bonbons aussahen, nacheinander gezündet. Es war super laut, sodass man das Gefühl hatte, dass die  Ohren in jedem Moment explodieren. Nach der gelungen Mascleta machten wir und die restlichen hunderten Menschen sich auf den Weg nach Hause. Zurück bei den Familien hatten wir nicht mehr viel Zeit, da unser Flieger schon in wenigen Stunden starten würde.

Am Flughafen machten wir noch ein schönes Erinnerungsfoto und wischten uns gegenseitig die Tränen aus den Augen. Mit leicht zerspalteten Gefühlen sind wir in den Flieger eingestiegen. Die eine Hälfte der Gefühle wollte noch eine zweite wunderbare Woche in Spanien verbringen und die andere Hälfte freute sich wieder auf unsere Familien in Deutschland.

(Maike Hupperich 9B und Carlotta Hennies 9A)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Unser Austausch mit La Rochelle

 

Am Dienstag, dem 21.05.2019 haben sich die 28 Schüler/innen des Französischaustauschs mit Frau Meier und Frau Thomas um 5:45 Uhr an der Buswendeschleife der Gesamtschule Meiersheide getroffen. Abfahrt war dort gegen 6 Uhr. Mit 1,5 Stunden Verspätung sind wir dann gegen 21:30 Uhr am Collège Eugène Fromentin in La Rochelle angekommen. Dort wurden wir schon von den Gastfamilien erwartet. Nach einer herzlichen Begrüßung ist dann jeder mit seiner jeweiligen Gastfamilie nach Hause gefahren, wo die meisten noch etwas gegessen haben und dann – erschöpft von der langen Reise - direkt ins Bett gegangen sind. 

 

 

Am Mittwoch wurden wir um 8 Uhr in der Mensa der Schule von dem Schulleiter Monsieur Rulié begrüßt. Er freut sich über unsere Schulpartnerschaft und hat uns etwas über die Schule und ihre Regeln erzählt. Anschließend gab es ein kleines Frühstück. Von 9-10 Uhr haben wir dann zusammen mit unseren Austauschschülern eine Schulrallye gemacht. Diese war sehr interessant, weil wir viele Dinge über die Schule gelernt haben. Danach wurden wir in kleine Gruppen aufgeteilt und haben von 10-12 Uhr am Unterricht teilgenommen. Auch das war sehr interessant für uns, da sich der Unterricht in vielen Dingen von unserem Unterricht unterschieden hat. Ab 12 Uhr hatten wir dann frei und haben den Rest des Tages individuell mit der Familie verbracht.

 

 

Am Donnerst haben wir wieder für 2 Stunden am Unterricht teilgenommen, bevor wir  deutschen Schüler das „Musée d‘ Histoire naturelle de La Rochelle“ besichtigt haben, was uns allen viel Spaß gemacht hat. Anschließend haben wir zusammen mit unseren Austauschschülern in der Schule zu Mittag gegessen. Nach dem Mittagessen ging es für die deutschen Schüler zu einer Stadtführung, geleitet von Madame Riccarda Cellier, welche selbst erst vor vier Jahren mit ihrem Mann in seine Heimatstadt, La Rochelle, gezogen ist. Die Stadtführung war sehr lehrreich, da Madame Cellier uns viele verschiedene Geschichten über die Stadt erzählt hat. Nach der Stadtführung haben wir dann um 14:15 Uhr den „Tour de la Lanterne“ besichtigt von dem man eine sehr schöne Aussicht auf den Hafen hatte. Anschließend hatten wir ca. 1 Stunde Freizeit um z.B. Andenken zu kaufen, bis wir uns dann gegen 17:00 Uhr wieder auf den Weg zum College gemacht haben.

Am Freitag haben wir alle zusammen einen Ausflug in den Freizeitpark „Futuroscope“ unternommen. Nach einer zweistündigen Fahrt sind wir dort um 9:45 Uhr angekommen. Bevor wir jedoch losgehen konnten, mussten wir uns zuerst in gemischte Gruppen (deutsch+französisch)  aufteilen. Gegen 17:30 Uhr haben wir uns dann wieder auf den Heimweg gemacht, sodass wie um 19:30 Uhr in La Rochelle waren. Dieser Ausflug hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, da es etwas ganz anderes war als das, was wir die letzten Tage gemacht hatten.

 

 

Dann kam das Wochenende, an welchem wir uns von den letzten Tagen etwas erholen konnten. Das Wochenende wurde von jeder Familie individuell gestaltet. Die meisten haben in kleineren Gruppen z.B. Ausflüge gemacht.

Am Montag haben sich die deutschen Schüler um 9 Uhr im CDI versammelt. Von 9-10 Uhr haben wir dann, mit Hilfe von ein paar  französischen Schüler/innen aus Madame Bertauds Deutschkurs eine Recherche zur Ile d Aix gemacht. Um 10:20 Uhr sind wir dann mit der Fähre zur Insel gefahren und haben dabei noch eine kleine Rundfahrt um das ehemalige Gefängnis „Fort Boyard“ gemacht, welches heute für Fernsehproduktionen genutzt wird und sehr eindrucksvoll war. Nachdem wir gegen 11:30 Uhr auf der Insel angekommen sind, haben wir uns wieder in gemischte Gruppen aufgeteilt. Bis 16 Uhr haben wir dann eine Rallye gemacht, welche viel Spaß gemacht hat, da man viele schöne Eindrücke der Insel bekommen hat. Natürlich hatten wir aber auch noch Zeit, Souvenirs zu kaufen oder etwas zu bummeln. Danach sind wir bei hohem Wellengang mit der Fähre wieder nach Hause gefahren, was den meisten auch sehr gefallen hat. Gegen 17:30 Uhr haben wir wieder den „Vieux Port“ von La Rochelle erreicht. Danach ging es nach Hause, bis wir um 19:30 Uhr zurück zur Schule gefahren sind, weil dort das Abschlussfest stattfand. Dafür hatten wir Rezepte mitgebracht, die wir zusammen mit der Familie zubereitet haben. Das Abschlussfest war sehr schön, da man noch einmal die Möglichkeit hatte, etwas mit den Austauschschülern zu machen. Gegen 21 Uhr sind dann die Ersten gegangen, denn es stand noch das Kofferpacken für die Heimreise an.

Am nächsten Morgen mussten wir uns von unseren Familien verabschieden und sind anschließend zur Schule gefahren, wo der Bus auf uns wartete. Nach einer traurigen Verabschiedung von unseren Austauschschülern sind wir dann mit gutem Gefühl zurück nach Hennef gefahren.

Insgesamt war es eine sehr schöne und bereichernde Fahrt für uns.

(Alisha Balaban, Julia Simon, Andrea Thomas)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Französische Gäste aus La Rochelle zum individuellen Austausch in Hennef

 

Wir freuen uns, aufgrund der im Dezember abgeschlossenen Partnerschaft mit dem Collège Eugène Fromentin in La Rochelle, nun zusätzlich zu dem einwöchigen Austausch in der Gruppe, erste Gäste in Hennef begrüßen zu können, die bei einem längeren Einzelaufenthalt ihre deutschen Sprachkenntnisse vertiefen möchten.

 

 

Die Länge dieser individuellen Austauschmaßnahmen haben die Gastfamilien auf französischer und deutscher Seite in Absprache mit den betreuenden Lehrerinnen Frau Bertaud und Frau Thomas und mit Genehmigung beider Schulleitungen festgelegt. Sie variiert zwischen zwei Wochen und zwei Monaten und reicht zum Teil auch in die Ferien. In Ergänzung zu dem „Brigitte Sauzay“-Programm des Deutsch-Französischen-Jugendwerks, das feste Aufenthaltsdauer von zwei oder drei Monaten vorsieht, möchten wir mit unserem Angebot auf die Bedürfnisse von  Schüler/innen eingehen, denen diese Zeitspanne aus schulischen oder privaten Gründen zu lang ist. 

Wir wünschen den französischen Gästen und ihren Gastfamilien eine erlebnisreiche und bereichernde gemeinsame Zeit.

(Andrea Thomas)

 

Startseite | Themenübersicht

 

e-Learning basiertes Reanimationstraining

 

Seit einigen Jahren engagieren wir uns, die Gesamtschule Meiersheide, im Bereich der Reanimation, mit dem Ziel, Reanimationsaufklärung und Reanimationsschulung in unseren Schulalltag zu integrieren.

Wir haben uns als Schule dazu entschieden, an der Studie „e-Learning-basierte Reanimationsausbildung in Schulen (e-ReS)“ teilzunehmen. Die Studie wird von der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Uniklink Köln initiiert.

Ziel der Studie ist es, den Schülerinnen und Schülern Fähigkeiten rund um das Thema „Herzkreislauf-Stillstand“ und „Wiederbelebung“ durch e-Learning (web-basiertes Modul) oder den klassischen Theorieunterricht (Face-to-Face) zu vermitteln und zu überprüfen, welche Unterrichtsform für Schülerinnen und Schülern angenehmer und effektiver ist. Es soll herausgefunden werden, durch welche Unterrichtsmethode (e-Learning oder Face-to-Face) das Wissen, das Selbstvertrauen und die Fähigkeiten rund um den Themenkomplex Reanimation besser gesteigert werden.

 

 

An der Studie haben freiwillig die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5, 6 und 7 teilgenommen. Die Studienergebnisse wurden in pseudonymisierter Form ausgewertet, sodass keine Rückschlüsse auf Personen möglich sind.

 

 

Erste Evaluationen haben gezeigt, dass die Studie von Schülerinnen und Schülern äußerst positiv aufgenommen wurde und geholfen hat, die Wahrnehmung für Notfallsituationen zu schärfen und gleichzeitig die Hemmschwelle zu senken.

Eine Kombination aus Informationsinhalten und einem interaktiven Multiple-Choice-Spiel leitete die Schülerinnen und Schüler durch die Grundlagen der Reanimation und Erste-Hilfe.

 

 

Auch in diesem Jahr realisieren wir wieder einige Projekte zum Thema Reanimation und Erste-Hilfe. Aktuell laufen die Planungen für die kommenden Erste-Hilfe-Workshops, an welchen die künftigen Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler teilnehmen und professionell geschult werden. Zusätzlich bieten wir allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, im Rahmen dieser Workshops einen gültigen Erste-Hilfe-Schein zu erwerben. Beispielsweise verwendbar für den Führerschein.

Aktuell laufen ebenfalls die Planungen für die nächste große Reanimationsveranstaltung im September. Um eine genauso ertragreiche Veranstaltung wie in den vergangenen Jahren umzusetzen, arbeiten wir wieder mit unterschiedlichen Hilfsorganisationen und dem Universitätsklinikum Köln zusammen. Dieses Jahr werden wir am 25.09. die Veranstaltung bei uns in der Meiersheide (Mehrzweckhalle) durchführen.

Wie jedes Jahr zeigt sich, dass diese Projekte sich nur realisieren lassen, wenn wir durch unsere Kooperationspartner unterstützt werden. Daher sind wir nach wie vor froh, dass wir jedes Jahr tatkräftig seitens des Malteser Hilfsdienstes Hennef und der Uniklink Köln unterstützt werden.

(Thilo von Gahlen)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Studienfahrt der Q1 nach Berlin

 

Am Montag, den 01.07.2019, ging es für einige Schülerinnen und Schüler der Q1 für vier Tage nach Berlin. Die Vorfreude war groß, weshalb uns die frühe Abreise mit dem Bus von der Schule nichts ausmachte. Vor uns lagen fast 9 Stunden Fahrt, welche wir mit Pausen, reichlich Essen und viel Spaß und Musik überbrückten. Als wir schließlich gegen 17:15 Uhr angekommen waren, waren die meisten zwar erschöpft von der Fahrt, jedoch trotzdem voller Freude unsere Hauptstadt zu erkunden. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, ging es für die Lehrer und uns mit der Bahn nach Berlin Kreuzberg. Dort haben wir erste Eindrücke von der großen Stadt bekommen.

 

 

Am Dienstag startete dann unser Programm mit einem Besuch im Bundesrat. Dort besichtigen wir den Plenarsaal und bekamen einiges über die Sitzplätze der verschiedenen Bundesländer und das dementsprechende System bei einem Gesetzesentwurf erklärt. Anschließend durften wir bei einem Planspiel selbst in die Rolle eines Politikers eintauchen. Wir entschieden uns über den Gesetzentwurf der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120kmh zu diskutieren. Jeder nahm an einem Tisch der Bundesländer Platz und präsentierte dann seine Zustimmung oder Ablehnung mit Argumenten vorne am Rednerpult.

Nach unserer Mittagspause, in der einige in der Mall of Berlin essen und shoppen gingen, setzten wir das Programm am Nachmittag fort.

Wir fuhren zur Gedenkstätte Höhenschönhausen, wo uns bei einer Führung durch einen Zeitzeugen nahegebracht wurde, wie die Situation zur damaligen Zeit in der Untersuchungshaftanstalt der Staatsicherheit in der DDR war. Die Gefangenen wurden über Monate beobachtet, bis sie oft, ohne den Grund zu erfahren, eingesperrt wurden. Es herrschten schlimme Verhörmethoden und Haftbedingungen, an denen einige Menschen starben, da sie unter Wahnvorstellungen und Krankheiten litten.

 

 

In den Zellen brannte Tag und Nacht Licht und die Häftlinge fühlten sich wie „abgetaucht“ und deswegen wurde es auch das „U-Boot“ genannt. Wir besuchten auch das Gefängniskrankenhaus, welches erbaut wurde, um kranke Inhaftierte nicht in ein gewöhnliches Krankenhaus zu entlassen, sondern weiterhin im Gefängnis halten zu können.

Der Besuch in der Gedenkstätte war sehr interessant, löste aber auch ein Unwohlsein aus, während man in den damaligen Zellen stand und die Geschichten der Menschen hörte.

 

 

Am Abend hatten wir dann Freizeit, in der einige Sehenswürdigkeiten wie den Fernsehturm oder die Berliner Mauer besuchten.

 

 

Am Mittwoch startete der Tag früh um 8 Uhr mit einem Frühstück im Hotel. Heute erwartete uns ein straffes, aber interessantes Programm.

 

 

Los ging es mit einem Stadtspaziergang. Unser erstes Ziel: das Brandenburger Tor. Dort hielt eine Mitschülerin einen kurzen Vortrag über die Bedeutung und anschließend schossen alle schnell ein paar Fotos von sich. Danach ging es zur Holocaust Gedenkstätte. Dort hielten wir uns eine längere Zeit auf. Man wusste gar nicht, wie man sich verhalten sollte, einerseits machten alle Fotos und bestaunten das Denkmal, aber andererseits wurde man nachdenklich und fühlte sich beengt.

Nach dem Stadtspaziergang waren wir bei der Topografie des Terrors. In Kleingruppen wurden wir dort herumgeführt und auf die verschiedenen Probleme in der NS-Zeit aufmerksam gemacht.

 

 

Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter zum Bundestag. Zuerst trafen wir uns dort mit Frau Winkelmeier-Becker und diskutierten über aktuelle politische Themen und stellten Fragen über das Leben als Politiker. Anschließend wurde uns der Plenarsaal gezeigt und erklärt, leider nur mit Bildern aufgrund von Umbauten in der Sommerpause, aber es war trotzdem interessant gestaltet.

 

 

Zum Abend hin besichtigten wir die Glaskuppel und genossen den Blick über Berlin. Viele waren beeindruckt von dem Ausblick und schossen ein paar Bilder zur Erinnerung. Es war ein schöner Abschluss.

 

 

Am letzten Morgen haben wir schließlich unsere Koffer gepackt. Trotz der wunderschönen und lehrreichen Fahrt haben sich die meisten auf ihr eigenes Bett gefreut. Nachdem wir gemeinsam um 9:30 gefrühstückt hatten, wurden wir um 10:30 von unserem Bus abgeholt und mit einigen Verzögerungen durch Staus kamen wir schließlich gegen 20:20 an der Schule an. Alles in allem war diese Fahrt für uns alle ein voller Erfolg mit viel neu erlerntem Wissen, Spaß und einem engeren Zusammenhalt als vorher.

(Lena Richarz, Pia Marquardt und Lucy Neuber)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Studienfahrt der Spanischkurse Q1 nach Barcelona

 

Nuestro viaje a Cataluña – Auf den Spuren von Antonio Gaudí in Barcelona

 

 

Vom 30.06.2019 bis zum 4.07.2019 begaben wir -15 Schüler und Schülerinnen der Spanischkurse der Q1 und die Lehrerinnen Frau Lizarraga und Frau Wais – uns auf Studienfahrt nach Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens.

Das abiturrelevante Thema „Las diversas caras del turismo en España“ konnten wir so als Touristen hautnah erleben. Zuvor hatten wir im Unterricht verschiedene Formen von Tourismus und deren Folgen für Umwelt und Einwohner kennengelernt und diskutiert.

 

 

Die riesigen Kreuzfahrtschiffe und die Menschenmengen an einigen touristischen Attraktionen (z.B. Sagrada Familia/Ramblas) konnten wir nun mit eigenen Augen sehen. Aber zum Glück gibt es in Barcelona auch noch viele ruhigere Flecken, die absolut sehenswert sind.

 

 

So besuchten wir Gaudís erstes Haus, die Casa Vicens und das Krankenhaus Sant Pao, eine wunderschöne Anlage im katalanischen Jugenstil aus dem Jahr 1930. Das Hospital Sant Pau ist zweifellos ein Meisterwerk des katalanischen Architekten Lluis Domènech i Montaner und wurde nicht zu Unrecht zum Weltkulturerbe ernannt. Auch der Stadtpark Ciutadella hat uns gut gefallen.

 

 

In diesen 4 Tagen konnten wir einen guten Einblick in die Metropole und in die katalanische Kultur und Sprache bekommen und freuen uns nun, dass wir unsere Eindrücke mit unseren Spanischkursen nach den Sommerferien im Rahmen des abiturrelevanten Themas „Barcelona: capital polifacética de una comunidad bilingüe“ vertiefen können.

Hier ein paar unserer Eindrücke:

Obwohl wir alle sehr unterschiedlich sind, haben wir uns gut verstanden! (Melanie)

Die Fahrt hat mir noch mal vor Augen geführt, wir unterschiedlich und vielfältig die europäischen Länder und ihre Kulturen sind. (Moritz)

Wir haben viel Neues kennengelernt, viel Kultur mitgenommen, Essen probiert und viel gesehen. (Leonie)

Mein Handy wurde geklaut, jedoch war die Stadt wunderschön und mit der Gruppe zusammen war es ein unvergessliches Erlebnis. (Folke)

Schöne Stadt! Besonders gefallen hat mit die Sagrada Familia. Sie war toll! Sie war beeindruckend! Hatte viel Spaß! (Hannah)

Barcelona ist eine schöne Stadt, jedoch leider etwas unsicher. Wir mussten gut auf unsere Sachen aufpassen, haben aber miterlebt, wie Leuten etwas geklaut wurde. Besonders schön war die Zeit in den Bars mit unserer ganzen Gruppe. Die Stimmung war super! Die Tapas und die spanischen traditionellen Köstlichkeiten waren sehr lecker! Außerdem haben wir viel von Gaudí gesehen. Seine Gebäude sind atemberaubend schön! Unglaublich, was Gaudí für eine Kreativität und was für ein Vorstellungsvermögen er hatte. Wow! Unsere Lehrerinnen waren sehr freundlich und lustig! Wir hatten zusammen sehr viel Spaß! Danke! (Ceylan, Paria und Jasmin)

 

 

(Andrea Wais und Blanca Lizarraga mit den Teilnehmern der Studienfahrt nach Barcelona)

 

Startseite | Themenübersicht

 

DER Ausflugstipp der Bio-LKs Q2: Tagesausflug ins Neandertal

 

Hier lässt es sich gut leben: Die Düssel schlängelt sich leise plätschernd durch die Schlucht des Neandertals. Im schattigen Wald zwitschern die Vögel. Wir genießen die Natur zunächst auf unserem Weg zur Steinwerkstatt des Neandertalmuseums, wo unser Workshop zur Evolution des Menschen morgens stattfindet.

 

 

Nachdem wir uns mit den Humanfossilien aus der Abguss-Sammlung des Museums beschäftigt haben, gehen wir rüber ins Museum mit der sehr ansprechenden, vielseitigen Ausstellung, die interaktiv gestaltet ist. Dort kann man die Skelettfunde des Homo sapiens neanderthalensis, die 1856 hier entdeckt wurden, bestaunen und zahlreiches Wissen über die Anatomie und das Leben des Neandertalers erfahren.

 

 

Um das neue Wissen sacken zu lassen, bietet sich danach ein kleiner Spaziergang zur Fundstelle des Neandertalers an, oder wenn man mehr Zeit mitgebracht hat, ein längerer Spaziergang durch das eiszeitliche Wildgehege. Eine kleine Stärkung gibt es im Schnellimbiss gegenüber des Museums oder im Café des Museums. Im Moment wird gegenüber des Museums gebaut. Es wird ein Erlebnispark entstehen, der hoffentlich genauso spannend wie das Museum wird!

(Carmen Warning und Stefan Troisch)

  

 

Startseite | Themenübersicht

 

Die Verbraucherzentrale Siegburg zu Besuch

 

Am Mittwoch den 11.06.2019 bekam unser WP-Hauswirtschaftskurs Jg. 10 Besuch von Frau Schuhenn von der Verbraucherzentrale Siegburg. Sie berichtete uns Schülerinnen und Schüler von Ihrem Wissen rund um das Thema „Erste eigene Wohnung“ und brachte viel Licht ins Dunkle. Wir erfuhren viel über Versicherungen und Verträge, die wir brauchen werden, wenn wir von zu Hause ausziehen. Es war sehr interessant und informativ, wir haben viel Neues dazu gelernt und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Im Internet kann man sich auf der Seite www.checked4you.de noch weiter über die Verbraucherzentrale informieren. Dort steht auch als großer Überbergriff „Beratung“, wo man telefonisch, aber auch über eine E-Mail, einen Termin zur Beratung vereinbaren kann. Ebenso erfährt man auf der Seite, was genau eine Verbraucherzentrale ist und wie sie einem helfen kann. Es lohnt sich auf jeden Fall mal auf der Seite vorbeizuschauen und sich darüber schlau zu machen.

Die Schüler waren alle sehr begeistert und würden so ein Gespräch auf jeden Fall für die unteren Jahrgänge empfehlen.

Es war ein sehr schöner Abschluss unserer gemeinsamen Zeit.

(Josie Vellen)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Wir sind LiGa-Schule!

 

 

(Foto © Mit freundlicher Genehmigung des Projektteams LiGa NRW bei der DKJS und der QUA-LiS NRW)

Unsere Schule nimmt seit 2016 am Landesprojekt Leben und Lernen im Ganztag (LiGa) teil und hat im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Ganztages ganz erheblich von den vielfältigen Angeboten dieses Programms profitiert. Das Schülercafé BSMT (Foto) ist inzwischen zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden und wird nicht nur von den Schülern*innen gut angenommen. Im kommenden Schuljahr werden neue Kräfte zum bisherigen Leitungsteam des Cafés hinzustoßen, denn mit den Wahlen zum Ergänzungsunterricht haben wieder etliche Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8 das Projekt Schülercafé gewählt. Im kommenden Jahr soll versucht werden, dem Wunsch vieler unserer Schüler*innen nach einer kreativen Gestaltung ihrer Freizeit noch mehr Ausdruck zu geben. Dazu wird sich das Leitungsteam mit der Entwicklung eines neuen Programms beschäftigen, das den künstlerischen Talenten unserer Schüler*innen breiten Raum einräumen soll.

Gleichzeitig entwickelt sich unser zweites Ganztagsprojekt, die neue Schülerbibliothek für die Sekundarstufe I, immer weiter. Mehrere Schüler*innen haben unter der tatkräftigen Anleitung von Frau Schulz und Herrn Wegner während des Unterrichts, aber auch in ihrer Freizeit bereits viel Arbeit investiert, so dass mit der Eröffnung in Kürze zu rechnen sein wird. Die Bibliothek, so sei an dieser Stelle bereits verraten, soll zu einem Erlebnisraum der ganz besonderen Art werden.

Der Ganztag spielt seit Gründung unserer Schule eine ganz besondere Rolle und trägt wesentlich dazu bei, unsere Schule zu einem echten Lebensraum werden zu lassen. Immer wieder unterstützen Sie, liebe Eltern, uns bei dieser wichtigen Aufgabe. Das Schulleitungsteam bedankt sich ausdrücklich für die geleistete Arbeit. Für weitere Anregungen sind wir wie immer dankbar, helfen diese uns doch, den Ganztag zum Wohle unserer Kinder weiterzuentwickeln.

(Heinz Wegmann)

 

Startseite | Themenübersicht

 

1. Platz beim Wettbewerb freestyle-physics

 

Die Physikusse haben in den letzten Wochen eine raffinierte „Aschenputtelmaschine“ für den Wettbewerb freestyle-physics in Duisburg konstruiert. Ziel der Aufgabe war es, eine Maschine zu entwerfen und zu bauen, die ein Gemisch von verschiedenen Objekten trennen oder sortieren kann.

 

 

Die „Aschenputtelmaschine“ der Physikusse kann Kugeln, Quader und Steine nach Form und Größe sortieren. Falsche Farben von Kugeln werden von einem Sensor erkannt und mit einem Schläger auf sehr lustige Art und Weise herausgekickt. Plastikschnipsel und Aluplättchen mit Hilfe von Unterschieden beim Luftwiderstand sortiert. Mit physikalischem Knoff-Hoff wird Eisenpulver aus einer Flüssigkeit gefischt (Ferromagnetismus). Chemisch entfernt die Maschine durch Elektrolyse Ionen (Kuperionen) aus einer Lösung. Mittels Destillation wird ein Ethanol-Wasser-Gemisch bezüglich der Siedetemperatur separiert. Die unterschiedliche Dichte hilft Öl von Wasser zu trennen. Über die Löslichkeit werden Steine von Salzen (Kupersulfat) und durch Adsorption der Farbstoff von der Fanta getrennt. In letzter Minute haben die Physikusse noch eine Idee. Kurz vor Bewertung durch eine fachkundige Jury aus Professoren und Universitätsmitarbeitern haben sie während des laufenden Wettbewerbs noch eingefettet von nicht eingefetteten Kugeln getrennt.

Da das Hauptbewertungskriterium die Anzahl der Unterscheidungsmerkmale ist, konnten sich die Physikusse mit 11 Trennverfahren deutlich vom Rest der Konkurrenz abheben und gewannen souverän den 1. Preis.

(Ingo Wentz)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Haustechnik für Physiker

 

Gegen Ende des Halbjahres ist im Unterricht des Physik Leistungskurses nur noch das Thema Wechselstrom übrig. Da die eifrigen Schüler gerne etwas Praktisches für das alltägliche Leben lernen möchten und Herr Wentz zufällig noch einen Drehstromzähler im Keller hat, entscheidet sich der Kurs für das Thema Haustechnik.

 

Jede Schülergruppe simuliert auf einem Holzbrett ein Zimmer in einem imaginären Haus. Dabei stellen sie schnell fest, dass es große Unterschiede zwischen den Räumen gibt. Manche sind lediglich mit nur einer Wechselschaltung ausgestattet. Die Küche hat zwar zusätzlich einen Herdanschluss, gehört aber noch lange nicht zu den schwierigeren Räumen. Komplex sind Treppenhäuser, da hier die Übergabe des Stromstoßrelais zum Hausanschlussraum erfolgt. Zu den aufwendigsten zählt der Hausanschlussraum mit Drehstromzähler, FI-Schalter, Erdung und einer Sicherungsverteilung.

 

Mit viel Begeisterung haben die Schüler ihre Räume entsprechend schnell aufgebaut. Da 400 Volt für schulisches Experimentieren definitiv zu viel sind, simulieren wir den konkreten Anschluss mit dem Niederspannungsdrehstromtrafo der Schule und können so trotzdem alle Funktionen in Aktion sehen. Die Schüler haben am Ende viel Verständnis für die Komplexität der Haustechnik und Hochachtung für das handwerkliche Können eines gelernten Elektrikers. Mit dem neu erworbenen Wissen sind hoffnungslos überfüllte Verteildosen nicht mehr furchteinflößend, da mit den Farben der Drähte viel Übersicht zu gewinnen ist – sofern man sich daran hält!!!

(Ingo Wentz)

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Wissenschaftliche Idole hautnah erleben

 

Vormittags geniale Vorträge und Agora-Talks von und mit Wolfgang Ketterle, Claude Cohen-Tannoudji und Martinus Veltman. Mittagessen mit Theodor Wolfgang Hänsch und Klaus von Klitzing. Nachmittags mit Arthur McDonald albern und mit David Gross und Donna Strickland Fotos machen. Wem diese Namen nichts sagen: das sind alles Physiker und Nobelpreisträger. Quasi die Stars der Szene. Das Who is Who der Physik. Und mittendrin Nina und Ingo Wentz. Das ist fast wie im Märchen. Und das Märchen begann so:

 

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft durfte in diesem Jahr Lehrer für die Veranstaltung „teaching spirit“ im Rahmen der Lindauer Nobelpreisträgertagung nominieren. Nina und Ingo Wentz wurden erfolgreich vorgeschlagen und durften Anfang Juli für einige Tage nach Lindau reisen. Dort kommen jedes Jahr im Sommer Nobelpreisträger, rund 600 ausgezeichnete Nachwuchswissenschaftlern aus aller Welt und ein paar handverlesene Lehrer zusammen. Diesen fachübergreifenden Austausch zwischen Wissenschaftlern unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Disziplinen zu erleben, ist einfach großartig. Es waren ja nicht nur Physiknobelpreisträger anwesend. Auch Friedensnobelpreisträgerin Tawakkol Karman, Nobelpreisträger für Chemie Johann Deisenhofer, der Physiker Dan Shechtman, der aber den Nobelpreis für Chemie erhielt und viele andere waren zahlreich angereist.

 

 

Die wirklich tolle Truppe der Lehrerkollegen hatte neben viel Spaß an Gesprächen und Ausflügen die Gelegenheit zu einem gut vorbereiteten Workshop, an dem ganz physikerlike wild gespielt werden durfte. Wir wurden von der Tagungsorganisation grandios umsorgt und werden neben dem fachlichen Input auch die lauschigen Abende im Biergarten, das gemeinsame Picknick mit 1000 Wissenschaftlern auf der Insel Mainau und vieles mehr ein Leben lang nicht vergessen.

(Nina Wentz)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Latein Abschlussfahrt EF - Latinum 2019

 

Am 24.06.2019 startete die Rom-Abschlussfahrt des Lateinkurses der Jahrgangsstufe 11 am Flughafen. Unser Flug startete mit ein bisschen Verspätung um 12:30 und so landeten wir um 14:30 auf italienischem Boden.

Wir kamen zügig an unsere Koffer und draußen warteten schon zwei Busse, die uns zu unserem Hotel brachten. Nachdem wir unsere tollen Zimmer bezogen hatten, konnten wir die schöne Umgebung erkunden und einkaufen gehen. Um 18:30 trafen sich dann alle, um Essen zu gehen und auf dem Weg zum Restaurant besichtigten wir die Engelsburg, die Engelsbrücke und den Justizpalast. Auf dem Rückweg kamen wir am Campo de Fiori und der Piazza Navona vorbei. Nach einem Ritt auf einem Karussell machten wir uns alle auf den Weg zurück ins Hotel und fielen sofort sehr müde ins Bett.

 

 

Am nächsten Tag gab es um 8 Uhr Frühstück, doch für manche startete der Tag schon um 7 Uhr zum Joggen am Tiber. Um 9 Uhr trafen sich dann alle, um sich auf den Weg zum Circus Maximus, zum Forum Romanum, dem Triumphbogen und dem Siegesdenkmal Vittorio Emanuel zu begeben. Danach besuchten wir den Campidoglio, die Reiterstatue von Marc Aurel und das Marcellus Theater. Nach diesen vielen Sehenswürdigkeiten hatten wir nun Freizeit bis abends. Einige verbrachten die Zeit im Fitnessstudio, andere beim Shoppen und wieder andere in den gekühlten Zimmern. Abends trafen wir uns wieder zum Abendessen und ließen den Tag gemeinsam am Campo de Fiori draußen ausklingen.

 

 

Mittwochs trafen sich wieder einige um 7 Uhr zum Joggen und nach dem Frühstück trafen wir uns um 9 Uhr und machten uns auf den Weg zur Spanischen Treppe und zur Via Condotti, der teuersten Straße Roms, die an die Piazza di Spagna angrenzt, woher die spanische Treppe ihren Namen hat. Auf dem Weg zum Trevi-Brunnen machten einige noch Abstecher in verschiedene Läden. Nachdem wir den Trevi-Brunnen besichtigt hatten, gingen wir weiter zur sog. „Schreibmaschine“, dem Monumento Nazionale a Vittorio Emanuele. An diesem Tag waren wir etwas früher mit dem Programm fertig, so dass wir uns etwas von den anstrengenden Besichtigungen erholen konnten. Die einen gingen shoppen und Eis essen, andere sofort zurück zum Hotel. An diesem Tag trafen wir uns erneut dann wieder abends, um gemeinsam essen zu gehen und den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen.

 

 

Am Donnerstag, dem 27.06.2019, besuchten wir sehr früh den Petersdom. Zum Glück mussten wir daher nicht lange anstehen und konnten den Dom bald betreten. Der Platz vor dem Petersdom ist mit 140 Statuten gesäumt, die jeweils 3 Meter hoch sind. Die Schlange vor den Vatikanischen Museen war leider zu lang und so konnten wir diese und die sixtinische Kapelle leider nicht besichtigen. Anstelle dessen gingen wir in den Park Villa Borghese, in dem wir die Sonne nutzten und uns mit dem Wasser der Sprenkler-Anlage abkühlten. Der Großteil der Gruppe ging danach zurück zum Hotel, doch eine kleine Gruppe blieb weiterhin dort, um die Sonne zu tanken. Am Abend suchten Frau Wiebecke und Herr Kutzen ein schönes kleines Restaurant in der Nähe des Hotels, um die Woche und die schöne Zeit ausklingen zu lassen und zu genießen. Nach dem Essen gingen wir alle gemeinsam an den Tiber, unterhielten uns und machten noch einige Fotos. Als wir zurück im Hotel waren, packten die letzten noch und räumten die Zimmer ein wenig auf, bevor wir ins Bett gingen.

 

 

Freitags um 8 nutzten wir ein letztes Mal das Frühstück auf dem Zimmer und die Dusche mit den tollen LED- Lichtern, bevor wir die Zimmer räumen mussten. Zum Glück durften wir ein Zimmer nutzen, um unsere Koffer dort abzustellen, während wir die Engelsburg besuchten. Von der Engelsburg hatte man einen super weiten und schönen Blick über die Stadt und das Wetter war wieder, wie schon die ganze Zeit, perfekt und es war sehr warm. Bevor wir abgeholt wurden gingen wir noch ein letztes Mal gemeinsam zum Mittagessen und danach Eis essen. Um 14 Uhr verließen wir das Hotel und stiegen in die Busse, die uns zurück zum Flughafen brachten. Die Zeit am Flughafen verbrachten wir damit, Tom beim Klavier spielen zuzuhören und die Woche noch einmal Revue passieren zu lassen. Als wir dann um 19 Uhr abends in Köln landeten, redeten wir noch immer über die Reise und waren nun noch mehr als Gruppe zusammen gewachsen als zuvor.

Dies waren eine tolle Reise und ein toller Abschluss, nachdem wir sechs Jahre lang Latein gelernt haben und nun alle das Latinum erworben haben.

 

Wir bedanken uns ganz besonders bei Frau Wiebecke, die die Flüge, den Transfer und das Hotel mit viel Aufwand persönlich gebucht hat, für die hervorragende Organisation und Durchführung unserer schönen Reise!

Ebenfalls danken wir Herrn Kutzen für seine humorvolle und sportliche Begleitung!

(Lisa Gießelbach, EF)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Seminar der Schulsanitäterinnen und Sanitäter

 

Alle zwei Jahre erneuern die Schulsanitäter den Erste-Hilfe Schein, um einerseits auf dem aktuellen Stand der Forschung zu bleiben und andererseits den neuen Sanitätern eine Grundlage zu bieten.

 

 

Herr Peters, unser Ausbilder der Malteser Hennef, führte dabei wie immer voller Leidenschaft und Expertise durch das Seminar. Es waren 23 Schülersanitäter und Schulsanitäterinnen, aus den Jahrgängen 6 bis 13, Frau Reyes, ein Ausbilder und eine zusätzliche Mitarbeiterin der Malteser anwesend. Besonders haben wir uns über die Anwesenheit von 2 Abiturienten gefreut, die nach ihrem Abschluss noch mal in die Schule gekommen sind, um an der Fortbildung teilzunehmen.

 

 

Die gewonnenen Kenntnisse werden dabei in den wöchentlichen Treffen weiter vertieft.

Zu Beginn wiederholten wir die Rettungskette, also den Handlungsablauf, in einem Notfall. Dabei ist uns nochmal klar geworden, dass dieses Prinzip auf den Eingriff des Ersthelfers aufbaut.  

Darauf folgte der zweite Block, der die jeweiligen Maßnahmen näher beleuchtete. Es gilt dabei immer das Prinzip: 1. Erkennen 2. Beurteilen 3. Handeln. Die jeweiligen Maßnahmen wurden jeweils mit Fallbeispielen oder -situationen eingeleitet. Darauf folgte dann immer der theoretische Hintergrund und ggf. eine praktische Veranschaulichung.

 

 

 

Zunächst gingen wir den Kreislaufstillstand durch und besprachen die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Dieses Thema ist uns jedoch sehr präsent, da wir dieses innerhalb von Multiplikatorenschulungen an unsere Mitschüler weitergegeben haben. Die Theorie haben wir dann an Übungspuppen in die Praxis umgesetzt, wobei wir dabei auch den Einsatz von automatischen Defibrillatoren(AED) geübt haben.

Es folgten noch die Maßnahmen bei einem bewusstlosen Patienten, der noch eine funktionierende Atmung hat und das Anlegen eines Druckverbandes. Diese Maßnahmen wurden dann auch sofort in die Praxis umgesetzt und aneinander ausprobiert.

Weitere Inhalte waren die Handlung bei einer Blockade der Atemwege, bei einem Schock, bei einem Fremdkörper im Körper und die Stoppung einer pulsierenden Blutung.

 

 

Es bildet uns Ersthelfer und Ersthelferinnen weiter und macht uns sicherer bei der möglichen tatsächlichen Anwendung. Darüber hinaus bereitet es uns große Freude, unser Wissen zu erweitern und unser Können zu verbessern. Während des Seminars haben wir unsere Ergebnisse ausgewertet und an unseren Schwachstellen gearbeitet, damit wir auch künftig eine kompetente Arbeit im Schulsanitätsdienst leisten können.

Die Mittagspause verbrachten wir gemeinsam in der schuleigenen Mensa bei einem Mittagessen, das uns vom Förderverein unserer Schule finanziert wurde.

Wie immer konnte unser Ausbilder Herr Peters uns für diese Themen begeistern. Nun freuen wir uns auf die anstehenden Sommerferien und hoffen regeneriert wieder ins neue Schuljahr starten zu können.

(Folke Rettberg und Navjot Bamrah,Q1)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Sportolympiade –Bewegte Schule

 

Spiel, Spaß, Sport in der letzten Schulwoche

 

Das Schuljahr ist fast geschafft, die Zeugniserstellung in Arbeit, die Kulturnacht erfolgreich bewältigt und nun steht traditionell am Dienstag in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien die Sportolympiade für unsere Schule an. 

 

 

Das Organisationsteam unserer Sportlehrerinnen  und -lehrer stellte für die Klassen 5 – 8 ein umfangreiches und vielfältiges Programm zusammen. Der Jahrgang 9 hatte eine Tanzaktion, die Oberstufe war im Fitnessstudio und in der Rheinaue. Die Jahrgänge 10 und 13 hatten bereits ihre Abschlussfeier hinter sich und so halfen die10er Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien unsere Oberstufe besuchen, wie jedes Jahr als Schiedsrichter und „Punktesammler“ bei den Jahrgängen 5 - 8. Denn das Ziel ist wie bei einer richtigen Olympiade das Gewinnen. Die Bekanntgabe der Platzierung und die Verleihung der Klassenurkunden durch unseren Schulleiter Herr Pelz ist dann jedes Mal der Höhepunkte der Veranstaltungen im Rondell.

Traditionell hat auch das Wetter mitgespielt und so waren alle in Aktion. Es bot sich ein buntes und lebendiges Bild!

An sechs Stationen müssen die Schüler/innen des fünften Jahrgangs im Klassenverband verschiedene Bewegungs- und Geschicklichkeitsaufgaben gemeinsam bewältigen. Dies sind Tennisballtransport auf Löffel, Federballweitwurf, Balancieren, Umkleidestaffel, Ball-Dart ins Rondell und ein Schubkarrenrennen.

Der sechste Jahrgang musste keine traditionellen Disziplinen bewältigen, wie sie aus den Bundesjugendspielen bekannt sind, sondern im Klassenverband folgende Aufgaben:  Frisbeescheiben-Zielwerfen, Handtuchball, Zielwürfe auf den Basketballkorb, Doppelpendelstaffel, Standweitsprung und einen Roller-Parcour.

 

 

Der siebte Jahrgang hatte Klassenteams für drei verschiedene Wettkämpfe zusammengestellt, die in der Turnhalle durchgeführt werden:

Völkerball, Brennball und Nupta. Es war so organisiert, dass immer ein Team der Klasse spielte und die restliche Klasse von der Galerie aus anfeuern konnte.

Der 8. Jahrgang war auf den Außenplätzen und führte Wettkämpfe in Teams bestehend aus Mädchen und Jungen durch.

 

 

 

Nach der mit Spannung erwarteten Bekanntgabe der Platzierungen verließen gut gelaunte Schülerinnen und Schüler die bewegte Schule! Wieder hat es allen Beteiligten Spaß gemacht. Vielen Dank an das Organisationsteam und allen Helferinnen und Helfern für den reibungslosen Ablauf!

(Gabi Clooth)

  

 

Startseite | Themenübersicht

 

Besuch der Freizeithelfer im Phantasialand

 

Am 04.07.2019 war es soweit: 51 Freizeithelfer/-innen starteten um 09:00 Uhr mit zwei Reisebussen Richtung Phantasialand. Jedes Jahr werden sie hierzu als Dankeschön für Ihr freiwilliges Engagement an unserer Schule eingeladen. Von Montag bis Freitag betreuen die Freizeithelfer der Jahrgangsstufen 7 bis 9 jeweils einmal wöchentlich in einer der Spiel- oder Mittagspausen den Freizeitbereich unserer Schule und regeln die Spielausleihe. Dazu gehören Aufgaben wie die Herausgabe von Spielmaterialien (z.B. Billardkugeln, Tischtennisschläger oder Kickerbälle) gegen einen Schülerausweis als Pfand, das Herstellen von Ordnung sowie das Achten auf Sauberkeit.

 

 

Gegen 10:00 Uhr erreichte die Gruppe ihr Ziel. Aufgeteilt in Kleingruppen durften die Schüler/-innen das Phantasialand mit seinen Fahrgeschäften und Shows erkunden. Besonders beliebt waren die beiden Achterbahnen „Taron“ und „Black Mamba“. Auch die neue Wasserbahn „Chiapas“ wurde bei warmen 25 Grad und strahlendem Sonnenschein mehrfach besucht und stieß auf Begeisterung bei Schülern und Lehrern.

(Tamara Weber)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Genesis – Die Schöpfung bewahren

 

Schülerprojekt zur Schöpfung von Joseph Haydn

 

Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt fühlen sich heute verantwortlich dafür, etwas für den Klimaschutz und den Erhalt unserer Schöpfung zu bewegen. Sie appellieren in den Schulstreiks Fridays For Future an die Erwachsenenwelt und an die etablierten Politiker, endlich zu handeln.

 

 

Auch in der Schöpfung von Joseph Haydn findet man neben dem Lobpreis auf die Schönheit der Schöpfung Hinweise auf die Verantwortung der Menschen für diese Schöpfung. Die Bewahrung der Schöpfung wurde deshalb im Rahmen des Schülerprojektes des Philharmonischen Chores der Stadt Bonn in Bezug zur „Schöpfung“ von Joseph Haydn gebracht und regte die Schülerinnen und Schüler zu vielfältigen Auseinandersetzungen mit dem Thema an.

Teilnehmende Schulen bzw. Kurse haben sich der „Schöpfung“ von verschiedenen Fachgebieten wie Religion, Kunst, Musik aber auch Astronomie und Mathematik aus genähert. 

 

Von März bis Mai fanden Schulbesuche in verschieden Schulen statt. Auch in der Gesamtschule Hennef gab es zu diesem Thema bereits im März einen Kulturabend. Zusammen mit dem Sänger Frederik Schauhoff präsentierte der Dirigent Paul Krämer Auszüge aus der Schöpfung und tauschte sich mit den Schülern über die Ergebnisse ihrer Arbeit aus.

 

Bei der großen Abschlussveranstaltung am 18. Juni im Tannenbusch Gymnasium wurden alle Ergebnisse der Schulen im Zusammenhang gezeigt. Die Musikkurse der EF von Frau Poschenrieder hatten sich ebenfalls auf den Weg gemacht, um ihre Ergebnisse in Bonn zu präsentieren.

Geboten wurde ihnen vor Ort ein Konzert: Die Schulchöre standen zusammen mit Sängern des Philharmonischen Chores, dem Neuen Rheinischen Kammerorchester und den beiden Solisten Henning Jendritza und Frederik Schauhoff auf der Bühne.

 

 

Nach der „Vorstellung des Chaos“ und der einleitenden Szene aus Haydns „Schöpfung“ erläuterten Dominik Anders, Tim Hoogkamer und Luis Hoffstadt ein Teilgebiet der Chaostheorie und zeigten anhand der Mandelbrot-Menge, wie bei Fraktalen der Übergang zwischen chaotischem und vorhersagbarem Verhalten aussehen kann.

 

 

Viele Schülerinnen und Schüler hatten sich mit der Schöpfungsgeschichte, wie sie in der Genesis geschildert wird, befasst. Die künstlerischen Ergebnisse der fünf beteiligten Schulen waren sehr vielfältig und verdeutlichten die Schönheit der Schöpfung. Von der Gesamtschule Hennef waren Bilder und Kunstobjekte aus den Kunstkursen von Frau DiTomaso zu sehen.

 

 

Um dem Publikum die Sänger näher vorzustellen, hatte Niclas Petermann ein Interview vorbereitet, welches er in souveräner Weise vor großem Publikum durchführte.

 

 

Zum Abschluss des Schülerprojektes wurde auch im Programmheft zum Chorkonzert am 7. Juli ein ausführlicher Bericht der einzelnen Projekte in den Schulen abgedruckt. Auch die Gesamtschule Hennef war dabei und wurde so vielen Konzertbesuchern bekannt gemacht!

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Bläserkonzert der Gesamtschule Meiersheide

 

Legendäre Kompositionen aus Klassik & Moderne

Jedes Jahr wieder beeindrucken Bläserklassen wie Bands und Ensembles der Gesamtschule Hennef Meiersheide mit kurzweiligen Auftritten und Konzerten bei zahlreichen Veranstaltungen auch außerhalb des Schullebens. Einer der Höhepunkte zweifelsohne ist zum Ende eines jeden Schuljahres das große Bläserkonzert in der Mehrzweckhalle, das traditionell gut besucht und musikalisch immer wieder ein echtes Highlight ist. Während es in den vergangenen Jahren Filmmusiken, Songs der 1950er und 60er Jahre oder irische Lieder waren, mit denen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 13 die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer begeisterten, stand das Bläserkonzert Ende Juni unter dem Titel „Legends“.

 

Unter der musikalischen Leitung Astrid Kröger-Schönbachs, Dirk Piecuchs, Gabriella Acsais und Marcus Banks eröffnete mit den jüngsten Instrumentalisten die Klasse 5B mit legendär klassischen Tönen das Konzert. Modern interpretiert begannen sie mit dem Thema aus Beethovens 9. Sinfonie, um im Anschluss souverän „Eye of the Tiger“ zu spielen. Legendenstatus könne man auf vielerlei Arten und Wegen erreichen, sagte Dirk Piecuch als Ankündigung, bei „Eye of the Tiger“ sei es eindeutig dem Film „Rocky“ zu verdanken, dass dieser Song legendär sei. Informativ erfrischende Anekdoten ließen die Musiklehrerinnen und Musiklehrer zu vielen Stücken vorweg einfließen und so leitete Gabriella Acsai zu sommerlich leichten Tönen des Flötenensembles der Klassen 8 bis 12 über. Mit ihrem zweiten Stück „The magnificent Seven“, der Titelmelodie aus dem gleichnamigen Westernklassiker, wurde es dann deutlich flotter. Klassiker der Musikgeschichte gab es auch von den „Dream beats“, der Klasse 8B, unter der Leitung von Astrid Kröger-Schönbach, der mit Edvard Griegs „Morgenstimmung“ sowie „In der Halle des Bergkönigs“ aus Peer Gynt und Adeles „Skyfall“ ein beeindruckender Mix aus Klassik und Moderne gelang. „Skyfall“ dabei großartig gesungen von Merle Löwensen. In die Pause entließ die Klasse 9B, die „Quekpetts“, das Publikum mit wunderbar interpretierten Stücken wie „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „Bohemian Rhapsody“ von Freddie Mercury.

 

 

Nach der Pause folgte mit “Amazing Grace“ ein nicht minder legendäres Stück aus der Kirchenmusik, wunderschön gespielt von der Klasse 6B, die im Anschluss mit „Just give me a reason“ in die jüngere Popgeschichte wechselte. Abwechslungs- und kontrastreich auch die Stücke der 7B, die mit dem Finale aus der Firebird Suite Igor Stravinskys sowie „Two Celtic Folksongs“ aufwartete. Krönender Abschluss einmal mehr der Auftritt der „Heavy Tunes“ - mit „Song of India“ und „Sheherajazz“ setzte die Bigband der Gesamtschule einen swingig begeisternden Schlusspunkt unter das breit gefächerte Repertoire dieses Abends.

 

 

Ein Dank galt im Anschluss nicht nur Thomas Adolph und Tolitec für Licht- und Tontechnik, sondern auch den vielen Eltern der 6B und 7B für Getränke- und Snackverkauf, dem Hausmeister sowie seitens der Schulleitung allen Musiklehrerinnen und Musiklehrern für ihr unermüdliches Engagement.

(Ulli Grünewald, im Juni 2019)

 

Startseite | Themenübersicht

 

Londonfahrt am 10.07.2019

 

Am 10.07.2019 machten wir uns mit einigen Schüler/innen und Lehrerinnen des 7. Jahrgangs auf den Weg nach London zu einer Sightseeing-Tour. Nach einem kurzen Flug kamen wir in London an und besichtigten den Buckingham Palace und den St. James Park. Zu unserem Glück fand gerade die Ablösung der Wachen statt, die ein weiteres Highlight darstellte. Anschließend erkundeten wir das bunte Soho, um dann am Trafalgar Square ein stärkendes Mittagessen zu uns zu nehmen. Die darauffolgende Bootstour auf der Themse vorbei am London Eye und der Tower Bridge bot einen fantastischen Blick auf Londons Skyline. Bevor wir abends den Heimweg antraten, schlossen wir dann unsere aufregende Reise mit einem kleinen Erkundungstrip in Camden Town ab. Insgesamt hatten wir eine tolle gemeinsame Zeit und durften viele verschiedene Facetten der Stadt kennenlernen.

(Kim Dorr)

 

 

 

Startseite | Themenübersicht

 

Der WPI/ NW-Kurs auf Wattenmeerexkursion

 

Im Juni diesen Jahres konnte der NW-Kurs des 8.Jahrgangs wieder seine alljährliche Exkursion ans Wattenmeer machen. Am Montag, dem 24.Juni ging es bei strahlendem Sonnenschein mit einer Gruppe von 25 Schülerinnen und Schülern los.

 

 

Unser Ziel war Schillig/ Wangerland oberhalb von Wilhelmshaven.

Die Anreise mit Bus und Bahn gestaltete sich etwas schwierig, da unsere Fahrt kurz vor Oldenburg jäh gestoppt wurde, weil Rinder auf den Gleisen standen. Das Abführen der Rinder durch die Polizei hat mindestens eine Stunde gedauert, in der wir schwitzend in der Bahn standen, in der die Klimaanlage nicht funktionierte. Aber noch waren wir frohen Mutes, wenn auch inzwischen etwas erschöpft. Die nächste Unwegsamkeit ließ nicht lange auf sich warten, in Oldenburg wurden wir alle, ohne Angabe von Gründen, aus der Bahn gescheucht. Die Anschlussbahnen hatten allesamt Verspätung oder fielen gleich ganz aus. Langsam machte sich Nervosität breit, weil klar wurde, dass wir unseren Anschlussbus von Wilhelmshaven nach Schillig, den letzten, der an diesem Tag fahren würde, nicht mehr erreichen konnten.

In unserer Not haben wir uns dann an unsere Jugendherberge in Schillig gewandt. Diese haben uns dann einen Bustransfer von Wilhlemshaven nach Schillig organisiert. So sind wir dann doch noch, mit mehreren Stunden Verspätung an unserem Ziel angekommen.

Die Jugendherberge liegt fantastisch, direkt hinter dem Deich, wenige Schritte vom Strand entfernt. Wir waren in einem sehr schönen Neubau untergebracht, jedes Zimmer mit Balkon oder Terrasse.

Am Morgen des zweiten Reisetages konnten wir uns im Nachbarort Fahrräder ausleihen, um die Gegend rund um unsere Jugendherberge zu erkunden. So fuhren wir gegen Mittag nach Horumersiel, um uns den kleinen Meeresort anzusehen.

 

 

Am Nachmittag fand ein Geocaching am Strand statt, abends fuhren wir erneut nach Horumersiel und gingen dort gemeinsam ins Freibad- noch war das Wetter wunderbar warm und sonnig.

Am nächsten Tag machten wir eine lange Radtour nach Hooksiel, das in 14 Kilometern Entfernung liegt. Inzwischen war es nicht mehr so warm, dichte Wolken wurden von einem kühlen Wind vor sich her getrieben und unsere Radtour am Wasser entlang, bei heftigem Gegenwind, hat uns alle ganz schön angestrengt. Am Nachmittag besuchten wir eine tolle Ausstellung im Nationalparkhaus, wo wir über die ökologisch wichtigen Bewohner des Watts und die mehr als 2 Millionen Zugvögel informiert wurden, die sich jährlich bei ihrem Rastaufenthalt im Wattenmeer mit Fettreserven versorgen.

 

 

Durch Ebbe und Flut bietet das Watt Kleintieren einen idealen Lebensraum. Eine ganze Reihe dieser, im Watt lebenden Tiere konnten wir uns bei unserer Wattwanderung am nächsten Morgen  ansehen. Wir haben Wattwürmer und  Herz- und Sandklaffmuscheln ausgebuddelt,  im Watt gewühlt und  Krabben gefangen und unser  Wattführer hat

 uns mit einem alten, kaputten Wasserball und einem Paar Socken erklärt, wie  Ebbe und Flut entsteht. Unsere Wattwanderung war sehr lustig, nicht zuletzt, weil unser Wattführer ein äußerst lustiger und quirliger Mensch war.

 

 

Am meisten beeindruckt hat uns sicherlich, dass wir ein kleines weißes Seehundebaby, einen Heuler, am Strand gefunden haben. Dieser war fröhlich in Strandnähe herumgeschwommen, konnte aber dann bei Ebbe nicht wieder zurück und hat es sich daher am Strand gemütlich gemacht. Die Schülerinnen und Schüler haben ihn stundelang bewacht und aufgepasst, dass keine Spaziergänger ihn anfassen oder Hunde an ihm schnuppern. Nach einiger Zeit kamen Mitarbeiter der Seehundestation aus Norddeich, die wir informiert hatten, um unseren Heuler abzuholen. Am Freitag Mittag ging es dann wieder zurück nach Hennef. Die Rückfahrt verlief ohne große Aufregung und wir waren fast pünktlich zurück.

 

 

Insgesamt war unsere Fahrt ganz prima. Wir hatten viel Spaß, viel frische Luft um die Nase und kräftigen Wind um die Ohren. Die Jugendherberge in Schillig können wir für die Wattenmeerexkursion nur empfehlen und wir alle würden wohl direkt wieder hinfahren- nur nächstes Mal bitte mit etwas mehr Sonnenschein.

(Anja Gerner)

 

Startseite | Themenübersicht